In der nächsten Mitgliederversammlung die Mindestmitgliedsbeiträge anpassen!

Grundsätzlich kann jeder Mitgliedsverein des Sportbundes Rheinhessen die Höhe seiner Mitgliedsbeiträge frei festlegen. Die Mindestmitgliedsbeiträge spielen aber dann eine Rolle, wenn Mitgliedsvereine die vielfältigen Zuschussmöglichkeiten des Sportbundes Rheinhessen in Anspruch nehmen wollen. Hierbei handelt es sich nämlich größtenteils um öffentliche Mittel, die dem Sportbund nach dem Grundsatz der Hilfe zur Selbsthilfe zur Verfügung gestellt werden. Dabei wird vorausgesetzt, dass die Sportorganisationen sich bemühen, ihre Arbeit aus eigener Kraft zu finanzieren und nur dort die Hilfe der öffentlichen Hand in Anspruch nehmen, wo die eigenen Kräfte nicht ausreichen. Der wichtigste Indikator für dieses Bemühen um Selbsthilfe ist die Erhebung eines angemessenen Mitgliedsbeitrages. Welcher Beitrag in diesem Zusammenhang als angemessen zu betrachten ist, wird mit dem sogenannten Mindestmitgliedsbeitrag festgelegt.

Ab dem kommenden Jahr wird der Mindestmitgliedsbeitrag wie folgt festgelegt:

Erwachsene 6,00 Euro / Mitglied / Monat
Jugendliche 4,00 Euro /Mitglied / Monat

Sollte Ihr Verein Zuschüsse des Sportbundes Rheinhessen in Anspruch nehmen wollen, überprüfen Sie also bitte, ob Ihre Mitgliedsbeiträge das oben genannte Niveau erreichen. Wenn dies nicht der Fall ist, müsste in der nächsten Mitgliederversammlung ihres Vereins eine entsprechende Beitragsanpassung beschlossen werden.

Für weitere Fragen stehen wir telefonisch, per Fax oder E-Mail jederzeit gerne zu Ihrer Verfügung: Ilka Knobloch, Tel. 06131-2814-206, Fax: 06131-2814-222, Mail: i.knobloch@sportbund-rheinhessen.de

 


Neues Youtube Video vom Empfang der Ehrengäste ist ab sofort Online!

Am 06. September versammelten sich geladene Gäste im Mainzer Rathaus, um das 52. Landesjugendsportfest zu eröffnen. Ein abwechslungsreiches Programm und leckeres Essen machten den Abend zu einem ehrenwerten Start des Landesjugendsportfestes.

 


Erstanschaffung einer Sportbrille – 40 Euro vom Sportbund!

Der Sportbund Rheinhessen bezuschusst die Erstanschaffung einer Sportbrille mit 40 Euro pro Mitglied eines rheinhessischen Sportvereins. Dieser Zuschuss gilt auch für Kontaktlinsen. Der Antrag ist formlos beim Sportbund Rheinhessen einzureichen. Der Vereinsvorsitzende muss die Originalrechnung mit dem Vermerk „sachlich richtig“ unterschrieben haben. In einem Begleitschreiben soll der Vereinsvorsitzende die Mitgliedschaft des Antragstellers bestätigen. Weitere Informationen: Marianne Windecker, Tel. 06131-2814216 oder m.windecker@sportbund-rheinhessen.de.


Helmut Graf von Moltke erklärt aus persönlichen Gründen Rücktritt vom Amt

Der Sportbund Rheinhess Sportbund Rheinhessen Sportbund Rheinhessenen hat in der Sitzung seines Hauptausschusses am 16. April 2019 den Rücktritt seines Präsidenten, Helmut Graf von Moltke, mitgeteilt. Der Präsident tritt aus persönlichen Gründen zurück. Nachfolgend die Rücktrittserklärung im Wortlaut: „In den vergangenen elf Monaten habe ich mich mit viel Enthusiasmus, Leidenschaft und Herzblut für die Belange des Sportbundes Rheinhessen eingesetzt. Viele Dinge wurden von mir auf den Weg gebracht (u.a. Großsporthalle, Rheinhessen Rhein Spring WM, Umsetzung Vorgaben Rechnungshof, Neustrukturierung Geschäftsstelle inkl. Anpassung des Stellenplans) und teilweise auch schon abgeschlossen. Ich habe in diesem Zeitraum 128 offizielle Termine für den Sportbund Rheinhessen sowie den LSB RLP wahrgenommen. Dazu kamen regelmäßige Geschäftsstellenbesuche und inoffizielle Termine. Diese Termine fanden nicht nur an Wochenenden oder abends, sondern sehr oft auch während der üblichen Arbeitszeiten statt – waren für mich aber selbstverständlich, weil mir die Nähe zu unseren Vereinen und der Einsatz für deren Belange besonders am Herzen lagen.

Leider hat sich für mich jetzt völlig überraschend eine neue Lebenssituation ergeben, die es mir nicht mehr möglich macht, all dies mit meinem Beruf und meiner Familie zu vereinbaren. Hinzu kommt, dass große Projekte anstehen (Renovierung Sportschule Seibersbach, Neubau Haus des Sports), die einen noch höheren Einsatz erfordern werden. Angesichts dessen stelle ich hiermit mein Amt als Präsident zur Verfügung und hoffe, dass zeitnah jemand gefunden wird, der die mit dem Amt verbundene Arbeit erfolgreich fortsetzt.

Ich bitte alle Mitglieder des Sportbundes Rheinhessen um Verständnis dafür, dass für mich das Wohl meiner Familie oberste Priorität hat, und wünsche dem Sportbund Rheinhessen sowie dem LSB RLP für die Zukunft alles Gute und viel Glück. Ich bedanke mich bei allen Personen für die Zusammenarbeit. Bei allen, die mich insoweit unterstützt haben, werde ich mich noch einmal persönlich bedanken. Helmut Graf von Moltke“

Das Präsidium des Sportbundes Rheinhessen hat nach dem Bekanntwerden des Rücktritts von Helmut Graf von Moltke nach eingehender Beratung als dessen kommissarischen Nachfolger Klaus Kuhn vorgeschlagen. Er hat Erfahrung in höchsten Ämtern des Sports, u. a. als Präsident des Handballverbandes Rheinhessen, und bringt als Pensionär die zeitlichen Voraussetzungen für das Amt mit. Zudem ist er als Vorstand nach Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB) 26 für den Sportbund in vollem Umfang vertretungsberechtigt. Klaus Kuhn wurde dem Hauptausschuss als kommissarischer Präsident vorgeschlagen und zur Wahl gestellt. Diesem Vorschlag folgte das zweithöchste Gremium des Sportbundes einstimmig bei vier Enthaltungen. Der Sportbund Rheinhessen bedankte sich bei seinem zurückgetretenen Präsidenten für dessen Einsatz für den Sportbund Rheinhessen und wünscht ihm für die Zukunft alles Gute!


VRM Lokal – Hier schreiben Sie!

Die Idee entstand bei einer Veranstaltung des Sportbundes Rheinhessen – und jetzt wurde sie vom Medienunternehmen VRM umgesetzt: Auf dem Portal VRM Lokal können seit kurzem Vereine nicht nur Texte und Fotos einreichen, um sie den VRM-Anzeigenblättern zur Verfügung zu stellen, sondern die Texte und Fotos werden jetzt auch online veröffentlicht. Kostenlos auf www.vrm-lokal.de mehr…


Sonderausschüttung an Vereine – Nachtragshaushalt genehmigt

Einstimmig: Nachtragshaushalt genehmigt – 56 000 Euro zusätzlich für Übungsleiter

Entscheidungen von weitreichender und langfristiger Wirkung standen beim Hauptausschuss des Sportbundes Rheinhessen, erstmals unter Leitung des Präsidenten Helmut Graf von Moltke, auf der Tagesordnung. Der Nachtragshaushalt sorgte für Freude bei den Fachverbänden und unterstützt jeden Verein mit lizenziertem Trainer. Darüber hinaus gab es in der Mainzer Rheinallee positive Voten zur Verlängerung des Versicherungsvertrages und der Satzung für die neu zu gründende Stiftung. Mit Frank Heilemann wurde ein Präsidiumsmitglied kooptiert, er folgt auf den kurzfristig ausgeschiedenen Christoph Pietsch. Diskutiert wurde auch über eine neue Geschäftsstelle, die bei einem Verkauf des „Haus des Sports“ durch den Landessportbund notwendig werden wird.

Im Bericht des Präsidiums erläuterte Präsident von Moltke die Arbeit der vergangenen Monate.

An erster Stelle stand der Wechsel im Präsidium. Christoph Pietsch, bisher zuständig für Kommunikation und Marketing, musste sein Ehrenamt aufgrund eines beruflichen Wechsels aufgeben. An seine Stelle tritt ab sofort Frank Heilemann, Präsident des Skiverbandes Rheinhessen. Ohne Gegenstimme wurde er ins Präsidium kooptiert. Von Moltke erläuterte danach, dass ein richtungweisender Schritt durch ein Gespräch mit dem Minister für Sport und des Innern erwartet worden sei. In dem zweistündigen Gespräch kam es jedoch nicht zu konkreten Ergebnissen. Im Februar sollen die anmoderierten Punkte nun vertieft werden. „Unsere Forderungen nach Anpassungen im finanziellen Bereich haben wir geäußert“, bekräftigte von Moltke. Man werde nicht „geradeaus“ gefahren, wie es das Ministerium meint. Durch Inflation, Kaufkraftverlust und Tariferhöhungen sei ein Delta von 6 Mio. Euro für den rheinland-pfälzischen Sport entstanden. Dies sei sogar noch größer, wenn der Sport zur Kompensation nicht noch Stellen unbesetzt gelassen und eigentlich notwendige Instandhaltungsmaßnahmen zurückgestellt hätte.

Von Moltke betonte weiter, dass der Sportstättenbau jahrelang vernachlässigt worden sei. Und der Gedanke einer Fehlbedarfsfinanzierung sei absolut kontraproduktiv. Im Bund wird die Förderung des Spitzensports deutlich aufgestockt und in RLP will man dem Breitensport und den Vereinen weiter Mittel entziehen, obwohl genau hier die allseits so gelobte Integrations- und Inklusionsarbeit stattfindet. Gerade weil der Sport der größte Integrationsfaktor im Land sei, bedürfe er auch einer verstärkten Förderung. Integrationsarbeit, die die Politik nicht leisten kann, aber von den Vereinen vorbildlich übernommen werde, sei nun auch mal mit Kosten verbunden. Ein komplexes Thema, das die Sportfamilie sehr beschäftigt.

Der Hauptausschuss beschäftigte sich auch mit der Gründung einer Stiftung, die nun in die entscheidende Phase eingetreten ist. Eine entsprechende Satzung verabschiedete die Versammlung mit seinen Vertretern aus allen Fachverbänden einstimmig. Die weiteren notwendigen Schritte können jetzt eingeleitet werden. Einstimmig sprachen sich die Vertreter für eine Verlängerung des Vertrages mit der AachenMünchner-Versicherung aus. Der bestehende Rahmenvertrag wurde nach konstruktiven Gesprächen weiter verbessert. „Seit 70 Jahren sind wir Partner und haben in dieser Zeit immer passgenauer den Versicherungsschutz für unsere Mitglieder ausgearbeitet“, bekräftigte Joachim Friedsam, Geschäftsführer des Sportbundes Rheinhessen. Nachgelegt wurde diesmal unter anderem beim Schutz der Vereine in Datenschutzfragen. Fünf weitere Jahre ist die Partnerschaft damit in trockenen Tüchern.

In den Ausführungen zum Haushalt durfte Ulrike Cohnen weitere gute Nachrichten überbringen. Die Vizepräsidentin Finanzen freute sich, den Vorschlag zur Abstimmung zu geben, dass „es für jeden Übungsleiter zu dem bereits ausgezahlten Zuschuss von 100 Euro weitere 20 Euro geben wird“. Rund 56 000 Euro schüttet der Sportbund an dieser Stelle zusätzlich aus. Weitere rund 20 000 Euro fließen überplanmäßig an die Fachverbände. „Wir haben gut und sehr solide gewirtschaftet. Darüber hinaus freuen wir uns über eine Sonderausschüttung von Lotto, die wir komplett an unsere Vereine und Verbände durchreichen“, so Cohnen. Ein weiterer größerer Posten ist darüber hinaus die Ersatzbeschaffung des in die Jahre gekommenen Geschäftsstellenautos. Rund 30 000 Euro werden dafür veranschlagt.
Präsident von Moltke stimmte die Anwesenden anschließend nochmal auf die Höhepunkte im Jahr 2019 ein. Der Sportbund feiert seinen 70. Geburtstag und wird dies in einigen Veranstaltungen darstellen. Neben dem Landesjugendsportfest im September oder der großen Lehrtagung im März, beides in Mainz, soll es eine Großveranstaltung in Worms geben, bei der der Geburtstag gefeiert werden soll. „Die Rheinhessen Rhein-Spring WM wollen wir gemeinsam mit dem Skiverband Rheinhessen organisieren. Eine Sportwerbung der besonderen Art ist hier geplant“, so der Westhofener.
Werbung in ganz anderer Sache machte von Moltke im Zusammenhang mit dem anstehenden Verkauf des „Haus des Sports“, den dessen Besitzer, der Landessportbund Rheinland-Pfalz, ins Auge gefasst hat. „Wenn wir ausziehen müssen, stellt sich die Frage, wo wir hingehen.“ Bereits öffentlich diskutiert wurde die Idee eines Sportzentrums Mainz, das sich an einen Schulneubau angliedern könnte. Es gebe laut von Moltke aber noch andere Optionen, die zurzeit geprüft werden. „Wir denken im Moment in jede Richtung“, so der Präsident. Auch der Verkauf der Sportschule Seibersbach werde nicht mehr ausgeschlossen.

Zu guter Letzt gab es noch einen Hinweis an die Fachverbände. Wer sich gerne beim Landesjugendsportfest beteiligen möchte, kann noch bis in den Januar hinein die Bewerbung bei der Sportjugend Rheinhessen abgeben. Die Frist wurde verlängert.


Achtung Abofalle zum Thema Datenschutz

Derzeit versendet eine sogenannte Datenschutzauskunft-Zentrale Schreiben per Fax an Vereine. Das Schreiben ist wie eine öffentliche Mitteilung aufgemacht mit dem Betreff „Erfassung Gewerbebetriebe zum Basisdatenschutz nach EU-DSGVO“. In diesem Schreiben werden Vereine aufgefordert, der Erfüllung ihrer gesetzlichen Pflicht zur Umsetzung des Datenschutzes nachzukommen und ein beiliegendes Formular ausgefüllt zurückzusenden. mehr…


Sportbund Rheinhessen zeichnet mit IHK und HWK Firmen aus

„Rheinhessen fit – komm mach mit!“, lautet der Titel des Sportabzeichen-Wettbewerbs für Unternehmen, den der Sportbund Rheinhessen mit der Handwerkskammer (HWK) und der Industrie- und Handelskammer für Rheinhessen (IHK) seit 2016 anbietet. In den Räumen der IHK am Mainzer Schillerplatz war es gestern für die erfolgreichen Sportler 2017 an der Zeit, sich für ihre Leistungen belohnen zu lassen. Beim „Ehrungslunch“ zur Mittagszeit übergaben die Förderer und Initiatoren an die Unternehmen die Pokale und Urkunden. mehr…


Erfolgreiche Sportabzeichensportler geehrt

In einer Feierstunde war es nun soweit: Der Sportbund Rheinhessen ehrte die erfolgreichsten Sportabzeichen-Erwerber des Jahres 2017. Im gebührenden Ambiente, in der Lotto-Loge in der OPEL ARENA von Mainz 05, freute sich Präsident Magnus Schneider, viele aktive Sportler wiederzusehen, aber auch etliche „Newcomer“ für ihre erfolgreiche Teilnahme auszuzeichnen. Leider blieb es ihm nicht erspart, erstmals seit drei Jahren auf sinkende Zahlen beim Sportabzeichen hinzuweisen. mehr…


Sterne des Sports 2016 – 3. Platz geht nach Mainz

Den 3. Platz gewinnt der Mainzer Schwimmverein 01 e.V. für sein außerordentliches gesellschaftliches Engagement zum Betrieb des Schwimmbades Mombach. Mit Karin Augustin, Präsidentin des LSB Rheinland-Pfalz, Dieter Krieger, LSB-Präsidiumsmitglied, und Thorsten Richter, Stellv. Geschäftsführer des Sportbundes Rheinhessen, waren auch Vertreter der Dachverbände in Berlin bei der Preisverleihung dabei. Der allerherzlichste Glückwunsch kommt vom Sportbund Rheinhessen! mehr…