INpulsprämie setzt Impuls für Inklusion im Sport

Mit der neuen INpulsprämie zur Förderung inklusiver Projekte will die rheinland-pfälzische Steuerungsgruppe Inklusion im Sport einen Impuls für Inklusion setzen. „Vereine erhalten die Möglichkeit, einen Antrag zu stellen, um in den Inklusionsprozess zu starten“, erläutert Silvia Maria Wenzel von der Koordinierungsstelle Inklusion des Landessportbundes. „Sie können dabei 500 Euro beantragen.“ Neu ist, dass sich ab sofort auch Fachverbände bewerben können – sie erhalten sogar 1.000 Euro als Startkapital.

Ziel ist es, dass jeder Verein oder Fachverband, der die INpulsprämie erfolgreich beantragt hat, sich künftig auf der inklusiven Landkarte von RLP wiederfindet. Hintergrund: Auch elf Jahre nach der Verabschiedung der UN-Behindertenrechtskonvention sind die Sportangebote noch nicht flächendeckend und wohnortnah für jeden erreichbar. Die neue Prämie soll dazu beitragen, die selbstbestimmte und gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit und ohne Behinderung im und durch Sport zu ermöglichen. Alle Menschen in RLP sollen nach ihren individuellen Wünschen und Voraussetzungen Bewegungs-, Spiel- und Sportangebote wählen können. „Mit der INpulsprämie möchten wir alle Vereine und Verbände motivieren, gemeinsam mit uns zur Inklusion im Sport durchzustarten“, macht Silvia Maria Wenzel deutlich.

Alle weiteren Informationen und das Antragsformular finden Sie hier…


Online-Umfrage rund um „Corona & Sport“

Der Sportbund Rheinhessen möchte gemeinsam mit den drei weiteren Sportbünden im Land Auswirkungen der Pandemie erfassen und daraus Strategien ableiten. Wir hoffen auf rege Beteiligung der Sportvereine und Sportverbände. Viele rheinland-pfälzische Sportvereine und –verbände greifen derzeit nicht flächendeckend und umfangreich auf staatliche Unterstützungsprogramme zurück. Das jedoch kann, so die Überzeugung des Sportbundes Rheinhessen in Zusammenarbeit mit dem Landessportbund Rheinland-Pfalz (LSB) und den regionalen Sportbünde Pfalz und Rheinland, nicht als Beleg für fehlende Schäden herangezogen werden. Umso wichtiger ist es, die entstehenden und entstandenen Schäden im Sport konkret und transparent zu machen. In diesem Zusammenhang sind die Sportvereine und –verbände im Land angesprochen, sich an einer zweiten Online-Umfrage rund ums Thema „Corona & Sport“ zu beteiligen, die gemeinsam mit dem Trierer Institut für Sportstättenentwicklung (ISE) konzipiert wurde.

„Wir bitten Sie, an der Befragung teilzunehmen!“, so der Appell des Sportbundes Rheinhessen, des LSB und der Sportbünde Rheinland und Pfalz. Klaus Kuhn, Präsident des Sportbundes Rheinhessen, betont: „Mit fünf Minuten Ihrer Zeit helfen Sie uns, die Auswirkungen des Corona-Virus auf den rheinland-pfälzischen Sport besser zu verstehen.“

Ziel der Befragung ist es, die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf den rheinland-pfälzischen Sport zu erfassen und daraus Strategien abzuleiten, um die Zukunft der Vereine zu sichern. So wird unter anderem danach gefragt, in welchen Bereich die Vereine in Zukunft den größten Finanzbedarf sehen, an welchen Stellen durch die coronabedingte Auflösung von Rücklagen auf absehbare Zeit Geld fehlt oder auch ob sie langfristig – also mit Beginn des kommenden Jahres – finanzielle Schwierigkeiten auf sich zukommen sehen.

Fakt ist: Die Kontaktbeschränkungen haben massiven Einfluss auf den Trainings- und Wettkampfbetrieb in RLP. Ein Mitgliederschwund zeichnet sich ab. Sportstätten und Vereinsgaststätten wurden geschlossen. Damit verbunden sind Einnahmeausfälle der Vereine, die mitunter existenzbedrohend sind. In welcher Höhe, das sollen die Vereine in der Umfrage beziffern. „Viele Vereine haben sehr gut gewirtschaftet und überstehen die erste Zeit mit ihren Rücklagen. Das Geld fehlt aber auf Sicht, um eigene Anlagen oder auch den Spielbetrieb und vieles mehr am Laufen zu halten“, sagt Kuhn. „Besonders mit Blick auf die Sportstättensituation fehlen uns konkrete Zahlen. Aus dieser Umfrage erhoffen wir uns ganz konkrete Ansatzpunkte in diesen Bereichen, um gezielt in den Dialog mit Politik und öffentlicher Hand zu gehen und Förderprogramme zu entwerfen.“

Der von der Landesregierung aufgelegte Rettungsschirm für Vereine, der über die Sportbünde im Land abgewickelt wurde, legte den Fokus darauf, eine Insolvenz von Vereinen zu verhindern. Die neue Umfrage möchte weitergehende Schäden, verursacht durch die Corona-Pandemie, erfassen und so herausfinden, wo es zusätzlichen Unterstützungsbedarf gibt.

Hier der Link zum Fragebogen: https://www.soscisurvey.de/corona-rlp/


Sportabzeichenprüfer-Ehrung 2020

Zusammen prüfen sie schon 105 Jahre – Hinkel ist 55, Weigand 50 Jahre „unterwegs“. Es gibt Momente im Leben, da wird einem klar, was für eine Wegstrecke man bereits zurückgelegt hat. Ein bisschen Wehmut schwingt meist mit, viel Nostalgie, aber auch und vor allem Verwunderung, wie schnell die Zeit vergangen ist. An diesem Punkt werden viele der Jubilare sein, wenn sie die Nachricht empfangen, wie lange sie bereits in Diensten – in diesem Fall – des Sportabzeichens stehen. Sie alle sind mindestens seit einem Vierteljahrhundert als Prüfer für den Sportorden unterwegs. Woche für Woche, an heißen wie an kalten, manchmal nassen Tagen. Sie sind unersetzlich für jeden Verein und leider auch, nicht immer ausreichend viele im Gesamtblick. Die Sportabzeichenprüfer. Jedes Kind freut sich, wenn der Prüfer sagt, „du hast bestanden und bekommst bald Dein Abzeichen“. Ihre Leistung – unbezahlbar.

23 Sportabzeichenprüfer freuen sich 2020, in diesem besonderen Jahr, über eine außergewöhnliche Auszeichnung. Zwei davon stechen sogar noch deutlich heraus. Manfred Hinkel, Sportabzeichenabsolvent in einer Zeit von unter 10 Minuten und Ehrenmitglied im Präsidium des Sportbundes Rheinhessen, nimmt seit stolzen 55 Jahren den Sportorden ab. 1965 startete er damit. Sport und dessen Entwicklung ist seine große Leidenschaft, dokumentiert unter anderem durch seine Mitarbeit im Lehrstab des Deutschen Handballbundes.

Manfred Hinkel, seit 55 Jahren Sportabzeichenprüfer Foto: Sportbund Rheinhessen

Klaus Weigand erledigt diese Herzensaufgabe seit einem halben Jahrhundert – 50 Jahre prüft er schon. 1960 „kontaktierte“ ihn das Sportabzeichen. Damals noch Tänzer wurde er von seinem Freundeskreis mitgezogen. Nach kurzer Pause „musste“ er durch die Bundeswehr, danach als Lehrer, um Vorbild für seine Schüler zu sein. Mittlerweile ist er 55-facher Besitzer des Sportabzeichens, Sportabzeichenbeauftragter der Stadt Worms und Sportbegeisterter. Von „muss“ keine Spur mehr. Im Gegenteil: Sein Credo: „Sport als Gesundheitsprinzip, das durchzieht mein Leben“, betonte er in einem Zeitungsartikel. Ähnlich wie bei seinem „Mit-Fünfziger“ Hinkel ist der organisierte Sport ein wichtiger Teil des Alltages. Das Sportabzeichen hilft ihm Jahr für Jahr dabei, seine Fitness zu überprüfen und sich zu motivieren, weiter in Bewegung zu bleiben. Die Beiden sind echte Vorbilder!

Klaus Weigand, seit 50 Jahren Sportabzeichenprüfer Foto: Seydel


Regionale Zusammenarbeit im Sport weiter gestärkt

Bereits seit über 15 Jahren bündelt der Verein Sportregion Rhein-Neckar die Kräfte von Sportvereinen und -verbänden, Kommunen, Wirtschaft und Wissenschaft in einem länderübergreifenden Netzwerk. Seit seiner Gründung im Jahr 2004 hat sich das regionale Netzwerk des Vereins weiter vergrößert und so eine noch engere Kooperation ermöglicht. Durch diese regionale Zusammenarbeit sind zahlreiche gemeinsame länderübergreifende Veranstaltungen und Projekte im Breiten- und Spitzensport entstanden. Um unter anderem auf diese zurückzublicken, hätten sich die Vertreter der rund 200 Mitgliedsorganisationen des gemeinnützigen Vereins Mitte März im Clubhaus der TSG Hoffenheim zur alljährlichen Mitgliederversammlung getroffen. Wie so viele Veranstaltungen in diesem Jahr musste diese allerdings aufgrund der Corona-Krise abgesagt werden.

Sportbund-Rheinhessen-Präsident Klaus Kuhn: „Wir gratulieren allen Gewählten und wünschen weiterhin ein so gutes Händchen für die vielen Vereine in der Großregion.“ Der Sportbund Rheinhessen ist Mitglied in der Sportregion und dort im Beirat für Vereine und Verbände aktiv. Der Beirat vertritt die Interessen von rund 2700 Vereinen.

In regionalen Lösungen denken

Durch die Corona-Pandemie mussten andere – meist digitale – Wege gefunden werden, um den Austausch im Netzwerk der Sportregion Rhein-Neckar fortzuführen. Wirth betont den hohen Stellenwert des Austauschs in der jetzigen Zeit: „Die Krise hat uns gelehrt, dass wir stärker sind, wenn wir gemeinsam agieren. Ich wünsche mir in den Sportorganisationen, Kommunen und Unternehmen noch mehr Mut, über den eigenen Tellerrand hinaus zu blicken und in großen, regionalen Lösungen zu denken“. Im Zeichen dessen fand am 17. Juni für die Mitglieder der Sportregion Rhein-Neckar ein virtueller Austausch mit dem Vorstand des gemeinnützigen Vereins statt. Dabei ging es um die aktuelle Lage des Sports in der Metropolregion Rhein-Neckar, der durch die Corona-Pandemie stark in Mitleidenschaft gezogen wurde. Fragen wie „Welche Probleme gibt es in den verschiedenen Bereichen?“ und „Wie könnte eine Rückkehr zum Regelbetrieb aussehen?“ standen im Mittelpunkt des Austauschs. Das Resümee zog Vorstandsvorsitzender Prof. Dr. Eckart Würzner entschlossen: „Wir müssen alle viel dafür tun, dass der Sport vom Stellenwert auf dem Niveau bleibt, auf dem er momentan ist. Das zeigt sich derzeit beispielsweise beim Schulsport, der als letztes hochgefahren wird. Darum ist es so wichtig, dass wir uns in der Region mit dieser gemeinsamen Aufgabe zusammenschließen“.

Sportliche Vielfalt innerhalb der Region sichtbarer machen

Eine in Auftrag gegebene Themenanalyse bestätigt die ausgeprägte sportliche Vielfalt in der Region, die durch Profivereine im Fußball, Handball und Eishockey sowie den Motorsport dominiert wird. Das sieht der Verein als Anlass, weniger medienwirksamen Sportarten künftig eine Plattform zu bieten, um ihnen mehr Sichtbarkeit und Reichweite zu verleihen. Geplant ist der Aufbau eines Netzwerks aus Medienexperten und die Umsetzung eines Video-Portals, das hintergründig über die Vielfalt des Sports in der Region berichtet. Außerdem hat der Verein in einem Brief an den Südwestrundfunk appelliert, diesen Sportarten auch in seiner Berichterstattung mehr Gehör zu verschaffen. Denn seit Beginn der Corona-Pandemie kämpfen insbesondere die Sportarten um einen Ausweg aus der finanziellen Not, die auf Zuschauer und Sponsoren in den Hallen sowie auf Ticketeinnahmen angewiesen sind und deren Einnahmen aus TV-Übertragungsrechten nicht den Großteil ihres Etats ausmachen.

Hochkarätiger Vereinsvorstand gewählt

Auf Grundlage der Gesetzesänderung rund um die Corona-Krise entschloss der Vorstand, die nötigen Beschlüsse der Mitgliederversammlung erstmals im Umlaufverfahren zu fassen. Prof. Würzner wurde als Vorsitzender bestätigt. Wiedergewählt wurden auch seine vier Stellvertreter*innen: Elke Rottmüller (Präsidentin Sportbund Pfalz), Gregor Greinert (CEO Alugha GmbH), Prof. Dr. Henning Plessner (Institut für Sport und Sportwissenschaft der Universität Heidelberg), Lothar Quast (Sportdezernent Stadt Mannheim) sowie Schatzmeister Gerhard Schäfer (Vorsitzender Sportkreis Heidelberg). Als neue Vorstandsmitglieder begrüßt die Sportregion Rhein-Neckar Nicole Huber (Beiratsvorsitzende Rhein-Neckar-Fernsehen und TV-Produktion GmbH), Stefanie Seiler (Oberbürgermeisterin Speyer), Dr. Dominik Risser (Head of Group Communications Südzucker AG), Lars Lamadé (Head of Sponsorships Europa & Asien und Mitglied des Aufsichtsrats SAP SE) und Ulrich Bäuerlein (Verwaltungs- und Schuldezernent Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis).

Der Verein Sportregion Rhein-Neckar im Überblick

Die Metropolregion Rhein-Neckar besteht aus vielen sportlich-engagierten Vereinen, Unternehmen, Kommunen und einer sportbegeisterten Bevölkerung. Der gemeinnützige Verein Sportregion Rhein-Neckar nutzt diese vorhandenen Potentiale und bildet ein länderübergreifendes Netzwerk für die Akteure des Sports in der Rhein-Neckar-Region. Seit der Gründung im Jahr 2004 gilt der Anspruch des Vereins, Rhein-Neckar als Region mit hoher Lebensqualität besser zu positionieren, die regionale Identität nachhaltig zu stärken und die Zusammenarbeit im Sport zukunftsorientiert weiterzuentwickeln. Um dem gerecht zu werden, ermöglicht die Sportregion Rhein-Neckar e. V. ihren knapp 200 Mitgliedern aus den Bereichen Breiten- und Spitzensport, Wirtschaft, Wissenschaft und Kommunen einen branchen- und sportartenübergreifenden Austausch. Nach dem Motto „Gemeinsam die Region bewegen“ organisiert der Verein mit seinen vier Beiräten regelmäßige Netzwerktreffen, bei denen aktuelle Themen, Ideen und Probleme besprochen und gemeinsame Projekte initiiert werden. Den 24-köpfigen Vereinsvorstand führt Prof. Dr. Eckart Würzner, Oberbürgermeister der Stadt Heidelberg, mit seinen Stellvertretern Elke Rottmüller (Präsidentin Sport-bund Pfalz e.V.), Gregor Greinert (CEO alugha.com), Lothar Quast (Sportdezernent Stadt Mannheim) und Prof. Dr. Henning Plessner (Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg, Institut für Sport und Sportwissenschaft). Die Geschäfte werden von Stephanie Wirth geführt.


Wolfgang Bärnwick ist der Präsidentschaftskandidat des LSB

Der 72 Jahre alte Ingelheimer Wolfgang Bärnwick wird sich bei der Mitgliederversammlung des Landessportbundes Rheinland-Pfalz (LSB) am 31. Oktober um das Präsidentenamt bewerben. Als Vizepräsidentin Leistungssport und damit als Nachfolgerin von Jochen Borchert, der sein Amt aufgrund einer beruflichen Neuorientierung vorzeitig zur Verfügung stellen wird, schlägt das Präsidiums nach einstimmigem Beschluss Olympiasiegerin Miriam Welte vor.

Seit Februar 2019 amtiert Borchert auch als kommissarischer LSB-Präsident. Dieses Amt hatte der Vallendarer eigentlich schon am 20. Juni abgeben wollen. Aufgrund der Corona-Pandemie jedoch musste die ursprünglich für dieses Datum terminierte Mitgliederversammlung auf Ende Oktober verschoben werden. Borchert wird ab 1. Januar 2021 im Ministerium des Innern und für Sport für die Vorbereitung der Sportministerkonferenz und der Sportreferentenkonferenz zuständig sein.

Bärnwick ist gebürtiger Schwabe und wohnt seit 25 Jahren im rheinhessischen Ingelheim. Der verheiratete Vater zweier erwachsener Kinder und Großvater eines eineinhalbjährigen Enkelkindes hatte in seiner beruflichen Karriere Leitungsfunktionen im Personal- und Vertriebsbereich beim Pharmaunternehmen Boehringer Ingelheim inne. Als Sportfunktionär sammelte Bärnwick Erfahrungen als Sportwart und Präsident des TC Boehringer Ingelheim und als Präsident der Spvgg. Ingelheim. Außerdem war er Gründungsmitglied des Ingelheimer Förderzentrums für Jugendfußball und Soziales, er war 4 Jahre Präsidiumsmitglied beim Sportbund Rheinhessen und dort für das Thema Vereinsentwicklung zuständig, zwei Jahre Mitglied im LSB-Arbeitskreis Sport und Kommune, langjähriges Ausschussmitglied des Ingelheimer Stadtrates, fünf Jahre Beigeordneter der Stadt Ingelheim, Aufsichtsratsvorsitzender der Ingelheimer Kultur- und Marketing GmbH (IKumM) sowie Mitglied in diversen Vereinen.

Als seine Ziele als LSB-Präsident nennt Bärnwick zum einen die Auswertung und Umsetzung der Organisationsanalyse und den Bau der neuen Geschäftsstelle – wo er seine Erfahrungen aus dem Bau der Ingelheimer Kultur- und Kongresshalle (kING) und des Ingelheimer Winzerkellers einbringen will. Darüber hinaus ist es dem Ingelheimer wichtig, die guten Kontakte zum Ministerium zu pflegen und zu intensivieren, den Leistungssport finanziell auszubauen bzw. aufzuwerten, die gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit dem Hauptamt fortzuführen und zu intensivieren sowie das Hauptamt mit einhergehender Satzungsänderung zu stärken. Für das Amt des LSB-Präsidenten tritt Wolfgang Bärnwick an, da er sich nach eigener Aussage durch seine Erfahrung qualifiziert und jung genug für diese Aufgabe fühlt – und immer noch ehrgeizig und gerne erfolgreich ist.

Eigenschaften, die gewiss auch auf Miriam Welte zutreffen. Dass die 33-Jährige sich als seine Nachfolgerin als Vizepräsidentin Leistungssport bewirbt, begrüßt Jochen Borchert ausdrücklich. Die frühere Schülerin des Kaiserslauterner Heinrich-Heine-Gymnasiums (HHG) hat eine Bilderbuch-Karriere als Bahnradsportlerin hingelegt, im vergangenen Herbst hat sie ihre aktive Laufbahn beendet. Welte ist Mitglied der Sportfördergruppe der Polizei, wird aber zum 1. Oktober einen beruflichen Wechsel vollziehen. Für das Amt der Vizepräsidentin bewirbt sich die gebürtige Pfälzerin, da sie sich nach ihrer Laufbahn als Leistungssportlerin nun ehrenamtlich engagieren möchte und der rheinland-pfälzischen Sportorganisation, die sie immer unterstützt hat, etwas zurückgeben will. Erste Einblicke in die ehrenamtliche Arbeit hat die Lebensgefährtin des früheren FCK-Profis Oliver Schäfer bereits als Athletenvertreterin der Stiftung Sporthilfe gewinnen können.


Besuch bei Karl-Heinz Adam

Glück gehabt! Das Ehrenmitglied des Sportbundes Rheinhessen, Karl-Heinz Adam (Sensweiler), hat mit seiner Lebenspartnerin Edda (rechts) das Glück, das man haben muss. Nach erheblichen gesundheitlichen Problemen geht es mit Karl-Heinz Adam wieder aufwärts. Grund auch für die Ehrenpräsidentin Karin Augustin und die Ehrenpräsidenten Herbert W.Hofmann und Magnus Schneider (von rechts) ihren Weggefährten zu besuchen. Und das noch kurz vor den Corona-Beschränkungen, einfach nur Glück gehabt.

 

v.l.n.r. Magnus Schneider, Herbert W. Hofmann, Karin Augustin, Karl-Heinz Adam mit Lebensgefährtin Edda


Freizeitbereich der Sportjugend RLP neu ausgerichtet / Mehr Unterstützung für Vereine

Die Sportjugend des Landessportbundes Rheinland-Pfalz wird ab 2021 keine eigenen Freizeiten mehr für Kinder und Jugendliche durchführen. Die neue Ausrichtung sieht vor, dass Vereine und Fachverbände von den engagierten und gut ausgebildeten Freizeit-Betreuer*innen profitieren sollen. Ein entsprechendes Konzept wird in den kommenden Wochen erarbeitet. Diese Entscheidung ist in der Klausurtagung des Leitungsteams – ehemals Vorstand – der Sportjugend Ende Februar in Seibersbach getroffen worden. mehr…


Rheinland und Rheinhessen wird zu RTTVR

Dichtelbach. Samstagnachmittag um 15:06 war es soweit: Der Tischtennisverband Rheinland (TTVR) und der Rheinhessische Tischtennis-Verband (RTTV) vollendeten mit ihren Delegierten im Hunsrücker Ort Dichtelbach eine jahrelange Vorbereitungsphase auf einen großen Wurf: Beim außerordentlichen Verbandstag beschlossen die beiden Verbände ihre Verschmelzung zum 1. Januar 2020. Die beiden Verbände gehen ab sofort gemeinsam als Tischtennisverband Rheinland/Rheinhessen (RTTVR) auf die Reise in die Zukunft. TTVR-Präsident Felix Heinemann wird den neuen Verband führen. Er freute sich über einen einstimmigen Beschluss pro Fusion. RTTV-Präsident Markus Baisch, bleibt dem neuen Verband als Ehrenpräsident erhalten. Sein Verband stimmte ebenfalls für die Fusion – hier hob allerdings ein Delegierter seine Hand dagegen. Die Geschäftsstelle des neuen RTTVR wird in Koblenz sein..


Sportplakette RLP für Rheinhessen-Ehrenpräsidentin Karin Augustin

Karin Augustin, Ehrenpräsidentin des Landessportbundes Rheinland-Pfalz und Ehrenpräsidentin des Sportbundes Rheinhessen hat am Dienstag, 15. Oktober im Festsaal der Mainzer Staatskanzlei aus den Händen von Ministerpräsidentin Maly Dreyer die Sportplakette des Landes Rheinland-Pfalz verliehen bekommen. mehr…


„Großer Stern des Sports“ in Mainz verliehen

Mainzer Volksbank, Volksbank Alzey-Worms und Sportbund Rheinhessen ehren 22 Vereine

Vorbildliche Leistungen der Sportvereine im gesellschaftlichen Engagement standen wieder im Mittelpunkt der Auszeichnung der Siegervereine bei den „Sternen des Sports“. Mit der Verleihung des „Großen Sterns in Bronze“ für den TV 1863 e.V. Worms-Leiselheim und sein Projekt „Bounce against cancer – Bewegung gegen Krebs / Aktionstag im Rahmen der DMM Trampolin synchron in Worms“ schaffte es wie im Vorjahr ein Wormser Verein an die Spitze des bundesweit angelegten Breitensport-Oscars. Den Preis und damit verbunden 2.000 Euro Preisgeld erhielt der Wormser Verein im proppenvollen Forum der Mainzer Volksbank, die gemeinsam mit der Volksbank Alzey-Worms und dem Sportbund Rheinhessen den Wettbewerb in der Region Rheinhessen ausschreibt. Der TSV Schott Mainz mit seinem Projekt für Kinder, „Ernährung in Bewegung“ sowie die Handballspielgemeinschaft Worms mit ihrer Initiative zu Gunsten eines an Leukämie erkrankten Jungen „Benefiz-Spiel für Jamie Neiss & DKMS“ belegten punktgleich den zweiten Platz und erhielten beide 1.500 Euro.

 

Sterne des Sports 2019 in Bronze

„Bewegung gegen Krebs“ überzeugt Jury

Das Siegerprojekt „Bewegung gegen Krebs“ fußt auf zwei Informationstagen, mit denen der TVL über das seit 2017 bestehende Konzept in Worms informierte. Bei diesen Tagen wurde gezeigt, wie Mitglieder verschiedener Rehasportgruppen bei und nach Krebserkrankungen Kraft schöpfen und gegen die Krankheit und deren Folgen ankämpfen. In Zusammenarbeit mit einem sportwissenschaftlichen Betreuer hat sich das Angebot des TVL auch in der Krebsnachsorge und -prävention etabliert. An beiden Aktionstagen standen rund 1.300 Besuchern Mitglieder der Selbsthilfegruppen, Sportwissenschaftler, Physiotherapeuten, Trainer, Fach-, Ober-, und Chefärzte der onkologischen Zentren des Klinikum Worms und der onkologischen Schwerpunktpraxis Rede und Antwort zu Fragen rund um Prävention, Therapie und Nachsorge bei Krebserkrankungen. Fitnesstests rundeten das Programm ab.

Eine Besonderheit am Standort Mainz ist die Verleihung von gleich drei „Sternen des Sports“ in Bronze. Ausgezeichnet wurden in diesem Jahr drei Vereine aus verschiedenen Sportkreisen – neben Rheinhessen auch das Bundesland Hessen und die Region Nordpfalz, in denen die teilnehmenden Banken tätig sind. Für Hessen überzeugte der Judo-Club Kim-Chi Wiesbaden als Wiederholungssieger die Jury mit dem Schulprojekt „Chance auf Bildung – Gewaltfrei lernen“.


Neue Obergrenze für Datenschutzbeauftragte

Eine gute Nachricht gibt es aktuell aus dem Bereich Datenschutz: Der Bundestag hat in seiner Sitzung am 27. Juni 2019 einen Gesetzesentwurf zur Änderung des § 38 Bundesdatenschutzgesetz beschlossen. Demnach müssen sich statt wie bisher 10 Personen, nun „in der Regel mindestens 20 Personen ständig mit der automatisierten Verarbeitung personenbezogener Daten beschäftigen“, damit ein Datenschutzbeauftragter im Verein ernannt werden muss.

Diese Änderung stellt eine große Entlastung dar. Meist kleine und mittelgroße Vereine können demnach auf die ohnehin schwere Suche nach einem Datenschutzbeauftragten verzichten. Nach erfolgter Zustimmung des Bundesrates, kann die Gesetzesänderung in Kraft treten.

Bitte beachten Sie, dass damit jedoch keine Lockerung der sonstigen gesetzlichen Datenschutz-Regelungen verbunden ist. Bei Fragen dürfen Sie sich gerne melden…


Herzlichen Glückwunsch für „Das Grüne Band“!

Der Taekwondo Club Ingelheim e.V. ist einer der 50 Sportvereine in Deutschland, der „Das grüne Band“ für vorbildliche Talentförderung im Verein erhält. Commerzbank und DOSB wählten mittels einer hochkarätig besetzten Jury die Gewinnervereine des Jahres 2019 aus und die Ingelheimer Sportler sind dabei! Auch in diesem Jahr haben sich engagierte Sportvereine aus kleinen Gemeinden bis hin zu Großstadtvereinen beworben. Unter den Prämierten sind etablierte Sportarten wie Turnen und Schwimmen, inklusive wie Goalball für Menschen mit Sehbehinderung, aber auch neue Sportarten wie Baseball und Karate, die bei den Olympischen Spielen 2020 in Tokio ins Programm aufgenommen wurden. So unterschiedlich die Vereinsstrukturen und die Sportarten sind: Alle Vereine eint ihre hervorragende Nachwuchsarbeit, für die sie die Auszeichnung „Das Grüne Band“ erhalten. Weitere Informationen hier…

Was ist das „Grüne Band“?

Seit 1986 fördern die Commerzbank AG und der Deutsche Olympische Sportbund über die Initiative „Das Grüne Band für vorbildliche Talentförderung im Verein“ Kinder und Jugendliche.  Das „Grüne Band“ belohnt konsequente Nachwuchsarbeit im Leistungssport, unabhängig von der Vereinsgröße oder der Popularität der Sportart. Für das „Grüne Band“ können sich Vereine oder einzelne Abteilungen bis Ende März jeden Jahres bei ihren Spitzenverbänden bewerben. Die Bewertungskriterien ergeben sich aus dem Nachwuchsleistungssport-Konzept des DOSB und schließen unter anderem die Trainersituation, die Zusammenarbeit mit Institutionen wie Schulen oder Olympiastützpunkten, die Doping-Prävention sowie pädagogische Aspekte der Leistungsförderung mit ein.

Die Jury prämiert jedes Jahr 50 Vereine oder Vereinsabteilungen aus den olympischen und nicht olympischen Spitzenverbänden des Deutschen Olympischen Sportbundes, deren sportfachlichen Voraussetzungen zur Förderung erfüllt sind. Voraussetzung für die Vereine ist, dass sie aktive Talentsuche und -förderung von Jugendlichen sowie aktive Dopingprävention betreiben.

Das „Grüne Band“ von Commerzbank und dem Deutschen Olympischen Sportbund ist mit einer Förderprämie von je 5.000 Euro für die leistungssportliche Nachwuchsarbeit der ausgezeichneten Vereine verbunden.


Sportabzeichen-Ehrung in Mainz

Es war eine bunte Mischung begeisterter Sportabzeichen-Erwerber, die sich in der Lotto-Loge der Opel Arena in Mainz eingefunden hatte. Der Sportbund Rheinhessen lud alle erfolgreichen Sportlerinnen und Sportler ein, die es geschafft hatten, entweder mit ihrem Verein, ihrer Schule oder aufgrund ganz persönlicher Wiederholungszahl, sich im Jahr 2018 eine besondere Ehrung verdient zu haben. Knapp 100 Sportler folgten der Einladung. Darüber hinaus freute sich der Dachverband über eine Trendwende mit wieder steigender Erwerberzahl in der Region.

Letzteres war eine gute Nachricht, die Till Pleuger zu Beginn mitteilte: „Wir liegen mit rund 400 Sportabzeichen mehr als im Vorjahr wieder im wachsenden Bereich“, sagte der ehrenamtliche Vizepräsident des Sportbundes. Gemeinsam mit Thorsten Richter, stellvertretender Geschäftsführer des Sportbundes, moderierte er den Abend. Beide hatten die ehrenvolle Aufgabe die jeweils besten drei Schulen sowie Vereine in den unterschiedlichen Kategorien, jeweils eingeteilt in Gruppen nach Mitglieder- und Schülergrößen, zu ehren. Die Bestplatzierten sowie die erfolgreichsten Newcomer jeder Kategorie erhielten neben der Ehrengabe auch eine kleine Prämie, die sich zwischen 100 bis 200 Euro bewegt.

Für die nötige Abwechslung in dem von Heike Franke, Sportbund-Referentin für Breiten- und Freizeitsport, bestens organisierten Ehrungsmarathon sorgten die Kunst-Kraft-Akrobatinnen des KKSV Mainz-Finthen. Sie beeindruckten mit Hebe- und Wurffiguren, die sie im Juni bei der Deutschen Meisterschaft in Wilhelmshaven ebenso erfolgreich aufführen möchten.

Die größte Gruppe der Sportabzeichen-Erwerber stellten – einmal mehr – die Schulen dar. Fast 60 Prozent der 6360 Sportabzeichen in Rheinhessen werden dort erworben. Pleuger freute sich, gemeinsam mit Peter Heppel vom Ministerium für Bildung, fast allen siegreichen Schulen Urkunde und Pokal persönlich überreichen zu dürfen. „Es ist schön, dass die Wertschätzung, die wir mit so einer Veranstaltung den Sportlern entgegenbringen möchten, auch so gut angenommen wird“, so Pleuger. Besonders laut wurde der Applaus dann bei der zweiten Ehrung der Grundschule am Gleisberg. Die Mainzer Schule wurde auch Landessieger in ihrer Kategorie.

Die Sportvereine kamen auf 37,4 Prozent der abgelegten Fitnessorden, während Polizei, Bundeswehr, Feuerwehr und einige Sonstige die 100 Prozent vollmachten. Florian Monreal, Vertreter von Lotto Rheinland-Pfalz, unterstützte Pleuger bei der Auszeichnung der Vereine. Positiv auch hier: Fast alle hatten den Weg nach Mainz auf sich genommen und waren vor Ort.

Immer eine besondere Anerkennung erhalten diejenigen, die seit Jahren treue „Sportabzeichen-Kunden“ sind. 40 (!) Sportler kamen in diesem Jahr in diesen Genuss. Im absoluten Mittelpunkt standen dabei Helmut Sigel und Klaus Kasten. Die beiden haben 2018 zum 45. Mal den Sportorden erfolgreich bestanden. Niemand im Raum konnte an diesem Tag diese Zahl toppen.

„Sportler wie Sie sind für uns wichtig, sie sind Vorbilder in ihren Vereinen und wichtige Motivatoren für den Wettbewerb“, lobte Richter. Pleuger ergänzte: „In den Schulen wird die Grundlage gelegt, dass die Kinder zum Sport und dem Sportabzeichen kommen und irgendwann einmal hier stehen können und für 25 oder mehr Sportabzeichen geehrt werden.“ Zum Ausklang des kurzweiligen Abends lud Lotto-Rheinland-Pfalz zu einem gemeinsamen Imbiss ein.

Sportabzeichenerwerber mit Anzahl

Ergebnisse Vereins- und Schulwettbewerb

 

 

 

 


Förderpreis der Volksbanken Raiffeisenbanken an Wormatia Worms

Der VfR Wormatia Worms ist beim diesjährigen Wettbewerb „Sterne des Sports“ in Silber für Rheinland-Pfalz von den Volksbanken Raiffeisenbanken des Landes für sein Projekt gegen Leukämie ausgezeichnet worden. Eingereicht wurde es über die Volksbank Alzey-Worms und ihre Niederlassung VR-Bank Mainz. Sabine Hermsdorf, Generalbevollmächtigte der Bank, überreichte den mit 500 Euro dotierten Förderpreis des „Großen Stern des Sports“ in Silber gemeinsam mit Staatssekretär Günter Kern und Dr. Lutz Thieme, Präsident des Landessportbund Rheinland-Pfalz, an Gerd Obenauer vom Vorstand der Wormaten.

Die Auszeichnung „Sterne des Sports“ hebt bundesweit das Engagement von Sportvereinen auf eine große Bühne. Die Siegerprojekte, die jetzt in der Staatskanzlei in Mainz gekürt wurden, unterstreichen diese Aussagen deutlich. In mehreren groß angelegten Aktionen und mit Partnern wie der DKMS gGmbH (Deutsche Knochenmark-Spenderdatei) und dem Klinikum Worms zeigt die Wormatia Worms seit Jahren ein starkes wie nachhaltiges Engagement im unermüdlichen Einsatz für krebskranke Menschen. Spendensammlungen und Typisierungsaktionen des Regionalligisten, die liebenswerterweise unter dem Motto „Mund auf gegen Blutkrebs“ stattfinden, überzeugte nicht nur die Jury auf der Bronze-Ebene. Auch die Landesjury kürte die Maßnahme die Wormatia Worms mit einem Förderpreis, der das Siegerpodest knapp verfehlt hat, und mit dem ein Preisgeld von 500 Euro an die Vereinskasse überwiesen wird.

Den Gesamtsieg sicherte sich der SV Grün-Weiß Müden 1971 mit dem Gewinn des „Großen Stern des Sports“ in Silber für Rheinland-Pfalz. Er wurde für sein Projekt „Alt-Fußballer auf Spuren des Dreißigjährigen Krieges“ ausgezeichnet. Seit Anfang 2017 gibt es beim SV Grün-Weiß Müden 1971 eine Gruppe für Seniorensport. Gesundheit, Spaß und soziale Kontakte zählen für sie mehr als der sportliche Erfolg. Besonders gut kommen gemeinsame Aktivitäten in der freien Natur an, die einem guten Zweck dienen. Zuletzt haben sich die „Alt-Fußballer auf Spuren des Dreißigjährigen Krieges“ begeben und ein 400 Jahre altes, vom Einsturz gefährdetes Steinkreuz saniert, das an die Hungersnot von 1638 erinnert. Zudem wurden alte Wanderwege wieder begehbar gemacht und mit neuer Ausschilderung und Informationstafeln versehen. In Zukunft will der Verein auch Wanderungen anbieten, um Kindern und Jugendlichen historische Zusammenhänge näherzubringen.

Dieses Projekt hat die hochkarätig besetzte Jury, bestehend aus Vertretern des Landes Rheinland-Pfalz, des Landessportbundes, der Volksbanken Raiffeisenbanken sowie Sportlern und Journalisten besonders überzeugt und unter allen eingereichten Bewerbungen zum Gewinner des „Großen Sterns des Sports“ in Silber und damit zum diesjährigen Sieger im Bundesland Rheinland-Pfalz erklärt. Der Preis ist mit 2.500 Euro dotiert.

Überreicht wurden die Ehrenpreise im Festsaal der Mainzer Staatskanzlei von Staatssekretär Günter Kern, Bankvorstand Klaus Peters von der Raiffeisenbank Westeifel als Vertreter der genossenschaftlichen Bankengruppe in Rheinland-Pfalz und Prof. Dr. Lutz Thieme, Präsident des  Landessportbundes Rheinland-Pfalz (LSB) und dem rheinhessischen Weltklasse-Speerwerfer Julian Weber. Durch den Abend führte Christian Döring vom Südwestrundfunk SWR.

Sterne des Sports in Silber, Preisverleihung 2018 für das Land Rheinland-Pfalz, Staatskanzlei, Mainz. Staatssekretär Günter Kern übergibt die Sterne gemeinsam mit Klaus Peters, Vorstand Raiffeisenbank Westeifel, und mit Prof. Dr. Lutz Thieme, Präsident des LSB. Es untersützt sie Speerwerfer Julian Weber.

Sabine Hermsdorf zeigte sich beeindruckt und sieht neben dem Siegerverein auch die Wormatia Worms als Vorbild für andere Vereine, denn beide Vereine zeigten, was man mit Selbstverantwortung und Selbsthilfe – den genossenschaftlichen Werten – alles vor Ort erreichen kann. „Es ist imponierend, wie vielfältig und intensiv das soziale

Engagement von Sportvereinen in Deutschland ist. Als regional verankerte und von Sozialreformern gegründete genossenschaftliche Kreditinstitute freuen wir uns, diese Form des bürgerschaftlichen Engagements hier vor Ort mit den ‚Sternen des Sports’ zu unterstützen.“

Neben der Wormatia Worms wurden weitere fünf Vereine aus Rheinland-Pfalz ausgezeichnet. Über je einen „Kleinen Stern in Silber“ können sich der Turnverein Hochdorf 1894 als Zweitplatzierter und die Vereinigte Turnerschaft Zweibrücken auf Platz 3 freuen. Mit Förderpreisen bedacht wurden die Vereine VfR Wormatia Worms, SV Lasel-Feuerscheid und Turnverein 1861 e.V. im ASV Landau. Insgesamt wurden Preisgelder in Höhe von 6.500 Euro vergeben.

145 Vereine aus ganz Rheinland-Pfalz haben sich 2018 um die „Sterne des Sports“ beworben. Die Auszeichnung für herausragende gesellschaftliche Leistungen in Sachen Integration, Gewaltprävention, Umweltschutz und Gleichstellung – viele sprechen vom „Oskar des Breitensports“ – wurde vom Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) gemeinsam mit den Volksbanken Raiffeisenbanken ins Leben gerufen. Die Initiative zeichnet Sportvereine und ihre vielen ehrenamtlichen Helfer für ihr gesellschaftliches Engagement aus. Mit ihren Angeboten fördern sie Kinder und Jugendliche, tragen zum Schutz der Gesundheit bei, unterstützen Familien oder dienen einem besseren Miteinander. Es sind große Leistungen, die leider immer noch viel zu wenig öffentliche Anerkennung finden. Die „Sterne des Sports“ würdigen diese. Alle Nominierten für die „Sterne des Sports“ in Silber sind Preisträger des „Großen Stern des Sports“ in Bronze und haben sich somit über einen Sieg auf lokaler Ebene für den Wettbewerb auf Landesebene qualifiziert.

Günter Kern sprach von leuchtenden Beispielen, „wie Vereinsarbeit erfolgreich funktioniert“. Gerade auch kleinere Vereine würden die Herausforderungen annehmen und seien „beispielhaft unterwegs“. LSB-Präsident Thieme betonte, die Aushängeschilder in den Vereinen animierten viele Menschen lebenslang Sport zu treiben, um sozial integriert zu werden bzw. es zu bleiben.

Der SV Grün-Weiss Müden 1971 wird Rheinland-Pfalz bei der Verleihung der „Sterne des Sports“ in Gold vertreten. Auf Bundesebene kämpft der Gewinner dann um Gold, womit eine Prämie von 10.000 Euro verbunden ist. Die Sterne in Gold werden am 22. Januar 2019 von Bundeskanzlerin Angela Merkel in Berlin verliehen.


Sterne des Sports in Silber  –  Preisträger Rheinland-Pfalz

  1. Platz (2.500 Euro): SV Grün-Weiß Minden 1971 e.V., ausgezeichnet für das Projekt „Altfußballer auf Spuren des 30-jährigen Krieges“
  2. Platz (1.500 Euro): Turnverein Hochdorf 1894 e.V., ausgezeichnet für das Projekt „Nachwuchskonzept 2022 # MEHR als nur HANDBALL
  3. Platz (1.000 Euro): Vereinigte Turnerschaft Zweibrücken e.V., ausgezeichnet für das Projekt „Eure Gesundheit mit uns“

Förderpreis (500 Euro): VfR Wormatia Worms e.V., ausgezeichnet für das Projekt „Mund auf gegen Blutkrebs“

Förderpreis (500 Euro): SV Lasel-Feuerschied, ausgezeichnet für das Projekt „Rettet die Schnitzel“

Förderpreis (500 Euro): Turnverein 1861 e.V. im ASV Landau, ausgezeichnet für das Projekt „Unterstützung des Förderverein krebskranker Kinder Trier e.V.

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„Ausdruck des Dankes, der Wertschätzung und der Anerkennung“ – LSB-Präsident Thieme und Staatssekretär Kern verleihen Sport-Obelisken an echte Vorbilder

Staatssekretär Günter Kern und LSB-Präsident Prof. Lutz Thieme haben in Mainz Hilde Rodrian (Rockenhausen), Wolfram Boemer (Adenau), Lutz Itschert (Koblenz), Kurt Langenbein (Bad Dürkheim) und Erich Meyer (Alzey) für ihr langjähriges und herausragendes Engagement mit dem Sport-Obelisken ausgezeichnet.

Thieme sagte, er sei „sehr dankbar, dass auf Initiative der Landesregierung schon lange Zeit der Sportobelisk verliehen wird. Das gibt uns die Gelegenheit, über Strukturen, über Zahlen hinweg auf das zu schauen, was für unseren Sport am wichtigsten ist – nämlich die Menschen“. In den rheinland-pfälzischen Sportvereinen gebe es mehr als 100.000 ehrenamtliche Positionen. Monat für Monat würden 1,3 Millionen Stunden unentgeltlich oder aber für einen geringen Betrag geleistet. Dies entspreche etwa 20 Millionen Euro, die aber nicht zu bezahlen wären. „Auszeichnungen wie diese geben uns die Gelegenheit, immer wieder den Blick darauf zu richten, worum es eigentlich geht – dass die Menschen vor Ort genügend Möglichkeiten haben, sich für das zu engagieren, das sie für richtig halten“, so Thieme. „Wir tun gut daran, wenn sowohl LSB als auch Landesregierung immer wieder vom Menschen aus denken.“

Kern sprach von einer „hochwertigen Auszeichnung“, die pro Jahr nur an fünf Personen in Rheinland-Pfalz verliehen werde. „Wer den Sportobelisken erhält, hat im Bereich des Sports Außergewöhnliches geleistet“, betonte Kern. Insbesondere „die Engagierten hinter den Kulissen“ würden mit dem Obelisken gewürdigt. „Ein Ausdruck des Dankes, der Wertschätzung und der Anerkennung dessen, was die Preisträger für die Gesellschaft geleistet haben. Mit einem unermüdliche Engagement bis ins hohe Alter hinein sind sie Vorbilder für die Sportler und die Sportentwicklung in Rheinland-Pfalz und ermuntern andere, sich auch in dieser Art und Weise zu betätigen.“ Die so Dekorierten hätten sich „über Jahrzehnte in gleich mehreren Bereichen überdurchschnittlich engagiert“. Dieses große Engagement sei „in seiner Vielfalt unbezahlbar“. Der Team-Gedanke sei es, der das ausgezeichnete Quintett verbinde, ergänzte Kern.

Zwar sind die Lebensläufe der Preisträger sehr unterschiedlich – doch eines haben sie gemein: Geehrt wurden Menschen, die einen Großteil ihres Lebens dem Sport gewidmet und dabei Beachtliches für die Gemeinschaft geleistet haben.

Hilde Rodrians Leidenschaft gilt dem Ballsport, insbesondere dem Basketball. Seit 1970 engagiert sie sich für diese Sportart. Spielerin, Trainerin, Schiedsrichterin, Frauenwartin, Kassenwartin – keine Aufgabe war ihr zu viel. Ihr Wirken galt unter anderem den Basketballern der Vereinigten Turnerschaft Rockenhausen und dem 2010 gegründeten Basketballclub Fastbreakers Rockenhausen. Seit 1975 arbeitete sie in verschiedenen Funktionen im Vorstand des Basketballverbandes Pfalz und war mit 45 Dienstjahren dienstältestes Vorstandsmitglied. Hilde Rodrian wurde bereits mehrfach für ihren Einsatz vom Sportbund Pfalz und vom Basketballverband Pfalz ausgezeichnet.

Wolfram Boemer ist Gründungs- und Ehrenmitglied des seit 1969 bestehenden Biathlon-Sport-Clubs Adenau. Seit 1984 und bis heute ist er Erster Vorsitzender. Im Schützenkreis Rhein-Ahr war Boemer fünf Jahre lang Sportleiter und acht Jahre stellvertretender Vorsitzender, im Rheinischen Schützenbund viele Jahre Bezirksvorsitzender sowie stellvertretender Vorsitzender für den Bereich Koblenz und zudem Mitglied im Gesamtvorstand des Dachverbandes. Neben Ehrungen des Sportbundes Rheinland und des LSB wurde er mit der Ehrennadel des Landes Rheinland-Pfalz ausgezeichnet.

Lutz Itschert hat sich dem Ruder-Sport verschrieben. Im Ruderclub Rhenania Koblenz war er von 1987 bis 2000 Beisitzer und von 2000 bis 2003 Schatzmeister. Seit 2003 führt er als Vorsitzender die Geschicke des Vereins. Stellvertretender Vorsitzender des Landesruderverbandes Rheinland-Pfalz ist Itschert seit 2011, Vorsitzender des Ruderverbandes Rheinland ebenfalls. Sein Engagement wurde unter anderem vom Sportbund Rheinland und vom Landesruderverband gewürdigt.

Kurt Langenbein trat im März 1948 beim Turnverein Dürkheim 1860 ein. In seiner aktiven Zeit war er erfolgreicher Turner. 1962 übernahm er als Übungsleiter die männliche Turnabteilung. Seitdem trainiert er die jungen Turner und begleitete viele seiner Schützlinge zu Wettkämpfen und Turnfesten. Auch heute steht der 82-Jährige noch zweimal pro Woche in der Halle und unterstützt die sechs- bis zehnjährigen Turner an den Geräten und beim Bodenturnen. Seit 1987 ist Langenbein zudem Abteilungsleiter Turnen männlich und damit verbunden hat er auch einen Sitz im Gremium des Bad Dürkheimer Turnrates inne. Vom Pfälzischen Turnerbund und vom Deutschen Turnerbund hat er zahlreiche Ehrungen erhalten. Im Jahr 2014 erhielt er von der Stadt Bad Dürkheim die goldene Sportehrennadel.

Erich Meyer hat sich viele Jahrzehnte als Übungsleiter Handball im TV 1846 Alzey engagiert. Als aktiver Handball Spieler war er von 1958 bis 1993 für seinen Heimatverein im Einsatz. Ab 1967 engagierte er sich dort als Jugendleiter und ab 1969 als Spielleiter und stellvertretender Abteilungsleiter sowie von 1974 bis 2007 als Abteilungsleiter Handball. Im Jahr 2007 wurde er zum Ehrenvorsitzenden der Handball Abteilung des TV Alzey ernannt. Auch als Schiedsrichter war er 50 Jahre lang im Einsatz, von 1967 bis 2017. In den fünf Jahrzehnten als Unparteiischer leitete er einige spannende Partien. Im Handball Verband Rheinhessen ist er seit 2007 als Vizepräsident engagiert. Seit 2014 ist er als Sportkreisvorsitzender Alzey-Worms für den Sportbund Rheinhessen im Einsatz. Auch im Wintersport kennt sich Meyer aus. So ist er seit 1979 Mitglied im Framersheimer Ski-Club. Auch für diesen Verein war er als Vorstandsmitglied aktiv. Er wurde bereits mit zahlreichen Ehrungen gewürdigt, darunter mit der Ehrennadel des Landes, die er 2008 erhielt.

Stellvertretend bedankte sich Ruderer Itschert für die Auszeichnung. „Wir machen dieses Ehrenamt sehr gerne“, sagte der Chef des Ruderclub Rhenania. „Wir machen es nicht, um geehrt zu werden. Aber wenn wir geehrt werden, dann freuen wir uns darüber.“ Ihm persönlich bereite das Ehrenamt nach wie vor eine Menge Spaß. Die Verleihung des Sportobelisken sei eine tolle Motivation, die mit hohem Zeitaufwand verbundenen Ämter voller Elan weiterzuführen. Michael Heinze

Dazu als Infokasten

Sport-Obelisk

Der Sport-Obelisk ist eine rechteckige, spitz zulaufende und ungefähr 30 Zentimeter hohe Säule aus weißem Marmor, die mit einem stilisierten Lorbeerkranz umgürtet und in Handarbeit gefertigt ist.

Seit 1996 werden mit dem Sport-Obelisken sowohl herausragende Leistungen von Sportlern mit Vorbildfunktion gewürdigt, als auch das Engagement von Menschen, die sich über viele Jahre ehrenamtlich in besonderem Maße für den Sport in Rheinland-Pfalz eingesetzt haben.

Dazu Foto xx_Sportobelisk mit BUZ: Leuchtende Vorbilder: Die Preisträger (v.l.) Lutz Itschert, Hilde Rodrian, Erich Meyer, Wolfram Böhmer und Kurt Langenbein Johannes Mogg, Gisela Liedy, Berthold Mertes und Hans Pracht, hier eingerahmt von Staatssekretär Günter Kern (ganz links) und LSB-Präsident Prof. Lutz Thieme (ganz rechts). Foto: M. Heinze


Die digitale Welt im Sportverein

Vernetzen, austauschen und voneinander lernen – das sind die Leitgedanken der Netzwerktreffen. Mit diesem Wunsch – voneinander zu lernen – trafen sich am Mittwoch, den 13. Juni, knapp 30 Vertreter aus dem Sport zum 3. Netzwerktreffen mit dem Titel „Die Digitale Welt im Sportverein“ im InfoCenter Rheinkultur in Ludwigshafen. mehr…


1000 Sportler im Einsatz

Eine riesen Sportmeile, Sonnenschein und viele begeisterte Menschen in der Innenstadt – der Rheinland-Pfalz-Tag in Worms war ein voller Erfolg. Egal ob Synchronschwimmer, Handballer, Fechter oder Luftsportler – jeder Sportler trug dazu bei. Rund 1000 Sportler haben an drei Tagen einen großen Teil dazu beigetragen.

Mitmachen dringend erwünscht, das wurde den Besuchern der Nibelungenstadt an den 33 Standplätzen der Sportmeile mit auf den Weg gegeben. Und diese nahmen das gerne an. Vor allem die Wassersportarten hatten einen echten „Run“ auf ihre Angebote. Bei über 30 Grad in der Sonne kein Wunder, dass das kühle Nass geradezu magisch die Gäste anzog. Abtauchen im Tauchcontainer oder baden beim Wasserball waren echte Magnete.

Doch auch alle anderen „Sportaussteller“ hatten keinen Grund, sich über Zulauf zu beschweren. Die Luftsportler begeisterten mit einem Flugsimulator, einem Segelflugzeug und einem Ein-Propeller-Sportgerät. Die Skisportler ließen es sich nicht nehmen eine Sommerskiloipe sowie den Rheinhessenbob zu präsentieren. Handball, Fußball, Badminton, Tennis, Tischtennis, Bungee-Run, Kletterturm des Alpenvereins, inklusive Angebote der Lebenshilfe, Trampolinspringen, Kraftsport, Asiatischer Kampfsport in allen Variationen – kurzum, es gab verteilt über einen Kilometer quer durch das Wormser Innenstadtgebiet eine Attraktion neben der nächsten. Auf dem Barabarossaplatz, dem Ende der Sportmeile, zeigten sich schließlich nochmal fast 35 Vereine. Auf der Bühne des Sportbundes Rheinhessen wurde getanzt, gekämpft, Kunstrad gefahren und noch vieles mehr. Als Krönung hatte der Sport auch noch eine eigene Zugnummer beim großen Festumzug. Als Nummer 46 machte sich der Tross aus rund 100 Sportler unterschiedlichster Couleurs auf durch die Straßen der Nibelungenstadt.

„Wir sind froh und stolz, wie sich unsere Vereine mit uns hier präsentiert haben. Es ist einfach schön zu sehen, wie viel ehrenamtliche Arbeit geleistet wird. Keinem war etwas zu viel, alle hatten sichtlich Spaß“, sagte Helmut von Moltke, Präsident des Sportbundes Rheinhessen. Gleich an seinem ersten Wochenende nach seiner Wahl des Dachverbandes durfte er Ministerpräsidentin Malu Dreyer sowie Staatssekretär Randolf Stich und dem Wormser Oberbürgermeister Michael Kissel die Qualität des rheinhessischen Sports zeigen. Besonders die sehr gute Zusammenarbeit mit der Sportförderung der Stadt Worms und den Mitarbeitern der Staatskanzlei hob er dabei hervor. Einen großen Anteil am Erfolg hatten dabei namentlich Uwe Franz als Sportdezernent der Stadt Worms mit seinem Team unter der Leitung von Sportreferent Gerd Vogt sowie Christoph Häusl und Marcus Stier aus der Staatskanzlei. „Das Team des Sportbundes war voll des Lobes über die Zusammenarbeit. Das gebe ich natürlich gerne weiter.“


Erfolgreiche Sportabzeichensportler geehrt

In einer Feierstunde war es nun soweit: Der Sportbund Rheinhessen ehrte die erfolgreichsten Sportabzeichen-Erwerber des Jahres 2017. Im gebührenden Ambiente, in der Lotto-Loge in der OPEL ARENA von Mainz 05, freute sich Präsident Magnus Schneider, viele aktive Sportler wiederzusehen, aber auch etliche „Newcomer“ für ihre erfolgreiche Teilnahme auszuzeichnen. Leider blieb es ihm nicht erspart, erstmals seit drei Jahren auf sinkende Zahlen beim Sportabzeichen hinzuweisen. mehr…


Trauer-App

Der Landesarbeitskreis „Kirche und Sport“ des LSB (in dem auch der Sportbund Rheinhessen mit Rainald Kauer eingebunden ist) hat eine Trauer-App für Übungsleiter herausgebracht. Auch wenn jedem Verein zu wünschen ist, diesen Service nie zu brauchen, weiß jeder im Sport von Gefahren und Schicksalsschlägen rund um Wettkämpfe und Training. „Mit dieser App sind wir tief im seelsorgerischen Bereich aktiv“, machte der Landauer Pfarrer Ralf Neuschwander, Vorsitzender des Landesarbeitskreises, deutlich.

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Kirche und Sport

Zum Landessportbund Rheinland-Pfalz gehören mehr als 6.100 Vereine mit gut 1,6 Millionen Mitgliedern. Und natürlich auch Landeskirchen und Bistümer, deren Gebiet auch über das Bundesland Rheinland-Pfalz hinausreicht. Thorsten Richter, stellvertretender Geschäftsführer des Sportbundes Rheinhessen, führte ein Interview mit Rainald Kauer, Vertreter des Sportbundes Rheinhessen im Landesarbeitskreis Kirche und Sport. mehr…


2. Netzwerktreffen der Sportregion Rhein-Neckar „Die digitale Welt im Sportverein“

Einen weiten Blick voraus wagten die Veranstalter des 2. Treffens zur „Digitalen Welt im Sportverein“. In der altehrwürdigen Turbinenhalle auf Einladung des EWR in Worms versammelten sich über 50 Multiplikatoren aus dem Sport, um sich gemeinsam mit Referenten von ZDF digital, dem Sportbund Pfalz sowie VRM lokal mit Strategien und Zukunftsvisionen in Kommunikationskanälen zu beschäftigen. mehr…


„Jeder Mensch hat eine Macke und das ist normal“

Mit einem besonderen Thema des menschlichen Zusammenlebens beschäftigte sich der Südwestdeutsche Fußball-Verband (SWFV) und die Steuerungsgruppe für Inklusion „einfach – gemeinsam“ des Landes Rheinland-Pfalz am Wochenende auf dem Gelände der Technischen Universität in Kaiserslautern. Unterstützt durch die drei Sportbünde Pfalz, Rheinhessen und Rheinland luden die Organisatoren zu einem Praxistag „Inklusion im Sport“ ein.

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„Das Grüne Band“ 2017: Zwei Mainzer Vereine ausgezeichnet

5.000 € für vorbildliche Talentförderung und großes Lob von einer Olympiasiegerin, olympisch, klassisch, trendy, gesellig: Die ganze Vielfalt des Sports strahlte, als am 26.09.2017 in festlichem Rahmen in Frankfurt sieben Klubs aus Hessen, Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz mit dem „Grünen Band für vorbildliche Talentförderung im Verein“ ausgezeichnet wurden. mehr…


Rheinhessens Sportdachverband und Sportgerätehersteller kooperieren für 7 Jahre

Eine ungewöhnlich lange Kooperationszeit haben der Sportbund Rheinhessen und der Sportgeräte-Hersteller fortuna aus Gehlert im Westerwald vereinbart. Sieben Jahre lang läuft eine Vereinbarung, die die beiden Institutionen unterschrieben haben. Magnus Schneider und Joachim Friedsam zeichneten den Vertrag für den Sportdachverband gegen, für Fortuna setzte Mark-Oliver Liedtke seine Unterschrift unter die Vereinbarung. Diese setzt sich zum Ziel, den rheinhessischen Sportvereinen und Verbänden unter anderem in sicherheitsrelevanten Fragen unter die Arme zu greifen und das Sport- und Freizeitzentrum in Seibersbach in seiner Infrastruktur zu verbessern. Konkret wird das Förderprogramm für langlebige Sportgeräte durch so genannte RAL-Checks erweitert. Diese Untersuchungen prüfen Sportgeräte, die lange im Vereinseinsatz sind, auf einwandfreie Sicherheit in der täglichen Nutzung.

Vorteile der Vereinbarung für Vereine und Verbände:

Neuer Zuschuss für Sportgeräteprüfungen

  • 15 kostenlose RAL-Checks pro Jahr (Bewerbung über Geschäftsstelle Sportbund Rheinhessen) stehen ab sofort zur Verfügung
  • Auf alle RAL-Checks für Vereine gibt es darüber hinaus 20 Prozent Rabatt, wenn Sie bei Beauftragung von fortuna Sportgeräte auf die Kooperation mit dem Sportbund Rheinhessen verweisen!

Vergünstigungen für Vereine des Sportbundes Rheinhessen

  • Nach der erstmaligen Registrierung (Adresse hier) erhalten Sie einen kostenfreien Zugang zu exklusiven Angeboten.
  • Sie können sich als Verein und all Ihren Mitgliedern – egal ob zehn oder 1.000 – einen Zugang zum fortuna Sportgeräte Online-Shop freischalten und jedem einzelnen einen 20 Euro-Gutschein (ab einem Einkaufswert von 100 Euro) zukommen lassen.
  • Hierzu müssen Sie lediglich diesen Link https://www.fortuna-sport.de/informationen/registrierung/ in einer Rundmail an Ihre Mitglieder weiterleiten.
  • Jedes Mitglied kann über diesen Link ein eigenes Shop-Konto einrichten. Das Mitglied registriert sich online mit einem Hinweis, dass es Mitglied in Ihrem Verein ist.
  • So ist es fortuna Sportgeräte möglich, dass jeder Verein so viele Zugänge erhält, wie er nach der letzten Bestandsmeldung (2016) Mitglieder hat.

Verbesserung der Sportschule Seibersbach

  • Für die Ausbildung und Qualifizierung der Übungsleiter und Trainer stellt fortuna dem Sportbund Rheinhessen für die Sportschule neue Geräte zur Verfügung
  • Ein Kommunikationsbereich in der Sportschule entsteht und wird mit neuen Möbeln ausgestattet (Achtung Nachhaltigkeit: Neue Möbel entstehen aus alten Sportgeräten!)
  • Die Planung eines Beachsoccer/Volleyball-Feldes durch fortuna Sportgeräte läuft. Damit werden neue Ausbildungsmöglichkeiten erschlossen.

„Unser Fokus bei solchen Partnerschaften liegt immer darauf, wie wir unser Netzwerk erweitern können, um die Vereine und Verbände in ihrer Arbeit zu unterstützen und gute Rahmenbedingungen zu schaffen“, sagt Magnus Schneider, Präsident des Sportbundes Rheinhessen. Deshalb sei die Anbahnung mit Fortuna schnell und unkompliziert passiert. „Das deckt sich auch mit unseren Vorstellungen, wie wir Partnerschaft anlegen“, so Liedtke, CEO des Sportgeräte-Herstellers. 15 RAL-Checks, vergleichbar mit TÜV-Prüfungen für Sportgeräte, werden den Klubs jährlich kostenfrei zur Verfügung gestellt. Klopfen Vereine direkt bei Fortuna wegen solcher Prüfungen an, winken satte Rabatte für die Mitglieder des rheinhessischen Sportbundes.

Unterschrift Kooperation Sportbund Rheinhessen mit fortuna Sportgeräte

v.l.n.r. Magnus Schneider, Mark-Oliver Liedtke, Joachim Friedsam

„Wir handhaben die kostenlosen Checks ähnlich wie ein Zuschussprogramm“, so Joachim Friedsam, Geschäftsführer des Sportbundes Rheinhessen. „Vereine stellen einen Antrag und wir vergeben nach Eingang die Prüfungen.“ Aus Sicht des Dachverbandes wird damit ein weiterer Rahmen für eine gute und vor allem sichere Sportausübung gesetzt. „Wir ermutigen Vereine, langlebige Sportgeräte zu kaufen und motivieren nun auch dafür, dass diese nach einer gewissen Zeit auf ihre Sicherheit überprüft werden“, so Friedsam. In der Sportschule Seibersbach finden diese Prüfungen jährlich statt.

Ebenfalls vereinbart wurde, dass neue Geräte für die Aus- und Fortbildung der Trainer und Übungsleiter in der Sportschule Seibersbach zur Verfügung gestellt werden. Darüber hinaus wird die Partnerschaft über Logoplatzierungen auf den jeweiligen Internetseiten sowie im Online-Shop von Fortuna (www.fortuna-sport.de) sowie in der Regelkommunikation deutlich. Mitglieder von rheinhessischen Sportvereinen erhalten einen eigenen Zugang zu dem Webshop und damit direkt vergünstigte Konditionen, unter anderem einen 20-Euro-Gutschein für einen Einkauf ab 100 Euro für die Vereine und jedes Mitglied.

Das ist fortuna Sportgeräte
Fortuna-sportgeräte ist ein Traditionsunternehmen aus Rheinland-Pfalz, das mittlerweile auf eine 60-jährige Geschichte zurückblickt. Neben Service und Instandhaltung bietet Fortuna auch Sporthallenplanung sowie den Verkauf von Sportgeräten an. In einer eigenen Manufaktur werden viele der Geräte direkt hergestellt oder zur Instandhaltung saniert. Rund 45 Mitarbeiter sind dafür beschäftigt.

Sie finden die Firma fortuna Sportgeräte hier…


Sportpiktogramme von Apnoetauchen bis Zumba

Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) stellt für seine Verbände und die mehr als 90.000 Sportvereine in Deutschland ab sofort neue Sportpiktogramme für die nichtkommerzielle Nutzung zur Verfügung. Die lizenz- und kostenfreien Grafiken können aber auch von Kommunen, Schulen und anderen gemeinnützigen Organisationen verwendet sowie von Medien und Journalisten im redaktionellen Umfeld eingesetzt werden.

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