„Ausdruck des Dankes, der Wertschätzung und der Anerkennung“ – LSB-Präsident Thieme und Staatssekretär Kern verleihen Sport-Obelisken an echte Vorbilder

Staatssekretär Günter Kern und LSB-Präsident Prof. Lutz Thieme haben in Mainz Hilde Rodrian (Rockenhausen), Wolfram Boemer (Adenau), Lutz Itschert (Koblenz), Kurt Langenbein (Bad Dürkheim) und Erich Meyer (Alzey) für ihr langjähriges und herausragendes Engagement mit dem Sport-Obelisken ausgezeichnet.

Thieme sagte, er sei „sehr dankbar, dass auf Initiative der Landesregierung schon lange Zeit der Sportobelisk verliehen wird. Das gibt uns die Gelegenheit, über Strukturen, über Zahlen hinweg auf das zu schauen, was für unseren Sport am wichtigsten ist – nämlich die Menschen“. In den rheinland-pfälzischen Sportvereinen gebe es mehr als 100.000 ehrenamtliche Positionen. Monat für Monat würden 1,3 Millionen Stunden unentgeltlich oder aber für einen geringen Betrag geleistet. Dies entspreche etwa 20 Millionen Euro, die aber nicht zu bezahlen wären. „Auszeichnungen wie diese geben uns die Gelegenheit, immer wieder den Blick darauf zu richten, worum es eigentlich geht – dass die Menschen vor Ort genügend Möglichkeiten haben, sich für das zu engagieren, das sie für richtig halten“, so Thieme. „Wir tun gut daran, wenn sowohl LSB als auch Landesregierung immer wieder vom Menschen aus denken.“

Kern sprach von einer „hochwertigen Auszeichnung“, die pro Jahr nur an fünf Personen in Rheinland-Pfalz verliehen werde. „Wer den Sportobelisken erhält, hat im Bereich des Sports Außergewöhnliches geleistet“, betonte Kern. Insbesondere „die Engagierten hinter den Kulissen“ würden mit dem Obelisken gewürdigt. „Ein Ausdruck des Dankes, der Wertschätzung und der Anerkennung dessen, was die Preisträger für die Gesellschaft geleistet haben. Mit einem unermüdliche Engagement bis ins hohe Alter hinein sind sie Vorbilder für die Sportler und die Sportentwicklung in Rheinland-Pfalz und ermuntern andere, sich auch in dieser Art und Weise zu betätigen.“ Die so Dekorierten hätten sich „über Jahrzehnte in gleich mehreren Bereichen überdurchschnittlich engagiert“. Dieses große Engagement sei „in seiner Vielfalt unbezahlbar“. Der Team-Gedanke sei es, der das ausgezeichnete Quintett verbinde, ergänzte Kern.

Zwar sind die Lebensläufe der Preisträger sehr unterschiedlich – doch eines haben sie gemein: Geehrt wurden Menschen, die einen Großteil ihres Lebens dem Sport gewidmet und dabei Beachtliches für die Gemeinschaft geleistet haben.

Hilde Rodrians Leidenschaft gilt dem Ballsport, insbesondere dem Basketball. Seit 1970 engagiert sie sich für diese Sportart. Spielerin, Trainerin, Schiedsrichterin, Frauenwartin, Kassenwartin – keine Aufgabe war ihr zu viel. Ihr Wirken galt unter anderem den Basketballern der Vereinigten Turnerschaft Rockenhausen und dem 2010 gegründeten Basketballclub Fastbreakers Rockenhausen. Seit 1975 arbeitete sie in verschiedenen Funktionen im Vorstand des Basketballverbandes Pfalz und war mit 45 Dienstjahren dienstältestes Vorstandsmitglied. Hilde Rodrian wurde bereits mehrfach für ihren Einsatz vom Sportbund Pfalz und vom Basketballverband Pfalz ausgezeichnet.

Wolfram Boemer ist Gründungs- und Ehrenmitglied des seit 1969 bestehenden Biathlon-Sport-Clubs Adenau. Seit 1984 und bis heute ist er Erster Vorsitzender. Im Schützenkreis Rhein-Ahr war Boemer fünf Jahre lang Sportleiter und acht Jahre stellvertretender Vorsitzender, im Rheinischen Schützenbund viele Jahre Bezirksvorsitzender sowie stellvertretender Vorsitzender für den Bereich Koblenz und zudem Mitglied im Gesamtvorstand des Dachverbandes. Neben Ehrungen des Sportbundes Rheinland und des LSB wurde er mit der Ehrennadel des Landes Rheinland-Pfalz ausgezeichnet.

Lutz Itschert hat sich dem Ruder-Sport verschrieben. Im Ruderclub Rhenania Koblenz war er von 1987 bis 2000 Beisitzer und von 2000 bis 2003 Schatzmeister. Seit 2003 führt er als Vorsitzender die Geschicke des Vereins. Stellvertretender Vorsitzender des Landesruderverbandes Rheinland-Pfalz ist Itschert seit 2011, Vorsitzender des Ruderverbandes Rheinland ebenfalls. Sein Engagement wurde unter anderem vom Sportbund Rheinland und vom Landesruderverband gewürdigt.

Kurt Langenbein trat im März 1948 beim Turnverein Dürkheim 1860 ein. In seiner aktiven Zeit war er erfolgreicher Turner. 1962 übernahm er als Übungsleiter die männliche Turnabteilung. Seitdem trainiert er die jungen Turner und begleitete viele seiner Schützlinge zu Wettkämpfen und Turnfesten. Auch heute steht der 82-Jährige noch zweimal pro Woche in der Halle und unterstützt die sechs- bis zehnjährigen Turner an den Geräten und beim Bodenturnen. Seit 1987 ist Langenbein zudem Abteilungsleiter Turnen männlich und damit verbunden hat er auch einen Sitz im Gremium des Bad Dürkheimer Turnrates inne. Vom Pfälzischen Turnerbund und vom Deutschen Turnerbund hat er zahlreiche Ehrungen erhalten. Im Jahr 2014 erhielt er von der Stadt Bad Dürkheim die goldene Sportehrennadel.

Erich Meyer hat sich viele Jahrzehnte als Übungsleiter Handball im TV 1846 Alzey engagiert. Als aktiver Handball Spieler war er von 1958 bis 1993 für seinen Heimatverein im Einsatz. Ab 1967 engagierte er sich dort als Jugendleiter und ab 1969 als Spielleiter und stellvertretender Abteilungsleiter sowie von 1974 bis 2007 als Abteilungsleiter Handball. Im Jahr 2007 wurde er zum Ehrenvorsitzenden der Handball Abteilung des TV Alzey ernannt. Auch als Schiedsrichter war er 50 Jahre lang im Einsatz, von 1967 bis 2017. In den fünf Jahrzehnten als Unparteiischer leitete er einige spannende Partien. Im Handball Verband Rheinhessen ist er seit 2007 als Vizepräsident engagiert. Seit 2014 ist er als Sportkreisvorsitzender Alzey-Worms für den Sportbund Rheinhessen im Einsatz. Auch im Wintersport kennt sich Meyer aus. So ist er seit 1979 Mitglied im Framersheimer Ski-Club. Auch für diesen Verein war er als Vorstandsmitglied aktiv. Er wurde bereits mit zahlreichen Ehrungen gewürdigt, darunter mit der Ehrennadel des Landes, die er 2008 erhielt.

Stellvertretend bedankte sich Ruderer Itschert für die Auszeichnung. „Wir machen dieses Ehrenamt sehr gerne“, sagte der Chef des Ruderclub Rhenania. „Wir machen es nicht, um geehrt zu werden. Aber wenn wir geehrt werden, dann freuen wir uns darüber.“ Ihm persönlich bereite das Ehrenamt nach wie vor eine Menge Spaß. Die Verleihung des Sportobelisken sei eine tolle Motivation, die mit hohem Zeitaufwand verbundenen Ämter voller Elan weiterzuführen. Michael Heinze

Dazu als Infokasten

Sport-Obelisk

Der Sport-Obelisk ist eine rechteckige, spitz zulaufende und ungefähr 30 Zentimeter hohe Säule aus weißem Marmor, die mit einem stilisierten Lorbeerkranz umgürtet und in Handarbeit gefertigt ist.

Seit 1996 werden mit dem Sport-Obelisken sowohl herausragende Leistungen von Sportlern mit Vorbildfunktion gewürdigt, als auch das Engagement von Menschen, die sich über viele Jahre ehrenamtlich in besonderem Maße für den Sport in Rheinland-Pfalz eingesetzt haben.

Dazu Foto xx_Sportobelisk mit BUZ: Leuchtende Vorbilder: Die Preisträger (v.l.) Lutz Itschert, Hilde Rodrian, Erich Meyer, Wolfram Böhmer und Kurt Langenbein Johannes Mogg, Gisela Liedy, Berthold Mertes und Hans Pracht, hier eingerahmt von Staatssekretär Günter Kern (ganz links) und LSB-Präsident Prof. Lutz Thieme (ganz rechts). Foto: M. Heinze


Sportjugend RLP unterstützt Positionspapier der Deutschen Sportjugend – Forderung nach Ausbau der Freiwilligendienste FSJ und BFD

Die Sportjugend des Landessportbundes Rheinland-Pfalz (SJ RLP) unterstützt die Forderungen des Positionspapiers der Deutschen Sportjugend (dsj) „Nachhaltige Sport- und Persönlichkeitsentwicklung! Stärkung der Freiwilligendienste“. Dabei schließt sie sich insbesondere der Forderung nach einem Ausbau der Freiwilligendienste (FSJ und BFD) an und spricht sich gegen eine allgemeine Dienstpflicht aus.

 

„In Rheinland-Pfalz, mit seiner ländlich geprägten Struktur, gibt es viele kleine Vereine, die es sich schlicht nicht leisten können, einem jungen sportbegeisterten Menschen einen Freiwilligendienst im Sport zu ermöglichen“, sagt Setna C. Barclay vom Vorstand der SJ RLP. „Um die monatlichen Kosten für Vereine zu reduzieren und die pädagogische Betreuung auszuweiten, brauchen wir eine bessere finanzielle Ausstattung der Freiwilligendienste.“ Dienstformen müssten außerdem flexibler gestaltbar sein, sodass sich etwa Vereine zusammenschließen können, um gemeinsam eine Stelle im FSJ oder BFD zu schaffen, so Barclay. Eine allgemeine Dienstpflicht sei aus Sicht der SJ RLP nicht zielführend, um den Sport qualitativ zu stärken.

Das Positionspapier der dsj wurde am 28. Oktober einstimmig auf der Vollversammlung der Deutschen Sportjugend beschlossen. Insgesamt absolvieren in Rheinland-Pfalz mehr als 6.700 junge Menschen einen Freiwilligendienst. 2018 leisten erstmals über 250 junge Menschen ihren Dienst im Sport. Dies entspricht 3,5 Prozent der Stellen im Land. Aktuell sind 150 junge Menschen in Trägerschaft der Sportjugend des Landessportbundes und mit Förderung des Ministeriums für Bildung an Ganztagsschulen eingesetzt. In Sportvereinen und Sportverbänden engagieren sich derzeit 100 Freiwillige im FSJ oder BFD.

Gemeinsam mit den regionalen Sportjugenden werden die Freiwilligen durch die LSB-Sportjugend in einem ganzheitlichen Bildungskonzept zu Übungsleitern ausgebildet. Jährlich absolvieren rund 200 junge Menschen in den 25 vorgeschriebenen Bildungstagen die Ausbildung zum DOSB-Übungsleiter C, die restlichen 50 erwerben eine Lizenz bei einem Fachverband.

Weitere Informationen unter…

Presse-/Öffentlichkeitsarbeit des Landessportbundes Rheinland-Pfalz
Rheinallee 1  I  55116 Mainz  I  Tel.: 06131/2814-141  I  Fax: 06131/2814-135
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13. Mainzer Lauf-Kongress des Sportbundes Rheinhessen bringt 110 Teilnehmer auf neue Ideen

So mancher Läufer wird sich die Augen gerieben haben, als er in der Laubenheimer Turnhalle plötzlich Geschirrhandtücher mit den Füßen greifen oder die empfindliche Fußsohle über Igelbälle rollen sollte. Dass alles gehörte fest zum Thema, das der 13. Mainzer Lauf-Kongress diesmal in den Fokus genommen hatte. Im Sportzentrum in Mainz-Laubenheim erlebten 110 Laufbegeisterte in Theorie und Praxis neuste Trends und Informationen ihrer Lieblingssportart aus dem Bereich der Sportverletzungen und der dazugehörigen Prophylaxe. Eingeladen hatten der Sportbund Rheinhessen mit seinen Partnern Stadt Mainz, der Sportmedizin der Johannes Gutenberg-Universität, dem Leichtathletikverband Rheinhessen, Source-Gesundheitsberatung und LEX Laufexperten Mainz sowie den Förderern Lotto Rheinland-Pfalz, EWR und Fortuna Sportgeräte.

Mit klassischen Laufverletzungen startete der Kongress. Barlo Hillen, Dozent der Abteilung Sportmedizin der Johannes Gutenberg-Universität, sensibilisierte für jene Verletzungen, die typischerweise auftreten. Neben der Analyse, wie sie zu erkennen sind, gab er wichtige Tipps zur Vermeidung und Ansätze zur eigenständigen Prävention und Behandlung. Dr. Ronald Burger setzte anschließend einen Schwerpunkt auf die Lauftechnik, die eine maßgebliche Rolle beim Auftreten von Verletzungen spielt. Er hinterfragte kritisch neuste Trends und legte darüber hinaus ein Augenmerk auf das wichtigste Laufequipment, den Laufschuh. Er beantwortete Fragen wie „Was ist an welchem Schuh gesund und wo liegen die Unterschiede zwischen Dämpfungsarten?“ oder „Vorteile sogenannter Barfußschuhe?“.

„Wir wollen beim Lauf Kongress am Puls der Zeit sein“, sagt Till Pleuger, Vizepräsident des Sportbundes Rheinhessen, der mit seinem Amtskollegen Klaus Kuhn begrüßte. Aktuelle Themen und Trends werden jährlich beleuchtet, um die Sportler für den Marathon in Mainz, aber auch fürs Laufen ganz allgemein, vorzubereiten. „Der Mix aus Theorie und Praxis kommt gut an und hilft, die Inhalte entsprechend zu vertiefen.“ Nach den theoretischen Ausführungen schnürten die Teilnehmer dann auch ihre Schuhe und Burger setzte direkt da an, wo er aufgehört hatte. „Schulterläufer, Sitzposition, verkrampfte Haltung“ – der Referent gab jedem einen Tipp zur richtigen Haltung mit auf den Weg. Parallel liefen im wahrsten Sinne des Wortes in den anderen beiden Hallenteilen sowie auf dem Vorplatz weiter Workshops. Informativ und abwechslungsreich, dabei immer auf dem neusten wissenschaftlichen Stand – an rund 15 Stationen zeigte Björn Sterzing, wie kleine Übungen eine große Wirkung bei der Verhinderung von Verletzungen oder der Regeneration haben können. Stärkungen von Körperhaltung oder Muskulatur im Fußbereich lassen sich problemlos zuhause erarbeiten. Benötigt wird haushaltsübliches – Handtücher, Seile oder kleine Gegenstände. Das mit den Zehen aufgreifen, ist ein einfaches Beispiel. Konzentriert Laufen auf Fußballen oder -spitzen auf weichen, unregelmäßigen Untergründen ein weiteres. Barlo Hillen erweiterte in der Nachbarhalle das Spektrum mit weiteren Ideen, unter anderem zur Streckung von Muskulatur oder Dehnübungen.

Eine ganz andere Richtung schlug Dr. Daniel Pfirrmann ein. Koordination anhand verschiedener Laufübungen, gepaart mit Kräftigung und Ausdauer anhand von Treppenläufen demonstrierte er. So mancher Läufer kam an den Stufen mächtig ins Schwitzen, lernte dabei jedoch eine Menge über ein Training, das gut als Ergänzung zu Fahrtenspielen, Intervallläufen oder Bergsprints dienen kann. Eine Besonderheit in diesem Jahr war die Unterstützung von Fusion, HOKA, On, CEP und New Balance, die den Läufern Laufsport-Produkte zum Testen zur Verfügung stellten. Etliche Sportler nutzten die Möglichkeit dafür. Nach sechs Stunden zuhören und laufen endete letzlich ein spannender Tag, der auch durch die Unterstützung vor Ort durch den TV Laubenheim mit Renate und Klaus Winkelmann sowie dem Ausdauerleistungsverein Mainz als Caterer schon jetzt Vorfreude aufs kommende Jahr machte.


Forum am 16. November: Fördermöglichkeiten im Sportstättenbau

Nach einer bedarfsorientierten Sportstättenplanung folgt bei Sportvereinen häufig die Frage, wie die geplanten Maßnahmen finanziert werden können. Neben den Fördermöglichkeiten des Landesprogramms Rheinland-Pfalz und des Sonderprogramms der Sportbünde, finden sich oft weitere Förderwege für den Sport, die man auf den ersten Blick übersieht oder gar nicht erkennt.  Das Forum am 16. November in Bad Kreuznach unter dem Titel „Fördermöglichkeiten im Sportstättenbau – Alternative Finanzierungspfade für Sport- und Bewegungsräume“ soll bei der Finanzierungsfrage helfen. Anmelden können Sie sich bei Harald Petry, Landessportbund Rheinland-Pfalz, E h.petry@lsb-rlp.de, T 06131.2814-155. Die Teilnahme ist kostenfrei. Für die Teilnahme an der Veranstaltung werden 3 LE zur Verlängerung der ÜL-C Breitensport- und Vereinsmanager-Lizenz angerechnet.


Neu! Nichtmitglieder beim Probetraining ganz unbürokratisch versichert

Bisher mussten Sportvereine das Probetraining von potenziellen neuen Mitgliedern mit der Schnupperkarte beim Versicherungsbüro unseres Sportversicherers AachenMünchener anmelden. Auf vielfachen Wunsch der Kunden entfällt dies zukünftig. Die AachenMünchener Versicherung wird dieses bürokratische Verfahren zum 01.09.2018 abschaffen. Was muss der Sportverein bei „Schnupperern“ nun tun? Der Versicherungsschutz für Nichtmitglieder endet einen Monat nach der erstmaligen Teilnahme an der Übungsstunde. Deshalb muss der Verein den Trainingsstart dokumentieren, damit er im Schadenfall den Zeitraum nachweisen kann. Mitversichert sind in der Unfallversicherung des Sportversicherungsvertrages Nichtmitglieder, die eine Mitgliedschaft in einem Verein im Sportbund Rheinhessen anstreben und hierzu dort probeweise an Übungsstunden teilnehmen. Art und Umfang des Versicherungsschutzes bleiben unverändert. Alle Infos finden sie auf der Homepage oder bei den zuständigen Mitarbeitern Dirk Trendler und Peter Kobel unter Telefon 06131-2814-214.


Sportvereine können sich wieder für Sportverein 2020 bewerben

Seit dem 20. August können sich die Sportvereine der Metropolregion Rhein-Neckar wieder für eine Teilnahme an der Initiative Sportverein 2020 bewerben. Das erneute Engagement des Impulsgebers BASF SE ermöglichte die Fortsetzung der zwischen 2014 und 2016 erfolgreich etablierten Initiative zur Unterstützung der Angebotsentwicklung in Sportvereinen. Dabei wurde mit einer neuen Schwerpunktsetzung ein neues Kapitel der Initiative aufgeschlagen: von 2017 bis 2020 liegt der Fokus von Sportverein 2020 auf der Weiter- und Neuentwicklung der Vereinsangebote für Zielgruppen mit besonderem Inklusions- und Integrationsbedarf. Mehr unter http://www.sportverein2020.de/


LebensLauf 2018 Scheckübergabe 08-15

Marathon-Spendenaktion sammelt Spende in Marathon-Höhe

Netzwerk „LebensLauf“, offizielle Charity des Mainzer Laufevents, übergibt über 42 195 Euro

Es ist der absolute Spendenrekord der bisherigen Benefizaktion zum Gutenberg-Marathon Mainz. Die Partner des „LebensLauf“ überreichten in den Räumen der Johanniter Unfallhilfe Regionalverband Rheinhessen 42.844,54 Euro an insgesamt 17 Institutionen. Der Großteil des Geldes, ca. 17.500 Euro, geht an „Kidicare“, ein Projekt der Johanniter Mainz für schwerstkranke Kinder. Der Rest wird aufgeteilt an jene Institutionen, die in den Vorjahren als Hauptempfänger bedacht worden waren. Damit bleiben alle im Netzwerk zusammen und profitieren auch noch in den Jahren nach der Hauptförderung von den Spenden. „Es ist uns wichtig, nicht nur einmalig für sie da zu sein“, sagt Karin Augustin, Ehrenpräsidentin des Sportbundes Rheinhessen und ergänzt nicht ohne Stolz. „Erstmals haben wir es geschafft, die Marathon-Distanz als Spendensumme zu sammeln.“ Darüber hinaus ist mit “Herzenssache”, der Kinderhilfsaktion von SWR, SR und Sparda-Bank, eine strahlkräftige Organisation dazugekommen.
Der „LebensLauf“, die offizielle Charity-Aktion des Gutenberg Marathon Mainz, sorgte 2018 wieder für außergewöhnliche Momente. Höhepunkt war einmal mehr der Aktionstag auf dem Gutenbergplatz einen Tag vor dem Laufevent in der Landeshauptstadt. Oliver Mager, Thomas Neger, die Meenzer Schwellköpp, Kadin Kalca mit orientalischem Tanz oder A.C.I.M. mit Streetdance, viele bekannte Künstler und Gruppen unterstützen den guten Zweck auf der Showbühne mit einem unterhaltsamen Mix aus Musik und Sport – darüber hinaus informierten viele soziale Institutionen aus Mainz und Umgebung über ihre Arbeit. Erstmals mit im “LebensLauf”-Netzwerk vertreten ist 2018 “Herzenssache”, die Kinderhilfsaktion von SWR, SR und Sparda-Bank. Sie gibt rund 10.000 Euro mit in die Spendenaktion ein, die an den Verein „Trauernde Eltern und Kinder e. V.“ fließen.

Ziele des „LebensLaufs“
Der „LebensLauf“ sammelt Spenden für ausgewählte Mainzer Institutionen. Neben der Spendensammelaktion sollen die Institutionen auch der Öffentlichkeit bekannt gemacht und ihre Arbeit vorgestellt werden. Jede Spende und jede Berichterstattung trägt zum Erfolg des „LebensLauf“ bei.


Das ist der “LebensLauf
Als offizielle Benefizaktion des Mainzer Gutenberg Marathons ist der „LebensLauf“ zu einer festen Institution geworden. Er hilft Organisationen, eine besondere Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit zu erhalten und Unterstützung zu bekommen“, führt Karin Augustin, Ehrenpräsidentin des Sportbundes Rheinhessen, der Presse gegenüber aus. Der „LebensLauf“ setze sich aus mehreren Elementen zusammen. Über einen Spendenbrief, Abgabe von T-Shirts, den Aktionstag, das Kaffee-und-Kuchen-Zelt sowie den Ekiden-Lauf werden Spenden für den guten Zweck gesammelt. Alle Spenden des Tages fließen ohne Umwege in den Topf, aus dem alle Institutionen ihren Anteil bekommen.

Der Begünstigte: “Kidicare”
2018 fördert die offizielle Charity-Veranstaltung des Gutenberg Marathon Mainz, der „LebensLauf“, ein Projekt für schwerstkranke Kinder. Das gaben die Partner der Benefizaktion gestern in den Räumen der Johanniter in Mainz-Bretzenheim bekannt. „Kidicare“ nennt sich die geförderte Initiative der Johanniter, die am 1. September 2000 als Teil der Johanniter-Unfall-Hilfe e.V., Regionalverband Rheinhessen, gegründet worden ist. Die Kinder und Jugendlichen, die aufgrund ihrer Erkrankung sonst in Krankenhäusern, Hospizen oder Heimen leben müssten, können so zuhause in ihrer gewohnten Umgebung in einer 1:1-Betreuung versorgt werden. Mit dem Erlös der „LebensLauf“-Spenden möchte „Kidicare“ eine spezielle Ferienbetreuung für die betroffenen Kinder und deren Familien aufbauen.

Das Netzwerk des „LebensLaufs“
Der „LebensLauf“ wird getragen vom Sportbund Rheinhessen, der Landesärztekammer Rheinland-Pfalz, der Sparda-Bank Südwest und der Lotto Rheinland-Pfalz Stiftung, von der Landeshauptstadt Mainz, dem Ministerium für Bildung Rheinland-Pfalz sowie dem „Ärztefanclub Mainz 05“ und „Mainz 05 hilft e.V.“. Eine besondere Unterstützung erfährt er durch die Werbewerkstatt Mainz, Mainzer Stadtwerke und dem Mainzer City-Management. 2018 erstmals mit dabei ist die “Herzenssache”, die Kinderhilfsaktion von SWR, SR und Sparda-Bank.

Pressekontakt:
Thorsten Richter
Stellvertretender Geschäftsführer
Sportbund Rheinhessen
Fon: 06131 – 28 14 208
Mail: t.richter@sportbund-rheinhessen.de


Lotto Rheinland-Pfalz meldet knapp 1,2 Millionen Euro Jahresüberschuss für 2017

Koblenz. Mit einem Umsatz von rund 363 Millionen Euro und einem Jahres-Überschuss von annähernd 1,2 Millionen Euro hat Lotto Rheinland-Pfalz das Jahr 2017 abgeschlossen. Das hat das Unternehmen im Rahmen einer Bilanz-Pressekonferenz mitgeteilt.
„2017 hat uns zwar ein Umsatzminus von 6,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahr beschert, dennoch können wir mit der Bilanz des Jahres zufrieden sein“, fasste Lotto-Geschäftsführer Jürgen Häfner zusammen und erläuterte: „Das Umsatzminus war kein rheinland-pfälzisches Phänomen, sondern eine bundesweite Entwicklung.“ So gab es im Jahr 2017 weniger hohe Jackpots, die in der Regel zu höheren Spieleinsätzen führen – sowohl im klassischen Lotto 6aus49 als auch im Eurojackpot.
Ganz anders sieht es im laufenden Geschäftsjahr 2018 aus, das mit zwei längeren Jackpot-Phasen in der Lot-terie Eurojackpot zu einem derzeitigen Umsatzplus von über drei Prozent geführt hat.
Das Glücksspielunternehmen hat im Jahr 2017 viel Po-sitives erreicht, unter anderem die erfolgreiche Ein-führung der neuen Jahresendlotterie Neujahrs-Million, deren 250.000 Lose aus dem Stand abver-kauft wurden.
Außerdem konnte Lotto Rheinland-Pfalz durch spar-sames und umsichtiges Wirtschaften, motivierte Mit-arbeiterinnen und Mitarbeiter sowie starke Produkte ein mehr als solides Jahr absolvieren und eine ordent-liche Bilanz hervorbringen. Das hob auch der Auf-sichtsratsvorsitzende, Finanz-Staatssekretär Dr. Ste-phan Weinberg hervor: „In einem anspruchsvollen Marktumfeld hat das Unternehmen über 200 Millio-nen Euro an glückliche Gewinner ausgeschüttet. Dem Land Rheinland-Pfalz wurden mehr als 117 Millionen Euro an Steuern und Abgaben zur Verfügung gestellt, die dem Gemeinwohl zugutekommen.“
Auch für die Spielteilnehmer war 2017 erfolgreich. Insgesamt fünf Tipper wurden zu Millionären. Den größten Geldbetrag mit über 50 Millionen Euro – und damit den höchsten Lotteriegewinn in der rheinland-pfälzischen Geschichte – sicherte sich ein Eurojackpot-Spieler aus der Pfalz. „Wir freuen uns, dass wir im vergangenen Jahr insgesamt 49 Spielteilnehmern gra-tulieren durften, die 100.000 Euro und mehr gewon-nen haben“, berichtete Geschäftsführer Häfner.
Gewinner waren aber nicht nur die Spielteilnehmer und das Land, sondern auch viele Organisationen des Gemeinwohls in Rheinland-Pfalz. So flossen aus den Erträgen der Lotterien GlücksSpirale, Sieger-Chance und BINGO! insgesamt rund 4,6 Millionen Euro direkt an zahlreiche Nutznießer.
Dies sind bei der GlücksSpirale neben den Vertretern aus dem Sport (Deutscher Olympischer Sportbund, Stiftung Deutsche Sporthilfe, Landessportbund Rhein-land-Pfalz und Stiftung Sporthilfe Rheinland-Pfalz) die Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrts-pflege, die Deutsche Stiftung Denkmalschutz, die Stif-tung Natur und Umwelt Rheinland-Pfalz und der Lan-desmusikrat Rheinland-Pfalz. Bei BINGO! neben der Stiftung Natur und Umwelt noch das Entwicklungspo-litische Landesnetzwerk (ELAN).
„Dieses soziale Engagement ist es, das Lotto Rhein-land-Pfalz von den privaten Mitbewerbern klar ab-grenzt“, unterstrich Dr. Weinberg den Vierklang des Unternehmens als Partner des Sports, Förderer der Kultur sowie Unterstützer von sozialen Initiativen und von Umweltprojekten.
Dennoch steht das Unternehmen auch vor großen Herausforderungen, denn illegale Glücksspielanbieter aus dem Ausland machen den staatlichen Lotterieun-ternehmen zu schaffen. „Ohne dass es die Verbrau-cher auf den ersten Blick merken, bieten Unterneh-men wie Lottoland, Tipp24 oder Lottohelden im In-ternet Wetten auf das deutsche Lotto oder Eurojack-pot an. Es sieht so aus, als ob man legal am staatli-chen Angebot teilnimmt – dies ist aber nicht der Fall“, führte Dr. Weinberg aus. „Diese Anbieter“, so der Aufsichtsratsvorsitzende, „sitzen in Steueroasen und geben keinen Cent an Steuern und Abgaben für das Allgemeinwohl ab“.
Er appellierte an die anderen Bundesländer, den Glücksspielstaatsvertrag dahingehend zu überarbei-ten, dass in diesem Bereich Rechtssicherheit herrscht und das Lotteriemonopol gesichert bleibt.
Der terrestrische Vertrieb über die rund 940 Lotto-Annahmestellen war auch im vergangenen Jahr das Herzstück des Unternehmens. Über 90 Prozent der Spieleinsätze wurden dort erzielt. „Wir sind der größ-te Filialist in Rheinland-Pfalz und in jeder vierten Orts-gemeinde vertreten“, sagte Geschäftsführer Jürgen Häfner: „Damit erfüllt unser Unternehmen auch einen enorm wichtigen strukturpolitischen Auftrag.“
Um auf dem stetig wachsenden elektronischen Markt konkurrenzfähig zu bleiben, war Lotto Rheinland-Pfalz aber auch im Internet erfolgreich: So lag der Spielein-satz in diesem Bereich im vergangenen Jahr bei über 19 Millionen Euro und erreichte damit den höchsten Wert, seitdem das Unternehmen seine Spielangebote auch online anbietet.


Projektaufruf 2018

Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur“. Am 31. Juli 2018 hat Bundesinnenminister Horst Seehofer den Startschuss für die dritte Förderrunde im Bundesprogramms „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur“ gegeben. Mit 100 Millionen Euro sollen bis 2022 investive Projekte mit überdurchschnittlichem Investitionsvolumen und mit hohem Innovationspotenzial gefördert werden.
https://www.bbsr.bund.de/…/foerderpro…/dl-projektaufruf.html


Top Vorbild: Euer Verein

Die gesellschaftlichen Herausforderungen der Zukunft sind derart komplex, dass sie sich nur im Zusammenspiel vieler Akteure gemeinsam lösen lassen. Daher bündelt der Verein Sportregion Rhein-Neckar Kräfte, wo immer es möglich, nötig und sinnvoll ist – und zwar über die Grenzen dreier Bundesländer hinweg. Auch die Aufgaben und Anforderungen an den Vereinssport sind in den vergangenen Jahren gestiegen. Ebenso die Notwendigkeit, angesichts der gesellschaftlichen Veränderungen mit Kreativität neue Wege zu beschreiten. Daher zeichnen wir getreu dem Motto „Gemeinsam sind wir stärker!“ beim diesjährigen SportAward Rhein-Neckar am 19. November wegweisende, kreative und außergewöhnliche Kooperationsmodelle/-lösungen aus, die die Vereine künftig noch enger zusammenrücken, die Zusammenarbeit der Vereine fördern und Kräfte bündeln.

Wer kann sich bewerben?
Kooperationsmodelle können entweder von den gemeinnützigen Sportvereinen aus der Metropolregion Rhein-Neckar selbst eingereicht oder von Sportkreisen, Fachverbänden und Sportbünden vorgeschlagen werden.

Welche Kooperationsmodelle/-lösungen werden ausgezeichnet?

  • Spiel- oder Wettkampfgemeinschaften
  • Vereine mit einem gemeinsamen Sportangebot
  • Zusammenschlüsse von Vereinen mit dem Zweck
    • einer gemeinsamen Erschließung neuer Zielgruppen/Mitglieder
    • einer gemeinsamen Finanzierung/Realisierung von Einsparpotenzialen
    • einer gemeinsamen Mitgliederverwaltung (z.B. Servicebüro/-stelle)
    • einer gemeinsamen Talentförderung
    • einer engen fachlichen Zusammenarbeit
    • eines gemeinsamen (finanzierten) Hauptamtes
    • gemeinsamer Zukunftsentwicklungen
    • Auf- und Ausbau eines gemeinsamen Netzwerks

„Gemeinsam sind wir stärker!“
„Verein“ kommt von „vereinen“. Und wer sich zusammentut, erreicht mehr.

Hier geht’s zur Bewerbung


Sportbund Rheinhessen zeichnet mit IHK und HWK Firmen aus

„Rheinhessen fit – komm mach mit!“, lautet der Titel des Sportabzeichen-Wettbewerbs für Unternehmen, den der Sportbund Rheinhessen mit der Handwerkskammer (HWK) und der Industrie- und Handelskammer für Rheinhessen (IHK) seit 2016 anbietet. In den Räumen der IHK am Mainzer Schillerplatz war es gestern für die erfolgreichen Sportler 2017 an der Zeit, sich für ihre Leistungen belohnen zu lassen. Beim „Ehrungslunch“ zur Mittagszeit übergaben die Förderer und Initiatoren an die Unternehmen die Pokale und Urkunden. mehr…


Die digitale Welt im Sportverein

Vernetzen, austauschen und voneinander lernen – das sind die Leitgedanken der Netzwerktreffen. Mit diesem Wunsch – voneinander zu lernen – trafen sich am Mittwoch, den 13. Juni, knapp 30 Vertreter aus dem Sport zum 3. Netzwerktreffen mit dem Titel „Die Digitale Welt im Sportverein“ im InfoCenter Rheinkultur in Ludwigshafen. mehr…


1000 Sportler im Einsatz

Eine riesen Sportmeile, Sonnenschein und viele begeisterte Menschen in der Innenstadt – der Rheinland-Pfalz-Tag in Worms war ein voller Erfolg. Egal ob Synchronschwimmer, Handballer, Fechter oder Luftsportler – jeder Sportler trug dazu bei. Rund 1000 Sportler haben an drei Tagen einen großen Teil dazu beigetragen.

Mitmachen dringend erwünscht, das wurde den Besuchern der Nibelungenstadt an den 33 Standplätzen der Sportmeile mit auf den Weg gegeben. Und diese nahmen das gerne an. Vor allem die Wassersportarten hatten einen echten „Run“ auf ihre Angebote. Bei über 30 Grad in der Sonne kein Wunder, dass das kühle Nass geradezu magisch die Gäste anzog. Abtauchen im Tauchcontainer oder baden beim Wasserball waren echte Magnete.

Doch auch alle anderen „Sportaussteller“ hatten keinen Grund, sich über Zulauf zu beschweren. Die Luftsportler begeisterten mit einem Flugsimulator, einem Segelflugzeug und einem Ein-Propeller-Sportgerät. Die Skisportler ließen es sich nicht nehmen eine Sommerskiloipe sowie den Rheinhessenbob zu präsentieren. Handball, Fußball, Badminton, Tennis, Tischtennis, Bungee-Run, Kletterturm des Alpenvereins, inklusive Angebote der Lebenshilfe, Trampolinspringen, Kraftsport, Asiatischer Kampfsport in allen Variationen – kurzum, es gab verteilt über einen Kilometer quer durch das Wormser Innenstadtgebiet eine Attraktion neben der nächsten. Auf dem Barabarossaplatz, dem Ende der Sportmeile, zeigten sich schließlich nochmal fast 35 Vereine. Auf der Bühne des Sportbundes Rheinhessen wurde getanzt, gekämpft, Kunstrad gefahren und noch vieles mehr. Als Krönung hatte der Sport auch noch eine eigene Zugnummer beim großen Festumzug. Als Nummer 46 machte sich der Tross aus rund 100 Sportler unterschiedlichster Couleurs auf durch die Straßen der Nibelungenstadt.

„Wir sind froh und stolz, wie sich unsere Vereine mit uns hier präsentiert haben. Es ist einfach schön zu sehen, wie viel ehrenamtliche Arbeit geleistet wird. Keinem war etwas zu viel, alle hatten sichtlich Spaß“, sagte Helmut von Moltke, Präsident des Sportbundes Rheinhessen. Gleich an seinem ersten Wochenende nach seiner Wahl des Dachverbandes durfte er Ministerpräsidentin Malu Dreyer sowie Staatssekretär Randolf Stich und dem Wormser Oberbürgermeister Michael Kissel die Qualität des rheinhessischen Sports zeigen. Besonders die sehr gute Zusammenarbeit mit der Sportförderung der Stadt Worms und den Mitarbeitern der Staatskanzlei hob er dabei hervor. Einen großen Anteil am Erfolg hatten dabei namentlich Uwe Franz als Sportdezernent der Stadt Worms mit seinem Team unter der Leitung von Sportreferent Gerd Vogt sowie Christoph Häusl und Marcus Stier aus der Staatskanzlei. „Das Team des Sportbundes war voll des Lobes über die Zusammenarbeit. Das gebe ich natürlich gerne weiter.“


„Maggi“ macht Moltke Platz

Ein neuer Präsident, ein emotionaler Abschied des scheidenden Präsidenten, viele neue Gesichter im Vorstand, Satzungsänderungen und eine zunehmend schwierige finanzielle Situation sowie jede Menge Informationen rund um den Sport in Vereinen und Verbänden – die 24. ordentliche Mitgliederversammlung des Sportbund Rheinhessen war zwar keine kurze, aber eine sehr kurzweilige. mehr…


Datenschutz im Verein – was ist zu tun?

In einer Übersicht des Bayerischen Landesamtes für Datenschutzaufsicht haben wir zwei Dateien gefunden, in denen die für Vereine wesentlichen Anforderungen exemplarisch zusammengestellt wurden – ohne Anspruch auf Vollständigkeit. Zu beachten ist daher, dass nicht jeder Verantwortliche pauschal alle diese Anforderungen erfüllen muss und sich auch der Umfang, wie die einzelnen Anforderungen konkret berücksichtigt werden müssen, fallbezogen unterscheidet. In diesen Mustern wird deshalb der vereinfachte Regelfall angenommen.

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Sechs Sportkreise – drei Sportkreistage

Viel anzupacken gab es in den vergangenen Wochen in der Geschäftsstelle. Nicht nur lange Anmeldelisten mussten gepflegt, auch viele Telefongespräche mussten geführt werden um drei Sportkreistage zu organisieren, die zahlreiche Vereinsvertreter mobilisieren sollten. Jetzt gibt es neue Gesichter unter den Sportkreisvorsitzenden. Nachfolgend die Berichte über die Versammlungen. mehr…


Neue Unterstützung für Sportjugend

Die Sportjugend Rheinhessen hat eine neue „Freiwillige“, kurz BfDlerin genannt: Herzlich willkommen Martha Dengel! Sie wird die Geschäftsstelle der Sportjugend unterstützen, z. B. bei der Bearbeitung von Zuschussanfragen der Sportvereine, außerdem wird sie den Verleih der Trendsport- und Spielekisten koordinieren. Wir wünschen Martha viel Spaß bei Ihren Aufgaben!


Vollversammlung der Sportjugend Rheinhessen

Wichtige Entscheidungen mit der Neufassung der Satzung sowie der Wahl der Vorsitzenden standen bei der Vollversammlung der Sportjugend Rheinhessen im Vereinsheim der Fußballer der TSG Pfeddersheim auf der Tagesordnung. Positiv: In allem herrschte Einstimmigkeit bei den Voten. Darüber hinaus zeigte die Jugendabteilung des regionalen Sportbundes, wie sich eine Ehrung zeitgemäß und hilfreich für einen jungen Ehrenamtlichen aufbauen lässt.

Doch das Wichtigste zuerst: Sowohl die Wahl der Vorsitzenden als auch das Votum über die Abstimmung der Neufassung der Satzung erhielten volle Zustimmung der Delegierten. Unter den Augen von Präsident Magnus Schneider und dem Wormser Sportdezernent Uwe Franz präsentierte sich die rheinhessische Jugend einig und überzeugend. Setna C. Barclay, seit sechs Jahren an der Spitze der Sportjugend, stellte sich erneut zur Wahl – und bekam alle Stimmen, abgesehen von ihrer eigenen Enthaltung. „Die Einstimmigkeit freut mich und zeigt, dass wir den richtigen Weg bisher gegangen sind“, so Barclay. Nicht ohne Stolz verwies sie auf einige Meilensteine der vergangenen Legislaturperiode, zu denen die Landesjugendsportfeste in Ingelheim und Bingen ebenso gehörten wie die Umstrukturierung der Sportjugend auf der Geschäftsstelle. Unter anderem werden seit vergangenem Jahr die Ausbildungen in neuer, frischer Fassung durchgeführt. Zeitintensive Wochenendlehrgänge sind zeitgemäßen Tagesveranstaltungen gewichen. Darüber hinaus wird die Übungsleiter-C-Ausbildung, Profil Kinder- und Jugend, vom Landessportbund übernommen. Barclay wertet das als „folgerichtig, sind wir als regionaler Sportbund doch zuständig für die C-Ausbildung und unmittelbarer Ansprechpartner für unsere Vereine“. Neue Freizeitkonzepte sowie angepasste Fortbildungsinhalte beschreiben weiter den neuen Weg.

Vollversammlung Sportjugend Rheinhessen

All diese Neuerungen benötigen natürlich auch entsprechende personelle Ressourcen. In diesem Bereich könnte es schon bald Zuwachs auf der Geschäftsstelle geben, hofft Barclay. „Wir haben einen Antrag für einen Bildungsreferenten gestellt.“ Ab einer gewissen Anzahl an bezuschussten Teilnehmertagen gibt es die Möglichkeit, über das Landesamt für Jugend Mittel für eine zusätzliche Stelle zu bekommen. Der Sport in Rheinland-Pfalz hat in den vergangenen Jahren so jeweils drei dieser Stellen erhalten. Nutznießer bisher war allein die Sportjugend des Landessportbundes. Barclay: „Wir wollen die drei Stellen jetzt prozentual auf die vier Sportjugenden aufteilen.“ Nun stehen zeitnah Gespräche an, wie die Mittel verteilt werden.

Die Neufassung der Satzung stellte Vanessa Reis, Abteilungsleiterin der Sportjugend Rheinhessen, vor. Neben vielen kleineren redaktionellen Änderungen sind es vor allem die Verschlankung des Vorstandes sowie die Möglichkeit, in Umlaufverfahren Entscheidungen herbeizuführen, die ins Auge fallen. Reis: „Wir passen uns den neuen Kommunikationswegen ein Stück weit an.“ Nach konstruktiver Diskussion stimmten alle Delegierten für die Neufassung.

Vollversammlung Sportjugend Rheinhessen

Neu ist auch die Ehrung „junges Ehrenamt im Sport“. Wer sich im Verein oder Verband einsetzt, kann künftig auch für kleinere Projekte und Einsätze geehrt werden. Neben der Urkunde winkt dabei auch ein Nachweis über ehrenamtliches Engagement, dass die Kinder und Jugendlichen ihrem Lebenslauf beilegen können. Barclay: „Damit wird ein Anreiz fürs Ehrenamt geschaffen und gleichzeitig eine sinnvolle Belohnung gegeben.“ Das scheidende Vorstandsmitglied Benedict Arnold sowie die zweite Vorsitzende Sabine Sigmund kamen danach in den Genuss, diese Ehrung zu erhalten. Barclay lobte beide für ihren unermüdlichen Einsatz für die Vereine in Rheinhessen.

Die absolut harmonische und von Inhalten geprägte Sitzung endete nach gut zwei Stunden.

Bericht: Thorsten Richter
Bilder: Sportbund Rheinhessen


Schule in Bewegung – Motto war Programm

Auch für das Jahr 2018 gilt: Auf die nächsten Sportstunden dürfen sich die Schüler in Rheinhessen besonders freuen. Etwa 220 Lehrerinnen und Lehrer nutzten die Chance, sich beim Sportbund Rheinhessen und seinen Partnern für die kommenden Sportstunden fit zu machen. „Schule in Bewegung“ lautete das Motto des 6. Lehrertages. Und dieses Motto war Programm. Die Lehrkräfte durften selbst probieren, wie es ist, Sport über Tische und unter Bänken im Klassensaal zu machen. In Theorie und Praxis wurden den Teilnehmern Trends, Erkenntnisse und Beispiele für ihre tägliche Arbeit angeboten. Mitmachen war in vielen der 40 überwiegende praxisorientierten Workshops ausdrücklich erwünscht.

Zusammen mit den hauptamtlichen Mitarbeitern und mit tatkräftiger Unterstützung ihres Präsidiums sowie des Rheinhessischen Turnerbundes (RhTB), dem Deutschen Sportlehrerverband RLP (DSLV), Lotto RLP und dem Institut für Sportwissenschaft der Uni Mainz stemmte der Sportbund die Organisation – wie immer auf den Punkt.

Lehrertag 2018

Thomas Biewald, Leiter des Ressorts Ausbildung beim Sportbund Rheinhessen, freute sich über die sehr große Nachfrage nach den Teilnehmerplätzen beim Lehrertag. „Am besten geht Schulsport mit einer großen Portion Spaß an der Sache!“ Prof. Dr. W. Schöllhorn begrüßte als „Hausherr“ der Universität. Er schlug vor zu versuchen, die Barrieren im Kopf aufzubrechen, damit frischer Geist Platz hat. Das geht natürlich am besten durch einen Schulsport, der ein Gegenpol zu den „bewegungsarmen“ Fächern bildet. Im Prinzip kann jeder Sport erfinden und weiterentwickeln, so Prof. Dr. Tim Bindel in seinem Zentralvortrag. Sein Plädoyer an die Lehrerinnen und Lehrer: Versucht mit den Kindern Sport kreativ zu gestalten, um aus starren Formen herauszukommen. „Eventuell entwickelt sich am Ende sogar ein Trend.“ Als Beispiel nannte er Headis, eine Mischung aus Kopfball und Tischtennis.

Für alle, die nach Mainz gekommen waren, galt es dann, bei einer Auswahl von 40 Workshops zu erfahren, was es an neuen Ideen, Trendsportarten und neuesten Methoden und Trainingsformen zu entdecken gab. Moderne Übungen für die unterschiedlichsten Sportarten, aber auch theoretisches Hirnfutter zu den verschiedensten schulrelevanten Themen – das Angebot war vielfältig. Und es kam an, wie die Rückmeldungen zeigten. Drei Kurse plus Zentralvortrag konnte jeder besuchen. Magnus Schneider, Präsident des Sportbundes Rheinhessen: „Der Lehrertag ist eine echte Erfolgsgeschichte bei uns, die wir gerne fortschreiben möchten.“ Zu entdecken gab es viel. Zum Beispiel beim Workshop: „Über Tische und Stühle“. Im Workshop wurden Wollschnüre zwischen den Stühlen gespannt, die eine Alarmanlage aus Laserstrahlen darstellten. Berührte jemand die Schnur, ging die Alarmanlage los und alle Kinder brüllten laut wie eine Sirene. Das machte auch den probierenden Lehrern sichtlich Spaß.

Über Tische und Stühle

Im Workshop „Gemeinsam sind wir stark“ ging es um Teamspiele zur Unterstützung der Klassengemeinschaft. Nicht jeder hat das Selbstbewusstsein beziehungsweise das Selbstvertrauen, eine oder mehrere Niederlagen hintereinander klaglos wegzustecken. Was liegt näher als Spiele zu spielen, in denen es keine Verlierer gibt. Es gibt diese Spiele und 23 Arbeitskreisteilnehmer testeten diese gemeinsam und hatten Spaß daran.

Im Workshop „Outdoor Fit Camp“ ging es raus aus der Turnhalle, rein in die Natur. Mauern, Treppen, Bänke, aber auch ein Spielplatz mit Schaukeln und Wippen ist bestens für ein Outdoor Fit Camp geeignet. 21 Lehrerinnen und Lehrer ließen sich motivieren und mobilisieren. In jedem Workshop steckte eine große Portion dessen, was sich Schüler wünschen – rennen, toben und dabei unbemerkt etwas für ihre Gesundheit und Koordinationsfähigkeit zu tun. „2020 wird es den nächsten Lehrertag geben“, hielt Biewald am Ende nicht nur deshalb fest.

Bericht: Thorsten Richter
Bilder: Sportbund Rheinhessen


Trauer-App

Der Landesarbeitskreis „Kirche und Sport“ des LSB (in dem auch der Sportbund Rheinhessen mit Rainald Kauer eingebunden ist) hat eine Trauer-App für Übungsleiter herausgebracht. Auch wenn jedem Verein zu wünschen ist, diesen Service nie zu brauchen, weiß jeder im Sport von Gefahren und Schicksalsschlägen rund um Wettkämpfe und Training. „Mit dieser App sind wir tief im seelsorgerischen Bereich aktiv“, machte der Landauer Pfarrer Ralf Neuschwander, Vorsitzender des Landesarbeitskreises, deutlich.

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Kirche und Sport

Zum Landessportbund Rheinland-Pfalz gehören mehr als 6.100 Vereine mit gut 1,6 Millionen Mitgliedern. Und natürlich auch Landeskirchen und Bistümer, deren Gebiet auch über das Bundesland Rheinland-Pfalz hinausreicht. Thorsten Richter, stellvertretender Geschäftsführer des Sportbundes Rheinhessen, führte ein Interview mit Rainald Kauer, Vertreter des Sportbundes Rheinhessen im Landesarbeitskreis Kirche und Sport. mehr…


Spielesammlung für die Kinder- und Jugendarbeit

Ihr seid auf der Suche nach Ideen für die nächste Freizeit, das nächste Spielfest oder eine Übungsstunde? Dann schaut euch unsere Spielesammlung für die Kinder- und Jugendarbeit an. Wir haben eine kleine Auswahl für euch zusammen gestellt – ob Spiele für die Halle, für Gruppen, zur Entspannung oder fürs Gelände – hier findet ihr Anregungen. mehr…


Qualitätssiegel „SENIORENFREUNDLICHER SPORTVEREIN“

Drei Sportvereine des Sportbundes Rheinhessen haben das Qualitätssiegel „SENIORENFREUNDLICHER SPORTVEREIN“, die Auszeichnung für vorbildliche Seniorenarbeit im Sport, für weitere vier Jahre verliehen bekommen. Wir gratulieren sehr herzlich den Vereinen „Budenheimer Sportgemeinschaft 1960 e.V.“, „Turngemeinde 1886 Budenheim e.V.“ und „Turnverein 1888 Udenheim e.V.“

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Sportbund Rheinhessen mit guten Nachrichten für Vereine und Verbände: Zuschuss für kleine Baumaßnahmen erhöht

Der Hauptausschuss des Sportbundes Rheinhessen hat sich in allen Beschlüssen einstimmig gezeigt. Sowohl die Planung einer Sportstiftung Rheinhessen als auch der Nachtragshaushalt wurden von den Vertretern der Fachverbände ohne Gegenstimme freigegeben. Zufrieden zeigten sich die Anwesenden über die angelaufene Ehrenamtskampagne, die der Sportdachverband im September zur Stärkung des Ehrenamtes gestartet hat. Darüber hinaus wurde mit Helmut Graf von Moltke ein neuer Vizepräsident kommissarisch bestimmt – auch hier gab es keine Gegenstimme.

Schatzmeister Frank Müller hatte an diesem Abend den mit Abstand schönsten Part zu erledigen. „Wir haben gut gewirtschaftet und möchten nun unsere Mitglieder davon profitieren lassen“, sagte er.

Frank Müller, Schatzmeister Sportbund Rheinhessen

Erfolge im Marketing sowie eine Sonderausschüttung von Lotto waren nur ein Grund für den Nachtragshaushalt. Müller durfte den Delegierten somit den Beschlussvorschlag vorlegen, sowohl Vereinen als auch Verbände eine zusätzliche Finanzspritze zu geben. Aus Eigenmitteln war es dem Sportbund Rheinhessen möglich, die Fördersumme für kleine Baumaßnahmen von 20 Prozent auf 35 Prozent zu erhöhen. Auf die Fachverbände werden über die Schlüsselzuweisungen des Landes hinaus weitere 18000 Euro aus Eigenmitteln des Dachverbandes an die Fachverbände fließen. „Solche zusätzlichen Förderungen sind nicht mehr möglich, wenn wir nach einer Fehlbedarfsfinanzierung unsere Gelder des Landes erhalten“, verwies Schneider mit Blick aktuell geführte Diskussionen. Der Saal reagiert erwartungsgemäß mit sorgenvoller Stille. Eine deutliche Empfehlung sprachen die Delegierten der Fachverbände in Bezug auf die geplante Sportstiftung Rheinhessen aus. Ohne Gegenstimme und Diskussion votierten die Anwesenden für den Aufbau einer solchen Stiftung, ähnlich der Stiftung des Sportbundes Pfalz, die eine solche seit rund 10 Jahren betreibt. „Damit wollen wir dauerhaft den Sport in unserer Region fördern und neue Wege für den Sport in der Region erschließen“, so Schneider.

Eine wichtige Personalentscheidung stand des Weiteren auf der Tagesordnung. Nach dem plötzlichen Tod des Vizepräsidenten und designierten Nachfolgers von Schneider, Reinhold Heinz, Anfang dieses Jahres, war es jetzt soweit, einen Nachfolger für das Amt zur Wahl zu stellen. Diese Wahl kann allerdings nur kommissarisch erfolgen, laut Satzung werden die Präsidiumsmitglieder endgültig durch die Mitgliederversammlung gewählt. Der Hauptausschuss springt für kommissarische Notwendigkeiten ein. Das war hier der Fall und mit Helmut Graf von Moltke ist es dem Sportbund Rheinhessen gelungen, einen ausgewiesenen Fachmann und äußerst erfahrenen Sportfunktionär für dieses Amt zu gewinnen. Der 55-Jährige vierfache Vater ist seit Mai bereits in das Geschehen des Präsidiums eingebunden und freute sich nun über einen einstimmigen Beschluss für seine Person. Und Schneider kündigte an, dass „der frisch Gewählte für mich auch ein heißer Kandidat für meine Nachfolge ist“.

Helmut Graf von Moltke

Positive Rückmeldungen gab es letztlich auch noch für einen kleinen Film, der im Zuge der Ehrenamtskampagne entstanden ist. Ehrenamtlich unterstützt von den ConTeam sowie KemWeb aus Mainz wurde die Kampagne zur Förderung des so wichtigen Ehrenamtes in der Region vorangebracht. Die Vereine und Verbände hatten diese seit dem Start im September mit viel Lob und Unterstützung bedacht. Die Sichtbarkeit der Kampagne insbesondere in den sozialen Medien hervorgehoben.

Schneider informierte in seinen Ausführungen darüber hinaus noch über die wichtigsten Termine im kommenden Jahr. Zentrale Momente werden der Rheinland-Pfalz-Tag vom 1. bis 3. Juni in Worms sein. Hier ist der Sportbund Rheinhessen gemeinsam mit der Stadt Worms federführend für die Sportmeile zuständig. Im Mittelpunkt von allem steht außerdem der Sonntag, 27. Mai, wenn im KinG in Ingelheim die Mitgliederversammlung stattfinden wird. Schneider betonte dabei erneut: „Ich trete nicht mehr zur Wahl an.“ Bis es soweit ist, wird der aktuelle Präsident jedoch noch seine sechs Sportkreise wegen deren Sportkreistagen bereisen und die Mitglieder vor Ort über aktuelle Entwicklungen und Aufgaben in Rheinhessen informieren. Ein wichtiger Tagesordnungspunkt wird in diesem Zusammenhang jeweils die Wahl des Sportkreisvorsitzenden sein.

Berthold Schick (l.) staunte nicht schlecht, als er beim Hauptausschuss des Sportbundes Rheinhessen plötzlich seinen Namen hörte und seine lange Liste der ehrenamtlichen Verdienste auf der Leinwand erschien. Der Fußballfunktionär von der Nahe, in Rheinhessen als Stellvertretender Sportkreisvorsitzender in Bad Kreuznach gewählt und aktiv, erhielt aus den Händen von Präsident Magnus Schneider und Vizepräsidentin Nicole Muth die Ehrenplakette des Landessportbundes. Schick begann 1977 als Jugendtrainer beim TuS Boos sein Wirken und engagierte sich bis 2009 im Jugendfußball auf Kreis- und Verbandsebene, unter anderem rund zehn Jahre lang als Vorsitzender des Kreisjugendausschusses. Seit 2009 unterstützt er Präsidiumsmitglied Karl-Heinz Weyand im Sportkreis Bad Kreuznach als dessen Stellvertreter.


Bestandserhebung läuft unter www.sportportal-rheinhessen.de

Vereinsdaten pflegen, Bestandsdaten melden und die Übungsleiter zur Bezuschussung eingeben – unter www.sportportal-rheinhessen.de ist all das online möglich. Die Meldung erfolgt aufgrund des DOSB-Beschlusses weiter nach Jahrgängen. Eine Liste mit Softwareanbieter, die den Import zu unserer Software „IntelliVerband“ unterstützen, finden Sie im Sportportal auf der Startseite. mehr…