Mitgliederversammlungen Druckversion

Hier finden Sie Informationen zu den Mitgliederversammlungen des Sportbundes Rheinhessen.

Ordentliche Mitgliederversammlung 2022

Der Sportbund Rheinhessen blickt im Rahmen der Mitgliederversammlung am 11.06.2022 gemeinsam mit seinen Fachverbänden und Vereinen auf vier wechselhafte und von der Corona-Pandemie geprägte Jahre in der rheinhessischen Sportlandschaft zurück. Die Mitgliederversammlung findet in der Kronenberghalle in Bretzenheim an der Nahe statt (Winzenheimer Str. 29, 55559 Bretzenheim). Alle Mitglieder sind hiermit sehr herzlich eingeladen, von ihren Mitgliederrechten Gebrauch zu machen und die Mitgliederversammlung zu besuchen.   

Die Grundlagen zur ordentlichen Mitgliederversammlung wurden bereits bei der außerordentlichen Mitgliederversammlung gelegt, welche im vergangenen Jahr digital stattgefunden hat. Dabei standen insbesondere der Verkauf der Sportschule Seibersbach und der damit verbundene Umzug nach Ingelheim im Vordergrund. Im Rahmen der außerordentlichen Mitgliederversammlung gab nach einem umfangreichen Dialog die Mehrheit der Mitglieder ein entsprechendes Votum ab und dem Präsidium auch die Möglichkeit, eine neue Geschäftsstelle zu planen. In der nun folgenden ordentlichen Mitgliederversammlung im Juni sollen erste Planungen zum Bau des „Haus der Vereine“ im Ingelheimer Blumengarten vorgestellt werden.  

Während der Umzug nach Ingelheim bereits formell beschlossen ist, ist die Abstimmung über die Neufassung der Satzung eine wegweisende Entscheidung bei der ordentlichen Mitgliederversammlung. Kernpunkt der Änderungen ist der Übergang des Vorstands nach §26 BGB vom Präsidium auf die Geschäftsführung. Das Präsidium soll dabei fachlicher und effizienter werden und eine Art Kontrollfunktion übernehmen. 

„Wir freuen uns auf die anstehende Mitgliederversammlung in Präsenz beim FSV Bretzenheim in der Kronenberghalle. Nach über zwei Jahren Pandemie sind wir froh, uns endlich wieder vor Ort mit unseren Mitgliedern lebhaft über die Zukunft des rheinhessischen Sports austauschen zu können“, so Klaus Kuhn, Präsident des Sportbundes Rheinhessen.  

„Die ordentliche Mitgliederversammlung ist wegweisend für die nächsten Jahre. Wir wollen dabei nicht nur über die anstehenden Themen informieren, sondern auch ins Gespräch kommen. Die Abstimmung über die neue Satzung ist dabei ein zentraler Baustein zur Verlagerung der Verantwortung vom Ehrenamt zum Hauptamt. Diese Brücke möchten wir gemeinsam mit unseren Mitgliedern schlagen“, so Thorsten Richter, Geschäftsführer des Sportbundes Rheinhessen.  

Alle Infos zur Tagesordnung finden Sie hier.

Das Berichtsheft finden Sie hier.

Die Synopse zur Neufassung der Satzung (Auszug aus dem Berichtsheft) finden Sie hier.

Die Mitgliederversammlung besteht aus dem Hauptausschus, den Vertretern der Vereine sowie sechs Vertretern der Sportjugend Rheinhessen. Die Stimmenverteilung ist wie folgt geregelt:

  • Die Vereine haben je angefangene 300 Mitglieder eine Stimme. Soweit die Vereine ihren Sitz im Bezirk Nahe haben, je angefangene 300 Mitglieder der Fußballabteilung eine Stimme.
  • Die regionalen Fachverbände und die Landesfachverbände ohne regionale Untergliederung haben je angefangene 5.000 ihrer Mitglieder im Sportbund Rheinhessen eine Stimme.
  • Die Landesfachverbände mit regionaler Untergliederung haben je eine Stimme.
Außerordentliche Mitgliederversammlung 2021

Am 13. Dezember 2021 fand die außerordentliche Mitgliederversammlung statt, bei welcher sich eine überwältigende Mehrheit für den Umzug nach Ingelheim ausgesprochen hat. Das Protokoll zum Nachlesen finden Sie hier.

Der Sportbund Rheinhessen kann die Planungen für einen Umzug seiner Geschäftsstelle nach Ingelheim weiter vorantreiben. In einer außerordentlichen Mitgliederversammlung gab nach einer umfangreichen Diskussion die Mehrheit der Mitglieder ein entsprechendes Votum ab und gab dem Präsidium auch die Möglichkeit, eine neue Geschäftsstelle mit Mitteln von bis zu 3,5 Millionen Euro zu planen. „Wir freuen uns über die Zustimmung der Mitglieder für alle vorgelegten Beschlüsse. Die kritischen Stimmen werden wir aufnehmen und weiter transparent bleiben. Den von uns gestarteten Prozess gehen wir gemeinsam weiter.“, dankte Sportbund Präsident Klaus Kuhn den Mitgliedern für das entgegen gebrachte Vertrauen. Eine deutliche Mehrheit erhielten die Beschlussvorlagen eins und vier mit denen das Präsidium ermächtigt wird, auch außerhalb des in der Satzung vorgegebenen Sitzes Mainz nach einem Ort für die Geschäftsstelle zu suchen und den Bau einer kleinen Turnhalle als Ersatz für die Sportschule Seibersbach zu prüfen. Etwas mehr Gegenwind erhielten die Beschlussvorlagen zwei und drei, wenngleich es bei deutlichen Mehrheitsverhältnissen blieb. Erstere ermächtigt das Präsidium, eine rechtsverbindliche Zusage für einen Standort geben zu dürfen, letztere gibt für den Neubau Mittel bis zu maximal 3,5 Millionen frei. Immerhin 111 Stimmen betrug die Mehrheit noch für den „knappsten“ Beschluss Nummer drei (369:258 Stimmen bei 86 Enthaltungen).

„Wir wollten keinen Blanko-Scheck, im Gegenteil, wir möchten unseren Mitgliedern zusichern, dass wir nur bis zu dieser Summe planen und nicht darüber hinaus. Sollte die neue Geschäftsstelle teurer werden, geht es wieder über die Mitgliederversammlung“, erklärte Geschäftsführer Thorsten Richter. Die Bürgermeisterin der Stadt Ingelheim, Eveline Breyer, unterstrich, dass die Beschlussvorlage ein deutliches Zeichen des Sportbundes wäre. „Wenn uns die Machbarkeitsstudie im Frühjahr vorliegt, wird im Stadtrat ein konkreter Beschluss gefasst, wie die Planung aussehen soll.“ Zuvor wird ein Letter of Intend die Marschroute festlegen und die Bedürfnisse beider Seiten zusammenfassen. „Wir sehen hier sehr gute Synergieeffekte in der Zusammenarbeit mit der Stadt Ingelheim und auch dem dortigen Stadtsportverband“, so Richter.

Die momentane Situation im Ingelheimer Blumengarten war zu Beginn in einem Einspieler vorgestellt und von Kuhn erläutert worden. „Wir haben uns andere Standorte angesehen und präferieren ganz klar Ingelheim“ Genau wie Richter versicherte auch Kuhn, dass keine Kosten auf die Vereine umgelegt werden. Somit standen sich letztlich die Ansichten gegenüber, dass der Sportbund von seinen Mitgliedern ein Votum wünschte, um die Planungen weiter voranzutreiben, während einige Mitglieder erst die Planungen sehen möchten, bevor sie bereit sind, diesen zuzustimmen. Es folgte die Abstimmung, die dem Präsidium schließlich den gewünschten Rückhalt brachte, mit dem der Stadt Ingelheim nun das Signal gegeben wird, dass der Sportbund Rheinhessen sich im Blumengarten ansiedeln möchte und darf. Jetzt wird die Machbarkeitsstudie der Stadt erstellt, diese prüft die Umsetzung der Ansiedlung des Sportbundes Rheinhessen im Blumengarten. Im Frühjahr 2022 soll es dazu die ersten Ergebnisse geben.

Im zweiten Teil der außerordentlichen Mitgliederversammlung stellten Sportbund Vizepräsident Rainald Kauer und der ehemalige Geschäftsführer Joachim Friedsam den Entwurf für eine neue Satzung vor. Kernpunkt der Änderungen ist der Übergang des Vorstands nach §26 BGB vom Präsidium auf die Geschäftsführung. „Bisher hat das Präsidium alle Entscheidungsgewalt in seinen Händen. Die Geschäftsstelle war ausschließlich Werkzeug des Präsidiums. Dies wollen wir ändern, denn wir sind der Meinung, da wo die Profis sitzen, sollen auch die Entscheidungen getroffen werden und da liegt dann auch die Verantwortung für dieses Handeln. Das Präsidium wurde in der Vergangenheit sehr stark belastet, was für ein Ehrenamt nicht mehr tragbar ist“, erklärte Friedsam. Somit wäre in Zukunft eine aus zwei Personen bestehende Geschäftsführung federführend und das Präsidium würde zu einer Art Aufsichtsrat. „Das Präsidium wird kleiner, fachlicher, effizienter und übernimmt die Kontrollfunktion. Es bestellt und beruft den hauptamtlichen Vorstand“, erläuterte Kauer. In der Satzung ist auch festgehalten, dass der Vorstand sich eine Geschäftsordnung gibt, die vom Präsidium genehmigt werden muss. Sollten die Mitglieder Änderungswünsche haben, können diese bis zum 15. Februar eingereicht werden, sodass nach deren Bearbeitung bis zur Hauptausschusssitzung am 5. April die neue Satzung konsensfähig sein soll. Endgültig abgestimmt wird über die neue Satzung dann bei der ordentlichen Mitgliederversammlung am 11. Juni 2022.

Ordentliche Mitgliederversammlung 2018

Anmerkung: Am 16. April 2019 trat Helmut Graf von Moltke vom Amt des Präsidenten zurück, kommissarischer Nachfolger wurde Klaus Kuhn.

„Maggi“ macht Moltke Platz
Ein neuer Präsident, ein emotionaler Abschied des scheidenden Präsidenten, viele neue Gesichter im Vorstand, Satzungsänderungen und eine zunehmend schwierige finanzielle Situation sowie jede Menge Informationen rund um den Sport in Vereinen und Verbänden – die 24. ordentliche Mitgliederversammlung des Sportbund Rheinhessen war zwar keine kurze, aber eine sehr kurzweilige.
Mit überwältigender Mehrheit stimmten die Delegierten für Helmut Graf von Moltke als neuen Präsidenten des Dachverbandes. Er folgt auf Magnus Schneider, der nach zwei Perioden nicht mehr antrat. „Ich freue mich, dass die Vereine und Verbände mir dieses Amt zutrauen und werde alles daransetzen, im Team mit dem neuen Präsidium und der Geschäftsstelle den Sport in Rheinhessen nach unserem Leitbild weiterzuentwickeln und voranzubringen“, sagte der neue Primus inter Pares. Gute Rahmenbedingungen für den Sport schaffen und die Sportler fit für die Vereinsarbeit zu machen sind die Kernpunkte, die die Arbeit bestimmen sollen. Darüber hinaus stehen intensive Vorhaben in der Sportschule Seibersbach auf dem Plan, die er vorantreiben möchte.

Lange Jahre hat sein Vorgänger viele Projekte mit dem Sportbund vorangebracht. Nach fast 40 Jahren ist nun für ihn Schluss. Zehn Jahre davon war er an der Spitze des Verbandes. Ein selbstgewählter Abschied, wie er beschreibt. Gewürdigt von der Geschäftsstelle mit einem kurzen Film aus seiner Schaffenszeit. „Alles hat seine Zeit, ich wollte nie einen Platz blockieren und warten, bis ich rausgetragen werden muss“, betont Schneider. Dennoch war es kein einfacher Moment für ihn, wenngleich dieser versüßt wurde. Sein Lebenswerk für den Sport wurde gewürdigt: „Ehrenpräsident“ lautet ab sofort sein neuer Titel. Diese Ehre erteilten die Delegierten gerne und einstimmig. Die Laudatio für ihn hielt Herbert W. Hofmann, seit vielen Jahren ebenfalls Ehrenpräsident des Dachverbandes.

Mit Schneider gingen weitere Funktionäre aus ihren Ämtern. Dr. Oliver Kemmann (kam für Thorsten Richter während der Legislaturperiode), Frank Müller, Wolfgang Bärnwick und Karl-Heinz Weyand traten nicht mehr an. An ihre Stellen rücken Daniel Heid (Ressort Sport und Gesellschaft), Christoph Pietsch (Ressort Kommunikation), Ulrike Cohnen (Schatzmeisterin) sowie Axel Rolland als von den Nahevereinen gewählter Vertreter.

v.l.n.r.: Wolfgang Bärnwick (ausgeschieden), Till Pleuger (ausgeschieden), Oliver Kemann (ausgeschieden), Nicole Muth, Magnus Schneider, Helmut Graf von Moltke, Setna Barclay, Thomas Biewald, Karl-Heinz Weyand, Frank Müller, Rainald Kauer

Nicole Muth bleibt Vizepräsidentin mit Ressort Chancengleichheit. Klaus Kuhn stößt neu ins Präsidium ohne Ressort als Vizepräsident. Rainald Kauer wechselt von Sport und Gesellschaft zur Vereinsentwicklung. Setna C. Barclay ist geborenes Mitglied als gewählte Vorsitzende der Sportjugend.

v.l.n.r. Till Pleuger (Vizepräsident Breitensport), Daniel Heid (Vizepräsident Sport und Gesellschaft), Ulrike Cohnen (Vizepräsidentin Finanzen), Nicole Muth (Vizepräsidentin Sport und Chancengleichheit), Helmut Graf von Moltke (Präsident), Setna Barclay (Vorsitzende Sportjugend Rheinhessen), Thomas Biewald (Vizepräsident Bildung), Klaus Kuhn (Vizepräsident), Rainald Kauer (Vizepräsident Vereinsentwicklung) Nicht im Bild: Axel Rolland (Vertreter der Nahevereine) und Christoph Pietsch (Vizepräsident Kommunikation/Marketing)

Aufgrund ihrer langjährigen Verdienste wurden die ausgeschiedenen Präsidiumsmitglieder Karl-Heinz Weyand und Birgitt Nebrich ernannt. „Sie haben sich in beispielloser Weise für den Sport und die Vereine eingesetzt“, würdigte Sportbund-Ehrenpräsident Herbert W. Hoffmann die beiden langjährigen Präsidiumsmitglieder.

Neben all den Personalentscheidungen entschloss sich der Sportdachverband auch für einige Satzungsänderungen. Unter anderem tragen ab sofort alle im Präsidium den Titel „Vizepräsident“. Darüber hinaus wurde eine Passage zur neuen Datenschutzgrundverordnung in die Satzung eingebracht.

Einen wichtigen Schritt in Sachen Zukunft ermöglichten die Delegierten ebenfalls – der Gründung einer Sportstiftung Rheinhessen/Nahe steht nun nichts mehr im Weg. Satzungsentwurf liegt vor, Zwecke sind definiert und das Votum der Delegierten gab es einstimmig. Mit Blick auf die Finanzen stellte Geschäftsführer Joachim Friedsam fest, dass es seit 2002 keine Erhöhung der Landesmittel für Personal und Sachkosten gegeben hat. „Dieses geradeaus fahren bringt uns mittlerweile große Probleme. Wir müssen viel Geld aus Eigenmitteln zuschießen, dass wir lieber den Vereinen und Verbänden geben würden“, schilderte er. Die Vertreter der Sportbünde hoffen nun auf erfolgreiche Gespräche mit den zuständigen Ministerien, so dass auch zukünftig die Autonomie des Sports gewährleistet bleibt und die notwendigen Aufgaben erfüllt werden können.

Anmerkung: Am 16. April 2019 trat Helmut Graf von Moltke von seinem Amt des Präsidenten zurück.

Nachfolger wurde Kommissarischer Präsident Klaus Kuhn.

Ordentliche Mitgliederversammlung 2014

Schneider einstimmig wiedergewählt / Zwei neue Ressorts geschaffen

Magnus Schneider bleibt auch die kommenden vier Jahre Präsident des Sportbundes Rheinhessen. Die Delegierten bestätigten den 62-Jährigen auf der 23. Ordentlichen Mitgliederversammlung in Nieder-Olm einstimmig im Amt. “Ich freue mich auf vier weitere Jahre und werde alles daran setzen, dass wir auch weiterhin gemeinsam etwas für den Sport und seine Vereine in Rheinhessen erreichen werden.”

Der Präsident geht damit in seine zweite Amtszeit. “Der Sport ist der Kitt unserer Gesellschaft. Deshalb will ich mich weiter für den Sport einsetzen”, sagte Schneider vor den Delegierten und bedankte sich zugleich für das einstimmige Votum.

Präsidium 2014 bis 2018

Das neue Präsidium des Sportbundes Rheinhessen: Reinhold Heinz, Nicole Muth, Frank Müller, Rainald Kauer, Setna C. Barclay, Magnus Schneider, Karl-Heinz Weyand, Wolfgang Bärnwick, Karin Augustin (Ehrenpräsidentin), Herbert W. Hoffmann (Ehrenpräsident), Birgitt Nebrich (v.links). Foto: Sportbund

„Wir müssen den Mut haben, Änderungen herbeizuführen und die Vereine so fit für die Zukunft zu machen.“ Die Kräfte, die auf den organisierten Sport wirken, seien jedoch enorm. „Die Finanzierung bleibt eine zentrale Frage“, sagte Schneider. Verantwortungsbewusst habe der Sport akzeptiert, dass die Schuldenbremse des Landes auch an ihm nicht spurlos vorbeigeht. „Dennoch will ich betonen, dass jeder in den Sport investierte Euro eine hohe Wertschöpfung in allen Bereichen unserer Gesellschaft bewirkt.“ Wäre der Sportbund Rheinhessen jedoch dauerhaft nur auf Landesmittel angewiesen, wäre er unter den gegebenen strukturellen Bedingungen irgendwann in seiner Existenz bedroht. „Dass wir dennoch effektiv arbeiten und die Vereine und Verbände fördern, ist unserem Partner Lotto Rheinland-Pfalz zu verdanken“, betonte Schneider.

Kern: “Tun, was wir tun können”

Auch Staatssekretär Günter Kern hob die Bedeutung des Sports und des ehrenamtlichen Engagements hervor. „Vieles ist im Sport nur durch das Ehrenamt möglich“, sagte Kern, der sich dafür einsetzen will, dass die Kontinuität der Förderung durch das Land, trotz der schweren Haushaltslage, fortgeführt wird. „Was wir tun können, werden wir tun.“

Auch die Delegierten taten, was sie tun konnten und trugen ihren Teil dazu bei, dass sich der Sportbund für die Herausforderungen der Zukunft aufstellen kann. Einstimmig beschlossen sie die beantragte Erweiterung des Sportbund-Präsidiums. Die beiden Ressorts “Vereinsentwicklung” und “Sport und Gesellschaft” werden künftig das Portfolio des Sportbund-Präsidiums erweitern. “Wir stellen uns so für die Zukunft auf und richten unsere Arbeit noch mehr an den Bedürfnissen unserer Vereine aus”, begründete Schneider die Einführung der zwei Ressorts.

Muth neue Vizepräsidentin

Geleitet werden die beiden neuen Bereiche von Wolfgang Bärnwick (Vereinsentwicklung) und Rainald Kauer (Sport und Gesellschaft). Neben dem einstimmig im Amt bestätigten Vizepräsidenten Reinhold Heinz rückte Nicole Muth auf den Posten der Vizepräsidentin auf. Sie folgt damit Karl-Heinz Adam, der sich, wie auch Rudi Heckl, aus dem Präsidium zurückgezogen hat. Beide wurden von den Delegierten später zu Ehrenmitgliedern des Sportbundes gewählt. Nach dem Abschied von Schatzmeister Heckl wurde Frank Müller einstimmig zum neuen Finanzchef des Sportbundes berufen. Im Amt bestätigt wurde zudem Birgitt Nebrich (Breitensport). Für den zu “Sport und Gesellschaft” gewechselten Rainald Kauer übernimmt künftig Thorsten Richter das Ressort Kommunikation. Das Präsidium komplettieren die schon gewählten Mitglieder Setna C. Barclay (Vorsitzende der Sportjugend) und Karl-Heinz Weyand (Vertreter der Nahe-Vereine).

Zudem schaffte die Mitgliederversammlung den Sportgroschen ab und stimmte dafür für eine Anpassung des Mitgliedsbeitrages.