Vereinsleben im coronabedingten Umbruch Druckversion

Thorsten Richter, Geschäftsführer des Sportbundes, zu Gast im Deutschland-Funk

Egal ob Gesangs- oder Sportverein: Alle Trainings, Proben, Auftritte oder Wettkämpfe stehen weiterhin unter Corona-Vorbehalt. Dem jähen Stopp des gewohnten Vereinslebens im März 2020 folgte eine lange Phase voller Ungewissheit und Umplanungen. Seitdem gilt Singen als ein Wagnis, Kontaktsport zumindest für Laien phasenweise als problematisch. Zwar gibt es Handreichungen, Studien und Hygienekonzepte. Doch überdecken diese nicht die enormen Unsicherheiten über die Risiken, die Ehrenamtler in ihren Vereinen eingehen. Was ist, wenn meine Turnhalle, mein Probenlokal wieder per Rechtsverordnung geschlossen wird? Bin ich bei Veranstaltungen verantwortlich für die Gesundheit aller Anwesenden? Wie kann ein Neustart aussehen nach der Not-Phase mit digitalen Vorstandssitzungen?

Und generell: Wie kommen wir wieder in Kontakt? Denn nach den Corona-Lockdowns ist das Wiederaufblühen des Vereinslebens ganz und gar kein Selbstläufer. Steht die Finanzierung der Vereinskasse noch? Wie viele der Aktiven haben sich inzwischen ein anderes Hobby gesucht? Reicht die Kraft noch für das Hobby, oder folgt jetzt doch als Folge von Corona ein massives Vereinssterben? Der Marktplatz ist im Rahmen der Deutschlandradio-Denkfabrik  „auf der Suche nach dem ‚Wir‘“ und Henning Hübert und seine Runde aus Experten und Expertinnen freut sich über Tipps und Fragen.

All das und vieles Weitere waren Themen des heutigen Marktplatzes. Bei Interesse kann die Sendung „Vereinsleben im coronabedingten Umbruch“ vom 7. Oktober 2021 hier nachträglich gehört werden.