Workshop-Angebot für Kultur- und Sportvereine

Theateraufführungen, Sportveranstaltungen, Konzerte – bedingt durch die Corona-Pandemie sind sie fast alle auf Eis gelegt. Um trotzdem viele Menschen erreichen zu können, würden Vereine oder Kulturschaffende gerne ihre Angebote live streamen. Aber wie lässt sich das umsetzen? Welche Technik wird benötigt und wie gestaltet man den Ablauf einer Produktion, den Stream auf  Plattformen wie YouTube oder das Fernsehen möglichst reibungslos?

Mit diesen und weiteren Fragen hat sich das Team von OK:TV Mainz beschäftigt. Wir möchten Vereine, ehrenamtliche Initiativen und Produzent*innengruppen aus Sport und Kultur zu Workshops einladen, um ihnen das nötige Know-how für die Technik, die Dramaturgie oder die rechtlichen Grundlagen zu vermitteln.

Die Auftaktveranstaltung zu Konzept und Zielen der Workshop-Reihe findet am Donnerstag, den 25. März 2021, 19 Uhr online statt. Interessenten können sich ab sofort verbindlich unter livewerkstatt@ok-mainz.de anmelden. Sie erhalten dann eine Bestätigung und die notwendigen Zugangsdaten für das Online-Treffen.

Hauptziel der Live-Werkstatt ist es, jeweils ein Projekt aus Sport und Kultur bei der konkreten Umsetzung zu  unterstützen. Von der Planung bis zur Durchführung erhalten diese Projekte individuelle Coachings von Medienprofis des Bürgersenders OK:TV Mainz sowie die notwendige Technik zur Ausleihe.  Aber auch alle anderen Interessenten profitieren von Handouts oder  filmischen Tutorials, um ihre eigenen Projekte voranzubringen.

Möglich wird dieses Angebot durch eine Spende der Stiftung  Kunst, Kultur und Soziales der Sparda-Bank Südwest eG, durch die sowohl das Personal als auch die notwendige Technik finanziert wird.

Zielgruppe: Anfänger und Fortgeschrittene von Vereinen,  ehrenamtliche Initiativen oder Produzent*innengruppen aus Sport und Kultur
Wann: Auftakt 25. März 2021, 19 Uhr, online, weitere Termine folgen nach Absprache
Anmeldung:livewerkstatt@ok-mainz.de
Teilnahmegebühr: Auftaktveranstaltung frei, danach einmalig 10 Euro
Kontakt: Dr. Florian Tremmel, OK:TV Mainz, Wallstraße 11, 55122 Mainz, www.ok-mainz.de


BFD beim Sportbund Rheinhessen

Wir suchen eine*n Freiwillige*n (BFD)

Der Sportbund Rheinhessen sucht zum 1. September 2021 eine*n Freiwillige*n für einen Bundesfreiwilligendienst (BFD) im Sport in Kooperation mit der Landeszentrale für Medien & Kommunikation.  Zusammen mit der Landeszentrale für Medien und Kommunikation suchen wir für unser Projekt einen engagierten Menschen, der*die Lust auf Bewegtbild hat, Lust darauf hat, Filme rund um den Sport in all seinen Facetten zu drehen, Lust auf Sport und Technik hat. Dich erwartet eine spannende Aufgabe mit viel kreativem Freiraum im Spannungsfeld Sport und Fernsehtechnik. Die detaillierte Ausschreibung findet ihr hier…


Neues Jahr – Deine Herausforderung

Die Leistungskataloge für Erwachsene, Kinder und Jugendliche sowie der Prüfungswegweiser 2021 sind ab sofort online verfügbar. Diese und viele weitere Dokumente und Informationen rund um das Deutsche Sportabzeichen finden Sie auf der Internetseite des Deutschen Sportabzeichens https://www.deutsches-sportabzeichen.de/. In gedruckter Form können Sie die Materialien bei uns ab Ende Februar/Anfang März kostenfrei bestellen.


Jahresheft 2021 geht online!

Die Qualifizierung von Übungsleitern und Vereinsmanagern ist die zentrale Aufgabe des Sportbundes Rheinhessen. Jährlich nutzen viele Teilnehmer und Teilnehmerinnen unsere Aus- und Weiterbildungsveranstaltungen. Wir vermitteln das nötige Wissen für die Vereins- und die Verbandsarbeit in der Sportpraxis und im Sportmanagement. mehr…


Corona und das Deutsche Sportabzeichen

Durch den erneuten Teil-Lockdown seit dem 2. November, von dem auch die Schwimmbäder betroffen sind, haben wir uns in Absprache mit dem DSV zu folgender Maßnahme entschlossen:
Um den Nachweis der Schwimmfertigkeit oder auch die Schwimmdisziplin in den Gruppen Ausdauer und Schnelligkeit zu erfüllen, erhalten alle die Möglichkeit, dies bis zum 30. Juni 2021 nachzuholen und auf der Prüfkarte für 2020 einzutragen. Diese kann dann bei den zuständigen LSB/KSB/SSB etc. eingereicht werden und es erfolgt die Beurkundung für 2020.
Hiermit wollen wir allen Absolventen, die bis jetzt schon Leistungen für 2020 erbracht haben und denen nur noch Leistungen im Schwimmen fehlen, das Ablegen auch im Jahr 2020 ermöglichen.
Sportabzeichen-Seite des Sportbundes Rheinhessen


Sportabzeichen 2020 – geehrt trotz Krise

Das Deutsche Sportabzeichen hat in den vergangenen mehr als hundert Jahren schon viel mitgemacht. Eine ähnliche Krise wie die Corona-Pandemie dürfte dennoch kaum vorgekommen sein. Besondere Situationen erfordern aber außergewöhnliche Lösungen – das ist in diesem Falle nicht anders. Eine Feierstunde wie gewohnt ist aus verständlichen Gründen nicht darstellbar. Die fleißigen Sportabzeichen-Sportler sollen aber dennoch ihre Anerkennung, Urkunden und Nadeln bekommen.

Kurzum hat sich Till Pleuger, Vizepräsident des Sportbundes Rheinhessen im Ressort Breiten- und Freizeitsport, entschieden, per Veröffentlichung in SportInForm und in der Presse die erfolgreichen Absolventen zu ehren.

Die Bestenlisten für das Jahr 2019 zeigen die

Fünf Sportler stechen in letzterer Kategorie ganz besonders hervor: Getrude Reismann (TSG Heidesheim) und Hermann Zechner (Mainzer Turnverein 1817) freuten sich über ihre 40. Nadel. Heinz Kuhn (MTV 1817) und Heinz Reiß (LAV Gau-Algesheim) erreichten zum 45. Mal die Voraussetzungen für eine Verleihung. Unangefochten an der Spitze ist für das Jahr 2019 Jürgen Alleborn vom Schwimmverein Freibad Gimbsheim – zum 50 (!) Mal erreichte er die Normen für den Sportorden. „Wir hoffen natürlich, dass solche Vorbilder helfen, Menschen für das Sportabzeichen zu motivieren“, betont Pleuger. Besonders nach der langen Zeit mit Einschränkungen durch die aktuelle Krise wünscht sich der Vizepräsident, dass die Menschen wieder den Weg zum Sportabzeichen finden. „Überall spürt man den Willen, sich zu bewegen. Mit dem Sportabzeichen kann man das auf jedem sportlichen Niveau wunderbar tun.“

Statistik: Leichter Rückgang 2019

Im Jahr 2019 verlieh der Sportbund Rheinhessen 5913-mal das Deutsche Sportabzeichen an die erfolgreichen Erwerberinnen und Erwerber, davon 4789 an Kinder/ Jugendliche und 1124 an Erwachsene. Die Sportabzeichen-Statistik in der Region weist leider einen leichten Rückgang der Verleihungen auf, 447 weniger im Vergleich zum Vorjahr. Den Rückgang verzeichnen im Allgemeinen alle Ausrichter von Bundeswehr, Polizei, Feuerwehr, Vereine bis zu den Schulen – von einigen Ausnahmen bei den Schulen und Vereinen abgesehen. Seit dem Jahr 2014 pegelt sich nun die Zahl bei etwa 6000 Verleihungen ein.


Sportliche Feierstunde zur Mittagszeit

„Rheinhessen fit – komm mach mit!“, lautet der Titel des Sportabzeichen-Wettbewerbs für Unternehmen, mit dem der Sportbund Rheinhessen mit der Handwerkskammer (HWK) und der Industrie- und Handelskammer für Rheinhessen (IHK) 2018 wieder Unternehmen und Firmen in Rheinhessen zum Bewegen motivierte. Die erfolgreichsten freuten sich über die Prämierung der Leistung ihrer Mitarbeiter in den Räumen der IHK am Mainzer Schillerplatz – in einer kleinen „Lunchtime“-Feierstunde zur Mittagszeit.

Die Idee hinter dem Wettbewerb ist ebenso einfach wie effektiv. „Unternehmen möchten etwas für das betriebliche Gesundheitsmanagement tun, wir möchten Menschen zum sportlichen Bewegen bringen“, sagt Till Pleuger, Vizepräsident des Sportbundes Rheinhessen: „Der Trend geht zum Breitensport und zur gesunden Bewegung.“ Dieses Fitnessbedürfnis greifen die Unternehmen der Region mit Unterstützung des rheinhessischen Dachverbandes im Zusammenspiel mit IHK und HWK auf. Das Deutsche Sportabzeichen als größte Breitensportbewegung Deutschlands ist dafür das perfekte Medium.

Sportabzeichen IHK Foto: hbz/Stefan Sämmer 03.04.2019

„Gesunde, engagierte Mitarbeiter sind eine wichtige Voraussetzung für die Produktivität und Wettbewerbsfähigkeit rheinhessischer Unternehmen. Diese haben längst erkannt, dass gesundheitsfördernde Maßnahmen einen großen Beitrag dazu leisten können, hart umworbene Fachkräfte an sich zu binden und sich als attraktive Arbeitgeber zu präsentieren“, so Dr. Engelbert J. Günster, Präsident der IHK für Rheinhessen.

Die gemeinsamen Bemühungen für den Wettbewerb seit 2016 tragen Früchte. 21 Unternehmen schafften es 2018, die Kriterien zu erfüllen und damit entweder eine Urkunde oder einen Pokal für die Sportabzeichen ihrer Mitarbeiter zu empfangen. Pokale erhielten dabei GRACE GmbH für den „Besten digitalen Auftritt“ – die Mitarbeiter lieferten den besten Sportabzeichen-Werbefilm aller Unternehmen -, die VRM Gratismedien als „bester Neueinsteiger“, Seriensieger Feuerwehr Mainz mit den meisten Erwerbern, die Sparkasse Mainz mit der größten Steigerung zum Vorjahr und der Geschäftsstelle des TSV Schott Mainz mit einer Quote von 100 Prozent. Hier haben alle acht Angestellten das Sportabzeichen erfolgreich abgelegt.

„Nicht nur im Handwerk ist die Mitarbeitergesundheit in Zeiten des Mangels an qualifizierten Fachkräften ein entscheidender Erfolgsfaktor, um auch in Zukunft wettbewerbsfähig zu bleiben“, sagt Hans-Jörg Friese, Präsident der Handwerkskammer Rheinhessen. Unterstützt wird der rheinhessische Wettbewerb von der BKK24 als Premiumpartner, Lotto Rheinland-Pfalz, EWR und der VRM. Teilnehmende Firmen nehmen auch am bundesweiten Wettbewerb der BKK24 teil und können darüber weitere Preise gewinnen.

Sieger „Bester digitaler Auftritt“ 2019


13. Mainzer Lauf-Kongress des Sportbundes Rheinhessen bringt 110 Teilnehmer auf neue Ideen

So mancher Läufer wird sich die Augen gerieben haben, als er in der Laubenheimer Turnhalle plötzlich Geschirrhandtücher mit den Füßen greifen oder die empfindliche Fußsohle über Igelbälle rollen sollte. Dass alles gehörte fest zum Thema, das der 13. Mainzer Lauf-Kongress diesmal in den Fokus genommen hatte. Im Sportzentrum in Mainz-Laubenheim erlebten 110 Laufbegeisterte in Theorie und Praxis neuste Trends und Informationen ihrer Lieblingssportart aus dem Bereich der Sportverletzungen und der dazugehörigen Prophylaxe. Eingeladen hatten der Sportbund Rheinhessen mit seinen Partnern Stadt Mainz, der Sportmedizin der Johannes Gutenberg-Universität, dem Leichtathletikverband Rheinhessen, Source-Gesundheitsberatung und LEX Laufexperten Mainz sowie den Förderern Lotto Rheinland-Pfalz, EWR und Fortuna Sportgeräte.

Mit klassischen Laufverletzungen startete der Kongress. Barlo Hillen, Dozent der Abteilung Sportmedizin der Johannes Gutenberg-Universität, sensibilisierte für jene Verletzungen, die typischerweise auftreten. Neben der Analyse, wie sie zu erkennen sind, gab er wichtige Tipps zur Vermeidung und Ansätze zur eigenständigen Prävention und Behandlung. Dr. Ronald Burger setzte anschließend einen Schwerpunkt auf die Lauftechnik, die eine maßgebliche Rolle beim Auftreten von Verletzungen spielt. Er hinterfragte kritisch neuste Trends und legte darüber hinaus ein Augenmerk auf das wichtigste Laufequipment, den Laufschuh. Er beantwortete Fragen wie „Was ist an welchem Schuh gesund und wo liegen die Unterschiede zwischen Dämpfungsarten?“ oder „Vorteile sogenannter Barfußschuhe?“.

„Wir wollen beim Lauf Kongress am Puls der Zeit sein“, sagt Till Pleuger, Vizepräsident des Sportbundes Rheinhessen, der mit seinem Amtskollegen Klaus Kuhn begrüßte. Aktuelle Themen und Trends werden jährlich beleuchtet, um die Sportler für den Marathon in Mainz, aber auch fürs Laufen ganz allgemein, vorzubereiten. „Der Mix aus Theorie und Praxis kommt gut an und hilft, die Inhalte entsprechend zu vertiefen.“ Nach den theoretischen Ausführungen schnürten die Teilnehmer dann auch ihre Schuhe und Burger setzte direkt da an, wo er aufgehört hatte. „Schulterläufer, Sitzposition, verkrampfte Haltung“ – der Referent gab jedem einen Tipp zur richtigen Haltung mit auf den Weg. Parallel liefen im wahrsten Sinne des Wortes in den anderen beiden Hallenteilen sowie auf dem Vorplatz weiter Workshops. Informativ und abwechslungsreich, dabei immer auf dem neusten wissenschaftlichen Stand – an rund 15 Stationen zeigte Björn Sterzing, wie kleine Übungen eine große Wirkung bei der Verhinderung von Verletzungen oder der Regeneration haben können. Stärkungen von Körperhaltung oder Muskulatur im Fußbereich lassen sich problemlos zuhause erarbeiten. Benötigt wird haushaltsübliches – Handtücher, Seile oder kleine Gegenstände. Das mit den Zehen aufgreifen, ist ein einfaches Beispiel. Konzentriert Laufen auf Fußballen oder -spitzen auf weichen, unregelmäßigen Untergründen ein weiteres. Barlo Hillen erweiterte in der Nachbarhalle das Spektrum mit weiteren Ideen, unter anderem zur Streckung von Muskulatur oder Dehnübungen.

Eine ganz andere Richtung schlug Dr. Daniel Pfirrmann ein. Koordination anhand verschiedener Laufübungen, gepaart mit Kräftigung und Ausdauer anhand von Treppenläufen demonstrierte er. So mancher Läufer kam an den Stufen mächtig ins Schwitzen, lernte dabei jedoch eine Menge über ein Training, das gut als Ergänzung zu Fahrtenspielen, Intervallläufen oder Bergsprints dienen kann. Eine Besonderheit in diesem Jahr war die Unterstützung von Fusion, HOKA, On, CEP und New Balance, die den Läufern Laufsport-Produkte zum Testen zur Verfügung stellten. Etliche Sportler nutzten die Möglichkeit dafür. Nach sechs Stunden zuhören und laufen endete letzlich ein spannender Tag, der auch durch die Unterstützung vor Ort durch den TV Laubenheim mit Renate und Klaus Winkelmann sowie dem Ausdauerleistungsverein Mainz als Caterer schon jetzt Vorfreude aufs kommende Jahr machte.


Schule in Bewegung – Motto war Programm

Auch für das Jahr 2018 gilt: Auf die nächsten Sportstunden dürfen sich die Schüler in Rheinhessen besonders freuen. Etwa 220 Lehrerinnen und Lehrer nutzten die Chance, sich beim Sportbund Rheinhessen und seinen Partnern für die kommenden Sportstunden fit zu machen. „Schule in Bewegung“ lautete das Motto des 6. Lehrertages. Und dieses Motto war Programm. Die Lehrkräfte durften selbst probieren, wie es ist, Sport über Tische und unter Bänken im Klassensaal zu machen. In Theorie und Praxis wurden den Teilnehmern Trends, Erkenntnisse und Beispiele für ihre tägliche Arbeit angeboten. Mitmachen war in vielen der 40 überwiegende praxisorientierten Workshops ausdrücklich erwünscht.

Zusammen mit den hauptamtlichen Mitarbeitern und mit tatkräftiger Unterstützung ihres Präsidiums sowie des Rheinhessischen Turnerbundes (RhTB), dem Deutschen Sportlehrerverband RLP (DSLV), Lotto RLP und dem Institut für Sportwissenschaft der Uni Mainz stemmte der Sportbund die Organisation – wie immer auf den Punkt.

Lehrertag 2018

Thomas Biewald, Leiter des Ressorts Ausbildung beim Sportbund Rheinhessen, freute sich über die sehr große Nachfrage nach den Teilnehmerplätzen beim Lehrertag. „Am besten geht Schulsport mit einer großen Portion Spaß an der Sache!“ Prof. Dr. W. Schöllhorn begrüßte als „Hausherr“ der Universität. Er schlug vor zu versuchen, die Barrieren im Kopf aufzubrechen, damit frischer Geist Platz hat. Das geht natürlich am besten durch einen Schulsport, der ein Gegenpol zu den „bewegungsarmen“ Fächern bildet. Im Prinzip kann jeder Sport erfinden und weiterentwickeln, so Prof. Dr. Tim Bindel in seinem Zentralvortrag. Sein Plädoyer an die Lehrerinnen und Lehrer: Versucht mit den Kindern Sport kreativ zu gestalten, um aus starren Formen herauszukommen. „Eventuell entwickelt sich am Ende sogar ein Trend.“ Als Beispiel nannte er Headis, eine Mischung aus Kopfball und Tischtennis.

Für alle, die nach Mainz gekommen waren, galt es dann, bei einer Auswahl von 40 Workshops zu erfahren, was es an neuen Ideen, Trendsportarten und neuesten Methoden und Trainingsformen zu entdecken gab. Moderne Übungen für die unterschiedlichsten Sportarten, aber auch theoretisches Hirnfutter zu den verschiedensten schulrelevanten Themen – das Angebot war vielfältig. Und es kam an, wie die Rückmeldungen zeigten. Drei Kurse plus Zentralvortrag konnte jeder besuchen. Magnus Schneider, Präsident des Sportbundes Rheinhessen: „Der Lehrertag ist eine echte Erfolgsgeschichte bei uns, die wir gerne fortschreiben möchten.“ Zu entdecken gab es viel. Zum Beispiel beim Workshop: „Über Tische und Stühle“. Im Workshop wurden Wollschnüre zwischen den Stühlen gespannt, die eine Alarmanlage aus Laserstrahlen darstellten. Berührte jemand die Schnur, ging die Alarmanlage los und alle Kinder brüllten laut wie eine Sirene. Das machte auch den probierenden Lehrern sichtlich Spaß.

Über Tische und Stühle

Im Workshop „Gemeinsam sind wir stark“ ging es um Teamspiele zur Unterstützung der Klassengemeinschaft. Nicht jeder hat das Selbstbewusstsein beziehungsweise das Selbstvertrauen, eine oder mehrere Niederlagen hintereinander klaglos wegzustecken. Was liegt näher als Spiele zu spielen, in denen es keine Verlierer gibt. Es gibt diese Spiele und 23 Arbeitskreisteilnehmer testeten diese gemeinsam und hatten Spaß daran.

Im Workshop „Outdoor Fit Camp“ ging es raus aus der Turnhalle, rein in die Natur. Mauern, Treppen, Bänke, aber auch ein Spielplatz mit Schaukeln und Wippen ist bestens für ein Outdoor Fit Camp geeignet. 21 Lehrerinnen und Lehrer ließen sich motivieren und mobilisieren. In jedem Workshop steckte eine große Portion dessen, was sich Schüler wünschen – rennen, toben und dabei unbemerkt etwas für ihre Gesundheit und Koordinationsfähigkeit zu tun. „2020 wird es den nächsten Lehrertag geben“, hielt Biewald am Ende nicht nur deshalb fest.

Bericht: Thorsten Richter
Bilder: Sportbund Rheinhessen


Qualitätssiegel „SENIORENFREUNDLICHER SPORTVEREIN“

Drei Sportvereine des Sportbundes Rheinhessen haben das Qualitätssiegel „SENIORENFREUNDLICHER SPORTVEREIN“, die Auszeichnung für vorbildliche Seniorenarbeit im Sport, für weitere vier Jahre verliehen bekommen. Wir gratulieren sehr herzlich den Vereinen „Budenheimer Sportgemeinschaft 1960 e.V.“, „Turngemeinde 1886 Budenheim e.V.“ und „Turnverein 1888 Udenheim e.V.“

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Keine Angst vor großen Ämtern

Ehrenamtliche Tätigkeit im Vereinsvorstand ist immer mit Arbeit verbunden. Viele Interessierte scheuen zwar diese Arbeit nicht, haben aber Angst – oder besser – Respekt vor der vielfältigen Aufgabe. Daher wird es für die Vereine immer schwieriger, die Vorstandspositionen zu besetzen. Wer jung geblieben bereits im Ruhestand ist, und jetzt ein Amt im Verein übernehmen möchte, dies sich aber nicht so richtig zutraut, der kann beim Sportbund Rheinhessen passende Lehrgänge besuchen. Wir bieten sowohl Abend- als auch Tagesveranstaltungen zu den unterschiedlichsten Themen an.

Die Königsklasse ist allerdings die Ausbildung zum DOSB-Vereinsmanager. Auf der 1. Lizenzstufe bekommt man in 120 Lerneinheiten Einblick in alle Bereiche der Vorstandsarbeit und könnte somit jeden Posten im Vorstand übernehmen. Nach einer Lernerfolgskontrolle wird die DOSB-Vereinsmanager-C-Lizenz ausgehändigt. Diese ist vier Jahre gültig und kann durch den Besuch von Fortbildungslehrgängen weiter in der Gültigkeit verlängert werden.

Interessant ist allerdings auch, dass wie bei lizenzierten Übungsleiter/Trainer/innen für die Tätigkeit Zuschüsse zum Honorar beantragt werden können.

Die nächste Ausbildung zum Vereinsmanager C findet ab dem 01.09.2017 an insgesamt 6 Wochenenden in Mainz statt. Hier gibts die nötigen Informationen…

Informationen zu allen Lehrgängen finden Sie hier…


Rauchende Köpfe, dampfende Körper

Erst rauchte der Kopf, dann wurde der Körper zum Dampfen gebracht. Diese Kombination sorgte – einmal mehr – für begeisterte Sportler beim Lauf-Kongress des Sportbundes Rheinhessen. In der elften Auflage des Kongresses hörten rund 70 Teilnehmer neueste wissenschaftliche Erkenntnisse und durften im Anschluss an den etwa dreistündigen Theorieblock viele praktische Übungen in den eigenen Laufschuhen ausprobieren. Eindrucksvoll schilderte darüber hinaus Läuferin Laura Chacon Biebach, wie und warum sie zur Profiläuferin wurde. mehr…


Abschlussfest für „Fitte Firmen“

Die Organisatoren des Sportabzeichenwettbewerbs für Unternehmen hatten zur großen Abschlussveranstaltung eingeladen und rund 100 Menschen aus Wirtschaft und Sport kamen. Zehn Pokale für besondere Leistungen wurden überreicht – launig moderiert von Heidemann und Sportbund-Rheinhessen-Präsident Magnus Schneider. mehr…