Auszeichnungen für Sportabzeichen Erwerber*innen 

Feierstunde beim TV Hechtsheim ein würdiger Rahmen für die rheinhessischen Sportler*innen 

Ein Klassiker, der kein Alter kennt und niemals müde wird: Das Deutsche Sportabzeichen wird seit 1913 verliehen und durch Bronze, Silber und Gold können auch Amateursportler*innen olympische Atmosphäre im Sportverein um die Ecke schnuppern. Im Rahmen der Sportabzeichenehrung wurden am 02.05.2022 beim TV Hechtsheim verdiente Preisträger*innen aus Rheinhessen ausgezeichnet. Moderiert wurde die Ehrungsveranstaltung von Thomas Biewald, Vizepräsident Bildung beim Sportbund Rheinhessen sowie Geschäftsführer Thorsten Richter. Die Auszeichnungen überreichte Sportbund Präsident Klaus Kuhn. 

27 Vereine, 15 Grundschulen und über 2.000 Prüfungsabnahmen bzw. Leistungsnachweise: das sind die Zahlen des Sportabzeichen Wettbewerbs der rheinhessischen Sportlandschaft des Jahres 2021, die verdeutlichen, dass die Corona-Pandemie zwar deutliche Spuren hinterlassen hat, aber der Sport nicht stillstand, sondern im wahrsten Sinne des Wortes in Bewegung war. In den motorischen Grundfähigkeiten Ausdauer, Kraft, Schnelligkeit und Koordination bewiesen die Sportler*innen aller Altersklassen Durchhaltevermögen und viel Trainingsfleiß. Dafür wurden sie nun feierlich vom Sportbund Rheinhessen ausgezeichnet.  

In der Ehrungsveranstaltung, die wie das Deutsche Sportabzeichen auch von sportlichen Highlights wie Trampolinturnen und Showtanzeinlagen geprägt war, wurden die besten Schulen und Vereine ausgezeichnet, gestaffelt nach Anzahl der Schüler*innen bzw. Mitglieder und der erreichten Punktzahl. Ausgezeichnet wurden aber alle teilnehmenden Vereine und Schulen, ganz nach dem olympischen Motto: „Dabeisein ist alles“ 

Die ersten Plätze im Schulwettbewerb sicherten sich: 

  • Schulen bis 150 Schüler*innen: Grundschule Mauchenheim 
  • Schulen von 151 bis 300 Schüler*innen: Feldbergschule Mainz 
  • Schulen von 301 bis 500 Schüler*innen: Grundschule Mainz-Laubenheim 
  • Schulen von 501 bis 750 Schüler*innen: Otto-Hahn-Schule Westhofen 
  • Schulen mit mehr als 750 Schüler*innen: Frauenlob-Gymnasium Mainz 

Beim Vereinswettbewerb belegten folgende Vereine den ersten Platz: 

  • Vereine bis 400 Mitglieder: DJK Ballspielclub Mainz 
  • Vereine von 401 bis 600 Mitglieder: TuS Gau-Bischofsheim 1922 
  • Vereine mit 601 bis 900 Mitglieder: SG 1926 Spiesheim 
  • Vereine mit 901 und mehr Mitgliedern: TuS 1861 Büdesheim 

Besonders beeindruckend sind innerhalb der Auszeichnungen auch die Erwerber*innen mit Jubiläum. 20 Erwerber*innen wurden für mindestens 25 Abnahmen ausgezeichnet. Die SG 1926 Spiesheim schafft es sogar, die beiden Erwerber*innen Heribert Erbes und Elfriede Heck mit 50 Abnahmen zu stellen: „Das Geheimnis ist es, niemals Opfer der eigenen Passivität zu werden“, verriet Jubilar Heribert Erbes bei der Auszeichnung auf die Frage, wie es im hohen Alter noch möglich ist, das Deutsche Sportabzeichen zu absolvieren. „Und wenn man dann noch in einer so tollen Ehrungsveranstaltung ausgezeichnet wird, macht es doppelt Spaß, sich sportlich zu betätigen.“  

Beeindruckt zeigte sich auch der Präsident des Sportbundes Rheinhessen, Klaus Kuhn: „Das Deutsche Sportabzeichen ist die höchste Auszeichnung außerhalb des Wettkampfsports und wird als Leistungsabzeichen für überdurchschnittliche und vielseitige körperliche Leistungsfähigkeit verliehen. Wir sind begeistert und freuen uns, dass die rheinhessischen Sportler*innen mit so viel Eifer und sportlichem Engagement, unabhängig vom Alter, das Deutsche Sportabzeichen ablegen.“  

Tribut zollte Sportbund Rheinhessen Geschäftsführer Thorsten Richter aber nicht nur den Erwerber*innen, sondern auch den Prüfer*innen: „Ohne Prüfer*innen wäre die Abnahme des Deutschen Sportabzeichens nicht möglich. So feiern Gottfried Knopper und Gerd Braun bspw. ihr 55-jähriges Jubiläum. Auch ihnen gratulieren wir stellvertretend und sagen vielen Dank für ihr über Jahre hinweg herausragendes Engagement für das Deutsche Sportabzeichen.“ 


Das Deutsche Sportabzeichen lebt und wird gefeiert

Corona lässt die Zahl der Verleihungen stark sinken – 25 Jubilare bei der Feierstunde des Sportbundes Rheinhessen in Hechtsheim 

Das Deutsche Sportabzeichen ist eine Auszeichnung des Deutschen Olympischen Sportbundes, die für überdurchschnittliche und vielseitige körperliche Leistungsfähigkeit verliehen wird. Kraft, Ausdauer, Schnelligkeit und Koordination sind gefragt, und wer es bekommen möchte, der muss schon ein wenig dafür tun. Entweder man ist schon ein vielseitiger Sportler, der ordentlich im Saft steht oder man muss ordentlich trainieren, um die geforderten Leistungen erbringen zu können. Die einen schaffen es nie, andere ringen sich einmal im Leben dazu durch und manche legen die Prüfungen regelmäßig ab. Aber wer schafft es schon, in seinem Leben insgesamt 65 Mal das Deutschen Sportabzeichen zu erhalten? Dietrich Steinke vom DJK Ballspielclub Mainz hat diese erstaunliche Leistung erbracht. Seit Vollendung seines 18. Lebensjahres legte er jedes Jahr die Prüfungen zum Sportabzeichen ab. Völlig zu Recht sollte er dafür im Mittelpunkt der Sportabzeichen-Ehrung des Sportbundes Rheinhessen stehen. Doch wie viele andere Ehrengäste auch, musste er seine Teilnahme absagen. Nach der Pause im vergangenen Jahr, fand dieses Mal wenigstens wieder eine kleine Feierstunde statt, auch wenn sie mit den Auszeichnungen der Vergangenheit nicht zu vergleichen war. Damit passte sich die Feier in der altehrwürdigen Halle des TV Hechtsheim dem durch die Pandemie bedingten Rückgang der Sportabzeichen-Abnahmen in Rheinhessen an. Mit 2738 Verleihungen waren es 2020 nicht einmal halb so viel wie im Jahr zuvor. „Wir sind trotzdem stolz darauf, dass unter diesen Bedingungen so viele mitgemacht haben. Bleiben sie dem Sport treu, es lohnt sich“, bedankte sich SBR-Präsident Klaus Kuhn bei den anwesenden Jubilaren und Vertretern der erfolgreichen Schulen und Vereine. Unter den fleißigsten Sammlern des Sportabzeichens stach wie bereits erwähnt Dietrich Steinke mit 65 erfolgreichen Abnahmen heraus. Sein Vereinskamerad Alwis Weinand, Manfred Eichfelder und Hubert Listmann von der TG Worms sowie der als frisch gebackener Deutscher Meister seiner Altersklasse im Speerwerfen angereiste Helmut Hessert vom TuS Büdesheim folgten mit respektablem Abstand, dürfen aber nicht weniger stolz darauf sein, dass Sportabzeichen bereits 40 Mal erworben zu haben. Für 35 und 30 Erwerbungen wurden ebenfalls jeweils vier Sportler ausgezeichnet, weitere zwölf machten zum 25. Mal das Sportabzeichen.

Auch beim Schul- und Vereinswettbewerb fiel aufgrund der Pandemie die Beteiligung diesmal ein wenig dürftig aus, sodass in manchen Kategorien nicht einmal die ersten drei Plätze vergeben werden konnten. Dennoch bedankte sich SBR-Geschäftsführer Thorsten Richter, der gemeinsam mit dem für Breitensport zuständigen Vize-Präsidenten Till Pleuger durchs Programm führte, für den Einsatz der Übungsleiter und Lehrer, die ihre Schützlinge zum Sportabzeichen begleiteten. Bei den Vereinen lagen in ihrer Kategorie der DJK Ballspielclub Mainz (35 Abnahmen bei 76 Mitgliedern), der TuS Gau-Bischofsheim (42 Abnahmen bei 554 Mitgliedern), die SG Spiesheim (94 Abnahmen bei 659 Mitgliedern) und der TV Laubenheim (177 Abnahmen bei 2726 Mitgliedern) vorne. Im Schulwettbewerb gingen die ersten Preise an die Marc Chagall GS Mainz-Drais (52 Abnahmen bei 118 Schülern), die Grundschule Mainz-Laubenheim (114 Abnahmen bei 289 Schülern), die Grundschule Am Gleisberg Mainz (226 Abnahmen bei 449 Schülern), die Anne Frank Realschule plus Mainz (22 Abnahmen bei 703 Schülern) und die Nelly-Sachs-IGS Worms (204 Abnahmen bei 821 Schülern). Während Kuhn die Pokale, Ehrennadeln und Urkunden überreichte, sorgte der Nachwuchs des gastgebenden TV Hechtsheim für das Rahmenprogramm. Sportlich hochwertig wurde es dabei durch die international erfolgreiche Mannschaft der Rhythmischen Sportgymnastik. Die Schützlinge von Trainerin Natasha Booiman zeigten Akrobatik, Taktgefühl und begeisterten die Zuschauer mit ihren anmutigen Darbietungen. Für Schwung auf der Bühne sorgte zudem die Showtanzgruppe „Next Generation“.

 


Sportabzeichen-Wettbewerb für Betriebe – Jetzt teilnehmen!

Sportabzeichen-Wettbewerb fördert Betriebsklima und Gesundheit der Mitarbeiter

Der Sportbund Rheinhessen ruft gemeinsam mit der Industrie- und Handelskammer Rheinhessen Unternehmen, Behörden und sonstige Organisationen zur Teilnahme am Sportabzeichen-Wettbewerb auf. Das Deutsche Sportabzeichen ist eine Auszeichnung des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB), die auch gerne als der Breitensportorden bezeichnet wird. Es ist die höchste Auszeichnung außerhalb des Wettkampfsports und wird als Leistungsabzeichen für überdurchschnittliche und vielseitige körperliche Leistungsfähigkeit verliehen. Die zu erbringenden Leistungen orientieren sich dabei an den motorischen Grundfähigkeiten Ausdauer, Kraft, Schnelligkeit und Koordination. „Das Training für das Sportabzeichen verbessert nicht nur die körperliche Leistungsfähigkeit der Mitarbeiter. Es ist auch förderlich für die Gesundheit und Geselligkeit, es vermittelt Spaß an der Bewegung und ist das optimale Teambuilding“, wirbt der Geschäftsführer des Sportbundes, Thorsten Richter. Für Unternehmen und Mitarbeiter entsteht also eine Win-win-Situation, wie sie jeder Manager liebt.

Jedes Team erhält eine Urkunde und jeder einzelne Teilnehmer nach erfolgreicher Abnahme der Prüfung die Sportabzeichen-Urkunde samt Anstecknadel. Erwerben zehn Prozent ihrer angemeldeten Gruppe das Sportabzeichen, gibt es eine Teamurkunde in Bronze, bei 20 Prozent in Silber und ab 30 Prozent in Gold. „Das motiviert die Mitarbeiter und wenn die Urkunde öffentlichkeitswirksam platziert wird, ist das auch eine tolle Werbung für das Unternehmen. Mitmachen lohnt sich“, ist auch SBR-Präsident Klaus Kuhn vom Wert der Teilnahme überzeugt. Zumal herausragende Leistungen mit Sonderpreisen gewürdigt werden. Die Extra-Teamwettbewerbe lauten: Wer stellt die meisten Sportabzeichen-Erwerber? Wer hat den höchsten Prozentsatz an Erwerbern? Wer bringt die höchste Steigerung gegenüber dem Vorjahr? Und wer zeigt den besten digitalen Auftritt in Form eines selbst gedrehten Videos beim Training oder dem Ablegen der Prüfung?

Als Team anmelden können sich ganze Unternehmen oder auch nur einzelne Abteilungen, die dann in Wettbewerb zueinander treten. Nach der Anmeldung beim Sportbund erhält jedes Team die gemeldete Zahl an Einzel-Prüfkarten, die bis zum 31. Dezember zum Sportbund zurückgeschickt werden müssen (Scan oder Foto per Fax oder E-Mail reicht aus). Zum Training können sich die Teams dem nächstgelegenen Sportabzeichen-Treff anschließen, wo dann auch die Prüfung abgenommen wird. Der Schwimmnachweis kann allgemein in jedem Schwimmbad erbracht werden und wird vom dortigen Schwimmmeister bestätigt.

Unterstützt wird der Wettbewerb von der BKK24, der Verlagsgruppe Rhein-Main und Lotto Rheinland-Pfalz. Jeder Betrieb, der sich über den Sportbund Rheinhessen zum Wettbewerb anmeldet, hat auch die Chance auf Zusatzgewinne, die von der BKK24 im März 2022 ausgelost werden. Allerdings müssen dazu mindestens zehn Prozent der Belegschaft mitmachen. Grundsätzlich gibt es als Unterstützung für die betriebliche Gesundheitsförderung von der BKK24 fünf Euro pro abgelegtem Sportabzeichen.

Nähere Informationen zum Sportabzeichen-Wettbewerb für Unternehmen gibt es auf unserer Homepage (www.sportbund-rheinhessen.de) oder direkt bei Heike Franke, die telefonisch (06131-2814 202) und per E-Mail (h.franke@sportbund-rheinhessen.de) zu erreichen ist. Sie vermittelt auch gerne einen Kontakt zu Vereinen vor Ort, die einen Sportabzeichen-Treff anbieten.

Flyer – Sportabzeichnen-Termine der Vereine 2021


Deutsches Sportabzeichen – Frist für Schwimmen erneut verlängert

Schwimmnachweis für 2020 kann rückwirkend bis zum 31.12.2021 erbracht werden

Laut Prüfungswegweiser müssen die Leistungsanforderungen für das Deutsche Sportabzeichen innerhalb eines Kalenderjahres absolviert werden. Aufgrund der aktuellen Pandemielage und der damit einhergehenden Einschränkungen wurde vom Deutschen Olympischen Sportbund die Frist für den Schwimmnachweis und der Schwimmdisziplin in den Gruppen Ausdauer und Schnelligkeit letztmalig bis zum 31. Dezember 2021 verlängert. Die vollständig ausgefüllten Prüfkarten können entsprechend beim Sportbund Rheinhessen nachträglich eingereicht werden.

Hinweise zu Bewerbungen (Studium, etc.):

Grundsätzlich kann weder der Deutsche Olympische Sportbund noch seine Unterorganisationen Fragen über die in der Pandemie geltenden Bewerbungsrichtlinien beantworten. Diese Auskünfte können ausschließlich von den jeweiligen Firmen/Organisationen erfolgen, bei denen sich beworben wurde. Auch die Frage, ob es ggf. Ausnahmen zur Vorlage eines Deutschen Sportabzeichens gibt, kann nur dort beantwortet werden.

Die bereits ausgesprochenen Empfehlungen bei Bewerbungen gelten selbstverständlich weiterhin:

  • eine Anerkennung des Schwimmnachweises aus dem Kinder- und Jugendbereich
  • eine längere Anerkennung des Nachweises im Erwachsenenbereich
  • eine Anerkennung von älteren Schwimmabzeichen.

Sollten Bewerber*innen jedoch noch nie zuvor nachweislich geschwommen sein, kann es auch in dieser schwierigen Zeit keine Verleihung eines Deutschen Sportabzeichens geben. (DOSB-Stand: 20.04.2021)

Materialien 2021:

Die neuen Materialen für 2021 können ab sofort kostenfrei bei Susanne Axt-Wenskowsky (axt@sportbund-rheinhessen.de, 06131-2814 204) oder Heike Franke (h.franke@sportbund-rheinhessen.de, 06131-2814 202) bestellt werden.