Wartungstermin – Sportportal Rheinhessen

Am Freitag den, 22. Oktober 2021 in der Zeit zwischen 12:00 und 18:00 Uhr wird eine Aktualisierung der Verwaltungssoftware IntelliVerband durchgeführt.

In diesem Zeitraum ist IntelliVerband nicht verfügbar. Wir bitten um Verständnis.


26. CoBeLVO – Gesetzliche Übergangsregelung verlängert

Die 26. Corona Bekämpfungsverordnung wurde bis zum 07. November ohne Änderungen für den Sport verlängert. Ebenfalls verlängert wurden die gesetzlichen Übergangsregelungen zum Thema Mitgliederversammlungen.

Bei nicht erfolgter Neuwahl bleiben die Vorstände bis zum 31.08.2022 (galt zuvor bis 31.12.2021) im Amt, möglich bleibt bis zu diesem Zeitpunkt auch die Durchführung von Vorstandssitzungen und Mitgliederversammlungen auf digtialem Weg. Grundsätzlich kann nach diesen Regelungen auch die Mitgliederversammlung ins kommende Jahr verschoben werden. Allerdings ist dies nur möglich, wenn die aktuellen Vorgaben die Durchführung einer Mitgliederversammlung nicht zulassen. Dies dürfte auf die meisten Vereine derzeit nicht zutreffen, da die Vorgaben für Veranstaltungen, die auch für die Mitgliederversammlungen gelten, in der aktuellen Verordnung so gestaltet sind, dass Mitgliederversammlungen stattfinden können.

Für digitale Mitgliederversammlungen bieten wir mit teambits eine Lösung Wahlen rechtssicher und datenschutzkonform durchführen zu können.


Digitale Kontaktnachverfolgung mit inscribe – UPDATE

Nutzt Ihr bereits inscribe zur digitalen Kontaktnachverfolung im Verein?

Seit Kurzem bietet euch das System unter anderem mit dem Live-Dashboard zusätzliche hilfreiche Funktionen:
✅ In Echtzeit sehen wie viele Personen derzeit am Standort eingeloggt sind
✅ Besucher*innen manuell auschecken
✅ Automatische Weiterleitung zur Anmeldemaske nach erfolgreichem Login – für den Fall, dass sich weitere Personen über das Gerät einloggen möchten
Alle unsere Mitglieder, die das System noch nicht nutzen, können sich hier kostenfrei registrieren.
Bei Fragen stehen wir gerne zur Verfügung.

Für mehr buntes Miteinander – Gegen Rassismus und Diskriminierung

Innenministerium startet zweiten Kooperationszeitraum für Sportvereine und belohnt das Engagement mit bis zu 4.000 Euro Förderung pro Verein.

Die Leitstelle Kriminalprävention im Ministerium des Innern und für Sport unterstützt in Kooperation mit den regionalen Sportbünden und dem Landessportbund Sportvereine dabei, das Thema Respekt und Toleranz im Sport zu fördern. Mit der Aktion „Für ein buntes Miteinander. Gegen Rassismus und Diskriminierung im Sport“ soll ein Beitrag dazu geleistet werden, Hass und Hetze im Sport zu bekämpfen. Sie richtet sich explizit gegen Rassismus und (rechts)extremistische Tendenzen im Sport und verurteilt darüber hinaus auch jegliche Form der Diskriminierung wie beispielsweise Antisemitismus, Muslimfeindlichkeit, Sexismus und Homophobie. Die Kampagne ist ein Baustein des Themenschwerpunkts der Landesregierung „Miteinander Gut Leben – Rheinland-Pfalz gegen Hass und Hetze“.

Bereits im ersten Kooperationszeitraum, der am 1. Mai 2020 startete, wurden die Inhalte der Kampagne von 15 beteiligten Kooperationsvereinen in die Fläche getragen. Ziel der Kooperation ist das Engagement der Vereine für ein buntes Miteinander und die klare Positionierung gegen Rassismus und Diskriminierung im Sport.

Die hierfür erforderlichen Ressourcen, wie die Vermittlung von Referent*innen, Textbausteine für Websites oder Stadionzeitungen sowie Werbemittel werden von der Leitstelle Kriminalprävention kostenfrei zur Verfügung gestellt. Darüber hinaus zahlt das Ministerium des Innern und für Sport den Kooperationsvereinen zur Umsetzung der Kampagne einen Betrag von bis zu 3.000 Euro. Beteiligte Vereine können mit der Unterzeichnung des Kooperationsvertrages den Titel „Verein für ein buntes Miteinander. Gegen Rassismus und Diskriminierung im Sport“ für ihre Öffentlichkeitsarbeit nutzen und zusätzlich für Trikots oder andere Vereinsbekleidung, die mit dem Logo der Kampagne bedruckt werden, zusätzlich bis zu 1.000 Euro erhalten.

„Sport steht für Fairness, Respekt und Toleranz. Er bringt Menschen unterschiedlichen Alters und unterschiedlicher Nationalität zusammen und kann damit helfen, Vorurteile abzubauen und Toleranz zu lernen“, so Innen- und Sportminister Roger Lewentz. Er könne darüber hinaus einen bedeutenden Beitrag für die Integration leisten. Dies könne jedoch nur gelingen, wenn der Sport frei von Vorbehalten und Vorurteilen sei.

In jüngster Zeit ist in allen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens eine Zunahme von Hass und Hetze erkennbar, von Diskriminierung und Ausgrenzung bis hin zu tätlichen Übergriffen. Der Sport ist von dieser Entwicklung nicht ausgenommen. Die Probleme reichen von rassistischen Schmähungen über mangelnden Respekt gegenüber Schiedsrichterinnen und Schiedsrichtern bis hin zu tätlichen Angriffen. Die Aktion des Innenministeriums will deshalb ebenso wie der Themenschwerpunkt der Landesregierung ein klares Zeichen setzen.

Die Ausschreibung sowie ausführliche Informationen zu den Kooperationsverträgen finden interessierte Vereine auf der Internetseite der Leitstelle Kriminalprävention unter www.buntesmiteinander.rlp.de. Stichtag für Einsendungen mit einem aussagekräftigen Motivationsschreiben an das Postfach kriminalpraevention@mdi.polizei.rlp.de ist der 31. Oktober 2021.

 

 

 


COMEBACK – Jetzt Mitmachen und Förderungen beantragen!

Gemeinsam für #SPORTRheinlandPfalz lautet der Slogan, unter dem die rheinland-pfälzischen Sportorganisationen ihre gemeinsame Beteiligung an der vom DOSB initiierten Kampagne COMEBACK ausrufen.

Nachdem wegen der Corona Pandemie im Laufe des Jahres 2020 mehr als 53.000 Mitglieder die rheinlandpfälzischen Sportvereine verlassen haben bzw. deutlich weniger neue Mitglieder als in den Vorjahren eingetreten sind, möchte der organisierte Sport – auch mit Unterstützung des Ministerium des Innern und für Sport – nun mit allen Verbänden und Vereinen zum gemeinsamen Sporttreiben im Verein aufrufen. Insbesondere Kinder und Jugendliche sollen pünktlich zum Start ins neue Schuljahr wieder für den Vereinssport gewonnen werden. Neben der breit angelegten Kommunikations-Kampagne unterstützen hierfür ab dem Montag, 30. August zielgerichtete Förderungen die Mitgliederbindung und -gewinnung der rheinland-pfälzischen Vereine.

Die Botschaft der DOSB-Kampagne COMEBACK der Gemeinschaft wurde in den ersten Wochen bereits deutlich: Heimspiele statt Home Office. Hoch von der Couch rein ins Trikot. Jeder für jeden statt jeder für sich. Endlich wieder gemeinsamer Sport in unseren Vereinen. Auch in Rheinland-Pfalz haben die meisten Sportvereine schnell wieder ihre Tore geöffnet und den Sportbetrieb verantwortungsbewusst und pandemiegerecht aufgenommen.

„Die rheinland-pfälzischen Sportvereine sollen in ihrem Engagement, neu Mitglieder zu werben, bestmöglich unterstützt werden“, betont Klaus Kuhn, Präsident des Sportbundes Rheinhessen. Und fügt hinzu „noch nicht alle haben wieder den Weg zurück in ihren Verein gefunden. Sicherlich gehört jetzt ein kleiner Ruck dazu, um wieder die „schönste Nebensache der Welt“ mit Freund*innen zu genießen.“

Beteiligung über Social Media:

Um eine rheinland-pfälzische Wiedererkennung mit dem einheitlichen Claim „Gemeinsam für #SPORTRheinland-Pfalz“ zu gewährleisten und die bereits bestehenden Vorlagen des DOSB zu vereinfachen, wurde eine vereinfachte Toolbox vorbereitet, die Vorlagen zum Bewerben der Angebote beinhaltet. Diese können Fachverbände und Vereine insbesondere für die Social Media-Kanäle nutzen und gemeinsam mit den Sportorganisationen im Land nach den Sommerferien über alle Kanäle veröffentlichen.

Tipps für den Einsatz von Bildern
  • Verwendet aussagekräfitge Bilder, die Euren Verein wiederspiegeln, die Emotionen transportieren und für ein ComeBack der Gemeinschaft sorgen
  • Datenschutzrechtliches beachten
  • Lizenzfreie Bilder verwenden, diese findet Ihr z.B. auf den Internetplattformen Pexels, Unsplash, Pixabay oder Freepik
  • Bilder aus der DOSB-Toolbox verwenden (Bildnachweis beachten!)
Checkliste für Eure ComeBack-Posts

Verlinkung nicht vergessen:

  • @sportbundrheinhessen
  • @landessportbund.rlp
  • @sportdeutschland

Hashtags nicht vergessen:

  • #SPORTRheinlandPfalz
  • #ComeBackDerGemeinschaft
  • #sport
  • #comeback
  • #gemeinsam
  • #mitglieder

 

Materialien & hilfreiche Links:

Toolbox Vereine – Sportbund Rheinhessen – Instagram Post

Toolbox Vereine – Sportbund Rheinhessen – Instagram Story

Toolbox Fachverbände – Sportbund Rheinhessen

Toolbox – DOSB

Fördertöpfe im Rahmen der Kampagne:

Darüber hinaus haben die Sportbünde in Rheinland-Pfalz die Kommunikations-Kampagne des DOSB erweitert und regionalspezifische Fördertöpfe für den Bereich Mitgliedergewinnung und -bindung eingerichtet. Nachfolgend werden diese näher erläutert.

Zuschuss für neu gewonnene Mitglieder

Für alle Kinder im Alter zwischen 0 bis 10 Jahren, die in der Zeit vom 01.09.2021 bis 30.11.2021 im Verein Mitglied geworden sind, erhält der Verein eine Prämie in Höhe von 15,00 €. Kinder, die schon einmal Mitglied im Verein waren und wiedergewonnen werden konnten, müssen vor dem 01.01.2021 ausgetreten sein (diese Kinder dürfen im Jahr 2021 nicht schon einmal Mitglied im jeweiligen Sportverein gewesen sein.). Der Antrag muss bis spätestens 3. Dezember bei uns eingehen.

Das Antragsformular finden Sie hier.

Ansprechpartner:

Sportbund Rheinhessen - Dominic Merseburg - 06131 - 2814 229 - d.merseburg@sportbund-rheinhessen.de

Zuschuss Vereinsaktionen zur Mitgliedergewinnung (500x400 €)

Neben der ehrenamtlichen Arbeit im Sportverein ist Geld ein wichtiger Faktor für die Erstellung und Umsetzung von Angeboten. Mit diesem niedrigschwelligen Förderprogramm können Vereine für verschiedene Formate, die der Mitgliedergewinnung dienen, einen Zuschuss in Höhe von 400,00 € beantragen. Neben einem Tag der Offenen Tür, Sport- und Bewegungstagen, Gründung neuer Vereinsangebote, Umsetzung kommunikativer Maßnahmen zur Gewinnung neuer Mitglieder bis hin zu Begrüßungsgeschenken für Neumitglieder oder das Ausleihen von Großspielgeräten und Spielmobilen für eigene Veranstaltungen. Die Aktion muss im Zeitraum vom 01.09.2021 bis 30.11.2021 stattgefunden haben.

Das Antragsformular finden Sie hier.

Den Vordruck für den Sachbericht finden Sie hier.

Ansprechpartner:

Sportbund Rheinhessen - Dominic Merseburg - 06131 - 2814 229 - d.merseburg@sportbund-rheinhessen.de

Zuschuss für Veranstaltungen in Sportschulen

Veranstaltungen der Vereine und Verbände, die an den Sportschulen rheinland-pfälzischer Sportorganisationen durchgeführt werden, können finanziell bezuschusst werden. Der antragstellende Verein erhält eine Förderung von 10,00 € pro Person pro Nacht während des Aufenthalts.

Das Antragsformular finden Sie hier.

Ansprechpartner:

Landessportbund RLP - Christian Bürkel - 06131 - 2814 118 - fibu@lsb-rlp.de

 


SportAward Rhein-Neckar

Nur noch wenige Wochen bis zum SportAward Rhein-Neckar!

Am Montag, den 15. November 2021 ist der SportAward Rhein-Neckar im Congress Center Rosengarten in Mannheim.

Der diesjährige SportAward Rhein-Neckar stellt nicht nur die offizielle Welcome-Back Party für die Athletinnen und Athleten des Team Tokio Metropolregion Rhein-Neckar dar. Beim SportAward Rhein-Neckar gibt sich das “Who is Who” der Sportwelt die Ehre. Das beginnt mit den nominierten Sportler:innen, Trainer:innen, Teams und Vereinen, reicht über Moderatorin Ulrike von der Groeben (RTL) und mitreißende Show-Acts bis zu namhaften Laudatoren. Für diese Aufgabe sagten bereits Schwimm-Star Franziska van Almsick, Kultfigur Reiner Calmund sowie Schauspieler Samuel Koch zu. Da es keine VIP-Bereiche gibt, mischen sich die Sportler wie in der Vergangenheit gerne unter die Gäste und ihre Fans und stehen für einen kurzen Austausch, Autogramme und/oder Selfies gerne zur Verfügung.

Alles inklusive

Im Rosengarten benötigen die Award-Besucher lediglich ihr Ticket, kein Geld. Denn im Ticketpreis sind neben dem Eintritt auch Garderobe, Speisen und Getränke sowie Gastgeschenke bereits enthalten. Auf der Website des Veranstalters sowie auf m:con finden Sie alle aktuellen Informationen zu den Corona-Bestimmungen und -Maßnahmen, die Sie vor Ihrem Ticketkauf beachten sollten.

Die Tickets kosten ab 69,00 Euro (all inclusive).

Tickets für das Event sind ab Freitag, dem 3. September 2021 ab 12 Uhr auf www.sportawardrheinneckar.de erhältlich.

Die in 2020 gekauften Karten behalten ihre Gültigkeit.

Sämtliche Infos immer aktuell auf www.sportawardrheinneckar.de

 

 


Impfkampagne für junge Sportler*innen

Sportbund und Sportjugend Rheinhessen unterstützen die Impfkampagne des organisierten Sports in Rheinland-Pfalz

Termine Rheinhessen:

21. Oktober von 11 – 18 Uhr auf dem Gelände des VfL Algenrodt (Nohweg 51, 55743 Idar-Oberstein)
30. Oktober von 12 – 19 Uhr auf dem Gelände des SV Gumbsheim (Wöllsteiner Straße 6, 55597 Gumbsheim)
30. Oktober von 12 – 17 Uhr auf dem Gelände der TG 1860 Rommersheim (Mühlweg 2/4, 55286 Wörrstadt/Rh.)

Je mehr Menschen geimpft sind, desto einfacher wird die Umsetzung der Vorgaben der Corona-Bekämpfungsverordnung für den Sport – eine landesweite Impfkampagne des organisierten Sports mit dem Gesundheitsministerium soll dazu beitragen. „Die Sportler*innen wünschen sich Normalität, durch unsere Impfkampagne wollen wir dazu beitragen“, sagt Präsident Klaus Kuhn.

Damit das alles klappt, drücken schon am Wochenende die ersten Impfbusse den Startknopf und fahren Sportstätten im Land an. Dort, wo insbesondere die 12- bis 17-Jährigen ihren Sport ausüben, wird Halt gemacht. Durch Nutzung der Infrastruktur der rheinland-pfälzischen Sportlandschaft soll Vereinsmitgliedern und anderen Interessierten ein einfaches und unbürokratisches Impfangebot auf dem Gelände eines regionalen Sportvereins gemacht werden. Ziel der Aktion ist es, die Impfquote unter den 12- bis 17-Jährigen weiter zu steigern, um sicherzustellen, dass auch in den nächsten Monaten der Sport- und Wettkampfbetrieb uneingeschränkt möglich bleibt. Der Sportbund und seine Sportjugend Rheinhessen stehen hinter dieser Maßnahme und hoffen auf rege Teilnahme unter ihren Vereinen. „In Verhandlungen mit dem Gesundheitsminister wurde erreicht, dass für Kinder und Jugendliche die Warnstufen der 26. Corona-Bekämpfungsverordnung angepasst wurden und diese Änderungen auch in der nächsten Verordnung beibehalten werden. „Nach diesem sehr konstruktiven Gespräch mit Staatssekretär Stich und Gesundheitsminister Hoch haben wir nun Planungssicherheit für die nächsten Wochen.“, erläutert Thorsten Richter, Geschäftsführer des Sportbundes. Nun seien die Vereine am Zug, ihre Mitglieder zu motivieren, sich impfen zu lassen. „Nach unserer Einschätzung ist es aktuell die einzige Möglichkeit, dauerhaft einen regelmäßigen Sportbetrieb in unserer Region sicherzustellen.“ Es sei jetzt genügend Zeit, auch unter den 12- bis 17-Jährigen eine hohe Impfquote zu erreichen. Kuhn ergänzt: „Das könnte von elementarer Bedeutung sein, wenn es darum geht, den Sportbetrieb über den Winter aufrecht zu erhalten.“  Gleichzeitig appelliert er, „bitte haltet euch an die Regeln und an die Hygienekonzepte, damit der Sportbetrieb nicht irgendwann doch Treiber einer nächsten Welle wird.“

Für Rheinhessen steht ein Impf-Termin bereits fest: Am 30. Oktober steht ein Impfbus von 12 bis 19 Uhr auf dem Geländes des SV Gumbsheim (Wöllsteiner Straße 6, 55597 Gumbsheim). „Punktuell wird es weitere Impfangebote geben. Die allgemeine Infrastruktur der Impfangebote ist in Rheinhessen ja bereits sehr gut“, kommentiert Richter, der die Vereine dazu aufruft, den Impfbus auch zu sich zu bestellen. Interessierte Vereine melden sich bitte bei Katrin Siemon per E-Mail (k.siemon@sportbund-rheinhessen.de) oder telefonisch (06131-2814 210).

Bei der Impfung von Jugendlichen bis einschließlich 15 Jahren ist an der Impfstation die Begleitung einer sorgeberechtigten Person nötig. Ab dem Alter von 16 Jahren reicht eine schriftliche Einwilligung der Eltern. 12- bis 17-Jährigen wird an den Impfstationen ausschließlich der mRNA-Impfstoff von BioBTech verabreicht, der für diese Altersklasse von der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA) zugelassen ist. Wer sich impfen lassen möchte, muss keinen Termin ausmachen und kann einfach vorbeikommen. Dies gilt auch für erwachsene Personen jeden Alters. Es muss lediglich der Personalausweis vorgezeigt werden.

Hier finden Sie das Aufklärungsschreiben zu den Corona-Schutzimpfungen und eine Einverständniserklärung für Eltern.

Beteiligung über Social Media:

Die PowerPoint zur Impfkampagne.. Hier finden Sie ein Beispiel..


SV 1920 Horchheim e.V. wird „Verein des Monats“ im September

Der SV 1920 Horchheim ist September-Gewinner des Vereinswettbewerbs „Verein des Monats“, ausgerichtet vom Online-Portal vereinsleben.de.

Gemeinsam mit der Sparda-Bank Südwest, dem Sportbund Rheinhessen, Pfalz und Rheinland sowie dem Landessportbund Rheinland-Pfalz, sowie den Radiosendern RPR1. und bigFM sucht vereinsleben.de jeden Monat bis November 2021 einen Sportverein, der sich in besonderer Form engagiert – ob in sozialen oder gesellschaftspolitischen Bereichen. Die Gewinner dürfen sich jeweils über einen Preis von 10.000 Euro freuen.

Ein Bus für die Jugend

Da der aktuelle Jugendbus des SV 1920 Horchheims keine Umweltplakette hat, zu alt und nicht mehr verkehrssicher ist, benötigt der Verein zum Transport der aktuell 17 Jugendmannschaften einen neuen Kleinbus. Leider fehlen dem SV Horchheim, wie vielen anderen Vereinen auch, pandemiebedingt einige Einnahmen. Das Vereinslokal war lange geschlossen, die Pacht blieb aus. Zusätzlich haben einige Mitglieder gekündigt. Der Verein ist seit vielen Jahren für seine Jugendarbeit bekannt und von den etwa 700 Mitgliedern sind mehr als 400 Kinder und Jugendliche aktiv am Ball. Doch weil es vielen Eltern nicht möglich ist, die Fahrten zu Spielen selbst zu stemmen bzw. zu organisieren, wird ein neuer Kleinbus benötigt. Da der Verein oft weite Fahrten zu den Spielen hat und die Spritkosten stetig gestiegen sind, gibt es seit einigen Jahren einen Fahrdienst. Dies wird von den Mitgliedern, bzw. deren Familien sehr geschätzt. Kinder die keine Möglichkeit haben zum Training und Spiel zu kommen, werden vom Verein abgeholt und nach Hause gebracht.

Mit 4.416 Stimmen konnten sich die Horchheimer den Sieg sichern. Damit gewinnt der Verein aus Rheinhessen 10.000 Euro für die Vereinskasse, bereitgestellt vom Gewinnsparverein der Sparda-Bank Südwest.

Ihr wollt euch Verein des Monats werden? Dann bewerbt euch jetzt unter www.vereinsleben.de.


15. Mainzer Lauf-Kongress am 6. November in Mainz

Fit in Theorie und Praxis

Nach einem Jahr Pandemie-bedingter Pause, findet am 6. November der 15. Mainzer Lauf-Kongress statt. Mit Unterstützung des Leichtathletik-Verbandes Rheinhessen, der SOURCE Gesundheitsberatung und der LEX Laufexperten Mainz vermitteln auf dem Gelände des TV Laubenheim in der Gewerbestraße fünf Referenten den Teilnehmer*innen in Theorie und Praxis wie sie ihre läuferischen Fähigkeiten verbessern und dabei ihren Körper gesund halten. Ab 9 Uhr besteht auch die Möglichkeit, verschiedene Laufsport-Produkte zu testen, bevor um 9.45 Uhr Michael Macsenaere mit seinem Vortrag „Motivation im Sport“ den Theorieteil eröffnet. Im Anschluss referieren Ronald Burger über „Immunkompetenz für Läufer“ (10.45 Uhr) und Markus Biegel zum Thema „Sinnvolle Ausrüstung fürs Trailrunning“ (11.45 Uhr). Im Praxisteil zeigen erfahrene Coaches ab 13 Uhr Übungen zum Atemtraining (Ronald Burger), Muskel- und Gelenktraining (Stephan Schweiger) und Laufkoordinationstraining (Joachim Wölke).

Die Anmeldung zum Lauf-Kongress ist bis zum 29. Oktober möglich. Da die Teilnehmer*innenzahl (max. 60) begrenzt ist, werden Anmeldungen in der Reihenfolge des Eingangs berücksichtigt. Die Teilnahmegebühr beträgt 20 Euro.

Hier geht’s zur Anmeldung.

Weitere Informationen finden Sie im Flyer.


Vereinsleben im coronabedingten Umbruch

Thorsten Richter, Geschäftsführer des Sportbundes, zu Gast im Deutschland-Funk

Egal ob Gesangs- oder Sportverein: Alle Trainings, Proben, Auftritte oder Wettkämpfe stehen weiterhin unter Corona-Vorbehalt. Dem jähen Stopp des gewohnten Vereinslebens im März 2020 folgte eine lange Phase voller Ungewissheit und Umplanungen. Seitdem gilt Singen als ein Wagnis, Kontaktsport zumindest für Laien phasenweise als problematisch. Zwar gibt es Handreichungen, Studien und Hygienekonzepte. Doch überdecken diese nicht die enormen Unsicherheiten über die Risiken, die Ehrenamtler in ihren Vereinen eingehen. Was ist, wenn meine Turnhalle, mein Probenlokal wieder per Rechtsverordnung geschlossen wird? Bin ich bei Veranstaltungen verantwortlich für die Gesundheit aller Anwesenden? Wie kann ein Neustart aussehen nach der Not-Phase mit digitalen Vorstandssitzungen?

Und generell: Wie kommen wir wieder in Kontakt? Denn nach den Corona-Lockdowns ist das Wiederaufblühen des Vereinslebens ganz und gar kein Selbstläufer. Steht die Finanzierung der Vereinskasse noch? Wie viele der Aktiven haben sich inzwischen ein anderes Hobby gesucht? Reicht die Kraft noch für das Hobby, oder folgt jetzt doch als Folge von Corona ein massives Vereinssterben? Der Marktplatz ist im Rahmen der Deutschlandradio-Denkfabrik  „auf der Suche nach dem ‚Wir‘“ und Henning Hübert und seine Runde aus Experten und Expertinnen freut sich über Tipps und Fragen.

All das und vieles Weitere waren Themen des heutigen Marktplatzes. Bei Interesse kann die Sendung „Vereinsleben im coronabedingten Umbruch“ vom 7. Oktober 2021 hier nachträglich gehört werden.


Sterne des Sports in Bronze vergeben 

Feierstunden der Mainzer Volksbank und der Volksbank Alzey-Worms würdigen soziales Engagement der Sportvereine in Rheinhessen

Die Sterne des Sports machen auch vor Corona nicht halt. Im Gegenteil: Die Pandemie hat viele Vereine dazu angeregt, sich in besonderem Maße gesellschaftlich zu engagieren und Projekte mit einem Corona-Bezug auf die Beine zu stellen. Mit denen konnten sie sich dann auch für den Wettbewerb „Sterne des Sports“ bewerben, mit dem seit dem Jahr 2004 der Deutsche Olympische Sportbund gemeinsam mit den Volksbanken Raiffeisenbanken in Deutschland soziales Engagement von Sportvereinen prämiert. Auf Ortsebene wird der Wettbewerb ausgeschrieben vom Sportbund Rheinhessen mit der Mainzer Volksbank und der Volksbank Alzey-Worms.

58 Vereine hatten sich in diesem Jahr aus den Geschäftsgebieten der beiden Banken beteiligt und waren somit der Aufforderung von Sportbund

Präsident Klaus Kuhn gefolgt. „Die Sterne des Sports belohnen ehrenamtlichen Einsatz und die Vermittlung von Werten. Beides wird in unseren Sportvereinen großgeschrieben. Wenn das Ganze dann noch mit einem sozialen Projekt verknüpft wird, hat es die Aufmerksamkeit verdient, die

 

Vereine mit diesem Wettbewerb erringen können. Denn bei den Sternen des Sports können sie ihre Projekte öffentlich präsentieren und erhalten im Fall der Prämierung auch finanzielle Förderung.“ Während ein großer Stern in Bronze mit einem Preisgeld von 2000 Euro verbunden ist, wurden an die weiteren Gewinner bis Platz 20 Geldprämien zwischen 250 und 1500 Euro vergeben. Beim Blick auf die Preisvergabe hatte Corona dann aber doch einen Einfluss auf die „Sterne des Sports 2021“, denn statt der sonst üblichen großen und gemeinsamen Feierstunde wurden die Sterne in Bronze diesmal von beiden Banken getrennt und in kleinerem Rahmen vergeben. Um den Hygiene-Vorschriften gerecht zu werden und die Anzahl der beteiligten Personen gering zu halten, luden die Volksbanken am Dienstag jeweils einen Vertreter der auszuzeichnenden Vereine aus ihrem Geschäftsgebiet zur Preisübergabe ein. „Sportvereine sind der Puls unserer Gesellschaft. Sie beleben unsere Region und engagieren sich Tag für Tag, auch weit über den Sport hinaus. Das ist großartig und unsere Sterne des Sports wollen dieses Engagement würdigen“, erklärte der Vorstandsvorsitzende der

Mainzer Volksbank Uwe Abel bei der hauseigenen Veranstaltung. Seine Bank vergab ihren ersten Stern des Sports in Bronze an den ARSV Mainz Solidarität von 1898. Der Roll- und Sportverein hatte die Jury mit seinem Projekt „Jedes Kind wird zum Superheld in der Pandemie“ überzeugt. Der zweite Stern in Bronze, den die Mainzer Volksbank an die hessischen Vereine ihres Geschäftsgebiets vergibt, ging an den Judo-Club Kim-Chi Wiesbaden für dessen Projekt „Kleine Kinder – ganz groß“. Während die Wiesbadener nun auf Landesebene in Hessen auf den Stern des Sports in Silber hoffen dürfen, nimmt der ARSV Mainz wie der Gewinner aus dem Geschäftsgebiet der Volksbank Alzey-Worms in Rheinland-Pfalz am Wettbewerb auf Landesebene teil.

 

 

 

Bei der Volksbank Alzey-Worms ging der Stern des Sports in Bronze an den Nordpfälzer Verein, den Kampfsportverein Vikings Muay Thai für ihr Projekt „Coin-Jagd,“ der damit auf Platz 1 landete. Der FC livingroom Mainz belegte in der Reinfolge der besten Platzierungen mit seinem Projekt „Corona zum Trotz – Aus- statt Abbau“ Platz 4. Integratives

Förderzentrum Mensch und Pferd in Sport und Therapie Rhein Main „Wir (er)leben I(nklusion), F(arbenfreude) und Z(usammenhalt): Sport verbindet.“ „Ein kurzer knackiger Name“ wie Vorstandsmitglied Tobias Schmitz augenzwinkernd meinte, belegte den nächsten vorderen Platz. Vorstandssprecher Günter Brück honorierte bei der Feierstunde in Alzey den Einsatz aller ausgezeichneten Vereine: Unsere Sterne des Sports stehen für die Bereitschaft der Vereine, über den Sport hinaus gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen. Sie alle leisten mit Ihrer Arbeit einen unverzichtbaren Beitrag für das Zusammenleben in unserer Gemeinschaft und sind ein wichtiger Teil der sozialen Infrastruktur. Heute Abend verbeugen wir uns vor ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit und möchten ihre Arbeit in das Licht der Öffentlichkeit rücken.“ Auch der Geschäftsführer des Sportbundes Rheinhessen, Thorsten Richter, freute sich über die rege Teilnahme: „Wir sehen, dass in unserer Region ganz besonders viel im Sinne des Sports bewegt wird. Dabei wird nicht nur Sport getrieben, sondern auch viel für die Menschen und das Umfeld getan. Das zeigen die tollen Konzepte, die wir heute Abend gesehen haben. Es ist mehr als beachtenswert, was der Sport von sich aus bewegen konnte.“

 

 

 

 

 

 

 


Spendenaktion und Benefizspiel: Mainz und Kaiserslautern kicken in Koblenz für Flutopfer

Der 1. FSV Mainz 05 und der 1. FC Kaiserlautern spielen für die Flutopfer ihres Bundeslandes. Die beiden rheinland-pfälzischen Top-Klubs und mitgliederstärksten Vereine des Landes absolvieren ihr avisiertes Benefizspiel am Samstag, 9. Oktober um 14 Uhr im Koblenzer Stadion Oberwerth unter dem Motto „Gemeinsam für den Sport“.

Das Benefizspiel ist eingebunden in eine große Spendenaktion, die beide Vereine gemeinsam mit dem Südwestrundfunk und in Kooperation mit der Aktion Deutschland Hilft e. V. sowie den Sport- und Fußballverbänden des Landes initiieren. SWR Sport überträgt das Benefizspiel live. Die Partie steht unter der Schirmherrschaft von Roger Lewentz, dem rheinland-pfälzischen Minister des Innern, für Sport und Infrastruktur.

Der Erlös der gesamten Spendenaktion kommt den durch die Flutkatastrophe massiv geschädigten und in ihrer Existenz bedrohten Sportvereinen aus dem Katastrophengebiet zugute. Der Spendenappell richtet sich dabei auch an den gesamten Sport in Rheinland-Pfalz und über die Landesgrenzen hinaus. Das gemeinsame Engagement versteht sich als große solidarische Geste aller Sportlerinnen und Sportler mit den Flutopfern.

Mit Unterstützung der Aktion Deutschland Hilft und des SWR wird die Live-Übertragung des Benefizspiels zur Call-in-Show, bei der alle Fans an den Fernsehern über eine Telefon-Hotline spenden können. Darüber hinaus wird der Erlös aus dem Ticket-Verkauf zum Benefizspiel gespendet sowie auf der Website der Aktion Deutschland Hilft ein eigenes Spendenkonto unter dem Titel „Benefizspiel Fußball“ eingerichtet.

Hier geht’s zum Ticketverkauf.

Die Eintrittskarten für das Benefizspiel sind im Online-Ticketshop unter www.reservix.de  sowie in vielen Vorverkaufsstellen in der Region erhältlich (Liste der Vorverkaufsstellen unter www.reservix.de). Aufgrund der geringen Parkplatzkapazitäten am Stadion Oberwerth wird am Spieltag ein Verkehrskonzept mit Bus-Shuttle umgesetzt. Die Eintrittskarte gilt hierfür als Fahrkarte. Zutritt zum Spiel erhalten nur Geimpfte und Genesene. Kinder bis einschließlich 11 Jahre werden mit diesen Immunisierten gleichgesetzt. Der Nachweis der Immunisierung/Altersnachweis erfolgt vor der Partie bei der Einlasskontrolle.


BASF fördert Vereins-Kooperationen

Vereine aus dem Sportkreis Worms können am Projektwettbewerb „Gemeinsam Neues Schaffen“ teilnehmen

Der Sportbund Rheinhessen – Mitglied im Beirat der Vereine und Verbände der Sportregion Rhein-Neckar – freut sich, dass es erneut ein spannendes neues Projekt durch einen tragenden Partner der Sportregion für seine Vereine im Sportkreis Worms gibt: Die BASF möchte dazu beitragen, in der Metropolregion Rhein-Neckar ein lebenswertes Umfeld zu schaffen, das von Offenheit, Neugier und einem aktiven Miteinander lebt. Dazu sucht sie das Engagement der vielen Vereine aus Bildung, Sport, Kunst, Kultur, Integration und Soziales, deren Zusammenarbeit untereinander gefördert werden soll. Wer solche Kooperationen pflegt, ist dazu aufgefordert, an der sechsten Auflage des Projektwettbewerbs „Gemeinsam Neues Schaffen“ teilzunehmen. Das Unternehmen möchte für kreative Kooperationslösungen begeistern und durch institutionsübergreifende Projekte vielfältige Lern- und Entwicklungschancen für alle eröffnen. Deshalb werden Kooperationsprojekte gefördert, an denen mindestens zwei gemeinnützige Organisationen aus unterschiedlichen Bereichen teilnehmen. Somit kann sich jeder Sportverein bewerben, der in irgendeiner Art mit einer sozialen Einrichtung oder einem Verein aus den genannten Bereichen zusammenarbeitet. Gefördert werden dabei Projekte, die entweder „die Teilhabe und Integration verschiedener Bevölkerungsgruppen verbessern oder den Forscher und Entdeckergeist stärken“. Auch Projekte, die aufgrund der CoronaPandemie neu aufgestellt werden müssen, können zum Wettbewerb eingereicht werden. Das Preisgeld für alle Gewinnerprojekte summiert sich auf 200.000 Euro. Zusätzlich zur finanziellen Unterstützung nehmen die Gewinner an einem Co-Creation-Workshop und an der Prämierungsfeier im Gesellschaftshaus der BASF teil.

Die Teilnahme ist bis zum 24. November über das Online-Bewerbungsportal möglich. Der Bewerbung ist ein aktueller Nachweis der Gemeinnützigkeit sowie der ausgefüllte Finanzplan des Projekts beizufügen. Der Geschäftsführer des Sportbunds Rheinhessen, Thorsten Richter, begrüßt den Wettbewerb und wünscht sich, dass möglichst viele Vereine aus Rheinhessen teilnehmen. „Immer wieder profitieren die Vereine aus unserem Sportkreis Worms durch das gute Netzwerk mit der Sportregion Rhein-Neckar. Das ist eine weitere gute Möglichkeit, sich in das Netzwerk einzubringen und darüber Unterstützung zu bekommen.“

Weitere Informationen, Kontaktdaten sowie das Online-Bewerbungsportal finden sich online unter https://www.basf.com/global/de/who-we-are/organization/locations/europe/german-sites/ludwigshafen/gesellschaftliches-engagement/woran-wir-arbeiten/gemeinsam-neues-schaffen.html. 

Wer sich bereits im letzten Jahr registriert hat, kann diese Anmeldedaten wieder verwenden.


Digitale Veranstaltung der ISE – „Ihr Sportstättenprojekt – von der Idee bis zur Umsetzung“

Ihr Sportstättenprojekt – Von der Idee bis zur Umsetzung Sportstätten bauen ist meist keine große Kunst. Sportstätten bedarfsorientiert und nachhaltig zu planen dagegen stellt viele Sportvereine und auch Kommunen vor große Herausforderungen. Dabei beginnt ein erfolgreiches Sportstättenprojekt bereits lange bevor eine erste Planskizze entworfen wird. Der Erfolg eines Sportstättenprojekts beginnt mit einer objektiven, kooperativen und vor allem praxisnahen Bedarfsermittlung.

Dabei sollen die wesentlichen Fragen rund um die geplante Sportstättenmaßnahme beantwortet werden, wie z.B.: Wer sind meine Nutzergruppe? Welche Anforderungen stellen diese an Ausstattung und Nutzungsumfänge der Sportstätte? Wie sieht die Sportstättensituation im direkten Umfeld aus? Liegt eine Schulnutzung vor? Auf dieser Basis sollten dann die ersten Schritte in Richtung der Fachplaner unternommen werden. Diese können dann auf Basis der Bedarfsanalyse erste Planskizzen anfertigen und entsprechende Kostenschätzungen durchführen.

Eine Kombination aus Bedarfsermittlung und Fachplanung ist dann eine gute Basis, um das Projekt in den Gremien von Vereinen und/oder Politik vertiefend zu diskutieren und verschiedene Aspekte gegeneinander abzuwägen. Mit der Veranstaltung soll der Weg von einer modernen und praxisnahen Bedarfsermittlung, über die Fachplanung für Freianlagen und Sporthallen, bis hin zur Projektumsetzung aufgezeigt werden.

Die digitale Veranstaltung findet am Freitag, den 29.10.2021 von 10:00 – 12:30 Uhr statt.

Hier finden Sie weitere Informationen und das Programm zur Veranstaltung.


Erleichterungen für Nachwuchssport und Bürokratie abgebaut

Die 26. Corona-Bekämpfungsverordnung schlug bei den Vereinen und Fachverbänden im organisierten Sport ein wie eine Bombe. Die aus Sicht der Sportler*innen offensichtliche Verschärfung insbesondere im Kinder- und Jugendsport sorgte für viel Aufregung und Kopfschütteln. Die regionalen Sportbünde und der LSB reagierten sofort und stellen Forderungen auf, nachzubessern. Seit Anfang der Woche ist klar, dass das gelungen ist. Erleichterungen wurden nun verkündet und damit gleichzeitig Planungssicherheit für den Trainings- und Wettkampfbetrieb im Nachwuchsbereich geschaffen. Darüber hinaus wurde Bürokratie im Spielbetrieb abgebaut.

„Wir haben sehr intensiv unsere Möglichkeiten genutzt, um schnell eine Änderung zu erwirken und sind zügig in Gespräche eingestiegen mit konstruktiven Vorschlägen“, sagt Thorsten Richter, Geschäftsführer des Sportbundes Rheinhessen, stellvertretend für das Präsidium des Sportbundes Rheinhessen. Sowohl über die Geschäftsführerrunde als auch in den Präsidien der Sportbünde kamen sofort nach Inkrafttreten der 26. Corona-Verordnung Ideen für Verbesserungen auf. Unter anderem wurde sich schriftlich an die zuständigen Ministerien und Ministerpräsidentin Dreyer gewendet. Das Ergebnis der daraufhin geführten Gespräche und die Absprachen für einen zukünftigen engeren Austausch mit den Vertretern des Sports bewertet der organisierte Sport im Land sehr positiv. „Mit Blick auf die ursprüngliche 26. Verordnung haben wir viel erreicht. Wir müssen alle in der Pandemie unsere Erfahrungen machen, wenn etwas nicht so gut entschieden wurde, dann muss man es nur schnell korrigieren. Das ist passiert und spricht für die, was uns sehr freut“, sagt Klaus Kuhn, Präsident des Sportbundes Rheinhessen. Er ergänzt: „Wichtig ist es allerdings, früher und enger in die Entstehungsprozesse der Passagen zum Sport in den Corona-Verordnungen eingebunden zu werden. Das würde viel Unmut und Sorgen bei den Vereinen ersparen.“

So gilt mit der Änderung der 26. Corona-Bekämpfungsverordnung die Höchstgrenze von maximal 25 nicht-immunisierten Personen in Warnstufe 1 im Amateur- und Freizeitsport für Kinder und Jugendliche übergangsweise bis zunächst 30. November auch in den Warnstufen 2 und 3. Der Kinder- und Jugendsport wird – neben weiteren Angeboten im Kulturbereich – von den allgemein geltenden Schutzmaßnahmen der weiteren Stufen im Corona-Warnsystem ausgespart. Konkret bedeutet dies: Findet die Sportausübung in einer Gruppe statt, die aus Kindern und Jugendlichen bis einschließlich 17 Jahre besteht, können unabhängig von der jeweils ausgerufenen Warnstufe stets bis zu 25 nicht-immunisierte Personen und darüber hinaus eine unbegrenzte Anzahl an genesenen, geimpften oder diesen gleichgestellten Personen teilnehmen. Die Kategorie der gleichgestellten Personengruppen umfasst weiterhin Kinder bis einschließlich elf Jahre.

Darüber hinaus gibt es in der neuen Fassung der Corona-Bekämpfungsverordnung auch bürokratische Erleichterungen für die Sportvereine. So entfällt bis zu einer eingeführten Bagatellgrenze auch die sogenannte Vorausbuchungspflicht für Veranstaltungen bzw. der Zuschauer*innen im Innen- und Außenbereich.

Sport unterstützt Impfkampagne des Landes

Mit der Aktualisierung der STIKO-Empfehlung vom 19. August haben Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren ein Impfangebot in Rheinland-Pfalz erhalten. Da dies noch nicht so lange her ist und aufgrund des medizinisch notwendigen Abstands zwischen Erst- und Zweitimpfung haben das Gesundheitsministerium und der organisierte Sport eine Anpassung der Verordnung zeitlich befristet bis zum 30. November vereinbart. In den kommenden Wochen will das Land weiter für mehr Impfungen – nicht nur für Kinder und Jugendliche, sondern insbesondere auch für Erwachsene – werben. Der LSB wird neben seiner Kampagne unter dem Motto „Impfen ist die beste Verteidigung“ auch die Kampagne der Landesregierung weiter unterstützen und gemeinsam mit den regionalen Sportbünden und Sportjugenden sowie den Sportvereinen vor Ort seinen Teil dazu beitragen, dass die Impfquote insbesondere auch bei den ab 12-Jäjrigen deutlich steigen und damit mittelfristig auch der Sportbetrieb ohne jegliche Einschränkungen möglich ist.


Freistellungsbescheid jetzt einreichen!

Noch nicht alle Vereine haben ihren gültigen Freistellungsbescheid beim Sportbund Rheinhessen eingereicht. Wir bitten diesen gerne auch per Mail an m.windecker@sportbund-rheinhessen.de zu senden. Alternativ über den Postweg an: Sportbund Rheinhessen, z. Hd. Marianne Windecker, Rheinallee 1, 55116 Mainz.

Hintergrund ist, dass Zuschüsse für Vereine nur an gemeinnützige Vereine ausgezahlt werden dürfen. Dies sind neben Zuschüssen zu Vereinsmanager, Übungsleitern, Jugendleitern, auch Zuschüsse aus dem Jugend-Etat, Baumaßnahmen, Sportgeräte und vieles mehr.

Aber auch die ausgehandelte Rahmenveträge des Sports mit GEMA, VGB etc. sind nur gemeinnützigen Vereinen zugänglich, was im Umkehrschluss bedeutet, dass die Mitgliedschaft im Sportbund von einem aktuellen gültigen Freistellungsbescheid abhängig ist.

Eine Vielzahl der Vereine ist bereits tätig geworden und hat ihren Bescheid eingereicht. Leider sind noch immer einige Bescheide ausstehend. Sollten Sie Fragen zum Bescheid bzw. zur Gemeinnützigkeit haben, so haben wir hier einige Informationen für Sie bereit gestellt:

https://sportbund-rheinhessen.vibss.de/suche?q=Gemeinn%C3%BCtzigkeit

Gerne hilft Ihnen auch das zuständige Finanzamt weiter.

Sollte Sie hierfür noch eine Mitgliederversammlung abhalten müssen, so unterstützen wir Sie gerne mit unserem Digitalem Abstimmungstool Teambits. Dies kann für Digitale-, Hybride und Präsenzveranstaltungen genutzt werden.

Anfragen dazu an Frau Lena Lander, l.lander@sportbund-rheinhessen.de, Telefon 06131-2814-212 oder Frau Marianne Windecker, m.windecker@sportbund-rheinhessen.de, Telefon 06131-2814-216


Ein Leben zwischen Sport und Enkeln

Präsident des Sportbundes Rheinhessen, Klaus Kuhn, wird 70 / Vereine immer im Blick

Der Sport und das Ehrenamt prägt sein Leben. Das war schon in der Jugend so, und ist auch heute noch so, da er seinen Ruhestand genießt. Das Leben im Alter genießen, heißt für Klaus Kuhn aber nicht, eine ruhige Kugel zu schieben. Für ihn ist es eher ein Unruhestand. Denn Klaus Kuhn ist immer unterwegs –  entweder mit der Familie oder für seinen geliebten Sport. Klaus Kuhn ist ein Glücksfall für den rheinhessischen Sport, betont Sportbund-Geschäftsführer Thorsten Richter. Der Präsident des Sportbundes Rheinhessen wird am 22. September 70 Jahre alt und alle Sportler aus Rheinhessen gratulieren herzlich.

Seine sportliche Laufbahn begann Klaus Kuhn als Judoka, was ihm 1969 sogar einen Rheinhessenmeister-Titel erbrachte. 1973 wechselte er dann zum Handball, der neben seinem beruflichen Werdegang als Speditionskaufmann und staatlich geprüfter Industriefachwirt fortan sein Leben bestimmen sollte. Nach drei Jahren in der Handball-Abreilung des Weisenauer Rudervereins gehörte er 1976 zu den Gründungsmitgliedern des Handball-Sportvereins Mainz. Drei Jahre lang (1978 bis 1981) war er Zweiter Vorsitzender des HSV, spärer dann von 1985 bis 2001 Abteilungsleiter Handball. Nach seiner aktiven Laufbahn engagierte er sich im HSV auch als Trainer, wofür der die B-Lizenz erwarb. Nebenbei wurder auch schon für den Handballverband Rheinhessen aktiv, für den er 20 Jahre lang als Schiedsrichter zur Pfeife griff. Hinzu kamen in den 90er Jahren die Aufgaben als Kassenprüfer und Klassenleiter.

Als beim HSV die Handballabteilung am Ende war, schloss sich Kuhn der DJK Moguntia Bretzenheim an. Auch hier übernahm er 1999 gleich die Abteilungsleitung Handball und engagierte sich als Trainer. 2004 wurder er zum Vize-Präsident des Handballverband Rheinhessen gewählt, um drei Jahre später das Amt des scheidenden Präsidenten Herbert Beck zu übernehmen. In der Folge stand Kuhn zwölf Jahre lang an der Spitze des HVR und vertrat als Pärsident auch die Interessen des Verbandes auf Bundesebene. In der gleichen Zeit engagierte er sich auch noch als Vorsitzender der AG Spitzensport Mainz. Und als ob das alles noch nicht genug wäre, übernahm er 2010 auch noch für acht Jahre das Amt des Sportkreisvorsitzenden der Stadt Mainz. In dieser Funktion ist er mir dadurch aufgefallen, dass er ihm zugeteilte Aufgaben immer perfekt erledigt hat. Seine Gutachten waren immer sehr detailliert und man konnte sich vollends darauf verlassen, erinnert sich der damalige SBR-Geschäftsführer Joachim Friedsam, der Kuhn als sehr angenehmen und geselligen Zeitgenossen in Erinnerung hat. Als HVR-Präsident war Kuhn automatisch auch ein Mitglied im Hauptausschuss des SBR. Somit arbeitete er in dieser Zeit auch sehr eng mit dem Präsidenten und persönlichen Freund Magnus Schneider zusammen. Als Schneider 2018 aus dem Amt schied, bat ihn dessen Nachfolger Helmut Graf von Moltke, im Sportbund als Vize-Präsident mitzuarbeiten. Da Kuhn sich im Handballverband eh nicht zur Wiederwahl stellen wollte, aktzeptierte er – mit unabsehbaren Folgen. Keine elf Monate später trat von Moltke überraschens von seinem Amt zurück, und da Kuhns vierte Amtszeit als HVR-Präsident kurz zuvor geendet hatte, übernahm er nun eben kommissarisch die Präsidentschaft im Sportbund Rheinhessen.

Seitdem ist er also im Auftrag aller rheinhessischen Sportler unterwegs und handelt dabei stets gemäß seinem Mantra: Als Sportbund sind wir Dienstleister für Vereine und Fachverbände. Ihre Sorgen und Nöte müssen im Mittelpunkt unserer Arbeit stehen.“ Klaus Kuhn ist ein Ehrenamtler durch und durch, wofür er mit Plaketten, Medaillen, Ehrennadeln und Urkunden überschüttet wurde. Die größte Auszeichnung ist es aber wohl, dass er bei all dem Aufwand auch nach 45 Jahren noch glücklich mit seiner Frau Conny verheiratet ist. Aus der Ehe gingen zwei Söhne und vier Enkel hervor, die mithelfen, den rüstigen Großvater auf Trapp zu halten.

Auch wenn er selbst auf Landesebene die höchsten Weihen und Ämter errreicht hat, vergisst er nie die kleinsten Mitarbeiter in den Vereinen. Kuhn ist ein steter Kämpfer für mehr Anerkennung im Ehrenamt, da er weiß, dass ohne deren unermüdliches Engagement unsere Vereine nicht überleben können. „Gerade auch in der Corona-Zeit setzte er sich dauerd dafür ein, dass den Vereinen keine allzu dicken Knüppel zwischen die Beine geworfen wurden. Er ist ein äußerst integrer Arbeitet für den Sport, der immer die Probleme der Vereine und deren Mitarbeiter im Blick hat“, urteilt der aktuelle SBR-Geschäftsführer Thorsten Richter, der mit Kuhn auf höchst vertrauensvoller Basis zusammenarbeitet.

Auch aus den Rheinen seiner ehemaligen Handball-Miststreiter ist nur Positives über Klaus Kunn zu vernehmen. Ich habe seine ruhige und diplomatische Art in den HVR-Sitzungen immer sehr geschätzt. Er hat sich nie aus der Ruhe und vom Thema abbringen lassen, erinnert sich beispielsweise Mädelswartin Steffi Welter. Sein Nachfolger als HVR-Präsident, Mathias Solms, würdigt Kuhns Arbeit: In seiner Zeit als Präsident und Vizepräsident hat er die Entwicklung des Verbandes entscheident geprägt und gemeinsam mit dem Präsidium zukunftsweisende Entscheidungen getroffen. Hiervon profitieren wir noch heute, denn wir gehen den eingeschlagenen Weg unbeirrt weiter. Lieber Klaus, ich wünsche dir alles Gute und vor allem Gesundheit.Den Glückwünschen schließt sich Richter im Namen aller rheinhessischen Sportler an. „Bleib dem Sport und deiner Familie noch lange erhalten. Herzlichen Glückwunsch und vielen Dank für deinen unermüdlichen Einsatz und die geleistete Arbeit zum Wohle des Sports.“

 


Digitaler Gesundheitskongress Herz-Kreislauf Prävention und Rehabilitation

Nach der coronabedingten Absage im vergangenen Jahr findet der 5. Gesundheitskongress Herz-Kreislauf Prävention und Rehabilitation (mit 40. Jahrestagung des Landesverbandes) nunmehr digital am 6. November 2021 statt. Je nach Lage der Pandemie wird auf eine sogenannte digitale Faculty-Lösung mit Live-Übertragung aus Bad Kreuznach oder auf ein volldigitales Format gesetzt. Als Tagungspräsidenten fungieren Prof. Dr. med. Rainer Schimpf, Kardiologische Praxisklinik Ludwigshafen, und Dr. med. Eike Schromm,  Zentrum für ambulante Rehabilitation (ZAR) am Klinikum Ludwigshafen.
Kooperationspartner sind erneut der LSB Rheinland-Pfalz sowie der Sportärztebund Rheinland-Pfalz.

Durch das digitale Format muss das bewährte Praxis-Workshop-Programm leider entfallen. Das ursprünglich für 2020 aufgesetzte wissenschaftliche Programm wurde deshalb um zwei spannende und hochaktuelle Vorträge erweitert. Detailinformationen zu den Themen und hochkarätigen Referenten entnehmen Sie bitte dem Vorwort der Tagungspräsidenten und dem beigefügten Programm.

Als Entgegenkommen für die zurückliegenden coronabedingten Beeinträchtigungen unserer Herzgruppen-Trägervereine ist die Teilnahme am digitalen Gesundheitskongress für alle Teilnehmer kostenlos! Bitte machen Sie von dieser Möglichkeit zahlreichen Gebrauch und tragen Sie mit Ihrer Teilnahme zu einem gelungenen Kongress bei. Auch Übungsleiter, die bereits genügend LE zur Lizenzverlängerung erworben haben, sind herzlich willkommen.

Für Übungsleiter: Die Veranstaltung wird für Übungsleiter der 2. Lizenzstufe Herz Prävention | Rehabilitation | Innere Organe mit 10 LE anerkannt. Die zur Lizenzverlängerung fehlenden 5 LE können mit einem vom Landesverband angebotenen, ergänzenden (kostenpflichtigen) E-Learning-Modul kombiniert werden (die Anmeldung dazu ist zeitnah nach dem Kongress über die Homepage des Landesverbandes möglich). Für Ärzte: Die Veranstaltung wurde von der Akademie für Ärztliche Fortbildung in Rheinland-Pfalz mit 4 CME-Punkten zertifiziert.

Aufgrund des digitalen Formats ist die Anmeldung nur via E-Mail oder über die Internetseite des Landesverbandes unter Angabe einer gültigen E-Mail-Adresse bis spätestens 2. November 2021 möglich.

Zum Programm 5. Gesundheitskongress Herz-Kreislauf 2021 geht es hier..

Zur Online-Anmeldung 5. Gesundheitskongress Herz-Kreislauf geht es hier..

Bei Rückfragen wenden Sie sich gerne per E-Mail an info@rheinland-pfalz.dgpr.de oder telefonisch unter 0261 – 30 92 33.


Sommerfest des Sportbundes

Friedsam und Bastian offiziell verabschiedet

Corona macht’s möglich: Zum ersten Mal in seiner Geschichte veranstaltete der Sportbund Rheinhessen ein Sommerfest für seine Mitarbeiter im Haupt- und Ehrenamt. Die in früheren Jahren ausgetragene Weihnachts- oder Jahresabschlussfeier musste 2020 Pandemie-bedingt ausfallen, weshalb seit Monaten ein Ersatztermin gesucht und immer wieder verschoben wurde. Jetzt also war es soweit: Auf der Waldsportanlage des SV Gonsenheim traf man sich in lockerer Runde zum gemütlichen Beisammensein. Unabhängig vom Geimpften- oder Genesenen-Status mussten alle Gäste einen Schnelltest vorweisen, sodass man unbeschwert beisammensitzen und sich auch einmal abseits der Arbeitswelt austauschen konnte. Die Gastgeber sorgten für das leibliche Wohl und kleine Spiele für Unterhaltung. Der Präsident des Sportbundes Rheinhessen, Klaus Kuhn, nutzte gemeinsam mit Geschäftsführer Thorsten Richter die Gelegenheit, um auch zwei Verabschiedungen vorzunehmen, die bislang nur im inoffiziellen Rahmen möglich waren.

Neben der zum 1. Juli in den Ruhestand getretenen Petra Bastian stand dabei besonders der ehemalige Geschäftsführer Joachim Friedsam im Mittelpunkt. Kuhn würdigte dessen Wirken in der Geschäftsstelle und dankte für die geleistete Arbeit im Sinne aller rheinhessischen Sportler. „Du hast dem Sportbund einen dicken Stempel aufgedrückt. Nach Deinem Ausscheiden unterstützt Du mit Deinem Fachwissen noch die anstehende Satzungsreform, die ein Meilenstein in der Geschichte des Sportbundes sein wird. Vielen Dank dafür.“ Auch „Nachfolger“ Thorsten Richter war voll des Lobs: „Es ist kaum in Worte zu fassen, was du für den Sportbund geleistet hast. Drei Jahrzehnte lang leisteste Du treue Dienste für unsere Vereine und Fachverbände.“ Als Dankeschön überreichte er seinem Vorgänger einen Bildband mit Fotos aus dessen Zeit beim Sportbund, die sogleich viele Erinnerungen weckten. „Der Sportbund Rheinhessen ist im Laufe der Jahre eine zweite Heimat für mich geworden. Deshalb war es doof, mitten in Corona auszuscheiden: Man kommt nicht dazu, sich ordentlich zu verabschieden“, bedauerte Friedsam seinen stillen Abgang zum Ende des vergangenen Jahres und versprach dies 2022 mit einem Fest nachzuholen.

Ein Präsent gab es zudem für Stefan Keck, der am 1. September sein 25-jähriges Jubiläum beim Sportbund feierte und rechtzeitig zu diesem Termin mit der Vereinsberatung auch eine neue Aufgabe übernommen hat.

 


Hochwasserkatastrophe: VEREINE HELFEN VEREINEN

LSB und regionale Sportbünde rufen zu gemeinsamer Sportmaterial-Spendenaktion auf

Eine Katastrophe von kaum vorstellbarer Dimension ereilte große Teile des nördlichen Rheinland-Pfalz, insbesondere das Ahrtal, in der Nacht vom 14. auf den 15. Juli. Viele Menschen wurden überrascht von den Flutmassen, viele Bürger*innen des Ahrtals verloren ihr Haus, ihr Hab und Gut – und teilweise sogar ihnen nahestehende Menschen. Unzählige Sportstätten existieren nicht mehr, der klassische Sportvereinsbetrieb ist weitgehend lahmgelegt. Der Landesportbund Rheinland Pfalz und die drei Sportbünde Pfalz, Rheinhessen und Rheinland rufen deshalb unter dem Motto „Vereine helfen Vereinen“ auf, gut erhaltenes, gebrauchsfähiges aber dennoch abkömmliches Sport-, Trainings- und Wettkampfmaterial zu spenden. „In der betroffenen Region fehlt es an allem“, weiß LSB-Präsident Wolfgang Bärnwick. „Bälle, Tore, Gymnastikmatten, Schläger, Netze, Turnbänke, Sprungkästen und vieles andere mehr. Der Austausch mit dem Landessportbund Sachsen und dessen Erfahrungen aus der Oder- Hochwasserkatastrophe 2013 bestärken uns in der Planung und Durchführung dieser Solidaraktion.“ Bärnwicks Appell: „Bitte unterstützen Sie Ihre Vereinskolleg*innen und Sportler*innen im nördlichen Rheinland-Pfalz und spenden Sie Ihre nicht bzw. nicht mehr verwendeten Materialien.“ „Die Solidarität unter Sportler*innen ist beeindruckend. Ich bin mir sicher, dass die Unterstützung für die in Not geratenen Vereine im Rheinland groß sein wird und ich rufe insbesondere unsere pfälzischen Vereine und Fachverbände auf mitzumachen. Es ist eine gute Sache und wir helfen sehr gerne. Hoffen wir auch, dass bald wieder ein Stück weit Normalität für die betroffenen Menschen, Familien und auch Sportvereine eintreten wird“, sagt Elke Rottmüller, Präsidentin des Sportbundes Pfalz.

Klaus Kuhn, Präsident des Sportbundes Rheinhessen ergänzt: „Es ist ja geradezu eine Selbstverständlichkeit in der Sportfamilie, dass man sich in so einer schweren Zeit und bei einer so unvorstellbaren Naturkatastrophe und das direkt in unmittelbarer Nähe, im eigenen Bundesland, hilft und unterstützt wo man nur kann. Deshalb möchte ich auch alle rheinhessischen Vereine dazu aufrufen, sich tatkräftig an der Hilfsaktion zu beteiligen und absolute Loyalität zu zeigen.“

Alle von der Flut betroffenen Vereine kommen aus dem Gebiet des Sportbundes Rheinland. SBR-Präsidentin Monika Sauer ist beeindruckt von der großen Solidarität des organisierten Sports in den zurückliegenden Wochen. „Ich bin mir sicher, dass sich die Lager schnell füllen und auch diese Aktion ein Erfolg werden wird. Ich darf mich schon jetzt im Namen der Sportvereine, die in ihrer Existenz bedroht sind, für die Spendenbereitschaft bedanken!“

Damit nicht jeder Verein den aktuell ohnehin schwierigen Weg ins nördliche Rheinland-Pfalz
auf sich nehmen muss, haben LSB und Sportbünde ab sofort und bis zunächst 31. Oktober an
folgenden Standorten „Sportgeräte-Depots“ eingerichtet, an denen die Spenden abgegeben
werden können:

Region Rheinhessen

1. Lagerhalle, Riegelgrube 3a, 55543 Bad Kreuznach, Einfahrt gegenüber Fitnessstudio
Sports Zeitfenster für die Anlieferung: Samstag 10 bis 12 Uhr. Weitere Möglichkeiten der Anlieferung nach vorheriger telefonischer Vereinbarung unter 0170/1874222.

2. Lagerhalle, Friedrich König Straße 13, 55129 Mainz
Zeitfenster für die Anlieferung: Montag bis Donnerstag, 9 bis 16 Uhr, Freitag bis 13 Uhr.
Telefonische Absprachen und Anmeldung zur Anlieferung vorab unter 06131/2814352.

Region Pfalz

1. Turnerjugendheim Annweiler, Turnerweg 60, 76855 Annweiler am Trifels
Anlieferung Montag bis Freitag, 8 bis 15 Uhr. Telefonische Absprachen und Anmeldung zur Anlieferung vorab unter 06346/6487 oder 06346/3006916.

2. Sportschule Schifferstadt, Am Sportzentrum 6, 67105 Schifferstadt
Anlieferung Montag bis-Freitag, 8 bis 16 Uhr. Telefonische Absprachen zur Anmeldung zur Anlieferung vorab unter 06235/2158.

3. Werksgelände, Ringstrasse 13, 67697 Otterberg, Lkw-Einfahrt Firmengelände – direkt neben Ringstraße 13
Anlieferung Montag bis Donnerstag, 7 bis 15 Uhr, Freitag bis 14 Uhr. Telefonische Absprachen zur Anmeldung zur Anlieferung, bzw. Anfrage nach Zusatzterminen vorab unter 0170/8532459

Region Rheinland

1. Messe Koblenz, Hans-Böckler- Str. 1a, 56070 Koblenz
Anlieferung Montag bis Freitag, 9 bis 16 Uhr. Anlieferung nach 16 Uhr und am Wochenende nach vorheriger telefonischer Vereinbarung unter 0151/23427589 oder 0151/23427590.

2. Lagerhalle, Riegelgrube 3a, 55543 Bad Kreuznach, Einfahrt gegenüber Fitnessstudio Sports Zeitfenster für die Anlieferung: Samstag 10 bis 12 Uhr. Weitere Möglichkeiten der Anlieferung
nach vorheriger telefonischer Vereinbarung unter 0170/1874222.

3. Asylunterkunft- Lagerhalle 12 – Gebäude 3, Einfahrt Eurener Str. 48, 54293 Trier
Anlieferung Montag bis Freitag, 9 bis 18 Uhr. Telefonische Absprachen und Anmeldung zur Anlieferung vorab unter 0162/2745770 Hausmeister-Dienst.


„Integration durch Sport“ – Richtlinien zur Förderung von Mikroprojekten

Die Integration von Menschen mit Migrationshintergrund und sozial Benachteiligten ist das Ziel vieler Vereine und Verbände im rheinland-pfälzischen Sport. Dank des Bundesprogramms „Integration durch Sport“ – gefördert durch das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat– ist es dem Landessportbund bis Jahresende 2021 möglich, integrative Maßnahmen und Projekte mit bis zu 1.000 Euro zu fördern. Antragsberechtigt sind alle Mitgliedsorganisationen des Landessportbundes und der Sportbünde Rheinhessen, Rheinland und Pfalz. Gefördert werden beispielweise Honorare für Übungsleiter*innen, die Anschaffung von Sport-und Spielgeräten oder anteilige Programmkosten.

Weitere Informationen erhalten Sie über die Homepage des Landessportbundes , den beigefügten Infoflyer oder über die unten stehenden Ansprechpersonen des Bundesprogramms „Integration durch Sport“.

Rheinland:          Myla Blumenkamp, Tel. Nr. 06131/2814415, m.blumenkamp@lsb-rlp.de

Milan Kocian, Tel.: 06131/2814416, m.kocian@lsb-rlp.de

Rheinhessen:      Dr. Claudia Eider, Tel. Nr. 06131/2814406, c.eider@lsb-rlp.de

Pfalz:                    Daniel Hertzler, Tel. Nr. 0631/3411239, d.hertzler@lsb-rlp.de

 

 

 


Silbernes Jubiläum auf der Geschäftsstelle

Stefan Keck ist seit 25 Jahren als Bildungsreferent beim Sportbund Rheinhessen

Knapp zwei Jahrzehnte lang war er der Dreh- und Angelpunkt der Sportjugend Rheinhessen. Heute ist er als Bildungsreferent in der Abteilung Qualifizierung des Sportbundes tätig. Stefan Keck feiert in diesen Tagen sein Silbernes Mitarbeiter-Jubiläum im Geschäftsstellen-Team des Sportbundes Rheinehessen. Dabei hatte sein beruflicher Werdegang noch mit einer kaufmännischen Lehre in seiner hessischen Heimat begonnen.

Nach dem Zivildienst beim Club Behinderter und ihrer Freunde in Darmstadt entschied sich Keck jedoch für ein Sport-Studium, in dessen Anschluss er direkt den Einstieg beim Sportbund Rheinhessen schaffte. Der Diplom-Sportlehrer erhielt zunächst den Titel „Jugendsekretär“, was heute der Abteilungsleitung bei der Sportjugend entspricht. In ersten Linie war er dabei als Referent für die Aus- und Weiterbildung verantwortlich.

Da die Sportjugend als Träger der freien Jugendhilfe eine Sonderstellung im Sportbund einnimmt, genoss Keck viele Freiheiten, mit denen er zu arbeiten wusste. „Er hatte die Entscheidungsfreiheit bei der Verwendung der Gelder und hat alle Fäden bei der Sportjugend gezogen“, erinnert sich sein früherer Chef Joachim Friedsam.

Der ehemalige Geschäftsführer des Sportbundes kennt Keck als sehr offenen und bereitwilligen Mitarbeiter, der Aufgaben in Rekordgeschwindigkeit erledigen kann.
„Als Mensch mag ich ihn sehr gerne. Er packt immer an, ist hilfsbereit und unfassbar tatkräftig.“ Als Kumpeltyp konnte man ihn besonders bei den Skifreizeiten in Oberjoch kennenlernen. „Stefan Keck hat aber auch seine Ecken und Kanten, kann schon mal sehr emotional werden“, so Friedsam augenzwinkernd.
Dank seiner rhetorischen Stärken weiß er aber Menschen zu überzeugen und fühlt sich auch in der Gruppe wohl. „Besonders in der Gremienarbeit ist er ein absoluter Fachmann“, weiß der heutige SBR-Geschäftsführer Thorsten Richter, unter dem Keck allerdings nicht mehr in der Sportjugend arbeitet.

Seit einigen Jahren ist er als Bildungsreferent in der Abteilung Qualifizierung angesiedelt und für die Verwaltung der Sportschule in Seibersbach zuständig. Seit neustem ist er darüber hinaus Ansprechpartner für die Vereinsberatung beim Sportbund Rheinhessen. Zudem zeichnet er sich für die Vereinsmanager-Ausbildung des Sportbundes verantwortlich. Richter: „Er füllt damit einen wichtigen Part unserer Kernaufgabe aus. Diese Funktion ist ihm wie auf den Leib geschneidert und für uns ein echter Zugewinn.“

In seiner Freizeit engagiert sich der Vater zweier erwachsener Söhne im Vorstand der TSG 1846 Mainz-Bretzenheim, wo er den Posten des zweiten Vorsitzenden bekleidet. Sein Wissen als Turner gab er lange Jahre auch als Trainer an den Nachwuchs weiter. „Ich gratuliere Stefan Keck zu seinem Jubiläum und bedanke mich ganz herzlich für die Arbeit, die er seit 25 Jahren für den Sportbund leistet“, sagt SBR-Präsident Klaus Kuhn. „Er ist ein angesehener Mitarbeiter der Geschäftsstelle und wird uns hoffentlich noch lange erhalten bleiben.“


Das Deutsche Sportabzeichen lebt und wird gefeiert

Corona lässt die Zahl der Verleihungen stark sinken – 25 Jubilare bei der Feierstunde des Sportbundes Rheinhessen in Hechtsheim 

Das Deutsche Sportabzeichen ist eine Auszeichnung des Deutschen Olympischen Sportbundes, die für überdurchschnittliche und vielseitige körperliche Leistungsfähigkeit verliehen wird. Kraft, Ausdauer, Schnelligkeit und Koordination sind gefragt, und wer es bekommen möchte, der muss schon ein wenig dafür tun. Entweder man ist schon ein vielseitiger Sportler, der ordentlich im Saft steht oder man muss ordentlich trainieren, um die geforderten Leistungen erbringen zu können. Die einen schaffen es nie, andere ringen sich einmal im Leben dazu durch und manche legen die Prüfungen regelmäßig ab. Aber wer schafft es schon, in seinem Leben insgesamt 65 Mal das Deutschen Sportabzeichen zu erhalten? Dietrich Steinke vom DJK Ballspielclub Mainz hat diese erstaunliche Leistung erbracht. Seit Vollendung seines 18. Lebensjahres legte er jedes Jahr die Prüfungen zum Sportabzeichen ab. Völlig zu Recht sollte er dafür im Mittelpunkt der Sportabzeichen-Ehrung des Sportbundes Rheinhessen stehen. Doch wie viele andere Ehrengäste auch, musste er seine Teilnahme absagen. Nach der Pause im vergangenen Jahr, fand dieses Mal wenigstens wieder eine kleine Feierstunde statt, auch wenn sie mit den Auszeichnungen der Vergangenheit nicht zu vergleichen war. Damit passte sich die Feier in der altehrwürdigen Halle des TV Hechtsheim dem durch die Pandemie bedingten Rückgang der Sportabzeichen-Abnahmen in Rheinhessen an. Mit 2738 Verleihungen waren es 2020 nicht einmal halb so viel wie im Jahr zuvor. „Wir sind trotzdem stolz darauf, dass unter diesen Bedingungen so viele mitgemacht haben. Bleiben sie dem Sport treu, es lohnt sich“, bedankte sich SBR-Präsident Klaus Kuhn bei den anwesenden Jubilaren und Vertretern der erfolgreichen Schulen und Vereine. Unter den fleißigsten Sammlern des Sportabzeichens stach wie bereits erwähnt Dietrich Steinke mit 65 erfolgreichen Abnahmen heraus. Sein Vereinskamerad Alwis Weinand, Manfred Eichfelder und Hubert Listmann von der TG Worms sowie der als frisch gebackener Deutscher Meister seiner Altersklasse im Speerwerfen angereiste Helmut Hessert vom TuS Büdesheim folgten mit respektablem Abstand, dürfen aber nicht weniger stolz darauf sein, dass Sportabzeichen bereits 40 Mal erworben zu haben. Für 35 und 30 Erwerbungen wurden ebenfalls jeweils vier Sportler ausgezeichnet, weitere zwölf machten zum 25. Mal das Sportabzeichen.

Auch beim Schul- und Vereinswettbewerb fiel aufgrund der Pandemie die Beteiligung diesmal ein wenig dürftig aus, sodass in manchen Kategorien nicht einmal die ersten drei Plätze vergeben werden konnten. Dennoch bedankte sich SBR-Geschäftsführer Thorsten Richter, der gemeinsam mit dem für Breitensport zuständigen Vize-Präsidenten Till Pleuger durchs Programm führte, für den Einsatz der Übungsleiter und Lehrer, die ihre Schützlinge zum Sportabzeichen begleiteten. Bei den Vereinen lagen in ihrer Kategorie der DJK Ballspielclub Mainz (35 Abnahmen bei 76 Mitgliedern), der TuS Gau-Bischofsheim (42 Abnahmen bei 554 Mitgliedern), die SG Spiesheim (94 Abnahmen bei 659 Mitgliedern) und der TV Laubenheim (177 Abnahmen bei 2726 Mitgliedern) vorne. Im Schulwettbewerb gingen die ersten Preise an die Marc Chagall GS Mainz-Drais (52 Abnahmen bei 118 Schülern), die Grundschule Mainz-Laubenheim (114 Abnahmen bei 289 Schülern), die Grundschule Am Gleisberg Mainz (226 Abnahmen bei 449 Schülern), die Anne Frank Realschule plus Mainz (22 Abnahmen bei 703 Schülern) und die Nelly-Sachs-IGS Worms (204 Abnahmen bei 821 Schülern). Während Kuhn die Pokale, Ehrennadeln und Urkunden überreichte, sorgte der Nachwuchs des gastgebenden TV Hechtsheim für das Rahmenprogramm. Sportlich hochwertig wurde es dabei durch die international erfolgreiche Mannschaft der Rhythmischen Sportgymnastik. Die Schützlinge von Trainerin Natasha Booiman zeigten Akrobatik, Taktgefühl und begeisterten die Zuschauer mit ihren anmutigen Darbietungen. Für Schwung auf der Bühne sorgte zudem die Showtanzgruppe „Next Generation“.

 


Werkstatt-Tag bringt wichtige Impulse

Sportbund Rheinhessen möchte Zusammenarbeit mit Fachverbänden intensivieren

Werkstatttag zum Thema sollte Mitarbeiter der Geschäftsstelle sensibilisieren

Einen Tag den Alltag verlassen, sich einem wichtigen Thema annehmen und alle Abteilungen alle Facetten zu einem Thema beleuchten lassen, um am Ende mit konkreten Aufgaben rauszugehen – das ist die Idee hinter dem Werkstatt-Tag des Sportbundes Rheinhessen. Um alle Mitarbeiter für das Thema „Fachverbände“ zu sensibilisieren und Ideen dazu zu sammeln, veranstaltete die Geschäftsstelle am 1. September einen solchen. Alle hauptamtlichen Mitarbeiter tauschten sich unter Anleitung der von Aline Bessling geleiteten Abteilung Qualifizierung mit verschiedenen Methoden untereinander aus. Ziel war es, einen Einblick in die aktuelle Arbeit mit den Fachverbänden zu gewinnen und daraus Verbesserungen abzuleiten. Dabei wurde unter anderem die Frage gestellt, welche Dienstleistung jeder einzelne für die Fachverbände erbringt und welchen Nutzen die Fachverbände davon haben. Umgekehrt fragten sich die SBR-Mitarbeiter aber auch, welche Vorteile sie selbst aus den Fachverbänden ziehen. „Unsere Kooperation mit den Fachverbänden ist ein wichtiger Baustein unserer Arbeit. Sie wollten wir diesmal in den Fokus rücken und schauen, wie wir alle von dieser Zusammenarbeit profitieren können. Wir sind zu dem Ergebnis gekommen, dass unter anderem eine bessere Vernetzung hierbei eine zentrale Rolle spielt. Für 2022 überlegen wir regelmäßige Netzwerktreffen mit den Fachverbänden zu veranstalten, um den Austausch zu intensivieren“, erklärt SBR-Geschäftsführer Thorsten Richter. Volle Unterstützung bei diesem Vorhaben bekommt er von Präsident Klaus Kuhn: „Mit solchen Ideen bringen wir wichtige Impulse in unser Umfeld. Als Sportbund sind wir Dienstleister für die Fachverbände und Vereine – aber auch deren Vertreter und Vorreiter in vielen Dingen. In diesem tollen Spannungsfeld lassen sich gute Ansätze zur Entwicklung des Sports in Rheinhessen ableiten.“ Die Mitarbeiter der Geschäftsstelle haben dieses Ziel längst verinnerlicht und als Maxime ihres Handelns angenommen. Den Werkstatt-Tag ordnet Richter als vollen Erfolg ein. „Es ist absolut gewinnbringend, den Alltag mal bewusst für einige Stunden auszublenden und sich ganz auf ein Thema zu konzentrieren. Wir werden das künftig einmal im Jahr machen und uns dabei immer ein anderes Schwerpunktthema auswählen.“


SportAward Rhein-Neckar

Am Montag, den 15. November 2021 ist der SportAward Rheinh-Neckar im Congress Center Rosengarten in Mannheim.

Es gibt gute Nachrichten für die Sportfans der Metropolregion: Der Mozartsaal darf beim SportAward Rhein-Neckar am 15. November nach der 3G-Regel voll besetzt werden.

Der diesjährige SportAward Rhein-Neckar stellt nicht nur die offizielle Welcome-Back Party für die Athletinnen und Athleten des Team Tokio Metropolregion Rhein-Neckar dar. Beim SportAward Rhein-Neckar gibt sich das “Who is Who” der Sportwelt die Ehre. Das beginnt mit den nominierten Sportler:innen, Trainer:innen, Teams und Vereinen, reicht über Moderatorin Ulrike von der Groeben (RTL) und mitreißende Show-Acts bis zu namhaften Laudatoren. Für diese Aufgabe sagten bereits Schwimm-Star Franziska van Almsick, Kultfigur Reiner Calmund sowie Schauspieler Samuel Koch zu. Da es keine VIP-Bereiche gibt, mischen sich die Sportler wie in der Vergangenheit gerne unter die Gäste und ihre Fans und stehen für einen kurzen Austausch, Autogramme und/oder Selfies gerne zur Verfügung.

Alles inklusive

Im Rosengarten benötigen die Award-Besucher lediglich ihr Ticket, kein Geld. Denn im Ticketpreis sind neben dem Eintritt auch Garderobe, Speisen und Getränke sowie Gastgeschenke bereits enthalten. Auf der Website des Veranstalters sowie auf m:con finden Sie alle aktuellen Informationen zu den Corona-Bestimmungen und -Maßnahmen, die Sie vor Ihrem Ticketkauf beachten sollten.

Die Tickets kosten ab 69,00 Euro (all inclusive).

Tickets für das Event sind ab Freitag, dem 3. September 2021 ab 12 Uhr auf www.sportawardrheinneckar.de erhältlich.

Die in 2020 gekauften Karten behalten ihre Gültigkeit.

Sämtliche Infos immer aktuell auf www.sportawardrheinneckar.de

 


„Integration durch Sport“ stellt sich vor

Infoveranstaltung des Landessportbundes Rheinland-Pfalz „Integration durch Sport“ findet am Dienstag, den 28.09.2021 um 17 Uhr Online statt.

Das Bundesprogramm ‚Integration durch Sport‘  – es handelt sich hierbei um ein Programm, welches über die Landessportbünde bundesweit umgesetzt wird. Dieses Jahr wird das 30. Jubiläum gefeiert!

In dieser Veranstaltung möchte der Landessportbund Rheinland-Pfalz erklären, was sie tun, wie Sie davon profitieren können und der Landessportbund Rheinland-Pfalz gemeinschaftlich das Groß-Projekt ‚Integration‘ vorantreiben kann.

Diese Veranstaltung ist kostenlos. Anmelden können Sie sich unter diesem Link..

Die Zugangsdaten zur Onlineplattform werden in einer gesonderten Mail kurz vor der Veranstaltung versendet!

Bei Fragen kontaktieren Sie gerne Frau Blumenkamp unter: m.blumenkamp@lsb-rlp.de

Weitere Infos finden Sie hier..


Hygienekonzept für Vereine

Um den Sportbetrieb aufrecht erhalten zu können, möchten wir Sie auf die bestehenden Corona-Regelungen und die damit einhergehenden Hygienekonzepte hinweisen.

Für die Ausübung des Sports im Amateur- und Freizeitsport gilt folgendes:

  • Der Verein muss eine beauftragte Person benennen, die darauf achtet, dass alle notwenigen Regelungen eingehalten werden.
  • Das Tragen des Mund- und Nasenschutzes ist bei Betreten und Verlassen der Sportstätte einzuhalten. Während der Sportausübung kann diese abgenommen werden.
  • Ein Mindesabstand von 1,5 m in Umkleiden und Duschen ist zu gewährleisten.
  • Bei Betreten der Sportstätte müssen Hände desinfiziert oder gewaschen werden.

Beachten Sie mögliche abweichende Regelungen für Genesene und Geimpfte.

Hier finden Sie das Hygienekonzept für den Sport im Außen- und Innenbereich..Weitere wichtige Informationen zu den Corona-Regeln finden Sie auf unserer Corona-Service Seite..

Das Hygiene und Erklär-Video für Vereine und Fachverbände finden Sie hier..


Ein Ehrenamt für den Sport

Ehrenpräsident Magnus Schneider feiert 70. Geburtstag

Magnus „Maggi“ Schneider ist eine lebende Sportbund-Legende. 40 Jahre ehrenamtlich beim Sportbund, Sportler durch und durch und immer mit vollem Einsatz für die gute Sache unterwegs. Zu seinem 70. Geburtstag blicken wir gerne auf seine bewegende und erfolgreiche Zeit beim Sportbund Rheinhessen zurück – auf einen Ehrenamtlichen, der mit viel Herzblut, Neugier und Engagement tiefe Spuren im organisierten Sport hinterlassen hat.

Bereits mit 17 Jahren war er Vorstandsmitglied im Basketballverband, mit 27 Jahren folgte dann die Ernennung ins Sportbund Präsidium, später die Wahl ins Präsidium des Tennisverbandes Rheinland-Pfalz. Darüber hinaus war er Gründungsmitglied des ASC Theresianum, dessen Aufstieg er bis in die Zweite Bundesliga begleitete. „Das sind viele Ämter für eine Person und es gibt noch weitaus mehr Bereiche, in denen sich „Maggi“ seit vielen Jahren ehrenamtlich engagiert“, so Klaus Kuhn, Präsident des Sportbundes Rheinhessen. Darüber hinaus sorgte er mit seinem Einsatz und Weitblick auch als Sportbund-Vertreter bei Lotto Rheinland-Pfalz und der Lotto-Stiftung für Meilensteine, die dem Sport in großem Maße halfen. Immer im Fokus bei ihm waren und sind Menschen, die Hilfe benötigen und Sportler, die sich über Förderung für ihr Hobby freuen. Neben all diesen Ämtern investierte er immer viel Zeit für sein Engagement im Sportbund. So war er 40 Jahre lang ehrenamtlich für den Sportbund aktiv, zehn Jahre davon als Präsident – bis er sich 2018 nicht mehr zur Wahl stellte. Auch letzteres zeichnet den nun 70-Jährigen aus. Im richtigen Moment überlässt er das Feld jüngeren und stellt sich somit in den Dienst der Sache. „Maggi hat uns viele Jahrzehnte sehr positiv geprägt. Sein Einsatz war riesengroß, sein Wirken lässt sich mit Worten eigentlich nicht gebührend beschreiben“, sagt Sportbund-Geschäftsführer Thorsten Richter, der noch heute ein sehr vertrauensvolles Verhältnis zu dem Jubilar pflegt. „Als er 2018 aufhörte endete eine Ära beim Sportbund Rheinhessen.“

Klaus Kuhn blickt ebenfalls gerne in die Vergangenheit zurück und schwelgt in Erinnerungen. „Maggi und ich haben bereits seit unserer Jugend ein sehr freundschaftliches Verhältnis. Als Sportbund-Präsident habe ich ihn sowohl persönlich als auch in seiner fachlichen Arbeit sehr geschätzt und bin froh, dass der Kontakt bis heute nie abgerissen ist. Ich wünsche ihm zu seinem 70. Geburtstag alles erdenklich Gute und viel Gesundheit für die kommenden Jahre.“


Neue BFD’ler*innen bei Sportbund und Sportjugend

Am 01. September haben Jasmine Peter und Pascal Baumann Ihren Bundesfreiwilligendienst bei uns auf der Geschäftsstelle angetreten. Die 19-jährige Jasmine wird den Sportbund ab sofort in der Abteilung Kommunikation & Vereinsentwicklungunterstützen. In Ihrer Freizeit ist sie leidenschaftliche Fußballerin. „Ich mache ein BFD beim Sportbund Rheinhessen in Kooperation mit dem OK:Tv Mainz. Ich interessiere mich sehr für das Thema Öffentlichkeitsarbeit und möchte die Produktion eines Videoprojekts kennenlernen. Ich bin sehr gespannt was auf mich zukommt und freue mich auf die gemeinsame Zusammenarbeit.“ Pascal Baumann ist 18 Jahre alt und ebenfalls Fußballer in seiner Freizeit. Neben dem Fußball fährt er auch gerne Ski und wandert. Er wird im kommenden Jahr die Sportjugend bei allen anstehenden Aufgaben unterstützen.

Wir wünschen euch Beiden einen guten Start und eine tolle Zeit!

 


Corona-Herbst und Mitgliederversammlungen

Viele Vereine haben darauf gewartet, dass im Herbst noch ausstehende Mitgliederversammlungen in Präsenz stattfinden können. Leider ist die Entwicklung derzeit nicht wirklich überschaubar. Die 25. Verordnung ist seit 23. August 2021 in Kraft getreten. Im Teil 2 der Verordnung unter §2 und §3 wird geregelt wie in diesem Fall zu verfahren ist.

Für Vereine heißt dies zugleich auch einen hohen organisatorischen Aufwand. Die Raumgröße muss genauestens geplant werden, 3g-Regel, Kontaktdatenerfassung, Anmeldung zur Mitgliederversammlung sind zu berücksichtigen, da kein Mitglied vor der Tür stehenbleiben darf, wenn die zulässige Personenzahl überschritten wird. Aus diesem Grund bietet der Sportbund Rheinhessen seinen Mitgliedsvereinen die Möglichkeit der hybriden Mitgliederversammlung an. Hierzu stellen wir Ihnen unser Abstimmungstool zur Verfügung und falls erforderlich einen Zugang zu einem Webkonferenztool.

Unser Abstimmungstool kann mehrere Veranstaltungen gleichzeitig abwickeln, aber es können insgesamt nur 2.500 Teilnehmer insgesamt gleichzeitig aktiv sein. Daher bitten wir Sie sich jetzt schon um einen Termin für eine digitale Mitgliederversammlung anzumelden. Ansprechpartnerin: Marianne Windecker, 06131-2814 216, m.windecker@sportbund-rheinhessen.de

FAQ’s Mitgliederversammlungen

Können Mitgliederversammlungen wieder stattfinden?

Stand 11.10.2021

Grundsätzlich sind Veranstaltungen und damit Mitgliederversammlungen zulässig. Bei der Durchführung von Mitgliederversammlungen gelten die Regelungen für Veranstaltungen in der jeweils aktuellen Verordnung. Die ab dem 12. September bis einschließlich 07. November 2021 geltende 26. Corona Bekämpfungsverordnung hat nunmehr 3 Warnstufen für die Beurteilung der Pandemielage festgelegt. Je nach geltender Warnstufe im Kreis, gibt es Einschränkungen hinsichtlich der Teilnahme nicht immunisierter, also nicht geimpfter und genesener Personen an Veranstaltungen. Diese Vorgaben sind natürlich auch bei der Durchführung von Mitgliederversammlungen zu beachten. Allerdings dürften die zulässigen Höchstzahlen an zugelassenen nicht immunisierten Teilnehmern für die Mitgliederversammlungen in der Regel ausreichen, da Geimpfte und Genesene ohne Begrenzung zugelassen sind.

Was ist bei der Durchführung von Mitgliederversammlungen zu beachten?

Stand 11.10.2021

Bei Warnstufe 1 sind bis zu 250 nicht immunisierte Teilnehmer zulässig. Bei Erreichen der Warnstufe 2 reduziert sich die Personenzahl auf 100 nicht immunisierte Teilnehmer. Bei Erreichen der Warnstufe 3 reduziert sich die Personenzahl auf 50 nicht immunisierte Teilnehmer. Über diesen Personenkreis hinaus können ausschließlich geimpfte oder genesene Personen teilnehmen, dies ohne Begrenzung.

Es gelten:

  1. Entweder das Abstandsgebot, in Einrichtungen mit einer festen Bestuhlung oder einem festen Sitzplan kann das Abstandsgebot durch einen freien Sitzplatz zwischen jedem belegten Sitzplatz innerhalb einer Reihe sowie vor und hinter jedem belegten Sitzplatz gewahrt werden oder die Maskenpflicht
  2. Es gilt die Pflicht zur Kontakterfassung
  3. die Testpflicht, ausgenommen Geimpfte und Genesene sowie Kinder bis zur Vollendung des 11.Lebensjahres (bis zum 12. Geburtstag) und Schülerinnen und Schüler.
  4. Der Veranstalter hat ein Hygienekonzept vorzuhalten, welches die Einhaltung der Vorgaben gewährleistet.

Die Anzahl der teilnehmenden nicht immunisierten Personen ist vor Beginn der Mitgliederversammlung zu prüfen. Eine personalisierte Dokumentationspflicht besteht nicht und wäre aus datenschutzrechtlichen Gründen auch nicht zulässig. Gegebenenfalls kann eine Strichliste geführt werden. Eine Kontrolle des Ordnungsamtes, ob die zulässige Anzahl nicht immunisierter Personen auch eingehalten wird, kann grundsätzlich nur am Tag der Mitgliederversammlung durch eigene Feststellung bzw. Prüfung vor Ort erfolgen, nicht im Nachhinein.

Veranstaltungen, die nur im Rahmen der allgemeinen Kontaktbeschränkungen stattfinden, (max. 25 nicht Immunisierte bei Warnstufe 1, max. 10 nicht Immunisierte bei Warnstufe 2, max. 5 nicht Immunisierte bei Warnstufe 3), gelten angesichts des geringeren Infektionsrisikos das Abstandsgebot und die Maskenpflicht nicht. Geimpfte und Genesene können ohne Begrenzung dazu kommen. Es gelten für diese Veranstaltungen  lediglich die Testpflicht, die Pflicht zur Vorhaltung eines Hygienekonzepts sowie in geschlossenen Räumen die Pflicht zur Kontakterfassung.

Für die Gewährleistung der Testpflicht ist die Vorlage eines negativen Testergebnisses eines Schnelltests zulässig, der Test darf nicht vor mehr als 24 Stunden vorgenommen worden sein und das Ergebnis muss durch die den Test durchführende Stelle bestätigt sein. Die Bestätigung ist vor dem Betreten der Einrichtung vorzulegen. Zulässig ist auch ein Selbsttest vor Ort. Für die Teilnehmer muss der Test in Anwesenheit einer vom Verein beauftragten Person erfolgen, der die ordnungsgemäße Durchführung und das Ergebnis zu kontrollieren hat. Empfehlenswert ist es, dass der Verein einige Selbsttest vor Ort vorrätig hat, um Teilnehmern an der Mitgliederversammlung, die ohne Testergebnis bzw. Impf- oder Genesenennachweis kommen, die Möglichkeit eines Testes vor Ort anzubieten. Mitglieder, die den Test verweigern sollten, ist die Teilnahme an der Mitgliederversammlung zu versagen. Da aufgrund behördlicher Anordnung die 3G-Regel auch bei einer Mitgliederversammlung anzuwenden ist, es gelten die Regelungen für Veranstaltungen, hat der Verein keinen rechtlichen Handlungsspielraum und muss bei der Einlasskontrolle genau prüfen, ob die Mitglieder, die teilnehmen wollen, die jeweiligen Voraussetzungen erfüllen. Die behördlichen Vorgaben sind in diesem Fall in Abwägung zum mitgliedschaftlichen Teilnahmerecht stärker zu gewichten und haben Vorrang. Das bedeutet, dass ein Ausschluss eines Mitglieds von der Mitgliederversammlung nicht dazu führt, dass die Beschlüsse der Mitgliederversammlung anfechtbar sind.

Anders verhält es sich, wenn ein Verein freiwillig bei seiner Mitgliederversammlung die 2 G-Regel anwenden will, das heißt nur Geimpften und Genesenen Zugang zur Mitgliederversammlung gewähren möchte. Da es hierzu in der Corona Bekämpfungsverordnung keine behördlichen Anordnungen gibt, ist dies für die Mitgliederversammlung nicht zulässig, hier geht das Teilnahmerecht des Mitglieds vor. Würde ein Verein die 2 G-Regel anwenden, könnten nicht immunisierte Mitglieder, denen kein Zugang zur Mitgliederversammlung gewährt wurde, Beschlüsse gerichtlich anfechten.

Was ist zu beachten, wenn die Mitgliederversammlung aus 2020 in diesem Jahr nachgeholt wird?

Stand 11.10.2021

Die Mitgliederversammlung kann in der Mitgliederversammlung des Jahres 2021 nachgeholt werden. Es müssen keine zwei getrennten Mitgliederversammlungen stattfinden. Vereine, die im Jahr 2020 keine Mitgliederversammlung durchführen konnten, müssen in der Mitgliederversammlung 2021, den Rechenschaftsbericht, Kassenbericht, Kassenprüfbericht und die Entlastung des Vorstandes für 2 Jahre vornehmen. Die Tagesordnung muss dann die Punkte Rechenschaftsbericht 2019 und 2020, Kassenbericht 2019 und 2020, Kassenprüfbericht 2019 und 2020 und Entlastung des Vorstandes für die Jahre 2019 und 2020 enthalten. Die Berichte für die Jahre 2019 und 2020 sollten klar voneinander getrennt sein. Gegebenenfalls, so sie denn in 2020 angestanden hätte, müsste die Neuwahl nachgeholt werden. Die Wahl erfolgt dann für die in der Satzung festgelegte Amtszeit.  Die Amtszeit beginnt mit dem Tag der Neuwahl und ist nicht rückwirkend zu berechnen.

Kann die Mitgliederrversammlung in das Jahr 2022 verschoben werden?

Stand 11.10.2021

Wenn die Satzung vorschreibt, dass jährlich eine Mitgliederversammlung stattfinden muss, so muss diese auch durchgeführt werden, sofern nicht zwingende Gründe dagegen stehen. Im vergangenen Jahr und im Frühjahr diesen Jahres ließen die strengen Auflagen die Durchführung der Mitgliederversammlungen nicht zu. Hier griffen die gesetzlichen Übergangsregelungen, die ein Verschieben der Mitgliederversammlung zuließen. Da es derzeit, wenn auch unter Auflagen, wieder möglich ist, die Mitgliederversammlungen durchzuführen, muss die Mitgliederversammlung grundsätzlich durchgeführt werden. Zwar sind die gesetzlichen Übergangsregelungen bis zum 31.08.2022 verlängert worden, aber die Verschiebung der Mitgliederversammlung ist auch nach diesen Regelungen nur zulässig, wenn die Durchführung der Mitgliederversammlung nicht möglich ist, z.B. weil kein geeignet großer Raum zur Verfügung steht. Das dürfte in der Praxis eher kaum vorkommen. Bei Vereinen, die ihre Mitgliederversammlung tatsächlich nicht durchführen können und auf das Jahr 2022 verschieben müssen und bei denen Neuwahlen angestanden hätten, bleiben die Vorstände nunmehr bis zum 31.08.2022 im Amt. Sollten die Durchführung nicht möglich sein, müsste die Mitgliederversammlung abgesagt und verlegt werden. Ist die Mitgliederversammlung bereits eingeladen, muss sie förmlich über den Einladungsweg abgesagt werden. Steht lediglich der Termin fest, so reicht eine Info an die Mitglieder.

Welche alternativen Formen der Durchführung der Mitgliederversammlung sind derzeit möglich?

Stand 11.10.2021

Abweichend von § 32 Absatz 1 Satz 1 des Bürgerlichen Gesetzbuchs kann der Vorstand auch ohne Ermächtigung in der Satzung Vereinsmitgliedern ermöglichen,

  1. an der Mitgliederversammlung ohne Anwesenheit am Versammlungsort teilzunehmen und Mitgliederrechte im Wege der elektronischen Kommunikation auszuüben oder
  2. ohne Teilnahme an der Mitgliederversammlung ihre Stimmen vor der Durchführung der Mitgliederversammlung schriftlich abzugeben (Briefwahl).
  3. Abweichend von § 32 Absatz 2 des Bürgerlichen Gesetzbuchs ist ein Beschluss ohne Versammlung der Mitglieder im Umlaufverfahren gültig, wenn alle Mitglieder beteiligt wurden, bis zu dem vom Verein gesetzten Termin mindestens die Hälfte der Mitglieder ihre Stimmen in Textform (Brief, Fax, E-Mail) abgegeben haben und der Beschluss mit der erforderlichen Mehrheit gefasst wurde.

Diese Regelungen gelten bis zum 31.08.2022.

Allerdings darf nicht verkannt werden, dass sowohl die virtuelle MV, als auch die Briefwahl erheblicher technischer und organisatorischer Vorbereitungen bedarf. So ist die virtuelle MV nur möglich, wenn der Verein dazu über die geeignete Software verfügt, die dazu auf dem Mark angeboten wird und auch nicht unerhebliche Kosten verursacht. Problematisch ist sicher auch die Tatsache, dass an den Mitgliederversammlungen normalerweise eine nennenswerte Zahl von Mitgliedern teilnimmt, die nicht zwingend über die Voraussetzungen für eine Teilnahme an einer virtuellen Versammlung verfügten (fehlende technische Ausstattung und Kenntnisse). Dann kann eine virtuelle Versammlung eine „besondere Erschwernis“ für die Teilnahme darstellen und die Beschlüsse zwar nicht nichtig (von vornherein unwirksam), aber möglicherweise anfechtbar machen. Aber auch unabhängig von dieser Tatsache, muss bei einer virtuellen Mitgliederversammlung absolut sichergestellt werden, dass nur Mitglieder Zugang zur virtuellen Mitgliederversammlung haben und nur stimmberechtigte Mitglieder an der Online Abstimmung teilnehmen. Dies ist nicht ohne erheblichen Aufwand und technisches Knowhow machbar. Auch bei der Briefwahl und der Beschlussfassung im Umlaufverfahren sind eine Vielzahl von Voraussetzungen zu beachten (Information aller Mitglieder, abstimmungsfähige Beschlussvorschläge, Dokumentation der Abstimmungsergebnisse). Für die meisten Vereine sollte derzeit keine zwingende Notwendigkeit bestehen, die Mitgliederversammlung virtuell oder per Briefwahl durchzuführen, zumal die gesetzlichen Übergangsregelungen hier rechtliche Sicherheit bei der Amtsperiode der Vorstände geben. Für die meisten Vereine ist daher eher die Verschiebung der Mitgliederversammlung zu empfehlen.

Wer entscheidet über die Form der Mitgliederversammlung?

Die Entscheidung über die Art der Abhaltung der Mitgliederversammlung trifft das nach der Satzung zuständige Organ, zumeist der Vorstand. Das zuständige Organ, überwiegend der Vorstand, entscheidet auch über den Zeitpunkt der Abhaltung der Mitgliederversammlung sowie über Verschiebungen und Verlegungen.

Welche Rechtsgrundlagen gelten für die digitalen Mitgliederversammlung?

Das „Gesetz über Maßnahmen im Gesellschafts-, Genossenschafts-, Vereins-, Stiftungs- und Wohnungseigentumsrecht zur Bekämpfung der Auswirkungen der COVID-19-Pandemie“ (Stand: 22.12.2020) bietet eine gesetzliche Rechtsgrundlage zur Abhaltung digitaler Mitgliederversammlungen.

(2) Auch ohne Versammlung der Mitglieder ist ein Beschluss gültig, wenn alle Mitglieder ihre Zustimmung zu dem Beschluss schriftlich erklären.
(3) Abweichend von § 32 Absatz 2 des Bürgerlichen Gesetzbuchs ist ein Beschluss ohne Versammlung der Mitglieder gültig, wenn alle Mitglieder beteiligt wurden, bis zu dem vom Verein gesetzten Termin mindestens die Hälfte der Mitglieder ihre Stimmen in Textform abgegeben haben und der Beschluss mit der erforderlichen Mehrheit gefasst wurde.
Sollte ich mich von einem Anwalt beraten lassen?

Der Sportbund empfiehlt eine Rechtsberatung. Jeder Verein ist anders und nicht alle Fragen können hier beantwortet werden.