Foto: Hans, Pixabay

Neue Energie für den organisierten Sport

16. November 2022

Von den Beschlüssen der Ministerpräsidentenkonferenz (MPK) und der Sportministerkonferenz (SMK) in Sachen Energiekrise, vom 2. November, profitieren auch die rheinhessischen Sportvereine und -verbände.

Bei der MPK wurde beschlossen, dass zum 1. März 2023 eine Gaspreisbremse eingeführt wird – angestrebt mit Rückwirkung zum 1. Februar 2023. Sie gilt bis April 2024 für Gas- und Fernwärme – und zwar auch für Sportvereine. Die regelmäßige monatliche Entlastung, orientiert sich an 80 % des Vorjahresverbrauches. Als Vorjahresverbrauch gilt die Jahresverbrauchsprognose, die der Abschlagszahlung für September 2022 zugrunde gelegt wurde. Dabei wird der Gaspreis auf 12 Cent/kwh und die Fernwärme auf 9,5 Cent/kwh gedeckelt. Zusätzlich wird der Bund zur schnellen Unterstützung im Rahmen einer (automatisch erfolgenden) Soforthilfe die im Dezember fälligen Abschlagszahlungen für Gas- und Fernwärme vollständig übernehmen.

Ab 1. Januar 2023 soll zudem eine Strompreisbremse weitere Entlastung bringen. Der Strompreis soll dabei bei 40 Cent/kwh gedeckelt werden. Auch die Strommenge für diese Entlastung orientiert sich an einem Grundkontingent in Höhe von 80 % der Jahresverbrauchsprognose. Für eine sogenannte Härtefallregelung sieht der Wirtschaftsstabilisierungsfonds bis zu zwölf Milliarden Euro vor. Geplant sind Hilfsprogramme für Bereiche, in denen trotz Gas- und Strompreisebremse finanzielle Belastungen bestehen, die von den Betroffenen nicht ausgeglichen werden können.

Hier geht es zu unserem FAQ über die Energiekrise