Warnung vor Fake-Mails von angeblichen Vereinsvertreter*innen

23. September 2026

In einer Masche geben sich Betrüger*innen als Vereinsvertreter*innen aus und senden E-Mails von echt aussehenden E-Mail-Adressen an verschiedene Amtsinhaber*innen von Vereinen. Sie recherchieren auf Websites der Vereine Namen und erstellen mit dieser Information eine neue E-Mail-Adresse, beispielsweise bei Outlook oder G-Mail.


In diesen E-Mails wird dann dazu aufgefordert, eine Zahlung beispielsweise ins Ausland zu tätigen oder einen Gutschein zu kaufen. Oftmals wird ein dringender Grund vorgeschoben, wie beispielsweise eine unerwartete Rechnung, eine Notlage oder ein Jubiläum.

Es ist wichtig, dass Vereinsmitglieder sich dieser Betrugsmasche bewusst sind und wissen, wie sie sich dagegen schützen können.

Hier sind einige Tipps:

  1. Überprüft die E-Mail-Adresse: Oftmals verwenden die Betrüger*innen eine E-Mail-Adresse, die der echten Adresse sehr ähnlich ist, aber kleine Unterschiede aufweist oder von Anbietern wie Outlook oder G-Mail ist. 
  2. Seid skeptisch bei unerwarteten Zahlungsaufforderungen: Wenn ihr plötzlich aufgefordert werdet, eine Zahlung zu tätigen, die nicht geplant war, solltet ihr skeptisch werden.
  3. Kontaktiert den angeblichen Absender: Wenn eine verdächtige E-Mail eingeht, solltet ihr den angeblichen Absender direkt kontaktieren – aber nicht über die Kontaktdaten in der verdächtigen E-Mail, sondern über die bekannten Kontaktdaten.
  4. Informiert andere Vereinsmitglieder: Wenn eine solche E-Mail eingeht, sollten auch andere Vereinsmitglieder darüber informiert werden, damit auch sie auf der Hut sind. Wichtig: Diese E-Mails nie weiterleiten!
  5. Erstattet Anzeige bei der Polizei: Wenn ihr Opfer eines solchen Betrugs geworden seid, solltet ihr unbedingt Anzeige bei der Polizei erstatten.

Also wachsam sein und verdächtige E-Mails kritisch hinterfragen. Im Zweifel lieber bei dem angeblichen Absender anrufen und nachfragen. 

 

 

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