Info- und Erlebnismesse „Ferien am Ort“ in Bad Kreuznach

Ein Füllhorn an Bewegungs- und Kreativangeboten – und zugleich noch eine prima Kontaktbörse unter Gleichgesinnten: Das war die Info- und Erlebnismesse „Ferien am Ort“. Bei der bunten Abschlussveranstaltung am Samstag in der Bad Kreuznacher Jakob-Kiefer-Halle mit diversen Mitmachangeboten fand auch die mit Spannung erwartete Siegerehrung der besten Projekte statt. mehr…


Neu: Gütesiegel „Kinder- und jugendfreundlicher Sportverein“

Sportjugend Rheinhessen zeichnet engagierte Vereine mit Preisgeld, Spielekiste und Werbeschild aus. Viele Vereine machen es, kaum jemand bewirbt es – hier setzt ein neues Angebot der Sportjugend Rheinhessen an: Kinder und Jugendliche schützen, ihnen ein möglichst gutes Angebot bieten und sie für den Sport sowie dessen Werte und seine gesellschaftliche Bedeutung begeistern. Diejenigen, die eine hervorragende Kinder- und Jugendarbeit leisten, dürfen das in Zukunft „ausgezeichnet“ weitermachen – mit dem Gütesiegel „Kinder- und jugendfreundlicher Sportverein“ des rheinhessischen Dachverbandes. Sichtbar werden soll das, so hofft die Jugendabteilung des Sportbundes Rheinhessen, durch das schicke „Gütesiegel“ an möglichst vielen Hallen, Sportstätten und Gemeinschaftsräumen in Vereinen. Neben der Vergabe des Siegels darf sich der Verein auch noch über ein Preisgeld von 250 Euro sowie eine Spieletasche für die Auszeichnung freuen.

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Tagesspezial: Halt’s Maul!

Noch wenige Plätze frei! Zoff unter Geschwistern, Konflikte zwischen Eltern und Kindern, Zerwürfnisse zwischen Lebenspartnern, Erbstreitigkeiten, Ärger mit Nachbarn, Krach unter Freunden, Schwierigkeiten im Team, Auseinandersetzungen mit Kollegen und Chefs, Probleme in der Schule, Frust im Ehrenamt, Fouls im Sport: Beschimpfung, Beleidigung, Verärgerung, Wut! Es folgen Aktionen und Reaktionen im Verhalten, mit Worten, im Handeln. Offen-kämpferisch oder subtil-unterschwellig verletzend. Selbst wenn wir uns nicht äußern, reagiert unser Körper und unsere Emotionen geraten in Turbulenzen. Und Ähnliches passiert, wenn wir als Akteur ein Schimpfwort auch nur denken. Die Eskalation des Streites ist in vollem Gange!

Ob in privaten oder beruflichen Lebensfeldern: Beziehungen stehen auf dem Spiel, Imageverlust droht und/oder wirtschaftlicher Schaden. Und zumeist wissen die Menschen nicht, ob und vor allem wie sie den Streit lösen können. Gelöste Probleme geben neue Kraft und neuen Schwung. Ein achtsamer, fairer Umgang miteinander unterstützt die Gesunderhaltung, fördert Lernen und Leistung und aktiviert Lebensfreude.  Praxisorientiert lernen Sie in diesem Workshop Möglichkeiten kennen, wie Sie einen Konflikt lösen können, und haben Spaß beim Üben.

Dann rockt die Duckmaus den Wolf!

Referentin: Christa Burkhardt Mediatorin BM®, Körper- und Sprach-Sonaskin, Systemische Coach, Lehrtrainerin für Integrale Verständigung

Termin: Samstag, 23.11.2019 10:00 – 16:00 Uhr

In der nächsten Mitgliederversammlung die Mindestmitgliedsbeiträge anpassen!

Grundsätzlich kann jeder Mitgliedsverein des Sportbundes Rheinhessen die Höhe seiner Mitgliedsbeiträge frei festlegen. Die Mindestmitgliedsbeiträge spielen aber dann eine Rolle, wenn Mitgliedsvereine die vielfältigen Zuschussmöglichkeiten des Sportbundes Rheinhessen in Anspruch nehmen wollen. Hierbei handelt es sich nämlich größtenteils um öffentliche Mittel, die dem Sportbund nach dem Grundsatz der Hilfe zur Selbsthilfe zur Verfügung gestellt werden. Dabei wird vorausgesetzt, dass die Sportorganisationen sich bemühen, ihre Arbeit aus eigener Kraft zu finanzieren und nur dort die Hilfe der öffentlichen Hand in Anspruch nehmen, wo die eigenen Kräfte nicht ausreichen. Der wichtigste Indikator für dieses Bemühen um Selbsthilfe ist die Erhebung eines angemessenen Mitgliedsbeitrages. Welcher Beitrag in diesem Zusammenhang als angemessen zu betrachten ist, wird mit dem sogenannten Mindestmitgliedsbeitrag festgelegt.

Ab dem kommenden Jahr wird der Mindestmitgliedsbeitrag wie folgt festgelegt:

Erwachsene 6,00 Euro / Mitglied / Monat
Jugendliche 4,00 Euro /Mitglied / Monat

Sollte Ihr Verein Zuschüsse des Sportbundes Rheinhessen in Anspruch nehmen wollen, überprüfen Sie also bitte, ob Ihre Mitgliedsbeiträge das oben genannte Niveau erreichen. Wenn dies nicht der Fall ist, müsste in der nächsten Mitgliederversammlung ihres Vereins eine entsprechende Beitragsanpassung beschlossen werden.

Für weitere Fragen stehen wir telefonisch, per Fax oder E-Mail jederzeit gerne zu Ihrer Verfügung: Ilka Knobloch, Tel. 06131-2814-206, Fax: 06131-2814-222, Mail: i.knobloch@sportbund-rheinhessen.de

 


Zehn Sportvereine aus RLP für Pilotprojekt gesucht

Landessportbund RLP erhält Projektzuschlag beim DOSB-Innovationsfonds. Der Innovationsfonds des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) fördert seit dem Jahr 2007 gezielt Projekte seiner Mitgliedsorganisationen. Der Schwerpunkt in diesem Jahr liegt auf dem Thema Personalentwicklung, für den sich auch der Landessportbund Rheinland-Pfalz (LSB) erfolgreich beworben hat. Sportvereine aus Rheinland-Pfalz können sich bis zum 31. Januar 2020 für eine Teilnahme bewerben.

Gemeinsam mit den regionalen Sportbünden Rheinland, Rheinhessen und Pfalz sucht der LSB zehn Vereine für ein Pilotprojekt, um eine neue Methode (Match-Quality-Tool) zur Erfassung der Bindung ehrenamtlicher Mitarbeiter im Sportverein zu erproben. Mit dem Projekt „Digitale Vereinsberatung“ haben zehn Sportvereine aus Rheinland-Pfalz die Möglichkeit, das Tool in Kombination mit einer Beratung im Verein zu testen. Jeder Verein erhält eine individuelle Auswertung und für die Umsetzung von Maßnahmen zur Bindung Ehrenamtlicher im Verein ein Budget von 500 Euro.

Mit dem Match-Quality-Index (MQI) bietet der Landessportbund ein Tool zur digitalen Vereinsberatung. Auf der Grundlage von vermuteten Bindungs- und Rekrutierungsproblemen im Bereich der Ehrenamtlichkeit in Sportvereinen wurde auf Initiative des LSB und des Sportbundes Pfalz im Rahmen des DOSB-Innovationsfonds ein landesweites Vorhaben bewilligt und finanziell unterstützt. Mit einer Online-Befragung sollen Infos über die Kombination aus Motiven von ehrenamtlich Engagierten und deren späteren Nutzenerfahrungen gegeben werden, um in einem weiteren Schritt Aussagen über die Zufriedenheit mit dem Ehrenamt, Einbindung in die Organisation und die Fortführung des Amtes zu geben. Der MQI im Sportvereinswesen wurde in einer Arbeitsgruppe um Prof. Dr. Eike Emrich an der Universität des Saarlandes entwickelt und wissenschaftlich geprüft. Mit dem Projekt „Digitale Vereinsberatung“ werden wissenschaftliche Erkenntnisse in der Praxis angewendet und getestet.

Weitere Infos zur Bewerbung und alle Formulare gibt es unter folgendem Link: https://www.lsb-rlp.de/medien/pressemitteilungen/4547-pilotprojekt-digitale-vereinsberatung ooder direkt bei Martin Hämmerle, Tel.: 06131/2814-311, E-Mail: haemmerle [AT] sportjugend [PUNKT] de.


Shuttle-Lauf und gute Schuhe

Moderne Methoden und hochkarätige Referenten für Theorie und Praxis beim 14. Mainzer- Lauf-Kongress. Das Sportzentrum in Laubenheim geriet einen Vormittag lang zur Mainzer Hochburg für Ausdauer- und Marathonläufer. Die rund 80 Teilnehmer, mehr war aufgrund der intensiven Praxiskurse mit verschiedenen Testverfahren nicht möglich, konnten sich über ein vielfältiges Programm freuen. Eingeladen hatten – bereits zum 14. Mal als Vorbereitung auf den Mainzer Marathon – der Sportbund Rheinhessen mit seinen Partnern Stadt Mainz, der Sportmedizin der Johannes Gutenberg-Universität, dem Leichtathletikverband Rheinhessen, Source-Gesundheitsberatung und LEX Laufexperten Mainz sowie den Förderern Lotto Rheinland-Pfalz, EWR und Fortuna Sportgeräte.

Ein ganz besonders hochkarätiger Experte wurde kurz vor Toresschluss noch verpflichtet. Prof. Dr. Gert-Peter Brüggemann, langjähriger Leiter des Instituts für Biomechanik und Orthopädie an der Kölner Sporthochschule, referierte über „Alte und neue Paradigmen zu Läufer und Laufschuh – Mythen, Wahrheiten und Evidenzen“. Er ist allgemein als der „Laufschuhpapst“ bekannt, der mittlerweile seine eigenen Schuhe auf den Markt bringt. Er zeigte deutlich Vor- aber auch Nachteile von Schuhen auf. Themen der weiteren theoretischen Vorträge waren „Steuerung des Ausdauertrainings über Intensität und Dauer“ (Björn Sterzing/Abteilung Sportmedizin Uni Mainz) und „Neues Intervallkonzept im Ausdauertraining“ (Dr. Ronald Burger/Source-Gesundheitsberatung). All das bereitete auf den sich anschließenden Praxisteil vor.

Prof. Dr. Gert-Peter Brüggemann, langjähriger Leiter des Instituts für Biomechanik und Orthopädie an der Kölner Sporthochschule, referierte über „Alte und neue Paradigmen zu Läufer und Laufschuh - Mythen, Wahrheiten und Evidenzen“.

Eine umfangreiche „Schuhmesse“ gab Möglichkeit, für sich den passenden Laufschuh zu finden. „Die Läufer konnten die Testexemplare intensiv testen“, bestätigte Heike Franke, Referentin für Breiten- und Freizeitsport beim Sportbund. Sie hatte mit ihrem Team die (reibungslose) Organisation in den Händen. Seitens des Präsidiums freute sich Till Pleuger, als zuständiger Vizepräsident, über den hohen Zuspruch: „Wir hätten noch deutlich mehr Plätze vergeben können“, erläuterte er. „Aber wir wollen den Läufern die Chance geben, dass die Referenten intensiv auf sie in der Praxis eingehen.“ Deshalb sei die Deckelung der Teilnehmerzahl notwendig gewesen. Die Läufer wiederum nahmen das gerne an und gingen ebenso gerne an ihre Leistungsgrenze: Shuttle Run Beep, bei dem auf einen Piepton maximale Geschwindigkeit gelaufen werden muss, oder ein Sprint-Testverfahren lockten etliche Schweißperlen auf so manche Stirn. Neben Dr. Burger und Sterzing brachten Barlo Hillen (Doktorand Abteilung Sportmedizin Uni Mainz) sowie Stephan Schweiger (Leiter Lex Laufexperten) den Läufern die Übungen näher. Am Ende eines langen, abwechslungsreichen Tages stand letztlich ein äußerst positives Fazit, wie Pleuger bestätigte: „Theorie und Praxis im Wechsel hat sich bewährt, die Läufer haben sehr gute Rückmeldungen auch zu den einzelnen Themen gegeben.“ Einer erneuten Auflage in 2020 steht damit nichts mehr im Weg.

Eine umfangreiche „Schuhmesse“ gab Möglichkeit, für sich den passenden Laufschuh zu finden.


Rheinland und Rheinhessen wird zu RTTVR

Dichtelbach. Samstagnachmittag um 15:06 war es soweit: Der Tischtennisverband Rheinland (TTVR) und der Rheinhessische Tischtennis-Verband (RTTV) vollendeten mit ihren Delegierten im Hunsrücker Ort Dichtelbach eine jahrelange Vorbereitungsphase auf einen großen Wurf: Beim außerordentlichen Verbandstag beschlossen die beiden Verbände ihre Verschmelzung zum 1. Januar 2020. Die beiden Verbände gehen ab sofort gemeinsam als Tischtennisverband Rheinland/Rheinhessen (RTTVR) auf die Reise in die Zukunft. TTVR-Präsident Felix Heinemann wird den neuen Verband führen. Er freute sich über einen einstimmigen Beschluss pro Fusion. RTTV-Präsident Markus Baisch, bleibt dem neuen Verband als Ehrenpräsident erhalten. Sein Verband stimmte ebenfalls für die Fusion – hier hob allerdings ein Delegierter seine Hand dagegen. Die Geschäftsstelle des neuen RTTVR wird in Koblenz sein..


Stärke zeigen ohne Gewalt

Ein Tag für ältere Mitbürger/innen zum Thema Gewaltprävention am 09. November in Mainz-Gonsenheim. Das Thema Gewalt ist leider in unserer Gesellschaft immer präsent. Viele Menschen haben Angst, Opfer einer Gewalttat zu werden und diese Angst wiegt bei älteren Menschen schwerer als bei jüngeren. Es führt dazu, dass Ältere sich zurückziehen und sich erst recht nicht mehr abends auf die Straße trauen oder öffentliche Verkehrsmittel benutzen. „Stärke zeigen ohne Gewalt“ nennt sich die Veranstaltung des Landessportbundes RLP in Kooperation mit der Turngemeinde Mainz-Gonsenheim. In einem Vortrag und einem Praxis-Workshops zu Selbstbehauptungsstrategien geben wir Tipps für den Alltag und zeigen Verhaltensmaßnahmen in brenzligen Situationen auf.

Die Veranstaltung ist gebührenfrei. Wir laden zu einem Imbiss und Getränken ein.
Termin: 09. November 2019
Uhrzeit: 10:00 – 15:00 Uhr
Ort: Turngemeinde Mainz-Gonsenheim, Kirchstraße 45-47, 55124 Mainz
Anmeldung und Informationen:
Landessportbund Rheinland-Pfalz
Hiltrud Gunnemann
Tel.: 06131/2814-371
E-Mail: h.gunnemann@lsb-rlp.de

 


fortuna sport: Lagerverkauf gestartet

Sportvereine aufgepasst! Der Partner des Sportbundes Rheinhessen „fortuna sport“ hat einen Lagerverkauf gestartet. Sport- und Turngeräte, wie beispielsweise Turn- oder Gymnastikmatten, Sprossenwände, Rollbretter aber auch Schiedsrichterpfeifen und Ballpumpen, sind mit Rabatten von teilweise über 50 Prozent ausgezeichnet. Zuschüsse von Seiten des Sportbundes können die Vereine allerdings nicht mehr erwarten, da die Mittel für Sportgeräte inklusive der zusätzlichen Mittel durch die Kooperation mit dem EWR und inklusive der zusätzlichen Lotto-Gelder bereits komplett ausgeschöpft sind. Stand Ende September 2019 wurden durch den Sportbund Rheinhessen insgesamt 35.800 Euro Euro an 81 Vereine für Sport- oder Pflegegeräte ausgeschüttet.

Hier geht es zur Restpostenliste von fortuna sport…

 


Sportplakette RLP für Rheinhessen-Ehrenpräsidentin Karin Augustin

Karin Augustin, Ehrenpräsidentin des Landessportbundes Rheinland-Pfalz und Ehrenpräsidentin des Sportbundes Rheinhessen hat am Dienstag, 15. Oktober im Festsaal der Mainzer Staatskanzlei aus den Händen von Ministerpräsidentin Maly Dreyer die Sportplakette des Landes Rheinland-Pfalz verliehen bekommen. mehr…


Erstanschaffung einer Sportbrille – 40 Euro vom Sportbund!

Der Sportbund Rheinhessen bezuschusst die Erstanschaffung einer Sportbrille mit 40 Euro pro Mitglied eines rheinhessischen Sportvereins. Dieser Zuschuss gilt auch für Kontaktlinsen. Der Antrag ist formlos beim Sportbund Rheinhessen einzureichen. Der Vereinsvorsitzende muss die Originalrechnung mit dem Vermerk „sachlich richtig“ unterschrieben haben. In einem Begleitschreiben soll der Vereinsvorsitzende die Mitgliedschaft des Antragstellers bestätigen. Weitere Informationen: Marianne Windecker, Tel. 06131-2814216 oder m.windecker@sportbund-rheinhessen.de.


Letzte Chance auf den Öko-Check im Sportverein

Das Projekt „Öko-Check im Sportverein“ läuft mit dem Jahr 2019 aus, so dass diese ab nächstem Jahr erst einmal nicht mehr gefördert werden können. Möchten Sie noch in diesem Jahr einen Öko-Check mit unserer Unterstützung durchführen lassen, melden Sie sich bitte umgehend bei der zuständigen Kollegin Ilka Knobloch, Tel. 06131-2814-206.


Gebühren sind rechtens

Betrifft: Jahresgebühr für die Führung des Transparenzregisters. Derzeit erhalten Vereine seitens der Bundesanzeiger Verlag GmbH einen Bescheid über die Jahresgebühr für die Führung des Transparenzregisters. Viele Vereine fragen sich, ob diese Forderung berechtigt ist oder ob es sich um Betrug handelt. mehr…


Rheinland-Pfalz ist INklusiv im Sport

Die Steuerungsgruppe Inklusion – bestehend aus Landessportbund RLP, Behinderten- und Rehabilitationssportverband RLP, Special Olympics RLP und Gehörlosen Sportverband RLP – veranstaltet von 11.11. – 17.11.2019 eine Themenwoche, in der sich alles um den inklusiven Sport dreht. Weitere Info’s hier…


Anträge für das Sonderprogramm bis Ende September einreichen

Das Ministerium des Innern und für Sport in Rheinland-Pfalz wird auch im Jahr 2020 Mittel für das Sonderprogramm im Sportstättenbau zur Verfügung stellen. Das Ziel des Förderprogramms ist der Ausbau von kleineren Vereinslagen sowie Sanierungsmaßnahmen zur Einsparung von Betriebs- und Folgekosten. Mitgliedsvereine des Sportbundes Rheinhessen, die beabsichtigen Baumaßnahmen durchzuführen, müssen die Antragsunterlagen für das Sonderprogramm vollständig, spätestens bis zum 30. September einreichen.

Da erfahrungsgemäß mehr Anträge eingehen als Landesmittel zur Verfügung stehen, kann nicht davon ausgegangen werden, dass alle eingereichten Anträge positiv entschieden werden. Mit einer Entscheidung über den Antrag ist nicht vor April/Mai 2020 zu rechnen. Ihre Ansprechpartnerin beim Sportbund Rheinhessen ist Ilka Knobloch, Tel. 06131-2814206 oder i.knobloch@sportbund-rheinhessen.de


Neue Obergrenze für Datenschutzbeauftragte

Eine gute Nachricht gibt es aktuell aus dem Bereich Datenschutz: Der Bundestag hat in seiner Sitzung am 27. Juni 2019 einen Gesetzesentwurf zur Änderung des § 38 Bundesdatenschutzgesetz beschlossen. Demnach müssen sich statt wie bisher 10 Personen, nun „in der Regel mindestens 20 Personen ständig mit der automatisierten Verarbeitung personenbezogener Daten beschäftigen“, damit ein Datenschutzbeauftragter im Verein ernannt werden muss.

Diese Änderung stellt eine große Entlastung dar. Meist kleine und mittelgroße Vereine können demnach auf die ohnehin schwere Suche nach einem Datenschutzbeauftragten verzichten. Nach erfolgter Zustimmung des Bundesrates, kann die Gesetzesänderung in Kraft treten.

Bitte beachten Sie, dass damit jedoch keine Lockerung der sonstigen gesetzlichen Datenschutz-Regelungen verbunden ist. Bei Fragen dürfen Sie sich gerne melden…


Herzlichen Glückwunsch für „Das Grüne Band“!

Der Taekwondo Club Ingelheim e.V. ist einer der 50 Sportvereine in Deutschland, der „Das grüne Band“ für vorbildliche Talentförderung im Verein erhält. Commerzbank und DOSB wählten mittels einer hochkarätig besetzten Jury die Gewinnervereine des Jahres 2019 aus und die Ingelheimer Sportler sind dabei! Auch in diesem Jahr haben sich engagierte Sportvereine aus kleinen Gemeinden bis hin zu Großstadtvereinen beworben. Unter den Prämierten sind etablierte Sportarten wie Turnen und Schwimmen, inklusive wie Goalball für Menschen mit Sehbehinderung, aber auch neue Sportarten wie Baseball und Karate, die bei den Olympischen Spielen 2020 in Tokio ins Programm aufgenommen wurden. So unterschiedlich die Vereinsstrukturen und die Sportarten sind: Alle Vereine eint ihre hervorragende Nachwuchsarbeit, für die sie die Auszeichnung „Das Grüne Band“ erhalten. Weitere Informationen hier…

Was ist das „Grüne Band“?

Seit 1986 fördern die Commerzbank AG und der Deutsche Olympische Sportbund über die Initiative „Das Grüne Band für vorbildliche Talentförderung im Verein“ Kinder und Jugendliche.  Das „Grüne Band“ belohnt konsequente Nachwuchsarbeit im Leistungssport, unabhängig von der Vereinsgröße oder der Popularität der Sportart. Für das „Grüne Band“ können sich Vereine oder einzelne Abteilungen bis Ende März jeden Jahres bei ihren Spitzenverbänden bewerben. Die Bewertungskriterien ergeben sich aus dem Nachwuchsleistungssport-Konzept des DOSB und schließen unter anderem die Trainersituation, die Zusammenarbeit mit Institutionen wie Schulen oder Olympiastützpunkten, die Doping-Prävention sowie pädagogische Aspekte der Leistungsförderung mit ein.

Die Jury prämiert jedes Jahr 50 Vereine oder Vereinsabteilungen aus den olympischen und nicht olympischen Spitzenverbänden des Deutschen Olympischen Sportbundes, deren sportfachlichen Voraussetzungen zur Förderung erfüllt sind. Voraussetzung für die Vereine ist, dass sie aktive Talentsuche und -förderung von Jugendlichen sowie aktive Dopingprävention betreiben.

Das „Grüne Band“ von Commerzbank und dem Deutschen Olympischen Sportbund ist mit einer Förderprämie von je 5.000 Euro für die leistungssportliche Nachwuchsarbeit der ausgezeichneten Vereine verbunden.


Förderung von Kunstrasenplätzen mit Kunststoff-Einstreugranulat gestoppt

Das Ministerium des Innern und für Sport in Rheinland-Pfalz hat, gültig mit Schreiben vom 10.07.2019, beschlossen, keine finanzielle Förderung von Kunstrasenplätzen mit Kunststoff-Granulat als Einfüllstreu mehr zu bewilligen. Ausgetragenes Kunststoff-Granulat aus Kunstrasenfeldern und Laufbahnen wurde bereits 2018 in einer Studie des Fraunhofer Instituts als großer Faktor in der Mikroplastikverschmutzung der Umwelt identifiziert. Derzeit steht bereits ein Verbot von Kunststoffgranulat ab 2021 im Raum, bei dem sich der organisierte Sport jedoch für eine mehrjährige Übergangsfrist einsetzen will, bis Alternativen gefunden und die Finanzierung von Sanierungen geklärt sind. Für Fragen steht Ihnen Harald Petry beim Landessportbund Rheinland-Pfalz zur Verfügung T 06131.2814-155 oder E h.petry@lsb-rlp.de

 

Kunststoffrasensysteme: ECHA-Beschränkungsvorschlag „Mikroplastik“

Die Europäische Chemikalienagentur (ECHA) hat am 11. Januar 2019 einen Beschränkungsvorschlag gemäß Anhang XV der REACH-Verordnung (1907/2006/EG) veröffentlicht, mit dem das  Inverkehrbringen von „bewusst zugesetztem“ Mikroplastik verboten werden soll. Darunter fällt auch das, als Füllstoff („Infill“) verwendete, Kunststoffgranulat für Kunststoffrasensysteme. Das Verbot soll nach derzeitigem Stand bereits 2021 in Kraft treten. DOSB und DFB haben eine gemeinsame Stellungnahme verfasst, in dem unter Punkt 3 auch alternative Füllstoffe zu Kunststoffgranulat vorgestellt werden. Lesen Sie hier weiter…

 

 


Sportabzeichen-Ehrung in Mainz

Es war eine bunte Mischung begeisterter Sportabzeichen-Erwerber, die sich in der Lotto-Loge der Opel Arena in Mainz eingefunden hatte. Der Sportbund Rheinhessen lud alle erfolgreichen Sportlerinnen und Sportler ein, die es geschafft hatten, entweder mit ihrem Verein, ihrer Schule oder aufgrund ganz persönlicher Wiederholungszahl, sich im Jahr 2018 eine besondere Ehrung verdient zu haben. Knapp 100 Sportler folgten der Einladung. Darüber hinaus freute sich der Dachverband über eine Trendwende mit wieder steigender Erwerberzahl in der Region.

Letzteres war eine gute Nachricht, die Till Pleuger zu Beginn mitteilte: „Wir liegen mit rund 400 Sportabzeichen mehr als im Vorjahr wieder im wachsenden Bereich“, sagte der ehrenamtliche Vizepräsident des Sportbundes. Gemeinsam mit Thorsten Richter, stellvertretender Geschäftsführer des Sportbundes, moderierte er den Abend. Beide hatten die ehrenvolle Aufgabe die jeweils besten drei Schulen sowie Vereine in den unterschiedlichen Kategorien, jeweils eingeteilt in Gruppen nach Mitglieder- und Schülergrößen, zu ehren. Die Bestplatzierten sowie die erfolgreichsten Newcomer jeder Kategorie erhielten neben der Ehrengabe auch eine kleine Prämie, die sich zwischen 100 bis 200 Euro bewegt.

Für die nötige Abwechslung in dem von Heike Franke, Sportbund-Referentin für Breiten- und Freizeitsport, bestens organisierten Ehrungsmarathon sorgten die Kunst-Kraft-Akrobatinnen des KKSV Mainz-Finthen. Sie beeindruckten mit Hebe- und Wurffiguren, die sie im Juni bei der Deutschen Meisterschaft in Wilhelmshaven ebenso erfolgreich aufführen möchten.

Die größte Gruppe der Sportabzeichen-Erwerber stellten – einmal mehr – die Schulen dar. Fast 60 Prozent der 6360 Sportabzeichen in Rheinhessen werden dort erworben. Pleuger freute sich, gemeinsam mit Peter Heppel vom Ministerium für Bildung, fast allen siegreichen Schulen Urkunde und Pokal persönlich überreichen zu dürfen. „Es ist schön, dass die Wertschätzung, die wir mit so einer Veranstaltung den Sportlern entgegenbringen möchten, auch so gut angenommen wird“, so Pleuger. Besonders laut wurde der Applaus dann bei der zweiten Ehrung der Grundschule am Gleisberg. Die Mainzer Schule wurde auch Landessieger in ihrer Kategorie.

Die Sportvereine kamen auf 37,4 Prozent der abgelegten Fitnessorden, während Polizei, Bundeswehr, Feuerwehr und einige Sonstige die 100 Prozent vollmachten. Florian Monreal, Vertreter von Lotto Rheinland-Pfalz, unterstützte Pleuger bei der Auszeichnung der Vereine. Positiv auch hier: Fast alle hatten den Weg nach Mainz auf sich genommen und waren vor Ort.

Immer eine besondere Anerkennung erhalten diejenigen, die seit Jahren treue „Sportabzeichen-Kunden“ sind. 40 (!) Sportler kamen in diesem Jahr in diesen Genuss. Im absoluten Mittelpunkt standen dabei Helmut Sigel und Klaus Kasten. Die beiden haben 2018 zum 45. Mal den Sportorden erfolgreich bestanden. Niemand im Raum konnte an diesem Tag diese Zahl toppen.

„Sportler wie Sie sind für uns wichtig, sie sind Vorbilder in ihren Vereinen und wichtige Motivatoren für den Wettbewerb“, lobte Richter. Pleuger ergänzte: „In den Schulen wird die Grundlage gelegt, dass die Kinder zum Sport und dem Sportabzeichen kommen und irgendwann einmal hier stehen können und für 25 oder mehr Sportabzeichen geehrt werden.“ Zum Ausklang des kurzweiligen Abends lud Lotto-Rheinland-Pfalz zu einem gemeinsamen Imbiss ein.

Sportabzeichenerwerber mit Anzahl

Ergebnisse Vereins- und Schulwettbewerb

 

 

 

 


Helmut Graf von Moltke erklärt aus persönlichen Gründen Rücktritt vom Amt

Der Sportbund Rheinhess Sportbund Rheinhessen Sportbund Rheinhessenen hat in der Sitzung seines Hauptausschusses am 16. April 2019 den Rücktritt seines Präsidenten, Helmut Graf von Moltke, mitgeteilt. Der Präsident tritt aus persönlichen Gründen zurück. Nachfolgend die Rücktrittserklärung im Wortlaut: „In den vergangenen elf Monaten habe ich mich mit viel Enthusiasmus, Leidenschaft und Herzblut für die Belange des Sportbundes Rheinhessen eingesetzt. Viele Dinge wurden von mir auf den Weg gebracht (u.a. Großsporthalle, Rheinhessen Rhein Spring WM, Umsetzung Vorgaben Rechnungshof, Neustrukturierung Geschäftsstelle inkl. Anpassung des Stellenplans) und teilweise auch schon abgeschlossen. Ich habe in diesem Zeitraum 128 offizielle Termine für den Sportbund Rheinhessen sowie den LSB RLP wahrgenommen. Dazu kamen regelmäßige Geschäftsstellenbesuche und inoffizielle Termine. Diese Termine fanden nicht nur an Wochenenden oder abends, sondern sehr oft auch während der üblichen Arbeitszeiten statt – waren für mich aber selbstverständlich, weil mir die Nähe zu unseren Vereinen und der Einsatz für deren Belange besonders am Herzen lagen.

Leider hat sich für mich jetzt völlig überraschend eine neue Lebenssituation ergeben, die es mir nicht mehr möglich macht, all dies mit meinem Beruf und meiner Familie zu vereinbaren. Hinzu kommt, dass große Projekte anstehen (Renovierung Sportschule Seibersbach, Neubau Haus des Sports), die einen noch höheren Einsatz erfordern werden. Angesichts dessen stelle ich hiermit mein Amt als Präsident zur Verfügung und hoffe, dass zeitnah jemand gefunden wird, der die mit dem Amt verbundene Arbeit erfolgreich fortsetzt.

Ich bitte alle Mitglieder des Sportbundes Rheinhessen um Verständnis dafür, dass für mich das Wohl meiner Familie oberste Priorität hat, und wünsche dem Sportbund Rheinhessen sowie dem LSB RLP für die Zukunft alles Gute und viel Glück. Ich bedanke mich bei allen Personen für die Zusammenarbeit. Bei allen, die mich insoweit unterstützt haben, werde ich mich noch einmal persönlich bedanken. Helmut Graf von Moltke“

Das Präsidium des Sportbundes Rheinhessen hat nach dem Bekanntwerden des Rücktritts von Helmut Graf von Moltke nach eingehender Beratung als dessen kommissarischen Nachfolger Klaus Kuhn vorgeschlagen. Er hat Erfahrung in höchsten Ämtern des Sports, u. a. als Präsident des Handballverbandes Rheinhessen, und bringt als Pensionär die zeitlichen Voraussetzungen für das Amt mit. Zudem ist er als Vorstand nach Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB) 26 für den Sportbund in vollem Umfang vertretungsberechtigt. Klaus Kuhn wurde dem Hauptausschuss als kommissarischer Präsident vorgeschlagen und zur Wahl gestellt. Diesem Vorschlag folgte das zweithöchste Gremium des Sportbundes einstimmig bei vier Enthaltungen. Der Sportbund Rheinhessen bedankte sich bei seinem zurückgetretenen Präsidenten für dessen Einsatz für den Sportbund Rheinhessen und wünscht ihm für die Zukunft alles Gute!


Sportliche Feierstunde zur Mittagszeit

„Rheinhessen fit – komm mach mit!“, lautet der Titel des Sportabzeichen-Wettbewerbs für Unternehmen, mit dem der Sportbund Rheinhessen mit der Handwerkskammer (HWK) und der Industrie- und Handelskammer für Rheinhessen (IHK) 2018 wieder Unternehmen und Firmen in Rheinhessen zum Bewegen motivierte. Die erfolgreichsten freuten sich über die Prämierung der Leistung ihrer Mitarbeiter in den Räumen der IHK am Mainzer Schillerplatz – in einer kleinen „Lunchtime“-Feierstunde zur Mittagszeit.

Die Idee hinter dem Wettbewerb ist ebenso einfach wie effektiv. „Unternehmen möchten etwas für das betriebliche Gesundheitsmanagement tun, wir möchten Menschen zum sportlichen Bewegen bringen“, sagt Till Pleuger, Vizepräsident des Sportbundes Rheinhessen: „Der Trend geht zum Breitensport und zur gesunden Bewegung.“ Dieses Fitnessbedürfnis greifen die Unternehmen der Region mit Unterstützung des rheinhessischen Dachverbandes im Zusammenspiel mit IHK und HWK auf. Das Deutsche Sportabzeichen als größte Breitensportbewegung Deutschlands ist dafür das perfekte Medium.

Sportabzeichen IHK Foto: hbz/Stefan Sämmer 03.04.2019

„Gesunde, engagierte Mitarbeiter sind eine wichtige Voraussetzung für die Produktivität und Wettbewerbsfähigkeit rheinhessischer Unternehmen. Diese haben längst erkannt, dass gesundheitsfördernde Maßnahmen einen großen Beitrag dazu leisten können, hart umworbene Fachkräfte an sich zu binden und sich als attraktive Arbeitgeber zu präsentieren“, so Dr. Engelbert J. Günster, Präsident der IHK für Rheinhessen.

Die gemeinsamen Bemühungen für den Wettbewerb seit 2016 tragen Früchte. 21 Unternehmen schafften es 2018, die Kriterien zu erfüllen und damit entweder eine Urkunde oder einen Pokal für die Sportabzeichen ihrer Mitarbeiter zu empfangen. Pokale erhielten dabei GRACE GmbH für den „Besten digitalen Auftritt“ – die Mitarbeiter lieferten den besten Sportabzeichen-Werbefilm aller Unternehmen -, die VRM Gratismedien als „bester Neueinsteiger“, Seriensieger Feuerwehr Mainz mit den meisten Erwerbern, die Sparkasse Mainz mit der größten Steigerung zum Vorjahr und der Geschäftsstelle des TSV Schott Mainz mit einer Quote von 100 Prozent. Hier haben alle acht Angestellten das Sportabzeichen erfolgreich abgelegt.

„Nicht nur im Handwerk ist die Mitarbeitergesundheit in Zeiten des Mangels an qualifizierten Fachkräften ein entscheidender Erfolgsfaktor, um auch in Zukunft wettbewerbsfähig zu bleiben“, sagt Hans-Jörg Friese, Präsident der Handwerkskammer Rheinhessen. Unterstützt wird der rheinhessische Wettbewerb von der BKK24 als Premiumpartner, Lotto Rheinland-Pfalz, EWR und der VRM. Teilnehmende Firmen nehmen auch am bundesweiten Wettbewerb der BKK24 teil und können darüber weitere Preise gewinnen.

Sieger „Bester digitaler Auftritt“ 2019


VRM Lokal – Hier schreiben Sie!

Die Idee entstand bei einer Veranstaltung des Sportbundes Rheinhessen – und jetzt wurde sie vom Medienunternehmen VRM umgesetzt: Auf dem Portal VRM Lokal können seit kurzem Vereine nicht nur Texte und Fotos einreichen, um sie den VRM-Anzeigenblättern zur Verfügung zu stellen, sondern die Texte und Fotos werden jetzt auch online veröffentlicht. Kostenlos auf www.vrm-lokal.de mehr…


Lehrtagung 2019: 400 Übungsleiter drücken die Workshop-Bank

Schlagkräftige Titel wie „Sitzen ist für´n Arsch“ oder vom „Streichholz zum Speerwurf“ für die Workshops und Arbeitskreise lassen es schon vermuten – die 10. Lehrtagung des Sportbundes Rheinhessen im Institut für Sportwissenschaft der Universität Mainz bringt spannende Themen in die Aus- und Fortbildung der Übungsleiter und Trainer. Ein Wochenende lang sorgten rund 70 Workshops für Abwechslung und brachten die rund 400 Teilnehmer auf den neusten Stand sportwissenschaftlicher Trends und Erkenntnisse.

Bevor es in die Sporthallen und Seminarräume ging, begrüßte Prof. Dr. Michael Doppelmayr als Hausherr der Uni Mainz sowie Sportbund-Präsident Helmut Graf von Moltke stellvertretend für die Partner der Veranstaltung, die Teilnehmer im Hörsaal des Instituts. „Seit zwanzig Jahren bringen wir mit der Lehrtagung Trends und Entwicklungen im Sport direkt in die Vereine. Das ist ein ganz besonders schöner Part unserer Funktion als Dienstleister für den Sport in der Region“, erinnerte von Moltke: „Fast 4500 Multiplikatoren haben diese Ausbildung bereits genutzt.“ Direkt im Anschluss nahm sich Alexander Reinemann, Vorsitzender des Stadtsportverbandes und IT-Mitarbeiter der Mainzer Uni, dem Thema „Digitalisierung im Sport“ an. Nach einem kurzen historischen Abriss stellte er Vor- und Nachteile der technischen Entwicklungen aus Sicht der Vereine vor. Ein gelungener Einstieg in ein ebenso lehrreiches als auch sportliches Wochenende für die vielen zumeist ehrenamtlichen Vereinssportler.

Nach guter alter Tradition im zwanzigsten Jahr des Bestehens der Lehrtagung – sie findet immer alle zwei Jahre statt – gab es ein ganz breites Spektrum. „Es ist unsere größte Lehrveranstaltung und überhaupt eine der größten im Sport im ganzen Land“, betont Petra Bastian, die federführend die Organisation innehat. Gemeinsam mit dem Deutschen Sportlehrer-Verband (Landesverband Rheinland-Pfalz) und dem Rheinhessischen Turnerbund sowie dem Institut für Sport der Johannes Gutenberg-Universität Mainz stemmte sie die beiden picke-packe-vollen Ausbildungstage. Was „voll“ dabei bedeutet, lässt sich schon anhand der Kategorien, in die Workshops geordnet sind, erkennen. Von Leichtathletik über schwimmen, tanzen, turnen bis hin zu Fitness und Gesundheitssport sowie Sporttheorie wie Gewaltprävention oder Digitalisierung. Unterstützt wurde die Lehrtagung einmal mehr von den Sponsoren Lotto Rheinland-Pfalz, EWR und den VRM Gratismedien. Mit Äpfeln von „Appel Happel“ und dem Anbieter von Faszienrollen, „Blackroll®“ gab es darüber hinaus weitere Unterstützer, von denen die Teilnehmer und Referenten profitieren konnten.

„Für uns ist die Veranstaltung immer ein Höhepunkt im Veranstaltungskalender. Wir freuen uns jedesmal sehr darauf und gehen, durch die vielen sehr positiven Rückmeldungen, hochmotiviert in die Planung für die Nächste“, bekräftigt Sportbund-Geschäftsführer Joachim Friedsam und erklärt: „Das ist ein Format, was wir auf jeden Fall beibehalten werden. Die Nachfrage nach der Lehrtagung ist und bleibt riesig.“


Karl-Heinz-Thommes-Preis 2019 – Ausschreibung veröffentlicht!

Preis für besondere Verdienste um die gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit geistiger Behinderung – Bewerbung bis 31.07.2019 möglich! Mit dem Karl-Heinz-Thommes-Preis werden Personen, Vereine und Institutionen ausgezeichnet, die sich, wie der Namensgeber und Ehrenpräsident des Verbandes, in besonderer Weise um die gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit geistiger Behinderung verdient gemacht haben.  mehr…


Das Deutsche Sportabzeichen – gemeinsam zum Erfolg!

Sportabzeichen? Dafür habe ich keine Zeit. ABER: Nicht einmal zehn Minuten brauchte Manfred Hinkel aus Alzey dafür. 9:48 Minuten, um es genau zu sagen. Eine tolle Leistung und absolut nachahmenswert. Mit einer kleinen Einschränkung: So ganz ohne Training sollte man es nicht probieren. Das gibt auch der 71-Jährige Hinkel mit auf den Weg. Kleine und große Leute sind dazu aufgerufen, sich der sportlichen Herausforderung durch das Deutsche Sportabzeichen zu stellen. In den vier Disziplinen Ausdauer, Kraft, Schnelligkeit und Koordination müssen Prüfungen bestanden werden, um das Ehrenzeichen der Bundesrepublik Deutschland in Bronze, Silber oder Gold tragen zu dürfen. Also, ob Couchpotatoe oder Fitnesscrack: Rein in die Sportschuhe und mitgemacht beim Deutschen Sportabzeichen! Aktiv dabei sein ist Deine Herausforderung!

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Sportideen für alle bei der 10. Lehrtagung

Ein großartiges Programm und herausragende Referenten mit immer zeitgemäßen Anregungen: Die 10. Lehrtagung bietet in mehr als 75 Workshops die neuesten Trends in vielen Sportarten. Leider sind die Arbeitskreise im Bereich Fitness, Gesundheitssport und aktuelle Trends fast alle bereits ausgebucht, aber in den Bereichen Leichtathletik, Schwimmen, Spiele, Tanz und Turnen sowie in den Theoriearbeitskreisen sind noch Plätze frei. Breits ausgebuchte Arbeitskreise sin dim Programm gekennzeichnet. Verlässliche Partner sind der Rheinhessische Turnerbund, der Deutsche Sportlehrerverband und natürlich das Institut für Sportwissenschaft an der Joh. Gutenberg-Universität Mainz. Glücklicherweise ist die Sanierung des Sportinstituts abgeschlossen, so dass die rund 450 Teilnehmerinnen und Teilnehmer wieder optimale Bedingungen vorfinden.

Hier finden Sie das Programm mit dem Anmeldeformular


Gemeinnützigkeit für Vereine – neue Regelungen aus dem Finanzministerium 2019

Das Bundesministerium für Finanzen hat den Anwendungserlass zur Abgabenordnung geändert und damit neue Regelungen zu Anerkennung der Gemeinnützigkeit geschaffen. Hiervon ist auch der Sport betroffen. Zu den folgenden Fragen gibt es deutliche Klarstellungen:

  • Welche Betätigungen von Anglervereinen begründen die Zuerkennung der Gemeinnützigkeit?
  • Welche Betätigungen gelten als gemeinnütziger Sport, welche nicht?
  • Wann darf ein gemeinnütziger Verein Tätigkeitsvergütungen an Vorstandsmitglieder zahlen?
  • Was ist bei der Umsetzung des Gebots der zeitnahen Mittelverwendung zu beachten?
  • Unter welchen Voraussetzungen sind Fördervereine zur Mittelbeschaffung für Sportvereine gemeinnützig?
  • Wie ist bei satzungsrechtlichen Unzulänglichkeiten von Vereinen zu verfahren?

Im Einzelnen ist dazu Folgendes ausgeführt:

Gemeinnützigkeit von Anglervereinen

Vereine, deren satzungsmäßiger Zweck die Förderung der nicht-gewerblichen Fischerei ist (Anglervereine), können unter dem Gesichtspunkt der Förderung des Naturschutzes und der Landschaftspflege als gemeinnützig anerkannt werden. Ihre Tätigkeit ist im Wesentlichen auf die einheitliche Ausrichtung und Vertretung der Mitgliederinteressen bei der Hege und Pflege des Fischbestandes in den Gewässern in Verbindung mit Maßnahmen zum Schutz und zur Reinhaltung dieser Gewässer, sowie die Erhaltung der Schönheit und Ursprünglichkeit der Gewässer i.S.d. Naturschutzes und der Landschaftspflege gerichtet. Wettfischveranstaltungen sind grund-sätzlich als nicht mit dem Tierschutzgesetz und mit der Gemeinnützigkeit vereinbar anzusehen.

Fischen und Angeln bedarf in jedem Fall einer besonderen Genehmigung, für private Gewässer der des Eigentümers, für öffentliche Gewässer der der zuständigen öffentlichen Körperschaft (z.B. Gemeinde). Der Verkauf von Angelkarten durch Vereine an Vereinsmitglieder wird im Rahmen eines steuerbegünstigten wirtschaftlichen Geschäftsbetriebs (= Zweckbetrieb) durchgeführt. Der Verkauf von Angelkarten an Nichtmitglieder hingegen stellt einen steuerpflichtigen wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb dar.

 

Abgrenzung von gemeinnützigen Sportarten gegenüber anderen Betätigungen

Ein wesentliches Element des Sports ist die körperliche Ertüchtigung. Motorsport fällt unter den Begriff des Sports (BFH-Urteil vom 29.10.1997, I R 13/97, BStBl 1998 II S. 9), ebenso Ballonfahren. Dagegen sind Skat (BFH-Urteil vom 17.2.2000, I R 108, 109/98, BFH/NV S. 1071), Bridge, Gospiel, Gotcha, Paintball, IPSC-Schießen und Tipp-Kick kein Sport im Sinne des Gemeinnützigkeitsrechts. Dies gilt auch für Amateurfunk, Modellflug und Hundesport, die jedoch eigenständige gemeinnützige Zwecke sind. Schützenvereine können auch dann als gemeinnützig anerkannt werden, wenn sie nach ihrer Satzung neben dem Schießsport (als Hauptzweck) auch das Schützenbrauchtum fördern. Die Durchführung von volksfestartigen Schützenfesten ist kein gemeinnütziger Zweck.

Wann darf ein gemeinnütziger Verein Tätigkeitsvergütungen an Vorstandsmitglieder zahlen?

Bei Vorstandsmitgliedern von Vereinen sind Tätigkeitsvergütungen gemeinnützigkeitsrechtlich nur zulässig, wenn eine entsprechende Satzungsregelung besteht. Zu Einzelheiten bei Zahlungen an den Vorstand steuerbegünstigter Vereine siehe BMF-Schreiben vom 21.11.2014, BStBl I S. 1581.

 

Was ist bei der Umsetzung des Gebots der zeitnahen Mittelverwendung zu beachten?

Eine zeitnahe Mittelverwendung ist gegeben, wenn die Mittel spätestens in den auf den Zufluss folgenden zwei Kalender- oder Wirtschaftsjahren für die steuerbegünstigten satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Am Ende des Kalender- oder Wirtschaftsjahrs noch vorhandene Mittel müssen in der Bilanz oder Vermögensaufstellung der Körperschaft zulässigerweise dem Vermögen oder einer zulässigen Rücklage zugeordnet oder als im zurückliegenden Jahr zugeflossene Mittel, die in den folgenden zwei Jahren für die steuerbegünstigten Zwecke zu verwenden sind, ausgewiesen sein. Soweit Mittel nicht schon im Jahr des Zuflusses für die steuerbegünstigten Zwecke verwendet oder zulässigerweise dem Vermögen zugeführt werden, ist ihre zeitnahe Verwendung nachzuweisen, zweckmäßigerweise durch eine Nebenrechnung (Mittelverwendungsrechnung). Der Zweck des Grundsatzes der zeitnahen Mittelverwendung gebietet es, dass bei der Nachprüfung der Mittelverwendung nicht auf die einzelne Zuwendung abzustellen ist, sondern auf die Gesamtheit aller zeitnah zu verwendenden Zuwendungen und sonstigen Einnahmen bzw. Vermögenswerte der Körperschaft (Saldobetrachtung bzw. Globalbetrachtung; BFH-Urteil vom 20.3.2017, X R 13/15, BStBl II S. 1110).

 

Unter welchen Voraussetzungen sind Fördervereine zur Mittelbeschaffung für Sportvereine gemeinnützig?

Eine Ausnahmeregelung ermöglicht es, Körperschaften als steuerbegünstigt anzuerkennen, die andere Körperschaften fördern und dafür Spenden sammeln oder auf andere Art Mittel beschaffen. Die Beschaffung von Mitteln muss als Satzungszweck festgelegt sein. Ein steuerbegünstigter Zweck, für den Mittel beschafft werden sollen, muss in der Satzung angegeben sein. Es ist nicht erforderlich, die Körperschaften, für die Mittel beschafft werden sollen, in der Satzung aufzuführen. Die Körperschaft, für die Mittel beschafft werden, muss nur dann selbst steuerbegünstigt sein, wenn sie eine unbeschränkt steuerpflichtige Körperschaft des privaten Rechts ist. Werden Mittel für nicht unbeschränkt steuerpflichtige Körperschaften beschafft, muss die Verwendung der Mittel für die steuerbegünstigten Zwecke ausreichend nachgewiesen werden. Weitergabefähige Mittel sind nicht nur solche, die bereits mit dem Ziel der Weitergabe beschafft wurden. Gemeinnützigkeitsunschädlich weitergegeben werden dürfen sämtliche Mittel, soweit die Satzung der hingebenden Körperschaft im Zeitpunkt der Weitergabe über eine entsprechende Satzungsbestimmung verfügt und die Zwecke der hingebenden und empfangenden Körperschaft insoweit identisch sind.“

 

Wie ist bei satzungsrechtlichen Unzulänglichkeiten von Vereinen zu verfahren?

Wird bei einer Körperschaft, die steuerbefreit war, im Rahmen der Veranlagung festgestellt, dass die Satzung nicht den Anforderungen des Gemeinnützigkeitsrechts genügt, dürfen aus Vertrauensschutzgründen hieraus keine nachteiligen Folgerungen für die Vergangenheit gezogen werden. Die Körperschaft ist trotz der fehlerhaften Satzung für abgelaufene Veranlagungszeiträume und für das Kalenderjahr, in dem die Satzung beanstandet wird, als steuerbegünstigt zu behandeln. Dies gilt nicht, wenn bei der tatsächlichen Geschäftsführung gegen Vorschriften des Gemeinnützigkeitsrechts verstoßen wurde.


Vorstandsklausur – Frische Impulse für IHREN Verein

Das wichtigste Gut eines Vereins sind seine Mitglieder – nicht wegen der Jahresbeiträge, sondern weil ein Verein ohne Mitglieder nicht existieren kann. Wir schauen mit Ihnen in Ihren Verein und bringen den Stein ins Rollen. Vorstandsklausuren sind für rheinhessische, dem Sportbund Rheinhessen angeschlossene Sportvereine kostenlos! mehr…