Neue Veranstaltungsformate ab 2022 

Neue Veranstaltungsformate ab 2022

Sportbund Rheinhessen geht mit überarbeiteten Veranstaltungsformaten ins neue Jahr

Der Sportbund Rheinhessen wird flexibler und kommt allen Ehrenamtler*innen einen Schritt entgegen. Qualifizierungsmaßnahmen sollen künftig so teilnehmerfreundlich wie möglich gestaltet werden. Mit einer Vielfalt von Formaten und Ausbildungstagen dürfte sich für jeden ein passendes Angebot finden. Die Formate „Mittwoch in Rheinhessen“ und „Samstag in Rheinhessen“ gehören der Vergangenheit an. Dafür wurden neue Veranstaltungskategorien entwickelt, die an unterschiedlichen, nicht festgelegten Wochentagen abgehalten werden. „Für das Jahr 2022 haben wir eine Umstrukturierung in unseren Qualifizierungsmaßnahmen vorgenommen. Die neuen Formate werden tagesunabhängig als Kurzseminare und am Wochenende als Tagesseminare angeboten“, erklärt Aline Bessling, Abteilungsleiterin Qualifizierung beim Sportbund. „So möchten wir unseren Übungsleiter*innen, Vereinsmanager*innen und allen interessierten Sportler*innen die Möglichkeit geben, zeitlich flexibel an unseren Fortbildungen teilzunehmen und sich entsprechend zu qualifizieren.“

Zum umfangreichen Angebot an Qualifizierungsmaßnahmen gehören beim Sportbund – wie auch bei der Sportjugend Rheinhessen – künftig vier Arten von Präsenzveranstaltungen, drei rein digitale Formate sowie Mischformen, bei denen Ausbildungsteile in Präsenz und online kombiniert werden. In Präsenz werden weiterhin Ausbildungslehrgänge abgehalten, die dem Ziel dienen eine Lizenz zu erwerben und mit 120 Lerneinheiten meist über mehrere Wochenenden laufen. Fortbildungen in theoretischen oder sportpraktischen Themen können als Kurzseminare mit drei bis fünf Lerneinheiten oder als Tagesseminare mit sechs bis acht Lerneinheiten stattfinden. Zudem gibt es die Möglichkeit, in Kurzlehrgängen Zertifikate zu erwerben, mit denen Vereinsmitarbeiter*innen die Schulung in einem bestimmten Themengebiet bescheinigt wird.

Bei den digitalen Qualifizierungsmaßnahmen unterscheiden sich Web-Seminare und Online-Workshops. Beide finden zu einem festen Termin statt, an dem sich die Teilnehmer*innen von jedem beliebigen Ort aus per Computer oder mobilem Endgerät zuschalten können. Somit ist eine Interaktion zwischen den Referent*innen und den Teilnehmer*innen gewährleistet und insbesondere bei den Online-Workshops auch gewünscht, beziehungsweise vorausgesetzt. Denn während die kostenfreien Web-Seminare nicht zur Lizenzverlängerung dienen, ist für die Online-Workshops eine Teilnahmegebühr fällig und sie werden je nach Dauer mit eins bis vier Lerneinheiten zur Verlängerung einer passenden Lizenz anerkannt. Unter der Kategorie E-Learning hingegen finden sich Fortbildungen, die über die Plattform edubreak im Online-Format angeboten werden. Die Teilnehmer*innen können sich über einen befristeten Zeitrahmen die Inhalte selbst erarbeiten und dies über die Lösung verschiedener Aufgaben nachweisen. Blended Learning schließlich ist ein Lernmodell, bei dem das computergestütze Lernen über das Internet (E-Learning) mit Lerneinheiten in Präsenzform kombiniert wird. Bei Lehrgängen, die per Blended Learning abgehalten werden, verringert sich die Präsenzzeit vor Ort und das eigenständige Erarbeiten ausgewählter Themenblöcke dient den Teilnehmer*innen auch zur Vorbereitung auf die abschließende Prüfung.

Alle Qualifizierungsmaßnahmen 2022 des Sportbundes Rheinhessen finden sich im neuen Jahresheft, das in Kürze veröffentlicht wird. Dort sind dann auch alle angebotenen Maßnahmen den genannten Kategorien zugeordnet.


Sportplakette für zwei Rheinhessen 

Speerwerfer Julian Weber und Alfred Knab vom Handballverband werden von Ministerpräsidentin ausgezeichnet

Foto: C.Palm

Einmal im Jahr verleiht Ministerpräsidentin Malu Dreyer die Sportplakette des Landes Rheinland-Pfalz für hervorragende Leistungen und besondere Verdienste im Sport. Bei der Feierstunde am 25. Oktober gehörten auch ein besonders erfolgreicher Sportler und ein langjähriger Funktionär aus Rheinhessen zu den Geehrten des Jahres 2021: Weltklasse-Speerwerfer Julian Weber und Handball-Funktionär Alfred Knab.

Julian Weber verpasste bei den Olympischen Spielen in Tokio nur um 14 Zentimeter die Bronze-Medaille und belegte mit der Weite von 85,30 Meter den vierten Platz. Der mittlerweile in Berlin lebende 27-jährige Sportsoldat und Student startet noch immer für den USC Mainz, wo er unter Trainer Stephan Kallenberg zum Weltklasse-Speerwerfer gereift war. Nach seinem Erfolg in Braunschweig Anfang Juni reiste er als Deutscher Meister nach Japan, wo er sich nach den vielen Verletzungssorgen der vergangenen Jahre aber keine Top-Platzierung ausrechnete. Umso schöner, dass es mit persönlicher Jahresbestleistung doch klappte. Und die knapp verpasste Medaille konnte seine Freude über Platz vier nicht trüben. Im Gegenteil: Seine Leistungssteigerung nimmt Weber als Ansporn für die großen Wettkämpfe des nächsten Jahres, wenn in den USA die Weltmeisterschaften und in München die Europameisterschaften auf dem Programm stehen. Einmal konnte Weber bereits bei einem solchen Saisonhöhepunkt internationales Edelmetall einheimsen: 2019 gewann er EM-Silber. Bei der WM im gleichen Jahr belegte er Rang sechs. Bei den Olympischen Spielen 2016 in Rio de Janeiro hatte er ebenfalls schon das Finale erreicht, in dem er als als Neunter nach drei Versuchen aber die Segel streichen musste. Zuvor war er im Jahr 2013 U-20-Europameister und 2014 Deutscher U-23-Meister geworden. Auch bei den Herren war er 2014 schon als DM-Zweiter positiv aufgefallen. 2016 und 2019 wurde er weitere zweimal Deutscher Vizemeister, ehe er dieses Jahr erstmals den DM-Titel gewinnen konnte.

Zum Speerwerfen war Julian Weber erst im Alter von 16 Jahren gekommen, als er spaßeshalber beim Werfertag in Saulheim mitmachte und die Konkurrenz direkt um rund zehn Meter übertraf. Zuvor hatte er sich durch seine Wurfgewalt bereits einen Namen als Handballer gemacht – mit der SG Saulheim spielte er in der Jugend-Regionalliga. „Julian war sehr talentiert und hätte sicherlich auch als Handballer seinen Weg gemacht“, weiß der Präsident des Sportbundes Rheinhessen, Klaus Kuhn. „Ich freue mich, dass er nach seiner langen Verletzungspause 2017/18 den Weg zurück in die Weltspitze gefunden hat. Als Deutscher Meister und zweimaliger Olympia-Finalist ist er ein Aushängeschild des rheinhessischen Sports, weshalb er auch mehrfach als Juror bei den Sternen des Sports mitgewirkt hat.“

Als Präsident des Handballverbandes Rheinhessen hat Kuhn auch lange Jahre mit Alfred Knab zusammengearbeitet, dem er ebenfalls herzlich zur Auszeichnung gratulierte. „Alfred Knab ist seit Jahrzehnten ein wichtiger und verlässlicher Mitarbeiter für den Handball-Verband. In den vergangenen Jahren war er hauptverantwortlich für die Digitalisierung der Verbandsarbeit, wobei er diese Leistung nicht nur für den HVR, sondern auch als Geschäftsführer für die gemeinsame Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar erbracht hat. Durch seine Fachkenntnisse und den enorm hohen Arbeitseinsatz hat er dem Verband hohe Kosten erspart und dafür gesorgt, dass die vom Deutschen Handballbund eingeforderte Digitalisierung fristgerecht und fachmännisch umgesetzt wurde.“

Knab kam als Zehnjähriger beim TV Bodenheim zum Handball, wo er als Torwart von 1964 bis 1994 aktiv war. In seinem Heimatverein sammelte er in den Funktionen als Schriftführer und Spielwart auch erste Erfahrung in der Vorstandsarbeit. Daneben engagierte er sich von 1986 bis 2014 als Schiedsrichter und pfiff bis zur Oberliga. Seine erste Tätigkeit im Handballverband Rheinhessen übernahm er 1990 als Staffelleiter, ein Jahr später übernahm er die Funktion des Männerspielwarts. Von 1993 bis 2010 war er Vorsitzender der technischen Kommission und führt seitdem das Amt des Vize-Präsidenten Spieltechnik. Zwischendurch übernahm er kommissarisch für ein halbes Jahr das Amt des Frauenwarts und für zweieinhalb Jahre den Vorsitz des Jugendausschusses. Seit 2001 leitet Alfred Knab die Geschäftsstelle der Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar, für die er bis 2007 auch sechs Jahre Vorsitzender des Spielausschusses war.

Für seinen ehrenamtlichen Einsatz wurde Alfred Knab bereits mit der Goldenen Ehrennadel des Handballverbands Rheinhessen, mit den Silbernen Ehrennadeln Sportbundes Rheinhessen, des Deutschen Handballbundes und des Südwestdeutschen Handballverbands sowie mit der Ehrenplakette in Silber des Landessportbunds Rheinland-Pfalz ausgezeichnet. Zu dieser langen Liste von Auszeichnungen gesellt sich nun die Sportplakette des Landes Rheinland-Pfalz, die er an der Seite von Julian Weber bei einer Feierstunde in der Staatskanzlei in Empfang nahm.

Die Sportplakette besteht aus einer kreisrunden Medaille in Bronzeguss. Sie hat einen Durchmesser von 10 cm und zeigt auf der Vorderseite das Bild eines Sportlers mit einer brennenden Fackel in der Hand. Die Vorderseite trägt außerdem die Aufschrift „Der Ministerpräsident von Rheinland-Pfalz“ mit einer Abbildung des Landeswappens. Auf der Rückseite zeigt sie einen stilisierten Lorbeerzweig und die Widmung „Für hervorragende Verdienste um den Sport“.


Ideenwettbewerb Ehrenamt 4.0 des Landes RLP

Der Ideenwettbewerb Ehrenamt 4.0 wird in diesem Jahr bereits zum fünften Mal ausgeschrieben. Seit 2021 ist der Wettbewerb in das Projekt „Digital in die Zukunft“ eingebettet.

Mit der Auszeichnung sollen Organisationen und innovative Projekte sichtbar gemacht werden, die digitale Akzente setzen und kreative Ansätze erproben. Zehn Projekte werden mit einem Preisgeld von jeweils 1.000 Euro prämiert.

Gesucht werden Organisationen, Projekte oder Initiativen, die ehrenamtlich getragen sind und digital oder mit digitaler Unterstützung neue Wege beschreiten.

Dabei können ganz unterschiedliche Ideen und Ansätze im Mittelpunkt srehen. Dies kann die Nutzung digitaler Tools für die Vereinsverwaltung und das Vereinsmanagement sien, innovative digitale Lösungen fü rdie Öffentlichkeitsarbeit und Nachwuchsgewinnung, digitale Fortbildungsformate, eine selbst entwickelte App oder die Mitarbeit an eienr Online-Enzyklopedie.

Bewerbungen sind online über das Ehrenamtsportal der Landesregierung einzureichen. Bewerbungsschluss ist der 5. September 2021.

Hier geht’s zum Flyer.

Die detaillierte Ausschreibung finden Sie hier.


Ein Vorbild setzt sich zur Ruhe

Nach 50 Jahren gibt Herbert W. Hofmann seine letzten Ämter im Sportbund Rheinhessen auf

Er ist ein Ehrenamtler wie er im Buche steht. Ein Ehrenamtler wie ihn jeder Verein und jeder Verband sich wünscht, wie die Gesellschaft ihn braucht. Genau 50 Jahre stand Herbert W. Hofmann im Dienst des Sportbundes Rheinhessen. Sein Goldenes Jubiläum nimmt der Wormser nun zum Anlass, sich zu verabschieden und seine letzten Ämter im Verband niederzulegen – „altersbedingt“, wie der 86-Jährige selbst betont.

Es war eine ganz besondere Mitgliederversammlung, in der Herbert W. Hofmann am 15. Mai 1971 als Beisitzer in den Vorstand des Sportbundes Rheinhessen gewählt wurde. Damals stellte sich der Gründungsvorsitzende Hans Delnef nach 22 Jahren im Amt nicht mehr zur Wahl und wurde zum ersten Ehrenvorsitzenden des Sportbundes Rheinhessen ernannt. Eine Auszeichnung, die Hofmann 35 Jahre später auch widerfahren sollte. Bis dahin arbeitete er zunächst 15 Jahre als normales Vorstandsmitglied. Als 1978 das Ressort-Prinzip eingeführt wurde, übernahm der gelernte Bankkaufmann das Ressort Recht und Steuern, 1986 das Ressort Breiten- und Freizeitsport. Ab 1986 fungierte er auch als Vize-Präsident, bis er 1998 zum alleinigen Präsidenten des Sportbundes Rheinhessen gewählt wurde. Bereits ein Jahr zuvor hatte Hofmann nach dem plötzlichen Tod von Walter Grüning gemeinsam mit Max Munz kommissarisch die Führung des Verbandes übernommen. Nach acht Jahren als Präsident wurde Hofmann 2006 zum Ehrenpräsidenten ernannt. Für den Sportbund war er im Anschluss noch im Ehrungs-Ausschuss tätig und er vertrat den SBR auch weiterhin als Repräsentant bei Vereinsveranstaltungen, wo er schon zuvor viele Tausend Stunden verbracht hatte. „Er ist wohl der profundeste rheinland-pfälzische Kenner des Ehrungswesens im Sport, das er nicht als Nebensache betrachtete, sondern als ‚soziale Währung‘ für ehrenamtlich erbrachte Leistungen. Aus seiner Sicht waren wir als Vertreter des Sportbundes es den Vereinen auch schuldig, bei ihren Jubiläen aufzutauchen und persönlich zu gratulieren. Seine Pflichten als Repräsentant nahm er sehr ernst“, erinnert sich Joachim Friedsam. Der ehemalige Geschäftsführer des SBR arbeitete mehr als 30 Jahre eng mit Hofmann zusammen und bezeichnet ihn als „sehr liebenswerten Menschen, dem Anstand und Loyalität sehr wichtig waren. Er hat für diese Werte gestanden und sie auch von seinem Umfeld erwartet.“ Friedsam kennt Hofmann zudem als harmoniebedürftigen Menschen, der lieber den Ausgleich als den Streit suchte. „Wenn es sich nicht umgehen ließ, konnte er Konflikte aber auch sehr energisch austragen. Da hat er nicht zurückgezogen und seinen Mann gestanden. Herbert W. Hofmann ist einer der herausragenden Sportfunktionäre der letzten 40 Jahre in Rheinland-Pfalz.“

Große Verdienste für den Sport erlangte Herbert W. Hofmann nicht nur beim Sportbund Rheinhessen. Auch in seinem Heimatverein TG 1846 Worms, dem er 1938 im Alter von vier Jahren beitrat, leistete er über Jahrzehnte wertvolle Vorstandsarbeit. Ab 1958 war für 30 Jahre Mitglied im Bau- und Finanzausschuss, von 1962 bis 1980 Schatzmeister und von 1980 bis 1988 Erster Vorsitzender des zu dieser Zeit größten Sportvereins in Rheinhessen, der ihn im Anschluss ebenfalls zum Ehrenvorsitzenden ernannte. Beim Landessportbund Rheinland-Pfalz ist Hofmann seit 2014 Ehrenmitglied, nachdem er auch hier 35 Jahre in mannigfaltigen Funktionen mitgearbeitet hatte: Beginnend 1971 als Mitglied im Ausschuss Recht und Steuern (bis 1987), war er von 1978 bis 2006 Mitglied in der Landessportkonferenz Rheinland-Pfalz. Von 1984 bis 1998 war er Mitglied im Präsidium des LSB und Vorsitzender des Ausschusses Breiten- und Freizeitsport. Von 1998 bis 2006 bekleidete er das Amt des Vize-Präsidenten und war in dieser Zeit im Auftrag des LSB in zahlreichen Gremien tätig.

Auch für den Deutschen Sportbund war Hofmann aktiv und fungierte von 1984 bis 2003 als Kassenprüfer der Willi-Weyer-Akademie Berlin, der Führungs- und Verwaltungsakademie des DSB. Zudem war er im Rheinhessischen Turnerbund von 1968 bis 1984 Beisitzer im Vorstand und von 1984 bis 1998 Stellvertretender Vorsitzender, woraufhin er 1998 zum Ehren-Vorstandsmitglied ernannt wurde. Beim größten Sportförderer im Land, Lotto Rheinland-Pfalz, war Hofmann Mitglied des Verwaltungsrats (1988-2005) und Mitglied der Gesellschafterversammlung (2005-2007).

Keine Frage, dass bei solch einer Anhäufung von Ehrenämtern auch die entsprechenden Würdigungen nicht ausblieben, von denen hier nur einige genannt seien: So erhielt Hofmann vom Sportbund Rheinhessen bereits 1984 die Ehrennadel in Gold und 2010 eine Ehrengabe. Der Landessportbund verlieh im 1991 die Ehrenplakette in Gold, das Land Rheinland-Pfalz 1993 die Sportplakette und 2006 den Verdienstorden des Landes sowie den Sportobelisk des Ministeriums des Inneren und für Sport. Das Bundesverdienstkreuz wurde ihm gleich zweimal verliehen, 1987 am Bande und 1999 erster Klasse. Auch in seiner Heimatstadt Worms wurden Hofmann zahlreiche Auszeichnungen zuteil, unter anderem die Verdienstmedaille der Stadt (1994), die Ehrennadel für Stadtratszugehörigkeit in Gold (2004) und die Sportmedaille in Platin (2008).

Hohes Ansehen genoss der vierfache Vater auch bei seinem Arbeitgeber, der Wormser Volksbank, bei der er sich in eine führende Position hocharbeitete. Der aktuelle SBR-Präsident Klaus Kuhn schätzt Hofmanns „ehrliche, offene Art“ sowie „seinen großen Wissens- und Erfahrungsschatz“, den er gerne nutzte, um anderen mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. „Herbert W. Hofmann ist durch sein altruistisches Handeln über all die Jahrzehnte ein Vorbild-Ehrenamtler gewesen. Er hat seine Ehrenämter nie als Last gesehen – sie waren seine Passion.“ So ganz und gar möchte sich der Hochgelobte aber doch noch nicht zurückziehen. Deshalb bat er Kuhn, ihn weiter zu Präsidiumssitzungen, zum Hauptausschuss und zu den Mitgliederversammlungen einzuladen und ihm die jeweiligen Protokolle zukommen zu lassen. „Ich bin sehr dankbar, dass ich meinen Teil zu der erfolgreichen Entwicklung unseres Sportbunds beitragen konnte“, sagt Hofmann und bedankt sich zum Abschied beim Präsidium und allen hauptamtlichen Mitarbeitern „für die jahrzehntelange vertrauensvolle Zusammenarbeit und Unterstützung meiner Anliegen.“

Zitat Klaus Kuhn: „Ein Ehrenamt auszuführen bedeutete für Herbert W. Hofmann all seine Kraft für die Bedürfnisse der Sportler*innen und für den Sport einzusetzen. Das macht man nur, wenn man gerne den direkten Kontakt zu seinen Mitmenschen sucht und auch will. Ganz besonders zeichnete ihn auch aus, dass er Verantwortung übernommen hat, für andere Menschen da zu sein und zu helfen. Alle rheinhessischen Sportler*innen und auch ich ganz persönlich wünschen Herbert einen erholsamen „Ruhestand“ und dass er noch lange das sportliche Geschehen in Rheinhessen und darüber hinaus mit großem Interesse und Vergnügen beobachten kann.“