Corona-Krise: 10. Landesverordnung (19.06.20) und Hygienekonzepte für Sportanlagen innen/außen

Über den Stufenplan der Landesregierung Rheinland-Pfalz hinaus hat die Landesregierung gemeinsam mit den Kommunalen Spitzenverbänden weitere Lockerungen seit dem 19. Juni angekündigt. „Die weiterhin niedrigen Infektionszahlen lassen uns diesen durchdachten und verantwortungsvollen Schritt gemeinsam gehen,“ so Ministerpräsidentin Malu Dreyer nach dem ersten Präsenztermin mit der kommunalen Familie seit dem Beginn der Corona-Pandemie. Aktuell gibt es seit dem 17.06. neue Hygienekonzepte für den Sport auf Außenanlagen und im Innenbereich.

Hygienekonzept für den Sport auf Außenanlagen (Stand 17.06.)

Hygienekonzept für den Sport im Innenbereich (Stand 17.06.)

 

10. Landesverordnung
Auszug: Teil 5 Sport und Freizeit
§ 10 Sport

(1) Das gemeinsame sportliche Training und der Wettkampf sind in Gruppen von bis zu zehn Personen zulässig; dies gilt auch für den Kontaktsport. Bei darüber hinausgehenden Gruppengrößen gelten die Schutzmaßnahmen, insbesondere das Abstandsgebot nach § 1 Abs. 2 Satz 1; sofern wegen der Art der sportlichen Betätigung, insbesondere in geschlossenen Räumen, mit einem verstärkten Aerosolausstoß zu rechnen ist, ist der Mindestabstand zwischen Personen zu verdoppeln.

(2) Bei der Nutzung von Schwimm- und Spaßbädern, Badeseen oder ähnlichen Angeboten sowie bei der sportlichen Betätigung in geschlossenen Räumen gelten die Personenbegrenzung nach § 1 Abs. 7 bei mehr als zehn dort anwesenden Personen und die Pflicht zur Kontakterfassung nach § 1 Abs. 8 Satz 1; bei räumlich getrennten Wellnessangeboten innerhalb einer Einrichtung entfällt die Personenbegrenzung nach § 1 Abs. 7, das Abstandsgebot nach § 1 Abs. 2 sowie die Pflicht zur Kontakterfassung nach § 1 Abs. 8 Satz 1 gelten unverändert.

(3) Zuschauer sind nur nach Maßgabe der in § 1 Abs. 9 genannten Hygienekonzepte für Veranstaltungen im Innen- und Außenbereich zugelassen.

(4) Unter den Voraussetzungen der Absätze 1 und 3 sind sportliche Angebote mit touristischem Charakter zulässig.

(5) Mannschaften der 1. und 2. Fußballbundesliga sowie der 3. Liga der Herren wird der Trainings-, Wettkampf- und Spielbetrieb abweichend von den übrigen Bestimmungen dieser Verordnung gestattet. Dies gilt nur, wenn die organisatorischen, medizinischen und hygienischen Vorgaben des von der Task Force „Sportmedizin / Sonderspielbetrieb im Profifußball“ der DFL Deutsche Fußballliga GmbH erstellten Konzepts in der jeweils geltenden Fassung für den Trainings- und Spielbetrieb umgesetzt werden.

Der ganze Text der 10. Landesverordnung ist hier zu finden.

Der Stufenplan der Landesregierung als Tabelle ist hier zu finden.

Sämtliche Hygienekonzepte von „Badegewässer“ bis „Zoos“ finden Sie hier.

Ministerpräsidentin Dreyer betonte allerdings: „Bei allen Lockerungen sollte jeder und jede bedenken: Draußen sein ist besser als drinnen. Abstand halten ist besser als Nähe. Veranstaltungen mit festen Sitzplätzen sind besser als lockere Treffen. Weiterhin gelte der Grundsatz, nähere und längere Kontakte zu anderen Personen auf ein Minimum zu reduzieren und den Kreis der Personen, mit denen man sich trifft, möglichst konstant zu lassen. Wo die Möglichkeit bestehe, sollen Zusammenkünfte im Freien abgehalten werden. Personen mit Symptomen einer Atemwegsinfektion, vor allem Husten, Erkältungssymptomatik oder Fieber, sollen möglichst zu Hause bleiben. Ihnen sei im Regelfall der Zutritt zu Einrichtungen, Veranstaltungen und Versammlungen zu verwehren, so Ministerpräsidentin Malu Dreyer. Die Landesregierung habe gemeinsam mit den zuständigen kommunalen Behörden das Infektionsgeschehen durch ein effizientes Testkonzept im Blick. Neben der Testung von ermittelten Kontaktpersonen Infizierter und anlassbezogenen Populationstestungen bei Infektionen in Einrichtungen oder Unternehmen würden in Kitas und Schulen sowie ausgewählten Einrichtungen Stichproben in Form von Querschnittsuntersuchungen durchgeführt.

In Rheinland-Pfalz gilt der klare Handlungsrahmen:

  • Hygienemaßnahmen beachten.
  • Triff dich mit maximal zehn Personen oder zwei Hausständen.
  • Halte grundsätzlich Abstand.
  • Trage eine Maske, wenn du unbekannte Menschen triffst.
  • Es darf sich maximal eine Person pro 10m² aufhalten, wenn es keine festen Plätze gibt.
  • Bei nicht nur kurzfristigem Aufenthalt müssen die Kontaktdaten erfasst werden.

Beitragsbild von Felix Wolf auf Pixabay


Web-Seminare gehen in die Sommerferienpause!

Egal wo ihr seid auf der Welt: In Corona-Krisen-Zeiten könnt ihr Euch bequem daheim die Web-Seminare anschauen, die wir für Euch gestalten. Wir freuen uns, sämtliche Web-Seminare für alle Teilnehmer in der Welt kostenlos anzubieten. Morgen Abend gibt es 2 LE für eure Übungsleiter C-Lizenz!

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Mainz lebt auch in der Krise, wenn auch nicht auf seinen Plätzen

Stadtvorstand beschließt Hilfepaket zur Bewältigung der Corona-Pandemie. Ab sofort können ehrenamtliche Initiativen, die sich in den Stadtteilen oder auch stadtweit für Hol-, Bring- oder Lieferdienste für besonders von der Pandemie betroffene Menschen engagieren, pauschal eine Fördersumme von je 1.500 Euro beantragen. Dies gilt in gleicher Weise für ehrenamtliche Vereine aus dem Bereich des Sports, der Kultur oder dem Sozialen, die insbesondere durch neue, nicht-kommerzielle Angebote ihr bisheriges Angebot verändert anbieten. Für beide Maßnahmen stehen insgesamt 100.000 Euro zur Verfügung. Lesen Sie hier die gesamte Pressemeldung der Stadt Mainz


Unterstützung für Vereine mit wirtschaftlichem Geschäftsbetrieb

Sportvereine mit wirtschaftlichem Geschäftsbetrieb sind grundsätzlich in das Bundesprogramm Corona-Sofort-Hilfe für kleine Unternehmen einbezogen. Das hat Sportminister Roger Lewentz den Präsidien der Sportbünde in Rheinland-Pfalz nach einer entsprechenden Abstimmung mit dem rheinland-pfälzischen Wirtschaftsministerium mitgeteilt. „Darüber hinaus wird das Land ein eigenes Hilfsprogramm für Sportvereine, die in ihrer Existenz bedroht sind, auflegen, welches das Bundesprogramm bei Bedarf ergänzt“, so Lewentz. „Wir freuen uns, dass wir uns in den sehr guten gemeinsamen Gesprächen unter den Sportbünden und mit dem Ministerium immer besser aufstellen können, und am Ende den Vereinen so umfangreich zur Seite stehen zu können. Dieses Hilfsprogramm oder das digitale Meldesystem sind tolle Beispiele für diese gemeinsamen Abstimmungen.“

Vor dem Hintergrund der Corona-Krise entstehen auch dem Sport finanzielle Einnahmeverluste, weil Wettkämpfe und Vereinsangebote sowie sonstige Veranstaltungen nicht durchgeführt werden können. Diese können bei Vereinen mit nicht abwendbaren Zahlungsverpflichtungen zu Existenzbedrohungen oder sogar zur Insolvenz führen.

„Diese Regelung wird einen großen Beitrag zum gesellschaftlich notwendigen Erhalt unserer Sportvereine und zur Stärkung unserer teilweise sehr verunsicherten Mitgliedsorganisationen leisten. Wir freuen uns dass der organisierte Sport gemeinsam mit dem Ministerium des Innern und für Sport eine so gute Lösung für die Sportvereine im Land gefunden hat“, betont Jochen Borchert, kommissarischer Präsident des Landessportbundes Rheinland-Pfalz.

Auch die Sportministerkonferenz hat den DOSB und die Landessportbünde gebeten, ihnen rasche Hinweise auf die Bedürfnisse der Sportvereine und -verbände für Soforthilfen zu geben. Die Länder haben zugesagt, im Rahmen ihrer föderalen Zuständigkeit alles Notwendige zu veranlassen, um Vereine und Verbände bei ihrer Existenzsicherung zu unterstützen.

Für Vereine mit einem wirtschaftlichen Geschäftsbereich besteht schon jetzt in Rheinland-Pfalz vorrangig die Möglichkeit, entsprechende Förderanträge bei der Investitions- und Strukturbank auf Förderung aus dem Bundesprogramm Corona-Sofort-Hilfe für kleine Unternehmen zu stellen. Die Abwicklung des Landesprogramms wird nach der Erhebung der konkreten Bedarfe zwischen Land und Sportbünden abgestimmt.


Covid19 Gesetz

Eine aktuelle Information (Paul Blaschke), die für Verbände und Vereine interessant sein dürften: Der Deutsche Bundestag hat am 25.03. 2020 einstimmig das Gesetz zur Abmilderung der Folgen der COVID-19-Pandemie im Zivil-, Insolvenz- und Strafverfahrensrecht (Deutscher Bundestag – 19. Wahlperiode – Drucksache 19/18110) beschlossen (https://dip21.bundestag.de/dip21/btd/19/181/1918110.pdf).
Der Bundesrat hat am 27.03.2020 – Drucksache 153/20 (Beschluss) – zugestimmt (https://www.bundesrat.de/DE/plenum/bundesrat-kompakt/20/988/988-pk.html?nn=4732016#top-1f).
Das Gesetz wird zeitnah im Bundesgesetzblatt verkündet

Hier ein Auszug:

Artikel 2
Gesetz über Maßnahmen im Gesellschafts-, Genossenschafts-, Vereins-, Stiftungs- und Wohnungseigentumsrecht zur Bekämpfung der Auswirkungen der COVID-19-Pandemie

§ 5 Vereine und Stiftungen
(1) Ein Vorstandsmitglied eines Vereins oder einer Stiftung bleibt auch nach Ablauf seiner Amtszeit bis zu seiner Abberufung oder bis zur Bestellung seines Nachfolgers im Amt.
(2) Abweichend von § 32 Absatz 1 Satz 1 des Bürgerlichen Gesetzbuchs kann der Vorstand auch ohne Ermächtigung in der Satzung Vereinsmitgliedern ermöglichen,
an der Mitgliederversammlung ohne Anwesenheit am Versammlungsort teilzunehmen und Mitgliederrechte im Wege der elektronischen Kommunikation auszuüben oder
ohne Teilnahme an der Mitgliederversammlung ihre Stimmen vor der Durchführung der Mitgliederversammlung schriftlich abzugeben.
(3) Abweichend von § 32 Absatz 2 des Bürgerlichen Gesetzbuchs ist ein Beschluss ohne Versammlung der Mitglieder gültig, wenn alle Mitglieder beteiligt wurden, bis zu dem vom Verein gesetzten Termin mindestens die Hälfte der Mitglieder ihre Stimmen in Textform abgegeben haben und der Beschluss mit der erforderlichen Mehrheit gefasst wurde.

§ 7 Übergangsregelungen
(1) § 1 ist nur auf Hauptversammlungen und Abschlagszahlungen auf den Bilanzgewinn anzuwenden, die im Jahr 2020 stattfinden.
(2) § 2 ist nur auf Gesellschafterversammlungen und -beschlüsse anzuwenden, die im Jahr 2020 stattfinden.
(3) § 3 Absatz 1 und 2 ist auf General- und Vertreterversammlungen, die im Jahr 2020 stattfinden, § 3 Absatz 3 ist auf Jahresabschlussfeststellungen, die im Jahr 2020 erfolgen, § 3 Absatz 4 ist auf Abschlagszahlungen, die im Jahr 2020 stattfinden, § 3 Absatz 5 ist auf im Jahr 2020 ablaufende Bestellungen von Vorstands- oder Aufsichtsratsmitgliedern und § 3 Absatz 6 ist auf Sitzungen des Vorstands oder des Aufsichtsrats einer Genossenschaft oder deren gemeinsame Sitzungen, die im Jahr 2020 stattfinden, anzuwenden.
(4) § 4 ist nur auf Anmeldungen anzuwenden, die im Jahr 2020 vorgenommen werden.
(5) § 5 ist nur auf im Jahr 2020 ablaufende Bestellungen von Vereins- oder Stiftungsvorständen und im Jahr 2020 stattfindende Mitgliederversammlungen von Vereinen anzuwenden.


GEMA und Corona

Der TuS Nackenheim stellte die folgende Frage an uns: Im Sportbetrieb verwendet die Übungsleiterin für die Stunde gekaufte Musik. Im Zuge der Sportstättenschließung möchte sie ein eigenes Video produzieren und mit der auch im Sportbetrieb genutzten Musik unterlegen. Die Übungsleiterin stellt es auf Youtube oder ihre Facebook-Seite und der TuS Nackenheim veröffentlicht dann den Link auf seiner Homepage. Fallen bei dieser Vorgehensweise zusätzliche GEMA-Gebühren an?

Antwort von der GEMA: Für Lizenznehmer ruhen für den Zeitraum behördlicher angeordneter Schließungen alle Verträge. Es entfallen während dieses Zeitraums die GEMA-Vergütungen. Kein Lizenznehmer soll für den Zeitraum der Corona-Ausnahmesituation mit GEMA-Gebühren belastet werden!

Diese Maßnahme gilt rückwirkend ab dem 16. März 2020. Entnehmen Sie Näheres bitte hier…


Corona-Krise: Meldung finanzieller Schäden für Vereine und Fachverbände

Wie verändern sich die Einnahmen Ihres Sportvereins oder -verbandes durch die Corona-Krise geschätzt bis Jahresende 2020? Diese Frage ist Dreh- und Angelpunkt eines digitalen Meldesystems, mit dem die vier Sportbünde (der Landessportbund, der Sportbund Rheinland, der Sportbund Pfalz und der Sportbund Rheinhessen) zurzeit zu erwartende finanzielle Schäden im organisierten Sport online abfragen. Tragen Sie Ihre Zahlen ins Meldesystem ein, das Portal ist ab sofort geöffnet. mehr…


Versicherungsschutz für Vereinsmitglieder während der Corona-Krise

Die Sportversicherung der Generali Deutschland Versicherung AG  unterstützt die Sportler auch in den Zeiten, in dem der Vereinssport in diesem besonderen Maße ruht. Der Unfall-Versicherungsschutz  besteht bis auf weiteres für jede individuelle Einzelunternehmung (Einzeltraining), die dem Vereinsmitglied zur Ausübung seiner vereinssportlichen Betätigung (Sportart) bzw. der Aufrechterhaltung der für seine Sportart erforderlichen Fitness dient. Dabei kommt es nicht darauf an, ob dieses Einzeltraining vom Verein geplant und organisiert ist oder ob das Training der Vorbereitung auf einen Wettkampf dient. Diese Regelung umfasst auch Trainingsmaßnahmen im häuslichen Bereich der Vereinsmitglieder, z.B. am Heimtrainer oder  während der Teilnahme an Online-Sportkursen der Vereine.  Die Erweiterung des Versicherungsschutzes gilt bis die Behörden den regulären Sport- und Spielbetrieb wieder zulassen.


Merkblatt zur Kurzarbeit während der Corona-Krise

Die „Corona-Krise“ hält den deutschen Sport derzeit in besonderer Weise gefangen. Die Bundesregierung hat verhältnismäßig schnell reagiert und hat in mehreren Schritten die Voraussetzungen dafür geschaffen, die finanziellen Belastungen aller Arbeitgeber deutlich zu mindern. Ziel ist dabei, die Wirtschaftsunternehmen zu erhalten, um nach dem Ende der „Corona-Krise“ das Leben in  Deutschland „wieder herauffahren zu können“. In besonderer Weise sind unsere Sportvereine betroffen. Wir möchten Ihnen mit dem nachfolgenden Merkblatt die nötigen Informationen geben, damit Kurzarbeit für Sie besser verständlich wird. Die Besonderheiten im Sport sollen dabei in besonderer Weise herausgehoben werden. Zu weiteren Details verweisen wir auf das Internetangebot der Bundesagentur für Arbeit, dort insbesondere das Merkblatt 8a Kurzarbeitergeld.

Sie finden das Merkblatt hier.

Hier finden Sie eine „Arbeitgeberbestätigung für pandemiebedingte Ausgangssperren“


Bewegung und Ernährung als Prophylaxe in Zeiten des Coronavirus

Auch wenn Wissenschaftler seit Wochen mit Hochdruck forschen: Bis Anfang 2021 wird es Experten zufolge noch dauern, bis ein Impfstoff gegen Covid-19 gefunden ist. Mindestens. Doch es gibt ein ganz einfaches Mittel, sein Immunsystem gegen Viren aller Art scharf zu stellen: Sport und Bewegung. SportInForm sprach mit dem Sport- und Ernährungsmediziner und Orthopäden Dr. Jens Stening vom Olympiastützpunkt (OSP) Bad Kreuznach, einem ausgewiesenen Experten zur Versorgung rheinland-pfälzischer Sportler*innen.
Bild Facharzt für Allgemeinmedizin, Orthopädie und Unfallchirurgie: Dr. Jens Stening. Foto: SpoMed-Zentrum Bad Kreuznach

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In der nächsten Mitgliederversammlung die Mindestmitgliedsbeiträge anpassen!

Grundsätzlich kann jeder Mitgliedsverein des Sportbundes Rheinhessen die Höhe seiner Mitgliedsbeiträge frei festlegen. Die Mindestmitgliedsbeiträge spielen aber dann eine Rolle, wenn Mitgliedsvereine die vielfältigen Zuschussmöglichkeiten des Sportbundes Rheinhessen in Anspruch nehmen wollen. Hierbei handelt es sich nämlich größtenteils um öffentliche Mittel, die dem Sportbund nach dem Grundsatz der Hilfe zur Selbsthilfe zur Verfügung gestellt werden. Dabei wird vorausgesetzt, dass die Sportorganisationen sich bemühen, ihre Arbeit aus eigener Kraft zu finanzieren und nur dort die Hilfe der öffentlichen Hand in Anspruch nehmen, wo die eigenen Kräfte nicht ausreichen. Der wichtigste Indikator für dieses Bemühen um Selbsthilfe ist die Erhebung eines angemessenen Mitgliedsbeitrages. Welcher Beitrag in diesem Zusammenhang als angemessen zu betrachten ist, wird mit dem sogenannten Mindestmitgliedsbeitrag festgelegt.

Seit 1.1.2020 gelten diese Mindestmitgliedsbeiträge. Vereine sollten, falls dies in ihrer Satzung vorgesehen ist, in der nächsten Mitgliederversammlung über die rückwirkende Anhebung der Mitgliedsbeiträge abstimmen.

Erwachsene 6,00 Euro / Mitglied / Monat
Jugendliche 4,00 Euro /Mitglied / Monat

Sollte Ihr Verein Zuschüsse des Sportbundes Rheinhessen in Anspruch nehmen wollen, überprüfen Sie also bitte, ob Ihre Mitgliedsbeiträge das oben genannte Niveau erreichen. Wenn dies nicht der Fall ist, müsste in der nächsten Mitgliederversammlung ihres Vereins eine entsprechende Beitragsanpassung beschlossen werden.

Für weitere Fragen stehen wir telefonisch, per Fax oder E-Mail jederzeit gerne zu Ihrer Verfügung: Ilka Knobloch, Tel. 06131-2814-206, Fax: 06131-2814-222, Mail: i.knobloch@sportbund-rheinhessen.de

 


Geschäftsstelle auf Notdienst

Der Sportbund Rheinhessen reagiert auf die aktuelle Corona-Krise mit einem weiteren Beitrag zur Eindämmung der Ausbreitung des Virus. Wir haben ab Mittwoch, 18.3.2020 weitestgehend geschlossen und einen Notdienst eingerichtet, der die Arbeitsabläufe beim Sportbund Rheinhessen sicherstellt. Mails werden weiterbearbeitet und für Fragen stehen Ihnen die Abteilungsleitungen Petra Bastian, Lena Hornberger und Thorsten Richter sowie Ilka Knobloch unter den gewohnten Telefonnummern weiter zur Verfügung. Der Publikumsverkehr ist in diesem Zuge vorläufig eingestellt. Unsere Sportschule in Seibersbach wird ab sofort geschlossen. Wir werden von nun an im 14-tägigen Rhythmus überprüfen, ob wir die Schließung aufrechterhalten. Bitte beachten Sie dazu die jeweils aktuellen Hinweise auf unserer Homepage. Wir bitten um Ihr Verständnis, wenn Anfragen in dieser Zeit ein wenig länger dauern als gewohnt.

***Frist zur Lizenz-Bezuschussung verlängert***

Die Frist zur Lizenz-Bezuschussung der Übungsleiter und Vereinsmanager wird vorerst auf den 30. April 2020 verschoben. Aufgrund der einzuschränkenden Sozial-Kontakte haben die Vereine damit einen Monat länger Zeit, die Unterschriften für die Zuschussanträge zu sammeln.


Wegen Coronavirus: Veranstaltungen abgesagt!

Liebe Mitglieder des Sportbundes Rheinhessen, nach Rücksprache mit Präsident Klaus Kuhn und in Abstimmung mit den anderen Sportbünden des Landes gilt ab sofort für Veranstaltungen, Tagungen und Sitzungen des Sportbundes Rheinhessen folgende Regelung, über die wir Sie, unsere Mitglieder, informieren möchten. Der Sportbund Rheinhessen wird aufgrund der hochdynamischen Ausbreitung des Coronavirus alle Präsenz-Veranstaltungen, -Sitzungen, – Lehrgänge und -Tagungen bis auf Weiteres – ein erster Zeithorizont gilt bis 30. April 2020 – absagen. Seitens der Abteilungsleiter und Referenten werden wir prüfen, ob Sitzungen und Tagungen nicht auch als Video- oder Telefonkonferenz durchgeführt werden können.

Wir werden regelmäßig die aktuelle Sachstandslage der Corona-Pandemie überprüfen und entsprechend entscheiden, wie wir weiter verfahren. Vor dem Hintergrund der Empfehlungen des Bundesgesundheitsministeriums und der Robert-Koch-Stiftung sehen wir uns in der Verantwortung, einen gesamtgesellschaftlichen Beitrag zu leisten, damit Neuinfektionen vermieden- und Infektionsketten unterbrochen werden. Nach aktueller Erkenntnislage sind zur Eindämmung der Corona-Infektionen Veranstaltungsabsagen eine Schutzmaßnahme mit hoher Wirksamkeit, weshalb wir uns hierzu entschieden haben.

Anfragen von Vereinen und Verbänden:
Es kommt in den letzten Stunden und Tagen immer häufiger zu Anfragen von Vereinen und Verbänden, die sich eine konkrete Aussage wünschen u.a. zur Durchführung von Mitgliederversammlungen, zur Aufrechterhaltung des Trainingsbetriebes oder zur Teilnahme an bzw. Ausrichtung von Wettkämpfen. Der Sportbund Rheinhessen ist jedoch nicht in der Lage, inhaltliche Bewertungen in Bezug auf die Corona-Epidemie vorzunehmen. Unser Ratschlag kann nur sein, Anordnungen, Vorgaben, Empfehlungen sowie Ge- oder Verbote – ganz aktuell (Stand Samstag, 14.3.2020/ 9.30 Uhr) werden in RLP Veranstaltungen mit mehr als 75 Personen verboten – von Behörden, insbesondere Gesundheitsämtern und den Landes- oder der Bundesregierung zu beachten und zu befolgen.

Insofern können auch Fragen, welche Veranstaltungen ein Verein oder Verband als Ausrichter absagen soll und welche er als Teilnehmer besuchen soll, seitens des Sportbundes Rheinhessen nicht mit Absolutheit beantwortet werden. Auch hier gilt: Mit Blick auf die Empfehlungen des Bundesgesundheitsministeriums und der Robert-Koch-Stiftung sehen wir uns gemeinsam mit den anderen Sportbünden (LSB, Pfalz, Rheinland), den Fachverbänden und auch den Vereinen in der Verantwortung einen gesamtgesellschaftlichen Beitrag zu leisten, damit Neuinfektionen vermieden- und Infektionsketten unterbrochen werden. Insofern gilt auch die Bitte an alle Vereine und Fachverbände, ebenfalls zu überprüfen, ob und wie der Betrieb im Einzelfall weitergehen muss und sollte. Insbesondere die Risikogruppen sollten beachtet werden, aber generell ist es auch in der Verantwortung jedes Einzelnen, eine schnelle Ausbreitung der Pandemie verhindern zu helfen.

Die allermeisten Vereine und Fachverbände haben bereits reagiert und den Sportbetrieb für eine bestimmte Zeit eingestellt. Diese Rückmeldung gab es in den vergangenen Stunden immer häufiger.

Mitarbeiterinformationen:
Über die einzelnen Schutz- und Hygienemaßnahmen, den konkreten Maßnahmenplan und Handhabungen bzgl. des Corona-Virus bei Erkrankung, Verdachtsmomenten, Kinderbetreuung, Quarantäne, weitere Fürsorgemaßnahmen und Arbeitsschutz haben wir beim Sportbund Rheinhessen umfangreich in einer kurzfristig einberufenen Betriebsversammlung informiert. Hier haben wir uns an Regelungen, die das Ministerium als Empfehlung herausgegeben hat, orientiert. Gerne unterstützen wir Sie bei der Beratung Ihrer Mitarbeiter, sofern wir es inhaltlich beantworten können.

Stetige Aktualisierungen zu dem Thema finden Sie auch auf unserer Homepage. Wir bleiben an dem Thema dran, werden auch im Falle einer gänzlichen Schließung öffentlicher Einrichtungen einen Notdienst beim Sportbund Rheinhessen vorhalten. Entsprechende Vorbereitungen sind getroffen. Für Rückfragen stehen meine Kolleg*innen und ich natürlich jederzeit zur Verfügung – bitte schicken Sie Ihre Fragen zunächst per Mail an den entsprechenden Mitarbeiter (https://sportbund-rheinhessen.de/wir-uber-uns/team/) zu, damit wir die Masse der Anfragen entsprechend abarbeiten können.

Viele Grüße aus Mainz und bleiben Sie gesund!

Folgende Veranstaltungen des Sportbundes und der Sportjugend Rheinhessen sind zunächst davon betroffen:

14. März 2020 – Vereinsfeste richtig feiern in Mainz

14. März 2020 – Deutsches Sportabzeichen Fortbildung zur Erlangung der Prüfberechtigung Leichtathletik

17. März 2020 – Sportabzeichenprüfer-Sitzung in Worms-Pfeddersheim

20. März 2020 – Lehrertag in Mainz

21.März 2020 – Motivation für Alle in Alzey

21. März 2020 – Basisqualifikation Übungsleiter Teil 2 (Blended Learning)

25. März 2020 – Sportabzeichenprüfer-Sitzung in Alzey

26. März 2020 – Sportabzeichenprüfer-Sitzung in Mainz

28. März 2020 – Abschlusstreffen Projekt „Wir schauen hin – keine Chance für sexualisierte Gewalt“ in Mainz

31. März 2020 – Jugendvollversammlung der Sportjugend Rheinhessen in Mainz

04. April 2020 – Indoor-Klettern in Mainz

21. April 2020 – Sportbund Hauptausschuss

23. April 2020 – Preisverleihung Sportabzeichen-Wettbewerb für Unternehmen

25. April 2020 – Freeletics in Mainz

Das erste Wochenende der Jugendleiter-Ausbildung (04. + 05. April 2020) wird voraussichtlich verschoben. Nähere Infos hierzu folgen.

***Frist zur Lizenz-Bezuschussung verlängert***

Die Frist zur Lizenz-Bezuschussung der Übungsleiter und Vereinsmanager wird vorerst auf den 30. April 2020 verschoben. Aufgrund der einzuschränkenden Sozial-Kontakte haben die Vereine damit einen Monat länger Zeit, die Unterschriften für die Zuschussanträge zu sammeln.

In dringenden Fällen und Fragen können Sie sich – per Mail – an info@sportbund-rheinhessen.de wenden.


Neues Youtube Video vom Empfang der Ehrengäste ist ab sofort Online!

Am 06. September versammelten sich geladene Gäste im Mainzer Rathaus, um das 52. Landesjugendsportfest zu eröffnen. Ein abwechslungsreiches Programm und leckeres Essen machten den Abend zu einem ehrenwerten Start des Landesjugendsportfestes.

 


Erstanschaffung einer Sportbrille – 40 Euro vom Sportbund!

Der Sportbund Rheinhessen bezuschusst die Erstanschaffung einer Sportbrille mit 40 Euro pro Mitglied eines rheinhessischen Sportvereins. Dieser Zuschuss gilt auch für Kontaktlinsen. Der Antrag ist formlos beim Sportbund Rheinhessen einzureichen. Der Vereinsvorsitzende muss die Originalrechnung mit dem Vermerk „sachlich richtig“ unterschrieben haben. In einem Begleitschreiben soll der Vereinsvorsitzende die Mitgliedschaft des Antragstellers bestätigen. Weitere Informationen: Marianne Windecker, Tel. 06131-2814216 oder m.windecker@sportbund-rheinhessen.de.


Helmut Graf von Moltke erklärt aus persönlichen Gründen Rücktritt vom Amt

Der Sportbund Rheinhess Sportbund Rheinhessen Sportbund Rheinhessenen hat in der Sitzung seines Hauptausschusses am 16. April 2019 den Rücktritt seines Präsidenten, Helmut Graf von Moltke, mitgeteilt. Der Präsident tritt aus persönlichen Gründen zurück. Nachfolgend die Rücktrittserklärung im Wortlaut: „In den vergangenen elf Monaten habe ich mich mit viel Enthusiasmus, Leidenschaft und Herzblut für die Belange des Sportbundes Rheinhessen eingesetzt. Viele Dinge wurden von mir auf den Weg gebracht (u.a. Großsporthalle, Rheinhessen Rhein Spring WM, Umsetzung Vorgaben Rechnungshof, Neustrukturierung Geschäftsstelle inkl. Anpassung des Stellenplans) und teilweise auch schon abgeschlossen. Ich habe in diesem Zeitraum 128 offizielle Termine für den Sportbund Rheinhessen sowie den LSB RLP wahrgenommen. Dazu kamen regelmäßige Geschäftsstellenbesuche und inoffizielle Termine. Diese Termine fanden nicht nur an Wochenenden oder abends, sondern sehr oft auch während der üblichen Arbeitszeiten statt – waren für mich aber selbstverständlich, weil mir die Nähe zu unseren Vereinen und der Einsatz für deren Belange besonders am Herzen lagen.

Leider hat sich für mich jetzt völlig überraschend eine neue Lebenssituation ergeben, die es mir nicht mehr möglich macht, all dies mit meinem Beruf und meiner Familie zu vereinbaren. Hinzu kommt, dass große Projekte anstehen (Renovierung Sportschule Seibersbach, Neubau Haus des Sports), die einen noch höheren Einsatz erfordern werden. Angesichts dessen stelle ich hiermit mein Amt als Präsident zur Verfügung und hoffe, dass zeitnah jemand gefunden wird, der die mit dem Amt verbundene Arbeit erfolgreich fortsetzt.

Ich bitte alle Mitglieder des Sportbundes Rheinhessen um Verständnis dafür, dass für mich das Wohl meiner Familie oberste Priorität hat, und wünsche dem Sportbund Rheinhessen sowie dem LSB RLP für die Zukunft alles Gute und viel Glück. Ich bedanke mich bei allen Personen für die Zusammenarbeit. Bei allen, die mich insoweit unterstützt haben, werde ich mich noch einmal persönlich bedanken. Helmut Graf von Moltke“

Das Präsidium des Sportbundes Rheinhessen hat nach dem Bekanntwerden des Rücktritts von Helmut Graf von Moltke nach eingehender Beratung als dessen kommissarischen Nachfolger Klaus Kuhn vorgeschlagen. Er hat Erfahrung in höchsten Ämtern des Sports, u. a. als Präsident des Handballverbandes Rheinhessen, und bringt als Pensionär die zeitlichen Voraussetzungen für das Amt mit. Zudem ist er als Vorstand nach Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB) 26 für den Sportbund in vollem Umfang vertretungsberechtigt. Klaus Kuhn wurde dem Hauptausschuss als kommissarischer Präsident vorgeschlagen und zur Wahl gestellt. Diesem Vorschlag folgte das zweithöchste Gremium des Sportbundes einstimmig bei vier Enthaltungen. Der Sportbund Rheinhessen bedankte sich bei seinem zurückgetretenen Präsidenten für dessen Einsatz für den Sportbund Rheinhessen und wünscht ihm für die Zukunft alles Gute!


VRM Lokal – Hier schreiben Sie!

Die Idee entstand bei einer Veranstaltung des Sportbundes Rheinhessen – und jetzt wurde sie vom Medienunternehmen VRM umgesetzt: Auf dem Portal VRM Lokal können seit kurzem Vereine nicht nur Texte und Fotos einreichen, um sie den VRM-Anzeigenblättern zur Verfügung zu stellen, sondern die Texte und Fotos werden jetzt auch online veröffentlicht. Kostenlos auf www.vrm-lokal.de mehr…


Sonderausschüttung an Vereine – Nachtragshaushalt genehmigt

Einstimmig: Nachtragshaushalt genehmigt – 56 000 Euro zusätzlich für Übungsleiter

Entscheidungen von weitreichender und langfristiger Wirkung standen beim Hauptausschuss des Sportbundes Rheinhessen, erstmals unter Leitung des Präsidenten Helmut Graf von Moltke, auf der Tagesordnung. Der Nachtragshaushalt sorgte für Freude bei den Fachverbänden und unterstützt jeden Verein mit lizenziertem Trainer. Darüber hinaus gab es in der Mainzer Rheinallee positive Voten zur Verlängerung des Versicherungsvertrages und der Satzung für die neu zu gründende Stiftung. Mit Frank Heilemann wurde ein Präsidiumsmitglied kooptiert, er folgt auf den kurzfristig ausgeschiedenen Christoph Pietsch. Diskutiert wurde auch über eine neue Geschäftsstelle, die bei einem Verkauf des „Haus des Sports“ durch den Landessportbund notwendig werden wird.

Im Bericht des Präsidiums erläuterte Präsident von Moltke die Arbeit der vergangenen Monate.

An erster Stelle stand der Wechsel im Präsidium. Christoph Pietsch, bisher zuständig für Kommunikation und Marketing, musste sein Ehrenamt aufgrund eines beruflichen Wechsels aufgeben. An seine Stelle tritt ab sofort Frank Heilemann, Präsident des Skiverbandes Rheinhessen. Ohne Gegenstimme wurde er ins Präsidium kooptiert. Von Moltke erläuterte danach, dass ein richtungweisender Schritt durch ein Gespräch mit dem Minister für Sport und des Innern erwartet worden sei. In dem zweistündigen Gespräch kam es jedoch nicht zu konkreten Ergebnissen. Im Februar sollen die anmoderierten Punkte nun vertieft werden. „Unsere Forderungen nach Anpassungen im finanziellen Bereich haben wir geäußert“, bekräftigte von Moltke. Man werde nicht „geradeaus“ gefahren, wie es das Ministerium meint. Durch Inflation, Kaufkraftverlust und Tariferhöhungen sei ein Delta von 6 Mio. Euro für den rheinland-pfälzischen Sport entstanden. Dies sei sogar noch größer, wenn der Sport zur Kompensation nicht noch Stellen unbesetzt gelassen und eigentlich notwendige Instandhaltungsmaßnahmen zurückgestellt hätte.

Von Moltke betonte weiter, dass der Sportstättenbau jahrelang vernachlässigt worden sei. Und der Gedanke einer Fehlbedarfsfinanzierung sei absolut kontraproduktiv. Im Bund wird die Förderung des Spitzensports deutlich aufgestockt und in RLP will man dem Breitensport und den Vereinen weiter Mittel entziehen, obwohl genau hier die allseits so gelobte Integrations- und Inklusionsarbeit stattfindet. Gerade weil der Sport der größte Integrationsfaktor im Land sei, bedürfe er auch einer verstärkten Förderung. Integrationsarbeit, die die Politik nicht leisten kann, aber von den Vereinen vorbildlich übernommen werde, sei nun auch mal mit Kosten verbunden. Ein komplexes Thema, das die Sportfamilie sehr beschäftigt.

Der Hauptausschuss beschäftigte sich auch mit der Gründung einer Stiftung, die nun in die entscheidende Phase eingetreten ist. Eine entsprechende Satzung verabschiedete die Versammlung mit seinen Vertretern aus allen Fachverbänden einstimmig. Die weiteren notwendigen Schritte können jetzt eingeleitet werden. Einstimmig sprachen sich die Vertreter für eine Verlängerung des Vertrages mit der AachenMünchner-Versicherung aus. Der bestehende Rahmenvertrag wurde nach konstruktiven Gesprächen weiter verbessert. „Seit 70 Jahren sind wir Partner und haben in dieser Zeit immer passgenauer den Versicherungsschutz für unsere Mitglieder ausgearbeitet“, bekräftigte Joachim Friedsam, Geschäftsführer des Sportbundes Rheinhessen. Nachgelegt wurde diesmal unter anderem beim Schutz der Vereine in Datenschutzfragen. Fünf weitere Jahre ist die Partnerschaft damit in trockenen Tüchern.

In den Ausführungen zum Haushalt durfte Ulrike Cohnen weitere gute Nachrichten überbringen. Die Vizepräsidentin Finanzen freute sich, den Vorschlag zur Abstimmung zu geben, dass „es für jeden Übungsleiter zu dem bereits ausgezahlten Zuschuss von 100 Euro weitere 20 Euro geben wird“. Rund 56 000 Euro schüttet der Sportbund an dieser Stelle zusätzlich aus. Weitere rund 20 000 Euro fließen überplanmäßig an die Fachverbände. „Wir haben gut und sehr solide gewirtschaftet. Darüber hinaus freuen wir uns über eine Sonderausschüttung von Lotto, die wir komplett an unsere Vereine und Verbände durchreichen“, so Cohnen. Ein weiterer größerer Posten ist darüber hinaus die Ersatzbeschaffung des in die Jahre gekommenen Geschäftsstellenautos. Rund 30 000 Euro werden dafür veranschlagt.
Präsident von Moltke stimmte die Anwesenden anschließend nochmal auf die Höhepunkte im Jahr 2019 ein. Der Sportbund feiert seinen 70. Geburtstag und wird dies in einigen Veranstaltungen darstellen. Neben dem Landesjugendsportfest im September oder der großen Lehrtagung im März, beides in Mainz, soll es eine Großveranstaltung in Worms geben, bei der der Geburtstag gefeiert werden soll. „Die Rheinhessen Rhein-Spring WM wollen wir gemeinsam mit dem Skiverband Rheinhessen organisieren. Eine Sportwerbung der besonderen Art ist hier geplant“, so der Westhofener.
Werbung in ganz anderer Sache machte von Moltke im Zusammenhang mit dem anstehenden Verkauf des „Haus des Sports“, den dessen Besitzer, der Landessportbund Rheinland-Pfalz, ins Auge gefasst hat. „Wenn wir ausziehen müssen, stellt sich die Frage, wo wir hingehen.“ Bereits öffentlich diskutiert wurde die Idee eines Sportzentrums Mainz, das sich an einen Schulneubau angliedern könnte. Es gebe laut von Moltke aber noch andere Optionen, die zurzeit geprüft werden. „Wir denken im Moment in jede Richtung“, so der Präsident. Auch der Verkauf der Sportschule Seibersbach werde nicht mehr ausgeschlossen.

Zu guter Letzt gab es noch einen Hinweis an die Fachverbände. Wer sich gerne beim Landesjugendsportfest beteiligen möchte, kann noch bis in den Januar hinein die Bewerbung bei der Sportjugend Rheinhessen abgeben. Die Frist wurde verlängert.


Achtung Abofalle zum Thema Datenschutz

Derzeit versendet eine sogenannte Datenschutzauskunft-Zentrale Schreiben per Fax an Vereine. Das Schreiben ist wie eine öffentliche Mitteilung aufgemacht mit dem Betreff „Erfassung Gewerbebetriebe zum Basisdatenschutz nach EU-DSGVO“. In diesem Schreiben werden Vereine aufgefordert, der Erfüllung ihrer gesetzlichen Pflicht zur Umsetzung des Datenschutzes nachzukommen und ein beiliegendes Formular ausgefüllt zurückzusenden. mehr…


Sportbund Rheinhessen zeichnet mit IHK und HWK Firmen aus

„Rheinhessen fit – komm mach mit!“, lautet der Titel des Sportabzeichen-Wettbewerbs für Unternehmen, den der Sportbund Rheinhessen mit der Handwerkskammer (HWK) und der Industrie- und Handelskammer für Rheinhessen (IHK) seit 2016 anbietet. In den Räumen der IHK am Mainzer Schillerplatz war es gestern für die erfolgreichen Sportler 2017 an der Zeit, sich für ihre Leistungen belohnen zu lassen. Beim „Ehrungslunch“ zur Mittagszeit übergaben die Förderer und Initiatoren an die Unternehmen die Pokale und Urkunden. mehr…


Erfolgreiche Sportabzeichensportler geehrt

In einer Feierstunde war es nun soweit: Der Sportbund Rheinhessen ehrte die erfolgreichsten Sportabzeichen-Erwerber des Jahres 2017. Im gebührenden Ambiente, in der Lotto-Loge in der OPEL ARENA von Mainz 05, freute sich Präsident Magnus Schneider, viele aktive Sportler wiederzusehen, aber auch etliche „Newcomer“ für ihre erfolgreiche Teilnahme auszuzeichnen. Leider blieb es ihm nicht erspart, erstmals seit drei Jahren auf sinkende Zahlen beim Sportabzeichen hinzuweisen. mehr…


Sterne des Sports 2016 – 3. Platz geht nach Mainz

Den 3. Platz gewinnt der Mainzer Schwimmverein 01 e.V. für sein außerordentliches gesellschaftliches Engagement zum Betrieb des Schwimmbades Mombach. Mit Karin Augustin, Präsidentin des LSB Rheinland-Pfalz, Dieter Krieger, LSB-Präsidiumsmitglied, und Thorsten Richter, Stellv. Geschäftsführer des Sportbundes Rheinhessen, waren auch Vertreter der Dachverbände in Berlin bei der Preisverleihung dabei. Der allerherzlichste Glückwunsch kommt vom Sportbund Rheinhessen! mehr…