Sporterlebnistage Druckversion

Wir zeigen hier eine Zusammenfassung einiger Sporterlebnistag in Rheinhessen. Im Jahr 2016 war der  Sporterlebnistag des Sportbundes Rheinhessen im Rheinland-Pfalz-Tag integriert.


Rückschau: Rheinland-Pfalz-Tage 2016 in Alzey ein voller Erfolg – Fast 500 Sportler im Einsatz

Die Rheinland-Pfalz-Tage in Alzey waren – kurz zusammengefasst – ein großer Erfolg aus Sicht des Sports. Tolle Aufführungen auf der eigenen Bühne des organisierenden Sportbundes Rheinhessen, mitreißende Mitmachangebote von rund 500 Sportlern an 17 Ständen der Fachverbände und Vereine und ein ganz besonders schönes Ambiente im Schlosspark der Volkerstadt. Davon machten sich auch etliche hochrangige Landes- und Bundespolitiker ein Bild, unter anderem schauten sich Ministerpräsidentin Malu Dreyer und RLP-Innenminister Roger Lewentz die Sportmeile an.

„Diese drei Tage haben wieder mal gezeigt, was der Sport im Land alles leistet und wie sehr er alle Generationen und Nationalitäten verbindet“, freute sich Präsident Schneider. „Für mich war es eines der schönsten Landesfeste, das ich bisher erlebt habe“, schwärmte Sportbund-Geschäftsführer Joachim Friedsam.

Dass die Sportler mit ihren Sportvorführungen und Sportangeboten Massen begeistern können, war ihnen bewusst. Für das I-Tüpfelchen sorgten jedoch das Ambiente – und letztlich auch das Wetter. Das alles passte ebenso beim Besuch der Ministerpräsidentin zusammen. Dazu kam noch eine atemberaubende Vorführung, die just in diesem Moment auf der Bühne stattfand.

Der Karate Doyo des 1. Judoclub Worms hatte gerade einen seiner Kämpfer an Schultern und Beinen von zwei weiteren hochheben lassen und auf dessen Bauch drei Porenbetonsteine gestapelt. Mit einem kräftigen Schlag teilte ein Vierter die Steine entzwei. Kräftiger Applaus und ein fasziniertes „Wow“ ging durch die voll besetzten Besucherränge. Solche Aktionen erlebten die vielen tausend Besucher der Sportmeile drei Tage lang. Fesselnde Darbietungen waren keine Seltenheit. Innenminister Roger Lewentz, Chef des für den Sport zuständigen Ministeriums im Land, ging es tags zuvor gleich. Bevor er gemeinsam mit Sportbund-Rheinhessen-Präsident Magnus Schneider und Landtagsvizepräsident Hans-Josef Bracht die Bühne betrat und Grußworte sprach, legte der TV Alzey mit seiner Kindergruppe der Rhythmischen-Sport-Gymnastik eine Spitzenvorführung hin. Lewentz lobte im Anschluss die vielfältigen Leistungen des Sports für die Gesellschaft und verwies unter anderem auf die wichtige Zusammenarbeit mit Lotto Rheinland-Pfalz zur Förderung des Sports im Land.

Freitag sah es noch kurz danach aus, als würden die angekündigten Unwetter bald beginnen. Doch es kam anders: Viel Sonnenschein, nur ab und zu mal bewölkt – bestes Mit-mach-Wetter also. Das weckte den Sportsgeist der Angereisten. Einen deutlichen Stempel drückten die Kampfsportler der Veranstaltung auf:  Über den gesamten Schlosspark verteilt war das Knallen von Kendostöcken und Kampfschreie der Karatekas des Judoclubs Worms, das Zischen der Pfeile und Klirren der Schwerter der asiatischen Kampfkünste des TuS Gabsheim sowie das Schwingen der Naginata-Waffen des Polizeitsportvereins zu hören. Ganz anders kämpften der Schachbund Rheinhessen, der Pétanque-Verband Rheinland-Pfalz oder der rheinhessische Tischtennisverband um Erfolge. Hochkonzentriert zeigten sie, warum auch ihre Sportarten einen ganz besonderen Reiz ausüben.

Viele Besucher nutzten die Chance, sich darauf einzulassen. Viel Konzentration war beim Zielschießen auf Torwand und Schussgeschwindigkeitsanlage des Südwestdeutschen Fußballverbandes gefragt. Manch kräftigen Treffer musste die Schlossmauer einstecken. Einen besonderen Blick auf das alte Gemäuer erarbeiteten sich die Kletterer am Kletterturm des Deutschen Alpenvereins, Sektion Worms. Hoch über den Köpfen hatten Mutige einen wunderschönen Blick über die Sportmeile. Freunde des gepflegten Motorsounds waren dagegen beim MSC Alzey richtig. Slalom-Karts und Motocross-Motorräder wurden ausgestellt und ab und an auch mal angelassen. Ganz ohne Motor kam die Sportjugend Rheinhessen aus. Mit etwas Muskelkraft durfte man sich mit dem „Smoothie-Bike“ leckere Fruchtcocktails mit Bananen, Kirschen, Äpfel und mehr erfahren. Hinten auf dem Rad ist ein Mixer angebracht, der über die Fahrrad-Kette angetrieben wird. Benedict Arnold, Vorstandsmitglied der Sportjugend, und sein Team freuten sich über viele Mixerdrehungen während der drei Tage. Kunstradsport und Einradfahren demonstrierte die Sportgemeinde Flonheim.

Ordentlich geschwungen wurde das Paddel am Paddelsimulator beim Kanu-Verband Rheinhessen. Jeden Tag aufs Neue gab es für die Schnellsten über 100-Meter Preise. Kompetente Einweisung gab es für Wassersportfreunde ebenfalls einen Stand weiter, beim Segelclub Eich. Sehr einfühlsam und kompetent führte der Behinderten- und Rehabilitationssport-Verband durch seine breite sportliche Palette. Unter anderem wurden behindertengerechte Rennsporträder ausgestellt. Wer wollte durfte darüber hinaus Rollstuhlfahren in einem nicht ganz barrierefreien Parcours. Ein lohnenswerter Perspektivwechsel.

Nicht direkt auf der Sportmeile, aber trotzdem ein Teil davon war der Badmintonaktionstag des Badmintonverbands in Zusammenarbeit mit dem SV Offenheim. In der Sporthalle des Gustav-Heinemann-Schulzentrums kämpften die Finalistenteams um den Verbandspokal, es gab eine Trainerfortbildung mit Landestrainer Stefan Ljutzkanov sowie eine Testschlägeraktion von Sponsor Victors.

Vor-Tour der Hoffnung
Einen tollen Beitrag lieferte die Vor-Tour der Hoffnung. Die Radsportler setzen sich Jahr für Jahr auf ihre Räder, um pro gefahrenen Kilometer für krebskranke Kinder Geld zu sammeln. Mit dabei: Viele Prominente wie Schlagersänger und Musikproduzent Chris Bennett. Er begeisterte mit seinen eigens für die Tour geschriebenen Songs – als er sang herrschte beste Partystimmung auf und um die Bühne. Jürgen Grünwald als „Chef“ der Organisation sorgte gerne mal für eine positive Überraschung. Mal sang er mit Landes-CDU-Chefin Julia Klöckner und Staatssekretär Prof. Salvatore Barbaro auf der Bühne, mal tauchte er mit der Sportlerin des Jahres 1975, Ellen Wessinghage, zum Interview auf. Zum Finale kam er mit der Sambagruppe „Patusco“ aus Neuwied, die den musikalischen Ausklang des Bühnenprogramms mit Sänger Bennett übernahmen.

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Rückschau: Sporterlebnistag 2015 in Ingelheim

Auf dem Sebastian-Münster-Platz in Ingelheim flogen Menschen, Bowling-Kugeln und Fahrräder mit ihren Fahrern durch die Lüfte. Am Boden blieb dagegen der Segelflieger gegenüber dem Bahnhof. Abheben war für die Taucher des Landesverbandes Tauchen kein Thema, sie schauten sich das turbulente Treiben aus der Unterwasserperspektive im mit 40 000 Liter Wasser gefüllten Container an. Der Sporterlebnistag des Sportbundes Rheinhessen in Kooperation mit der Stadt Ingelheim und dem Stadtsportverband vor Ort war ein voller Erfolg bei schönstem Wetter und voller Innenstadt.

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19 Fachverbände zeigten ihre Sportart, gaben Gelegenheit zum Reinschnuppern und ausprobieren. Tausende Menschen aller Altersgruppen nutzten die Möglichkeit gerne, Neues zu testen oder einfach den tollen Tänzen auf der Showbühne des Rheinhessischen Turnerbundes zuzusehen. Erneut zeigte sich die große Strahlkraft die der Sport und seine Sportler ausüben.

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„Die Atmosphäre auf dem Platz ist super“, zeigte sich Magnus Schneider, Präsident des Sportbundes Rheinhessen, begeistert. „Alle gehen mit unheimlich viel Spaß an die Sache und begeistern Jung und Alt für den Sport.“ Ein wichtiges Ziel der Veranstaltung war damit erreicht. Und der Präsident wusste, wovon er sprach. Immerhin hatte er sich nach der Eröffnung mit Oberbürgermeister Ralf Claus, Bürgermeisterin Eveline Breyer und Ex-Minister Karl-Peter Bruch als Vertreter der Fachverbände bei seinem Rundgang alles genau angeschaut, vieles selbst probiert und viele Gespräche geführt. Ein ähnliches Fazit zog Sportbund-Geschäftsführer Joachim Friedsam: „Es ist einer der schönsten Sporterlebnistage, die wir bisher hatten. Überall werden wir mit offenen Armen empfangen und erhalten Unterstützung, wo immer wir hingehen.“

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Friedsam als passionierter Radfahrer freute sich besonders über das vielfältige Angebot der Radler, die mit diversen Ständen auf sich aufmerksam machten. Mountainbike-Trial, Kunstrad,  Radball, eine Rundfahrt von 60 Kilometern rund um die Rotweinstadt sowie ein Spinning-Bike-Wettbewerb für den guten Zweck – Pedaleure aus allen Bereichen präsentierten sich. Für viele ein absoluter Höhepunkt und Anziehungspunkt war der Tauchcontainer. Etliche Besucher nutzten die Chance, einmal abzutauchen und sich unter Wasser fotografieren zu lassen.

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Sie sortierten sich ebenso gut in das Gefüge des Sporterlebnistages ein, wie die vielen anderen Helfer, Sportler und Förderer des Sports. Egal ob Handball, Hockey, Tischtennis, Schach, Reha-Sport, American Football, Fußball, Segel- oder Segelflugsport – ausnahmslos alle trugen zum Erfolg bei. Und es waren nicht gerade wenige, die halfen. „Wir haben heute rund 700 Sportler und Helfer im Einsatz“, betonte Friedsam. Eine stolze Zahl. Trotzdem: Ein besonderes Flair bleibt. „Bei allem Gewusel und Gedränge, es herrscht an solchen Tagen bei uns immer eine sehr familiäre Atmosphäre.“ Man könnte es auch anders beschreiben: Sportler wachsen schnell zu einem Team zusammen – so wie die vielen rheinhessischen Sportler an diesem Tag beim Sporterlebnistag in Ingelheim.


Bilder Sporterlebnistag 2014

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Rückschau Sporterlebnistag in Bingen 2013

Einkaufen in Bingen war am 24.08.2013 ein echtes Erlebnis. Bis Brötchen, Kleidung und sonstige Dinge im Einkaufskorb waren, gab es viel zu bestaunen.

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Vorbei an Segelfliegern, Billardtischen und „fliegenden“ Turnern führte der Weg der Einkaufenden. Höhepunkte des Sporterlebnistages waren unter anderem Oldtimer-Fahrzeuge, Einradfahrer und ein Skisimulator mit Riesenbildschirm.

Der fünfte Sporterlebnistag des Sportbundes Rheinhessen in Zusammenarbeit mit der Stadt Bingen sorgte am Rhein-Nahe-Eck für sportliche Attraktionen mitten in der Einkaufszone. Rund 500 Sportler und Helfer zeigten 18 Sportarten, darunter viele Attraktionen und vor allem jede Menge Sport, der normalerweise in Hallen oder kleinen Räumen seine Ausführung findet. Dass es ein Einkaufsbummel der besonderen Art werden würde, dass hatten die Veranstalter im Vorfeld bereits angekündigt. Und sie behielten mit ihrer Vorhersage Recht. An jeder Ecke der Innenstadt durften Jung und Alt Mitmachangebote ausprobieren.

„Unsere Sportler zeigen sich heute wieder von ihrer besten Seite“, freute sich Magnus Schneider, Präsident des Sportbundes Rheinhessen, bei seinem Rundgang. Gemeinsam mit dem Beigeordneten der Stadt Bingen, Michael Hanne, und Sportbund-Vizepräsident Reinhold Heinz schaute er sich die verschiedenen Darbietungen genau an.

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Als echter Publikumsmagnet erwies sich der Stand der Turner in der Basilikstraße. Auf engstem Raum hatte der TV Bingen Turnmatten ausgelegt und überzeugte mit turnerischen Elementen. So mancher schaute verdutzt, als er aus einem Geschäft herauskam und Salto schlagende Körper über den Köpfen der Besucher sah. Ganz anderer Sport, aber nicht minder attraktiv, wurde am Mainzer-Hof-Eck geboten. Dort schossen die Radballer die Bälle präzise durch die Luft.

Ein paar Meter entfernt durften Skifreunde auf einem Skisimulator ihr Können demonstrieren. Skier, auf einer Art Laufband quer eingespannt mussten links und rechts bewegt werden. Der Fahrer sah derweil auf einer großen Leinwand eine Videosequenz, die ihm Stangen, Abfahrten und Hindernisse bot. Die galt es zu überwinden und möglichst ohne Zwischenfälle zu umgehen. Gefahren wurde auf Punkte und Zeit – mit viel Körpereinsatz, wie es vom Skifahren bekannt ist. „Das geht aber ganz schön in die Oberschenkel“ und „Anstrengend, aber ein tolles Erlebnis“ waren nur zwei von vielen positiven Sätzen, die die Tester des Simulators voller Begeisterung nach getaner Abfahrt von sich gaben.

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Ähnliche Reaktionen produzierten die Angebote auf den Plätzen der anderen Fachverbände und Vereine, die Handball, Tischtennis, Rollstuhlparcours oder Billard ausstellten. Regen Besuch hatte auch der Stand der Motorsportler, die schnelle Motorräder, Rallyautos und Oldtimer präsentierten. Der Blick ins Cockpit eines Rallyflitzers war ebenso beliebt wie der Versuch, sich in einen der engen Sportsitze im Rennauto zu zwängen. Ganz andere Überlegungen stellten die Schachfreunde daneben an. Sie arbeiteten sich Zug um Zug in ihren Partien voran. Die Kleinsten freuten sich über Kinderleichtathletik oberhalb des Neff-Platzes, während Hockeysportler am Speisemarkt ihre Schläger schwangen.

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„Ich habe heute mit vielen Menschen gesprochen, sie alle waren begeistert von dem tollen Einkaufstag“, berichtete Magnus Schneider. „Wir wollten den Menschen in Bingen zeigen, wie vielfältig das Sportangebot in der Region ist und uns auf die Menschen zubewegen. Ich denke, das ist uns heute gelungen.“ Ziel sei es dabei stets, Menschen für den Sport zu begeistern und in die Vereine zu locken. Ob Speisemarkt, Fruchtmarkt oder Neff-Platz – kein Fleckchen der Innenstadt wurde ausgelassen. „Es hat alles bestens funktioniert, die Straßen waren zeitweise total gefüllt und überall wurde ausprobiert, gelacht und sich ausgetauscht“, beschrieb Joachim Friedsam, Geschäftsführer des Sportbundes Rheinhessen zufrieden. „Aus unserer Sicht war der Tag ein voller Erfolg.“ Lediglich eine Kleinigkeit trübte die Aktion ein wenig. Ein Unwettereinbruch sorgte eine Stunde früher als geplant für ein jähes Ende der Veranstaltung. Bitter besonders für die Sportler, die sich für die Bühne des rheinhessischen Turnerbundes (RhTB) angemeldet hatten. Aus Rücksicht auf die Gesundheit der Sportler wurde die regennasse und rutschige Bühne geschlossen. „Das wäre schlicht und einfach zu gefährlich gewesen, weiter zu machen“, begründete Carsten Petry, Geschäftsführer des RhTB.