Förderung von Kunstrasenplätzen mit Kunststoff-Einstreugranulat gestoppt

Das Ministerium des Innern und für Sport in Rheinland-Pfalz hat, gültig mit Schreiben vom 10.07.2019, beschlossen, keine finanzielle Förderung von Kunstrasenplätzen mit Kunststoff-Granulat als Einfüllstreu mehr zu bewilligen. Ausgetragenes Kunststoff-Granulat aus Kunstrasenfeldern und Laufbahnen wurde bereits 2018 in einer Studie des Fraunhofer Instituts als großer Faktor in der Mikroplastikverschmutzung der Umwelt identifiziert. Derzeit steht bereits ein Verbot von Kunststoffgranulat ab 2021 im Raum, bei dem sich der organisierte Sport jedoch für eine mehrjährige Übergangsfrist einsetzen will, bis Alternativen gefunden und die Finanzierung von Sanierungen geklärt sind. Für Fragen steht Ihnen Harald Petry beim Landessportbund Rheinland-Pfalz zur Verfügung T 06131.2814-155 oder E h.petry@lsb-rlp.de

 

Kunststoffrasensysteme: ECHA-Beschränkungsvorschlag „Mikroplastik“

Die Europäische Chemikalienagentur (ECHA) hat am 11. Januar 2019 einen Beschränkungsvorschlag gemäß Anhang XV der REACH-Verordnung (1907/2006/EG) veröffentlicht, mit dem das  Inverkehrbringen von „bewusst zugesetztem“ Mikroplastik verboten werden soll. Darunter fällt auch das, als Füllstoff („Infill“) verwendete, Kunststoffgranulat für Kunststoffrasensysteme. Das Verbot soll nach derzeitigem Stand bereits 2021 in Kraft treten. DOSB und DFB haben eine gemeinsame Stellungnahme verfasst, in dem unter Punkt 3 auch alternative Füllstoffe zu Kunststoffgranulat vorgestellt werden. Lesen Sie hier weiter…

 

 


Sportabzeichen-Ehrung in Mainz

Es war eine bunte Mischung begeisterter Sportabzeichen-Erwerber, die sich in der Lotto-Loge der Opel Arena in Mainz eingefunden hatte. Der Sportbund Rheinhessen lud alle erfolgreichen Sportlerinnen und Sportler ein, die es geschafft hatten, entweder mit ihrem Verein, ihrer Schule oder aufgrund ganz persönlicher Wiederholungszahl, sich im Jahr 2018 eine besondere Ehrung verdient zu haben. Knapp 100 Sportler folgten der Einladung. Darüber hinaus freute sich der Dachverband über eine Trendwende mit wieder steigender Erwerberzahl in der Region.

Letzteres war eine gute Nachricht, die Till Pleuger zu Beginn mitteilte: „Wir liegen mit rund 400 Sportabzeichen mehr als im Vorjahr wieder im wachsenden Bereich“, sagte der ehrenamtliche Vizepräsident des Sportbundes. Gemeinsam mit Thorsten Richter, stellvertretender Geschäftsführer des Sportbundes, moderierte er den Abend. Beide hatten die ehrenvolle Aufgabe die jeweils besten drei Schulen sowie Vereine in den unterschiedlichen Kategorien, jeweils eingeteilt in Gruppen nach Mitglieder- und Schülergrößen, zu ehren. Die Bestplatzierten sowie die erfolgreichsten Newcomer jeder Kategorie erhielten neben der Ehrengabe auch eine kleine Prämie, die sich zwischen 100 bis 200 Euro bewegt.

Für die nötige Abwechslung in dem von Heike Franke, Sportbund-Referentin für Breiten- und Freizeitsport, bestens organisierten Ehrungsmarathon sorgten die Kunst-Kraft-Akrobatinnen des KKSV Mainz-Finthen. Sie beeindruckten mit Hebe- und Wurffiguren, die sie im Juni bei der Deutschen Meisterschaft in Wilhelmshaven ebenso erfolgreich aufführen möchten.

Die größte Gruppe der Sportabzeichen-Erwerber stellten – einmal mehr – die Schulen dar. Fast 60 Prozent der 6360 Sportabzeichen in Rheinhessen werden dort erworben. Pleuger freute sich, gemeinsam mit Peter Heppel vom Ministerium für Bildung, fast allen siegreichen Schulen Urkunde und Pokal persönlich überreichen zu dürfen. „Es ist schön, dass die Wertschätzung, die wir mit so einer Veranstaltung den Sportlern entgegenbringen möchten, auch so gut angenommen wird“, so Pleuger. Besonders laut wurde der Applaus dann bei der zweiten Ehrung der Grundschule am Gleisberg. Die Mainzer Schule wurde auch Landessieger in ihrer Kategorie.

Die Sportvereine kamen auf 37,4 Prozent der abgelegten Fitnessorden, während Polizei, Bundeswehr, Feuerwehr und einige Sonstige die 100 Prozent vollmachten. Florian Monreal, Vertreter von Lotto Rheinland-Pfalz, unterstützte Pleuger bei der Auszeichnung der Vereine. Positiv auch hier: Fast alle hatten den Weg nach Mainz auf sich genommen und waren vor Ort.

Immer eine besondere Anerkennung erhalten diejenigen, die seit Jahren treue „Sportabzeichen-Kunden“ sind. 40 (!) Sportler kamen in diesem Jahr in diesen Genuss. Im absoluten Mittelpunkt standen dabei Helmut Sigel und Klaus Kasten. Die beiden haben 2018 zum 45. Mal den Sportorden erfolgreich bestanden. Niemand im Raum konnte an diesem Tag diese Zahl toppen.

„Sportler wie Sie sind für uns wichtig, sie sind Vorbilder in ihren Vereinen und wichtige Motivatoren für den Wettbewerb“, lobte Richter. Pleuger ergänzte: „In den Schulen wird die Grundlage gelegt, dass die Kinder zum Sport und dem Sportabzeichen kommen und irgendwann einmal hier stehen können und für 25 oder mehr Sportabzeichen geehrt werden.“ Zum Ausklang des kurzweiligen Abends lud Lotto-Rheinland-Pfalz zu einem gemeinsamen Imbiss ein.

Sportabzeichenerwerber mit Anzahl

Ergebnisse Vereins- und Schulwettbewerb

 

 

 

 


Helmut Graf von Moltke erklärt aus persönlichen Gründen Rücktritt vom Amt

Der Sportbund Rheinhess Sportbund Rheinhessen Sportbund Rheinhessenen hat in der Sitzung seines Hauptausschusses am 16. April 2019 den Rücktritt seines Präsidenten, Helmut Graf von Moltke, mitgeteilt. Der Präsident tritt aus persönlichen Gründen zurück. Nachfolgend die Rücktrittserklärung im Wortlaut: „In den vergangenen elf Monaten habe ich mich mit viel Enthusiasmus, Leidenschaft und Herzblut für die Belange des Sportbundes Rheinhessen eingesetzt. Viele Dinge wurden von mir auf den Weg gebracht (u.a. Großsporthalle, Rheinhessen Rhein Spring WM, Umsetzung Vorgaben Rechnungshof, Neustrukturierung Geschäftsstelle inkl. Anpassung des Stellenplans) und teilweise auch schon abgeschlossen. Ich habe in diesem Zeitraum 128 offizielle Termine für den Sportbund Rheinhessen sowie den LSB RLP wahrgenommen. Dazu kamen regelmäßige Geschäftsstellenbesuche und inoffizielle Termine. Diese Termine fanden nicht nur an Wochenenden oder abends, sondern sehr oft auch während der üblichen Arbeitszeiten statt – waren für mich aber selbstverständlich, weil mir die Nähe zu unseren Vereinen und der Einsatz für deren Belange besonders am Herzen lagen.

Leider hat sich für mich jetzt völlig überraschend eine neue Lebenssituation ergeben, die es mir nicht mehr möglich macht, all dies mit meinem Beruf und meiner Familie zu vereinbaren. Hinzu kommt, dass große Projekte anstehen (Renovierung Sportschule Seibersbach, Neubau Haus des Sports), die einen noch höheren Einsatz erfordern werden. Angesichts dessen stelle ich hiermit mein Amt als Präsident zur Verfügung und hoffe, dass zeitnah jemand gefunden wird, der die mit dem Amt verbundene Arbeit erfolgreich fortsetzt.

Ich bitte alle Mitglieder des Sportbundes Rheinhessen um Verständnis dafür, dass für mich das Wohl meiner Familie oberste Priorität hat, und wünsche dem Sportbund Rheinhessen sowie dem LSB RLP für die Zukunft alles Gute und viel Glück. Ich bedanke mich bei allen Personen für die Zusammenarbeit. Bei allen, die mich insoweit unterstützt haben, werde ich mich noch einmal persönlich bedanken. Helmut Graf von Moltke“

Das Präsidium des Sportbundes Rheinhessen hat nach dem Bekanntwerden des Rücktritts von Helmut Graf von Moltke nach eingehender Beratung als dessen kommissarischen Nachfolger Klaus Kuhn vorgeschlagen. Er hat Erfahrung in höchsten Ämtern des Sports, u. a. als Präsident des Handballverbandes Rheinhessen, und bringt als Pensionär die zeitlichen Voraussetzungen für das Amt mit. Zudem ist er als Vorstand nach Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB) 26 für den Sportbund in vollem Umfang vertretungsberechtigt. Klaus Kuhn wurde dem Hauptausschuss als kommissarischer Präsident vorgeschlagen und zur Wahl gestellt. Diesem Vorschlag folgte das zweithöchste Gremium des Sportbundes einstimmig bei vier Enthaltungen. Der Sportbund Rheinhessen bedankte sich bei seinem zurückgetretenen Präsidenten für dessen Einsatz für den Sportbund Rheinhessen und wünscht ihm für die Zukunft alles Gute!


Sportliche Feierstunde zur Mittagszeit

„Rheinhessen fit – komm mach mit!“, lautet der Titel des Sportabzeichen-Wettbewerbs für Unternehmen, mit dem der Sportbund Rheinhessen mit der Handwerkskammer (HWK) und der Industrie- und Handelskammer für Rheinhessen (IHK) 2018 wieder Unternehmen und Firmen in Rheinhessen zum Bewegen motivierte. Die erfolgreichsten freuten sich über die Prämierung der Leistung ihrer Mitarbeiter in den Räumen der IHK am Mainzer Schillerplatz – in einer kleinen „Lunchtime“-Feierstunde zur Mittagszeit.

Die Idee hinter dem Wettbewerb ist ebenso einfach wie effektiv. „Unternehmen möchten etwas für das betriebliche Gesundheitsmanagement tun, wir möchten Menschen zum sportlichen Bewegen bringen“, sagt Till Pleuger, Vizepräsident des Sportbundes Rheinhessen: „Der Trend geht zum Breitensport und zur gesunden Bewegung.“ Dieses Fitnessbedürfnis greifen die Unternehmen der Region mit Unterstützung des rheinhessischen Dachverbandes im Zusammenspiel mit IHK und HWK auf. Das Deutsche Sportabzeichen als größte Breitensportbewegung Deutschlands ist dafür das perfekte Medium.

Sportabzeichen IHK Foto: hbz/Stefan Sämmer 03.04.2019

„Gesunde, engagierte Mitarbeiter sind eine wichtige Voraussetzung für die Produktivität und Wettbewerbsfähigkeit rheinhessischer Unternehmen. Diese haben längst erkannt, dass gesundheitsfördernde Maßnahmen einen großen Beitrag dazu leisten können, hart umworbene Fachkräfte an sich zu binden und sich als attraktive Arbeitgeber zu präsentieren“, so Dr. Engelbert J. Günster, Präsident der IHK für Rheinhessen.

Die gemeinsamen Bemühungen für den Wettbewerb seit 2016 tragen Früchte. 21 Unternehmen schafften es 2018, die Kriterien zu erfüllen und damit entweder eine Urkunde oder einen Pokal für die Sportabzeichen ihrer Mitarbeiter zu empfangen. Pokale erhielten dabei GRACE GmbH für den „Besten digitalen Auftritt“ – die Mitarbeiter lieferten den besten Sportabzeichen-Werbefilm aller Unternehmen -, die VRM Gratismedien als „bester Neueinsteiger“, Seriensieger Feuerwehr Mainz mit den meisten Erwerbern, die Sparkasse Mainz mit der größten Steigerung zum Vorjahr und der Geschäftsstelle des TSV Schott Mainz mit einer Quote von 100 Prozent. Hier haben alle acht Angestellten das Sportabzeichen erfolgreich abgelegt.

„Nicht nur im Handwerk ist die Mitarbeitergesundheit in Zeiten des Mangels an qualifizierten Fachkräften ein entscheidender Erfolgsfaktor, um auch in Zukunft wettbewerbsfähig zu bleiben“, sagt Hans-Jörg Friese, Präsident der Handwerkskammer Rheinhessen. Unterstützt wird der rheinhessische Wettbewerb von der BKK24 als Premiumpartner, Lotto Rheinland-Pfalz, EWR und der VRM. Teilnehmende Firmen nehmen auch am bundesweiten Wettbewerb der BKK24 teil und können darüber weitere Preise gewinnen.

Sieger „Bester digitaler Auftritt“ 2019


VRM Lokal – Hier schreiben Sie!

Die Idee entstand bei einer Veranstaltung des Sportbundes Rheinhessen – und jetzt wurde sie vom Medienunternehmen VRM umgesetzt: Auf dem Portal VRM Lokal können seit kurzem Vereine nicht nur Texte und Fotos einreichen, um sie den VRM-Anzeigenblättern zur Verfügung zu stellen, sondern die Texte und Fotos werden jetzt auch online veröffentlicht. Kostenlos auf www.vrm-lokal.de mehr…


Lehrtagung 2019: 400 Übungsleiter drücken die Workshop-Bank

Schlagkräftige Titel wie „Sitzen ist für´n Arsch“ oder vom „Streichholz zum Speerwurf“ für die Workshops und Arbeitskreise lassen es schon vermuten – die 10. Lehrtagung des Sportbundes Rheinhessen im Institut für Sportwissenschaft der Universität Mainz bringt spannende Themen in die Aus- und Fortbildung der Übungsleiter und Trainer. Ein Wochenende lang sorgten rund 70 Workshops für Abwechslung und brachten die rund 400 Teilnehmer auf den neusten Stand sportwissenschaftlicher Trends und Erkenntnisse.

Bevor es in die Sporthallen und Seminarräume ging, begrüßte Prof. Dr. Michael Doppelmayr als Hausherr der Uni Mainz sowie Sportbund-Präsident Helmut Graf von Moltke stellvertretend für die Partner der Veranstaltung, die Teilnehmer im Hörsaal des Instituts. „Seit zwanzig Jahren bringen wir mit der Lehrtagung Trends und Entwicklungen im Sport direkt in die Vereine. Das ist ein ganz besonders schöner Part unserer Funktion als Dienstleister für den Sport in der Region“, erinnerte von Moltke: „Fast 4500 Multiplikatoren haben diese Ausbildung bereits genutzt.“ Direkt im Anschluss nahm sich Alexander Reinemann, Vorsitzender des Stadtsportverbandes und IT-Mitarbeiter der Mainzer Uni, dem Thema „Digitalisierung im Sport“ an. Nach einem kurzen historischen Abriss stellte er Vor- und Nachteile der technischen Entwicklungen aus Sicht der Vereine vor. Ein gelungener Einstieg in ein ebenso lehrreiches als auch sportliches Wochenende für die vielen zumeist ehrenamtlichen Vereinssportler.

Nach guter alter Tradition im zwanzigsten Jahr des Bestehens der Lehrtagung – sie findet immer alle zwei Jahre statt – gab es ein ganz breites Spektrum. „Es ist unsere größte Lehrveranstaltung und überhaupt eine der größten im Sport im ganzen Land“, betont Petra Bastian, die federführend die Organisation innehat. Gemeinsam mit dem Deutschen Sportlehrer-Verband (Landesverband Rheinland-Pfalz) und dem Rheinhessischen Turnerbund sowie dem Institut für Sport der Johannes Gutenberg-Universität Mainz stemmte sie die beiden picke-packe-vollen Ausbildungstage. Was „voll“ dabei bedeutet, lässt sich schon anhand der Kategorien, in die Workshops geordnet sind, erkennen. Von Leichtathletik über schwimmen, tanzen, turnen bis hin zu Fitness und Gesundheitssport sowie Sporttheorie wie Gewaltprävention oder Digitalisierung. Unterstützt wurde die Lehrtagung einmal mehr von den Sponsoren Lotto Rheinland-Pfalz, EWR und den VRM Gratismedien. Mit Äpfeln von „Appel Happel“ und dem Anbieter von Faszienrollen, „Blackroll®“ gab es darüber hinaus weitere Unterstützer, von denen die Teilnehmer und Referenten profitieren konnten.

„Für uns ist die Veranstaltung immer ein Höhepunkt im Veranstaltungskalender. Wir freuen uns jedesmal sehr darauf und gehen, durch die vielen sehr positiven Rückmeldungen, hochmotiviert in die Planung für die Nächste“, bekräftigt Sportbund-Geschäftsführer Joachim Friedsam und erklärt: „Das ist ein Format, was wir auf jeden Fall beibehalten werden. Die Nachfrage nach der Lehrtagung ist und bleibt riesig.“


Karl-Heinz-Thommes-Preis 2019 – Ausschreibung veröffentlicht!

Preis für besondere Verdienste um die gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit geistiger Behinderung – Bewerbung bis 31.07.2019 möglich! Mit dem Karl-Heinz-Thommes-Preis werden Personen, Vereine und Institutionen ausgezeichnet, die sich, wie der Namensgeber und Ehrenpräsident des Verbandes, in besonderer Weise um die gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit geistiger Behinderung verdient gemacht haben.  mehr…


Das Deutsche Sportabzeichen – gemeinsam zum Erfolg!

Sportabzeichen? Dafür habe ich keine Zeit. ABER: Nicht einmal zehn Minuten brauchte Manfred Hinkel aus Alzey dafür. 9:48 Minuten, um es genau zu sagen. Eine tolle Leistung und absolut nachahmenswert. Mit einer kleinen Einschränkung: So ganz ohne Training sollte man es nicht probieren. Das gibt auch der 71-Jährige Hinkel mit auf den Weg. Kleine und große Leute sind dazu aufgerufen, sich der sportlichen Herausforderung durch das Deutsche Sportabzeichen zu stellen. In den vier Disziplinen Ausdauer, Kraft, Schnelligkeit und Koordination müssen Prüfungen bestanden werden, um das Ehrenzeichen der Bundesrepublik Deutschland in Bronze, Silber oder Gold tragen zu dürfen. Also, ob Couchpotatoe oder Fitnesscrack: Rein in die Sportschuhe und mitgemacht beim Deutschen Sportabzeichen! Aktiv dabei sein ist Deine Herausforderung!

mehr…


Sportideen für alle bei der 10. Lehrtagung

Ein großartiges Programm und herausragende Referenten mit immer zeitgemäßen Anregungen: Die 10. Lehrtagung bietet in mehr als 75 Workshops die neuesten Trends in vielen Sportarten. Leider sind die Arbeitskreise im Bereich Fitness, Gesundheitssport und aktuelle Trends fast alle bereits ausgebucht, aber in den Bereichen Leichtathletik, Schwimmen, Spiele, Tanz und Turnen sowie in den Theoriearbeitskreisen sind noch Plätze frei. Breits ausgebuchte Arbeitskreise sin dim Programm gekennzeichnet. Verlässliche Partner sind der Rheinhessische Turnerbund, der Deutsche Sportlehrerverband und natürlich das Institut für Sportwissenschaft an der Joh. Gutenberg-Universität Mainz. Glücklicherweise ist die Sanierung des Sportinstituts abgeschlossen, so dass die rund 450 Teilnehmerinnen und Teilnehmer wieder optimale Bedingungen vorfinden.

Hier finden Sie das Programm mit dem Anmeldeformular


Gemeinnützigkeit für Vereine – neue Regelungen aus dem Finanzministerium 2019

Das Bundesministerium für Finanzen hat den Anwendungserlass zur Abgabenordnung geändert und damit neue Regelungen zu Anerkennung der Gemeinnützigkeit geschaffen. Hiervon ist auch der Sport betroffen. Zu den folgenden Fragen gibt es deutliche Klarstellungen:

  • Welche Betätigungen von Anglervereinen begründen die Zuerkennung der Gemeinnützigkeit?
  • Welche Betätigungen gelten als gemeinnütziger Sport, welche nicht?
  • Wann darf ein gemeinnütziger Verein Tätigkeitsvergütungen an Vorstandsmitglieder zahlen?
  • Was ist bei der Umsetzung des Gebots der zeitnahen Mittelverwendung zu beachten?
  • Unter welchen Voraussetzungen sind Fördervereine zur Mittelbeschaffung für Sportvereine gemeinnützig?
  • Wie ist bei satzungsrechtlichen Unzulänglichkeiten von Vereinen zu verfahren?

Im Einzelnen ist dazu Folgendes ausgeführt:

Gemeinnützigkeit von Anglervereinen

Vereine, deren satzungsmäßiger Zweck die Förderung der nicht-gewerblichen Fischerei ist (Anglervereine), können unter dem Gesichtspunkt der Förderung des Naturschutzes und der Landschaftspflege als gemeinnützig anerkannt werden. Ihre Tätigkeit ist im Wesentlichen auf die einheitliche Ausrichtung und Vertretung der Mitgliederinteressen bei der Hege und Pflege des Fischbestandes in den Gewässern in Verbindung mit Maßnahmen zum Schutz und zur Reinhaltung dieser Gewässer, sowie die Erhaltung der Schönheit und Ursprünglichkeit der Gewässer i.S.d. Naturschutzes und der Landschaftspflege gerichtet. Wettfischveranstaltungen sind grund-sätzlich als nicht mit dem Tierschutzgesetz und mit der Gemeinnützigkeit vereinbar anzusehen.

Fischen und Angeln bedarf in jedem Fall einer besonderen Genehmigung, für private Gewässer der des Eigentümers, für öffentliche Gewässer der der zuständigen öffentlichen Körperschaft (z.B. Gemeinde). Der Verkauf von Angelkarten durch Vereine an Vereinsmitglieder wird im Rahmen eines steuerbegünstigten wirtschaftlichen Geschäftsbetriebs (= Zweckbetrieb) durchgeführt. Der Verkauf von Angelkarten an Nichtmitglieder hingegen stellt einen steuerpflichtigen wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb dar.

 

Abgrenzung von gemeinnützigen Sportarten gegenüber anderen Betätigungen

Ein wesentliches Element des Sports ist die körperliche Ertüchtigung. Motorsport fällt unter den Begriff des Sports (BFH-Urteil vom 29.10.1997, I R 13/97, BStBl 1998 II S. 9), ebenso Ballonfahren. Dagegen sind Skat (BFH-Urteil vom 17.2.2000, I R 108, 109/98, BFH/NV S. 1071), Bridge, Gospiel, Gotcha, Paintball, IPSC-Schießen und Tipp-Kick kein Sport im Sinne des Gemeinnützigkeitsrechts. Dies gilt auch für Amateurfunk, Modellflug und Hundesport, die jedoch eigenständige gemeinnützige Zwecke sind. Schützenvereine können auch dann als gemeinnützig anerkannt werden, wenn sie nach ihrer Satzung neben dem Schießsport (als Hauptzweck) auch das Schützenbrauchtum fördern. Die Durchführung von volksfestartigen Schützenfesten ist kein gemeinnütziger Zweck.

Wann darf ein gemeinnütziger Verein Tätigkeitsvergütungen an Vorstandsmitglieder zahlen?

Bei Vorstandsmitgliedern von Vereinen sind Tätigkeitsvergütungen gemeinnützigkeitsrechtlich nur zulässig, wenn eine entsprechende Satzungsregelung besteht. Zu Einzelheiten bei Zahlungen an den Vorstand steuerbegünstigter Vereine siehe BMF-Schreiben vom 21.11.2014, BStBl I S. 1581.

 

Was ist bei der Umsetzung des Gebots der zeitnahen Mittelverwendung zu beachten?

Eine zeitnahe Mittelverwendung ist gegeben, wenn die Mittel spätestens in den auf den Zufluss folgenden zwei Kalender- oder Wirtschaftsjahren für die steuerbegünstigten satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Am Ende des Kalender- oder Wirtschaftsjahrs noch vorhandene Mittel müssen in der Bilanz oder Vermögensaufstellung der Körperschaft zulässigerweise dem Vermögen oder einer zulässigen Rücklage zugeordnet oder als im zurückliegenden Jahr zugeflossene Mittel, die in den folgenden zwei Jahren für die steuerbegünstigten Zwecke zu verwenden sind, ausgewiesen sein. Soweit Mittel nicht schon im Jahr des Zuflusses für die steuerbegünstigten Zwecke verwendet oder zulässigerweise dem Vermögen zugeführt werden, ist ihre zeitnahe Verwendung nachzuweisen, zweckmäßigerweise durch eine Nebenrechnung (Mittelverwendungsrechnung). Der Zweck des Grundsatzes der zeitnahen Mittelverwendung gebietet es, dass bei der Nachprüfung der Mittelverwendung nicht auf die einzelne Zuwendung abzustellen ist, sondern auf die Gesamtheit aller zeitnah zu verwendenden Zuwendungen und sonstigen Einnahmen bzw. Vermögenswerte der Körperschaft (Saldobetrachtung bzw. Globalbetrachtung; BFH-Urteil vom 20.3.2017, X R 13/15, BStBl II S. 1110).

 

Unter welchen Voraussetzungen sind Fördervereine zur Mittelbeschaffung für Sportvereine gemeinnützig?

Eine Ausnahmeregelung ermöglicht es, Körperschaften als steuerbegünstigt anzuerkennen, die andere Körperschaften fördern und dafür Spenden sammeln oder auf andere Art Mittel beschaffen. Die Beschaffung von Mitteln muss als Satzungszweck festgelegt sein. Ein steuerbegünstigter Zweck, für den Mittel beschafft werden sollen, muss in der Satzung angegeben sein. Es ist nicht erforderlich, die Körperschaften, für die Mittel beschafft werden sollen, in der Satzung aufzuführen. Die Körperschaft, für die Mittel beschafft werden, muss nur dann selbst steuerbegünstigt sein, wenn sie eine unbeschränkt steuerpflichtige Körperschaft des privaten Rechts ist. Werden Mittel für nicht unbeschränkt steuerpflichtige Körperschaften beschafft, muss die Verwendung der Mittel für die steuerbegünstigten Zwecke ausreichend nachgewiesen werden. Weitergabefähige Mittel sind nicht nur solche, die bereits mit dem Ziel der Weitergabe beschafft wurden. Gemeinnützigkeitsunschädlich weitergegeben werden dürfen sämtliche Mittel, soweit die Satzung der hingebenden Körperschaft im Zeitpunkt der Weitergabe über eine entsprechende Satzungsbestimmung verfügt und die Zwecke der hingebenden und empfangenden Körperschaft insoweit identisch sind.“

 

Wie ist bei satzungsrechtlichen Unzulänglichkeiten von Vereinen zu verfahren?

Wird bei einer Körperschaft, die steuerbefreit war, im Rahmen der Veranlagung festgestellt, dass die Satzung nicht den Anforderungen des Gemeinnützigkeitsrechts genügt, dürfen aus Vertrauensschutzgründen hieraus keine nachteiligen Folgerungen für die Vergangenheit gezogen werden. Die Körperschaft ist trotz der fehlerhaften Satzung für abgelaufene Veranlagungszeiträume und für das Kalenderjahr, in dem die Satzung beanstandet wird, als steuerbegünstigt zu behandeln. Dies gilt nicht, wenn bei der tatsächlichen Geschäftsführung gegen Vorschriften des Gemeinnützigkeitsrechts verstoßen wurde.


Jochen Borchert neuer LSB-Präsident

58 Jahre alter Vallendarer übernimmt den Posten komissarisch und Dr. Ulrich Becker ist neuer Vizepräsident der Sportentwicklung

Keine zwei Wochen nach dem kurzfristigen und überraschenden Rücktritt von Dr. Prof. Lutz Thieme am 6. Februar hat der Landessportbund Rheinland-Pfalz einen neuen Präsidenten: Der 58 Jahre alte Vallendarer Jochen Borchert wurde auf einer außerordentlichen Präsidiumssitzung am Montag in Mainz mit 8:0-Stimmen zum kommissarischen LSB-Chef gewählt. Dr. Ulrich Becker ist neuer Vizepräsident Sportentwicklung und tritt damit die Nachfolge des gemeinsam mit Thieme zurückgetretenen Dieter Krieger (Walsheim) an.

Borchert ist seit Juni 2016 LSB-Vizepräsident für Leistungssport, seit November fungiert er zudem als Vorsitzender der Stiftung Sporthilfe Rheinland-Pfalz, wo er die Nachfolge von Karin Augustin (Mainz) antrat. Der Pläzer Becker ist jetzt Vizepräsident für Sportentwicklung, sein Amt als Vizepräsident für Bildung übt er ebenfalls weiterhin aus. Beide werden ihren neuen Ämter zunächst bis zur nächsten Mitgliedervesammlung Ende Juni 2020 in Bingen ausüben.

„Prof. Dr. Thieme gillt der besondere Dank, neue Entwicklungsprozesse angestoßen zu haben“, sagte Borchert, der auch Krieger Dank und Anerkennung zollte. „Nach einer kurzen präsidialen Starre haben die drei Präsidenten der Sportbünde Rheinland, Rheinhessen und Pfalz, Monika Sauer, Helmut Graf von Moltke, Elke Rottmüller, zusammen mit der Vizepräsidentin Finanzen Karin Beckhause das Heft in die Hand genommen“, so der Vorstand in einer gemeinsamen Erklärung. „Mit dem Ergebnis, dass es keine außerdordentliche Mitgliederversammlung geben wird, sondern eine komissarische Nachfolgeregelung. Gemeinsam soll der eingeschlagene Weg weiter gegangen werden – mit Einigkeit und Teamgedanke“. Borchert betonte: „Die Basis für unser Präsidium wird im Hauptamt gelegt. Diese Mitarbeiter verdienen ihr Geld damit und stecken ihr ganzes Engagement da hinein. Ich glaube schon, dass wir das bisherige Niveau halten und die Geschäftsführer ihre Arbeit genauso weiter machen können.“ Die drei Sportbund-Präsidenten hätten klar gemacht , „dass sie keine Führungsposition im LSB, sondern bei ihren Sportbünden bleiben wollen.“ Zu seiner neuen Position meinte Borchert: „Ich traue mir das zu, sage aber klar: Es geht nur im Team.“ Bis Anfang 2020 wollte man auch die seit Monate vakante Position des Hauptgeschäftsführers neu besetzen. „Wir sind auf einem guten Weg, gemeinsam – LSB und regionale Sportbünde – den Sport in Rheinland-Pfalz weiter nach vorne  zu bringen.“

Die drei Sportbünde bekräftigen, dass sie alle ein Interesse an einem starken LSB haben. „Unser Ziel ist es, gemeinsam stark für den Sport zu sein“, sagte Sauer. „Wir sind ja eine Interessenvertretung für die Vereine und Verbände und nicht zum Selbstzweck da. Es geht uns darum, den Sport nach vorne zu bringen.“ Das Präsidium sei nach wie vor „sehr gut aufgestellt“. Auch ohne Lutz Thieme verfüge man im Haupt- und Ehrenamt „über genügend Manpower und Ideenreichtum, um den beschrittenen Weg weiter zu gehen“.

 

Der bis dahin amtierende Präsident des LSB, Prof. Dr. Lutz Thieme, hat im Verlauf der Präsidiumssitzung des Landessportbundes Rheinland-Pfalz am 11. Februar 2019 in Seibersbach seinen sofortigen Rücktritt vom Amt des LSB-Präsidenten erklärt. In der Frage des Zeitpunktes der Nachbesetzung der Stelle des Hauptgeschäftsführers war es zu einer kontroversen Diskussion gekommen. Als Konsequenz daraus gab der 52 Jahre alte Sportwissenschaftler, der am 16. Juni 2018 bei der Mitgliederversammlung in Bingen einstimmig zum Nachfolger von Karin Augustin gewählt worden war, seinen sofortigen Rücktritt bekannt. Ebenfalls mit sofortiger Wirkung zurückgetreten ist Dieter Krieger als Vizepräsident für Sportentwicklung.

 

 

 


Vorstandsklausur – Frische Impulse für IHREN Verein

Das wichtigste Gut eines Vereins sind seine Mitglieder – nicht wegen der Jahresbeiträge, sondern weil ein Verein ohne Mitglieder nicht existieren kann. Wir schauen mit Ihnen in Ihren Verein und bringen den Stein ins Rollen. Vorstandsklausuren sind für rheinhessische, dem Sportbund Rheinhessen angeschlossene Sportvereine kostenlos! mehr…


Wir schauen hin – Keine Chance für sexualisierte Gewalt

Das Gemeinschaftsprojekt „Wir schauen hin – keine Chance für sexualisierte Gewalt“ vom Landessportbund Rheinland-Pfalz sowie den drei Sportjugenden Rheinland, Pfalz und Rheinhessen. Gesucht werden 5 Fachverbände und 15 Vereine aus Rheinland-Pfalz, die eine Kinderschutzmaßnahme umsetzen möchten. Über die gesamte Projektlaufzeit von 12 Monaten werden die teilnehmenden Verbände und Vereine von professionellen Fachkräften unterstützt. Die erfolgreiche Verankerung des Kinderschutzprojektes wird mit einer Förderprämie von 500,00 Euro für die Jugendkasse honoriert.

Weitere Informationen findet ihr hier…


Millionenglück in Rheinland-Pfalz

Lotto Rheinland-Pfalz steigert Umsatz im Jubiläumsjahr

  • Jahresumsatz beträgt rund 380 Millionen Euro
  • Über 181 Millionen Euro an Gewinnen ausgeschüttet
  • Rund 124 Millionen Euro für das Gemeinwohl

Koblenz.   Das Koblenzer Glücksspielunternehmen LOTTO Rheinland-Pfalz feierte im abgelaufenen Jahrseinen 70. Geburtstag – und beschenkte sich selbst mit einem Umsatzplus von 4,7 Prozent. Der Gesamtumsatz wurde dabei von 363 Millionen Euro im Vorjahr auf nunmehr 379,8 Millionen Euro gesteigert. Hauptgrund für das Plus ist vor allem die Lotterie Eurojackpot.

„Wir sind froh und stolz, dass wir im vergangenen Jahr nicht nur den 70. Geburtstag unseres Unternehmens feiern konnten, sondern auch unsere Umsätze deutlich gesteigert haben“, konstatiert der rheinland-pfälzische Lotto-Geschäftsführer Jürgen Häfner: „In einem nach wie vor anspruchsvollen Marktumfeld haben wir damit einmal mehr bewiesen, dass wir innovative und zukunftsfähige Spielangebote im Portfolio haben, die unsere Kunden nach wie vor ansprechen.“

Der große Gewinner unter den Spielangeboten war im abgelaufenen Jahr einmal mehr die europäische Lotterie Eurojackpot, die außer in Deutschland noch in 17 anderen Ländern angeboten wird. Gleich vier Mal stieg der Jackpot auf die Höchstmarke von 90 Millionen Euro und blieb dort jeweils einige Wochen stehen. Auf diese Weise konnte Eurojackpot mit einem Plus von über 61 Prozent im Vergleich zum Vorjahr alleine in Rheinland-Pfalz auf einen Gesamtspieleinsatz von rund 80 Millionen Euro kommen.

Nach wie vor der größte Umsatzbringer für Lotto Rheinland-Pfalz ist aber LOTTO 6aus49. Zwar musste das Produkt rund sechs Prozent im  Vergleich zum Vorjahr einbüßen, dennoch hat es mit rund 167 Millionen Euro den größten Spieleinsatzanteil. „Wir können mit Stolz feststellen, dass LOTTO 6aus49 auch im vergangenen Jahr der große Klassiker unter den Spielangeboten in Deutschland war“, sagt Geschäftsführer Jürgen Häfner. Er weist aber zugleich darauf hin, dass gerade das beliebteste Spielangebot besonders beobachtet werden müsse. „Dafür haben wir innovative Ideen auf der Ebene des Deutschen Lotto- und Totoblocks (DLTB).“

Auch die Soziallotterie GlücksSpirale ist seit vielen Jahren eine konstante Größe im Spielangebot von Lotto Rheinland-Pfalz. Im vergangenen Jahr brachte sie 13,5 Millionen Euro an Spieleinsätzen ein, von denen ein erheblicher Teil direkt an die Mittelempfänger, die sogenannten Destinatäre abgeführt wurde. Deshalb waren nicht nur die Spielteilnehmer die Gewinner, sondern auch viele Organisationen des Gemeinwohls in Rheinland-Pfalz.

So flossen aus den Erträgen der Lotterien GlücksSpirale, Sieger-Chance und BINGO! insgesamt rund 4,5 Millionen Euro direkt an zahlreiche Nutznießer. Dies sind bei der GlücksSpirale neben den Vertretern aus dem Sport (Deutscher Olympischer Sportbund, Stiftung Deutsche Sporthilfe, Landessportbund Rheinland-Pfalz und Stiftung Sporthilfe Rheinland-Pfalz) die Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege, die Deutsche Stiftung Denkmalschutz, die Stiftung Natur und Umwelt Rheinland-Pfalz und der Landesmusikrat Rheinland-Pfalz. Bei der Lotterie BINGO! profitiert neben der Stiftung Natur und Umwelt noch das Entwicklungspolitische Landesnetzwerk (ELAN).

„Dieses soziale Engagement ist es, das Lotto Rheinland-Pfalz von den illegalen Anbietern aus dem Internet klar abgrenzt“, betont Jürgen Häfner.

„Erfreulich ist weiterhin, dass die nur in Rheinland-Pfalz angebotene Jahresendlotterie Neujahrs-Million mit einem Spitzengewinn von 1 Million Euro auch im zweiten Anlauf erfolgreich war“, blickt Jürgen Häfner zurück. Alle 250.000 Lose der limitierten Lotterie wurden verkauft.


Sonderausschüttung an Vereine – Nachtragshaushalt genehmigt

Einstimmig: Nachtragshaushalt genehmigt – 56 000 Euro zusätzlich für Übungsleiter

Entscheidungen von weitreichender und langfristiger Wirkung standen beim Hauptausschuss des Sportbundes Rheinhessen, erstmals unter Leitung des Präsidenten Helmut Graf von Moltke, auf der Tagesordnung. Der Nachtragshaushalt sorgte für Freude bei den Fachverbänden und unterstützt jeden Verein mit lizenziertem Trainer. Darüber hinaus gab es in der Mainzer Rheinallee positive Voten zur Verlängerung des Versicherungsvertrages und der Satzung für die neu zu gründende Stiftung. Mit Frank Heilemann wurde ein Präsidiumsmitglied kooptiert, er folgt auf den kurzfristig ausgeschiedenen Christoph Pietsch. Diskutiert wurde auch über eine neue Geschäftsstelle, die bei einem Verkauf des „Haus des Sports“ durch den Landessportbund notwendig werden wird.

Im Bericht des Präsidiums erläuterte Präsident von Moltke die Arbeit der vergangenen Monate.

An erster Stelle stand der Wechsel im Präsidium. Christoph Pietsch, bisher zuständig für Kommunikation und Marketing, musste sein Ehrenamt aufgrund eines beruflichen Wechsels aufgeben. An seine Stelle tritt ab sofort Frank Heilemann, Präsident des Skiverbandes Rheinhessen. Ohne Gegenstimme wurde er ins Präsidium kooptiert. Von Moltke erläuterte danach, dass ein richtungweisender Schritt durch ein Gespräch mit dem Minister für Sport und des Innern erwartet worden sei. In dem zweistündigen Gespräch kam es jedoch nicht zu konkreten Ergebnissen. Im Februar sollen die anmoderierten Punkte nun vertieft werden. „Unsere Forderungen nach Anpassungen im finanziellen Bereich haben wir geäußert“, bekräftigte von Moltke. Man werde nicht „geradeaus“ gefahren, wie es das Ministerium meint. Durch Inflation, Kaufkraftverlust und Tariferhöhungen sei ein Delta von 6 Mio. Euro für den rheinland-pfälzischen Sport entstanden. Dies sei sogar noch größer, wenn der Sport zur Kompensation nicht noch Stellen unbesetzt gelassen und eigentlich notwendige Instandhaltungsmaßnahmen zurückgestellt hätte.

Von Moltke betonte weiter, dass der Sportstättenbau jahrelang vernachlässigt worden sei. Und der Gedanke einer Fehlbedarfsfinanzierung sei absolut kontraproduktiv. Im Bund wird die Förderung des Spitzensports deutlich aufgestockt und in RLP will man dem Breitensport und den Vereinen weiter Mittel entziehen, obwohl genau hier die allseits so gelobte Integrations- und Inklusionsarbeit stattfindet. Gerade weil der Sport der größte Integrationsfaktor im Land sei, bedürfe er auch einer verstärkten Förderung. Integrationsarbeit, die die Politik nicht leisten kann, aber von den Vereinen vorbildlich übernommen werde, sei nun auch mal mit Kosten verbunden. Ein komplexes Thema, das die Sportfamilie sehr beschäftigt.

Der Hauptausschuss beschäftigte sich auch mit der Gründung einer Stiftung, die nun in die entscheidende Phase eingetreten ist. Eine entsprechende Satzung verabschiedete die Versammlung mit seinen Vertretern aus allen Fachverbänden einstimmig. Die weiteren notwendigen Schritte können jetzt eingeleitet werden. Einstimmig sprachen sich die Vertreter für eine Verlängerung des Vertrages mit der AachenMünchner-Versicherung aus. Der bestehende Rahmenvertrag wurde nach konstruktiven Gesprächen weiter verbessert. „Seit 70 Jahren sind wir Partner und haben in dieser Zeit immer passgenauer den Versicherungsschutz für unsere Mitglieder ausgearbeitet“, bekräftigte Joachim Friedsam, Geschäftsführer des Sportbundes Rheinhessen. Nachgelegt wurde diesmal unter anderem beim Schutz der Vereine in Datenschutzfragen. Fünf weitere Jahre ist die Partnerschaft damit in trockenen Tüchern.

In den Ausführungen zum Haushalt durfte Ulrike Cohnen weitere gute Nachrichten überbringen. Die Vizepräsidentin Finanzen freute sich, den Vorschlag zur Abstimmung zu geben, dass „es für jeden Übungsleiter zu dem bereits ausgezahlten Zuschuss von 100 Euro weitere 20 Euro geben wird“. Rund 56 000 Euro schüttet der Sportbund an dieser Stelle zusätzlich aus. Weitere rund 20 000 Euro fließen überplanmäßig an die Fachverbände. „Wir haben gut und sehr solide gewirtschaftet. Darüber hinaus freuen wir uns über eine Sonderausschüttung von Lotto, die wir komplett an unsere Vereine und Verbände durchreichen“, so Cohnen. Ein weiterer größerer Posten ist darüber hinaus die Ersatzbeschaffung des in die Jahre gekommenen Geschäftsstellenautos. Rund 30 000 Euro werden dafür veranschlagt.
Präsident von Moltke stimmte die Anwesenden anschließend nochmal auf die Höhepunkte im Jahr 2019 ein. Der Sportbund feiert seinen 70. Geburtstag und wird dies in einigen Veranstaltungen darstellen. Neben dem Landesjugendsportfest im September oder der großen Lehrtagung im März, beides in Mainz, soll es eine Großveranstaltung in Worms geben, bei der der Geburtstag gefeiert werden soll. „Die Rheinhessen Rhein-Spring WM wollen wir gemeinsam mit dem Skiverband Rheinhessen organisieren. Eine Sportwerbung der besonderen Art ist hier geplant“, so der Westhofener.
Werbung in ganz anderer Sache machte von Moltke im Zusammenhang mit dem anstehenden Verkauf des „Haus des Sports“, den dessen Besitzer, der Landessportbund Rheinland-Pfalz, ins Auge gefasst hat. „Wenn wir ausziehen müssen, stellt sich die Frage, wo wir hingehen.“ Bereits öffentlich diskutiert wurde die Idee eines Sportzentrums Mainz, das sich an einen Schulneubau angliedern könnte. Es gebe laut von Moltke aber noch andere Optionen, die zurzeit geprüft werden. „Wir denken im Moment in jede Richtung“, so der Präsident. Auch der Verkauf der Sportschule Seibersbach werde nicht mehr ausgeschlossen.

Zu guter Letzt gab es noch einen Hinweis an die Fachverbände. Wer sich gerne beim Landesjugendsportfest beteiligen möchte, kann noch bis in den Januar hinein die Bewerbung bei der Sportjugend Rheinhessen abgeben. Die Frist wurde verlängert.


„Ohne Moos nix los“ – Fachtag im Sportkreis Worms

Rund 30 Vereinsvertreter aus Wormser Klubs nutzten die Gelegenheit, sich nach Feierabend jede Menge Zahlen aufsagen zu lassen. Mehrere Referenten stellten beim ersten Fachtag eines Sportkreises des Sportbundes Rheinhessen in kurzen Impulsen die Förderung des Vereinssportes vor. Sportkreisvorsitzender Manfred Pfeiffer hatte zur Veranstaltung „Ohne Moos nix los“ eingeladen. Einen besonderen Moment hatte dabei das EWR. Jürgen von Massow, Leiter Vertriebskooperationen, überreichte einen symbolischen Scheck als Zeichen für die Partnerschaft mit dem Sportdachverband. Aufgrund dieser Partnerschaft war es dem Sportbund möglich, sein Zuschussprogramm für „langlebige Sportgeräte“ deutlich zu verlängern.

Den Auftakt der Impulsreferate machte Dr. Hartmut Unger, Leiter Soziales und Sport der BASF SE. Er veranschaulichte zu Beginn die Möglichkeiten, durch den Ludwigshafener Chemiebetrieb gefördert zu werden. Rund 50 Millionen Euro pro Jahr gibt die BASF an Förderung für die unterschiedlichsten Projekte weltweit aus. Im Fokus dabei sind die Schwerpunkte „Integration und Teilhabe“ sowie „forschen und entdecken“. „Wir machen keine Infrastrukturförderung mehr“, erläuterte Dr. Unger. Vielmehr sei es ein Ziel, die Vernetzung zu fördern und das so genannte „capacity building“, die Kompetenzentwicklung der Geförderten. Keine Chance auf Förderung haben dagegen jene Projekte, bei denen sich eine Lücke auftut, weil sich zum Beispiel Kommunen als Förderer zurückziehen. „Wir machen keine Kompensationsförderung“, betont Dr. Unger. Liegen die Anträge im Rahmen der förderfähigen Bereiche, dann kann es ganz schnell gehen. Innerhalb von sechs Wochen versucht die BASF SE, die eingereichten Anträge fertig bearbeitet und ausgezahlt zu haben. Wer einen Antrag stellen möchte, der findet unter den Suchbegriffen „BASF Spenden“ Links zu den entsprechenden Seiten. Der Verein muss jedoch in der Metropolregion Rhein-Neckar angesiedelt sein.

Jürgen von Massow (l.) überreichte gemeinsam mit dem Wormser Sportkreisvorsitzenden Manfred Pfeiffer (r.) und Thorsten Richter (2.v.r.), stellvertretender Geschäftsführer des Sportbundes Rheinhessen, einen symbolischen Scheck als Zeichen der Partnerschaft des Energieunternehmens mit dem Sportdachverband. Faltbootclub-Vorsitzender Karl Peter Hartmann freute sich über die Unterstützung für ein Drachenboot. Foto: Sportbund Rheinhessen

Gerd Vogt, Sportreferent der Stadt Worms, zeigte anschließend die umfangreiche Förderung durch die Stadtverwaltung Worms auf. Insbesondere Vereine mit eigenen Sportstätten profitieren von einer gezielten Unterstützung. Rund 380 000 Euro stehen für die Sportplatzpflege im städtischen Haushalt zur Verfügung. Mit 60.000,-€ unterstützt die Stadt Worms die Vereine, die bspw. eigene Sporthallen, Kunstrasenplätze, Tennis- und Reitanlagen, Schießstände und Bootsanlagen unterhalten. Weiterhin unterstützt die Stadt Schwimmsportvereine bei der Nutzung des Heinrich-Völker-Bades und gewährt jedem Sportverein einen Grund- und Jugendzuschuss. Auch große Baumaßnahmen wurden bisher im Rahmen der Sportanlagenförderung des Landes Rheinland-Pfalz von der Stadt Worms zusätzlich unterstützt, so Vogt weiter. Es zeigte sich, dass es in Worms eine ebenso gezielte als auch sinnvolle Förderung des Vereinssportes gibt.

Sinnvoll ist auch die, wenngleich immaterielle, Förderung durch die Sportjugend Rheinhessen. Für diese stellte Tobias Mast das neue Projekt „junges Ehrenamt“ vor. Erstmals können ehrenamtliche Tätigkeiten mit einer Ehrung ausgezeichnet werden, die gerne auch nur projektbezogen und von kurzer Dauer sind. Neben einem kleinen Präsent erhalten die Geehrten, die nicht älter als 27 Jahre sein dürfen, eine Bescheinigung des Sportbundes für ihren Lebenslauf. Anträge nimmt die Sportjugend Rheinhessen entgegen.

Etwas ganz Besonderes nahm der Faltbootclub Worms darauf entgegen. EWR-Leiter Vertriebskooperationen Jürgen von Massow hatte einen Scheck mitgebracht, der symbolisch für die Förderung des EWR stand. Die Unterstützung kam den Vereinen in ganz Rheinhessen zugute. Bereits im April war das Förderprogramm „Langlebige Sportgeräte“ beim Sportbund Rheinhessen ausgeschöpft. Dank der EWR-Partnerschaft lief das Programm noch bis in den November weiter. Von Massow skizzierte darüber hinaus weitere Ecksteine, die das Unternehmen zur Unterstützung des Vereinssports setzt. Von Massow: „Wir haben mit Michael Schneider einen Mitarbeiter bereitgestellt, der als Berater für die Vereine jederzeit zur Verfügung steht. Er informiert über die Vorteile, die sich durch die Kooperation mit dem Sportbund ergeben. Sei es zum Thema E-Mobiliät oder Smart-Home-Techniken für die Vereinsheime oder ganz einfach bei Unterstützung zu Energiefragen.“

Zum Abschluss erinnerte Pfeiffer nochmal an die vielfältigen Fördermöglichkeiten, die es durch den Sportbund gibt.  Bauzuschüsse, Sportgeräte oder Sportstättenpflegegeräte oder auch eine gezielte Beratung in Dingen rund um den organisierten Sport durch die Sportkreisvorsitzenden oder die Geschäftsstelle in Mainz – als Dienstleister der Vereine hilft der Dachverband umfangreich. Jährlich fließen so mehrere hunderttausend Euro in die Vereine und Verbände.


Förderpreis der Volksbanken Raiffeisenbanken an Wormatia Worms

Der VfR Wormatia Worms ist beim diesjährigen Wettbewerb „Sterne des Sports“ in Silber für Rheinland-Pfalz von den Volksbanken Raiffeisenbanken des Landes für sein Projekt gegen Leukämie ausgezeichnet worden. Eingereicht wurde es über die Volksbank Alzey-Worms und ihre Niederlassung VR-Bank Mainz. Sabine Hermsdorf, Generalbevollmächtigte der Bank, überreichte den mit 500 Euro dotierten Förderpreis des „Großen Stern des Sports“ in Silber gemeinsam mit Staatssekretär Günter Kern und Dr. Lutz Thieme, Präsident des Landessportbund Rheinland-Pfalz, an Gerd Obenauer vom Vorstand der Wormaten.

Die Auszeichnung „Sterne des Sports“ hebt bundesweit das Engagement von Sportvereinen auf eine große Bühne. Die Siegerprojekte, die jetzt in der Staatskanzlei in Mainz gekürt wurden, unterstreichen diese Aussagen deutlich. In mehreren groß angelegten Aktionen und mit Partnern wie der DKMS gGmbH (Deutsche Knochenmark-Spenderdatei) und dem Klinikum Worms zeigt die Wormatia Worms seit Jahren ein starkes wie nachhaltiges Engagement im unermüdlichen Einsatz für krebskranke Menschen. Spendensammlungen und Typisierungsaktionen des Regionalligisten, die liebenswerterweise unter dem Motto „Mund auf gegen Blutkrebs“ stattfinden, überzeugte nicht nur die Jury auf der Bronze-Ebene. Auch die Landesjury kürte die Maßnahme die Wormatia Worms mit einem Förderpreis, der das Siegerpodest knapp verfehlt hat, und mit dem ein Preisgeld von 500 Euro an die Vereinskasse überwiesen wird.

Den Gesamtsieg sicherte sich der SV Grün-Weiß Müden 1971 mit dem Gewinn des „Großen Stern des Sports“ in Silber für Rheinland-Pfalz. Er wurde für sein Projekt „Alt-Fußballer auf Spuren des Dreißigjährigen Krieges“ ausgezeichnet. Seit Anfang 2017 gibt es beim SV Grün-Weiß Müden 1971 eine Gruppe für Seniorensport. Gesundheit, Spaß und soziale Kontakte zählen für sie mehr als der sportliche Erfolg. Besonders gut kommen gemeinsame Aktivitäten in der freien Natur an, die einem guten Zweck dienen. Zuletzt haben sich die „Alt-Fußballer auf Spuren des Dreißigjährigen Krieges“ begeben und ein 400 Jahre altes, vom Einsturz gefährdetes Steinkreuz saniert, das an die Hungersnot von 1638 erinnert. Zudem wurden alte Wanderwege wieder begehbar gemacht und mit neuer Ausschilderung und Informationstafeln versehen. In Zukunft will der Verein auch Wanderungen anbieten, um Kindern und Jugendlichen historische Zusammenhänge näherzubringen.

Dieses Projekt hat die hochkarätig besetzte Jury, bestehend aus Vertretern des Landes Rheinland-Pfalz, des Landessportbundes, der Volksbanken Raiffeisenbanken sowie Sportlern und Journalisten besonders überzeugt und unter allen eingereichten Bewerbungen zum Gewinner des „Großen Sterns des Sports“ in Silber und damit zum diesjährigen Sieger im Bundesland Rheinland-Pfalz erklärt. Der Preis ist mit 2.500 Euro dotiert.

Überreicht wurden die Ehrenpreise im Festsaal der Mainzer Staatskanzlei von Staatssekretär Günter Kern, Bankvorstand Klaus Peters von der Raiffeisenbank Westeifel als Vertreter der genossenschaftlichen Bankengruppe in Rheinland-Pfalz und Prof. Dr. Lutz Thieme, Präsident des  Landessportbundes Rheinland-Pfalz (LSB) und dem rheinhessischen Weltklasse-Speerwerfer Julian Weber. Durch den Abend führte Christian Döring vom Südwestrundfunk SWR.

Sterne des Sports in Silber, Preisverleihung 2018 für das Land Rheinland-Pfalz, Staatskanzlei, Mainz. Staatssekretär Günter Kern übergibt die Sterne gemeinsam mit Klaus Peters, Vorstand Raiffeisenbank Westeifel, und mit Prof. Dr. Lutz Thieme, Präsident des LSB. Es untersützt sie Speerwerfer Julian Weber.

Sabine Hermsdorf zeigte sich beeindruckt und sieht neben dem Siegerverein auch die Wormatia Worms als Vorbild für andere Vereine, denn beide Vereine zeigten, was man mit Selbstverantwortung und Selbsthilfe – den genossenschaftlichen Werten – alles vor Ort erreichen kann. „Es ist imponierend, wie vielfältig und intensiv das soziale

Engagement von Sportvereinen in Deutschland ist. Als regional verankerte und von Sozialreformern gegründete genossenschaftliche Kreditinstitute freuen wir uns, diese Form des bürgerschaftlichen Engagements hier vor Ort mit den ‚Sternen des Sports’ zu unterstützen.“

Neben der Wormatia Worms wurden weitere fünf Vereine aus Rheinland-Pfalz ausgezeichnet. Über je einen „Kleinen Stern in Silber“ können sich der Turnverein Hochdorf 1894 als Zweitplatzierter und die Vereinigte Turnerschaft Zweibrücken auf Platz 3 freuen. Mit Förderpreisen bedacht wurden die Vereine VfR Wormatia Worms, SV Lasel-Feuerscheid und Turnverein 1861 e.V. im ASV Landau. Insgesamt wurden Preisgelder in Höhe von 6.500 Euro vergeben.

145 Vereine aus ganz Rheinland-Pfalz haben sich 2018 um die „Sterne des Sports“ beworben. Die Auszeichnung für herausragende gesellschaftliche Leistungen in Sachen Integration, Gewaltprävention, Umweltschutz und Gleichstellung – viele sprechen vom „Oskar des Breitensports“ – wurde vom Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) gemeinsam mit den Volksbanken Raiffeisenbanken ins Leben gerufen. Die Initiative zeichnet Sportvereine und ihre vielen ehrenamtlichen Helfer für ihr gesellschaftliches Engagement aus. Mit ihren Angeboten fördern sie Kinder und Jugendliche, tragen zum Schutz der Gesundheit bei, unterstützen Familien oder dienen einem besseren Miteinander. Es sind große Leistungen, die leider immer noch viel zu wenig öffentliche Anerkennung finden. Die „Sterne des Sports“ würdigen diese. Alle Nominierten für die „Sterne des Sports“ in Silber sind Preisträger des „Großen Stern des Sports“ in Bronze und haben sich somit über einen Sieg auf lokaler Ebene für den Wettbewerb auf Landesebene qualifiziert.

Günter Kern sprach von leuchtenden Beispielen, „wie Vereinsarbeit erfolgreich funktioniert“. Gerade auch kleinere Vereine würden die Herausforderungen annehmen und seien „beispielhaft unterwegs“. LSB-Präsident Thieme betonte, die Aushängeschilder in den Vereinen animierten viele Menschen lebenslang Sport zu treiben, um sozial integriert zu werden bzw. es zu bleiben.

Der SV Grün-Weiss Müden 1971 wird Rheinland-Pfalz bei der Verleihung der „Sterne des Sports“ in Gold vertreten. Auf Bundesebene kämpft der Gewinner dann um Gold, womit eine Prämie von 10.000 Euro verbunden ist. Die Sterne in Gold werden am 22. Januar 2019 von Bundeskanzlerin Angela Merkel in Berlin verliehen.


Sterne des Sports in Silber  –  Preisträger Rheinland-Pfalz

  1. Platz (2.500 Euro): SV Grün-Weiß Minden 1971 e.V., ausgezeichnet für das Projekt „Altfußballer auf Spuren des 30-jährigen Krieges“
  2. Platz (1.500 Euro): Turnverein Hochdorf 1894 e.V., ausgezeichnet für das Projekt „Nachwuchskonzept 2022 # MEHR als nur HANDBALL
  3. Platz (1.000 Euro): Vereinigte Turnerschaft Zweibrücken e.V., ausgezeichnet für das Projekt „Eure Gesundheit mit uns“

Förderpreis (500 Euro): VfR Wormatia Worms e.V., ausgezeichnet für das Projekt „Mund auf gegen Blutkrebs“

Förderpreis (500 Euro): SV Lasel-Feuerschied, ausgezeichnet für das Projekt „Rettet die Schnitzel“

Förderpreis (500 Euro): Turnverein 1861 e.V. im ASV Landau, ausgezeichnet für das Projekt „Unterstützung des Förderverein krebskranker Kinder Trier e.V.

Weitere Informationen finden Sie unter:

www.sterne-des-sports.de
www.vb-alzey-worms.de/sterne-des-sports

Ansprechpartner für den Inhalt:
Volksbank Alzey-Worms eG
mit Niederlassung VR-Bank Mainz
Unternehmenskommunikation
Monika Schlau
Telefon   06131 4971-5621
Telefax   06131 4971-5699
E-Mail     monika.schlau@vb-alzey-worms.de


„Ausdruck des Dankes, der Wertschätzung und der Anerkennung“ – LSB-Präsident Thieme und Staatssekretär Kern verleihen Sport-Obelisken an echte Vorbilder

Staatssekretär Günter Kern und LSB-Präsident Prof. Lutz Thieme haben in Mainz Hilde Rodrian (Rockenhausen), Wolfram Boemer (Adenau), Lutz Itschert (Koblenz), Kurt Langenbein (Bad Dürkheim) und Erich Meyer (Alzey) für ihr langjähriges und herausragendes Engagement mit dem Sport-Obelisken ausgezeichnet.

Thieme sagte, er sei „sehr dankbar, dass auf Initiative der Landesregierung schon lange Zeit der Sportobelisk verliehen wird. Das gibt uns die Gelegenheit, über Strukturen, über Zahlen hinweg auf das zu schauen, was für unseren Sport am wichtigsten ist – nämlich die Menschen“. In den rheinland-pfälzischen Sportvereinen gebe es mehr als 100.000 ehrenamtliche Positionen. Monat für Monat würden 1,3 Millionen Stunden unentgeltlich oder aber für einen geringen Betrag geleistet. Dies entspreche etwa 20 Millionen Euro, die aber nicht zu bezahlen wären. „Auszeichnungen wie diese geben uns die Gelegenheit, immer wieder den Blick darauf zu richten, worum es eigentlich geht – dass die Menschen vor Ort genügend Möglichkeiten haben, sich für das zu engagieren, das sie für richtig halten“, so Thieme. „Wir tun gut daran, wenn sowohl LSB als auch Landesregierung immer wieder vom Menschen aus denken.“

Kern sprach von einer „hochwertigen Auszeichnung“, die pro Jahr nur an fünf Personen in Rheinland-Pfalz verliehen werde. „Wer den Sportobelisken erhält, hat im Bereich des Sports Außergewöhnliches geleistet“, betonte Kern. Insbesondere „die Engagierten hinter den Kulissen“ würden mit dem Obelisken gewürdigt. „Ein Ausdruck des Dankes, der Wertschätzung und der Anerkennung dessen, was die Preisträger für die Gesellschaft geleistet haben. Mit einem unermüdliche Engagement bis ins hohe Alter hinein sind sie Vorbilder für die Sportler und die Sportentwicklung in Rheinland-Pfalz und ermuntern andere, sich auch in dieser Art und Weise zu betätigen.“ Die so Dekorierten hätten sich „über Jahrzehnte in gleich mehreren Bereichen überdurchschnittlich engagiert“. Dieses große Engagement sei „in seiner Vielfalt unbezahlbar“. Der Team-Gedanke sei es, der das ausgezeichnete Quintett verbinde, ergänzte Kern.

Zwar sind die Lebensläufe der Preisträger sehr unterschiedlich – doch eines haben sie gemein: Geehrt wurden Menschen, die einen Großteil ihres Lebens dem Sport gewidmet und dabei Beachtliches für die Gemeinschaft geleistet haben.

Hilde Rodrians Leidenschaft gilt dem Ballsport, insbesondere dem Basketball. Seit 1970 engagiert sie sich für diese Sportart. Spielerin, Trainerin, Schiedsrichterin, Frauenwartin, Kassenwartin – keine Aufgabe war ihr zu viel. Ihr Wirken galt unter anderem den Basketballern der Vereinigten Turnerschaft Rockenhausen und dem 2010 gegründeten Basketballclub Fastbreakers Rockenhausen. Seit 1975 arbeitete sie in verschiedenen Funktionen im Vorstand des Basketballverbandes Pfalz und war mit 45 Dienstjahren dienstältestes Vorstandsmitglied. Hilde Rodrian wurde bereits mehrfach für ihren Einsatz vom Sportbund Pfalz und vom Basketballverband Pfalz ausgezeichnet.

Wolfram Boemer ist Gründungs- und Ehrenmitglied des seit 1969 bestehenden Biathlon-Sport-Clubs Adenau. Seit 1984 und bis heute ist er Erster Vorsitzender. Im Schützenkreis Rhein-Ahr war Boemer fünf Jahre lang Sportleiter und acht Jahre stellvertretender Vorsitzender, im Rheinischen Schützenbund viele Jahre Bezirksvorsitzender sowie stellvertretender Vorsitzender für den Bereich Koblenz und zudem Mitglied im Gesamtvorstand des Dachverbandes. Neben Ehrungen des Sportbundes Rheinland und des LSB wurde er mit der Ehrennadel des Landes Rheinland-Pfalz ausgezeichnet.

Lutz Itschert hat sich dem Ruder-Sport verschrieben. Im Ruderclub Rhenania Koblenz war er von 1987 bis 2000 Beisitzer und von 2000 bis 2003 Schatzmeister. Seit 2003 führt er als Vorsitzender die Geschicke des Vereins. Stellvertretender Vorsitzender des Landesruderverbandes Rheinland-Pfalz ist Itschert seit 2011, Vorsitzender des Ruderverbandes Rheinland ebenfalls. Sein Engagement wurde unter anderem vom Sportbund Rheinland und vom Landesruderverband gewürdigt.

Kurt Langenbein trat im März 1948 beim Turnverein Dürkheim 1860 ein. In seiner aktiven Zeit war er erfolgreicher Turner. 1962 übernahm er als Übungsleiter die männliche Turnabteilung. Seitdem trainiert er die jungen Turner und begleitete viele seiner Schützlinge zu Wettkämpfen und Turnfesten. Auch heute steht der 82-Jährige noch zweimal pro Woche in der Halle und unterstützt die sechs- bis zehnjährigen Turner an den Geräten und beim Bodenturnen. Seit 1987 ist Langenbein zudem Abteilungsleiter Turnen männlich und damit verbunden hat er auch einen Sitz im Gremium des Bad Dürkheimer Turnrates inne. Vom Pfälzischen Turnerbund und vom Deutschen Turnerbund hat er zahlreiche Ehrungen erhalten. Im Jahr 2014 erhielt er von der Stadt Bad Dürkheim die goldene Sportehrennadel.

Erich Meyer hat sich viele Jahrzehnte als Übungsleiter Handball im TV 1846 Alzey engagiert. Als aktiver Handball Spieler war er von 1958 bis 1993 für seinen Heimatverein im Einsatz. Ab 1967 engagierte er sich dort als Jugendleiter und ab 1969 als Spielleiter und stellvertretender Abteilungsleiter sowie von 1974 bis 2007 als Abteilungsleiter Handball. Im Jahr 2007 wurde er zum Ehrenvorsitzenden der Handball Abteilung des TV Alzey ernannt. Auch als Schiedsrichter war er 50 Jahre lang im Einsatz, von 1967 bis 2017. In den fünf Jahrzehnten als Unparteiischer leitete er einige spannende Partien. Im Handball Verband Rheinhessen ist er seit 2007 als Vizepräsident engagiert. Seit 2014 ist er als Sportkreisvorsitzender Alzey-Worms für den Sportbund Rheinhessen im Einsatz. Auch im Wintersport kennt sich Meyer aus. So ist er seit 1979 Mitglied im Framersheimer Ski-Club. Auch für diesen Verein war er als Vorstandsmitglied aktiv. Er wurde bereits mit zahlreichen Ehrungen gewürdigt, darunter mit der Ehrennadel des Landes, die er 2008 erhielt.

Stellvertretend bedankte sich Ruderer Itschert für die Auszeichnung. „Wir machen dieses Ehrenamt sehr gerne“, sagte der Chef des Ruderclub Rhenania. „Wir machen es nicht, um geehrt zu werden. Aber wenn wir geehrt werden, dann freuen wir uns darüber.“ Ihm persönlich bereite das Ehrenamt nach wie vor eine Menge Spaß. Die Verleihung des Sportobelisken sei eine tolle Motivation, die mit hohem Zeitaufwand verbundenen Ämter voller Elan weiterzuführen. Michael Heinze

Dazu als Infokasten

Sport-Obelisk

Der Sport-Obelisk ist eine rechteckige, spitz zulaufende und ungefähr 30 Zentimeter hohe Säule aus weißem Marmor, die mit einem stilisierten Lorbeerkranz umgürtet und in Handarbeit gefertigt ist.

Seit 1996 werden mit dem Sport-Obelisken sowohl herausragende Leistungen von Sportlern mit Vorbildfunktion gewürdigt, als auch das Engagement von Menschen, die sich über viele Jahre ehrenamtlich in besonderem Maße für den Sport in Rheinland-Pfalz eingesetzt haben.

Dazu Foto xx_Sportobelisk mit BUZ: Leuchtende Vorbilder: Die Preisträger (v.l.) Lutz Itschert, Hilde Rodrian, Erich Meyer, Wolfram Böhmer und Kurt Langenbein Johannes Mogg, Gisela Liedy, Berthold Mertes und Hans Pracht, hier eingerahmt von Staatssekretär Günter Kern (ganz links) und LSB-Präsident Prof. Lutz Thieme (ganz rechts). Foto: M. Heinze


13. Mainzer Lauf-Kongress des Sportbundes Rheinhessen bringt 110 Teilnehmer auf neue Ideen

So mancher Läufer wird sich die Augen gerieben haben, als er in der Laubenheimer Turnhalle plötzlich Geschirrhandtücher mit den Füßen greifen oder die empfindliche Fußsohle über Igelbälle rollen sollte. Dass alles gehörte fest zum Thema, das der 13. Mainzer Lauf-Kongress diesmal in den Fokus genommen hatte. Im Sportzentrum in Mainz-Laubenheim erlebten 110 Laufbegeisterte in Theorie und Praxis neuste Trends und Informationen ihrer Lieblingssportart aus dem Bereich der Sportverletzungen und der dazugehörigen Prophylaxe. Eingeladen hatten der Sportbund Rheinhessen mit seinen Partnern Stadt Mainz, der Sportmedizin der Johannes Gutenberg-Universität, dem Leichtathletikverband Rheinhessen, Source-Gesundheitsberatung und LEX Laufexperten Mainz sowie den Förderern Lotto Rheinland-Pfalz, EWR und Fortuna Sportgeräte.

Mit klassischen Laufverletzungen startete der Kongress. Barlo Hillen, Dozent der Abteilung Sportmedizin der Johannes Gutenberg-Universität, sensibilisierte für jene Verletzungen, die typischerweise auftreten. Neben der Analyse, wie sie zu erkennen sind, gab er wichtige Tipps zur Vermeidung und Ansätze zur eigenständigen Prävention und Behandlung. Dr. Ronald Burger setzte anschließend einen Schwerpunkt auf die Lauftechnik, die eine maßgebliche Rolle beim Auftreten von Verletzungen spielt. Er hinterfragte kritisch neuste Trends und legte darüber hinaus ein Augenmerk auf das wichtigste Laufequipment, den Laufschuh. Er beantwortete Fragen wie „Was ist an welchem Schuh gesund und wo liegen die Unterschiede zwischen Dämpfungsarten?“ oder „Vorteile sogenannter Barfußschuhe?“.

„Wir wollen beim Lauf Kongress am Puls der Zeit sein“, sagt Till Pleuger, Vizepräsident des Sportbundes Rheinhessen, der mit seinem Amtskollegen Klaus Kuhn begrüßte. Aktuelle Themen und Trends werden jährlich beleuchtet, um die Sportler für den Marathon in Mainz, aber auch fürs Laufen ganz allgemein, vorzubereiten. „Der Mix aus Theorie und Praxis kommt gut an und hilft, die Inhalte entsprechend zu vertiefen.“ Nach den theoretischen Ausführungen schnürten die Teilnehmer dann auch ihre Schuhe und Burger setzte direkt da an, wo er aufgehört hatte. „Schulterläufer, Sitzposition, verkrampfte Haltung“ – der Referent gab jedem einen Tipp zur richtigen Haltung mit auf den Weg. Parallel liefen im wahrsten Sinne des Wortes in den anderen beiden Hallenteilen sowie auf dem Vorplatz weiter Workshops. Informativ und abwechslungsreich, dabei immer auf dem neusten wissenschaftlichen Stand – an rund 15 Stationen zeigte Björn Sterzing, wie kleine Übungen eine große Wirkung bei der Verhinderung von Verletzungen oder der Regeneration haben können. Stärkungen von Körperhaltung oder Muskulatur im Fußbereich lassen sich problemlos zuhause erarbeiten. Benötigt wird haushaltsübliches – Handtücher, Seile oder kleine Gegenstände. Das mit den Zehen aufgreifen, ist ein einfaches Beispiel. Konzentriert Laufen auf Fußballen oder -spitzen auf weichen, unregelmäßigen Untergründen ein weiteres. Barlo Hillen erweiterte in der Nachbarhalle das Spektrum mit weiteren Ideen, unter anderem zur Streckung von Muskulatur oder Dehnübungen.

Eine ganz andere Richtung schlug Dr. Daniel Pfirrmann ein. Koordination anhand verschiedener Laufübungen, gepaart mit Kräftigung und Ausdauer anhand von Treppenläufen demonstrierte er. So mancher Läufer kam an den Stufen mächtig ins Schwitzen, lernte dabei jedoch eine Menge über ein Training, das gut als Ergänzung zu Fahrtenspielen, Intervallläufen oder Bergsprints dienen kann. Eine Besonderheit in diesem Jahr war die Unterstützung von Fusion, HOKA, On, CEP und New Balance, die den Läufern Laufsport-Produkte zum Testen zur Verfügung stellten. Etliche Sportler nutzten die Möglichkeit dafür. Nach sechs Stunden zuhören und laufen endete letzlich ein spannender Tag, der auch durch die Unterstützung vor Ort durch den TV Laubenheim mit Renate und Klaus Winkelmann sowie dem Ausdauerleistungsverein Mainz als Caterer schon jetzt Vorfreude aufs kommende Jahr machte.


Neu! Nichtmitglieder beim Probetraining ganz unbürokratisch versichert

Bisher mussten Sportvereine das Probetraining von potenziellen neuen Mitgliedern mit der Schnupperkarte beim Versicherungsbüro unseres Sportversicherers Generali anmelden. Auf vielfachen Wunsch der Kunden entfällt dies zukünftig. Was muss der Sportverein bei Menschen machen, die „schnupperern“ wollen? Der Versicherungsschutz für Nichtmitglieder endet einen Monat nach der erstmaligen Teilnahme an der Übungsstunde. Deshalb muss der Verein den Trainingsstart dokumentieren, damit er im Schadenfall den Zeitraum nachweisen kann. Mitversichert sind in der Unfallversicherung des Sportversicherungsvertrages Nichtmitglieder, die eine Mitgliedschaft in einem Verein im Sportbund Rheinhessen anstreben und hierzu dort probeweise an Übungsstunden teilnehmen. Art und Umfang des Versicherungsschutzes bleiben unverändert. Alle Infos finden sie auf unserer Webseite oder bei den zuständigen Mitarbeitern Dirk Trendler und Peter Kobel unter Telefon 06131-2814-214.


Sportvereine können sich wieder für Sportverein 2020 bewerben

Ab 2017 bis 2020 liegt der Fokus von Sportverein 2020 auf der Weiter- und Neuentwicklung der Vereinsangebote für Zielgruppen mit besonderem Inklusions- und Integrationsbedarf. Hierzu zählen neben älteren und sozial benachteiligten Menschen unter anderem auch Menschen mit Migrationshintergrund oder mit Behinderung. Dabei sollen Kooperationen mit anderen Institutionen eine zentrale Rolle spielen. Wie ihr Verein sich bewerben kann, lesen sie hier…


Lotto Rheinland-Pfalz meldet knapp 1,2 Millionen Euro Jahresüberschuss für 2017

Koblenz. Mit einem Umsatz von rund 363 Millionen Euro und einem Jahres-Überschuss von annähernd 1,2 Millionen Euro hat Lotto Rheinland-Pfalz das Jahr 2017 abgeschlossen. Das hat das Unternehmen im Rahmen einer Bilanz-Pressekonferenz mitgeteilt.
„2017 hat uns zwar ein Umsatzminus von 6,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahr beschert, dennoch können wir mit der Bilanz des Jahres zufrieden sein“, fasste Lotto-Geschäftsführer Jürgen Häfner zusammen und erläuterte: „Das Umsatzminus war kein rheinland-pfälzisches Phänomen, sondern eine bundesweite Entwicklung.“ So gab es im Jahr 2017 weniger hohe Jackpots, die in der Regel zu höheren Spieleinsätzen führen – sowohl im klassischen Lotto 6aus49 als auch im Eurojackpot.
Ganz anders sieht es im laufenden Geschäftsjahr 2018 aus, das mit zwei längeren Jackpot-Phasen in der Lot-terie Eurojackpot zu einem derzeitigen Umsatzplus von über drei Prozent geführt hat.
Das Glücksspielunternehmen hat im Jahr 2017 viel Po-sitives erreicht, unter anderem die erfolgreiche Ein-führung der neuen Jahresendlotterie Neujahrs-Million, deren 250.000 Lose aus dem Stand abver-kauft wurden.
Außerdem konnte Lotto Rheinland-Pfalz durch spar-sames und umsichtiges Wirtschaften, motivierte Mit-arbeiterinnen und Mitarbeiter sowie starke Produkte ein mehr als solides Jahr absolvieren und eine ordent-liche Bilanz hervorbringen. Das hob auch der Auf-sichtsratsvorsitzende, Finanz-Staatssekretär Dr. Ste-phan Weinberg hervor: „In einem anspruchsvollen Marktumfeld hat das Unternehmen über 200 Millio-nen Euro an glückliche Gewinner ausgeschüttet. Dem Land Rheinland-Pfalz wurden mehr als 117 Millionen Euro an Steuern und Abgaben zur Verfügung gestellt, die dem Gemeinwohl zugutekommen.“
Auch für die Spielteilnehmer war 2017 erfolgreich. Insgesamt fünf Tipper wurden zu Millionären. Den größten Geldbetrag mit über 50 Millionen Euro – und damit den höchsten Lotteriegewinn in der rheinland-pfälzischen Geschichte – sicherte sich ein Eurojackpot-Spieler aus der Pfalz. „Wir freuen uns, dass wir im vergangenen Jahr insgesamt 49 Spielteilnehmern gra-tulieren durften, die 100.000 Euro und mehr gewon-nen haben“, berichtete Geschäftsführer Häfner.
Gewinner waren aber nicht nur die Spielteilnehmer und das Land, sondern auch viele Organisationen des Gemeinwohls in Rheinland-Pfalz. So flossen aus den Erträgen der Lotterien GlücksSpirale, Sieger-Chance und BINGO! insgesamt rund 4,6 Millionen Euro direkt an zahlreiche Nutznießer.
Dies sind bei der GlücksSpirale neben den Vertretern aus dem Sport (Deutscher Olympischer Sportbund, Stiftung Deutsche Sporthilfe, Landessportbund Rhein-land-Pfalz und Stiftung Sporthilfe Rheinland-Pfalz) die Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrts-pflege, die Deutsche Stiftung Denkmalschutz, die Stif-tung Natur und Umwelt Rheinland-Pfalz und der Lan-desmusikrat Rheinland-Pfalz. Bei BINGO! neben der Stiftung Natur und Umwelt noch das Entwicklungspo-litische Landesnetzwerk (ELAN).
„Dieses soziale Engagement ist es, das Lotto Rhein-land-Pfalz von den privaten Mitbewerbern klar ab-grenzt“, unterstrich Dr. Weinberg den Vierklang des Unternehmens als Partner des Sports, Förderer der Kultur sowie Unterstützer von sozialen Initiativen und von Umweltprojekten.
Dennoch steht das Unternehmen auch vor großen Herausforderungen, denn illegale Glücksspielanbieter aus dem Ausland machen den staatlichen Lotterieun-ternehmen zu schaffen. „Ohne dass es die Verbrau-cher auf den ersten Blick merken, bieten Unterneh-men wie Lottoland, Tipp24 oder Lottohelden im In-ternet Wetten auf das deutsche Lotto oder Eurojack-pot an. Es sieht so aus, als ob man legal am staatli-chen Angebot teilnimmt – dies ist aber nicht der Fall“, führte Dr. Weinberg aus. „Diese Anbieter“, so der Aufsichtsratsvorsitzende, „sitzen in Steueroasen und geben keinen Cent an Steuern und Abgaben für das Allgemeinwohl ab“.
Er appellierte an die anderen Bundesländer, den Glücksspielstaatsvertrag dahingehend zu überarbei-ten, dass in diesem Bereich Rechtssicherheit herrscht und das Lotteriemonopol gesichert bleibt.
Der terrestrische Vertrieb über die rund 940 Lotto-Annahmestellen war auch im vergangenen Jahr das Herzstück des Unternehmens. Über 90 Prozent der Spieleinsätze wurden dort erzielt. „Wir sind der größ-te Filialist in Rheinland-Pfalz und in jeder vierten Orts-gemeinde vertreten“, sagte Geschäftsführer Jürgen Häfner: „Damit erfüllt unser Unternehmen auch einen enorm wichtigen strukturpolitischen Auftrag.“
Um auf dem stetig wachsenden elektronischen Markt konkurrenzfähig zu bleiben, war Lotto Rheinland-Pfalz aber auch im Internet erfolgreich: So lag der Spielein-satz in diesem Bereich im vergangenen Jahr bei über 19 Millionen Euro und erreichte damit den höchsten Wert, seitdem das Unternehmen seine Spielangebote auch online anbietet.


Sportbund Rheinhessen zeichnet mit IHK und HWK Firmen aus

„Rheinhessen fit – komm mach mit!“, lautet der Titel des Sportabzeichen-Wettbewerbs für Unternehmen, den der Sportbund Rheinhessen mit der Handwerkskammer (HWK) und der Industrie- und Handelskammer für Rheinhessen (IHK) seit 2016 anbietet. In den Räumen der IHK am Mainzer Schillerplatz war es gestern für die erfolgreichen Sportler 2017 an der Zeit, sich für ihre Leistungen belohnen zu lassen. Beim „Ehrungslunch“ zur Mittagszeit übergaben die Förderer und Initiatoren an die Unternehmen die Pokale und Urkunden. mehr…


Die digitale Welt im Sportverein

Vernetzen, austauschen und voneinander lernen – das sind die Leitgedanken der Netzwerktreffen. Mit diesem Wunsch – voneinander zu lernen – trafen sich am Mittwoch, den 13. Juni, knapp 30 Vertreter aus dem Sport zum 3. Netzwerktreffen mit dem Titel „Die Digitale Welt im Sportverein“ im InfoCenter Rheinkultur in Ludwigshafen. mehr…


1000 Sportler im Einsatz

Eine riesen Sportmeile, Sonnenschein und viele begeisterte Menschen in der Innenstadt – der Rheinland-Pfalz-Tag in Worms war ein voller Erfolg. Egal ob Synchronschwimmer, Handballer, Fechter oder Luftsportler – jeder Sportler trug dazu bei. Rund 1000 Sportler haben an drei Tagen einen großen Teil dazu beigetragen.

Mitmachen dringend erwünscht, das wurde den Besuchern der Nibelungenstadt an den 33 Standplätzen der Sportmeile mit auf den Weg gegeben. Und diese nahmen das gerne an. Vor allem die Wassersportarten hatten einen echten „Run“ auf ihre Angebote. Bei über 30 Grad in der Sonne kein Wunder, dass das kühle Nass geradezu magisch die Gäste anzog. Abtauchen im Tauchcontainer oder baden beim Wasserball waren echte Magnete.

Doch auch alle anderen „Sportaussteller“ hatten keinen Grund, sich über Zulauf zu beschweren. Die Luftsportler begeisterten mit einem Flugsimulator, einem Segelflugzeug und einem Ein-Propeller-Sportgerät. Die Skisportler ließen es sich nicht nehmen eine Sommerskiloipe sowie den Rheinhessenbob zu präsentieren. Handball, Fußball, Badminton, Tennis, Tischtennis, Bungee-Run, Kletterturm des Alpenvereins, inklusive Angebote der Lebenshilfe, Trampolinspringen, Kraftsport, Asiatischer Kampfsport in allen Variationen – kurzum, es gab verteilt über einen Kilometer quer durch das Wormser Innenstadtgebiet eine Attraktion neben der nächsten. Auf dem Barabarossaplatz, dem Ende der Sportmeile, zeigten sich schließlich nochmal fast 35 Vereine. Auf der Bühne des Sportbundes Rheinhessen wurde getanzt, gekämpft, Kunstrad gefahren und noch vieles mehr. Als Krönung hatte der Sport auch noch eine eigene Zugnummer beim großen Festumzug. Als Nummer 46 machte sich der Tross aus rund 100 Sportler unterschiedlichster Couleurs auf durch die Straßen der Nibelungenstadt.

„Wir sind froh und stolz, wie sich unsere Vereine mit uns hier präsentiert haben. Es ist einfach schön zu sehen, wie viel ehrenamtliche Arbeit geleistet wird. Keinem war etwas zu viel, alle hatten sichtlich Spaß“, sagte Helmut von Moltke, Präsident des Sportbundes Rheinhessen. Gleich an seinem ersten Wochenende nach seiner Wahl des Dachverbandes durfte er Ministerpräsidentin Malu Dreyer sowie Staatssekretär Randolf Stich und dem Wormser Oberbürgermeister Michael Kissel die Qualität des rheinhessischen Sports zeigen. Besonders die sehr gute Zusammenarbeit mit der Sportförderung der Stadt Worms und den Mitarbeitern der Staatskanzlei hob er dabei hervor. Einen großen Anteil am Erfolg hatten dabei namentlich Uwe Franz als Sportdezernent der Stadt Worms mit seinem Team unter der Leitung von Sportreferent Gerd Vogt sowie Christoph Häusl und Marcus Stier aus der Staatskanzlei. „Das Team des Sportbundes war voll des Lobes über die Zusammenarbeit. Das gebe ich natürlich gerne weiter.“


Datenschutz im Verein – was ist zu tun?

In einer Übersicht des Bayerischen Landesamtes für Datenschutzaufsicht haben wir zwei Dateien gefunden, in denen die für Vereine wesentlichen Anforderungen exemplarisch zusammengestellt wurden – ohne Anspruch auf Vollständigkeit. Zu beachten ist daher, dass nicht jeder Verantwortliche pauschal alle diese Anforderungen erfüllen muss und sich auch der Umfang, wie die einzelnen Anforderungen konkret berücksichtigt werden müssen, fallbezogen unterscheidet. In diesen Mustern wird deshalb der vereinfachte Regelfall angenommen.

mehr…


Sechs Sportkreise – drei Sportkreistage

Viel anzupacken gab es in den vergangenen Wochen in der Geschäftsstelle. Nicht nur lange Anmeldelisten mussten gepflegt, auch viele Telefongespräche mussten geführt werden um drei Sportkreistage zu organisieren, die zahlreiche Vereinsvertreter mobilisieren sollten. Jetzt gibt es neue Gesichter unter den Sportkreisvorsitzenden. Nachfolgend die Berichte über die Versammlungen. mehr…