Sportabzeichen-Fachwissen erworben

Sportabzeichen und Schule – das gehört zusammen! Getreu diesem Motto ließen sich am 17. September die Sportlehrerinnen und Sportlehrer von Grundschulen – nicht nur aus Rheinhessen – im Sportinstitut der Johannes Gutenberg-Universität in Mainz über das Deutsche Sportabzeichen informieren und zur Prüferin/ zum Prüfer ausbilden. Los ging es im theoretischen Teil mit der Vermittlung von Basiswissen wie Verleihmodus, Leistungsanforderungen – speziell für die Altersstufen 6 bis 11 Jahre, und organisatorischen Hinweisen. Danach ging es für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in die drei praktischen Einheiten. Die Einheit „Wurf“ wie auch die Theorie zu Beginn leitete Matthias Kornes (A-Lizenz-Trainer Leistungssport Handball). Er zeigte auf, wie mit variantenreichen Würfen und spielerischen Übungen Abwechslung in den Sportunterricht kommt und damit auch die Wurfleistung verbessert wird.

In den darauffolgenden Praxiseinheiten erläuterte Oliver Veit, Sportwissenschaftler, Sport- und Bewegungstherapeut) zuerst wichtige Sicherheitsaspekte im Gerätturnen bevor die Teilnehmerinnen und Teilnehmer selbst die verschiedenen Leistungsanforderungen auf dem Boden, am Barren, an den Ringen usw. testen und wichtige Hilfestellungen erfahren durften.

Am Ende der siebenstündigen Fortbildung erhielten die Sportlehrkräfte von Heike Franke (Referentin für Breitensport beim Sportbund Rheinhessen) Hinweise und Erklärungen zum Schulwettbewerb, zu den Förderungen, den Ansprechpartnern und den Materialien.


Die Erfolgsstory läuft weiter… 21. Gutenberg Marathon Mainz startet am 10. Mai 2020

Am Samstag, 21. September 2019 öffnet das Anmeldeportal zum 21. Gutenberg Marathon Mainz. Das aktuelle 2020er-Logo präsentiert das Marathon-Team gern schon vorab. Im Jahr 2000 wurde der Marathon zum 600. Geburtstag von Johannes Gutenberg ins Leben gerufen. Was damals zunächst als einmalige Veranstaltung gedacht war, entwickelte sich großartig – und die Erfolgsstory geht weiter, das Feld läuft und läuft und läuft…

Nach mittlerweile 20 Jahren – 2019 begrüßte Mainz ein numerisch deutlich angewachsenes Starterfeld am Rhein – und vier mit dem DLV gemeinsam durchgeführten Deutschen Marathon- Meisterschaften bleibt der Gutenberg Marathon Mainz eine „echte Größe“ im bundesweiten Laufkalender. Aktuell avanciert er weit über die Mainzer Grenzen hinaus zu einem Treffen für zuletzt über 8000 Langstreckensportler/innen.

Jedes Jahr aufs Neue bleibt es ein eindrucksvolles Erlebnis, als aktiver Teilnehmer auf der Strecke dabei und „mittendrin zu sein“. Die besondere Mainzer Atmosphäre an der Strecke, für die wieder viele tausende Sportlerinnen und Sportler sowie Zuschauer, zahlreiche Moderatoren und Musikgruppen sorgen werden, bleibt einzigartig.  Es  lohnt  sich,  bei  diesem  unvergesslichen  Erlebnis dabei  zu  sein:  „Save  the  Date!“  Am  10.  Mai  2020  ist  erneut Marathon-Tag!

Ab  Samstag,  21.  September  2019  sind  die  Meldelisten  erneut „scharf geschaltet“ unter www.marathon.mainz.de.

Zur Vorbereitung auf den Marathon wird auch in 2019 wieder der Mainzer Lauf-Kongress starten.

Als gute Vorbereitung auf den Gutenberg Marathon stellte sich in den vergangenen Jahren der Mainzer Lauf-Kongress heraus. Dieser geht am 09. November auch schon in seine 14. Runde und bietet den Teilnehmern ein abwechslungsreiches Programm und die perfekte Mischung von Theorie und Praxis. Mit dem angeeigneten Wissen und der dann deutlich effektiveren Vorbereitung wird der 21. Gutenberg Marathon zu einem Kinderspiel!

Hier gehts zum Flyer des Mainzer Laufkongress 2019…

Hier gehts direkt zur Anmeldung zum 14. Mainzer Laufkongress…

Hier gehts zu einem Video vom Sportbund Rheinhessen über den 13. Mainzer Laufkongress…

 


1500 Sportler strömen zum 52. Landesjugendsportfest – Organisator Sportjugend Rheinhessen

Eröffnung motiviert zu Höchstleistung

1500 Sportler strömen zum 52. Landesjugendsportfest – Organisator Sportjugend Rheinhessen

 

Fest in Hand des Sports war die Landeshauptstadt Mainz am ersten September Wochenende – 1500 Sportler aus 16 Sportarten hatten sich versammelt, um am 52. Landesjugendsportfest ihre Landesieger zu ermitteln. Klaus Kuhn, Präsident des Sportbundes Rheinhessen, brachte es bei der Eröffnung auf den Punkt: „Das Fest ist mit seinen vielen Sportarten wie eine kleine Landesolympiade.“ Die wurde gebührend gefeiert mit einem Empfang der Ehrengäste und erstmals auch mit einer größeren Eröffnungszeremonie für die Sportler am Hauptwettkampftag.

 

Und besonders letztere Idee zahlte sich aus. Unter dem Dach der Tribüne auf dem Hauptsportplatz beim TSV Schott Mainz versammelten sich vor dem Startschuss rund 800 Teilnehmer. Jeder Fachverband wurde vorgestellt und mit einem schicken Piktogramm gezeigt. Stadtbürgermeister Günter Beck, Sportbund-Präsident Klaus Kuhn und der Vorsitzende des TSV Schott Mainz, Dr. Helmut Olyschläger, begrüßten die Talente. Dann war es soweit: Die Spiele waren eröffnet und alle strömten zu ihren Wettkampfstätten – sieben Sportarten kämpften auf der TSV-Anlage um Titel, alle anderen waren über Mainz verteilt. „Unser Ziel ist es, beginnend mit der Eröffnung einen olympischen Geist zu verbreiten und bei den Sportlern direkt große Lust zu schaffen, sich voll motiviert als Teil der Sportlerfamilie in den Wettkampf zu begeben“, so Präsident Kuhn. Das glückte, auch die anschließenden Leistungen waren durchweg hochklassig, trotz teilweise heftigen Regens. Die organisierende Sportjugend Rheinhessen von Abteilungsleiterin Lena Hornberger, Aline Bessling, Uschi Best und Sarah Pedersen hatten ganze Arbeit geleistet. Der SJ-Vorstand mit Nadine Nagel, Nicole Pitzen und Andreas Schmitz unterstützten tatkräftig.

 

Die geladenen Gäste am Abend zuvor hatten es wettertechnisch besser. Im Foyer des Mainzer Rathauses erlebte die Prominenz aus Sport, Politik und öffentlichem Leben mit dem Moderatoren-Team Lena Hornberger und Thorsten Richter eine Zeitreise durch 70. Jahre Sportbund-Geschichte – angefangen vom Gründungsprotokoll über die Trimm-Dich-Bewegung bis hin zu den Sporterlebnistagen der „Neuzeit“. Die Turngruppe „Wahn-Witz“ des MTV 1817, die „X-Biene“ des RV Hechtsheim mit ihren Einrädern und die Hip-Hop-Mädels des SAV Laubenheim umrahmten das Ganze stilvoll und beeindruckend. Die Siegerehrung des Malwettbewerbs für das Veranstaltungsplakat mit Bürgermeister Beck, SJ-Vorstand Nadine Nagel sowie Norbert Kramer, der als Preis Minigolf-Karten seines Vereins an die Gewinner überreichte, rundete das Programm ab. Ein Höhepunkt war ein Interview mit FM Thore Perske. Der Schachspieler erinnerte sich an seine Teilnahmen an mehreren Landesjugendsportfesten, berichtete von seinen anschließenden EM-Siegen für Deutschland und über seinen Sport.

Am Ende eines langen Wochenendes, das einigen Sportlern den gewünschten sportlichen Erfolg brachte, vielen ein Pokal oder Medaille, ein schickes Wettkampf-T-Shirt der Sportjugend Rheinhessen sowie ein leckeres Mittagessen vom TSV-Catering, fasste Lena Hornberger, Abteilungsleiterin der Sportjugend Rheinhessen zufrieden zusammen: „Es war ein Kraftakt, der sich gelohnt und am Ende reibungslos funktioniert hat.“.

                Thorsten Richter

 

 

 

 

 


Sportabzeichen-Ehrung in Mainz

Es war eine bunte Mischung begeisterter Sportabzeichen-Erwerber, die sich in der Lotto-Loge der Opel Arena in Mainz eingefunden hatte. Der Sportbund Rheinhessen lud alle erfolgreichen Sportlerinnen und Sportler ein, die es geschafft hatten, entweder mit ihrem Verein, ihrer Schule oder aufgrund ganz persönlicher Wiederholungszahl, sich im Jahr 2018 eine besondere Ehrung verdient zu haben. Knapp 100 Sportler folgten der Einladung. Darüber hinaus freute sich der Dachverband über eine Trendwende mit wieder steigender Erwerberzahl in der Region.

Letzteres war eine gute Nachricht, die Till Pleuger zu Beginn mitteilte: „Wir liegen mit rund 400 Sportabzeichen mehr als im Vorjahr wieder im wachsenden Bereich“, sagte der ehrenamtliche Vizepräsident des Sportbundes. Gemeinsam mit Thorsten Richter, stellvertretender Geschäftsführer des Sportbundes, moderierte er den Abend. Beide hatten die ehrenvolle Aufgabe die jeweils besten drei Schulen sowie Vereine in den unterschiedlichen Kategorien, jeweils eingeteilt in Gruppen nach Mitglieder- und Schülergrößen, zu ehren. Die Bestplatzierten sowie die erfolgreichsten Newcomer jeder Kategorie erhielten neben der Ehrengabe auch eine kleine Prämie, die sich zwischen 100 bis 200 Euro bewegt.

Für die nötige Abwechslung in dem von Heike Franke, Sportbund-Referentin für Breiten- und Freizeitsport, bestens organisierten Ehrungsmarathon sorgten die Kunst-Kraft-Akrobatinnen des KKSV Mainz-Finthen. Sie beeindruckten mit Hebe- und Wurffiguren, die sie im Juni bei der Deutschen Meisterschaft in Wilhelmshaven ebenso erfolgreich aufführen möchten.

Die größte Gruppe der Sportabzeichen-Erwerber stellten – einmal mehr – die Schulen dar. Fast 60 Prozent der 6360 Sportabzeichen in Rheinhessen werden dort erworben. Pleuger freute sich, gemeinsam mit Peter Heppel vom Ministerium für Bildung, fast allen siegreichen Schulen Urkunde und Pokal persönlich überreichen zu dürfen. „Es ist schön, dass die Wertschätzung, die wir mit so einer Veranstaltung den Sportlern entgegenbringen möchten, auch so gut angenommen wird“, so Pleuger. Besonders laut wurde der Applaus dann bei der zweiten Ehrung der Grundschule am Gleisberg. Die Mainzer Schule wurde auch Landessieger in ihrer Kategorie.

Die Sportvereine kamen auf 37,4 Prozent der abgelegten Fitnessorden, während Polizei, Bundeswehr, Feuerwehr und einige Sonstige die 100 Prozent vollmachten. Florian Monreal, Vertreter von Lotto Rheinland-Pfalz, unterstützte Pleuger bei der Auszeichnung der Vereine. Positiv auch hier: Fast alle hatten den Weg nach Mainz auf sich genommen und waren vor Ort.

Immer eine besondere Anerkennung erhalten diejenigen, die seit Jahren treue „Sportabzeichen-Kunden“ sind. 40 (!) Sportler kamen in diesem Jahr in diesen Genuss. Im absoluten Mittelpunkt standen dabei Helmut Sigel und Klaus Kasten. Die beiden haben 2018 zum 45. Mal den Sportorden erfolgreich bestanden. Niemand im Raum konnte an diesem Tag diese Zahl toppen.

„Sportler wie Sie sind für uns wichtig, sie sind Vorbilder in ihren Vereinen und wichtige Motivatoren für den Wettbewerb“, lobte Richter. Pleuger ergänzte: „In den Schulen wird die Grundlage gelegt, dass die Kinder zum Sport und dem Sportabzeichen kommen und irgendwann einmal hier stehen können und für 25 oder mehr Sportabzeichen geehrt werden.“ Zum Ausklang des kurzweiligen Abends lud Lotto-Rheinland-Pfalz zu einem gemeinsamen Imbiss ein.

Sportabzeichenerwerber mit Anzahl

Ergebnisse Vereins- und Schulwettbewerb

 

 

 

 


13. Mainzer Lauf-Kongress des Sportbundes Rheinhessen bringt 110 Teilnehmer auf neue Ideen

So mancher Läufer wird sich die Augen gerieben haben, als er in der Laubenheimer Turnhalle plötzlich Geschirrhandtücher mit den Füßen greifen oder die empfindliche Fußsohle über Igelbälle rollen sollte. Dass alles gehörte fest zum Thema, das der 13. Mainzer Lauf-Kongress diesmal in den Fokus genommen hatte. Im Sportzentrum in Mainz-Laubenheim erlebten 110 Laufbegeisterte in Theorie und Praxis neuste Trends und Informationen ihrer Lieblingssportart aus dem Bereich der Sportverletzungen und der dazugehörigen Prophylaxe. Eingeladen hatten der Sportbund Rheinhessen mit seinen Partnern Stadt Mainz, der Sportmedizin der Johannes Gutenberg-Universität, dem Leichtathletikverband Rheinhessen, Source-Gesundheitsberatung und LEX Laufexperten Mainz sowie den Förderern Lotto Rheinland-Pfalz, EWR und Fortuna Sportgeräte.

Mit klassischen Laufverletzungen startete der Kongress. Barlo Hillen, Dozent der Abteilung Sportmedizin der Johannes Gutenberg-Universität, sensibilisierte für jene Verletzungen, die typischerweise auftreten. Neben der Analyse, wie sie zu erkennen sind, gab er wichtige Tipps zur Vermeidung und Ansätze zur eigenständigen Prävention und Behandlung. Dr. Ronald Burger setzte anschließend einen Schwerpunkt auf die Lauftechnik, die eine maßgebliche Rolle beim Auftreten von Verletzungen spielt. Er hinterfragte kritisch neuste Trends und legte darüber hinaus ein Augenmerk auf das wichtigste Laufequipment, den Laufschuh. Er beantwortete Fragen wie „Was ist an welchem Schuh gesund und wo liegen die Unterschiede zwischen Dämpfungsarten?“ oder „Vorteile sogenannter Barfußschuhe?“.

„Wir wollen beim Lauf Kongress am Puls der Zeit sein“, sagt Till Pleuger, Vizepräsident des Sportbundes Rheinhessen, der mit seinem Amtskollegen Klaus Kuhn begrüßte. Aktuelle Themen und Trends werden jährlich beleuchtet, um die Sportler für den Marathon in Mainz, aber auch fürs Laufen ganz allgemein, vorzubereiten. „Der Mix aus Theorie und Praxis kommt gut an und hilft, die Inhalte entsprechend zu vertiefen.“ Nach den theoretischen Ausführungen schnürten die Teilnehmer dann auch ihre Schuhe und Burger setzte direkt da an, wo er aufgehört hatte. „Schulterläufer, Sitzposition, verkrampfte Haltung“ – der Referent gab jedem einen Tipp zur richtigen Haltung mit auf den Weg. Parallel liefen im wahrsten Sinne des Wortes in den anderen beiden Hallenteilen sowie auf dem Vorplatz weiter Workshops. Informativ und abwechslungsreich, dabei immer auf dem neusten wissenschaftlichen Stand – an rund 15 Stationen zeigte Björn Sterzing, wie kleine Übungen eine große Wirkung bei der Verhinderung von Verletzungen oder der Regeneration haben können. Stärkungen von Körperhaltung oder Muskulatur im Fußbereich lassen sich problemlos zuhause erarbeiten. Benötigt wird haushaltsübliches – Handtücher, Seile oder kleine Gegenstände. Das mit den Zehen aufgreifen, ist ein einfaches Beispiel. Konzentriert Laufen auf Fußballen oder -spitzen auf weichen, unregelmäßigen Untergründen ein weiteres. Barlo Hillen erweiterte in der Nachbarhalle das Spektrum mit weiteren Ideen, unter anderem zur Streckung von Muskulatur oder Dehnübungen.

Eine ganz andere Richtung schlug Dr. Daniel Pfirrmann ein. Koordination anhand verschiedener Laufübungen, gepaart mit Kräftigung und Ausdauer anhand von Treppenläufen demonstrierte er. So mancher Läufer kam an den Stufen mächtig ins Schwitzen, lernte dabei jedoch eine Menge über ein Training, das gut als Ergänzung zu Fahrtenspielen, Intervallläufen oder Bergsprints dienen kann. Eine Besonderheit in diesem Jahr war die Unterstützung von Fusion, HOKA, On, CEP und New Balance, die den Läufern Laufsport-Produkte zum Testen zur Verfügung stellten. Etliche Sportler nutzten die Möglichkeit dafür. Nach sechs Stunden zuhören und laufen endete letzlich ein spannender Tag, der auch durch die Unterstützung vor Ort durch den TV Laubenheim mit Renate und Klaus Winkelmann sowie dem Ausdauerleistungsverein Mainz als Caterer schon jetzt Vorfreude aufs kommende Jahr machte.


Abschlussfest für „Fitte Firmen“

Die Organisatoren des Sportabzeichenwettbewerbs für Unternehmen hatten zur großen Abschlussveranstaltung eingeladen und rund 100 Menschen aus Wirtschaft und Sport kamen. Zehn Pokale für besondere Leistungen wurden überreicht – launig moderiert von Heidemann und Sportbund-Rheinhessen-Präsident Magnus Schneider. mehr…