Umfrage zur Einrichtung von Entlastungspaketen und einer Energiekostenbremsen für Sportvereine und Sportverbände

Forderungen zu Gunsten des Sports – was in der Corona-Pandemie bereits sehr erfolgreich durch den Rettungsschirm sowie die Förderkampagnen „Comeback der Gemeinschaft“ und „Comeback der Bewegung“ funktioniert und sich bewährt hat, möchten wir nun auch hinsichtlich der Energiekrise gemeinsam mit euch schaffen. Hierzu benötigen wir Zahlen, Daten, Fakten – wie im Rahmen der Corona-Pandemie auch – um Forderungen gegenüber der Politik schlagkräftiger durchsetzen zu können. Deshalb ist eure Unterstützung durch die Teilnahme an dieser anonymisierten Befragung von immenser Bedeutung.

Bitte nehmt euch ca. 15 Minuten Zeit, um eure Daten und eure Einschätzungen in Bezug auf die Auswirkungen der Energiekrise auf den organisierten Sport darzulegen. Die Teilnahme ist bis zum 12. Oktober möglich, den Link zur Befragung findet ihr hier.

Ergänzend bitten wir euch, folgende Unterlagen bei der Befragung bereit zu halten:

Verein/Verband ist Träger einer Sportstätte bzw. eines Verwaltungsgebäudes:

  • Verbrauch Heizöl/Gas/Holz, Pellets, Hackschnitzel und Strom der Jahre 2017-2021
  • Kosten für Heizöl/Gas/Holz, Pellets, Hackschnitzel und Strom der Jahre 2017-2021
  • Alter der Sportstätte/Gebäude, rudimentäre Bewertung des Sanierungsgrads Ihrer Sportstätte/Ihres Gebäudes

Sportstätten und Verwaltungsgebäude aus einer Fremdträgerschaft bzw. kommunalen Trägerschaft:

  • Kosten für Pacht/Umlagen/Energiekostenabschläge der Jahre 2017-2021

Wir bedanken uns für eure wertvolle Unterstützung!


Zuschüsse für rheinhessische Sportvereine: über 240.000 Euro für Übungsleiter*innen sowie Kinder und Jugendliche ausgezahlt

Jährlich schüttet der Sportbund Rheinhessen Zuschüsse für Kinder und Jugendliche sowie lizenzierte Übungsleiter*innen in den Sportvereinen aus. Nun ist die erste von zwei Raten geflossen und die rheinhessischen Sportvereine konnten so mit über 240.000 Euro aus Landesmitteln unterstützt werden. Alle Vereine mit nebenamtlichen Übungsleiter*innen, Kinder und Jugendlichen in ihren Reihen und die die Zuschussrichtlinien des Sportbundes Rheinhessen erfüllen, sind zuschussberechtigt. „In diesem Jahr ist es uns gelungen, den Pro-Kopf-Zuschuss für Kinder und Jugendliche in Höhe von 3 Euro pro Mitglied zu halten und die Pauschale pro Übungsleiter*in sogar von 110 Euro auf 120 Euro zu erhöhen. Deshalb freuen wir uns sehr, die rheinhessischen Sportvereine wieder auf einem sehr guten Niveau unterstützen zu können“, so Klaus Kuhn, Präsident des Sportbundes Rheinhessen.

Insgesamt konnten in der ersten Auszahlungsrate 240.828 Euro an 334 Vereine ausgeschüttet werden. Diese sind auf 2.564 Übungsleiter*innen und 57.992 Kinder und Jugendliche verteilt. Im Vergleich zum letzten Jahr ist ein Rückgang zu verzeichnen: 2021 wurden noch 259.627 Euro (-18.799 Euro) an 393 Vereine (-59 Vereine) in der ersten Rate ausgezahlt. Dies zeigt sich auch bei der Anzahl der Kinder und Jugendlichen (-4.396) sowie den Übungsleiter*innen (-455). Gründe für den Rückgang sieht Sportbund Rheinhessen Geschäftsführer Thorsten Richter insbesondere in den noch immer spürbaren Nachwirkungen der Corona-Pandemie: „Der massive Negativtrend von 2020 auf 2021 ist mit einer leicht positiven Mitgliederentwicklung in Rheinhessen gestoppt, aber die Auswirkungen in der Sportlandschaft in ganz Rheinland-Pfalz sind noch spürbar. Nicht zuletzt deshalb haben wir gemeinsam mit den anderen drei Sportbünden und dem Land mit der Förderkampagne „Comeback der Bewegung“ Anreize zur Gewinnung von Mitgliedern und Übungsleiter*innen geschaffen.“

Die zweite Zuschussrate soll im Oktober ausgezahlt werden und ist identisch zur ersten Rate. Mit einem Gesamtbetrag von 481.656 Euro erreicht die rheinhessischen Sportvereine somit fast eine halbe Million Euro.


Defibrillatoren für Sportvereine: Mehr Sicherheit für Sportler*innen und Zuschauer*innen

Sportbund Rheinhessen, BKK24 und Björn Steiger Stiftung statten zwölf Sportvereine mit Laien-Defibrillatoren und acht Sportvereine mit LifePads aus 

In Deutschland sterben jedes Jahr etwa 100.000 Menschen unvermittelt an einem Herz-Kreislauf-Stillstand. Schnelle Hilfe in den ersten Minuten kann das Leben der Betroffenen retten. Doch was muss getan werden, wenn ein:e Mitspieler:in auf einmal zusammenbricht? Wann war die letzte Erste-Hilfe-Schulung im Sportverein? Wie lange braucht ein Krankenwagen, um den Verein zu erreichen? Oft ist es lange her, dass man sich mit direkten Hilfsmaßnahmen beschäftigt hat. Ein zusätzliches Problem ist, dass professionelle Rettungskräfte erst nach den überlebenskritischen ersten zehn Minuten bei der örtlichen Vereinsanlage eintreffen können.

Deshalb kommt der Ersten Hilfe mit umgehenden Wiederbelebungsmaßen wie einer sofortigen Herzdruckmassage und Frühdefibrillation durch Anwesende in der ersten Phase nach dem Notfall eine lebensrettende Rolle zu. Die Herzdruckmassage hält den Betroffenen am Leben, wenn der Kreislauf nicht mehr arbeitet, ein Automatisierter Externer Defibrillator (AED-Gerät), bringt das Herz bei lebensbedrohlichen Herzrhythmusstörungen wieder in den richtigen Takt. Beide Maßnahmen überbrücken die Phase vom Auftreten des Herzstillstands bis zur Ankunft der Rettungskräfte und steigert die Überlebenschancen um ein Vielfaches.

Aus diesem Grund hat der Sportbund Rheinhessen gemeinsam mit der Björn Steiger Stiftung und der BKK24 im Juli 2022 das Projekt „Herzsicher! Sportler:innen retten Leben“ initiiert. Ziel ist es, möglichst viele Menschen für das Thema Laienreanimation zu sensibilisieren und Mitglieder aus Sportvereinen im Umgang mit AEDs auszubilden. Die von den Projektpartnern geförderten Defibrillatoren bieten zusätzliche Sicherheit für den Alltag im Sportverein. Mit den Wiederbelebungsschulungen werden die Sportlerinnen und Sportler zu ausgebildeten Ersthelfern –  ein entscheidender Faktor für das Überleben der Betroffenen im „Fall der Fälle“.

Im ersten Jahr der Kooperation werden zunächst zwölf Sportvereine mit AED-Geräten ausgestattet. Die Gewinner wurden am 15. September in der Geschäftsstelle des Sportbundes in Mainz ausgelost und erhalten ein „All-Inclusive-AED-Paket“. Es beinhaltet:

  • AED-Gerät inklusive Außenwandkasten oder Wandkasten zur Innenmontage sowie eine Infotafel für einen öffentlich gut zugänglichen Standort auf dem Vereinsgelände
  • Beratung und Betreuung der Umsetzung durch die Björn Steiger Stiftung
  • Schulung von Trainer*innen in Wiederbelebungsmaßnahmen (Herzdruckmassage und Einweisungsschulung im Umgang mit einem Defibrillator)
  • Übernahme von Folgekosten für den Austausch der PadPak Kassette (Elektroden-Batterie nach Einsatz bzw. nach Ablauf (4 und 8 Jahre) durch die Björn Steiger Stiftung
  • Nach dem achten Jahr geht der AED in den Besitz des Vereins über

Im Vorfeld wurden alle rheinhessischen Sportvereine dazu aufgerufen, sich mit der Beantwortung von fünf kurzen Fragen für ein AED-Gerät zu bewerben. Die Sportvereine müssen dabei lediglich für zehn Prozent der Gesamtsumme aufkommen, sodass die gemeinschaftliche Förderung durch die Björn Steiger Stiftung, die BKK24 sowie den Sportbund Rheinhessen 90 Prozent der Gesamtkosten beträgt. Darüber hinaus konnten auch die Vereine, welche kein Losglück hatten, ohne Zuzahlung mit LifePads ausgestattet werden. Das LifePad ist ein innovatives Produkt für den Einsatz bei medizinischen Notfällen. Es wird auf die Brust gelegt und hilft optisch wie akustisch bei der Lebensrettung mittels Herzdruckmassage.

„Im ersten Jahr der Kooperation ist es uns gelungen, gemeinsam mit unseren Partnern, der BKK24, und der Björn Steiger Stiftung, Sportvereine in der Lebensrettung unterstützen zu können. Wir möchten das Projekt auch die nächsten Jahre fortführen, um unsere rheinhessischen Sportvereine nach und nach für Notfälle zu rüsten, die hoffentlich nie eintreten“, so Sportbund Rheinhessen Präsident Klaus Kuhn.  Darüber hinaus ist es dem Sportbund Rheinhessen auch ein Anliegen, die Hemmschwelle für die Sportvereine so gering wie nur möglich zu halten, wie Thorsten Richter, Geschäftsführer des Sportbundes Rheinhessen betont: „Durch die Kooperation ist es möglich, die Sportvereine durch einen niedrigschwelligen Antrag sowie eine geringe Selbstbeteiligung mit einem AED-Gerät auszustatten. Weiterhin konnten wir auch Sportvereine mit LifePads ausstatten, für welche keine Kosten entstanden sind. Dies trägt nicht nur dazu bei, im Falle einer Lebensrettung unterstützen zu können, sondern auch für dieses wichtige Thema zu sensibilisieren.“

„In Deutschland ist das Thema Herzsicherheit in Sportvereinen noch zu wenig im Blickpunkt. Deshalb wollen der Sportbund Rheinhessen, die Krankenkasse BKK24 und die Björn Steiger Stiftung nun gemeinsam in den Sportvereinen das Bewusstsein für das wichtige Thema Laien-Reanimation schärfen und Vereine gezielt bei der Beschaffung von Defibrillatoren unterstützen“, erklärt Sabrina Seitter, Geschäftsführerin der Björn Steiger Stiftung. „Insbesondere an Orten mit einer hohen Besucherfrequenz wie einem Sportplatz ist es im Notfall wichtig, jederzeit einen lebensrettenden Defibrillator zur Verfügung zu haben. Mit unserem Kooperationsprojekt schaffen wir jetzt die Voraussetzungen für die rheinhessischen Sportvereine, um bei einem Herznotfall richtig und lebensrettend reagieren zu können. Von ebenso hoher Bedeutung ist dabei auch die Ausbildung in Wiederbelebungsmaßnahmen. Durch die Schulungen werden Hemmschwellen bei der Einleitung von Reanimationsmaßnahmen und der Benutzung eines Defis abgebaut, der in Sportvereinen Pflicht sein sollte. Je mehr Menschen diese Geräte kennen und sich den Einsatz zutrauen, desto mehr Sportlerinnen und Sportler sowie Zuschauerinnen und Zuschauer können im Notfall gerettet werden.“

„Ein plötzlicher Herztod ist zum Glück selten und das Risiko lässt sich durch regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen senken – aber eben nicht komplett ausschließen. Deshalb unterstützen wir die Ambition, möglichst viele Menschen in die Lage zu versetzen, im Ernstfall lebensrettend eingreifen zu können. Sportvereine sind in dieser Hinsicht besonders gut geeignete Multiplikatoren“, so Tobias Palm, „Länger besser leben.“ Regionalleiter Alzey-Worms.

„Ich bin gar nicht in der Hoffnung zu gewinnen hierher nach Mainz zur Auslosung gekommen. Aber jetzt bin ich baff und sehr erfreut, dass es geklappt hat. Ich freue mich jetzt schon zu Hause anzurufen und diese frohe Kunde überbringen zu können“, so Karl-Heinz Kulmannn, 2. Vorsitzender des VfL Weierbach, stellvertretend für die zwölf Gewinnervereine.

Die Gewinnervereine der AED-Geräte im Überblick:

FC Merxheim (Kreis Bad Kreuznach)

FV Hochstätten (Kreis Bad Kreuznach)

TC Rot Weiß Worms (Kreis Worms)

SpVgg Nahbollenbach (Kreis Birkenfeld)

TuS Hoppstädten (Kreis Birkenfeld)

VfL Weierbach (Kreis Birkenfeld)

TV Laubenheim (Kreis Mainz)

TSV Ebersheim (Kreis Mainz)

TSG Sprendlingen (Kreis Mainz-Bingen)

TV Bubenheim/TTC Bubenheim (Kreis Mainz-Bingen)

TV Ockenheim (Kreis Mainz-Bingen)

VfL Sponheim (Kreis Mainz-Bingen)

Die Gewinnervereine der LifePads im Überblick:

VfL Algenrodt (Kreis Birkenfeld)

TGM 1861 Gonsenheim (Kreis Mainz)

TuS 1848 Ober-Ingelheim (Kreis Mainz-Bingen)

TC Landskrone Oppenheim (Kreis Mainz-Bingen)

SV 1919 Ober-Olm (Kreis Mainz-Bingen)

DLRG Ortsgruppe Ingelheim (Kreis Mainz-Bingen)

SV 1921 Guntersblum (Kreis Mainz-Bingen)

TV Guntersblum (Kreis Mainz-Bingen)

 


Sport-Obelisk an Prof. Dr. Dr. Patrick Siegfried verliehen

Prof. Dr. Dr. Patrick Siegfried aus Mainz wurde durch Sportminister Roger Lewentz mit dem Sport-Obelisken des Landes Rheinland-Pfalz ausgezeichnet. Den Sport-Obelisken erhalten Preisträger*innen, die sich jahrelang ehrenamtlich in Vereinen und Verbänden, unter anderem als Trainer, Vorstand, Kampfrichter und Präsidiumsmitglied engagierten. Patrick Siegfried war von 1988 bis 1997 Beauftragter für Doppel-Mini-Trampolin beim Hessischen Turnverband, von 2000 bis 2017 war er Abteilungsleiter Trampolinturnen beim TV Hechtsheim, von 2010 bis 2019 stellvertretender Vorsitzender des Rheinhessischen Turnerbundes und von 2013 bis 2017 Vizepräsident für Bildung und Verbandsentwicklung im DTB.

Der Sportbund Rheinhessen gratuliert Patrick Siegfried sehr herzlich und dankt ihm für seine herausragenden Dienste im Sport.


Plakataktion und Botschafter*innen für mehr Bewegung und Mitglieder in den Sportvereinen

Mit einer landesweiten Plakataktion und Kampagnen-Botschafter*innen wurde am Mittwoch die nächste Stufe der Übungsleiter*innen- und Mitgliedergewinnungskampagne „Comeback der Bewegung“ in Ingelheim im Sportbund Rheinhessen fortgeführt. Das Ministerium des Innern und für Sport stellt insgesamt zwei Millionen Euro in drei Förderbausteinen zur Verfügung. Durch die zusätzliche Unterstützung von Lotto Rheinland-Pfalz und die Zusammenarbeit mit der Ströer Deutsche Städte Medien GmbH werden in ganz Rheinland-Pfalz bis Ende des Jahres mehr als 500 Großflächenplakate aufgehängt, um noch mehr Reichweite zugunsten des Sports zu generieren. Die Plakate werden dabei landesweit von neun Botschafter*innen flankiert. Im Sportbund Rheinhessen sind dies die Geschwister Julian, Patrick und Vanessa Weber, die mit Challenges auf den Social Media Kanälen für Bewegung sorgen sollen.

In den Vereinsräumlichkeiten der TG Nieder-Ingelheim wurde den Pressevertreter*innen die Kampagne durch die anwesenden Beteiligten näher erläutert, bevor das Plakat in Ingelheim feierlich eingeweiht wurde. Klaus Kuhn, Präsident des Sportbundes Rheinhessen, betont in seinem Statement die Unterstützung des Landes sowie von Lotto Rheinland-Pfalz und den Botschafter*innen Julian, Patrick und Vanessa Weber: „Wir sind sehr froh, dankbar und stolz, so tolle Unterstützer und Botschafter mit an Bord zu haben, die mit ihrer Strahlkraft dafür sorgen, dass möglichst viele Menschen in die rheinhessischen Sportvereine kommen. Das ist das richtige Signal, um den Vereinssport zu stärken.“

Dirk Martin, Prokurist von Lotto Rheinland-Pfalz, betont, dass die Unterstützung des organisierten Sports eine Herzensangelegenheit ist: „Lotto Rheinland-Pfalz ist das Unternehmen des Sports, das die drei Sportbünde 70 Jahren gegründet haben und bis heute Gesellschafter des Unternehmens sind. Wir alle haben während der Corona-Pandemie mit den Sportvereinen gelitten, sodass wir wieder Bewegung in die Sportvereine bringen möchten. Dass Lotto Rheinland-Pfalz als Unternehmen des Sports diesen unterstützt, ist Ehrensache.“

Die beiden anwesenden Botschafter*innen Patrick und Vanessa Weber betonen dabei insbesondere den sportlichen und sozialen Aspekt der Kampagne und damit auch der Sportvereine: „Der Vereinssport ist ein Faktor, der gerade Kinder und Jugendlichen dabei hilft, soziale Fähigkeiten zu erlernen. Wir haben wahnsinnig viele tolle Vereine, weshalb es unglaublich wichtig ist, diese zu unterstützen. Deshalb freue ich mich sehr, als Botschafter einen kleinen Teil dazu beitragen zu können“, so Patrick Weber. „Mit unseren Bewegungschallenges möchten wir alle in Bewegung bringen und für Vereinssport begeistern. Im Aktionsmonat Oktober habe ich mit meinen beiden Brüdern Patrick und Julian eine spannende Challenge geplant, in der wir uns auf eine sehr hohe Beteiligung freuen“, gibt Vanessa Weber einen Ausblick auf weitere Aktionen.

Die Beteiligung unterstreicht Thorsten Richter, Geschäftsführer des Sportbundes Rheinhessen: „Wir haben in Rheinhessen eine sehr aktive Vereinslandschaft und freuen uns deshalb, die Vereine mit drei Förderbausteinen gezielt und bedarfsorientiert unterstützen zu können. Dabei steht ganz klar die Gewinnung und Bindung von Übungsleitern und Mitgliedern im Vordergrund.“

Weitere Informationen, Anträge und Materialien für die rheinhessischen Sportvereine gibt es hier.


LOTTO Rheinland-Pfalz mit erfolgreicher Bilanz

Mit einem Umsatz von 409,7 Millionen Euro und einem Jahresüberschuss von über 698.000 Euro hat das Koblenzer Glücksspielunternehmen LOTTO Rheinland-Pfalz das Jahr 2021 abgeschlossen. Der Bilanzgewinn aus Jahresüberschuss und Gewinnvortrag beträgt insgesamt rund 1,3 Millionen Euro. Das hat das Unternehmen im Rahmen einer Bilanz-Pressekonferenz mitgeteilt. Lotto Rheinland-Pfalz ist ein ganz besonderer Unterstützer der Sportlandschaft in Rheinhessen und zudem Partner der Mitgliedergewinnungskampagne #Comeback der #Bewegung. Somit kommen die Gewinne auch dem organisierten Sport in Rheinland-Pfalz zu Gute. Der Sportbund Rheinhessen freut sich auch in den kommenden Jahren mit Lotto Rheinland-Pfalz einen verlässlichen Partner zu haben. 

„Auch im zweiten Jahr der Corona-Pandemie haben wir uns als krisenfest und verlässlich erwiesen“ sagte Geschäftsführer Jürgen Häfner. So erzielte die rheinland-pfälzische Glücksschmiede im Jahr 2021 einen Gesamtumsatz von 409,7 Millionen Euro. Das bedeutet im Vergleich zum sehr starken Vorjahresergebnis zwar einen Rückgang von 0,96 Prozent im Lotteriebereich. „Der Jahresumsatz war aber auch deswegen niedriger als im Jahr davor, weil wir eine Kalenderwoche weniger hatten und zudem die Vermittlung von Umsätzen der Sportwette ODDSET nicht mehr berücksichtigt wurde“, erklärte der Geschäftsführer. „Mit dem am 1. Juli 2021 in Kraft getretenen neuen Glücksspielstaatsvertrag 2021 wurde das staatliche Lotteriemonopol gesichert und gestärkt. Damit haben wir für viele Jahre Planungssicherheit im Lotteriesektor, was sich auch positiv auf die weitere Geschäftsentwicklung von Lotto Rheinland-Pfalz auswirken wird“, sagte Lotto-Aufsichtsratsvorsitzender Dr. Stephan Weinberg, Staatssekretär im Ministerium der Finanzen. Der Aufsichtsratsvorsitzende zeigte sich mit dem vergangenen Geschäftsjahr zufrieden. „In einem nach wie vor anspruchsvollen Umfeld geht Lotto Rheinland-Pfalz weiter seinen Weg, stärkt Bewährtes und etabliert mit Augenmaß Neues.“ 

Die Gesamtgewinnausschüttung betrug im Jahr 2021 rund 195,5 Millionen Euro. Insgesamt 47 Spielteilnehmer*innen aus RLP haben im vergangenen Jahr Beträge von 100.000 Euro und mehr gewonnen. Neun von ihnen gewannen sogar eine Million Euro und mehr. Den höchsten Gewinn sicherte sich ein Spielteilnehmer aus der Pfalz, der an Heiligabend den Lotto-Jackpot in Höhe von 12,6 Millionen Euro geknackt hatte.  

Lotto Rheinland-Pfalz konnte im Jahr 2021 auch wieder einen enormen Beitrag zum Gemeinwohl leisten: Aus Steuern und Einnahmen aus der Veranstaltung der staatlichen Lotterien flossen dem Land Rheinland-Pfalz 138,7 Millionen Euro zu. Zusammen mit den 4,7 Millionen Euro, die über die Lotterie GlücksSpirale direkt an die Begünstigten aus dem Bereich des Sports, der Denkmalpflege, der Wohlfahrt sowie an die Stiftung Natur und Umwelt und den Landesmusikrat abgeführt wurden, waren dies im Jahr 2021 über 143,4 Millionen Euro. Das sind jeden Tag rund 392.000 Euro – durch diese finanziellen Mittel wird die Realisierung vieler gesamtgesellschaftlich elementar wichtiger Projekte erst möglich. 

Im Jahr 2023 wird Lotto Rheinland-Pfalz seinen 75. Geburtstag feiern. „Das 1948 von den drei Sportbünden gegründete Unternehmen wird sich im Jubiläumsjahr modern und der Zukunft zugewandt präsentieren, unter anderem auch mit einem Tag der offenen Tür am 8. Juli 2023“, blickt Jürgen Häfner schon nach vorne. 


Wormser Sportvereine können sich für die Initiative „Sportverein der Zukunft“ bewerben!

Das Bewerbungsfenster für die zweite Runde der Initiative „Sportverein der Zukunft – mit BASF fit für die Digitalisierung“ ist für Sportvereine aus dem Sportkreis Worms geöffnet und läuft noch bis zum 14. Oktober 2022.  

Das Chemieunternehmen BASF als Initiator bereitet die Breitensportvereine in enger Zusammenarbeit mit dem Forschungs- und Beratungsunternehmen Nielsen Sports auf den digitalen Wandel vor. Die Initiative bietet interessierten Sportvereinen vielfältige Möglichkeiten der zukunftsgerichteten digitalen Weiterentwicklung. Diese reichen von einer effizienten Vereinsverwaltung über ein verbessertes und erweitertes Sportangebot bis hin zu einer passgenauen Vereinskommunikation. Best Practice Beispiele aus vorangegangenen Projekten finden Sie hier.

Auf der Webseite der Initiative kann mittels eines kostenlosen Digital-Checks die Bewerbung für die Initiative „Sportverein der Zukunft“ abgegeben werden. Auf Basis der Angaben trifft eine Kommission die Auswahl der Teilnehmer. Grundlage dazu bilden unter anderem die gemachten Angaben im Digital-Check. Beim Auswahlverfahren ist der derzeitige Digitalisierungsstand nicht entscheidend. Daher können sich insbesondere auch die Vereine bewerben, die sich noch nicht eingehend mit dem Thema Digitalisierung beschäftigt haben. Eine Rückmeldung zur Bewerbung erfolgt bis Mitte November 2022. 

Für die nächsten eineinhalb Jahre werden die Teilnehmer der Initiative durch einen strukturierten Prozess bei der Durchführung ihres Digitalisierungsprojekts von Expert*innen von Nielsen Sports unterstützt. Weiterführende Informationen insbesondere zum Bewerbungsablauf und -prozess sind hier zu finden.


Sterne des Sports in Bronze würdigen soziales Engagement

Volksbank Alzey-Worms und Mainzer Volksbank zeichnen in Zusammenarbeit mit dem Sportbund Rheinhessen regionale Sportvereine aus

Gesellschaftliches Engagement in Sportvereinen fördern und belohnen – das ist das Ziel der „Sterne des Sports“. Der Wettbewerb ist eine gemeinsame Initiative des Deutschen Olympischen Sportbundes mit den Volks- und Raiffeisenbanken in Deutschland. Auf regionaler Ebene werden die Sterne des Sports in Bronze durch den Sportbund Rheinhessen in Zusammenarbeit mit der Mainzer Volksbank und der Volksbank Alzey-Worms ausgeschrieben. Auch im Jahr 2022 haben sich wieder zahlreiche Vereine aus dem Geschäftsgebiet der beiden Banken beteiligt und damit gezeigt, dass sie über den Tellerrand des Wettkampfsports hinausschauen und sozial aktiv sind. „Die Vereinsarbeit war in den letzten zweieinhalb Jahren besonders belastet durch die Herausforderungen der Corona-Pandemie. Der Sport stand zeitweise still. Dennoch arbeiteten zahlreiche Vereine unermüdlich daran, ihre Mitglieder in Bewegung zu halten. Neben Online-Trainingsangeboten wurde auf vielfältige Weise Hilfe angeboten, die weit über den Sport hinausging. Hier haben die Sportler*innen wieder einmal gezeigt, dass sie eine große Familie sind, die andere unterstützen. Es ist schön, dass solches Engagement durch die Sterne des Sports gewürdigt wird“, lobt der Präsident des Sportbundes Rheinhessen, Klaus Kuhn, den seit 2004 zum 19. Mal in der Region ausgeschriebenen Wettbewerb.

Wie im vergangenen Jahr wurden die Gewinner in zwei getrennten und bewusst kleinen gehaltenen Feierstunden ausgezeichnet.

Den Anfang machte die Volksbank Alzey-Worms, die zwei eigene Sterne des Sports in Bronze als Auszeichnung an die Siegervereine aus Rheinhessen und aus der Nordpfalz in ihrem Geschäftsgebiet verleiht. So ging der Stern des Sports in Bronze für die Nordpfalz an den Kampfsportverein Vikings Muay Thai aus Marnheim, der mit seinem Projekt „Baum-Guard“ erneut ein überzeugendes Konzept rund um den Erhalt der Natur vorlegte und die höchste Punktzahl unter allen Preisträgern erreichte.

Der zweite Stern in Bronze für Rheinhessen wurde der Turngemeinde Osthofen für ihr Projekt „Eine Streuobstwiese für Osthofen“ verliehen. Hier überzeugte vor allem das ehrenamtliche Engagement der 15-jährigen Nele Naumann, die sich nicht nur im Verein für die Vielfalt der Natur stark macht.

Unsere Sterne des Sports stehen für die Bereitschaft der Vereine, über den Sport hinaus gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen. Sie alle leisten mit Ihrer Arbeit einen unverzichtbaren Beitrag für das Zusammenleben in unserer Gemeinschaft und sind ein wichtiger Teil der sozialen Infrastruktur. Heute Abend verbeugen wir uns vor ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit und möchten ihre Arbeit in das Licht der Öffentlichkeit rücken“, lobte der Vorstandssprecher der Volksbank Alzey-Worms, Günter Brück, alle Vereine, die am Wettbewerb teilgenommen hatten.

Zwei Tage später folgte die die Prämierung der Mainzer Volksbank, bei der der Direktor Guido Behrendt den Teilnehmern seinen Respekt zollte. Wie die Sterne an sich, so sind auch die Vereine in unserer Region Wegweiser für Gemeinsamkeit und gesellschaftliches Miteinander. Dies möchten wir mit den „Sternen des Sports“ besonders würdigen.“

Ein Stern des Sports in Bronze ging an den Inklusiven Sport- und Kulturverein Mainz „Die Erdmännchen“. Auch die Mainzer Volksbank vergibt einen zweiten Stern in Bronze an die hessischen Vereine ihres Geschäftsgebiets. Hier war wie im Vorjahr der Judo-Club Kim-Chi Wiesbaden erfolgreich, der diesmal für das Projekt „Kim-Chi Wiesbaden bewegt Dich“ ausgezeichnet wurde.

Zu den Gratulanten gehört auch Sportbund-Rheinhessen-Geschäftsführer Thorsten Richter, der bereits die 20. Runde der „Sterne des Sports“ ausruft, für die sich Vereine bis Mitte 2023 bewerben können. „Die Sterne des Sports sind der wichtigste und erfolgreichste Vereinswettbewerb in Deutschland, dessen Sieger vom Bundespräsidenten ausgezeichnet werden. Durch ihre Bewerbung können Vereine Aufmerksamkeit und im Fall einer Prämierung auch finanzielle Unterstützung gewinnen. Die teilnehmenden Vereine zeigen Jahr für Jahr mit innovativen Ideen welch kreative Kraft in unseren Sportvereinen steckt.“

Während für alle Platzierten Preisgelder in der Höhe von 250 bis 1.500 Euro ausgeschüttet wurden, ist mit dem Hauptgewinn in Bronze eine Prämie von 2.000 Euro verbunden. Die mit einem Bronze-Stern ausgezeichneten Vereine konkurrieren nun auf Rheinland-Pfalz-Ebene um den Stern des Sports in Silber. Die Landessieger qualifizieren sich dann für die Endrunde um den Großen Stern des Sports in Gold, der einen Geldpreis von 10.000 Euro mit sich bringt.


Holiday Park – Tag der Sportvereine 2022

Wir laden alle Vereine herzlich ein den Tag der Sportvereine am 17. September für einen Ausflug in den Holiday Park zu nutzen und dabei von vergünstigten Konditionen zu profitieren!

Vergünstigten Konditionen:

  • Mitglieder des Sportbund Rheinhessen zahlen 21,99€
  • Personen zwischen 85 – 100 cm & Senioren 70+ zahlen nur 15,50€

Die Tickets können vorab hier gebucht werden!

 

 


Sportbund Rheinhessen und COCO initiieren groß angelegtes Digitalisierungsprojekt für Vereine und Sportfachverbände

Der Softwareanbieter COCO by The Digital Architects und der Sportbund Rheinhessen kooperieren, um Sportfachverbände und Vereine aus der Region zu unterstützen, digital sichtbar zu werden und dadurch neue Mitglieder zu gewinnen. Vereine erhalten zusätzlich Unterstützung in Form einer Förderung.

Digitale Kanäle dienen mehr denn je als Kontaktpunkte zwischen Vereinen und ihren Zielgruppen – egal ob Mitglieder, Ehrenamtliche, Interessenten oder Sponsoren. Der Auf- und Ausbau digitaler Kommunikation in Zusammenspiel mit einem attraktiven Online-Auftritt unterstützen Vereine und Verbände unter anderem dabei:

  • neue Mitglieder zu gewinnen,
  • Ehrenamtliche zu begeistern,
  • bestehende Mitglieder besser zu informieren,
  • Sponsoren und Partner zu akquirieren sowie
  • von Interessenten online gefunden zu werden.

Doch der Aufbau digitaler Kanäle, die Entwicklung relevanter Inhalte sowie kontinuierliche Kommunikation sind mit Arbeitsaufwand verbunden, den Vereine in der Regel nicht vollständig stemmen können. Dieses Problem wollen der Sportbund Rheinhessen und COCO durch ihre Partnerschaft lösen: Ein Marketing System sowie begleitende Fortbildungen sollen regionalen Sportfachverbänden und ihren Vereinen helfen, digitale Kommunikation als Chance zu nutzen, um die eigenen Ziele zu erreichen. 
 
Die aktuelle Kampagne #Comeback der #Bewegung kann im Rahmen dessen als Förderinstrument genutzt werden. Das Ziel der Kampagne, möglichst viele Menschen wieder zu bewegen und für den Vereinssport zu gewinnen sowie auf die Angebote des organisierten Sports vor Ort aufmerksam zu machen, steht in Einklang mit dem Einsatz von COCO. Durch eine noch bessere Kommunikation werden neue Mitglieder gewonnen und bestehende Mitglieder langfristig gebunden. Somit kann es bei Antragsstellung ermöglicht werden, eine neue Website kostenfrei aufzulegen und darüber hinaus zum Start keine Einrichtungsgebühren für das System entrichten zu müssen.
 
Digitales Vereins-Marketing einfach umsetzen
Die Idee zum Communication Cockpit (COCO) stammt von der Würzburger Agentur The Digital Architects GmbH. Auf Basis jahrelanger Erfahrungen in der Beratung von Kunden hat das Team ein innovatives Marketing System gebaut, mit dem Vereine und Verbände ihre digitalen Auftritte zentral steuern können. COCO vereinfacht die digitale Kommunikation, indem es ermöglicht, Inhalte zentral hochzuladen und sie, vollautomatisch angepasst, mit wenigen Klicks in den relevanten Kanälen zu veröffentlichen. “Damit unterstützen wir Vereine dabei, zielgerichteter, effizienter und regelmäßiger zu kommunizieren. Mit uns haben die Vereine ein Team an ihrer Seite, das sie tatkräftig unterstützt”, sagt Yannic Tremmel, Geschäftsführer von The Digital Architects und Initiator von COCO.
 
Insbesondere in der Entlastung sieht der Präsident des Sportbundes Rheinhessen, Klaus Kuhn, Vorteile für die ehrenamtlichen Vereins- und Verbandsvertreter*innen: „Durch den All-in-One-Ansatz wird es möglich, Inhalte zentral zu erstellen und mit einem Klick, an den jeweiligen Kanal angepasst, zu veröffentlichen. Auch die Möglichkeit, dass Vereine und Verbände bereitgestellte und durch uns geprüfte Inhalte übernehmen bzw. veröffentlichen können, erleichtert die tägliche Vereinsarbeit.“

Funktionen, die Vereinen und Verbänden in COCO zur Verfügung stehen:

  • Website-Baukasten inklusive Formularen, Blog uvm. Auf Wunsch übernimmt das Team von COCO den Aufbau der neuen Vereins- bzw. Verbands-Website
  • Landing Pages für Kampagnen
  • Veröffentlichung von Inhalten auf diversen Social Media Kanälen – mit wenigen Klicks
  • Texte, die direkt für die eigenen Kanäle übernommen und unter dem eigenen Namen veröffentlicht werden können
  • Aufbau und Versand von Newslettern
  • Schalten von Anzeigen auf Facebook, Instagram und Google
  • Aufbau von Inhalten für digitale Bildschirme (beispielsweise für das Vereinsheim)
  • und viele mehr

Auch der Sportbund Rheinhessen wird künftig die Funktionen von COCO nutzen, wie Geschäftsführer Thorsten Richter erläutert: „Es freut uns sehr, dass wir mit COCO einen neuen Partner gewinnen konnten, der uns bei der Digitalisierungsoffensive unterstützt. Auch wir werden unsere Kommunikationskanäle mit COCO bedienen und sind davon überzeugt, Mehrwerte für die rheinhessischen Vereine und Fachverbände schaffen zu können, um neue Mitglieder zu gewinnen sowie Sponsoren und Partner zu akquirieren.“
 
Zusätzlich werden teilnehmende Vereine im Portal „Sport in Rheinhessen“ gelistet. Die Umsetzung des Portals ist für Anfang 2023 geplant. Hier soll künftig über Sportarten, Vereine und die verschiedenen Regionen in Rheinhessen berichtet werden. Besuchern des Portals werden zu den Beiträgen passende Vereine automatisch angezeigt. Ziel des Portals ist es, Vereine zusätzlich dabei zu unterstützen, von neuen Mitgliedern gefunden zu werden. 
 
Mehr Informationen zu COCO für Vereine finden Sie hier
Mehr Informationen zu COCO für Verbände finden Sie hier


Sportstätten sollen offen bleiben und Sportvereine finanzielle Hilfen erhalten

Landessportbund und regionale Sportbünde begrüßen Beschluss der Sportministerkonferenz (SMK)

Der rheinland-pfälzische Sport begrüßt den Beschluss der Sportministerkonferenz (SMK), die ein wichtiges Signal für den organisierten Sport in der Energiekrise sendet, die bisherigen Forderungen nach finanziellen Hilfen für besonders betroffene Betreiber von Sportstätten stärkt und sich deutlich gegen die Schließung von Sportstätten, insbesondere Schwimmbädern, ausspricht. Auch die Beschlussvorlage eines Förderprogrammes für kurzfristig umsetzbare Maßnahmen zur energetischen Sanierung vereinseigener Sportstätten – im Hinblick auf Energieeffizienz und die stärkere Nutzung regenerativer Energien – greift bestehende Forderungen der Sportbünde des Landes Rheinland-Pfalz auf.          

LSB-Präsident Wolfgang Bärnwick betont: „Es ist ein wichtiges und richtiges Signal für den organisierten Sport, dass sich die Sportministerkonferenz (SMK) intensiv mit der Thematik Energiekrise im Kontext der Herausforderungen, mit denen sich die Sportvereine aufgrund der Energiekrise konfrontiert sehen, auseinandergesetzt hat und nun die aus unserer Sicht richtigen Forderungen beschließt.“ Im Grunde greifen die von der SMK gefassten Beschlüsse die kommunizierten Forderungen des organisierten Sports auf. Bereits Anfang Juli hatten der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) und die Landessportbünde auf die bekannte Empfehlung des Deutschen Städtetages, kurzfristig Hallenbäder zu schließen, reagiert und vor einem Energie-Lockdown für den Sport gewarnt.

„Menschen leiden zunehmend unter Bewegungsmangel im Alltag und deren physischen und psychischen Folgen. Wir dürfen die Fehler aus der Corona-Pandemie nicht wiederholen und diese Faktoren durch erneute Schließungen von Hallenbädern und Sporthallen noch weiter verstärken“, sagt LSB-Präsident Wolfgang Bärnwick. Der SMK-Beschluss bestätigt diese Haltung und bewertet die Schließung von Sportstätten als „ultima ratio“.

Der Stufenplan des DOSB zur Reduzierung des Energie- und Gasverbrauchs in Schwimmbädern wird als der richtige Weg angesehen. Vor der Schließung von Sportstätten sind sämtliche mildere Maßnahmen, wie z.B. das Absenken von Temperaturen, zu bevorzugen, so die SMK. Der Sport stellt sich der gesamtgesellschaftlichen Aufgabe zur Energiereduktion. So fordern LSB und Sportbünde weiterhin alle rheinland-pfälzischen Sportvereine auf, Verantwortung zu übernehmen und möglichst viel Energie einzusparen. Die Empfehlungen zur Energiereduktion von DOSB und den LSBs liefern dazu die Grundlage.

Auch die an den Bund gerichtete Forderung der SMK, bei künftigen Finanzhilfen die Betreiber von Sportstätten und somit auch Sportvereine zu berücksichtigen, entspricht den Appellen des organisierten Sports. „Die rheinland-pfälzischen Sportvereine werden von der aktuellen Krise nach der Pandemie erneut auch finanziell getroffen. Neben Entlastungen für Privatpersonen und Unternehmen bedarf es auch direkter finanzieller Hilfen für gemeinnützige Sportvereine und Kommunen“, sagt Klaus Kuhn, Präsident Sportbund Rheinhessen. „Daher unterstützen wir den SMK-Beschluss und fordern angemessene Entlastungen für die Betreiber von Sportstätten“, so Kuhn weiter.

SMK-Beschluss: Impulse für energetischen Sanierung und Energieeffizienz im Sport

Durch die aktuelle Energiekrise treten neben den kurzfristig steigenden Energiepreisen weitere Herausforderungen für die Betreiber der Sportstätten in den Vordergrund, die zukünftig eine noch stärkere Abkehr von fossilen Energieträgern und eine noch intensivere Nutzung von regenerativen Energien notwendig machen. LSB und regionale Sportbünde begrüßen ausdrücklich die von der SMK geforderte Fortführung des Investitionspakt Sport sowie darüberhinausgehende Impulse für nachhaltige Investitionen und energie- und ressourcensparende Maßnahmen. „Das Ende Juli gestartete Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur“ kann erst der Anfang sein, wir brauchen weitere Förderprogramme und Investitionsanreize, die sich gezielt an Sportvereine und -verbände richten. Rund 3000 Vereine mit eigenen Sportanlagen sind auf dem Weg hin zur mehr Klimaneutralität ein enormes Potential für das Land und sollten bei einem Dekarbonisierungsprogramm intensiv mit integriert werden“, sagt LSB-Präsident Wolfgang Bärnwick.

Insbesondere im Bereich der Senkung des Verbrauchs an fossilen Energieträgern besteht großer Bedarf. Da viele Sportstätten im Zuge der „Goldenen Pläne“ gebaut und seither nicht mehr großflächig saniert wurden, dominieren bei der Wärmeversorgung vor allem Energieträger wie Ölheizungen, Gasheizungen oder sogar Nachtspeicheröfen. „Die Verwendung von regenerativen Energiequellen zur Wärmeversorgung stellt in den rheinland-pfälzischen Sportvereinen die Ausnahme dar. Das gleiche gilt für die regenerative Energieversorgung durch Photovoltaik-Anlagen. Die unzureichende Gesetzlage zur Finanzierung und zum Betrieb von PV-Anlagen schreckt viele Sportvereine ab, hier muss dringend nachgebessert werden und eine angemessene Unterstützung im Sinne der langfristigen, zuverlässigen und nutzerorientierten Bereitstellung von Sportstätten ermöglicht werden“, sagt Klaus Kuhn, Präsident Sportbund Rheinhessen.

Weitere Informationen zur Thematik Energie-Krise und Sport finden Sie auf der Sonderseite.

Die Beschlüsse der Sportministerkonferenz (SMK) finden Sie hier unter:

Beschluss zur Unterstützung für den organisierten Sport bei der Bewältigung der Energiekrise

Beschluss eines Förderprogrammes für kurzfristig umsetzbare Maßnahmen zur energetischen Sanierung vereinseigener Sportstätten


Mainzer im Goldrausch in München

Nach der Goldmedaille von Niklas Kaul im Zehnkampf gewinnt der nächste Mainzer Gold in München. Zweimal war er nah dran, nun ist es endlich soweit. Julian Weber hat am Sonntagabend zum Abschluss der Europameisterschaft in München nicht nur seine erste internationale Medaille bei einem Großereignis gewonnen, sondern sich gleichzeitig mit 87,66 Meter im Speerwurf zum Europameistertitel geworfen. Damit feiert er den bisher größten Erfolg seiner Karriere. Zwei Deutsche Meisterschaften und der Gewinn der U20 Europameisterschaften standen für Julian Weber bislang zu Buche.

Bei den diesjährigen European Championships setzte der Athlet des USC Mainz mit seinem vierten Wurf ein Ausrufezeichen in den Rasen und schlug den bis dahin führenden Jakub Vadlejch, welcher sich die Silbermedaille mit 87,28 Meter sicherte. Mit diesem Kopf an Kopf Rennen endet eine spektakuläre Europameisterschaft vor heimischem Publikum. Der Sportbund Rheinhessen gratuliert Julian zu diesem Sieg und bedankt sich bei allen Zuschauern, die die Athletinnen und Athleten tatkräftig unterstützten!


Mainzer Niklas Kaul holt Gold in München

Der Mainzer Niklas Kaul gewinnt nach einem sensationellen Endspurt die Goldmedaille im Zehnkampf bei der Leichtathletik-EM in München. Damit feiert der 24-Jährige nach seinem WM-Sieg von 2019 den zweiten großen Triumph seiner Karriere. Mit 8.545 Punkten siegte er am Dienstag vor dem Schweizer Simon Ehammer, der auf 8.468 Punkte kam.

Unter dem Jubel des stimmungsvollen Olympiastadions schafft Niklas Kaul die Sensation und holt in den letzten zwei Disziplinen mehr als 500 Punkte auf den bis dahin führenden Simon Ehammer auf. Mit einem starken Speerwurf von 76,05 Metern und einem unglaublichen Lauf über 1.500 Meter in 04:10,04 Minuten krönte Niklas Kaul seine Aufholjagd von Rang sieben nach ganz vorne.

Das Zehnkampf-Ass des USC Mainz steht an der Weltspitze und jetzt fehlt nur noch Olympia-Gold, um die Medaillensammlung zu komplettieren. Der Sportbund Rheinhessen gratuliert Niklas zu diesem Sieg und wünscht ihm weiterhin viel Erfolg.


Sportregion Rhein-Neckar zeichnet vorbildliches Wirken von Sportvereinen und Ehrenamtlichen aus

Bis zum 11. September können sich Vereine und Ehrenamtliche bewerben

Die Pandemie hat die Sportvereine vor große Herausforderungen gestellt: 2020 verlor der organisierte Sport in Deutschland fast 800.000 Mitglieder. Wichtige Vereinsevents mussten abgesagt werden und der Trainingsbetrieb lag zeitweise vollständig auf Eis. Neben Einnahmeeinbußen fehlten adäquate Darstellungsmöglichkeiten des Vereinslebens und Möglichkeiten zur Mitgliederwerbung. Doch dieser Abwärtstrend konnte durch das Engagement von Sportvereinen gestoppt werden. Die Digitalisierung des Trainingsbetriebs, öffentlichkeitswirksame Kampagnen zur Mitgliederneugewinnung und eine gezielte Ansprache junger Zielgruppen sind nur einige Beispiele dafür, wie sich Sportvereine durch ihre Innovativität der Krise stellten. Beim SportAward Rhein-Neckar am 14. November 2022 wird dieses beispielhafte Wirken von Sportvereinen und Ehrenamtlichen ausgezeichnet.

Top Vorbild Ehrenamt
Hier zeichnet die Sportregion Rhein-Neckar ehrenamtlich engagierte Personen aus, die sich in ihrer Freizeit mit innovativen und kreativen Ideen für ihren Verein, die Gesellschaft sowie den Sport in der Region einsetzen.

Top Vorbild Verein
In der Kategorie „Top Vorbild Verein“ werden wirksame Vereinsmaßnahmen oder Maßnahmen einzelner Abteilungen mit den Zielen der Gewinnung und Bindung von Mitgliedern und/oder Ehrenamtlichen im Zeitraum 2021/2022 ausgezeichnet.

Jetzt bewerben
Teilnehmen können alle gemeinnützigen Sportvereine der Metropolregion Rhein-Neckar per aussagekräftiger Bewerbung. Ehrenamtliche können von ihrem Verein vorgeschlagen werden. Bewerbungen und Vorschläge werden bis Sonntag, den 11. September 2022 entgegenge-nommen.

Nach Eingang der Bewerbungen entscheidet eine regionale Fachjury über die nominierten Vereine bzw. Ehrenamtliche sowie über den Sieger. Die drei besten Vereine und Ehrenamtlichen werden als Nominierte bei der Pressekonferenz am 19. Oktober 2022 öffentlichkeitswirksam bekanntgegeben und erhalten exklusive Eintrittskarten für den SportAward Rhein-Neckar am 14. November 2022. Im Mannheimer Rosengarten fiebern sie der offiziellen Bekanntgabe des Gewinners entgegen. Alle Informationen zur Bewerbung finden Sie auf der Website des SportAward Rhein-Neckar.


Förderung von Großsportgeräten – Neues Zuschussprogramm unterstützt Sportvereine ab sofort

Großsportgeräte sind kostenintensiv in ihrer Anschaffung und für die meisten Sportarten essentiell. Mitgliedsvereine des Sportbundes Rheinhessen können daher ab sofort einen Zuschussantrag für die Anschaffung von Großsportgeräten stellen.

Ruderboote, Trampoline, Tore etc. – die meisten Sportarten sind ohne Sportgeräte nicht durchführbar. Der Sportbund Rheinhessen unterstützt seine Sportvereine daher in diesem Jahr erstmals bei der Anschaffung von Großsportgeräten mit Geldern aus einem Fördertopf des Landes Rheinland-Pfalz. Bezuschusst werden Anschaffungen ab einem Kaufpreis von 1.000 Euro, welcher auch durch Addition mehrerer Geräte erreicht werden kann. Der Einzelanschaffungswert eines Gerätes muss dabei mindestens 500 Euro betragen. Zuschüsse können nur so lange gewährt werden, wie Mittel zur Verfügung stehen. Der Zuschuss für Sportbund Rheinhessen-Mitglieder beträgt 20 Prozent der nachgewiesenen Gesamtkosten, jedoch höchstens 1.000 Euro. Wichtig zu beachten ist: Der Kauf der Großsportgeräte darf erst nach Bewilligung der Förderung getätigt werden. Der Antrag auf Bezuschussung von Großsportgeräten kann online heruntergeladen werden.

„Großsportgeräte sind in der Anschaffung sehr teuer, aber werden zwangsläufig benötigt, um gewisse Sportangebote durchführen zu können. Deshalb sind wir sehr froh, die Anschaffung nun mit 20 Prozent bezuschussen zu können“, so Klaus Kuhn, Präsident des Sportbundes Rheinhessen. Auch der Geschäftsführer des Sportbundes Rheinhessen, Thorsten Richter, freut sich über die zusätzliche Unterstützungsmöglichkeit für die rheinhessischen Sportvereine: „Auch wenn Sportgeräte sehr teuer sind, so betragen die einzelnen Kosten nicht immer mehr als 1.000 Euro. Deshalb ist insbesondere die Tatsache, auch durch den Kauf mehrerer Großsportgeräte den Zuschuss erhalten zu können, eine tolle Möglichkeit zur Entlastung der Sportvereine.“


Auszeichnung für nachhaltige Sportvereine mit Preisgeldern von 10.000 Euro

In ganz Deutschland arbeiten bereits engagierte Menschen in Sportvereinen, die sich neben dem Sport auch besonders für unsere Umwelt und die Gesellschaft einsetzen. Vereine entwickeln Visionen, Leitbilder und Strategien einer positiven Zukunft, vernetzen sich, setzen konkrete Projekte um und fördern nachhaltiges Handeln.

Mit der Auszeichnung WestDerby Zukunft soll dieses Engagement gewürdigt und aufgezeigt werden, wie die immensen Potenziale des Sports zur Erreichung der 17 Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen (SDGs) bereits genutzt und gelebt werden. Bewerbt euch jetzt mit eurem Sportverein – oder nominiert einen Profi-Verein!

Weitere Infos gibt es auch hier.


OUTFITTER und Sportbund Rheinhessen sind neue Kooperationspartner

Der Sportbund Rheinhessen und OUTFITTER starten ab dem 01.08. eine gemeinsame Partnerschaft: Als Spezialist für Teamwear und Lifestyle Produkte bietet OUTFITTER eine breite Palette an Produkten, die sich auf und neben dem Sportplatz oder der Sporthalle tragen lassen. Mit über 50.000 Artikeln ist OUTFITTER einer der größten Online-Experten für die Bereiche Fußball und Teamsport. Besonderen Anreiz bietet dabei die Möglichkeit, als Partnerverein von OUTFITTER agieren zu können: dabei erhalten alle Vereinsmitglieder besondere Vorzugskonditionen auf über 50.000 Artikel auf outfitter.de. Darüber hinaus erhalten die Vereine ein zusätzliches Freiwarenkontingenten und verschiedene Sponsorings, wenn ein bestimmter Umsatz im Spielerbereich erreicht wurde. Feste Vereinskollektionen, die nur einmal entworfen werden müssen und jederzeit nachbestellt werden können, sowie die Möglichkeit eines eigenen Fanshops runden das umfassende Angebot ab. Im Gebiet der Sportbundes Rheinhessen vertrauen bereits unter anderem der 1. FSV Mainz 05, der TSV SCHOTT Mainz und der SV Gonsenheim auf die Dienste des Unternehmens aus Großostheim.

„Wir freuen uns, dass wir OUTFITTER als neuen Partner gewinnen konnten. Als Teamsport- und Lifestyle-Ausrüster mit einer großen Markenvielfalt steht OUTFITTER für eine hohe Qualität und einen ausgeprägten Dienstleistungsgedanken. Dies unterstreicht den Fit der Partnerschaft“, so Thorsten Richter, Geschäftsführer des Sportbundes Rheinhessen.

Klaus Kuhn, Präsident des Sportbundes Rheinhessen, weiß um die weiteren Benefits der neuen Partnerschaft zugunsten der rheinhessischen Sportvereine: „Gerade die Möglichkeit, dass unsere Sportvereine auch als Partnervereine von OUTFITTER agieren können, macht die Kooperation so attraktiv. Die Vereine erhalten dabei weitere Vorteile gegenüber einer normalen Teamsport Bestellung.“

„Als führender Spezialist im Teamsport haben wir es uns zur Aufgabe gemacht den Amateursport bestmöglich zu unterstützen und freuen uns auf eine enge Zusammenarbeit mit dem Sportbund Rheinhessen. Neben dem passenden Angebot für Spieler und Vereine, arbeiten wir mit Hochdruck an digitalen Lösungen für die Vereine der Nation und freuen uns auf eine gemeinsame Gestaltung der Zukunft im Vereinssport“, so Philipp Majcher und Beatrice Mackenroth, die Geschäftsführer von OUTFITTER, unisono.


Brückenpreis 2022: Noch bis 5. September bewerben

„Bürgerschaftliches Engagement ist der Kitt unserer Gesellschaft. Dies hat nicht zuletzt der große Einsatz vieler Bürger*innen in der Flutkatastrophe und für ukrainische Kriegsflüchtlinge eindrucksvoll gezeigt“, sagte Ministerpräsidentin Malu Dreyer. Das große und vielfältige Engagement der 1,7 Millionen ehrenamtlich engagierten Menschen im Land will die Ministerpräsidentin auch in diesem Jahr wieder würdigen und hat dazu den Brückenpreis 2022 „Engagement leben, Brücken bauen, Integration stärken“ ausgeschrieben. Bewerben können sich natürlich auch wieder spannende Projekte und pfiffige Ehrenamtler*innen aus den rheinland-pfälzischen Sportvereinen und Sportverbänden.

Der Brückenpreis wird bereits zum 15. Mal vergeben. „Rheinland-Pfalz ist ohne ein starkes Ehrenamt nicht vorstellbar. Dafür stehen Menschen, die sich mit großem persönlichen Einsatz, mit Kreativität, Begeisterung und auch mit ganz viel Freude für andere, für eine gute Sache, eine tolle Idee und unsere Gesellschaft als Ganzes einsetzen. Diese Engagierten sind es, die Rheinland-Pfalz zu einem lebenswerten, attraktiven und erfolgreichen Land machen“, so die Ministerpräsidentin.

Mit der Auszeichnung sollen Projekte, Organisationen sowie Bürger*innen in RLP geehrt werden, die sich für den Dialog von Jung und Alt, das Miteinander von Menschen mit und ohne Behinderung, die Integration von Menschen unterschiedlicher Herkunft, Sprache und Hautfarbe, gegen soziale Benachteiligung, Ausgrenzung, Hass und Diskriminierung und für eine nachhaltige Welt einsetzen oder mit ehrenamtlichen Hilfsprojekten Brücken zu den Menschen anderer Länder dieser Erde bauen.

Die Ministerpräsidentin wird den diesjährigen Brückenpreis im Rahmen einer Feierstunde am Samstag, 3. Dezember, in der Staatskanzlei verleihen. Mit der Auszeichnung erhalten die Preisträger*innen nicht nur eine öffentliche Anerkennung für ihr vorbildliches Engagement, sondern auch eine finanzielle Unterstützung von 1.000 Euro. Zusätzlich wird für jedes ausgezeichnete Projekt ein „Imagevideo“ erstellt. Bewerbungen und Vorschläge für den Brückenpreis 2022 können bis Montag, 5. September, online auf dem Ehrenamtsportal der Staatskanzlei (www.wir-tun-was.rlp.de) eingereicht werden. Dort gibt es auch weitere Infos zum Preis und zum Bewerbungsverfahren. Eine unabhängige Jury wählt die besonders herausragenden Bewerbungen aus und schlägt sie der Ministerpräsidentin zur Preisverleihung vor.


Du bist gefragt! Umfrage zu Qualifizierungsveranstaltungen

In der zweiten Jahreshälfte steht sowohl beim Sportbund, als auch bei der Sportjugend Rheinhessen die Planung der Qualifizierungsveranstaltungen für das kommende Jahr an. Für die Planung der Seminare 2023, wollen wir verstärkt auf das Interesse und die Bedürfnisse unserer Teilnehmer*innen eingehen. Hierzu haben wir eine 2-minütige Umfrage erstellt, die 10 Fragen zu den Inhalten der Seminare, dem zeitlichen Umfragen und der Kommunikation beinhaltet. Somit wollen wir unser Angebot möglichst ehrenamtfreundlich und flexibel gestalten.

De Umfrage ist bis zum 19.08. aktiv.

Vielen Dank im Voraus für die Teilnahme!

Hier gehts zur Umfrage…


Digital in die Zukunft – digitale Infrastruktur für das Ehrenamt

Um Vereine, Projekte und Initiativen auf ihrem Weg in die Digitalisierung zu unterstützen, hat die Landesregierung in Kooperation mit medien+bildung.com das Projekt „Digital in die Zukunft“ gestartet. Neben verschiedenen Online-Tutorials und Fortbildungen gibt es an 15 Standorten in ganz Rheinland-Pfalz zukünftig die Möglichkeit, Tablets, Kameras und sogar Livestreaming-Technik kostenlos auszuleihen. Die Landesregierung arbeitet hierbei eng mit der Medienanstalt Rheinland-Pfalz und den Offenen Kanälen zusammen.

Ansprechpartner ist Florian Tremmel:

06131-279673

tremmel@medienanstalt-rlp.de


INpuls Prämie für den TC Jugenheim

Inklusiven Strukturen einen Impuls verleihen – dafür steht die INpuls-Prämie. Sie soll inklusive Projekte unterstützen und Vereinen sowie Fachverbänden Möglichkeiten für inklusive und nachhaltige Strukturen geben. Die finanzielle Unterstützung darf ausschließlich zur Umsetzung von inklusiven Maßnahmen verwendet werden.

Scheckübergabe der InPulsprämie von Kathleen Dollmann (Inklusionslotsin) an Andreas Au (Jugendwart)

Am Montag, den 19.07.2022 stellte der TC Jugenheim sein Tennisprojekt für Schülerinnen und Schüler mit Lernbeeinträchtigung vor. Das Projekt wird seit Januar 2022 auf der vereinseigenen Anlage des TC Jugenheim wöchentlich durchgeführt. Dabei möchten der TC Jugenheim und die Selztalschule Nieder-Olm (Förderschule mit dem Schwerpunkt Lernen) Sport und Soziales mit einer Ballschule verknüpfen. Ziel der inklusiven Ballschule ist es, Schüler*innen mit Lernbeeinträchtigungen einen Zugang zum Tennissport und zu körperlicher Betätigung zu bieten. Dabei darf der sportliche Wettkampf zu den Schüler*innen von Regelschulen ganz im Sinne der Inklusion aber nicht fehlen.

Am Montag trainierten die Schüler*innen unter Anleitung des DTB-lizenzierten Cheftrainers und einer weiteren Übungsleiterin. Die Schüler*innen hatten trotz des heißen Wetters großen Spaß an der Bewegung und zeigten ihr Können im Tennis. Einer der Jugendlichen wurde schon aufgrund seiner starken Leistungen in das reguläre Kinder- und Jugendtraining integriert.

„Das Projekt soll auch weiterentwickelt werden, in dem man mit weiteren Schulen eine Kooperation eingeht oder die Schülerinnen und Schüler mit dem Verein mehr integriert“, so der Jugendwart TC Jugenheim 1988.


Energie-Lockdown für den Sport verhindern 

DOSB und LSB positionieren sich angesichts der aktuellen Energiekrise und warnen vor der Schließung von Sportstätten und Schwimmbädern 

Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) und der Landessportbund (LSB) Rheinland-Pfalz warnen eindringlich davor, in der sich abzeichnenden Energiekrise die Fehler aus der Corona-Pandemie zu wiederholen und Schwimmbäder und weitere Sportstätten erneut zu schließen. „Der vereinsbasierte und gemeinwohlorientierte Sport ist wesentlich mehr als eine Freizeitaktivität. Er ist unverzichtbarer Teil der sozialen Daseinsvorsorge und erfüllt wichtige soziale und gesundheitsfördernde Funktionen für die Gesellschaft. Dies muss bei allen Entscheidungen zur Gas- und Wärmeversorgung berücksichtigt werden“, sagt der DOSB-Vorstandsvorsitzende Torsten Burmester. 

Der LSB fordert gemeinsam mit dem DOSB die Verantwortlichen in Bund, Ländern und Kommunen auf, für das Schwimmen lernen geeignete Bäder bzw. Wasserflächen so lange wie möglich geöffnet zu halten. Im weiteren Jahresverlauf gelte dies auch für Sporthallen. 

Sie verurteilen die Empfehlung des Deutschen Städtetages, kurzfristig Hallenbäder (nicht Spaßbäder) zu schließen – was drastische Folgen für die Sicherheit und Lebensqualität der Bürger*innen, insbesondere für Kinder und Jugendliche, in Kauf nimmt. „Rund 60 Prozent der Zehnjährigen sind keine sicheren Schwimmer*innen“, sagt Michaela Röhrbein, DOSB-Vorstand Sportentwicklung.  

Bereits durch die Corona-Pandemie haben die rund 90.000 Sportvereine Mitglieder und ehrenamtlich Engagierte verloren. „Zahlreiche Menschen leiden zunehmend unter Bewegungsmangel im Alltag und den physischen und psychischen Folgen“, ergänzt Röhrbein. Jedes sechste Kind habe im Verlauf der Pandemie an Gewicht zugenommen, 6 % leide an Adipositas und 31 % der Kinder im Alter von 7 bis 17 Jahren haben psychische Auffälligkeiten. Ein Drittel der älteren Menschen erreicht nicht die WHO-Empfehlungen zum Mindestmaß an Bewegung. Je körperlich aktiver ältere Menschen sind, umso seltener sind sie depressiv oder ängstlich. Diese gesellschaftlichen Schäden dürften durch erneute Schließungen von Sporthallen und Bädern nicht noch weiter verstärkt werden.  

Laut dem Expert*innenrat der Bundesregierung zu COVID-19 muss „die Sicherung der sozialen Teilhabe durch […] sportliche und kulturelle Aktivitäten weiterhin höchste Priorität genießen“. Diese Bewertung muss auch auf die Energiekrise übertragen werden. 

Finanzielle Belastung der Sportvereine durch Preissteigerungen 

Die deutschen Sportvereine werden von der aktuellen Krise nach der Pandemie erneut auch finanziell getroffen. Neben Entlastungen für Privatpersonen und Unternehmen bedarf es auch direkter finanzielle Hilfen für Sportvereine. Beitragserhöhungen sind keine Option, da die Vereinsmitglieder auch privat massiv von den Preissteigerungen betroffen sind. Bund und Länder dürfen die Kommunen mit den Energiepreissteigerungen nicht allein lassen.  

Sportstätten langfristig unabhängig von fossilen Brennstoffen machen 

Langfristig gilt es, die Sportstätten von fossilen Energien unabhängig zu machen. Mit umfassenden energetischen Beratungen (Ökochecks/Energiechecks), darauf basierenden Investitionen und zusätzlichen Förderlinien (Investitionszuschüsse/zinslose Darlehen) kann die Umrüstung auf regenerative Energieträger vorangetrieben werden. Ein Beispiel: Die Dachflächen von rund 39.000 deutschen Sport- und Tennishallen bieten ein großes Potenzial für Kommunen und Sportvereine, Sportanlagen so schnell wie möglich weitgehend mit regenerativer Solarenergie zu versorgen.   

Gleichzeitig sieht sich der gemeinwohlorientierte Sport unter dem Dach des DOSB auch selbst in der Verantwortung, Energie- und Gasverbräuche zu reduzieren. In Abstimmung mit der Bäderallianz wird ein Drei-Stufen-Plan für den Betrieb der überwiegend gasbetriebenen Bäder für den Fall einer Gasnotlage, insbesondere für Schulen und Vereine, vorgeschlagen: 

Stufe 1: Abschaltung der hochtemperierten Außenbecken, und ggf. zusätzlich Freibäder unbeheizt bis zum Saisonende weiter betreiben 

Stufe 2: Alle freizeitaffinen Becken und Saunen (alles außer Sportbecken und Lehrschwimmbecken) außer Betrieb nehmen 

Stufe 3: Wassertemperatur in den verbleibenden Sport-/Lehrschwimmbecken auf 26 °C absenken 

Fakten zur Situation der deutschen Sportstätten 

In Deutschland existieren etwa 230.000 Sportstätten, darunter 39.000 Sport- und Tennishallen, 9.340 Bäder, 8.000 Schießanlagen und 60.000 Vereinsheime bzw. Funktionsgebäude. Insgesamt übernehmen für etwa zwei Drittel der Sportstätten Kommunen die Trägerschaft, bei dem verbleibenden Drittel sind Sportvereine die Eigentümer. Der Sanierungsstau bei den Investitionen für Sportstätten verursacht vor allem beim Thema Energie negative Folgen: Da viele Sportstätten im Zuge der “Goldenen Pläne” gebaut wurden und seither nicht mehr großflächig saniert wurden, dominieren bei der Wärmeversorgung vor allem fossile Energieträger wie Ölheizungen, Gasheizungen oder sogar Nachtspeicheröfen. Die Verwendung von regenerativen Energiequellen zur Wärmeversorgung stellt die Ausnahme dar. Das gleiche gilt für die regenerative Energieversorgung durch Photovoltaik-Anlagen. Die unzureichende Gesetzeslage zur Finanzierung und zum Betrieb von PV-Anlagen schreckt viele Sportvereine vor diesem Investment ab.  

Wieso sind Schwimmbäder besonders betroffen? 

Mehr als 90% der Schwimmbäder werden aktuell mit Gas beheizt. Das Schwimmbad ist diejenige Sportanlage, die den höchsten Energiebedarf aufweist. Sie werden fast ausschließlich durch Kommunen oder private Betreiber betrieben. Nur wenige Sportvereine besitzen ein vereinseigenes Schwimmbad. 

„Nach über zwei Jahren Pandemie sind die Auswirkungen des fehlenden Vereinssports sowohl physisch als auch sozial in der Bevölkerung mehr als spürbar. Die Vereine sind mit ihren vielfältigen Sport- und Bewegungsmöglichkeiten und ihrer gesellschaftlichen Rolle unverzichtbar. Bäder und Sporthallen, in denen das Vereins- und Sporttreiben passiert, müssen so lange es geht geöffnet bleiben“, plädiert Klaus Kuhn, Präsident des Sportbundes Rheinhessen, gegen die Schließung von Bädern und Sporthallen.

Die Positionierungen des DOSB und der LSBs angesichts der aktuellen Energiekrise finden Sie hier 

Empfehlungen zur Energiereduzierung finden Sie hier.

FAQs finden Sie hier.

 


Schutzschild für Vereine in Not bis Ende 2022 verlängert

Das Land Rheinland-Pfalz hat das Soforthilfe-Programm „Schutzschild für Vereine“ für in Existenznot geratene Vereine nochmals bis zum 31. Dezember 2022 verlängert. Auch Sportvereine, die 2020 und 2021 Soforthilfen aus dem Programm erhalten haben, können bis zu 12.000 Euro über den Schutzschild erhalten.

Der Schutzschild bietet Soforthilfen in Form von Billigkeitsleistungen gemäß § 53 der Landeshaushaltsordnung (LHO) Rheinland-Pfalz, die nicht zurückgezahlt werden müssen. Antragsberechtigt sind gemeinnützige und andere steuerbegünstigte Vereine, die ihren Sitz in RLP haben und die infolge der Pandemie einer akuten Existenzbedrohung ausgesetzt sind. Soforthilfen können beantragt werden unter anderem für Miet- und Pachtkosten, Betriebskosten, notwendige und unabwendbare Instandhaltungen, laufende Kredite und Darlehen oder vertraglich gebundene Honorare.

Besonders wichtig: Vereine, die bereits in den Jahren 2020 und 2021 Soforthilfen aus dem Programm erhalten haben, können auch 2022 bis zu 12.000 Euro über den Schutzschild beantragen, wenn Liquiditätsengpässe weiterhin bestehen. Insgesamt stellt die Landesregierung für das Programm 10 Millionen Euro für den Schutzschild zur Verfügung.

Weitere Infos sowie Anträge, Richtlinien und FAQ’s unter Finanzielle Hilfen.

 

 


Sportbund Rheinhessen, BKK24 und Björn Steiger Stiftung fördern gemeinsam AED-Geräte in Sportvereinen

In Deutschland sterben jedes Jahr etwa 100.000 Menschen unvermittelt an einem Herz-Kreislauf-Stillstand. Schnelle Hilfe in den ersten Minuten kann das Leben der Betroffenen retten! Eine realistische Überlebenschance besteht dann, wenn sofort mit der Herzdruckmassage begonnen wird und ein Defibrillator in den ersten fünf Minuten zum Einsatz kommt. Deswegen ist es wichtig, einen flächendeckenden Zugang zu automatisierten externen Defibrillatoren (AEDs) zu gewährleisten, welche ohne Probleme auch von Laien benutzt werden können. Bei der Defibrillation wird ein elektrischer Schock verwendet, um Herzrhythmusstörungen zu beenden und eine normale Herztätigkeit zu ermöglichen. Aber auch die Durchführung der Herzdruckmassage ist ein wesentlicher  Bestandteil der Wiederbelebungsmaßnahmen.

Was tun Sie, wenn bei Ihnen im Verein ein*e Mitspieler*in auf einmal zusammenbricht? Wann war Ihre letzte Erste-Hilfe-Schulung? Wie lange braucht ein Krankenwagen, um Ihren Verein zu erreichen? Oft ist es lange her, dass man sich mit direkten Hilfsmaßnahmen beschäftigt hat. Ein zusätzliches Problem ist, dass der Krankenwagen zur örtlichen Vereinsanlage häufig zu lange braucht, bis er beim Einsatzort ankommt. Dabei sind die ersten Minuten entscheidend. Erste-Hilfe mit einer frühen Defibrillation rettet Leben. Sie steigert die Überlebenschancen um ein Vielfaches.

Aus diesem Grund hat der Sportbund Rheinhessen gemeinsam mit der Björn Steiger Stiftung und der BKK24 das Projekt „Herzsicher! Sportler:innen retten Leben“ initiiert. Ziel ist es, möglichst viele Menschen für das Thema Herzgesundheit zu sensibilisieren und Mitglieder aus Sportvereinen im Umgang mit AEDs auszubilden. Die geförderten Defibrillatoren sollen als zusätzliche Sicherheit für den Alltag im Sportverein und als entscheidender Unterschied für „den Fall der Fälle“ dienen.

Der Präsident des Sportbundes Rheinhessen, Klaus Kuhn, freut sich sehr über die neue Kooperation und weiß um die Wichtigkeit des Themas: „Wir sind sehr dankbar, gemeinsam mit unseren Partnern, der Björn Steiger Stiftung und der BKK24, unsere Sportvereine in der Lebensrettung unterstützen zu können. Die Corona-Pandemie mit möglichen Herzmuskelentzündungen nach einer Infektion hat die Notwendigkeit dabei im sportlichen Kontext nochmals massiv verstärkt. Dem möchten wir präventiv entgegenwirken!“

Doch auch die Sensibilisierung und Schulung von Vereinsvertreter*innen und Übungsleiter*innen ist dem Sportbund Rheinhessen ein Anliegen so Thorsten Richter, Geschäftsführer des Sportbundes Rheinhessen: „Wir möchten zur Herzgesundheit aufklären und dafür sensibilisieren. Mit der Björn Steiger Stiftung und der BKK24 als Krankenkasse konnten wir exzellente Experten als Partner gewinnen. Unser langfristiges Ziel ist es, die Kooperation weiter auszubauen und so nach und nach die rheinhessischen Vereine mit AEDs auszustatten.“

„Das Herz hat höchste Priorität! Regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen sind sehr wichtig, ein plötzlicher Herztod lässt sich leider trotzdem nicht komplett ausschließen. Auch deshalb sollten möglichst viele Menschen in der Lage sein, als Ersthelfer im Ernstfall zu helfen. Das ehrenamtliche Engagement in Sportvereinen ist hier unbedingt zu unterstützen“, so Jörg Nielaczny, Vorsitzender des Vorstandes der BKK24.

„Herzsicherheit ist ein Kernthema der Björn Steiger Stiftung, die sich seit mehr als 50 Jahren für eine bessere Notfallhilfe einsetzt. Wir freuen uns, dass der Sportbund Rheinhessen und die BKK24 gemeinsam mit unserer Stiftung das wichtige Thema Laien-Reanimation aufgreifen und ihre Vereine gezielt bei der Beschaffung von Defibrillatoren unterstützen. Damit können sie ihre Sportstätten mit lebensrettenden AED-Geräten herzsicher ausstatten. Ein Herz-Kreislauf-Stillstand kann jeden treffen – unabhängig von Alter, Geschlecht, ob Sportler oder Nicht-Sportler. Mit Defibrillatoren und der Schulung in Herzdruckmassage schaffen wir zusammen die Grundvoraussetzungen für Sportvereine, um in solchen Situationen angemessen und lebensrettend eingreifen zu können. Für dieses Engagement danke ich allen Beteiligten sehr herzlich. Ihr Einsatz ist beispielgebend im Kampf gegen den unvermittelten Herztod“, erklärte Sabrina Seitter, Geschäftsführerin der Björn Steiger Stiftung.

Wie können Vereine von der Förderung „Herzsicher! Sportler:innen retten Leben“ profitieren?

Im Jahre 2022 erhalten 12 rheinhessische Vereine die Möglichkeit, das „All-Inclusive-Paket“ in Anspruch zu nehmen:

  • AED-Gerät inklusive Außenwandkasten oder Wandkasten zur Innenmontage und Infotafel für einen öffentlich zugänglichen Standort
  • Beratung und Betreuung der Umsetzung durch die Björn Steiger Stiftung
  • Schulung von Trainer*innen in Herzdruckmassage
  • Übernahme von Folgekosten für den Austausch der PadPak Kassette (Elektroden-Batterie nach Einsatz bzw. nach Ablauf (4 und 8 Jahre) durch die Björn Steiger Stiftung
  • Nach dem achten Jahr geht der AED in den Besitz des Vereins über

Wie können sich Vereine für die Förderung „Herzsicher! Sportler:innen retten Leben“ bewerben?

Ihre Bewerbung sollte folgende fünf Fragen beantworten:

  • Warum soll genau Ihr Verein einen Defi erhalten, was macht Ihren Verein besonders?
  • Wo würden Sie den AED öffentlich anbringen?
  • Wie schnell wäre der AED im Notfall erreichbar?
  • Wie schnell ist Ihr Verein im Notfall für Rettungsdienste erreichbar?
  • Wie würden Sie Ihre Vereinsmitglieder für das Thema „Herzsicherheit“ zukünftig sensibilisieren?

Was sind die Voraussetzungen für Vereine zur Förderung „Herzsicher! Sportler:innen retten Leben“?

  • Wöchentliche Sichtprüfung am AED-Gerät auf Funktionsfähigkeit
  • Ausbildung von mind. 10 Trainer*innen in der Herzdruckmassage im ersten Jahr
  • Spätestens nach 4 Jahren eine weitere Ausbildung von 10 Trainer*innen (empfohlen alle 2 Jahre)
  • Zahlung des Selbstkostenanteils in Höhe von 300 Euro
  • Abschluss eines Standortvertrages mit der Björn Steiger Stiftung

Wie ist der Ablauf nach Abgabe der Bewerbung zur Förderung „Herzsicher! Sportler:innen retten Leben“?

  • Senden Sie uns Ihre Bewerbung formlos mit Beantwortung der fünf Fragen bis spätestens 31.07.2022 an Frau Ilka Knobloch (i.knobloch@sportbund-rheinhessen.de)
  • Nach Fristende sichtet der Sportbund Rheinhessen die Bewerbungen und wählt alle Bewerbungen aus, welche anschließend im Lostopf landen
  • Pro Sportkreis werden je zwei Vereine für das Jahr 2022 ausgelost
  • Nach der Auslosung werden alle Vereine informiert

Hintergrundinformationen

Björn Steiger Stiftung

Auf dem Heimweg vom Schwimmbad wurde der achtjährige Björn Steiger von einem Auto erfasst. Es dauerte fast eine Stunde, bis der Krankenwagen eintraf. Björn starb am 3. Mai 1969 nicht an seinen Verletzungen, er starb am Schock. Seine Eltern Ute und Siegfried Steiger gründeten daraufhin am 7. Juli 1969 die Björn Steiger Stiftung als gemeinnützige Organisation mit dem Ziel die deutsche Notfallhilfe zu verbessern. Meilensteine dieses Engagements sind z. B. die Einführung des bundesweit einheitlichen und kostenfreien Notrufs 110/112, der Aufbau der Notruftelefonnetze an deutschen Straßen, die Einführung des Sprechfunks im Krankenwagen und der Aufbau der Luftrettung. Aktuelle Initiativen widmen sich insbesondere dem Kampf gegen den Herztod, der Breitenausbildung in Wiederbelebung, der Sensibilisierung von Kindern und Jugendlichen für den Notfall und dem Frühgeborenentransport.

BKK 24

Mit der Gesundheitsinitiative „Länger besser leben.“ unterstützt die Krankenkasse BKK24 seit vielen Jahren die individuelle Gesundheitsförderung der Menschen in Deutschland. Unabhängig von einer Mitgliedschaft bei der BKK24 können alle Personen ab 18 Jahren kostenlos daran teilnehmen und werden regelmäßig mit wertvollen Informationen rund um die Themen Gesundheit und Wohlbefinden versorgt. Themenschwerpunkte sind Bewegung, Ernährung, Suchtmittelkonsum, mentale Gesundheit sowie Klima und Gesundheit. Auch Informationen zu einzelnen Krankheitsbildern und präventiven Maßnahmen werden immer wieder aufgegriffen, weshalb die Prävention des plötzlichen Herztods für die BKK24 ein wichtiges Anliegen ist. Durch die Schulung in den Sportvereinen sollen die Menschen sensibilisiert werden und Handlungshilfen für den – hoffentlich nicht eintretenden Ernstfall – erhalten.

 


Sportbund Rheinhessen sucht Verstärkung

Der Sportbund Rheinhessen sucht in der Abteilung Kommunikation & Vereinsentwicklung zum nächstmöglichen Zeitpunkt Verstärkung für folgende Positionen:

Bei uns wirst du von Tag 1 Teil des Teams mit flachen Hierarchien und schnellen Entscheidungswegen. Du erhältst die Möglichkeit, dich für den Sport in Rheinhessen zu engagieren und kannst eigene Ideen und Projekte umsetzen. Durch unser breites Netzwerk im rheinland-pfälzischen Sport kannst du ebenfalls von verschiedenen Kooperationen profitieren und bei unseren Partnern hospitieren.

Details findest du in den jeweiligen Stellenausschreibungen.


Die Comeback-Kampagne geht weiter: Zwei Millionen Euro sollen bei Mitgliedergewinnung und -bindung unterstützen

Unter dem Motto #Comeback der #Bewegung stehen den Sportvereinen in RLP erneut verschiedene Fördertöpfe zur Verfügung

Nach dem erfolgreichen Auftakt der landesweiten Mitgliedergewinnungskampagne im vergangenen Jahr führt der Sportbund Rheinhessen gemeinsam mit den Sportbünden Rheinland und Pfalz sowie dem Landessportbund (LSB) die 2021 gestartete Kampagne nun gemeinsam fort. Es geht darum, Menschen wieder für eine Mitgliedschaft im Sportverein (zurück) zu gewinnen und sie an den Verein zu binden – ebenso wie ehrenamtlich Engagierte. Dies geschieht insbesondere auf Grundlage der Förderzusage des Landes Rheinland-Pfalz. „In Folge der Corona-Pandemie haben die Sportvereine erhebliche Mitgliederverluste zu verkraften“, so Sportminister Roger Lewentz. „Durch die Kampagne #Comeback der #Bewegung, die wir seitens des Landes allzu gerne mit zwei Millionen Euro unterstützen, wollen wir diesem Trend jetzt kraftvoll entgegenwirken.“

Fördergelder für Neueintritte, ohne Beschränkung auf bestimmte Altersgruppen, können Sportvereine unkompliziert beantragen. Darüber hinaus werden die Vereine bei Ausgaben für Aus- und Weiterbildungen ihrer Übungsleitenden und Trainer*innen unterstützt. Hierzu stellt Klaus Kuhn, Präsident des Sportbund Rheinhessen, klar: „Die Übernahme von Aus- und Weiterbildungskosten macht Vereine attraktiv für ehrenamtlich engagierte Übungsleiter*innen, das ist ein extrem wichtiger Baustein, um Trainer*innen zu gewinnen und auch längerfristig halten zu können.“ Neben Bildungskosten werden Sportvereine im Rahmen des #Comeback der #Bewegung auch bei der Bezahlung von Freiwilligendienstleistenden unterstützt. Bis zu 1.000 Euro kann jeder Verein außerdem für öffentlichkeitswirksame, niederschwellige Aktionen zur Mitgliedergewinnung und -bindung erhalten. Wichtig für die Beantragung von Geldern aller Fördertöpfe ist die Beachtung des jeweiligen Förderzeitraums.

Sportbund Rheinhessen Geschäftsführer Thorsten Richter betont: „Mit der letzten Mitgliedergewinnungskampagne konnten wir bereits finanzielle Anreize zur Mitgliedergewinnung setzen. Die Wirkung zeigte sich in leicht positiven Steigerungen der Mitgliederzahlen auf Basis der Bestandserhebung zum 01.01.2022. Wir sind uns sicher, dass sich auch bei der neuen Kampagne viele rheinhessische Sportvereine beteiligen werden, sodass der Turnaround gemeinsam geschafft werden kann.“

Alle Infos, Anträge und Materialien für die Sportvereine im Land gibt es auf der eigens für die Kampagne eingerichteten Webseite.

Die Förderung der diesjährigen Kampagne umfasst die folgenden drei Bausteine:
Baustein I   – Fördergelder für Neueintritte (15,00 € pro neuem Mitglied), ohne Beschränkung auf bestimmte Altersgruppen
Baustein II  – Unterstützung bei Ausgaben für Aus- und Weiterbildungen von Übungsleitenden und Trainer*innen sowie bei der Bezahlung von Freiwilligendienstleistenden
Baustein III – Bis zu 1.000 € für öffentlichkeitswirksame Aktionen zur Mitgliedergewinnung und -bindung


Verabschiedung von Karl-Heinz Adam

Am 1.Wehnachtsfeiertag 2021 verstarb Karl-Heinz Adam (Sensweiler) im Alter von 79 Jahren. Sein Leben war vollends vom Sport geprägt. Allein im Südwestdeutschen Fußballverband engagierte er sich über 34 Jahre. Zur Sportbundfamilie in Rheinhessen gehörte er von 1990 bis 2014 davon acht Jahre als Vizepräsident. Die höchsten Ehrungen des Sports und des Landes Rheinland-Pfalz legen Zeugnis über das unermüdliche Wirken Adams für das Gemeinwohl.

Corona war nicht die Todesursache, aber ursächlich dafür, dass nur ein Dutzend Personen (darunter nur der Sportkreisvorsitzende Axel Rolland) zur Beisetzung zugelassen wurde. Nunmehr – ohne Corona-Auflagen – machten sich die Ehrenpräsident*innen des Sportbundes Magnus Schneider, Herbert W. Hofmann und Karin Augustin (von rechts) sowie Geschäftsführer i.R. Joachim Friedsam (links) auf den Weg, um sich im Beisein der Lebensgefährtin Edda Rösler (2. von links) am Grab von ihrem geschätzten Freund persönlich zu verabschieden.


Landesweiter #TrikotTag ein voller Erfolg

Ein voller Erfolg war der zweite landesweite #TrikotTag, zu dem der Sportbund Rheinhessen gemeinsam mit dem Landessportbund Rheinland-Pfalz sowie den Sportbünden Rheinland und Pfalz am 1. Juni aufgerufen hatten. Weit über 600 Postings mit dem #TrikotTag sind Beweis für die überwältigende Resonanz, mit der die Rheinland-Pfälzer*innen unter dem Motto „Mehr Verein im Sport“ ein bemerkenswertes Zeichen für den Vereinssport gesetzt haben.

Die Mitglieder nahmen für ihre Vereine an diesem besonderen Tag teil, indem sie das Trikot, das Vereins-Shirt oder die Trainingsjacke ihrer rheinland-pfälzischen Sportmannschaft oder ihres Heimatvereins trugen – im Büro bzw. ihrer Arbeitsstätte, in der Schule, beim Einkaufen oder in ihrer Freizeit. Unter dem #TrikotTag posteten sie Fotos davon in den sozialen Medien – und konnten sich damit Gewinne für ihren Verein sichern. „Wir freuen uns, dass sich so viele Menschen beteiligt und mit ihren Trikots Werbung für die rheinland-pfälzischen Sportvereine gemacht haben“, sagt LSB-Präsident Wolfgang Bärnwick. Besonders nach zwei Jahren Corona-Pandemie, in welchen zeitweise die gewohnten Vereinsaktivitäten nicht möglich waren und die Vereine mit Austritten zu kämpfen hatten, sollte der #TrikotTag den Mitgliedern eine Plattform bieten, um auf den Vereinssport aufmerksam zu machen. In Verbindung mit den aktuellen Öffnungsschritten im Breiten- und Freizeitsport wurde die starke Botschaft gesendet, dass gemeinsamer Sport im Verein ein wichtiger Bestandteil der rheinland-pfälzischen Gesellschaft einnimmt. „Insbesondere die vielen ehrenamtlich engagierten Menschen in den Sportvereinen konnten mit dem #TrikotTag ein deutliches Signal senden und dem Slogan „Mehr Verein im Sport“ mit ihren Postings in den sozialen Medien Leben einhauchen“, sagt Monika Sauer, Präsidentin des Sportbundes Rheinland.

Positiv: Sämtliche Personengruppen und Altersklassen sowie Akteure aus Politik, Wirtschaft, Jugend und Spitzensport mischten munter mit und verweisen auf die Vielfalt der Sportvereine. Den Landessportbund und die Sportbünde Rheinland, Rheinhessen und Pfalz erreichten diverse kreative Einsendungen in vielen unterschiedlichen Formaten. Mit von der Partie waren unter anderem Staatssekretär im Ministerium des Innern und für Sport Randolf Stich, Landtagspräsident Hendrik Hering sowie zahlreiche Landtagsabgeordnete. Sie alle hüllten somit auch die Politik in die Farben der Sportvereine. Für ihre Vereine warben zudem Olympiateilnehmer*innen Stabhochspringer Oleg Zernikel, Speerwerfer Julian Weber, der Weltklasse-Zehnkämpfer Kai Kazmirek sowie Radsportler Timo Bichler und Sprinterin Sophia Junk.

Am Ende durften sich folgende 23 Gewinnervereine über einen Trikotsatz von owayo à 14 Trikots freuen: 1. FC Nackenheim, Star Drivers Bad Kreuznach, SV Gundheim, Tennis 1817 Mainz, DLRG Landesverband Rheinland-Pfalz, FSV Trier-Trarforst, HV Vallendar, Karin’s Tanzgruppe Mendig, LG Kammerwald Geichlingen, LG Laacher See, RCW Koblenz-Arzheim, RSG Trier, SC Bendorf-Sayn, SEO Volleyball, SG Bell, BSV Ludwigshafen, DJK Eintracht Ludwigshafen, DLRG OG Frankenthal, Ludwigshafener Lauf-Club, SV Kottweiler-Schwanden, SV Miesau, TuS Heiligenstein und TV Dahn. „Das Trikot ist das Symbol für Zusammenhalt, Teamfähigkeit und Begeisterung! Wir sind glücklich, dass wir den #TrikotTag in Rheinland-Pfalz erstmalig als Partner mit unseren individualisierbaren #owayo Trikots supporten durften. Super, dass so viele mitgemacht haben. Allen Gewinner*innen herzlichen Glückwunsch! Wir freuen uns darauf, die Trikots bald bei klassischen Mannschaftsfotoshootings, ausgiebigen Jubelposen oder packenden Zweikämpfen zu sehen“, sagt Sonja Frisch von owayo.

Ein großer Dank gebührt nicht zuletzt den zahlreichen engagierten Partner*innen der landesweiten Aktion – owayo, Lotto RLP, Toyota Autowelt, Thuega Energie sowie Fortuna Sportgeräte-Manufaktur.


Frauen in Aktion

Verschiedene Organisationen, Verbände und Vereine in Deutschland setzen sich für die gesellschaftliche Teilhabe und Gerechtigkeit für Menschen anderer Herkunft ein. Der Sport und das Vereinsleben kann dabei einen wichtigen Teil dazu beitragen und Integrationsmotor sein.  Das Sammeln von neuen Erfahrungen, etwas Gutes für die Gesundheit tun und Begegnungen schaffen – all das ist im Sport und durch den Sport möglich. Mit dem Projekt „Frauen in Aktion“ werden Frauen mit Fluchterfahrung und ihre Kinder ermutigt, in den Sport und die Gesellschaft integriert zu werden.

Dabei werden verschiedene Sport- und Freizeitangebote wie zum Beispiel Tanzworkshops, Inline-Skating, Eltern-Kind-Turnen oder Ausflüge angeboten. Durch die Zusammenarbeit zwischen unterschiedlichen Partner*innen aus verschiedenen Regionen Deutschlands ist ein Netzwerk aus ehrenamtlichen Vereinslotsinnen entstanden. Die Lotsinnen verbinden die Sportvereine auf der einen und Frauen und Mädchen mit Fluchterfahrung auf der anderen Seite, und unterstützen bei möglichen Fragen.

Wenn auch ihr den passenden Sportverein finden möchtet oder euren Verein noch offener und diverser aufstellen möchtet, dann findet ihr weitere Informationen inklusive Ansprechpartner*innen hier…