Impfkampagne für junge Sportler*innen

Sportbund und Sportjugend Rheinhessen unterstützen die Impfkampagne des organisierten Sports in Rheinland-Pfalz

Termine Rheinhessen:

21. Oktober von 11 – 18 Uhr auf dem Gelände des VfL Algenrodt (Nohweg 51, 55743 Idar-Oberstein)
30. Oktober von 12 – 19 Uhr auf dem Gelände des SV Gumbsheim (Wöllsteiner Straße 6, 55597 Gumbsheim)
30. Oktober von 12 – 17 Uhr auf dem Gelände der TG 1860 Rommersheim (Mühlweg 2/4, 55286 Wörrstadt/Rh.)

Je mehr Menschen geimpft sind, desto einfacher wird die Umsetzung der Vorgaben der Corona-Bekämpfungsverordnung für den Sport – eine landesweite Impfkampagne des organisierten Sports mit dem Gesundheitsministerium soll dazu beitragen. „Die Sportler*innen wünschen sich Normalität, durch unsere Impfkampagne wollen wir dazu beitragen“, sagt Präsident Klaus Kuhn.

Damit das alles klappt, drücken schon am Wochenende die ersten Impfbusse den Startknopf und fahren Sportstätten im Land an. Dort, wo insbesondere die 12- bis 17-Jährigen ihren Sport ausüben, wird Halt gemacht. Durch Nutzung der Infrastruktur der rheinland-pfälzischen Sportlandschaft soll Vereinsmitgliedern und anderen Interessierten ein einfaches und unbürokratisches Impfangebot auf dem Gelände eines regionalen Sportvereins gemacht werden. Ziel der Aktion ist es, die Impfquote unter den 12- bis 17-Jährigen weiter zu steigern, um sicherzustellen, dass auch in den nächsten Monaten der Sport- und Wettkampfbetrieb uneingeschränkt möglich bleibt. Der Sportbund und seine Sportjugend Rheinhessen stehen hinter dieser Maßnahme und hoffen auf rege Teilnahme unter ihren Vereinen. „In Verhandlungen mit dem Gesundheitsminister wurde erreicht, dass für Kinder und Jugendliche die Warnstufen der 26. Corona-Bekämpfungsverordnung angepasst wurden und diese Änderungen auch in der nächsten Verordnung beibehalten werden. „Nach diesem sehr konstruktiven Gespräch mit Staatssekretär Stich und Gesundheitsminister Hoch haben wir nun Planungssicherheit für die nächsten Wochen.“, erläutert Thorsten Richter, Geschäftsführer des Sportbundes. Nun seien die Vereine am Zug, ihre Mitglieder zu motivieren, sich impfen zu lassen. „Nach unserer Einschätzung ist es aktuell die einzige Möglichkeit, dauerhaft einen regelmäßigen Sportbetrieb in unserer Region sicherzustellen.“ Es sei jetzt genügend Zeit, auch unter den 12- bis 17-Jährigen eine hohe Impfquote zu erreichen. Kuhn ergänzt: „Das könnte von elementarer Bedeutung sein, wenn es darum geht, den Sportbetrieb über den Winter aufrecht zu erhalten.“  Gleichzeitig appelliert er, „bitte haltet euch an die Regeln und an die Hygienekonzepte, damit der Sportbetrieb nicht irgendwann doch Treiber einer nächsten Welle wird.“

Für Rheinhessen steht ein Impf-Termin bereits fest: Am 30. Oktober steht ein Impfbus von 12 bis 19 Uhr auf dem Geländes des SV Gumbsheim (Wöllsteiner Straße 6, 55597 Gumbsheim). „Punktuell wird es weitere Impfangebote geben. Die allgemeine Infrastruktur der Impfangebote ist in Rheinhessen ja bereits sehr gut“, kommentiert Richter, der die Vereine dazu aufruft, den Impfbus auch zu sich zu bestellen. Interessierte Vereine melden sich bitte bei Katrin Siemon per E-Mail (k.siemon@sportbund-rheinhessen.de) oder telefonisch (06131-2814 210).

Bei der Impfung von Jugendlichen bis einschließlich 15 Jahren ist an der Impfstation die Begleitung einer sorgeberechtigten Person nötig. Ab dem Alter von 16 Jahren reicht eine schriftliche Einwilligung der Eltern. 12- bis 17-Jährigen wird an den Impfstationen ausschließlich der mRNA-Impfstoff von BioBTech verabreicht, der für diese Altersklasse von der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA) zugelassen ist. Wer sich impfen lassen möchte, muss keinen Termin ausmachen und kann einfach vorbeikommen. Dies gilt auch für erwachsene Personen jeden Alters. Es muss lediglich der Personalausweis vorgezeigt werden.

Hier finden Sie das Aufklärungsschreiben zu den Corona-Schutzimpfungen und eine Einverständniserklärung für Eltern.

Beteiligung über Social Media:

Die PowerPoint zur Impfkampagne.. Hier finden Sie ein Beispiel..


15. Mainzer Lauf-Kongress am 6. November in Mainz

Fit in Theorie und Praxis

Nach einem Jahr Pandemie-bedingter Pause, findet am 6. November der 15. Mainzer Lauf-Kongress statt. Mit Unterstützung des Leichtathletik-Verbandes Rheinhessen, der SOURCE Gesundheitsberatung und der LEX Laufexperten Mainz vermitteln auf dem Gelände des TV Laubenheim in der Gewerbestraße fünf Referenten den Teilnehmer*innen in Theorie und Praxis wie sie ihre läuferischen Fähigkeiten verbessern und dabei ihren Körper gesund halten. Ab 9 Uhr besteht auch die Möglichkeit, verschiedene Laufsport-Produkte zu testen, bevor um 9.45 Uhr Michael Macsenaere mit seinem Vortrag „Motivation im Sport“ den Theorieteil eröffnet. Im Anschluss referieren Ronald Burger über „Immunkompetenz für Läufer“ (10.45 Uhr) und Markus Biegel zum Thema „Sinnvolle Ausrüstung fürs Trailrunning“ (11.45 Uhr). Im Praxisteil zeigen erfahrene Coaches ab 13 Uhr Übungen zum Atemtraining (Ronald Burger), Muskel- und Gelenktraining (Stephan Schweiger) und Laufkoordinationstraining (Joachim Wölke).

Die Anmeldung zum Lauf-Kongress ist bis zum 29. Oktober möglich. Da die Teilnehmer*innenzahl (max. 60) begrenzt ist, werden Anmeldungen in der Reihenfolge des Eingangs berücksichtigt. Die Teilnahmegebühr beträgt 20 Euro.

Hier geht’s zur Anmeldung.

Weitere Informationen finden Sie im Flyer.


Vereinsleben im coronabedingten Umbruch

Thorsten Richter, Geschäftsführer des Sportbundes, zu Gast im Deutschland-Funk

Egal ob Gesangs- oder Sportverein: Alle Trainings, Proben, Auftritte oder Wettkämpfe stehen weiterhin unter Corona-Vorbehalt. Dem jähen Stopp des gewohnten Vereinslebens im März 2020 folgte eine lange Phase voller Ungewissheit und Umplanungen. Seitdem gilt Singen als ein Wagnis, Kontaktsport zumindest für Laien phasenweise als problematisch. Zwar gibt es Handreichungen, Studien und Hygienekonzepte. Doch überdecken diese nicht die enormen Unsicherheiten über die Risiken, die Ehrenamtler in ihren Vereinen eingehen. Was ist, wenn meine Turnhalle, mein Probenlokal wieder per Rechtsverordnung geschlossen wird? Bin ich bei Veranstaltungen verantwortlich für die Gesundheit aller Anwesenden? Wie kann ein Neustart aussehen nach der Not-Phase mit digitalen Vorstandssitzungen?

Und generell: Wie kommen wir wieder in Kontakt? Denn nach den Corona-Lockdowns ist das Wiederaufblühen des Vereinslebens ganz und gar kein Selbstläufer. Steht die Finanzierung der Vereinskasse noch? Wie viele der Aktiven haben sich inzwischen ein anderes Hobby gesucht? Reicht die Kraft noch für das Hobby, oder folgt jetzt doch als Folge von Corona ein massives Vereinssterben? Der Marktplatz ist im Rahmen der Deutschlandradio-Denkfabrik  „auf der Suche nach dem ‚Wir‘“ und Henning Hübert und seine Runde aus Experten und Expertinnen freut sich über Tipps und Fragen.

All das und vieles Weitere waren Themen des heutigen Marktplatzes. Bei Interesse kann die Sendung „Vereinsleben im coronabedingten Umbruch“ vom 7. Oktober 2021 hier nachträglich gehört werden.


Ein Leben zwischen Sport und Enkeln

Präsident des Sportbundes Rheinhessen, Klaus Kuhn, wird 70 / Vereine immer im Blick

Der Sport und das Ehrenamt prägt sein Leben. Das war schon in der Jugend so, und ist auch heute noch so, da er seinen Ruhestand genießt. Das Leben im Alter genießen, heißt für Klaus Kuhn aber nicht, eine ruhige Kugel zu schieben. Für ihn ist es eher ein Unruhestand. Denn Klaus Kuhn ist immer unterwegs –  entweder mit der Familie oder für seinen geliebten Sport. Klaus Kuhn ist ein Glücksfall für den rheinhessischen Sport, betont Sportbund-Geschäftsführer Thorsten Richter. Der Präsident des Sportbundes Rheinhessen wird am 22. September 70 Jahre alt und alle Sportler aus Rheinhessen gratulieren herzlich.

Seine sportliche Laufbahn begann Klaus Kuhn als Judoka, was ihm 1969 sogar einen Rheinhessenmeister-Titel erbrachte. 1973 wechselte er dann zum Handball, der neben seinem beruflichen Werdegang als Speditionskaufmann und staatlich geprüfter Industriefachwirt fortan sein Leben bestimmen sollte. Nach drei Jahren in der Handball-Abreilung des Weisenauer Rudervereins gehörte er 1976 zu den Gründungsmitgliedern des Handball-Sportvereins Mainz. Drei Jahre lang (1978 bis 1981) war er Zweiter Vorsitzender des HSV, spärer dann von 1985 bis 2001 Abteilungsleiter Handball. Nach seiner aktiven Laufbahn engagierte er sich im HSV auch als Trainer, wofür der die B-Lizenz erwarb. Nebenbei wurder auch schon für den Handballverband Rheinhessen aktiv, für den er 20 Jahre lang als Schiedsrichter zur Pfeife griff. Hinzu kamen in den 90er Jahren die Aufgaben als Kassenprüfer und Klassenleiter.

Als beim HSV die Handballabteilung am Ende war, schloss sich Kuhn der DJK Moguntia Bretzenheim an. Auch hier übernahm er 1999 gleich die Abteilungsleitung Handball und engagierte sich als Trainer. 2004 wurder er zum Vize-Präsident des Handballverband Rheinhessen gewählt, um drei Jahre später das Amt des scheidenden Präsidenten Herbert Beck zu übernehmen. In der Folge stand Kuhn zwölf Jahre lang an der Spitze des HVR und vertrat als Pärsident auch die Interessen des Verbandes auf Bundesebene. In der gleichen Zeit engagierte er sich auch noch als Vorsitzender der AG Spitzensport Mainz. Und als ob das alles noch nicht genug wäre, übernahm er 2010 auch noch für acht Jahre das Amt des Sportkreisvorsitzenden der Stadt Mainz. In dieser Funktion ist er mir dadurch aufgefallen, dass er ihm zugeteilte Aufgaben immer perfekt erledigt hat. Seine Gutachten waren immer sehr detailliert und man konnte sich vollends darauf verlassen, erinnert sich der damalige SBR-Geschäftsführer Joachim Friedsam, der Kuhn als sehr angenehmen und geselligen Zeitgenossen in Erinnerung hat. Als HVR-Präsident war Kuhn automatisch auch ein Mitglied im Hauptausschuss des SBR. Somit arbeitete er in dieser Zeit auch sehr eng mit dem Präsidenten und persönlichen Freund Magnus Schneider zusammen. Als Schneider 2018 aus dem Amt schied, bat ihn dessen Nachfolger Helmut Graf von Moltke, im Sportbund als Vize-Präsident mitzuarbeiten. Da Kuhn sich im Handballverband eh nicht zur Wiederwahl stellen wollte, aktzeptierte er – mit unabsehbaren Folgen. Keine elf Monate später trat von Moltke überraschens von seinem Amt zurück, und da Kuhns vierte Amtszeit als HVR-Präsident kurz zuvor geendet hatte, übernahm er nun eben kommissarisch die Präsidentschaft im Sportbund Rheinhessen.

Seitdem ist er also im Auftrag aller rheinhessischen Sportler unterwegs und handelt dabei stets gemäß seinem Mantra: Als Sportbund sind wir Dienstleister für Vereine und Fachverbände. Ihre Sorgen und Nöte müssen im Mittelpunkt unserer Arbeit stehen.“ Klaus Kuhn ist ein Ehrenamtler durch und durch, wofür er mit Plaketten, Medaillen, Ehrennadeln und Urkunden überschüttet wurde. Die größte Auszeichnung ist es aber wohl, dass er bei all dem Aufwand auch nach 45 Jahren noch glücklich mit seiner Frau Conny verheiratet ist. Aus der Ehe gingen zwei Söhne und vier Enkel hervor, die mithelfen, den rüstigen Großvater auf Trapp zu halten.

Auch wenn er selbst auf Landesebene die höchsten Weihen und Ämter errreicht hat, vergisst er nie die kleinsten Mitarbeiter in den Vereinen. Kuhn ist ein steter Kämpfer für mehr Anerkennung im Ehrenamt, da er weiß, dass ohne deren unermüdliches Engagement unsere Vereine nicht überleben können. „Gerade auch in der Corona-Zeit setzte er sich dauerd dafür ein, dass den Vereinen keine allzu dicken Knüppel zwischen die Beine geworfen wurden. Er ist ein äußerst integrer Arbeitet für den Sport, der immer die Probleme der Vereine und deren Mitarbeiter im Blick hat“, urteilt der aktuelle SBR-Geschäftsführer Thorsten Richter, der mit Kuhn auf höchst vertrauensvoller Basis zusammenarbeitet.

Auch aus den Rheinen seiner ehemaligen Handball-Miststreiter ist nur Positives über Klaus Kunn zu vernehmen. Ich habe seine ruhige und diplomatische Art in den HVR-Sitzungen immer sehr geschätzt. Er hat sich nie aus der Ruhe und vom Thema abbringen lassen, erinnert sich beispielsweise Mädelswartin Steffi Welter. Sein Nachfolger als HVR-Präsident, Mathias Solms, würdigt Kuhns Arbeit: In seiner Zeit als Präsident und Vizepräsident hat er die Entwicklung des Verbandes entscheident geprägt und gemeinsam mit dem Präsidium zukunftsweisende Entscheidungen getroffen. Hiervon profitieren wir noch heute, denn wir gehen den eingeschlagenen Weg unbeirrt weiter. Lieber Klaus, ich wünsche dir alles Gute und vor allem Gesundheit.Den Glückwünschen schließt sich Richter im Namen aller rheinhessischen Sportler an. „Bleib dem Sport und deiner Familie noch lange erhalten. Herzlichen Glückwunsch und vielen Dank für deinen unermüdlichen Einsatz und die geleistete Arbeit zum Wohle des Sports.“

 


Sommerfest des Sportbundes

Friedsam und Bastian offiziell verabschiedet

Corona macht’s möglich: Zum ersten Mal in seiner Geschichte veranstaltete der Sportbund Rheinhessen ein Sommerfest für seine Mitarbeiter im Haupt- und Ehrenamt. Die in früheren Jahren ausgetragene Weihnachts- oder Jahresabschlussfeier musste 2020 Pandemie-bedingt ausfallen, weshalb seit Monaten ein Ersatztermin gesucht und immer wieder verschoben wurde. Jetzt also war es soweit: Auf der Waldsportanlage des SV Gonsenheim traf man sich in lockerer Runde zum gemütlichen Beisammensein. Unabhängig vom Geimpften- oder Genesenen-Status mussten alle Gäste einen Schnelltest vorweisen, sodass man unbeschwert beisammensitzen und sich auch einmal abseits der Arbeitswelt austauschen konnte. Die Gastgeber sorgten für das leibliche Wohl und kleine Spiele für Unterhaltung. Der Präsident des Sportbundes Rheinhessen, Klaus Kuhn, nutzte gemeinsam mit Geschäftsführer Thorsten Richter die Gelegenheit, um auch zwei Verabschiedungen vorzunehmen, die bislang nur im inoffiziellen Rahmen möglich waren.

Neben der zum 1. Juli in den Ruhestand getretenen Petra Bastian stand dabei besonders der ehemalige Geschäftsführer Joachim Friedsam im Mittelpunkt. Kuhn würdigte dessen Wirken in der Geschäftsstelle und dankte für die geleistete Arbeit im Sinne aller rheinhessischen Sportler. „Du hast dem Sportbund einen dicken Stempel aufgedrückt. Nach Deinem Ausscheiden unterstützt Du mit Deinem Fachwissen noch die anstehende Satzungsreform, die ein Meilenstein in der Geschichte des Sportbundes sein wird. Vielen Dank dafür.“ Auch „Nachfolger“ Thorsten Richter war voll des Lobs: „Es ist kaum in Worte zu fassen, was du für den Sportbund geleistet hast. Drei Jahrzehnte lang leisteste Du treue Dienste für unsere Vereine und Fachverbände.“ Als Dankeschön überreichte er seinem Vorgänger einen Bildband mit Fotos aus dessen Zeit beim Sportbund, die sogleich viele Erinnerungen weckten. „Der Sportbund Rheinhessen ist im Laufe der Jahre eine zweite Heimat für mich geworden. Deshalb war es doof, mitten in Corona auszuscheiden: Man kommt nicht dazu, sich ordentlich zu verabschieden“, bedauerte Friedsam seinen stillen Abgang zum Ende des vergangenen Jahres und versprach dies 2022 mit einem Fest nachzuholen.

Ein Präsent gab es zudem für Stefan Keck, der am 1. September sein 25-jähriges Jubiläum beim Sportbund feierte und rechtzeitig zu diesem Termin mit der Vereinsberatung auch eine neue Aufgabe übernommen hat.

 


Silbernes Jubiläum auf der Geschäftsstelle

Stefan Keck ist seit 25 Jahren als Bildungsreferent beim Sportbund Rheinhessen

Knapp zwei Jahrzehnte lang war er der Dreh- und Angelpunkt der Sportjugend Rheinhessen. Heute ist er als Bildungsreferent in der Abteilung Qualifizierung des Sportbundes tätig. Stefan Keck feiert in diesen Tagen sein Silbernes Mitarbeiter-Jubiläum im Geschäftsstellen-Team des Sportbundes Rheinehessen. Dabei hatte sein beruflicher Werdegang noch mit einer kaufmännischen Lehre in seiner hessischen Heimat begonnen.

Nach dem Zivildienst beim Club Behinderter und ihrer Freunde in Darmstadt entschied sich Keck jedoch für ein Sport-Studium, in dessen Anschluss er direkt den Einstieg beim Sportbund Rheinhessen schaffte. Der Diplom-Sportlehrer erhielt zunächst den Titel „Jugendsekretär“, was heute der Abteilungsleitung bei der Sportjugend entspricht. In ersten Linie war er dabei als Referent für die Aus- und Weiterbildung verantwortlich.

Da die Sportjugend als Träger der freien Jugendhilfe eine Sonderstellung im Sportbund einnimmt, genoss Keck viele Freiheiten, mit denen er zu arbeiten wusste. „Er hatte die Entscheidungsfreiheit bei der Verwendung der Gelder und hat alle Fäden bei der Sportjugend gezogen“, erinnert sich sein früherer Chef Joachim Friedsam.

Der ehemalige Geschäftsführer des Sportbundes kennt Keck als sehr offenen und bereitwilligen Mitarbeiter, der Aufgaben in Rekordgeschwindigkeit erledigen kann.
„Als Mensch mag ich ihn sehr gerne. Er packt immer an, ist hilfsbereit und unfassbar tatkräftig.“ Als Kumpeltyp konnte man ihn besonders bei den Skifreizeiten in Oberjoch kennenlernen. „Stefan Keck hat aber auch seine Ecken und Kanten, kann schon mal sehr emotional werden“, so Friedsam augenzwinkernd.
Dank seiner rhetorischen Stärken weiß er aber Menschen zu überzeugen und fühlt sich auch in der Gruppe wohl. „Besonders in der Gremienarbeit ist er ein absoluter Fachmann“, weiß der heutige SBR-Geschäftsführer Thorsten Richter, unter dem Keck allerdings nicht mehr in der Sportjugend arbeitet.

Seit einigen Jahren ist er als Bildungsreferent in der Abteilung Qualifizierung angesiedelt und für die Verwaltung der Sportschule in Seibersbach zuständig. Seit neustem ist er darüber hinaus Ansprechpartner für die Vereinsberatung beim Sportbund Rheinhessen. Zudem zeichnet er sich für die Vereinsmanager-Ausbildung des Sportbundes verantwortlich. Richter: „Er füllt damit einen wichtigen Part unserer Kernaufgabe aus. Diese Funktion ist ihm wie auf den Leib geschneidert und für uns ein echter Zugewinn.“

In seiner Freizeit engagiert sich der Vater zweier erwachsener Söhne im Vorstand der TSG 1846 Mainz-Bretzenheim, wo er den Posten des zweiten Vorsitzenden bekleidet. Sein Wissen als Turner gab er lange Jahre auch als Trainer an den Nachwuchs weiter. „Ich gratuliere Stefan Keck zu seinem Jubiläum und bedanke mich ganz herzlich für die Arbeit, die er seit 25 Jahren für den Sportbund leistet“, sagt SBR-Präsident Klaus Kuhn. „Er ist ein angesehener Mitarbeiter der Geschäftsstelle und wird uns hoffentlich noch lange erhalten bleiben.“