Online-Umfrage rund um „Corona & Sport“ Druckversion

Der Sportbund Rheinhessen möchte gemeinsam mit den drei weiteren Sportbünden im Land Auswirkungen der Pandemie erfassen und daraus Strategien ableiten. Wir hoffen auf rege Beteiligung der Sportvereine und Sportverbände. Viele rheinland-pfälzische Sportvereine und –verbände greifen derzeit nicht flächendeckend und umfangreich auf staatliche Unterstützungsprogramme zurück. Das jedoch kann, so die Überzeugung des Sportbundes Rheinhessen in Zusammenarbeit mit dem Landessportbund Rheinland-Pfalz (LSB) und den regionalen Sportbünde Pfalz und Rheinland, nicht als Beleg für fehlende Schäden herangezogen werden. Umso wichtiger ist es, die entstehenden und entstandenen Schäden im Sport konkret und transparent zu machen. In diesem Zusammenhang sind die Sportvereine und –verbände im Land angesprochen, sich an einer zweiten Online-Umfrage rund ums Thema „Corona & Sport“ zu beteiligen, die gemeinsam mit dem Trierer Institut für Sportstättenentwicklung (ISE) konzipiert wurde.

„Wir bitten Sie, an der Befragung teilzunehmen!“, so der Appell des Sportbundes Rheinhessen, des LSB und der Sportbünde Rheinland und Pfalz. Klaus Kuhn, Präsident des Sportbundes Rheinhessen, betont: „Mit fünf Minuten Ihrer Zeit helfen Sie uns, die Auswirkungen des Corona-Virus auf den rheinland-pfälzischen Sport besser zu verstehen.“

Ziel der Befragung ist es, die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf den rheinland-pfälzischen Sport zu erfassen und daraus Strategien abzuleiten, um die Zukunft der Vereine zu sichern. So wird unter anderem danach gefragt, in welchen Bereich die Vereine in Zukunft den größten Finanzbedarf sehen, an welchen Stellen durch die coronabedingte Auflösung von Rücklagen auf absehbare Zeit Geld fehlt oder auch ob sie langfristig – also mit Beginn des kommenden Jahres – finanzielle Schwierigkeiten auf sich zukommen sehen.

Fakt ist: Die Kontaktbeschränkungen haben massiven Einfluss auf den Trainings- und Wettkampfbetrieb in RLP. Ein Mitgliederschwund zeichnet sich ab. Sportstätten und Vereinsgaststätten wurden geschlossen. Damit verbunden sind Einnahmeausfälle der Vereine, die mitunter existenzbedrohend sind. In welcher Höhe, das sollen die Vereine in der Umfrage beziffern. „Viele Vereine haben sehr gut gewirtschaftet und überstehen die erste Zeit mit ihren Rücklagen. Das Geld fehlt aber auf Sicht, um eigene Anlagen oder auch den Spielbetrieb und vieles mehr am Laufen zu halten“, sagt Kuhn. „Besonders mit Blick auf die Sportstättensituation fehlen uns konkrete Zahlen. Aus dieser Umfrage erhoffen wir uns ganz konkrete Ansatzpunkte in diesen Bereichen, um gezielt in den Dialog mit Politik und öffentlicher Hand zu gehen und Förderprogramme zu entwerfen.“

Der von der Landesregierung aufgelegte Rettungsschirm für Vereine, der über die Sportbünde im Land abgewickelt wurde, legte den Fokus darauf, eine Insolvenz von Vereinen zu verhindern. Die neue Umfrage möchte weitergehende Schäden, verursacht durch die Corona-Pandemie, erfassen und so herausfinden, wo es zusätzlichen Unterstützungsbedarf gibt.

Hier der Link zum Fragebogen: https://www.soscisurvey.de/corona-rlp/