Bild Vereinsbefragung Mitgliederentwicklung

Noch bis 31.3.2021 an Online-Befragung teilnehmen

Vereinsdashboard RLP: Online-Befragung zur Mitgliederentwicklung

Wir möchten gerne von Ihnen wissen, wie es mit der Mitgliederentwicklung in Ihrem Verein aussieht. Dazu haben wir an die offiziell hinterlegte E-Mail-Adresse Ihres Vereins eine Mail mit einem Zugangslink mit Zugangscode zu dieser Befragung geschickt.
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Sonderprogramm – Bewilligungen vom Ministerium verschickt

Wir freuen uns mit den Vereinen darüber, dass in diesem Jahr die Anträge im Sonderprogramm zur Förderung von kleinen Baumaßnahmen 2021 (bis 75.000 € Gesamtkosten) sehr schnell genehmigt und die Bewilligungen bereits verschickt wurden. In diesem Jahr wurden die Fördermittel durch das Land RLP von 320.000 € auf 384.000 € aufgestockt. Leider ist der Topf 2021 bereits leer, deshalb ist es wichtig zu wissen: Die Antragstellung für 2022 muss bis zum 30. September 2021 erfolgen.


Digitale Lösung für Mitgliederversammlungen – Vereine können teambits über Sportbund Rheinhessen buchen

Das Vereinsleben liegt auf Eis – in allen Bereichen. Die Corona-Pandemie verbietet nicht nur die gemeinsame sportliche Betätigung. Sie verhindert auch die Zusammenkunft großer Gruppen und blockiert damit die Entwicklung in vielen Vereinen und Fachverbänden. Das Problem: Etliche Maßnahmen können nur durch einen Mitgliederentscheid beschlossen werden – vorneweg die Wahl eines Vorstands. Die Sportbünde Rheinhessen und Pfalz bieten gemeinsam mit dem Landessportbund den Vereinen und Fachverbänden nun die Möglichkeit, auf digitaler Ebene Mitgliederversammlungen durchzuführen. Zu diesem Zweck erwarben die Dachverbände eine Lizenz der Online-Plattform „teambits“.

„Mit diesem Tool können Vereine rechtssicher und datenschutzkonform Versammlungen durchführen. Es wird einfach ein Link verschickt, mit dem sich die Mitglieder auf jedem Internetfähigen Gerät zuschalten können“, erklärt Thorsten Richter, Geschäftsführer des Sportbunds Rheinhessen. Die Sportbünde verzeichnen bereits jetzt eine hohe Nachfrage für das Angebot. „Viele Vereine konnten 2020 keine Jahreshauptversammlung durchführen und haben dringenden Bedarf, die Stimme ihrer Mitglieder einzuholen.“ Termine können ab sofort gebucht werden. Vorab können sich Vereine in der Software schulen lassen, um ihre Versammlungen oder Teilhabeprozesse anschließend dann selbständig durchzuführen. Wer einen Termin reservieren möchte, kann das als Verein oder Fachverband bei seinem Sportbund tun, oder als Landesfachverband beim LSB. „Corona hat uns nochmal stark verdeutlicht, dass wir im Sport Digitalisierung voranbringen müssen und zwar gezielt für die Bedürfnisse unserer Mitglieder und der Sportbünde“, sagt Christof Palm, kommissarischer Hauptgeschäftsführer des LSB. „Mit teambits haben wir ein gutes Tool gefunden, das dem rheinland-pfälzischen Sport in dieser schwierigen Phase sehr hilft.“

Trotz der einfachen Handhabung ist teambits ein leistungsstarkes Werkzeug, das mit vielen Funktionen den Vereinen die Arbeit erleichtert. So können mit dem Abstimmungs-Modul geheime oder personalisierte Wahlen durchgeführt werden, deren Ergebnis sofort abrufbar, mit anschaulichen Charts dargestellt werden und somit transparent ist. Der besondere Clou: Am Ende eines Wahlprozesses kann ein Formular ausgedruckt werden, das unterschrieben beim Amtsgericht abgegeben werden kann. Rechtssicherheit ist hier das Schlüsselwort. Auch können Fragebögen vorbereitet oder Meinungsäußerungen leichter ausgewertet werden. Neben der offenen Diskussion gibt es die Möglichkeit, über Skalen- oder Multiple-Choice-Abfragen die Mitglieder in einen Entscheidungsprozess einzubinden. Über Sternchen-Bewertungen können Maßnahmen priorisiert und über Freitext-Fragen Informationen oder Meinungen eingeholt werden. Parallel zur Versammlung kann der Austausch in Einzel- oder Gruppenchats erweitert werden. „Wer möchte, kann aus seiner Mitgliederversammlung ein hochprofessionelles Meeting mit umfangreichen Interaktionsmöglichkeiten machen. Es gibt sogar ein Quiz-Tool, mit dem man die Mitglieder einfach mal zu einem unterhaltsamen Abend einladen kann“, freut sich Richter über die umfangreichen Möglichkeiten von teambits, das für die Zusammenarbeit mit der bekannten Web-Anwendung für Video-Konferenzen „Zoom“ optimiert ist.

Wer das kostenfreie Angebot der Sportbünde nutzt, spart sich also eigene Ausgaben für entsprechende Lizenzen, Zeit für die Software-Suche und kann Versammlungen mit bis zu 2500 Mitgliedern abhalten. Die teambits-Lizenz ist zunächst für ein Jahr erworben. Sollte über diesen Zeitraum hinaus Bedarf bestehen, wird die Lizenz verlängert.

Anfragen zur Nutzung des Programms bitte an:

Vereine und Fachverbände des Sportbundes Rheinhessen:

Marianne Windecker, 06131 / 28 14 216 oder m.windecker@sportbund-rheinhessen.de

Landesfachverbände Landessportbund RLP:

Steffen Jackobs, 06131 / 28 14 142 oder s.jackobs@lsb-rlp.de


Workshop-Angebot für Kultur- und Sportvereine

Theateraufführungen, Sportveranstaltungen, Konzerte – bedingt durch die Corona-Pandemie sind sie fast alle auf Eis gelegt. Um trotzdem viele Menschen erreichen zu können, würden Vereine oder Kulturschaffende gerne ihre Angebote live streamen. Aber wie lässt sich das umsetzen? Welche Technik wird benötigt und wie gestaltet man den Ablauf einer Produktion, den Stream auf  Plattformen wie YouTube oder das Fernsehen möglichst reibungslos?

Mit diesen und weiteren Fragen hat sich das Team von OK:TV Mainz beschäftigt. Wir möchten Vereine, ehrenamtliche Initiativen und Produzent*innengruppen aus Sport und Kultur zu Workshops einladen, um ihnen das nötige Know-how für die Technik, die Dramaturgie oder die rechtlichen Grundlagen zu vermitteln.

Die Auftaktveranstaltung zu Konzept und Zielen der Workshop-Reihe findet am Donnerstag, den 25. März 2021, 19 Uhr online statt. Interessenten können sich ab sofort verbindlich unter livewerkstatt@ok-mainz.de anmelden. Sie erhalten dann eine Bestätigung und die notwendigen Zugangsdaten für das Online-Treffen.

Hauptziel der Live-Werkstatt ist es, jeweils ein Projekt aus Sport und Kultur bei der konkreten Umsetzung zu  unterstützen. Von der Planung bis zur Durchführung erhalten diese Projekte individuelle Coachings von Medienprofis des Bürgersenders OK:TV Mainz sowie die notwendige Technik zur Ausleihe.  Aber auch alle anderen Interessenten profitieren von Handouts oder  filmischen Tutorials, um ihre eigenen Projekte voranzubringen.

Möglich wird dieses Angebot durch eine Spende der Stiftung  Kunst, Kultur und Soziales der Sparda-Bank Südwest eG, durch die sowohl das Personal als auch die notwendige Technik finanziert wird.

Zielgruppe: Anfänger und Fortgeschrittene von Vereinen,  ehrenamtliche Initiativen oder Produzent*innengruppen aus Sport und Kultur
Wann: Auftakt 25. März 2021, 19 Uhr, online, weitere Termine folgen nach Absprache
Anmeldung:livewerkstatt@ok-mainz.de
Teilnahmegebühr: Auftaktveranstaltung frei, danach einmalig 10 Euro
Kontakt: Dr. Florian Tremmel, OK:TV Mainz, Wallstraße 11, 55122 Mainz, www.ok-mainz.de


#StimmedesSports

#STIMMEDESSPORTSSTÄRKEN

Die Corona-Pandemie stellt einen starken Einschnitt in das Leben aller Menschen dar. Vorschriften, Verbote, Vorsichtsmaßnahmen schränken unseren Alltag ein und stellen unser bisheriges Leben auf den Kopf. Besonders betroffen ist auch der Sport, der Menschen aller Altersklassen nicht nur Abwechslung und soziale Kontakte beschert, sondern auch ein wichtiger Baustein der Volksgesundheit ist.

Doch wer nicht mit dem Sport sein Geld verdient und als Profi oder als Kaderathlet mit Ausnahmegenehmigung trainieren darf, der kann sich momentan nur auf eigene Faust sportlich betätigen. Und während Hallen und Sportplätze geschlossen bleiben, rückt der Amateur-Sport zunehmend aus dem Fokus von Politik und Gesellschaft. Dem möchte der Sportbund Rheinhessen entgegenwirken, indem er eine Kampagne ins Leben rief, die dem Sport wieder mehr Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit einbringen soll. Einer ihrer Initiatoren ist der Vize-Präsident Breitensport des Sportbundes Rheinhessen, Till Pleuger. In einem kurzen Gespräch beantwortete er für die SportInForm einige Fragen zur Kampagne und den Zielen, die damit verfolgt werden.

Herr Pleuger, wie kam es zu der Aktion und warum muss die Stimme des Sports gestärkt werden?

In der Corona-Diskussion ist der Breiten- und Leistungssport zuletzt leider aus dem Blickwinkel der Politik verschwunden. Bei den politischen Debatten wurde der Vereinssport hinsichtlich anstehender Lockerungen nicht mehr berücksichtigt. Und genau darum geht es. Mit der Aktion „Stimme des Sports Stärken“ wollen wir den Vereinen und somit auch allen Sportler*innen die Möglichkeit bieten, sich mit ihren Sorgen und Wünschen bemerkbar zu machen und somit auch unsere Lobbyarbeit zu unterstützen. Das Ganze entstand aus Gesprächen mit Vereinen, Eltern und Kindern, die gefragt haben, wie sie sich möglichst schnell und unkompliziert einbringen können.

Was erwarten Sie von der Kampagne?

Wir wollen das politische Gewicht des organisierten Sports stärken und dabei die Vereine mitnehmen. Wie sehr der Sport den Menschen in allen Belangen fehlt, wird gerade im zweiten Lockdown immer deutlicher. Die Vereine haben sich bis heute absolut solidarisch und verantwortungsbewusst gezeigt. Das darf aber nicht dazu führen, dass der Sport bei anstehenden Lockerungen unberücksichtigt bleibt.

Wie sind die Reaktionen? Haben Sie bereits erste Rückmeldungen aus Politik und Gesellschaft?

Die Reaktionen sind durchweg sehr positiv. Es haben sich von Beginn an viele Vereine beteiligt, wodurch die Aktion unerwartet schnell bekannt wurde. Auch die Medien sind darauf aufmerksam geworden. Durch einen Bericht in den Kindernachrichten „Logo!“ haben sogar Vereine aus ganz Deutschland, wie zum Beispiel Berlin oder Brandenburg mitgemacht, was uns positiv überrascht hat. Bis heute gibt es sehr viel Zuspruch, auch aus der Politik, weil wir nicht mit unangemessenen Forderungen oder Wünschen vorgeprescht sind, sondern die Emotionen und Bedürfnisse in den Vereinen möglichst authentisch abbilden wollen. Um der Stimme des Sports auch ein Gesicht zu geben, eignen sich die Bilder und Statements der Betroffenen selbst am besten.


Was bedeutet Euch der Sport? Was fehlt euch besonderes in diesen Zeiten, in denen die Sportanlagen gesperrt sind und das Vereinsleben weitgehend brach liegt?
Lasst euren Sorgen und Nöten freien Lauf! Bringt Eure Meinung zum Ausdruck! Wo? Auf Facebook und Instagram hat der Sportbund Rheinhessen unter den Hashtags #stimmedessportsstärken und #wirsindlaut zwei Plattformen geschaffen, auf denen jeder seine stimme erheben darf. Alle Vereine und Sportler*innen sind eingeladen mitzumachen und Bilder samt kurze Statements zu posten. Gerade auch die Gruppe der Kinder- und Jugendlichen, die im Sport oft Ausgleich und Halt finden, sollen hier zu Wort kommen. Teilt die Aussagen Eurer Nachwuchssportler*innen. Fordert andere Vereine in Challenges heraus. Zeigt der Gesellschaft, wie lebendig der Sport ist – und wie sehr er allen seinen Anhängern fehlt. Keiner soll denken, nur weil der Amateursport derzeit nicht stattfindet, kann er vergessen werden. Wir wollen zurück und wir kommen zurück. Und das sollen alle wissen. Macht mit!

 


Transparenzregister: Umgang mit dem Gebührenbescheid für 2018 bis 2020

In den vergangenen Tagen wurden vom Bundesanzeiger-Verlag an Vereine in Rheinland-Pfalz Gebührenbescheide für die Führung des Transparenzregisters versendet. Der Bundesanzeiger-Verlag zieht im öffentlichen Auftrag diese Gebühren ein. Wie dieser Rechnung zu entnehmen ist, besteht für Vereine zwar keine Eintragungspflicht im Transparenzregister, da sich die wirtschaftlich Berechtigten (BGB Vertreter der Vereine) aus dem Vereinsregistereintrag ergeben, aber die Gebühren zur Führung des Vereinsregisters sind grundsätzlich trotzdem zu entrichten. Der DOSB hat erreicht, dass gemeinnützige Sportvereine ab 2020 von diesen Gebühren auf Antrag befreit werden können. Allerdings kam diese Information erst Anfang Dezember 2020, der Antrag hätte für das Jahr 2020 bis zum 31.12.2020 gestellt werden müssen. Aufgrund des kurzen Vorlaufs haben dies viele Vereine nicht getan.

Wir empfehlen folgende Vorgangsweise im Umgang mit den Bescheiden:

  • Vereine, die die Rechnung erhalten haben sollten mit der Begründung, dass es sich um einen gemeinnützigen Verein handelt, über die E-Mail Adresse gebuehrenbefreiung[at]transparenzregister.de einen formlosen Antrag auf Gebührenbefreiung für die Jahre 2020 und 2021 stellen.
  • Sie sollten zunächst die Reaktion des Transparenzregisters abwarten und die Rechnung erst einmal nicht bezahlen.

Nach erfolgter formloser Beantragung erhalten Vereine eine automatisch generierte Mail mit der Aufforderung innerhalb von 14 Tagen folgende Unterlagen einzureichen:

  • Nachweis des steuerbegünstigten Zweckes im Sinne der §§ 52 bis 54 der Abgabenordnung
  • Der Nachweis über die Identität des Antragsstellers nach § 3 TrEinV
  • Einen Nachweis, der die Berechtigung belegt, dass der Antragssteller für die Vereinigung handeln darf

Gemeint ist mit dieser juristisch formulierten Aufforderung

  1. Die aktuell gültige Freistellungsbescheinigung des Finanzamtes
  2. Die Kopie des Personalausweises des beantragenden BGB Vertreters des Vereins
  3. Der aktuelle Registerauszug aus dem Vereinsregister, aus dem die aktuellen BGB Vertreter des Vereins hervorgehen

Die Beantragung wird nur wirksam, wenn ein BGB Vertreter des Vereins diese vornimmt.

Der Sportbund Rheinhessen hat über den Landessportbund Rheinland-Pfalz gefordert, diesen bürokratischen Verwaltungsakt abzuschaffen. Ein Schreiben der 16 Landessportbünde wird in den nächsten Tagen an die politischen Entscheidungsträger gehen. „Hier wird für das Eintreiben von Gebühren und die Erlangung einer Gebührenbefreiung ein bürokratisches Prozedere in Gang gesetzt, welches den Vereinen nicht zu zumuten ist. Fraglich ist auch, ob der beim Transparenzregister dafür betriebene Aufwand zu rechtfertigen ist.

Thorsten Richter, Geschäftsführer Sportbund Rheinhessen: Ich rate, dass ein Befreiungsantrag durch den Verein gestellt wird und appelliere an die Politik, diesen bürokratischen Wahnsinn zu beenden. Alle unsere Vereine sind gemeinnützig und entsprechend sind sie beim Amtsgericht registriert. Ein einfacher Austausch unter den Behörden zum Abgleich und damit verbunden eine Freistellung von den Kosten ist angebracht – besonders in der Zeit der Krise.

Weitere Fragen bitte an:
Thorsten Richter
Tel. 06131-2814205
Mail: t.richter@sportbund-rheinhessen.de


Vereinsleben.de_Verein des Monats2021

Aktion „Verein des Monats“ geht ins fünfte Jubiläumsjahr!

Die erfolgreiche Aktion „Verein des Monats“ geht ins fünfte Jubiläumsjahr! Erstmals gibt es 2021 daher Preisgelder im Gesamtwert von über 100.000 Euro für den Vereinssport in Rheinland-Pfalz & dem Saarland. Ebenfalls neu ist die Prämierung der zweit- und drittplatzierten Vereine, welche nun auch mit einem Preisgeld bedacht werden. Die Monatsgewinner werden natürlich weiterhin mit 10.000 Euro ausgezeichnet. mehr…


BFD beim Sportbund Rheinhessen

Wir suchen eine*n Freiwillige*n (BFD)

Der Sportbund Rheinhessen sucht zum 1. September 2021 eine*n Freiwillige*n für einen Bundesfreiwilligendienst (BFD) im Sport in Kooperation mit der Landeszentrale für Medien & Kommunikation.  Zusammen mit der Landeszentrale für Medien und Kommunikation suchen wir für unser Projekt einen engagierten Menschen, der*die Lust auf Bewegtbild hat, Lust darauf hat, Filme rund um den Sport in all seinen Facetten zu drehen, Lust auf Sport und Technik hat. Dich erwartet eine spannende Aufgabe mit viel kreativem Freiraum im Spannungsfeld Sport und Fernsehtechnik. Die detaillierte Ausschreibung findet ihr hier…


Sterne des Sports 2021 – Die nächste Bewerbungsrunde startet im Frühjahr 2021

Die Volksbanken Raiffeisenbanken schreiben die „Sterne des Sports“ gemeinsam mit den Sportverbänden in ihrer Region aus. Auch wenn Euer Verein nicht im Geschäftsgebiet einer teilnehmenden Bank liegt, könnt Ihr mitmachen. Der regionale Genossenschaftsverband und das Service-Center „Sterne des Sports“ (+49 696700-625) helfen gerne weiter. Teilnehmen können alle Vereine, die sich mit gezieltem Engagement aktiv, sozial und gesellschaftlich engagieren. Die nächste Bewerbungsrunde startet im Frühjahr 2021.

Ihr brennt für Euren Verein? Ihr entwickelt gute Projekte? Dann solltet Ihr Euch mit Eurem Projekt beim Wettbewerb „Sterne des Sports“ bewerben! Hier zeigen wir euch, welche Vereine mit ihren Projekten 2020 gewonnen haben.


Ohne Mitgliederversammlung keine Erhöhung der Mindestmitgliedsbeiträge?

Vereine, die aufgrund der Corona-Pandemie bisher keine Mitgliederversammlung einberufen und somit nicht die Mitgliedsbeiträge auf die geforderten Mindestmitgliedsbeiträge von 6,00 Euro für Erwachsene und 4,00 Euro für Kinder & Jugendliche (Mitglieder bis 18 Jahre) erhöhen konnten, können trotzdem einen Zuschussantrag über www.sportportal-rheinhessen.de stellen und diesen mit den entsprechenden Unterschriften bis 31. März 2021 einreichen. Eine Auszahlung der Zuschüsse erfolgt bei diesen Vereinen jedoch erst, wenn der Beschluss über die Erhöhung der Mitgliedsbeiträge, rückwirkend zum 1. Januar 2021 dem jeweiligen Sportbund durch das Protokoll der Mitgliederversammlung im Jahr 2021, vorgelegt wird.

Steueränderungen zum Jahreswechsel 2021

Mit dem Jahreswechsel ist in Deutschland ein neues Jahressteuergesetz in Kraft getreten. Darin enthalten sind einige Neuerungen, die für Vereine eine eindeutige Verbesserung darstellen. Das betrifft die Übungsleiterpauschale, die Ehrenamtspauschale, die Erhöhung der Freigrenze für gemeinnützige Vereine bei Einnahmen aus einer wirtschaftlichen Tätigkeit und einiges mehr.

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Neues Jahr – Deine Herausforderung

Die Leistungskataloge für Erwachsene, Kinder und Jugendliche sowie der Prüfungswegweiser 2021 sind ab sofort online verfügbar. Diese und viele weitere Dokumente und Informationen rund um das Deutsche Sportabzeichen finden Sie auf der Internetseite des Deutschen Sportabzeichens https://www.deutsches-sportabzeichen.de/. In gedruckter Form können Sie die Materialien bei uns ab Ende Februar/Anfang März kostenfrei bestellen.


Jahresheft 2021 geht online!

Die Qualifizierung von Übungsleitern und Vereinsmanagern ist die zentrale Aufgabe des Sportbundes Rheinhessen. Jährlich nutzen viele Teilnehmer und Teilnehmerinnen unsere Aus- und Weiterbildungsveranstaltungen. Wir vermitteln das nötige Wissen für die Vereins- und die Verbandsarbeit in der Sportpraxis und im Sportmanagement. mehr…


Novemberhilfen auch für Sportvereine

Unterstützung durch den Bund / Anträge können bis zum 31. Januar 2021 gestellt werden. Der Bund gewährt den im Corona-Lockdown von angeordneten Schließungen betroffenen Unternehmen, Betrieben, Selbständigen, Vereinen und Einrichtungen Unterstützung durch eine „außerordentliche Wirtschaftshilfe“, die sogenannte Novemberhilfe. Von ihr können grundsätzlich auch Sportvereine profitieren.

Novemberhilfen kommen nur für Vereine im Betracht, die direkt oder indirekt von staatlicherseits angeordneten Schließungen betroffen sind. Grundsätzlich können Vereine diese beantragen, wenn Sie Umsatzeinbußen aus wirtschaftlichen Betätigungen haben (Zweckbetrieb und wirtschaftlicher Geschäftsbetrieb). Die Vereine müssen, um antragsberechtigt zu sein, 80 Prozent ihres Umsatzes im November aus diesen wirtschaftlichen Betätigungen erzielen. Antragsberechtigt sind nur Vereine, die mindestens einen Beschäftigten haben – hierzu zählen alle im Rahmen der Freibeträge Tätigen nicht. Ob geringfügig Beschäftigte dazu zählen, ist noch nicht final geklärt. Mit der November- (und der Dezember-)hilfe werden Vereinen dann Zuschüsse von bis zu 75 Prozent des Umsatzes aus November bzw. Dezember 2019 anteilig für die Anzahl an Tagen der Schließung im November bzw. Dezember 2020 gewährt, auch wenn sie nur zu 80 Prozent betroffen sind.

Auch bei gemeinnützigen Vereinen wird ausschließlich auf die am Markt erzielten Umsätze abgestellt. Nicht zum Umsatz zählen also zum Beispiel Spenden, Mitgliedsbeiträge, Zuwendungen der öffentlichen Hand, Zuschüsse nach dem Sozialdienstleister-Einsatzgesetz (SodEG) oder die Überbrückungshilfe. Wenn dann in der Summe 80 Prozent des November-Umsatzes durch Maßnahmen erzielt werden würde, die jetzt durch die Schließung nicht mehr möglich sind, lohnen sich Anträge. Anträge können noch bis zum 31. Januar 2021 gestellt werden, allerdings nur über sogenannte „prüfende Dritte“ – das sind Steuerberater*innen, Wirtschaftsprüfer*innen, vereidigte Buchprüfer*innen sowie Rechtsanwält*innen.

FAQ zur „Corona-Überbrückungshilfe für kleine und mittelständische Unternehmen“ – Zweite Phase (Förderzeitraum September bis Dezember 2020)

Diese FAQ erläutern einige wesentliche Fragen zur Handhabung der zweiten Förderphase des Bundesprogramms „Corona-Überbrückungshilfe für kleine und mittelständische Unternehmen“ (Förderzeitraum September bis Dezember 2020). Sie sind als Hintergrundinformationen für antragsberechtigte Unternehmen bzw. Steuerberater (inklusive Steuerbevollmächtigten), Wirtschaftsprüfer, vereidigte Buchprüfer und Rechtsanwälte (im Folgenden: prüfende Dritte) gedacht.

Weitere Infos:

https://www.bundesfinanzministerium.de/Content/DE/Standardartikel/Themen/Schlaglichter/Corona-Schutzschild/2020-11-05-faq-ausserordentliche-wirtschaftshilfe.html

https://www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de/UBH/Redaktion/DE/Textsammlungen/novemberhilfe-antrag-mit-pruefendem-dritten.html


Änderung der 15. Corona-Bekämpfungsverordnung RLP ab 2.01.2021

Die Erste Landesverordnung zur Änderung der15. Corona-Bekämpfungsverordnung Rheinland-Pfalz trat am 25. Januar 2021 in Kraft. Ziel der 15. Corona-Bekämpfungsverordnung Rheinland-Pfalz ist die Bekämpfung des Coronavirus SARS-CoV-2. Dieses Ziel wird auch mit der Ersten Änderungsverordnung zur Änderung der 15. Corona-Bekämpfungsverordnung Rheinland-Pfalz vom 22.Januar 2021 verfolgt. Aufgrund der erheblichen gesundheitlichen Gefahr der durch das Virus ausgelösten Atemwegserkrankung COVID-19 und der rapiden Zunahme der Fallzahlen erklärte die Weltgesundheitsorganisation (WHO) den Ausbruch am 11. März 2020 offiziell zu einer Pandemie. Aktuell verzeichnet die Corona-Pandemie weltweit ca. 97 Millionen Infizierte und über 2 Millionen registrierte Tote. In Deutschland haben sich bislang 2.088.400 Menschen infiziert, 49.783 Menschen sind verstorben. (Stand: 21.Januar 2021, Quelle: Robert Koch-Institut)

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Wolfgang Bärnwick - kommissarischer Präsident Landessportbund Rheinland-Pfalz

Wolfgang Bärnwick neuer Präsident des LSB

Herzlichen Glückwunsch an unser ehemaliges Präsidiumsmitglied für Vereinsentwicklung! Wolfgang Bärnwick wurde von den Delegierten des Landessportbundes mit überwältigender Mehrheit von 83 Prozent zum neuen Präsidenten gewählt. Der 72-Jährige hatte den Chefposten der größten Personenvereinigung des Landes nach dem lange angekündigten Rücktritt des kommissarischen Präsidenten Jochen Borchert bereits seit dem 31. Oktober kommissarisch inne gehabt.

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Sportbund Rheinhessen schüttet 6-stelligen Sonderbetrag aus

Hauptausschuss beschließt Nachtragshaushalt / Sonderzuweisung für Fachverbände, Übungsleiter, kleine Baumaßnahmen und Digitalisierung. Die Vereine im Sportbund Rheinhessen (SBRHH) dürfen sich über eine zusätzliche Finanzspritze freuen. Mehr Geld für einen lizenzierten Übungsleiter, einen höheren Zuschuss für kleine Baumaßnahmen und eine Sonderausschüttung an die Fachverbände sind beschlossene Sache. mehr…


Neuer Mitarbeiter beim Sportbund Rheinhessen

Neuer Arbeitsplatz, neue Aufgaben, neue Kollegen: Am 1. Dezember durften wir Dominik Merseburg (29) als neuen Leiter der Buchhaltung begrüßen. Merseburg ist ein gebürtiger Neuleininger, gelernter Steuerfachangestellter, zuletzt war er in einem Steuerbüro in Frankenthal tätig. Seine Vereine: RV Falke Donnersberg Göllheim, RC Silber-Pils 03 e.V. Bellheim, TSV Neuleiningen. Sein Sport: Radsport, seit 14 Jahren im Elitebereich, 2016-2017 auch professionell beim Kontinentalteam Bike-Aid. Seine Hobbys: Langlauf, Ski, Skitouren, Wandern, Fitness, Tennis, Politik, Freunde.

Lieber Dominik, zu deinem Start im Sportbund-Team wünschen wir dir herzlich alles Gute, wir freuen uns auf die Zusammenarbeit.

Kontakt: Dominik Merseburg, Telefon 06131-2814229, Mail: d.merseburg@sportbund-rheinhessen.de


Geschäftsführer Joachim Friedsam geht nach 34 Jahren

Die hauptamtliche Spitze des Sportbundes Rheinhessen geht: Joachim Friedsam, seit 2001 der Geschäftsführer des rheinhessischen Dachverbandes, geht am heutigen 1. Dezember in Rente. Damit endet eine Ära bei dem rund 900-Vereine starken Verband. Sein Nachfolger steht bereits fest: Sein bisheriger Stellvertreter Thorsten Richter übernimmt die Leitung von ihm. Dessen Abteilungsleitung für die Ressorts Kommunikation und Vereinsentwicklung wird Lena Hornberger betreuen, bisher Abteilungsleitung Sportjugend. mehr…


Corona und das Deutsche Sportabzeichen

Durch den erneuten Teil-Lockdown seit dem 2. November, von dem auch die Schwimmbäder betroffen sind, haben wir uns in Absprache mit dem DSV zu folgender Maßnahme entschlossen:
Um den Nachweis der Schwimmfertigkeit oder auch die Schwimmdisziplin in den Gruppen Ausdauer und Schnelligkeit zu erfüllen, erhalten alle die Möglichkeit, dies bis zum 30. Juni 2021 nachzuholen und auf der Prüfkarte für 2020 einzutragen. Diese kann dann bei den zuständigen LSB/KSB/SSB etc. eingereicht werden und es erfolgt die Beurkundung für 2020.
Hiermit wollen wir allen Absolventen, die bis jetzt schon Leistungen für 2020 erbracht haben und denen nur noch Leistungen im Schwimmen fehlen, das Ablegen auch im Jahr 2020 ermöglichen.
Sportabzeichen-Seite des Sportbundes Rheinhessen


09-11-2020-Neue Vorsitzende der Sportjugend Rheinhessen-Franziska Moritz

Sportjugend-Nachwuchs hat gewählt – Franziska Moritz ist Vorsitzende

Eine Woche nach der langwierigen US-Wahl zeigte die Sportjugend Rheinhessen, dass es auch schnell zu Ergebnissen kommen kann. Nach rund 90 Minuten stand in der zum ersten Mal als Online-Version ausgetragenen Vollversammlung der Sportjugend fest: Franziska Moritz ist neue Vorsitzende, Dominic Clos ihr Stellvertreter. Tobias Weyrich sowie Marius Pitsch komplettieren den Vorstand als neue Mitglieder. Tobias Mast, Andreas Schmitz und Nadine Nagel verbleiben in ihrem Amt. „Wir haben eine tolle Mannschaft in der Sportjugend zusammen und freuen uns auf die neuen Gesichter in unserem ehrenamtlichen Umfeld“, sagte Sportbund-Präsident Klaus Kuhn anschließend.

Neben „neu“ hätte Kuhn auch noch „jung“ dazulegen können. 21, 22, 23 und 30 – das sind nicht die Lottozahlen, sondern das Alter der neuen Vorstände. „Es ist immer ein Ziel in der Jugendarbeit, junge Menschen dafür begeistern und ihnen die Chance geben, sich ehrenamtlich auszuprobieren und für weitere Aufgaben zu entwickeln“, erläuterte die neue Vorsitzende. „Franzi“ Moritz zählt mit ihren 30 Lenzen zwar zu den älteren in diesem Sportjugend-Vorstand, im organisierten Sport ganz bestimmt aber nicht.

09-11-2020-Neue Vorsitzende der Sportjugend Rheinhessen-Franziska Moritz

Das weiß sie selbst am besten: „2018 wurde ich zur stellvertretenden Sportkreisvorsitzenden gewählt und war definitiv nicht die Älteste, aber die einzige Frau“, sagt sie augenzwinkernd. Die Gymnasiallehrerin bringt alles mit, was eine Vorsitzende braucht.

Langjährige Erfahrung als Übungsleiterin in einem Verein. Beim TuS Trechtingshausen startete sie ihre ehrenamtliche Tätigkeit. Dort rückte sie 2012 auch in den Vorstand auf, ehe sie 2018 beim Sportbund Rheinhessen im Kreis Mainz-Bingen den Stellvertretenden Kreisvorsitz übernahm. Sie bringt also viel Erfahrung für ihre Führungsaufgabe mit.

2020_neuer Vorstand-Sportjugend Rheinhessen

Seit 09.11.2020: Der neue Vorstand der Sportjugend Rheinhessen

Davon werden ihre Mitstreiter profitieren. Die beiden Sportstudenten Dominic Clos (Mitglied beim TV Hechtsheim) und Tobias Weyrich (DJK SF Budenheim), als auch der Bioinformatiker Marius Pitsch (DJK GW Bingen-Büdesheim) steigen erstmalig in ein Vorstandsamt eines Dachverbandes ein. Alle vier vereint der Wille, die Jugendarbeit im Sport voranzubringen und spannende Projekte anzugehen. „Wir wollen wirken und nicht warten“, beschreibt Moritz treffend. Dafür stehen ihnen auch noch Tobias Mast, Andreas Schmitz und Nadine Nagel zur Seite, die aus dem „alten“ Vorstandsteam verblieben sind. Sie werden – gemeinsam mit dem Geschäftsstellen-Team um Abteilungsleiterin Lena Hornberger – dafür sorgen, dass es Freizeiten, Bezuschussungen und Ausbildungen und vieles mehr geben wird.

Der Katalog der Aufgaben ist lang. Momentan nur ein wenig ausgebremst durch die Pandemie. „Das gibt uns Zeit, uns zu finden und Ideen auszuarbeiten“, zieht Hornberger das Positive aus der Krise. Mit den fertigen Konzepten in den Taschen soll es dann schnell gehen nach dem Corona-Stopp. Zwischenzeitlich sorgen Web-Seminare für Abwechslung bei den Sportlern. Hier tat sich die Sportjugend bereits im März besonders hervor. „Junge Menschen denken sehr digital, entsprechende Angebote brauchen wir dann auch“, berichtet Moritz. Der neue Vorstand möchte direkt loslegen – und darf es auch, denn die Wahl ist gültig und muss nicht erst langwierig ausgezählt werden.


Sportplakette des Landes Rheinland-Pfalz an Nicole Muth

Mit der höchsten Würdigung des Landes, die im Bereich des Sports verliehen wird, zeichnete Ministerpräsidentin Malu Dreyer drei ehrenamtlich Aktive sowie vier Sportlerinnen und Sportler aus. „Mit der Sportplakette wollen wir Menschen danken, die sich um den Sport, um unser Land und damit um die Menschen verdient gemacht haben. Wir erkennen damit die große Arbeit an, die sie leisten“, so Ministerpräsidentin Malu Dreyer.

Die diesjährigen Preisträger der Sportplakette aus dem Bereich der ehrenamtlich Tätigen sind: Helmut Joachim, Vorstandsmitglied des Kneipp-Bundes Rheinland-Pfalz, Nicole Muth,  Vizepräsidentin des Sportbundes Rheinhessen und Günter Wagner, Sportkreisvorsitzender Kreis Bernkastel-Wittlich. Aus dem Bereich der Sportlerinnen und Sportler werden Dominik Seitz,  Dritter  der Europameisterschaften im Para-Sitzvolleyball, Francis Tonleu, Dritter der Europameisterschaften im Para-Sitzvolleyball sowie Tobias Bludau und Michelle Uhl, Vizeweltmeister im Rock’n Roll, geehrt.

Sportplakette des Landes Rheinland-Pfalz 27.10.2020 Foto: ©Stefan F. Sämmer, www.saemmer.eu, +49 163 7343300

Die Trägerinnen und Träger der Sportplakette haben Herausragendes für den Sport im Land erreicht und geben der rheinland-pfälzischen Sportfamilie mit ihren Leistungen und ihrem Engagement auch weit über die Landesgrenzen hinaus ein Gesicht. Hierfür gebührt ihnen unser Dank und unsere Anerkennung“, betonte Staatssekretär Randolf Stich.

Die Ministerpräsidentin wies darauf hin, dass die Pandemiesituation Vereine – und insbesondere den Sportbereich – in diesem Jahr auch finanziell vor große Herausforderungen stelle. „Der Landesregierung ist es wichtig, die bestmöglichen Rahmenbedingungen für den Sport und die Sporttreibenden zu schaffen. Damit die Strukturen unserer gemeinnützigen Organisationen nicht wegbrechen, haben wir bereits im Mai ein eigenes Hilfspaket für Vereine geschnürt, die durch die Corona-Pandemie in Existenznot geraten sind. Das war mir ein Herzensanliegen, denn Vereine sind eine tragende Säule unserer Gesellschaft“, sagte Ministerpräsidentin Malu Dreyer.

Sportplakette des Landes Rheinland-Pfalz 27.10.2020 Foto: ©Stefan F. Sämmer, www.saemmer.eu, +49 163 7343300

Die Ministerpräsidentin beglückwünschte die neuen Trägerinnen und Träger der Sportplakette und dankte dem Landesportbund für die Unterstützung und Vorschläge: „Ich gratuliere Ihnen herzlich zu dieser verdienten Auszeichnung und hoffe, dass diese für Sie auch Motivation ist, sich weiter mit viel Elan im Sport und damit für die Menschen und unser Land zu engagieren.“


INpulsprämie setzt Impuls für Inklusion im Sport

Mit der neuen INpulsprämie zur Förderung inklusiver Projekte will die rheinland-pfälzische Steuerungsgruppe Inklusion im Sport einen Impuls für Inklusion setzen. „Vereine erhalten die Möglichkeit, einen Antrag zu stellen, um in den Inklusionsprozess zu starten“, erläutert Silvia Maria Wenzel von der Koordinierungsstelle Inklusion des Landessportbundes. „Sie können dabei 500 Euro beantragen.“ Neu ist, dass sich ab sofort auch Fachverbände bewerben können – sie erhalten sogar 1.000 Euro als Startkapital.

Ziel ist es, dass jeder Verein oder Fachverband, der die INpulsprämie erfolgreich beantragt hat, sich künftig auf der inklusiven Landkarte von RLP wiederfindet. Hintergrund: Auch elf Jahre nach der Verabschiedung der UN-Behindertenrechtskonvention sind die Sportangebote noch nicht flächendeckend und wohnortnah für jeden erreichbar. Die neue Prämie soll dazu beitragen, die selbstbestimmte und gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit und ohne Behinderung im und durch Sport zu ermöglichen. Alle Menschen in RLP sollen nach ihren individuellen Wünschen und Voraussetzungen Bewegungs-, Spiel- und Sportangebote wählen können. „Mit der INpulsprämie möchten wir alle Vereine und Verbände motivieren, gemeinsam mit uns zur Inklusion im Sport durchzustarten“, macht Silvia Maria Wenzel deutlich.

Alle weiteren Informationen und das Antragsformular finden Sie hier…


Neue Sport-Inklusionslotsenbroschüre des LSB

In Rheinland-Pfalz sind die Sport- und Bewegungsangebote noch nicht für alle Menschen mit Behinderung flächendeckend und wohnortnah erreichbar. Deshalb hat der Landessportbund  Rheinland-Pfalz gemeinsam mit der Steuerungsgruppe Inklusion – bestehend aus dem Behinderten- und Rehabilitationssportverband, Special Olympics und dem Gehörlosen-Sportverband – das  sogenannte Sport- Inklusionslotsenprojekt ins Leben gerufen. Es verfolgt das Ziel, dass alle Menschen selbstbestimmt und ohne Barrieren ihre gewünschte Sportart in den rheinland-pfälzischen  Sportvereinen ausüben und sich möglichst gleichberechtigt im organisierten Sport einbringen können.

Dafür wurden 14 Sport-Inklusionslots*innen in sieben rheinlandpfälzischen Regionen eingesetzt. Sie sind Ansprechpartner*innen für Menschen mit und ohne Behinderungen, für Vereine und- Verbände oder für Institutionen der Behinderten- und Sozialhilfe. Mit Unterstützung der Sport-Inklusionslots*innen sollen inklusive Sportstrukturen geschaffen, barrierefreie Zugänge gebaut und die Sportlandschaft inklusiver gestaltet werden.

Die Broschüre finden Sie hier…


BfD bei der Sportjugend und beim Sportbund Rheinhessen

Seit 01. September sind zwei neue talentierte Jugendliche am Start, die in der Geschäftsstelle aktiv mitgestalten werden. Bei der Sportjugend Rheinhessen Anne Graumann, 19 Jahre und in der Geschäftsstelle des Sportbundes André Dörflinger, 21 Jahre. Die Praxis erproben und viel lernen steht auf ihrer To do-Liste, deshalb werden unsere Vereine in der einen oder anderen Form mit ihnen in Berührung kommen. Wir stellen Euch die beiden Newcomers vor. mehr…


Sportabzeichenprüfer-Ehrung 2020

Zusammen prüfen sie schon 105 Jahre – Hinkel ist 55, Weigand 50 Jahre „unterwegs“. Es gibt Momente im Leben, da wird einem klar, was für eine Wegstrecke man bereits zurückgelegt hat. Ein bisschen Wehmut schwingt meist mit, viel Nostalgie, aber auch und vor allem Verwunderung, wie schnell die Zeit vergangen ist. An diesem Punkt werden viele der Jubilare sein, wenn sie die Nachricht empfangen, wie lange sie bereits in Diensten – in diesem Fall – des Sportabzeichens stehen. Sie alle sind mindestens seit einem Vierteljahrhundert als Prüfer für den Sportorden unterwegs. Woche für Woche, an heißen wie an kalten, manchmal nassen Tagen. Sie sind unersetzlich für jeden Verein und leider auch, nicht immer ausreichend viele im Gesamtblick. Die Sportabzeichenprüfer. Jedes Kind freut sich, wenn der Prüfer sagt, „du hast bestanden und bekommst bald Dein Abzeichen“. Ihre Leistung – unbezahlbar.

23 Sportabzeichenprüfer freuen sich 2020, in diesem besonderen Jahr, über eine außergewöhnliche Auszeichnung. Zwei davon stechen sogar noch deutlich heraus. Manfred Hinkel, Sportabzeichenabsolvent in einer Zeit von unter 10 Minuten und Ehrenmitglied im Präsidium des Sportbundes Rheinhessen, nimmt seit stolzen 55 Jahren den Sportorden ab. 1965 startete er damit. Sport und dessen Entwicklung ist seine große Leidenschaft, dokumentiert unter anderem durch seine Mitarbeit im Lehrstab des Deutschen Handballbundes.

Manfred Hinkel, seit 55 Jahren Sportabzeichenprüfer Foto: Sportbund Rheinhessen

Klaus Weigand erledigt diese Herzensaufgabe seit einem halben Jahrhundert – 50 Jahre prüft er schon. 1960 „kontaktierte“ ihn das Sportabzeichen. Damals noch Tänzer wurde er von seinem Freundeskreis mitgezogen. Nach kurzer Pause „musste“ er durch die Bundeswehr, danach als Lehrer, um Vorbild für seine Schüler zu sein. Mittlerweile ist er 55-facher Besitzer des Sportabzeichens, Sportabzeichenbeauftragter der Stadt Worms und Sportbegeisterter. Von „muss“ keine Spur mehr. Im Gegenteil: Sein Credo: „Sport als Gesundheitsprinzip, das durchzieht mein Leben“, betonte er in einem Zeitungsartikel. Ähnlich wie bei seinem „Mit-Fünfziger“ Hinkel ist der organisierte Sport ein wichtiger Teil des Alltages. Das Sportabzeichen hilft ihm Jahr für Jahr dabei, seine Fitness zu überprüfen und sich zu motivieren, weiter in Bewegung zu bleiben. Die Beiden sind echte Vorbilder!

Klaus Weigand, seit 50 Jahren Sportabzeichenprüfer Foto: Seydel


Regionale Zusammenarbeit im Sport weiter gestärkt

Bereits seit über 15 Jahren bündelt der Verein Sportregion Rhein-Neckar die Kräfte von Sportvereinen und -verbänden, Kommunen, Wirtschaft und Wissenschaft in einem länderübergreifenden Netzwerk. Seit seiner Gründung im Jahr 2004 hat sich das regionale Netzwerk des Vereins weiter vergrößert und so eine noch engere Kooperation ermöglicht. Durch diese regionale Zusammenarbeit sind zahlreiche gemeinsame länderübergreifende Veranstaltungen und Projekte im Breiten- und Spitzensport entstanden. Um unter anderem auf diese zurückzublicken, hätten sich die Vertreter der rund 200 Mitgliedsorganisationen des gemeinnützigen Vereins Mitte März im Clubhaus der TSG Hoffenheim zur alljährlichen Mitgliederversammlung getroffen. Wie so viele Veranstaltungen in diesem Jahr musste diese allerdings aufgrund der Corona-Krise abgesagt werden.

Sportbund-Rheinhessen-Präsident Klaus Kuhn: „Wir gratulieren allen Gewählten und wünschen weiterhin ein so gutes Händchen für die vielen Vereine in der Großregion.“ Der Sportbund Rheinhessen ist Mitglied in der Sportregion und dort im Beirat für Vereine und Verbände aktiv. Der Beirat vertritt die Interessen von rund 2700 Vereinen.

In regionalen Lösungen denken

Durch die Corona-Pandemie mussten andere – meist digitale – Wege gefunden werden, um den Austausch im Netzwerk der Sportregion Rhein-Neckar fortzuführen. Wirth betont den hohen Stellenwert des Austauschs in der jetzigen Zeit: „Die Krise hat uns gelehrt, dass wir stärker sind, wenn wir gemeinsam agieren. Ich wünsche mir in den Sportorganisationen, Kommunen und Unternehmen noch mehr Mut, über den eigenen Tellerrand hinaus zu blicken und in großen, regionalen Lösungen zu denken“. Im Zeichen dessen fand am 17. Juni für die Mitglieder der Sportregion Rhein-Neckar ein virtueller Austausch mit dem Vorstand des gemeinnützigen Vereins statt. Dabei ging es um die aktuelle Lage des Sports in der Metropolregion Rhein-Neckar, der durch die Corona-Pandemie stark in Mitleidenschaft gezogen wurde. Fragen wie „Welche Probleme gibt es in den verschiedenen Bereichen?“ und „Wie könnte eine Rückkehr zum Regelbetrieb aussehen?“ standen im Mittelpunkt des Austauschs. Das Resümee zog Vorstandsvorsitzender Prof. Dr. Eckart Würzner entschlossen: „Wir müssen alle viel dafür tun, dass der Sport vom Stellenwert auf dem Niveau bleibt, auf dem er momentan ist. Das zeigt sich derzeit beispielsweise beim Schulsport, der als letztes hochgefahren wird. Darum ist es so wichtig, dass wir uns in der Region mit dieser gemeinsamen Aufgabe zusammenschließen“.

Sportliche Vielfalt innerhalb der Region sichtbarer machen

Eine in Auftrag gegebene Themenanalyse bestätigt die ausgeprägte sportliche Vielfalt in der Region, die durch Profivereine im Fußball, Handball und Eishockey sowie den Motorsport dominiert wird. Das sieht der Verein als Anlass, weniger medienwirksamen Sportarten künftig eine Plattform zu bieten, um ihnen mehr Sichtbarkeit und Reichweite zu verleihen. Geplant ist der Aufbau eines Netzwerks aus Medienexperten und die Umsetzung eines Video-Portals, das hintergründig über die Vielfalt des Sports in der Region berichtet. Außerdem hat der Verein in einem Brief an den Südwestrundfunk appelliert, diesen Sportarten auch in seiner Berichterstattung mehr Gehör zu verschaffen. Denn seit Beginn der Corona-Pandemie kämpfen insbesondere die Sportarten um einen Ausweg aus der finanziellen Not, die auf Zuschauer und Sponsoren in den Hallen sowie auf Ticketeinnahmen angewiesen sind und deren Einnahmen aus TV-Übertragungsrechten nicht den Großteil ihres Etats ausmachen.

Hochkarätiger Vereinsvorstand gewählt

Auf Grundlage der Gesetzesänderung rund um die Corona-Krise entschloss der Vorstand, die nötigen Beschlüsse der Mitgliederversammlung erstmals im Umlaufverfahren zu fassen. Prof. Würzner wurde als Vorsitzender bestätigt. Wiedergewählt wurden auch seine vier Stellvertreter*innen: Elke Rottmüller (Präsidentin Sportbund Pfalz), Gregor Greinert (CEO Alugha GmbH), Prof. Dr. Henning Plessner (Institut für Sport und Sportwissenschaft der Universität Heidelberg), Lothar Quast (Sportdezernent Stadt Mannheim) sowie Schatzmeister Gerhard Schäfer (Vorsitzender Sportkreis Heidelberg). Als neue Vorstandsmitglieder begrüßt die Sportregion Rhein-Neckar Nicole Huber (Beiratsvorsitzende Rhein-Neckar-Fernsehen und TV-Produktion GmbH), Stefanie Seiler (Oberbürgermeisterin Speyer), Dr. Dominik Risser (Head of Group Communications Südzucker AG), Lars Lamadé (Head of Sponsorships Europa & Asien und Mitglied des Aufsichtsrats SAP SE) und Ulrich Bäuerlein (Verwaltungs- und Schuldezernent Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis).

Der Verein Sportregion Rhein-Neckar im Überblick

Die Metropolregion Rhein-Neckar besteht aus vielen sportlich-engagierten Vereinen, Unternehmen, Kommunen und einer sportbegeisterten Bevölkerung. Der gemeinnützige Verein Sportregion Rhein-Neckar nutzt diese vorhandenen Potentiale und bildet ein länderübergreifendes Netzwerk für die Akteure des Sports in der Rhein-Neckar-Region. Seit der Gründung im Jahr 2004 gilt der Anspruch des Vereins, Rhein-Neckar als Region mit hoher Lebensqualität besser zu positionieren, die regionale Identität nachhaltig zu stärken und die Zusammenarbeit im Sport zukunftsorientiert weiterzuentwickeln. Um dem gerecht zu werden, ermöglicht die Sportregion Rhein-Neckar e. V. ihren knapp 200 Mitgliedern aus den Bereichen Breiten- und Spitzensport, Wirtschaft, Wissenschaft und Kommunen einen branchen- und sportartenübergreifenden Austausch. Nach dem Motto „Gemeinsam die Region bewegen“ organisiert der Verein mit seinen vier Beiräten regelmäßige Netzwerktreffen, bei denen aktuelle Themen, Ideen und Probleme besprochen und gemeinsame Projekte initiiert werden. Den 24-köpfigen Vereinsvorstand führt Prof. Dr. Eckart Würzner, Oberbürgermeister der Stadt Heidelberg, mit seinen Stellvertretern Elke Rottmüller (Präsidentin Sport-bund Pfalz e.V.), Gregor Greinert (CEO alugha.com), Lothar Quast (Sportdezernent Stadt Mannheim) und Prof. Dr. Henning Plessner (Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg, Institut für Sport und Sportwissenschaft). Die Geschäfte werden von Stephanie Wirth geführt.


Sportabzeichen 2020 – geehrt trotz Krise

Das Deutsche Sportabzeichen hat in den vergangenen mehr als hundert Jahren schon viel mitgemacht. Eine ähnliche Krise wie die Corona-Pandemie dürfte dennoch kaum vorgekommen sein. Besondere Situationen erfordern aber außergewöhnliche Lösungen – das ist in diesem Falle nicht anders. Eine Feierstunde wie gewohnt ist aus verständlichen Gründen nicht darstellbar. Die fleißigen Sportabzeichen-Sportler sollen aber dennoch ihre Anerkennung, Urkunden und Nadeln bekommen.

Kurzum hat sich Till Pleuger, Vizepräsident des Sportbundes Rheinhessen im Ressort Breiten- und Freizeitsport, entschieden, per Veröffentlichung in SportInForm und in der Presse die erfolgreichen Absolventen zu ehren.

Die Bestenlisten für das Jahr 2019 zeigen die

Fünf Sportler stechen in letzterer Kategorie ganz besonders hervor: Getrude Reismann (TSG Heidesheim) und Hermann Zechner (Mainzer Turnverein 1817) freuten sich über ihre 40. Nadel. Heinz Kuhn (MTV 1817) und Heinz Reiß (LAV Gau-Algesheim) erreichten zum 45. Mal die Voraussetzungen für eine Verleihung. Unangefochten an der Spitze ist für das Jahr 2019 Jürgen Alleborn vom Schwimmverein Freibad Gimbsheim – zum 50 (!) Mal erreichte er die Normen für den Sportorden. „Wir hoffen natürlich, dass solche Vorbilder helfen, Menschen für das Sportabzeichen zu motivieren“, betont Pleuger. Besonders nach der langen Zeit mit Einschränkungen durch die aktuelle Krise wünscht sich der Vizepräsident, dass die Menschen wieder den Weg zum Sportabzeichen finden. „Überall spürt man den Willen, sich zu bewegen. Mit dem Sportabzeichen kann man das auf jedem sportlichen Niveau wunderbar tun.“

Statistik: Leichter Rückgang 2019

Im Jahr 2019 verlieh der Sportbund Rheinhessen 5913-mal das Deutsche Sportabzeichen an die erfolgreichen Erwerberinnen und Erwerber, davon 4789 an Kinder/ Jugendliche und 1124 an Erwachsene. Die Sportabzeichen-Statistik in der Region weist leider einen leichten Rückgang der Verleihungen auf, 447 weniger im Vergleich zum Vorjahr. Den Rückgang verzeichnen im Allgemeinen alle Ausrichter von Bundeswehr, Polizei, Feuerwehr, Vereine bis zu den Schulen – von einigen Ausnahmen bei den Schulen und Vereinen abgesehen. Seit dem Jahr 2014 pegelt sich nun die Zahl bei etwa 6000 Verleihungen ein.


In der nächsten Mitgliederversammlung die Mindestmitgliedsbeiträge anpassen!

Grundsätzlich kann jeder Mitgliedsverein des Sportbundes Rheinhessen die Höhe seiner Mitgliedsbeiträge frei festlegen. Die Mindestmitgliedsbeiträge spielen aber dann eine Rolle, wenn Mitgliedsvereine die vielfältigen Zuschussmöglichkeiten des Sportbundes Rheinhessen in Anspruch nehmen wollen. Hierbei handelt es sich nämlich größtenteils um öffentliche Mittel, die dem Sportbund nach dem Grundsatz der Hilfe zur Selbsthilfe zur Verfügung gestellt werden. Dabei wird vorausgesetzt, dass die Sportorganisationen sich bemühen, ihre Arbeit aus eigener Kraft zu finanzieren und nur dort die Hilfe der öffentlichen Hand in Anspruch nehmen, wo die eigenen Kräfte nicht ausreichen. Der wichtigste Indikator für dieses Bemühen um Selbsthilfe ist die Erhebung eines angemessenen Mitgliedsbeitrages. Welcher Beitrag in diesem Zusammenhang als angemessen zu betrachten ist, wird mit dem sogenannten Mindestmitgliedsbeitrag festgelegt.

Seit 1.1.2020 gelten diese Mindestmitgliedsbeiträge. Vereine sollten, falls dies in ihrer Satzung vorgesehen ist, in der nächsten Mitgliederversammlung über die rückwirkende Anhebung der Mitgliedsbeiträge abstimmen.

Erwachsene 6,00 Euro / Mitglied / Monat
Jugendliche 4,00 Euro /Mitglied / Monat

Sollte Ihr Verein Zuschüsse des Sportbundes Rheinhessen in Anspruch nehmen wollen, überprüfen Sie also bitte, ob Ihre Mitgliedsbeiträge das oben genannte Niveau erreichen. Wenn dies nicht der Fall ist, müsste in der nächsten Mitgliederversammlung ihres Vereins eine entsprechende Beitragsanpassung beschlossen werden.

Für weitere Fragen stehen wir telefonisch, per Fax oder E-Mail jederzeit gerne zu Ihrer Verfügung: Ilka Knobloch, Tel. 06131-2814-206, Fax: 06131-2814-222, Mail: i.knobloch@sportbund-rheinhessen.de

 


Transparenzregister: Wegfall der Gebührenpflicht

Frankfurt/Main. Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) warnt Sportvereine vor Abzocke. Ein Verein mit dem Namen „Organisation Transparenzregister e.V.“ schreibt derzeit bundesweit Sportvereine an und fordert sie auf, Angaben zur Eintragung in ein Register zu machen. Obwohl gemeinnützige Vereine seit Beginn 2020 von der Gebührenzahlung befreit werden können, verlangt diese Organisation für ihre Dienste einen Betrag in Höhe von 49 Euro.

„Wir warnen Vereine davor, auf dieses Schreiben zu reagieren und diese „Gebühr“ zu bezahlen“, so DOSB-Justiziar Hermann Latz. „Allein der Bundesanzeiger-Verlag ist für die Führung des Transparenzregisters zuständig; er warnt auf seiner Homepage www.transparenzregister.de selbst vor dem „kostenpflichtigen Eintragungsservice“.

Die Mail erzeugt den Eindruck hoher Dringlichkeit und suggeriert durch ihre Aufmachung, dass sie von einer staatlichen Einrichtung stammt. Der Verein steht indes in keiner Verbindung zum staatlichen Transparenzregister und ist auch nicht befugt, Bußgelder zu verhängen.