Wormser Sportvereine können sich für die Initiative „Sportverein der Zukunft“ bewerben!

Das Bewerbungsfenster für die zweite Runde der Initiative „Sportverein der Zukunft – mit BASF fit für die Digitalisierung“ ist für Sportvereine aus dem Sportkreis Worms geöffnet und läuft noch bis zum 14. Oktober 2022.  

Das Chemieunternehmen BASF als Initiator bereitet die Breitensportvereine in enger Zusammenarbeit mit dem Forschungs- und Beratungsunternehmen Nielsen Sports auf den digitalen Wandel vor. Die Initiative bietet interessierten Sportvereinen vielfältige Möglichkeiten der zukunftsgerichteten digitalen Weiterentwicklung. Diese reichen von einer effizienten Vereinsverwaltung über ein verbessertes und erweitertes Sportangebot bis hin zu einer passgenauen Vereinskommunikation. Best Practice Beispiele aus vorangegangenen Projekten finden Sie hier.

Auf der Webseite der Initiative kann mittels eines kostenlosen Digital-Checks die Bewerbung für die Initiative „Sportverein der Zukunft“ abgegeben werden. Auf Basis der Angaben trifft eine Kommission die Auswahl der Teilnehmer. Grundlage dazu bilden unter anderem die gemachten Angaben im Digital-Check. Beim Auswahlverfahren ist der derzeitige Digitalisierungsstand nicht entscheidend. Daher können sich insbesondere auch die Vereine bewerben, die sich noch nicht eingehend mit dem Thema Digitalisierung beschäftigt haben. Eine Rückmeldung zur Bewerbung erfolgt bis Mitte November 2022. 

Für die nächsten eineinhalb Jahre werden die Teilnehmer der Initiative durch einen strukturierten Prozess bei der Durchführung ihres Digitalisierungsprojekts von Expert*innen von Nielsen Sports unterstützt. Weiterführende Informationen insbesondere zum Bewerbungsablauf und -prozess sind hier zu finden.


Die rheinhessischen Vereine und der Sportbund im digitalen Austausch beim Netzwerktreffen

Im Rahmen eines Werkstatttages der Sportbund Geschäftsstelle ist die Idee nach einer Plattform entstanden, auf welcher sich die Fachverbände und Vereine mit dem Haupt- und Ehrenamt des Sportbundes vernetzen können. Die Reihe der digitalen Netzwerktreffen ist am 3. März mit den rheinhessischen Fachverbänden gestartet und ging nun am 29. März mit den rheinhessischen Vereinen mit mehr als 1.000 Mitgliedern weiter.

Vereins- und Fachverbandsvertreter*innen, Präsidiumsmitglieder, Sportkreisvorsitzende und ihre Vertreter sowie Mitarbeiter*innen der Geschäftsstelle netzwerkten in 120 Minuten auf Augenhöhe in einem offenen Dialog. Nach einer kurzen Vorstellungsrunde hatten die Teilnehmer*innen die Möglichkeit zu berichten, was sie in der aktuellen Zeit bewegt. Sehr stark wurde über das Thema der Gewinnung von Übungsleiter*innen diskutiert. Mögliche niedrigschwellige Qualifizierungsangebote wie überfachliche Trainerassistentenausbildungen mit wenig Lerneinheiten, um Übungsleiter*innen für Tätigkeiten zu begeistern sowie die Bezuschussung von Übungsleiter*innen wurden intensiv besprochen. Darüber hinaus wurde über mögliche Hallenschließungen im Zuge der vom Ukraine Krieg betroffenen Geflüchteten gesprochen. Thorsten Richter, Geschäftsführer des Sportbundes Rheinhessen, betonte dabei, dass der Integrationsmotor Sport nur dann funktionieren kann, wenn Sport auch möglich ist.

Ebenfalls war der Mitgliederschwund ein Anliegen der Großsportvereine. Zwar konnte die Comeback-Kampagne hier erfolgreich gegensteuern, dennoch sind die Auswirkungen der Pandemie deutlich spürbar. Damit einher geht auch die zunehmende Digitalisierung, welche die rheinhessischen Vereine begleitet. Abschließend gab Sportbund Präsident Klaus Kuhn noch einen Ausblick zum Verkauf der Sportschule Seibersbach und betonte, dass der Sportbund Rheinhessen seinem Kerngeschäft, der Aus- und Weiterbildung, selbstverständlich trotz einem Verkauf weiter und ohne Einschränkungen nachkommt.

„Das Ziel der Netzwerktreffen ist der Austausch, der zu jeder Zeit gegeben war. Gerade zur gemeinsamen Erarbeitung von Themen und Ideen ist die Plattform ideal. Dass wir die avisierten 90 Minuten um 30 Minuten überschritten haben zeigt, wie intensiv über die Themen gesprochen wurde“, so Thorsten Richter, Geschäftsführer des Sportbundes Rheinhessen.

Auch Klaus Kuhn zeigt sich zufrieden mit der Resonanz: „Der Tenor nach einem Ausbau des rheinhessischen Sportnetzwerkes wurde bekräftigt. Wir konnten uns intensiv mit den Bedürfnissen unserer Vereine auseinandersetzen und diese im Dialog besprechen. Dafür sind wir sehr dankbar.“


Die rheinhessischen Vereine und der Sportbund im digitalen Austausch beim Netzwerktreffen

Im Rahmen eines Werkstatttages der Sportbund Geschäftsstelle ist die Idee nach einer Plattform entstanden, auf welcher sich die Fachverbände und Vereine mit dem Haupt- und Ehrenamt des Sportbundes vernetzen können. Die Reihe der digitalen Netzwerktreffen ist am 3. März mit den rheinhessischen Fachverbänden gestartet und ging nun am 16. März mit den rheinhessischen Vereinen zwischen 500 und 999 Mitgliedern weiter.

Vereins- und Fachverbandsvertreter*innen, Präsidiumsmitglieder, Sportkreisvorsitzende und ihre Vertreter sowie Mitarbeiter*innen der Geschäftsstelle netzwerkten in 90 Minuten auf Augenhöhe in einem offenen Dialog. Nach einer kurzen Vorstellungsrunde hatten die Teilnehmer*innen die Möglichkeit zu berichten, was sie in der aktuellen Zeit bewegt. Sehr stark wurde über das Thema der Gewinnung von Übungsleiter*innen diskutiert. Mögliche niedrigschwellige Qualifizierungsangebote, um Übungsleiter*innen für Tätigkeiten zu begeistern sowie die Bezuschussung von Übungsleiter*innen wurden intensiv besprochen. Insbesondere auch das damit verbundene Altersdelta zwischen 30 und 40 Jahren und die Anerkennung des ehrenamtlichen Engagements. Mögliche Lösungsansätze wurden ausgiebig diskutiert.

Anschließend startete Sportbund Präsident Klaus Kuhn in die Rheinhessen News, bei denen er inhaltlich über die anstehende Mitgliederversammlung am 11. Juni und im Zuge dessen über den geplanten Umzug nach Ingelheim und die Satzungsreform berichtete. Fortgeführt von einigen Informationen durch Alexander Beuerle, dem Abteilungsleiter Kommunikation & Vereinsentwicklung, zur Comeback-Kampagne und einem Crowdfunding Projekt des langjährigen Sportbund-Partners EWR.

„Das Ziel der Netzwerktreffen ist der Austausch, der zu jeder Zeit gegeben war. Gerade zur gemeinsamen Erarbeitung von Themen und Ideen ist die Plattform ideal. Deshalb freuen wir uns sehr, dass es am 29. März mit den Großsportvereinen mit über 1.000 Mitgliedern weitergeht“, so Thorsten Richter, Geschäftsführer des Sportbundes Rheinhessen.

Auch Klaus Kuhn zeigt sich zufrieden mit der Resonanz: „Der Tenor nach einem Ausbau des rheinhessischen Sportnetzwerkes wurde bekräftigt. Wir konnten uns intensiv mit den Bedürfnissen unserer Vereine auseinandersetzen und diese im Dialog besprechen. Dafür sind wir sehr dankbar.“


Neue Veranstaltungsformate ab 2022 

Neue Veranstaltungsformate ab 2022

Sportbund Rheinhessen geht mit überarbeiteten Veranstaltungsformaten ins neue Jahr

Der Sportbund Rheinhessen wird flexibler und kommt allen Ehrenamtler*innen einen Schritt entgegen. Qualifizierungsmaßnahmen sollen künftig so teilnehmerfreundlich wie möglich gestaltet werden. Mit einer Vielfalt von Formaten und Ausbildungstagen dürfte sich für jeden ein passendes Angebot finden. Die Formate „Mittwoch in Rheinhessen“ und „Samstag in Rheinhessen“ gehören der Vergangenheit an. Dafür wurden neue Veranstaltungskategorien entwickelt, die an unterschiedlichen, nicht festgelegten Wochentagen abgehalten werden. „Für das Jahr 2022 haben wir eine Umstrukturierung in unseren Qualifizierungsmaßnahmen vorgenommen. Die neuen Formate werden tagesunabhängig als Kurzseminare und am Wochenende als Tagesseminare angeboten“, erklärt Aline Bessling, Abteilungsleiterin Qualifizierung beim Sportbund. „So möchten wir unseren Übungsleiter*innen, Vereinsmanager*innen und allen interessierten Sportler*innen die Möglichkeit geben, zeitlich flexibel an unseren Fortbildungen teilzunehmen und sich entsprechend zu qualifizieren.“

Zum umfangreichen Angebot an Qualifizierungsmaßnahmen gehören beim Sportbund – wie auch bei der Sportjugend Rheinhessen – künftig vier Arten von Präsenzveranstaltungen, drei rein digitale Formate sowie Mischformen, bei denen Ausbildungsteile in Präsenz und online kombiniert werden. In Präsenz werden weiterhin Ausbildungslehrgänge abgehalten, die dem Ziel dienen eine Lizenz zu erwerben und mit 120 Lerneinheiten meist über mehrere Wochenenden laufen. Fortbildungen in theoretischen oder sportpraktischen Themen können als Kurzseminare mit drei bis fünf Lerneinheiten oder als Tagesseminare mit sechs bis acht Lerneinheiten stattfinden. Zudem gibt es die Möglichkeit, in Kurzlehrgängen Zertifikate zu erwerben, mit denen Vereinsmitarbeiter*innen die Schulung in einem bestimmten Themengebiet bescheinigt wird.

Bei den digitalen Qualifizierungsmaßnahmen unterscheiden sich Web-Seminare und Online-Workshops. Beide finden zu einem festen Termin statt, an dem sich die Teilnehmer*innen von jedem beliebigen Ort aus per Computer oder mobilem Endgerät zuschalten können. Somit ist eine Interaktion zwischen den Referent*innen und den Teilnehmer*innen gewährleistet und insbesondere bei den Online-Workshops auch gewünscht, beziehungsweise vorausgesetzt. Denn während die kostenfreien Web-Seminare nicht zur Lizenzverlängerung dienen, ist für die Online-Workshops eine Teilnahmegebühr fällig und sie werden je nach Dauer mit eins bis vier Lerneinheiten zur Verlängerung einer passenden Lizenz anerkannt. Unter der Kategorie E-Learning hingegen finden sich Fortbildungen, die über die Plattform edubreak im Online-Format angeboten werden. Die Teilnehmer*innen können sich über einen befristeten Zeitrahmen die Inhalte selbst erarbeiten und dies über die Lösung verschiedener Aufgaben nachweisen. Blended Learning schließlich ist ein Lernmodell, bei dem das computergestütze Lernen über das Internet (E-Learning) mit Lerneinheiten in Präsenzform kombiniert wird. Bei Lehrgängen, die per Blended Learning abgehalten werden, verringert sich die Präsenzzeit vor Ort und das eigenständige Erarbeiten ausgewählter Themenblöcke dient den Teilnehmer*innen auch zur Vorbereitung auf die abschließende Prüfung.

Alle Qualifizierungsmaßnahmen 2022 des Sportbundes Rheinhessen finden sich im neuen Jahresheft, das in Kürze veröffentlicht wird. Dort sind dann auch alle angebotenen Maßnahmen den genannten Kategorien zugeordnet.


Corona-Pandemie beeinflusst den Sport – Hauptausschuss erneut digital

 Sportbund Rheinhessen kämpft mit vielen Unwägbarkeiten/ neue Mitarbeiterinnen vorgestellt

Voller Fokus auf alles, was Sportvereinen in der Krise hilft und Flexibilität in der Finanzplanung – das sind zwei Kernaussagen der digitalen Hauptausschuss-Sitzung des Sportbundes Rheinhessen. Mehr Geld für Baumaßnahmen der Vereine, Vereinsjubiläen oder Sportgeräte sind deshalb im Haushaltsplan des rheinhessischen Dachverbandes für rund 900 Vereine im Jahr 2021 bereitgestellt. Der Sportbund unterstützt die Vereine in dieser schwierigen Zeit zudem mit digitalen Lösungen für Mitgliederversammlungen (teambits) und zur Kontaktnachverfolgung (inscribe). So sparen die Vereine Zeit, sich selbst eine Softwarelösung zu suchen, sie zu kaufen und sich einzuarbeiten. „Die Digitalisierung wurde durch die Pandemie auf ein anderes Niveau gehoben. Mit Stolz können wir behaupten, dass wir darin Vorreiter sind. Mittlerweile beteiligen sich auch der Landessportbund und der Sportbund Pfalz an den Kosten für die Konferenzsoftware“, verkündete Präsident Klaus Kuhn mit Verweis auf die hohe Nachfrage nach teambits, das bereits bis in den Mai ausgebucht ist.

Da fehlende Einnahmen und Mitgliederschwund den Vereinen zu schaffen machen, forderte Kuhn auch weitere Unterstützung der Politik ein. Das Präsidium wünscht sich von Sportminister Roger Lewentz und seinem Ministerium, bei sportrelevanten Themen mitgenommen und in die Beratungen eingebunden zu werden. „Unsere Vereine erwarten von uns, dass wir ihnen eine Stimme geben“, betonte in diesem Zusammenhang Geschäftsführer Thorsten Richter. „Unsere Forderungen nach mehr Berücksichtigung haben wir nach den deutlichen Aussagen der Aerosolforscher und deren offenen Brief an die Bundesregierung öffentlich gemacht. Sport ist damit nachweislich eine Lösung für das Problem und nicht das Problem selbst.“ Flankiert wird dieser Aufruf mit der Kampagne #stimmedessportsstärken, die in den sozialen Medien bundesweit viel Beachtung findet. Mittlerweile beteiligen sich Vereine aus ganz Deutschland an der Sportbund-Aktion. „Wahrscheinlich hat diese Kampagne auch geholfen, dass Sport für Kinder bis 14 Jahren in Gruppen trotz Infektionsschutzgesetz weiter erlaubt bleibt“, meinte Richter augenzwinkernd.

Mit Hilfe des Sportbundes können Vereine bei Zuschüssen für Baumaßnahmen rechnen. Alle für 2021 gestellten Zuschuss-Anträge waren bis Ende Februar bearbeitet. Weniger positive Nachrichten unterbreitete Kuhn in Bezug auf die defizitäre Sportschule Seibersbach, die dringend saniert werden müsste, momentan aber keinerlei Einnahmen bringt. Das Präsidium hat sich daher für einen Verkauf ausgesprochen und ist mit einem Makler im Gespräch. Der Verkaufserlös könnte in eine neue Sportschule investiert werden, „denn wir wollen unser Dienstleistungsangebot gegenüber unseren Mitgliedern nicht verkleinern“, erklärte Kuhn. „Im Gegenteil: Wir werden moderner und attraktiver aufgestellt sein.“ Der Hauptausschuss gab den Weg dafür mit einem einstimmigen Votum frei.

Von Corona-bedingten Verschiebungen berichtete auch Geschäftsführer Thorsten Richter in Bezug auf den Finanzplan. In 2020 geplante, aber letztlich nicht getätigte Ausgaben wurden vorausschauend in eine Investitionsrücklage gegeben. „Mit dem Wissen, schon bald eine neue Geschäftsstelle bauen zu müssen, wollten wir hier frühzeitig vorsorgen und ansparen.“ Im Haushaltsplan für 2021 sieht der Sportbund vor, die Betriebsmittelrücklage zu nutzen, um erhöhten Förderbedarf zu decken. „Wir werden die Digitalisierung unserer Dienstleistungen weiter vorantreiben und haben höhere Mittel für Corona-Beratungen, Sportgeräteförderung und Baumaßnahmen eingestellt.“ Richter sieht dies alles als Bausteine, um den Dachverband zukunftsfähig aufzustellen. Entsprechend soll auch die Satzung überarbeitet werden, um dem Hauptamt effizienteres Arbeiten zu ermöglichen und das Ehrenamt zu entlasten. Erste Entwürfe hierzu zeigte der Vizepräsident Vereinsentwicklung, Rainald Kauer, auf: „Uns schwebt ein Zwei-Kammer-System mit einem hauptamtlichen Vorstand und einem Präsidium als Aufsichtsrat vor. Das sind erste Gedanken, die wir in Rückkopplung mit der Organisationsanalyse des LSB sowie den anderen Sportbünden weiter ausarbeiten.“

Mit Blick auf die Geschäftsstelle stellten Kuhn und Richter auch drei neue Mitarbeiterinnen vor: Katrin Siemon ist neue Abteilungsleiterin der Sportjugend, wobei sie von Lena Lander als Teilzeit-Mitarbeiterin im Bereich Qualifizierung unterstützt wird. Die bisherige Bildungsreferentin der Sportjugend, Aline Bessling, übernimmt in Nachfolge von Petra Bastian beim Sportbund die Abteilungsleitung Qualifizierung.


Die digitale Welt im Sportverein

Vernetzen, austauschen und voneinander lernen – das sind die Leitgedanken der Netzwerktreffen. Mit diesem Wunsch – voneinander zu lernen – trafen sich am Mittwoch, den 13. Juni, knapp 30 Vertreter aus dem Sport zum 3. Netzwerktreffen mit dem Titel „Die Digitale Welt im Sportverein“ im InfoCenter Rheinkultur in Ludwigshafen. mehr…