Mitgliederversammlung 2014

Schneider einstimmig wiedergewählt / Zwei neue Ressorts geschaffen

Magnus Schneider bleibt auch die kommenden vier Jahre Präsident des Sportbundes Rheinhessen. Die Delegierten bestätigten den 62-Jährigen auf der 23. Ordentlichen Mitgliederversammlung in Nieder-Olm einstimmig im Amt. “Ich freue mich auf vier weitere Jahre und werde alles daran setzen, dass wir auch weiterhin gemeinsam etwas für den Sport und seine Vereine in Rheinhessen erreichen werden.”

Der Präsident geht damit in seine zweite Amtszeit. “Der Sport ist der Kitt unserer Gesellschaft. Deshalb will ich mich weiter für den Sport einsetzen”, sagte Schneider vor den Delegierten und bedankte sich zugleich für das einstimmige Votum.

Präsidium
Das neue Präsidium des Sportbundes Rheinhessen: Reinhold Heinz, Nicole Muth, Frank Müller, Rainald Kauer, Setna C. Barclay, Magnus Schneider, Karl-Heinz Weyand, Wolfgang Bärnwick, Karin Augustin (Ehrenpräsidentin), Herbert W. Hoffmann (Ehrenpräsident), Birgitt Nebrich (v.links). Foto: Sportbund

 

„Wir müssen den Mut haben, Änderungen herbeizuführen und die Vereine so fit für die Zukunft zu machen.“ Die Kräfte, die auf den organisierten Sport wirken, seien jedoch enorm. „Die Finanzierung bleibt eine zentrale Frage“, sagte Schneider. Verantwortungsbewusst habe der Sport akzeptiert, dass die Schuldenbremse des Landes auch an ihm nicht spurlos vorbeigeht. „Dennoch will ich betonen, dass jeder in den Sport investierte Euro eine hohe Wertschöpfung in allen Bereichen unserer Gesellschaft bewirkt.“ Wäre der Sportbund Rheinhessen jedoch dauerhaft nur auf Landesmittel angewiesen, wäre er unter den gegebenen strukturellen Bedingungen irgendwann in seiner Existenz bedroht. „Dass wir dennoch effektiv arbeiten und die Vereine und Verbände fördern, ist unserem Partner Lotto Rheinland-Pfalz zu verdanken“, betonte Schneider.

Kern: “Tun, was wir tun können”

Auch Staatssekretär Günter Kern hob die Bedeutung des Sports und des ehrenamtlichen Engagements hervor. „Vieles ist im Sport nur durch das Ehrenamt möglich“, sagte Kern, der sich dafür einsetzen will, dass die Kontinuität der Förderung durch das Land, trotz der schweren Haushaltslage, fortgeführt wird. „Was wir tun können, werden wir tun.“

Auch die Delegierten taten, was sie tun konnten und trugen ihren Teil dazu bei, dass sich der Sportbund für die Herausforderungen der Zukunft aufstellen kann. Einstimmig beschlossen sie die beantragte Erweiterung des Sportbund-Präsidiums. Die beiden Ressorts “Vereinsentwicklung” und “Sport und Gesellschaft” werden künftig das Portfolio des Sportbund-Präsidiums erweitern. “Wir stellen uns so für die Zukunft auf und richten unsere Arbeit noch mehr an den Bedürfnissen unserer Vereine aus”, begründete Schneider die Einführung der zwei Ressorts.

Muth neue Vizepräsidentin

Geleitet werden die beiden neuen Bereiche von Wolfgang Bärnwick (Vereinsentwicklung) und Rainald Kauer (Sport und Gesellschaft). Neben dem einstimmig im Amt bestätigten Vizepräsidenten Reinhold Heinz rückte Nicole Muth auf den Posten der Vizepräsidentin auf. Sie folgt damit Karl-Heinz Adam, der sich, wie auch Rudi Heckl, aus dem Präsidium zurückgezogen hat. Beide wurden von den Delegierten später zu Ehrenmitgliedern des Sportbundes gewählt. Nach dem Abschied von Schatzmeister Heckl wurde Frank Müller einstimmig zum neuen Finanzchef des Sportbundes berufen. Im Amt bestätigt wurde zudem Birgitt Nebrich (Breitensport). Für den zu “Sport und Gesellschaft” gewechselten Rainald Kauer übernimmt künftig Thorsten Richter das Ressort Kommunikation. Das Präsidium komplettieren die schon gewählten Mitglieder Setna C. Barclay (Vorsitzende der Sportjugend) und Karl-Heinz Weyand (Vertreter der Nahe-Vereine).

Zudem schaffte die Mitgliederversammlung den Sportgroschen ab und stimmte dafür für eine Anpassung des Mitgliedsbeitrages.