Sportbund Rheinhessen als Vorreiter im rheinland-pfälzischen Sport

Mitgliederversammlung beschließt Satzungsänderung ohne Gegenstimme – Umzug nach Ingelheim rückt näher

v.l.n.R. Florian Düx (Vorsitzender Sportjugend), Axel Rolland (Vertreter Nahe-Vereine), Nicole Muth, Frank Heilemann, Ulrike Cohnen, Till Pleuger, Klaus Kuhn (Präsident), Rainald Kauer und Thorsten Richter

Es herrschte große Freude in der Führungsriege des Sportbundes Rheinhessen. Jahrelange Vorbereitung mit unzähligen Arbeitsstunden wurden verabschiedet und für gut befunden: Ohne Gegenstimme votierten die Delegierten bei der Mitgliederversammlung für die neu erarbeitete Satzung, mit der die Rheinhessen nicht weniger als einen Quantensprung im rheinland-pfälzischen Sport unternehmen. Durch die Neuregelung wandert der BGB-Vorstand vom Präsidium in die Geschäftsstelle, während das Präsidium künftig als Kontrollgremium das Handeln der Geschäftsführung überwacht. Darüber hinaus stellte die Ingelheimer Stadtbürgermeisterin Eveline Breyer erste gemeinsame Pläne eines „Haus der Vereine“ im Blumengarten vor, der Haushalt wurde verabschiedet und die Mitglieder gaben Mittel zur Gründung einer Stiftung frei. Alles wurde ohne Gegenstimme genehmigt.

Was ist mit der neuen Satzung gewonnen? Genau diese Frage stellte und beantwortete Joachim Friedsam der Versammlung. Der ehemalige Geschäftsführer des Sportbundes Rheinhessen erläuterte: „Wir haben ca. 20 Mitarbeiter auf der Geschäftsstelle, die einiges bewegen können, aber vom Präsidium getrennt sind. Die Informationen gehen auf der Geschäftsstelle ein, müssen danach ins Präsidium transportiert werden. Dabei haben wir ein Informationsgefälle. Dieser Prozess verbraucht Arbeitskraft und schränkt den Wirkungsgrad ein. Zudem besteht ein Zeitversatz, weil erst im Präsidium eine Entscheidung fallen muss und Prozesse dadurch verzögert werden.“ Ziel war es also, den Wirkungsgrad zu verbessern, um dem Energieverlust im Innenbereich des Sportbundes entgegenzuwirken. „Wir haben uns für ein Modell entschieden, dass unserer Meinung nach das progressivste ist und sich in der Wirtschaft bewährt hat.“

Das neue Modell ist also effizienter, da die Entscheidungen dort getroffen werden, wo die Informationen eingehen und wo die Fachleute sitzen. Dies unterstrich auch Dr. Falko Zink in seinen Erläuterungen zur Satzungsneufassung: „Diejenigen, die operativ tätig sind und die aufgrund ihrer fachlichen Eignung in die Geschäftsführung eingetreten sind, tragen auch die Verantwortung.“ Der Rechtsanwalt hatte die Ausarbeitung der neuen Satzung in beratender Funktion begleitet und zeigte an einigen Beispielen auf, welche Risiken im alten Modell für das Ehrenamt enthalten waren. „Ehrenamtler können nie so nah am Geschehen sein wie die Geschäftsführung. Die Abkehr von haftungsrechtlicher Verantwortung des Ehrenamts ist mittlerweile weit verbreitet.“ Zink stellte auch klar, dass die Mitgliederversammlung das höchste Organ im Sportbund bleibt.

„Der eine wartet, bis die Zeit sich wandelt, der andere packt kräftig an und handelt.“ Mit diesen Worten warb Präsidiumsmitglied Rainald Kauer für die neue Satzung, die er als „Benchmark“ für andere Verbände bezeichnete. „Mutige Menschen haben kreativ nach vorne gedacht“, zeigte er sich stolz auf den Impuls, den das Präsidium setzte und dem viele folgen würden. Die Vorreiterrolle des Sportbundes Rheinhessen unterstrich auch LSB-Präsident Wolfgang Bärnwick, der die Satzungsreform ausdrücklich unterstützte. „Die Reform trägt den Abläufen im SBR Rechnung. Die anderen Verbände im Land schauen sich das genau an und im LSB Präsidium haben wir uns ebenfalls mehrheitlich für diesen Weg ausgesprochen.“, stellte er in Aussicht, dass der rheinhessische Sport mit seiner Neuerung nicht lange allein bleiben werde.

Die Überzeugungsarbeit zahlte sich aus, denn die Delegierten nahmen die neue Satzung ohne Gegenstimme an. Ihr Vertrauen ins Präsidium zeigten sie auch bei den anschließenden Wahlen, bei denen alle Mitglieder wiedergewählt wurden. Klaus Kuhn, der vor drei Jahren für den zurückgetretenen Helmut Graf von Moltke in die Bresche gesprungen war, wurde für seine bislang kommissarisch ausgeübte Arbeit mit viel Lob bedacht und einstimmig zum Präsidenten gewählt. Für die weiteren Präsidiumsmitglieder sieht die neue Satzung keine Ressorts mehr vor, sondern es können bis zu sieben Vize-Präsidenten gewählt werden. Die bisherigen sechs Vize-Präsidenten Nicole Muth, Ulrike Cohnen, Till Pleuger, Rainald Kauer, Daniel Heid und Frank Heilemann stellten sich zur Wiederwahl und wurden allesamt ohne Gegenstimmen ins neue Präsidium berufen. Ergänzt wird das Präsidium durch den Vertreter der Nahevereine im Südwestdeutschen Fußballverband, Axel Rolland, und den Abgesandten der Sportjugend, Florian Düx, die beide vorab in ihren Gremien bereits gewählt worden waren. Thomas Biewald stellte sich nicht mehr zur Wahl.

Das zweite große Thema der Mitgliederversammlung war der Umzug des Sportbundes nach Ingelheim, der mittlerweile fast beschlossene Sache ist. Letzte Hürde ist die politische Entscheidung im Ingelheimer Stadtrat, für die Bürgermeisterin Eveline Breyer sich aber optimistisch zeigte. „Es gab bislang keinen Widerspruch, weshalb ich davon ausgehe, dass die Umsetzung des Masterplans noch vor den Sommerferien beschlossen wird.“ Zuvor hatte Breyer zwei Varianten aufgezeigt, wie im Ingelheimer Blumengarten gebaut werden könnte. Baurecht für das Haus der Vereine, in dem die neue Geschäftsstelle unterkommen würde, ist bereits gegeben, sodass die Detailplanung sofort nach der Abstimmung im Stadtrat – so diese denn positiv ausfällt – starten kann. Über die Finanzierung gab Geschäftsführer Thorsten Richter Auskunft, der einen überarbeiteten Finanzplan vorlegte. „Aufgrund der aktuellen Kostenentwicklung in der Bauwirtschaft planen wir Preissteigerungen von 25 Prozent mit ein und bleiben damit immer noch unter den 3,5 Millionen Euro, die von der außerordentlichen Mitgliederversammlung im Dezember freigegeben wurden.“ Abzüglich möglicher Fördermittel und einer Million Euro Eigenkapital (in die der Erlös aus dem Verkauf der Sportschule Seibersbach eingerechnet ist) verbleibt somit ein Finanzierungsbedarf von rund zwei Millionen Euro. „Seien sie versichert: Wir schauen genau hin und werden uns nicht zu hoch verschulden“, versprachen Kuhn und Richter unisono. Zustimmung erhielt das Präsidium auch für die Beschlussvorlage, 25.000 Euro aus dem Verkauf der Sportschule Seibersbach als Sockelbetrag für die Gründung der „Sportstiftung Rheinhessen/Nahe“ zu verwenden.

Die einzige Ehrung des Tages führte Wolfgang Bärnwick durch, der dem Sportkreisvorsitzenden der Stadt Worms, Manfred Pfeiffer, die bronzene Ehrenmedaille des Landessportbundes überreichte. Stehende Ovationen gab es aber für Joachim Friedsam, der anderthalb Jahre nach seinem Ausscheiden offiziell verabschiedet und noch einmal für seine als Geschäftsführer geleistete Arbeit gewürdigt wurde. „Danke für die hilfreiche Unterstützung bei der Satzungsreform und für 15 Jahre produktiver Zusammenarbeit mit vielen guten Gesprächen. Ich verspreche dir, den von dir eingeschlagenen Weg weiterzugehen“, versicherte sein Nachfolger Thorsten Richter. Friedsam zeigte sich tief bewegt und bedankte sich, indem er die Leistung der Gemeinschaft hervorhob: „In der Corona-Zeit sind alle eng zusammengerückt. Das steht exemplarisch für den Sport und so sollten wir bleiben.“ Ein besseres Schlusswort fand dann auch Präsident Klaus Kuhn nicht mehr, der nach fast vier Stunden die Versammlung schloss und zufrieden Bilanz zog: „Ich bin glücklich, dass die Mitglieder der Satzungsreform zugestimmt haben. Wir brechen nun auf in ein neues Zeitalter im Sportbund Rheinhessen, haben mit dem Umzug nach Ingelheim aber schon die nächste große Herausforderung vor der Brust.“


Wartungsarbeiten

Für eine Aktualisierung der Verwaltungssoftware IntelliVerband beabsichtigen wir am Freitag, den 10.06.2022 in der Zeit zwischen 12:00 und 18:00 Uhr einen Wartungstermin durchzuführen.

In dieser Zeit ist die Nutzung von Intelli ausgeschlossen.


„Rheinland-Pfalz bewegt“ und die Menschen bewegen den Rheinland-Pfalz-Tag 

75 Jahre Rheinland-Pfalz wurden in Mainz beim 36. Rheinland-Pfalz-Tag gefeiert. Neun große Themen wurden anlässlich des Landesfestes in der rheinland-pfälzischen Landeshauptstadt zelebriert. Der Sportbund Rheinhessen vertrat dabei mit seinen Fachverbänden und Vereinen den organisierten Sport innerhalb des Themenfeldes „Rheinland-Pfalz bewegt“.

Inmitten der Stadt Mainz, auf dem Gutenbergplatz, war Bewegung drin! Denn Stillstand gab es die letzten beiden Jahre genug. Dies verdeutlichen auch die Absagen der letzten beiden Rheinland-Pfalz-Tage in Andernach und Boppard. „Wer auf der Suche nach bloßen Infoständen ist, der wird auf unserer bewegten Meile nicht fündig“, sprach Klaus Kuhn vielen Vereinen und Verbänden bereits bei Eröffnung aus der Seele. Begegnung durch Bewegung schaffen und den Gutenbergplatz dabei zum Sportplatz umfunktionieren. Dies war das Ziel und gelang bei vielfältigen und zahlreichen Mitmachangeboten für Jedermann. Taekwando, Showtanz, Headis, Rollstuhl-Hockey und Inliner-Artistik ist nur eine kleine Auswahl aus dem bunten Pott der rheinland-pfälzischen Sportlandschaft.

Obwohl der Sport und die Bewegung im Zentrum standen, wurde aber auch intensiv die Rolle der Vereine und Verbände als Motor der Gesellschaft thematisiert. Klaus Kuhn betonte im Gespräch mit dem rheinland-pfälzischen Innenminister Roger Lewentz die Bedeutung der Vereine und Verbände über den Sport hinaus: „Wir treiben nicht nur Sport in den Vereinen, es sind auch die sozialen Strukturen, die durch das Ehrenamt geschaffen werden, sie sind ein ganz wichtiger Bestandteil unserer Gesellschaft.“

Doch die Feier anlässlich des 75-jährigen Landesjubiläums war auch Gelegenheit, auf neun Jahrzehnte Sportgeschichte zurückzublicken. Eine mobile Ausstellung inklusive stets verfügbarer auditiver Zeitreise weckte tolle Erinnerungen und begeisterte die mehreren Tausend Besucher über die drei Tage hinweg. Auch Kinder konnten im Sportkids-Bereich einen kindgerechten Blick in die sportlichen Geschichtsbücher werfen. Gemeinsam mit dem Präsidenten des Sportbundes Rheinhessen besuchte auch Wolfgang Bärnwick, Präsident des Landessportbundes, den Rheinland-Pfalz-Tag und findet lobende Worte für die Zeitreise. „Die verbindende Kraft des Sportes hat der Sportbund Rheinhessen stellvertretend für den gesamten Landessport hervorragend präsentiert. Die Idee, eine Zeitreise passend zum 75. Geburtstag unseres Bundeslandes auf die Beine zu stellen, kam riesig an und erwies sich als Volltreffer.“

Ein Volltreffer war ebenfalls, dass der Rheinland-Pfalz-Tag endlich wieder für Belebung sorgte. Dies stellte Thorsten Richter, Geschäftsführer des Sportbundes Rheinhessen, nochmal deutlich heraus. „Nachdem der Rheinland-Pfalz Tag 2020 und 2021 pandemiebedingt ausfallen musste, war es umso schöner zu sehen, wie viele Menschen sich am diesjährigen Landesfest beteiligt haben. Auf dem Gutenbergplatz konnten wir den rheinhessischen Sport direkt in Mainz und den gesamten rheinland-pfälzischen Sport zelebrieren. Es waren im wahrsten Sinne des Wortes bewegende Begegnungen und ein großer Festakt für alle.“


Zweite Runde der Initiative „Sportverein der Zukunft – mit BASF fit für die Digitalisierung“ beginnt am 29. August 2022 

Die Sportvereine des Badischen Sportbundes Nord, des Sportbundes Pfalz sowie der Sportkreise Bergstraße (Hessen) und Worms (Rheinhessen) können sich ab dem 29. August 2022 für die zweite Runde der Initiative „Sportverein der Zukunft – mit BASF fit für die Digitalisierung“ bewerben. Die Bewerbungsphase läuft bis zum 14. Oktober 2022. 

Digitalisierung ist ein hochrelevantes Thema, das für Sportvereine allein häufig schwierig zu bewältigen ist. Ohne den benötigten digitalen Wandel drohen die Breitensportvereine den Anschluss an gesellschaftliche Entwicklungen zu verpassen und an Relevanz in der Bevölkerung zu verlieren. 

Die Entwicklung der Breitensportvereine in der Metropolregion Rhein-Neckar zu fördern, ist seit jeher ein besonderes Anliegen von BASF. Mit der Unterstützung von Nielsen Sports werden innerhalb der Initiative „Sportverein der Zukunft – mit BASF fit für die Digitalisierung“ bereits 20 Vereine beraten. Innovative Projekte wie die Einführung einer smarten Beregnungsanlage beim TC Rot-Weiß Worms e. V. zeigen exemplarisch die Umsetzung in die Praxis. 

Die Initiative bietet deren Breitensportvereinen vielfältige Möglichkeiten der zukunftsgerichteten digitalen Weiterentwicklung. Diese reichen von einer effizienten Vereinsverwaltung über ein verbessertes und erweitertes Sportangebot bis hin zu einer passgenauen Vereinskommunikation. 

Interessierte Vereine können sich online unter www.sportverein-der-zukunft.de über die Initiative informieren. Ab dem 29. August 2022 wird zudem auf der Webseite der Initiative der kostenlose Digital-Check freigeschaltet. Dieser dient wie schon in der ersten Runde gleichzeitig als Bewerbung für die Teilnahme an der Initiative „Sportverein der Zukunft“. Auf Basis der Angaben des Digital-Checks sowie weiteren internen Kriterien trifft eine Kommission bestehend aus Vertretern:innen von BASF, Nielsen Sports, des Badischen Sportbundes Nord, des Sportbundes Pfalz, der Sportkreise Bergstraße (Hessen) und Worms (Rheinhessen) sowie der Sportregion Rhein-Neckar die Auswahl der Teilnehmer für die zweite Runde. 

Jeder für die Initiative ausgewählte Verein wird in einem bewährten Coachingprozess durch die Zusammenarbeit mit den Expert:innen von Nielsen Sports begleitet. Dabei werden die Vereine dazu befähigt, ein ausgewähltes Digitalisierungsprojekt in den Bereichen Organisation, Mitgliederwesen, Kommunikation oder Sportangebot erfolgreich umzusetzen. 

Die zweite Runde, die für die Dauer von 18 Monaten angelegt ist, wird Mitte des Jahres 2024 abgeschlossen. Insgesamt wurden dann innerhalb der Initiative 40 Sportvereine bei der Digitalisierung unterstützt. 

Sie wollen einer dieser Vereine sein? Dann bewerben Sie sich ab dem 29. August 2022 unter www.sportverein-der-zukunft.de. 

Stephanie Wirth, Geschäftsführerin Sportregion Rhein-Neckar: „Die Initiative Sportverein 2020 hat in den vergangenen Jahren viel in der Metropolregion Rhein-Neckar bewegt. Die digitale Ausrichtung der neuen Initiative zeigt, dass die aktuellen Herausforderungen für Breitensportvereine erfolgreich erkannt wurden. „Sportverein der Zukunft“ vernetzt die Vereine aus Rhein-Neckar, ermöglicht regionale Synergien und stärkt gleichzeitig die Identifikation mit der Region. Dies hilft den Vereinen – qua „Hilfe zur Selbsthilfe“ – bei einem erfolgreichen Neustart nach Corona. Wir sind überzeugt, dass wichtige Impulse für die notwendige regionale Vereinsentwicklung mit der Initiative einhergehen.“ 

Kontakt:

Initiative „Sportverein der Zukunft – mit BASF fit für die Digitalisierung“ Nielsen Sports Deutschland GmbH 

Sascha Knies  

Scheidtweilerstraße 17  

50933 Köln  

E-Mail: info@sportverein-der-zukunft.de  

Tel.: 0221 – 43073-166 


INpuls Prämie für den TV 1862 Köngernheim

Inklusiven Strukturen einen Impuls verleihen – dafür steht die INpuls-Prämie. Sie soll inklusive Projekte unterstützen und Vereinen sowie Fachverbänden Möglichkeiten für inklusive und nachhaltige Strukturen geben. Die finanzielle Unterstützung darf ausschließlich zur Umsetzung von inklusiven Maßnahmen verwendet werden. Dafür setzt sich der TV 1862 Köngernheim mit einem Sportangebot ein: jeden Dienstag von 17:00 bis 18:00 Uhr bietet der Verein spielerisches Tanzen mit Kindern zwischen vier und neun Jahren an. Rhythmus und Wahrnehmungsübungen haben das Ziel, alle Sinne anzusprechen und die Koordination der Kinder zu fördern. Beim angebotenen Turnen und Krafttraining werden auch Muskeln beansprucht, die zum Tanzen notwendig sind. Doch die Tanzgruppe trainiert nicht nur, sondern hat natürlich auch Auftritte. Sei es bei Kinder-Fastnachten, Seniorennachmittagen oder dem geplanten inklusiven Sportfest des 1. KTC Bad Kreuznach am 09. Juli 2022. Für das Engagement des Vereins wurde am 10. Mai 2022 feierlich der Scheck der INpulsprämie vom Landessportbundes Rheinland-Pfalz im Wert von 500 Euro übergeben.

Foto: v.l.: Kathleen Dollmann, Sport-Inklusionslotsin, Armin Stauß, 1. Vorsitzender des TV 1862 Köngernheim sowie Eva Meloth, Übungsleiterin des TV 1862 Köngernheim

Eva Meloth, die Übungsleiterin der Kinder, betont, dass sie die Kinder ohne Druck und auf spielerische Weise fördern und Sport allen zugänglich machen möchte: „Generell engagiere ich mich für den Sport und ob es jetzt Sportler*innen mit oder ohne Beeinträchtigung, das spielt bei uns absolut keine Rolle.”

“Wir freuen uns sehr, mit dem TV 1862 Köngernheim einen weiteren Verein auf dem inklusiven Weg begleiten zu können. Zudem werden wir am 16. Juli dort auch mit der Fortbildung ‘Inklusion im Sportverein umsetzen’ zu Gast sein und versuchen, weitere Vereine für Inklusion begeistern zu können”, so Kathleen Dollmann, Sport-Inklusionslotsin des Landessportbundes Rheinland-Pfalz und für das Gebiet des Sportbundes Rheinhessen zuständig.

“Insgesamt ist es unser Ziel als Verein, mehr Übungsleiter*innen einzustellen, welche sich darum kümmern, nicht nur vereinzelte Angebote zu schaffen, sondern das gesamte Sportangebot inklusiver zu gestalten. Deshalb sind wir mit dem Landessportbund Rheinland-Pfalz und dem Sportbund Rheinhessen im engen Kontakt”, so der 1. Vorsitzende Armin Stauß.

 


Negativtrend gestoppt – leicht positive Mitgliederentwicklung im rheinhessischen Sport 

Der höchste Mitgliederstand im Sportbund Rheinhessen war mit 283.910 im Jahr 2013 erreicht. Seitdem waren die Mitgliedszahlen nur minimal schwankend, hatten sich 2020 gegenüber 2019 sogar wieder um 1.420 erhöht. Anschließend ereilte mit der Corona-Pandemie und den damit verbundenen Einschränkungen des Sportangebots auch die Sportlandschaft massive Verluste: die verhinderten Neueintritte in die Vereine konnten die üblichen Austritte nicht mehr ausgleichen, was nicht ohne Folgen blieb: Ein Minus von 10.719 Mitgliedern, dies entsprach einem Rückgang von 3,84 Prozent. Dieser besorgniserregende Trend konnte nun gestoppt werden, was sich in leicht positiven Steigerungen der Mitgliederzahlen auf Basis der Bestandserhebung zum 01.01.2022 bemerkbar macht: 270.022 Mitglieder sind in 869 rheinhessischen Vereinen aktiv. Dies entspricht einem Mitgliederzuwachs von 0,26 Prozent, obwohl die Vereinslandschaft um 13 Sportvereine zum Vorjahr gesunken ist. Im Jahre 2021 betätigten sich 269.332 Sportler*innen in 882 Vereinen.  

Bemerkenswert ist dabei die Entwicklung der Kinder bis 6 Jahre. Ein Zuwachs von über 6,5 Prozent konnte in dieser Altersklasse verzeichnet werden. Einen großen Teil hat dazu die Mitgliedergewinnungskampagne „Comeback der Gemeinschaft“ im letzten Jahr beigetragen. Fast 4.000 Kinder unter 10 Jahren konnten die rheinhessischen Sportvereine gewinnen und so auch Zuschüsse von knapp 60.000 Euro erhalten, 15 Euro pro gewonnenem Neumitglied. Während die Mitgliederzahlen in den Altersklassen 15 bis 18 Jahre (-1,77 Prozent), 19 bis 26 Jahre (-0,66 Prozent) und 41 bis 60 Jahre (-1,67 Prozent) Verluste zu verzeichnen haben, sind, neben den Kindern bis 6 Jahre, weitere Gewinne ersichtlich: Mit 0,07 Prozent ein minimaler Gewinn der 7- bis 14-Jährigen, mit 1,94 Prozent ein deutliches Plus in der Altersklasse 27 bis 40 Jahre und mit 0,92 Prozent eine Steigerung der über 60-Jährigen.  

Beim Blick auf die Fachverbände ist zu erkennen, dass die Sportarten Turnen und Tischtennis die größten Verluste erlitten. Während die Turner als zweitgrößter Fachverband mit 2.875 weniger Mitgliedern in absoluten Zahlen einen größeren Rückgang zu verzeichnen haben, ist das relative Minus im Tischtennis mit 7,40 Prozent am höchsten innerhalb der zehn Mitgliederstärksten rheinhessischen Fachverbände. Der mit 84.046 Mitgliedern nach wie vor größte Fachverband Fußball kommt auf ein Plus 1,69 Prozent. Aber auch Tennis (+6,65 Prozent) und Schwimmen (+6,44 Prozent) konnten Zuwächse generieren. Bei den Sportarten Handball (+2,24 Prozent) und Pferdesport (+2,86 Prozent) ist ebenfalls ein positiver Trend zu erkennen.  

Hinsichtlich der mitgliederstärksten Vereine in Rheinhessen zeigt sich ein differenziertes Bild. Sechs der zehn größten Vereine konnten Zuwächse verzeichnen. Größter Verein in Rheinhessen bleibt der 1. FSV Mainz 05, der nach einem Plus von 617 Mitgliedern 12.676 Mitglieder aufweist. Größter Gewinner ist allerdings der SV Freibad Gimbsheim, der seine Mitgliederzahl um 760 Personen und damit fast 19 Prozent steigern konnte. Den höchsten Verlust in absoluten Zahlen verzeichnete der Mombacher TV, der mit 2.425 Mitgliedern einen Verlust von 188 Mitgliedern erlitt.   

„Wir sind sehr glücklich, den durch die Pandemie resultierenden Abwärtstrend gestoppt zu haben. Insbesondere freut uns der Gewinn bei den Kindern bis 6 Jahre. Dies zeigt sehr deutlich, dass sich die rheinhessischen Sportvereine und Verbände während der Pandemie nicht ausgeruht, sondern stark engagiert haben. In diesem Zusammenhang darf man nicht vergessen, dass auch das Land bei den insolvenzbedrohten Vereinen unter die Arme gegriffen hat und viele Kommunen mit Sondermaßnahmen direkt vor Ort unterstützt haben“, so Sportbund Rheinhessen Präsident Klaus Kuhn. 

„Mit vielen Maßnahmen während der Corona-Pandemie, von kostenloser Rechtsberatung bis hin zu digitalen Lösungen für Mitgliederversammlungen, war und ist es unser Ziel, unseren Mitgliedern als Dienstleister stets zur Seite zu stehen. Mit der Kampagne #comebackdergemeinschaft konnten wir auch finanzielle Anreize zur Mitgliedergewinnung setzen. Wir freuen uns, dass sich sehr viele Vereine daran beteiligt haben und so der Turnaround gemeinsam geschafft werden konnte“, so der Geschäftsführer des Sportbundes Rheinhessen, Thorsten Richter.  


Zusammen mehr erreichen mit der EWR-Crowd

Seit über 100 Jahren versorgt EWR die Menschen in Rheinhessen, dem hessischen Ried sowie der Pfalz mit Strom, Erdgas und Wasser. Tradition verpflichtet, daher steht der Energiedienstleister auch in Zukunft für verantwortungsvolles und nachhaltiges Handeln. Das heißt für EWR: Wir schaffen einen Mehrwert für die Menschen in unserer Region, stärken das soziale Miteinander und leisten somit einen Beitrag für den Erhalt einer lebenswerten Zukunft. Wir können mehr erreichen, wenn wir mit einer starken Community #einfachJETZT gemeinsam die Zukunft anpacken. Deshalb startet EWR jetzt mit unserer Crowdfunding-Plattform, der EWR-Crowd, durch.

Welche Vorteile hat die EWR-Crowd?

Der Begriff Crowdfunding kommt aus dem Englischen und bedeutet so viel wie „Schwarmfinanzierung“: Jeder kann mit einem kleinen Betrag zu etwas Großem beitragen, indem er die Projekte auf der Crowdfunding-Plattform unterstützt.

Mit der EWR-Crowd könnt ihr als Projektstarter schnell und einfach loslegen. Egal, ob ihr ein neues Fußballtor, ein neues Turngerät oder einen neuen Trikotsatz benötigt – in wenigen Tagen ist euer EWR-Crowd-Projekt vorbereitet, geprüft und online. Erfahrene Coaches helfen euch Schritt für Schritt, denn mit der richtigen Vorarbeit und viel Herz kann jeder sein Ziel durch Unterstützung der Community erreichen. Außerdem gibt es einen monatlichen Fördertopf von 1.000 Euro, mit dem eure Projekte finanziell unterstützt werden. Werden mindestens 10 Euro für ein Projekt gespendet, werden 10 Euro aus diesem Topf dazu gegeben. Zum Start der EWR-Crowd wurde ein zusätzlicher Aktions-Fördertopf für euch ins Leben gerufen, mit dem ihr schon zum Start eures Projekts einen Zuschuss erhaltet: Die ersten 30 Projekte auf der EWR-Crowd, die erfolgreich abgeschlossen werden, erhalten einen Startbonus von 500 Euro. Voraussetzung ist eine Mindest-Zielsumme von 1.500 Euro.

Damit ihr einen stärkeren Anreiz für eure Unterstützer schafft, könnt ihr sie bei einer Spende mit tollen und exklusiven Prämien belohnen. Von selbstgebastelten Goodies, T-Shirts mit eurem Vereinslogo bis hin zu Eventkarten seid ihr bei der Auswahl eurer bereitgestellten Prämien ganz flexibel.

Also lasst uns #einfachJETZT gemeinsam die Zukunft anpacken und realisiert eure Herzensprojekte mit der EWR-Crowd!


Auszeichnungen für Sportabzeichen Erwerber*innen 

Feierstunde beim TV Hechtsheim ein würdiger Rahmen für die rheinhessischen Sportler*innen 

Ein Klassiker, der kein Alter kennt und niemals müde wird: Das Deutsche Sportabzeichen wird seit 1913 verliehen und durch Bronze, Silber und Gold können auch Amateursportler*innen olympische Atmosphäre im Sportverein um die Ecke schnuppern. Im Rahmen der Sportabzeichenehrung wurden am 02.05.2022 beim TV Hechtsheim verdiente Preisträger*innen aus Rheinhessen ausgezeichnet. Moderiert wurde die Ehrungsveranstaltung von Thomas Biewald, Vizepräsident Bildung beim Sportbund Rheinhessen sowie Geschäftsführer Thorsten Richter. Die Auszeichnungen überreichte Sportbund Präsident Klaus Kuhn. 

27 Vereine, 15 Grundschulen und über 2.000 Prüfungsabnahmen bzw. Leistungsnachweise: das sind die Zahlen des Sportabzeichen Wettbewerbs der rheinhessischen Sportlandschaft des Jahres 2021, die verdeutlichen, dass die Corona-Pandemie zwar deutliche Spuren hinterlassen hat, aber der Sport nicht stillstand, sondern im wahrsten Sinne des Wortes in Bewegung war. In den motorischen Grundfähigkeiten Ausdauer, Kraft, Schnelligkeit und Koordination bewiesen die Sportler*innen aller Altersklassen Durchhaltevermögen und viel Trainingsfleiß. Dafür wurden sie nun feierlich vom Sportbund Rheinhessen ausgezeichnet.  

In der Ehrungsveranstaltung, die wie das Deutsche Sportabzeichen auch von sportlichen Highlights wie Trampolinturnen und Showtanzeinlagen geprägt war, wurden die besten Schulen und Vereine ausgezeichnet, gestaffelt nach Anzahl der Schüler*innen bzw. Mitglieder und der erreichten Punktzahl. Ausgezeichnet wurden aber alle teilnehmenden Vereine und Schulen, ganz nach dem olympischen Motto: „Dabeisein ist alles“ 

Die ersten Plätze im Schulwettbewerb sicherten sich: 

  • Schulen bis 150 Schüler*innen: Grundschule Mauchenheim 
  • Schulen von 151 bis 300 Schüler*innen: Feldbergschule Mainz 
  • Schulen von 301 bis 500 Schüler*innen: Grundschule Mainz-Laubenheim 
  • Schulen von 501 bis 750 Schüler*innen: Otto-Hahn-Schule Westhofen 
  • Schulen mit mehr als 750 Schüler*innen: Frauenlob-Gymnasium Mainz 

Beim Vereinswettbewerb belegten folgende Vereine den ersten Platz: 

  • Vereine bis 400 Mitglieder: DJK Ballspielclub Mainz 
  • Vereine von 401 bis 600 Mitglieder: TuS Gau-Bischofsheim 1922 
  • Vereine mit 601 bis 900 Mitglieder: SG 1926 Spiesheim 
  • Vereine mit 901 und mehr Mitgliedern: TuS 1861 Büdesheim 

Besonders beeindruckend sind innerhalb der Auszeichnungen auch die Erwerber*innen mit Jubiläum. 20 Erwerber*innen wurden für mindestens 25 Abnahmen ausgezeichnet. Die SG 1926 Spiesheim schafft es sogar, die beiden Erwerber*innen Heribert Erbes und Elfriede Heck mit 50 Abnahmen zu stellen: „Das Geheimnis ist es, niemals Opfer der eigenen Passivität zu werden“, verriet Jubilar Heribert Erbes bei der Auszeichnung auf die Frage, wie es im hohen Alter noch möglich ist, das Deutsche Sportabzeichen zu absolvieren. „Und wenn man dann noch in einer so tollen Ehrungsveranstaltung ausgezeichnet wird, macht es doppelt Spaß, sich sportlich zu betätigen.“  

Beeindruckt zeigte sich auch der Präsident des Sportbundes Rheinhessen, Klaus Kuhn: „Das Deutsche Sportabzeichen ist die höchste Auszeichnung außerhalb des Wettkampfsports und wird als Leistungsabzeichen für überdurchschnittliche und vielseitige körperliche Leistungsfähigkeit verliehen. Wir sind begeistert und freuen uns, dass die rheinhessischen Sportler*innen mit so viel Eifer und sportlichem Engagement, unabhängig vom Alter, das Deutsche Sportabzeichen ablegen.“  

Tribut zollte Sportbund Rheinhessen Geschäftsführer Thorsten Richter aber nicht nur den Erwerber*innen, sondern auch den Prüfer*innen: „Ohne Prüfer*innen wäre die Abnahme des Deutschen Sportabzeichens nicht möglich. So feiern Gottfried Knopper und Gerd Braun bspw. ihr 55-jähriges Jubiläum. Auch ihnen gratulieren wir stellvertretend und sagen vielen Dank für ihr über Jahre hinweg herausragendes Engagement für das Deutsche Sportabzeichen.“ 


Der SportAward 2022 lockt mit bewährtem Konzept und großen Namen 

Kaum hat sich der Vorhang im Mozartsaal geschlossen, laufen bereits die Vorbereitungen für den nächsten SportAward Rhein-Neckar am 14. November im Mannheimer Rosengarten auf Hochtouren. Zum zweiten Mal wird Mannheim die größte Sportlerehrung der Metropolregion Rhein-Neckar beherbergen, um den erfolgreichen und engagierten Sportlerinnen, Sportlern, Teams, Talenten, Trainer:innen und Vereinen vom Breiten- bis zum Leistungssport eine Bühne zu bieten. 

Podium von links nach rechts – Frank Schlageter (Veranstalter), Prof. Dr. Eckart Würzner (Vorsitzender Sportregion Rhein-Neckar e.V.), Gerald Marzenell (Award-Gewinner), Marcus Kink (Laudator 2022), Norbert König (Moderator des SportAward)

Sport verbindet, vernetzt und baut Brücken 

Seit 2010 verleiht die Sportregion Rhein-Neckar e.V. den SportAward für herausragende sportliche Leistungen und ehrenamtliches Engagement und würdigt damit in insgesamt neun Kategorien die besten Sportler:innen und engagierte Vereine. Nach der pandemiebedingten Verschiebung von 2020 auf 2021 findet der siebte SportAward Rhein-Neckar in diesem Jahr wieder turnusgemäß statt.  

Bewährtes Konzept 

Der Montag als Veranstaltungstag garantiert wie in den vergangenen Jahren die Teilnahme sämtlicher Nominierter sowie aller Athlet:innen, auch vom Team Paris Metropolregion Rhein-Neckar, welches bereits in den Startlöchern steht. Nach dem Empfang aller Gäste im Foyer mit rotem Teppich, Aktionsständen, Snacks und Aperitif, findet im Mozartsaal im Rahmen der rund zweieinhalbstündigen Bühnenshow mit Live-Entertainment die Award-Verleihung in den neun Kategorien statt. Nach der Show und Preisverleihung bietet der SportAward Rhein-Neckar seinen Gästen im Foyer des Rosengartens ein Buffet, viele Aktions- und Mitmachstände der Award-Partner sowie eine große Sport-Party im Ella &  Louis mit DJ Mo und einer Cocktailbar.  

Große Namen

Prof. Dr. Eckart Würzner erläutert die Bedeutung des SportAwards

Beim SportAward Rhein-Neckar gibt sich das ‚who is who‘ der Sportwelt die Ehre. Das beginnt bei den nominierten Sportler:innen, Trainer:innen, Talenten, Teams und Vereinen, reicht über das Moderatoren-Duo Lea Wagner (ARD) und Norbert König (ZDF) bis hin zu den namhaften Laudator:innen. Für diese Aufgabe haben bereits SV Sandhausen Kapitän Dennis Diekmeier, Award-Gewinner 2021 als engelhorn sports Publikumsliebling sowie ehemaliger Adler Kapitän Marcus Kink zugesagt. Für mitreißende Show-Acts steht erstmalig der neue Entertainmentpartner Palazzo Mannheim, der höchste künstlerische Qualität garantiert. Fest steht zum Beispiel bereits der Auftritt des zweimaligen Teilnehmers bei ‚The Voice of Germany‘, Juan Geck.  

Jetzt Lieblingssportler:in wählen! 

Einen der neun Awards kann die Metropolregion Rhein-Neckar selbst vergeben: den engelhorn sports Publikumsliebling. 2016 hatte Hockeynationalspielerin Lydia Haase, 2018 Marathonläuferin Fabienne Königstein und 2021 SV Sandhausen Kapitän Dennis Diekmeier in dieser begehrten Kategorie die Nase ganz vorne. Ab sofort kann also jeder Sportfan unter www.sportawardrheineckar.de seinen Vorschlag einreichen. Ab dem 14. September kann dort für den Publikumsliebling gestimmt werden. 

Alles inklusive 

Im Rosengarten benötigen die Award-Besucher lediglich ihr Ticket, kein Geld. Denn im Eintrittspreis sind Garderobe, Speisen und Getränke, die Party sowie  Gastgeschenke bereits enthalten. Zudem gibt es keine VIP-Bereiche, alle Sportlerinnen, Sportler und prominenten Gäste stehen dem Publikum für kleine Gespräche und Selfies in der Regel gerne zur Verfügung. 

Tickets für 79,00 Euro, 89,00 Euro und 99,00 Euro (alles inklusive) gibt es auf www.sportawardrheinneckar.de 

Mit dem Early-Bird-Ticket ab dem 5. Mai bis zum 15. Juni sparen Sie 10,00 Euro pro Ticket. Code: Early2022 

Hier geht’s zum Flyer

Fotoquelle „Justin Rudd“


Mainzer Sololauf 2022 zugunsten krebskranker Kinder, Jugendlicher und deren Familien

Vom 04.06.-06.06.2022 findet der Sololauf in Göttingen, Kassel und Mainz zugunsten krebs- und schwerstkranker Kinder sowie deren Familien statt.

Bereits im vergangenen Jahr war der Sololauf für die Elternvereine, die sich nur aus Spenden finanzieren, ein großer Erfolg. Hieran möchten die Veranstalter wieder anknüpfen, denn Benefizveranstaltungen, wie man sie bis März 2020 gewohnt war, konnten gar nicht, bzw. nur reduziert stattfinden.

Natürlich möchten die Veranstalter die Chance des wahrscheinlich einzigen großen Spendenlaufs in diesem Jahr nutzen und alle Mainzer*innen und Menschen, deren Herz für diese schöne Stadt schlägt, motivieren, sich am Mainzer Sololauf zu beteiligen.

Teams können sich bereits jetzt anmelden; einzelne Teilnehmer ab dem 01.05.2022 unter www.sololauf.com anmelden.

Weitere Infos über die Historie und den Spendenlauf finden Sie in der Pressemitteilung und  in der Broschüre.

 


Informationen zur Mitgliederversammlung  

11.06.2022, Kronenberghalle in Bretzenheim an der Nahe, 10:00 Uhr 

Der Sportbund Rheinhessen blickt im Rahmen der Mitgliederversammlung am 11.06.2022 gemeinsam mit seinen Fachverbänden und Vereinen auf vier wechselhafte und von der Corona-Pandemie geprägte Jahre in der rheinhessischen Sportlandschaft zurück. Die Mitgliederversammlung findet in der Kronenberghalle in Bretzenheim an der Nahe statt (Winzenheimer Str. 29, 55559 Bretzenheim). Alle Mitglieder sind hiermit sehr herzlich eingeladen, von ihren Mitgliederrechten Gebrauch zu machen und die Mitgliederversammlung zu besuchen.   

Die Grundlagen zur ordentlichen Mitgliederversammlung wurden bereits bei der außerordentlichen Mitgliederversammlung gelegt, welche im vergangenen Jahr digital stattgefunden hat. Dabei standen insbesondere der Verkauf der Sportschule Seibersbach und der damit verbundene Umzug nach Ingelheim im Vordergrund. Im Rahmen der außerordentlichen Mitgliederversammlung gab nach einem umfangreichen Dialog die Mehrheit der Mitglieder ein entsprechendes Votum ab und dem Präsidium auch die Möglichkeit, eine neue Geschäftsstelle zu planen. In der nun folgenden ordentlichen Mitgliederversammlung im Juni sollen erste Planungen zum Bau des „Haus der Vereine“ im Ingelheimer Blumengarten vorgestellt werden.  

Während der Umzug nach Ingelheim bereits formell beschlossen ist, ist die Abstimmung über die Neufassung der Satzung eine wegweisende Entscheidung bei der ordentlichen Mitgliederversammlung. Kernpunkt der Änderungen ist der Übergang des Vorstands nach §26 BGB vom Präsidium auf die Geschäftsführung. Das Präsidium soll dabei fachlicher und effizienter werden und eine Art Kontrollfunktion übernehmen. 

„Wir freuen uns auf die anstehende Mitgliederversammlung in Präsenz beim FSV Bretzenheim in der Kronenberghalle. Nach über zwei Jahren Pandemie sind wir froh, uns endlich wieder vor Ort mit unseren Mitgliedern lebhaft über die Zukunft des rheinhessischen Sports austauschen zu können“, so Klaus Kuhn, Präsident des Sportbundes Rheinhessen.  

„Die ordentliche Mitgliederversammlung ist wegweisend für die nächsten Jahre. Wir wollen dabei nicht nur über die anstehenden Themen informieren, sondern auch ins Gespräch kommen. Die Abstimmung über die neue Satzung ist dabei ein zentraler Baustein zur Verlagerung der Verantwortung vom Ehrenamt zum Hauptamt. Diese Brücke möchten wir gemeinsam mit unseren Mitgliedern schlagen“, so Thorsten Richter, Geschäftsführer des Sportbundes Rheinhessen.  

Alle Infos zur Tagesordnung finden Sie hier.

Das Berichtsheft finden Sie hier.

Die Synopse zur Neufassung der Satzung (Auszug aus dem Berichtsheft) finden Sie hier.

Die Mitgliederversammlung besteht aus dem Hauptausschus, den Vertretern der Vereine sowie sechs Vertretern der Sportjugend Rheinhessen. Die Stimmenverteilung ist wie folgt geregelt:

  • Die Vereine haben je angefangene 300 Mitglieder eine Stimme. Soweit die Vereine ihren Sitz im Bezirk Nahe haben, je angefangene 300 Mitglieder der Fußballabteilung eine Stimme.
  • Die regionalen Fachverbände und die Landesfachverbände ohne regionale Untergliederung haben je angefangene 5.000 ihrer Mitglieder im Sportbund Rheinhessen eine Stimme.
  • Die Landesfachverbände mit regionaler Untergliederung haben je eine Stimme.

Einladung zu den Sportkreistagungen

Wir laden Sie herzlich zur Sportkreistagung des Sportbundes Rheinhessen der Sportkreise Alzey-Worms und Stadt Worms am Montag, den 25.04.2022, um 19 Uhr in der Blücherhalle Ober-Flörsheim, Weedegasse 35, 55234 Ober-Flörsheim ein.

Alle Infos zur Tagesordnung vom 25.04.2022 finden Sie hier…

Außerdem findet die Sportkreistagung der Kreise Birkenfeld und Bad Kreuznach am Dienstag, den 03.05.2022, um 19:00 Uhr in der Vereinshalle des VfL Algenroth, Nohweg 51, 55743 Idar-Oberstein statt.

Alle Infos zur Tagesordnung am 03.05.2022 finden Sie hier..


Sportvereine gezielt unterstützen: Mainzer Vereine erhalten 45.300 Euro

Drei Mainzer Sportvereine haben einen Förderbescheid aus dem Sonderprogramm zur Förderung von kleinen Baumaßnahmen erhalten. Diese übergab Staatsministerin Doris Ahnen in Vertretung von Sportminister Roger Lewentz in Mainz. Präsident Klaus Kuhn und Geschäftsführer Thorsten Richter begleiteten die Übergaben von Seite des Sportbundes Rheinhessen.

Mainzer Minigolfclub: (v.l.n.r.) Staatsministerin Doris Ahnen, 1. Vorsitzender Norbert Kramer, Sportwart Marcel Noack und Geschäftsführer Sportbund Rheinhessen, Thorsten Richter

Der 1. Vorsitzende des 1. Mainzer Minigolfclubs e. V. 1964, Norbert Kramer, erhielt eine Landeszuwendung in Höhe von 14.000 Euro. Damit sollen die Umrandung, die Wege sowie die Hangabstützung der Minigolfanlage saniert werden. Bei der Übergabe war der Geschäftsführer des Sportbundes Rheinhessen, Thorsten Richter, anwesend. Den zweiten Förderbescheid überreichte die Ministerin an den 1. Vorsitzenden des Baseball- und Softball-Clubs Mainz Athletics 1988 e. V., Hartmut Schäfer. Die Mittel in Höhe von 7.100 Euro werden zur Sanierung der Rasenfläche des Softballplatzes eingesetzt. Eine weitere Landeszuwendung übergab Ministerin Doris Ahnen dem 1. Vorsitzenden des Sportvereins 1919 Mainz-Gonsenheim e. V., Frank Specht. Der SV Gonsenheim wird die Förderung in Höhe von 24.200 Euro verwenden, um die Sanitäranlagen des Sportheims zu sanieren. Die beiden Übergaben wurden vom Präsidenten des Sportbundes Rheinhessen, Klaus Kuhn, begleitet.

„Wir freuen uns, bei einigen der Scheckübergaben Unterstützung durch die Politik zu erfahren. Das drückt eine besondere Wertschätzung aus. Die Anwesenheit von Staatsministerin Doris Ahnen zeigt, dass wir als Sportbund Rheinhessen eng mit der Landesregierung zum Wohle und zur Unterstützung des rheinhessischen Sports zusammenarbeiten. Sport funktioniert auch hier im Team am besten“, freut sich Klaus Kuhn über die gelungene Übergaben.

„Sport, Bewegung und das Gemeinschaftsgefühl sind essenzielle Bestandteile für ein gutes und gesundes Leben. Deshalb fördern wir in Rheinland-Pfalz gezielt unsere Sportvereine, die all das in sich vereinen. Sie sind wichtige Anlaufstellen im sozialen Miteinander und bieten durch ihre thematische Breite einen Zugang für jede und jeden. Die Landeszuwendungen sind für Maßnahmen zur Sanierung von Gebäuden und Anlagen vorgesehen, die für einen reibungslosen Spielbetrieb unerlässlich sind. Es ist ein wichtiges Signal an die Vereine, dass Sport wieder stattfinden kann“, sagte Staatsministerin Doris Ahnen.

Thorsten Richter betont, wie wichtig die finanzielle Unterstützung für die Vereine ist: „Es ist ein wichtiger Faktor der Sportförderung, dass den Sportvereinen durch das Sonderprogramm der Landesregierung geholfen wird. Für uns ist die schnelle und genaue Abwicklung durch uns sowohl eine wichtige Dienstleistung für unsere Vereine als auch gegenüber dem Land als Geldgeber in diesem Bereich. Eine zügige Freigabe der öffentlichen Mittel zu gewährleisten, aber auch den sorgsamen Umgang mit den Landesgeldern sicherzustellen, ist eine wichtige Schnittstellenaufgabe.“

Der 1. Mainzer Minigolfclub e. V. 1964 plant, die Fördermittel für Sanierungsmaßnahmen der Minigolfanlage einzusetzen. Da die Anlagen des Clubs von Bäumen umstanden sind, kommt es aufgrund der Wurzeln zu Schäden an den Bahnen und auf den Wegen. Die Sanierung soll das einwandfreie Spiel für Besucherinnen und Besucher sowie die Mitglieder ermöglichen. Die Anlage erfüllt die Voraussetzungen für nationale und internationale Wettbewerbe.

„Diese notwendige Baumaßnahme erfolgt, weil die Bäume auf der Anlage über die Jahrzehnte größer geworden sind und deswegen Verwerfungen der Plattenwege, Stolperkanten an Treppen und andere Schäden beseitigt werden müssen. Wir planen, die Anlage ab Ostern nicht nur den Turnierspielerinnen und -spielern, sondern auch den vielen Freizeitspielerinnen und -spielern wieder unfallfrei zur Verfügung zu stellen. Besonders freuen wir uns darauf, wenn Schulklassen bei Schulausflügen die Anlage ohne Einschränkungen nutzen können“, so Norbert Kramer, 1. Vorsitzender des 1. Mainzer Minigolfclubs e. V. 1964.

Förderbescheidübergabe_Mainz Athletics

Mainz Athletics: (v.l.n.r.) Finanzmanagerin Christine Pohl, Staatsministerin Doris Ahnen, 1. Vorsitzender Hartmut Schäfer, Schriftführerin Sonia Cabriola und kommissarischer Präsident Sportbund Rheinhessen Klaus Kuhn

Auch der Baseball- und Softball-Club Mainz Athletics 1988 e. V. plant die Fördermittel zur Instandsetzung ein. Der Rasen des Softballplatzes soll nach einer Zeit intensiver Nutzung saniert werden. Dazu wird der Naturrasenplatz neu gesät und damit für die neue Spielsaison nutzbar gemacht.

Der 1. Vorsitzende des Baseball- und Softball-Clubs Mainz Athletics 1988 e. V., Hartmut Schäfer, begrüßt die Landeszuwendung: „Ohne die Unterstützung des Landes Rheinland-Pfalz wäre die Instandhaltung vieler Sportanlagen nicht möglich. Hierfür möchten wir Danke sagen.“

Der Sportverein 1919 Mainz-Gonsenheim e. V. hatte die Förderung zur Sanierung seiner Sanitäranlagen beantragt. Mit der Landeszuwendung in Höhe von 24.200 Euro sollen unter anderem die Duschen sowie der Kabinentrakt modernisiert werden. Darüber hinaus werden Elektroarbeiten und Erneuerungen der Gasleitung im Sportheim durchgeführt.

SV Gonsenheim: (v.l.n.r.) Kommissarischer Präsident Sportbund Rheinhessen, Klaus Kuhn, 1. Vorsitzender Frank Specht, Staatsministerin Doris Ahnen, 2. Vorsitzender Jürgen Mölich und Vorstandsmitglied Erik Petersilge

„Diese großzügige Förderung hilft uns enorm bei der Umsetzung der für dieses Jahr geplanten Projekte und Umbaumaßnahmen. Für die Unterstützung des Landes Rheinland-Pfalz sind wir als Verein sehr dankbar – so bleiben wir für unsere aktiven Mannschaften, sowohl im Kinder-, Jugend-, als auch im Erwachsenenbereich und für unsere vielfältigen Mitglieder ein attraktiver und moderner Verein. Damit können wir weiterhin unserer gesellschaftlichen Verantwortung nachkommen“, sagte Frank Specht, 1. Vorsitzender des Sportvereins 1919 Mainz-Gonsenheim  e. V. bei der Übergabe.

In Rheinland-Pfalz gibt es rund 6.000 Sportvereine. Mit der Förderung zum Sportstättenbau unterstützt die Landesregierung Vereine dabei, Anlagen neu zu bauen oder zu sanieren. Darin enthalten ist auch das Sonderprogramm für kleine Baumaßnahmen, das dem Landessportbund zur Förderung der Sportvereine zur Verfügung steht. Im Jahr 2022 sind dafür 2,4 Mio. Euro vorgesehen.

 

 

 


Sterne des Sports – Greift mit eurem Verein nach den Sternen

Die „Sterne des Sports“ sind Deutschlands wichtigster Wettbewerb für Vereine im Breitensport. Mit ihnen wird das gesellschaftliche Engagement gewürdigt, wenn Vereine sich über das reine Sportangebot hinaus auf sozialer Ebene betätigen. Auch in Zeiten der Corona-Pandemie haben viele Vereine Verantwortung übernommen und es durch Flexibilität und Kreativität geschafft, Menschen in Bewegung zu halten. Wer außergewöhnliche Ideen entwickelt und soziale Projekte auf die Beine gestellt hat, sollte sich damit bis 30. Juni bewerben. Gemeinsam mit der Mainzer Volksbank (MVB) und der Volksbank Alzey-Worms mit ihrer Niederlassung VR-Bank Mainz ruft der Sportbund Rheinhessen alle Vereine aus den Sportkreisen Mainz, Mainz-Bingen, Alzey-Worms und Worms auf, am Wettbewerb teilzunehmen.

Die Sterne des Sports werden vom Deutschen Olympischen Sportbund gemeinsam mit den Volksbanken und Raiffeisenbanken seit dem Jahr 2004 jährlich ausgeschrieben. Durch Prämierungen auf Regional-, Landes- und Bundesebene wurden in dieser Zeit mehr als sechs Millionen Euro an die ausgezeichneten Vereine ausgeschüttet. Die Bewerbung erfolgt ganz einfach auf digitalem Weg über die Webseite der jeweiligen Volksbank. Die Onlineformulare finden sich auf www.mvb.de/sterne-des-sports oder www.vb-alzey-worms.de/sterne-des-sports. Dort können die Teilnehmer ihre Projekte beschreiben und mit aussagekräftigen Fotos, Presseberichten oder Videos hochladen. Die Bewerbungsfrist endet am 30. Juni 2022.

Ihr habt Fragen rund um die Bewerbung? HIer erhaltet ihr wertvolle Tipps und Tricks:

Sterne des Sports: Belohnen Sie Ihr Engagement
Termin: Dienstag, 05.04.2022, 18 – 19.30 Uhr
Ort: Online – von Ihrem Zuhause
Voraussetzung: Internetzugang mit PC / mobiles Endgerät, sowie Lautsprecher / Kopfhörer
Referent: Dominik Sonndag, Landessportbund RLP
Hier gehts zur Anmeldung

Sterne des Sports: Belohnen Sie Ihr Engagement
Termin: Donnerstag, 09.06.2022, 18 – 19.30 Uhr
Ort: Online – von Ihrem Zuhause
Voraussetzung: Internetzugang mit PC / mobiles Endgerät, sowie Lautsprecher / Kopfhörer
Referent: Pierre Anthonj, Sportbund Pfalz
Hier gehts zur Anmeldung

Wir wünschen euch viel Erfolg!

Ansprechpartner für den rheinhessischen Sport:

Alexander Beuerle

Telefon: 06131-2814 208

E-Mail: a.beuerle@sportbund-rheinhessen.de


Frist für Jahressammelantrag verlängert!

Noch bis 15.04. Jahressammelantrag für Übungsleiter*innen, Trainer*innen, Jugendleiter*innen und Vereinsmanager*innen einreichen – für die rückwirkende Bezuschussung im Jahr 2021 (ÜL/T/JL) oder für das Vorauszahlung im Jahr 2022 (VM)!

WICHTIG

Bei den ÜL/T muss ausschließlich die Unterschrift eines vertretungsberechtigten Vorstandmitglieds auf den Antrag.

Bei VM/JL zusätzlich die Unterschrift der Lizenzinhaber*innen.

Weitere Informationen und Voraussetzungen unter https://sportbund-rheinhessen.de/bestandsmeldung-und-lizenzbezuschussung/


Fortbildung „Walking Football“ in der Sportschule Edenkoben

„Beim Fußball muss gerannt werden!“ – Nein, es geht auch ohne! Dies beweist Walking Football mit seiner schonenden Spielweise, welche Verletzungen vorbeugt und dennoch viele Bewegungsanreize bietet. Walking Football ist somit eine gesundheitsfördernde Fußballvariante und insbesondere für inklusive Angebote sehr gut geeignet!

Wo liegen die Ursprünge von Walking Football, wie wird gespielt, welche Regeln gilt es zu beachten? Diese und weitere Fragen werden auf der Fortbildung zum Thema Walking Football am 14. Mai 2022 in der Sportschule Edenkoben beantwortet. Die Theorie nimmt hierbei jedoch nur einen kleinen Raum ein, im Mittelpunkt steht das Erleben und Ausprobieren auf dem Platz.

Geleitet wird die Fortbildung von Caja Zohren, Projektverantwortliche für Walking Football bei Eintracht Frankfurt.

Alles Wichtige auf einen Blick:

Termin: 14. Mai 2022, 09:00 – 13:00 Uhr (5 Lerneinheiten)

Ort: Sportschule Edenkoben

Teilnahmegebühr: 15,00 € (inkl. Mittagessen)

Anmeldung: https://www.sportbund-pfalz.de/aus-und-fortbildung/alle-aus-und-fortbildungsangebote/

Einen Überblick über den Ablauf und die Regeln beim Walking Football gibt es hier..

 

 


Die rheinhessischen Vereine und der Sportbund im digitalen Austausch beim Netzwerktreffen

Im Rahmen eines Werkstatttages der Sportbund Geschäftsstelle ist die Idee nach einer Plattform entstanden, auf welcher sich die Fachverbände und Vereine mit dem Haupt- und Ehrenamt des Sportbundes vernetzen können. Die Reihe der digitalen Netzwerktreffen ist am 3. März mit den rheinhessischen Fachverbänden gestartet und ging nun am 29. März mit den rheinhessischen Vereinen mit mehr als 1.000 Mitgliedern weiter.

Vereins- und Fachverbandsvertreter*innen, Präsidiumsmitglieder, Sportkreisvorsitzende und ihre Vertreter sowie Mitarbeiter*innen der Geschäftsstelle netzwerkten in 120 Minuten auf Augenhöhe in einem offenen Dialog. Nach einer kurzen Vorstellungsrunde hatten die Teilnehmer*innen die Möglichkeit zu berichten, was sie in der aktuellen Zeit bewegt. Sehr stark wurde über das Thema der Gewinnung von Übungsleiter*innen diskutiert. Mögliche niedrigschwellige Qualifizierungsangebote wie überfachliche Trainerassistentenausbildungen mit wenig Lerneinheiten, um Übungsleiter*innen für Tätigkeiten zu begeistern sowie die Bezuschussung von Übungsleiter*innen wurden intensiv besprochen. Darüber hinaus wurde über mögliche Hallenschließungen im Zuge der vom Ukraine Krieg betroffenen Geflüchteten gesprochen. Thorsten Richter, Geschäftsführer des Sportbundes Rheinhessen, betonte dabei, dass der Integrationsmotor Sport nur dann funktionieren kann, wenn Sport auch möglich ist.

Ebenfalls war der Mitgliederschwund ein Anliegen der Großsportvereine. Zwar konnte die Comeback-Kampagne hier erfolgreich gegensteuern, dennoch sind die Auswirkungen der Pandemie deutlich spürbar. Damit einher geht auch die zunehmende Digitalisierung, welche die rheinhessischen Vereine begleitet. Abschließend gab Sportbund Präsident Klaus Kuhn noch einen Ausblick zum Verkauf der Sportschule Seibersbach und betonte, dass der Sportbund Rheinhessen seinem Kerngeschäft, der Aus- und Weiterbildung, selbstverständlich trotz einem Verkauf weiter und ohne Einschränkungen nachkommt.

„Das Ziel der Netzwerktreffen ist der Austausch, der zu jeder Zeit gegeben war. Gerade zur gemeinsamen Erarbeitung von Themen und Ideen ist die Plattform ideal. Dass wir die avisierten 90 Minuten um 30 Minuten überschritten haben zeigt, wie intensiv über die Themen gesprochen wurde“, so Thorsten Richter, Geschäftsführer des Sportbundes Rheinhessen.

Auch Klaus Kuhn zeigt sich zufrieden mit der Resonanz: „Der Tenor nach einem Ausbau des rheinhessischen Sportnetzwerkes wurde bekräftigt. Wir konnten uns intensiv mit den Bedürfnissen unserer Vereine auseinandersetzen und diese im Dialog besprechen. Dafür sind wir sehr dankbar.“


Die rheinhessischen Vereine und der Sportbund im digitalen Austausch beim Netzwerktreffen

Im Rahmen eines Werkstatttages der Sportbund Geschäftsstelle ist die Idee nach einer Plattform entstanden, auf welcher sich die Fachverbände und Vereine mit dem Haupt- und Ehrenamt des Sportbundes vernetzen können. Die Reihe der digitalen Netzwerktreffen ist am 3. März mit den rheinhessischen Fachverbänden gestartet und ging nun am 16. März mit den rheinhessischen Vereinen zwischen 500 und 999 Mitgliedern weiter.

Vereins- und Fachverbandsvertreter*innen, Präsidiumsmitglieder, Sportkreisvorsitzende und ihre Vertreter sowie Mitarbeiter*innen der Geschäftsstelle netzwerkten in 90 Minuten auf Augenhöhe in einem offenen Dialog. Nach einer kurzen Vorstellungsrunde hatten die Teilnehmer*innen die Möglichkeit zu berichten, was sie in der aktuellen Zeit bewegt. Sehr stark wurde über das Thema der Gewinnung von Übungsleiter*innen diskutiert. Mögliche niedrigschwellige Qualifizierungsangebote, um Übungsleiter*innen für Tätigkeiten zu begeistern sowie die Bezuschussung von Übungsleiter*innen wurden intensiv besprochen. Insbesondere auch das damit verbundene Altersdelta zwischen 30 und 40 Jahren und die Anerkennung des ehrenamtlichen Engagements. Mögliche Lösungsansätze wurden ausgiebig diskutiert.

Anschließend startete Sportbund Präsident Klaus Kuhn in die Rheinhessen News, bei denen er inhaltlich über die anstehende Mitgliederversammlung am 11. Juni und im Zuge dessen über den geplanten Umzug nach Ingelheim und die Satzungsreform berichtete. Fortgeführt von einigen Informationen durch Alexander Beuerle, dem Abteilungsleiter Kommunikation & Vereinsentwicklung, zur Comeback-Kampagne und einem Crowdfunding Projekt des langjährigen Sportbund-Partners EWR.

„Das Ziel der Netzwerktreffen ist der Austausch, der zu jeder Zeit gegeben war. Gerade zur gemeinsamen Erarbeitung von Themen und Ideen ist die Plattform ideal. Deshalb freuen wir uns sehr, dass es am 29. März mit den Großsportvereinen mit über 1.000 Mitgliedern weitergeht“, so Thorsten Richter, Geschäftsführer des Sportbundes Rheinhessen.

Auch Klaus Kuhn zeigt sich zufrieden mit der Resonanz: „Der Tenor nach einem Ausbau des rheinhessischen Sportnetzwerkes wurde bekräftigt. Wir konnten uns intensiv mit den Bedürfnissen unserer Vereine auseinandersetzen und diese im Dialog besprechen. Dafür sind wir sehr dankbar.“


SAVE THE DATE – Ordentliche Mitgliederversammlung des Sportbundes Rheinhessen

Termin: 11.06.2022

Ort: Kronenberghalle, Winzenheimer Str. 29, 55559 Bretzenheim an der Nahe

Nach langer Zeit findet die ordentliche Mitgliederversammlung des Sportbundes Rheinhessen wieder in Präsenz statt. Damit laden wir unsere rund 1.000 Vereine und 60 Fachverbände zu unserer Mitgliederversammlung am 11.06.2022 in der Kronenberghalle in Bretzenheim an der Nahe ein, um mit uns gemeinsam die Zukunfts des rheinhessischen Sports zu bestimmen. Themen sind unter anderem der Neubau der Geschäftsstelle in Ingelheim, Satzungsänderungen, die Erläuterung des Haushalts und Neuwahlen. Weitere Informationen erhalten Sie hier in Kürze.


COMEBACK der Gemeinschaft: Förderzeitraum bis 31. Dezember verlängert

Der Aktionszeitraum für die Fördertöpfe im Rahmen der Kampagne „COMEBACK der Gemeinschaft“ wurde bis einschließlich 31. Dezember 2021 verlängert. Anträge und Sachberichte müssen dem Sportbund bis spätestens 15. Januar 2022 vorliegen. Ansprechpartner ist Dominik Merseburg (d.merseburg@sportbund-rheinhessen.de, 06131-2814 229)

 

Zuschuss Vereinsaktionen zur Mitgliedergewinnung (500×400 €)

Der ursprüngliche Aktionszeitraum (01. September bis 30. November) wurde ausgeweitet und bis zum 31. Dezember 2021 verlängert. Vereine die erst im Dezember eine Aktion geplant haben, können diese also noch bezuschussen lassen.

Antragsfrist: 31. Dezember 2021

Frist Sachbericht: 15. Januar 2022

Hinweis: Die Vereinsaktion muss in Verbindung mit der Kampagne durchgeführt werden. Kommunikationsmaterialien findet ihr hier.

 

Zuschuss für neu gewonnen Mitglieder von 0 bis 10 Jahre

Hier wurde der Aktionszeitraum ebenfalls bis zum 31. Dezember verlängert. Für alle Kinder im Alter zwischen 0 bis 10 Jahren, die in der Zeit vom 01.09.2021 bis 31.12.2021 im Verein Mitglied geworden sind, erhält der Verein eine Prämie in Höhe von 15 Euro je Kind. Vereine, die bereits einen Antrag nach der ehemaligen Frist (30.11.) gestellt haben, können ihre neuen Mitglieder von Dezember mit einem zweiten Antrag ebenfalls noch zur Förderung einreichen.

Antragsfrist: 15. Januar 2022


Präsenzveranstaltungen vorerst abgesagt!

Der Sportbund Rheinhessen sowie die Sportjugend Rheinhessen sagen vorerst bis Ende des Jahres alle Präsenzveranstaltungen ab. Bei den bestehenden Veranstaltungen wird geprüft, ob diese im Online-Format umgesetzt oder verschoben werden können. Bereits geplante Web-Seminare finden wie geplant statt.


Außerordentliche Mitgliederversammlung – FAQ’s und Test-Termine

Am Montag, 13. Dezember 2021 werden richtungsweisende Entscheidungen für den Sportbund Rheinhessen getroffen. Ziel ist es, transparent und offen zu kommunizieren, was das Präsidium einstimmig für den besten Weg für einen modernen Sportbund ansieht. Das Präsidium, als von Ihnen gewähltes Organ, hat eine Vorentscheidung getroffen, möchte sich aber nicht ohne Ihre Zustimmung auf den weiteren Weg begeben. Wir möchten den besten Weg für den Sportbund Rheinhessen einschlagen – mit möglichst vielen Perspektiven bestückt, aber immer unter dem Blickwinkel Ihren Dachverband stark, sichtbar und zukunftssicher zu entwickeln. Deshalb sind wir froh für jede Frage und jede Anregung, die uns hilft, an Dinge zu denken, die man alleine vielleicht nicht sieht.

Ziel ist es, möglichst viele Argumente aufzuzeigen, warum wir diesen Weg gehen möchten. Nutzen Sie den Teilhabeprozess und unterstützen Sie so unsere außerordentliche Mitgliederversammlung, damit alle bestmöglich informiert ein Votum abgeben können.

Bei Fragen stehen wir Ihnen somit jederzeit per E-Mail an mitgliederversammlung@sportbund-rheinhessen.de oder telefonisch unter der 06131-2814 206 gerne zur Verfügung. Alternativ können Sie Ihre Fragen auch über unser Online-Fragetool eingeben.

Hier können Sie die FAQ’s zur außerordentlichen Mitgliederversammlung entsprechend im Detail nachlesen.

 

Termine für Vereine und Verbände

Die Zugangsdaten zu den entsprechenden Terminen werden spätestens zwei Tage vor Veranstaltung per E-Mail versendet.

01.12.2021 – 18 Uhr          Test-Termin für Vereine und Verbände (Zoom & teambits)

07.12.2021 – 18 Uhr          Test-Termin für Vereine und Verbände (Zoom & teambits)

13.12.2021 – 19 Uhr          Außerordentliche Mitgliederversammlung

 

Video-Anleitung für Zoom:

Hier finden Sie eine deutschsprachige Basis-Einführung in Zoom, die hilfreich ist, wenn Sie das erste Mal mit Zoom arbeiten oder technische Fragen offen sind.

Hier finden Sie die Datenschutzerklärung für Zoom und Teambits im Rahmen unserer Mitgliederversammlung.

 

Benutzerhandbuch für Online-Wahlen

Hier finden Sie ein Benutzerhandbuch mit den wichtigsten Informationen zum Thema Online-Wahlen.


RLP-Tag 2022 – Bis 30.11. anmelden!

Der Rheinland-Pfalz-Tag gehört zu den herausragenden Veranstaltungen in Rheinland-Pfalz. Er wird im kommenden Jahr im Rahmen des 75-jährigen Landesjubiläums vom 20. bis 22. Mai 2022 in Mainz gefeiert.

Auch der organisierte Sport in Rheinland-Pfalz will diese werbewirksame und attraktive Plattform nutzen, sich an allen Tagen des Landesfestes gebührend zu präsentieren. Das geht allerdings nur mit der Unterstützung der Sportverbände mit ihren Vereinen.

Die Präsentation des organisierten Sportes wird vom Sportbund Rheinhessen organisiert. Ziel ist es, den vielen Sportarten eine bestmögliche Plattform zu bieten und sie so einem großen Publikum schmackhaft zu machen. Über das gesamte Wochenende soll es abwechslungsreiche sportliche wie kreative Bewegungs- und Mitmachangebote der Sportverbände und ihren Vereinen geben.

Verbände können sich mit ihren Vereinen bis zum 30. November ausschließlich online über www.rlp-tag.de anmelden. Bitte berücksichtigen Sie im Formular Informationsstand die Zuordnung zu folgendem Schwerpunkt: „Rheinland-Pfalz bewegt“.

 

Ansprechpartnerin des Sportbundes Rheinhessen: Heike Franke, 06131-2814 202, h.franke@sportbund-rheinhessen.de

Wir freuen uns auf Ihre Anmeldung für den Rheinland-Pfalz-Tag 2022 in Mainz!

 

Hier geht’s zur Ausschreibung.


Einladung: Außerordentliche Mitgliederversammlung am 13. Dezember

Einladung zur Außerordentliche Mitgliederversammlung am 13.12.2021 (digital über Zoom)

Umzug Geschäftsstelle und Satzungsreform

Liebe Mitglieder des Sportbundes Rheinhessen, wir stehen vor richtungweisenden Entscheidungen und möchten dies mit unseren Mitgliedern besprechen. Zwei drängende Themen stehen dabei auf der Tagesordnung, die wir sehr zeitnah und mit hoher Dringlichkeit im Kreise der Mitglieder des Sportbundes Rheinhessen abstimmen müssen.

Der LSB plant, seine Geschäftsstelle in der Mainzer Rheinallee im Jahr 2022 zu verkaufen und einen neuen Standort in einem Mainzer Gebiet zu organisieren. Fast zeitgleich sind wir bei uns – nach sehr intensiven Gesprächen im Präsidium, einem genauen Blick auf unsere Finanzen und mit ebenso genauem Blick auf unsere Kernaufgaben zu dem Entschluss gekommen, dass wir zukünftig eine Geschäftsstelle benötigen, die besser unsere Bedürfnisse abbildet als bisher. Wir möchten gerne die zwei Standorte Mainz und Seibersbach in einen überführen – mit der Stadt Ingelheim haben wir hierzu intensive Gespräche geführt, um dieses Vorhaben umzusetzen. In der Rotweinstadt hat ein Sportentwicklungsplan des Instituts für Sportstättenentwicklung gezeigt, dass ein Sportpark im Blumengarten sinnvoll ist und dort viele Möglichkeiten für die Sportlandschaft schlummern. Zentrum des Ganzen soll ein Haus der Vereine werden, in dem zunächst Ingelheimer Vereine eine Anlaufstelle finden sollen. Auf Basis dieser Überlegungen sind Synergiechancen in gemeinsamen Gesprächen mit der Stadt Ingelheim entdeckt worden – der Sportbund war als Expertisengeber für den Sportpark eingebunden. Die bestehenden Sportstätten sowie entstehende neue, aber auch eine Einbindung in den Sportpark, der wiederum für alle Vereine und Fachverbände in Rheinhessen tolle Möglichkeiten bietet, wurden diskutiert. Herausgekommen sind klare Anforderungen an den Sportbund als auch an den Sportpark und die Stadt Ingelheim. Unterm Strich sind die treibenden Kräfte aus Stadt und Sportbund der Meinung, hier kann etwas gemeinsam entstehen, was Synergien für Sport und Stadt bietet und gleichzeitig für den organisierten Sport im Land eine Verbesserung mit sich bringt. Diese Entwicklung ist kein Alleingang des Sportbunds und seinem Präsidium, sondern eine in der Sportlandschaft Rheinland-Pfalz sehr gern gesehene Entwicklung zur Stärkung des organisierten Sports. Das Präsidium des Sportbundes Rheinhessen hat sich bereits einstimmig für diesen Weg ausgesprochen. Für uns ist es aber wichtig, für größtmögliche Transparenz zu sorgen und gleichzeitig vor den Entscheidungen der Stadt Ingelheim im Frühjahr 2022 unseren eigenen Weg mit Ihnen gemeinsam bestimmt zu haben, um handlungsfähig zu sein. Deshalb werden wir Ihnen als Mitglieder des Sportbundes Rheinhessen den aktuellen Stand vorstellen und anschließend gemeinsam eine Entscheidung für die weitere Vorgehensweise treffen.

Zur Transparenz gehört es auch, dass wir die anstehende Satzungsreform mit Ihnen diskutieren. Das Präsidium des Sportbundes Rheinhessen ist der Meinung, dass wir unsere Arbeitsprozesse anpassen müssen. Unsere in die Jahre gekommene Satzung wurde von uns überprüft, mit einigen anderen Sportorganisationen verglichen und aktuelle Tendenzen in der Satzungslandschaft und Sportwelt abgeglichen. Es hat sich deutlich gezeigt, und auch in unserem Verbandsgebiet sind die Entwicklungen bei einigen beispielhaft zu erkennen, so, wie der Sport bisher in Haupt- und Ehrenamt gearbeitet hat, ist es nicht mehr zu leisten. Besonders große Vereine und Verbände stoßen an ihre Grenzen und reformieren sich, um effizienter und auch fairer die Aufgaben aufzuteilen. Das möchten wir ebenfalls tun, allerdings mit ausreichend Zeit, um auch noch Dinge anzupassen, sofern wir oder unser Jurist es übersehen haben sollten. Im Hauptausschuss wurden erste Überlegungen und Gedanken bereits vorgelegt. In dieser außerordentlichen Mitgliederversammlung stellen wir Ihnen unseren Satzungsentwurf vor und geben Ihnen ausreichend Zeit, sich damit zu beschäftigen. Das Präsidium des Sportbundes Rheinhessen möchte Ihnen diese großen Änderungen nicht einfach vorlegen und sie quasi überfallartig darüber entscheiden lassen. Eine Entscheidung darüber soll erst am 11. Juni 2022 erfolgen, wenn wir unsere ordentliche Mitgliederversammlung abhalten.

Lassen Sie uns noch kurz erläutern, warum wir uns für die digitale Variante entschieden haben. Natürlich spielen die Kosten eine große Rolle dabei. Wir haben digitale Möglichkeiten zur MV, die sehr viele Vereine und Fachverbände im Laufe der Corona-Pandemie gerne genutzt haben. Darüber hinaus ist uns Ihre Gesundheit ganz besonders wichtig. Bei den steigenden Zahlen wäre es aus unserer Sicht unverantwortlich, eine so große Versammlung in Präsenz abzuhalten. Alle, die nicht an der digitalen Veranstaltung teilnehmen können, werden dennoch in die Entscheidungsfindung eingebunden. Der Bundesgesetzgeber hat ihr einen Spielraum eröffnet, den wir sehr gerne nutzen. Die Einladung kommt in den nächsten Tagen per Post UND per Mail in das Postfach Ihres Vereines. Bitte beachten Sie, dass wir die Beschlussvorlagen mitschicken, so dass auch aufgrund nicht digitaler Teilnahme Ihr Verein sein Votum abgeben kann.

Aufgrund der besonderen Dringlichkeit laden wir satzungsgemäß spätestens vier Wochen vorher fristgerecht ein. Die Veranstaltung findet am Montag, 13. Dezember 2021 um 19 Uhr digital über Zoom statt. Der Link folgt per E-Mail.

Mit sportlichen Grüßen

Das Präsidium des Sportbundes Rheinhessen

Bei Fragen stehen wir Ihnen gerne telefonisch oder unter mitgliederversammlung@sportbund-rheinhessen.de zur Verfügung. Alternativ können Sie Ihre Fragen auch gerne online über unser Fragetool eingeben. Dafür klicken Sie bitte hier..

Hier finden Sie die FAQ’s zur außerordentlichen Mitgliederversammlung.

Tagesordnung:

  1. Begrüßung
  2. Umzug Geschäftsstelle
  3. Organisationsentwicklung Sportbund Rheinhessen
  4. Sonstiges

 

 


27. CoBeLVO bringt Lockerungen im Außenbereich

Sportbund Rheinhessen erinnert an Impfkampagne und digitale Mitgliederversammlungen

Wer im Sommer glaubte, die Pandemie sei überstanden, sieht sich getäuscht. Die Inzidenzzahlen schnellen in die Höhe, die Impfquote im Land ist immer noch zu gering. Der rheinland-pfälzische Ministerrat sieht eine „Pandemie der Ungeimpften“ und versucht in der ab dem 8. November geltenden 27. Corona-Bekämpfungsverordnung entsprechend gegenzusteuern. Die Erkenntnis, dass Infektionsgefahr vor allem im Innenbereich besteht, führt jedoch dazu, dass Kontaktbeschränkungen im Freien weitestgehend aufgehoben werden. So sind für die Sportausübung im Freien keinerlei Einschränkungen mehr vorgesehen. Für Veranstaltungen im Außenbereich gilt nur noch dann die Testpflicht, wenn die Teilnehmer feste Plätze einnehmen und eine Einlasskontrolle oder Ticketverkauf gegeben sind. Die Begrenzung auf 25.000 Zuschauer entfällt, sodass neben Weihnachtsmärkten oder Martinsumzügen auch Sportveranstaltungen ohne Einschränkungen durchgeführt werden können. „Nicht ganz nachvollziehbar ist, dass Weihnachtsmärkte ohne „G-Regeln“ auskommen sollen, Zuschauerbereiche rund um einen Sportplatz dagegen in Teilen nicht“, so Thorsten Richter, Geschäftsführer des Sportbundes Rheinhessen. „Insgesamt sind wir jedoch sehr zufrieden damit, dass der organisierte Sport bei der Ausarbeitung der Verordnungen immer besser einbezogen wird und Absprachen – wie beispielsweise die Regelungen der ab 12-jährigen – in konstruktiven Gesprächen erarbeitet und auch weitergeführt werden“, ergänzt Richter.

Klare Regeln – auch für den Sport – gelten allerdings nach wie vor im Innenbereich. Für Veranstaltungen jeder Art bleibt es bei der 2Gplus-Regelung, die neben Geimpften und Genesenen eine bestimmte Anzahl von getesteten Personen zulässt. Hierfür gelten weiterhin die bereits aus der letzten Corona-Verordnung bekannten Warnstufen, in denen neben der 7-Tage-Inzidenz auch die 7-Tage-Hospitalisierungs-Inzidenz und der Anteil der belegten Intensivbetten berücksichtigt werden. Für Kinder gilt nun die Regelung, dass sie bis drei Monate nach Vollendung ihres zwölften Lebensjahres geimpften oder genesenen Personen gleichgestellt sind. Auch wenn in den Schulen ab dem 8. November nur noch einmal wöchentlich getestet wird, gelten ungeimpfte Schüler ab zwölf Jahren weiterhin als getestete Personen und müssen zur Teilnahme an Veranstaltungen keinen tagesaktuellen Test vorlegen.

Für die Warnstufen gilt: Geimpfte Personen und genesene Personen sowie Kinder bis drei Monate nach Vollendung ihres zwölften Lebensjahres können ohne Personenbegrenzung am Training und Wettkampf im Amateur- und Freizeitsport teilnehmen. Dazu können nicht-immunisierte Sporttreibende hinzukommen: Bis maximal 25 Personen bei Warnstufe 1, bis maximal zehn Personen bei Warnstufe 2 und bis maximal fünf Personen bei Warnstufe 3. Findet die Sportausübung in einer Gruppe statt, die ausschließlich aus Kindern und Jugendlichen bis einschließlich 17 Jahre besteht, können auch bei Erreichen der Warnstufen 2 und 3 bis zu 25 nicht-immunisierte Personen teilnehmen.

Grundsätzlich gilt also weiterhin: Je mehr Menschen geimpft sind, desto leichter wird die Umsetzung der Vorgaben für den Sport. Deshalb unterstützt der Sportbund Rheinhessen die Impfkampagne des organisierten Sports in Rheinland-Pfalz und ruft alle Vereine mit eigenem Sportgelände dazu auf, den“ Impfbus“ zu sich zu bestellen. „Durch Nutzung der Infrastruktur der rheinland-pfälzischen Sportlandschaft soll Vereinsmitgliedern und anderen Interessierten ein einfaches und unbürokratisches Impfangebot auf dem Gelände eines regionalen Sportvereins gemacht werden“, erklärt Sportbund-Präsident Klaus Kuhn und ergänzt: „Eine hohe Impfquote ist von elementarer Bedeutung, wenn es darum geht, den Sportbetrieb über den Winter aufrecht zu erhalten.“

Mit der 27. Corona-Bekämpfungsverordnung kündigte der rheinland-pfälzische Gesundheitsminister Clemens Hoch auch ein Fünf-Punkte-Papier zur Beschleunigung von Drittimpfungen an. Alle Menschen über 70 Jahre, deren Zweitimpfung mindestens sechs Monate zurückliegt, sollen durch eine sogenannte „Booster-Impfung“ ihren Schutz auffrischen. „Auch hierzu kann der Impfbus einen Beitrag leisten. Wir freuen uns über den guten Zuspruch bisher und über jeden weiteren Verein, der sich beteiligt. Unser Aufruf lautet hier ganz deutlich: Bestellt den Bus zu Euch“, sagt der Geschäftsführer des Sportbundes Rheinhessen, Thorsten Richter. Interessierte Vereine melden sich bitte bei Katrin Siemon per E-Mail (k.siemon@sportbund-rheinhessen.de) oder telefonisch (06131-2814 210).

Beim Thema Corona-Bekämpfung weist Richter auch auf die gesetzliche Übergangsregelung zum Thema Mitgliederversammlungen hin. Die Frist zur Durchführung von nicht erfolgten Neuwahlen wurde noch einmal bis zum 31. August 2022 (bislang 31. Dezember 2021) verlängert. Bei Vereinen, die aufgrund der Pandemie keine Mitgliederversammlung durchführen konnten, bleiben die Vorstände bis zu diesem Termin weiter im Amt. „Grundsätzlich können Mitgliederversammlungen ins kommende Jahr verschoben werden. Allerdings sind digitale Versammlungen sehr gut darstellbar nach unseren Erfahrungen der vergangenen eineinhalb Jahre“, erklärt Richter. „Wir bieten mit teambits und Konferenzprogrammen wie Teams oder Zoom allen Vereinen digitale Lösungen an, mit die Wahlen rechtssicher und datenschutzkonform durchgeführt werden können.“

 

Impfbus-Termine:

19. November von 08:00 – 17:00 Uhr – FSV Nieder-Olm, Sportplatz (am Engelborn/ Pariser Straße)

22. November von 9:00- 16:00 Uhr auf dem Gelände der IGS Mainz-Bretzenheim/ Kooperation mit TSG Bretzenheim (Hans-Böckler-Straße 2, 55128 Mainz)

29. November – TuS Saulheim (Uhrzeit und Ort in Klärung)

 

Weitere Infos sowie die FAQ’s zum Sportbetrieb und Veranstaltungen können Sie jederzeit auf unserer Corona-Service Seite nachlesen.

 


Erleichterungen für Nachwuchssport und Bürokratie abgebaut

Die 26. Corona-Bekämpfungsverordnung schlug bei den Vereinen und Fachverbänden im organisierten Sport ein wie eine Bombe. Die aus Sicht der Sportler*innen offensichtliche Verschärfung insbesondere im Kinder- und Jugendsport sorgte für viel Aufregung und Kopfschütteln. Die regionalen Sportbünde und der LSB reagierten sofort und stellen Forderungen auf, nachzubessern. Seit Anfang der Woche ist klar, dass das gelungen ist. Erleichterungen wurden nun verkündet und damit gleichzeitig Planungssicherheit für den Trainings- und Wettkampfbetrieb im Nachwuchsbereich geschaffen. Darüber hinaus wurde Bürokratie im Spielbetrieb abgebaut.

„Wir haben sehr intensiv unsere Möglichkeiten genutzt, um schnell eine Änderung zu erwirken und sind zügig in Gespräche eingestiegen mit konstruktiven Vorschlägen“, sagt Thorsten Richter, Geschäftsführer des Sportbundes Rheinhessen, stellvertretend für das Präsidium des Sportbundes Rheinhessen. Sowohl über die Geschäftsführerrunde als auch in den Präsidien der Sportbünde kamen sofort nach Inkrafttreten der 26. Corona-Verordnung Ideen für Verbesserungen auf. Unter anderem wurde sich schriftlich an die zuständigen Ministerien und Ministerpräsidentin Dreyer gewendet. Das Ergebnis der daraufhin geführten Gespräche und die Absprachen für einen zukünftigen engeren Austausch mit den Vertretern des Sports bewertet der organisierte Sport im Land sehr positiv. „Mit Blick auf die ursprüngliche 26. Verordnung haben wir viel erreicht. Wir müssen alle in der Pandemie unsere Erfahrungen machen, wenn etwas nicht so gut entschieden wurde, dann muss man es nur schnell korrigieren. Das ist passiert und spricht für die, was uns sehr freut“, sagt Klaus Kuhn, Präsident des Sportbundes Rheinhessen. Er ergänzt: „Wichtig ist es allerdings, früher und enger in die Entstehungsprozesse der Passagen zum Sport in den Corona-Verordnungen eingebunden zu werden. Das würde viel Unmut und Sorgen bei den Vereinen ersparen.“

So gilt mit der Änderung der 26. Corona-Bekämpfungsverordnung die Höchstgrenze von maximal 25 nicht-immunisierten Personen in Warnstufe 1 im Amateur- und Freizeitsport für Kinder und Jugendliche übergangsweise bis zunächst 30. November auch in den Warnstufen 2 und 3. Der Kinder- und Jugendsport wird – neben weiteren Angeboten im Kulturbereich – von den allgemein geltenden Schutzmaßnahmen der weiteren Stufen im Corona-Warnsystem ausgespart. Konkret bedeutet dies: Findet die Sportausübung in einer Gruppe statt, die aus Kindern und Jugendlichen bis einschließlich 17 Jahre besteht, können unabhängig von der jeweils ausgerufenen Warnstufe stets bis zu 25 nicht-immunisierte Personen und darüber hinaus eine unbegrenzte Anzahl an genesenen, geimpften oder diesen gleichgestellten Personen teilnehmen. Die Kategorie der gleichgestellten Personengruppen umfasst weiterhin Kinder bis einschließlich elf Jahre.

Darüber hinaus gibt es in der neuen Fassung der Corona-Bekämpfungsverordnung auch bürokratische Erleichterungen für die Sportvereine. So entfällt bis zu einer eingeführten Bagatellgrenze auch die sogenannte Vorausbuchungspflicht für Veranstaltungen bzw. der Zuschauer*innen im Innen- und Außenbereich.

Sport unterstützt Impfkampagne des Landes

Mit der Aktualisierung der STIKO-Empfehlung vom 19. August haben Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren ein Impfangebot in Rheinland-Pfalz erhalten. Da dies noch nicht so lange her ist und aufgrund des medizinisch notwendigen Abstands zwischen Erst- und Zweitimpfung haben das Gesundheitsministerium und der organisierte Sport eine Anpassung der Verordnung zeitlich befristet bis zum 30. November vereinbart. In den kommenden Wochen will das Land weiter für mehr Impfungen – nicht nur für Kinder und Jugendliche, sondern insbesondere auch für Erwachsene – werben. Der LSB wird neben seiner Kampagne unter dem Motto „Impfen ist die beste Verteidigung“ auch die Kampagne der Landesregierung weiter unterstützen und gemeinsam mit den regionalen Sportbünden und Sportjugenden sowie den Sportvereinen vor Ort seinen Teil dazu beitragen, dass die Impfquote insbesondere auch bei den ab 12-Jäjrigen deutlich steigen und damit mittelfristig auch der Sportbetrieb ohne jegliche Einschränkungen möglich ist.


„Integration durch Sport“ – Richtlinien zur Förderung von Mikroprojekten

Die Integration von Menschen mit Migrationshintergrund und sozial Benachteiligten ist das Ziel vieler Vereine und Verbände im rheinland-pfälzischen Sport. Dank des Bundesprogramms „Integration durch Sport“ – gefördert durch das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat– ist es dem Landessportbund bis Jahresende 2021 möglich, integrative Maßnahmen und Projekte mit bis zu 1.000 Euro zu fördern. Antragsberechtigt sind alle Mitgliedsorganisationen des Landessportbundes und der Sportbünde Rheinhessen, Rheinland und Pfalz. Gefördert werden beispielweise Honorare für Übungsleiter*innen, die Anschaffung von Sport-und Spielgeräten oder anteilige Programmkosten.

Weitere Informationen erhalten Sie über die Homepage des Landessportbundes , den beigefügten Infoflyer oder über die unten stehenden Ansprechpersonen des Bundesprogramms „Integration durch Sport“.

Rheinland:          Myla Blumenkamp, Tel. Nr. 06131/2814415, m.blumenkamp@lsb-rlp.de

Milan Kocian, Tel.: 06131/2814416, m.kocian@lsb-rlp.de

Rheinhessen:      Dr. Claudia Eider, Tel. Nr. 06131/2814406, c.eider@lsb-rlp.de

Pfalz:                    Daniel Hertzler, Tel. Nr. 0631/3411239, d.hertzler@lsb-rlp.de

 

 

 


Werkstatt-Tag bringt wichtige Impulse

Sportbund Rheinhessen möchte Zusammenarbeit mit Fachverbänden intensivieren

Werkstatttag zum Thema sollte Mitarbeiter der Geschäftsstelle sensibilisieren

Einen Tag den Alltag verlassen, sich einem wichtigen Thema annehmen und alle Abteilungen alle Facetten zu einem Thema beleuchten lassen, um am Ende mit konkreten Aufgaben rauszugehen – das ist die Idee hinter dem Werkstatt-Tag des Sportbundes Rheinhessen. Um alle Mitarbeiter für das Thema „Fachverbände“ zu sensibilisieren und Ideen dazu zu sammeln, veranstaltete die Geschäftsstelle am 1. September einen solchen. Alle hauptamtlichen Mitarbeiter tauschten sich unter Anleitung der von Aline Bessling geleiteten Abteilung Qualifizierung mit verschiedenen Methoden untereinander aus. Ziel war es, einen Einblick in die aktuelle Arbeit mit den Fachverbänden zu gewinnen und daraus Verbesserungen abzuleiten. Dabei wurde unter anderem die Frage gestellt, welche Dienstleistung jeder einzelne für die Fachverbände erbringt und welchen Nutzen die Fachverbände davon haben. Umgekehrt fragten sich die SBR-Mitarbeiter aber auch, welche Vorteile sie selbst aus den Fachverbänden ziehen. „Unsere Kooperation mit den Fachverbänden ist ein wichtiger Baustein unserer Arbeit. Sie wollten wir diesmal in den Fokus rücken und schauen, wie wir alle von dieser Zusammenarbeit profitieren können. Wir sind zu dem Ergebnis gekommen, dass unter anderem eine bessere Vernetzung hierbei eine zentrale Rolle spielt. Für 2022 überlegen wir regelmäßige Netzwerktreffen mit den Fachverbänden zu veranstalten, um den Austausch zu intensivieren“, erklärt SBR-Geschäftsführer Thorsten Richter. Volle Unterstützung bei diesem Vorhaben bekommt er von Präsident Klaus Kuhn: „Mit solchen Ideen bringen wir wichtige Impulse in unser Umfeld. Als Sportbund sind wir Dienstleister für die Fachverbände und Vereine – aber auch deren Vertreter und Vorreiter in vielen Dingen. In diesem tollen Spannungsfeld lassen sich gute Ansätze zur Entwicklung des Sports in Rheinhessen ableiten.“ Die Mitarbeiter der Geschäftsstelle haben dieses Ziel längst verinnerlicht und als Maxime ihres Handelns angenommen. Den Werkstatt-Tag ordnet Richter als vollen Erfolg ein. „Es ist absolut gewinnbringend, den Alltag mal bewusst für einige Stunden auszublenden und sich ganz auf ein Thema zu konzentrieren. Wir werden das künftig einmal im Jahr machen und uns dabei immer ein anderes Schwerpunktthema auswählen.“


Sportvereine in Rheinhessen verlieren fast 11.000 Mitglieder

16,53 Prozent weniger Kinder unter 7 Jahren. Leichter Gewinn bei den über 60-jährigen.

Die Corona-Pandemie legt seit einem Jahr den Breitensport und das Vereinsleben nahezu völlig lahm, was nicht ohne Folgen bleibt. Die neuesten Mitgliederzahlen zeigen, dass die Sportvereine wegen ihres fehlenden Angebots schwere Verluste erleiden. Die Bestandserhebung des Sportbundes Rheinhessen mit den Mitgliederzahlen zum 1. Januar 2021 zeigt schwarz auf weiß, dass viele Menschen ausgetreten sind. Den 278.883 Mitgliedern in 886 Vereinen zum 1. Januar 2020 standen im Sportbund Rheinhessen ein Jahr später noch 268.164 Mitglieder in 870 Vereinen gegenüber. Das Minus von 10.719 Mitgliedern entspricht einem Rückgang von 3,84 Prozent, was deutlich über den Zahlen der Vorjahre liegt – im rheinland-pfälzischen Vergleich mit den anderen Sportbünden allerdings auf Augenhöhe ist.

Der höchste Mitgliederstand im Sportbund Rheinhessen war mit 283.910 im Jahr 2013 erreicht. Seitdem waren die Mitgliedszahlen nur minimal schwankend, hatten sich 2020 gegenüber 2019 sogar wieder um 1.420 erhöht. Der starke Verlust des zurückliegenden Kalenderjahres lässt sich klar auf die Pandemie zurückführen. Die verschiedenen Lockdowns und die damit verbundene Einschränkung des Sportangebots verhinderten Neueintritte in die Vereine, die normale Fluktuation wurde dadurch gestört. Die üblichen Austritte wurden nicht durch Eintritte neuer Mitglieder ausgeglichen. Dies ist besonders deutlich bei der Zahl der Kinder und Jugendlichen abzulesen. Konnten die Vereine in der Altersklasse 7 bis 14 Jahre in den vergangenen Jahren ihre Mitgliedszahlen halten oder sogar steigern, erlitten sie dort nun ein Minus von 5,63 Prozent. Nur auf Kinder von null bis sechs Jahren bezogen ist gar ein Einbruch um 16,53 Prozent zu verzeichnen. „Das ist eine alarmierende Zahl, wenn man bedenkt, dass diese Bestandserhebung nur das erste Pandemie-Jahr widerspiegelt, sagt Sportbund Präsident Klaus Kuhn.“  Ein Plus ist erstaunlicherweise bei den Senioren über 60 Jahren zu verzeichnen, deren Zahl um 1,13 Prozent zugenommen hat.

Beim Blick auf die Fachverbände ist zu erkennen, dass die größten Probleme in den Sportarten auftreten, die in der Halle betrieben werden. Allen voran die Kampfsportarten, die aufgrund ihrer körperlichen Intensität und Nähe kein adäquates Training durchführen konnten, vermelden Mitgliederrückgänge im zweistelligen Prozentbereich. Jiu-Jitsu hat fast 75 Prozent seiner Mitglieder verloren, im Judo sind es 22,7 Prozent, beim Boxen 10,5 Prozent. Aber auch die in der Halle betriebenen großen Ballsportarten (Handball, Basketball, Volleyball) verzeichnen Rückgänge, die fast auf identischem Niveau bei etwa 3,5 Prozent liegen. Den höchsten Rückgang in absoluten Zahlen verzeichnet der zweitgrößte Fachverband Turnen, der 3952 oder 5,35 Prozent seiner Mitglieder verliert. Der mit 82.602 Mitgliedern nach wie vor größte Fachverband Fußball kommt auf einen Verlust von 2,46 Prozent. Bei den Sportarten, die zumindest teilweise unter freiem Himmel ausgetragen werden, gibt es auch einige Gewinner: So verzeichnet der Tennisverband als drittgrößter Fachverband ein Plus von 3,85 Prozent, der Alpenverein ein leichtes Plus von 67 Mitgliedern (0,67 Prozent), während die Schwimmvereine trotz Sperrung der Hallenbäder einen Zuwachs von 216 Mitgliedern (2,34 Prozent) aufweisen.

Ein ähnliches Bild zeigt sich bei den größten Vereinen im Sportbund Rheinhessen. Zuwächse verzeichnen in den Top Ten lediglich der auf Rang zwei liegende Deutsche Alpenverein, Sektion Mainz, mit einem Plus von 208 Mitgliedern und der Drittplatzierte Schwimmverein Freibad Gimbsheim, der sogar 562 Mitglieder hinzu gewinnen konnte. Größter Verein in Rheinhessen bleibt der FSV Mainz 05, der nach einem Minus von 230 noch 12.059 Mitglieder aufweist. Den höchsten Verlust in absoluten Zahlen verzeichnet der auf Rang vier liegende TSV Schott Mainz, der mit 3509 einen Verlust von 458 Mitgliedern verzeichnet. Insgesamt zeigt sich, dass insbesondere bei den Großsportvereinen über 1000 Mitgliedern ein größerer Verlust zu erkennen ist. Vereine aus dem ländlichen Bereich weisen hingegen eine große Stabilität auf.

 


Sportabzeichen 2020 – geehrt trotz Krise

Das Deutsche Sportabzeichen hat in den vergangenen mehr als hundert Jahren schon viel mitgemacht. Eine ähnliche Krise wie die Corona-Pandemie dürfte dennoch kaum vorgekommen sein. Besondere Situationen erfordern aber außergewöhnliche Lösungen – das ist in diesem Falle nicht anders. Eine Feierstunde wie gewohnt ist aus verständlichen Gründen nicht darstellbar. Die fleißigen Sportabzeichen-Sportler sollen aber dennoch ihre Anerkennung, Urkunden und Nadeln bekommen.

Kurzum hat sich Till Pleuger, Vizepräsident des Sportbundes Rheinhessen im Ressort Breiten- und Freizeitsport, entschieden, per Veröffentlichung in SportInForm und in der Presse die erfolgreichen Absolventen zu ehren.

Die Bestenlisten für das Jahr 2019 zeigen die

Fünf Sportler stechen in letzterer Kategorie ganz besonders hervor: Getrude Reismann (TSG Heidesheim) und Hermann Zechner (Mainzer Turnverein 1817) freuten sich über ihre 40. Nadel. Heinz Kuhn (MTV 1817) und Heinz Reiß (LAV Gau-Algesheim) erreichten zum 45. Mal die Voraussetzungen für eine Verleihung. Unangefochten an der Spitze ist für das Jahr 2019 Jürgen Alleborn vom Schwimmverein Freibad Gimbsheim – zum 50 (!) Mal erreichte er die Normen für den Sportorden. „Wir hoffen natürlich, dass solche Vorbilder helfen, Menschen für das Sportabzeichen zu motivieren“, betont Pleuger. Besonders nach der langen Zeit mit Einschränkungen durch die aktuelle Krise wünscht sich der Vizepräsident, dass die Menschen wieder den Weg zum Sportabzeichen finden. „Überall spürt man den Willen, sich zu bewegen. Mit dem Sportabzeichen kann man das auf jedem sportlichen Niveau wunderbar tun.“

Statistik: Leichter Rückgang 2019

Im Jahr 2019 verlieh der Sportbund Rheinhessen 5913-mal das Deutsche Sportabzeichen an die erfolgreichen Erwerberinnen und Erwerber, davon 4789 an Kinder/ Jugendliche und 1124 an Erwachsene. Die Sportabzeichen-Statistik in der Region weist leider einen leichten Rückgang der Verleihungen auf, 447 weniger im Vergleich zum Vorjahr. Den Rückgang verzeichnen im Allgemeinen alle Ausrichter von Bundeswehr, Polizei, Feuerwehr, Vereine bis zu den Schulen – von einigen Ausnahmen bei den Schulen und Vereinen abgesehen. Seit dem Jahr 2014 pegelt sich nun die Zahl bei etwa 6000 Verleihungen ein.