# TrikotTag – TSG Heidesheim gewinnt Sportbeutel von EWR

v.l.n.r.: Klaus Kuhn, Lea Bork, Stefan Gerbig, Patrick Zimmer – Foto: Sportbund Rheinhessen

Nach dem TSV Gundheim und der TG Nieder-Ingelheim war die TSG Heidesheim der dritte glückliche Verein, dem die Losfee einen Preis bescherte. Vergangene Woche war Kuhn in Heidesheim zu Gast und gratulierte dem TSG-Vorsitzenden Stefan Gerbig, der vom Sponsor EWR zehn gut gefüllte Sportbeutel entgegennahm. Als Repräsentantin der EWR war Lea Bork, Referentin Sponsoring und Veranstaltungen dabei, die den Inhalt der auch als Tasche nutzbaren Turnbeutel nicht verheimlichte: In jedem Beutel befanden sich eine Trinkflasche, eine Handy-Halterung für den Oberarm, ein Mikrofaser-Handtuch sowie eine Kappe. „Wir danken EWR für ihre großartige Unterstützung in den vergangenen Jahren. Auch im Rahmen des Trikottags hat sie sich wieder als verlässlicher Partner des Sports gezeigt und Preise für das Gewinnspiel bereitgestellt“, erklärte Kuhn, der gleich auch für eine Neuauflage im nächsten Jahr warb. „Der Trikottag wird sicherlich zur festen Institution im Jahreskalender des Sportbundes Rheinhessen. Ich hoffe, im nächsten Jahr werden sich noch mehr Sportler und Vereine daran beteiligen.“


# TrikotTag – TG Nieder-Ingelheim gewinnt Vereinsporträt

v.l.n.r.: Martina Stöppel, Paul Engel, Patricia Steinjahn, Elke Malburg, Klaus Kuhn – Foto: Florian Tremmel (OK:TV Mainz)

Sportbund Rheinhessen und OK:TV Mainz überreichen Preis des Gewinnspiels zum Trikottag

Nach dem TSV Gundheim war der nächste besuchte Gewinnerverein die TG 1847 Corp. Nieder-Ingelheim, der ein Foto des Turnteams Glück brachte. Als Preis brachte Kuhn ein Vereinsportrait von OK:TV Mainz mit. „Das ist ein toller Gewinn, mit dem sich die TG der Öffentlichkeit präsentieren kann. Gerade nach den Schwierigkeiten durch die Corona-Pandemie ist so ein Portrait eine tolle Werbung, die vielleicht auch helfen kann Mitgliederverluste wieder auszugleichen.“ Ebenso euphorisch, wie Kuhn den Preis überreichte, bedankte sich die erste Vorsitzende der TG, Elke Malburg. „Das ist eine große Chance für uns, nach der langen Sportpause wieder mehr Aufmerksamkeit zu bekommen“, freut sie sich auf den Besuch des Offenen Kanals. „Wir gratulieren der TG Nieder-Ingelheim sehr herzlich und freuen uns, dass wir gemeinsam mit dem Sportbund Rheinhessen den Blick der Öffentlichkeit auf die tolle Vereinsarbeit lenken können“, so Martina Stöppel, Vereinsvorsitzende des Trägervereins von OK:TV Mainz. Die Crew des regionalen Fernsehsenders darf sich nicht nur auf das schmucke Sportzentrum der Turngemeinde freuen, sondern auch auf einen geschichtsträchtigen und rührigen Verein, der sozial sehr engagiert ist und dem bereits zweimal das Qualitätssiegel „Seniorenfreundlicher Sportverein“ verliehen wurde.

Hier geht’s zum Video zur Übergabe von OK:TV Mainz.


Freistellungsbescheid jetzt einreichen!

Noch nicht alle Vereine haben ihren gültigen Freistellungsbescheid beim Sportbund Rheinhessen eingereicht. Wir bitten diesen gerne auch per Mail an m.windecker@sportbund-rheinhessen.de zu senden. Alternativ über den Postweg an: Sportbund Rheinhessen, z. Hd. Marianne Windecker, Rheinallee 1, 55116 Mainz

Sollten Sie hierfür noch eine Mitgliederversammlung abhalten müssen, so unterstützen wir Sie gerne mit unserem Digitalen Abstimmungstool Teambits. Dieses kann für Digitale-, Hybride und Präsenzveranstaltungen genutzt werden.

Anfragen dazu an Frau Lena Lander, l.lander@sportbund-rheinhessen.de, Telefon 06131-2814-212 oder Frau Marianne Windecker, m.windecker@sportbund-rheinhessen.de, Telefon 06131-2814-216


Schwimmprogramm „Kinder lernen schwimmen“

Damit wieder mehr Kinder in Rheinland-Pfalz schwimmen lernen, starten der Landessportbund Rheinland-Pfalz gemeinsam mit den drei regionalen Sportbünden Rheinland, Rheinhessen und Pfalz ein durch das Sportministerium finanziertes 50.000-Euro-Programm, das die Schwimmausbildung von Kindern erleichtern, Familien und Schwimmvereine finanziell entlasten und auch die Ausbildung zum/zur Schwimm-Trainer*in attraktiver machen soll.

Die Zielgruppe der Förderung sind Vereine, die qualifizierte Schwimmkurse für Kinder und Jugendliche im Alter bis max. 14 Jahren anbieten und/oder ihren Übungsleiter*innen eine Ausbildung zum/r Schwimmlehrer*in ermöglichen wollen.

Ansprechpartnerin: Heike Franke, h.franke@sportbund-rheinhessen.de, 06131 – 2814 202

Förderungen

Gefördert wird durch zwei Bausteine:

  • Baustein 1: Es werden qualifizierte Schwimmkurse eines Vereins (auch Ferien-Schwimmkurse) mit einem pauschalen Betrag gefördert.
  • Baustein 2: Es werden bis zu 50 % der Lehrgangsgebühr zur Ausbildung von Schwimmlehrer*innen (Trainer*in-Grundausbildung C-Breitensport Schwimmen mit dem Profil Kinder und Jugendliche oder Trainerassistent*innen) übernommen.

Die Zuschusshöhe 

  • Baustein 1: beträgt bei einer Mindestdauer von 300 Minuten 50,00 Euro pro Teilnehmer*in.
  • Baustein 2: 50% der Lehrgangsgebühr.

Die Förderhöhe pro Verein beträgt je nach Antragslage max. 1.500,00 Euro und kann sich aus beiden Bausteinen (1 und 2) zusammensetzen.

Förderzeitraum ist das Kalenderjahr 2021.

Förderkriterien

  • Durchführung eines qualifizierten Schwimmkurs-Angebots, welches mindestens 300 Minuten umfasst und von qualifizierten Kursleiter*innen durchgeführt wird.
  • Es können Maßnahmen ab dem 2. Quartal 2021 gefördert werden. Die Bewilligung erfolgt nach der Reihenfolge der Antragseingänge und im Rahmen der Gesamtprojektsumme in Höhe von 50.000 Euro.
  • Der Zugang für sozial Schwächere sollte gewährleistet sein (z.B. durch eine Reduzierung oder teilweise Rückerstattung der Kursgebühren).
  • Abgabe einer entsprechenden Ausschreibung, die geplante Anzahl der Kurse, die geplante Zahl der Teilnehmer*innen und eines abschließenden Sachberichtes.

Förderfähige Kosten

  • Baustein 1 wird mit einer Pauschale gefördert. In dieser pauschalen Förderung sind Kosten für Bädernutzung, Trainerhonorare und Materialbedarfe enthalten.
  • Baustein 2 deckt 50% der Lehrgangsgebühr der Schwimmlehrer*innen-Ausbildung.

Förderausschluss

  • DLRG-Vereine sind von diesem Förderprogramm ausgeschlossen, da diese eine direkte Förderung durch das Ministerium des Innern und für Sport erhalten.
Ablauf

Antrag

  1. Laden Sie das Antragsformular herunter, füllen Sie die Felder aus und setzen ihre Unterschrift darunter.
  2. Senden Sie den Antrag mit der Ausschreibung der Schwimmkurse an den Sportbund Rheinhessen.
  3. Nach erfolgreicher Prüfung des Antrages erhält der Antragssteller eine Bewilligung.
  4. Achtung: Die Bewilligung erfolgt nach der Reihenfolge der Antragseingänge und im Rahmen der Gesamtprojektsumme in Höhe von 50.000 Euro.

Auszahlung & Abrechnung

  1. Reichen Sie nach entsprechender Bewilligung einen Sachbericht ein. Dieser muss unterschrieben bis spätestens 14 Tage nach Beendigung der Maßnahme, spätestens jedoch bis 01.11.2021 dem Sportbund Rheinhessen vorliegen.
  2. Nach der Prüfung erfolgt im Anschluss auf Basis des Sachberichts und der sich hieraus tatsächlich ergebenden Fördersumme die Auszahlung.
  3. Entsprechende Projektunterlagen (wie z.B. Originalrechnungen, Ausschreibungen oder Teilnehmerlisten, etc.) sind durch den Verein aufzubewahren.
Downloads

 

 

 


#TrikotTag – Sportbund & EWR überreichen Preis an TSV Gundheim

v.l.n.r.: Lena Hornberger, Klaus Kuhn, Arno Martin, Manuela Rohrwick, Janina Rohrwick, Sigrid Müller, Charlotte Gander – Foto: Sportbund Rheinhessen

Am 9. Juni präsentierten Kinder und Sportler*innen im ganzen Land mit Stolz ihre Zugehörigkeit zu einem lokalen Sportverein. Nach der erfolgreichen Premiere 2020 im Rheinland, riefen in diesem Jahr der Landessportbund und alle drei regionalen Sportbünde in Rheinland-Pfalz zum landesweiten #Trikottag auf. Alle Mitglieder eines Sportvereins sollten sich durch Tragen eines Trikots, Shirts oder einer Trainingsjacke zu diesem Verein bekennen und zugleich Werbung für ihren Sport machen. „Wir möchten mit dieser Kampagne die Verbundenheit zu den Vereinen stärken und dazu beitragen, dass nicht weitere Mitglieder verloren gehen“, sagt Klaus Kuhn, Präsident des Sportbundes Rheinhessen, der sich über die rege Beteiligung ebenso freute wie über die positive Resonanz aus Politik und Gesellschaft. Viele machten mit und folgten auch dem Aufruf, Fotos auf den Social-Media-Kanälen zu teilen. Wer sein Foto zudem per E-Mail einreichte, konnte am Gewinnspiel des Sportbundes Rheinhessen teilnehmen, für das Kuhn in Kooperation mit EWR nun die Preisvergabe durchführte. Am Montag besuchte er den TSV Gundheim und überreichte zehn Sportbeutel mit sportlichem Inhalt. Gesponsert wurde der Preis von EWR AG, deren Vorstandsmitglied Stephan Wilhelm ebenfalls begeistert von der Kampagne war. „Im Sport werden Werte wie Teamgeist, Rücksicht und Fairness vermittelt. In den Vereinen erlebt man täglich, wie wichtig der Zusammenhalt, das Engagement für ein Team ist. Deshalb unterstützen wir als Unternehmen sowohl den Breiten- als auch den Spitzensport in der Region.“

Janina Rohrwick – Foto: Sportbund Rheinhessen

Die Gundheimer hatten sich den Gewinn redlich verdient, denn der TSV hatte eine ganze Reihe von Fotos zum Wettbewerb eingereicht. Somit stieg auch die Chance auf einen Preis, denn jedes Foto kam in den Lostopf, aus dem die Gewinner gezogen wurden. „Die Sportler*innen in Rheinhessen haben bewiesen, dass sie eine große Familie sind“, bewertete Kuhn die Teilnahme am #Trikottag auch als Akt der Solidarität mit dem eigenen Verein. „Der Sport hat sein Gesicht in der Öffentlichkeit gezeigt und zugleich konnte jeder sehen, dass unsere Sportvereine noch da sind.“

Gewinn & Dank an unseren Partner EWR:

Zu gewinnen gab es einen Sportbeutel, der auch als Tasche genutzt werden kann mit einer Kappe, einem Mikrofaser Handtuch, einer Trinkflasche sowie einer Handy-Halterung für den Arm. Wir danken unserem Partner EWR für die Unterstützung im Rahmen des #TrikotTag.


Die RLP-Sportfamilie hält zusammen – Spenden für Flutopfer

Die rheinland-pfälzische Sportfamilie steht in dieser schwierigen Zeit zusammen. In Gedanken sind wir bei den zahlreichen Menschen, die nach dem verheerenden Hochwasser insbesondere in den Landkreisen Ahrweiler, Trier-Saarburg, Eifelkreis Bitburg-Prüm und der Vulkaneifel sowie in Bernkastel-Wittlich, Mayen-Koblenz und der Stadt Trier alles verloren haben.

Spenden für Flutopfer:

Auch Vereine können für die Flutopfer spenden, aus gemeinnützigkeitsrechtlicher Sicht sind hier einige Dinge zu beachten. Spenden aus dem Vereinsvermögen sind möglich:

  1. an andere gemeinnützige Organisationen, z.B. DRK oder auch direkt an betroffene gemeinnützige Vereine
  2. an Kommunen oder das Land Rheinland-Pfalz die entsprechende Spendenkonten eingerichtet haben.

Spenden an andere Institutionen (z.B. Banken) oder Initiativen sind nicht möglich.

Möglich ist auch ein Spendenaufruf an die Mitglieder. Der Verein kann diese Spenden sammeln und an eine der beiden aufgeführten Möglichkeiten weiterspenden. Spendenquittungen können für diese Spenden allerdings nicht ausgestellt werden, da die Spenden nicht direkt dem Verein zu Gute kommen, sondern weitergeleitet werden. Nicht möglich ist es, direkt an betroffene Privatpersonen zu spenden. Hier können Vereine lediglich eine Aufruf starten, dass Vereinsmitglieder direkt an die betroffenen Personen spenden. Eine Abwicklung einer solchen Spendenaktion über die Vereinskonten ist nicht möglich.

Spendenaktionen der Sportvereine

DOSB-Soforthilfe für Hochwassergeschädigte

Pressemeldung LSB RLP – Die Sportfamilie steht zusammen

Pressemeldung LSB RLP – Schnelle Hilfe für hochwassergeschädigte Vereine

 

 


BASF SE unterstützt gemeinnützige Institutionen mit 150.000 Euro

Aktion „Helping Hands Hilfsfonds Ehrenamt“

Im Rahmen der Aktion „Helping Hands“ unterstützt die BASF die gemeinnützigen Institutionen in der Metropolregion Rhein-Neckar mit 150.000 Euro. Sie unterstützen mit dem Fonds Vereine aus den Bereichen Sport, Soziales, Bildung und Kultur in der Metropolregion Rhein-Neckar, die durch die Pandemie in finanzielle Schwierigkeiten geraten sind.

Die Presse-Information finden Sie hier..

Nur die Vereine aus dem Sportkreis der Stadt Worms können Hilfe beantragen.

So kann Hilfe beantragt werden:

Antragsformular unter www.basf.de/hilfsfonds ausfüllen und

  • per E-Mail an wirhelfen@basf.com senden oder
  • per Post an: BASF SE, Gesellschaftliches Engagement, ESM/KS, „Helping Hands Hilfsfonds Ehrenamt“, 67056 Ludwigshafen.
  • Telefonnummern für Rückfragen: 0621 60-46422 oder 0621 60-20979

 


Sportabzeichen-Wettbewerb für Betriebe – Jetzt teilnehmen!

Sportabzeichen-Wettbewerb fördert Betriebsklima und Gesundheit der Mitarbeiter

Der Sportbund Rheinhessen ruft gemeinsam mit der Industrie- und Handelskammer Rheinhessen Unternehmen, Behörden und sonstige Organisationen zur Teilnahme am Sportabzeichen-Wettbewerb auf. Das Deutsche Sportabzeichen ist eine Auszeichnung des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB), die auch gerne als der Breitensportorden bezeichnet wird. Es ist die höchste Auszeichnung außerhalb des Wettkampfsports und wird als Leistungsabzeichen für überdurchschnittliche und vielseitige körperliche Leistungsfähigkeit verliehen. Die zu erbringenden Leistungen orientieren sich dabei an den motorischen Grundfähigkeiten Ausdauer, Kraft, Schnelligkeit und Koordination. „Das Training für das Sportabzeichen verbessert nicht nur die körperliche Leistungsfähigkeit der Mitarbeiter. Es ist auch förderlich für die Gesundheit und Geselligkeit, es vermittelt Spaß an der Bewegung und ist das optimale Teambuilding“, wirbt der Geschäftsführer des Sportbundes, Thorsten Richter. Für Unternehmen und Mitarbeiter entsteht also eine Win-win-Situation, wie sie jeder Manager liebt.

Jedes Team erhält eine Urkunde und jeder einzelne Teilnehmer nach erfolgreicher Abnahme der Prüfung die Sportabzeichen-Urkunde samt Anstecknadel. Erwerben zehn Prozent ihrer angemeldeten Gruppe das Sportabzeichen, gibt es eine Teamurkunde in Bronze, bei 20 Prozent in Silber und ab 30 Prozent in Gold. „Das motiviert die Mitarbeiter und wenn die Urkunde öffentlichkeitswirksam platziert wird, ist das auch eine tolle Werbung für das Unternehmen. Mitmachen lohnt sich“, ist auch SBR-Präsident Klaus Kuhn vom Wert der Teilnahme überzeugt. Zumal herausragende Leistungen mit Sonderpreisen gewürdigt werden. Die Extra-Teamwettbewerbe lauten: Wer stellt die meisten Sportabzeichen-Erwerber? Wer hat den höchsten Prozentsatz an Erwerbern? Wer bringt die höchste Steigerung gegenüber dem Vorjahr? Und wer zeigt den besten digitalen Auftritt in Form eines selbst gedrehten Videos beim Training oder dem Ablegen der Prüfung?

Als Team anmelden können sich ganze Unternehmen oder auch nur einzelne Abteilungen, die dann in Wettbewerb zueinander treten. Nach der Anmeldung beim Sportbund erhält jedes Team die gemeldete Zahl an Einzel-Prüfkarten, die bis zum 31. Dezember zum Sportbund zurückgeschickt werden müssen (Scan oder Foto per Fax oder E-Mail reicht aus). Zum Training können sich die Teams dem nächstgelegenen Sportabzeichen-Treff anschließen, wo dann auch die Prüfung abgenommen wird. Der Schwimmnachweis kann allgemein in jedem Schwimmbad erbracht werden und wird vom dortigen Schwimmmeister bestätigt.

Unterstützt wird der Wettbewerb von der BKK24, der Verlagsgruppe Rhein-Main und Lotto Rheinland-Pfalz. Jeder Betrieb, der sich über den Sportbund Rheinhessen zum Wettbewerb anmeldet, hat auch die Chance auf Zusatzgewinne, die von der BKK24 im März 2022 ausgelost werden. Allerdings müssen dazu mindestens zehn Prozent der Belegschaft mitmachen. Grundsätzlich gibt es als Unterstützung für die betriebliche Gesundheitsförderung von der BKK24 fünf Euro pro abgelegtem Sportabzeichen.

Nähere Informationen zum Sportabzeichen-Wettbewerb für Unternehmen gibt es auf unserer Homepage (www.sportbund-rheinhessen.de) oder direkt bei Heike Franke, die telefonisch (06131-2814 202) und per E-Mail (h.franke@sportbund-rheinhessen.de) zu erreichen ist. Sie vermittelt auch gerne einen Kontakt zu Vereinen vor Ort, die einen Sportabzeichen-Treff anbieten.

Flyer – Sportabzeichnen-Termine der Vereine 2021


Änderungen im Vereinsportal vornehmen

Hatten Sie schon eine Mitgliederversammlung? Hat sich Ihr Vorstand geändert? Bitte nehmen Sie die Änderungen in unserem Vereinsportal www.sportportal-rheinhessen.de vor. Ideal wäre es, wenn eine Übergabe durch den Amtsvorgänger stattfindet. Die Zugangsdaten können dann direkt in diesem Zusammenhang geändert und auf den Amtsnachfolger umgeschrieben werden.

Folgende Kurzvideos helfen Ihnen dabei:

Vereinsdatenänderung im Sportportal Rheinhessen

Zugansdatenänderung im Sportportal Rheinhessen

 


Ein Arbeitsleben im Dienste des Sports 

Nach 36 Jahren beim Sportbund Rheinhessen geht Petra Bastian in den Ruhestand 

Immer lustig und agil, bei allen beliebt und geachtet – so umschreiben Kollegen beim Sportbund Rheinhessen Petra Bastian, die Abteilungsleiterin Qualifizierung und Breitensport. Ex-Kollegen muss es jetzt heißen, denn Bastian absolvierte am 30. Juni ihren letzten Arbeitstag. Mit ihr geht ein weiteres Urgestein des Sportbundes Rheinhessen in den Ruhestand. 36 Jahre, fast ein ganzes Arbeitsleben lang, war Bastian für den Sportbund tätig. Dabei wollte die aus einem Winzerbetrieb am Mittelrhein stammende Diplom-Sportlehrerin am liebsten in den Schuldienst eintreten. Doch die „Lehrerschwemme“ der 80er Jahre erschwerte dieses Vorhaben. In Bingen fand sie nach dem Studium an der Mainzer Gutenberg-Universität immerhin eine Teilzeit-Stelle als Sportlehrerin, neben der sie 1985 in Vertretung den Posten der Bildungsreferentin bei der Sportjugend Rheinhessen übernahm. Als ihre Vorgängerin – die spätere LSB-Präsidentin Karin Augustin – nach dem Mutterschutz nicht zurückkehrte, wurde aus dem Vertretungsjob eine Festanstellung, die sie mit großer Leidenschaft ausfüllte.  

Bei den Freizeiten der Sportjugend war Petra Bastian immer präsent und sorgte für gute Laune. Gleiches galt für Wochenend-Lehrgänge in der Sportschule Seibersbach, die sie auch nach dem Wechsel zum Sportbund mit Hingabe organisierte und teils selbst durchführte. Damals war es noch Usus, dass die Teilnehmer gemeinsam in der Sportschule übernachteten, was die Gemeinschaft förderte und zu vielen geselligen Abenden führte. Wenn Bastian dann morgens mit Liedern wie „Katzeklo“ von Helge Schneider den Weckdienst übernahm, war mancher Kater wie weggeblasen und es herrschte gleich wieder eine fröhliche Stimmung. „Die Lehrgänge in Seibersbach waren wirklich toll. Petra hat alle Leute gekannt und pflegte einen sehr persönlichen Umgang mit den Referenten. Dadurch hat sie ein unglaubliches Netzwerk geknüpft, von dem wir alle profitiert haben“, erinnert sich Ilka Knobloch, die kurz nach Bastian beim Sportbund anfing. „Die Zusammenarbeit mit ihr war sehr angenehm. Petra war sehr offen und aktiv, für alle immer ansprechbar.“  

Anfang 1988 als Bildungsreferentin noch mit 30 Wochenstunden zum Sportbund Rheinhessen gekommen, wurde ihre Stelle ab September endlich in Vollzeit aufgestockt. Der Leiter des Referats Ausbildung, Helmut Schmitt, machte Bastian zu seiner rechten Hand, sodass sie nach dessen Ausscheiden 1991 befördert wurde und seinen Posten übernahm. Geschätzt wurde Bastian nicht nur für ihr ausgezeichnetes Gedächtnis, sondern gerade dafür, dass sie einen engen Kontakt zu den Vereinen und den Übungsleitern pflegte. Dank ihrer guten Menschenkenntnis fand sie in vielen Situationen die richtigen Worte, die notfalls auch sehr deutlich ausfallen konnten. Speziell wenn jemand ungerecht behandelt wurde, ging sie dazwischen und sorgte für klare Verhältnisse. Nachtragend war sie dabei aber nie. Wichtiger war es ihr, für ein gutes Miteinander und eine motivierende Arbeitsatmosphäre zu sorgen – dass galt sowohl in ihrer Abteilung als auch bei den Lehrgängen. Streng war Bastian hingegen, wenn es um Ausbildungsinhalte und Prüfungen ging. Wer eine Lizenz erwarb, musste dafür auch etwas leisten – da gab es keine Nachsicht. Auch wenn es um Lizenzverlängerungen ging, wurden immer für alle die gleichen Regeln angewendet.  

Höchst engagiert war Bastian zudem bei der Organisation der Lehrtagung an der Universität Mainz, die sie selbst mitinitiiert hat. So setzte sie über mehr als drei Jahrzehnte Akzente in der Aus- und Fortbildung von Lehrern und Übungsleitern in Rheinhessen und hinterlässt große Fußstapfen für ihre Nachfolgerin Aline Bessling, auf die aber ein ganz anderes Arbeitsumfeld wartet, als Bastian es in den 80er und 90er Jahren des vergangenen Jahrhunderts vorfand. Heute fahren Lehrgangs-Teilnehmer zur Übernachtung nach Hause, finden immer mehr Seminare online statt. Entsprechend schwieriger wird es, Menschen wirklich kennenzulernen und Kontakte zu knüpfen. Bastian sieht in der Digitalisierung deshalb nicht nur Vorteile, sondern auch eine Gefahr für das klassische Vereinswesen. Wer möchte schon sein Ehrenamt ohne soziale Kontakte zuhause am Computer ausüben? Zusammenkunft und Geselligkeit sind prägende Faktoren des Vereinslebens, aus denen Ideen und Motivation gezogen werden. Diese Erfahrung hat Bastian auch in ihrer eigenen Vereinstätigkeit gemacht. Die TGM Gonsenheim war ihr sportliches Zuhause, wo sie lange Jahre Volleyball spielte und als Trainerin in der Jugendarbeit aktiv war. Seit 20 Jahren lebt sie nun in Essenheim und ist mittlerweile eine engagierte Tierschützerin. Besonders die Katzenhilfe liegt ihr am Herzen und wird im Ruhestand sicherlich zunehmende Aufmerksamkeit erhalten.  

Im Mai feierte Petra Bastian ihren 65. Geburtstag und zum 1. Juli ist sie nun in einen neuen Lebensabschnitt übergetreten. Die ehemaligen Kollegen und Repräsentanten des Sportbundes Rheinhessen wünschen ihr dazu alles erdenklich Gute und bedanken sich von ganzem Herzen für ihren unermüdlichen Einsatz, für ihr prägendes Wirken im Bildungswesen des Verbandes und ihre große Loyalität. „Mit Petra geht ein wahrer Schatz an Informationen, Wissen und Kontakten. Für den Sportbund beginnt ohne sie im wahrsten Sinne des Wortes eine neue Zeitrechnung”, weiß Geschäftsführer Thorsten Richter, welchen Wert Bastian für ihren Arbeitgeber hatte. Auch Präsident Klaus Kuhn findet zum Abschied lobende Worte: „Petra ist überall beliebt, bekannt und geachtet. Sie hat viele Jahrzehnte die Bildungsarbeit beim Sportbund geprägt. Wir wünschen ihr alles Gute für ihre wohlverdiente Rente.” Petra Bastian hat beim Sportbund viel bewegt und wird mit ihrer agilen Art sicher auch in Zukunft noch viel Bewegung in ihr Umfeld bringen. Denn was sie macht, das macht sie richtig. 


Ideenwettbewerb Ehrenamt 4.0 des Landes RLP

Der Ideenwettbewerb Ehrenamt 4.0 wird in diesem Jahr bereits zum fünften Mal ausgeschrieben. Seit 2021 ist der Wettbewerb in das Projekt „Digital in die Zukunft“ eingebettet.

Mit der Auszeichnung sollen Organisationen und innovative Projekte sichtbar gemacht werden, die digitale Akzente setzen und kreative Ansätze erproben. Zehn Projekte werden mit einem Preisgeld von jeweils 1.000 Euro prämiert.

Gesucht werden Organisationen, Projekte oder Initiativen, die ehrenamtlich getragen sind und digital oder mit digitaler Unterstützung neue Wege beschreiten.

Dabei können ganz unterschiedliche Ideen und Ansätze im Mittelpunkt srehen. Dies kann die Nutzung digitaler Tools für die Vereinsverwaltung und das Vereinsmanagement sien, innovative digitale Lösungen fü rdie Öffentlichkeitsarbeit und Nachwuchsgewinnung, digitale Fortbildungsformate, eine selbst entwickelte App oder die Mitarbeit an eienr Online-Enzyklopedie.

Bewerbungen sind online über das Ehrenamtsportal der Landesregierung einzureichen. Bewerbungsschluss ist der 5. September 2021.

Hier geht’s zum Flyer.

Die detaillierte Ausschreibung finden Sie hier.


Zuschüsse für Jugendfreizeiten werden erhöht

Das Ministerium für Familie, Frauen, Kultur und Integration erhöht ab 1 .Juli 2021 befristet bis Ende 2022 die Bezuschussung von Maßnahmen der sozialen Bildung auf sechs Euro pro Teilnehmer*in und Tag. Dazu zählen auch Ferienaktionen und Freizeiten der Sportvereine.

Vereine profitieren bei der Veranstaltung von Jugendfreizeiten von einer erhöhten Förderung durch das zuständige Ministerium. Der im vergangenen Jahr befristet von 3,00 auf 4,00 Euro erhöhte Zuschuss pro Teilnehmer und Tag wurde nun nochmals auf 6,00 Euro angehoben – unabhängig davon, ob die Freizeit mit oder ohne Übernachtung stattfindet. Durch das Aktionsprogramm der Bundesregierung „Aufholen nach Corona“ steigt auch die Förderung für Maßnahmen, die auf junge Menschen aus einkommensschwachen Familien, junge Menschen mit Behinderung und junge Arbeitslose abzielen. Hier verdoppelt sich der Zuschuss von 7,50 Euro auf 15,00 Euro. Zusätzlich wird der Einsatz von Corona-Schnelltests mit einem Zuschuss von 3,00 Euro pro Test gefördert. Alle Vereine, die einen Zuschussantrag für Maßnahmen ab dem 1. Juli 2021 stellen profitieren automatisch von den höheren Fördersätzen.

Maßnahmen ohne Übernachtung müssen vier Wochen vorher bei der Sportjugend Rheinhessen angemeldet werden. Ansprechpartnerin ist Uschi Best.


Ausweitung der Generali Sportversicherung

„Schnuppertraining“ für neue Vereinsmitglieder 2021 ausgeweitet:

Der Versicherungsschutz für die teilnehmenden Nichtmitglieder wird für das laufende Jahr auf einen Zeitraum von bis zu 6 Wochen verlängert.

Was muss der Sportverein bei „Schnupperern“ tun?

Der Verein muss den Trainingsstart intern dokumentieren, damit er im Schadenfall den Zeitraum nachweisen kann.

Wie lange besteht Versicherungsschutz
Der Versicherungsschutz für Nichtmitglieder endet in diesem Jahr somit erst 6 Wochen nach der erstmaligen Teilnahme an einer Übungsstunde,
denn in der Unfallversicherung des Sportversicherungsvertrages sind Nichtmitglieder mitversichert, die eine Mitgliedschaft in einem Verein im
Sportbund Rheinhessen anstreben und hierzu dort probeweise an Übungsstunden teilnehmen.

 


 

Zusatzversicherung für mehrtägige Kurse/Veranstaltungen für Nichtmitglieder:

Nichtmitglieder, die über einen bestimmten Zeitraum an Kursen oder Veranstaltungen der Vereine teilnehmen können über diese Zusatzversicherung
abgesichert werden. Zur Förderung neuer Aktivitäten in den Vereinen besteht dieser Versicherungsschutz bis zum Jahresende 2021 ohne weitere Voraussetzung und ohne
zusätzlichen Beitrag über den bestehenden Versicherungsschutz der Vereine.

Die Anmeldung der Veranstaltung erfolgt wie bisher! Voraussetzung für den Versicherungsschutz ist nur die rechtzeitige Anmeldung der Veranstaltung mit einer Teilnehmerliste in ihrem Versicherungsbüro.

 


 

Jugendfreizeiten und „Ferien am Ort“ im Verein – alle Teilnehmer sind versichert!

Für alle teilnehmenden Nichtmitglieder bis zum 27. Lebensjahr* bietet der Sportversicherungsvertrag des Sportbundes Rheinhessen ab sofort Unfall-Versicherungsschutz während der gesamten Jugendfreizeit. Für die Nichtmitglieder bestand bisher kein Versicherungsschutz bzw. konnten nur mit einer Zusatzversicherung mitversichert werden. Auch eine Anmeldung ist zukünftig nicht mehr erforderlich.

(*die zu Beginn der Teilnahme an dieser Maßnahme das 28. Lebensjahr noch nicht vollendet haben)


Rückkehr zur Normalität

Präsenzveranstaltungen finden wieder statt

Der Sportbund Rheinhessen und die Sportjugend Rheinhessen hatten aufgrund der Corona-Beschränkungen all ihre Präsenzveranstaltungen bis Mitte Juni abgesagt. Dank der fallenden Inzidenz-Werte und den damit einhergehenden Lockerungen sind jetzt endlich wieder Qualifizierungsmaßnahmen in Präsenz möglich. „Unsere Web-Seminare haben sich in der Pandemie zwar bewährt, aber in vielen Bereichen ist die Präsenz vor Ort von enormer Bedeutung. Gerade in der Praxis ist sie oftmals unabdingbar“, erklärt Petra Bastian und freut sich, dass keine weiteren Aus- und Fortbildungsmaßnahmen abgesagt werden müssen. Die scheidende Abteilungsleiterin Qualifizierung und Breitensport des Sportbundes kann kurz vor ihrem Abtritt in den Ruhestand die Rückkehr zu normalen Lehrgängen verkünden und somit ein bisschen entspannter von Bord gehen.

Die nächsten Termine:

26.06.2021 – Deutsches Sportabzeichen – Ausbildung zur Erlangung der Prüfberechtigung für Behindertensport – Mainz

03.07.2021 – Tagesspecial „Vereinsmanagement“ – Mainz

03.07.2021 – Theater, Improvisation, Selbstgeschichten – Hier ist Kreativität gefragt! – Mainz

03.07.2021 – Indoor-Klettern – Mainz

07.07.2021 – Datenschutz – Mainz

10.07.2021 – Herausforderung Sitzen – Mainz

17./ 18.07.2021 – Erfolgreiche Planung und Durchführung von Events – Worms


Weitere Öffnungen für den Sport geplant

In ihrer gestrigen Pressekonferenz kündigte Ministerpräsidentin Malu Dreyer weitere Öffnungen für den Sport an. Der erste Schritt erfolgt am 18. Juni, der zweite Schritt folgt voraussichtlich zum 2. Juli. 

Für den Sportbetrieb bedeutet das ab 18. Juni folgendes:
Inzidenz unter 100:
  • 30 teilnehmene Erwachsene im Freien
Inzidenz unter 50:
  • 50 teilnehmende Personen im Freien, 20 Personen im Innenbereich mit Test
  • für Kinder bis einschließlich 14 Jahre entfällt die Testpflicht
Im Amateursport werden Zuschauer ebenfalls wieder zugelassen sein. Jugendfreizeiten sind dann wieder mit Übernachtung möglich.
                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                         Veranstaltungen im Sportbereich: 
  • Bei einer Inzidenz von unter 100 werden im Freien bis zu 250 Zuschauer*innen ohne Test erlaubt sein.
  • Bei einer Inzidenz unter 50 werden im Innenbereich 250 Gäste mit Test zugelassen, im Außenbereich sind dann 500 Zuschauer*innen erlaubt.

Ab 2. Juli folgen dann weitere Lockerungen:

  • Personenbegrenzungen sollen überall auf eine Person je 10m² gelockert werden.
  • Veranstaltungen im Sportbereich sollen Innen dann mit 350 Zuschauer*innen mit Test möglich sein.

Im zweiten Schritt ab Freitag, den 2. Juli, soll die Personenbegrenzung überall auf eine Person je zehn Quadratmeter gelockert werden.

Die detaillierten Regelungen werden in der 23. Corona-Bekämpfungsverordnung geregelt, die voraussichtlich Mitte kommender Woche erscheinen wird. Wir werden dann entsprechend über die neuen Regelungen über unsere Corona-Service Seite infomieren.

 


Am 9. Juni ist #TrikotTag in RLP

LSB und Sportbünde rufen am 09. Juni alle Sportler*innen auf ihr Vereinstrikot zu tragen 

Nach der großartigen Premiere im vergangenen Jahr im Rheinland rufen Landessportbund, Sportbund Rheinhessen, Sportbund Pfalz und Sportbund Rheinland in 2021 gemeinsam zu einem landesweiten #TrikotTag auf. Alle Sportvereinsmitglieder können am Mittwoch, 9. Juni, Werbung für ihren Sport machen, indem sie das Trikot, das Polo-Shirt oder die Trainingsjacke ihrer Sportmannschaft oder ihres Heimatvereins tragen. 

Der Tag steht ganz im Zeichen des Vereinssports in Rheinland-Pfalz und soll besonders in Zeiten der Corona-Pandemie, in der beinahe keine Vereinsaktivitäten möglich sind, auf die Vielfalt der Sportvereine hinweisen. „Wir wünschen uns, dass an diesem Tag in Büros, Klassenzimmern oder einfach auf der Straße eine Menge Trikots gesehen werden“, ist Sportbund Präsident Klaus Kuhn voller Vorfreude auf den landesweiten #TrikotTag. „Mit dieser Kampagne möchten wir die Verbundenheit zu den Vereinen stärken und dazu beitragen, dass nicht weitere Mitglieder verloren gehen.“, erklärt Klaus Kuhn.

Postet Eure Trikot-Bilder auf den Social Media-Kanälen des Sportbundes Rheinhessen

Der freundliche Appell an alle Sportsfreund*innen im Land: Zeigt, wie stolz Ihr auf Eure Mannschaft und Euren Verein seid, zieht Euer Trikot beim Arbeiten, Einkaufen oder Tanken an und postet Eure #TrikotTag-Bilder in den Socia Media-Kanälen Facebook, Instagram mit dem Hashtag #TrikotTag und verlinkt den @SportbundRheinhessen sowie die @LandessportbundRLP.

Mitgliedsvereine der anderen Sportbünde nutzen folgende Verlinkungen: @SportbundPfalz oder @SportbundRheinland sowie den @LandessportbundRLP. 

Gewinnspiel:

Allen Teilnehmer*innen, die ihr #TrikotTag-Bild zusätzlich per E-Mail an presse@sportbund-rheinhessen.de (inklusive der Einverständniserklärung) bis zum 13. Juni 2021 einreichen, winken tolle Preise, die das Vereinsleben schöner machen. Weitere Informationen finden Sie in unseren Teilnahmebedingungen.

Einverständniserklärung zum Gewinnspiel #TrikotTag 2021

Teilnahmebedingungen zum Gewinnspiel #TrikotTag 2021

Zu gewinnen gibt es für alle Vereine in Rheinland-Pfalz:

  • Eine Studioführung mit Interview-Termin von Rheinland-Pfälzischen Rundfunk GmbH &Co. KG
  • 3 mal 10 Sommer-Packages von vereinsleben.de
  • 3 mal 10 Training-Packages von Lotto Rheinland-Pfalz GmbH

Zu gewinnen gibt es für alle Vereine im Sportbund Rheinhessen:

  • Ein Vereinsporträt von OK:TV Mainz
  • 2 x 10 Sport-Turnbeutel mit Sportzubehör von EWR AG

 

 

 

 


Sportverein der Zukunft

Bewerbungsstart für die Initiative „Sportverein der Zukunft – mit BASF fit für die Digitalisierung“

Die Sportvereine des Badischen Sportbundes Nord, des Sportbundes Pfalz sowie der Sportkreise Bergstraße (Hessen) und Worms (Rheinhessen) können sich ab sofort für die Initiative „Sportverein der Zukunft – mit BASF fit für die Digitalisierung“ bewerben.

Die gesamte Pressemeldung hierzu finden Sie hier..


Kooperation mit VITA1 medical GmbH – Laientest zur Selbstanwendung (Antigenschnelltest) & FFP2-Masken

Sportvereine erhalten günstige Einkaufskonditionen für Laientest zur Selbstanwendung (Antigenschnelltest) und FFP2-Masken

Dank einer Kooperation mit der VITA1 medical GmbH können wir Mitgliedsvereinen und -verbänden besondere Konditionen für Corona-Schnelltests und FFP2-Masken zur Verfügung stellen.

–> Bestellungen mit folgendem Bestellformular an corona@sportbund-rheinhessen.de


Clungene COVID-19 Antigen Selbsttest: Fünferpack 10,25 €

Dieser Test hat eine Sonderzulassung des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) als sogenannter Laientest zur Selbstanwendung (Antigenschnelltest) und darf als solcher von jedermann bei sich selbst angewendet werden. Die Produkbeschreibung finden Sie hier.

Deepblue Antigen Schnelltest: 2,25 €/ Stück

Der Deepblue Antigen Schnelltest ist nur für die Anwendung durch medizinisches Fachpersonal vorgesehen.
Die Produktbeschreibung finden Sie hier.

FFP2-Schutzmasken der Marke Leikang: 0,34 €/ Stück

Mindestbestellmenge: 50 Stk. Schnelltests & 40 Stk. FFP2-Masken
Zahlung nach Erhalt der Ware. Versandkostenfrei ab einem Bestellwert von 250,00 €. Ansonsten Versandkosten von 4,00 € netto.


Die Bestellungen erfolgen mit folgendem Bestellformular über corona@sportbund-rheinhessen.de.

Wir weisen darauf hin, dass derzeit für die Sportausübung im Innenbereich Schnelltests verlangt werden. Laut Verordnung wird eine Person zur Beaufsichtigung der Tests benötigt. Ein Schulungsvideo für die Durchführung der Beaufsichtigung finden Sie hier.
Wer sich dieses Video angeschaut hat, ist zur Bestätigung eines Corona-Schnelltests berechtigt. Durchführen können die Tests die Mitglieder selbst – die Kosten für die Ausrüstung und Tests sind jedoch vom Verein zu tragen. Für die Bestätigung des Tests ist das unter Anlage 1 der 21. Corona-Verordnung beigefügte Formular zu nutzen. Die Pflicht zur Erfassung aller Teilnehmer einer Übungseinheit zur Kontaktnachverfolgung bleibt weiterhin bestehen. Zur Kontaktnachverfolgung bieten wir unseren Mitgliedsvereinen und -verbänden kostenfrei die digitale Lösung „inscribe“. Informationen hierzu finden Sie hier.

Ein Vorbild setzt sich zur Ruhe

Nach 50 Jahren gibt Herbert W. Hofmann seine letzten Ämter im Sportbund Rheinhessen auf

Er ist ein Ehrenamtler wie er im Buche steht. Ein Ehrenamtler wie ihn jeder Verein und jeder Verband sich wünscht, wie die Gesellschaft ihn braucht. Genau 50 Jahre stand Herbert W. Hofmann im Dienst des Sportbundes Rheinhessen. Sein Goldenes Jubiläum nimmt der Wormser nun zum Anlass, sich zu verabschieden und seine letzten Ämter im Verband niederzulegen – „altersbedingt“, wie der 86-Jährige selbst betont.

Es war eine ganz besondere Mitgliederversammlung, in der Herbert W. Hofmann am 15. Mai 1971 als Beisitzer in den Vorstand des Sportbundes Rheinhessen gewählt wurde. Damals stellte sich der Gründungsvorsitzende Hans Delnef nach 22 Jahren im Amt nicht mehr zur Wahl und wurde zum ersten Ehrenvorsitzenden des Sportbundes Rheinhessen ernannt. Eine Auszeichnung, die Hofmann 35 Jahre später auch widerfahren sollte. Bis dahin arbeitete er zunächst 15 Jahre als normales Vorstandsmitglied. Als 1978 das Ressort-Prinzip eingeführt wurde, übernahm der gelernte Bankkaufmann das Ressort Recht und Steuern, 1986 das Ressort Breiten- und Freizeitsport. Ab 1986 fungierte er auch als Vize-Präsident, bis er 1998 zum alleinigen Präsidenten des Sportbundes Rheinhessen gewählt wurde. Bereits ein Jahr zuvor hatte Hofmann nach dem plötzlichen Tod von Walter Grüning gemeinsam mit Max Munz kommissarisch die Führung des Verbandes übernommen. Nach acht Jahren als Präsident wurde Hofmann 2006 zum Ehrenpräsidenten ernannt. Für den Sportbund war er im Anschluss noch im Ehrungs-Ausschuss tätig und er vertrat den SBR auch weiterhin als Repräsentant bei Vereinsveranstaltungen, wo er schon zuvor viele Tausend Stunden verbracht hatte. „Er ist wohl der profundeste rheinland-pfälzische Kenner des Ehrungswesens im Sport, das er nicht als Nebensache betrachtete, sondern als ‚soziale Währung‘ für ehrenamtlich erbrachte Leistungen. Aus seiner Sicht waren wir als Vertreter des Sportbundes es den Vereinen auch schuldig, bei ihren Jubiläen aufzutauchen und persönlich zu gratulieren. Seine Pflichten als Repräsentant nahm er sehr ernst“, erinnert sich Joachim Friedsam. Der ehemalige Geschäftsführer des SBR arbeitete mehr als 30 Jahre eng mit Hofmann zusammen und bezeichnet ihn als „sehr liebenswerten Menschen, dem Anstand und Loyalität sehr wichtig waren. Er hat für diese Werte gestanden und sie auch von seinem Umfeld erwartet.“ Friedsam kennt Hofmann zudem als harmoniebedürftigen Menschen, der lieber den Ausgleich als den Streit suchte. „Wenn es sich nicht umgehen ließ, konnte er Konflikte aber auch sehr energisch austragen. Da hat er nicht zurückgezogen und seinen Mann gestanden. Herbert W. Hofmann ist einer der herausragenden Sportfunktionäre der letzten 40 Jahre in Rheinland-Pfalz.“

Große Verdienste für den Sport erlangte Herbert W. Hofmann nicht nur beim Sportbund Rheinhessen. Auch in seinem Heimatverein TG 1846 Worms, dem er 1938 im Alter von vier Jahren beitrat, leistete er über Jahrzehnte wertvolle Vorstandsarbeit. Ab 1958 war für 30 Jahre Mitglied im Bau- und Finanzausschuss, von 1962 bis 1980 Schatzmeister und von 1980 bis 1988 Erster Vorsitzender des zu dieser Zeit größten Sportvereins in Rheinhessen, der ihn im Anschluss ebenfalls zum Ehrenvorsitzenden ernannte. Beim Landessportbund Rheinland-Pfalz ist Hofmann seit 2014 Ehrenmitglied, nachdem er auch hier 35 Jahre in mannigfaltigen Funktionen mitgearbeitet hatte: Beginnend 1971 als Mitglied im Ausschuss Recht und Steuern (bis 1987), war er von 1978 bis 2006 Mitglied in der Landessportkonferenz Rheinland-Pfalz. Von 1984 bis 1998 war er Mitglied im Präsidium des LSB und Vorsitzender des Ausschusses Breiten- und Freizeitsport. Von 1998 bis 2006 bekleidete er das Amt des Vize-Präsidenten und war in dieser Zeit im Auftrag des LSB in zahlreichen Gremien tätig.

Auch für den Deutschen Sportbund war Hofmann aktiv und fungierte von 1984 bis 2003 als Kassenprüfer der Willi-Weyer-Akademie Berlin, der Führungs- und Verwaltungsakademie des DSB. Zudem war er im Rheinhessischen Turnerbund von 1968 bis 1984 Beisitzer im Vorstand und von 1984 bis 1998 Stellvertretender Vorsitzender, woraufhin er 1998 zum Ehren-Vorstandsmitglied ernannt wurde. Beim größten Sportförderer im Land, Lotto Rheinland-Pfalz, war Hofmann Mitglied des Verwaltungsrats (1988-2005) und Mitglied der Gesellschafterversammlung (2005-2007).

Keine Frage, dass bei solch einer Anhäufung von Ehrenämtern auch die entsprechenden Würdigungen nicht ausblieben, von denen hier nur einige genannt seien: So erhielt Hofmann vom Sportbund Rheinhessen bereits 1984 die Ehrennadel in Gold und 2010 eine Ehrengabe. Der Landessportbund verlieh im 1991 die Ehrenplakette in Gold, das Land Rheinland-Pfalz 1993 die Sportplakette und 2006 den Verdienstorden des Landes sowie den Sportobelisk des Ministeriums des Inneren und für Sport. Das Bundesverdienstkreuz wurde ihm gleich zweimal verliehen, 1987 am Bande und 1999 erster Klasse. Auch in seiner Heimatstadt Worms wurden Hofmann zahlreiche Auszeichnungen zuteil, unter anderem die Verdienstmedaille der Stadt (1994), die Ehrennadel für Stadtratszugehörigkeit in Gold (2004) und die Sportmedaille in Platin (2008).

Hohes Ansehen genoss der vierfache Vater auch bei seinem Arbeitgeber, der Wormser Volksbank, bei der er sich in eine führende Position hocharbeitete. Der aktuelle SBR-Präsident Klaus Kuhn schätzt Hofmanns „ehrliche, offene Art“ sowie „seinen großen Wissens- und Erfahrungsschatz“, den er gerne nutzte, um anderen mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. „Herbert W. Hofmann ist durch sein altruistisches Handeln über all die Jahrzehnte ein Vorbild-Ehrenamtler gewesen. Er hat seine Ehrenämter nie als Last gesehen – sie waren seine Passion.“ So ganz und gar möchte sich der Hochgelobte aber doch noch nicht zurückziehen. Deshalb bat er Kuhn, ihn weiter zu Präsidiumssitzungen, zum Hauptausschuss und zu den Mitgliederversammlungen einzuladen und ihm die jeweiligen Protokolle zukommen zu lassen. „Ich bin sehr dankbar, dass ich meinen Teil zu der erfolgreichen Entwicklung unseres Sportbunds beitragen konnte“, sagt Hofmann und bedankt sich zum Abschied beim Präsidium und allen hauptamtlichen Mitarbeitern „für die jahrzehntelange vertrauensvolle Zusammenarbeit und Unterstützung meiner Anliegen.“

Zitat Klaus Kuhn: „Ein Ehrenamt auszuführen bedeutete für Herbert W. Hofmann all seine Kraft für die Bedürfnisse der Sportler*innen und für den Sport einzusetzen. Das macht man nur, wenn man gerne den direkten Kontakt zu seinen Mitmenschen sucht und auch will. Ganz besonders zeichnete ihn auch aus, dass er Verantwortung übernommen hat, für andere Menschen da zu sein und zu helfen. Alle rheinhessischen Sportler*innen und auch ich ganz persönlich wünschen Herbert einen erholsamen „Ruhestand“ und dass er noch lange das sportliche Geschehen in Rheinhessen und darüber hinaus mit großem Interesse und Vergnügen beobachten kann.“


#stimmedessportsstärken – Macht alle mit!

Wir brauchen Sport im Verein.

Macht alle mit! Schaut in Eure Postfächer und unterstützt #stimmedessportsstärken sowie unsere Postkartenaktion für den Sport und uns alle! Jeder Verein wurde individuell per E-Mail angeschrieben.

Was wollen wir erreichen?

Der Vereinssport hat sich strikt und konsequent an die Vorgaben während der Corona-Pandemie gehalten. Das war gut und wichtig. Nun ist es aber – mit Blick auf anstehende Öffnungen und wissenschaftlichen Erkenntnissen fällig, möglichst viel Sport wieder zuzulassen. Die Stimme des Sports, als größte Personenvereinigung des Landes, wollen wir stärken und uns gemeinsam in der Öffentlichkeit in Erinnerung bringen. Fest steht mittlerweile: Sport ist Teil der Lösung und nicht das Problem. Sport muss immer möglich bleiben – zu jeder Zeit und nicht nur alleine oder zu zweit. Sport im Verein tut den Menschen gut.

Übergewicht, Vereinsamung und Bewegungsarmut sind Folgen der Pandemie. Dinge, die im Vereinssport ganz automatisch bekämpft werden. Leider wurden diese Aspekte mit zunehmender Dauer der Pandemie zu wenig in den Blick genommen. Unser Adressat hier ist die Politik, die die Rahmenbedingungen festgelegt hat und weiter festlegen wird. Spätestens JETZT ist es an der Zeit, sich deutlich bemerkbar zu machen. Das wollen wir hiermit tun: Mit dieser Kampagne des organisierten Sports, in Unterstützung von Eltern, die sich in Mainz Move zusammengeschlossen haben, stellen wir zusammen Forderungen für den Vereinssport auf.

Für unsere Kinder – die fast 14 Monate lang kritisch wenig Bewegung und Sport hatten.

Für unsere Jugendlichen – die in einer wichtigen Adoleszenz-Phase quasi keine sozialen Kontakte und Bewegung erlebten.

Für uns Erwachsene – die aufgrund des Bewegungsmangels durch fehlenden Vereinssport gesundheitlich leiden

Für unsere Senioren – denen ohne Vereinssport gesunderhaltende Beweglichkeit und Alltagsfähigkeiten abhandenkommt

Wir fordern: Zukünftig muss der Sport früher berücksichtigt werden, schneller wieder erlaubt sein, dauerhaft möglich bleiben und auch für anstehende Aufgaben von der Politik unterstützt werden. Darauf wollen wir mit allen Vereinen und Fachverbänden in Rheinland-Pfalz hinarbeiten machen. Jeder Beitrag hilft, erfolgreich zu sein.

Wie kann ich Teil der Kampagne werden?

Das ist denkbar einfach. Es gibt zwei Wege.

Erstens: Druckt die Postkarte im Anhang (Name: Postkarten zum Ausdrucken) dreimal auf festerem Papier aus und schickt sie an die angegebenen Adressen. Nutzt die Postkarte darüber hinaus auch gerne, um unsere Forderung an weitere Adressen der örtlichen Politik wie Kreisverwaltung, VG-Verwaltung, an Bürgermeister und Ortsvorsteher zu schicken. Stärkt die Stimme des Sports vor Ort. Oder nutzt die digitale, beschreibbare Postkarte im Anhang (Name: E-Mail-Vorlage) und schickt es per Mail an die gewünschten Adressen. Jede Stimme hilft uns allen.

Zweitens: Streut die Kampagne über die sozialen Medien im weltweiten Netz und setzt den Hashtag #diestimmedessportstärken darunter. Dafür haben wir eine PowerPoint-Vorlage entwickelt, mit der ganz einfach und unkompliziert ein sogenanntes Template, ein Bildmotiv für z. B. Facebook oder Instagram von jedem selbst hergestellt werden kann. Folgt einfach der folgenden Anleitung.

Hierzu finden Sie hier die Vorlage und die Anleitung.

Die Postkarten zum Ausdrucken finden Sie hier…
Die E-Mail Vorlage finden Sie hier…


„Draußen muss drin sein“ – DOSB und DFB Petition

Pressemitteilung: „Draußen muss drin sein“

Der Landessportbund und die regionalen Sportbünde aus Rheinland-Pfalz, somit auch wir, der Sportbund Rheinhessen, unterstützen den Deutschen Fußballbund (DFB) und den Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) bei ihrer Petition „Draußen muss drin sein“ zur Wiederöffnung des organisierten Sportbetriebs im Freien.

Hinter der Petition verbirgt sich die Forderung, den Trainingsbetrieb des organisierten Sports im Freien und später auch den Wettkampfbetrieb wieder zuzulassen. Sie richtet sich direkt an den Deutschen Bundestag und Bundesrat und unterstützt wird sie bisher schon von über 65.000 Menschen, die sich den Sport in ihrem Alltag zurück wünschen.

Mit der Petition möchten der DFB und der DOSB nicht nur Fußballvereine und -verbände, sondern selbstverständlich alle Sportarten unterstützen und fordern sie auf, sie bei der Online-Petition zahlreich zu unterstützen, um dem Amateur- und Breitensportbetrieb gemeinsam eine Stimme zu verleihen.

Ihr wollt die Petition unterstützen? Dann unterschreibt hier.

Die Pressemeldung zur Petition findet ihr hier.


Corona-Schutzimpfung für Vereinsmitarbeiter*innen

Noch immer gibt es noch nicht genügend Impfstoff um alle Personen, die sich impfen lassen möchten, sofort zu impfen. Daher musste festgelegt werden, in welcher Reihenfolge bestimmte Personengruppen geimpft werden. Unter www.corona.rlp.de/de/impfen/informationen-zur-corona-impfung-in-rheinla… hält die Landesregierung aktuelle Infos bereit in Sachen Impfreihenfolge sowie zur Einstufung der jeweiligen Berufsgruppen – und wann sich diese für einen Impftermin registrieren können.

Zur Prioritätsgruppe 2 gehören auch Personen, die in Kinderbetreuungseinrichtungen, in der Kindertagespflege, in Grundschulen, Sonderschulen oder Förderschulen tätig sind. Das gilt auch für Vereinsmitarbeiter*innen, die im Rahmen von Kooperationsverträgen in den oben genannten Einrichtungen regelmäßig und kontaktnah zu den Mitarbeitenden oder den Kindern tätig sind. Dies muss von der jeweiligen Kita oder der betreffenden Schule bescheinigt werden. Die Bestätigung ist dann im Impfzentrum vorzulegen.

Mitarbeiter*innen können sich entweder telefonisch unter 0800 / 57 58 100 oder auf www.impftermin.rlp.de für einen Impftermin registrieren. Die Zuordnung zu einem der Impfzentren erfolgt nach dem Wohnortprinzip. Ausnahmen gelten für Personen, die außerhalb von Rheinland-Pfalz ihren Wohnort haben. Diese können sich an der für den Arbeitsort zuständigen Stelle impfen lassen.

Informationen zur Corona-Schutzimpfung für Sportvereine in Rheinland-Pfalz

Seit Freitag (23.04.2021) sind auch Personen der Priorisierungsgruppe 3 zur Corona-Schutzimpfung zugelassen. In diese Gruppe fallen nach § 4 Abs. 8 der „Verordnung zum Anspruch auf Schutzimpfungen gegen das Coronavirus SARS-CoV-2“ vom 10. März 2021 auch Personen, die in Einrichtungen und Diensten der Kinder- und Jugendhilfe tätig sind. Zu diesem Personenkreis zählen, nach Rücksprache mit dem Ministerium für Familie, Frauen, Jugend, Integration und Verbraucherschutz (MFFJIV), auch alle Fachkräfte der Jugendarbeit/Jugendsozialarbeit sowie alle in diesem Bereich tätigen ehrenamtlichen Mitarbeiter*innen. Die Impfverordnung finden Sie hier.

Der Nachweis über die Tätigkeit in Einrichtungen und Diensten der Kinder- und Jugendhilfe muss durch Vorlage folgenden Formulars erbracht werden:

Dieses Formular muss durch den Arbeitgeber/Träger/Sportverein ausgefüllt werden. Auch bei Ehrenamtlichen ist diese Bestätigung des Arbeitgebers/Trägers/Sportverein erforderlich.

WICHTIG: Sportvereine dürfen eine Bescheinigung nur dann ausstellen, wenn die Ehrenamtlichen aktuell und/oder demnächst im Sinne der Jugendhilfe mit jungen Menschen arbeiten! Wenn Sportvereine auf der Grundlage des rheinland-pfälzischen Jugendförderungsgesetzes bzw. der Verwaltungsvorschrift VV JuFöG Jugendarbeit leisten und hier in den Bereichen der:

-politischen Bildung
-Schulungen von Ehrenamtlichen
-sozialen Bildung

ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einsetzen, kann eine Bestätigung seitens des Arbeitgebers/Trägers/Sportvereins ausgestellt werden. Der reguläre Sport- und Trainingsbetrieb im Sportverein fällt nicht darunter.


Der Sport im Koalitionsvertrag: Zeugnis fällt eher bescheiden aus

Mit diesen Worten nimmt Präsident des Sportbundes Rheinhessen Klaus Kuhn, Stellung zum Koalitonsvertrag: „Zunächst hat es mich sehr enttäuscht, dass der Sport im Koalitionsvertrag so wenig Berücksichtigung gefunden hat. Auf 183 Seiten ist grade mal eine Seite nur für den Sport, ein Teil bezieht sich sogar auf eSport. Ich finde, dass ist eine Vernachlässigung gegenüber den vielen Menschen die Breitensport treiben. Diese große Masse an Sportler*innen im alltäglichen Vereinspsort wird zu oft vergessen, stattdessen werden Randthemen in den Fokus gerückt. In Zeiten wie der Pandemie gilt es aber aus unserer Sicht vor allem, den Breitensport wieder ins Laufen zu bringen und Menschen zurück in die Vereine zu führen. Hier hätte ich mir mehr Klarheit in den Zielsetzungen der Politik gewünscht. Man kann nur hoffen, dass in der praktischen Umsetzung noch einiges nachgebessert wird. Besonders nach der Pandemie ist es unwahrscheinlich wichtig, dass der Sport stärker gefördert wird und so die Menschen zurück zu Bewegung und gesundem Lebensstil führt.“

Zur Presseinformation geht es hier..


„Wir wollen wieder Sport treiben“ – Pressemeldung zum digitalen Netzwerktreffen

In der initiierten Netzwerkveranstaltung „Kreative Lösungen in der Krise: So geht der Sport durch die Corona-Pandemie“ von der Sport-Region Rhein-Neckar waren Fragen wie: „Wie geht es den Sportvereinen in der Pandemie?“ oder „Was sind die größten Herausforderungen und wo liegen die Chancen?“ am 04. Mai 2021 thematischer Schwerpunkt.

„Das Netzwerktreffen in der Metropolregion hat einmal mehr die – teilweise deutlichen – Unterschiede der einzelnen Bundesländer im Umgang mit der Pandemie gezeigt“, berichtet Thorsten Richter, Beiratsmitglied der Sportregion, der mit einem kurzen Impuls die digitale Unterstützung der rheinland-pfälzischen Vereine am Beispiel des Sportbundes Rheinhessen aufzeigte. In einem sind jedoch alle gleich: Der Mitgliederschwund zwischen vier und fünf Prozent trifft grenzübergreifend zu. „Es wird eine große Aufgabe des Sports gemeinsam mit der Politik, die Mitglieder zurück in die Vereine zu führen.“  Der Sportbund Rheinhessen konnte für sich viele gute Impuls mitnehmen und wird das ein oder andere gute Beispiel aus dieser interessanten Diskussionsrunde mit in seine tägliche Arbeit nehmen.

Hier kommen Sie zur Presseinformation..


Neue Wege für den Sportbund – Verkauf von Sportschule geplant

Sport- und Freizeitzentrum Seibersbach

Im Sportbund Rheinhessen schlagen aktuell große Themen auf. Die Pandemie ist eines davon, doch es stehen auch noch weitere, richtungsweisende an – und sie nehmen Fahrt auf.

Die Satzungsreform, erste Ideen wurden im Hauptausschuss bereits vorgestellt, wird die Ausrichtung der Aufgabenteilung betreffen. Hier ist ein Prozess gestartet, der ab Juni auch mit den Vereinen und Verbänden diskutiert werden soll. Zunächst zieht sich das Präsidium des Sportbundes jedoch zur Klausur zurück und wird sich einen Fahrplan – inhaltlich wie zeitlich – erarbeiten.

Brandaktuell und im Laufen sind dagegen schon die Bereiche Sportschule Seibersbach und Überlegungen zur neuen Geschäftsstelle. An vielen Stellen hat Präsident Klaus Kuhn darauf hingewiesen, dass es für den rheinhessischen Dachverband unmöglich sein wird, beides zu finanzieren. Entweder die Komplettsanierung im Millionenbereich der Sportschule Seibersbach oder der Neubau/ Umzug der Geschäftsstelle in ein neues Gebäude – diese Optionen gibt es. Nachdem sich auch der Hauptausschuss einstimmig für den Verkauf der Sportschule entschieden hat, laufen nun die Drähte heiß. Ein Makler ist beauftragt, erste Interessenten haben sich für das 1,3 Hektar große Gelände im malerischen Soonwald gemeldet. „Wir sondieren nun die Angebote, freuen uns aber auch noch über weitere“, sagt Präsident Klaus Kuhn. Eine gute Perspektive.

Perspektiven gibt es auch bei den Überlegungen zur neuen Geschäftsstelle, die aufgrund des Verkaufes des Haus des Sports notwendig wird. Neben der guten Option eines gemeinsamen Umzuges innerhalb von Mainz mit dem LSB, eröffnete sich auch die Chance, sich in Ingelheim in den Sportpark einzubringen. Der Vorteil: Sportanlagen für die Qualifizierungsmaßnahmen für die rund 900 Vereine und Verbände wären in unmittelbarer Nähe und könnte bei der Kernaufgabe des Dachverbandes helfen. In einer Vorstellung mit dem Finanz- und Sportausschuss des Ingelheimer Stadtrates wurde eine mögliche Kooperation erstmals öffentlich überlegt. Dieser Aufschlag hat eine sehr positive Resonanz hervorgerufen. In den kommenden Wochen werden weitere Gespräche geführt.


Sportbünde in RLP kritisieren 19. Corona-Bekämpfungsverordnung

Foto: M. Heinze

Minimalforderungen der Sportbünde Rheinhessen, Rheinland und Pfalz sowie des LSB RLP finden erneut kaum Beachtung / Landesregierung verschärft bundesrechtliche Regelungen auf Kosten des Sports

Dass die Minimalforderungen des organisierten Sports in der 19. Corona-Bekämpfungsverordnung des Landes erneut kaum Beachtung finden und die Landesregierung bundesrechtliche Regelungen auf Kosten des Sports verschärft, sehen der Sportbund Rheinhessen, Rheinland und Pfalz sowie der Landessportbund Rheinland-Pfalz (LSB) sehr kritisch. Die Politik müsse endlich eine Perspektive für den Vereinssport liefern, die der Pandemie angemessen ist.

Vor einer Woche war die Erleichterung in den rheinland-pfälzischen Sportbünden, dass im Bundesgesetzgebungsverfahren Verbesserungen für den Sport erzielt werden konnten und diese als Grundlage für weitere Öffnung in der 19. Corona-Bekämpfungsverordnung wirken könnten, groß. Zumal auch der eindringliche Appell und der offene Brief mit den Minimalforderungen des Sports den Weg in die Staatskanzlei und zum Gesundheitsministerium – das für die Ausarbeitung der länderspezifischen Corona-Bekämpfungsverordnung verantwortlich ist – fanden. Leider sind wesentliche Teile der Minimalforderungen bei der jetzt veröffentlichten 19. CoBeLVO nicht berücksichtigt worden – und dies trotz guter und weitestgehend einvernehmlicher Gespräche und Auffassungen mit dem für den Sport zuständigen Innenministerium. Zudem hat die Landesregierung die Regelungen der Bundes-Notbremse im Bereich der gedeckten Sportanlagen bei einer Inzidenz über 100 nicht übernommen. Entgegen des Gesetzestextes und Art. 31 Grundgesetz (GG) („Bundesrecht bricht Landesrecht“) verschärft die Landesregierung die Möglichkeit der Sportausübung im Innenbereich – was die rheinland-pfälzischen Sportbünde zu deutlicher Kritik veranlasst.

„Das Festhalten an strengeren Regeln im Bereich der gedeckten Sportanlagen sowie die Nichtbeachtung unserer kommunizierten Minimalforderung im Zuge der Gestaltung der 19. Corona-Bekämpfungsverordnung sind für uns nicht nachvollziehbar“, sagt LSB-Präsident Wolfgang Bärnwick. „Insbesondere die strengere Ausrichtung der 19. CoBeLVO in Rheinland-Pfalz gegenüber der sogenannten Bundes-Notbremse ist für den Sport nicht hinnehmbar“, so Bärnwick weiter. Schließlich soll das Bundesgesetz die Einheitlichkeit der Regelungen gewährleisten. Der strengere rheinland-pfälzische Sonderweg für den Sport tut mit Blick auf die anderen Bundesländer zum wiederholten Mal besonders weh. So ist Individualsport – zum Beispiel das Tennisspielen – in der Halle erst erlaubt, wenn die Sieben-Tage-Inzidenz unter 100 liegt. Auch die wiederholte Missachtung der Minimalforderung aus dem Sport – der Sportbund Rheinhessen, Rheinland und Pfalz sowie der LSB fordern seit mehreren Wochen die Zulässigkeit sportlicher Betätigung kleiner, aber altersunabhängiger Gruppen im Freien – ist nicht nachvollziehbar. Der weiterhin nicht aufgenommene Hinweis im Bereich des Mannschaftssports und der abgelehnte Ansatz, diesen in individualisierten und in kontaktfreien Bewegungsaufgaben zuzulassen, verärgert den organisierten Sport ebenfalls.

Laut 19. Corona-Bekämpfungsverordnung ist die kontaktlose Ausübung von Individualsportarten im Freien in kleinen Gruppen bis maximal zehn Personen zuzüglich einer Trainerin oder eines Trainers erst bei einer Sieben-Tage-Inzidenz unter 50 zulässig. Über dem Schwellenwert 50 ist lediglich kontaktloser Individualsport alleine, zu zweit oder mit Personen eines weiteren Hausstands – maximal jedoch fünf Personen – im Freien erlaubt. Gegenüber der bundesrechtlichen Regelung ab 100 bringt die 19. CoBeLVO damit kaum Öffnungen für Landkreise und/oder kreisfreie Städte, die unter einer Sieben-Tage-Inzidenz von 100 liegen. Mit der Altersbeschränkung für Gruppensport bis einschließlich 14 Jahre werden gerade in den Mannschaftssportarten Trainingsgruppen voneinander getrennt. Im Bereich der C-Jugend dürfen die 14-Jährigen trainieren – die 15-Jährigen aber nicht. Infektiologisch ist dies nicht begründbar. Gerade im Freien ist Sport ohne Infektionsrisiko möglich. Das wird aus dem Bereich der Wissenschaft, zuletzt durch den gemeinsamen Appell zahlreicher Aerosolforscher*innen, immer wieder betont. Die Experten um Dr. Gerhard Scheuch hatten bekräftigt, dass Infektionen nicht draußen, sondern zu 99,9 Prozent in Innenräumen stattfinden. Zudem ist bekannt, dass regelmäßiger Sport die Immunfunktion fördert und der Verlauf einer schwereren Infektionskrankheit dadurch extrem sinkt. Die politisch Verantwortlichen ignorieren damit auch die teils dramatischen Aussagen von Ärzten hinsichtlich der prognostizierten Auswirkungen der Bewegungslosigkeit von Kindern auf deren langfristige physische wie psychische Entwicklung. „Die Vereine tun alles dafür, um den Vereinssport wieder zu aktivieren. Sie haben Hygienekonzepte entwickelt und ihre Angebote nach draußen verlegt. Wenn die Ansteckungsgefahr im Freien nachgewiesenermaßen verschwindend gering ist, muss es den Vereinen auch wieder gestattet sein, Trainingseinheiten im Freien abzuhalten“, sagt Klaus Kuhn, Präsident des Sportbundes Rheinhessen.

Vereinssport unter Anleitung nicht mit Begegnungen im öffentlichen Raum vergleichbar

Sport im Verein findet unter Anleitung bzw. Aufsicht und mit klar definierten Regeln und ausgearbeiteten Hygienekonzepten statt. Die knapp 6.000 Sportvereine in den Sportbünden haben bereits mehrfach bewiesen, dass sie Schutzmaßnahmen einhalten und Übungsleiter*innen gewissenhaft Pflichten wie die Kontaktdatenerfassung ihrer Übungsgruppen umsetzen. Der organisierte Vereinssport kann nicht mit den (freien) Begegnungen im öffentlichen Raum verglichen werden, sondern mit organisierten Kontakten – vergleichbar mit den Kontakten in Schule, Büro oder Geschäften. „Eine Gleichstellung von Vereinssport und unorganisierten Zusammenkünften im öffentlichen Raum können wir nicht akzeptieren“, so Thorsten Richter. „Die Menschen können sich überall im Land freiwillig testen lassen. Wenn ein Schüler morgens in der Schule negativ getestet wurde, muss er doch abends auch in seinem Verein Sport machen können. Mit Tests und in kleinen Gruppen unter Einhaltung entsprechender Hygienemaßnahmen sollte der Sport im Verein möglich sein.“ Bei den Möglichkeiten der Sportausübung wird auch in der 19.CoBeLVO der Fokus auf die Individualsportarten gelegt. Nach Ansicht des organisierten Sports dürfen Mannschaftssportarten aber nicht durch ihren Namen bzw. die normalerweise üblichen Trainingsmethoden ausgeschlossen werden. Entscheidend ist die Form der Ausübung des Sports, bei der die Abstandsregel eingehalten werden kann. So müssen individualisierte und in kontaktfreie Bewegungsaufgaben veränderte Mannschaftssportarten erlaubt sein. So etwa das Torwarttraining oder Flankentraining im Fußball. In den Begründungen zur 19.CoBeLVO ist immerhin die Möglichkeit beschrieben, dass auf einer Sportanlage auch mehrere Gruppen trainieren dürfen. Es ist von einem „größeren Sicherheitsabstand“ die Rede. Was dies genau bedeutet und auch weitere offene Detailfragen der Verordnung werden der Sportbund Rheinhessen und die Kolleg*innen der anderen Sportbünde sowie des LSB zeitnah mit dem Innenministerium klären.

„Wir können nicht nachvollziehen, warum den Empfehlungen der Wissenschaftler und auch des organisierten Sports nicht gefolgt wird. Wir müssen schnell umdenken, wenn wir nicht noch stärker die Gesundheit der Menschen gefährden wollen. Noch restriktiver entgegen dem Rat von Experten zu sein, ist aus unserer Sicht nicht der richtige Weg. Wir müssen wieder Bewegung in das Leben der Menschen bringen“, appelliert Klaus Kuhn.


Mitgliederversammlungen in Corona-Zeiten

Jetzt für unser Web-Seminar am 13. Mai 2021 anmelden und alles über digitale Mitgliederversammlungen & teambits erfahren. Hier geht’s zur Anmeldung.

Aufgrund der Corona-Pandemie sind Mitgliederversammlungen in Präsenz derzeit nicht möglich. Die wichtigsten Informationen und wie Sie damit umgehen können haben wir hier für Sie zusammengefasst.


Präsenz-Versammlung

Das „Gesetz zur Abmilderung der Folgen der Covid-19-Pandemie im Zivil-, Insolvenz-und Strafverfahrensrecht” erlaubt Ihnen die Verschiebung Ihrere Mitgliederversammlung bis zum 31.12.2021, auch wenn diese laut gültiger Vereinssatzung nun früher anstehen.

Es besteht also die Möglichkeit abzuwarten, ob eine Präsenz-Versammlung bis zum Jahresende möglich sein wird.


Digitale Mitgliederversammlung

Die aktuelle Gesetzgebung erlaubt die Durchführung einer virtuellen Mitgliederversammlung, auch wenn es hierfür in Ihrer Satzung keine Grundlage gibt.

Ob die Mitgliederversammlung auf diesem Weg stattfinden soll oder nicht, entscheidet der Vorstand. Außerdem muss gewährleistet sein, dass die technischen Voraussetzungen für eine virtuelle Mitgliederversammlung vorlegen, damit nicht Mitglieder aus tatsächlichen, technischen Gründen von der Versammlung ausgeschlossen sind. Ansonsten bleibt es bei den ganz normalen Bedingungen, die an eine Mitgliederversammlung gestellt werden (ordnungsgemäße Einberufung, ordnungsgemäßer Ablauf usw.)

Der Sportbund Rheinhessen unterstützt Mitgliedsvereine in diesem Fall mit dem Online Wahl-Tool „teambits“, damit Sie rechtssichere und datenschutzkonforme Abstimmungen durchführen können. Für die Nutzung entstehen für den Verein keine Kosten.

Hier finden Sie alle wichtigen Informationen rund um eine digitale Mitgliederversammlung.


Mitgliederversammlung durch schriftliche Beschlussfassung

Nach aktueller Gesetzgebung dürfen Sie ebenfalls ohne Satzungsgrundlage schriftliche Beschlussfassungen im Umlaufverfahren fassen. Schriftliche Beschlussfassungen sind dann möglich, wenn mindestens 50 % der stimmberechtigten Mitglieder an der Beschlussfassung mitwirken.

Zum Zeitraum, welcher den Mitgliedern für die schriftliche Abstimmung gegeben werden muss, sagt der Gesetzgeber nichts. Es empfiehlt sich daher die satzungsmäßigen Fristen, die bei „normaler“ Einberufung von Mitgliederversammlungen vorgegeben sind anzuwenden.


Corona-Pandemie beeinflusst den Sport – Hauptausschuss erneut digital

 Sportbund Rheinhessen kämpft mit vielen Unwägbarkeiten/ neue Mitarbeiterinnen vorgestellt

Voller Fokus auf alles, was Sportvereinen in der Krise hilft und Flexibilität in der Finanzplanung – das sind zwei Kernaussagen der digitalen Hauptausschuss-Sitzung des Sportbundes Rheinhessen. Mehr Geld für Baumaßnahmen der Vereine, Vereinsjubiläen oder Sportgeräte sind deshalb im Haushaltsplan des rheinhessischen Dachverbandes für rund 900 Vereine im Jahr 2021 bereitgestellt. Der Sportbund unterstützt die Vereine in dieser schwierigen Zeit zudem mit digitalen Lösungen für Mitgliederversammlungen (teambits) und zur Kontaktnachverfolgung (inscribe). So sparen die Vereine Zeit, sich selbst eine Softwarelösung zu suchen, sie zu kaufen und sich einzuarbeiten. „Die Digitalisierung wurde durch die Pandemie auf ein anderes Niveau gehoben. Mit Stolz können wir behaupten, dass wir darin Vorreiter sind. Mittlerweile beteiligen sich auch der Landessportbund und der Sportbund Pfalz an den Kosten für die Konferenzsoftware“, verkündete Präsident Klaus Kuhn mit Verweis auf die hohe Nachfrage nach teambits, das bereits bis in den Mai ausgebucht ist.

Da fehlende Einnahmen und Mitgliederschwund den Vereinen zu schaffen machen, forderte Kuhn auch weitere Unterstützung der Politik ein. Das Präsidium wünscht sich von Sportminister Roger Lewentz und seinem Ministerium, bei sportrelevanten Themen mitgenommen und in die Beratungen eingebunden zu werden. „Unsere Vereine erwarten von uns, dass wir ihnen eine Stimme geben“, betonte in diesem Zusammenhang Geschäftsführer Thorsten Richter. „Unsere Forderungen nach mehr Berücksichtigung haben wir nach den deutlichen Aussagen der Aerosolforscher und deren offenen Brief an die Bundesregierung öffentlich gemacht. Sport ist damit nachweislich eine Lösung für das Problem und nicht das Problem selbst.“ Flankiert wird dieser Aufruf mit der Kampagne #stimmedessportsstärken, die in den sozialen Medien bundesweit viel Beachtung findet. Mittlerweile beteiligen sich Vereine aus ganz Deutschland an der Sportbund-Aktion. „Wahrscheinlich hat diese Kampagne auch geholfen, dass Sport für Kinder bis 14 Jahren in Gruppen trotz Infektionsschutzgesetz weiter erlaubt bleibt“, meinte Richter augenzwinkernd.

Mit Hilfe des Sportbundes können Vereine bei Zuschüssen für Baumaßnahmen rechnen. Alle für 2021 gestellten Zuschuss-Anträge waren bis Ende Februar bearbeitet. Weniger positive Nachrichten unterbreitete Kuhn in Bezug auf die defizitäre Sportschule Seibersbach, die dringend saniert werden müsste, momentan aber keinerlei Einnahmen bringt. Das Präsidium hat sich daher für einen Verkauf ausgesprochen und ist mit einem Makler im Gespräch. Der Verkaufserlös könnte in eine neue Sportschule investiert werden, „denn wir wollen unser Dienstleistungsangebot gegenüber unseren Mitgliedern nicht verkleinern“, erklärte Kuhn. „Im Gegenteil: Wir werden moderner und attraktiver aufgestellt sein.“ Der Hauptausschuss gab den Weg dafür mit einem einstimmigen Votum frei.

Von Corona-bedingten Verschiebungen berichtete auch Geschäftsführer Thorsten Richter in Bezug auf den Finanzplan. In 2020 geplante, aber letztlich nicht getätigte Ausgaben wurden vorausschauend in eine Investitionsrücklage gegeben. „Mit dem Wissen, schon bald eine neue Geschäftsstelle bauen zu müssen, wollten wir hier frühzeitig vorsorgen und ansparen.“ Im Haushaltsplan für 2021 sieht der Sportbund vor, die Betriebsmittelrücklage zu nutzen, um erhöhten Förderbedarf zu decken. „Wir werden die Digitalisierung unserer Dienstleistungen weiter vorantreiben und haben höhere Mittel für Corona-Beratungen, Sportgeräteförderung und Baumaßnahmen eingestellt.“ Richter sieht dies alles als Bausteine, um den Dachverband zukunftsfähig aufzustellen. Entsprechend soll auch die Satzung überarbeitet werden, um dem Hauptamt effizienteres Arbeiten zu ermöglichen und das Ehrenamt zu entlasten. Erste Entwürfe hierzu zeigte der Vizepräsident Vereinsentwicklung, Rainald Kauer, auf: „Uns schwebt ein Zwei-Kammer-System mit einem hauptamtlichen Vorstand und einem Präsidium als Aufsichtsrat vor. Das sind erste Gedanken, die wir in Rückkopplung mit der Organisationsanalyse des LSB sowie den anderen Sportbünden weiter ausarbeiten.“

Mit Blick auf die Geschäftsstelle stellten Kuhn und Richter auch drei neue Mitarbeiterinnen vor: Katrin Siemon ist neue Abteilungsleiterin der Sportjugend, wobei sie von Lena Lander als Teilzeit-Mitarbeiterin im Bereich Qualifizierung unterstützt wird. Die bisherige Bildungsreferentin der Sportjugend, Aline Bessling, übernimmt in Nachfolge von Petra Bastian beim Sportbund die Abteilungsleitung Qualifizierung.


Sportvereine in Rheinhessen verlieren fast 11.000 Mitglieder

16,53 Prozent weniger Kinder unter 7 Jahren. Leichter Gewinn bei den über 60-jährigen.

Die Corona-Pandemie legt seit einem Jahr den Breitensport und das Vereinsleben nahezu völlig lahm, was nicht ohne Folgen bleibt. Die neuesten Mitgliederzahlen zeigen, dass die Sportvereine wegen ihres fehlenden Angebots schwere Verluste erleiden. Die Bestandserhebung des Sportbundes Rheinhessen mit den Mitgliederzahlen zum 1. Januar 2021 zeigt schwarz auf weiß, dass viele Menschen ausgetreten sind. Den 278.883 Mitgliedern in 886 Vereinen zum 1. Januar 2020 standen im Sportbund Rheinhessen ein Jahr später noch 268.164 Mitglieder in 870 Vereinen gegenüber. Das Minus von 10.719 Mitgliedern entspricht einem Rückgang von 3,84 Prozent, was deutlich über den Zahlen der Vorjahre liegt – im rheinland-pfälzischen Vergleich mit den anderen Sportbünden allerdings auf Augenhöhe ist.

Der höchste Mitgliederstand im Sportbund Rheinhessen war mit 283.910 im Jahr 2013 erreicht. Seitdem waren die Mitgliedszahlen nur minimal schwankend, hatten sich 2020 gegenüber 2019 sogar wieder um 1.420 erhöht. Der starke Verlust des zurückliegenden Kalenderjahres lässt sich klar auf die Pandemie zurückführen. Die verschiedenen Lockdowns und die damit verbundene Einschränkung des Sportangebots verhinderten Neueintritte in die Vereine, die normale Fluktuation wurde dadurch gestört. Die üblichen Austritte wurden nicht durch Eintritte neuer Mitglieder ausgeglichen. Dies ist besonders deutlich bei der Zahl der Kinder und Jugendlichen abzulesen. Konnten die Vereine in der Altersklasse 7 bis 14 Jahre in den vergangenen Jahren ihre Mitgliedszahlen halten oder sogar steigern, erlitten sie dort nun ein Minus von 5,63 Prozent. Nur auf Kinder von null bis sechs Jahren bezogen ist gar ein Einbruch um 16,53 Prozent zu verzeichnen. „Das ist eine alarmierende Zahl, wenn man bedenkt, dass diese Bestandserhebung nur das erste Pandemie-Jahr widerspiegelt, sagt Sportbund Präsident Klaus Kuhn.“  Ein Plus ist erstaunlicherweise bei den Senioren über 60 Jahren zu verzeichnen, deren Zahl um 1,13 Prozent zugenommen hat.

Beim Blick auf die Fachverbände ist zu erkennen, dass die größten Probleme in den Sportarten auftreten, die in der Halle betrieben werden. Allen voran die Kampfsportarten, die aufgrund ihrer körperlichen Intensität und Nähe kein adäquates Training durchführen konnten, vermelden Mitgliederrückgänge im zweistelligen Prozentbereich. Jiu-Jitsu hat fast 75 Prozent seiner Mitglieder verloren, im Judo sind es 22,7 Prozent, beim Boxen 10,5 Prozent. Aber auch die in der Halle betriebenen großen Ballsportarten (Handball, Basketball, Volleyball) verzeichnen Rückgänge, die fast auf identischem Niveau bei etwa 3,5 Prozent liegen. Den höchsten Rückgang in absoluten Zahlen verzeichnet der zweitgrößte Fachverband Turnen, der 3952 oder 5,35 Prozent seiner Mitglieder verliert. Der mit 82.602 Mitgliedern nach wie vor größte Fachverband Fußball kommt auf einen Verlust von 2,46 Prozent. Bei den Sportarten, die zumindest teilweise unter freiem Himmel ausgetragen werden, gibt es auch einige Gewinner: So verzeichnet der Tennisverband als drittgrößter Fachverband ein Plus von 3,85 Prozent, der Alpenverein ein leichtes Plus von 67 Mitgliedern (0,67 Prozent), während die Schwimmvereine trotz Sperrung der Hallenbäder einen Zuwachs von 216 Mitgliedern (2,34 Prozent) aufweisen.

Ein ähnliches Bild zeigt sich bei den größten Vereinen im Sportbund Rheinhessen. Zuwächse verzeichnen in den Top Ten lediglich der auf Rang zwei liegende Deutsche Alpenverein, Sektion Mainz, mit einem Plus von 208 Mitgliedern und der Drittplatzierte Schwimmverein Freibad Gimbsheim, der sogar 562 Mitglieder hinzu gewinnen konnte. Größter Verein in Rheinhessen bleibt der FSV Mainz 05, der nach einem Minus von 230 noch 12.059 Mitglieder aufweist. Den höchsten Verlust in absoluten Zahlen verzeichnet der auf Rang vier liegende TSV Schott Mainz, der mit 3509 einen Verlust von 458 Mitgliedern verzeichnet. Insgesamt zeigt sich, dass insbesondere bei den Großsportvereinen über 1000 Mitgliedern ein größerer Verlust zu erkennen ist. Vereine aus dem ländlichen Bereich weisen hingegen eine große Stabilität auf.