Ehrung für Sportabzeichenprüfer  

16 Jubilare im Sportbund Rheinhessen

Es ist eine Herausforderung für uns alle: das Deutsche Sportabzeichen. Manchen fällt es etwas leichter, andere trainieren hart, um ihre überdurchschnittliche und vielseitige körperliche Leistungsfähigkeit nachzuweisen. Ausdauer, Kraft, Schnelligkeit und Koordination heißen die vier motorischen Grundfähigkeiten. Und in jedem dieser Bereiche muss eine Übung erfolgreich absolviert werden. Doch um das Sportabzeichen zu erringen, werden auch Prüfer gebraucht, die unsere Leistungen abnehmen und bestätigen. Ob in der Leitathletik, im Schwimmen, Radfahren oder Turnen – der Sportabzeichenprüfer braucht die fachliche Qualifikation, um in den einzelnen Disziplinen die Leistungen abnehmen zu können. Wer in einer oder mehreren der genannten Sportarten seine Eignung nachweist, erhält den entsprechenden Prüferausweis und ist damit dann berechtigt, die Prüfkarten auszufüllen. Es versteht sich von selbst, dass Aufrichtigkeit und Zuverlässigkeit Grundvoraussetzungen für diese Aufgabe sind. Doch wer die Prüferzulassung erwirbt, ist meist auch mit Spaß und Leidenschaft bei der Sache und selbst regelmäßiger Absolvent des Sportabzeichens. Bei Wind und Wetter stehen die Prüfer im Stadion, im Bad oder an der Straße. Sie übernehmen Verantwortung, überwachen die Regularien und sind zugleich Ansprechpartner für alle Teilnehmer und Interessenten. Jeder, der diese Aufgabe übernimmt, hat sich den Respekt und die Hochachtung aller Sportler verdient. Das gilt erst recht für Prüfer, die über viele Jahre am Ball bleiben und sich die Abnahme des Sportabzeichens zur Herzensangelegenheit gemacht haben. Der Sportbund Rheinhessen ehrt in diesem Jahr 16 Sportabzeichenprüfer, die ein Jubiläum feiern und seit mindestens 25 Jahren diese verantwortungsvolle Funktion ausüben. Allen vorneweg geht Arno Wedel vom TV 1848 Guntersblum, der seit 55 Jahren als Prüfer tätig ist und 2020 selbst zum 42. Mal das Sportabzeichen erwarb. „Das ist eine großartige Leistung, die ich nur bestaunen kann“, freut sich Klaus Kuhn mit dem rüstigen Senior, dem der Präsident des Sportbunds Rheinhessen seine besondere Anerkennung ausspricht. Gleiches gilt für Hans-Jürgen Schmitt von der Turngemeinde 1886 Budenheim, der sein 45-jähriges Prüferjubiläum feiert. „Wir gratulieren unseren Sportabzeichenprüfern ganz herzlich zu ihrem Jubiläum und sagen allen vielen Dank für ihr über Jahre hinweg herausragendes Engagement für das Deutsche Sportabzeichen“, erklären Kuhn und SBR-Geschäftsführer Thorsten Richter unisono. „Die Beiden sind echte Vorbilder. Ob im Verein, an Schulen, bei der Feuerwehr oder der Polizei – Sportabzeichenprüfer sind unersetzlich“, sagt Richter, der weiß, dass die Pandemie auch das Deutsche Sportabzeichen ausgebremst hat. Vor Corona hatte sich die Zahl der vom Sportbund Rheinhessen jährlich verliehenen Sportabzeichen bei etwa 6000 eingependelt. Eine Zahl, die zeigt, dass die Sportabzeichenprüfer alle Hände voll zu tun hatten. Und nicht nur sie wünschen sich, dass sie bald wieder die Leistungen möglichst vieler Absolventen abnehmen können.

Sportabzeichenprüfer*innen mit Jubiläum in 2021

Jahre Vorname Name Verein
55 Arno Wedel Turnverein 1848 Guntersblum
45 Hans-Jürgen Schmitt Turngemeinde 1886 Budenheim e.V.
35 Karl-Heinz Müller SG 1926 Spiesheim
35 Heribert Kloos Grundschule Gundersheim
30 Wilmut Gröhl TV 1892 Dolgesheim
30 Silke Bender-Maus Schule am Adelberg Armsheim
30 Marita Geier TV 1872 Finthen
30 Manfred Eichfelder TG 1846 Worms
30 Renate Novak Mombacher Turnverein 1861
30 Mechthild Schieferdecker TV 1895 Ockenheim
30 Martina Menges Gutenberg-Gymnasium Mainz
25 Astrid Frisch TV 1848 Guntersblum
25 Franz Alexander Siebert Berufsfeuerwehr Mainz
25 Heinz-Georg Beyer Berufsfeuerwehr Mainz
25 Peter Knopper Gymnasium am Römerkastell Alzey
25 Christiane Horn TV 1901 Nierstein

Deutsches Sportabzeichen – Frist für Schwimmen erneut verlängert

Schwimmnachweis für 2020 kann rückwirkend bis zum 31.12.2021 erbracht werden

Laut Prüfungswegweiser müssen die Leistungsanforderungen für das Deutsche Sportabzeichen innerhalb eines Kalenderjahres absolviert werden. Aufgrund der aktuellen Pandemielage und der damit einhergehenden Einschränkungen wurde vom Deutschen Olympischen Sportbund die Frist für den Schwimmnachweis und der Schwimmdisziplin in den Gruppen Ausdauer und Schnelligkeit letztmalig bis zum 31. Dezember 2021 verlängert. Die vollständig ausgefüllten Prüfkarten können entsprechend beim Sportbund Rheinhessen nachträglich eingereicht werden.

Hinweise zu Bewerbungen (Studium, etc.):

Grundsätzlich kann weder der Deutsche Olympische Sportbund noch seine Unterorganisationen Fragen über die in der Pandemie geltenden Bewerbungsrichtlinien beantworten. Diese Auskünfte können ausschließlich von den jeweiligen Firmen/Organisationen erfolgen, bei denen sich beworben wurde. Auch die Frage, ob es ggf. Ausnahmen zur Vorlage eines Deutschen Sportabzeichens gibt, kann nur dort beantwortet werden.

Die bereits ausgesprochenen Empfehlungen bei Bewerbungen gelten selbstverständlich weiterhin:

  • eine Anerkennung des Schwimmnachweises aus dem Kinder- und Jugendbereich
  • eine längere Anerkennung des Nachweises im Erwachsenenbereich
  • eine Anerkennung von älteren Schwimmabzeichen.

Sollten Bewerber*innen jedoch noch nie zuvor nachweislich geschwommen sein, kann es auch in dieser schwierigen Zeit keine Verleihung eines Deutschen Sportabzeichens geben. (DOSB-Stand: 20.04.2021)

Materialien 2021:

Die neuen Materialen für 2021 können ab sofort kostenfrei bei Susanne Axt-Wenskowsky (axt@sportbund-rheinhessen.de, 06131-2814 204) oder Heike Franke (h.franke@sportbund-rheinhessen.de, 06131-2814 202) bestellt werden.


Sportabzeichen 2020 – geehrt trotz Krise

Das Deutsche Sportabzeichen hat in den vergangenen mehr als hundert Jahren schon viel mitgemacht. Eine ähnliche Krise wie die Corona-Pandemie dürfte dennoch kaum vorgekommen sein. Besondere Situationen erfordern aber außergewöhnliche Lösungen – das ist in diesem Falle nicht anders. Eine Feierstunde wie gewohnt ist aus verständlichen Gründen nicht darstellbar. Die fleißigen Sportabzeichen-Sportler sollen aber dennoch ihre Anerkennung, Urkunden und Nadeln bekommen.

Kurzum hat sich Till Pleuger, Vizepräsident des Sportbundes Rheinhessen im Ressort Breiten- und Freizeitsport, entschieden, per Veröffentlichung in SportInForm und in der Presse die erfolgreichen Absolventen zu ehren.

Die Bestenlisten für das Jahr 2019 zeigen die

Fünf Sportler stechen in letzterer Kategorie ganz besonders hervor: Getrude Reismann (TSG Heidesheim) und Hermann Zechner (Mainzer Turnverein 1817) freuten sich über ihre 40. Nadel. Heinz Kuhn (MTV 1817) und Heinz Reiß (LAV Gau-Algesheim) erreichten zum 45. Mal die Voraussetzungen für eine Verleihung. Unangefochten an der Spitze ist für das Jahr 2019 Jürgen Alleborn vom Schwimmverein Freibad Gimbsheim – zum 50 (!) Mal erreichte er die Normen für den Sportorden. „Wir hoffen natürlich, dass solche Vorbilder helfen, Menschen für das Sportabzeichen zu motivieren“, betont Pleuger. Besonders nach der langen Zeit mit Einschränkungen durch die aktuelle Krise wünscht sich der Vizepräsident, dass die Menschen wieder den Weg zum Sportabzeichen finden. „Überall spürt man den Willen, sich zu bewegen. Mit dem Sportabzeichen kann man das auf jedem sportlichen Niveau wunderbar tun.“

Statistik: Leichter Rückgang 2019

Im Jahr 2019 verlieh der Sportbund Rheinhessen 5913-mal das Deutsche Sportabzeichen an die erfolgreichen Erwerberinnen und Erwerber, davon 4789 an Kinder/ Jugendliche und 1124 an Erwachsene. Die Sportabzeichen-Statistik in der Region weist leider einen leichten Rückgang der Verleihungen auf, 447 weniger im Vergleich zum Vorjahr. Den Rückgang verzeichnen im Allgemeinen alle Ausrichter von Bundeswehr, Polizei, Feuerwehr, Vereine bis zu den Schulen – von einigen Ausnahmen bei den Schulen und Vereinen abgesehen. Seit dem Jahr 2014 pegelt sich nun die Zahl bei etwa 6000 Verleihungen ein.


Sportabzeichen-Ehrung in Mainz

Es war eine bunte Mischung begeisterter Sportabzeichen-Erwerber, die sich in der Lotto-Loge der Opel Arena in Mainz eingefunden hatte. Der Sportbund Rheinhessen lud alle erfolgreichen Sportlerinnen und Sportler ein, die es geschafft hatten, entweder mit ihrem Verein, ihrer Schule oder aufgrund ganz persönlicher Wiederholungszahl, sich im Jahr 2018 eine besondere Ehrung verdient zu haben. Knapp 100 Sportler folgten der Einladung. Darüber hinaus freute sich der Dachverband über eine Trendwende mit wieder steigender Erwerberzahl in der Region.

Letzteres war eine gute Nachricht, die Till Pleuger zu Beginn mitteilte: „Wir liegen mit rund 400 Sportabzeichen mehr als im Vorjahr wieder im wachsenden Bereich“, sagte der ehrenamtliche Vizepräsident des Sportbundes. Gemeinsam mit Thorsten Richter, stellvertretender Geschäftsführer des Sportbundes, moderierte er den Abend. Beide hatten die ehrenvolle Aufgabe die jeweils besten drei Schulen sowie Vereine in den unterschiedlichen Kategorien, jeweils eingeteilt in Gruppen nach Mitglieder- und Schülergrößen, zu ehren. Die Bestplatzierten sowie die erfolgreichsten Newcomer jeder Kategorie erhielten neben der Ehrengabe auch eine kleine Prämie, die sich zwischen 100 bis 200 Euro bewegt.

Für die nötige Abwechslung in dem von Heike Franke, Sportbund-Referentin für Breiten- und Freizeitsport, bestens organisierten Ehrungsmarathon sorgten die Kunst-Kraft-Akrobatinnen des KKSV Mainz-Finthen. Sie beeindruckten mit Hebe- und Wurffiguren, die sie im Juni bei der Deutschen Meisterschaft in Wilhelmshaven ebenso erfolgreich aufführen möchten.

Die größte Gruppe der Sportabzeichen-Erwerber stellten – einmal mehr – die Schulen dar. Fast 60 Prozent der 6360 Sportabzeichen in Rheinhessen werden dort erworben. Pleuger freute sich, gemeinsam mit Peter Heppel vom Ministerium für Bildung, fast allen siegreichen Schulen Urkunde und Pokal persönlich überreichen zu dürfen. „Es ist schön, dass die Wertschätzung, die wir mit so einer Veranstaltung den Sportlern entgegenbringen möchten, auch so gut angenommen wird“, so Pleuger. Besonders laut wurde der Applaus dann bei der zweiten Ehrung der Grundschule am Gleisberg. Die Mainzer Schule wurde auch Landessieger in ihrer Kategorie.

Die Sportvereine kamen auf 37,4 Prozent der abgelegten Fitnessorden, während Polizei, Bundeswehr, Feuerwehr und einige Sonstige die 100 Prozent vollmachten. Florian Monreal, Vertreter von Lotto Rheinland-Pfalz, unterstützte Pleuger bei der Auszeichnung der Vereine. Positiv auch hier: Fast alle hatten den Weg nach Mainz auf sich genommen und waren vor Ort.

Immer eine besondere Anerkennung erhalten diejenigen, die seit Jahren treue „Sportabzeichen-Kunden“ sind. 40 (!) Sportler kamen in diesem Jahr in diesen Genuss. Im absoluten Mittelpunkt standen dabei Helmut Sigel und Klaus Kasten. Die beiden haben 2018 zum 45. Mal den Sportorden erfolgreich bestanden. Niemand im Raum konnte an diesem Tag diese Zahl toppen.

„Sportler wie Sie sind für uns wichtig, sie sind Vorbilder in ihren Vereinen und wichtige Motivatoren für den Wettbewerb“, lobte Richter. Pleuger ergänzte: „In den Schulen wird die Grundlage gelegt, dass die Kinder zum Sport und dem Sportabzeichen kommen und irgendwann einmal hier stehen können und für 25 oder mehr Sportabzeichen geehrt werden.“ Zum Ausklang des kurzweiligen Abends lud Lotto-Rheinland-Pfalz zu einem gemeinsamen Imbiss ein.

Sportabzeichenerwerber mit Anzahl

Ergebnisse Vereins- und Schulwettbewerb

 

 

 

 


Erfolgreiche Sportabzeichensportler geehrt

In einer Feierstunde war es nun soweit: Der Sportbund Rheinhessen ehrte die erfolgreichsten Sportabzeichen-Erwerber des Jahres 2017. Im gebührenden Ambiente, in der Lotto-Loge in der OPEL ARENA von Mainz 05, freute sich Präsident Magnus Schneider, viele aktive Sportler wiederzusehen, aber auch etliche „Newcomer“ für ihre erfolgreiche Teilnahme auszuzeichnen. Leider blieb es ihm nicht erspart, erstmals seit drei Jahren auf sinkende Zahlen beim Sportabzeichen hinzuweisen. mehr…


Abschlussfest für „Fitte Firmen“

Die Organisatoren des Sportabzeichenwettbewerbs für Unternehmen hatten zur großen Abschlussveranstaltung eingeladen und rund 100 Menschen aus Wirtschaft und Sport kamen. Zehn Pokale für besondere Leistungen wurden überreicht – launig moderiert von Heidemann und Sportbund-Rheinhessen-Präsident Magnus Schneider. mehr…