Corona-Pandemie beeinflusst den Sport – Hauptausschuss erneut digital

 Sportbund Rheinhessen kämpft mit vielen Unwägbarkeiten/ neue Mitarbeiterinnen vorgestellt

Voller Fokus auf alles, was Sportvereinen in der Krise hilft und Flexibilität in der Finanzplanung – das sind zwei Kernaussagen der digitalen Hauptausschuss-Sitzung des Sportbundes Rheinhessen. Mehr Geld für Baumaßnahmen der Vereine, Vereinsjubiläen oder Sportgeräte sind deshalb im Haushaltsplan des rheinhessischen Dachverbandes für rund 900 Vereine im Jahr 2021 bereitgestellt. Der Sportbund unterstützt die Vereine in dieser schwierigen Zeit zudem mit digitalen Lösungen für Mitgliederversammlungen (teambits) und zur Kontaktnachverfolgung (inscribe). So sparen die Vereine Zeit, sich selbst eine Softwarelösung zu suchen, sie zu kaufen und sich einzuarbeiten. „Die Digitalisierung wurde durch die Pandemie auf ein anderes Niveau gehoben. Mit Stolz können wir behaupten, dass wir darin Vorreiter sind. Mittlerweile beteiligen sich auch der Landessportbund und der Sportbund Pfalz an den Kosten für die Konferenzsoftware“, verkündete Präsident Klaus Kuhn mit Verweis auf die hohe Nachfrage nach teambits, das bereits bis in den Mai ausgebucht ist.

Da fehlende Einnahmen und Mitgliederschwund den Vereinen zu schaffen machen, forderte Kuhn auch weitere Unterstützung der Politik ein. Das Präsidium wünscht sich von Sportminister Roger Lewentz und seinem Ministerium, bei sportrelevanten Themen mitgenommen und in die Beratungen eingebunden zu werden. „Unsere Vereine erwarten von uns, dass wir ihnen eine Stimme geben“, betonte in diesem Zusammenhang Geschäftsführer Thorsten Richter. „Unsere Forderungen nach mehr Berücksichtigung haben wir nach den deutlichen Aussagen der Aerosolforscher und deren offenen Brief an die Bundesregierung öffentlich gemacht. Sport ist damit nachweislich eine Lösung für das Problem und nicht das Problem selbst.“ Flankiert wird dieser Aufruf mit der Kampagne #stimmedessportsstärken, die in den sozialen Medien bundesweit viel Beachtung findet. Mittlerweile beteiligen sich Vereine aus ganz Deutschland an der Sportbund-Aktion. „Wahrscheinlich hat diese Kampagne auch geholfen, dass Sport für Kinder bis 14 Jahren in Gruppen trotz Infektionsschutzgesetz weiter erlaubt bleibt“, meinte Richter augenzwinkernd.

Mit Hilfe des Sportbundes können Vereine bei Zuschüssen für Baumaßnahmen rechnen. Alle für 2021 gestellten Zuschuss-Anträge waren bis Ende Februar bearbeitet. Weniger positive Nachrichten unterbreitete Kuhn in Bezug auf die defizitäre Sportschule Seibersbach, die dringend saniert werden müsste, momentan aber keinerlei Einnahmen bringt. Das Präsidium hat sich daher für einen Verkauf ausgesprochen und ist mit einem Makler im Gespräch. Der Verkaufserlös könnte in eine neue Sportschule investiert werden, „denn wir wollen unser Dienstleistungsangebot gegenüber unseren Mitgliedern nicht verkleinern“, erklärte Kuhn. „Im Gegenteil: Wir werden moderner und attraktiver aufgestellt sein.“ Der Hauptausschuss gab den Weg dafür mit einem einstimmigen Votum frei.

Von Corona-bedingten Verschiebungen berichtete auch Geschäftsführer Thorsten Richter in Bezug auf den Finanzplan. In 2020 geplante, aber letztlich nicht getätigte Ausgaben wurden vorausschauend in eine Investitionsrücklage gegeben. „Mit dem Wissen, schon bald eine neue Geschäftsstelle bauen zu müssen, wollten wir hier frühzeitig vorsorgen und ansparen.“ Im Haushaltsplan für 2021 sieht der Sportbund vor, die Betriebsmittelrücklage zu nutzen, um erhöhten Förderbedarf zu decken. „Wir werden die Digitalisierung unserer Dienstleistungen weiter vorantreiben und haben höhere Mittel für Corona-Beratungen, Sportgeräteförderung und Baumaßnahmen eingestellt.“ Richter sieht dies alles als Bausteine, um den Dachverband zukunftsfähig aufzustellen. Entsprechend soll auch die Satzung überarbeitet werden, um dem Hauptamt effizienteres Arbeiten zu ermöglichen und das Ehrenamt zu entlasten. Erste Entwürfe hierzu zeigte der Vizepräsident Vereinsentwicklung, Rainald Kauer, auf: „Uns schwebt ein Zwei-Kammer-System mit einem hauptamtlichen Vorstand und einem Präsidium als Aufsichtsrat vor. Das sind erste Gedanken, die wir in Rückkopplung mit der Organisationsanalyse des LSB sowie den anderen Sportbünden weiter ausarbeiten.“

Mit Blick auf die Geschäftsstelle stellten Kuhn und Richter auch drei neue Mitarbeiterinnen vor: Katrin Siemon ist neue Abteilungsleiterin der Sportjugend, wobei sie von Lena Lander als Teilzeit-Mitarbeiterin im Bereich Qualifizierung unterstützt wird. Die bisherige Bildungsreferentin der Sportjugend, Aline Bessling, übernimmt in Nachfolge von Petra Bastian beim Sportbund die Abteilungsleitung Qualifizierung.


Sportvereine in Rheinhessen verlieren fast 11.000 Mitglieder

16,53 Prozent weniger Kinder unter 7 Jahren. Leichter Gewinn bei den über 60-jährigen.

Die Corona-Pandemie legt seit einem Jahr den Breitensport und das Vereinsleben nahezu völlig lahm, was nicht ohne Folgen bleibt. Die neuesten Mitgliederzahlen zeigen, dass die Sportvereine wegen ihres fehlenden Angebots schwere Verluste erleiden. Die Bestandserhebung des Sportbundes Rheinhessen mit den Mitgliederzahlen zum 1. Januar 2021 zeigt schwarz auf weiß, dass viele Menschen ausgetreten sind. Den 278.883 Mitgliedern in 886 Vereinen zum 1. Januar 2020 standen im Sportbund Rheinhessen ein Jahr später noch 268.164 Mitglieder in 870 Vereinen gegenüber. Das Minus von 10.719 Mitgliedern entspricht einem Rückgang von 3,84 Prozent, was deutlich über den Zahlen der Vorjahre liegt – im rheinland-pfälzischen Vergleich mit den anderen Sportbünden allerdings auf Augenhöhe ist.

Der höchste Mitgliederstand im Sportbund Rheinhessen war mit 283.910 im Jahr 2013 erreicht. Seitdem waren die Mitgliedszahlen nur minimal schwankend, hatten sich 2020 gegenüber 2019 sogar wieder um 1.420 erhöht. Der starke Verlust des zurückliegenden Kalenderjahres lässt sich klar auf die Pandemie zurückführen. Die verschiedenen Lockdowns und die damit verbundene Einschränkung des Sportangebots verhinderten Neueintritte in die Vereine, die normale Fluktuation wurde dadurch gestört. Die üblichen Austritte wurden nicht durch Eintritte neuer Mitglieder ausgeglichen. Dies ist besonders deutlich bei der Zahl der Kinder und Jugendlichen abzulesen. Konnten die Vereine in der Altersklasse 7 bis 14 Jahre in den vergangenen Jahren ihre Mitgliedszahlen halten oder sogar steigern, erlitten sie dort nun ein Minus von 5,63 Prozent. Nur auf Kinder von null bis sechs Jahren bezogen ist gar ein Einbruch um 16,53 Prozent zu verzeichnen. „Das ist eine alarmierende Zahl, wenn man bedenkt, dass diese Bestandserhebung nur das erste Pandemie-Jahr widerspiegelt, sagt Sportbund Präsident Klaus Kuhn.“  Ein Plus ist erstaunlicherweise bei den Senioren über 60 Jahren zu verzeichnen, deren Zahl um 1,13 Prozent zugenommen hat.

Beim Blick auf die Fachverbände ist zu erkennen, dass die größten Probleme in den Sportarten auftreten, die in der Halle betrieben werden. Allen voran die Kampfsportarten, die aufgrund ihrer körperlichen Intensität und Nähe kein adäquates Training durchführen konnten, vermelden Mitgliederrückgänge im zweistelligen Prozentbereich. Jiu-Jitsu hat fast 75 Prozent seiner Mitglieder verloren, im Judo sind es 22,7 Prozent, beim Boxen 10,5 Prozent. Aber auch die in der Halle betriebenen großen Ballsportarten (Handball, Basketball, Volleyball) verzeichnen Rückgänge, die fast auf identischem Niveau bei etwa 3,5 Prozent liegen. Den höchsten Rückgang in absoluten Zahlen verzeichnet der zweitgrößte Fachverband Turnen, der 3952 oder 5,35 Prozent seiner Mitglieder verliert. Der mit 82.602 Mitgliedern nach wie vor größte Fachverband Fußball kommt auf einen Verlust von 2,46 Prozent. Bei den Sportarten, die zumindest teilweise unter freiem Himmel ausgetragen werden, gibt es auch einige Gewinner: So verzeichnet der Tennisverband als drittgrößter Fachverband ein Plus von 3,85 Prozent, der Alpenverein ein leichtes Plus von 67 Mitgliedern (0,67 Prozent), während die Schwimmvereine trotz Sperrung der Hallenbäder einen Zuwachs von 216 Mitgliedern (2,34 Prozent) aufweisen.

Ein ähnliches Bild zeigt sich bei den größten Vereinen im Sportbund Rheinhessen. Zuwächse verzeichnen in den Top Ten lediglich der auf Rang zwei liegende Deutsche Alpenverein, Sektion Mainz, mit einem Plus von 208 Mitgliedern und der Drittplatzierte Schwimmverein Freibad Gimbsheim, der sogar 562 Mitglieder hinzu gewinnen konnte. Größter Verein in Rheinhessen bleibt der FSV Mainz 05, der nach einem Minus von 230 noch 12.059 Mitglieder aufweist. Den höchsten Verlust in absoluten Zahlen verzeichnet der auf Rang vier liegende TSV Schott Mainz, der mit 3509 einen Verlust von 458 Mitgliedern verzeichnet. Insgesamt zeigt sich, dass insbesondere bei den Großsportvereinen über 1000 Mitgliedern ein größerer Verlust zu erkennen ist. Vereine aus dem ländlichen Bereich weisen hingegen eine große Stabilität auf.

 


Stellungnahme des Sportbundes Rheinhessen zum Offenen Brief der Gesellschaft für Aerosolforschung

Die Vertreter des Sports wünschen sich schon seit einiger Zeit, dass sportliche Betätigung im Freien wieder erlaubt wird – maßvoll, dauerhaft und mit schlüssigen, notwendigen Hygienevorschriften. Vorausgesetzt, es gibt die wissenschaftliche Grundlage dafür, dass dies ohne größere Gefahr für die Bevölkerung ist und nicht zum Corona-Infektionsherd führt. Unterstützung erhalten sie nun durch den Offenen Brief der Gesellschaft für Aerosolforschung. In diesem heben die Unterzeichner als Konsens der Wissenschaft hervor: „Die Übertragung der SARS-CoV-2 Viren findet fast ausnahmslos in Innenräumen statt. Übertragungen im Freien sind äußerst selten und führen nie zu ‚Clusterinfektionen, wie das in Innenräumen zu beobachten ist.“ Die von der Politik getroffenen Maßnahmen zur Pandemiebekämpfung vermittelten den Eindruck, draußen sei es gefährlich, unterstreichen die Wissenschaftler, um diesem Meinungsbild sogleich zu widersprechen. In ihren Augen ist es wissenschaftlich nachgewiesen, dass die Ansteckungsgefahr im Freien äußerst gering ist und durch geeignete Schutzmaßnahmen wie die bekannten AHA-Regeln nahezu auf null reduziert werden kann.

Angesichts dieser Aussagen hochrangiger Wissenschaftler sieht sich der Sportbund Rheinhessen bestärkt, im Sinne seiner Vereine und Verbände eine Öffnung für den Sport im Freien zu fordern. „Die Vereine tun alles dafür, um wieder losgelassen zu werden. Sie haben Hygienekonzepte entwickelt und ihre Angebote nach draußen verlegt. Wenn die Ansteckungsgefahr im Freien nachgewiesenermaßen verschwindend gering ist, muss es den Vereinen auch wieder gestattet sein, draußen Trainingseinheiten abzuhalten“, fordert Klaus Kuhn, Präsident des Sportbundes Rheinhessen. Geschäftsführer Thorsten Richter möchte den Sport eingebunden in allgemeine Vorgänge sehen. „Die Menschen können sich überall im Land freiwillig testen lassen. Wenn ein Schüler morgens in der Schule negativ getestet wurde, muss er doch abends auch in seinem Verein Sport machen können. Mit Tests und in kleinen Gruppen sollte unter Einhaltung entsprechender Hygienemaßnahmen unter freiem Himmel Sport unter Anleitung eines Trainers wieder erlaubt werden.“ Morgens dürfen die Schüler in geschlossenen Räumen zusammensitzen, nachmittags nicht im Freien gemeinsam Sport treiben. Beides könne doch im Zusammenhang gesehen werden – negativer Test morgens sollte Sport in kleinen Gruppen am Abend ermöglichen.

„Aus unserer Sicht ist es dabei wichtig, dass abends dann ein Übungsleiter eine Gruppe betreut und führt. So stellen die Vereine sicher, dass ihre Hygienekonzepte eingehalten werden“, so Richter.

Abgesehen davon, dass viele Vereine ums nackte Überleben kämpfen, gilt es auch festzuhalten, dass die gesundheitsfördernden Auswirkungen des Sports zu oft vernachlässigt werden. „Den Menschen fehlt die Bewegung, was sich in ihrer psychischen wie auch physischen Verfassung niederschlägt. Gerade die Kinder und Jugendlichen können sich nur schwer motivieren, alleine sportlich aktiv zu sein. Sie brauchen die Gemeinschaft in der Gruppe“, berichtet Kuhn von den Erfahrungen die vielerorts an der Basis gemacht werden. In der Breite können es nur die Vereine gewährleisten, den negativen Folgen mangelnder Bewegung vorzubeugen und so breite Bevölkerungsschichten vor der weiteren Verschlechterung ihres Gesundheitszustands zu bewahren.


Corona Schutzimpfung für Vereinsmitarbeiter*innen

Noch immer gibt es noch nicht genügend Impfstoff um alle Personen, die sich impfen lassen möchten, sofort zu impfen. Daher musste festgelegt werden, in welcher Reihenfolge bestimmte Personengruppen geimpft werden. Unter www.corona.rlp.de/de/impfen/informationen-zur-corona-impfung-in-rheinla… hält die Landesregierung aktuelle Infos bereit in Sachen Impfreihenfolge sowie zur Einstufung der jeweiligen Berufsgruppen – und wann sich diese für einen Impftermin registrieren können.

Zur Prioritätsgruppe 2 gehören auch Personen, die in Kinderbetreuungseinrichtungen, in der Kindertagespflege, in Grundschulen, Sonderschulen oder Förderschulen tätig sind. Das gilt auch für Vereinsmitarbeiter*innen, die im Rahmen von Kooperationsverträgen in den oben genannten Einrichtungen regelmäßig und kontaktnah zu den Mitarbeitenden oder den Kindern tätig sind. Dies muss von der jeweiligen Kita oder der betreffenden Schule bescheinigt werden. Die Bestätigung ist dann im Impfzentrum vorzulegen.

Mitarbeiter*innen können sich entweder telefonisch unter 0800 / 57 58 100 oder auf www.impftermin.rlp.de für einen Impftermin registrieren. Die Zuordnung zu einem der Impfzentren erfolgt nach dem Wohnortprinzip. Ausnahmen gelten für Personen, die außerhalb von Rheinland-Pfalz ihren Wohnort haben. Diese können sich an der für den Arbeitsort zuständigen Stelle impfen lassen.


DLRG Landesverband Rheinland-Pfalz sucht Bildungsmanager zum 01. Juni 2021

Der DLRG Landesverband Rheinland-Pfalz e.V. mit Sitz in Lehmen an der Mosel ist Dienstleister für über 120 Ortsgruppen it über 30.000 Mitgliedern in Rheinland-Pfalz. Sie bieten ihren Mitgliedern ein breites Qualifizierungs-, Beratungs- und Informationsangebot rund um die Bereiche der Schwimmausbildung, des Rettungsschwimmens, der Ersten Hilfe, Medizin, sowie den Fachdiensten der Wasserrettung.
Für die neu zu besetzende Stelle „Bildungsmanager“ wird zum 01. Juni 2021 eine*n Sachbearbeiter*in (m/w/d) gesucht.

Weitere Infors zur Bewerbung finden Sie hier…


Mitgliederversammlungen in Corona-Zeiten

Aufgrund der Corona-Pandemie sind Mitgliederversammlungen in Präsenz derzeit nicht möglich. Die wichtigsten Informationen und wie Sie damit umgehen können haben wir hier für Sie zusammengefasst.


Präsenz-Versammlung

Das „Gesetz zur Abmilderung der Folgen der Covid-19-Pandemie im Zivil-, Insolvenz-und Strafverfahrensrecht” erlaubt Ihnen die Verschiebung Ihrere Mitgliederversammlung bis zum 31.12.2021, auch wenn diese laut gültiger Vereinssatzung nun früher anstehen.

Es besteht also die Möglichkeit abzuwarten, ob eine Präsenz-Versammlung bis zum Jahresende möglich sein wird.


Digitale Mitgliederversammlung

Die aktuelle Gesetzgebung erlaubt die Durchführung einer virtuellen Mitgliederversammlung, auch wenn es hierfür in Ihrer Satzung keine Grundlage gibt.

Ob die Mitgliederversammlung auf diesem Weg stattfinden soll oder nicht, entscheidet der Vorstand. Außerdem muss gewährleistet sein, dass die technischen Voraussetzungen für eine virtuelle Mitgliederversammlung vorlegen, damit nicht Mitglieder aus tatsächlichen, technischen Gründen von der Versammlung ausgeschlossen sind. Ansonsten bleibt es bei den ganz normalen Bedingungen, die an eine Mitgliederversammlung gestellt werden (ordnungsgemäße Einberufung, ordnungsgemäßer Ablauf usw.)

Der Sportbund Rheinhessen unterstützt Mitgliedsvereine in diesem Fall mit dem Online Wahl-Tool „teambits“, damit Sie rechtssichere und datenschutzkonforme Abstimmungen durchführen können. Für die Nutzung entstehen für den Verein keine Kosten.

Hier finden Sie alle wichtigen Informationen rund um eine digitale Mitgliederversammlung.


Mitgliederversammlung durch schriftliche Beschlussfassung

Nach aktueller Gesetzgebung dürfen Sie ebenfalls ohne Satzungsgrundlage schriftliche Beschlussfassungen im Umlaufverfahren fassen. Schriftliche Beschlussfassungen sind dann möglich, wenn mindestens 50 % der stimmberechtigten Mitglieder an der Beschlussfassung mitwirken.

Zum Zeitraum, welcher den Mitgliedern für die schriftliche Abstimmung gegeben werden muss, sagt der Gesetzgeber nichts. Es empfiehlt sich daher die satzungsmäßigen Fristen, die bei „normaler“ Einberufung von Mitgliederversammlungen vorgegeben sind anzuwenden.


Rasensyteme in der Diskussion – Status quo und Perspektiven

Einladung an die Sportvertreter*innen in Vereinen, Verbänden und Gremien in Rheinland-Pfalz und an Vertreter*innen der Städte, Gemeinden und Kreisverwaltungen sowie deren Sportstättenbeiräte!

In diesem Digitalem Forum wollen das Institut für Sportstättenentwicklung (ISE), der Landessportbund RLP sowie Städtetag, Gemeinde- und Städtebund sowie Landkreistag Rheinland-Pfalz über verschiedene Lösungsansätze und Erfahrungen für die unterschiedlichen Anforderungen des Naturrasens und des Kunstrasens diskutieren.

Die Veranstaltung findet am Freitag, den 23.04.2021, von 10:00 – 12:30 Uhr statt.

Weitere Info’s gibt es hier..

Hier gibt’s das Programm zur Übersicht.

Anmelden könnt ihr Euch unter: info@ise-rlp.de

Für die Teilnahme werden 3 LE zur Verlängerung der Vereinsmanager-Lizenz angerechnet. Nach der Veranstaltung kann eine Bescheinigung per Mail angefordert werden.

Hinweis: Für die Teilnahme werden keine 3 LE zur Verlängerung der ÜL-C Breitensport-Lizenz angerechnet.

 


Aktuelle Informationen zum Sportbetrieb

Seit 20. März gilt die 18. Corona-Bekämpfungsverordnung! Aufgrund der stark steigenden Zahl der Neuinfektionen und dem extrem hohen Anteil der Virusmutanten kann der vierte Öffnungsschritt im Bereich Sport derzeit nicht erfolgen.

Achten Sie auf die Inszidenzwerte Ihres Kreises und die damit verbundenen Regelungen!


18. CoBeLVO: 7-Tage-Inzidenzwert bis 50
Sportliche Betätigung im Freien mit max. fünf Personen aus zwei Hausständen. Kontaktfreies Training im Freien in Gruppen bis max. 10 Personen. Training im Freien für Kinder bis einschließlich 14 Jahren in Gruppen bis max. 20 Personen ohne Abstand.

Muster-Allgemeinverfügung: 7-Tages-Inzidenzwert 50-100*
Sportliche Betätigung im freien mit max. fünf Peronen aus zwei Hausständen. Kontaktfreies Training im Freien für Kinder und Jugendliche bis einschließlich 14 Jahren in Gruppen von bis zu 20 Kindern unter Einhaltung des Abstandsgebots.

Muster-Allgemeinverfügung: 7-Tage-Inzidenzwert über 100*
Sportliche Betätigung im freien alleine, zu zwei oder mit PErsonen, die dem eigenen Hausstand angehören, unter Einhaltung des Abstandsgebots.

*Die Muster-Allgemeinverfügungen ergänzen die Regelungen der 18. CoBeLVO, sobald im Landkreis bzw. kreisfreien Stadt der jeweilige Inzidenzwert an drei Tagen in Folge überschritten wurde.


Wo darf Sport getrieben werden?

Training im Amateur- und Freizeitsport ist auf und in allen öffentlichen und privaten ungedeckten Sportanlagen nur im Freien wie folgt zulässig:

  • als kontaktfreies Training einzeln oder im Rahmen der Kontaktbeschränkungen. Das heißt, es dürfen sich zwei Hausstände mit insgesamt maximal fünf Personen zum Sporttreiben im Freien treffen. Kinder beider Hausstände bis einschließlich 14 Jahre werden hier nicht mitgezählt;
  • als kontaktfreies Training in kleinen Gruppen bis maximal zehn Personen und einer Trainerin oder einem Trainer unter Einhaltung des Abstandsgebots;
  • als Training in Gruppen von bis zu 20 Kindern bis einschließlich 14 Jahre und einer Trainerin oder einem Trainer.

Publikum ist nicht zugelassen; ausgenommen sind Verwandte ersten und zweiten Grades bei der sportlichen Betätigung Minderjähriger.

Die Nutzung öffentlicher und privater Sportanlagen hat unter Einhaltung von Hygienekonzepten zu erfolgen. Insbesondere die Nutzung von Gemeinschaftsräumen, einschließlich Räumen zum Umkleiden und Duschen ist nicht zulässig; die Einzelnutzung von Toilettenräumen ist erlaubt. Es gilt die Pflicht zur Kontakterfassung für den Gruppensport.

Sämtliche Fitnessstudios und Hallen sind geschlossen.


Jugendbooster – Rückenwind für die Jugendarbeit

Neues Förderprogramm der Sportjugend für Sportvereine und –verbände

Jugendarbeit braucht neben engagierten Akteuren auch eine gute finanzielle Ausstattung. Für Freizeiten und Ferienaktionen gibt es Zuschüsse von Kommunen und Land. Doch für viele andere Projekte gibt es keine Fördermöglichkeiten oder nur mit hohem Aufwand. Genau hier möchten die Sportjugenden mit ihrem neuen Förderprogramm ansetzen. „Der Jugendbooster soll eine unkomplizierte Anschubfinanzierung für Projekte der Jugendarbeit sein“, so Lena Hornberger, Abteilungsleiterin der Sportjugend Rheinhessen. Rund 100.000 Euro hat die Sportjugend hierfür 2021 bereitgestellt. Gefördert werden Projekte von Vereinen und Verbänden, die sich schwerpunktmäßig den Themen Digitalisierung, junges Engagement oder Mitgliedergewinnung widmen. Egal ob ein Jugendvorstand gegründet werden soll oder ein Spielfest zur Mitgliedergewinnung im Jugendbereich durchgeführt wird, solange ein klarer Bezug zur Jugendarbeit gegeben ist, kommt eine Förderung in Frage. Jedes Projekt kann dabei mit maximal 1.000 Euro gefördert werden.

Weitere Informationen findet Ihr hier.


Erste virtuelle Mitgliederversammlung der Sportregion Rhein-Neckar e.V.

Die Mitgliederversammlung der Sportregion Rhein-Neckar e. V. blieb von der Pandemie ebenfalls nicht verschont und musste erstmals virtuell stattfinden. Via Zoom trafen sich insgesamt 69 der Mitglieder des gemeinnützigen Vereins, um 2020 Revue passieren zu lassen und Schwerpunkte der Vereinsarbeit abzustimmen. Der Sportbund Rheinhessen, mit seinem „Südzipfel“ Sportkreis Worms Mitglied der Sportregion, war gleich mehrfach mit von der Partie. Er unterstütze mit seinem Tool „teambits“, und half so, die rechtssichere Abstimmung des neuen stellvertretenden Vorsitzenden zu gewährleisten. IT-Fachkraft Marianne Windecker supportete online, Sportkreisvorsitzender Manfred Pfeiffer und Geschäftsführer Thorsten Richter vertraten den Sportbund als Teilnehmer und freuten sich, dass mit Ralf Eisenhauer, Mannheimer Bürgermeister in den Bereichen Bauen, Planung, Verkehr und Sport, ein Nachfolger des in den Ruhestand verabschiedeten stellvertretenden Vorsitzenden Lothar Quast gefunden wurde.

Zur Presseinformation geht es hier..

 


Christof Palm neuer LSB-Hauptgeschäftsführer

Das Präsidum des Landessportbundes (LSB) hat in seiner Sitzung am 23. März den bisherigen kommissarischen Hauptgeschäftsführer Christof Palm einstimmig zum neuen Hauptgeschäftsführer berufen.

Der Sportbund Rheinhessen freut sich, dass die fast vierjährige Übergangsphase nun beendet ist und die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit Christof Palm verstetigt werden kann. „Die Sportbünde benötigen einen gut aufgestellten LSB als Dienstleister für ihre Belange, um den Vereins- und Breitensport bestmöglich unterstützen zu können. Mit dieser Entscheidung ist dafür der Weg geebnet, freut sich Thorsten Richter.“

Wir gratulieren herzlich und wünschen gutes Gelingen in der Position als Hauptgeschäftsführer. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit!

Hier die Pressemeldung des LSB lesen…


Offener Brief: „Der erneute Lockdown im Sport ist das falsche Signal“

Die neue rheinland-pfälzische Verordnung sowie die beiden dazugehörigen Muster-Allgemeinverfügungen der Städte und Landkreise haben im organisierten Sport für Unverständnis gesorgt. Der Landessportbund Rheinland-Pfalz sowie die drei regionalen Sportbünde kritisieren das Verhalten der Landesregierung im Vorfeld an die Veröffentlichung der 18. CoBeLVO. „Dass der organisierte Sport erneut (die 17. CoBeLVO nehmen wir ausdrücklich von dieser Kritik aus) nicht oder nicht rechtzeitig informiert war, nehmen wir mit Verwunderung zur Kenntnis.

Wir bitten die Landesregierung ausdrücklich und fordern sie auf, uns zukünftig in die Gestaltung der auf den Sport bezogenen Paragraphen mit einzubeziehen und uns frühzeitig über ein Erscheinen neuer Verordnungen in Kenntnis zu setzen. Nur so können wir unserer Aufgabe als Interessenvertreter von 6.000 Sportvereinen und fast 1,4 Millionen Mitgliedern gerecht werden und unserer Aufgabe der Beratung von Vereinen und Verbänden nachkommen“, heißt es in einem Offenen Brief, der von den Mitgliedern des LSB-Präsidiums.

Foto. M.Heinze

Den Offenen Brief in voller Länge lesen…


Präsenzveranstaltungen bis Ende April abgesagt

Durch die nicht vorhersehbare weitere Entwicklung der Corona-Pandemie und der aktuellen Einschränkungen durch die 18. Corona-Bekämpfungsverodnung, sind Präsenzveranstaltungen des Sportbundes Rheinhessen sowie der Sportjugend Rheinhessen vorerst bis Ende April abgesagt. Derzeit wird geprüft, ob bestehende Termine in einem Online-Format umgesetzt oder verschoben werden können.

Es gibt weiterhin die Möglichkeit an unseren Online-Veranstaltungen teilzunehmen. Weiter Infos zu unseren Veranstaltungen finden Sie hier…


Radsportverband RLP sucht Landestrainer Nachwuchs

Der Radsportverband Rheinland-Pfalz e.V. vertritt fast 11.500 Mitglieder und gehört zu den erfolgreichsten Sportverbänden im Bereich des Leistungssports in Rheinland-Pfalz.

Zum 1. Mai 2021 wird ein Landestrainer Nachwuchs (m, w, d) gesucht. Bewerben können Sie sich bis zum 12. April 2021 direkt per Mail über den Landessportbund RLP.

Hier geht’s zur vollständigen Stellenausschreibung.


Sterne des Sports – Bewerbung ab 1. April 2021

Mainzer Volksbank, Volksbank Alzey-Worms und Sportbund Rheinhessen suchen „Stern des Sports 2021“

Bis zum 30. Juni 2021 haben Vereine die Möglichkeit, sich mit ihren Projekten zu bewerben. Aufgerufen sind die Sportvereine aus den Sportkreisen Mainz, Mainz-Bingen, Alzey-Worms und Worms für den Mainzer Wettbewerb. Die Sportkreise Bad Kreuznach und Birkenfeld werden an der Nahe bewertet.

„Wir können alle nur ermutigen, mitzumachen und sich zu bewerben“, ruft Klaus Kuhn, Präsident des Sportbundes Rheinhessen auf. Wie groß oder klein der Verein ist, spiele dabei keine Rolle. Entscheidend ist das besondere Engagement oder das soziale Projekt, das der Verein umsetzt und wie er dazu beiträgt, Werte zu vermitteln, die über die reine Sportausübung hinausgehen. Die Vereine haben hier die Chance, ihr Engagement öffentlich vorzustellen und auf sich aufmerksam zu machen, wie Kuhn betont: „Nehmen Sie sich die Zeit und schauen Sie auf die Arbeit Ihres Vereines. Vieles, was so selbstverständlich über den sportlichen Bereich hinaus gemacht wird, ist es wert, ausgezeichnet zu werden. Nutzen Sie die Chance bei den Sternen des Sports, das zu zeigen. Machen Sie Werbung für sich und Ihre Ideen.“

Dem Sieger winkt die Fahrkarte zur Preisverleihung auf der silbernen Landesebene. Der dortige Gewinner reist als Landesvertreter nach Berlin zum Bundesfinale.

Ende der Bewerbungsfrist ist der 30. Juni 2021.


Sie brennen für Ihren Verein? Sie entwickeln gute Projekte? Dann bewerben Sie sich Ihrem Projekt beim Wettbewerb „Sterne des Sports“! Holen Sie sich die Anerkennung die Ihr Verein verdient! Hier zeigen wir euch, welche Vereine mit ihren Projekten 2020 gewonnen haben.

Die Bewerbung erfolgt ausschließlich online – schnell und einfach. Weitere Infos zur Bewerbung findet ihr auf den Homepages der regionalen Volksbanken:

Volksbank Alzey-Worms

Mainzer Volksbank

 

 


Deutsches Sportabzeichen 2021

Schwimmnachweis kann rückwirkend bis zum 30.06.2021 erbracht werden

Laut Prüfungswegweiser müssen die Leistungsanforderungen für das Deutsche Sportabzeichen innerhalb eines Kalenderjahres absolviert werden. Aufgrund der aktuellen Pandemielage und der damit einhergehenden Einschränkungen wurde vom Deutschen Olympischen Sportbund eine Sonderregelung rund um den Bereich Schwimmen getroffen.

Nun erhalten alle die Möglichkeit die Schwimmfertigkeit bzw. die Schwimmdisziplin im Bereich Ausdauer und Schnelligkeit bis zum 30. Juni 2021 nachzuholen. Die vollständig ausgefüllten Prüfkarten können entsprechend beim Sportbund Rheinhessen nachträglich eingereicht werden. Um für alle einen fairen Wettbewerb zu gewährleisten, werden die Auswertungen für die Schulen und Vereine ebenfalls erst nach diesem Termin erfolgen.

Materialien: Die neuen Materialen für 2021 können ab sofort kostenfrei bei Susanne Axt-Wenskowsky (axt@sportbund-rheinhessen.de, 06131-2814 204) oder Heike Franke (h.franke@sportbund-rheinhessen.de, 06131-2814 202) bestellt werden.


Bild Vereinsbefragung Mitgliederentwicklung

Noch bis 31.3.2021 an Online-Befragung teilnehmen

Vereinsdashboard RLP: Online-Befragung zur Mitgliederentwicklung

Wir möchten gerne von Ihnen wissen, wie es mit der Mitgliederentwicklung in Ihrem Verein aussieht. Dazu haben wir an die offiziell hinterlegte E-Mail-Adresse Ihres Vereins eine Mail mit einem Zugangslink mit Zugangscode zu dieser Befragung geschickt.
mehr…


Erste Lockerungen – Sportvereine in Rheinhessen können wieder aktiv werden

Achten Sie auf die Inszidenzwerte Ihres Kreises und die damit verbundenen Regelungen!

Achtung: Aufgrund der steigenden Infektionszahlen kann der vierte Öffnungsschritt (ab 22. März) im Bereich Sport nicht erfolgen!

Es geht wieder los: Die 7-Tage-Inzidenz in Rheinland-Pfalz liegt derzeit konstant unter 50. Die Politik nimmt das zum Anlass, die mit dem Sport ausgearbeiteten Lockerungsschritte zuzulassen, worüber sich insbesondere die Sportvereine in Rheinhessen freuen. Unter Einhaltung bestimmter Vorgaben darf unter freiem Himmel wieder in kleinen Gruppen – Erwachsene bis 10 Personen ohne, Kinder bis 14 Jahre mit Kontakt – trainiert werden.

Als Voraussetzung für solche Trainingseinheiten muss der Verein ein Hygienekonzept vorlegen und einen Hygienebeauftragten ernennen, der die Einhaltung dieses Konzepts überwacht. Darüber hinaus sollten sich Vereine mit ihren Kommunen besprechen, ob es eine Regelung für ihren Bereich gibt oder Ausführungsbestimmungen vorliegen. Neben der weiterhin erforderlichen Einhaltung der AHA-Regeln müssen auch Anwesenheitslisten für jede Zusammenkunft geführt werden. Der Sportbund Rheinhessen weist darauf hin, dass er speziell zu diesem Zweck den Vereinen die digitale Lösung „Inscribe“ zur Verfügung stellt. Alle Vereine in Rheinhessen können Inscribe kostenfrei nutzen und erhalten damit eine wesentliche Erleichterung bei der vorgeschriebenen Erfassung der Kontaktdaten und der Registrierung der Anwesenheit. Digitale Unterstützung durch den Sportbund erhalten die Vereine auch bei der Durchführung von virtuellen Zusammenkünften wie Mitgliederversammlungen oder Vorstandssitzungen. Hierzu steht ihnen die Online-Plattform „teambits“ zur Verfügung. Hier finden Sie nähere Informationen zu Inscribe und teambits.

Für Trainingseinheiten im Freien gilt derzeit die maximale Gruppengröße von zehn Personen plus einen Übungsleiter. In der Altersgruppe bis 14 Jahren darf die Gruppe 20 Kinder umfassen und es darf auch wettkampfähnliche Trainingsformen geben – mit Kontakt. Der Übungsleiter muss vor jedem Training eine Sicherheitsabfrage durchführen zwecks Ausschluss einer möglichen Infektion. Personen mit Symptomen einer Atemwegserkrankung sind von der Trainingseinheit auszuschließen. Zuschauer sind nur bei Minderjährigen zugelassen, wenn es sich um Verwandte ersten und zweiten Grades handelt. Das Betreten und Verlassen der Sportanlage hat zeitnah zur Trainingseinheit zu erfolgen und es muss dabei ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden. Gemeinschaftliche Zusammenkünfte vor oder nach dem Training sind zu unterlassen, Umkleide- und Duschbereiche bleiben geschlossen. Weiterhin ist darauf zu achten, dass Toiletten nur einzeln benutzt werden.

Sollte die 7-Tage-Inzidenz an drei aufeinanderfolgenden Tagen wieder über 50 steigen, dürfen nur noch Kinder bis 14 Jahren in Gruppen trainieren. Darüber hinaus ist dann nur noch Individualsport mit maximal fünf Personen aus zwei Haushalten zugelassen. Umso mehr mahnt Thorsten Richter, die Vorgaben und Hygienekonzepte einzuhalten, damit die Lockerungen nicht bald wieder rückgängig gemacht werden müssen.

„Bleiben Sie bitte vorsichtig und beschränken sie die Kontakte trotz Lockerung auf ein Minimum. Wir alle freuen uns, dass wir wieder aktiv sein dürfen. Doch der Sport soll unserer Gesundheit nützen und sie nicht gefährden. warnt der Geschäftsführer des Sportbundes Rheinhessen. „Wenn wir mithelfen, die Infektionszahlen weiter niedrig zu halten, kann vielleicht bald der nächste Öffnungsschritt erfolgen.“ Und davon würden dann auch die Sportvereine durch die mögliche Ausweitung ihres Angebots wieder profitieren.

 

3. Öffnungsschritt (ab 8. März)

7-Tages-Inzidenz von unter 50 Neuinfektionen:

  • kontaktfreier Sport im Außenbereich (einzeln; kleine Gruppen bis max. 10 Personen und zusätzlich ein*e Trainer*in)

7-Tages-Inzidenz von zwischen 50 und 100 Neuinfektionen:

  • kontaktfreier Sport im Außenbereich (max. 5 Personen aus 2 Haushalten; Trainingsgruppen mit bis zu 20 Personen bis max. 14 Jahren und einem Trainer/ einer Trainerin)

Das normale Training und Wettkampfsport bleiben weiterhin bis zum 28. März 2021 untersagt.

Zuschauer*innen sind bisher nicht zugelassen, ausgenommen davon sind Verwandte ersten und zweiten Grades bei der sportlichen Betätigung Minderjähriger.

Weiter geschlossen bleiben Fitnessstudios, Schwimmbäder, Tanzschulen und Hallensport im Allgemeinen.

Im Außenbereich ermöglicht die neue Corona-Bekämpfungsverordnung kontaktfreies Training sowohl einzeln, als auch in kleinen Gruppen bis max. 10 Personen und zusätzlich ein*e Trainer*in.

Sport in Gruppen ist in Trainingsgruppen mit bis zu 20 Personen bis max. 14 Jahren und einem Trainer/ einer Trainerin erlaubt.

4. Öffnungsschritt (ab 22. März)

Achtung! Aufgrund der steigenden Infektionszahlen kann der vierte Öffnungsschritt im Bereich Sport nicht erfolgen! 


7-Tages-Inzidenz von unter 50 Neuinfektionen:

  • kontaktfreier Sport im Innenbereich
  • Kontaktsport im Außenbereich

7-Tages-Inzidenz von zwischen 50 und 100 Neuinfektionen:

  • kontaktfreier Sport im Innenbereich (nur mit tagesaktuellen COVID-19-Schnell-/ Selbsttest erlaubt)
  • Kontaktsport im Außenbereich (nur mit tagesaktuellen COVID-19-Schnell-/ Selbsttest erlaubt)
5. Öffnungsschritt (frühestens ab 5. April)

7-Tages-Inzidenz von unter 50 Neuinfektionen:

  • Kontaktsport im Innenbereich

7-Tages-Inzidenz von zwischen 50 und 100 Neuinfektionen:

  • kontaktfreier Sport im Innenbereich (ohne tagesaktuellen COVID-19-Schnell-/ Selbsttest erlaubt)
  • Kontaktsport im Außenbereich (ohne tagesaktuellen COVID-19-Schnell-/ Selbsttest erlaubt)

Steigt die 7-Tages-Inzidenz auf über 100 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner treten für den Sport wieder die Beschränkungen von vor dem 7. März in Kraft.

Über weitere Öffnungsschritte beraten die Bundeskanzlerin und Regierungschefs und Regierungschefinnen am 22. März.

Die aktuelle Corona-Bekämpfungsverordnung findet ihr hier.


Jetzt noch Zuschüsse für Jugendleiter, Übungsleiter & Vereinsmanager beantragen

Noch bis zum 31. März 2021 können Sie Zuschüsse für die Tätigkeit Ihrer lizenzierten Jugendleiter, Übungsleiter und Vereinsmanager bei uns beantragen.

Voraussetzungen sind unter anderem eine gültige DOSB-Lizenz, die Gemeinnützigkeit Ihres Vereins und die Erhebung der monatlichen Mindestsätze Ihrer Mitgliedsbeiträge von 4,00 Euro für Kinder und Jugendliche und 6,00 Euro für Erwachsene.

Die Antragsstellung aller Zuschussanträge erfolgt ausschließlich über unser Sportportal Rheinhessen.

Übungsleiter-Zuschuss:

Aufgrund der Corona-Pandemie muss der Antrag in diesem Jahr nicht von jedem einzeln unterschrieben werden. Der Antrag mit der Unterschrift eines vertretungsberechtigten Vorstandsmitglieds gemäß BGB § 26 reicht aus und muss zur vollständigen Antragsstellung bei uns eingereicht werden.

Bitte beachten Sie, dass unser Haus für den Kundenverkehr geschlossen ist und wir die Anträge daher nicht persönlich entgegennehmen können.

 

Ihre Ansprechpartner*innen:

Vereinsmanager-Zuschuss: Stefan Keck, Tel.: 06131-2814 207, s.keck@sportbund-rheinhessen.de

Übungsleiter-Bezuschussung: Petra Bastian, Tel.:06131-2814 201, p.bastian@sportbund-rheinhessen.de

Jugendleiter-Zuschuss: Aline Bessling, Tel.: 06131-2814 218, a.bessling@sportbund-rheinhessen.de

 


„SWR Ehrensache 2021“: Wer kennt engagierte Ehrenamtler*innen aus dem Sport?

Preisverleihung in Live-Sendung am landesweiten Ehrenamtstag in Bad Kreuznach am 29. August / Meldungen noch bis 29. Mai möglich

In den vergangenen Monaten haben wir nochmal besonders erfahren müssen, wie wichtig ehrenamtliches Engagement ist. Ob es um Unterstützung von Menschen in Quarantäne geht, um Hilfe für Ältere beim Impftermin oder um den mutigen Einsatz in der Nothilfe – ohne die vielen helfenden Hände hätte uns die Corona-Epidemie noch ungleich härter getroffen. Zum Glück gibt es gerade in Rheinland-Pfalz besonders viele Menschen, die mit ihren Projekten anderen die Hand reichen. Und das nicht nur im Kampf gegen Corona. In beeindruckenden, großen Projekten oder in der alltäglichen Nachbarschaftshilfe: Überall wird täglich und hundertausendfach unentgeltliche Hilfe geleistet!

Das Ehrenamt in RLP ist unerlässlich für individuelle Teilhabe, gesellschaftliche Integration, soziale Bindungen und kulturelles Leben. Der Südwestrundfunk stellt mit seiner „SWR Ehrensache“ auch 2021 wieder besonders engagierte Ehrenamtler*innen aus dem Sport vor und würdigt sie für ihren unermüdlichen Einsatz.

Wer solche Rheinland-Pfälzer*innen in seinem Verein oder Verband kennt, ist herzlich eingeladen, diese dem SWR bis spätestens 29. Mai 2021 zu nennen – auf dem Postweg (SWR, Stichwort Ehrensache, Postfach 3740, 55027 Mainz) oder unter www.ehrensache.de.


Sonderprogramm – Bewilligungen vom Ministerium verschickt

Wir freuen uns mit den Vereinen darüber, dass in diesem Jahr die Anträge im Sonderprogramm zur Förderung von kleinen Baumaßnahmen 2021 (bis 75.000 € Gesamtkosten) sehr schnell genehmigt und die Bewilligungen bereits verschickt wurden. In diesem Jahr wurden die Fördermittel durch das Land RLP von 320.000 € auf 384.000 € aufgestockt. Leider ist der Topf 2021 bereits leer, deshalb ist es wichtig zu wissen: Die Antragstellung für 2022 muss bis zum 30. September 2021 erfolgen.


Workshop-Angebot für Kultur- und Sportvereine

Theateraufführungen, Sportveranstaltungen, Konzerte – bedingt durch die Corona-Pandemie sind sie fast alle auf Eis gelegt. Um trotzdem viele Menschen erreichen zu können, würden Vereine oder Kulturschaffende gerne ihre Angebote live streamen. Aber wie lässt sich das umsetzen? Welche Technik wird benötigt und wie gestaltet man den Ablauf einer Produktion, den Stream auf  Plattformen wie YouTube oder das Fernsehen möglichst reibungslos?

Mit diesen und weiteren Fragen hat sich das Team von OK:TV Mainz beschäftigt. Wir möchten Vereine, ehrenamtliche Initiativen und Produzent*innengruppen aus Sport und Kultur zu Workshops einladen, um ihnen das nötige Know-how für die Technik, die Dramaturgie oder die rechtlichen Grundlagen zu vermitteln.

Die Auftaktveranstaltung zu Konzept und Zielen der Workshop-Reihe findet am Donnerstag, den 25. März 2021, 19 Uhr online statt. Interessenten können sich ab sofort verbindlich unter livewerkstatt@ok-mainz.de anmelden. Sie erhalten dann eine Bestätigung und die notwendigen Zugangsdaten für das Online-Treffen.

Hauptziel der Live-Werkstatt ist es, jeweils ein Projekt aus Sport und Kultur bei der konkreten Umsetzung zu  unterstützen. Von der Planung bis zur Durchführung erhalten diese Projekte individuelle Coachings von Medienprofis des Bürgersenders OK:TV Mainz sowie die notwendige Technik zur Ausleihe.  Aber auch alle anderen Interessenten profitieren von Handouts oder  filmischen Tutorials, um ihre eigenen Projekte voranzubringen.

Möglich wird dieses Angebot durch eine Spende der Stiftung  Kunst, Kultur und Soziales der Sparda-Bank Südwest eG, durch die sowohl das Personal als auch die notwendige Technik finanziert wird.

Zielgruppe: Anfänger und Fortgeschrittene von Vereinen,  ehrenamtliche Initiativen oder Produzent*innengruppen aus Sport und Kultur
Wann: Auftakt 25. März 2021, 19 Uhr, online, weitere Termine folgen nach Absprache
Anmeldung:livewerkstatt@ok-mainz.de
Teilnahmegebühr: Auftaktveranstaltung frei, danach einmalig 10 Euro
Kontakt: Dr. Florian Tremmel, OK:TV Mainz, Wallstraße 11, 55122 Mainz, www.ok-mainz.de


#StimmedesSports

#STIMMEDESSPORTSSTÄRKEN

Die Corona-Pandemie stellt einen starken Einschnitt in das Leben aller Menschen dar. Vorschriften, Verbote, Vorsichtsmaßnahmen schränken unseren Alltag ein und stellen unser bisheriges Leben auf den Kopf. Besonders betroffen ist auch der Sport, der Menschen aller Altersklassen nicht nur Abwechslung und soziale Kontakte beschert, sondern auch ein wichtiger Baustein der Volksgesundheit ist.

Doch wer nicht mit dem Sport sein Geld verdient und als Profi oder als Kaderathlet mit Ausnahmegenehmigung trainieren darf, der kann sich momentan nur auf eigene Faust sportlich betätigen. Und während Hallen und Sportplätze geschlossen bleiben, rückt der Amateur-Sport zunehmend aus dem Fokus von Politik und Gesellschaft. Dem möchte der Sportbund Rheinhessen entgegenwirken, indem er eine Kampagne ins Leben rief, die dem Sport wieder mehr Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit einbringen soll. Einer ihrer Initiatoren ist der Vize-Präsident Breitensport des Sportbundes Rheinhessen, Till Pleuger. In einem kurzen Gespräch beantwortete er für die SportInForm einige Fragen zur Kampagne und den Zielen, die damit verfolgt werden.

Herr Pleuger, wie kam es zu der Aktion und warum muss die Stimme des Sports gestärkt werden?

In der Corona-Diskussion ist der Breiten- und Leistungssport zuletzt leider aus dem Blickwinkel der Politik verschwunden. Bei den politischen Debatten wurde der Vereinssport hinsichtlich anstehender Lockerungen nicht mehr berücksichtigt. Und genau darum geht es. Mit der Aktion „Stimme des Sports Stärken“ wollen wir den Vereinen und somit auch allen Sportler*innen die Möglichkeit bieten, sich mit ihren Sorgen und Wünschen bemerkbar zu machen und somit auch unsere Lobbyarbeit zu unterstützen. Das Ganze entstand aus Gesprächen mit Vereinen, Eltern und Kindern, die gefragt haben, wie sie sich möglichst schnell und unkompliziert einbringen können.

Was erwarten Sie von der Kampagne?

Wir wollen das politische Gewicht des organisierten Sports stärken und dabei die Vereine mitnehmen. Wie sehr der Sport den Menschen in allen Belangen fehlt, wird gerade im zweiten Lockdown immer deutlicher. Die Vereine haben sich bis heute absolut solidarisch und verantwortungsbewusst gezeigt. Das darf aber nicht dazu führen, dass der Sport bei anstehenden Lockerungen unberücksichtigt bleibt.

Wie sind die Reaktionen? Haben Sie bereits erste Rückmeldungen aus Politik und Gesellschaft?

Die Reaktionen sind durchweg sehr positiv. Es haben sich von Beginn an viele Vereine beteiligt, wodurch die Aktion unerwartet schnell bekannt wurde. Auch die Medien sind darauf aufmerksam geworden. Durch einen Bericht in den Kindernachrichten „Logo!“ haben sogar Vereine aus ganz Deutschland, wie zum Beispiel Berlin oder Brandenburg mitgemacht, was uns positiv überrascht hat. Bis heute gibt es sehr viel Zuspruch, auch aus der Politik, weil wir nicht mit unangemessenen Forderungen oder Wünschen vorgeprescht sind, sondern die Emotionen und Bedürfnisse in den Vereinen möglichst authentisch abbilden wollen. Um der Stimme des Sports auch ein Gesicht zu geben, eignen sich die Bilder und Statements der Betroffenen selbst am besten.


Was bedeutet Euch der Sport? Was fehlt euch besonderes in diesen Zeiten, in denen die Sportanlagen gesperrt sind und das Vereinsleben weitgehend brach liegt?
Lasst euren Sorgen und Nöten freien Lauf! Bringt Eure Meinung zum Ausdruck! Wo? Auf Facebook und Instagram hat der Sportbund Rheinhessen unter den Hashtags #stimmedessportsstärken und #wirsindlaut zwei Plattformen geschaffen, auf denen jeder seine stimme erheben darf. Alle Vereine und Sportler*innen sind eingeladen mitzumachen und Bilder samt kurze Statements zu posten. Gerade auch die Gruppe der Kinder- und Jugendlichen, die im Sport oft Ausgleich und Halt finden, sollen hier zu Wort kommen. Teilt die Aussagen Eurer Nachwuchssportler*innen. Fordert andere Vereine in Challenges heraus. Zeigt der Gesellschaft, wie lebendig der Sport ist – und wie sehr er allen seinen Anhängern fehlt. Keiner soll denken, nur weil der Amateursport derzeit nicht stattfindet, kann er vergessen werden. Wir wollen zurück und wir kommen zurück. Und das sollen alle wissen. Macht mit!

 


Transparenzregister: Umgang mit dem Gebührenbescheid für 2018 bis 2020

In den vergangenen Tagen wurden vom Bundesanzeiger-Verlag an Vereine in Rheinland-Pfalz Gebührenbescheide für die Führung des Transparenzregisters versendet. Der Bundesanzeiger-Verlag zieht im öffentlichen Auftrag diese Gebühren ein. Wie dieser Rechnung zu entnehmen ist, besteht für Vereine zwar keine Eintragungspflicht im Transparenzregister, da sich die wirtschaftlich Berechtigten (BGB Vertreter der Vereine) aus dem Vereinsregistereintrag ergeben, aber die Gebühren zur Führung des Vereinsregisters sind grundsätzlich trotzdem zu entrichten. Der DOSB hat erreicht, dass gemeinnützige Sportvereine ab 2020 von diesen Gebühren auf Antrag befreit werden können. Allerdings kam diese Information erst Anfang Dezember 2020, der Antrag hätte für das Jahr 2020 bis zum 31.12.2020 gestellt werden müssen. Aufgrund des kurzen Vorlaufs haben dies viele Vereine nicht getan.

Wir empfehlen folgende Vorgangsweise im Umgang mit den Bescheiden:

  • Vereine, die die Rechnung erhalten haben sollten mit der Begründung, dass es sich um einen gemeinnützigen Verein handelt, über die E-Mail Adresse gebuehrenbefreiung[at]transparenzregister.de einen formlosen Antrag auf Gebührenbefreiung für die Jahre 2020 und 2021 stellen.
  • Sie sollten zunächst die Reaktion des Transparenzregisters abwarten und die Rechnung erst einmal nicht bezahlen.

Nach erfolgter formloser Beantragung erhalten Vereine eine automatisch generierte Mail mit der Aufforderung innerhalb von 14 Tagen folgende Unterlagen einzureichen:

  • Nachweis des steuerbegünstigten Zweckes im Sinne der §§ 52 bis 54 der Abgabenordnung
  • Der Nachweis über die Identität des Antragsstellers nach § 3 TrEinV
  • Einen Nachweis, der die Berechtigung belegt, dass der Antragssteller für die Vereinigung handeln darf

Gemeint ist mit dieser juristisch formulierten Aufforderung

  1. Die aktuell gültige Freistellungsbescheinigung des Finanzamtes
  2. Die Kopie des Personalausweises des beantragenden BGB Vertreters des Vereins
  3. Der aktuelle Registerauszug aus dem Vereinsregister, aus dem die aktuellen BGB Vertreter des Vereins hervorgehen

Die Beantragung wird nur wirksam, wenn ein BGB Vertreter des Vereins diese vornimmt.

Der Sportbund Rheinhessen hat über den Landessportbund Rheinland-Pfalz gefordert, diesen bürokratischen Verwaltungsakt abzuschaffen. Ein Schreiben der 16 Landessportbünde wird in den nächsten Tagen an die politischen Entscheidungsträger gehen. „Hier wird für das Eintreiben von Gebühren und die Erlangung einer Gebührenbefreiung ein bürokratisches Prozedere in Gang gesetzt, welches den Vereinen nicht zu zumuten ist. Fraglich ist auch, ob der beim Transparenzregister dafür betriebene Aufwand zu rechtfertigen ist.

Thorsten Richter, Geschäftsführer Sportbund Rheinhessen: Ich rate, dass ein Befreiungsantrag durch den Verein gestellt wird und appelliere an die Politik, diesen bürokratischen Wahnsinn zu beenden. Alle unsere Vereine sind gemeinnützig und entsprechend sind sie beim Amtsgericht registriert. Ein einfacher Austausch unter den Behörden zum Abgleich und damit verbunden eine Freistellung von den Kosten ist angebracht – besonders in der Zeit der Krise.

Weitere Fragen bitte an:
Thorsten Richter
Tel. 06131-2814205
Mail: t.richter@sportbund-rheinhessen.de


Vereinsleben.de_Verein des Monats2021

Aktion „Verein des Monats“ geht ins fünfte Jubiläumsjahr!

Die erfolgreiche Aktion „Verein des Monats“ geht ins fünfte Jubiläumsjahr! Erstmals gibt es 2021 daher Preisgelder im Gesamtwert von über 100.000 Euro für den Vereinssport in Rheinland-Pfalz & dem Saarland. Ebenfalls neu ist die Prämierung der zweit- und drittplatzierten Vereine, welche nun auch mit einem Preisgeld bedacht werden. Die Monatsgewinner werden natürlich weiterhin mit 10.000 Euro ausgezeichnet. mehr…


BFD beim Sportbund Rheinhessen

Wir suchen eine*n Freiwillige*n (BFD)

Der Sportbund Rheinhessen sucht zum 1. September 2021 eine*n Freiwillige*n für einen Bundesfreiwilligendienst (BFD) im Sport in Kooperation mit der Landeszentrale für Medien & Kommunikation.  Zusammen mit der Landeszentrale für Medien und Kommunikation suchen wir für unser Projekt einen engagierten Menschen, der*die Lust auf Bewegtbild hat, Lust darauf hat, Filme rund um den Sport in all seinen Facetten zu drehen, Lust auf Sport und Technik hat. Dich erwartet eine spannende Aufgabe mit viel kreativem Freiraum im Spannungsfeld Sport und Fernsehtechnik. Die detaillierte Ausschreibung findet ihr hier…


„Inscribe“ – Digitale Lösung zur Kontaktnachverfolgung

Sportbund Rheinhessen ermöglicht Vereinen kostenfreie Nutzung von „Inscribe“, das Web-Seminar dazu kommt am 22.03.2021!

Die Sportler im ganzen Land scharren schon mit den Hufen. Alle warten auf das Ende des Lockdowns und darauf, dass die Sportstätten wieder freigegeben werden. Der Weg zurück ins normale Vereinsleben wird aber nur Schritt für Schritt vonstattengehen. Solange das Coronavirus SARS-CoV-2 noch unter uns weilt und Infektionsgefahr besteht, müssen auch Hygienekonzepte eingehalten werden und Kontakte nachvollziehbar bleiben. Für das Sportangebot der Vereine heißt das, bei jedem Training oder sportlichen Wettkampf müssen Anwesenheitslisten geführt und anschließend vier Wochen lang aufbewahrt werden.

Der Sportbund Rheinhessen bietet seinen Vereinen nun eine digitale Lösung, mit der die Registrierung kontaktlos und somit deutlich einfacher und zudem konform der Datenschutz-Grundverordnung (DSVGO) vonstattengeht. Zu diesem Zweck kooperiert der Sportbund mit der COCUS AG, deren Lösung „Inscribe“ ab sofort allen Vereinen in Rheinhessen kostenfrei zur Verfügung steht.

Der Ablauf ist ganz einfach: Jeder Verein generiert die notwendigen QR-Codes für seine Veranstaltungen, welche die Teilnehmer beim Eintritt scannen. Die Teilnehmer benötigen dazu lediglich ein Smartphone, denn Inscribe ist als mobile Weblösung mit jedem Betriebssystem kompatibel, ein Download vor Ort ist nicht nötig. Sie müssen in der App nur einmalig ihre Kontaktdaten eingeben und können sich dann bei jedem Training oder Wettkampf in Sekundenschnelle kontaktlos registrieren. Beim Verlassen der Örtlichkeit können die Teilnehmer sich wieder ausloggen, oder nach einem definierten Zeitraum ausgeloggt werden.

Durch den so entstehenden digitalen Zeitstempel ist es möglich, Infektionsketten nachzuvollziehen und mögliche Kontaktpersonen genau zu identifizieren. Dieses System funktioniert nicht nur mit Sportlern im Training, sondern auch mit Zuschauern bei Spielen oder bei sonstigen Veranstaltungen wie Vorstandssitzungen oder Mitgliederversammlungen. Zudem ist es hygienisch einwandfrei und erspart den Einsatz von Stift, Papier und Desinfektionsmitteln, womit auch die Umwelt geschont wird. Die digitalen Teilnehmerlisten jeder Veranstaltung werden anschließend verschlüsselt aufbewahrt und nach 30 Tagen automatisch gelöscht. Somit ist auch der Datenschutz gewährleistet. Sollte es zu einem Infektionsfall kommen, können die Listen vom Datenschutzbeauftragten des Vereins mit einem Zugangscode entschlüsselt und als exportierte Datei dem Gesundheitsamt zur Verfügung gestellt werden. Ansonsten hat niemand Zugriff auf die gespeicherten Daten – auch nicht die COCUS AG als Betreiber von Inscribe.

Thorsten Richter, der Geschäftsführer des Sportbundes Rheinhessen ist überzeugt, mit Inscribe allen Vereinen und Übungsleitern eine große Erleichterung bei der Rückkehr in den Trainingsalltag zu bieten. „Es müssen keine Anwesenheitslisten händisch ausgefüllt und aufbewahrt werden, was den Aufwand verringert und in jedem Training Zeit einspart. Uns ist besonders wichtig, dass wir den Vereinen mit Inscribe eine sichere und datenschutzkonforme Lösung zur Erfassung von Personendaten bieten“, freut sich Thorsten Richter, der zudem darauf hinweist, dass die Lösung bereits in vielen Branchen genutzt wird.

Eine Anleitung für Inscribe. finden Sie hier…

Promovideo: https://www.youtube.com/watch?v=ME2Gds_SoX4

Ansicht User: https://www.youtube.com/watch?v=QGb4vUq2ZcU

Erklärung Registrierung: https://www.youtube.com/watch?v=fXKIMuiXTIw

Hier geht’s girekt zur Anmeldung.


LSB und Sportbünde stellen Parteien auf den Prüfstand

Der Landessportbund Rheinland-Pfalz (LSB) stellt in Zusammenarbeit mit den regionalen Sportbünden Rheinhessen, Rheinland und Pfalz anlässlich der Landtagswahl am 14. März SPD, CDU, FDP, Bündnis 90/Die Grünen und Die Linke auf den Prüfstand. Mit Hilfe von sogenannten Wahlprüfsteinen zu zentralen Zukunftsthemen des rheinland-pfälzischen Sports soll ermittelt werden, wie sich die Parteien für den Sport im Bundesland einsetzen.

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Sterne des Sports 2021 – Die nächste Bewerbungsrunde startet im Frühjahr 2021

Die Volksbanken Raiffeisenbanken schreiben die „Sterne des Sports“ gemeinsam mit den Sportverbänden in ihrer Region aus. Auch wenn Euer Verein nicht im Geschäftsgebiet einer teilnehmenden Bank liegt, könnt Ihr mitmachen. Der regionale Genossenschaftsverband und das Service-Center „Sterne des Sports“ (+49 696700-625) helfen gerne weiter. Teilnehmen können alle Vereine, die sich mit gezieltem Engagement aktiv, sozial und gesellschaftlich engagieren. Die nächste Bewerbungsrunde startet im Frühjahr 2021.

Ihr brennt für Euren Verein? Ihr entwickelt gute Projekte? Dann solltet Ihr Euch mit Eurem Projekt beim Wettbewerb „Sterne des Sports“ bewerben! Hier zeigen wir euch, welche Vereine mit ihren Projekten 2020 gewonnen haben.


Ohne Mitgliederversammlung keine Erhöhung der Mindestmitgliedsbeiträge?

Vereine, die aufgrund der Corona-Pandemie bisher keine Mitgliederversammlung einberufen und somit nicht die Mitgliedsbeiträge auf die geforderten Mindestmitgliedsbeiträge von 6,00 Euro für Erwachsene und 4,00 Euro für Kinder & Jugendliche (Mitglieder bis 18 Jahre) erhöhen konnten, können trotzdem einen Zuschussantrag über www.sportportal-rheinhessen.de stellen und diesen mit den entsprechenden Unterschriften bis 31. März 2021 einreichen. Eine Auszahlung der Zuschüsse erfolgt bei diesen Vereinen jedoch erst, wenn der Beschluss über die Erhöhung der Mitgliedsbeiträge, rückwirkend zum 1. Januar 2021 dem jeweiligen Sportbund durch das Protokoll der Mitgliederversammlung im Jahr 2021, vorgelegt wird.