Sportkreistagung Kreise Birkenfeld und Bad Kreuznach 

Sportkreistagung Kreise Birkenfeld und Bad Kreuznach 

Am Dienstag, dem 03.05.2022, fand die Sportkreistagung für die Sportkreise Birkenfeld und Bad Kreuznach in der Sporthalle des VfL Algenrodt statt. Axel Rolland, Sportkreisvorsitzender des Kreises Birkenfeld, startete mit einer Begrüßung und betonte die herausragenden Leistungen der Vereine in dieser schweren Zeit der Corona-Pandemie. Thomas Dubravsky, Sportkreisvorsitzender des Sportkreises Bad Kreuznach, schloss sich an und führte weiter aus, dass trotz der Pandemie die Vereine auch viele Zuschüsse erreicht haben.

Thorsten Richter, Geschäftsführer des Sportbundes Rheinhessen, informierte die Vereine unter anderem über die diesjährige Mitgliederversammlung sowie die neue Satzung. Der Präsident des Sportbundes Rheinhessen, Klaus Kuhn, betonte im Zuge dessen erneut die hohe Priorität des Sportbund-Umzuges nach Ingelheim.  

Bei den Wahlen der Sportkreisvorsitzenden wurden beide aktuellen Amtsinhaber und deren Stellvertreter einstimmig wiedergewählt.  Mit Freude bedankten sich Axel Rolland, Andreas Schmitz, Thomas Dubravsky und Berthold Schick für das Vertrauen. 

v.l. Sportbund Rheinhessen Präsident Klaus Kuhn, Sportkreisvorsitzender Birkenfeld und Vertreter der Nahevereine im SWFV Axel Rolland, stellvertretender Sportkreisvorsitzender Birkenfeld Andreas Schmitz, Sportkreisvorsitzender Bad Kreuznach Thomas Dubravsky, stellvertretender Sportkreisvorsitzender Bad Kreuznach Berthold Schick und Sportbund Rheinhessen Geschäftsführer Thorsten Richter

„Auch bei dieser letzten Sportkreistagung wurde sehr deutlich, wie engagiert die Sportkreisvorsitzenden und ihre Stellvertreter in den Sportkreisen in Zusammenarbeit mit den Sportvereinen agieren. Wir gratulieren Axel Rolland und Thomas Dubravsky zur Wiederwahl und freuen uns, dass auch ihre Stellvertreter Andreas Schmitz und Berthold Schick einstimmig für eine weitere Wahlperiode wiedergewählt wurden“, so Klaus Kuhn.  

Doch der Abend stand nicht ausschließlich im Zeichen der Informationsweitergabe und Wahlen, sondern auch der Ehrungen der Vereine und Ehrenamtlichen aufgrund ihres wichtigen Engagements: 

Seit 2017 trägt der FV Hochstätten das Qualitätssiegel „Seniorenfreundlicher Sportverein“ und erhielt hierfür zum zweiten Mal diese Auszeichnung für Angebote u.a. im Bereich der Seniorengymnastik oder Präventionskursen.  

Mit der Ehrennadel in Bronze des Sportbundes Rheinhessen wurde Anke Zink geehrt. Sie führt seit über 10 Jahren die finanzwirtschaftlichen Geschicke des VfL Algenrodt als Kassiererin.   

Die Ehrennadel in Silber des Sportbundes Rheinhessen erhielt Martin Rochelmeyer. Er ist seit fast 20 Jahren im Vorstand des VfL Algenrodt mit unterschiedlichen Aufgabenfeldern und Verantwortlichkeiten.  

v.l. Sportbund Rheinhessen Präsident Klaus Kuhn, Erwerberin der bronzenen Ehrennadel Anke Zink, Sportkreisvorsitzender Birkenfeld und Vertreter der Nahevereine im SWFV Axel Rolland, Erwerber der silbernen Ehrennadel Martin Rochelmeyer, Sportkreisvorsitzender Bad Kreuznach Thomas Dubravsky, stellvertretender Sportkreisvorsitzender Bad Kreuznach Berthold Schick und der stellvertretende Sportkreisvorsitzende Birkenfeld Andreas Schmitz

Sportbund Rheinhessen Geschäftsführer Thorsten Richter betont, dass die Vereine in der Corona-Pandemie ihre soziale Stärke eindrucksvoll unter Beweis gestellt haben: „Der Sport in Rheinhessen ist getragen von immensem Engagement und Ideenreichtum, um sich Widrigkeiten wie einer Pandemie entgegenzustellen. Die rheinhessischen Sportvereine haben mit großem Einsatz die Kraft des Sports unter Beweis gestellt, was auch gesellschaftlich für großes Ansehen gesorgt hat. Durch die verliehenen Auszeichnungen und Ehrungen ist es uns möglich, einen kleinen Teil von Dankbarkeit und Wertschätzung auszudrücken, was wir mit großer Freude tun.“


BBK24: Gesundheit in Zeiten des Klimawandels Frühjahrskur des „Länger besser leben.“

Gesundheit in Zeiten des Klimawandels

Frühjahrskur des „Länger besser leben.“-Instituts setzt neuen Schwerpunkt

 (Hameln/Obernkirchen, im April 2022) Der Klimawandel stellt die größte Herausforderung für die Bevölkerungsgesundheit dar. Steigende Durchschnittstemperaturen, häufiger auftretende und länger anhaltende Hitzeperioden, Dürren oder Starkregenereignisse haben vielfältige Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit. Mit der diesjährigen Frühjahrskur will das „Länger besser leben.“-Institut der BKK24 und der Hochschule Weserbergland (HSW) die Teilnehmenden für das Thema sensiblisieren.

Seit 2017 hat sich die Frühjahrskur für viele Menschen zu einem festen Bestandteil im Jahreszyklus der Gesundheitsförderung entwickelt. Auch in diesem Jahr startet die Frühjahrskur der BKK24 mit einer neuen Auflage. Neu ist dabei mit dem „Länger besser leben.“-Institut der Hochschule Weserbergland nicht nur der neue wissenschaftliche Partner, sondern auch der Themenfokus der Frühjahrskur: Mit dem Thema „Klima und Gesundheit“ steht die Frühjahrskur wieder unter einem ganz speziellen Thema.

Teilnehmende erhalten sechs Wochen „eine geballte Ladung positiver Energie in Form von Videos, Vorträgen, Rezeptideen, Infografiken und Einladungen zu Vor-Ort-Aktionen“, so der wissenschaftliche Leiter des „Länger besser leben.“-Instituts Prof. Dr. med. Peter Schulte. „Thematisch geht das Spektrum dabei von klimafreundlicher Ernährung über Achtsamkeit bis hin zum Selbstschutz vor Klimaveränderungen und vielem mehr“, blickt BKK24-Vorstand Jörg Nielaczny auf einige Inhalte. Dabei werden die wissenschaftlichen Erkenntnisse stets mit konkreten und alltagstauglichen Tipps kombiniert.

Bei der Teilnahme an der „Frühjahrskur“ geht es nicht darum, das eigene Leben komplett umzukrempeln, ist es Prof. Schulte und Nielaczny wichtig zu betonen. Stattdessen würden die gelieferten Denkanstöße und die daraus möglichen Veränderungen des eigenen Verhaltens dafür sorgen, dass sich die Gesundheit und das Wohlbefinden der Teilnehmenden nachhaltig verbessern können. Die Frühjahrskur sei somit „ein Frühjahrsputz für Körper und Seele, der insbesondere dem Klimaschutz hilft!”

Mitmachen können nicht nur Kunden der BKK24, sondern auch alle anderen Interessierten. Anmeldungen sind ab sofort auf der Internetseite www.bkk24.de/fruehjahrskur möglich.

Die BKK24 ist eine gesetzliche Krankenkasse mit über 120.000 Versicherten. Mit der bundesweit einmaligen Gesundheitsinitiative „Länger besser leben.“ engagiert sich die BKK24 für Prävention und Gesundheitsförderung. Vor diesem Hintergrund werden gemeinsam mit mehr als 300 Partnern diverse Kurse, Programme und Aktionen angeboten.

Im Mittelpunkt stehen dabei sechs Elemente: ausreichend Bewegung, vitaminreiche Ernährung, der Verzicht auf das Rauchen, ein maßvoller Umgang mit Alkohol, das Schaffen passender Bedingungen für eine mentale Gesundheit sowie klimabewusstes Handeln zum Schutz der eigenen Gesundheit. Zu den wesentlichen Zielen von „Länger besser leben.“ gehört es, Menschen für gesundheitsbewusstes Verhalten zu motivieren oder in vorhandenen Aktivitäten zu bestärken.

Unterstützt wird der präventionsorientierte Ansatz der BKK24 durch über 90 Extraleistungen, die oberhalb des gesetzlichen Leistungskataloges liegen. So gibt es beispielsweise hohe Zuschüsse für Präventionskurse, sportmedizinische Untersuchungen und alternative Heilmethoden – außerdem den jährlichen „Länger besser leben.“-Bonus in Höhe von 100 Euro.

 

Weitere Informationen finden Sie hier..


12. Polderlauf beim TV Laubenheim – Geflüchtete Ukrainer*innen sind herzlich willkommen!

In langer Tradition veranstaltet der TV Laubenheim 1883 e.V. am 07. Mai wieder seinen Polderlauf. Die Laufstrecke führt durch das schone Laubenheimer Ried zwischen Laubenheim und Bodenheim entlang dem Polder. Die Wettbewerbe reichen von einem Halbmarathon über Walking und Rolli-Staffelrennen bis hin zu Bambiniläufen. Da sich der TV Laubenheim wie viele Vereine aktuell für Geflüchtete Ukrainer*innen einsetzt, können diese kostenfrei am Lauf teilnehmen. Kinder können etweder selbst mitlaufen oder in der Zeit das kostenfreie Betreuungsangebot nutzen.

Hier gehts direkt zur Anmeldung..

Hier gehts zum Flyer..

Hier gibts mehr Infos..

Startgebühr

  • Erwachsene Halb-Marathon: 15 Euro
  • Erwachsene  5 km / 7,5 km / 10 km: 10 Euro
  • Kinder und Jugendliche (bis 16 Jahre): 3 Euro
  • Die Startgebühr wird per Bankeinzug eingezogen.

Veranstalter

Turnverein Laubenheim 1883 e.V., Gewerbestraße 25, 55130 Mainz
Tel.: 06131 – 881377 / Fax: 06131 – 8869647

Ansprechpartner

Klaus Winkelmann, Polderlauf@tv-laubenheim.de


Gemeinsame Sache machen: Mainz 05 startet 05ER Clubpartnerschaften

Mainz 05 macht mit den Fußballclubs der Region gemeinsame Sache:

Der Bundesligist startet unter dem Namen 05ER Clubpartnerschaften eine Aktion für und mit Amateurvereinen und den dort Fußball spielenden Fans.

Jene Fußballclubs, die sich über die Website www.mainz05.de/clubpartnerschaften anmelden und 05ER Clubpartner werden, profitieren auf vielfältige Art und Weise von der Nähe zu den Profis. Geplant sind unter anderem vielfältige Unterstützungs- und Weiterbildungsangebote für die Vereine. Einem 05ER Clubpartner winkt sogar ein Testspiel gegen die Profis. Beteiligen können sich alle Fußballclubs der Region links und rechts des Rheins.

Mainz 05 stellt hierfür einen direkten Ansprechpartner im Verein, initialisiert konkrete Maßnahmen und offeriert sehr attraktive Preise.

Die Vorteile der 05ER Clubpartner:

  • Teilnahme an der Verlosung eines Testspiels pro Saison gegen das Bundesliga-Team von Mainz 05
  • Weitere Preise bei der Verlosung: Jugendtraining mit einem Bundesliga-Spieler, Fußballcamp der 05ER Fußballschule für bis zu 50 Kinder
  • Wissenstransfer: regelmäßiger Austausch mit Experten aus dem Profifußball
  • Einladung von bis zu drei Jugendmannschaften pro Saison zu Heimspielen in die MEWA ARENA
  • Sonderrabatte für Jugendmannschaften beim Besuch der Heimspiele der Profis
  • Zwei Dauerkarten für Heimspiele der U23 und U19 für Trainer aus dem Jugendbereich
  • Stadionführung für ein Jugendteam pro Saison
  • Nennung als 05ER Clubpartner auf der Homepage von Mainz 05
  • Edelstahlschild „05ER Clubpartner“ sowie Banner oder Bande für den Sportplatz, Wimpel fürs Vereinsheim
  • Tombola-Paket für vereinseigene Aktionen
  • persönlicher Ansprechpartner im Verein für die Aktion

Rhoihesse-Palz-Laaf: Laufen und Wandern für den guten Zweck!

Gemeinsam mit Shirt T Shirt veranstaltet das Aktionsbündnis FÜR Kinder in Deutschland e.V. am 16. Juli einen Benefizlauf. Dabei sein kann die ganze Familie, Firmen oder Vereine. Es wird eine Lauf- und eine Wanderstrecke geben, die je 7km umfasst.

Hier gehts zum Flyer..

Hier findet ihr weitere Infos..


Gütesiegel TSG Bretzenheim

Drei Vereine wiederholt mit dem Gütesiegel „Kinder- und Jugendfreundlicher Sportverein“ ausgezeichnet

Im Rahmen des Sportkreistages in Mainz/Mainz-Bingen am 01. April in Ober-Olm konnten gleich drei Vereine erneut für ihr Engagement im Kinder- und Jugendsport ausgezeichnet werden. Die Vereine erhielten von Sportbund Präsident Klaus Kuhn und dem Sportkreisvorsitzenden Norbert Kramer das Gütesiegel „Kinder- und jugendfreundlicher Sportverein“. Alle drei Vereine hatten das Gütesiegel bereits in 2020/21 erhalten und konnten die Auszeichnung durch eine erneute Bewerbung um zwei weitere Jahre verlängern.

TSG 1846 Mainz-Bretzenheim e.V.

Der Verein zeichnet sich neben einem großen sportlichen Angebot zusätzlich durch eine große Anzahl von Freizeit- und Ferienaktionen aus, die die fachliche Ausbildung der einzelnen Abteilungen unterstützen. Der Verein bindet Kinder und Jugendliche schon früh in unterschiedlicher Form in die Vereinsarbeit ein. Sie unterstützen dort als Übungsleiter*innen oder bringen sich aktiv in die Organisation von Veranstaltungen ein. Des Weiteren erfüllt die TSG auch strukturellen Rahmenbedingungen wie eine eigene Jugendordnung oder den Beitritt zur Rahmenvereinbarung.

 

Gütesiegel TSG Bretzenheim

Sportbund Präsident Klaus (l.) und der Sportkreisvorsitzender Mainz Norbert Kramer (r.) überreichen dem 2. Vorsitzenden des TSG 1846 Mainz-Bretzenheim, Stefan Keck (M.) das Gütesiegel.

 

DAV Sektion Mainz e.V.

Der Deutsche Alpenverein zeichnet sich ebenfalls durch ein breit aufgestelltes Angebot für Kinder und Jugendliche aus. Zudem gibt es verschiedene inklusive Projekte für sehbehinderte und blinde junge Menschen. Der DAV legt sehr großen Wert auf die qualitative Aus- und Weiterbildung seiner Trainer*innen und Übungsleiter*innen und fördert in besonderem Maße die Partizipation von Kindern und Jugendlichen im Ehrenamt.
Überfachlich spielt das Thema Kinderschutz im Sportverein eine zentrale Rolle. Bereits seit mehreren Jahren verfügt der Verein über ein eigenes Kinderschutz-Konzept.

Sportbund Präsident Klaus (l.) und der Sportkreisvorsitzender Mainz Norbert Kramer (r.) überreichen dem 1. Vorsitzenden des DAV, Peter Hirsch (2. v. l.) und dem Jugendreferenten Leonard Kesting (2. v. r.) das Gütesiegel.

 

 

TV Klein-Winternheim e.V.

Dass der TV Klein-Winternheim ein Verein für Generationen ist, zeigte sich vor Ort dadurch, dass er als einziger Verein auch das Gütesiegel „Seniorenfreundlicher Sportverein“ verliehen bekam. Der Breitensportverein zeichnet sich neben einem großen Sportangebot für klein und groß durch zusätzliche Ferienaktionen, Aktionstage und Spielfeste aus. Sowohl die Mitbestimmung von Jugendlichen als auch das Thema Kinder- und Jugendschutz spielen eine zentrale Rolle im Verein. Im vergangenen Jahr nahm der Verein erfolgreich am Präventionsprojekt „Wir schauen hin – keine Chance für sexualisierte Gewalt“ teil und schulte Übungsleiter*innen, Vorstand aber auch die Eltern in diesem sensiblen Thema.

Sportbund Präsident Klaus (l.) und der Sportkreisvorsitzender Mainz Norbert Kramer (r.) überreichen Sieglinde Nauth vom TV Klein-Winternheim das Gütesiegel.

 

 

Wir gratulieren allen drei Vereinen zum Erhalt des Gütesiegels und bedanken uns für das besondere Engagement in der Kinder- und Jugendarbeit.

Sie interessieren sich für das Gütesiegel „Kinder- und jugendfreundlicher Verein“? Dann sprechen Sie uns an.

Ansprechpartnerin: Katrin Siemon: k.siemon@sportbund-rheinhessen.de

 

Infos zu den Bildern:

Alle Fotos: Sportbund Rheinhessen


Sportbund feiert Premiere mit Netzwerktreffen für rheinhessische Fachverbände

Im Rahmen eines Werkstatttages der Sportbund Geschäftsstelle ist die Idee nach einer Plattform entstanden, auf welcher sich die Fachverbände und Vereine mit dem Haupt- und Ehrenamt des Sportbundes vernetzen können. Die Reihe der digitalen Netzwerktreffen ist am 3. März mit den rheinhessischen Fachverbänden gestartet. Anwesend waren verschiedene Fachverbandsvertreter*innen sowie Sportkreisvorsitzende, Präsidiumsmitglieder und Mitarbeiter*innen der Geschäftsstelle im Bereich Kommunikation und Vereinsentwicklung.

Der 90-minütige digitale Austausch fand in ungezwungener Atmosphäre statt und bot somit ortsunabhängig eine Chance, in den Dialog zu kommen. Nach einer kleinen Vorstellungsrunde hatten die Fachverbandvertreter*innen die Möglichkeit zu berichten was sie in der aktuellen Zeit bewegt. Hierbei spielten der unterbrochene Spielbetrieb und zahlreiche Trainingsausfälle, bzw. Verbote, beispielsweise im Kontaktsport Aikido, eine große Rolle. Dennoch wurden auch positive Eindrücke berichtet wie bspw. das außerordentliche Engagement von Jugendtrainer*innen, die ihr Training neu erfanden und ihre Schützlinge online fit hielten, sodass der Trainings- und Spielbetrieb erfolgreich fortgeführt werden konnte. Neben der Veränderung im Trainings- und Wettkampbetrieb gab es in einigen Fachverbänden auch personelle Veränderungen, wodurch es zu neuem Input und einer Erweiterung des Netzwerkes in Rheinhessen kam.

Anschließend startete Sportbund Präsident Klaus Kuhn in die Rheinhessen News, bei denen er inhaltlich über die anstehende Mitgliederversammlung am 11. Juni und im Zuge dessen über den geplanten Umzug nach Ingelheim und die Satzungsreform berichtete. Fortgeführt von einigen Infos durch Alexander Beuerle, dem neuen Abteilungsleiter Kommunikation & Vereinsentwicklung, zur Comeback-Kampagne und einem Crowdfunding Projekt des langjährigen Sportbund-Partners EWR.

Das Ziel der Netzwerktreffen ist der Austausch, der im abschließenden Teil stets gegeben war. An dieser Stelle hatten alle Anwesenden nochmals die Möglichkeit Wünsche und Sorgen zu äußern. Der Tenor nach einem Ausbau des rheinhessischen Sportnetzwerkes wurde erneut bekräftigt. Deshalb werden die Netzwerktreffen in diesem Jahr flächendeckend umgesetzt.

Die weiteren Termine:

  • 10. März 2022                  Netzwerktreffen Vereine bis 499 Mitglieder
  • 15. März 2022                  Netzwerktreffen Vereine 500 bis 999 Mitglieder
  • 29. März 2022                  Netzwerktreffen Vereine über 1.000 Mitglieder
  • 05. Oktober 2022            Netzwerktreffen Fachverbände

Wir suchen ein*e BFDler*in zusammen mit dem OK:TV Mainz

Der Sportbund Rheinhessen sucht zum 1. September 2022 eine*n Freiwillige*n für einen Bundesfreiwilligendienst (BFD) im Sport in Kooperation mit der Landeszentrale für Medien & Kommunikation.  Wir suchen für unsere Projekte einen engagierten Menschen, der Spaß an Bewegtbild hat, Lust darauf hat, Filme rund um den Sport in all seinen Facetten zu drehen sowie Freude an Sport und Technik hat. Wir suchen eine Person, die sich im Bereich Social Media täglich bewegt und Lust hat diesen Bereich eigenständig für den Sportbund zu betreuen.

Träger des Bundesfreiwilligendienstes ist die Sportjugend des Landessportbundes Rheinland-Pfalz.

Dich erwartet eine spannende Aufgabe mit viel kreativem Freiraum im Spannungsfeld Sport und Fernsehtechnik. Die Bewerbungsfrist ist am 30. März. Die detaillierte Ausschreibung findest du hier…


Impfbus-Termine – Jetzt als Verein bewerben!

Das Ministerium hat den Vereinen in Rheinland-Pfalz erneut Impfbus-Termine in Aussicht gestellt.

Für den Monat März können sich alle interessierten Vereine unter diesem Link für einen Termin bewerben. Im Falle einer Zusage erhalten die Vereine eine direkte Rückmeldung vom Ministerium.

Vor der Anmeldung sollten Vereine sich mit Hilfe dieses Merkblattes über die Vorraussetzungen für den Impfbus-Einsatz informieren.


Sportbund Rheinhessen nimmt Anteil am Tod der beiden Polizist*innen

Sportbund Rheinhessen nimmt Anteil am Tod der beiden Polizist*innen

Wir sind zutiefst erschüttert über die Tat und die Tötung der beiden Polizist*innen am 31.01.2022. Mit Alexander K. wurde ein ehemaliges Mitglied der SG Unnertal-Berschweiler im Sportkreis Birkenfeld zusammen mit seiner Kollegin leider viel zu früh aus dem Leben gerissen. Wir möchten uns der Anteilnahme der regionalen Sportvereine anschließen und sprechen den Familien, allen Angehörigen, Freund*innen, der Polizeiinspektion Kusel sowie den Kolleg*innen unser aufrichtiges Beileid und tiefes Mitgefühl aus.


30. Corona-Bekämpfungsverordnung tritt in Kraft!

Zum 31.01.2022 tritt die 30. Corona-Verordnung des Landes Rheinland-Pfalz in Kraft und ist vorerst bis zum 28. Februar gültig. Mit ihr gibt es für den Sport nur wenige Änderung.

Wir haben für Sie eine kompakte Ansicht mit allen Regelungen für den Sport erstellt, diese finden Sie hier..


Der Impfbus rollt wieder!

Nachdem wir im Dezember das Ende der Impfbus-Aktion in Rheinhessen verkündet haben, können wir heute neue Termine bekannt geben.

Im Februar kehrt die mobile Impfstation gleich drei Mal zurück in unsere Region:

 

07.02.2022 – SV 2020 Gumbsheim e.V. – Wöllsteiner Str. 6, 55597 Gumbsheim (Gemeindehalle)

16.02.2022 – SG03 Harxheim e.V. – Gerbstedter Straße 11 55296 Harxheim

26.02.2022 – TV Laubenheim 1883 e.V. – Gewerbestraße 25, 55130 Mainz

 

Jeweils von 10.00-18.00 Uhr können sich Impfwillige hier kostenlos und unbürokratisch boostern lassen. Natürlich sind auch weiterhin Erst- oder Zweitimpfungen möglich.

Katrin Siemon, Abteilungsleiterin der Sportjugend Rheinhessen begrüßt die Rückkehr des Impfbusses in die rheinhessischen Vereine: „Wir freuen uns, dass das Ministerium für Wissenschaft und Gesundheit den Sportvereinen in Rheinhessen und Rheinland-Pfalz weitere Impftermine anbieten konnte. Der große Zuspruch im vergangenen Jahr hat gezeigt, dass Sportvereine einen wichtigen Beitrag zur Pandemiebekämpfung beitragen können und wollen. Gerade in diesen Tagen, wo die Zahl der Infektionen höher ist als je zuvor, ist es wichtig einen vollständigen Impfschutz zu haben um sich und andere vor schweren Krankheitsverläufen zu schützen.
Sport und vor allem Sport im Verein ist für Kinder und Jugendliche nach wie vor ein wichtiger Ausgleich und wichtig für die die ganzheitliche, gesunde Entwicklung. Ein erneuter Sport-Lockdown sollte daher unbedingt vermieden werden und das beste Mittel dagegen ist die Impfung.„


Sportbund Rheinland sucht Mitarbeiter*in im Bereich Bildung

Der Sportbund Rheinland sucht zum 1. April 2022 ein*e Mitarbeiter*in für den Bereich Bildung im Vereinsmanagement. Der Aufgabenbereich beinhaltet u. a. die konzeptionelle Weiterentwicklung, Planung und Durchführung von Aus- und Fortbildungen, Lizenzverwaltung und Bezuschussung.

Bewerbungsfrist ist der 28. Februar 2022. Zur detaillierten Stellenausschreibung geht’s hier

Zum Sportbund Rheinland gehts hier entlang..


Keine Präsenzveranstaltungen und Schließung der Sportschule bis zum 18.02.

Auf Grund der aktuellen Pandemie Lage werden bis zum 18. Februar vorerst keine Präsenzveranstaltungen stattfinden. Da wir unser vielfältiges Qualifizierungsangebot trotzdem nicht reduzieren wollen, werden einige der Präsenz-Formate nun Online stattfinden oder an einem späteren Zeitpunkt in Präsenz. Darüber hinaus finden unabhängig von der Pandemie Lage viele Online-Workshops und Web-Seminare statt. Mehr Infos finden Sie hier..

Unser Sport- und Freizeitzentrum Seibersbach bleibt bis zu 18. Februar geschlossen. Für beide Regelungen gilt, dass wir die aktuelle Lage regelmäßig prüfen werden und rechtzeitig infomieren, sobald es Lockerungen oder weitere Maßnahmen gibt. Wir bitten um Verständnis und stehen bei Rückfragen gerne zur Verfügung.


Angepasste Corona-Verordnung

Auf Grund der aktuellen Lage, wurde die 29. Corona-Veordnung des Landes weiter angepasst. Für Sie haben wir eine kompakte Zusammenstellung aufbereitet, die alle Regelungen für den Sportbetrieb umfasst und die neuen Regelungen zu Sportveranstaltungen und den Ausnahmeregelungen zu 2G+ beeinhaltet.
Die kompakte Ansicht finden Sie hier:

Corona-Verordnung: Sport kompakt_2022-01-14


Sportbund Rheinhessen nimmt Abschied von Ehrenmitglied Günter Bärsch 

Der Sport und die Fassnacht waren sein Leben

Sportbund Rheinhessen nimmt Abschied von Ehrenmitglied Günter Bärsch 

 

Ob als Sportler oder als Fassnachter – Günter Bärsch war ein Mainzer durch und durch. Vereinsangebote nahm er nicht nur wahr, er gestaltete sie mit. Sein ehrenamtliches Engagement erstreckte sich auf vielfältige Tätigkeiten vom Übungsleiter über den Vereins- und Verbandsfunktionär bis hin zum langjährigen Moderator des Gutenberg-Marathons. Nach schwerer Krankheit ist Günter Bärsch am 28. Dezember im Alter von 86 Jahren gestorben. 

Als Günter Bärschs sportliche Laufbahn begann, lag Mainz noch in den Trümmern des zweiten Weltkriegs. Geprägt durch die Eindrücke seiner Jugend war er schon früh bereit mit anzupacken und zu gestalten. Er versuchte sich in vielen Sportarten, war als Turner aktiv, spielte Handball, Faustball und Basketball. Besonders angetan hatte es ihm aber die Leichtathletik, die ihm in seinen Spezialdisziplinen Hochsprung und Hürdenlauf einige Erfolge einbrachte. 1951 wechselte Bärsch vom TuS 1860 Mainz zum Mainzer TV von 1817 und 1959 gehörte er zu den Gründungsmitgliedern des USC Mainz, der ihn zuletzt für 60 Jahre Mitgliedschaft auszeichnete. Für den USC startete er nicht nur mehrfach bei der Deutschen Mannschaftsmeisterschaft, nach seiner aktiven Zeit war er auch als Trainer, Kampfrichter und Vorstandsmitglied im Einsatz. Als internationaler Kampfrichter schaffte er es sogar zu den Olympischen Spielen 1972 in München.  

In den 60er Jahren trat er zudem für den ASV Mainz 88 als Rasenkraftsportler an, wurde neunmal in Folge Rheinland-Pfalz-Meister und zweimal Deutscher Vizemeister. Doch damit nicht genug: Auch der Skisport hatte es ihm angetan, weshalb er 25 Jahre zum Arbeitsausschuss des Fachverbands Skisport im Bezirk Rheinhessen gehörte. Diese Leidenschaft impfte er auch dem USC ein, indem er eine Skisportabteilung gründete. Bis ins hohe Alter organisierte er Skifreizeiten, die er als Skilehrer selbst maßgeblich gestaltete.  

So mannigfaltig wie sein aktives Sportlerleben gestalteten sich auch seine Funktionärstätigkeiten. Während er sich in der Leichtathletik bis in die Ebene des Deutschen Leichtathletikverbands engagierte, kam Bärsch auch mit dem Sportbund Rheinhessen in Berührung. Zunächst 1964 als Sportabzeichenprüfer, später als Mitglied im Hauptausschuss und im Ausschuss für Fort- und Weiterbildung. Für die Sportjugend Rheinhessen begann seine Tätigkeit bereits 1958 als Jugendleiter. Er war Mitglied im Arbeitsausschuss, Vorstandsmitglied und 2. Vorsitzender, weshalb er 1995 zum Ehrenmitglied der Sportjugend ernannt wurde. Der Goldenen Ehrennadel des Sportbunds Rheinhessen folgten die Ehrenplakette des Landessportbunds in Gold (2000) sowie 2003 die Auszeichnung mit dem Sport-Obelisk des Landes Rheinland-Pfalz, um nur einige der zahllosen Ehrungen zu nennen. 

So rührig wie im Sport war Günter Bärsch auch in der Mainzer Fastnacht aktiv. Die Garde der Prinzessin ernannte ihn nach vielen Jahren im Komitee 1999 zum Ehrenmitglied und 2005 zum Generalleutnant im Generalkommando. Bärsch war eben ein Tausendsassa, der auf vielen Hochzeiten tanzte und dabei nie aus dem Takt kam. Denn auch beruflich stand er seinen Mann und arbeitete sich bis zum Personalchef bei der AOK hoch. Günter Bärsch wird der Stadt Mainz und seinen Vereinen auf vielen Ebenen fehlen. Und auch der Sportbund Rheinhessen wird ihm ein ehrenhaftes Gedenken widmen. 


Der Sportbund Rheinhessen trauert um sein Ehrenmitglied Karl-Heinz Adam

Ein Leben zum Wohle des Sports 

Der Sportbund Rheinhessen trauert um sein Ehrenmitglied Karl-Heinz Adam 

Er war einer der bekanntesten und verdienstvollsten Funktionäre an der Nahe. Karl-Heinz Adam engagierte sich zeit seines Lebens für den Sport und erhielt dafür höchste Anerkennung. Als er 2014 seine letzten Ämter niederlegte, huldigten ihm die Vertreter der Nahe-Vereine mit minutenlangen Ovationen. Groß war die Dankbarkeit für die aufopferungsvolle und gewissenhafte Arbeit, die er zuvor über viele Jahre geleistet hatte. Am ersten Weihnachtsfeiertag 2021 ist Karl-Heinz Adam im Alter von 79 Jahren verstorben. 

Im Mittelpunkt seiner ehrenamtlichen Tätigkeit stand für Adam immer das Wohl der Vereine. Er kannte sich in seinem Aufgabengebiet bestens aus und unterstützte die Vorstände wo er konnte, damit ihnen kein Zuschuss entging. Alleine 24 Jahre lang war Adam Sportkreisvorsitzender des Sportkreises Birkenfeld.

Im Präsidium des Sportbund Rheinhessen übernahm er zudem die Aufgabe als Vertreter der Nahe-Vereine und fungierte von 2006 bis 2014 als Vize-Präsident. Um Adams besondere Verdienste zu würdigen, ernannte ihn der damalige Sportbund-Präsident Magnus Schneider zum ersten „Ehren-Sportkreisvorsitzenden“. Keine Frage, dass er auch die Ehrenmitgliedschaft des Sportbunds Rheinhessen erhielt. „Karl-Heinz Adam war ein großer Sportsmann, von dem wir uns mit großem Bedauern verabschieden“, trauert der heutige Sportbund-Präsident Klaus Kuhn um einen langjährigen Weggefährten. 

Adams sportlicher Werdegang begann als Fußballer beim FC Burgen an der Mosel. In seinem Heimatverein baute er die Jugendabteilung auf und feierte einige Erfolge mit seinen Nachwuchs-Teams, ehe er 1970 nach Sensweiler umzog. Damit wechselte er auch aus dem Rheinland zum Südwestdeutschen Fußballverband, in dem er sich von 1974 bis 2008 vielfältig engagierte – als Staffelleiter, Kreisvorsitzender, Vorsitzender des Fußballbezirks Nahe und als SWFV-Präsidiumsmitglied. Seinen Gerechtigkeitssinn lebte er 46 Jahre im Amt des Fußball-Schiedsrichters aus, das ihn auch zur Sportgerichtsbarkeit führte. Mehr als 20 Jahre leitete er verschiedene Spruchkammern. 

Wer ein Problem hatte, fand bei Karl-Heinz Adam immer ein offenes Ohr. “Seine Hilfsbereitschaft und Geselligkeit machten ihn bei den Vereinen ebenso beliebt wie sein unermüdlicher Einsatz für den Sport. Er war ein Sportfunktionär im besten und positiven Sinne”, betont Thorsten Richter, Geschäftsführer des Sportbundes Rheinhessen. Ausgezeichnet wurde Karl-Heinz Adam nicht nur mit der Verdienstmedaille des Landes Rheinland-Pfalz, sondern noch mit zahlreichen weiteren Ehrungen. Viele Freunde und Weggefährten werden ihn vermissen und auch der Sportbund Rheinhessen behält ihn in ehrenvoller Erinnerung. 

 


Initiative Rhein-Main Welle

Die Initiative Rhein-Main-Welle ist Netzwerk und Sprachrohr für Sportler*innen aus 30 Vereinen und Verbänden der Region, mit dem Ziel, die Interessen des Kajak-, Ruder,- und Surf-Sports mit ökologischen Aspekten zu verknüpfen. Von der Vereinbarkeit der sportlichen und ökologischen Gesichtspunkte ist die Initiative überzeugt!

Die internationalen Erfolge des Kajaksports bestärken uns darin, mit unserer Verbands- und Vereins-Arbeit in der Region soziale Kompetenzen, ökologischen Natursport und gesellschaftlichen Zusammenhalt zu fördern. Ein ortsnahes Sportangebot wird auch Kinder/Jugendlichen aus niedrigen Einkommensschichten über Schulsport die Teilhabe am Kanusport ermöglicht.

 

#Initiative Rhein-Main-Welle

 

Du möchtest dich für die Rettung des Steindamms in Trebur + Ginsheimer Altrhein und den Neubau eines Wildwasser- und Surf-Parks im Rhein-Main-Gebiet engagieren? Dann bist du bei der Initiative Rhein-Main-Welle genau richtig!

 

Am Freitag den 14.01.2022 um 18 Uhr findet per Zoom die Eröffnungsversammlung statt. Bitte vorab per Email anmelden unter: j.kuenkel@deutscherkanuverband.de

Wir möchten Arbeitsgruppen bilden, in denen ihr euch nach Interesse, Ideen und Talente einbringen könnt. Es wäre super, wenn ihr für eure Vereine jeweils Delegierte zur Mitarbeit in den Arbeitsgruppen benennen könntet!

Mögliche Themen für Arbeitsgruppen sind:

 

  • Erhalt des Steindamms in Trebur + Ginsheimer Altrhein als Trainingsstelle
  • Öffentlichkeitsarbeit/ Social Media & Homepage
  • Netzwerkarbeit z.B. mit Politik und Behörden
  • Erstellung von Videos und Grafiken
  • Erarbeitung eines Betreibermodells für eine Wildwasserstrecke
  • Standortsuche für eine Wildwasserstrecke
  • Koordination der verschiedenen AG’s

Wir freuen uns über deine Teilnahme.

Im Anhang senden wir dir die bisherigen Stellungnahmen zum Steindamm + Ginsheimer Altrhein zu.

Mehr Infos gibts hier..


Vereine helfen Vereinen – Aktion bis 31.03. verlängert

Aktion bis zum 31.03.2022 verlängert!

LSB und regionale Sportbünde rufen zu gemeinsamer Sportmaterial-Spendenaktion auf

Eine Katastrophe von kaum vorstellbarer Dimension ereilte große Teile des nördlichen Rheinland-Pfalz, insbesondere das Ahrtal, in der Nacht vom 14. auf den 15. Juli. Viele Menschen wurden überrascht von den Flutmassen, viele Bürger*innen des Ahrtals verloren ihr Haus, ihr Hab und Gut – und teilweise sogar ihnen nahestehende Menschen. Unzählige Sportstätten existieren nicht mehr, der klassische Sportvereinsbetrieb ist weitgehend lahmgelegt. Der Landesportbund Rheinland Pfalz und die drei Sportbünde Pfalz, Rheinhessen und Rheinland rufen deshalb unter dem Motto „Vereine helfen Vereinen“ auf, gut erhaltenes, gebrauchsfähiges aber dennoch abkömmliches Sport-, Trainings- und Wettkampfmaterial zu spenden. „In der betroffenen Region fehlt es an allem“, weiß LSB-Präsident Wolfgang Bärnwick. „Bälle, Tore, Gymnastikmatten, Schläger, Netze, Turnbänke, Sprungkästen und vieles andere mehr. Der Austausch mit dem Landessportbund Sachsen und dessen Erfahrungen aus der Oder- Hochwasserkatastrophe 2013 bestärken uns in der Planung und Durchführung dieser Solidaraktion.“ Bärnwicks Appell: „Bitte unterstützen Sie Ihre Vereinskolleg*innen und Sportler*innen im nördlichen Rheinland-Pfalz und spenden Sie Ihre nicht bzw. nicht mehr verwendeten Materialien.“ „Die Solidarität unter Sportler*innen ist beeindruckend. Ich bin mir sicher, dass die Unterstützung für die in Not geratenen Vereine im Rheinland groß sein wird und ich rufe insbesondere unsere pfälzischen Vereine und Fachverbände auf mitzumachen. Es ist eine gute Sache und wir helfen sehr gerne. Hoffen wir auch, dass bald wieder ein Stück weit Normalität für die betroffenen Menschen, Familien und auch Sportvereine eintreten wird“, sagt Elke Rottmüller, Präsidentin des Sportbundes Pfalz.

Klaus Kuhn, Präsident des Sportbundes Rheinhessen ergänzt: „Es ist ja geradezu eine Selbstverständlichkeit in der Sportfamilie, dass man sich in so einer schweren Zeit und bei einer so unvorstellbaren Naturkatastrophe und das direkt in unmittelbarer Nähe, im eigenen Bundesland, hilft und unterstützt wo man nur kann. Deshalb möchte ich auch alle rheinhessischen Vereine dazu aufrufen, sich tatkräftig an der Hilfsaktion zu beteiligen und absolute Loyalität zu zeigen.“

Alle von der Flut betroffenen Vereine kommen aus dem Gebiet des Sportbundes Rheinland. SBR-Präsidentin Monika Sauer ist beeindruckt von der großen Solidarität des organisierten Sports in den zurückliegenden Wochen. „Ich bin mir sicher, dass sich die Lager schnell füllen und auch diese Aktion ein Erfolg werden wird. Ich darf mich schon jetzt im Namen der Sportvereine, die in ihrer Existenz bedroht sind, für die Spendenbereitschaft bedanken!“

Damit nicht jeder Verein den aktuell ohnehin schwierigen Weg ins nördliche Rheinland-Pfalz
auf sich nehmen muss, haben LSB und Sportbünde ab sofort und bis zum 31.03.2022 an
folgenden Standorten „Sportgeräte-Depots“ eingerichtet, an denen die Spenden abgegeben
werden können:

Region Rheinhessen

1. Lagerhalle, Riegelgrube 3a, 55543 Bad Kreuznach, Einfahrt gegenüber Fitnessstudio
Sports Zeitfenster für die Anlieferung: Samstag 10 bis 12 Uhr. Weitere Möglichkeiten der Anlieferung nach vorheriger telefonischer Vereinbarung unter 0170/1874222.

2. Lagerhalle, Friedrich König Straße 13, 55129 Mainz
Zeitfenster für die Anlieferung: Montag bis Donnerstag, 9 bis 16 Uhr, Freitag bis 13 Uhr.
Telefonische Absprachen und Anmeldung zur Anlieferung vorab unter 06131/2814352.

Region Pfalz

1. Turnerjugendheim Annweiler, Turnerweg 60, 76855 Annweiler am Trifels
Anlieferung Montag bis Freitag, 8 bis 15 Uhr. Telefonische Absprachen und Anmeldung zur Anlieferung vorab unter 06346/6487 oder 06346/3006916.

2. Sportschule Schifferstadt, Am Sportzentrum 6, 67105 Schifferstadt
Anlieferung Montag bis-Freitag, 8 bis 16 Uhr. Telefonische Absprachen zur Anmeldung zur Anlieferung vorab unter 06235/2158.

3. Werksgelände, Ringstrasse 13, 67697 Otterberg, Lkw-Einfahrt Firmengelände – direkt neben Ringstraße 13
Anlieferung Montag bis Donnerstag, 7 bis 15 Uhr, Freitag bis 14 Uhr. Telefonische Absprachen zur Anmeldung zur Anlieferung, bzw. Anfrage nach Zusatzterminen vorab unter 0170/8532459

Region Rheinland

1. Messe Koblenz, Hans-Böckler- Str. 1a, 56070 Koblenz
Anlieferung Montag bis Freitag, 9 bis 16 Uhr. Anlieferung nach 16 Uhr und am Wochenende nach vorheriger telefonischer Vereinbarung unter 0151/23427589 oder 0151/23427590.

2. Lagerhalle, Riegelgrube 3a, 55543 Bad Kreuznach, Einfahrt gegenüber Fitnessstudio Sports Zeitfenster für die Anlieferung: Samstag 10 bis 12 Uhr. Weitere Möglichkeiten der Anlieferung
nach vorheriger telefonischer Vereinbarung unter 0170/1874222.

3. Asylunterkunft- Lagerhalle 12 – Gebäude 3, Einfahrt Eurener Str. 48, 54293 Trier
Anlieferung Montag bis Freitag, 9 bis 18 Uhr. Telefonische Absprachen und Anmeldung zur Anlieferung vorab unter 0162/2745770 Hausmeister-Dienst.


36. RLP Tag in Mainz – Jetzt zum Festzug anmelden!

­36. Rheinland-Pfalz-Tag in der Landeshauptstadt Mainz

Der Rheinland-Pfalz-Tag gehört zu den herausragenden Veranstaltungen in Rheinland-Pfalz. Er wird im kommenden Jahr im Rahmen des 75-jährigen Landesjubiläums vom 20. bis 22. Mai 2022 in Mainz gefeiert.

Der organisierte Sport will sich mit einem Festzug-Beitrag am 22. Mai 2022 beteiligen.

Ziel ist es, einen Auszug aus der Vielfalt des Wettkampf- und Breitensports zu präsentieren und verschiedene Sportarten mit faszinierenden Vorführungen und sportlichen Aktionen in Sport- und Wettkampfbekleidungen, Kostümen und Ausrüstungen darzustellen. Und dabei benötigen wir Unterstützung von Gruppen verschiedener Sportarten.

Wir freuen uns über Ihre Anmeldung bis 15. Januar. Hier gehts zum Anmeldeformular..

Ansprechpartnerin des Sportbundes Rheinhessen

Heike Franke, T  +49 6131-2814 202, M   h.franke@sportbund-rheinhessen.de

 


Weihnachtsgruß von Sportbund Präsident Klaus Kuhn

Liebe Sportlerfamilie,

das Jahr 2021 begann erwartungsvoll und voller Freude auf einen normalen Alltag, doch leider durften wir diese Situation nur kurz genießen. Corona hat uns wieder in großes grübeln und bangen versetzt und wir müssen weiterhin auf unseren geliebten Sport in bester Ausführung warten. Lassen Sie sich aber nicht entmutigen, denken Sie weiter positiv und wir werden weiterhin kämpfen und dann in 2022 einen neuen Start wagen.

Ich wünsche Ihnen und Ihren Familienangehörigen alles Gute, einen guten Rutsch ins neue Jahr, bleiben Sie positiv, denken Sie positiv und lassen Sie an Silvester die Sektkorken knallen. Feuerwerk brennen wir dann nächstes Jahr wieder ab und alles Gute, bleiben Sie Gesund!

Klaus Kuhn (Präsident Sportbund Rheinhessen)


Neue Veranstaltungsformate ab 2022 

Neue Veranstaltungsformate ab 2022

Sportbund Rheinhessen geht mit überarbeiteten Veranstaltungsformaten ins neue Jahr

Der Sportbund Rheinhessen wird flexibler und kommt allen Ehrenamtler*innen einen Schritt entgegen. Qualifizierungsmaßnahmen sollen künftig so teilnehmerfreundlich wie möglich gestaltet werden. Mit einer Vielfalt von Formaten und Ausbildungstagen dürfte sich für jeden ein passendes Angebot finden. Die Formate „Mittwoch in Rheinhessen“ und „Samstag in Rheinhessen“ gehören der Vergangenheit an. Dafür wurden neue Veranstaltungskategorien entwickelt, die an unterschiedlichen, nicht festgelegten Wochentagen abgehalten werden. „Für das Jahr 2022 haben wir eine Umstrukturierung in unseren Qualifizierungsmaßnahmen vorgenommen. Die neuen Formate werden tagesunabhängig als Kurzseminare und am Wochenende als Tagesseminare angeboten“, erklärt Aline Bessling, Abteilungsleiterin Qualifizierung beim Sportbund. „So möchten wir unseren Übungsleiter*innen, Vereinsmanager*innen und allen interessierten Sportler*innen die Möglichkeit geben, zeitlich flexibel an unseren Fortbildungen teilzunehmen und sich entsprechend zu qualifizieren.“

Zum umfangreichen Angebot an Qualifizierungsmaßnahmen gehören beim Sportbund – wie auch bei der Sportjugend Rheinhessen – künftig vier Arten von Präsenzveranstaltungen, drei rein digitale Formate sowie Mischformen, bei denen Ausbildungsteile in Präsenz und online kombiniert werden. In Präsenz werden weiterhin Ausbildungslehrgänge abgehalten, die dem Ziel dienen eine Lizenz zu erwerben und mit 120 Lerneinheiten meist über mehrere Wochenenden laufen. Fortbildungen in theoretischen oder sportpraktischen Themen können als Kurzseminare mit drei bis fünf Lerneinheiten oder als Tagesseminare mit sechs bis acht Lerneinheiten stattfinden. Zudem gibt es die Möglichkeit, in Kurzlehrgängen Zertifikate zu erwerben, mit denen Vereinsmitarbeiter*innen die Schulung in einem bestimmten Themengebiet bescheinigt wird.

Bei den digitalen Qualifizierungsmaßnahmen unterscheiden sich Web-Seminare und Online-Workshops. Beide finden zu einem festen Termin statt, an dem sich die Teilnehmer*innen von jedem beliebigen Ort aus per Computer oder mobilem Endgerät zuschalten können. Somit ist eine Interaktion zwischen den Referent*innen und den Teilnehmer*innen gewährleistet und insbesondere bei den Online-Workshops auch gewünscht, beziehungsweise vorausgesetzt. Denn während die kostenfreien Web-Seminare nicht zur Lizenzverlängerung dienen, ist für die Online-Workshops eine Teilnahmegebühr fällig und sie werden je nach Dauer mit eins bis vier Lerneinheiten zur Verlängerung einer passenden Lizenz anerkannt. Unter der Kategorie E-Learning hingegen finden sich Fortbildungen, die über die Plattform edubreak im Online-Format angeboten werden. Die Teilnehmer*innen können sich über einen befristeten Zeitrahmen die Inhalte selbst erarbeiten und dies über die Lösung verschiedener Aufgaben nachweisen. Blended Learning schließlich ist ein Lernmodell, bei dem das computergestütze Lernen über das Internet (E-Learning) mit Lerneinheiten in Präsenzform kombiniert wird. Bei Lehrgängen, die per Blended Learning abgehalten werden, verringert sich die Präsenzzeit vor Ort und das eigenständige Erarbeiten ausgewählter Themenblöcke dient den Teilnehmer*innen auch zur Vorbereitung auf die abschließende Prüfung.

Alle Qualifizierungsmaßnahmen 2022 des Sportbundes Rheinhessen finden sich im neuen Jahresheft, das in Kürze veröffentlicht wird. Dort sind dann auch alle angebotenen Maßnahmen den genannten Kategorien zugeordnet.


Geschäftsstelle vom 24.12. – 07.01.2022 geschlossen

Liebe Sportfreund*innen,

die Geschäftsstelle des Sportbundes wird vom 24.12. bis zum 07.01.2022 nur in Teilen besetzt sein. Wir bitten Sie Ihre Anliegen per Mail an die entsprechende Ansprechperson zu senden, sodass wir uns so bald wie möglich um Ihr Anliegen kümmern können.

 

Wir wünschen erholsame Feiertage und einen tollen Start ins neue Jahr!
Bleiben Sie gesund und sportlich!


Jahresheft 2022

Sportbund Rheinhessen veröffentlicht Jahresheft 2022

Die Qualifizierung von Übungsleiter*innen, Vereinsmanager*innen und Jugendleiter*innen ist eine Kernaufgabe des Sportbundes Rheinhessen. Alle Angebote des Sportbundes im Jahr 2022 sind im Jahresheft zusammengefasst, das noch vor Weihnachten an die Vereine verschickt wird und als digitale PDF-Datei bereits jetzt über die Kanäle des rheinhessischen Dachverbandes verfügbar ist. In Kürze soll neben der PDF-Datei auch ein digitales Magazin-Format erscheinen. Neben den Qualifizierungsmaßnahmen des Sportbundes finden sich darin auch Service-Informationen zu diversen Themen. So finden die rund 900 Mitgliedsvereine mit ihren weit über 10.000 ehrenamtlich Engagierten genügend Möglichkeiten, sich aus- und fortzubilden oder an Projekten teilzunehmen.

„Wir haben in diesem Jahr unsere Maßnahmen überarbeitet und angepasst, sodass wir unseren Übungsleiter*innen, Trainer*innen, Vereinsmanager*innen, Jugendleiter*innen und anderen Interessierten an verschiedenen Tagen in der Woche insgesamt mehr als 100 Qualifizierungsmaßnahmen anbieten können“, erläutert Aline Bessling, Abteilungsleiterin Qualifizierung.

Hier gehts zum Jahresheft..

 


Überwältigende Mehrheit für Umzug nach Ingelheim

Überwältigende Mehrheit für Umzug nach Ingelheim

Mitgliederversammlung des Sportbundes Rheinhessen ermächtigt Präsidium, Planungen fortzusetzen

 

Der Sportbund Rheinhessen kann die Planungen für einen Umzug seiner Geschäftsstelle nach Ingelheim weiter vorantreiben. In einer außerordentlichen Mitgliederversammlung gab nach einer umfangreichen Diskussion die Mehrheit der Mitglieder ein entsprechendes Votum ab und gab dem Präsidium auch die Möglichkeit, eine neue Geschäftsstelle mit Mitteln von bis zu 3,5 Millionen Euro zu planen. „Wir freuen uns über die Zustimmung der Mitglieder für alle vorgelegten Beschlüsse. Die kritischen Stimmen werden wir aufnehmen und weiter transparent bleiben. Den von uns gestarteten Prozess gehen wir gemeinsam weiter.“, dankte Sportbund Präsident Klaus Kuhn den Mitgliedern für das entgegen gebrachte Vertrauen. Eine deutliche Mehrheit erhielten die Beschlussvorlagen eins und vier mit denen das Präsidium ermächtigt wird, auch außerhalb des in der Satzung vorgegebenen Sitzes Mainz nach einem Ort für die Geschäftsstelle zu suchen und den Bau einer kleinen Turnhalle als Ersatz für die Sportschule Seibersbach zu prüfen. Etwas mehr Gegenwind erhielten die Beschlussvorlagen zwei und drei, wenngleich es bei deutlichen Mehrheitsverhältnissen blieb. Erstere ermächtigt das Präsidium, eine rechtsverbindliche Zusage für einen Standort geben zu dürfen, letztere gibt für den Neubau Mittel bis zu maximal 3,5 Millionen frei. Immerhin 111 Stimmen betrug die Mehrheit noch für den „knappsten“ Beschluss Nummer drei (369:258 Stimmen bei 86 Enthaltungen).

 

„Wir wollten keinen Blanko-Scheck, im Gegenteil, wir möchten unseren Mitgliedern zusichern, dass wir nur bis zu dieser Summe planen und nicht darüber hinaus. Sollte die neue Geschäftsstelle teurer werden, geht es wieder über die Mitgliederversammlung“, erklärte Geschäftsführer Thorsten Richter. Die Bürgermeisterin der Stadt Ingelheim, Eveline Breyer, unterstrich, dass die Beschlussvorlage ein deutliches Zeichen des Sportbundes wäre. „Wenn uns die Machbarkeitsstudie im Frühjahr vorliegt, wird im Stadtrat ein konkreter Beschluss gefasst, wie die Planung aussehen soll.“ Zuvor wird ein Letter of Intend die Marschroute festlegen und die Bedürfnisse beider Seiten zusammenfassen. „Wir sehen hier sehr gute Synergieeffekte in der Zusammenarbeit mit der Stadt Ingelheim und auch dem dortigen Stadtsportverband“, so Richter.

 

Die momentane Situation im Ingelheimer Blumengarten war zu Beginn in einem Einspieler vorgestellt und von Kuhn erläutert worden. „Wir haben uns andere Standorte angesehen und präferieren ganz klar Ingelheim“ Genau wie Richter versicherte auch Kuhn, dass keine Kosten auf die Vereine umgelegt werden. Somit standen sich letztlich die Ansichten gegenüber, dass der Sportbund von seinen Mitgliedern ein Votum wünschte, um die Planungen weiter voranzutreiben, während einige Mitglieder erst die Planungen sehen möchten, bevor sie bereit sind, diesen zuzustimmen. Es folgte die Abstimmung, die dem Präsidium schließlich den gewünschten Rückhalt brachte, mit dem der Stadt Ingelheim nun das Signal gegeben wird, dass der Sportbund Rheinhessen sich im Blumengarten ansiedeln möchte und darf. Jetzt wird die Machbarkeitsstudie der Stadt erstellt, diese prüft die Umsetzung der Ansiedlung des Sportbundes Rheinhessen im Blumengarten. Im Frühjahr 2022 soll es dazu die ersten Ergebnisse geben.

 

Im zweiten Teil der außerordentlichen Mitgliederversammlung stellten Sportbund Vizepräsident Rainald Kauer und der ehemalige Geschäftsführer Joachim Friedsam den Entwurf für eine neue Satzung vor. Kernpunkt der Änderungen ist der Übergang des Vorstands nach §26 BGB vom Präsidium auf die Geschäftsführung. „Bisher hat das Präsidium alle Entscheidungsgewalt in seinen Händen. Die Geschäftsstelle war ausschließlich Werkzeug des Präsidiums. Dies wollen wir ändern, denn wir sind der Meinung, da wo die Profis sitzen, sollen auch die Entscheidungen getroffen werden und da liegt dann auch die Verantwortung für dieses Handeln. Das Präsidium wurde in der Vergangenheit sehr stark belastet, was für ein Ehrenamt nicht mehr tragbar ist“, erklärte Friedsam. Somit wäre in Zukunft eine aus zwei Personen bestehende Geschäftsführung federführend und das Präsidium würde zu einer Art Aufsichtsrat. „Das Präsidium wird kleiner, fachlicher, effizienter und übernimmt die Kontrollfunktion. Es bestellt und beruft den hauptamtlichen Vorstand“, erläuterte Kauer. In der Satzung ist auch festgehalten, dass der Vorstand sich eine Geschäftsordnung gibt, die vom Präsidium genehmigt werden muss. Sollten die Mitglieder Änderungswünsche haben, können diese bis zum 15. Februar eingereicht werden, sodass nach deren Bearbeitung bis zur Hauptausschusssitzung am 5. April die neue Satzung konsensfähig sein soll. Endgültig abgestimmt wird über die neue Satzung dann bei der ordentlichen Mitgliederversammlung am 11. Juni 2022.


Sportbund-Präsident Klaus Kuhn steht in einem Interview Rede und Antwort zur außerordentlichen Mitgliederversammlung

Mitglieder des Sportbunds Rheinhessen sollen entscheiden, wo die Reise hingeht 

Der Sportbund Rheinhessen (SBR) hat für den 13. Dezember zu einer außerordentlichen Mitgliederversammlung geladen. Der nötig gewordene Umzug der Geschäftsstelle und eine geplante Satzungsreform stehen zur Debatte. Sportbund-Präsident Klaus Kuhn steht vorab in einem Interview Rede und Antwort zu den Hintergründen. 

Der Sportbund Rheinhessen sucht ein neues Zuhause. Was steckt dahinter und welche Optionen stehen zur Auswahl? 

Derzeit sind wir in der Mainzer Rheinallee Untermieter des Landessportbundes. Doch das „Haus des Sports“ ist sanierungsbedürftig und wird verkauft. Der Landessportbund wird in Mainz in der Nähe des Europakreisels neu bauen und wir hätten die Möglichkeit, dort mit einzuziehen. Allerdings müssen wir dabei berücksichtigen, dass wir demnächst mit der Sportschule Seibersbach unser Trainings- und Ausbildungszentrum abstoßen wollen und dafür einen Ersatz benötigen. Das Präsidium des Sportbundes hat deshalb nach Alternativen gesucht, bei denen wir geeignete Sportstätten für unsere Ausbildungsmaßnahmen vorfinden und eine solche in Ingelheim gefunden. Hier entsteht fast zeitgleich ein Sportpark mit einem Haus der Vereine, in das wir unsere neue Geschäftsstelle integrieren könnten. Andere Lösungen, die wir überlegt hatten, sind noch deutlich weiter von einer Umsetzung entfernt wie in Ingelheim der Sportpark. 

Welche Lösung bevorzugt das Sportbund-Präsidium? 

Für uns stellt sich die Frage, wo wir unsere Kernaufgaben künftig am besten erfüllen können? In Ingelheim entsteht rund um die bereits bestehende Sportanlage im Blumengarten ein Sportpark mit Laufbahn, Bolzplatz, Tagungsräumen und weiteren Angeboten. Im Zentrum der Planung steht ein neues Haus der Vereine mit Lagerflächen für den Sport. Bereits vorhanden sind ein Rasensportplatz mit Laufbahn und Sprunggrube sowie ein Kunstrasenplatz, ein Kleinspielfeld und Beachvolleyball-Felder. In die Stadion-Tribüne sind Lager- und Sanitärräume integriert und in direkter Nachbarschaft ist ein Freibad mit Gastronomie. Wenn wir nach Ingelheim ziehen und im Haus der Vereine unsere neue Geschäftsstelle einrichten, können wir die benachbarten Sportstätten für unsere Trainings- und Ausbildungsmaßnahmen nutzen – ein klarer Vorteil gegenüber dem Standort Mainz.  

Das hört sich so an, als wäre der Umzug mit dem LSB keine wirkliche Alternative. 

Das Präsidium des Sportbundes Rheinhessen hat sich klar positioniert und eine räumliche Trennung vom LSB beschlossen. Ein entscheidendes Argument ist die Sichtbarkeit im organisierten Sport, die dem Sportbund Rheinhessen bislang fehlt. Vier starke Sportbünde helfen dem organisierten Sport mehr, zu diesem Entschluss kamen wir im Präsidium. Es stärkt unsere Position gegenüber Partnern, Politik und der Öffentlichkeit im Sinne unserer Vereine und Fachverbände. Ganz pragmatisch gilt außerdem: Finanziell ist es uns nicht möglich, den Umzug in eine neue Geschäftsstelle – ob in Miete oder Selbstbau – zu realisieren und nebenbei auch noch die Sanierung der Sportschule Seibersbach zu stemmen. Wir haben in Mainz aber keine Sportanlagen in näherer Umgebung und müssten dann weiter nach einem Ersatz für die Sportschule suchen. Während wir in Ingelheim selbst bauen könnten, müssten wir in Mainz Miete zahlen, deren Höhe sich am stark gestiegenen Mainzer Mietspiegel orientieren würde. Das Präsidium des Sportbunds Rheinhessen empfiehlt ganz klar einen Umzug nach Ingelheim. Wir haben die außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen, um dort einen Grundsatzbeschluss dafür zu fassen. Die Vertreter der Fachverbände und Vereine werden mit ihrem Votum darüber entscheiden, in welche Richtung wir unsere Planungen vorantreiben.  

Das wird durchaus kontrovers diskutiert… 

Das ist richtig, gut so und gewollt. Wir wollen überzeugen und möglichst viele mitnehmen mit unseren Argumenten. Aufgrund der Dringlichkeit und der Kürze der Zeit ist das nicht ganz einfach. Wir spüren natürlich, dass der Sport am Ende doch oft sehr politisch gelebt wird. Viele Einzelinteressen und auch einige sehr auf sich zugeschnittene Meinungen prägen in Teilen die Diskussion. Das erfordert viele Termine, Gespräche und Abstimmungen. Am Ende muss unser Präsidium Vorlagen liefern, die vieles berücksichtigen. Deshalb sind alle Regionen im Präsidium vertreten und auch die Sportkreisvorsitzenden eingebunden. Wir sind ein Dachverband für fast 270 000 Mitglieder in rund 890 Vereinen, die in 60 Fachverbänden organisiert sind. Unsere Geschäftsprozesse und Kernaufgaben müssen sichergestellt sein, dann können wir bestmöglich für alle arbeiten. Das glauben wir durch unsere tägliche Erfahrung in Haupt- und Ehrenamt sehr gut bewerten zu können und mit unserem Weg sicherzustellen. Darum geht es uns bei dem Umzug. Der Grundsatzbeschlussantrag dafür liegt auf dem Tisch.  

Der zweite wichtige Punkt auf der Tagesordnung der außerordentlichen Mitgliederversammlung ist eine angestrebte Reform der Sportbund-Satzung. Um was genau geht es dabei? 

Wir wollen die ehrenamtlich arbeitenden Mitglieder des Präsidiums entlasten und dem Hauptamt mehr Verantwortung übertragen. Mit diesem Schritt wollen wir die Kompetenzen unserer Mitarbeiter auf der Geschäftsstelle besser nutzen und das Ehrenamt aus der Haftung nehmen.  

Wie weit ist die Reform bereits vorangeschritten? 

Der Entwurf einer neuen Satzung ist vollständig ausgearbeitet und wurde auch schon rechtlich geprüft. Wir werden unsere Mitglieder über den Stand der Dinge in Kenntnis setzen und am 13. Dezember offene Fragen diskutieren. Die endgültige Fassung wird dann in der ordentlichen Mitgliederversammlung am 11. Juni 2022 zur Abstimmung vorgelegt und hoffentlich auch beschlossen. 

 

 


Aktionswoche „Sport lebt Vielfalt“

Integration – Inklusion – Antidiskriminierung

Vom 8. bis 14. November dreht sich alles um die Thematik Vielfalt im Sport. In den vergangegen Jahren beschäftigen sich immer mehr Vereine, Verbände und andere Sportorganisationen mit Integration, Inklusion und der Antidiskriminierung im Bezug auf den Sport. Die Aktionswoche „Sport lebt Vielfalt“, organisiert durch den Landessportbund RLP, Steuerungsgruppe Inklusion sowie dem Bundesprogramm „Integration durch Sport“ und vielen rheinland-pfälzischen Vereinen, soll weiter in diesen Bereichen sensibilieren, aufklären und Wissen vermitteln.

Gemeinsam wollen wir den Sport so vielfältig und bunt wie möglich gestalten und jede sportlich interessierte Person mitreißen. Wie ihr dabei sein könnt und welche Angebote es in der Aktionswoche gibt, findet ihr hier..


Qualitätssiegel „Seniorenfreundlicher Sportverein“ für drei Vereine verlängert

Qualitätssiegel „Seniorenfreundlicher Sportverein“

Wir verleihen unser Qualitätssiegel „Seniorenfreundlicher Sportverein“ seit vielen Jahren an Sportvereine, die sich besonders im Bereich des Seniorensports engagieren. Die Vereine erhalten das Qualitätssiegel nach Bewerbung und Prüfung für die Dauer von vier Jahren. Sie können sich anschließend neu bewerben. Für jede Neuauszeichnung bekommt der Verein einen Gutschein in Höhe von 150 € zur Anschaffung von seniorengerechten Spiel- und Sportgeräten.

Vergangene Woche konnte das Qualitätssiegel in drei rheinhessischen Vereinen bis 2024 verlängert werden. Seit diesem Jahr erhalten die Vereine neben der Urkunde und dem Dank des Sportbundes Rheinhessen, das Qualitätssiegel als Schild zur Außendarstellung ihres Engagements.

Der TV Weisenau erhält bereits zum dritten Mal die Auszeichnung und ist somit ein tolles Vorbild für die anderen Vereine, die sich im Seniorensport engagieren wollen. Neben Pilates, Gymnastik und Fitness bieten die lizenzierten Übungsleiter*innen unter anderem Stretch & Relax sowie eine Rückenschule für ihre älteren Mitglieder an. Das qualitativ hochwertige und vielseitige Übungsprogramm lässt sich auf die beiden lizensierten Seniorenberater*innen Ursula Günther und Gitta Weber sowie verschiedene erfahrene Übungsleiter*innen zurückführen.

Bei der TGM Gonsenheim spielt Seniorensport ebenfalls seit vielen Jahren eine große Rolle. Die engagierten Übungsleiter*innen bieten neben verschiedenen Gymnastikstunden auch Übungsstunden wie Power Yoga oder Laufen gegen Depressionen an. Seniorenberaterin Frauke Braun kümmert sich nicht nur um ein breitgefächertes Angebot für Senioren, sondern auch um die Belange ihrer älteren Mitglieder.

Auch beim TSV Nieder-Hilbersheim e.V. wird der Seniorensport großgeschrieben. Neben einer Auswahl an verschiedenen Gymnastik-Übungsstunden werden unter anderem Wanderungen, Natursport und Boule für Senioren angeboten. Zuständig für den Bereich Seniorensport ist der zertifizierte Seniorenberater und 1. Vorsitzender Manfred Bieser.