Mitgliederversammlungen in Corona-Zeiten Druckversion

Jetzt für unser Web-Seminar am 13. Mai 2021 anmelden und alles über digitale Mitgliederversammlungen & teambits erfahren. Hier geht’s zur Anmeldung.

Aufgrund der Corona-Pandemie sind Mitgliederversammlungen in Präsenz derzeit nicht möglich. Die wichtigsten Informationen und wie Sie damit umgehen können haben wir hier für Sie zusammengefasst.


Präsenz-Versammlung

Das „Gesetz zur Abmilderung der Folgen der Covid-19-Pandemie im Zivil-, Insolvenz-und Strafverfahrensrecht” erlaubt Ihnen die Verschiebung Ihrere Mitgliederversammlung bis zum 31.12.2021, auch wenn diese laut gültiger Vereinssatzung nun früher anstehen.

Es besteht also die Möglichkeit abzuwarten, ob eine Präsenz-Versammlung bis zum Jahresende möglich sein wird.


Digitale Mitgliederversammlung

Die aktuelle Gesetzgebung erlaubt die Durchführung einer virtuellen Mitgliederversammlung, auch wenn es hierfür in Ihrer Satzung keine Grundlage gibt.

Ob die Mitgliederversammlung auf diesem Weg stattfinden soll oder nicht, entscheidet der Vorstand. Außerdem muss gewährleistet sein, dass die technischen Voraussetzungen für eine virtuelle Mitgliederversammlung vorlegen, damit nicht Mitglieder aus tatsächlichen, technischen Gründen von der Versammlung ausgeschlossen sind. Ansonsten bleibt es bei den ganz normalen Bedingungen, die an eine Mitgliederversammlung gestellt werden (ordnungsgemäße Einberufung, ordnungsgemäßer Ablauf usw.)

Der Sportbund Rheinhessen unterstützt Mitgliedsvereine in diesem Fall mit dem Online Wahl-Tool „teambits“, damit Sie rechtssichere und datenschutzkonforme Abstimmungen durchführen können. Für die Nutzung entstehen für den Verein keine Kosten.

Hier finden Sie alle wichtigen Informationen rund um eine digitale Mitgliederversammlung.


Mitgliederversammlung durch schriftliche Beschlussfassung

Nach aktueller Gesetzgebung dürfen Sie ebenfalls ohne Satzungsgrundlage schriftliche Beschlussfassungen im Umlaufverfahren fassen. Schriftliche Beschlussfassungen sind dann möglich, wenn mindestens 50 % der stimmberechtigten Mitglieder an der Beschlussfassung mitwirken.

Zum Zeitraum, welcher den Mitgliedern für die schriftliche Abstimmung gegeben werden muss, sagt der Gesetzgeber nichts. Es empfiehlt sich daher die satzungsmäßigen Fristen, die bei „normaler“ Einberufung von Mitgliederversammlungen vorgegeben sind anzuwenden.