Sportabzeichen-Ehrung in Mainz

Es war eine bunte Mischung begeisterter Sportabzeichen-Erwerber, die sich in der Lotto-Loge der Opel Arena in Mainz eingefunden hatte. Der Sportbund Rheinhessen lud alle erfolgreichen Sportlerinnen und Sportler ein, die es geschafft hatten, entweder mit ihrem Verein, ihrer Schule oder aufgrund ganz persönlicher Wiederholungszahl, sich im Jahr 2018 eine besondere Ehrung verdient zu haben. Knapp 100 Sportler folgten der Einladung. Darüber hinaus freute sich der Dachverband über eine Trendwende mit wieder steigender Erwerberzahl in der Region.

Letzteres war eine gute Nachricht, die Till Pleuger zu Beginn mitteilte: „Wir liegen mit rund 400 Sportabzeichen mehr als im Vorjahr wieder im wachsenden Bereich“, sagte der ehrenamtliche Vizepräsident des Sportbundes. Gemeinsam mit Thorsten Richter, stellvertretender Geschäftsführer des Sportbundes, moderierte er den Abend. Beide hatten die ehrenvolle Aufgabe die jeweils besten drei Schulen sowie Vereine in den unterschiedlichen Kategorien, jeweils eingeteilt in Gruppen nach Mitglieder- und Schülergrößen, zu ehren. Die Bestplatzierten sowie die erfolgreichsten Newcomer jeder Kategorie erhielten neben der Ehrengabe auch eine kleine Prämie, die sich zwischen 100 bis 200 Euro bewegt.

Für die nötige Abwechslung in dem von Heike Franke, Sportbund-Referentin für Breiten- und Freizeitsport, bestens organisierten Ehrungsmarathon sorgten die Kunst-Kraft-Akrobatinnen des KKSV Mainz-Finthen. Sie beeindruckten mit Hebe- und Wurffiguren, die sie im Juni bei der Deutschen Meisterschaft in Wilhelmshaven ebenso erfolgreich aufführen möchten.

Die größte Gruppe der Sportabzeichen-Erwerber stellten – einmal mehr – die Schulen dar. Fast 60 Prozent der 6360 Sportabzeichen in Rheinhessen werden dort erworben. Pleuger freute sich, gemeinsam mit Peter Heppel vom Ministerium für Bildung, fast allen siegreichen Schulen Urkunde und Pokal persönlich überreichen zu dürfen. „Es ist schön, dass die Wertschätzung, die wir mit so einer Veranstaltung den Sportlern entgegenbringen möchten, auch so gut angenommen wird“, so Pleuger. Besonders laut wurde der Applaus dann bei der zweiten Ehrung der Grundschule am Gleisberg. Die Mainzer Schule wurde auch Landessieger in ihrer Kategorie.

Die Sportvereine kamen auf 37,4 Prozent der abgelegten Fitnessorden, während Polizei, Bundeswehr, Feuerwehr und einige Sonstige die 100 Prozent vollmachten. Florian Monreal, Vertreter von Lotto Rheinland-Pfalz, unterstützte Pleuger bei der Auszeichnung der Vereine. Positiv auch hier: Fast alle hatten den Weg nach Mainz auf sich genommen und waren vor Ort.

Immer eine besondere Anerkennung erhalten diejenigen, die seit Jahren treue „Sportabzeichen-Kunden“ sind. 40 (!) Sportler kamen in diesem Jahr in diesen Genuss. Im absoluten Mittelpunkt standen dabei Helmut Sigel und Klaus Kasten. Die beiden haben 2018 zum 45. Mal den Sportorden erfolgreich bestanden. Niemand im Raum konnte an diesem Tag diese Zahl toppen.

„Sportler wie Sie sind für uns wichtig, sie sind Vorbilder in ihren Vereinen und wichtige Motivatoren für den Wettbewerb“, lobte Richter. Pleuger ergänzte: „In den Schulen wird die Grundlage gelegt, dass die Kinder zum Sport und dem Sportabzeichen kommen und irgendwann einmal hier stehen können und für 25 oder mehr Sportabzeichen geehrt werden.“ Zum Ausklang des kurzweiligen Abends lud Lotto-Rheinland-Pfalz zu einem gemeinsamen Imbiss ein.

Sportabzeichenerwerber mit Anzahl

Ergebnisse Vereins- und Schulwettbewerb

 

 

 

 


Mittwoch in Rheinhessen: Workshop Pressearbeit online

Viele Sportvereine und -verbände schreiben Texte und organisieren Pressemeldungen, um auf sich und ihre Aktionen aufmerksam zu machen. Durch die Digitalisierung gibt es aber überraschend neue Wege, für sich zu werben. Medienverlage wie die VRM organisieren neben ihren Tageszeitungen und Gratismedien wie Wochenblätter auch Online-Portale, in denen die Texte veröffentlicht werden. So hat jeder Sportverein und -verband die Möglichkeit, diese zu platzieren. 

Vor allem das Online-Portal der VRM lokal hilft dabei. Es war ausdrücklicher Wunsch der Vereinsvertreter des Sportbundes Rheinhessen in der gemeinsamen Fortbildung mit der VRM 2018, ein solches Portal zur Verfügung zu stellen. Das ist mittlerweile online passiert.

In dieser Fortbildung wird diese Verknüpfung gezeigt und geschult. Die VRM stellt ihr Portal „VRM lokal“ vor – hier stellen Vereine ihre Texte und Bilder ein und treten dann in Kontakt mit den Redakteuren, die diese redigieren.

Dieses zukunftsweisende Projekt der VRM inklusive der neuen Online-Plattform ist eine Weichenstellung im Lokaljournalismus und dürfte schon bald viele Nachahmer finden.

Die Referentin Cornelia Haas stellt Ihnen die Inhalte und das Portal vor.

Der Sportbund Rheinhessen und die VRM lokal kooperieren, um dadurch mehr Werbung für den Sport in der Region sicherzustellen und zielgerichtet, wie in diesem Fall gut zu sehen, Angebote für die Vereine zu entwickeln.

Lernen Sie es zu nutzen und so ihre Veranstaltungen in den Wochenblättern, Tageszeitungen und dem neuen Online-Portal zu platzieren.

Hier geht es direkt zur Veranstaltung und zur Anmeldung.


LebensLauf 2019 – Nach Körperteile Blues flogen Schecks ein

Der Körperteile Blues war für die Zuschauer mit Sicherheit einer der Höhepunkte, die der „LebensLauf“ als offizielle Benefizaktion des Gutenberg-Marathon Mainz einen Tag vor dem Laufevent auf die Bühne zauberte. Der Auftritt der Kinder des Bildungsnetzwerkes Mainz, kurz BINE, war allerdings nur einer von vielen bunten Highlights des Vormittags. Die Partner der Charity-Veranstaltung hatten es wieder geschafft, eine bunte Mischung aus Sport, Musik und Tanz zu organisieren – und vor allem eine beachtliche Summe für den guten Zweck einzusammeln. Die Schecks dazu wurden direkt vor Ort überreicht. Die genaue Spendensumme wird in den kommenden Wochen feststehen. BINE wird die Hälfte der Gesamtsumme in diesem Jahr für ihre Arbeit der Kinderbetreuung und –förderung bekommen.

Die Schulband der Peter-Jordan-Schule eröffnete das bunte Treiben auf dem Platz vor dem Gutenberg-Denkmal in der Landeshauptstadt. Es war einmal mehr eine beeindruckende Kulisse, die durch den „LebensLauf“ den Samstagvormittag in der Mainzer Innenstadt belebte. 19 (!) Institutionen, die sich um benachteiligte, betroffene oder kranke Menschen kümmern, präsentierten sich, warben für ihr Thema und standen für Gespräche bereit. Sie haben eines gemeinsam – in den vergangenen Jahren sind sie bereits durch den „LebensLauf“ gefördert worden. Im Netzwerk bleiben sie im Anschluss alle. „Das ist ein eindrucksvoller Beweis für die Lebenswertigkeit und Hilfsbereitschaft, die in Mainz von seinen Menschen und von den Partnern dieses Tages ausgeht“, freute sich Karin Augustin, Initiatorin des Events und Ehrenpräsidentin des Sportbundes Rheinhessen. Der „LebensLauf“ wird getragen vom Sportbund Rheinhessen, der Landesärztekammer Rheinland-Pfalz, der Sparda-Bank Südwest und der Lotto Rheinland-Pfalz Stiftung, von der Landeshauptstadt Mainz, dem Ministerium für Bildung Rheinland-Pfalz sowie dem „Ärztefanclub Mainz 05“ und „Mainz 05 hilft e.V.“. Eine besondere Unterstützung erfährt er durch die Werbewerkstatt Mainz sowie die Mainzer Stadtwerke und dem SchwellKopp-Träscher-Club (SKTC) e.V.. Seit 2018 mit dabei ist die „Herzenssache“, die Kinderhilfsaktion von SWR, SR und Sparda-Bank.

LebensLauf 2019 - Scheckübergabe - Bild: Sportbund Rheinhessen

LebensLauf 2019 – Scheckübergabe Bild: Sportbund Rheinhessen

Ebenfalls nicht zu kurz kam der Input durch den Sport. Gegenüber des „Meile der Institutionen“ freuten sich die Besucher der Innenstadt über hochkarätige Auftritte der TSG Bretzenheim 1846 mit ihrer Rope-Skipping-Gruppe „Jump Attack“ und über orientalischen Tanz des Mombacher Turnvereins von „Kaldin Kalca“ und „Jalila“. Einen tollen Mix aus Fastnachtsmusik und bekannten Hits legte „Sound of Weisenau“ vom Carneval Club Weisenau hin. Sie rockten die Bühne mit fettem Sound und mitreißenden Rhythmen. Das Finale übernahm schließlich Urban Fox (Lennart Keimig), der mit handgemachter Musik a´ la Ed Sheeran im Singer-Songwriter-Style den Tag ausklingen ließ, der zwar temperaturmäßig kalt gewesen war, dafür aber durch Lebensfreude und Hilfsbereitschaft für viel menschliche Wärme sorgte und das Ehrenamt von seiner besten Seite zeigte – und dass für einen guten Zweck.
Ziele

Ziele des „LebensLaufs“
Der „LebensLauf“ sammelt Spenden für ausgewählte Mainzer Institutionen. Neben der Spendensammelaktion, u. a. durch Spenden für Aktions-T-Shirts sollen die geförderten Institutionen auch der Öffentlichkeit bekannt gemacht und ihre Arbeit vorgestellt werden. Jede Spende und jede Berichterstattung trägt zum Erfolg des „LebensLaufs“ bei.

Das ist der “LebensLauf”
Der „LebensLauf“ setze sich aus mehreren Elementen zusammen. Über einen Spendenbrief, Abgabe von T-Shirts, den Aktionstag, das Kaffee-und-Kuchen-Zelt sowie den Ekiden-Lauf und den Mainzer Mainzer Kinder-Fun-Lauf werden Spenden für den guten Zweck gesammelt. Alle Spenden des Tages fließen ohne Umwege in den Topf, aus dem alle Institutionen ihren Anteil bekommen.

Der Begünstigte 2019: “BiNe”:
„BINE“, Bildungsnetzwerk Mainz, organisiert mit ehrenamtlichen Helfern Hausaufgabenbetreuung an Schulen, in Jugendzentren und Flüchtlingsunterkünften. 2007 von lediglich zwei Initiatoren ins Leben gerufen, zählt „BINE“ heute rund 60 Mitglieder, die sozial benachteiligten Kindern und Jugendlichen helfen, ihren Schulabschluss zu meistern.

Die geförderten Einrichtungen seit 2005 (Gesamtsumme):
2005: Mainzer Hospiz (13.500,00 €), 2006: Peter-Jordan-Schule (15.500,00 €), 2007: Mainzer Tafel (17.349,32 €), 2008: FEMMA und Sozialdienst katholischer Frauen (17.423,91 €) , 2009: Pfarrer Landvogt Hilfe und Förderkreis Wendepunkt (15.000,00 €) , 2010: Verein für Körper- und Mehrfachbehinderte (20.399,29 €) , 2011: Flüsterpost e.V. – Förderung für Kinder krebskranker Eltern und Förderverein für Tumor und Leukämiekranke Kinder e.V. Mainz (37.894,85 €), 2012: Meenzer Leisetreter und Armut + Gesundheit (34.435,13 €), 2013: Trauernde Eltern & Kinder Rhein-Main e.V. und Aids-Hilfe Mainz e.V. (35.293,34 €), 2014: alle 14 Einrichtungen seit 2005 (36.159,82 €), 2015: Deutsche Multiple Sklerose Gesellschaft und alle Einrichtungen seit 2005 (32.285,68 €), 2016: Mainzer Kinder-Hospiz und alle Einrichtungen seit 2005 (38.615,32 €), 2017: Ronald McDonald Haus und alle Einrichtungen seit 2005 (32.003,43 €), 2018: kidicare Johanniter-Unfall-Hilfe (42.844,54 €)
Sportbund


Helmut Graf von Moltke erklärt aus persönlichen Gründen Rücktritt vom Amt

Der Sportbund Rheinhessen hat in der Sitzung seines Hauptausschusses am 16. April 2019 den Rücktritt seines Präsidenten, Helmut Graf von Moltke, mitgeteilt. Der Präsident tritt aus persönlichen Gründen zurück. Nachfolgend die Rücktrittserklärung im Wortlaut: „In den vergangenen elf Monaten habe ich mich mit viel Enthusiasmus, Leidenschaft und Herzblut für die Belange des Sportbundes Rheinhessen eingesetzt. Viele Dinge wurden von mir auf den Weg gebracht (u.a. Großsporthalle, Rheinhessen Rhein Spring WM, Umsetzung Vorgaben Rechnungshof, Neustrukturierung Geschäftsstelle inkl. Anpassung des Stellenplans) und teilweise auch schon abgeschlossen. Ich habe in diesem Zeitraum 128 offizielle Termine für den Sportbund Rheinhessen sowie den LSB RLP wahrgenommen. Dazu kamen regelmäßige Geschäftsstellenbesuche und inoffizielle Termine. Diese Termine fanden nicht nur an Wochenenden oder abends, sondern sehr oft auch während der üblichen Arbeitszeiten statt – waren für mich aber selbstverständlich, weil mir die Nähe zu unseren Vereinen und der Einsatz für deren Belange besonders am Herzen lagen.

Leider hat sich für mich jetzt völlig überraschend eine neue Lebenssituation ergeben, die es mir nicht mehr möglich macht, all dies mit meinem Beruf und meiner Familie zu vereinbaren. Hinzu kommt, dass große Projekte anstehen (Renovierung Sportschule Seibersbach, Neubau Haus des Sports), die einen noch höheren Einsatz erfordern werden. Angesichts dessen stelle ich hiermit mein Amt als Präsident zur Verfügung und hoffe, dass zeitnah jemand gefunden wird, der die mit dem Amt verbundene Arbeit erfolgreich fortsetzt.

Ich bitte alle Mitglieder des Sportbundes Rheinhessen um Verständnis dafür, dass für mich das Wohl meiner Familie oberste Priorität hat, und wünsche dem Sportbund Rheinhessen sowie dem LSB RLP für die Zukunft alles Gute und viel Glück. Ich bedanke mich bei allen Personen für die Zusammenarbeit. Bei allen, die mich insoweit unterstützt haben, werde ich mich noch einmal persönlich bedanken. Helmut Graf von Moltke“

Das Präsidium des Sportbundes Rheinhessen hat nach dem Bekanntwerden des Rücktritts von Helmut Graf von Moltke nach eingehender Beratung als dessen kommissarischen Nachfolger Klaus Kuhn vorgeschlagen. Er hat Erfahrung in höchsten Ämtern des Sports, u. a. als Präsident des Handballverbandes Rheinhessen, und bringt als Pensionär die zeitlichen Voraussetzungen für das Amt mit. Zudem ist er als Vorstand nach Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB) 26 für den Sportbund in vollem Umfang vertretungsberechtigt. Klaus Kuhn wurde dem Hauptausschuss als kommissarischer Präsident vorgeschlagen und zur Wahl gestellt. Diesem Vorschlag folgte das zweithöchste Gremium des Sportbundes einstimmig bei vier Enthaltungen. Der Sportbund Rheinhessen bedankte sich bei seinem zurückgetretenen Präsidenten für dessen Einsatz für den Sportbund Rheinhessen und wünscht ihm für die Zukunft alles Gute!


Sportliche Feierstunde zur Mittagszeit

„Rheinhessen fit – komm mach mit!“, lautet der Titel des Sportabzeichen-Wettbewerbs für Unternehmen, mit dem der Sportbund Rheinhessen mit der Handwerkskammer (HWK) und der Industrie- und Handelskammer für Rheinhessen (IHK) 2018 wieder Unternehmen und Firmen in Rheinhessen zum Bewegen motivierte. Die erfolgreichsten freuten sich über die Prämierung der Leistung ihrer Mitarbeiter in den Räumen der IHK am Mainzer Schillerplatz – in einer kleinen „Lunchtime“-Feierstunde zur Mittagszeit.

Die Idee hinter dem Wettbewerb ist ebenso einfach wie effektiv. „Unternehmen möchten etwas für das betriebliche Gesundheitsmanagement tun, wir möchten Menschen zum sportlichen Bewegen bringen“, sagt Till Pleuger, Vizepräsident des Sportbundes Rheinhessen: „Der Trend geht zum Breitensport und zur gesunden Bewegung.“ Dieses Fitnessbedürfnis greifen die Unternehmen der Region mit Unterstützung des rheinhessischen Dachverbandes im Zusammenspiel mit IHK und HWK auf. Das Deutsche Sportabzeichen als größte Breitensportbewegung Deutschlands ist dafür das perfekte Medium.

Sportabzeichen IHK Foto: hbz/Stefan Sämmer 03.04.2019

„Gesunde, engagierte Mitarbeiter sind eine wichtige Voraussetzung für die Produktivität und Wettbewerbsfähigkeit rheinhessischer Unternehmen. Diese haben längst erkannt, dass gesundheitsfördernde Maßnahmen einen großen Beitrag dazu leisten können, hart umworbene Fachkräfte an sich zu binden und sich als attraktive Arbeitgeber zu präsentieren“, so Dr. Engelbert J. Günster, Präsident der IHK für Rheinhessen.

Die gemeinsamen Bemühungen für den Wettbewerb seit 2016 tragen Früchte. 21 Unternehmen schafften es 2018, die Kriterien zu erfüllen und damit entweder eine Urkunde oder einen Pokal für die Sportabzeichen ihrer Mitarbeiter zu empfangen. Pokale erhielten dabei GRACE GmbH für den „Besten digitalen Auftritt“ – die Mitarbeiter lieferten den besten Sportabzeichen-Werbefilm aller Unternehmen -, die VRM Gratismedien als „bester Neueinsteiger“, Seriensieger Feuerwehr Mainz mit den meisten Erwerbern, die Sparkasse Mainz mit der größten Steigerung zum Vorjahr und der Geschäftsstelle des TSV Schott Mainz mit einer Quote von 100 Prozent. Hier haben alle acht Angestellten das Sportabzeichen erfolgreich abgelegt.

„Nicht nur im Handwerk ist die Mitarbeitergesundheit in Zeiten des Mangels an qualifizierten Fachkräften ein entscheidender Erfolgsfaktor, um auch in Zukunft wettbewerbsfähig zu bleiben“, sagt Hans-Jörg Friese, Präsident der Handwerkskammer Rheinhessen. Unterstützt wird der rheinhessische Wettbewerb von der BKK24 als Premiumpartner, Lotto Rheinland-Pfalz, EWR und der VRM. Teilnehmende Firmen nehmen auch am bundesweiten Wettbewerb der BKK24 teil und können darüber weitere Preise gewinnen.


VRM Lokal – Hier schreiben Sie!

Die Idee entstand bei einer Veranstaltung des Sportbundes Rheinhessen – und jetzt wurde sie vom Medienunternehmen VRM umgesetzt: Auf dem Portal VRM Lokal können seit kurzem Vereine nicht nur Texte und Fotos einreichen, um sie den VRM-Anzeigenblättern zur Verfügung zu stellen, sondern die Texte und Fotos werden jetzt auch online veröffentlicht. Kostenlos auf www.vrm-lokal.de mehr…


Sterne des Sports 2019: Einmal bewerben, bis zu dreimal gewinnen!

Euer Sportverein hat ein vorbildliches Projekt oder engagiert sich in einer Sache besonders? Solches Engagement wird mit den „Sternen des Sports“ belohnt. Seit dem 01. April bis zum 30. Juni 2019 können sich interessierte Sportvereine mit Ihren tollen Initiativen bei allen teilnehmenden Volksbanken sowie auf der Webseite https://www.sterne-des-sports.de bewerben. Bewerbungen für den Regionalentscheid Rheinhessen sind möglich bei der Volksbank Alzey-Worms und bei der Mainzer Volksbank. #bewerbungsvideo_sds

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6 Workshops – 6 Lerneinheiten: Bewegung tut Not!

Vereine können Menschen mit Beeinträchtigungen sowohl im Kindes- und Jugendalter als auch im Erwachsenenbereich integrieren. Wir zeigen theoretische und praktische Ansätze, um beeinträchtigte Menschen am Sportalltag teilhaben zu lassen und ihnen und ihren Angehörigen ein Stück Lebensqualität zurück zu geben. Termin: 26. Oktober 2019 von 10 bis 16.30 Uhr mehr…


Lehrtagung 2019: 400 Übungsleiter drücken die Workshop-Bank

Schlagkräftige Titel wie „Sitzen ist für´n Arsch“ oder vom „Streichholz zum Speerwurf“ für die Workshops und Arbeitskreise lassen es schon vermuten – die 10. Lehrtagung des Sportbundes Rheinhessen im Institut für Sportwissenschaft der Universität Mainz bringt spannende Themen in die Aus- und Fortbildung der Übungsleiter und Trainer. Ein Wochenende lang sorgten rund 70 Workshops für Abwechslung und brachten die rund 400 Teilnehmer auf den neusten Stand sportwissenschaftlicher Trends und Erkenntnisse.

Bevor es in die Sporthallen und Seminarräume ging, begrüßte Prof. Dr. Michael Doppelmayr als Hausherr der Uni Mainz sowie Sportbund-Präsident Helmut Graf von Moltke stellvertretend für die Partner der Veranstaltung, die Teilnehmer im Hörsaal des Instituts. „Seit zwanzig Jahren bringen wir mit der Lehrtagung Trends und Entwicklungen im Sport direkt in die Vereine. Das ist ein ganz besonders schöner Part unserer Funktion als Dienstleister für den Sport in der Region“, erinnerte von Moltke: „Fast 4500 Multiplikatoren haben diese Ausbildung bereits genutzt.“ Direkt im Anschluss nahm sich Alexander Reinemann, Vorsitzender des Stadtsportverbandes und IT-Mitarbeiter der Mainzer Uni, dem Thema „Digitalisierung im Sport“ an. Nach einem kurzen historischen Abriss stellte er Vor- und Nachteile der technischen Entwicklungen aus Sicht der Vereine vor. Ein gelungener Einstieg in ein ebenso lehrreiches als auch sportliches Wochenende für die vielen zumeist ehrenamtlichen Vereinssportler.

Nach guter alter Tradition im zwanzigsten Jahr des Bestehens der Lehrtagung – sie findet immer alle zwei Jahre statt – gab es ein ganz breites Spektrum. „Es ist unsere größte Lehrveranstaltung und überhaupt eine der größten im Sport im ganzen Land“, betont Petra Bastian, die federführend die Organisation innehat. Gemeinsam mit dem Deutschen Sportlehrer-Verband (Landesverband Rheinland-Pfalz) und dem Rheinhessischen Turnerbund sowie dem Institut für Sport der Johannes Gutenberg-Universität Mainz stemmte sie die beiden picke-packe-vollen Ausbildungstage. Was „voll“ dabei bedeutet, lässt sich schon anhand der Kategorien, in die Workshops geordnet sind, erkennen. Von Leichtathletik über schwimmen, tanzen, turnen bis hin zu Fitness und Gesundheitssport sowie Sporttheorie wie Gewaltprävention oder Digitalisierung. Unterstützt wurde die Lehrtagung einmal mehr von den Sponsoren Lotto Rheinland-Pfalz, EWR und den VRM Gratismedien. Mit Äpfeln von „Appel Happel“ und dem Anbieter von Faszienrollen, „Blackroll®“ gab es darüber hinaus weitere Unterstützer, von denen die Teilnehmer und Referenten profitieren konnten.

„Für uns ist die Veranstaltung immer ein Höhepunkt im Veranstaltungskalender. Wir freuen uns jedesmal sehr darauf und gehen, durch die vielen sehr positiven Rückmeldungen, hochmotiviert in die Planung für die Nächste“, bekräftigt Sportbund-Geschäftsführer Joachim Friedsam und erklärt: „Das ist ein Format, was wir auf jeden Fall beibehalten werden. Die Nachfrage nach der Lehrtagung ist und bleibt riesig.“


Gesucht: Freiwillige/n für einen Bundesfreiwilligendienst (BFD) im Sport

Zum 01.05.2019 besetzt die Sportjugend Rheinhessen für ein Jahr eine Stelle für ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) oder Bundesfreiwilligendienst (BFD). Die BFD-Stelle beinhaltet eine Mischung aus theoretischen und praktischen Aufgabenschwerpunkten: Sie unterstützen die Geschäftsstelle der Sportjugend Rheinhessen, z. B. bei der Bearbeitung von Zuschussanfragen der Sportvereine und koordinieren den Verleih der Trendsport- und Spielekisten. Sie helfen bei der Planung, Organisation und Durchführung von Veranstaltungen, Projekten, Aus- und Fortbildungen für Jugendleiter, Trainer und Übungsleiter im Kinder- und Jugendbereich, sowie bei der Planung von Freizeiten im Kinder- und Jugendbereich.

Weitere Informationen hier…


Karl-Heinz-Thommes-Preis 2019 – Ausschreibung veröffentlicht!

Preis für besondere Verdienste um die gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit geistiger Behinderung – Bewerbung bis 31.07.2019 möglich! Mit dem Karl-Heinz-Thommes-Preis werden Personen, Vereine und Institutionen ausgezeichnet, die sich, wie der Namensgeber und Ehrenpräsident des Verbandes, in besonderer Weise um die gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit geistiger Behinderung verdient gemacht haben.  mehr…


Sei dabei: Rheinhessen R(h)einspring WM

Das wohl spektakulärste Fun-Sport-Event 2019 in Rheinhessen! Ausschreibung zur Premiere vom 21.06. bis 23.06.2019 im Rahmen des 1.Wormser Floßhafenfestes! Sei dabei, beim entscheidenden Teil einer Weltpremiere! Präsentiere der Öffentlichkeit Dein Unternehmen oder Deinen Verein auf eine ganz neue, spannende und ungewöhnliche Art und Weise! Wir bieten Dir die Schanze, auf der Du diesen großen Sprung gemeinsam mit vielen anderen wagen kannst!

Wir haben nämlich wirklich eine Schanze gebaut, genauer gesagt eine Skisprung-Schanze und stellen diese als Welt-Premiere am Floßhafen in Worms auf. Am 23.06.2019 wird von dieser Schanze die erste Rheinhessen R(h)einspring WM  stattfinden. Sei mit Deinem Sprung-Team dabei. Die Skier werden gestellt. Die Weite wird von einer unabhängigen Jury gemessen. Ein Training findet am 22.06.2019 vor Ort statt. Die Teams und Starter werden am 21.06.2019 öffentlich vorgestellt. Das schweißt zusammen und schafft ein unvergessliches Erlebnis.

Meldeberechtigt sind maximal je zehn Teams (je vier Personen) aus Unternehmen und Sportvereinen und Einzelpersonen. Das Mindestalter zur Teilnahme beträgt 18 Jahre. Prämiert werden die besten Teams und die besten Einzel-Springer (weiblich und männlich). Prämiert wird die größte Sprungweite; bei Teams werden die vier Einzelwerte addiert. Ein einmaliges Format zur Mitarbeiter-Motivation unter großer Medien-präsenz! Den Flyer mit der Anmeldung findest du hier…

 

 


Das Deutsche Sportabzeichen – gemeinsam zum Erfolg!

Sportabzeichen? Dafür habe ich keine Zeit. ABER: Nicht einmal zehn Minuten brauchte Manfred Hinkel aus Alzey dafür. 9:48 Minuten, um es genau zu sagen. Eine tolle Leistung und absolut nachahmenswert. Mit einer kleinen Einschränkung: So ganz ohne Training sollte man es nicht probieren. Das gibt auch der 71-Jährige Hinkel mit auf den Weg. Kleine und große Leute sind dazu aufgerufen, sich der sportlichen Herausforderung durch das Deutsche Sportabzeichen zu stellen. In den vier Disziplinen Ausdauer, Kraft, Schnelligkeit und Koordination müssen Prüfungen bestanden werden, um das Ehrenzeichen der Bundesrepublik Deutschland in Bronze, Silber oder Gold tragen zu dürfen. Also, ob Couchpotatoe oder Fitnesscrack: Rein in die Sportschuhe und mitgemacht beim Deutschen Sportabzeichen! Aktiv dabei sein ist Deine Herausforderung!

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Sportideen für alle bei der 10. Lehrtagung

Ein großartiges Programm und herausragende Referenten mit immer zeitgemäßen Anregungen: Die 10. Lehrtagung bietet in mehr als 75 Workshops die neuesten Trends in vielen Sportarten. Leider sind die Arbeitskreise im Bereich Fitness, Gesundheitssport und aktuelle Trends fast alle bereits ausgebucht, aber in den Bereichen Leichtathletik, Schwimmen, Spiele, Tanz und Turnen sowie in den Theoriearbeitskreisen sind noch Plätze frei. Breits ausgebuchte Arbeitskreise sin dim Programm gekennzeichnet. Verlässliche Partner sind der Rheinhessische Turnerbund, der Deutsche Sportlehrerverband und natürlich das Institut für Sportwissenschaft an der Joh. Gutenberg-Universität Mainz. Glücklicherweise ist die Sanierung des Sportinstituts abgeschlossen, so dass die rund 450 Teilnehmerinnen und Teilnehmer wieder optimale Bedingungen vorfinden.

Hier finden Sie das Programm mit dem Anmeldeformular


Gemeinnützigkeit für Vereine – neue Regelungen aus dem Finanzministerium 2019

Das Bundesministerium für Finanzen hat den Anwendungserlass zur Abgabenordnung geändert und damit neue Regelungen zu Anerkennung der Gemeinnützigkeit geschaffen. Hiervon ist auch der Sport betroffen. Zu den folgenden Fragen gibt es deutliche Klarstellungen:

  • Welche Betätigungen von Anglervereinen begründen die Zuerkennung der Gemeinnützigkeit?
  • Welche Betätigungen gelten als gemeinnütziger Sport, welche nicht?
  • Wann darf ein gemeinnütziger Verein Tätigkeitsvergütungen an Vorstandsmitglieder zahlen?
  • Was ist bei der Umsetzung des Gebots der zeitnahen Mittelverwendung zu beachten?
  • Unter welchen Voraussetzungen sind Fördervereine zur Mittelbeschaffung für Sportvereine gemeinnützig?
  • Wie ist bei satzungsrechtlichen Unzulänglichkeiten von Vereinen zu verfahren?

Im Einzelnen ist dazu Folgendes ausgeführt:

Gemeinnützigkeit von Anglervereinen

Vereine, deren satzungsmäßiger Zweck die Förderung der nicht-gewerblichen Fischerei ist (Anglervereine), können unter dem Gesichtspunkt der Förderung des Naturschutzes und der Landschaftspflege als gemeinnützig anerkannt werden. Ihre Tätigkeit ist im Wesentlichen auf die einheitliche Ausrichtung und Vertretung der Mitgliederinteressen bei der Hege und Pflege des Fischbestandes in den Gewässern in Verbindung mit Maßnahmen zum Schutz und zur Reinhaltung dieser Gewässer, sowie die Erhaltung der Schönheit und Ursprünglichkeit der Gewässer i.S.d. Naturschutzes und der Landschaftspflege gerichtet. Wettfischveranstaltungen sind grund-sätzlich als nicht mit dem Tierschutzgesetz und mit der Gemeinnützigkeit vereinbar anzusehen.

Fischen und Angeln bedarf in jedem Fall einer besonderen Genehmigung, für private Gewässer der des Eigentümers, für öffentliche Gewässer der der zuständigen öffentlichen Körperschaft (z.B. Gemeinde). Der Verkauf von Angelkarten durch Vereine an Vereinsmitglieder wird im Rahmen eines steuerbegünstigten wirtschaftlichen Geschäftsbetriebs (= Zweckbetrieb) durchgeführt. Der Verkauf von Angelkarten an Nichtmitglieder hingegen stellt einen steuerpflichtigen wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb dar.

 

Abgrenzung von gemeinnützigen Sportarten gegenüber anderen Betätigungen

Ein wesentliches Element des Sports ist die körperliche Ertüchtigung. Motorsport fällt unter den Begriff des Sports (BFH-Urteil vom 29.10.1997, I R 13/97, BStBl 1998 II S. 9), ebenso Ballonfahren. Dagegen sind Skat (BFH-Urteil vom 17.2.2000, I R 108, 109/98, BFH/NV S. 1071), Bridge, Gospiel, Gotcha, Paintball, IPSC-Schießen und Tipp-Kick kein Sport im Sinne des Gemeinnützigkeitsrechts. Dies gilt auch für Amateurfunk, Modellflug und Hundesport, die jedoch eigenständige gemeinnützige Zwecke sind. Schützenvereine können auch dann als gemeinnützig anerkannt werden, wenn sie nach ihrer Satzung neben dem Schießsport (als Hauptzweck) auch das Schützenbrauchtum fördern. Die Durchführung von volksfestartigen Schützenfesten ist kein gemeinnütziger Zweck.

Wann darf ein gemeinnütziger Verein Tätigkeitsvergütungen an Vorstandsmitglieder zahlen?

Bei Vorstandsmitgliedern von Vereinen sind Tätigkeitsvergütungen gemeinnützigkeitsrechtlich nur zulässig, wenn eine entsprechende Satzungsregelung besteht. Zu Einzelheiten bei Zahlungen an den Vorstand steuerbegünstigter Vereine siehe BMF-Schreiben vom 21.11.2014, BStBl I S. 1581.

 

Was ist bei der Umsetzung des Gebots der zeitnahen Mittelverwendung zu beachten?

Eine zeitnahe Mittelverwendung ist gegeben, wenn die Mittel spätestens in den auf den Zufluss folgenden zwei Kalender- oder Wirtschaftsjahren für die steuerbegünstigten satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Am Ende des Kalender- oder Wirtschaftsjahrs noch vorhandene Mittel müssen in der Bilanz oder Vermögensaufstellung der Körperschaft zulässigerweise dem Vermögen oder einer zulässigen Rücklage zugeordnet oder als im zurückliegenden Jahr zugeflossene Mittel, die in den folgenden zwei Jahren für die steuerbegünstigten Zwecke zu verwenden sind, ausgewiesen sein. Soweit Mittel nicht schon im Jahr des Zuflusses für die steuerbegünstigten Zwecke verwendet oder zulässigerweise dem Vermögen zugeführt werden, ist ihre zeitnahe Verwendung nachzuweisen, zweckmäßigerweise durch eine Nebenrechnung (Mittelverwendungsrechnung). Der Zweck des Grundsatzes der zeitnahen Mittelverwendung gebietet es, dass bei der Nachprüfung der Mittelverwendung nicht auf die einzelne Zuwendung abzustellen ist, sondern auf die Gesamtheit aller zeitnah zu verwendenden Zuwendungen und sonstigen Einnahmen bzw. Vermögenswerte der Körperschaft (Saldobetrachtung bzw. Globalbetrachtung; BFH-Urteil vom 20.3.2017, X R 13/15, BStBl II S. 1110).

 

Unter welchen Voraussetzungen sind Fördervereine zur Mittelbeschaffung für Sportvereine gemeinnützig?

Eine Ausnahmeregelung ermöglicht es, Körperschaften als steuerbegünstigt anzuerkennen, die andere Körperschaften fördern und dafür Spenden sammeln oder auf andere Art Mittel beschaffen. Die Beschaffung von Mitteln muss als Satzungszweck festgelegt sein. Ein steuerbegünstigter Zweck, für den Mittel beschafft werden sollen, muss in der Satzung angegeben sein. Es ist nicht erforderlich, die Körperschaften, für die Mittel beschafft werden sollen, in der Satzung aufzuführen. Die Körperschaft, für die Mittel beschafft werden, muss nur dann selbst steuerbegünstigt sein, wenn sie eine unbeschränkt steuerpflichtige Körperschaft des privaten Rechts ist. Werden Mittel für nicht unbeschränkt steuerpflichtige Körperschaften beschafft, muss die Verwendung der Mittel für die steuerbegünstigten Zwecke ausreichend nachgewiesen werden. Weitergabefähige Mittel sind nicht nur solche, die bereits mit dem Ziel der Weitergabe beschafft wurden. Gemeinnützigkeitsunschädlich weitergegeben werden dürfen sämtliche Mittel, soweit die Satzung der hingebenden Körperschaft im Zeitpunkt der Weitergabe über eine entsprechende Satzungsbestimmung verfügt und die Zwecke der hingebenden und empfangenden Körperschaft insoweit identisch sind.“

 

Wie ist bei satzungsrechtlichen Unzulänglichkeiten von Vereinen zu verfahren?

Wird bei einer Körperschaft, die steuerbefreit war, im Rahmen der Veranlagung festgestellt, dass die Satzung nicht den Anforderungen des Gemeinnützigkeitsrechts genügt, dürfen aus Vertrauensschutzgründen hieraus keine nachteiligen Folgerungen für die Vergangenheit gezogen werden. Die Körperschaft ist trotz der fehlerhaften Satzung für abgelaufene Veranlagungszeiträume und für das Kalenderjahr, in dem die Satzung beanstandet wird, als steuerbegünstigt zu behandeln. Dies gilt nicht, wenn bei der tatsächlichen Geschäftsführung gegen Vorschriften des Gemeinnützigkeitsrechts verstoßen wurde.


Wir schauen hin – Keine Chance für sexualisierte Gewalt

Das Gemeinschaftsprojekt „Wir schauen hin – keine Chance für sexualisierte Gewalt“ vom Landessportbund Rheinland-Pfalz sowie den drei Sportjugenden Rheinland, Pfalz und Rheinhessen. Gesucht werden 5 Fachverbände und 15 Vereine aus Rheinland-Pfalz, die eine Kinderschutzmaßnahme umsetzen möchten. Über die gesamte Projektlaufzeit von 12 Monaten werden die teilnehmenden Verbände und Vereine von professionellen Fachkräften unterstützt. Die erfolgreiche Verankerung des Kinderschutzprojektes wird mit einer Förderprämie von 500,00 Euro für die Jugendkasse honoriert.

Weitere Informationen findet ihr hier…


„Ohne Moos nix los“ – Fachtag im Sportkreis Worms

Rund 30 Vereinsvertreter aus Wormser Klubs nutzten die Gelegenheit, sich nach Feierabend jede Menge Zahlen aufsagen zu lassen. Mehrere Referenten stellten beim ersten Fachtag eines Sportkreises des Sportbundes Rheinhessen in kurzen Impulsen die Förderung des Vereinssportes vor. Sportkreisvorsitzender Manfred Pfeiffer hatte zur Veranstaltung „Ohne Moss nix los“ eingeladen. Einen besonderen Moment hatte dabei das EWR. Jürgen von Massow, Leiter Vertriebskooperationen, überreichte einen symbolischen Scheck als Zeichen für die Partnerschaft mit dem Sportdachverband. Aufgrund dieser Partnerschaft war es dem Sportbund möglich, sein Zuschussprogramm für „langlebige Sportgeräte“ deutlich zu verlängern.

Den Auftakt der Impulsreferate machte Dr. Hartmut Unger, Leiter Soziales und Sport der BASF SE. Er veranschaulichte zu Beginn die Möglichkeiten, durch den Ludwigshafener Chemiebetrieb gefördert zu werden. Rund 50 Millionen Euro pro Jahr gibt die BASF an Förderung für die unterschiedlichsten Projekte weltweit aus. Im Fokus dabei sind die Schwerpunkte „Integration und Teilhabe“ sowie „forschen und entdecken“. „Wir machen keine Infrastrukturförderung mehr“, erläuterte Dr. Unger. Vielmehr sei es ein Ziel, die Vernetzung zu fördern und das so genannte „capacity building“, die Kompetenzentwicklung der Geförderten. Keine Chance auf Förderung haben dagegen jene Projekte, bei denen sich eine Lücke auftut, weil sich zum Beispiel Kommunen als Förderer zurückziehen. „Wir machen keine Kompensationsförderung“, betont Dr. Unger. Liegen die Anträge im Rahmen der förderfähigen Bereiche, dann kann es ganz schnell gehen. Innerhalb von sechs Wochen versucht die BASF SE, die eingereichten Anträge fertig bearbeitet und ausgezahlt zu haben. Wer einen Antrag stellen möchte, der findet unter den Suchbegriffen „BASF Spenden“ Links zu den entsprechenden Seiten. Der Verein muss jedoch in der Metropolregion Rhein-Neckar angesiedelt sein.

Jürgen von Massow (l.) überreichte gemeinsam mit dem Wormser Sportkreisvorsitzenden Manfred Pfeiffer (r.) und Thorsten Richter (2.v.r.), stellvertretender Geschäftsführer des Sportbundes Rheinhessen, einen symbolischen Scheck als Zeichen der Partnerschaft des Energieunternehmens mit dem Sportdachverband. Faltbootclub-Vorsitzender Karl Peter Hartmann freute sich über die Unterstützung für ein Drachenboot. Foto: Sportbund Rheinhessen

Gerd Vogt, Sportreferent der Stadt Worms, zeigte anschließend die umfangreiche Förderung durch die Stadtverwaltung Worms auf. Insbesondere Vereine mit eigenen Sportstätten profitieren von einer gezielten Unterstützung. Rund 380 000 Euro stehen für die Sportplatzpflege im städtischen Haushalt zur Verfügung. Mit 60.000,-€ unterstützt die Stadt Worms die Vereine, die bspw. eigene Sporthallen, Kunstrasenplätze, Tennis- und Reitanlagen, Schießstände und Bootsanlagen unterhalten. Weiterhin unterstützt die Stadt Schwimmsportvereine bei der Nutzung des Heinrich-Völker-Bades und gewährt jedem Sportverein einen Grund- und Jugendzuschuss. Auch große Baumaßnahmen wurden bisher im Rahmen der Sportanlagenförderung des Landes Rheinland-Pfalz von der Stadt Worms zusätzlich unterstützt, so Vogt weiter. Es zeigte sich, dass es in Worms eine ebenso gezielte als auch sinnvolle Förderung des Vereinssportes gibt.

Sinnvoll ist auch die, wenngleich immaterielle, Förderung durch die Sportjugend Rheinhessen. Für diese stellte Tobias Mast das neue Projekt „junges Ehrenamt“ vor. Erstmals können ehrenamtliche Tätigkeiten mit einer Ehrung ausgezeichnet werden, die gerne auch nur projektbezogen und von kurzer Dauer sind. Neben einem kleinen Präsent erhalten die Geehrten, die nicht älter als 27 Jahre sein dürfen, eine Bescheinigung des Sportbundes für ihren Lebenslauf. Anträge nimmt die Sportjugend Rheinhessen entgegen.

Etwas ganz Besonderes nahm der Faltbootclub Worms darauf entgegen. EWR-Leiter Vertriebskooperationen Jürgen von Massow hatte einen Scheck mitgebracht, der symbolisch für die Förderung des EWR stand. Die Unterstützung kam den Vereinen in ganz Rheinhessen zugute. Bereits im April war das Förderprogramm „Langlebige Sportgeräte“ beim Sportbund Rheinhessen ausgeschöpft. Dank der EWR-Partnerschaft lief das Programm noch bis in den November weiter. Von Massow skizzierte darüber hinaus weitere Ecksteine, die das Unternehmen zur Unterstützung des Vereinssports setzt. Von Massow: „Wir haben mit Michael Schneider einen Mitarbeiter bereitgestellt, der als Berater für die Vereine jederzeit zur Verfügung steht. Er informiert über die Vorteile, die sich durch die Kooperation mit dem Sportbund ergeben. Sei es zum Thema E-Mobiliät oder Smart-Home-Techniken für die Vereinsheime oder ganz einfach bei Unterstützung zu Energiefragen.“

Zum Abschluss erinnerte Pfeiffer nochmal an die vielfältigen Fördermöglichkeiten, die es durch den Sportbund gibt.  Bauzuschüsse, Sportgeräte oder Sportstättenpflegegeräte oder auch eine gezielte Beratung in Dingen rund um den organisierten Sport durch die Sportkreisvorsitzenden oder die Geschäftsstelle in Mainz – als Dienstleister der Vereine hilft der Dachverband umfangreich. Jährlich fließen so mehrere hunderttausend Euro in die Vereine und Verbände.


Förderpreis der Volksbanken Raiffeisenbanken an Wormatia Worms

Der VfR Wormatia Worms ist beim diesjährigen Wettbewerb „Sterne des Sports“ in Silber für Rheinland-Pfalz von den Volksbanken Raiffeisenbanken des Landes für sein Projekt gegen Leukämie ausgezeichnet worden. Eingereicht wurde es über die Volksbank Alzey-Worms und ihre Niederlassung VR-Bank Mainz. Sabine Hermsdorf, Generalbevollmächtigte der Bank, überreichte den mit 500 Euro dotierten Förderpreis des „Großen Stern des Sports“ in Silber gemeinsam mit Staatssekretär Günter Kern und Dr. Lutz Thieme, Präsident des Landessportbund Rheinland-Pfalz, an Gerd Obenauer vom Vorstand der Wormaten.

Die Auszeichnung „Sterne des Sports“ hebt bundesweit das Engagement von Sportvereinen auf eine große Bühne. Die Siegerprojekte, die jetzt in der Staatskanzlei in Mainz gekürt wurden, unterstreichen diese Aussagen deutlich. In mehreren groß angelegten Aktionen und mit Partnern wie der DKMS gGmbH (Deutsche Knochenmark-Spenderdatei) und dem Klinikum Worms zeigt die Wormatia Worms seit Jahren ein starkes wie nachhaltiges Engagement im unermüdlichen Einsatz für krebskranke Menschen. Spendensammlungen und Typisierungsaktionen des Regionalligisten, die liebenswerterweise unter dem Motto „Mund auf gegen Blutkrebs“ stattfinden, überzeugte nicht nur die Jury auf der Bronze-Ebene. Auch die Landesjury kürte die Maßnahme die Wormatia Worms mit einem Förderpreis, der das Siegerpodest knapp verfehlt hat, und mit dem ein Preisgeld von 500 Euro an die Vereinskasse überwiesen wird.

Den Gesamtsieg sicherte sich der SV Grün-Weiß Müden 1971 mit dem Gewinn des „Großen Stern des Sports“ in Silber für Rheinland-Pfalz. Er wurde für sein Projekt „Alt-Fußballer auf Spuren des Dreißigjährigen Krieges“ ausgezeichnet. Seit Anfang 2017 gibt es beim SV Grün-Weiß Müden 1971 eine Gruppe für Seniorensport. Gesundheit, Spaß und soziale Kontakte zählen für sie mehr als der sportliche Erfolg. Besonders gut kommen gemeinsame Aktivitäten in der freien Natur an, die einem guten Zweck dienen. Zuletzt haben sich die „Alt-Fußballer auf Spuren des Dreißigjährigen Krieges“ begeben und ein 400 Jahre altes, vom Einsturz gefährdetes Steinkreuz saniert, das an die Hungersnot von 1638 erinnert. Zudem wurden alte Wanderwege wieder begehbar gemacht und mit neuer Ausschilderung und Informationstafeln versehen. In Zukunft will der Verein auch Wanderungen anbieten, um Kindern und Jugendlichen historische Zusammenhänge näherzubringen.

Dieses Projekt hat die hochkarätig besetzte Jury, bestehend aus Vertretern des Landes Rheinland-Pfalz, des Landessportbundes, der Volksbanken Raiffeisenbanken sowie Sportlern und Journalisten besonders überzeugt und unter allen eingereichten Bewerbungen zum Gewinner des „Großen Sterns des Sports“ in Silber und damit zum diesjährigen Sieger im Bundesland Rheinland-Pfalz erklärt. Der Preis ist mit 2.500 Euro dotiert.

Überreicht wurden die Ehrenpreise im Festsaal der Mainzer Staatskanzlei von Staatssekretär Günter Kern, Bankvorstand Klaus Peters von der Raiffeisenbank Westeifel als Vertreter der genossenschaftlichen Bankengruppe in Rheinland-Pfalz und Prof. Dr. Lutz Thieme, Präsident des  Landessportbundes Rheinland-Pfalz (LSB) und dem rheinhessischen Weltklasse-Speerwerfer Julian Weber. Durch den Abend führte Christian Döring vom Südwestrundfunk SWR.

Sterne des Sports in Silber, Preisverleihung 2018 für das Land Rheinland-Pfalz, Staatskanzlei, Mainz. Staatssekretär Günter Kern übergibt die Sterne gemeinsam mit Klaus Peters, Vorstand Raiffeisenbank Westeifel, und mit Prof. Dr. Lutz Thieme, Präsident des LSB. Es untersützt sie Speerwerfer Julian Weber.

Sabine Hermsdorf zeigte sich beeindruckt und sieht neben dem Siegerverein auch die Wormatia Worms als Vorbild für andere Vereine, denn beide Vereine zeigten, was man mit Selbstverantwortung und Selbsthilfe – den genossenschaftlichen Werten – alles vor Ort erreichen kann. „Es ist imponierend, wie vielfältig und intensiv das soziale

Engagement von Sportvereinen in Deutschland ist. Als regional verankerte und von Sozialreformern gegründete genossenschaftliche Kreditinstitute freuen wir uns, diese Form des bürgerschaftlichen Engagements hier vor Ort mit den ‚Sternen des Sports’ zu unterstützen.“

Neben der Wormatia Worms wurden weitere fünf Vereine aus Rheinland-Pfalz ausgezeichnet. Über je einen „Kleinen Stern in Silber“ können sich der Turnverein Hochdorf 1894 als Zweitplatzierter und die Vereinigte Turnerschaft Zweibrücken auf Platz 3 freuen. Mit Förderpreisen bedacht wurden die Vereine VfR Wormatia Worms, SV Lasel-Feuerscheid und Turnverein 1861 e.V. im ASV Landau. Insgesamt wurden Preisgelder in Höhe von 6.500 Euro vergeben.

145 Vereine aus ganz Rheinland-Pfalz haben sich 2018 um die „Sterne des Sports“ beworben. Die Auszeichnung für herausragende gesellschaftliche Leistungen in Sachen Integration, Gewaltprävention, Umweltschutz und Gleichstellung – viele sprechen vom „Oskar des Breitensports“ – wurde vom Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) gemeinsam mit den Volksbanken Raiffeisenbanken ins Leben gerufen. Die Initiative zeichnet Sportvereine und ihre vielen ehrenamtlichen Helfer für ihr gesellschaftliches Engagement aus. Mit ihren Angeboten fördern sie Kinder und Jugendliche, tragen zum Schutz der Gesundheit bei, unterstützen Familien oder dienen einem besseren Miteinander. Es sind große Leistungen, die leider immer noch viel zu wenig öffentliche Anerkennung finden. Die „Sterne des Sports“ würdigen diese. Alle Nominierten für die „Sterne des Sports“ in Silber sind Preisträger des „Großen Stern des Sports“ in Bronze und haben sich somit über einen Sieg auf lokaler Ebene für den Wettbewerb auf Landesebene qualifiziert.

Günter Kern sprach von leuchtenden Beispielen, „wie Vereinsarbeit erfolgreich funktioniert“. Gerade auch kleinere Vereine würden die Herausforderungen annehmen und seien „beispielhaft unterwegs“. LSB-Präsident Thieme betonte, die Aushängeschilder in den Vereinen animierten viele Menschen lebenslang Sport zu treiben, um sozial integriert zu werden bzw. es zu bleiben.

Der SV Grün-Weiss Müden 1971 wird Rheinland-Pfalz bei der Verleihung der „Sterne des Sports“ in Gold vertreten. Auf Bundesebene kämpft der Gewinner dann um Gold, womit eine Prämie von 10.000 Euro verbunden ist. Die Sterne in Gold werden am 22. Januar 2019 von Bundeskanzlerin Angela Merkel in Berlin verliehen.


Sterne des Sports in Silber  –  Preisträger Rheinland-Pfalz

  1. Platz (2.500 Euro): SV Grün-Weiß Minden 1971 e.V., ausgezeichnet für das Projekt „Altfußballer auf Spuren des 30-jährigen Krieges“
  2. Platz (1.500 Euro): Turnverein Hochdorf 1894 e.V., ausgezeichnet für das Projekt „Nachwuchskonzept 2022 # MEHR als nur HANDBALL
  3. Platz (1.000 Euro): Vereinigte Turnerschaft Zweibrücken e.V., ausgezeichnet für das Projekt „Eure Gesundheit mit uns“

Förderpreis (500 Euro): VfR Wormatia Worms e.V., ausgezeichnet für das Projekt „Mund auf gegen Blutkrebs“

Förderpreis (500 Euro): SV Lasel-Feuerschied, ausgezeichnet für das Projekt „Rettet die Schnitzel“

Förderpreis (500 Euro): Turnverein 1861 e.V. im ASV Landau, ausgezeichnet für das Projekt „Unterstützung des Förderverein krebskranker Kinder Trier e.V.

Weitere Informationen finden Sie unter:

www.sterne-des-sports.de
www.vb-alzey-worms.de/sterne-des-sports

Ansprechpartner für den Inhalt:
Volksbank Alzey-Worms eG
mit Niederlassung VR-Bank Mainz
Unternehmenskommunikation
Monika Schlau
Telefon   06131 4971-5621
Telefax   06131 4971-5699
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13. Mainzer Lauf-Kongress des Sportbundes Rheinhessen bringt 110 Teilnehmer auf neue Ideen

So mancher Läufer wird sich die Augen gerieben haben, als er in der Laubenheimer Turnhalle plötzlich Geschirrhandtücher mit den Füßen greifen oder die empfindliche Fußsohle über Igelbälle rollen sollte. Dass alles gehörte fest zum Thema, das der 13. Mainzer Lauf-Kongress diesmal in den Fokus genommen hatte. Im Sportzentrum in Mainz-Laubenheim erlebten 110 Laufbegeisterte in Theorie und Praxis neuste Trends und Informationen ihrer Lieblingssportart aus dem Bereich der Sportverletzungen und der dazugehörigen Prophylaxe. Eingeladen hatten der Sportbund Rheinhessen mit seinen Partnern Stadt Mainz, der Sportmedizin der Johannes Gutenberg-Universität, dem Leichtathletikverband Rheinhessen, Source-Gesundheitsberatung und LEX Laufexperten Mainz sowie den Förderern Lotto Rheinland-Pfalz, EWR und Fortuna Sportgeräte.

Mit klassischen Laufverletzungen startete der Kongress. Barlo Hillen, Dozent der Abteilung Sportmedizin der Johannes Gutenberg-Universität, sensibilisierte für jene Verletzungen, die typischerweise auftreten. Neben der Analyse, wie sie zu erkennen sind, gab er wichtige Tipps zur Vermeidung und Ansätze zur eigenständigen Prävention und Behandlung. Dr. Ronald Burger setzte anschließend einen Schwerpunkt auf die Lauftechnik, die eine maßgebliche Rolle beim Auftreten von Verletzungen spielt. Er hinterfragte kritisch neuste Trends und legte darüber hinaus ein Augenmerk auf das wichtigste Laufequipment, den Laufschuh. Er beantwortete Fragen wie „Was ist an welchem Schuh gesund und wo liegen die Unterschiede zwischen Dämpfungsarten?“ oder „Vorteile sogenannter Barfußschuhe?“.

„Wir wollen beim Lauf Kongress am Puls der Zeit sein“, sagt Till Pleuger, Vizepräsident des Sportbundes Rheinhessen, der mit seinem Amtskollegen Klaus Kuhn begrüßte. Aktuelle Themen und Trends werden jährlich beleuchtet, um die Sportler für den Marathon in Mainz, aber auch fürs Laufen ganz allgemein, vorzubereiten. „Der Mix aus Theorie und Praxis kommt gut an und hilft, die Inhalte entsprechend zu vertiefen.“ Nach den theoretischen Ausführungen schnürten die Teilnehmer dann auch ihre Schuhe und Burger setzte direkt da an, wo er aufgehört hatte. „Schulterläufer, Sitzposition, verkrampfte Haltung“ – der Referent gab jedem einen Tipp zur richtigen Haltung mit auf den Weg. Parallel liefen im wahrsten Sinne des Wortes in den anderen beiden Hallenteilen sowie auf dem Vorplatz weiter Workshops. Informativ und abwechslungsreich, dabei immer auf dem neusten wissenschaftlichen Stand – an rund 15 Stationen zeigte Björn Sterzing, wie kleine Übungen eine große Wirkung bei der Verhinderung von Verletzungen oder der Regeneration haben können. Stärkungen von Körperhaltung oder Muskulatur im Fußbereich lassen sich problemlos zuhause erarbeiten. Benötigt wird haushaltsübliches – Handtücher, Seile oder kleine Gegenstände. Das mit den Zehen aufgreifen, ist ein einfaches Beispiel. Konzentriert Laufen auf Fußballen oder -spitzen auf weichen, unregelmäßigen Untergründen ein weiteres. Barlo Hillen erweiterte in der Nachbarhalle das Spektrum mit weiteren Ideen, unter anderem zur Streckung von Muskulatur oder Dehnübungen.

Eine ganz andere Richtung schlug Dr. Daniel Pfirrmann ein. Koordination anhand verschiedener Laufübungen, gepaart mit Kräftigung und Ausdauer anhand von Treppenläufen demonstrierte er. So mancher Läufer kam an den Stufen mächtig ins Schwitzen, lernte dabei jedoch eine Menge über ein Training, das gut als Ergänzung zu Fahrtenspielen, Intervallläufen oder Bergsprints dienen kann. Eine Besonderheit in diesem Jahr war die Unterstützung von Fusion, HOKA, On, CEP und New Balance, die den Läufern Laufsport-Produkte zum Testen zur Verfügung stellten. Etliche Sportler nutzten die Möglichkeit dafür. Nach sechs Stunden zuhören und laufen endete letzlich ein spannender Tag, der auch durch die Unterstützung vor Ort durch den TV Laubenheim mit Renate und Klaus Winkelmann sowie dem Ausdauerleistungsverein Mainz als Caterer schon jetzt Vorfreude aufs kommende Jahr machte.


Achtung Abofalle zum Thema Datenschutz

Derzeit versendet eine sogenannte Datenschutzauskunft-Zentrale Schreiben per Fax an Vereine. Das Schreiben ist wie eine öffentliche Mitteilung aufgemacht mit dem Betreff „Erfassung Gewerbebetriebe zum Basisdatenschutz nach EU-DSGVO“. In diesem Schreiben werden Vereine aufgefordert, der Erfüllung ihrer gesetzlichen Pflicht zur Umsetzung des Datenschutzes nachzukommen und ein beiliegendes Formular ausgefüllt zurückzusenden. mehr…


Neu! Nichtmitglieder beim Probetraining ganz unbürokratisch versichert

Bisher mussten Sportvereine das Probetraining von potenziellen neuen Mitgliedern mit der Schnupperkarte beim Versicherungsbüro unseres Sportversicherers AachenMünchener anmelden. Auf vielfachen Wunsch der Kunden entfällt dies zukünftig. Die AachenMünchener Versicherung wird dieses bürokratische Verfahren zum 01.09.2018 abschaffen. Was muss der Sportverein bei „Schnupperern“ nun tun? Der Versicherungsschutz für Nichtmitglieder endet einen Monat nach der erstmaligen Teilnahme an der Übungsstunde. Deshalb muss der Verein den Trainingsstart dokumentieren, damit er im Schadenfall den Zeitraum nachweisen kann. Mitversichert sind in der Unfallversicherung des Sportversicherungsvertrages Nichtmitglieder, die eine Mitgliedschaft in einem Verein im Sportbund Rheinhessen anstreben und hierzu dort probeweise an Übungsstunden teilnehmen. Art und Umfang des Versicherungsschutzes bleiben unverändert. Alle Infos finden sie auf der Homepage oder bei den zuständigen Mitarbeitern Dirk Trendler und Peter Kobel unter Telefon 06131-2814-214.


Sportvereine können sich wieder für Sportverein 2020 bewerben

Ab 2017 bis 2020 liegt der Fokus von Sportverein 2020 auf der Weiter- und Neuentwicklung der Vereinsangebote für Zielgruppen mit besonderem Inklusions- und Integrationsbedarf. Hierzu zählen neben älteren und sozial benachteiligten Menschen unter anderem auch Menschen mit Migrationshintergrund oder mit Behinderung. Dabei sollen Kooperationen mit anderen Institutionen eine zentrale Rolle spielen. Wie ihr Verein sich bewerben kann, lesen sie hier…


Sportbund Rheinhessen zeichnet mit IHK und HWK Firmen aus

„Rheinhessen fit – komm mach mit!“, lautet der Titel des Sportabzeichen-Wettbewerbs für Unternehmen, den der Sportbund Rheinhessen mit der Handwerkskammer (HWK) und der Industrie- und Handelskammer für Rheinhessen (IHK) seit 2016 anbietet. In den Räumen der IHK am Mainzer Schillerplatz war es gestern für die erfolgreichen Sportler 2017 an der Zeit, sich für ihre Leistungen belohnen zu lassen. Beim „Ehrungslunch“ zur Mittagszeit übergaben die Förderer und Initiatoren an die Unternehmen die Pokale und Urkunden. mehr…


Die digitale Welt im Sportverein

Vernetzen, austauschen und voneinander lernen – das sind die Leitgedanken der Netzwerktreffen. Mit diesem Wunsch – voneinander zu lernen – trafen sich am Mittwoch, den 13. Juni, knapp 30 Vertreter aus dem Sport zum 3. Netzwerktreffen mit dem Titel „Die Digitale Welt im Sportverein“ im InfoCenter Rheinkultur in Ludwigshafen. mehr…


1000 Sportler im Einsatz

Eine riesen Sportmeile, Sonnenschein und viele begeisterte Menschen in der Innenstadt – der Rheinland-Pfalz-Tag in Worms war ein voller Erfolg. Egal ob Synchronschwimmer, Handballer, Fechter oder Luftsportler – jeder Sportler trug dazu bei. Rund 1000 Sportler haben an drei Tagen einen großen Teil dazu beigetragen.

Mitmachen dringend erwünscht, das wurde den Besuchern der Nibelungenstadt an den 33 Standplätzen der Sportmeile mit auf den Weg gegeben. Und diese nahmen das gerne an. Vor allem die Wassersportarten hatten einen echten „Run“ auf ihre Angebote. Bei über 30 Grad in der Sonne kein Wunder, dass das kühle Nass geradezu magisch die Gäste anzog. Abtauchen im Tauchcontainer oder baden beim Wasserball waren echte Magnete.

Doch auch alle anderen „Sportaussteller“ hatten keinen Grund, sich über Zulauf zu beschweren. Die Luftsportler begeisterten mit einem Flugsimulator, einem Segelflugzeug und einem Ein-Propeller-Sportgerät. Die Skisportler ließen es sich nicht nehmen eine Sommerskiloipe sowie den Rheinhessenbob zu präsentieren. Handball, Fußball, Badminton, Tennis, Tischtennis, Bungee-Run, Kletterturm des Alpenvereins, inklusive Angebote der Lebenshilfe, Trampolinspringen, Kraftsport, Asiatischer Kampfsport in allen Variationen – kurzum, es gab verteilt über einen Kilometer quer durch das Wormser Innenstadtgebiet eine Attraktion neben der nächsten. Auf dem Barabarossaplatz, dem Ende der Sportmeile, zeigten sich schließlich nochmal fast 35 Vereine. Auf der Bühne des Sportbundes Rheinhessen wurde getanzt, gekämpft, Kunstrad gefahren und noch vieles mehr. Als Krönung hatte der Sport auch noch eine eigene Zugnummer beim großen Festumzug. Als Nummer 46 machte sich der Tross aus rund 100 Sportler unterschiedlichster Couleurs auf durch die Straßen der Nibelungenstadt.

„Wir sind froh und stolz, wie sich unsere Vereine mit uns hier präsentiert haben. Es ist einfach schön zu sehen, wie viel ehrenamtliche Arbeit geleistet wird. Keinem war etwas zu viel, alle hatten sichtlich Spaß“, sagte Helmut von Moltke, Präsident des Sportbundes Rheinhessen. Gleich an seinem ersten Wochenende nach seiner Wahl des Dachverbandes durfte er Ministerpräsidentin Malu Dreyer sowie Staatssekretär Randolf Stich und dem Wormser Oberbürgermeister Michael Kissel die Qualität des rheinhessischen Sports zeigen. Besonders die sehr gute Zusammenarbeit mit der Sportförderung der Stadt Worms und den Mitarbeitern der Staatskanzlei hob er dabei hervor. Einen großen Anteil am Erfolg hatten dabei namentlich Uwe Franz als Sportdezernent der Stadt Worms mit seinem Team unter der Leitung von Sportreferent Gerd Vogt sowie Christoph Häusl und Marcus Stier aus der Staatskanzlei. „Das Team des Sportbundes war voll des Lobes über die Zusammenarbeit. Das gebe ich natürlich gerne weiter.“


„Maggi“ macht Moltke Platz

Ein neuer Präsident, ein emotionaler Abschied des scheidenden Präsidenten, viele neue Gesichter im Vorstand, Satzungsänderungen und eine zunehmend schwierige finanzielle Situation sowie jede Menge Informationen rund um den Sport in Vereinen und Verbänden – die 24. ordentliche Mitgliederversammlung des Sportbund Rheinhessen war zwar keine kurze, aber eine sehr kurzweilige. mehr…


Datenschutz im Verein – was ist zu tun?

In einer Übersicht des Bayerischen Landesamtes für Datenschutzaufsicht haben wir zwei Dateien gefunden, in denen die für Vereine wesentlichen Anforderungen exemplarisch zusammengestellt wurden – ohne Anspruch auf Vollständigkeit. Zu beachten ist daher, dass nicht jeder Verantwortliche pauschal alle diese Anforderungen erfüllen muss und sich auch der Umfang, wie die einzelnen Anforderungen konkret berücksichtigt werden müssen, fallbezogen unterscheidet. In diesen Mustern wird deshalb der vereinfachte Regelfall angenommen.

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Erfolgreiche Sportabzeichensportler geehrt

In einer Feierstunde war es nun soweit: Der Sportbund Rheinhessen ehrte die erfolgreichsten Sportabzeichen-Erwerber des Jahres 2017. Im gebührenden Ambiente, in der Lotto-Loge in der OPEL ARENA von Mainz 05, freute sich Präsident Magnus Schneider, viele aktive Sportler wiederzusehen, aber auch etliche „Newcomer“ für ihre erfolgreiche Teilnahme auszuzeichnen. Leider blieb es ihm nicht erspart, erstmals seit drei Jahren auf sinkende Zahlen beim Sportabzeichen hinzuweisen. mehr…