Marathon-Spendenaktion sammelt Spende in Marathon-Höhe

Netzwerk „LebensLauf“, offizielle Charity des Mainzer Laufevents, übergibt über 42 195 Euro

Es ist der absolute Spendenrekord der bisherigen Benefizaktion zum Gutenberg-Marathon Mainz. Die Partner des „LebensLauf“ überreichten in den Räumen der Johanniter Unfallhilfe Regionalverband Rheinhessen 42.844,54 Euro an insgesamt 17 Institutionen. Der Großteil des Geldes, ca. 17.500 Euro, geht an „Kidicare“, ein Projekt der Johanniter Mainz für schwerstkranke Kinder. Der Rest wird aufgeteilt an jene Institutionen, die in den Vorjahren als Hauptempfänger bedacht worden waren. Damit bleiben alle im Netzwerk zusammen und profitieren auch noch in den Jahren nach der Hauptförderung von den Spenden. „Es ist uns wichtig, nicht nur einmalig für sie da zu sein“, sagt Karin Augustin, Ehrenpräsidentin des Sportbundes Rheinhessen und ergänzt nicht ohne Stolz. „Erstmals haben wir es geschafft, die Marathon-Distanz als Spendensumme zu sammeln.“ Darüber hinaus ist mit “Herzenssache”, der Kinderhilfsaktion von SWR, SR und Sparda-Bank, eine strahlkräftige Organisation dazugekommen.
Der „LebensLauf“, die offizielle Charity-Aktion des Gutenberg Marathon Mainz, sorgte 2018 wieder für außergewöhnliche Momente. Höhepunkt war einmal mehr der Aktionstag auf dem Gutenbergplatz einen Tag vor dem Laufevent in der Landeshauptstadt. Oliver Mager, Thomas Neger, die Meenzer Schwellköpp, Kadin Kalca mit orientalischem Tanz oder A.C.I.M. mit Streetdance, viele bekannte Künstler und Gruppen unterstützen den guten Zweck auf der Showbühne mit einem unterhaltsamen Mix aus Musik und Sport – darüber hinaus informierten viele soziale Institutionen aus Mainz und Umgebung über ihre Arbeit. Erstmals mit im “LebensLauf”-Netzwerk vertreten ist 2018 “Herzenssache”, die Kinderhilfsaktion von SWR, SR und Sparda-Bank. Sie gibt rund 10.000 Euro mit in die Spendenaktion ein, die an den Verein „Trauernde Eltern und Kinder e. V.“ fließen.
Ziele des „LebensLaufs“
Der „LebensLauf“ sammelt Spenden für ausgewählte Mainzer Institutionen. Neben der Spendensammelaktion sollen die Institutionen auch der Öffentlichkeit bekannt gemacht und ihre Arbeit vorgestellt werden. Jede Spende und jede Berichterstattung trägt zum Erfolg des „LebensLauf“ bei.
Das ist der “LebensLauf”
Als offizielle Benefizaktion des Mainzer Gutenberg Marathons ist der „LebensLauf“ zu einer festen Institution geworden. Er hilft Organisationen, eine besondere Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit zu erhalten und Unterstützung zu bekommen“, führt Karin Augustin, Ehrenpräsidentin des Sportbundes Rheinhessen, der Presse gegenüber aus. Der „LebensLauf“ setze sich aus mehreren Elementen zusammen. Über einen Spendenbrief, Abgabe von T-Shirts, den Aktionstag, das Kaffee-und-Kuchen-Zelt sowie den Ekiden-Lauf werden Spenden für den guten Zweck gesammelt. Alle Spenden des Tages fließen ohne Umwege in den Topf, aus dem alle Institutionen ihren Anteil bekommen.

Der Begünstigte: “Kidicare”
2018 fördert die offizielle Charity-Veranstaltung des Gutenberg Marathon Mainz, der „LebensLauf“, ein Projekt für schwerstkranke Kinder. Das gaben die Partner der Benefizaktion gestern in den Räumen der Johanniter in Mainz-Bretzenheim bekannt. „Kidicare“ nennt sich die geförderte Initiative der Johanniter, die am 1. September 2000 als Teil der Johanniter-Unfall-Hilfe e.V., Regionalverband Rheinhessen, gegründet worden ist. Die Kinder und Jugendlichen, die aufgrund ihrer Erkrankung sonst in Krankenhäusern, Hospizen oder Heimen leben müssten, können so zuhause in ihrer gewohnten Umgebung in einer 1:1-Betreuung versorgt werden. Mit dem Erlös der „LebensLauf“-Spenden möchte „Kidicare“ eine spezielle Ferienbetreuung für die betroffenen Kinder und deren Familien aufbauen.
Das Netzwerk des „LebensLaufs“
Der „LebensLauf“ wird getragen vom Sportbund Rheinhessen, der Landesärztekammer Rheinland-Pfalz, der Sparda-Bank Südwest und der Lotto Rheinland-Pfalz Stiftung, von der Landeshauptstadt Mainz, dem Ministerium für Bildung Rheinland-Pfalz sowie dem „Ärztefanclub Mainz 05“ und „Mainz 05 hilft e.V.“. Eine besondere Unterstützung erfährt er durch die Werbewerkstatt Mainz, Mainzer Stadtwerke und dem Mainzer City-Management. 2018 erstmals mit dabei ist die “Herzenssache”, die Kinderhilfsaktion von SWR, SR und Sparda-Bank.

Pressekontakt:
Thorsten Richter
Stellvertretender Geschäftsführer
Sportbund Rheinhessen
Fon: 06131 – 28 14 208
Mail: t.richter@sportbund-rheinhessen.de


Lotto Rheinland-Pfalz meldet knapp 1,2 Millionen Euro Jahresüberschuss für 2017

Koblenz. Mit einem Umsatz von rund 363 Millionen Euro und einem Jahres-Überschuss von annähernd 1,2 Millionen Euro hat Lotto Rheinland-Pfalz das Jahr 2017 abgeschlossen. Das hat das Unternehmen im Rahmen einer Bilanz-Pressekonferenz mitgeteilt.
„2017 hat uns zwar ein Umsatzminus von 6,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahr beschert, dennoch können wir mit der Bilanz des Jahres zufrieden sein“, fasste Lotto-Geschäftsführer Jürgen Häfner zusammen und erläuterte: „Das Umsatzminus war kein rheinland-pfälzisches Phänomen, sondern eine bundesweite Entwicklung.“ So gab es im Jahr 2017 weniger hohe Jackpots, die in der Regel zu höheren Spieleinsätzen führen – sowohl im klassischen Lotto 6aus49 als auch im Eurojackpot.
Ganz anders sieht es im laufenden Geschäftsjahr 2018 aus, das mit zwei längeren Jackpot-Phasen in der Lot-terie Eurojackpot zu einem derzeitigen Umsatzplus von über drei Prozent geführt hat.
Das Glücksspielunternehmen hat im Jahr 2017 viel Po-sitives erreicht, unter anderem die erfolgreiche Ein-führung der neuen Jahresendlotterie Neujahrs-Million, deren 250.000 Lose aus dem Stand abver-kauft wurden.
Außerdem konnte Lotto Rheinland-Pfalz durch spar-sames und umsichtiges Wirtschaften, motivierte Mit-arbeiterinnen und Mitarbeiter sowie starke Produkte ein mehr als solides Jahr absolvieren und eine ordent-liche Bilanz hervorbringen. Das hob auch der Auf-sichtsratsvorsitzende, Finanz-Staatssekretär Dr. Ste-phan Weinberg hervor: „In einem anspruchsvollen Marktumfeld hat das Unternehmen über 200 Millio-nen Euro an glückliche Gewinner ausgeschüttet. Dem Land Rheinland-Pfalz wurden mehr als 117 Millionen Euro an Steuern und Abgaben zur Verfügung gestellt, die dem Gemeinwohl zugutekommen.“
Auch für die Spielteilnehmer war 2017 erfolgreich. Insgesamt fünf Tipper wurden zu Millionären. Den größten Geldbetrag mit über 50 Millionen Euro – und damit den höchsten Lotteriegewinn in der rheinland-pfälzischen Geschichte – sicherte sich ein Eurojackpot-Spieler aus der Pfalz. „Wir freuen uns, dass wir im vergangenen Jahr insgesamt 49 Spielteilnehmern gra-tulieren durften, die 100.000 Euro und mehr gewon-nen haben“, berichtete Geschäftsführer Häfner.
Gewinner waren aber nicht nur die Spielteilnehmer und das Land, sondern auch viele Organisationen des Gemeinwohls in Rheinland-Pfalz. So flossen aus den Erträgen der Lotterien GlücksSpirale, Sieger-Chance und BINGO! insgesamt rund 4,6 Millionen Euro direkt an zahlreiche Nutznießer.
Dies sind bei der GlücksSpirale neben den Vertretern aus dem Sport (Deutscher Olympischer Sportbund, Stiftung Deutsche Sporthilfe, Landessportbund Rhein-land-Pfalz und Stiftung Sporthilfe Rheinland-Pfalz) die Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrts-pflege, die Deutsche Stiftung Denkmalschutz, die Stif-tung Natur und Umwelt Rheinland-Pfalz und der Lan-desmusikrat Rheinland-Pfalz. Bei BINGO! neben der Stiftung Natur und Umwelt noch das Entwicklungspo-litische Landesnetzwerk (ELAN).
„Dieses soziale Engagement ist es, das Lotto Rhein-land-Pfalz von den privaten Mitbewerbern klar ab-grenzt“, unterstrich Dr. Weinberg den Vierklang des Unternehmens als Partner des Sports, Förderer der Kultur sowie Unterstützer von sozialen Initiativen und von Umweltprojekten.
Dennoch steht das Unternehmen auch vor großen Herausforderungen, denn illegale Glücksspielanbieter aus dem Ausland machen den staatlichen Lotterieun-ternehmen zu schaffen. „Ohne dass es die Verbrau-cher auf den ersten Blick merken, bieten Unterneh-men wie Lottoland, Tipp24 oder Lottohelden im In-ternet Wetten auf das deutsche Lotto oder Eurojack-pot an. Es sieht so aus, als ob man legal am staatli-chen Angebot teilnimmt – dies ist aber nicht der Fall“, führte Dr. Weinberg aus. „Diese Anbieter“, so der Aufsichtsratsvorsitzende, „sitzen in Steueroasen und geben keinen Cent an Steuern und Abgaben für das Allgemeinwohl ab“.
Er appellierte an die anderen Bundesländer, den Glücksspielstaatsvertrag dahingehend zu überarbei-ten, dass in diesem Bereich Rechtssicherheit herrscht und das Lotteriemonopol gesichert bleibt.
Der terrestrische Vertrieb über die rund 940 Lotto-Annahmestellen war auch im vergangenen Jahr das Herzstück des Unternehmens. Über 90 Prozent der Spieleinsätze wurden dort erzielt. „Wir sind der größ-te Filialist in Rheinland-Pfalz und in jeder vierten Orts-gemeinde vertreten“, sagte Geschäftsführer Jürgen Häfner: „Damit erfüllt unser Unternehmen auch einen enorm wichtigen strukturpolitischen Auftrag.“
Um auf dem stetig wachsenden elektronischen Markt konkurrenzfähig zu bleiben, war Lotto Rheinland-Pfalz aber auch im Internet erfolgreich: So lag der Spielein-satz in diesem Bereich im vergangenen Jahr bei über 19 Millionen Euro und erreichte damit den höchsten Wert, seitdem das Unternehmen seine Spielangebote auch online anbietet.


Projektaufruf 2018

Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur“. Am 31. Juli 2018 hat Bundesinnenminister Horst Seehofer den Startschuss für die dritte Förderrunde im Bundesprogramms „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur“ gegeben. Mit 100 Millionen Euro sollen bis 2022 investive Projekte mit überdurchschnittlichem Investitionsvolumen und mit hohem Innovationspotenzial gefördert werden.
https://www.bbsr.bund.de/…/foerderpro…/dl-projektaufruf.html


Seniorenberater/in – Grundlagen für die Seniorenarbeit im Sportverein

Die Anzahl der Älteren ab 50 Jahre wächst stetig, auch in den Sportvereinen. Gerade ältere Menschen haben ein Bedürfnis nach mehr Geselligkeit. Daher ist es wichtig, für sie nicht nur altersgerechte Sportangebote, sondern auch gesellige Angebote anzubieten. Dieses Angebot ist für Personen, die sich verantwortungsvoll in die Seniorenarbeit im Sportverein einbringen möchten. Inhalte sind u. a.: Aufgaben des/der Seniorenberaters/in sowie deren rechtliche Stellung im Verein; medizinische Besonderheiten bei Senioren; kleine Spiele; Einblicke in die Ergotherapie; Ernährungsgrundlagen; Gedächtnistraining. Diese Veranstaltung ist in zwei Einheiten geteilt. Die LE der Seniorenberater-Veranstaltung werden zur Verlängerung der Übungsleiterlizenz „Breiten- und Freizeitsport“ bzw. mit jeweils vier LE pro Ausbildungstag zur Verlängerung der Vereinsmanager-C-Lizenz anerkannt.

 

Termin BUF2018-06: Samstag, 20.10.2018 (Teil 1), 09:00 – 16:30 Uhr

Termin BUF2018-07: Samstag, 27.10.2018 (Teil 2), 09:00 – 16:30 Uhr

Ort: Mainz

Kosten: je 30 €

Dauer:  je 8 LE

Anmeldung hier…


Top Vorbild: Euer Verein

Die gesellschaftlichen Herausforderungen der Zukunft sind derart komplex, dass sie sich nur im Zusammenspiel vieler Akteure gemeinsam lösen lassen. Daher bündelt der Verein Sportregion Rhein-Neckar Kräfte, wo immer es möglich, nötig und sinnvoll ist – und zwar über die Grenzen dreier Bundesländer hinweg. Auch die Aufgaben und Anforderungen an den Vereinssport sind in den vergangenen Jahren gestiegen. Ebenso die Notwendigkeit, angesichts der gesellschaftlichen Veränderungen mit Kreativität neue Wege zu beschreiten. Daher zeichnen wir getreu dem Motto „Gemeinsam sind wir stärker!“ beim diesjährigen SportAward Rhein-Neckar am 19. November wegweisende, kreative und außergewöhnliche Kooperationsmodelle/-lösungen aus, die die Vereine künftig noch enger zusammenrücken, die Zusammenarbeit der Vereine fördern und Kräfte bündeln.

Wer kann sich bewerben?
Kooperationsmodelle können entweder von den gemeinnützigen Sportvereinen aus der Metropolregion Rhein-Neckar selbst eingereicht oder von Sportkreisen, Fachverbänden und Sportbünden vorgeschlagen werden.

Welche Kooperationsmodelle/-lösungen werden ausgezeichnet?

  • Spiel- oder Wettkampfgemeinschaften
  • Vereine mit einem gemeinsamen Sportangebot
  • Zusammenschlüsse von Vereinen mit dem Zweck
    • einer gemeinsamen Erschließung neuer Zielgruppen/Mitglieder
    • einer gemeinsamen Finanzierung/Realisierung von Einsparpotenzialen
    • einer gemeinsamen Mitgliederverwaltung (z.B. Servicebüro/-stelle)
    • einer gemeinsamen Talentförderung
    • einer engen fachlichen Zusammenarbeit
    • eines gemeinsamen (finanzierten) Hauptamtes
    • gemeinsamer Zukunftsentwicklungen
    • Auf- und Ausbau eines gemeinsamen Netzwerks

„Gemeinsam sind wir stärker!“
„Verein“ kommt von „vereinen“. Und wer sich zusammentut, erreicht mehr.

Hier geht’s zur Bewerbung


Noch Plätze frei: DOSB-Vereinsmanager C-Lizenz/Kompaktausbildung

Den Mitarbeiter/innen, die in den Vorständen bzw. in weiteren Führungsgremien der Vereine und Verbände tätig sind, bietet sich mit der Vereinsmanager C-Ausbildung die Möglichkeit, sich vielseitig zu qualifizieren. Vermittelt werden grundlegende Inhalte aus den Bereichen Finanzen/Steuern, Führung und Zusammenarbeit im Sportverein/-verband, Jugendarbeit, Recht, Haftungsfragen, Öffentlichkeitsarbeit, Marketing/Sponsoring, Sportentwicklung, Vereins-/Verbandsorganisation, EDV im Verein/Verband, Veranstaltungsmanagement, Sportversicherung. Der Lehrgang stellt organisatorisch und inhaltlich eine selbstständige Einheit dar und wird mit einer theoretischen Prüfung sowie einer Projektarbeit abgeschlossen. Nach erfolgreicher Teilnahme wird die DOSB-Vereinsmanager C-Lizenz verliehen.

Termine:
17.-19.08.2018 (Teil 1)
07.-09.09.2018 (Teil 2)
21.-23.09.2018 (Teil 3)
12.-14.10.2018 (Teil 4)
16.-18.11.2018 (Teil 5)
07.-09.12.2018 (Teil 6 mit Prüfung)

Freitag von 18:00-20:30 Uhr; Samstag von 09:00-18:00 Uhr; Sonntag von 09:00-16:15 Uhr

Ort: Mainz

Kosten: 180 € für Mitglieder rheinland-pfälzischer Sportvereine, 360 € für Vereinsmitglieder anderer
Bundesländer, (das Mittagessen übernimmt der Sportbund Rheinhessen)
Hinweis: Eine Anerkennung nach dem rheinland-pfälzischen Bundesfreistellungsgesetz (BFG) ist
beantragt.

Meldeschluss: 10 Tage vor Beginn

Info und Anmeldung: Sportbund Rheinhessen, Mainz
Petra Bastian, Tel.: 06131-2814201, www.sportbund-rheinhessen.de


Intensivkurs Sport im Ganztag

Termin: 18. August 2018 – Ort: Heinrich-Mumbächer-Schule in Mainz-Bretzenheim – Zeit: 09.00 Uhr bis 16.30 Uhr. Der Kurs richtet sich an Vereine, die an einer Ganztagsschule tätig sind oder ein Sportangebot an einer Ganztagsschule anbieten möchten. Inhaltliche Schwerpunkte sind Didaktik und Methodik, Spielvariationen und die Aufgabe und Rolle des Übungsleiters. Wir vermitteln an einem Tag in Theorie und Praxis, wie man ein solches Angebot erstellt und interessant gestaltet. mehr…


Sportbund Rheinhessen zeichnet mit IHK und HWK Firmen aus

„Rheinhessen fit – komm mach mit!“, lautet der Titel des Sportabzeichen-Wettbewerbs für Unternehmen, den der Sportbund Rheinhessen mit der Handwerkskammer (HWK) und der Industrie- und Handelskammer für Rheinhessen (IHK) seit 2016 anbietet. In den Räumen der IHK am Mainzer Schillerplatz war es gestern für die erfolgreichen Sportler 2017 an der Zeit, sich für ihre Leistungen belohnen zu lassen. Beim „Ehrungslunch“ zur Mittagszeit übergaben die Förderer und Initiatoren an die Unternehmen die Pokale und Urkunden. mehr…


Die digitale Welt im Sportverein

Vernetzen, austauschen und voneinander lernen – das sind die Leitgedanken der Netzwerktreffen. Mit diesem Wunsch – voneinander zu lernen – trafen sich am Mittwoch, den 13. Juni, knapp 30 Vertreter aus dem Sport zum 3. Netzwerktreffen mit dem Titel „Die Digitale Welt im Sportverein“ im InfoCenter Rheinkultur in Ludwigshafen. mehr…


1000 Sportler im Einsatz

Eine riesen Sportmeile, Sonnenschein und viele begeisterte Menschen in der Innenstadt – der Rheinland-Pfalz-Tag in Worms war ein voller Erfolg. Egal ob Synchronschwimmer, Handballer, Fechter oder Luftsportler – jeder Sportler trug dazu bei. Rund 1000 Sportler haben an drei Tagen einen großen Teil dazu beigetragen.

Mitmachen dringend erwünscht, das wurde den Besuchern der Nibelungenstadt an den 33 Standplätzen der Sportmeile mit auf den Weg gegeben. Und diese nahmen das gerne an. Vor allem die Wassersportarten hatten einen echten „Run“ auf ihre Angebote. Bei über 30 Grad in der Sonne kein Wunder, dass das kühle Nass geradezu magisch die Gäste anzog. Abtauchen im Tauchcontainer oder baden beim Wasserball waren echte Magnete.

Doch auch alle anderen „Sportaussteller“ hatten keinen Grund, sich über Zulauf zu beschweren. Die Luftsportler begeisterten mit einem Flugsimulator, einem Segelflugzeug und einem Ein-Propeller-Sportgerät. Die Skisportler ließen es sich nicht nehmen eine Sommerskiloipe sowie den Rheinhessenbob zu präsentieren. Handball, Fußball, Badminton, Tennis, Tischtennis, Bungee-Run, Kletterturm des Alpenvereins, inklusive Angebote der Lebenshilfe, Trampolinspringen, Kraftsport, Asiatischer Kampfsport in allen Variationen – kurzum, es gab verteilt über einen Kilometer quer durch das Wormser Innenstadtgebiet eine Attraktion neben der nächsten. Auf dem Barabarossaplatz, dem Ende der Sportmeile, zeigten sich schließlich nochmal fast 35 Vereine. Auf der Bühne des Sportbundes Rheinhessen wurde getanzt, gekämpft, Kunstrad gefahren und noch vieles mehr. Als Krönung hatte der Sport auch noch eine eigene Zugnummer beim großen Festumzug. Als Nummer 46 machte sich der Tross aus rund 100 Sportler unterschiedlichster Couleurs auf durch die Straßen der Nibelungenstadt.

„Wir sind froh und stolz, wie sich unsere Vereine mit uns hier präsentiert haben. Es ist einfach schön zu sehen, wie viel ehrenamtliche Arbeit geleistet wird. Keinem war etwas zu viel, alle hatten sichtlich Spaß“, sagte Helmut von Moltke, Präsident des Sportbundes Rheinhessen. Gleich an seinem ersten Wochenende nach seiner Wahl des Dachverbandes durfte er Ministerpräsidentin Malu Dreyer sowie Staatssekretär Randolf Stich und dem Wormser Oberbürgermeister Michael Kissel die Qualität des rheinhessischen Sports zeigen. Besonders die sehr gute Zusammenarbeit mit der Sportförderung der Stadt Worms und den Mitarbeitern der Staatskanzlei hob er dabei hervor. Einen großen Anteil am Erfolg hatten dabei namentlich Uwe Franz als Sportdezernent der Stadt Worms mit seinem Team unter der Leitung von Sportreferent Gerd Vogt sowie Christoph Häusl und Marcus Stier aus der Staatskanzlei. „Das Team des Sportbundes war voll des Lobes über die Zusammenarbeit. Das gebe ich natürlich gerne weiter.“


„Maggi“ macht Moltke Platz

Ein neuer Präsident, ein emotionaler Abschied des scheidenden Präsidenten, viele neue Gesichter im Vorstand, Satzungsänderungen und eine zunehmend schwierige finanzielle Situation sowie jede Menge Informationen rund um den Sport in Vereinen und Verbänden – die 24. ordentliche Mitgliederversammlung des Sportbund Rheinhessen war zwar keine kurze, aber eine sehr kurzweilige. mehr…


Datenschutz im Verein – was ist zu tun?

In einer Übersicht des Bayerischen Landesamtes für Datenschutzaufsicht haben wir zwei Dateien gefunden, in denen die für Vereine wesentlichen Anforderungen exemplarisch zusammengestellt wurden – ohne Anspruch auf Vollständigkeit. Zu beachten ist daher, dass nicht jeder Verantwortliche pauschal alle diese Anforderungen erfüllen muss und sich auch der Umfang, wie die einzelnen Anforderungen konkret berücksichtigt werden müssen, fallbezogen unterscheidet. In diesen Mustern wird deshalb der vereinfachte Regelfall angenommen.

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Sechs Sportkreise – drei Sportkreistage

Viel anzupacken gab es in den vergangenen Wochen in der Geschäftsstelle. Nicht nur lange Anmeldelisten mussten gepflegt, auch viele Telefongespräche mussten geführt werden um drei Sportkreistage zu organisieren, die zahlreiche Vereinsvertreter mobilisieren sollten. Jetzt gibt es neue Gesichter unter den Sportkreisvorsitzenden. Nachfolgend die Berichte über die Versammlungen. mehr…


Neue Unterstützung für Sportjugend

Die Sportjugend Rheinhessen hat eine neue „Freiwillige“, kurz BfDlerin genannt: Herzlich willkommen Martha Dengel! Sie wird die Geschäftsstelle der Sportjugend unterstützen, z. B. bei der Bearbeitung von Zuschussanfragen der Sportvereine, außerdem wird sie den Verleih der Trendsport- und Spielekisten koordinieren. Wir wünschen Martha viel Spaß bei Ihren Aufgaben!


Rheinhessen sucht den Stern des Sports 2018

Viele Dinge, die Sie im Verein tun, sind für Sie selbstverständlich. Vieles davon ist es aber nicht – im Gegenteil, es sind oft ganz außergewöhnliche Leistungen für unsere Gesellschaft! Schauen Sie doch einmal mit uns gemeinsam genau hin – welche Aktionen werden von Ihren Abteilungen, Sportlern und Vorständen initiiert, über die es sich zu reden lohnt? Zeigen Sie uns jetzt, was in Ihrem Verein steckt! mehr…


Vollversammlung der Sportjugend Rheinhessen

Wichtige Entscheidungen mit der Neufassung der Satzung sowie der Wahl der Vorsitzenden standen bei der Vollversammlung der Sportjugend Rheinhessen im Vereinsheim der Fußballer der TSG Pfeddersheim auf der Tagesordnung. Positiv: In allem herrschte Einstimmigkeit bei den Voten. Darüber hinaus zeigte die Jugendabteilung des regionalen Sportbundes, wie sich eine Ehrung zeitgemäß und hilfreich für einen jungen Ehrenamtlichen aufbauen lässt.

Doch das Wichtigste zuerst: Sowohl die Wahl der Vorsitzenden als auch das Votum über die Abstimmung der Neufassung der Satzung erhielten volle Zustimmung der Delegierten. Unter den Augen von Präsident Magnus Schneider und dem Wormser Sportdezernent Uwe Franz präsentierte sich die rheinhessische Jugend einig und überzeugend. Setna C. Barclay, seit sechs Jahren an der Spitze der Sportjugend, stellte sich erneut zur Wahl – und bekam alle Stimmen, abgesehen von ihrer eigenen Enthaltung. „Die Einstimmigkeit freut mich und zeigt, dass wir den richtigen Weg bisher gegangen sind“, so Barclay. Nicht ohne Stolz verwies sie auf einige Meilensteine der vergangenen Legislaturperiode, zu denen die Landesjugendsportfeste in Ingelheim und Bingen ebenso gehörten wie die Umstrukturierung der Sportjugend auf der Geschäftsstelle. Unter anderem werden seit vergangenem Jahr die Ausbildungen in neuer, frischer Fassung durchgeführt. Zeitintensive Wochenendlehrgänge sind zeitgemäßen Tagesveranstaltungen gewichen. Darüber hinaus wird die Übungsleiter-C-Ausbildung, Profil Kinder- und Jugend, vom Landessportbund übernommen. Barclay wertet das als „folgerichtig, sind wir als regionaler Sportbund doch zuständig für die C-Ausbildung und unmittelbarer Ansprechpartner für unsere Vereine“. Neue Freizeitkonzepte sowie angepasste Fortbildungsinhalte beschreiben weiter den neuen Weg.

Vollversammlung Sportjugend Rheinhessen

All diese Neuerungen benötigen natürlich auch entsprechende personelle Ressourcen. In diesem Bereich könnte es schon bald Zuwachs auf der Geschäftsstelle geben, hofft Barclay. „Wir haben einen Antrag für einen Bildungsreferenten gestellt.“ Ab einer gewissen Anzahl an bezuschussten Teilnehmertagen gibt es die Möglichkeit, über das Landesamt für Jugend Mittel für eine zusätzliche Stelle zu bekommen. Der Sport in Rheinland-Pfalz hat in den vergangenen Jahren so jeweils drei dieser Stellen erhalten. Nutznießer bisher war allein die Sportjugend des Landessportbundes. Barclay: „Wir wollen die drei Stellen jetzt prozentual auf die vier Sportjugenden aufteilen.“ Nun stehen zeitnah Gespräche an, wie die Mittel verteilt werden.

Die Neufassung der Satzung stellte Vanessa Reis, Abteilungsleiterin der Sportjugend Rheinhessen, vor. Neben vielen kleineren redaktionellen Änderungen sind es vor allem die Verschlankung des Vorstandes sowie die Möglichkeit, in Umlaufverfahren Entscheidungen herbeizuführen, die ins Auge fallen. Reis: „Wir passen uns den neuen Kommunikationswegen ein Stück weit an.“ Nach konstruktiver Diskussion stimmten alle Delegierten für die Neufassung.

Vollversammlung Sportjugend Rheinhessen

Neu ist auch die Ehrung „junges Ehrenamt im Sport“. Wer sich im Verein oder Verband einsetzt, kann künftig auch für kleinere Projekte und Einsätze geehrt werden. Neben der Urkunde winkt dabei auch ein Nachweis über ehrenamtliches Engagement, dass die Kinder und Jugendlichen ihrem Lebenslauf beilegen können. Barclay: „Damit wird ein Anreiz fürs Ehrenamt geschaffen und gleichzeitig eine sinnvolle Belohnung gegeben.“ Das scheidende Vorstandsmitglied Benedict Arnold sowie die zweite Vorsitzende Sabine Sigmund kamen danach in den Genuss, diese Ehrung zu erhalten. Barclay lobte beide für ihren unermüdlichen Einsatz für die Vereine in Rheinhessen.

Die absolut harmonische und von Inhalten geprägte Sitzung endete nach gut zwei Stunden.

Bericht: Thorsten Richter
Bilder: Sportbund Rheinhessen


Schule in Bewegung – Motto war Programm

Auch für das Jahr 2018 gilt: Auf die nächsten Sportstunden dürfen sich die Schüler in Rheinhessen besonders freuen. Etwa 220 Lehrerinnen und Lehrer nutzten die Chance, sich beim Sportbund Rheinhessen und seinen Partnern für die kommenden Sportstunden fit zu machen. „Schule in Bewegung“ lautete das Motto des 6. Lehrertages. Und dieses Motto war Programm. Die Lehrkräfte durften selbst probieren, wie es ist, Sport über Tische und unter Bänken im Klassensaal zu machen. In Theorie und Praxis wurden den Teilnehmern Trends, Erkenntnisse und Beispiele für ihre tägliche Arbeit angeboten. Mitmachen war in vielen der 40 überwiegende praxisorientierten Workshops ausdrücklich erwünscht.

Zusammen mit den hauptamtlichen Mitarbeitern und mit tatkräftiger Unterstützung ihres Präsidiums sowie des Rheinhessischen Turnerbundes (RhTB), dem Deutschen Sportlehrerverband RLP (DSLV), Lotto RLP und dem Institut für Sportwissenschaft der Uni Mainz stemmte der Sportbund die Organisation – wie immer auf den Punkt.

Lehrertag 2018

Thomas Biewald, Leiter des Ressorts Ausbildung beim Sportbund Rheinhessen, freute sich über die sehr große Nachfrage nach den Teilnehmerplätzen beim Lehrertag. „Am besten geht Schulsport mit einer großen Portion Spaß an der Sache!“ Prof. Dr. W. Schöllhorn begrüßte als „Hausherr“ der Universität. Er schlug vor zu versuchen, die Barrieren im Kopf aufzubrechen, damit frischer Geist Platz hat. Das geht natürlich am besten durch einen Schulsport, der ein Gegenpol zu den „bewegungsarmen“ Fächern bildet. Im Prinzip kann jeder Sport erfinden und weiterentwickeln, so Prof. Dr. Tim Bindel in seinem Zentralvortrag. Sein Plädoyer an die Lehrerinnen und Lehrer: Versucht mit den Kindern Sport kreativ zu gestalten, um aus starren Formen herauszukommen. „Eventuell entwickelt sich am Ende sogar ein Trend.“ Als Beispiel nannte er Headis, eine Mischung aus Kopfball und Tischtennis.

Für alle, die nach Mainz gekommen waren, galt es dann, bei einer Auswahl von 40 Workshops zu erfahren, was es an neuen Ideen, Trendsportarten und neuesten Methoden und Trainingsformen zu entdecken gab. Moderne Übungen für die unterschiedlichsten Sportarten, aber auch theoretisches Hirnfutter zu den verschiedensten schulrelevanten Themen – das Angebot war vielfältig. Und es kam an, wie die Rückmeldungen zeigten. Drei Kurse plus Zentralvortrag konnte jeder besuchen. Magnus Schneider, Präsident des Sportbundes Rheinhessen: „Der Lehrertag ist eine echte Erfolgsgeschichte bei uns, die wir gerne fortschreiben möchten.“ Zu entdecken gab es viel. Zum Beispiel beim Workshop: „Über Tische und Stühle“. Im Workshop wurden Wollschnüre zwischen den Stühlen gespannt, die eine Alarmanlage aus Laserstrahlen darstellten. Berührte jemand die Schnur, ging die Alarmanlage los und alle Kinder brüllten laut wie eine Sirene. Das machte auch den probierenden Lehrern sichtlich Spaß.

Über Tische und Stühle

Im Workshop „Gemeinsam sind wir stark“ ging es um Teamspiele zur Unterstützung der Klassengemeinschaft. Nicht jeder hat das Selbstbewusstsein beziehungsweise das Selbstvertrauen, eine oder mehrere Niederlagen hintereinander klaglos wegzustecken. Was liegt näher als Spiele zu spielen, in denen es keine Verlierer gibt. Es gibt diese Spiele und 23 Arbeitskreisteilnehmer testeten diese gemeinsam und hatten Spaß daran.

Im Workshop „Outdoor Fit Camp“ ging es raus aus der Turnhalle, rein in die Natur. Mauern, Treppen, Bänke, aber auch ein Spielplatz mit Schaukeln und Wippen ist bestens für ein Outdoor Fit Camp geeignet. 21 Lehrerinnen und Lehrer ließen sich motivieren und mobilisieren. In jedem Workshop steckte eine große Portion dessen, was sich Schüler wünschen – rennen, toben und dabei unbemerkt etwas für ihre Gesundheit und Koordinationsfähigkeit zu tun. „2020 wird es den nächsten Lehrertag geben“, hielt Biewald am Ende nicht nur deshalb fest.

Bericht: Thorsten Richter
Bilder: Sportbund Rheinhessen


Trauer-App

Der Landesarbeitskreis „Kirche und Sport“ des LSB (in dem auch der Sportbund Rheinhessen mit Rainald Kauer eingebunden ist) hat eine Trauer-App für Übungsleiter herausgebracht. Auch wenn jedem Verein zu wünschen ist, diesen Service nie zu brauchen, weiß jeder im Sport von Gefahren und Schicksalsschlägen rund um Wettkämpfe und Training. „Mit dieser App sind wir tief im seelsorgerischen Bereich aktiv“, machte der Landauer Pfarrer Ralf Neuschwander, Vorsitzender des Landesarbeitskreises, deutlich.

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Kirche und Sport

Zum Landessportbund Rheinland-Pfalz gehören mehr als 6.100 Vereine mit gut 1,6 Millionen Mitgliedern. Und natürlich auch Landeskirchen und Bistümer, deren Gebiet auch über das Bundesland Rheinland-Pfalz hinausreicht. Thorsten Richter, stellvertretender Geschäftsführer des Sportbundes Rheinhessen, führte ein Interview mit Rainald Kauer, Vertreter des Sportbundes Rheinhessen im Landesarbeitskreis Kirche und Sport. mehr…


Spielesammlung für die Kinder- und Jugendarbeit

Ihr seid auf der Suche nach Ideen für die nächste Freizeit, das nächste Spielfest oder eine Übungsstunde? Dann schaut euch unsere Spielesammlung für die Kinder- und Jugendarbeit an. Wir haben eine kleine Auswahl für euch zusammen gestellt – ob Spiele für die Halle, für Gruppen, zur Entspannung oder fürs Gelände – hier findet ihr Anregungen. mehr…


Qualitätssiegel „SENIORENFREUNDLICHER SPORTVEREIN“

Drei Sportvereine des Sportbundes Rheinhessen haben das Qualitätssiegel „SENIORENFREUNDLICHER SPORTVEREIN“, die Auszeichnung für vorbildliche Seniorenarbeit im Sport, für weitere vier Jahre verliehen bekommen. Wir gratulieren sehr herzlich den Vereinen „Budenheimer Sportgemeinschaft 1960 e.V.“, „Turngemeinde 1886 Budenheim e.V.“ und „Turnverein 1888 Udenheim e.V.“

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Sportbund Rheinhessen mit guten Nachrichten für Vereine und Verbände: Zuschuss für kleine Baumaßnahmen erhöht

Der Hauptausschuss des Sportbundes Rheinhessen hat sich in allen Beschlüssen einstimmig gezeigt. Sowohl die Planung einer Sportstiftung Rheinhessen als auch der Nachtragshaushalt wurden von den Vertretern der Fachverbände ohne Gegenstimme freigegeben. Zufrieden zeigten sich die Anwesenden über die angelaufene Ehrenamtskampagne, die der Sportdachverband im September zur Stärkung des Ehrenamtes gestartet hat. Darüber hinaus wurde mit Helmut Graf von Moltke ein neuer Vizepräsident kommissarisch bestimmt – auch hier gab es keine Gegenstimme.

Schatzmeister Frank Müller hatte an diesem Abend den mit Abstand schönsten Part zu erledigen. „Wir haben gut gewirtschaftet und möchten nun unsere Mitglieder davon profitieren lassen“, sagte er.

Frank Müller, Schatzmeister Sportbund Rheinhessen

Erfolge im Marketing sowie eine Sonderausschüttung von Lotto waren nur ein Grund für den Nachtragshaushalt. Müller durfte den Delegierten somit den Beschlussvorschlag vorlegen, sowohl Vereinen als auch Verbände eine zusätzliche Finanzspritze zu geben. Aus Eigenmitteln war es dem Sportbund Rheinhessen möglich, die Fördersumme für kleine Baumaßnahmen von 20 Prozent auf 35 Prozent zu erhöhen. Auf die Fachverbände werden über die Schlüsselzuweisungen des Landes hinaus weitere 18000 Euro aus Eigenmitteln des Dachverbandes an die Fachverbände fließen. „Solche zusätzlichen Förderungen sind nicht mehr möglich, wenn wir nach einer Fehlbedarfsfinanzierung unsere Gelder des Landes erhalten“, verwies Schneider mit Blick aktuell geführte Diskussionen. Der Saal reagiert erwartungsgemäß mit sorgenvoller Stille. Eine deutliche Empfehlung sprachen die Delegierten der Fachverbände in Bezug auf die geplante Sportstiftung Rheinhessen aus. Ohne Gegenstimme und Diskussion votierten die Anwesenden für den Aufbau einer solchen Stiftung, ähnlich der Stiftung des Sportbundes Pfalz, die eine solche seit rund 10 Jahren betreibt. „Damit wollen wir dauerhaft den Sport in unserer Region fördern und neue Wege für den Sport in der Region erschließen“, so Schneider.

Eine wichtige Personalentscheidung stand des Weiteren auf der Tagesordnung. Nach dem plötzlichen Tod des Vizepräsidenten und designierten Nachfolgers von Schneider, Reinhold Heinz, Anfang dieses Jahres, war es jetzt soweit, einen Nachfolger für das Amt zur Wahl zu stellen. Diese Wahl kann allerdings nur kommissarisch erfolgen, laut Satzung werden die Präsidiumsmitglieder endgültig durch die Mitgliederversammlung gewählt. Der Hauptausschuss springt für kommissarische Notwendigkeiten ein. Das war hier der Fall und mit Helmut Graf von Moltke ist es dem Sportbund Rheinhessen gelungen, einen ausgewiesenen Fachmann und äußerst erfahrenen Sportfunktionär für dieses Amt zu gewinnen. Der 55-Jährige vierfache Vater ist seit Mai bereits in das Geschehen des Präsidiums eingebunden und freute sich nun über einen einstimmigen Beschluss für seine Person. Und Schneider kündigte an, dass „der frisch Gewählte für mich auch ein heißer Kandidat für meine Nachfolge ist“.

Helmut Graf von Moltke

Positive Rückmeldungen gab es letztlich auch noch für einen kleinen Film, der im Zuge der Ehrenamtskampagne entstanden ist. Ehrenamtlich unterstützt von den ConTeam sowie KemWeb aus Mainz wurde die Kampagne zur Förderung des so wichtigen Ehrenamtes in der Region vorangebracht. Die Vereine und Verbände hatten diese seit dem Start im September mit viel Lob und Unterstützung bedacht. Die Sichtbarkeit der Kampagne insbesondere in den sozialen Medien hervorgehoben.

Schneider informierte in seinen Ausführungen darüber hinaus noch über die wichtigsten Termine im kommenden Jahr. Zentrale Momente werden der Rheinland-Pfalz-Tag vom 1. bis 3. Juni in Worms sein. Hier ist der Sportbund Rheinhessen gemeinsam mit der Stadt Worms federführend für die Sportmeile zuständig. Im Mittelpunkt von allem steht außerdem der Sonntag, 27. Mai, wenn im KinG in Ingelheim die Mitgliederversammlung stattfinden wird. Schneider betonte dabei erneut: „Ich trete nicht mehr zur Wahl an.“ Bis es soweit ist, wird der aktuelle Präsident jedoch noch seine sechs Sportkreise wegen deren Sportkreistagen bereisen und die Mitglieder vor Ort über aktuelle Entwicklungen und Aufgaben in Rheinhessen informieren. Ein wichtiger Tagesordnungspunkt wird in diesem Zusammenhang jeweils die Wahl des Sportkreisvorsitzenden sein.

Berthold Schick (l.) staunte nicht schlecht, als er beim Hauptausschuss des Sportbundes Rheinhessen plötzlich seinen Namen hörte und seine lange Liste der ehrenamtlichen Verdienste auf der Leinwand erschien. Der Fußballfunktionär von der Nahe, in Rheinhessen als Stellvertretender Sportkreisvorsitzender in Bad Kreuznach gewählt und aktiv, erhielt aus den Händen von Präsident Magnus Schneider und Vizepräsidentin Nicole Muth die Ehrenplakette des Landessportbundes. Schick begann 1977 als Jugendtrainer beim TuS Boos sein Wirken und engagierte sich bis 2009 im Jugendfußball auf Kreis- und Verbandsebene, unter anderem rund zehn Jahre lang als Vorsitzender des Kreisjugendausschusses. Seit 2009 unterstützt er Präsidiumsmitglied Karl-Heinz Weyand im Sportkreis Bad Kreuznach als dessen Stellvertreter.


Bestandserhebung läuft unter www.sportportal-rheinhessen.de

Vereinsdaten pflegen, Bestandsdaten melden und die Übungsleiter zur Bezuschussung eingeben – unter www.sportportal-rheinhessen.de ist all das online möglich. Die Meldung erfolgt aufgrund des DOSB-Beschlusses weiter nach Jahrgängen. Eine Liste mit Softwareanbieter, die den Import zu unserer Software „IntelliVerband“ unterstützen, finden Sie im Sportportal auf der Startseite. mehr…


Die Basketballer in Rheinhessen trauern um Dieter Quast

 

Kurz vor Vollendung seines 89.Lebensjahres verstarb Dieter Quast. Er war das Urgestein des Basketball-Sports in der Region Rheinhessen, aber auch darüber hinaus im Land. Er war der Pionier über Jahrzehnte, Mitbegründer und Impulsgeber im Basketballverband Rheinhessen. Schon nach dem Krieg begann sein unermüdliches Wirken, ehe er in den 90er Jahren etwas kürzertrat und sein Augenmerk nur noch auf seine Basketballer im SC Lerchenberg richtete, deren Abteilungsgründer er war. mehr…


Sterne des Sports

Alljährlich würdigen die Volksbanken Raiffeisenbanken in Rheinland-Pfalz mit der Auszeichnung „Sterne des Sports“ Angebote, die engagierte heimische Sportvereine für ihre Mitglieder und breite Bevölkerungskreise machen. Die DJK Segelfluggemeinschaft Landau e.V. ist in diesem Jahr der Gewinner vom „Großen Stern des Sports“ in Silber für das Bundesland Rheinland-Pfalz. Der Verein wurde von den Volksbanken Raiffeisenbanken des Landes für sein Projekt „Sternstunden für Sterntaler“ ausgezeichnet.

Die DJK Segelfluggemeinschaft Landau engagiert sich schon seit 2012 für Familien mit unheilbar kranken Kindern und arbeitet dabei eng mit dem örtlichen Kinderhospiz „Sterntaler“ zusammen. „Sternstunden für Sterntaler“ heißt die Aktion, bei der die Segelflieger die Hospizkinder zusammen mit ihren Eltern und Geschwistern am Geschwisternachmittag zu Rundflügen über den Pfälzerwald und die Rheinebene einladen. Zudem gibt es Kaffee und Kuchen, und es wird gemeinsam gegrillt.

Eine Jury, bestehend aus Vertretern des Landessportbundes, Sportlern, dem Ministerium des Innern und für Sport sowie Journalisten, hat das Projekt der DJK Segelfluggemeinschaft Landau e.V. unter allen eingereichten Bewerbungen zum Gewinner des „Großen Sterns in Silber“ und damit zum Sieger auf Landesebene erklärt. Zusammen mit fünf weiteren Vereinen wurden die Landauer am Dienstag dieser Woche in festlichem Rahmen im Festsaal der Staatskanzlei in Mainz von Günter Kern, Staatssekretär des Innern und für Sport, sowie Bankvorstand Bernd Lehmann als Repräsentant der Volksbanken Raiffeisenbanken und Karin Augustin, Präsidentin des Landessportbundes Rheinland-Pfalz, für vorbildliches Engagement geehrt.

„Als regional verankerte Volksbanken und Raiffeisenbanken liegen uns die Menschen hier in Rheinland-Pfalz ganz besonders am Herzen. Die Sportvereine leisten durch ihre Arbeit und ihr größtenteils ehrenamtliches Engagement einen wichtigen Beitrag zum gesellschaftlichen Leben vor Ort und verbinden die Menschen miteinander. Umso mehr freuen wir uns, dafür an diesem Abend auch einmal ‚Danke‘ sagen zu können“, betonte Bernd Lehmann, Vorstandmitglied der VR Bank Südliche Weinstraße-Wasgau eG, als Vertreter der genossenschaftlichen Bankengruppe in Rheinland-Pfalz.

„Sportvereine tragen dazu bei, dass Menschen in unserem Land zusammenfinden: Junge und Alte, Menschen mit und ohne Behinderungen, Menschen jeder sozialen Schicht, Alteingesessene und Neuankömmlinge. Mit den ‚Sternen des Sportes‘ zeichnen wir Vereine aus, die sich mit einem hochwertigen sportlichen Angebot, außergewöhnlichen Projekten und ihrem sozialen Engagement ganz besonders für den Zusammenhalt in unserer Gesellschaft engagieren“, erklärte Staatssekretär Günter Kern.

Für die DJK Segelfluggemeinschaft Landau findet der Wettbewerb nun auf Bundesebene seine Fortsetzung. Der Verein wird Rheinland-Pfalz bei der Verleihung der bundesweiten Goldenen Sterne vertreten. Diese werden am 24. Januar 2018 von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier in Berlin verliehen.

 

Preisträger:

  1. Platz (2.500 Euro): DJK Segelfluggemeinschaft Landau e.V., ausgezeichnet für die Maßnahme „Sternstunde für Sterntaler“, eingereicht bei der VR Bank Südpfalz eG

 

  1. Platz (1.500 Euro): Judo-Sportverein Speyer e.V., ausgezeichnet für die Maßnahme „Die MuTiger. Gemeinsam sind wir stark. Wertevermittlung und Persönlichkeitsentwicklung für Kinder“, eingereicht bei der Volksbank Kur- und Rheinpfalz eG

 

  1. Platz (1.000 Euro): Turnverein „Eintracht“ 1862 Cochem e.V., ausgezeichnet für das Projekt „Laufend traumhafte Aussichten genießen“ und die Bewegungsaktion „Mondlauf“, eingereicht bei der Vereinigten Volksbank Raiffeisenbank eG, Wittlich

 

Förderpreis (500 Euro): SpVgg 1920 Bad Bergzabern e.V., ausgezeichnet für die DEINE STADT – DEIN VEREIN“, eingereicht bei der VR Bank Südliche Weinstraße-Wasgau eG

 

Förderpreis (500 Euro): SRC Heimbach-Weis 2000 e.V., ausgezeichnet für die Maßnahme „Integratives Nordic Ski Inline-Skating“, eingereicht bei der VR-Bank Neuwied-Linz eG

 

Förderpreis (500 Euro): Turngemeinde 1861 e.V. Mainz-Gonsenheim, ausgezeichnet für die Maßnahme „Senioren auf dem Vormarsch“, eingereicht bei der Volksbank Alzey-Worms eG

 

Die Jury:

  • Michael Desch, Referatsleiter Ministerium des Innern und für Sport Rheinland-Pfalz
  • Walter Benz, Vizepräsident Sportbund Pfalz
  • Dieter Krieger, Vizepräsident Landessportbund Rheinland-Pfalz
  • Martin Weinitschke, Geschäftsführer des Sportbundes Rheinland
  • Thomas Biewald, Sportbund Rheinhessen
  • Julian Weber, Leichtathlet, Speerwerfer
  • Holger Kühner, Sportchef Hörfunk Südwestrundfunk (SWR)
  • Olaf Holzbach, Redaktionsleiter Studio Mainz, RPR 1
  • Udo Drechsel, Genossenschaftsverband – Verband der Regionen e.V., als Vertreter der Volksbanken Raiffeisenbanken

 

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