„Gemeinsam Neues schaffen“ – Ein Projektwettbewerb der BASF –

Vereine aus den verschiedensten Bereichen ermöglichen ein lebenswertes Umfeld. Deshalb will die BASF Kooperationsprojekte fördern, die aus mindestens zwei gemeinnützigen Organisationen bestehen und entweder die Teilhabe und Integration verschiedener Bevölkerungsgruppen verbessern oder den Forscher- und Entdeckergeist stärken. Das Preisgeld für alle Gewinnerprojekte beläuft sich auf insgesamt 200.000 Euro. Bewerben können sich alle Projekte aus der Metropolregion Rhein Neckar, zu der im Gebiet Rheinhessen nur der Sportkreis Worms gehört, bis zum 29.11.2019.

Hier geht es zur ausführlichen Ausschreibung

 


„Sporthelden 2019“ gesucht

„Sporthelden 2019“ gesucht

SWR Sport in Rheinland-Pfalz sucht Sportlerinnen und Sportler aus Rheinland-Pfalz, die im Jahr 2019 herausragende Leistungen oder Engagements erbracht haben. Es geht dabei nicht in erster Linie um Titel, Triumphe, WM-Teilnahmen, Medaillen oder Rekorde.

Es geht um beeindruckende Persönlichkeiten und deren besondere Geschichten in diesem Sportjahr. Diese könnten sein: Eine besonders faire Geste, ein respektvoller Verzicht, ein herausragendes ehrenamtliches Engagement, eine starke Haltung gegen Rassismus, das Verarbeiten eines Schicksals-schlages, das couragierte Anprangern von Missständen oder das Meistern der Doppelbelastung Beruf/Sport. Jung oder Alt, Profi oder Amateur, Mann oder Frau – wir suchen die „Sporthelden 2019“ aus Rheinland-Pfalz. Fünf dieser „Helden“ wollen wir einer breiten Öffentlichkeit vorstellen.
Unsere Bitte: helfen Sie uns, originelle, engagierte, beeindruckende Sportler und deren Geschichte zu finden. Sie haben die besten Kontakte und kennen die besten Storys.

Schicken Sie uns Ihre Vorschläge bitte bis zum 7. November 2019 mit Name und Kontakt des Athleten sowie mit der kurzen Geschichte dazu in wenigen Zeilen per mail an christian.doering@swr.de.

Die SWR-Sportredaktion wählt dann fünf „Sporthelden“ aus. Wir werden die fünf Kandidaten mit einem Kamerateam besuchen und jeweils ein Porträt produzieren. Das Ganze präsentieren wir zunächst online auf www.swr.de/sport und am 22.12.2019 im SWR-Fernsehen in unserer Sendung SWR Sport in Rheinland-Pfalz. Auf www.swr.de/sport erfolgt auch die Wahl zum „Sporthelden 2019“.

Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung.


Rheinland und Rheinhessen wird zu RTTVR

Dichtelbach. Samstagnachmittag um 15:06 war es soweit: Der Tischtennisverband Rheinland (TTVR) und der Rheinhessische Tischtennis-Verband (RTTV) vollendeten mit ihren Delegierten im Hunsrücker Ort Dichtelbach eine jahrelange Vorbereitungsphase auf einen großen Wurf: Beim außerordentlichen Verbandstag beschlossen die beiden Verbände ihre Verschmelzung zum 1. Januar 2020. Die beiden Verbände gehen ab sofort gemeinsam als Tischtennisverband Rheinland/Rheinhessen (RTTVR) auf die Reise in die Zukunft. TTVR-Präsident Felix Heinemann wird den neuen Verband führen. Er freute sich über einen einstimmigen Beschluss pro Fusion. RTTV-Präsident Markus Baisch, bleibt dem neuen Verband als Ehrenpräsident erhalten. Sein Verband stimmte ebenfalls für die Fusion – hier hob allerdings ein Delegierter seine Hand dagegen. Die Geschäftsstelle des neuen RTTVR wird in Koblenz sein..


Verein des Monats

FC Teutonia 1908 Weiler e.V. im September „Verein des Monats“

– Rheinhessischer Verein setzt sich bei einem der größten Vereinswettbewerbe Deutschlands durch
– 10.000 Euro Preisgeld von der Sparda-Bank Südwest
– Projekt für gesunde Ernährung und Bewegung ausgezeichnet.

Der FC Teutonia 1908 Weiler e.V. ist der September-Gewinner des Vereinswettbewerbs „Verein des Monats“, ausgerichtet vom Online-Portal vereinsleben.de. Gemeinsam mit der Sparda-Bank Südwest, dem Landessportbund Rheinland-Pfalz mit seinen regionalen Sportbünden, sowie den Radiosendern RPR1. und bigFM sucht vereinsleben.de jeden Monat bis November 2019 einen Sportverein, der sich in besonderer Form engagiert – ob in sozialen oder gesellschaftspolitischen Bereichen. Die Gewinner dürfen sich jeweils über einen Preis von 10.000 Euro freuen.

Kinder und Jugend im Fokus
Dem Verein liegt es am Herzen die Betreuung von Kindern zu organisieren. Und dabei machen sie schon richtig viel: in 5 Ganztagsschulen und 8 Kindergärten betreut der Verein pro Woche ca. 450 Kinder und Jugendliche. Dazu kommen noch die Ferienprogramme, in welchen sie die 300 Kinder den ganzen Tag beschäftigen mit Events und sportlichen Aktivitäten. Flüchtlingskindern und Kindern aus sozial schwachen Familien werden finanziell dabei unterstützt, damit jeder daran teilnehmen kann. Diese Betreuung möchte der Verein weiter ausbauen und verfestigen. Mit rund 2.700 Stimmen konnte sich der Verein nun bei der Abstimmung gegen vier weitere Vereine durchsetzen. Damit gewinnt der Verein aus der Rheinhessen 10.000 Euro für die Vereinskasse, bereitgestellt von der Sparda-Bank Südwest. Sportvereine aus Rheinland-Pfalz und dem Saarland können sich bis November 2019 für den Wettbewerb registrieren.

Verein des Monats September (FC Teutonia 1908 Weiler e.V.) bei RPR1. Ludwigshafen | Preisverleihung am 16.10.2019 | vereinsleben.de
Selina Schmitt (Moderatorin, RPR1)
Leonardo Picardi (Leiter vereinsleben.de, Leiter Creative Sales RPR1.)
Alexander Focke (Produktmanager, vereinsleben.de)
Dominik Seel (Content Manager, vereinsleben.de)
Partner
Joachim Friedsam (Geschäftsführer, Sportbund Rheinhessen)
Michael Hattemer (Leiter Marketing und Kommunikation, Sparda-Bank Südwest)
Siegerverein
Bernd Steiner (Schriftführer, FC Teutonia 1908 Weiler e.V.)
Michael Gorges (Kassierer, FC Teutonia 1908 Weiler e.V.)
Katrin Hipler (Trainerin, FC Teutonia 1908 Weiler e.V.) | Foto © by Boris Korpak

TSV Schott Mainz e.V. im August „Verein des Monats“

„Gesunder Körper will bewegt werden“
Nach dem Motto ein „gesunder Körper will bewegt werden“, sieht sich der TSV in der Pflicht, einen positiven Beitrag zur Entwicklung von Kindern und Jugendlichen zu leisten. Die spielerische Vermittlung von Spaß und Freude an Bewegung („SPIELEND ALLES LERNEN“) ist das Konzept der Kinder-Sportakademie (KiSA) des TSV. Zu einem gesundheitsorientierten Sport- und Bewegungsangebot gehört aber auch das Thema Ernährung. Das Programm ‘Gesunde Ernährung und Bewegung‘ wurde entwickelt und in die KiSA integriert. Kindern werden gesundheitsfördernde Kompetenzen dabei vor allem auf spielerische und spaßmachende Weise vermittelt. Das Projekt wird immer erweitert, um Kindern die altersgemäße motorische Entwicklung durch gezielte Schulung koordinativer Fähigkeiten zu ermöglichen. Mit knapp 3.500 Stimmen konnte sich der Verein nun bei der Abstimmung gegen vier weitere Vereine durchsetzen. Damit gewinnt der Verein aus der Rheinhessen 10.000 Euro für die Vereinskasse, bereitgestellt von der Sparda- Bank Südwest. Sportvereine aus Rheinland-Pfalz und dem Saarland können sich bis November 2019 für den Wettbewerb registrieren.

v.l. Selina Schmitt (Moderatorin, RPR1), Joachim Friedsam, Sportbund Rheinhessen, Michael Hattemer, Sparda-Bank Südwest, Till Pleuger (1. Schatzmeister und Pressesprecher, TSV SCHOTT Mainz e.V.), Christian Hessel (Kassierer der Abteilung Fußball, TSV SCHOTT Mainz e.V.) Leonardo Picardi, vereinsleben.de Verein des Monats August (TSV SCHOTT Mainz e.V.) Preisverleihung vom 10.09.2019 bei RPR1.

 

TG 1846 Worms – Hockey e.V. im Juli „Verein des Monats“

Mit dem „Wormser Weg“ in die Zukunft
Das Trainerteam der TG Worms Hockey Abteilung setzt sich aus ca. 25 jungen engagierten Damen- und Herrenspieler zusammen. Diese waren selbst alle Jugendspieler bzw. Jugendspielerinnen der TGW. Um das Trainerteam weiterzuentwickeln, möchte der Verein gerne über einen längeren Zeitraum mit einem externen Trainerexperten zusammenarbeiten. Es sollen einheitliche Leitlinien für das Kinder- und Jugendtraining im sportlichen sowie im sozialen Bereich entwickelt werden. Außerdem soll der Experte mit jedem einzelnen Trainer Stärken und Schwächen erarbeiten und individuell weiterentwickeln, sodass die ca. 200 Kinder und Jugendlichen der TG Worms Hockey optimal betreut und trainiert werden.
Mit dem „Wormser Weg“ in der Ausbildung der Kinder und Jugendlichen will der Verein auf externes Fachwissen zurückgreifen und dadurch sein engagiertes und junges Trainerteam im hockeyspezifischen Trainingsbereich weiterbilden und als Persönlichkeiten stärken. Die TG Worms Hockey möchte seinen Trainerinnen und Trainern als Verein etwas zurückzahlen, weil sie in so jungen Jahren bereits Verantwortung für Kinder und Jugendliche übernehmen. Die Werte Wertschätzung, Teamgeist, Zusammenhalt im Verein sowie die soziale und sportliche Entwicklung der Kinder und Jugendlichen stehen im Mittelpunkt des Wormser Weg.

Verein des Monats Juli (TG 1846 Worms-Hockey e.V.) | Foto © by Boris Korpak | www.cityguide-rhein-neckar.de

 

TuS Worms-Weinsheim 1887 / 1916 im Mai „Verein des Monats“

Investitionsplanung für die Vereinsjugend
Sicher in die Zukunft soll es für den TuS Worms-Weinsheim 1887 / 1916 gehen – und das im wahrsten Sinne des Wortes. Der Mannschaftsbus der Vereinsjugend, der seit 18 Jahren schon zig Generationen von Spiel zu Spiel gebracht hat, soll nun endgültig in den Ruhestand geschickt werden. Damit der Verein auch in Zukunft sicher unterwegs ist, soll ein neues Fahrzeug her. Sicher war ihnen am Ende auch der Sieg beim Wettbewerb „Verein des Monats“. Mit über 5.000 Stimmen konnte sich der Verein bei der Abstimmung gegen vier weitere Vereine durchsetzen. Damit gewinnt der Verein aus Rheinhessen 10.000 Euro für die Vereinskasse, bereitgestellt von der Sparda-Bank Südwest. Sportvereine aus Rheinland-Pfalz und dem Saarland können sich bis November 2019 für den Wettbewerb registrieren.

Preisverleihung „Verein des Monats“ Mai 2019 TuS Weinsheim im RPR 1. Sendezentrum Ludwigshafen | Foto © by Boris Korpak | www.cityguide-rhein-neckar.de | 27.05.2019

 


Sportplakette RLP für Rheinhessen-Ehrenpräsidentin Karin Augustin

Karin Augustin, Ehrenpräsidentin des Landessportbundes Rheinland-Pfalz und Ehrenpräsidentin des Sportbundes Rheinhessen hat am Dienstag, 15. Oktober im Festsaal der Mainzer Staatskanzlei aus den Händen von Ministerpräsidentin Maly Dreyer die Sportplakette des Landes Rheinland-Pfalz verliehen bekommen. mehr…


Die Erfolgsstory läuft weiter… 21. Gutenberg Marathon Mainz startet am 10. Mai 2020

Am Samstag, 21. September 2019 öffnet das Anmeldeportal zum 21. Gutenberg Marathon Mainz. Das aktuelle 2020er-Logo präsentiert das Marathon-Team gern schon vorab. Im Jahr 2000 wurde der Marathon zum 600. Geburtstag von Johannes Gutenberg ins Leben gerufen. Was damals zunächst als einmalige Veranstaltung gedacht war, entwickelte sich großartig – und die Erfolgsstory geht weiter, das Feld läuft und läuft und läuft…

Nach mittlerweile 20 Jahren – 2019 begrüßte Mainz ein numerisch deutlich angewachsenes Starterfeld am Rhein – und vier mit dem DLV gemeinsam durchgeführten Deutschen Marathon- Meisterschaften bleibt der Gutenberg Marathon Mainz eine „echte Größe“ im bundesweiten Laufkalender. Aktuell avanciert er weit über die Mainzer Grenzen hinaus zu einem Treffen für zuletzt über 8000 Langstreckensportler/innen.

Jedes Jahr aufs Neue bleibt es ein eindrucksvolles Erlebnis, als aktiver Teilnehmer auf der Strecke dabei und „mittendrin zu sein“. Die besondere Mainzer Atmosphäre an der Strecke, für die wieder viele tausende Sportlerinnen und Sportler sowie Zuschauer, zahlreiche Moderatoren und Musikgruppen sorgen werden, bleibt einzigartig.  Es  lohnt  sich,  bei  diesem  unvergesslichen  Erlebnis dabei  zu  sein:  „Save  the  Date!“  Am  10.  Mai  2020  ist  erneut Marathon-Tag!

Ab  Samstag,  21.  September  2019  sind  die  Meldelisten  erneut „scharf geschaltet“ unter www.marathon.mainz.de.

Zur Vorbereitung auf den Marathon wird auch in 2019 wieder der Mainzer Lauf-Kongress starten.

Als gute Vorbereitung auf den Gutenberg Marathon stellte sich in den vergangenen Jahren der Mainzer Lauf-Kongress heraus. Dieser geht am 09. November auch schon in seine 14. Runde und bietet den Teilnehmern ein abwechslungsreiches Programm und die perfekte Mischung von Theorie und Praxis. Mit dem angeeigneten Wissen und der dann deutlich effektiveren Vorbereitung wird der 21. Gutenberg Marathon zu einem Kinderspiel!

Hier gehts zum Flyer des Mainzer Laufkongress 2019…

Hier gehts direkt zur Anmeldung zum 14. Mainzer Laufkongress…

Hier gehts zu einem Video vom Sportbund Rheinhessen über den 13. Mainzer Laufkongress…

 


„Großer Stern des Sports“ in Mainz verliehen

Mainzer Volksbank, Volksbank Alzey-Worms und Sportbund Rheinhessen ehren 22 Vereine

Vorbildliche Leistungen der Sportvereine im gesellschaftlichen Engagement standen wieder im Mittelpunkt der Auszeichnung der Siegervereine bei den „Sternen des Sports“. Mit der Verleihung des „Großen Sterns in Bronze“ für den TV 1863 e.V. Worms-Leiselheim und sein Projekt „Bounce against cancer – Bewegung gegen Krebs / Aktionstag im Rahmen der DMM Trampolin synchron in Worms“ schaffte es wie im Vorjahr ein Wormser Verein an die Spitze des bundesweit angelegten Breitensport-Oscars. Den Preis und damit verbunden 2.000 Euro Preisgeld erhielt der Wormser Verein im proppenvollen Forum der Mainzer Volksbank, die gemeinsam mit der Volksbank Alzey-Worms und dem Sportbund Rheinhessen den Wettbewerb in der Region Rheinhessen ausschreibt. Der TSV Schott Mainz mit seinem Projekt für Kinder, „Ernährung in Bewegung“ sowie die Handballspielgemeinschaft Worms mit ihrer Initiative zu Gunsten eines an Leukämie erkrankten Jungen „Benefiz-Spiel für Jamie Neiss & DKMS“ belegten punktgleich den zweiten Platz und erhielten beide 1.500 Euro.

 

Sterne des Sports 2019 in Bronze

„Bewegung gegen Krebs“ überzeugt Jury

Das Siegerprojekt „Bewegung gegen Krebs“ fußt auf zwei Informationstagen, mit denen der TVL über das seit 2017 bestehende Konzept in Worms informierte. Bei diesen Tagen wurde gezeigt, wie Mitglieder verschiedener Rehasportgruppen bei und nach Krebserkrankungen Kraft schöpfen und gegen die Krankheit und deren Folgen ankämpfen. In Zusammenarbeit mit einem sportwissenschaftlichen Betreuer hat sich das Angebot des TVL auch in der Krebsnachsorge und -prävention etabliert. An beiden Aktionstagen standen rund 1.300 Besuchern Mitglieder der Selbsthilfegruppen, Sportwissenschaftler, Physiotherapeuten, Trainer, Fach-, Ober-, und Chefärzte der onkologischen Zentren des Klinikum Worms und der onkologischen Schwerpunktpraxis Rede und Antwort zu Fragen rund um Prävention, Therapie und Nachsorge bei Krebserkrankungen. Fitnesstests rundeten das Programm ab.

Eine Besonderheit am Standort Mainz ist die Verleihung von gleich drei „Sternen des Sports“ in Bronze. Ausgezeichnet wurden in diesem Jahr drei Vereine aus verschiedenen Sportkreisen – neben Rheinhessen auch das Bundesland Hessen und die Region Nordpfalz, in denen die teilnehmenden Banken tätig sind. Für Hessen überzeugte der Judo-Club Kim-Chi Wiesbaden als Wiederholungssieger die Jury mit dem Schulprojekt „Chance auf Bildung – Gewaltfrei lernen“.


Neue Obergrenze für Datenschutzbeauftragte

Eine gute Nachricht gibt es aktuell aus dem Bereich Datenschutz: Der Bundestag hat in seiner Sitzung am 27. Juni 2019 einen Gesetzesentwurf zur Änderung des § 38 Bundesdatenschutzgesetz beschlossen. Demnach müssen sich statt wie bisher 10 Personen, nun „in der Regel mindestens 20 Personen ständig mit der automatisierten Verarbeitung personenbezogener Daten beschäftigen“, damit ein Datenschutzbeauftragter im Verein ernannt werden muss.

Diese Änderung stellt eine große Entlastung dar. Meist kleine und mittelgroße Vereine können demnach auf die ohnehin schwere Suche nach einem Datenschutzbeauftragten verzichten. Nach erfolgter Zustimmung des Bundesrates, kann die Gesetzesänderung in Kraft treten.

Bitte beachten Sie, dass damit jedoch keine Lockerung der sonstigen gesetzlichen Datenschutz-Regelungen verbunden ist. Bei Fragen dürfen Sie sich gerne melden…


Verein des Monats – Herzlichen Glückwunsch!

Vereinsleben.de: TG 1846 Worms – Hockey e.V.! Ihr seid unser Verein des Monats Juli 2019 und erhaltet somit 10.000 Euro für die Vereinskasse von der #Sparda-Bank Südwest!
Wir freuen uns darauf, Euch in zwei Wochen zur Preisübergabe bei unserem Medienpartner RPR1. begrüßen zu dürfen!

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Herzlichen Glückwunsch für „Das Grüne Band“!

Der Taekwondo Club Ingelheim e.V. ist einer der 50 Sportvereine in Deutschland, der „Das grüne Band“ für vorbildliche Talentförderung im Verein erhält. Commerzbank und DOSB wählten mittels einer hochkarätig besetzten Jury die Gewinnervereine des Jahres 2019 aus und die Ingelheimer Sportler sind dabei! Auch in diesem Jahr haben sich engagierte Sportvereine aus kleinen Gemeinden bis hin zu Großstadtvereinen beworben. Unter den Prämierten sind etablierte Sportarten wie Turnen und Schwimmen, inklusive wie Goalball für Menschen mit Sehbehinderung, aber auch neue Sportarten wie Baseball und Karate, die bei den Olympischen Spielen 2020 in Tokio ins Programm aufgenommen wurden. So unterschiedlich die Vereinsstrukturen und die Sportarten sind: Alle Vereine eint ihre hervorragende Nachwuchsarbeit, für die sie die Auszeichnung „Das Grüne Band“ erhalten. Weitere Informationen hier…

Was ist das „Grüne Band“?

Seit 1986 fördern die Commerzbank AG und der Deutsche Olympische Sportbund über die Initiative „Das Grüne Band für vorbildliche Talentförderung im Verein“ Kinder und Jugendliche.  Das „Grüne Band“ belohnt konsequente Nachwuchsarbeit im Leistungssport, unabhängig von der Vereinsgröße oder der Popularität der Sportart. Für das „Grüne Band“ können sich Vereine oder einzelne Abteilungen bis Ende März jeden Jahres bei ihren Spitzenverbänden bewerben. Die Bewertungskriterien ergeben sich aus dem Nachwuchsleistungssport-Konzept des DOSB und schließen unter anderem die Trainersituation, die Zusammenarbeit mit Institutionen wie Schulen oder Olympiastützpunkten, die Doping-Prävention sowie pädagogische Aspekte der Leistungsförderung mit ein.

Die Jury prämiert jedes Jahr 50 Vereine oder Vereinsabteilungen aus den olympischen und nicht olympischen Spitzenverbänden des Deutschen Olympischen Sportbundes, deren sportfachlichen Voraussetzungen zur Förderung erfüllt sind. Voraussetzung für die Vereine ist, dass sie aktive Talentsuche und -förderung von Jugendlichen sowie aktive Dopingprävention betreiben.

Das „Grüne Band“ von Commerzbank und dem Deutschen Olympischen Sportbund ist mit einer Förderprämie von je 5.000 Euro für die leistungssportliche Nachwuchsarbeit der ausgezeichneten Vereine verbunden.


Sportabzeichen-Ehrung in Mainz

Es war eine bunte Mischung begeisterter Sportabzeichen-Erwerber, die sich in der Lotto-Loge der Opel Arena in Mainz eingefunden hatte. Der Sportbund Rheinhessen lud alle erfolgreichen Sportlerinnen und Sportler ein, die es geschafft hatten, entweder mit ihrem Verein, ihrer Schule oder aufgrund ganz persönlicher Wiederholungszahl, sich im Jahr 2018 eine besondere Ehrung verdient zu haben. Knapp 100 Sportler folgten der Einladung. Darüber hinaus freute sich der Dachverband über eine Trendwende mit wieder steigender Erwerberzahl in der Region.

Letzteres war eine gute Nachricht, die Till Pleuger zu Beginn mitteilte: „Wir liegen mit rund 400 Sportabzeichen mehr als im Vorjahr wieder im wachsenden Bereich“, sagte der ehrenamtliche Vizepräsident des Sportbundes. Gemeinsam mit Thorsten Richter, stellvertretender Geschäftsführer des Sportbundes, moderierte er den Abend. Beide hatten die ehrenvolle Aufgabe die jeweils besten drei Schulen sowie Vereine in den unterschiedlichen Kategorien, jeweils eingeteilt in Gruppen nach Mitglieder- und Schülergrößen, zu ehren. Die Bestplatzierten sowie die erfolgreichsten Newcomer jeder Kategorie erhielten neben der Ehrengabe auch eine kleine Prämie, die sich zwischen 100 bis 200 Euro bewegt.

Für die nötige Abwechslung in dem von Heike Franke, Sportbund-Referentin für Breiten- und Freizeitsport, bestens organisierten Ehrungsmarathon sorgten die Kunst-Kraft-Akrobatinnen des KKSV Mainz-Finthen. Sie beeindruckten mit Hebe- und Wurffiguren, die sie im Juni bei der Deutschen Meisterschaft in Wilhelmshaven ebenso erfolgreich aufführen möchten.

Die größte Gruppe der Sportabzeichen-Erwerber stellten – einmal mehr – die Schulen dar. Fast 60 Prozent der 6360 Sportabzeichen in Rheinhessen werden dort erworben. Pleuger freute sich, gemeinsam mit Peter Heppel vom Ministerium für Bildung, fast allen siegreichen Schulen Urkunde und Pokal persönlich überreichen zu dürfen. „Es ist schön, dass die Wertschätzung, die wir mit so einer Veranstaltung den Sportlern entgegenbringen möchten, auch so gut angenommen wird“, so Pleuger. Besonders laut wurde der Applaus dann bei der zweiten Ehrung der Grundschule am Gleisberg. Die Mainzer Schule wurde auch Landessieger in ihrer Kategorie.

Die Sportvereine kamen auf 37,4 Prozent der abgelegten Fitnessorden, während Polizei, Bundeswehr, Feuerwehr und einige Sonstige die 100 Prozent vollmachten. Florian Monreal, Vertreter von Lotto Rheinland-Pfalz, unterstützte Pleuger bei der Auszeichnung der Vereine. Positiv auch hier: Fast alle hatten den Weg nach Mainz auf sich genommen und waren vor Ort.

Immer eine besondere Anerkennung erhalten diejenigen, die seit Jahren treue „Sportabzeichen-Kunden“ sind. 40 (!) Sportler kamen in diesem Jahr in diesen Genuss. Im absoluten Mittelpunkt standen dabei Helmut Sigel und Klaus Kasten. Die beiden haben 2018 zum 45. Mal den Sportorden erfolgreich bestanden. Niemand im Raum konnte an diesem Tag diese Zahl toppen.

„Sportler wie Sie sind für uns wichtig, sie sind Vorbilder in ihren Vereinen und wichtige Motivatoren für den Wettbewerb“, lobte Richter. Pleuger ergänzte: „In den Schulen wird die Grundlage gelegt, dass die Kinder zum Sport und dem Sportabzeichen kommen und irgendwann einmal hier stehen können und für 25 oder mehr Sportabzeichen geehrt werden.“ Zum Ausklang des kurzweiligen Abends lud Lotto-Rheinland-Pfalz zu einem gemeinsamen Imbiss ein.

Sportabzeichenerwerber mit Anzahl

Ergebnisse Vereins- und Schulwettbewerb

 

 

 

 


Karl-Heinz-Thommes-Preis 2019 – Ausschreibung veröffentlicht!

Preis für besondere Verdienste um die gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit geistiger Behinderung – Bewerbung bis 31.07.2019 möglich! Mit dem Karl-Heinz-Thommes-Preis werden Personen, Vereine und Institutionen ausgezeichnet, die sich, wie der Namensgeber und Ehrenpräsident des Verbandes, in besonderer Weise um die gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit geistiger Behinderung verdient gemacht haben.  mehr…


„Ohne Moos nix los“ – Fachtag im Sportkreis Worms

Rund 30 Vereinsvertreter aus Wormser Klubs nutzten die Gelegenheit, sich nach Feierabend jede Menge Zahlen aufsagen zu lassen. Mehrere Referenten stellten beim ersten Fachtag eines Sportkreises des Sportbundes Rheinhessen in kurzen Impulsen die Förderung des Vereinssportes vor. Sportkreisvorsitzender Manfred Pfeiffer hatte zur Veranstaltung „Ohne Moos nix los“ eingeladen. Einen besonderen Moment hatte dabei das EWR. Jürgen von Massow, Leiter Vertriebskooperationen, überreichte einen symbolischen Scheck als Zeichen für die Partnerschaft mit dem Sportdachverband. Aufgrund dieser Partnerschaft war es dem Sportbund möglich, sein Zuschussprogramm für „langlebige Sportgeräte“ deutlich zu verlängern.

Den Auftakt der Impulsreferate machte Dr. Hartmut Unger, Leiter Soziales und Sport der BASF SE. Er veranschaulichte zu Beginn die Möglichkeiten, durch den Ludwigshafener Chemiebetrieb gefördert zu werden. Rund 50 Millionen Euro pro Jahr gibt die BASF an Förderung für die unterschiedlichsten Projekte weltweit aus. Im Fokus dabei sind die Schwerpunkte „Integration und Teilhabe“ sowie „forschen und entdecken“. „Wir machen keine Infrastrukturförderung mehr“, erläuterte Dr. Unger. Vielmehr sei es ein Ziel, die Vernetzung zu fördern und das so genannte „capacity building“, die Kompetenzentwicklung der Geförderten. Keine Chance auf Förderung haben dagegen jene Projekte, bei denen sich eine Lücke auftut, weil sich zum Beispiel Kommunen als Förderer zurückziehen. „Wir machen keine Kompensationsförderung“, betont Dr. Unger. Liegen die Anträge im Rahmen der förderfähigen Bereiche, dann kann es ganz schnell gehen. Innerhalb von sechs Wochen versucht die BASF SE, die eingereichten Anträge fertig bearbeitet und ausgezahlt zu haben. Wer einen Antrag stellen möchte, der findet unter den Suchbegriffen „BASF Spenden“ Links zu den entsprechenden Seiten. Der Verein muss jedoch in der Metropolregion Rhein-Neckar angesiedelt sein.

Jürgen von Massow (l.) überreichte gemeinsam mit dem Wormser Sportkreisvorsitzenden Manfred Pfeiffer (r.) und Thorsten Richter (2.v.r.), stellvertretender Geschäftsführer des Sportbundes Rheinhessen, einen symbolischen Scheck als Zeichen der Partnerschaft des Energieunternehmens mit dem Sportdachverband. Faltbootclub-Vorsitzender Karl Peter Hartmann freute sich über die Unterstützung für ein Drachenboot. Foto: Sportbund Rheinhessen

Gerd Vogt, Sportreferent der Stadt Worms, zeigte anschließend die umfangreiche Förderung durch die Stadtverwaltung Worms auf. Insbesondere Vereine mit eigenen Sportstätten profitieren von einer gezielten Unterstützung. Rund 380 000 Euro stehen für die Sportplatzpflege im städtischen Haushalt zur Verfügung. Mit 60.000,-€ unterstützt die Stadt Worms die Vereine, die bspw. eigene Sporthallen, Kunstrasenplätze, Tennis- und Reitanlagen, Schießstände und Bootsanlagen unterhalten. Weiterhin unterstützt die Stadt Schwimmsportvereine bei der Nutzung des Heinrich-Völker-Bades und gewährt jedem Sportverein einen Grund- und Jugendzuschuss. Auch große Baumaßnahmen wurden bisher im Rahmen der Sportanlagenförderung des Landes Rheinland-Pfalz von der Stadt Worms zusätzlich unterstützt, so Vogt weiter. Es zeigte sich, dass es in Worms eine ebenso gezielte als auch sinnvolle Förderung des Vereinssportes gibt.

Sinnvoll ist auch die, wenngleich immaterielle, Förderung durch die Sportjugend Rheinhessen. Für diese stellte Tobias Mast das neue Projekt „junges Ehrenamt“ vor. Erstmals können ehrenamtliche Tätigkeiten mit einer Ehrung ausgezeichnet werden, die gerne auch nur projektbezogen und von kurzer Dauer sind. Neben einem kleinen Präsent erhalten die Geehrten, die nicht älter als 27 Jahre sein dürfen, eine Bescheinigung des Sportbundes für ihren Lebenslauf. Anträge nimmt die Sportjugend Rheinhessen entgegen.

Etwas ganz Besonderes nahm der Faltbootclub Worms darauf entgegen. EWR-Leiter Vertriebskooperationen Jürgen von Massow hatte einen Scheck mitgebracht, der symbolisch für die Förderung des EWR stand. Die Unterstützung kam den Vereinen in ganz Rheinhessen zugute. Bereits im April war das Förderprogramm „Langlebige Sportgeräte“ beim Sportbund Rheinhessen ausgeschöpft. Dank der EWR-Partnerschaft lief das Programm noch bis in den November weiter. Von Massow skizzierte darüber hinaus weitere Ecksteine, die das Unternehmen zur Unterstützung des Vereinssports setzt. Von Massow: „Wir haben mit Michael Schneider einen Mitarbeiter bereitgestellt, der als Berater für die Vereine jederzeit zur Verfügung steht. Er informiert über die Vorteile, die sich durch die Kooperation mit dem Sportbund ergeben. Sei es zum Thema E-Mobiliät oder Smart-Home-Techniken für die Vereinsheime oder ganz einfach bei Unterstützung zu Energiefragen.“

Zum Abschluss erinnerte Pfeiffer nochmal an die vielfältigen Fördermöglichkeiten, die es durch den Sportbund gibt.  Bauzuschüsse, Sportgeräte oder Sportstättenpflegegeräte oder auch eine gezielte Beratung in Dingen rund um den organisierten Sport durch die Sportkreisvorsitzenden oder die Geschäftsstelle in Mainz – als Dienstleister der Vereine hilft der Dachverband umfangreich. Jährlich fließen so mehrere hunderttausend Euro in die Vereine und Verbände.


Förderpreis der Volksbanken Raiffeisenbanken an Wormatia Worms

Der VfR Wormatia Worms ist beim diesjährigen Wettbewerb „Sterne des Sports“ in Silber für Rheinland-Pfalz von den Volksbanken Raiffeisenbanken des Landes für sein Projekt gegen Leukämie ausgezeichnet worden. Eingereicht wurde es über die Volksbank Alzey-Worms und ihre Niederlassung VR-Bank Mainz. Sabine Hermsdorf, Generalbevollmächtigte der Bank, überreichte den mit 500 Euro dotierten Förderpreis des „Großen Stern des Sports“ in Silber gemeinsam mit Staatssekretär Günter Kern und Dr. Lutz Thieme, Präsident des Landessportbund Rheinland-Pfalz, an Gerd Obenauer vom Vorstand der Wormaten.

Die Auszeichnung „Sterne des Sports“ hebt bundesweit das Engagement von Sportvereinen auf eine große Bühne. Die Siegerprojekte, die jetzt in der Staatskanzlei in Mainz gekürt wurden, unterstreichen diese Aussagen deutlich. In mehreren groß angelegten Aktionen und mit Partnern wie der DKMS gGmbH (Deutsche Knochenmark-Spenderdatei) und dem Klinikum Worms zeigt die Wormatia Worms seit Jahren ein starkes wie nachhaltiges Engagement im unermüdlichen Einsatz für krebskranke Menschen. Spendensammlungen und Typisierungsaktionen des Regionalligisten, die liebenswerterweise unter dem Motto „Mund auf gegen Blutkrebs“ stattfinden, überzeugte nicht nur die Jury auf der Bronze-Ebene. Auch die Landesjury kürte die Maßnahme die Wormatia Worms mit einem Förderpreis, der das Siegerpodest knapp verfehlt hat, und mit dem ein Preisgeld von 500 Euro an die Vereinskasse überwiesen wird.

Den Gesamtsieg sicherte sich der SV Grün-Weiß Müden 1971 mit dem Gewinn des „Großen Stern des Sports“ in Silber für Rheinland-Pfalz. Er wurde für sein Projekt „Alt-Fußballer auf Spuren des Dreißigjährigen Krieges“ ausgezeichnet. Seit Anfang 2017 gibt es beim SV Grün-Weiß Müden 1971 eine Gruppe für Seniorensport. Gesundheit, Spaß und soziale Kontakte zählen für sie mehr als der sportliche Erfolg. Besonders gut kommen gemeinsame Aktivitäten in der freien Natur an, die einem guten Zweck dienen. Zuletzt haben sich die „Alt-Fußballer auf Spuren des Dreißigjährigen Krieges“ begeben und ein 400 Jahre altes, vom Einsturz gefährdetes Steinkreuz saniert, das an die Hungersnot von 1638 erinnert. Zudem wurden alte Wanderwege wieder begehbar gemacht und mit neuer Ausschilderung und Informationstafeln versehen. In Zukunft will der Verein auch Wanderungen anbieten, um Kindern und Jugendlichen historische Zusammenhänge näherzubringen.

Dieses Projekt hat die hochkarätig besetzte Jury, bestehend aus Vertretern des Landes Rheinland-Pfalz, des Landessportbundes, der Volksbanken Raiffeisenbanken sowie Sportlern und Journalisten besonders überzeugt und unter allen eingereichten Bewerbungen zum Gewinner des „Großen Sterns des Sports“ in Silber und damit zum diesjährigen Sieger im Bundesland Rheinland-Pfalz erklärt. Der Preis ist mit 2.500 Euro dotiert.

Überreicht wurden die Ehrenpreise im Festsaal der Mainzer Staatskanzlei von Staatssekretär Günter Kern, Bankvorstand Klaus Peters von der Raiffeisenbank Westeifel als Vertreter der genossenschaftlichen Bankengruppe in Rheinland-Pfalz und Prof. Dr. Lutz Thieme, Präsident des  Landessportbundes Rheinland-Pfalz (LSB) und dem rheinhessischen Weltklasse-Speerwerfer Julian Weber. Durch den Abend führte Christian Döring vom Südwestrundfunk SWR.

Sterne des Sports in Silber, Preisverleihung 2018 für das Land Rheinland-Pfalz, Staatskanzlei, Mainz. Staatssekretär Günter Kern übergibt die Sterne gemeinsam mit Klaus Peters, Vorstand Raiffeisenbank Westeifel, und mit Prof. Dr. Lutz Thieme, Präsident des LSB. Es untersützt sie Speerwerfer Julian Weber.

Sabine Hermsdorf zeigte sich beeindruckt und sieht neben dem Siegerverein auch die Wormatia Worms als Vorbild für andere Vereine, denn beide Vereine zeigten, was man mit Selbstverantwortung und Selbsthilfe – den genossenschaftlichen Werten – alles vor Ort erreichen kann. „Es ist imponierend, wie vielfältig und intensiv das soziale

Engagement von Sportvereinen in Deutschland ist. Als regional verankerte und von Sozialreformern gegründete genossenschaftliche Kreditinstitute freuen wir uns, diese Form des bürgerschaftlichen Engagements hier vor Ort mit den ‚Sternen des Sports’ zu unterstützen.“

Neben der Wormatia Worms wurden weitere fünf Vereine aus Rheinland-Pfalz ausgezeichnet. Über je einen „Kleinen Stern in Silber“ können sich der Turnverein Hochdorf 1894 als Zweitplatzierter und die Vereinigte Turnerschaft Zweibrücken auf Platz 3 freuen. Mit Förderpreisen bedacht wurden die Vereine VfR Wormatia Worms, SV Lasel-Feuerscheid und Turnverein 1861 e.V. im ASV Landau. Insgesamt wurden Preisgelder in Höhe von 6.500 Euro vergeben.

145 Vereine aus ganz Rheinland-Pfalz haben sich 2018 um die „Sterne des Sports“ beworben. Die Auszeichnung für herausragende gesellschaftliche Leistungen in Sachen Integration, Gewaltprävention, Umweltschutz und Gleichstellung – viele sprechen vom „Oskar des Breitensports“ – wurde vom Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) gemeinsam mit den Volksbanken Raiffeisenbanken ins Leben gerufen. Die Initiative zeichnet Sportvereine und ihre vielen ehrenamtlichen Helfer für ihr gesellschaftliches Engagement aus. Mit ihren Angeboten fördern sie Kinder und Jugendliche, tragen zum Schutz der Gesundheit bei, unterstützen Familien oder dienen einem besseren Miteinander. Es sind große Leistungen, die leider immer noch viel zu wenig öffentliche Anerkennung finden. Die „Sterne des Sports“ würdigen diese. Alle Nominierten für die „Sterne des Sports“ in Silber sind Preisträger des „Großen Stern des Sports“ in Bronze und haben sich somit über einen Sieg auf lokaler Ebene für den Wettbewerb auf Landesebene qualifiziert.

Günter Kern sprach von leuchtenden Beispielen, „wie Vereinsarbeit erfolgreich funktioniert“. Gerade auch kleinere Vereine würden die Herausforderungen annehmen und seien „beispielhaft unterwegs“. LSB-Präsident Thieme betonte, die Aushängeschilder in den Vereinen animierten viele Menschen lebenslang Sport zu treiben, um sozial integriert zu werden bzw. es zu bleiben.

Der SV Grün-Weiss Müden 1971 wird Rheinland-Pfalz bei der Verleihung der „Sterne des Sports“ in Gold vertreten. Auf Bundesebene kämpft der Gewinner dann um Gold, womit eine Prämie von 10.000 Euro verbunden ist. Die Sterne in Gold werden am 22. Januar 2019 von Bundeskanzlerin Angela Merkel in Berlin verliehen.


Sterne des Sports in Silber  –  Preisträger Rheinland-Pfalz

  1. Platz (2.500 Euro): SV Grün-Weiß Minden 1971 e.V., ausgezeichnet für das Projekt „Altfußballer auf Spuren des 30-jährigen Krieges“
  2. Platz (1.500 Euro): Turnverein Hochdorf 1894 e.V., ausgezeichnet für das Projekt „Nachwuchskonzept 2022 # MEHR als nur HANDBALL
  3. Platz (1.000 Euro): Vereinigte Turnerschaft Zweibrücken e.V., ausgezeichnet für das Projekt „Eure Gesundheit mit uns“

Förderpreis (500 Euro): VfR Wormatia Worms e.V., ausgezeichnet für das Projekt „Mund auf gegen Blutkrebs“

Förderpreis (500 Euro): SV Lasel-Feuerschied, ausgezeichnet für das Projekt „Rettet die Schnitzel“

Förderpreis (500 Euro): Turnverein 1861 e.V. im ASV Landau, ausgezeichnet für das Projekt „Unterstützung des Förderverein krebskranker Kinder Trier e.V.

Weitere Informationen finden Sie unter:

www.sterne-des-sports.de
www.vb-alzey-worms.de/sterne-des-sports

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Volksbank Alzey-Worms eG
mit Niederlassung VR-Bank Mainz
Unternehmenskommunikation
Monika Schlau
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„Ausdruck des Dankes, der Wertschätzung und der Anerkennung“ – LSB-Präsident Thieme und Staatssekretär Kern verleihen Sport-Obelisken an echte Vorbilder

Staatssekretär Günter Kern und LSB-Präsident Prof. Lutz Thieme haben in Mainz Hilde Rodrian (Rockenhausen), Wolfram Boemer (Adenau), Lutz Itschert (Koblenz), Kurt Langenbein (Bad Dürkheim) und Erich Meyer (Alzey) für ihr langjähriges und herausragendes Engagement mit dem Sport-Obelisken ausgezeichnet.

Thieme sagte, er sei „sehr dankbar, dass auf Initiative der Landesregierung schon lange Zeit der Sportobelisk verliehen wird. Das gibt uns die Gelegenheit, über Strukturen, über Zahlen hinweg auf das zu schauen, was für unseren Sport am wichtigsten ist – nämlich die Menschen“. In den rheinland-pfälzischen Sportvereinen gebe es mehr als 100.000 ehrenamtliche Positionen. Monat für Monat würden 1,3 Millionen Stunden unentgeltlich oder aber für einen geringen Betrag geleistet. Dies entspreche etwa 20 Millionen Euro, die aber nicht zu bezahlen wären. „Auszeichnungen wie diese geben uns die Gelegenheit, immer wieder den Blick darauf zu richten, worum es eigentlich geht – dass die Menschen vor Ort genügend Möglichkeiten haben, sich für das zu engagieren, das sie für richtig halten“, so Thieme. „Wir tun gut daran, wenn sowohl LSB als auch Landesregierung immer wieder vom Menschen aus denken.“

Kern sprach von einer „hochwertigen Auszeichnung“, die pro Jahr nur an fünf Personen in Rheinland-Pfalz verliehen werde. „Wer den Sportobelisken erhält, hat im Bereich des Sports Außergewöhnliches geleistet“, betonte Kern. Insbesondere „die Engagierten hinter den Kulissen“ würden mit dem Obelisken gewürdigt. „Ein Ausdruck des Dankes, der Wertschätzung und der Anerkennung dessen, was die Preisträger für die Gesellschaft geleistet haben. Mit einem unermüdliche Engagement bis ins hohe Alter hinein sind sie Vorbilder für die Sportler und die Sportentwicklung in Rheinland-Pfalz und ermuntern andere, sich auch in dieser Art und Weise zu betätigen.“ Die so Dekorierten hätten sich „über Jahrzehnte in gleich mehreren Bereichen überdurchschnittlich engagiert“. Dieses große Engagement sei „in seiner Vielfalt unbezahlbar“. Der Team-Gedanke sei es, der das ausgezeichnete Quintett verbinde, ergänzte Kern.

Zwar sind die Lebensläufe der Preisträger sehr unterschiedlich – doch eines haben sie gemein: Geehrt wurden Menschen, die einen Großteil ihres Lebens dem Sport gewidmet und dabei Beachtliches für die Gemeinschaft geleistet haben.

Hilde Rodrians Leidenschaft gilt dem Ballsport, insbesondere dem Basketball. Seit 1970 engagiert sie sich für diese Sportart. Spielerin, Trainerin, Schiedsrichterin, Frauenwartin, Kassenwartin – keine Aufgabe war ihr zu viel. Ihr Wirken galt unter anderem den Basketballern der Vereinigten Turnerschaft Rockenhausen und dem 2010 gegründeten Basketballclub Fastbreakers Rockenhausen. Seit 1975 arbeitete sie in verschiedenen Funktionen im Vorstand des Basketballverbandes Pfalz und war mit 45 Dienstjahren dienstältestes Vorstandsmitglied. Hilde Rodrian wurde bereits mehrfach für ihren Einsatz vom Sportbund Pfalz und vom Basketballverband Pfalz ausgezeichnet.

Wolfram Boemer ist Gründungs- und Ehrenmitglied des seit 1969 bestehenden Biathlon-Sport-Clubs Adenau. Seit 1984 und bis heute ist er Erster Vorsitzender. Im Schützenkreis Rhein-Ahr war Boemer fünf Jahre lang Sportleiter und acht Jahre stellvertretender Vorsitzender, im Rheinischen Schützenbund viele Jahre Bezirksvorsitzender sowie stellvertretender Vorsitzender für den Bereich Koblenz und zudem Mitglied im Gesamtvorstand des Dachverbandes. Neben Ehrungen des Sportbundes Rheinland und des LSB wurde er mit der Ehrennadel des Landes Rheinland-Pfalz ausgezeichnet.

Lutz Itschert hat sich dem Ruder-Sport verschrieben. Im Ruderclub Rhenania Koblenz war er von 1987 bis 2000 Beisitzer und von 2000 bis 2003 Schatzmeister. Seit 2003 führt er als Vorsitzender die Geschicke des Vereins. Stellvertretender Vorsitzender des Landesruderverbandes Rheinland-Pfalz ist Itschert seit 2011, Vorsitzender des Ruderverbandes Rheinland ebenfalls. Sein Engagement wurde unter anderem vom Sportbund Rheinland und vom Landesruderverband gewürdigt.

Kurt Langenbein trat im März 1948 beim Turnverein Dürkheim 1860 ein. In seiner aktiven Zeit war er erfolgreicher Turner. 1962 übernahm er als Übungsleiter die männliche Turnabteilung. Seitdem trainiert er die jungen Turner und begleitete viele seiner Schützlinge zu Wettkämpfen und Turnfesten. Auch heute steht der 82-Jährige noch zweimal pro Woche in der Halle und unterstützt die sechs- bis zehnjährigen Turner an den Geräten und beim Bodenturnen. Seit 1987 ist Langenbein zudem Abteilungsleiter Turnen männlich und damit verbunden hat er auch einen Sitz im Gremium des Bad Dürkheimer Turnrates inne. Vom Pfälzischen Turnerbund und vom Deutschen Turnerbund hat er zahlreiche Ehrungen erhalten. Im Jahr 2014 erhielt er von der Stadt Bad Dürkheim die goldene Sportehrennadel.

Erich Meyer hat sich viele Jahrzehnte als Übungsleiter Handball im TV 1846 Alzey engagiert. Als aktiver Handball Spieler war er von 1958 bis 1993 für seinen Heimatverein im Einsatz. Ab 1967 engagierte er sich dort als Jugendleiter und ab 1969 als Spielleiter und stellvertretender Abteilungsleiter sowie von 1974 bis 2007 als Abteilungsleiter Handball. Im Jahr 2007 wurde er zum Ehrenvorsitzenden der Handball Abteilung des TV Alzey ernannt. Auch als Schiedsrichter war er 50 Jahre lang im Einsatz, von 1967 bis 2017. In den fünf Jahrzehnten als Unparteiischer leitete er einige spannende Partien. Im Handball Verband Rheinhessen ist er seit 2007 als Vizepräsident engagiert. Seit 2014 ist er als Sportkreisvorsitzender Alzey-Worms für den Sportbund Rheinhessen im Einsatz. Auch im Wintersport kennt sich Meyer aus. So ist er seit 1979 Mitglied im Framersheimer Ski-Club. Auch für diesen Verein war er als Vorstandsmitglied aktiv. Er wurde bereits mit zahlreichen Ehrungen gewürdigt, darunter mit der Ehrennadel des Landes, die er 2008 erhielt.

Stellvertretend bedankte sich Ruderer Itschert für die Auszeichnung. „Wir machen dieses Ehrenamt sehr gerne“, sagte der Chef des Ruderclub Rhenania. „Wir machen es nicht, um geehrt zu werden. Aber wenn wir geehrt werden, dann freuen wir uns darüber.“ Ihm persönlich bereite das Ehrenamt nach wie vor eine Menge Spaß. Die Verleihung des Sportobelisken sei eine tolle Motivation, die mit hohem Zeitaufwand verbundenen Ämter voller Elan weiterzuführen. Michael Heinze

Dazu als Infokasten

Sport-Obelisk

Der Sport-Obelisk ist eine rechteckige, spitz zulaufende und ungefähr 30 Zentimeter hohe Säule aus weißem Marmor, die mit einem stilisierten Lorbeerkranz umgürtet und in Handarbeit gefertigt ist.

Seit 1996 werden mit dem Sport-Obelisken sowohl herausragende Leistungen von Sportlern mit Vorbildfunktion gewürdigt, als auch das Engagement von Menschen, die sich über viele Jahre ehrenamtlich in besonderem Maße für den Sport in Rheinland-Pfalz eingesetzt haben.

Dazu Foto xx_Sportobelisk mit BUZ: Leuchtende Vorbilder: Die Preisträger (v.l.) Lutz Itschert, Hilde Rodrian, Erich Meyer, Wolfram Böhmer und Kurt Langenbein Johannes Mogg, Gisela Liedy, Berthold Mertes und Hans Pracht, hier eingerahmt von Staatssekretär Günter Kern (ganz links) und LSB-Präsident Prof. Lutz Thieme (ganz rechts). Foto: M. Heinze


Sportvereine können sich wieder für Sportverein 2020 bewerben

Ab 2017 bis 2020 liegt der Fokus von Sportverein 2020 auf der Weiter- und Neuentwicklung der Vereinsangebote für Zielgruppen mit besonderem Inklusions- und Integrationsbedarf. Hierzu zählen neben älteren und sozial benachteiligten Menschen unter anderem auch Menschen mit Migrationshintergrund oder mit Behinderung. Dabei sollen Kooperationen mit anderen Institutionen eine zentrale Rolle spielen. Wie ihr Verein sich bewerben kann, lesen sie hier…


Lotto Rheinland-Pfalz meldet knapp 1,2 Millionen Euro Jahresüberschuss für 2017

Koblenz. Mit einem Umsatz von rund 363 Millionen Euro und einem Jahres-Überschuss von annähernd 1,2 Millionen Euro hat Lotto Rheinland-Pfalz das Jahr 2017 abgeschlossen. Das hat das Unternehmen im Rahmen einer Bilanz-Pressekonferenz mitgeteilt.
„2017 hat uns zwar ein Umsatzminus von 6,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahr beschert, dennoch können wir mit der Bilanz des Jahres zufrieden sein“, fasste Lotto-Geschäftsführer Jürgen Häfner zusammen und erläuterte: „Das Umsatzminus war kein rheinland-pfälzisches Phänomen, sondern eine bundesweite Entwicklung.“ So gab es im Jahr 2017 weniger hohe Jackpots, die in der Regel zu höheren Spieleinsätzen führen – sowohl im klassischen Lotto 6aus49 als auch im Eurojackpot.
Ganz anders sieht es im laufenden Geschäftsjahr 2018 aus, das mit zwei längeren Jackpot-Phasen in der Lot-terie Eurojackpot zu einem derzeitigen Umsatzplus von über drei Prozent geführt hat.
Das Glücksspielunternehmen hat im Jahr 2017 viel Po-sitives erreicht, unter anderem die erfolgreiche Ein-führung der neuen Jahresendlotterie Neujahrs-Million, deren 250.000 Lose aus dem Stand abver-kauft wurden.
Außerdem konnte Lotto Rheinland-Pfalz durch spar-sames und umsichtiges Wirtschaften, motivierte Mit-arbeiterinnen und Mitarbeiter sowie starke Produkte ein mehr als solides Jahr absolvieren und eine ordent-liche Bilanz hervorbringen. Das hob auch der Auf-sichtsratsvorsitzende, Finanz-Staatssekretär Dr. Ste-phan Weinberg hervor: „In einem anspruchsvollen Marktumfeld hat das Unternehmen über 200 Millio-nen Euro an glückliche Gewinner ausgeschüttet. Dem Land Rheinland-Pfalz wurden mehr als 117 Millionen Euro an Steuern und Abgaben zur Verfügung gestellt, die dem Gemeinwohl zugutekommen.“
Auch für die Spielteilnehmer war 2017 erfolgreich. Insgesamt fünf Tipper wurden zu Millionären. Den größten Geldbetrag mit über 50 Millionen Euro – und damit den höchsten Lotteriegewinn in der rheinland-pfälzischen Geschichte – sicherte sich ein Eurojackpot-Spieler aus der Pfalz. „Wir freuen uns, dass wir im vergangenen Jahr insgesamt 49 Spielteilnehmern gra-tulieren durften, die 100.000 Euro und mehr gewon-nen haben“, berichtete Geschäftsführer Häfner.
Gewinner waren aber nicht nur die Spielteilnehmer und das Land, sondern auch viele Organisationen des Gemeinwohls in Rheinland-Pfalz. So flossen aus den Erträgen der Lotterien GlücksSpirale, Sieger-Chance und BINGO! insgesamt rund 4,6 Millionen Euro direkt an zahlreiche Nutznießer.
Dies sind bei der GlücksSpirale neben den Vertretern aus dem Sport (Deutscher Olympischer Sportbund, Stiftung Deutsche Sporthilfe, Landessportbund Rhein-land-Pfalz und Stiftung Sporthilfe Rheinland-Pfalz) die Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrts-pflege, die Deutsche Stiftung Denkmalschutz, die Stif-tung Natur und Umwelt Rheinland-Pfalz und der Lan-desmusikrat Rheinland-Pfalz. Bei BINGO! neben der Stiftung Natur und Umwelt noch das Entwicklungspo-litische Landesnetzwerk (ELAN).
„Dieses soziale Engagement ist es, das Lotto Rhein-land-Pfalz von den privaten Mitbewerbern klar ab-grenzt“, unterstrich Dr. Weinberg den Vierklang des Unternehmens als Partner des Sports, Förderer der Kultur sowie Unterstützer von sozialen Initiativen und von Umweltprojekten.
Dennoch steht das Unternehmen auch vor großen Herausforderungen, denn illegale Glücksspielanbieter aus dem Ausland machen den staatlichen Lotterieun-ternehmen zu schaffen. „Ohne dass es die Verbrau-cher auf den ersten Blick merken, bieten Unterneh-men wie Lottoland, Tipp24 oder Lottohelden im In-ternet Wetten auf das deutsche Lotto oder Eurojack-pot an. Es sieht so aus, als ob man legal am staatli-chen Angebot teilnimmt – dies ist aber nicht der Fall“, führte Dr. Weinberg aus. „Diese Anbieter“, so der Aufsichtsratsvorsitzende, „sitzen in Steueroasen und geben keinen Cent an Steuern und Abgaben für das Allgemeinwohl ab“.
Er appellierte an die anderen Bundesländer, den Glücksspielstaatsvertrag dahingehend zu überarbei-ten, dass in diesem Bereich Rechtssicherheit herrscht und das Lotteriemonopol gesichert bleibt.
Der terrestrische Vertrieb über die rund 940 Lotto-Annahmestellen war auch im vergangenen Jahr das Herzstück des Unternehmens. Über 90 Prozent der Spieleinsätze wurden dort erzielt. „Wir sind der größ-te Filialist in Rheinland-Pfalz und in jeder vierten Orts-gemeinde vertreten“, sagte Geschäftsführer Jürgen Häfner: „Damit erfüllt unser Unternehmen auch einen enorm wichtigen strukturpolitischen Auftrag.“
Um auf dem stetig wachsenden elektronischen Markt konkurrenzfähig zu bleiben, war Lotto Rheinland-Pfalz aber auch im Internet erfolgreich: So lag der Spielein-satz in diesem Bereich im vergangenen Jahr bei über 19 Millionen Euro und erreichte damit den höchsten Wert, seitdem das Unternehmen seine Spielangebote auch online anbietet.


Die digitale Welt im Sportverein

Vernetzen, austauschen und voneinander lernen – das sind die Leitgedanken der Netzwerktreffen. Mit diesem Wunsch – voneinander zu lernen – trafen sich am Mittwoch, den 13. Juni, knapp 30 Vertreter aus dem Sport zum 3. Netzwerktreffen mit dem Titel „Die Digitale Welt im Sportverein“ im InfoCenter Rheinkultur in Ludwigshafen. mehr…


1000 Sportler im Einsatz

Eine riesen Sportmeile, Sonnenschein und viele begeisterte Menschen in der Innenstadt – der Rheinland-Pfalz-Tag in Worms war ein voller Erfolg. Egal ob Synchronschwimmer, Handballer, Fechter oder Luftsportler – jeder Sportler trug dazu bei. Rund 1000 Sportler haben an drei Tagen einen großen Teil dazu beigetragen.

Mitmachen dringend erwünscht, das wurde den Besuchern der Nibelungenstadt an den 33 Standplätzen der Sportmeile mit auf den Weg gegeben. Und diese nahmen das gerne an. Vor allem die Wassersportarten hatten einen echten „Run“ auf ihre Angebote. Bei über 30 Grad in der Sonne kein Wunder, dass das kühle Nass geradezu magisch die Gäste anzog. Abtauchen im Tauchcontainer oder baden beim Wasserball waren echte Magnete.

Doch auch alle anderen „Sportaussteller“ hatten keinen Grund, sich über Zulauf zu beschweren. Die Luftsportler begeisterten mit einem Flugsimulator, einem Segelflugzeug und einem Ein-Propeller-Sportgerät. Die Skisportler ließen es sich nicht nehmen eine Sommerskiloipe sowie den Rheinhessenbob zu präsentieren. Handball, Fußball, Badminton, Tennis, Tischtennis, Bungee-Run, Kletterturm des Alpenvereins, inklusive Angebote der Lebenshilfe, Trampolinspringen, Kraftsport, Asiatischer Kampfsport in allen Variationen – kurzum, es gab verteilt über einen Kilometer quer durch das Wormser Innenstadtgebiet eine Attraktion neben der nächsten. Auf dem Barabarossaplatz, dem Ende der Sportmeile, zeigten sich schließlich nochmal fast 35 Vereine. Auf der Bühne des Sportbundes Rheinhessen wurde getanzt, gekämpft, Kunstrad gefahren und noch vieles mehr. Als Krönung hatte der Sport auch noch eine eigene Zugnummer beim großen Festumzug. Als Nummer 46 machte sich der Tross aus rund 100 Sportler unterschiedlichster Couleurs auf durch die Straßen der Nibelungenstadt.

„Wir sind froh und stolz, wie sich unsere Vereine mit uns hier präsentiert haben. Es ist einfach schön zu sehen, wie viel ehrenamtliche Arbeit geleistet wird. Keinem war etwas zu viel, alle hatten sichtlich Spaß“, sagte Helmut von Moltke, Präsident des Sportbundes Rheinhessen. Gleich an seinem ersten Wochenende nach seiner Wahl des Dachverbandes durfte er Ministerpräsidentin Malu Dreyer sowie Staatssekretär Randolf Stich und dem Wormser Oberbürgermeister Michael Kissel die Qualität des rheinhessischen Sports zeigen. Besonders die sehr gute Zusammenarbeit mit der Sportförderung der Stadt Worms und den Mitarbeitern der Staatskanzlei hob er dabei hervor. Einen großen Anteil am Erfolg hatten dabei namentlich Uwe Franz als Sportdezernent der Stadt Worms mit seinem Team unter der Leitung von Sportreferent Gerd Vogt sowie Christoph Häusl und Marcus Stier aus der Staatskanzlei. „Das Team des Sportbundes war voll des Lobes über die Zusammenarbeit. Das gebe ich natürlich gerne weiter.“


Erfolgreiche Sportabzeichensportler geehrt

In einer Feierstunde war es nun soweit: Der Sportbund Rheinhessen ehrte die erfolgreichsten Sportabzeichen-Erwerber des Jahres 2017. Im gebührenden Ambiente, in der Lotto-Loge in der OPEL ARENA von Mainz 05, freute sich Präsident Magnus Schneider, viele aktive Sportler wiederzusehen, aber auch etliche „Newcomer“ für ihre erfolgreiche Teilnahme auszuzeichnen. Leider blieb es ihm nicht erspart, erstmals seit drei Jahren auf sinkende Zahlen beim Sportabzeichen hinzuweisen. mehr…


Sechs Sportkreise – drei Sportkreistage

Viel anzupacken gab es in den vergangenen Wochen in der Geschäftsstelle. Nicht nur lange Anmeldelisten mussten gepflegt, auch viele Telefongespräche mussten geführt werden um drei Sportkreistage zu organisieren, die zahlreiche Vereinsvertreter mobilisieren sollten. Jetzt gibt es neue Gesichter unter den Sportkreisvorsitzenden. Nachfolgend die Berichte über die Versammlungen. mehr…


Trauer-App

Der Landesarbeitskreis „Kirche und Sport“ des LSB (in dem auch der Sportbund Rheinhessen mit Rainald Kauer eingebunden ist) hat eine Trauer-App für Übungsleiter herausgebracht. Auch wenn jedem Verein zu wünschen ist, diesen Service nie zu brauchen, weiß jeder im Sport von Gefahren und Schicksalsschlägen rund um Wettkämpfe und Training. „Mit dieser App sind wir tief im seelsorgerischen Bereich aktiv“, machte der Landauer Pfarrer Ralf Neuschwander, Vorsitzender des Landesarbeitskreises, deutlich.

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Kirche und Sport

Zum Landessportbund Rheinland-Pfalz gehören mehr als 6.100 Vereine mit gut 1,6 Millionen Mitgliedern. Und natürlich auch Landeskirchen und Bistümer, deren Gebiet auch über das Bundesland Rheinland-Pfalz hinausreicht. Thorsten Richter, stellvertretender Geschäftsführer des Sportbundes Rheinhessen, führte ein Interview mit Rainald Kauer, Vertreter des Sportbundes Rheinhessen im Landesarbeitskreis Kirche und Sport. mehr…


Sterne des Sports 2017

Alljährlich würdigen die Volksbanken Raiffeisenbanken in Rheinland-Pfalz mit der Auszeichnung „Sterne des Sports“ Angebote, die engagierte heimische Sportvereine für ihre Mitglieder und breite Bevölkerungskreise machen. Die DJK Segelfluggemeinschaft Landau e.V. ist in diesem Jahr der Gewinner vom „Großen Stern des Sports“ in Silber für das Bundesland Rheinland-Pfalz. Der Verein wurde von den Volksbanken Raiffeisenbanken des Landes für sein Projekt „Sternstunden für Sterntaler“ ausgezeichnet.

Die DJK Segelfluggemeinschaft Landau engagiert sich schon seit 2012 für Familien mit unheilbar kranken Kindern und arbeitet dabei eng mit dem örtlichen Kinderhospiz „Sterntaler“ zusammen. „Sternstunden für Sterntaler“ heißt die Aktion, bei der die Segelflieger die Hospizkinder zusammen mit ihren Eltern und Geschwistern am Geschwisternachmittag zu Rundflügen über den Pfälzerwald und die Rheinebene einladen. Zudem gibt es Kaffee und Kuchen, und es wird gemeinsam gegrillt.

Eine Jury, bestehend aus Vertretern des Landessportbundes, Sportlern, dem Ministerium des Innern und für Sport sowie Journalisten, hat das Projekt der DJK Segelfluggemeinschaft Landau e.V. unter allen eingereichten Bewerbungen zum Gewinner des „Großen Sterns in Silber“ und damit zum Sieger auf Landesebene erklärt. Zusammen mit fünf weiteren Vereinen wurden die Landauer am Dienstag dieser Woche in festlichem Rahmen im Festsaal der Staatskanzlei in Mainz von Günter Kern, Staatssekretär des Innern und für Sport, sowie Bankvorstand Bernd Lehmann als Repräsentant der Volksbanken Raiffeisenbanken und Karin Augustin, Präsidentin des Landessportbundes Rheinland-Pfalz, für vorbildliches Engagement geehrt.

„Als regional verankerte Volksbanken und Raiffeisenbanken liegen uns die Menschen hier in Rheinland-Pfalz ganz besonders am Herzen. Die Sportvereine leisten durch ihre Arbeit und ihr größtenteils ehrenamtliches Engagement einen wichtigen Beitrag zum gesellschaftlichen Leben vor Ort und verbinden die Menschen miteinander. Umso mehr freuen wir uns, dafür an diesem Abend auch einmal ‚Danke‘ sagen zu können“, betonte Bernd Lehmann, Vorstandmitglied der VR Bank Südliche Weinstraße-Wasgau eG, als Vertreter der genossenschaftlichen Bankengruppe in Rheinland-Pfalz.

„Sportvereine tragen dazu bei, dass Menschen in unserem Land zusammenfinden: Junge und Alte, Menschen mit und ohne Behinderungen, Menschen jeder sozialen Schicht, Alteingesessene und Neuankömmlinge. Mit den ‚Sternen des Sportes‘ zeichnen wir Vereine aus, die sich mit einem hochwertigen sportlichen Angebot, außergewöhnlichen Projekten und ihrem sozialen Engagement ganz besonders für den Zusammenhalt in unserer Gesellschaft engagieren“, erklärte Staatssekretär Günter Kern.

Für die DJK Segelfluggemeinschaft Landau findet der Wettbewerb nun auf Bundesebene seine Fortsetzung. Der Verein wird Rheinland-Pfalz bei der Verleihung der bundesweiten Goldenen Sterne vertreten. Diese werden am 24. Januar 2018 von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier in Berlin verliehen.

 

Preisträger:

  1. Platz (2.500 Euro): DJK Segelfluggemeinschaft Landau e.V., ausgezeichnet für die Maßnahme „Sternstunde für Sterntaler“, eingereicht bei der VR Bank Südpfalz eG

 

  1. Platz (1.500 Euro): Judo-Sportverein Speyer e.V., ausgezeichnet für die Maßnahme „Die MuTiger. Gemeinsam sind wir stark. Wertevermittlung und Persönlichkeitsentwicklung für Kinder“, eingereicht bei der Volksbank Kur- und Rheinpfalz eG

 

  1. Platz (1.000 Euro): Turnverein „Eintracht“ 1862 Cochem e.V., ausgezeichnet für das Projekt „Laufend traumhafte Aussichten genießen“ und die Bewegungsaktion „Mondlauf“, eingereicht bei der Vereinigten Volksbank Raiffeisenbank eG, Wittlich

 

Förderpreis (500 Euro): SpVgg 1920 Bad Bergzabern e.V., ausgezeichnet für die DEINE STADT – DEIN VEREIN“, eingereicht bei der VR Bank Südliche Weinstraße-Wasgau eG

 

Förderpreis (500 Euro): SRC Heimbach-Weis 2000 e.V., ausgezeichnet für die Maßnahme „Integratives Nordic Ski Inline-Skating“, eingereicht bei der VR-Bank Neuwied-Linz eG

 

Förderpreis (500 Euro): Turngemeinde 1861 e.V. Mainz-Gonsenheim, ausgezeichnet für die Maßnahme „Senioren auf dem Vormarsch“, eingereicht bei der Volksbank Alzey-Worms eG

 

Die Jury:

  • Michael Desch, Referatsleiter Ministerium des Innern und für Sport Rheinland-Pfalz
  • Walter Benz, Vizepräsident Sportbund Pfalz
  • Dieter Krieger, Vizepräsident Landessportbund Rheinland-Pfalz
  • Martin Weinitschke, Geschäftsführer des Sportbundes Rheinland
  • Thomas Biewald, Sportbund Rheinhessen
  • Julian Weber, Leichtathlet, Speerwerfer
  • Holger Kühner, Sportchef Hörfunk Südwestrundfunk (SWR)
  • Olaf Holzbach, Redaktionsleiter Studio Mainz, RPR 1
  • Udo Drechsel, Genossenschaftsverband – Verband der Regionen e.V., als Vertreter der Volksbanken Raiffeisenbanken

 

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