Corona: Mainz Alarmstufe Rot – Kreis Mainz-Bingen Alarmstufe Orange

Wenn der 7-Tage-Inzidenzwert von 50 Fällen pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohnern an mehr als 5 Tagen überschritten wird gilt die Alarmstufe Rot mit allen Vorgaben der Landesregierung. Dies gilt ab sofort für Mainz und betrifft auch die Geschäftsstelle des Sportbundes Rheinhessen in Mainz. Deshalb möchten wir unsere Vereine und Verbände bitten, die Geschäftsstelle NICHT zu besuchen. Alle Mitarbeiter*Innen sind über Mail erreichbar, machen Sie bitte Gebrauch von dieser Möglichkeit der Kontaktaufnahme.

Für den Sport in Mainz gilt ab sofort Folgendes:

Sport im Freien ist mit maximal 20 Personen in festen Kleingruppen erlaubt. Kontaktsport sowie Wettkampfsimulationen sind nicht zulässig, Zuschauer ebenfalls nicht (Ausnahmen gelten für den Profisport). Duschen und nicht räumlich getrennte Umkleiden dürfen nur von einer Person zeitgleich genutzt werden.

Sport im Innenbereich: Das gemeinsame sportliche Training ist in festen Kleingruppen von insgesamt bis zu 5 Personen auf Sportanlagen im Innenbereich zulässig. Der Wettkampfbetrieb bleibt weiterhin zulässig. Duschen und nicht räumlich getrennte Umkleiden dürfen nur von einer Person zeitgleich genutzt werden. Liegt keine feste Kleingruppe vor, so gilt das Abstandsgebot gem. § 1 Abs. 2 CoBeLVO. Beim Training mit mehr als 5 Personen muss die Personenbegrenzung (1 Person je 20 qm Fläche) eingehalten werden. Zuschauer sind nicht zugelassen.

Für Fitnessstudios gilt: Gruppenkurse mit maximal fünf Personen sind zugelassen bei getrennten Duschen und Umkleiden.

Tanzsport: Gruppenkurse maximal mit sechs Personen, getrennte Duschen und Umkleiden.

• Bei der Nutzung von Hallenbädern gilt die Personenbegrenzung mit der Maßgabe, dass die Zahl der zeitgleich anwesenden Personen auf eine Person pro 20 Quadratmeter Verkaufs- oder Besucherfläche begrenzt wird. Duschen und nicht räumlich getrennte Umkleiden dürfen nur von einer Person zeitgleich genutzt werden.

Wellnessangebote / Saunabetrieb: Die Anzahl der zeitgleich anwesenden Personen ist auf eine Person pro 20 Quadratmeter Verkaufs- oder Besucherfläche begrenzt.

​Quelle: https://merkurist.de/mainz/pandemie-gefahrenstufe-rot-das-sind-die-neuen-corona-regeln-in-mainz_Bmy

Hier die genauen Fallzahlen zum 13.10.2020

Den aktuellen Warn- und Aktionsplan finden Sie hier.


INpulsprämie setzt Impuls für Inklusion im Sport

Mit der neuen INpulsprämie zur Förderung inklusiver Projekte will die rheinland-pfälzische Steuerungsgruppe Inklusion im Sport einen Impuls für Inklusion setzen. „Vereine erhalten die Möglichkeit, einen Antrag zu stellen, um in den Inklusionsprozess zu starten“, erläutert Silvia Maria Wenzel von der Koordinierungsstelle Inklusion des Landessportbundes. „Sie können dabei 500 Euro beantragen.“ Neu ist, dass sich ab sofort auch Fachverbände bewerben können – sie erhalten sogar 1.000 Euro als Startkapital.

Ziel ist es, dass jeder Verein oder Fachverband, der die INpulsprämie erfolgreich beantragt hat, sich künftig auf der inklusiven Landkarte von RLP wiederfindet. Hintergrund: Auch elf Jahre nach der Verabschiedung der UN-Behindertenrechtskonvention sind die Sportangebote noch nicht flächendeckend und wohnortnah für jeden erreichbar. Die neue Prämie soll dazu beitragen, die selbstbestimmte und gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit und ohne Behinderung im und durch Sport zu ermöglichen. Alle Menschen in RLP sollen nach ihren individuellen Wünschen und Voraussetzungen Bewegungs-, Spiel- und Sportangebote wählen können. „Mit der INpulsprämie möchten wir alle Vereine und Verbände motivieren, gemeinsam mit uns zur Inklusion im Sport durchzustarten“, macht Silvia Maria Wenzel deutlich.

Alle weiteren Informationen und das Antragsformular finden Sie hier…


Online-Umfrage rund um „Corona & Sport“

Der Sportbund Rheinhessen möchte gemeinsam mit den drei weiteren Sportbünden im Land Auswirkungen der Pandemie erfassen und daraus Strategien ableiten. Wir hoffen auf rege Beteiligung der Sportvereine und Sportverbände. Viele rheinland-pfälzische Sportvereine und –verbände greifen derzeit nicht flächendeckend und umfangreich auf staatliche Unterstützungsprogramme zurück. Das jedoch kann, so die Überzeugung des Sportbundes Rheinhessen in Zusammenarbeit mit dem Landessportbund Rheinland-Pfalz (LSB) und den regionalen Sportbünde Pfalz und Rheinland, nicht als Beleg für fehlende Schäden herangezogen werden. Umso wichtiger ist es, die entstehenden und entstandenen Schäden im Sport konkret und transparent zu machen. In diesem Zusammenhang sind die Sportvereine und –verbände im Land angesprochen, sich an einer zweiten Online-Umfrage rund ums Thema „Corona & Sport“ zu beteiligen, die gemeinsam mit dem Trierer Institut für Sportstättenentwicklung (ISE) konzipiert wurde.

„Wir bitten Sie, an der Befragung teilzunehmen!“, so der Appell des Sportbundes Rheinhessen, des LSB und der Sportbünde Rheinland und Pfalz. Klaus Kuhn, Präsident des Sportbundes Rheinhessen, betont: „Mit fünf Minuten Ihrer Zeit helfen Sie uns, die Auswirkungen des Corona-Virus auf den rheinland-pfälzischen Sport besser zu verstehen.“

Ziel der Befragung ist es, die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf den rheinland-pfälzischen Sport zu erfassen und daraus Strategien abzuleiten, um die Zukunft der Vereine zu sichern. So wird unter anderem danach gefragt, in welchen Bereich die Vereine in Zukunft den größten Finanzbedarf sehen, an welchen Stellen durch die coronabedingte Auflösung von Rücklagen auf absehbare Zeit Geld fehlt oder auch ob sie langfristig – also mit Beginn des kommenden Jahres – finanzielle Schwierigkeiten auf sich zukommen sehen.

Fakt ist: Die Kontaktbeschränkungen haben massiven Einfluss auf den Trainings- und Wettkampfbetrieb in RLP. Ein Mitgliederschwund zeichnet sich ab. Sportstätten und Vereinsgaststätten wurden geschlossen. Damit verbunden sind Einnahmeausfälle der Vereine, die mitunter existenzbedrohend sind. In welcher Höhe, das sollen die Vereine in der Umfrage beziffern. „Viele Vereine haben sehr gut gewirtschaftet und überstehen die erste Zeit mit ihren Rücklagen. Das Geld fehlt aber auf Sicht, um eigene Anlagen oder auch den Spielbetrieb und vieles mehr am Laufen zu halten“, sagt Kuhn. „Besonders mit Blick auf die Sportstättensituation fehlen uns konkrete Zahlen. Aus dieser Umfrage erhoffen wir uns ganz konkrete Ansatzpunkte in diesen Bereichen, um gezielt in den Dialog mit Politik und öffentlicher Hand zu gehen und Förderprogramme zu entwerfen.“

Der von der Landesregierung aufgelegte Rettungsschirm für Vereine, der über die Sportbünde im Land abgewickelt wurde, legte den Fokus darauf, eine Insolvenz von Vereinen zu verhindern. Die neue Umfrage möchte weitergehende Schäden, verursacht durch die Corona-Pandemie, erfassen und so herausfinden, wo es zusätzlichen Unterstützungsbedarf gibt.

Hier der Link zum Fragebogen: https://www.soscisurvey.de/corona-rlp/


Neue Sport-Inklusionslotsenbroschüre des LSB

In Rheinland-Pfalz sind die Sport- und Bewegungsangebote noch nicht für alle Menschen mit Behinderung flächendeckend und wohnortnah erreichbar. Deshalb hat der Landessportbund  Rheinland-Pfalz gemeinsam mit der Steuerungsgruppe Inklusion – bestehend aus dem Behinderten- und Rehabilitationssportverband, Special Olympics und dem Gehörlosen-Sportverband – das  sogenannte Sport- Inklusionslotsenprojekt ins Leben gerufen. Es verfolgt das Ziel, dass alle Menschen selbstbestimmt und ohne Barrieren ihre gewünschte Sportart in den rheinland-pfälzischen  Sportvereinen ausüben und sich möglichst gleichberechtigt im organisierten Sport einbringen können.

Dafür wurden 14 Sport-Inklusionslots*innen in sieben rheinlandpfälzischen Regionen eingesetzt. Sie sind Ansprechpartner*innen für Menschen mit und ohne Behinderungen, für Vereine und- Verbände oder für Institutionen der Behinderten- und Sozialhilfe. Mit Unterstützung der Sport-Inklusionslots*innen sollen inklusive Sportstrukturen geschaffen, barrierefreie Zugänge gebaut und die Sportlandschaft inklusiver gestaltet werden.

Die Broschüre finden Sie hier…


BfD bei der Sportjugend und beim Sportbund Rheinhessen

Seit 01. September sind zwei neue talentierte Jugendliche am Start, die in der Geschäftsstelle aktiv mitgestalten werden. Bei der Sportjugend Rheinhessen Anne Graumann, 19 Jahre und in der Geschäftsstelle des Sportbundes André Dörflinger, 21 Jahre. Die Praxis erproben und viel lernen steht auf ihrer To do-Liste, deshalb werden unsere Vereine in der einen oder anderen Form mit ihnen in Berührung kommen. Wir stellen Euch die beiden Newcomers vor. mehr…


Sportabzeichenprüfer-Ehrung 2020

Zusammen prüfen sie schon 105 Jahre – Hinkel ist 55, Weigand 50 Jahre „unterwegs“. Es gibt Momente im Leben, da wird einem klar, was für eine Wegstrecke man bereits zurückgelegt hat. Ein bisschen Wehmut schwingt meist mit, viel Nostalgie, aber auch und vor allem Verwunderung, wie schnell die Zeit vergangen ist. An diesem Punkt werden viele der Jubilare sein, wenn sie die Nachricht empfangen, wie lange sie bereits in Diensten – in diesem Fall – des Sportabzeichens stehen. Sie alle sind mindestens seit einem Vierteljahrhundert als Prüfer für den Sportorden unterwegs. Woche für Woche, an heißen wie an kalten, manchmal nassen Tagen. Sie sind unersetzlich für jeden Verein und leider auch, nicht immer ausreichend viele im Gesamtblick. Die Sportabzeichenprüfer. Jedes Kind freut sich, wenn der Prüfer sagt, „du hast bestanden und bekommst bald Dein Abzeichen“. Ihre Leistung – unbezahlbar.

23 Sportabzeichenprüfer freuen sich 2020, in diesem besonderen Jahr, über eine außergewöhnliche Auszeichnung. Zwei davon stechen sogar noch deutlich heraus. Manfred Hinkel, Sportabzeichenabsolvent in einer Zeit von unter 10 Minuten und Ehrenmitglied im Präsidium des Sportbundes Rheinhessen, nimmt seit stolzen 55 Jahren den Sportorden ab. 1965 startete er damit. Sport und dessen Entwicklung ist seine große Leidenschaft, dokumentiert unter anderem durch seine Mitarbeit im Lehrstab des Deutschen Handballbundes.

Manfred Hinkel, seit 55 Jahren Sportabzeichenprüfer Foto: Sportbund Rheinhessen

Klaus Weigand erledigt diese Herzensaufgabe seit einem halben Jahrhundert – 50 Jahre prüft er schon. 1960 „kontaktierte“ ihn das Sportabzeichen. Damals noch Tänzer wurde er von seinem Freundeskreis mitgezogen. Nach kurzer Pause „musste“ er durch die Bundeswehr, danach als Lehrer, um Vorbild für seine Schüler zu sein. Mittlerweile ist er 55-facher Besitzer des Sportabzeichens, Sportabzeichenbeauftragter der Stadt Worms und Sportbegeisterter. Von „muss“ keine Spur mehr. Im Gegenteil: Sein Credo: „Sport als Gesundheitsprinzip, das durchzieht mein Leben“, betonte er in einem Zeitungsartikel. Ähnlich wie bei seinem „Mit-Fünfziger“ Hinkel ist der organisierte Sport ein wichtiger Teil des Alltages. Das Sportabzeichen hilft ihm Jahr für Jahr dabei, seine Fitness zu überprüfen und sich zu motivieren, weiter in Bewegung zu bleiben. Die Beiden sind echte Vorbilder!

Klaus Weigand, seit 50 Jahren Sportabzeichenprüfer Foto: Seydel


„Fit up“ nach „Lockdown“ mit dem Sportabzeichen-Wettbewerb für Unternehmen

Mit dem Sportabzeichen-Wettbewerb für Unternehmen liefern der Sportbund Rheinhessen und die Industrie- und Handelskammer für Rheinhessen einen guten Grund, mit Arbeitskollegen an die frische Luft zu gehen, gemeinsam Sport zu treiben und eine „fitte Firma“ zu werden. Teambuilding und betriebliches Gesundheitsmanagement lassen sich hier bestens unter einen Hut bringen. Damit aber noch nicht genug: Premium-Partner BKK24 unterstützt den Wettbewerb nicht nur ideell, der bundesweite Förderer gibt auch finanzielle Anreize für die Unternehmen. Wer an dem Wettbewerb teilnimmt, darf sich über bis zu fünf Euro pro absolviertem Sportabzeichen freuen. Ein netter Nebeneffekt der sich bestens zum anschließenden „Teambuilding“ nach dem Sport einsetzen lässt. Gemeinsam fit werden und gemeinsam Erfolge feiern –  was gibt es Schöneres.

„Der Sportabzeichenwettbewerb für Unternehmen hat in diesem Jahr wahrscheinlich noch größere Berechtigung als in den Jahren zuvor,“ betont Klaus Kuhn, Präsident des Sportbundes Rheinhessen mit Blick auf die Corona-Krise mit erzwungenen Bewegungsmangel über Monate. „Die Menschen wollen wieder Gesellschaft erleben, Sport machen und sich bewegen. Jeder Arbeitgeber, der das unterstützt und fördert, wird positive Resonanz darauf erleben und seine Mitarbeiter damit motivieren“, ist sich Kuhn sicher.

Neben der Teamurkunde, die sich hervorragend zur Werbung für das Unternehmen eignet, werden die Teilnehmer für ihre Erfolge geehrt. Es werden Sonderpreise in verschiedenen Kategorien vergeben, u. a. an das Unternehmen mit der höchsten Punktzahl, an das Unternehmen mit den meisten Erwerbern und an das Unternehmen mit der höchsten Steigerung gegenüber dem Vorjahr.

Die Team-Urkunde in Bronze gibt es bei 10 Punkten (10 Prozent der angemeldeten Gruppe erwerben das Sportabzeichen), bei 20 Punkten (20 Prozent) winkt Silber, bei 30 Punkten Gold. Jeder Teilnehmer erhält eine Urkunde und natürlich die beliebte Nadel.

Darüber hinaus winken vom bundesweiten Förderer, der BKK24, zusätzliche Geldpreise in einem Gesamtwert von 50 000 Euro. Pro Sportabzeichen spendiert die BKK24 fünf Euro. „Es lohnt sich also sogar finanziell“, so Kuhn und lobt: „Unser Partner füllt die Kasse für den Betriebssport, wenn sie fleißig Sportabzeichen ablegen. Wir freuen uns sehr, dass die BKK24 diesen wichtigen gesellschaftlichen Beitrag für die Berufsgruppe der Arbeitstätigen leistet.“

Ihre Ansprechpartnerin: Heike Franke, Tel. 06131-2814 202,
E-Mail h.franke@sportbund-rheinhessen.de, Fax 06131-2814 222

Weitere Informationen unter: https://sportbund-rheinhessen.de/sportabzeichen-wettbewerbunternehmer/


Regionale Zusammenarbeit im Sport weiter gestärkt

Bereits seit über 15 Jahren bündelt der Verein Sportregion Rhein-Neckar die Kräfte von Sportvereinen und -verbänden, Kommunen, Wirtschaft und Wissenschaft in einem länderübergreifenden Netzwerk. Seit seiner Gründung im Jahr 2004 hat sich das regionale Netzwerk des Vereins weiter vergrößert und so eine noch engere Kooperation ermöglicht. Durch diese regionale Zusammenarbeit sind zahlreiche gemeinsame länderübergreifende Veranstaltungen und Projekte im Breiten- und Spitzensport entstanden. Um unter anderem auf diese zurückzublicken, hätten sich die Vertreter der rund 200 Mitgliedsorganisationen des gemeinnützigen Vereins Mitte März im Clubhaus der TSG Hoffenheim zur alljährlichen Mitgliederversammlung getroffen. Wie so viele Veranstaltungen in diesem Jahr musste diese allerdings aufgrund der Corona-Krise abgesagt werden.

Sportbund-Rheinhessen-Präsident Klaus Kuhn: „Wir gratulieren allen Gewählten und wünschen weiterhin ein so gutes Händchen für die vielen Vereine in der Großregion.“ Der Sportbund Rheinhessen ist Mitglied in der Sportregion und dort im Beirat für Vereine und Verbände aktiv. Der Beirat vertritt die Interessen von rund 2700 Vereinen.

In regionalen Lösungen denken

Durch die Corona-Pandemie mussten andere – meist digitale – Wege gefunden werden, um den Austausch im Netzwerk der Sportregion Rhein-Neckar fortzuführen. Wirth betont den hohen Stellenwert des Austauschs in der jetzigen Zeit: „Die Krise hat uns gelehrt, dass wir stärker sind, wenn wir gemeinsam agieren. Ich wünsche mir in den Sportorganisationen, Kommunen und Unternehmen noch mehr Mut, über den eigenen Tellerrand hinaus zu blicken und in großen, regionalen Lösungen zu denken“. Im Zeichen dessen fand am 17. Juni für die Mitglieder der Sportregion Rhein-Neckar ein virtueller Austausch mit dem Vorstand des gemeinnützigen Vereins statt. Dabei ging es um die aktuelle Lage des Sports in der Metropolregion Rhein-Neckar, der durch die Corona-Pandemie stark in Mitleidenschaft gezogen wurde. Fragen wie „Welche Probleme gibt es in den verschiedenen Bereichen?“ und „Wie könnte eine Rückkehr zum Regelbetrieb aussehen?“ standen im Mittelpunkt des Austauschs. Das Resümee zog Vorstandsvorsitzender Prof. Dr. Eckart Würzner entschlossen: „Wir müssen alle viel dafür tun, dass der Sport vom Stellenwert auf dem Niveau bleibt, auf dem er momentan ist. Das zeigt sich derzeit beispielsweise beim Schulsport, der als letztes hochgefahren wird. Darum ist es so wichtig, dass wir uns in der Region mit dieser gemeinsamen Aufgabe zusammenschließen“.

Sportliche Vielfalt innerhalb der Region sichtbarer machen

Eine in Auftrag gegebene Themenanalyse bestätigt die ausgeprägte sportliche Vielfalt in der Region, die durch Profivereine im Fußball, Handball und Eishockey sowie den Motorsport dominiert wird. Das sieht der Verein als Anlass, weniger medienwirksamen Sportarten künftig eine Plattform zu bieten, um ihnen mehr Sichtbarkeit und Reichweite zu verleihen. Geplant ist der Aufbau eines Netzwerks aus Medienexperten und die Umsetzung eines Video-Portals, das hintergründig über die Vielfalt des Sports in der Region berichtet. Außerdem hat der Verein in einem Brief an den Südwestrundfunk appelliert, diesen Sportarten auch in seiner Berichterstattung mehr Gehör zu verschaffen. Denn seit Beginn der Corona-Pandemie kämpfen insbesondere die Sportarten um einen Ausweg aus der finanziellen Not, die auf Zuschauer und Sponsoren in den Hallen sowie auf Ticketeinnahmen angewiesen sind und deren Einnahmen aus TV-Übertragungsrechten nicht den Großteil ihres Etats ausmachen.

Hochkarätiger Vereinsvorstand gewählt

Auf Grundlage der Gesetzesänderung rund um die Corona-Krise entschloss der Vorstand, die nötigen Beschlüsse der Mitgliederversammlung erstmals im Umlaufverfahren zu fassen. Prof. Würzner wurde als Vorsitzender bestätigt. Wiedergewählt wurden auch seine vier Stellvertreter*innen: Elke Rottmüller (Präsidentin Sportbund Pfalz), Gregor Greinert (CEO Alugha GmbH), Prof. Dr. Henning Plessner (Institut für Sport und Sportwissenschaft der Universität Heidelberg), Lothar Quast (Sportdezernent Stadt Mannheim) sowie Schatzmeister Gerhard Schäfer (Vorsitzender Sportkreis Heidelberg). Als neue Vorstandsmitglieder begrüßt die Sportregion Rhein-Neckar Nicole Huber (Beiratsvorsitzende Rhein-Neckar-Fernsehen und TV-Produktion GmbH), Stefanie Seiler (Oberbürgermeisterin Speyer), Dr. Dominik Risser (Head of Group Communications Südzucker AG), Lars Lamadé (Head of Sponsorships Europa & Asien und Mitglied des Aufsichtsrats SAP SE) und Ulrich Bäuerlein (Verwaltungs- und Schuldezernent Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis).

Der Verein Sportregion Rhein-Neckar im Überblick

Die Metropolregion Rhein-Neckar besteht aus vielen sportlich-engagierten Vereinen, Unternehmen, Kommunen und einer sportbegeisterten Bevölkerung. Der gemeinnützige Verein Sportregion Rhein-Neckar nutzt diese vorhandenen Potentiale und bildet ein länderübergreifendes Netzwerk für die Akteure des Sports in der Rhein-Neckar-Region. Seit der Gründung im Jahr 2004 gilt der Anspruch des Vereins, Rhein-Neckar als Region mit hoher Lebensqualität besser zu positionieren, die regionale Identität nachhaltig zu stärken und die Zusammenarbeit im Sport zukunftsorientiert weiterzuentwickeln. Um dem gerecht zu werden, ermöglicht die Sportregion Rhein-Neckar e. V. ihren knapp 200 Mitgliedern aus den Bereichen Breiten- und Spitzensport, Wirtschaft, Wissenschaft und Kommunen einen branchen- und sportartenübergreifenden Austausch. Nach dem Motto „Gemeinsam die Region bewegen“ organisiert der Verein mit seinen vier Beiräten regelmäßige Netzwerktreffen, bei denen aktuelle Themen, Ideen und Probleme besprochen und gemeinsame Projekte initiiert werden. Den 24-köpfigen Vereinsvorstand führt Prof. Dr. Eckart Würzner, Oberbürgermeister der Stadt Heidelberg, mit seinen Stellvertretern Elke Rottmüller (Präsidentin Sport-bund Pfalz e.V.), Gregor Greinert (CEO alugha.com), Lothar Quast (Sportdezernent Stadt Mannheim) und Prof. Dr. Henning Plessner (Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg, Institut für Sport und Sportwissenschaft). Die Geschäfte werden von Stephanie Wirth geführt.


Sportabzeichen 2020 – geehrt trotz Krise

Das Deutsche Sportabzeichen hat in den vergangenen mehr als hundert Jahren schon viel mitgemacht. Eine ähnliche Krise wie die Corona-Pandemie dürfte dennoch kaum vorgekommen sein. Besondere Situationen erfordern aber außergewöhnliche Lösungen – das ist in diesem Falle nicht anders. Eine Feierstunde wie gewohnt ist aus verständlichen Gründen nicht darstellbar. Die fleißigen Sportabzeichen-Sportler sollen aber dennoch ihre Anerkennung, Urkunden und Nadeln bekommen.

Kurzum hat sich Till Pleuger, Vizepräsident des Sportbundes Rheinhessen im Ressort Breiten- und Freizeitsport, entschieden, per Veröffentlichung in SportInForm und in der Presse die erfolgreichen Absolventen zu ehren.

Die Bestenlisten für das Jahr 2019 zeigen die

Fünf Sportler stechen in letzterer Kategorie ganz besonders hervor: Getrude Reismann (TSG Heidesheim) und Hermann Zechner (Mainzer Turnverein 1817) freuten sich über ihre 40. Nadel. Heinz Kuhn (MTV 1817) und Heinz Reiß (LAV Gau-Algesheim) erreichten zum 45. Mal die Voraussetzungen für eine Verleihung. Unangefochten an der Spitze ist für das Jahr 2019 Jürgen Alleborn vom Schwimmverein Freibad Gimbsheim – zum 50 (!) Mal erreichte er die Normen für den Sportorden. „Wir hoffen natürlich, dass solche Vorbilder helfen, Menschen für das Sportabzeichen zu motivieren“, betont Pleuger. Besonders nach der langen Zeit mit Einschränkungen durch die aktuelle Krise wünscht sich der Vizepräsident, dass die Menschen wieder den Weg zum Sportabzeichen finden. „Überall spürt man den Willen, sich zu bewegen. Mit dem Sportabzeichen kann man das auf jedem sportlichen Niveau wunderbar tun.“

Statistik: Leichter Rückgang 2019

Im Jahr 2019 verlieh der Sportbund Rheinhessen 5913-mal das Deutsche Sportabzeichen an die erfolgreichen Erwerberinnen und Erwerber, davon 4789 an Kinder/ Jugendliche und 1124 an Erwachsene. Die Sportabzeichen-Statistik in der Region weist leider einen leichten Rückgang der Verleihungen auf, 447 weniger im Vergleich zum Vorjahr. Den Rückgang verzeichnen im Allgemeinen alle Ausrichter von Bundeswehr, Polizei, Feuerwehr, Vereine bis zu den Schulen – von einigen Ausnahmen bei den Schulen und Vereinen abgesehen. Seit dem Jahr 2014 pegelt sich nun die Zahl bei etwa 6000 Verleihungen ein.


Wolfgang Bärnwick ist der Präsidentschaftskandidat des LSB

Der 72 Jahre alte Ingelheimer Wolfgang Bärnwick wird sich bei der Mitgliederversammlung des Landessportbundes Rheinland-Pfalz (LSB) am 31. Oktober um das Präsidentenamt bewerben. Als Vizepräsidentin Leistungssport und damit als Nachfolgerin von Jochen Borchert, der sein Amt aufgrund einer beruflichen Neuorientierung vorzeitig zur Verfügung stellen wird, schlägt das Präsidiums nach einstimmigem Beschluss Olympiasiegerin Miriam Welte vor.

Seit Februar 2019 amtiert Borchert auch als kommissarischer LSB-Präsident. Dieses Amt hatte der Vallendarer eigentlich schon am 20. Juni abgeben wollen. Aufgrund der Corona-Pandemie jedoch musste die ursprünglich für dieses Datum terminierte Mitgliederversammlung auf Ende Oktober verschoben werden. Borchert wird ab 1. Januar 2021 im Ministerium des Innern und für Sport für die Vorbereitung der Sportministerkonferenz und der Sportreferentenkonferenz zuständig sein.

Bärnwick ist gebürtiger Schwabe und wohnt seit 25 Jahren im rheinhessischen Ingelheim. Der verheiratete Vater zweier erwachsener Kinder und Großvater eines eineinhalbjährigen Enkelkindes hatte in seiner beruflichen Karriere Leitungsfunktionen im Personal- und Vertriebsbereich beim Pharmaunternehmen Boehringer Ingelheim inne. Als Sportfunktionär sammelte Bärnwick Erfahrungen als Sportwart und Präsident des TC Boehringer Ingelheim und als Präsident der Spvgg. Ingelheim. Außerdem war er Gründungsmitglied des Ingelheimer Förderzentrums für Jugendfußball und Soziales, er war 4 Jahre Präsidiumsmitglied beim Sportbund Rheinhessen und dort für das Thema Vereinsentwicklung zuständig, zwei Jahre Mitglied im LSB-Arbeitskreis Sport und Kommune, langjähriges Ausschussmitglied des Ingelheimer Stadtrates, fünf Jahre Beigeordneter der Stadt Ingelheim, Aufsichtsratsvorsitzender der Ingelheimer Kultur- und Marketing GmbH (IKumM) sowie Mitglied in diversen Vereinen.

Als seine Ziele als LSB-Präsident nennt Bärnwick zum einen die Auswertung und Umsetzung der Organisationsanalyse und den Bau der neuen Geschäftsstelle – wo er seine Erfahrungen aus dem Bau der Ingelheimer Kultur- und Kongresshalle (kING) und des Ingelheimer Winzerkellers einbringen will. Darüber hinaus ist es dem Ingelheimer wichtig, die guten Kontakte zum Ministerium zu pflegen und zu intensivieren, den Leistungssport finanziell auszubauen bzw. aufzuwerten, die gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit dem Hauptamt fortzuführen und zu intensivieren sowie das Hauptamt mit einhergehender Satzungsänderung zu stärken. Für das Amt des LSB-Präsidenten tritt Wolfgang Bärnwick an, da er sich nach eigener Aussage durch seine Erfahrung qualifiziert und jung genug für diese Aufgabe fühlt – und immer noch ehrgeizig und gerne erfolgreich ist.

Eigenschaften, die gewiss auch auf Miriam Welte zutreffen. Dass die 33-Jährige sich als seine Nachfolgerin als Vizepräsidentin Leistungssport bewirbt, begrüßt Jochen Borchert ausdrücklich. Die frühere Schülerin des Kaiserslauterner Heinrich-Heine-Gymnasiums (HHG) hat eine Bilderbuch-Karriere als Bahnradsportlerin hingelegt, im vergangenen Herbst hat sie ihre aktive Laufbahn beendet. Welte ist Mitglied der Sportfördergruppe der Polizei, wird aber zum 1. Oktober einen beruflichen Wechsel vollziehen. Für das Amt der Vizepräsidentin bewirbt sich die gebürtige Pfälzerin, da sie sich nach ihrer Laufbahn als Leistungssportlerin nun ehrenamtlich engagieren möchte und der rheinland-pfälzischen Sportorganisation, die sie immer unterstützt hat, etwas zurückgeben will. Erste Einblicke in die ehrenamtliche Arbeit hat die Lebensgefährtin des früheren FCK-Profis Oliver Schäfer bereits als Athletenvertreterin der Stiftung Sporthilfe gewinnen können.


Neu: Corona-Service

Viele Bereiche des alltäglichen Lebens sind durch die Corona-Krise eingeschränkt und aus dem Lot gebracht. Auch die Sportvereine sehen sich in einer Zeit der großen Herausforderungen. Wir geben Ihnen auf unserer Seite „Corona-Krise“ auf die wichtigsten Fragen eine Antwort. Zu finden ist die Seite in unserem Bereich „Service“ ganz oben oder hier…

Sie haben eine Frage? Schlagen sich mit einem Vereins/Verbandsproblem herum?

Vieles kann man telefonisch oder per Mail klären aber wenn Sie trotzdem in die Geschäftsstelle kommen müssen bitten wir Sie, sich vorher anzumelden!

Unser Mitarbeiterteam finden Sie hier…

 

 


Web-Seminare November

Mit unseren Web-Seminaren sind Sie interaktiv bei unseren Schulungen dabei. Sie können bequem von zu Hause oder Ihrem Arbeitsplatz an unseren Schulungen teilnehmen. Über Bildschirm und Lautsprecher/Headset folgen Sie den Vorträgen und können wie in einem Präsenzseminar mit Dozenten und anderen Teilnehmern interagieren. mehr…


In der nächsten Mitgliederversammlung die Mindestmitgliedsbeiträge anpassen!

Grundsätzlich kann jeder Mitgliedsverein des Sportbundes Rheinhessen die Höhe seiner Mitgliedsbeiträge frei festlegen. Die Mindestmitgliedsbeiträge spielen aber dann eine Rolle, wenn Mitgliedsvereine die vielfältigen Zuschussmöglichkeiten des Sportbundes Rheinhessen in Anspruch nehmen wollen. Hierbei handelt es sich nämlich größtenteils um öffentliche Mittel, die dem Sportbund nach dem Grundsatz der Hilfe zur Selbsthilfe zur Verfügung gestellt werden. Dabei wird vorausgesetzt, dass die Sportorganisationen sich bemühen, ihre Arbeit aus eigener Kraft zu finanzieren und nur dort die Hilfe der öffentlichen Hand in Anspruch nehmen, wo die eigenen Kräfte nicht ausreichen. Der wichtigste Indikator für dieses Bemühen um Selbsthilfe ist die Erhebung eines angemessenen Mitgliedsbeitrages. Welcher Beitrag in diesem Zusammenhang als angemessen zu betrachten ist, wird mit dem sogenannten Mindestmitgliedsbeitrag festgelegt.

Seit 1.1.2020 gelten diese Mindestmitgliedsbeiträge. Vereine sollten, falls dies in ihrer Satzung vorgesehen ist, in der nächsten Mitgliederversammlung über die rückwirkende Anhebung der Mitgliedsbeiträge abstimmen.

Erwachsene 6,00 Euro / Mitglied / Monat
Jugendliche 4,00 Euro /Mitglied / Monat

Sollte Ihr Verein Zuschüsse des Sportbundes Rheinhessen in Anspruch nehmen wollen, überprüfen Sie also bitte, ob Ihre Mitgliedsbeiträge das oben genannte Niveau erreichen. Wenn dies nicht der Fall ist, müsste in der nächsten Mitgliederversammlung ihres Vereins eine entsprechende Beitragsanpassung beschlossen werden.

Für weitere Fragen stehen wir telefonisch, per Fax oder E-Mail jederzeit gerne zu Ihrer Verfügung: Ilka Knobloch, Tel. 06131-2814-206, Fax: 06131-2814-222, Mail: i.knobloch@sportbund-rheinhessen.de

 


Besuch bei Karl-Heinz Adam

Glück gehabt! Das Ehrenmitglied des Sportbundes Rheinhessen, Karl-Heinz Adam (Sensweiler), hat mit seiner Lebenspartnerin Edda (rechts) das Glück, das man haben muss. Nach erheblichen gesundheitlichen Problemen geht es mit Karl-Heinz Adam wieder aufwärts. Grund auch für die Ehrenpräsidentin Karin Augustin und die Ehrenpräsidenten Herbert W.Hofmann und Magnus Schneider (von rechts) ihren Weggefährten zu besuchen. Und das noch kurz vor den Corona-Beschränkungen, einfach nur Glück gehabt.

 

v.l.n.r. Magnus Schneider, Herbert W. Hofmann, Karin Augustin, Karl-Heinz Adam mit Lebensgefährtin Edda


Transparenzregister: Wegfall der Gebührenpflicht

Frankfurt/Main. Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) warnt Sportvereine vor Abzocke. Ein Verein mit dem Namen „Organisation Transparenzregister e.V.“ schreibt derzeit bundesweit Sportvereine an und fordert sie auf, Angaben zur Eintragung in ein Register zu machen. Obwohl gemeinnützige Vereine seit Beginn 2020 von der Gebührenzahlung befreit werden können, verlangt diese Organisation für ihre Dienste einen Betrag in Höhe von 49 Euro.

„Wir warnen Vereine davor, auf dieses Schreiben zu reagieren und diese „Gebühr“ zu bezahlen“, so DOSB-Justiziar Hermann Latz. „Allein der Bundesanzeiger-Verlag ist für die Führung des Transparenzregisters zuständig; er warnt auf seiner Homepage www.transparenzregister.de selbst vor dem „kostenpflichtigen Eintragungsservice“.

Die Mail erzeugt den Eindruck hoher Dringlichkeit und suggeriert durch ihre Aufmachung, dass sie von einer staatlichen Einrichtung stammt. Der Verein steht indes in keiner Verbindung zum staatlichen Transparenzregister und ist auch nicht befugt, Bußgelder zu verhängen.

 

 

 


Rheinland und Rheinhessen wird zu RTTVR

Dichtelbach. Samstagnachmittag um 15:06 war es soweit: Der Tischtennisverband Rheinland (TTVR) und der Rheinhessische Tischtennis-Verband (RTTV) vollendeten mit ihren Delegierten im Hunsrücker Ort Dichtelbach eine jahrelange Vorbereitungsphase auf einen großen Wurf: Beim außerordentlichen Verbandstag beschlossen die beiden Verbände ihre Verschmelzung zum 1. Januar 2020. Die beiden Verbände gehen ab sofort gemeinsam als Tischtennisverband Rheinland/Rheinhessen (RTTVR) auf die Reise in die Zukunft. TTVR-Präsident Felix Heinemann wird den neuen Verband führen. Er freute sich über einen einstimmigen Beschluss pro Fusion. RTTV-Präsident Markus Baisch, bleibt dem neuen Verband als Ehrenpräsident erhalten. Sein Verband stimmte ebenfalls für die Fusion – hier hob allerdings ein Delegierter seine Hand dagegen. Die Geschäftsstelle des neuen RTTVR wird in Koblenz sein..


Sportplakette RLP für Rheinhessen-Ehrenpräsidentin Karin Augustin

Karin Augustin, Ehrenpräsidentin des Landessportbundes Rheinland-Pfalz und Ehrenpräsidentin des Sportbundes Rheinhessen hat am Dienstag, 15. Oktober im Festsaal der Mainzer Staatskanzlei aus den Händen von Ministerpräsidentin Maly Dreyer die Sportplakette des Landes Rheinland-Pfalz verliehen bekommen. mehr…


Erstanschaffung einer Sportbrille – 40 Euro vom Sportbund!

Der Sportbund Rheinhessen bezuschusst die Erstanschaffung einer Sportbrille mit 40 Euro pro Mitglied eines rheinhessischen Sportvereins. Dieser Zuschuss gilt auch für Kontaktlinsen. Der Antrag ist formlos beim Sportbund Rheinhessen einzureichen. Der Vereinsvorsitzende muss die Originalrechnung mit dem Vermerk „sachlich richtig“ unterschrieben haben. In einem Begleitschreiben soll der Vereinsvorsitzende die Mitgliedschaft des Antragstellers bestätigen. Weitere Informationen: Marianne Windecker, Tel. 06131-2814216 oder m.windecker@sportbund-rheinhessen.de.


Rheinland-Pfalz ist INklusiv im Sport

Die Steuerungsgruppe Inklusion – bestehend aus Landessportbund RLP, Behinderten- und Rehabilitationssportverband RLP, Special Olympics RLP und Gehörlosen Sportverband RLP – veranstaltet von 11.11. – 17.11.2019 eine Themenwoche, in der sich alles um den inklusiven Sport dreht. Weitere Info’s hier…


Neue Obergrenze für Datenschutzbeauftragte

Eine gute Nachricht gibt es aktuell aus dem Bereich Datenschutz: Der Bundestag hat in seiner Sitzung am 27. Juni 2019 einen Gesetzesentwurf zur Änderung des § 38 Bundesdatenschutzgesetz beschlossen. Demnach müssen sich statt wie bisher 10 Personen, nun „in der Regel mindestens 20 Personen ständig mit der automatisierten Verarbeitung personenbezogener Daten beschäftigen“, damit ein Datenschutzbeauftragter im Verein ernannt werden muss.

Diese Änderung stellt eine große Entlastung dar. Meist kleine und mittelgroße Vereine können demnach auf die ohnehin schwere Suche nach einem Datenschutzbeauftragten verzichten. Nach erfolgter Zustimmung des Bundesrates, kann die Gesetzesänderung in Kraft treten.

Bitte beachten Sie, dass damit jedoch keine Lockerung der sonstigen gesetzlichen Datenschutz-Regelungen verbunden ist. Bei Fragen dürfen Sie sich gerne melden…


Herzlichen Glückwunsch für „Das Grüne Band“!

Der Taekwondo Club Ingelheim e.V. ist einer der 50 Sportvereine in Deutschland, der „Das grüne Band“ für vorbildliche Talentförderung im Verein erhält. Commerzbank und DOSB wählten mittels einer hochkarätig besetzten Jury die Gewinnervereine des Jahres 2019 aus und die Ingelheimer Sportler sind dabei! Auch in diesem Jahr haben sich engagierte Sportvereine aus kleinen Gemeinden bis hin zu Großstadtvereinen beworben. Unter den Prämierten sind etablierte Sportarten wie Turnen und Schwimmen, inklusive wie Goalball für Menschen mit Sehbehinderung, aber auch neue Sportarten wie Baseball und Karate, die bei den Olympischen Spielen 2020 in Tokio ins Programm aufgenommen wurden. So unterschiedlich die Vereinsstrukturen und die Sportarten sind: Alle Vereine eint ihre hervorragende Nachwuchsarbeit, für die sie die Auszeichnung „Das Grüne Band“ erhalten. Weitere Informationen hier…

Was ist das „Grüne Band“?

Seit 1986 fördern die Commerzbank AG und der Deutsche Olympische Sportbund über die Initiative „Das Grüne Band für vorbildliche Talentförderung im Verein“ Kinder und Jugendliche.  Das „Grüne Band“ belohnt konsequente Nachwuchsarbeit im Leistungssport, unabhängig von der Vereinsgröße oder der Popularität der Sportart. Für das „Grüne Band“ können sich Vereine oder einzelne Abteilungen bis Ende März jeden Jahres bei ihren Spitzenverbänden bewerben. Die Bewertungskriterien ergeben sich aus dem Nachwuchsleistungssport-Konzept des DOSB und schließen unter anderem die Trainersituation, die Zusammenarbeit mit Institutionen wie Schulen oder Olympiastützpunkten, die Doping-Prävention sowie pädagogische Aspekte der Leistungsförderung mit ein.

Die Jury prämiert jedes Jahr 50 Vereine oder Vereinsabteilungen aus den olympischen und nicht olympischen Spitzenverbänden des Deutschen Olympischen Sportbundes, deren sportfachlichen Voraussetzungen zur Förderung erfüllt sind. Voraussetzung für die Vereine ist, dass sie aktive Talentsuche und -förderung von Jugendlichen sowie aktive Dopingprävention betreiben.

Das „Grüne Band“ von Commerzbank und dem Deutschen Olympischen Sportbund ist mit einer Förderprämie von je 5.000 Euro für die leistungssportliche Nachwuchsarbeit der ausgezeichneten Vereine verbunden.


Förderung von Kunstrasenplätzen mit Kunststoff-Einstreugranulat gestoppt

Das Ministerium des Innern und für Sport in Rheinland-Pfalz hat, gültig mit Schreiben vom 10.07.2019, beschlossen, keine finanzielle Förderung von Kunstrasenplätzen mit Kunststoff-Granulat als Einfüllstreu mehr zu bewilligen. Ausgetragenes Kunststoff-Granulat aus Kunstrasenfeldern und Laufbahnen wurde bereits 2018 in einer Studie des Fraunhofer Instituts als großer Faktor in der Mikroplastikverschmutzung der Umwelt identifiziert. Derzeit steht bereits ein Verbot von Kunststoffgranulat ab 2021 im Raum, bei dem sich der organisierte Sport jedoch für eine mehrjährige Übergangsfrist einsetzen will, bis Alternativen gefunden und die Finanzierung von Sanierungen geklärt sind. Für Fragen steht Ihnen Harald Petry beim Landessportbund Rheinland-Pfalz zur Verfügung T 06131.2814-155 oder E h.petry@lsb-rlp.de

 

Kunststoffrasensysteme: ECHA-Beschränkungsvorschlag „Mikroplastik“

Die Europäische Chemikalienagentur (ECHA) hat am 11. Januar 2019 einen Beschränkungsvorschlag gemäß Anhang XV der REACH-Verordnung (1907/2006/EG) veröffentlicht, mit dem das  Inverkehrbringen von „bewusst zugesetztem“ Mikroplastik verboten werden soll. Darunter fällt auch das, als Füllstoff („Infill“) verwendete, Kunststoffgranulat für Kunststoffrasensysteme. Das Verbot soll nach derzeitigem Stand bereits 2021 in Kraft treten. DOSB und DFB haben eine gemeinsame Stellungnahme verfasst, in dem unter Punkt 3 auch alternative Füllstoffe zu Kunststoffgranulat vorgestellt werden. Lesen Sie hier weiter…

 

 


Sportabzeichen-Ehrung in Mainz

Es war eine bunte Mischung begeisterter Sportabzeichen-Erwerber, die sich in der Lotto-Loge der Opel Arena in Mainz eingefunden hatte. Der Sportbund Rheinhessen lud alle erfolgreichen Sportlerinnen und Sportler ein, die es geschafft hatten, entweder mit ihrem Verein, ihrer Schule oder aufgrund ganz persönlicher Wiederholungszahl, sich im Jahr 2018 eine besondere Ehrung verdient zu haben. Knapp 100 Sportler folgten der Einladung. Darüber hinaus freute sich der Dachverband über eine Trendwende mit wieder steigender Erwerberzahl in der Region.

Letzteres war eine gute Nachricht, die Till Pleuger zu Beginn mitteilte: „Wir liegen mit rund 400 Sportabzeichen mehr als im Vorjahr wieder im wachsenden Bereich“, sagte der ehrenamtliche Vizepräsident des Sportbundes. Gemeinsam mit Thorsten Richter, stellvertretender Geschäftsführer des Sportbundes, moderierte er den Abend. Beide hatten die ehrenvolle Aufgabe die jeweils besten drei Schulen sowie Vereine in den unterschiedlichen Kategorien, jeweils eingeteilt in Gruppen nach Mitglieder- und Schülergrößen, zu ehren. Die Bestplatzierten sowie die erfolgreichsten Newcomer jeder Kategorie erhielten neben der Ehrengabe auch eine kleine Prämie, die sich zwischen 100 bis 200 Euro bewegt.

Für die nötige Abwechslung in dem von Heike Franke, Sportbund-Referentin für Breiten- und Freizeitsport, bestens organisierten Ehrungsmarathon sorgten die Kunst-Kraft-Akrobatinnen des KKSV Mainz-Finthen. Sie beeindruckten mit Hebe- und Wurffiguren, die sie im Juni bei der Deutschen Meisterschaft in Wilhelmshaven ebenso erfolgreich aufführen möchten.

Die größte Gruppe der Sportabzeichen-Erwerber stellten – einmal mehr – die Schulen dar. Fast 60 Prozent der 6360 Sportabzeichen in Rheinhessen werden dort erworben. Pleuger freute sich, gemeinsam mit Peter Heppel vom Ministerium für Bildung, fast allen siegreichen Schulen Urkunde und Pokal persönlich überreichen zu dürfen. „Es ist schön, dass die Wertschätzung, die wir mit so einer Veranstaltung den Sportlern entgegenbringen möchten, auch so gut angenommen wird“, so Pleuger. Besonders laut wurde der Applaus dann bei der zweiten Ehrung der Grundschule am Gleisberg. Die Mainzer Schule wurde auch Landessieger in ihrer Kategorie.

Die Sportvereine kamen auf 37,4 Prozent der abgelegten Fitnessorden, während Polizei, Bundeswehr, Feuerwehr und einige Sonstige die 100 Prozent vollmachten. Florian Monreal, Vertreter von Lotto Rheinland-Pfalz, unterstützte Pleuger bei der Auszeichnung der Vereine. Positiv auch hier: Fast alle hatten den Weg nach Mainz auf sich genommen und waren vor Ort.

Immer eine besondere Anerkennung erhalten diejenigen, die seit Jahren treue „Sportabzeichen-Kunden“ sind. 40 (!) Sportler kamen in diesem Jahr in diesen Genuss. Im absoluten Mittelpunkt standen dabei Helmut Sigel und Klaus Kasten. Die beiden haben 2018 zum 45. Mal den Sportorden erfolgreich bestanden. Niemand im Raum konnte an diesem Tag diese Zahl toppen.

„Sportler wie Sie sind für uns wichtig, sie sind Vorbilder in ihren Vereinen und wichtige Motivatoren für den Wettbewerb“, lobte Richter. Pleuger ergänzte: „In den Schulen wird die Grundlage gelegt, dass die Kinder zum Sport und dem Sportabzeichen kommen und irgendwann einmal hier stehen können und für 25 oder mehr Sportabzeichen geehrt werden.“ Zum Ausklang des kurzweiligen Abends lud Lotto-Rheinland-Pfalz zu einem gemeinsamen Imbiss ein.

Sportabzeichenerwerber mit Anzahl

Ergebnisse Vereins- und Schulwettbewerb

 

 

 

 


Sportliche Feierstunde zur Mittagszeit

„Rheinhessen fit – komm mach mit!“, lautet der Titel des Sportabzeichen-Wettbewerbs für Unternehmen, mit dem der Sportbund Rheinhessen mit der Handwerkskammer (HWK) und der Industrie- und Handelskammer für Rheinhessen (IHK) 2018 wieder Unternehmen und Firmen in Rheinhessen zum Bewegen motivierte. Die erfolgreichsten freuten sich über die Prämierung der Leistung ihrer Mitarbeiter in den Räumen der IHK am Mainzer Schillerplatz – in einer kleinen „Lunchtime“-Feierstunde zur Mittagszeit.

Die Idee hinter dem Wettbewerb ist ebenso einfach wie effektiv. „Unternehmen möchten etwas für das betriebliche Gesundheitsmanagement tun, wir möchten Menschen zum sportlichen Bewegen bringen“, sagt Till Pleuger, Vizepräsident des Sportbundes Rheinhessen: „Der Trend geht zum Breitensport und zur gesunden Bewegung.“ Dieses Fitnessbedürfnis greifen die Unternehmen der Region mit Unterstützung des rheinhessischen Dachverbandes im Zusammenspiel mit IHK und HWK auf. Das Deutsche Sportabzeichen als größte Breitensportbewegung Deutschlands ist dafür das perfekte Medium.

Sportabzeichen IHK Foto: hbz/Stefan Sämmer 03.04.2019

„Gesunde, engagierte Mitarbeiter sind eine wichtige Voraussetzung für die Produktivität und Wettbewerbsfähigkeit rheinhessischer Unternehmen. Diese haben längst erkannt, dass gesundheitsfördernde Maßnahmen einen großen Beitrag dazu leisten können, hart umworbene Fachkräfte an sich zu binden und sich als attraktive Arbeitgeber zu präsentieren“, so Dr. Engelbert J. Günster, Präsident der IHK für Rheinhessen.

Die gemeinsamen Bemühungen für den Wettbewerb seit 2016 tragen Früchte. 21 Unternehmen schafften es 2018, die Kriterien zu erfüllen und damit entweder eine Urkunde oder einen Pokal für die Sportabzeichen ihrer Mitarbeiter zu empfangen. Pokale erhielten dabei GRACE GmbH für den „Besten digitalen Auftritt“ – die Mitarbeiter lieferten den besten Sportabzeichen-Werbefilm aller Unternehmen -, die VRM Gratismedien als „bester Neueinsteiger“, Seriensieger Feuerwehr Mainz mit den meisten Erwerbern, die Sparkasse Mainz mit der größten Steigerung zum Vorjahr und der Geschäftsstelle des TSV Schott Mainz mit einer Quote von 100 Prozent. Hier haben alle acht Angestellten das Sportabzeichen erfolgreich abgelegt.

„Nicht nur im Handwerk ist die Mitarbeitergesundheit in Zeiten des Mangels an qualifizierten Fachkräften ein entscheidender Erfolgsfaktor, um auch in Zukunft wettbewerbsfähig zu bleiben“, sagt Hans-Jörg Friese, Präsident der Handwerkskammer Rheinhessen. Unterstützt wird der rheinhessische Wettbewerb von der BKK24 als Premiumpartner, Lotto Rheinland-Pfalz, EWR und der VRM. Teilnehmende Firmen nehmen auch am bundesweiten Wettbewerb der BKK24 teil und können darüber weitere Preise gewinnen.

Sieger „Bester digitaler Auftritt“ 2019


VRM Lokal – Hier schreiben Sie!

Die Idee entstand bei einer Veranstaltung des Sportbundes Rheinhessen – und jetzt wurde sie vom Medienunternehmen VRM umgesetzt: Auf dem Portal VRM Lokal können seit kurzem Vereine nicht nur Texte und Fotos einreichen, um sie den VRM-Anzeigenblättern zur Verfügung zu stellen, sondern die Texte und Fotos werden jetzt auch online veröffentlicht. Kostenlos auf www.vrm-lokal.de mehr…


Gemeinnützigkeit für Vereine – neue Regelungen aus dem Finanzministerium 2019

Das Bundesministerium für Finanzen hat den Anwendungserlass zur Abgabenordnung geändert und damit neue Regelungen zu Anerkennung der Gemeinnützigkeit geschaffen. Hiervon ist auch der Sport betroffen. Zu den folgenden Fragen gibt es deutliche Klarstellungen:

  • Welche Betätigungen von Anglervereinen begründen die Zuerkennung der Gemeinnützigkeit?
  • Welche Betätigungen gelten als gemeinnütziger Sport, welche nicht?
  • Wann darf ein gemeinnütziger Verein Tätigkeitsvergütungen an Vorstandsmitglieder zahlen?
  • Was ist bei der Umsetzung des Gebots der zeitnahen Mittelverwendung zu beachten?
  • Unter welchen Voraussetzungen sind Fördervereine zur Mittelbeschaffung für Sportvereine gemeinnützig?
  • Wie ist bei satzungsrechtlichen Unzulänglichkeiten von Vereinen zu verfahren?

Im Einzelnen ist dazu Folgendes ausgeführt:

Gemeinnützigkeit von Anglervereinen

Vereine, deren satzungsmäßiger Zweck die Förderung der nicht-gewerblichen Fischerei ist (Anglervereine), können unter dem Gesichtspunkt der Förderung des Naturschutzes und der Landschaftspflege als gemeinnützig anerkannt werden. Ihre Tätigkeit ist im Wesentlichen auf die einheitliche Ausrichtung und Vertretung der Mitgliederinteressen bei der Hege und Pflege des Fischbestandes in den Gewässern in Verbindung mit Maßnahmen zum Schutz und zur Reinhaltung dieser Gewässer, sowie die Erhaltung der Schönheit und Ursprünglichkeit der Gewässer i.S.d. Naturschutzes und der Landschaftspflege gerichtet. Wettfischveranstaltungen sind grund-sätzlich als nicht mit dem Tierschutzgesetz und mit der Gemeinnützigkeit vereinbar anzusehen.

Fischen und Angeln bedarf in jedem Fall einer besonderen Genehmigung, für private Gewässer der des Eigentümers, für öffentliche Gewässer der der zuständigen öffentlichen Körperschaft (z.B. Gemeinde). Der Verkauf von Angelkarten durch Vereine an Vereinsmitglieder wird im Rahmen eines steuerbegünstigten wirtschaftlichen Geschäftsbetriebs (= Zweckbetrieb) durchgeführt. Der Verkauf von Angelkarten an Nichtmitglieder hingegen stellt einen steuerpflichtigen wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb dar.

 

Abgrenzung von gemeinnützigen Sportarten gegenüber anderen Betätigungen

Ein wesentliches Element des Sports ist die körperliche Ertüchtigung. Motorsport fällt unter den Begriff des Sports (BFH-Urteil vom 29.10.1997, I R 13/97, BStBl 1998 II S. 9), ebenso Ballonfahren. Dagegen sind Skat (BFH-Urteil vom 17.2.2000, I R 108, 109/98, BFH/NV S. 1071), Bridge, Gospiel, Gotcha, Paintball, IPSC-Schießen und Tipp-Kick kein Sport im Sinne des Gemeinnützigkeitsrechts. Dies gilt auch für Amateurfunk, Modellflug und Hundesport, die jedoch eigenständige gemeinnützige Zwecke sind. Schützenvereine können auch dann als gemeinnützig anerkannt werden, wenn sie nach ihrer Satzung neben dem Schießsport (als Hauptzweck) auch das Schützenbrauchtum fördern. Die Durchführung von volksfestartigen Schützenfesten ist kein gemeinnütziger Zweck.

Wann darf ein gemeinnütziger Verein Tätigkeitsvergütungen an Vorstandsmitglieder zahlen?

Bei Vorstandsmitgliedern von Vereinen sind Tätigkeitsvergütungen gemeinnützigkeitsrechtlich nur zulässig, wenn eine entsprechende Satzungsregelung besteht. Zu Einzelheiten bei Zahlungen an den Vorstand steuerbegünstigter Vereine siehe BMF-Schreiben vom 21.11.2014, BStBl I S. 1581.

 

Was ist bei der Umsetzung des Gebots der zeitnahen Mittelverwendung zu beachten?

Eine zeitnahe Mittelverwendung ist gegeben, wenn die Mittel spätestens in den auf den Zufluss folgenden zwei Kalender- oder Wirtschaftsjahren für die steuerbegünstigten satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Am Ende des Kalender- oder Wirtschaftsjahrs noch vorhandene Mittel müssen in der Bilanz oder Vermögensaufstellung der Körperschaft zulässigerweise dem Vermögen oder einer zulässigen Rücklage zugeordnet oder als im zurückliegenden Jahr zugeflossene Mittel, die in den folgenden zwei Jahren für die steuerbegünstigten Zwecke zu verwenden sind, ausgewiesen sein. Soweit Mittel nicht schon im Jahr des Zuflusses für die steuerbegünstigten Zwecke verwendet oder zulässigerweise dem Vermögen zugeführt werden, ist ihre zeitnahe Verwendung nachzuweisen, zweckmäßigerweise durch eine Nebenrechnung (Mittelverwendungsrechnung). Der Zweck des Grundsatzes der zeitnahen Mittelverwendung gebietet es, dass bei der Nachprüfung der Mittelverwendung nicht auf die einzelne Zuwendung abzustellen ist, sondern auf die Gesamtheit aller zeitnah zu verwendenden Zuwendungen und sonstigen Einnahmen bzw. Vermögenswerte der Körperschaft (Saldobetrachtung bzw. Globalbetrachtung; BFH-Urteil vom 20.3.2017, X R 13/15, BStBl II S. 1110).

 

Unter welchen Voraussetzungen sind Fördervereine zur Mittelbeschaffung für Sportvereine gemeinnützig?

Eine Ausnahmeregelung ermöglicht es, Körperschaften als steuerbegünstigt anzuerkennen, die andere Körperschaften fördern und dafür Spenden sammeln oder auf andere Art Mittel beschaffen. Die Beschaffung von Mitteln muss als Satzungszweck festgelegt sein. Ein steuerbegünstigter Zweck, für den Mittel beschafft werden sollen, muss in der Satzung angegeben sein. Es ist nicht erforderlich, die Körperschaften, für die Mittel beschafft werden sollen, in der Satzung aufzuführen. Die Körperschaft, für die Mittel beschafft werden, muss nur dann selbst steuerbegünstigt sein, wenn sie eine unbeschränkt steuerpflichtige Körperschaft des privaten Rechts ist. Werden Mittel für nicht unbeschränkt steuerpflichtige Körperschaften beschafft, muss die Verwendung der Mittel für die steuerbegünstigten Zwecke ausreichend nachgewiesen werden. Weitergabefähige Mittel sind nicht nur solche, die bereits mit dem Ziel der Weitergabe beschafft wurden. Gemeinnützigkeitsunschädlich weitergegeben werden dürfen sämtliche Mittel, soweit die Satzung der hingebenden Körperschaft im Zeitpunkt der Weitergabe über eine entsprechende Satzungsbestimmung verfügt und die Zwecke der hingebenden und empfangenden Körperschaft insoweit identisch sind.“

 

Wie ist bei satzungsrechtlichen Unzulänglichkeiten von Vereinen zu verfahren?

Wird bei einer Körperschaft, die steuerbefreit war, im Rahmen der Veranlagung festgestellt, dass die Satzung nicht den Anforderungen des Gemeinnützigkeitsrechts genügt, dürfen aus Vertrauensschutzgründen hieraus keine nachteiligen Folgerungen für die Vergangenheit gezogen werden. Die Körperschaft ist trotz der fehlerhaften Satzung für abgelaufene Veranlagungszeiträume und für das Kalenderjahr, in dem die Satzung beanstandet wird, als steuerbegünstigt zu behandeln. Dies gilt nicht, wenn bei der tatsächlichen Geschäftsführung gegen Vorschriften des Gemeinnützigkeitsrechts verstoßen wurde.


Vorstandsklausur – Frische Impulse für IHREN Verein

Das wichtigste Gut eines Vereins sind seine Mitglieder – nicht wegen der Jahresbeiträge, sondern weil ein Verein ohne Mitglieder nicht existieren kann. Wir schauen mit Ihnen in Ihren Verein und bringen den Stein ins Rollen. Vorstandsklausuren sind für rheinhessische, dem Sportbund Rheinhessen angeschlossene Sportvereine kostenlos! mehr…


Wir schauen hin – Keine Chance für sexualisierte Gewalt

Das Gemeinschaftsprojekt „Wir schauen hin – keine Chance für sexualisierte Gewalt“ vom Landessportbund Rheinland-Pfalz sowie den drei Sportjugenden Rheinland, Pfalz und Rheinhessen. Gesucht werden 5 Fachverbände und 15 Vereine aus Rheinland-Pfalz, die eine Kinderschutzmaßnahme umsetzen möchten. Über die gesamte Projektlaufzeit von 12 Monaten werden die teilnehmenden Verbände und Vereine von professionellen Fachkräften unterstützt. Die erfolgreiche Verankerung des Kinderschutzprojektes wird mit einer Förderprämie von 500,00 Euro für die Jugendkasse honoriert.

Weitere Informationen findet ihr hier…