Digitaler Hauptausschuss – Finanzspritze für Vereine und Fachverbände Druckversion

Sportbund Rheinhessen gibt Restmittel in Höhe von 70.000 € an Mitglieder weiter

Wie im Vorjahr erfreut der Sportbund Rheinhessen kurz vor Jahresende seine von der Corona-Pandemie gebeutelten Vereine mit Sonderzahlungen. In der Hauptausschuss-Sitzung des Verbands wurde am Donnerstagabend der Haushalt des Jahres 2021 besprochen, aus dem Restmittel von 70.000 Euro hervorgehen. „Dieses Geld wollen wir an unsere Mitglieder weitergeben. Die Zuschüsse für nebenamtliche Übungsleiter werden um 15 Euro auf 125 Euro pro Übungsleiter erhöht. Die Fachverbände erhalten zu den im Haushaltsplan angesetzten 30.000 Euro zusätzlich weitere 20.000 Euro.“, erklärte Sportbund-Präsident Klaus Kuhn.

Die Restmittel erklären sich durch verschiedene Gründe wie einer Sonderzuweisung Digitalisierung, einer höheren Sonderzuweisung durch Lotto Rheinland-Pfalz, einem geringeren Abruf von Zuschüssen „Sport und Pflegegeräte“, geringere Personalkosten und der Zurückstellung der Dachrenovierung in der Sportschule Seibersbach. Zudem haben die Sportbünde gemeinsam dafür gekämpft, vom Land mehr Geld für die Schlüsselzuweisungen an die Fachverbände und höhere Projektmittel für die Zuschüsse zu kleinen Baumaßnahmen (wurden von 20 auf 30 Prozent erhöht) zu erhalten. Weitere Themen bei der digital über das Internet abgehaltenen Sitzung waren die geplante Satzungsänderung und der geplante Umzug der Sportbund-Geschäftsstelle, zu dem in der für Montag einberufenen außerordentlichen Mitgliederversammlung eine Entscheidung fallen soll.