Die Erfolgsstory läuft weiter… 21. Gutenberg Marathon Mainz startet am 10. Mai 2020

Am Samstag, 21. September 2019 öffnet das Anmeldeportal zum 21. Gutenberg Marathon Mainz. Das aktuelle 2020er-Logo präsentiert das Marathon-Team gern schon vorab. Im Jahr 2000 wurde der Marathon zum 600. Geburtstag von Johannes Gutenberg ins Leben gerufen. Was damals zunächst als einmalige Veranstaltung gedacht war, entwickelte sich großartig – und die Erfolgsstory geht weiter, das Feld läuft und läuft und läuft…

Nach mittlerweile 20 Jahren – 2019 begrüßte Mainz ein numerisch deutlich angewachsenes Starterfeld am Rhein – und vier mit dem DLV gemeinsam durchgeführten Deutschen Marathon- Meisterschaften bleibt der Gutenberg Marathon Mainz eine „echte Größe“ im bundesweiten Laufkalender. Aktuell avanciert er weit über die Mainzer Grenzen hinaus zu einem Treffen für zuletzt über 8000 Langstreckensportler/innen.

Jedes Jahr aufs Neue bleibt es ein eindrucksvolles Erlebnis, als aktiver Teilnehmer auf der Strecke dabei und „mittendrin zu sein“. Die besondere Mainzer Atmosphäre an der Strecke, für die wieder viele tausende Sportlerinnen und Sportler sowie Zuschauer, zahlreiche Moderatoren und Musikgruppen sorgen werden, bleibt einzigartig.  Es  lohnt  sich,  bei  diesem  unvergesslichen  Erlebnis dabei  zu  sein:  „Save  the  Date!“  Am  10.  Mai  2020  ist  erneut Marathon-Tag!

Ab  Samstag,  21.  September  2019  sind  die  Meldelisten  erneut „scharf geschaltet“ unter www.marathon.mainz.de.

Zur Vorbereitung auf den Marathon wird auch in 2019 wieder der Mainzer Lauf-Kongress starten.

Als gute Vorbereitung auf den Gutenberg Marathon stellte sich in den vergangenen Jahren der Mainzer Lauf-Kongress heraus. Dieser geht am 09. November auch schon in seine 14. Runde und bietet den Teilnehmern ein abwechslungsreiches Programm und die perfekte Mischung von Theorie und Praxis. Mit dem angeeigneten Wissen und der dann deutlich effektiveren Vorbereitung wird der 21. Gutenberg Marathon zu einem Kinderspiel!

Hier gehts zum Flyer des Mainzer Laufkongress 2019…

Hier gehts direkt zur Anmeldung zum 14. Mainzer Laufkongress…

Hier gehts zu einem Video vom Sportbund Rheinhessen über den 13. Mainzer Laufkongress…

 


Erstanschaffung einer Sportbrille – 40 Euro vom Sportbund!

Der Sportbund Rheinhessen bezuschusst die Erstanschaffung einer Sportbrille mit 40 Euro pro Mitglied eines rheinhessischen Sportvereins. Dieser Zuschuss gilt auch für Kontaktlinsen. Der Antrag ist formlos beim Sportbund Rheinhessen einzureichen. Der Vereinsvorsitzende muss die Originalrechnung mit dem Vermerk „sachlich richtig“ unterschrieben haben. In einem Begleitschreiben soll der Vereinsvorsitzende die Mitgliedschaft des Antragstellers bestätigen. Weitere Informationen: Marianne Windecker, Tel. 06131-2814216 oder m.windecker@sportbund-rheinhessen.de.


„Großer Stern des Sports“ in Mainz verliehen

Mainzer Volksbank, Volksbank Alzey-Worms und Sportbund Rheinhessen ehren 22 Vereine

Vorbildliche Leistungen der Sportvereine im gesellschaftlichen Engagement standen wieder im Mittelpunkt der Auszeichnung der Siegervereine bei den „Sternen des Sports“. Mit der Verleihung des „Großen Sterns in Bronze“ für den TV 1863 e.V. Worms-Leiselheim und sein Projekt „Bounce against cancer – Bewegung gegen Krebs / Aktionstag im Rahmen der DMM Trampolin synchron in Worms“ schaffte es wie im Vorjahr ein Wormser Verein an die Spitze des bundesweit angelegten Breitensport-Oscars. Den Preis und damit verbunden 2.000 Euro Preisgeld erhielt der Wormser Verein im proppenvollen Forum der Mainzer Volksbank, die gemeinsam mit der Volksbank Alzey-Worms und dem Sportbund Rheinhessen den Wettbewerb in der Region Rheinhessen ausschreibt. Der TSV Schott Mainz mit seinem Projekt für Kinder, „Ernährung in Bewegung“ sowie die Handballspielgemeinschaft Worms mit ihrer Initiative zu Gunsten eines an Leukämie erkrankten Jungen „Benefiz-Spiel für Jamie Neiss & DKMS“ belegten punktgleich den zweiten Platz und erhielten beide 1.500 Euro.

 

Sterne des Sports 2019 in Bronze

„Bewegung gegen Krebs“ überzeugt Jury

Das Siegerprojekt „Bewegung gegen Krebs“ fußt auf zwei Informationstagen, mit denen der TVL über das seit 2017 bestehende Konzept in Worms informierte. Bei diesen Tagen wurde gezeigt, wie Mitglieder verschiedener Rehasportgruppen bei und nach Krebserkrankungen Kraft schöpfen und gegen die Krankheit und deren Folgen ankämpfen. In Zusammenarbeit mit einem sportwissenschaftlichen Betreuer hat sich das Angebot des TVL auch in der Krebsnachsorge und -prävention etabliert. An beiden Aktionstagen standen rund 1.300 Besuchern Mitglieder der Selbsthilfegruppen, Sportwissenschaftler, Physiotherapeuten, Trainer, Fach-, Ober-, und Chefärzte der onkologischen Zentren des Klinikum Worms und der onkologischen Schwerpunktpraxis Rede und Antwort zu Fragen rund um Prävention, Therapie und Nachsorge bei Krebserkrankungen. Fitnesstests rundeten das Programm ab.

Eine Besonderheit am Standort Mainz ist die Verleihung von gleich drei „Sternen des Sports“ in Bronze. Ausgezeichnet wurden in diesem Jahr drei Vereine aus verschiedenen Sportkreisen – neben Rheinhessen auch das Bundesland Hessen und die Region Nordpfalz, in denen die teilnehmenden Banken tätig sind. Für Hessen überzeugte der Judo-Club Kim-Chi Wiesbaden als Wiederholungssieger die Jury mit dem Schulprojekt „Chance auf Bildung – Gewaltfrei lernen“.


1500 Sportler strömen zum 52. Landesjugendsportfest – Organisator Sportjugend Rheinhessen

Eröffnung motiviert zu Höchstleistung

1500 Sportler strömen zum 52. Landesjugendsportfest – Organisator Sportjugend Rheinhessen

 

Fest in Hand des Sports war die Landeshauptstadt Mainz am ersten September Wochenende – 1500 Sportler aus 16 Sportarten hatten sich versammelt, um am 52. Landesjugendsportfest ihre Landesieger zu ermitteln. Klaus Kuhn, Präsident des Sportbundes Rheinhessen, brachte es bei der Eröffnung auf den Punkt: „Das Fest ist mit seinen vielen Sportarten wie eine kleine Landesolympiade.“ Die wurde gebührend gefeiert mit einem Empfang der Ehrengäste und erstmals auch mit einer größeren Eröffnungszeremonie für die Sportler am Hauptwettkampftag.

 

Und besonders letztere Idee zahlte sich aus. Unter dem Dach der Tribüne auf dem Hauptsportplatz beim TSV Schott Mainz versammelten sich vor dem Startschuss rund 800 Teilnehmer. Jeder Fachverband wurde vorgestellt und mit einem schicken Piktogramm gezeigt. Stadtbürgermeister Günter Beck, Sportbund-Präsident Klaus Kuhn und der Vorsitzende des TSV Schott Mainz, Dr. Helmut Olyschläger, begrüßten die Talente. Dann war es soweit: Die Spiele waren eröffnet und alle strömten zu ihren Wettkampfstätten – sieben Sportarten kämpften auf der TSV-Anlage um Titel, alle anderen waren über Mainz verteilt. „Unser Ziel ist es, beginnend mit der Eröffnung einen olympischen Geist zu verbreiten und bei den Sportlern direkt große Lust zu schaffen, sich voll motiviert als Teil der Sportlerfamilie in den Wettkampf zu begeben“, so Präsident Kuhn. Das glückte, auch die anschließenden Leistungen waren durchweg hochklassig, trotz teilweise heftigen Regens. Die organisierende Sportjugend Rheinhessen von Abteilungsleiterin Lena Hornberger, Aline Bessling, Uschi Best und Sarah Pedersen hatten ganze Arbeit geleistet. Der SJ-Vorstand mit Nadine Nagel, Nicole Pitzen und Andreas Schmitz unterstützten tatkräftig.

 

Die geladenen Gäste am Abend zuvor hatten es wettertechnisch besser. Im Foyer des Mainzer Rathauses erlebte die Prominenz aus Sport, Politik und öffentlichem Leben mit dem Moderatoren-Team Lena Hornberger und Thorsten Richter eine Zeitreise durch 70. Jahre Sportbund-Geschichte – angefangen vom Gründungsprotokoll über die Trimm-Dich-Bewegung bis hin zu den Sporterlebnistagen der „Neuzeit“. Die Turngruppe „Wahn-Witz“ des MTV 1817, die „X-Biene“ des RV Hechtsheim mit ihren Einrädern und die Hip-Hop-Mädels des SAV Laubenheim umrahmten das Ganze stilvoll und beeindruckend. Die Siegerehrung des Malwettbewerbs für das Veranstaltungsplakat mit Bürgermeister Beck, SJ-Vorstand Nadine Nagel sowie Norbert Kramer, der als Preis Minigolf-Karten seines Vereins an die Gewinner überreichte, rundete das Programm ab. Ein Höhepunkt war ein Interview mit FM Thore Perske. Der Schachspieler erinnerte sich an seine Teilnahmen an mehreren Landesjugendsportfesten, berichtete von seinen anschließenden EM-Siegen für Deutschland und über seinen Sport.

Am Ende eines langen Wochenendes, das einigen Sportlern den gewünschten sportlichen Erfolg brachte, vielen ein Pokal oder Medaille, ein schickes Wettkampf-T-Shirt der Sportjugend Rheinhessen sowie ein leckeres Mittagessen vom TSV-Catering, fasste Lena Hornberger, Abteilungsleiterin der Sportjugend Rheinhessen zufrieden zusammen: „Es war ein Kraftakt, der sich gelohnt und am Ende reibungslos funktioniert hat.“.

                Thorsten Richter

 

 

 

 

 


Letzte Chance auf den Öko-Check im Sportverein

Das Projekt „Öko-Check im Sportverein“ läuft mit dem Jahr 2019 aus, so dass diese ab nächstem Jahr erst einmal nicht mehr gefördert werden können. Möchten Sie noch in diesem Jahr einen Öko-Check mit unserer Unterstützung durchführen lassen, melden Sie sich bitte umgehend bei der zuständigen Kollegin Ilka Knobloch, Tel. 06131-2814-206.


Gebühren sind rechtens

Betrifft: Jahresgebühr für die Führung des Transparenzregisters. Derzeit erhalten Vereine seitens der Bundesanzeiger Verlag GmbH einen Bescheid über die Jahresgebühr für die Führung des Transparenzregisters. Viele Vereine fragen sich, ob diese Forderung berechtigt ist oder ob es sich um Betrug handelt. mehr…


Rheinland-Pfalz ist INklusiv im Sport

Die Steuerungsgruppe Inklusion – bestehend aus Landessportbund RLP, Behinderten- und Rehabilitationssportverband RLP, Special Olympics RLP und Gehörlosen Sportverband RLP – veranstaltet von 11.11. – 17.11.2019 eine Themenwoche, in der sich alles um den inklusiven Sport dreht. Weitere Info’s hier…


Anträge für das Sonderprogramm bis Ende September einreichen

Das Ministerium des Innern und für Sport in Rheinland-Pfalz wird auch im Jahr 2020 Mittel für das Sonderprogramm im Sportstättenbau zur Verfügung stellen. Das Ziel des Förderprogramms ist der Ausbau von kleineren Vereinslagen sowie Sanierungsmaßnahmen zur Einsparung von Betriebs- und Folgekosten. Mitgliedsvereine des Sportbundes Rheinhessen, die beabsichtigen Baumaßnahmen durchzuführen, müssen die Antragsunterlagen für das Sonderprogramm vollständig, spätestens bis zum 30. September einreichen.

Da erfahrungsgemäß mehr Anträge eingehen als Landesmittel zur Verfügung stehen, kann nicht davon ausgegangen werden, dass alle eingereichten Anträge positiv entschieden werden. Mit einer Entscheidung über den Antrag ist nicht vor April/Mai 2020 zu rechnen. Ihre Ansprechpartnerin beim Sportbund Rheinhessen ist Ilka Knobloch, Tel. 06131-2814206 oder i.knobloch@sportbund-rheinhessen.de


Neue Obergrenze für Datenschutzbeauftragte

Eine gute Nachricht gibt es aktuell aus dem Bereich Datenschutz: Der Bundestag hat in seiner Sitzung am 27. Juni 2019 einen Gesetzesentwurf zur Änderung des § 38 Bundesdatenschutzgesetz beschlossen. Demnach müssen sich statt wie bisher 10 Personen, nun „in der Regel mindestens 20 Personen ständig mit der automatisierten Verarbeitung personenbezogener Daten beschäftigen“, damit ein Datenschutzbeauftragter im Verein ernannt werden muss.

Diese Änderung stellt eine große Entlastung dar. Meist kleine und mittelgroße Vereine können demnach auf die ohnehin schwere Suche nach einem Datenschutzbeauftragten verzichten. Nach erfolgter Zustimmung des Bundesrates, kann die Gesetzesänderung in Kraft treten.

Bitte beachten Sie, dass damit jedoch keine Lockerung der sonstigen gesetzlichen Datenschutz-Regelungen verbunden ist. Bei Fragen dürfen Sie sich gerne melden…


Verein des Monats – Herzlichen Glückwunsch!

Vereinsleben.de: TG 1846 Worms – Hockey e.V.! Ihr seid unser Verein des Monats Juli 2019 und erhaltet somit 10.000 Euro für die Vereinskasse von der #Sparda-Bank Südwest!
Wir freuen uns darauf, Euch in zwei Wochen zur Preisübergabe bei unserem Medienpartner RPR1. begrüßen zu dürfen!

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Herzlichen Glückwunsch für „Das Grüne Band“!

Der Taekwondo Club Ingelheim e.V. ist einer der 50 Sportvereine in Deutschland, der „Das grüne Band“ für vorbildliche Talentförderung im Verein erhält. Commerzbank und DOSB wählten mittels einer hochkarätig besetzten Jury die Gewinnervereine des Jahres 2019 aus und die Ingelheimer Sportler sind dabei! Auch in diesem Jahr haben sich engagierte Sportvereine aus kleinen Gemeinden bis hin zu Großstadtvereinen beworben. Unter den Prämierten sind etablierte Sportarten wie Turnen und Schwimmen, inklusive wie Goalball für Menschen mit Sehbehinderung, aber auch neue Sportarten wie Baseball und Karate, die bei den Olympischen Spielen 2020 in Tokio ins Programm aufgenommen wurden. So unterschiedlich die Vereinsstrukturen und die Sportarten sind: Alle Vereine eint ihre hervorragende Nachwuchsarbeit, für die sie die Auszeichnung „Das Grüne Band“ erhalten. Weitere Informationen hier…

Was ist das „Grüne Band“?

Seit 1986 fördern die Commerzbank AG und der Deutsche Olympische Sportbund über die Initiative „Das Grüne Band für vorbildliche Talentförderung im Verein“ Kinder und Jugendliche.  Das „Grüne Band“ belohnt konsequente Nachwuchsarbeit im Leistungssport, unabhängig von der Vereinsgröße oder der Popularität der Sportart. Für das „Grüne Band“ können sich Vereine oder einzelne Abteilungen bis Ende März jeden Jahres bei ihren Spitzenverbänden bewerben. Die Bewertungskriterien ergeben sich aus dem Nachwuchsleistungssport-Konzept des DOSB und schließen unter anderem die Trainersituation, die Zusammenarbeit mit Institutionen wie Schulen oder Olympiastützpunkten, die Doping-Prävention sowie pädagogische Aspekte der Leistungsförderung mit ein.

Die Jury prämiert jedes Jahr 50 Vereine oder Vereinsabteilungen aus den olympischen und nicht olympischen Spitzenverbänden des Deutschen Olympischen Sportbundes, deren sportfachlichen Voraussetzungen zur Förderung erfüllt sind. Voraussetzung für die Vereine ist, dass sie aktive Talentsuche und -förderung von Jugendlichen sowie aktive Dopingprävention betreiben.

Das „Grüne Band“ von Commerzbank und dem Deutschen Olympischen Sportbund ist mit einer Förderprämie von je 5.000 Euro für die leistungssportliche Nachwuchsarbeit der ausgezeichneten Vereine verbunden.


Förderung von Kunstrasenplätzen mit Kunststoff-Einstreugranulat gestoppt

Das Ministerium des Innern und für Sport in Rheinland-Pfalz hat, gültig mit Schreiben vom 10.07.2019, beschlossen, keine finanzielle Förderung von Kunstrasenplätzen mit Kunststoff-Granulat als Einfüllstreu mehr zu bewilligen. Ausgetragenes Kunststoff-Granulat aus Kunstrasenfeldern und Laufbahnen wurde bereits 2018 in einer Studie des Fraunhofer Instituts als großer Faktor in der Mikroplastikverschmutzung der Umwelt identifiziert. Derzeit steht bereits ein Verbot von Kunststoffgranulat ab 2021 im Raum, bei dem sich der organisierte Sport jedoch für eine mehrjährige Übergangsfrist einsetzen will, bis Alternativen gefunden und die Finanzierung von Sanierungen geklärt sind. Für Fragen steht Ihnen Harald Petry beim Landessportbund Rheinland-Pfalz zur Verfügung T 06131.2814-155 oder E h.petry@lsb-rlp.de

 

Kunststoffrasensysteme: ECHA-Beschränkungsvorschlag „Mikroplastik“

Die Europäische Chemikalienagentur (ECHA) hat am 11. Januar 2019 einen Beschränkungsvorschlag gemäß Anhang XV der REACH-Verordnung (1907/2006/EG) veröffentlicht, mit dem das  Inverkehrbringen von „bewusst zugesetztem“ Mikroplastik verboten werden soll. Darunter fällt auch das, als Füllstoff („Infill“) verwendete, Kunststoffgranulat für Kunststoffrasensysteme. Das Verbot soll nach derzeitigem Stand bereits 2021 in Kraft treten. DOSB und DFB haben eine gemeinsame Stellungnahme verfasst, in dem unter Punkt 3 auch alternative Füllstoffe zu Kunststoffgranulat vorgestellt werden. Lesen Sie hier weiter…

 

 


Sportabzeichen-Ehrung in Mainz

Es war eine bunte Mischung begeisterter Sportabzeichen-Erwerber, die sich in der Lotto-Loge der Opel Arena in Mainz eingefunden hatte. Der Sportbund Rheinhessen lud alle erfolgreichen Sportlerinnen und Sportler ein, die es geschafft hatten, entweder mit ihrem Verein, ihrer Schule oder aufgrund ganz persönlicher Wiederholungszahl, sich im Jahr 2018 eine besondere Ehrung verdient zu haben. Knapp 100 Sportler folgten der Einladung. Darüber hinaus freute sich der Dachverband über eine Trendwende mit wieder steigender Erwerberzahl in der Region.

Letzteres war eine gute Nachricht, die Till Pleuger zu Beginn mitteilte: „Wir liegen mit rund 400 Sportabzeichen mehr als im Vorjahr wieder im wachsenden Bereich“, sagte der ehrenamtliche Vizepräsident des Sportbundes. Gemeinsam mit Thorsten Richter, stellvertretender Geschäftsführer des Sportbundes, moderierte er den Abend. Beide hatten die ehrenvolle Aufgabe die jeweils besten drei Schulen sowie Vereine in den unterschiedlichen Kategorien, jeweils eingeteilt in Gruppen nach Mitglieder- und Schülergrößen, zu ehren. Die Bestplatzierten sowie die erfolgreichsten Newcomer jeder Kategorie erhielten neben der Ehrengabe auch eine kleine Prämie, die sich zwischen 100 bis 200 Euro bewegt.

Für die nötige Abwechslung in dem von Heike Franke, Sportbund-Referentin für Breiten- und Freizeitsport, bestens organisierten Ehrungsmarathon sorgten die Kunst-Kraft-Akrobatinnen des KKSV Mainz-Finthen. Sie beeindruckten mit Hebe- und Wurffiguren, die sie im Juni bei der Deutschen Meisterschaft in Wilhelmshaven ebenso erfolgreich aufführen möchten.

Die größte Gruppe der Sportabzeichen-Erwerber stellten – einmal mehr – die Schulen dar. Fast 60 Prozent der 6360 Sportabzeichen in Rheinhessen werden dort erworben. Pleuger freute sich, gemeinsam mit Peter Heppel vom Ministerium für Bildung, fast allen siegreichen Schulen Urkunde und Pokal persönlich überreichen zu dürfen. „Es ist schön, dass die Wertschätzung, die wir mit so einer Veranstaltung den Sportlern entgegenbringen möchten, auch so gut angenommen wird“, so Pleuger. Besonders laut wurde der Applaus dann bei der zweiten Ehrung der Grundschule am Gleisberg. Die Mainzer Schule wurde auch Landessieger in ihrer Kategorie.

Die Sportvereine kamen auf 37,4 Prozent der abgelegten Fitnessorden, während Polizei, Bundeswehr, Feuerwehr und einige Sonstige die 100 Prozent vollmachten. Florian Monreal, Vertreter von Lotto Rheinland-Pfalz, unterstützte Pleuger bei der Auszeichnung der Vereine. Positiv auch hier: Fast alle hatten den Weg nach Mainz auf sich genommen und waren vor Ort.

Immer eine besondere Anerkennung erhalten diejenigen, die seit Jahren treue „Sportabzeichen-Kunden“ sind. 40 (!) Sportler kamen in diesem Jahr in diesen Genuss. Im absoluten Mittelpunkt standen dabei Helmut Sigel und Klaus Kasten. Die beiden haben 2018 zum 45. Mal den Sportorden erfolgreich bestanden. Niemand im Raum konnte an diesem Tag diese Zahl toppen.

„Sportler wie Sie sind für uns wichtig, sie sind Vorbilder in ihren Vereinen und wichtige Motivatoren für den Wettbewerb“, lobte Richter. Pleuger ergänzte: „In den Schulen wird die Grundlage gelegt, dass die Kinder zum Sport und dem Sportabzeichen kommen und irgendwann einmal hier stehen können und für 25 oder mehr Sportabzeichen geehrt werden.“ Zum Ausklang des kurzweiligen Abends lud Lotto-Rheinland-Pfalz zu einem gemeinsamen Imbiss ein.

Sportabzeichenerwerber mit Anzahl

Ergebnisse Vereins- und Schulwettbewerb

 

 

 

 


Helmut Graf von Moltke erklärt aus persönlichen Gründen Rücktritt vom Amt

Der Sportbund Rheinhess Sportbund Rheinhessen Sportbund Rheinhessenen hat in der Sitzung seines Hauptausschusses am 16. April 2019 den Rücktritt seines Präsidenten, Helmut Graf von Moltke, mitgeteilt. Der Präsident tritt aus persönlichen Gründen zurück. Nachfolgend die Rücktrittserklärung im Wortlaut: „In den vergangenen elf Monaten habe ich mich mit viel Enthusiasmus, Leidenschaft und Herzblut für die Belange des Sportbundes Rheinhessen eingesetzt. Viele Dinge wurden von mir auf den Weg gebracht (u.a. Großsporthalle, Rheinhessen Rhein Spring WM, Umsetzung Vorgaben Rechnungshof, Neustrukturierung Geschäftsstelle inkl. Anpassung des Stellenplans) und teilweise auch schon abgeschlossen. Ich habe in diesem Zeitraum 128 offizielle Termine für den Sportbund Rheinhessen sowie den LSB RLP wahrgenommen. Dazu kamen regelmäßige Geschäftsstellenbesuche und inoffizielle Termine. Diese Termine fanden nicht nur an Wochenenden oder abends, sondern sehr oft auch während der üblichen Arbeitszeiten statt – waren für mich aber selbstverständlich, weil mir die Nähe zu unseren Vereinen und der Einsatz für deren Belange besonders am Herzen lagen.

Leider hat sich für mich jetzt völlig überraschend eine neue Lebenssituation ergeben, die es mir nicht mehr möglich macht, all dies mit meinem Beruf und meiner Familie zu vereinbaren. Hinzu kommt, dass große Projekte anstehen (Renovierung Sportschule Seibersbach, Neubau Haus des Sports), die einen noch höheren Einsatz erfordern werden. Angesichts dessen stelle ich hiermit mein Amt als Präsident zur Verfügung und hoffe, dass zeitnah jemand gefunden wird, der die mit dem Amt verbundene Arbeit erfolgreich fortsetzt.

Ich bitte alle Mitglieder des Sportbundes Rheinhessen um Verständnis dafür, dass für mich das Wohl meiner Familie oberste Priorität hat, und wünsche dem Sportbund Rheinhessen sowie dem LSB RLP für die Zukunft alles Gute und viel Glück. Ich bedanke mich bei allen Personen für die Zusammenarbeit. Bei allen, die mich insoweit unterstützt haben, werde ich mich noch einmal persönlich bedanken. Helmut Graf von Moltke“

Das Präsidium des Sportbundes Rheinhessen hat nach dem Bekanntwerden des Rücktritts von Helmut Graf von Moltke nach eingehender Beratung als dessen kommissarischen Nachfolger Klaus Kuhn vorgeschlagen. Er hat Erfahrung in höchsten Ämtern des Sports, u. a. als Präsident des Handballverbandes Rheinhessen, und bringt als Pensionär die zeitlichen Voraussetzungen für das Amt mit. Zudem ist er als Vorstand nach Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB) 26 für den Sportbund in vollem Umfang vertretungsberechtigt. Klaus Kuhn wurde dem Hauptausschuss als kommissarischer Präsident vorgeschlagen und zur Wahl gestellt. Diesem Vorschlag folgte das zweithöchste Gremium des Sportbundes einstimmig bei vier Enthaltungen. Der Sportbund Rheinhessen bedankte sich bei seinem zurückgetretenen Präsidenten für dessen Einsatz für den Sportbund Rheinhessen und wünscht ihm für die Zukunft alles Gute!


Sportliche Feierstunde zur Mittagszeit

„Rheinhessen fit – komm mach mit!“, lautet der Titel des Sportabzeichen-Wettbewerbs für Unternehmen, mit dem der Sportbund Rheinhessen mit der Handwerkskammer (HWK) und der Industrie- und Handelskammer für Rheinhessen (IHK) 2018 wieder Unternehmen und Firmen in Rheinhessen zum Bewegen motivierte. Die erfolgreichsten freuten sich über die Prämierung der Leistung ihrer Mitarbeiter in den Räumen der IHK am Mainzer Schillerplatz – in einer kleinen „Lunchtime“-Feierstunde zur Mittagszeit.

Die Idee hinter dem Wettbewerb ist ebenso einfach wie effektiv. „Unternehmen möchten etwas für das betriebliche Gesundheitsmanagement tun, wir möchten Menschen zum sportlichen Bewegen bringen“, sagt Till Pleuger, Vizepräsident des Sportbundes Rheinhessen: „Der Trend geht zum Breitensport und zur gesunden Bewegung.“ Dieses Fitnessbedürfnis greifen die Unternehmen der Region mit Unterstützung des rheinhessischen Dachverbandes im Zusammenspiel mit IHK und HWK auf. Das Deutsche Sportabzeichen als größte Breitensportbewegung Deutschlands ist dafür das perfekte Medium.

Sportabzeichen IHK Foto: hbz/Stefan Sämmer 03.04.2019

„Gesunde, engagierte Mitarbeiter sind eine wichtige Voraussetzung für die Produktivität und Wettbewerbsfähigkeit rheinhessischer Unternehmen. Diese haben längst erkannt, dass gesundheitsfördernde Maßnahmen einen großen Beitrag dazu leisten können, hart umworbene Fachkräfte an sich zu binden und sich als attraktive Arbeitgeber zu präsentieren“, so Dr. Engelbert J. Günster, Präsident der IHK für Rheinhessen.

Die gemeinsamen Bemühungen für den Wettbewerb seit 2016 tragen Früchte. 21 Unternehmen schafften es 2018, die Kriterien zu erfüllen und damit entweder eine Urkunde oder einen Pokal für die Sportabzeichen ihrer Mitarbeiter zu empfangen. Pokale erhielten dabei GRACE GmbH für den „Besten digitalen Auftritt“ – die Mitarbeiter lieferten den besten Sportabzeichen-Werbefilm aller Unternehmen -, die VRM Gratismedien als „bester Neueinsteiger“, Seriensieger Feuerwehr Mainz mit den meisten Erwerbern, die Sparkasse Mainz mit der größten Steigerung zum Vorjahr und der Geschäftsstelle des TSV Schott Mainz mit einer Quote von 100 Prozent. Hier haben alle acht Angestellten das Sportabzeichen erfolgreich abgelegt.

„Nicht nur im Handwerk ist die Mitarbeitergesundheit in Zeiten des Mangels an qualifizierten Fachkräften ein entscheidender Erfolgsfaktor, um auch in Zukunft wettbewerbsfähig zu bleiben“, sagt Hans-Jörg Friese, Präsident der Handwerkskammer Rheinhessen. Unterstützt wird der rheinhessische Wettbewerb von der BKK24 als Premiumpartner, Lotto Rheinland-Pfalz, EWR und der VRM. Teilnehmende Firmen nehmen auch am bundesweiten Wettbewerb der BKK24 teil und können darüber weitere Preise gewinnen.

Sieger „Bester digitaler Auftritt“ 2019


VRM Lokal – Hier schreiben Sie!

Die Idee entstand bei einer Veranstaltung des Sportbundes Rheinhessen – und jetzt wurde sie vom Medienunternehmen VRM umgesetzt: Auf dem Portal VRM Lokal können seit kurzem Vereine nicht nur Texte und Fotos einreichen, um sie den VRM-Anzeigenblättern zur Verfügung zu stellen, sondern die Texte und Fotos werden jetzt auch online veröffentlicht. Kostenlos auf www.vrm-lokal.de mehr…


Lehrtagung 2019: 400 Übungsleiter drücken die Workshop-Bank

Schlagkräftige Titel wie „Sitzen ist für´n Arsch“ oder vom „Streichholz zum Speerwurf“ für die Workshops und Arbeitskreise lassen es schon vermuten – die 10. Lehrtagung des Sportbundes Rheinhessen im Institut für Sportwissenschaft der Universität Mainz bringt spannende Themen in die Aus- und Fortbildung der Übungsleiter und Trainer. Ein Wochenende lang sorgten rund 70 Workshops für Abwechslung und brachten die rund 400 Teilnehmer auf den neusten Stand sportwissenschaftlicher Trends und Erkenntnisse.

Bevor es in die Sporthallen und Seminarräume ging, begrüßte Prof. Dr. Michael Doppelmayr als Hausherr der Uni Mainz sowie Sportbund-Präsident Helmut Graf von Moltke stellvertretend für die Partner der Veranstaltung, die Teilnehmer im Hörsaal des Instituts. „Seit zwanzig Jahren bringen wir mit der Lehrtagung Trends und Entwicklungen im Sport direkt in die Vereine. Das ist ein ganz besonders schöner Part unserer Funktion als Dienstleister für den Sport in der Region“, erinnerte von Moltke: „Fast 4500 Multiplikatoren haben diese Ausbildung bereits genutzt.“ Direkt im Anschluss nahm sich Alexander Reinemann, Vorsitzender des Stadtsportverbandes und IT-Mitarbeiter der Mainzer Uni, dem Thema „Digitalisierung im Sport“ an. Nach einem kurzen historischen Abriss stellte er Vor- und Nachteile der technischen Entwicklungen aus Sicht der Vereine vor. Ein gelungener Einstieg in ein ebenso lehrreiches als auch sportliches Wochenende für die vielen zumeist ehrenamtlichen Vereinssportler.

Nach guter alter Tradition im zwanzigsten Jahr des Bestehens der Lehrtagung – sie findet immer alle zwei Jahre statt – gab es ein ganz breites Spektrum. „Es ist unsere größte Lehrveranstaltung und überhaupt eine der größten im Sport im ganzen Land“, betont Petra Bastian, die federführend die Organisation innehat. Gemeinsam mit dem Deutschen Sportlehrer-Verband (Landesverband Rheinland-Pfalz) und dem Rheinhessischen Turnerbund sowie dem Institut für Sport der Johannes Gutenberg-Universität Mainz stemmte sie die beiden picke-packe-vollen Ausbildungstage. Was „voll“ dabei bedeutet, lässt sich schon anhand der Kategorien, in die Workshops geordnet sind, erkennen. Von Leichtathletik über schwimmen, tanzen, turnen bis hin zu Fitness und Gesundheitssport sowie Sporttheorie wie Gewaltprävention oder Digitalisierung. Unterstützt wurde die Lehrtagung einmal mehr von den Sponsoren Lotto Rheinland-Pfalz, EWR und den VRM Gratismedien. Mit Äpfeln von „Appel Happel“ und dem Anbieter von Faszienrollen, „Blackroll®“ gab es darüber hinaus weitere Unterstützer, von denen die Teilnehmer und Referenten profitieren konnten.

„Für uns ist die Veranstaltung immer ein Höhepunkt im Veranstaltungskalender. Wir freuen uns jedesmal sehr darauf und gehen, durch die vielen sehr positiven Rückmeldungen, hochmotiviert in die Planung für die Nächste“, bekräftigt Sportbund-Geschäftsführer Joachim Friedsam und erklärt: „Das ist ein Format, was wir auf jeden Fall beibehalten werden. Die Nachfrage nach der Lehrtagung ist und bleibt riesig.“


Karl-Heinz-Thommes-Preis 2019 – Ausschreibung veröffentlicht!

Preis für besondere Verdienste um die gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit geistiger Behinderung – Bewerbung bis 31.07.2019 möglich! Mit dem Karl-Heinz-Thommes-Preis werden Personen, Vereine und Institutionen ausgezeichnet, die sich, wie der Namensgeber und Ehrenpräsident des Verbandes, in besonderer Weise um die gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit geistiger Behinderung verdient gemacht haben.  mehr…


Das Deutsche Sportabzeichen – gemeinsam zum Erfolg!

Sportabzeichen? Dafür habe ich keine Zeit. ABER: Nicht einmal zehn Minuten brauchte Manfred Hinkel aus Alzey dafür. 9:48 Minuten, um es genau zu sagen. Eine tolle Leistung und absolut nachahmenswert. Mit einer kleinen Einschränkung: So ganz ohne Training sollte man es nicht probieren. Das gibt auch der 71-Jährige Hinkel mit auf den Weg. Kleine und große Leute sind dazu aufgerufen, sich der sportlichen Herausforderung durch das Deutsche Sportabzeichen zu stellen. In den vier Disziplinen Ausdauer, Kraft, Schnelligkeit und Koordination müssen Prüfungen bestanden werden, um das Ehrenzeichen der Bundesrepublik Deutschland in Bronze, Silber oder Gold tragen zu dürfen. Also, ob Couchpotatoe oder Fitnesscrack: Rein in die Sportschuhe und mitgemacht beim Deutschen Sportabzeichen! Aktiv dabei sein ist Deine Herausforderung!

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Sportideen für alle bei der 10. Lehrtagung

Ein großartiges Programm und herausragende Referenten mit immer zeitgemäßen Anregungen: Die 10. Lehrtagung bietet in mehr als 75 Workshops die neuesten Trends in vielen Sportarten. Leider sind die Arbeitskreise im Bereich Fitness, Gesundheitssport und aktuelle Trends fast alle bereits ausgebucht, aber in den Bereichen Leichtathletik, Schwimmen, Spiele, Tanz und Turnen sowie in den Theoriearbeitskreisen sind noch Plätze frei. Breits ausgebuchte Arbeitskreise sin dim Programm gekennzeichnet. Verlässliche Partner sind der Rheinhessische Turnerbund, der Deutsche Sportlehrerverband und natürlich das Institut für Sportwissenschaft an der Joh. Gutenberg-Universität Mainz. Glücklicherweise ist die Sanierung des Sportinstituts abgeschlossen, so dass die rund 450 Teilnehmerinnen und Teilnehmer wieder optimale Bedingungen vorfinden.

Hier finden Sie das Programm mit dem Anmeldeformular


Gemeinnützigkeit für Vereine – neue Regelungen aus dem Finanzministerium 2019

Das Bundesministerium für Finanzen hat den Anwendungserlass zur Abgabenordnung geändert und damit neue Regelungen zu Anerkennung der Gemeinnützigkeit geschaffen. Hiervon ist auch der Sport betroffen. Zu den folgenden Fragen gibt es deutliche Klarstellungen:

  • Welche Betätigungen von Anglervereinen begründen die Zuerkennung der Gemeinnützigkeit?
  • Welche Betätigungen gelten als gemeinnütziger Sport, welche nicht?
  • Wann darf ein gemeinnütziger Verein Tätigkeitsvergütungen an Vorstandsmitglieder zahlen?
  • Was ist bei der Umsetzung des Gebots der zeitnahen Mittelverwendung zu beachten?
  • Unter welchen Voraussetzungen sind Fördervereine zur Mittelbeschaffung für Sportvereine gemeinnützig?
  • Wie ist bei satzungsrechtlichen Unzulänglichkeiten von Vereinen zu verfahren?

Im Einzelnen ist dazu Folgendes ausgeführt:

Gemeinnützigkeit von Anglervereinen

Vereine, deren satzungsmäßiger Zweck die Förderung der nicht-gewerblichen Fischerei ist (Anglervereine), können unter dem Gesichtspunkt der Förderung des Naturschutzes und der Landschaftspflege als gemeinnützig anerkannt werden. Ihre Tätigkeit ist im Wesentlichen auf die einheitliche Ausrichtung und Vertretung der Mitgliederinteressen bei der Hege und Pflege des Fischbestandes in den Gewässern in Verbindung mit Maßnahmen zum Schutz und zur Reinhaltung dieser Gewässer, sowie die Erhaltung der Schönheit und Ursprünglichkeit der Gewässer i.S.d. Naturschutzes und der Landschaftspflege gerichtet. Wettfischveranstaltungen sind grund-sätzlich als nicht mit dem Tierschutzgesetz und mit der Gemeinnützigkeit vereinbar anzusehen.

Fischen und Angeln bedarf in jedem Fall einer besonderen Genehmigung, für private Gewässer der des Eigentümers, für öffentliche Gewässer der der zuständigen öffentlichen Körperschaft (z.B. Gemeinde). Der Verkauf von Angelkarten durch Vereine an Vereinsmitglieder wird im Rahmen eines steuerbegünstigten wirtschaftlichen Geschäftsbetriebs (= Zweckbetrieb) durchgeführt. Der Verkauf von Angelkarten an Nichtmitglieder hingegen stellt einen steuerpflichtigen wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb dar.

 

Abgrenzung von gemeinnützigen Sportarten gegenüber anderen Betätigungen

Ein wesentliches Element des Sports ist die körperliche Ertüchtigung. Motorsport fällt unter den Begriff des Sports (BFH-Urteil vom 29.10.1997, I R 13/97, BStBl 1998 II S. 9), ebenso Ballonfahren. Dagegen sind Skat (BFH-Urteil vom 17.2.2000, I R 108, 109/98, BFH/NV S. 1071), Bridge, Gospiel, Gotcha, Paintball, IPSC-Schießen und Tipp-Kick kein Sport im Sinne des Gemeinnützigkeitsrechts. Dies gilt auch für Amateurfunk, Modellflug und Hundesport, die jedoch eigenständige gemeinnützige Zwecke sind. Schützenvereine können auch dann als gemeinnützig anerkannt werden, wenn sie nach ihrer Satzung neben dem Schießsport (als Hauptzweck) auch das Schützenbrauchtum fördern. Die Durchführung von volksfestartigen Schützenfesten ist kein gemeinnütziger Zweck.

Wann darf ein gemeinnütziger Verein Tätigkeitsvergütungen an Vorstandsmitglieder zahlen?

Bei Vorstandsmitgliedern von Vereinen sind Tätigkeitsvergütungen gemeinnützigkeitsrechtlich nur zulässig, wenn eine entsprechende Satzungsregelung besteht. Zu Einzelheiten bei Zahlungen an den Vorstand steuerbegünstigter Vereine siehe BMF-Schreiben vom 21.11.2014, BStBl I S. 1581.

 

Was ist bei der Umsetzung des Gebots der zeitnahen Mittelverwendung zu beachten?

Eine zeitnahe Mittelverwendung ist gegeben, wenn die Mittel spätestens in den auf den Zufluss folgenden zwei Kalender- oder Wirtschaftsjahren für die steuerbegünstigten satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Am Ende des Kalender- oder Wirtschaftsjahrs noch vorhandene Mittel müssen in der Bilanz oder Vermögensaufstellung der Körperschaft zulässigerweise dem Vermögen oder einer zulässigen Rücklage zugeordnet oder als im zurückliegenden Jahr zugeflossene Mittel, die in den folgenden zwei Jahren für die steuerbegünstigten Zwecke zu verwenden sind, ausgewiesen sein. Soweit Mittel nicht schon im Jahr des Zuflusses für die steuerbegünstigten Zwecke verwendet oder zulässigerweise dem Vermögen zugeführt werden, ist ihre zeitnahe Verwendung nachzuweisen, zweckmäßigerweise durch eine Nebenrechnung (Mittelverwendungsrechnung). Der Zweck des Grundsatzes der zeitnahen Mittelverwendung gebietet es, dass bei der Nachprüfung der Mittelverwendung nicht auf die einzelne Zuwendung abzustellen ist, sondern auf die Gesamtheit aller zeitnah zu verwendenden Zuwendungen und sonstigen Einnahmen bzw. Vermögenswerte der Körperschaft (Saldobetrachtung bzw. Globalbetrachtung; BFH-Urteil vom 20.3.2017, X R 13/15, BStBl II S. 1110).

 

Unter welchen Voraussetzungen sind Fördervereine zur Mittelbeschaffung für Sportvereine gemeinnützig?

Eine Ausnahmeregelung ermöglicht es, Körperschaften als steuerbegünstigt anzuerkennen, die andere Körperschaften fördern und dafür Spenden sammeln oder auf andere Art Mittel beschaffen. Die Beschaffung von Mitteln muss als Satzungszweck festgelegt sein. Ein steuerbegünstigter Zweck, für den Mittel beschafft werden sollen, muss in der Satzung angegeben sein. Es ist nicht erforderlich, die Körperschaften, für die Mittel beschafft werden sollen, in der Satzung aufzuführen. Die Körperschaft, für die Mittel beschafft werden, muss nur dann selbst steuerbegünstigt sein, wenn sie eine unbeschränkt steuerpflichtige Körperschaft des privaten Rechts ist. Werden Mittel für nicht unbeschränkt steuerpflichtige Körperschaften beschafft, muss die Verwendung der Mittel für die steuerbegünstigten Zwecke ausreichend nachgewiesen werden. Weitergabefähige Mittel sind nicht nur solche, die bereits mit dem Ziel der Weitergabe beschafft wurden. Gemeinnützigkeitsunschädlich weitergegeben werden dürfen sämtliche Mittel, soweit die Satzung der hingebenden Körperschaft im Zeitpunkt der Weitergabe über eine entsprechende Satzungsbestimmung verfügt und die Zwecke der hingebenden und empfangenden Körperschaft insoweit identisch sind.“

 

Wie ist bei satzungsrechtlichen Unzulänglichkeiten von Vereinen zu verfahren?

Wird bei einer Körperschaft, die steuerbefreit war, im Rahmen der Veranlagung festgestellt, dass die Satzung nicht den Anforderungen des Gemeinnützigkeitsrechts genügt, dürfen aus Vertrauensschutzgründen hieraus keine nachteiligen Folgerungen für die Vergangenheit gezogen werden. Die Körperschaft ist trotz der fehlerhaften Satzung für abgelaufene Veranlagungszeiträume und für das Kalenderjahr, in dem die Satzung beanstandet wird, als steuerbegünstigt zu behandeln. Dies gilt nicht, wenn bei der tatsächlichen Geschäftsführung gegen Vorschriften des Gemeinnützigkeitsrechts verstoßen wurde.


Jochen Borchert neuer LSB-Präsident

58 Jahre alter Vallendarer übernimmt den Posten komissarisch und Dr. Ulrich Becker ist neuer Vizepräsident der Sportentwicklung

Keine zwei Wochen nach dem kurzfristigen und überraschenden Rücktritt von Dr. Prof. Lutz Thieme am 6. Februar hat der Landessportbund Rheinland-Pfalz einen neuen Präsidenten: Der 58 Jahre alte Vallendarer Jochen Borchert wurde auf einer außerordentlichen Präsidiumssitzung am Montag in Mainz mit 8:0-Stimmen zum kommissarischen LSB-Chef gewählt. Dr. Ulrich Becker ist neuer Vizepräsident Sportentwicklung und tritt damit die Nachfolge des gemeinsam mit Thieme zurückgetretenen Dieter Krieger (Walsheim) an.

Borchert ist seit Juni 2016 LSB-Vizepräsident für Leistungssport, seit November fungiert er zudem als Vorsitzender der Stiftung Sporthilfe Rheinland-Pfalz, wo er die Nachfolge von Karin Augustin (Mainz) antrat. Der Pläzer Becker ist jetzt Vizepräsident für Sportentwicklung, sein Amt als Vizepräsident für Bildung übt er ebenfalls weiterhin aus. Beide werden ihren neuen Ämter zunächst bis zur nächsten Mitgliedervesammlung Ende Juni 2020 in Bingen ausüben.

„Prof. Dr. Thieme gillt der besondere Dank, neue Entwicklungsprozesse angestoßen zu haben“, sagte Borchert, der auch Krieger Dank und Anerkennung zollte. „Nach einer kurzen präsidialen Starre haben die drei Präsidenten der Sportbünde Rheinland, Rheinhessen und Pfalz, Monika Sauer, Helmut Graf von Moltke, Elke Rottmüller, zusammen mit der Vizepräsidentin Finanzen Karin Beckhause das Heft in die Hand genommen“, so der Vorstand in einer gemeinsamen Erklärung. „Mit dem Ergebnis, dass es keine außerdordentliche Mitgliederversammlung geben wird, sondern eine komissarische Nachfolgeregelung. Gemeinsam soll der eingeschlagene Weg weiter gegangen werden – mit Einigkeit und Teamgedanke“. Borchert betonte: „Die Basis für unser Präsidium wird im Hauptamt gelegt. Diese Mitarbeiter verdienen ihr Geld damit und stecken ihr ganzes Engagement da hinein. Ich glaube schon, dass wir das bisherige Niveau halten und die Geschäftsführer ihre Arbeit genauso weiter machen können.“ Die drei Sportbund-Präsidenten hätten klar gemacht , „dass sie keine Führungsposition im LSB, sondern bei ihren Sportbünden bleiben wollen.“ Zu seiner neuen Position meinte Borchert: „Ich traue mir das zu, sage aber klar: Es geht nur im Team.“ Bis Anfang 2020 wollte man auch die seit Monate vakante Position des Hauptgeschäftsführers neu besetzen. „Wir sind auf einem guten Weg, gemeinsam – LSB und regionale Sportbünde – den Sport in Rheinland-Pfalz weiter nach vorne  zu bringen.“

Die drei Sportbünde bekräftigen, dass sie alle ein Interesse an einem starken LSB haben. „Unser Ziel ist es, gemeinsam stark für den Sport zu sein“, sagte Sauer. „Wir sind ja eine Interessenvertretung für die Vereine und Verbände und nicht zum Selbstzweck da. Es geht uns darum, den Sport nach vorne zu bringen.“ Das Präsidium sei nach wie vor „sehr gut aufgestellt“. Auch ohne Lutz Thieme verfüge man im Haupt- und Ehrenamt „über genügend Manpower und Ideenreichtum, um den beschrittenen Weg weiter zu gehen“.

 

Der bis dahin amtierende Präsident des LSB, Prof. Dr. Lutz Thieme, hat im Verlauf der Präsidiumssitzung des Landessportbundes Rheinland-Pfalz am 11. Februar 2019 in Seibersbach seinen sofortigen Rücktritt vom Amt des LSB-Präsidenten erklärt. In der Frage des Zeitpunktes der Nachbesetzung der Stelle des Hauptgeschäftsführers war es zu einer kontroversen Diskussion gekommen. Als Konsequenz daraus gab der 52 Jahre alte Sportwissenschaftler, der am 16. Juni 2018 bei der Mitgliederversammlung in Bingen einstimmig zum Nachfolger von Karin Augustin gewählt worden war, seinen sofortigen Rücktritt bekannt. Ebenfalls mit sofortiger Wirkung zurückgetreten ist Dieter Krieger als Vizepräsident für Sportentwicklung.

 

 

 


Vorstandsklausur – Frische Impulse für IHREN Verein

Das wichtigste Gut eines Vereins sind seine Mitglieder – nicht wegen der Jahresbeiträge, sondern weil ein Verein ohne Mitglieder nicht existieren kann. Wir schauen mit Ihnen in Ihren Verein und bringen den Stein ins Rollen. Vorstandsklausuren sind für rheinhessische, dem Sportbund Rheinhessen angeschlossene Sportvereine kostenlos! mehr…


Wir schauen hin – Keine Chance für sexualisierte Gewalt

Das Gemeinschaftsprojekt „Wir schauen hin – keine Chance für sexualisierte Gewalt“ vom Landessportbund Rheinland-Pfalz sowie den drei Sportjugenden Rheinland, Pfalz und Rheinhessen. Gesucht werden 5 Fachverbände und 15 Vereine aus Rheinland-Pfalz, die eine Kinderschutzmaßnahme umsetzen möchten. Über die gesamte Projektlaufzeit von 12 Monaten werden die teilnehmenden Verbände und Vereine von professionellen Fachkräften unterstützt. Die erfolgreiche Verankerung des Kinderschutzprojektes wird mit einer Förderprämie von 500,00 Euro für die Jugendkasse honoriert.

Weitere Informationen findet ihr hier…


Millionenglück in Rheinland-Pfalz

Lotto Rheinland-Pfalz steigert Umsatz im Jubiläumsjahr

  • Jahresumsatz beträgt rund 380 Millionen Euro
  • Über 181 Millionen Euro an Gewinnen ausgeschüttet
  • Rund 124 Millionen Euro für das Gemeinwohl

Koblenz.   Das Koblenzer Glücksspielunternehmen LOTTO Rheinland-Pfalz feierte im abgelaufenen Jahrseinen 70. Geburtstag – und beschenkte sich selbst mit einem Umsatzplus von 4,7 Prozent. Der Gesamtumsatz wurde dabei von 363 Millionen Euro im Vorjahr auf nunmehr 379,8 Millionen Euro gesteigert. Hauptgrund für das Plus ist vor allem die Lotterie Eurojackpot.

„Wir sind froh und stolz, dass wir im vergangenen Jahr nicht nur den 70. Geburtstag unseres Unternehmens feiern konnten, sondern auch unsere Umsätze deutlich gesteigert haben“, konstatiert der rheinland-pfälzische Lotto-Geschäftsführer Jürgen Häfner: „In einem nach wie vor anspruchsvollen Marktumfeld haben wir damit einmal mehr bewiesen, dass wir innovative und zukunftsfähige Spielangebote im Portfolio haben, die unsere Kunden nach wie vor ansprechen.“

Der große Gewinner unter den Spielangeboten war im abgelaufenen Jahr einmal mehr die europäische Lotterie Eurojackpot, die außer in Deutschland noch in 17 anderen Ländern angeboten wird. Gleich vier Mal stieg der Jackpot auf die Höchstmarke von 90 Millionen Euro und blieb dort jeweils einige Wochen stehen. Auf diese Weise konnte Eurojackpot mit einem Plus von über 61 Prozent im Vergleich zum Vorjahr alleine in Rheinland-Pfalz auf einen Gesamtspieleinsatz von rund 80 Millionen Euro kommen.

Nach wie vor der größte Umsatzbringer für Lotto Rheinland-Pfalz ist aber LOTTO 6aus49. Zwar musste das Produkt rund sechs Prozent im  Vergleich zum Vorjahr einbüßen, dennoch hat es mit rund 167 Millionen Euro den größten Spieleinsatzanteil. „Wir können mit Stolz feststellen, dass LOTTO 6aus49 auch im vergangenen Jahr der große Klassiker unter den Spielangeboten in Deutschland war“, sagt Geschäftsführer Jürgen Häfner. Er weist aber zugleich darauf hin, dass gerade das beliebteste Spielangebot besonders beobachtet werden müsse. „Dafür haben wir innovative Ideen auf der Ebene des Deutschen Lotto- und Totoblocks (DLTB).“

Auch die Soziallotterie GlücksSpirale ist seit vielen Jahren eine konstante Größe im Spielangebot von Lotto Rheinland-Pfalz. Im vergangenen Jahr brachte sie 13,5 Millionen Euro an Spieleinsätzen ein, von denen ein erheblicher Teil direkt an die Mittelempfänger, die sogenannten Destinatäre abgeführt wurde. Deshalb waren nicht nur die Spielteilnehmer die Gewinner, sondern auch viele Organisationen des Gemeinwohls in Rheinland-Pfalz.

So flossen aus den Erträgen der Lotterien GlücksSpirale, Sieger-Chance und BINGO! insgesamt rund 4,5 Millionen Euro direkt an zahlreiche Nutznießer. Dies sind bei der GlücksSpirale neben den Vertretern aus dem Sport (Deutscher Olympischer Sportbund, Stiftung Deutsche Sporthilfe, Landessportbund Rheinland-Pfalz und Stiftung Sporthilfe Rheinland-Pfalz) die Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege, die Deutsche Stiftung Denkmalschutz, die Stiftung Natur und Umwelt Rheinland-Pfalz und der Landesmusikrat Rheinland-Pfalz. Bei der Lotterie BINGO! profitiert neben der Stiftung Natur und Umwelt noch das Entwicklungspolitische Landesnetzwerk (ELAN).

„Dieses soziale Engagement ist es, das Lotto Rheinland-Pfalz von den illegalen Anbietern aus dem Internet klar abgrenzt“, betont Jürgen Häfner.

„Erfreulich ist weiterhin, dass die nur in Rheinland-Pfalz angebotene Jahresendlotterie Neujahrs-Million mit einem Spitzengewinn von 1 Million Euro auch im zweiten Anlauf erfolgreich war“, blickt Jürgen Häfner zurück. Alle 250.000 Lose der limitierten Lotterie wurden verkauft.


Sonderausschüttung an Vereine – Nachtragshaushalt genehmigt

Einstimmig: Nachtragshaushalt genehmigt – 56 000 Euro zusätzlich für Übungsleiter

Entscheidungen von weitreichender und langfristiger Wirkung standen beim Hauptausschuss des Sportbundes Rheinhessen, erstmals unter Leitung des Präsidenten Helmut Graf von Moltke, auf der Tagesordnung. Der Nachtragshaushalt sorgte für Freude bei den Fachverbänden und unterstützt jeden Verein mit lizenziertem Trainer. Darüber hinaus gab es in der Mainzer Rheinallee positive Voten zur Verlängerung des Versicherungsvertrages und der Satzung für die neu zu gründende Stiftung. Mit Frank Heilemann wurde ein Präsidiumsmitglied kooptiert, er folgt auf den kurzfristig ausgeschiedenen Christoph Pietsch. Diskutiert wurde auch über eine neue Geschäftsstelle, die bei einem Verkauf des „Haus des Sports“ durch den Landessportbund notwendig werden wird.

Im Bericht des Präsidiums erläuterte Präsident von Moltke die Arbeit der vergangenen Monate.

An erster Stelle stand der Wechsel im Präsidium. Christoph Pietsch, bisher zuständig für Kommunikation und Marketing, musste sein Ehrenamt aufgrund eines beruflichen Wechsels aufgeben. An seine Stelle tritt ab sofort Frank Heilemann, Präsident des Skiverbandes Rheinhessen. Ohne Gegenstimme wurde er ins Präsidium kooptiert. Von Moltke erläuterte danach, dass ein richtungweisender Schritt durch ein Gespräch mit dem Minister für Sport und des Innern erwartet worden sei. In dem zweistündigen Gespräch kam es jedoch nicht zu konkreten Ergebnissen. Im Februar sollen die anmoderierten Punkte nun vertieft werden. „Unsere Forderungen nach Anpassungen im finanziellen Bereich haben wir geäußert“, bekräftigte von Moltke. Man werde nicht „geradeaus“ gefahren, wie es das Ministerium meint. Durch Inflation, Kaufkraftverlust und Tariferhöhungen sei ein Delta von 6 Mio. Euro für den rheinland-pfälzischen Sport entstanden. Dies sei sogar noch größer, wenn der Sport zur Kompensation nicht noch Stellen unbesetzt gelassen und eigentlich notwendige Instandhaltungsmaßnahmen zurückgestellt hätte.

Von Moltke betonte weiter, dass der Sportstättenbau jahrelang vernachlässigt worden sei. Und der Gedanke einer Fehlbedarfsfinanzierung sei absolut kontraproduktiv. Im Bund wird die Förderung des Spitzensports deutlich aufgestockt und in RLP will man dem Breitensport und den Vereinen weiter Mittel entziehen, obwohl genau hier die allseits so gelobte Integrations- und Inklusionsarbeit stattfindet. Gerade weil der Sport der größte Integrationsfaktor im Land sei, bedürfe er auch einer verstärkten Förderung. Integrationsarbeit, die die Politik nicht leisten kann, aber von den Vereinen vorbildlich übernommen werde, sei nun auch mal mit Kosten verbunden. Ein komplexes Thema, das die Sportfamilie sehr beschäftigt.

Der Hauptausschuss beschäftigte sich auch mit der Gründung einer Stiftung, die nun in die entscheidende Phase eingetreten ist. Eine entsprechende Satzung verabschiedete die Versammlung mit seinen Vertretern aus allen Fachverbänden einstimmig. Die weiteren notwendigen Schritte können jetzt eingeleitet werden. Einstimmig sprachen sich die Vertreter für eine Verlängerung des Vertrages mit der AachenMünchner-Versicherung aus. Der bestehende Rahmenvertrag wurde nach konstruktiven Gesprächen weiter verbessert. „Seit 70 Jahren sind wir Partner und haben in dieser Zeit immer passgenauer den Versicherungsschutz für unsere Mitglieder ausgearbeitet“, bekräftigte Joachim Friedsam, Geschäftsführer des Sportbundes Rheinhessen. Nachgelegt wurde diesmal unter anderem beim Schutz der Vereine in Datenschutzfragen. Fünf weitere Jahre ist die Partnerschaft damit in trockenen Tüchern.

In den Ausführungen zum Haushalt durfte Ulrike Cohnen weitere gute Nachrichten überbringen. Die Vizepräsidentin Finanzen freute sich, den Vorschlag zur Abstimmung zu geben, dass „es für jeden Übungsleiter zu dem bereits ausgezahlten Zuschuss von 100 Euro weitere 20 Euro geben wird“. Rund 56 000 Euro schüttet der Sportbund an dieser Stelle zusätzlich aus. Weitere rund 20 000 Euro fließen überplanmäßig an die Fachverbände. „Wir haben gut und sehr solide gewirtschaftet. Darüber hinaus freuen wir uns über eine Sonderausschüttung von Lotto, die wir komplett an unsere Vereine und Verbände durchreichen“, so Cohnen. Ein weiterer größerer Posten ist darüber hinaus die Ersatzbeschaffung des in die Jahre gekommenen Geschäftsstellenautos. Rund 30 000 Euro werden dafür veranschlagt.
Präsident von Moltke stimmte die Anwesenden anschließend nochmal auf die Höhepunkte im Jahr 2019 ein. Der Sportbund feiert seinen 70. Geburtstag und wird dies in einigen Veranstaltungen darstellen. Neben dem Landesjugendsportfest im September oder der großen Lehrtagung im März, beides in Mainz, soll es eine Großveranstaltung in Worms geben, bei der der Geburtstag gefeiert werden soll. „Die Rheinhessen Rhein-Spring WM wollen wir gemeinsam mit dem Skiverband Rheinhessen organisieren. Eine Sportwerbung der besonderen Art ist hier geplant“, so der Westhofener.
Werbung in ganz anderer Sache machte von Moltke im Zusammenhang mit dem anstehenden Verkauf des „Haus des Sports“, den dessen Besitzer, der Landessportbund Rheinland-Pfalz, ins Auge gefasst hat. „Wenn wir ausziehen müssen, stellt sich die Frage, wo wir hingehen.“ Bereits öffentlich diskutiert wurde die Idee eines Sportzentrums Mainz, das sich an einen Schulneubau angliedern könnte. Es gebe laut von Moltke aber noch andere Optionen, die zurzeit geprüft werden. „Wir denken im Moment in jede Richtung“, so der Präsident. Auch der Verkauf der Sportschule Seibersbach werde nicht mehr ausgeschlossen.

Zu guter Letzt gab es noch einen Hinweis an die Fachverbände. Wer sich gerne beim Landesjugendsportfest beteiligen möchte, kann noch bis in den Januar hinein die Bewerbung bei der Sportjugend Rheinhessen abgeben. Die Frist wurde verlängert.


„Ohne Moos nix los“ – Fachtag im Sportkreis Worms

Rund 30 Vereinsvertreter aus Wormser Klubs nutzten die Gelegenheit, sich nach Feierabend jede Menge Zahlen aufsagen zu lassen. Mehrere Referenten stellten beim ersten Fachtag eines Sportkreises des Sportbundes Rheinhessen in kurzen Impulsen die Förderung des Vereinssportes vor. Sportkreisvorsitzender Manfred Pfeiffer hatte zur Veranstaltung „Ohne Moos nix los“ eingeladen. Einen besonderen Moment hatte dabei das EWR. Jürgen von Massow, Leiter Vertriebskooperationen, überreichte einen symbolischen Scheck als Zeichen für die Partnerschaft mit dem Sportdachverband. Aufgrund dieser Partnerschaft war es dem Sportbund möglich, sein Zuschussprogramm für „langlebige Sportgeräte“ deutlich zu verlängern.

Den Auftakt der Impulsreferate machte Dr. Hartmut Unger, Leiter Soziales und Sport der BASF SE. Er veranschaulichte zu Beginn die Möglichkeiten, durch den Ludwigshafener Chemiebetrieb gefördert zu werden. Rund 50 Millionen Euro pro Jahr gibt die BASF an Förderung für die unterschiedlichsten Projekte weltweit aus. Im Fokus dabei sind die Schwerpunkte „Integration und Teilhabe“ sowie „forschen und entdecken“. „Wir machen keine Infrastrukturförderung mehr“, erläuterte Dr. Unger. Vielmehr sei es ein Ziel, die Vernetzung zu fördern und das so genannte „capacity building“, die Kompetenzentwicklung der Geförderten. Keine Chance auf Förderung haben dagegen jene Projekte, bei denen sich eine Lücke auftut, weil sich zum Beispiel Kommunen als Förderer zurückziehen. „Wir machen keine Kompensationsförderung“, betont Dr. Unger. Liegen die Anträge im Rahmen der förderfähigen Bereiche, dann kann es ganz schnell gehen. Innerhalb von sechs Wochen versucht die BASF SE, die eingereichten Anträge fertig bearbeitet und ausgezahlt zu haben. Wer einen Antrag stellen möchte, der findet unter den Suchbegriffen „BASF Spenden“ Links zu den entsprechenden Seiten. Der Verein muss jedoch in der Metropolregion Rhein-Neckar angesiedelt sein.

Jürgen von Massow (l.) überreichte gemeinsam mit dem Wormser Sportkreisvorsitzenden Manfred Pfeiffer (r.) und Thorsten Richter (2.v.r.), stellvertretender Geschäftsführer des Sportbundes Rheinhessen, einen symbolischen Scheck als Zeichen der Partnerschaft des Energieunternehmens mit dem Sportdachverband. Faltbootclub-Vorsitzender Karl Peter Hartmann freute sich über die Unterstützung für ein Drachenboot. Foto: Sportbund Rheinhessen

Gerd Vogt, Sportreferent der Stadt Worms, zeigte anschließend die umfangreiche Förderung durch die Stadtverwaltung Worms auf. Insbesondere Vereine mit eigenen Sportstätten profitieren von einer gezielten Unterstützung. Rund 380 000 Euro stehen für die Sportplatzpflege im städtischen Haushalt zur Verfügung. Mit 60.000,-€ unterstützt die Stadt Worms die Vereine, die bspw. eigene Sporthallen, Kunstrasenplätze, Tennis- und Reitanlagen, Schießstände und Bootsanlagen unterhalten. Weiterhin unterstützt die Stadt Schwimmsportvereine bei der Nutzung des Heinrich-Völker-Bades und gewährt jedem Sportverein einen Grund- und Jugendzuschuss. Auch große Baumaßnahmen wurden bisher im Rahmen der Sportanlagenförderung des Landes Rheinland-Pfalz von der Stadt Worms zusätzlich unterstützt, so Vogt weiter. Es zeigte sich, dass es in Worms eine ebenso gezielte als auch sinnvolle Förderung des Vereinssportes gibt.

Sinnvoll ist auch die, wenngleich immaterielle, Förderung durch die Sportjugend Rheinhessen. Für diese stellte Tobias Mast das neue Projekt „junges Ehrenamt“ vor. Erstmals können ehrenamtliche Tätigkeiten mit einer Ehrung ausgezeichnet werden, die gerne auch nur projektbezogen und von kurzer Dauer sind. Neben einem kleinen Präsent erhalten die Geehrten, die nicht älter als 27 Jahre sein dürfen, eine Bescheinigung des Sportbundes für ihren Lebenslauf. Anträge nimmt die Sportjugend Rheinhessen entgegen.

Etwas ganz Besonderes nahm der Faltbootclub Worms darauf entgegen. EWR-Leiter Vertriebskooperationen Jürgen von Massow hatte einen Scheck mitgebracht, der symbolisch für die Förderung des EWR stand. Die Unterstützung kam den Vereinen in ganz Rheinhessen zugute. Bereits im April war das Förderprogramm „Langlebige Sportgeräte“ beim Sportbund Rheinhessen ausgeschöpft. Dank der EWR-Partnerschaft lief das Programm noch bis in den November weiter. Von Massow skizzierte darüber hinaus weitere Ecksteine, die das Unternehmen zur Unterstützung des Vereinssports setzt. Von Massow: „Wir haben mit Michael Schneider einen Mitarbeiter bereitgestellt, der als Berater für die Vereine jederzeit zur Verfügung steht. Er informiert über die Vorteile, die sich durch die Kooperation mit dem Sportbund ergeben. Sei es zum Thema E-Mobiliät oder Smart-Home-Techniken für die Vereinsheime oder ganz einfach bei Unterstützung zu Energiefragen.“

Zum Abschluss erinnerte Pfeiffer nochmal an die vielfältigen Fördermöglichkeiten, die es durch den Sportbund gibt.  Bauzuschüsse, Sportgeräte oder Sportstättenpflegegeräte oder auch eine gezielte Beratung in Dingen rund um den organisierten Sport durch die Sportkreisvorsitzenden oder die Geschäftsstelle in Mainz – als Dienstleister der Vereine hilft der Dachverband umfangreich. Jährlich fließen so mehrere hunderttausend Euro in die Vereine und Verbände.