Neue Wege für den Sportbund – Verkauf von Sportschule geplant Druckversion

Sport- und Freizeitzentrum Seibersbach

Im Sportbund Rheinhessen schlagen aktuell große Themen auf. Die Pandemie ist eines davon, doch es stehen auch noch weitere, richtungsweisende an – und sie nehmen Fahrt auf.

Die Satzungsreform, erste Ideen wurden im Hauptausschuss bereits vorgestellt, wird die Ausrichtung der Aufgabenteilung betreffen. Hier ist ein Prozess gestartet, der ab Juni auch mit den Vereinen und Verbänden diskutiert werden soll. Zunächst zieht sich das Präsidium des Sportbundes jedoch zur Klausur zurück und wird sich einen Fahrplan – inhaltlich wie zeitlich – erarbeiten.

Brandaktuell und im Laufen sind dagegen schon die Bereiche Sportschule Seibersbach und Überlegungen zur neuen Geschäftsstelle. An vielen Stellen hat Präsident Klaus Kuhn darauf hingewiesen, dass es für den rheinhessischen Dachverband unmöglich sein wird, beides zu finanzieren. Entweder die Komplettsanierung im Millionenbereich der Sportschule Seibersbach oder der Neubau/ Umzug der Geschäftsstelle in ein neues Gebäude – diese Optionen gibt es. Nachdem sich auch der Hauptausschuss einstimmig für den Verkauf der Sportschule entschieden hat, laufen nun die Drähte heiß. Ein Makler ist beauftragt, erste Interessenten haben sich für das 1,3 Hektar große Gelände im malerischen Soonwald gemeldet. „Wir sondieren nun die Angebote, freuen uns aber auch noch über weitere“, sagt Präsident Klaus Kuhn. Eine gute Perspektive.

Perspektiven gibt es auch bei den Überlegungen zur neuen Geschäftsstelle, die aufgrund des Verkaufes des Haus des Sports notwendig wird. Neben der guten Option eines gemeinsamen Umzuges innerhalb von Mainz mit dem LSB, eröffnete sich auch die Chance, sich in Ingelheim in den Sportpark einzubringen. Der Vorteil: Sportanlagen für die Qualifizierungsmaßnahmen für die rund 900 Vereine und Verbände wären in unmittelbarer Nähe und könnte bei der Kernaufgabe des Dachverbandes helfen. In einer Vorstellung mit dem Finanz- und Sportausschuss des Ingelheimer Stadtrates wurde eine mögliche Kooperation erstmals öffentlich überlegt. Dieser Aufschlag hat eine sehr positive Resonanz hervorgerufen. In den kommenden Wochen werden weitere Gespräche geführt.