Fitness und Gesundheit kompakt

Ganz den Themen „Fitness und Gesundheit“ hatte sich die gemeinsame Lehrtagung von Sportbund Rheinhessen und Rheinhessischem Turnerbund verschrieben. Rund 200 Sportler kamen, um sich in drei Schulen in Mainz-Gonsenheim weiterzubilden. Theorie und Praxis unter anderem über Faszien, Pilates und funktionelles Training wurde in 30 Kursen angeboten. Platz hatten die Sportler dafür in den Sporthallen des Otto-Schott-Gmynasiums, der Gleisbergschule und der Kanonikus-Kir-Realschule. Die Tagung diente als Ersatz für die große Lehrtagung des Sportbundes Rheinhessen, die aufgrund von Kernsanierungen im Verwaltungsgebäude des Instituts für Sportwissenschaft der Johannes Gutenberg-Universität Mainz in diesem Jahr dort nicht stattfinden konnte.

Freeletics – High-Intensity-Training (HIT) Bild: Sportbund Rheinhessen

Es herrschte reger Trubel in den Hallen der drei Schulen. Teilweise sieben Kurse liefen zeitgleich. Die Zielrichtung aller Kurse war ähnlich bis gleich, die Inhalte unterschieden sich dann aber doch deutlich. Während in der großen Turnhalle im Otto-Schott-Gymnasium Herz-Kreislaufspiele mit Ball für Bewegung sorgten, ging es im Gymnastikraum der Schule leiser zu. Qi Gong mit Untertiteln „In der Ruhe liegt die Kraft“ oder „Natürliche Bewegung“ lehrte besondere Formen der Entspannungsübungen.

Praxis und Theorie Bild: Sportbund Rheinhessen

Hier waren Konzentration und Einfühlsamkeit gefragt. Andere Kurse wiederum beschäftigten sich mit Stabilisation von Problemzonen. Besonders die Wirbelsäule ist durch die heutige Berufswelt das Objekt, das es zu stärken gilt. „Segmentale Stabilisation der Wirbelsäule mit Pezziball“, „Faszien-Fitness“ oder „Ganzkörpertraining mit dem Redondo-Ball“ kümmerten sich darum.

Yoga-Elemente Bild: Sportbund Rheinhessen

Den wohl intensivsten Part verbuchten die Kursteilnehmer von „Freeletics“ für sich. High-Intensity-Training (HIT), also hochintensives Training in sehr kurzen Intervallen, galt es zu absolvieren. Nach der theoretischen Einführung folgte die Praxis. „Wir machen immer vier Minuten Intervalle, alles andere wäre zu viel. Diese Vier werden aber knackig“, bereitete Referent Matthias Dreher seine Schüler vor. Mit dem Wissen, dass nun eine fordernde Einheit auf dem Programm steht, gingen die rund 20 Sportler auf die Laufbahn hinter der Schule. Und Dreher hatte nicht zu viel versprochen. „Vier Minuten können lang sein“, fiel nicht nur einmal während der rund 90-minütigen Fortbildung. Intensiv, wissenschaftlich aktuell und gut vermittelt – das galt für „Freeletics“ genauso wie für die anderen Workshops von „Fitness und Gesundheit kompakt“.

Veranstaltungsteam Bild: Sportbund Rheinhessen