Sterne des Sports 2021 – Bewerbungsfrist endet am 30. Juni

Mainzer Volksbank, Volksbank Alzey-Worms und Sportbund Rheinhessen suchen die „Sterne des Sports 2021“ – Bewerbungsfrist hat begonnen und läuft bis 30. Juni

Die „Sterne des Sports“ sind Deutschlands wichtigster Wettbewerb für Vereine im Breitensport. Mit ihnen wird das gesellschaftliche Engagement gewürdigt, wenn Vereine sich über das reine Sportangebot hinaus auf sozialer Ebene betätigen. Auch in Zeiten der Corona-Pandemie haben viele Vereine Verantwortung übernommen und es durch Flexibilität und Kreativität geschafft, Menschen in Bewegung zu halten. Wer außergewöhnliche Ideen entwickelt und soziale Projekte auf die Beine gestellt hat, sollte sich damit bewerben.

Gemeinsam mit der Mainzer Volksbank (MVB) und der Volksbank Alzey-Worms mit ihrer Niederlassung VR-Bank Mainz ruft der Sportbund Rheinhessen alle Vereine aus den Sportkreisen Mainz, Mainz-Bingen, Alzey-Worms und Worms auf, am Wettbewerb teilzunehmen. Für die MVB zählen auch die Gebiete Amöneburg, Kostheim, Kastel sowie Hochheim in Hessen dazu. In den Geschäftsgebieten der Mainzer Volksbank und der Volksbank Alzey-Worms wird insgesamt viermal der mit 2.000 Euro dotierte „Große Stern des Sports“ in Bronze vergeben. Auf den Plätzen zwei bis 20 werden weitere 19 Vereine mit Geldpreisen zwischen 1.500 und 250 Euro bedacht. Die vier Bronze-Sieger nehmen an ihrem jeweiligen Landeswettbewerb teil, in dem der mit 2.500 Euro dotierte „Große Stern des Sports“ in Silber vergeben wird. Die Landessieger wiederum reisen nach Berlin zum Bundesfinale und haben dort die Chance auf den „Großen Stern des Sports“ in Gold, der mit einem Preisgeld von 10.000 Euro verbunden ist.

Die Größe des Vereins spielt bei der Preisvergabe keine Rolle. Entscheidend ist allein das Projekt und das damit verbundene soziale Engagement. „Ich möchte jeden Verein ermutigen, an dem Wettbewerb teilzunehmen und sich für einen Stern des Sports zu bewerben. Hier wird ehrenamtlicher Einsatz und die Vermittlung von Werten belohnt. Außerdem verschafft es den Teilnehmern Aufmerksamkeit, denn sie können ihre Projekte öffentlich präsentieren“, betont der Präsident des Sportbundes Rheinhessen, Klaus Kuhn. Dabei lohnt es sich, in Ruhe einen Blick auf die Arbeit des eigenen Vereins zu werfen. „Vieles, was so selbstverständlich über den sportlichen Bereich hinaus gemacht wird, ist es wert, ausgezeichnet zu werden. Nutzen Sie die Chance, bei den Sternen des Sports Ihr Engagement zu zeigen. Machen Sie Werbung für sich und Ihre Ideen“, lautet Kuhns Aufruf.

Die Sterne des Sports werden vom Deutschen Olympischen Sportbund gemeinsam mit den Volksbanken und Raiffeisenbanken seit dem Jahr 2004 jährlich ausgeschrieben. Durch Prämierungen auf Regional-, Landes- und Bundesebene wurden in dieser Zeit mehr als sechs Millionen Euro an die ausgezeichneten Vereine ausgeschüttet. Die Bewerbung erfolgt ganz einfach auf digitalem Weg über die Webseite der jeweiligen Volksbank. Die Onlineformulare finden sich auf www.mvb.de/sterne-des-sports oder www.vb-alzey-worms.de/sterne-des-sports. Dort können die Teilnehmer ihre Projekte beschreiben und mit aussagekräftigen Fotos, Presseberichten oder Videos hochladen. Die Bewerbungsfrist endet am 30. Juni 2021.

Die Preisvergabe:

  1. Platz:
    Erster Preisträger der Volksbank Alzey-Worms für die Bewerbungen, die aus ihrem eigenen, originären Geschäftsgebiet kommen:
    Das ist Mainz und Rheinhessen – ohne die Nordpfalz
  2. Platz:
    Erster Preisträger der MVB für die Bewerbungen, die aus ihrem eigenen, originären Geschäftsgebiet kommen:
    Das ist Mainz, Bingen/Ingelheim und Nieder-Olm
  3. Platz
    Erster Preisträger der Volksbank Alzey-Worms für die Bewerbungen aus dem Gebiet der Nordpfalz
  4. Platz:
    Erster Preisträger der MVB für die Bewerbungen aus ihrem hessischen Geschäftsgebiet

Ansprechpartner für den Sport:
Lena Hornberger – Sportbund Rheinhessen
Telefon: 06131-2814 208 – Mail: l.hornberger@sportbund-rheinhessen.de


Zuschüsse für Jugendfreizeiten werden erhöht

Das Ministerium für Familie, Frauen, Kultur und Integration erhöht ab 1 .Juli 2021 befristet bis Ende 2022 die Bezuschussung von Maßnahmen der sozialen Bildung auf sechs Euro pro Teilnehmer*in und Tag. Dazu zählen auch Ferienaktionen und Freizeiten der Sportvereine.

Vereine profitieren bei der Veranstaltung von Jugendfreizeiten von einer erhöhten Förderung durch das zuständige Ministerium. Der im vergangenen Jahr befristet von 3,00 auf 4,00 Euro erhöhte Zuschuss pro Teilnehmer und Tag wurde nun nochmals auf 6,00 Euro angehoben – unabhängig davon, ob die Freizeit mit oder ohne Übernachtung stattfindet. Durch das Aktionsprogramm der Bundesregierung „Aufholen nach Corona“ steigt auch die Förderung für Maßnahmen, die auf junge Menschen aus einkommensschwachen Familien, junge Menschen mit Behinderung und junge Arbeitslose abzielen. Hier verdoppelt sich der Zuschuss von 7,50 Euro auf 15,00 Euro. Zusätzlich wird der Einsatz von Corona-Schnelltests mit einem Zuschuss von 3,00 Euro pro Test gefördert. Alle Vereine, die einen Zuschussantrag für Maßnahmen ab dem 1. Juli 2021 stellen profitieren automatisch von den höheren Fördersätzen.

Maßnahmen ohne Übernachtung müssen vier Wochen vorher bei der Sportjugend Rheinhessen angemeldet werden. Ansprechpartnerin ist Uschi Best.


Ferien am Ort 2021 – Anmeldefrist für die Sommerferien endet am 18.06.2021

Am 18.6. ist Anmeldeschluss für Ferien am Ort in den Sommerferien/ Zuschüsse angehoben

Mit den neuesten Lockerungsschritten in der Corona-Verordnung sind ab dem 18. Juni bei Inzidenzen unter 100 Jugendfreizeiten mit Übernachtung in Rheinland-Pfalz wieder zugelassen. Vereine, die in den Sommerferien eine Jugendfreizeit planen, haben noch bis zum kommenden Freitag, 18. Juni, Zeit, diese zur Aktion “Ferien am Ort” der Sportjugend Rheinhessen anzumelden. Das diesjährige Motto lautet „Werte in Bewegung“, das von den teilnehmenden Vereinen in selbst gewählter Form umgesetzt werden muss, wenn sie an der Prämierung teilnehmen möchten und dann attraktive Sach- und Geldpreise gewinnen können. Auch wer das Motto nicht umsetzt, erhält bei der Anmeldung der Ferienfreizeit zu „Ferien am Ort“ für jeden Teilnehmer ein kostenloses Aktions-T-Shirt. Weitere Informationen finden sich auf der Homepage der Sportjugend Rheinhessen (https://sportjugend-rheinhessen.de/ferien-am-ort/), Ansprechpartnerin ist Uschi Best, die unter der Mail-Adresse u.best@sportbund-rheinhessen.de erreichbar ist.

Unabhängig von der Teilnahme beim Projekt „Ferien am Ort“ profitieren Vereine bei der Veranstaltung von Jugendfreizeiten von einer erhöhten Förderung durch das zuständige Ministerium. Der im vergangenen Jahr befristet von 3,00 auf 4,00 Euro erhöhte Zuschuss pro Teilnehmer und Tag wurde nun nochmals auf 6,00 Euro angehoben – unabhängig davon, ob die Freizeit mit oder ohne Übernachtung stattfindet. Durch das Aktionsprogramm der Bundesregierung „Aufholen nach Corona“ steigt auch die Förderung für Maßnahmen, die auf junge Menschen aus einkommensschwachen Familien, junge Menschen mit Behinderung und junge Arbeitslose abzielen. Hier verdoppelt sich der Zuschuss von 7,50 Euro auf 15,00 Euro. Zusätzlich wird der Einsatz von Corona-Schnelltests mit einem Zuschuss von 3,00 Euro pro Test gefördert.


Ausweitung der Generali Sportversicherung

„Schnuppertraining“ für neue Vereinsmitglieder 2021 ausgeweitet:

Der Versicherungsschutz für die teilnehmenden Nichtmitglieder wird für das laufende Jahr auf einen Zeitraum von bis zu 6 Wochen verlängert.

Was muss der Sportverein bei „Schnupperern“ tun?

Der Verein muss den Trainingsstart intern dokumentieren, damit er im Schadenfall den Zeitraum nachweisen kann.

Wie lange besteht Versicherungsschutz
Der Versicherungsschutz für Nichtmitglieder endet in diesem Jahr somit erst 6 Wochen nach der erstmaligen Teilnahme an einer Übungsstunde,
denn in der Unfallversicherung des Sportversicherungsvertrages sind Nichtmitglieder mitversichert, die eine Mitgliedschaft in einem Verein im
Sportbund Rheinhessen anstreben und hierzu dort probeweise an Übungsstunden teilnehmen.

 


 

Zusatzversicherung für mehrtägige Kurse/Veranstaltungen für Nichtmitglieder:

Nichtmitglieder, die über einen bestimmten Zeitraum an Kursen oder Veranstaltungen der Vereine teilnehmen können über diese Zusatzversicherung
abgesichert werden. Zur Förderung neuer Aktivitäten in den Vereinen besteht dieser Versicherungsschutz bis zum Jahresende 2021 ohne weitere Voraussetzung und ohne
zusätzlichen Beitrag über den bestehenden Versicherungsschutz der Vereine.

Die Anmeldung der Veranstaltung erfolgt wie bisher! Voraussetzung für den Versicherungsschutz ist nur die rechtzeitige Anmeldung der Veranstaltung mit einer Teilnehmerliste in ihrem Versicherungsbüro.

 


 

Jugendfreizeiten und „Ferien am Ort“ im Verein – alle Teilnehmer sind versichert!

Für alle teilnehmenden Nichtmitglieder bis zum 27. Lebensjahr* bietet der Sportversicherungsvertrag des Sportbundes Rheinhessen ab sofort Unfall-Versicherungsschutz während der gesamten Jugendfreizeit. Für die Nichtmitglieder bestand bisher kein Versicherungsschutz bzw. konnten nur mit einer Zusatzversicherung mitversichert werden. Auch eine Anmeldung ist zukünftig nicht mehr erforderlich.

(*die zu Beginn der Teilnahme an dieser Maßnahme das 28. Lebensjahr noch nicht vollendet haben)


Weitere Öffnungen für den Sport geplant

In ihrer gestrigen Pressekonferenz kündigte Ministerpräsidentin Malu Dreyer weitere Öffnungen für den Sport an. Der erste Schritt erfolgt am 18. Juni, der zweite Schritt folgt voraussichtlich zum 2. Juli. 

Für den Sportbetrieb bedeutet das ab 18. Juni folgendes:
Inzidenz unter 100:
  • 30 teilnehmene Erwachsene im Freien
Inzidenz unter 50:
  • 50 teilnehmende Personen im Freien, 20 Personen im Innenbereich mit Test
  • für Kinder bis einschließlich 14 Jahre entfällt die Testpflicht
Im Amateursport werden Zuschauer ebenfalls wieder zugelassen sein. Jugendfreizeiten sind dann wieder mit Übernachtung möglich.
                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                         Veranstaltungen im Sportbereich: 
  • Bei einer Inzidenz von unter 100 werden im Freien bis zu 250 Zuschauer*innen ohne Test erlaubt sein.
  • Bei einer Inzidenz unter 50 werden im Innenbereich 250 Gäste mit Test zugelassen, im Außenbereich sind dann 500 Zuschauer*innen erlaubt.

Ab 2. Juli folgen dann weitere Lockerungen:

  • Personenbegrenzungen sollen überall auf eine Person je 10m² gelockert werden.
  • Veranstaltungen im Sportbereich sollen Innen dann mit 350 Zuschauer*innen mit Test möglich sein.

Im zweiten Schritt ab Freitag, den 2. Juli, soll die Personenbegrenzung überall auf eine Person je zehn Quadratmeter gelockert werden.

Die detaillierten Regelungen werden in der 23. Corona-Bekämpfungsverordnung geregelt, die voraussichtlich Mitte kommender Woche erscheinen wird. Wir werden dann entsprechend über die neuen Regelungen über unsere Corona-Service Seite infomieren.

 


Corona-Schutzimpfung für Vereinsmitarbeiter*innen

Noch immer gibt es noch nicht genügend Impfstoff um alle Personen, die sich impfen lassen möchten, sofort zu impfen. Daher musste festgelegt werden, in welcher Reihenfolge bestimmte Personengruppen geimpft werden. Unter www.corona.rlp.de/de/impfen/informationen-zur-corona-impfung-in-rheinla… hält die Landesregierung aktuelle Infos bereit in Sachen Impfreihenfolge sowie zur Einstufung der jeweiligen Berufsgruppen – und wann sich diese für einen Impftermin registrieren können.

Zur Prioritätsgruppe 2 gehören auch Personen, die in Kinderbetreuungseinrichtungen, in der Kindertagespflege, in Grundschulen, Sonderschulen oder Förderschulen tätig sind. Das gilt auch für Vereinsmitarbeiter*innen, die im Rahmen von Kooperationsverträgen in den oben genannten Einrichtungen regelmäßig und kontaktnah zu den Mitarbeitenden oder den Kindern tätig sind. Dies muss von der jeweiligen Kita oder der betreffenden Schule bescheinigt werden. Die Bestätigung ist dann im Impfzentrum vorzulegen.

Mitarbeiter*innen können sich entweder telefonisch unter 0800 / 57 58 100 oder auf www.impftermin.rlp.de für einen Impftermin registrieren. Die Zuordnung zu einem der Impfzentren erfolgt nach dem Wohnortprinzip. Ausnahmen gelten für Personen, die außerhalb von Rheinland-Pfalz ihren Wohnort haben. Diese können sich an der für den Arbeitsort zuständigen Stelle impfen lassen.

Informationen zur Corona-Schutzimpfung für Sportvereine in Rheinland-Pfalz

Seit Freitag (23.04.2021) sind auch Personen der Priorisierungsgruppe 3 zur Corona-Schutzimpfung zugelassen. In diese Gruppe fallen nach § 4 Abs. 8 der „Verordnung zum Anspruch auf Schutzimpfungen gegen das Coronavirus SARS-CoV-2“ vom 10. März 2021 auch Personen, die in Einrichtungen und Diensten der Kinder- und Jugendhilfe tätig sind. Zu diesem Personenkreis zählen, nach Rücksprache mit dem Ministerium für Familie, Frauen, Jugend, Integration und Verbraucherschutz (MFFJIV), auch alle Fachkräfte der Jugendarbeit/Jugendsozialarbeit sowie alle in diesem Bereich tätigen ehrenamtlichen Mitarbeiter*innen. Die Impfverordnung finden Sie hier.

Der Nachweis über die Tätigkeit in Einrichtungen und Diensten der Kinder- und Jugendhilfe muss durch Vorlage folgenden Formulars erbracht werden:

Dieses Formular muss durch den Arbeitgeber/Träger/Sportverein ausgefüllt werden. Auch bei Ehrenamtlichen ist diese Bestätigung des Arbeitgebers/Trägers/Sportverein erforderlich.

WICHTIG: Sportvereine dürfen eine Bescheinigung nur dann ausstellen, wenn die Ehrenamtlichen aktuell und/oder demnächst im Sinne der Jugendhilfe mit jungen Menschen arbeiten! Wenn Sportvereine auf der Grundlage des rheinland-pfälzischen Jugendförderungsgesetzes bzw. der Verwaltungsvorschrift VV JuFöG Jugendarbeit leisten und hier in den Bereichen der:

-politischen Bildung
-Schulungen von Ehrenamtlichen
-sozialen Bildung

ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einsetzen, kann eine Bestätigung seitens des Arbeitgebers/Trägers/Sportvereins ausgestellt werden. Der reguläre Sport- und Trainingsbetrieb im Sportverein fällt nicht darunter.


Neue Wege für den Sportbund – Verkauf von Sportschule geplant

Sport- und Freizeitzentrum Seibersbach

Im Sportbund Rheinhessen schlagen aktuell große Themen auf. Die Pandemie ist eines davon, doch es stehen auch noch weitere, richtungsweisende an – und sie nehmen Fahrt auf.

Die Satzungsreform, erste Ideen wurden im Hauptausschuss bereits vorgestellt, wird die Ausrichtung der Aufgabenteilung betreffen. Hier ist ein Prozess gestartet, der ab Juni auch mit den Vereinen und Verbänden diskutiert werden soll. Zunächst zieht sich das Präsidium des Sportbundes jedoch zur Klausur zurück und wird sich einen Fahrplan – inhaltlich wie zeitlich – erarbeiten.

Brandaktuell und im Laufen sind dagegen schon die Bereiche Sportschule Seibersbach und Überlegungen zur neuen Geschäftsstelle. An vielen Stellen hat Präsident Klaus Kuhn darauf hingewiesen, dass es für den rheinhessischen Dachverband unmöglich sein wird, beides zu finanzieren. Entweder die Komplettsanierung im Millionenbereich der Sportschule Seibersbach oder der Neubau/ Umzug der Geschäftsstelle in ein neues Gebäude – diese Optionen gibt es. Nachdem sich auch der Hauptausschuss einstimmig für den Verkauf der Sportschule entschieden hat, laufen nun die Drähte heiß. Ein Makler ist beauftragt, erste Interessenten haben sich für das 1,3 Hektar große Gelände im malerischen Soonwald gemeldet. „Wir sondieren nun die Angebote, freuen uns aber auch noch über weitere“, sagt Präsident Klaus Kuhn. Eine gute Perspektive.

Perspektiven gibt es auch bei den Überlegungen zur neuen Geschäftsstelle, die aufgrund des Verkaufes des Haus des Sports notwendig wird. Neben der guten Option eines gemeinsamen Umzuges innerhalb von Mainz mit dem LSB, eröffnete sich auch die Chance, sich in Ingelheim in den Sportpark einzubringen. Der Vorteil: Sportanlagen für die Qualifizierungsmaßnahmen für die rund 900 Vereine und Verbände wären in unmittelbarer Nähe und könnte bei der Kernaufgabe des Dachverbandes helfen. In einer Vorstellung mit dem Finanz- und Sportausschuss des Ingelheimer Stadtrates wurde eine mögliche Kooperation erstmals öffentlich überlegt. Dieser Aufschlag hat eine sehr positive Resonanz hervorgerufen. In den kommenden Wochen werden weitere Gespräche geführt.


Deutsches Sportabzeichen – Frist für Schwimmen erneut verlängert

Schwimmnachweis für 2020 kann rückwirkend bis zum 31.12.2021 erbracht werden

Laut Prüfungswegweiser müssen die Leistungsanforderungen für das Deutsche Sportabzeichen innerhalb eines Kalenderjahres absolviert werden. Aufgrund der aktuellen Pandemielage und der damit einhergehenden Einschränkungen wurde vom Deutschen Olympischen Sportbund die Frist für den Schwimmnachweis und der Schwimmdisziplin in den Gruppen Ausdauer und Schnelligkeit letztmalig bis zum 31. Dezember 2021 verlängert. Die vollständig ausgefüllten Prüfkarten können entsprechend beim Sportbund Rheinhessen nachträglich eingereicht werden.

Hinweise zu Bewerbungen (Studium, etc.):

Grundsätzlich kann weder der Deutsche Olympische Sportbund noch seine Unterorganisationen Fragen über die in der Pandemie geltenden Bewerbungsrichtlinien beantworten. Diese Auskünfte können ausschließlich von den jeweiligen Firmen/Organisationen erfolgen, bei denen sich beworben wurde. Auch die Frage, ob es ggf. Ausnahmen zur Vorlage eines Deutschen Sportabzeichens gibt, kann nur dort beantwortet werden.

Die bereits ausgesprochenen Empfehlungen bei Bewerbungen gelten selbstverständlich weiterhin:

  • eine Anerkennung des Schwimmnachweises aus dem Kinder- und Jugendbereich
  • eine längere Anerkennung des Nachweises im Erwachsenenbereich
  • eine Anerkennung von älteren Schwimmabzeichen.

Sollten Bewerber*innen jedoch noch nie zuvor nachweislich geschwommen sein, kann es auch in dieser schwierigen Zeit keine Verleihung eines Deutschen Sportabzeichens geben. (DOSB-Stand: 20.04.2021)

Materialien 2021:

Die neuen Materialen für 2021 können ab sofort kostenfrei bei Susanne Axt-Wenskowsky (axt@sportbund-rheinhessen.de, 06131-2814 204) oder Heike Franke (h.franke@sportbund-rheinhessen.de, 06131-2814 202) bestellt werden.


Sportbünde in RLP kritisieren 19. Corona-Bekämpfungsverordnung

Foto: M. Heinze

Minimalforderungen der Sportbünde Rheinhessen, Rheinland und Pfalz sowie des LSB RLP finden erneut kaum Beachtung / Landesregierung verschärft bundesrechtliche Regelungen auf Kosten des Sports

Dass die Minimalforderungen des organisierten Sports in der 19. Corona-Bekämpfungsverordnung des Landes erneut kaum Beachtung finden und die Landesregierung bundesrechtliche Regelungen auf Kosten des Sports verschärft, sehen der Sportbund Rheinhessen, Rheinland und Pfalz sowie der Landessportbund Rheinland-Pfalz (LSB) sehr kritisch. Die Politik müsse endlich eine Perspektive für den Vereinssport liefern, die der Pandemie angemessen ist.

Vor einer Woche war die Erleichterung in den rheinland-pfälzischen Sportbünden, dass im Bundesgesetzgebungsverfahren Verbesserungen für den Sport erzielt werden konnten und diese als Grundlage für weitere Öffnung in der 19. Corona-Bekämpfungsverordnung wirken könnten, groß. Zumal auch der eindringliche Appell und der offene Brief mit den Minimalforderungen des Sports den Weg in die Staatskanzlei und zum Gesundheitsministerium – das für die Ausarbeitung der länderspezifischen Corona-Bekämpfungsverordnung verantwortlich ist – fanden. Leider sind wesentliche Teile der Minimalforderungen bei der jetzt veröffentlichten 19. CoBeLVO nicht berücksichtigt worden – und dies trotz guter und weitestgehend einvernehmlicher Gespräche und Auffassungen mit dem für den Sport zuständigen Innenministerium. Zudem hat die Landesregierung die Regelungen der Bundes-Notbremse im Bereich der gedeckten Sportanlagen bei einer Inzidenz über 100 nicht übernommen. Entgegen des Gesetzestextes und Art. 31 Grundgesetz (GG) („Bundesrecht bricht Landesrecht“) verschärft die Landesregierung die Möglichkeit der Sportausübung im Innenbereich – was die rheinland-pfälzischen Sportbünde zu deutlicher Kritik veranlasst.

„Das Festhalten an strengeren Regeln im Bereich der gedeckten Sportanlagen sowie die Nichtbeachtung unserer kommunizierten Minimalforderung im Zuge der Gestaltung der 19. Corona-Bekämpfungsverordnung sind für uns nicht nachvollziehbar“, sagt LSB-Präsident Wolfgang Bärnwick. „Insbesondere die strengere Ausrichtung der 19. CoBeLVO in Rheinland-Pfalz gegenüber der sogenannten Bundes-Notbremse ist für den Sport nicht hinnehmbar“, so Bärnwick weiter. Schließlich soll das Bundesgesetz die Einheitlichkeit der Regelungen gewährleisten. Der strengere rheinland-pfälzische Sonderweg für den Sport tut mit Blick auf die anderen Bundesländer zum wiederholten Mal besonders weh. So ist Individualsport – zum Beispiel das Tennisspielen – in der Halle erst erlaubt, wenn die Sieben-Tage-Inzidenz unter 100 liegt. Auch die wiederholte Missachtung der Minimalforderung aus dem Sport – der Sportbund Rheinhessen, Rheinland und Pfalz sowie der LSB fordern seit mehreren Wochen die Zulässigkeit sportlicher Betätigung kleiner, aber altersunabhängiger Gruppen im Freien – ist nicht nachvollziehbar. Der weiterhin nicht aufgenommene Hinweis im Bereich des Mannschaftssports und der abgelehnte Ansatz, diesen in individualisierten und in kontaktfreien Bewegungsaufgaben zuzulassen, verärgert den organisierten Sport ebenfalls.

Laut 19. Corona-Bekämpfungsverordnung ist die kontaktlose Ausübung von Individualsportarten im Freien in kleinen Gruppen bis maximal zehn Personen zuzüglich einer Trainerin oder eines Trainers erst bei einer Sieben-Tage-Inzidenz unter 50 zulässig. Über dem Schwellenwert 50 ist lediglich kontaktloser Individualsport alleine, zu zweit oder mit Personen eines weiteren Hausstands – maximal jedoch fünf Personen – im Freien erlaubt. Gegenüber der bundesrechtlichen Regelung ab 100 bringt die 19. CoBeLVO damit kaum Öffnungen für Landkreise und/oder kreisfreie Städte, die unter einer Sieben-Tage-Inzidenz von 100 liegen. Mit der Altersbeschränkung für Gruppensport bis einschließlich 14 Jahre werden gerade in den Mannschaftssportarten Trainingsgruppen voneinander getrennt. Im Bereich der C-Jugend dürfen die 14-Jährigen trainieren – die 15-Jährigen aber nicht. Infektiologisch ist dies nicht begründbar. Gerade im Freien ist Sport ohne Infektionsrisiko möglich. Das wird aus dem Bereich der Wissenschaft, zuletzt durch den gemeinsamen Appell zahlreicher Aerosolforscher*innen, immer wieder betont. Die Experten um Dr. Gerhard Scheuch hatten bekräftigt, dass Infektionen nicht draußen, sondern zu 99,9 Prozent in Innenräumen stattfinden. Zudem ist bekannt, dass regelmäßiger Sport die Immunfunktion fördert und der Verlauf einer schwereren Infektionskrankheit dadurch extrem sinkt. Die politisch Verantwortlichen ignorieren damit auch die teils dramatischen Aussagen von Ärzten hinsichtlich der prognostizierten Auswirkungen der Bewegungslosigkeit von Kindern auf deren langfristige physische wie psychische Entwicklung. „Die Vereine tun alles dafür, um den Vereinssport wieder zu aktivieren. Sie haben Hygienekonzepte entwickelt und ihre Angebote nach draußen verlegt. Wenn die Ansteckungsgefahr im Freien nachgewiesenermaßen verschwindend gering ist, muss es den Vereinen auch wieder gestattet sein, Trainingseinheiten im Freien abzuhalten“, sagt Klaus Kuhn, Präsident des Sportbundes Rheinhessen.

Vereinssport unter Anleitung nicht mit Begegnungen im öffentlichen Raum vergleichbar

Sport im Verein findet unter Anleitung bzw. Aufsicht und mit klar definierten Regeln und ausgearbeiteten Hygienekonzepten statt. Die knapp 6.000 Sportvereine in den Sportbünden haben bereits mehrfach bewiesen, dass sie Schutzmaßnahmen einhalten und Übungsleiter*innen gewissenhaft Pflichten wie die Kontaktdatenerfassung ihrer Übungsgruppen umsetzen. Der organisierte Vereinssport kann nicht mit den (freien) Begegnungen im öffentlichen Raum verglichen werden, sondern mit organisierten Kontakten – vergleichbar mit den Kontakten in Schule, Büro oder Geschäften. „Eine Gleichstellung von Vereinssport und unorganisierten Zusammenkünften im öffentlichen Raum können wir nicht akzeptieren“, so Thorsten Richter. „Die Menschen können sich überall im Land freiwillig testen lassen. Wenn ein Schüler morgens in der Schule negativ getestet wurde, muss er doch abends auch in seinem Verein Sport machen können. Mit Tests und in kleinen Gruppen unter Einhaltung entsprechender Hygienemaßnahmen sollte der Sport im Verein möglich sein.“ Bei den Möglichkeiten der Sportausübung wird auch in der 19.CoBeLVO der Fokus auf die Individualsportarten gelegt. Nach Ansicht des organisierten Sports dürfen Mannschaftssportarten aber nicht durch ihren Namen bzw. die normalerweise üblichen Trainingsmethoden ausgeschlossen werden. Entscheidend ist die Form der Ausübung des Sports, bei der die Abstandsregel eingehalten werden kann. So müssen individualisierte und in kontaktfreie Bewegungsaufgaben veränderte Mannschaftssportarten erlaubt sein. So etwa das Torwarttraining oder Flankentraining im Fußball. In den Begründungen zur 19.CoBeLVO ist immerhin die Möglichkeit beschrieben, dass auf einer Sportanlage auch mehrere Gruppen trainieren dürfen. Es ist von einem „größeren Sicherheitsabstand“ die Rede. Was dies genau bedeutet und auch weitere offene Detailfragen der Verordnung werden der Sportbund Rheinhessen und die Kolleg*innen der anderen Sportbünde sowie des LSB zeitnah mit dem Innenministerium klären.

„Wir können nicht nachvollziehen, warum den Empfehlungen der Wissenschaftler und auch des organisierten Sports nicht gefolgt wird. Wir müssen schnell umdenken, wenn wir nicht noch stärker die Gesundheit der Menschen gefährden wollen. Noch restriktiver entgegen dem Rat von Experten zu sein, ist aus unserer Sicht nicht der richtige Weg. Wir müssen wieder Bewegung in das Leben der Menschen bringen“, appelliert Klaus Kuhn.


Zwei neue Mitarbeiterinnen auf der Geschäftsstelle des Sportbundes Rheinhessen 

Katrin Siemon und Lena Lander sind ab sofort für die Sportjugend tätig

Logo Sportjugend RheinhessenMit zwei Neueinstellungen in der Abteilung Sportjugend finden die Personal-Rochaden auf der Geschäftsstelle des Sportbundes Rheinhessen langsam ein Ende. Begonnen hatte der Verschiebebahnhof im Dezember des vergangenen Jahres mit der Pensionierung des ehemaligen Geschäftsführers Joachim Friedsam. Ihn beerbte Thorsten Richter, dessen Stelle als Abteilungsleiter Kommunikation & Vereinsentwicklung von Lena Hornberger übernommen wurde. Die wiederum war bis dato als Abteilungsleiterin der Sportjugend Rheinhessen tätig, weshalb auch diese Stelle neu besetzt werden musste. Als ihre Nachfolgerin ist seit Mitte April Katrin Siemon neu im Amt. Bei der Sportjugend wird aber noch eine zweite Stelle frei, denn Aline Bessling wechselt in die Abteilung Qualifizierung des Sportbundes und übernimmt dort für die Ende Juni in Rente gehende Petra Bastian die Abteilungsleitung. Zeitgleich mit Siemon kam so mit Lena Lander noch eine zweite Neue zur Sportjugend, die zunächst als Teilzeitkraft im Bereich Qualifizierung tätig ist. Wir stellen die beiden neuen Mitarbeiterinnen hier kurz vor und lassen sie die gleichen drei Fragen beantworten.


Katrin Siemon:

Katrin Siemon ist 42 Jahre alt, verheiratet und hat einen kleinen Sohn. Die gebürtige Brandenburgerin lebt seit dem Jahr 2000 in Mainz, wo sie ein Anthropologie-Studium mit den Nebenfächern Sport und Soziologie absolvierte. Im Anschluss arbeitete sie als hauptamtliche Jugend-Referentin zunächst zwei Jahre für den Bundesverband Deutscher Gewichtheber und dann neun Jahre für den Deutschen Volleyball-Verband.

Wie bist Du zur Sportjugend Rheinhessen gekommen? 

Ich habe nach meinem Studium hier schon mal kurz in einer Art Praktikum gearbeitet. Das hat mich damals überhaupt erst auf die Idee gebracht, als Jugend-Referentin für einen Sport-Verband zu arbeiten. Danach habe ich über die sozialen Medien die Sportjugend Rheinhessen immer im Auge behalten. Zu Beginn des Jahres habe ich dann die Ausschreibung gesehen und mich beworben, denn es ist eine große Erleichterung, nicht mehr nach Frankfurt pendeln zu müssen. Ich dachte mir, es ist doch toll in Mainz zur arbeiten und dann auch noch in einer Organisation, die ich schon gut kenne.

Wo liegen die Schwerpunkte deiner Arbeit? 

In erster Linie kümmere ich mich um die Projekte der Sportjugend wie Spendenaktionen oder Ferien am Ort. Prävention sexualisierter Gewalt ist ein weiterer Schwerpunkt – hier muss noch viel Aufklärungsarbeit bei den Vereinen und Fachverbänden geleistet werden. Weitere Aufgabengebiete lerne ich auch gerade erst kennen, ich befinde mich ja noch in der Einarbeitungszeit.

Welche Rolle spielt der Sport in deiner Freizeit? 

Ich habe schon in meiner Jugend Handball gespielt und war nach meinem Umzug nach Mainz viele Jahre für die SG TSG/DJK Mainz-Bretzenheim aktiv. Bei der SG bin ich auch heute noch im Handball engagiert: zum einen als Jugendleiterin für den weiblichen Bereich, zum anderen trainiere ich die Krabbler – das sind die Kinder zwischen drei und fünf Jahren, zu denen auch mein Sohn gehört. Nebenbei helfe ich auch noch in einem kleinen Team mit, das sich um die sozialen Medien des Vereins kümmert. Neben dem Handball gehe ich ab und zu noch laufen.


Lena Lander:

Lena Lander ist 25 Jahre alt und kommt aus Worms. An der Deutschen Sporthochschule in Köln studierte sie Sportwissenschaften und verbrachte nach Abgabe ihrer Bachelor-Arbeit den Winter 2019/20 als Snowboard-Lehrerin in Österreich. Die Corona-Pandemie zwang sie im März 2020 zur Rückkehr in die Heimat und erschwerte auch die anschließende Suche nach einem Arbeitsplatz, weshalb sie übergangsweise im Einzelhandel jobbte.

Wie bist Du zur Sportjugend Rheinhessen gekommen? 

Mein erster Kontakt mit der Sportjugend war im Jahr 2019, als ich die Auszeichnung “Junges Ehrenamt im Sport” erhielt. Ein Jahr später habe ich meine Jugendleiter-Lizenz gemacht und dabei auch einige Leute bei der Sportjugend kennen gelernt. Nach einer Bewerbung Anfang 2021 wurde mir dann die halbe Stelle im Bereich Qualifizierung angeboten, die von jetzt 20 Stunden wöchentlich ab Juli auf 29 Stunden ausgeweitet wird. Nebenbei arbeite ich noch einen Tag pro Woche in einem Reha-Zentrum und halte dort Kurse.

Wo liegen die Schwerpunkte Deiner Arbeit? 

Ich bin zuständig für die Qualifizierung der Sportjugend, womit sich meine Aufgaben um die Organisation der Aus- und Fortbildungen sowie um die Teilnehmerverwaltung drehen. Beispielsweise plane ich den Lehrgang zur Jugendleiter-Lizenz und führe ihn in Teilen selbst durch. Für den Rest des Lehrgangs und sonstige Seminare suche ich nach externen Referenten. Ich bin auch auf der Suche nach neuen Themenfeldern für Lehrgänge und den passenden Referenten dazu, die diese dann durchführen können – egal ob online oder in Präsenz.

Welche Rolle spielt der Sport in Deiner Freizeit? 

Vor meinem Studium habe ich auf Leistungssport-Ebene Leichtathletik betrieben und Rock’n’Roll getanzt. Heute gilt meine Vorliebe dem Snowboard, das ich auch als Übungsleiterin unterrichte. Im Skiclub Worms-Wonnegau bin ich Beisitzer Jugend und kümmere mich mit meinem Freund, der Jugendleiter ist, um die Nachwuchsarbeit. Ansonsten mache ich viel für meine Fitness. Mit dem Trampolin halte ich auch Kurse in Jumping Fitness, was wegen Corona momentan aber leider nicht möglich ist.

Wir wünschen Beiden einen guten Start und freuen uns auf die Zusammenarbeit!

 

Das Interview führte Dirk Waidner.

 

 


Sportvereine in Rheinhessen verlieren fast 11.000 Mitglieder

16,53 Prozent weniger Kinder unter 7 Jahren. Leichter Gewinn bei den über 60-jährigen.

Die Corona-Pandemie legt seit einem Jahr den Breitensport und das Vereinsleben nahezu völlig lahm, was nicht ohne Folgen bleibt. Die neuesten Mitgliederzahlen zeigen, dass die Sportvereine wegen ihres fehlenden Angebots schwere Verluste erleiden. Die Bestandserhebung des Sportbundes Rheinhessen mit den Mitgliederzahlen zum 1. Januar 2021 zeigt schwarz auf weiß, dass viele Menschen ausgetreten sind. Den 278.883 Mitgliedern in 886 Vereinen zum 1. Januar 2020 standen im Sportbund Rheinhessen ein Jahr später noch 268.164 Mitglieder in 870 Vereinen gegenüber. Das Minus von 10.719 Mitgliedern entspricht einem Rückgang von 3,84 Prozent, was deutlich über den Zahlen der Vorjahre liegt – im rheinland-pfälzischen Vergleich mit den anderen Sportbünden allerdings auf Augenhöhe ist.

Der höchste Mitgliederstand im Sportbund Rheinhessen war mit 283.910 im Jahr 2013 erreicht. Seitdem waren die Mitgliedszahlen nur minimal schwankend, hatten sich 2020 gegenüber 2019 sogar wieder um 1.420 erhöht. Der starke Verlust des zurückliegenden Kalenderjahres lässt sich klar auf die Pandemie zurückführen. Die verschiedenen Lockdowns und die damit verbundene Einschränkung des Sportangebots verhinderten Neueintritte in die Vereine, die normale Fluktuation wurde dadurch gestört. Die üblichen Austritte wurden nicht durch Eintritte neuer Mitglieder ausgeglichen. Dies ist besonders deutlich bei der Zahl der Kinder und Jugendlichen abzulesen. Konnten die Vereine in der Altersklasse 7 bis 14 Jahre in den vergangenen Jahren ihre Mitgliedszahlen halten oder sogar steigern, erlitten sie dort nun ein Minus von 5,63 Prozent. Nur auf Kinder von null bis sechs Jahren bezogen ist gar ein Einbruch um 16,53 Prozent zu verzeichnen. „Das ist eine alarmierende Zahl, wenn man bedenkt, dass diese Bestandserhebung nur das erste Pandemie-Jahr widerspiegelt, sagt Sportbund Präsident Klaus Kuhn.“  Ein Plus ist erstaunlicherweise bei den Senioren über 60 Jahren zu verzeichnen, deren Zahl um 1,13 Prozent zugenommen hat.

Beim Blick auf die Fachverbände ist zu erkennen, dass die größten Probleme in den Sportarten auftreten, die in der Halle betrieben werden. Allen voran die Kampfsportarten, die aufgrund ihrer körperlichen Intensität und Nähe kein adäquates Training durchführen konnten, vermelden Mitgliederrückgänge im zweistelligen Prozentbereich. Jiu-Jitsu hat fast 75 Prozent seiner Mitglieder verloren, im Judo sind es 22,7 Prozent, beim Boxen 10,5 Prozent. Aber auch die in der Halle betriebenen großen Ballsportarten (Handball, Basketball, Volleyball) verzeichnen Rückgänge, die fast auf identischem Niveau bei etwa 3,5 Prozent liegen. Den höchsten Rückgang in absoluten Zahlen verzeichnet der zweitgrößte Fachverband Turnen, der 3952 oder 5,35 Prozent seiner Mitglieder verliert. Der mit 82.602 Mitgliedern nach wie vor größte Fachverband Fußball kommt auf einen Verlust von 2,46 Prozent. Bei den Sportarten, die zumindest teilweise unter freiem Himmel ausgetragen werden, gibt es auch einige Gewinner: So verzeichnet der Tennisverband als drittgrößter Fachverband ein Plus von 3,85 Prozent, der Alpenverein ein leichtes Plus von 67 Mitgliedern (0,67 Prozent), während die Schwimmvereine trotz Sperrung der Hallenbäder einen Zuwachs von 216 Mitgliedern (2,34 Prozent) aufweisen.

Ein ähnliches Bild zeigt sich bei den größten Vereinen im Sportbund Rheinhessen. Zuwächse verzeichnen in den Top Ten lediglich der auf Rang zwei liegende Deutsche Alpenverein, Sektion Mainz, mit einem Plus von 208 Mitgliedern und der Drittplatzierte Schwimmverein Freibad Gimbsheim, der sogar 562 Mitglieder hinzu gewinnen konnte. Größter Verein in Rheinhessen bleibt der FSV Mainz 05, der nach einem Minus von 230 noch 12.059 Mitglieder aufweist. Den höchsten Verlust in absoluten Zahlen verzeichnet der auf Rang vier liegende TSV Schott Mainz, der mit 3509 einen Verlust von 458 Mitgliedern verzeichnet. Insgesamt zeigt sich, dass insbesondere bei den Großsportvereinen über 1000 Mitgliedern ein größerer Verlust zu erkennen ist. Vereine aus dem ländlichen Bereich weisen hingegen eine große Stabilität auf.

 


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Aktuelle Informationen zum Sportbetrieb

Die Corona-Regeln im Detail

Die Regelungen sind in der 23. Corona-Bekämpfungsverordnung des Landes festgeschrieben.

Weitere Informationen auf unserer Corona-Service-Seite. Alle Fragen rund um Corona und Sport richten Sie bitte an corona@sportbund-rheinhessen.de

FAQ’s zum Sportbetrieb (Stand: 18.06.2021)

Welche Regelungen gelten für den Trainings- und Wettkampfbetrieb bei einer 7 Tage Inzidenz unter 50?

Nach der 23. Corona Bekämpfungsverordnung, die bis einschließlich 01. Juli gilt, ist die Sportausübung bei einer Inzidenz unter 50  zulässig:

  • Kontaktsport im Außenbereich
    • im Rahmen der allgemeinen Kontaktbeschränkung (max. 5 Personen aus 5 Haushalten, Kinder bis einschließlich 14 Jahre und Geimpfte und Genesene zählen nicht mit)
    • in Gruppen von maximal 50 teilnehmenden Personen, wenn die Sportausübung von mindestens einer verantwortlichen Person angeleitet wird,
  • Kontaktsport im Innenbereich
    • im Rahmen der allgemeinen Kontaktbeschränkung (max. 5 Personen aus 5 Haushalten, Kinder bis einschließlich 14 Jahre und Geimpfte und Genesene zählen nicht mit)
    • in Gruppen von maximal 20 teilnehmenden Personen oder bis zu 25 Kindern bis einschließlich 14 Jahre, wenn die Sportausübung von mindestens einer verantwortlichen Person angeleitet wird.

Bei der Sportausübung ist zu beachten:

  1. geimpfte und genesene Personen bleiben bei der Ermittlung der Personenzahl unberücksichtigt
  2. auf der Gesamttrainingsfläche ist die Personenbegrenzung auf 1 Person pro 10 qm zu berücksichtigen; geimpfte und genesene Personen sind hier einzuberechnen
  3. zwischen mehreren Gruppen ist ein Mindestabstand von drei Metern einzuhalten; bei Gruppen ab zehn Personen ist der Abstand zwischen den Gruppen mittels entsprechender Abtrennung sicherzustellen
  4. es gilt die Pflicht zur Kontakterfassung; im Außenbereich besteht die Pflicht zur Kontakterfassung nur im Rahmen einer angeleiteten Sportausübung und obliegt den anleitenden Personen,
  5. es gilt im Innenbereich außerhalb der sportlichen Betätigung, die Maskenpflicht mit der Maßgabe, dass eine medizinische Gesichtsmaske (OP-Maske) oder eine Maske der Standards KN95/N95 oder FFP2 oder eines vergleichbaren Standards zu tragen ist,
  6. es gilt im Innenbereich die Testpflicht, auch für die Übungsleiter in den Kinder- und Jugendgruppen bis einschließlich 14 Jahre. Von der Testpflicht ausgenommen sind Kinder bis einschließlich 14 Jahre sowie Geimpfte und Genesene.
  7. Verwandte ersten und zweiten Grades sind bei der sportlichen Betätigung Minderjähriger stets als Zuschauer*innen zugelassen,
  8. die Nutzung von Gemeinschaftsräumen, einschließlich Räumen zum Umkleiden, Duschen und Toilettenräumen ist unter Beachtung der allgemeinen Schutzmaßnahmen, insbesondere des Abstandsgebotes nach gestattet

Die Öffnung von Fitnessstudios, Tanzschulen und ähnlichen Einrichtungen ist unter den genannten Voraussetzungen für den Innenbereich zulässig.

Welche Regelungen gelten für den Trainings- und Wettkampfbetrieb bei einer 7 Tage Inzidenz unter 100?

Nach der 23. Corona Bekämpfungsverordnung, die bis einschließlich 01. Juli gilt, ist die Sportausübung bei einer Inzidenz unter 100, aber über 50 zulässig:

  • Kontaktsport im Außenbereich
    • im Rahmen der allgemeinen Kontaktbeschränkung (max. 5 Personen aus 5 Haushalten, Kinder bis einschließlich 14 Jahre und Geimpfte und Genesene zählen nicht mit)
    • in Gruppen von maximal 30 teilnehmenden Personen, wenn die Sportausübung von mindestens einer verantwortlichen Person angeleitet wird,
  • Kontaktsport im Innenbereich
    • im Rahmen der allgemeinen Kontaktbeschränkung (max. 5 Personen aus 5 Haushalten, Kinder bis einschließlich 14 Jahre und Geimpfte und Genesene zählen nicht mit)
    • in Gruppen von maximal 10 teilnehmenden Personen, wenn die Sportausübung von mindestens einer verantwortlichen Person angeleitet wird.

Bei der Sportausübung ist zu beachten:

  1. geimpfte und genesene Personen bleiben bei der Ermittlung der Personenzahl unberücksichtigt
  2. auf der Gesamttrainingsfläche ist die Personenbegrenzung auf 1 Person pro 10 qm zu berücksichtigen; geimpfte und genesene Personen sind hier einzuberechnen
  3. zwischen mehreren Gruppen ist ein Mindestabstand von drei Metern einzuhalten; bei Gruppen ab zehn Personen ist der Abstand zwischen den Gruppen mittels entsprechender Abtrennung sicherzustellen
  4. es gilt die Pflicht zur Kontakterfassung; im Außenbereich besteht die Pflicht zur Kontakterfassung nur im Rahmen einer angeleiteten Sportausübung und obliegt den anleitenden Personen,
  5. es gilt im Innenbereich außerhalb der sportlichen Betätigung, die Maskenpflicht mit der Maßgabe, dass eine medizinische Gesichtsmaske (OP-Maske) oder eine Maske der Standards KN95/N95 oder FFP2 oder eines vergleichbaren Standards zu tragen ist,
  6. es gilt im Innenbereich die Testpflicht, auch für die Übungsleiter in den Kinder- und Jugendgruppen bis einschließlich 14 Jahre. Von der Testpflicht ausgenommen sind Kinder bis einschließlich 14 Jahre sowie Geimpfte und Genesene.
  7. Verwandte ersten und zweiten Grades sind bei der sportlichen Betätigung Minderjähriger stets als Zuschauer*innen zugelassen,
  8. die Nutzung von Gemeinschaftsräumen, einschließlich Räumen zum Umkleiden, Duschen und Toilettenräumen ist unter Beachtung der allgemeinen Schutzmaßnahmen, insbesondere des Abstandsgebotes nach gestattet

Die Öffnung von Fitnessstudios, Tanzschulen und ähnlichen Einrichtungen ist unter den genannten Voraussetzungen für den Innenbereich zulässig. Ein Hygienekonzept ist vorzuhalten.

Welche Regelungen gelten für den Trainings- und Wettkampfbetrieb, wenn die 7 Tage Inzidenz von 100 überschritten wird?

Wird die 7 Tage Inzidenz von 100 an drei aufeinanderfolgenden Tagen überschritten, greift automatisch das Bundesinfektionsschutzgesetz. Ab diesem Wert gelten folgende Regelungen:

  1. die Ausübung von Sport ist nur zulässig in Form von kontaktloser Ausübung von Individualsport, der allein, zu zweit oder mit den Angehörigen des eigenen Hausstands, ausgeübt werden kann, geimpfte und genesene Personen zählen hierbei nicht mit .
  2. für Kinder bis zur Vollendung des 14. Lebensjahres ist die Ausübung von Sport ferner zulässig in Form von kontaktloser Ausübung im Freien in Gruppen von höchstens fünf Kindern plus einem*einer Übungsleiter*in. Die Übungsleiter*innen müssen einen aktuellen negativen Test vorlegen können (innerhalb von 24 Stunden vor der Sportausübung), Das Infektionsschutzgesetz schreibt hier vor, dass der*die Übungsleiter*in das negative Testergebnis gegebenenfalls den zuständigen Behörden nachweisen muss. Inwiefern dieser Nachweis bei einer Selbsttestung erfolgen kann, befindet sich derzeit noch in der Klärung.
  3. Reha Sport ist weiterhin erlaubt, da Reha Sport nicht als Ausübung des Sports im Sinne des Gesetzes zählt, sondern als "medizinisch notwendige sportliche Betätigung und bei solchen Betätigungen der medizinische Charakter den sportiven Aspekt überwiegt.

Unter der kontaktlosen Ausübung von Individualsport ist die individuelle Sportausübung in ihrer konkreten einzelnen Ausgestaltung zu verstehen, die so bestimmt sein muss, dass ein körperlicher Kontakt in der Regel nicht erfolgt und das Abstandsgebot eingehalten wird. Die individuelle Sportausübung ist nicht an bestimmte Sportarten gebunden. Insoweit wäre individuelles Training auch in Mannschaftssportarten wie Fußball, Handball, Volleyball, Basketball (Lauftraining, Athletiktraining, Techniktraining, Konditionstraining, Taktiktraining, Schuss/Wurf-Training, Torwarttraining etc.) auch für Personen über 13 Jahre allein, zu zweit oder mit dem eigenen Hausstand erlaubt. Entscheidend ist daher die kontaktfreie Sportausübung und nicht die Sportart.

Welche Regelungen gelten für den Reha Sport?

Reha Sport ist unabhängig von der Inzidenz erlaubt, da Reha Sport  nicht als Ausübung des Sports im Sinne des Gesetzes zählt, sondern als "medizinisch notwendige sportliche Betätigung“ und bei solchen Betätigungen der medizinische den sportiven Aspekt überwiegt. Der Reha Sport ist auch in Gruppen zulässig. Während der Ausübung besteht keine Maskenpflicht, außerhalb der sportlichen Betätigung besteht diese.

Wie ist die Testpflicht zu gewährleisten?

Für die Teilnehmer*innen am Sportbetrieb und Übungsleiter*innen besteht im Innenbereich die Testpflicht. Kinder- und Jugendliche bis einschließlich 14 Jahre sind von der Testpflicht ausgenommen, ebenso die Geimpften und Genesenen nach Vorlage des entsprechenden Nachweises. In den Kinder- und Jugendgruppen besteht  für die Übungsleiter ebenfalls die Testpflicht.  Zulässig ist die Vorlage eines negativen Testergebnisses eines Schnelltests, der Test darf nicht vor mehr als 24 Stunden vorgenommen worden sein und das Ergebnis muss durch die den Test durchführende Stelle bestätigt sein. Die Bestätigung ist vor dem Betreten der Einrichtung vorzulegen. Zulässig ist auch ein Selbsttest vor Ort. Für die Teilnehmer*innen muss der Test in Anwesenheit des zuständigen Übungsleiters erfolgen, der die ordnungsgemäße Durchführung und das Ergebnis zu kontrollieren hat. Für den Übungsleiter kann diese Aufgabe ein*e erwachsene*r Teilnehmer*in oder ein*e andere*r anwesende*r Trainer*in oder begleitende Eltern übernehmen. Schüler*innen ab 15 Jahre müssen beim Sport im Innenbereich auch dann einen Selbsttest durchführen bzw. ein negatives Testergebnis eines Testcenters vorlegen, wenn sie am selben Tag in der Schule einen Test durchgeführt haben. Nach Vorgabe des Gesundheits- und des Bildungsministeriums dürfen Bescheinigungen eines negativen Testergebnisses durch die Schule nicht anerkannt werden. Die genannten Ministerien begründen dies damit, dass der Selbsttest in der Schule nicht ordnungsgemäß und ausreichend von den Lehrer*innen überwacht werden kann.

Können mehrere Gruppen auf einer Sportanlage trainieren?

Für 7 Tage Inzidenzen unter 100 und unter 50

Unter Berücksichtigung der Größe der Sportanlage ist das Training mehrerer Gruppen im Rahmen der Begrenzungen der 23. Corona Bekämpfungsverordnung zulässig. Zwischen mehreren Gruppen ist ein Mindestabstand von drei Metern einzuhalten. Bei Gruppen ab zehn Personen ist der Abstand zwischen den Gruppen mittels entsprechender Abtrennung sicherzustellen. Insgesamt darf die Personenbegrenzung auf 1 Person pro 10 qm nicht überschritten werden. Dies gilt anders als in der letzten Verordnung auch für den Kinder- und Jugendbereich bis einschließlich 14 Jahre. In allen Fällen ist sicherzustellen, dass die einzelnen Gruppen sich während des Trainings sowie beim Betreten und Verlassen der Sportanlage nicht durchmischen, die Hygieneregeln eingehalten werden und zwischen den Gruppen stets ein angemessener Abstand eingehalten wird. Vereine die kommunale Sportanlagen nutzen, sollten sich bei ihrer Kommune erkundigen, ob es seitens der Kommune spezielle Vorgaben dazu gibt.

Für eine Inzidenz über 100

Im Sinne des Infektionsschutzes ist die Vorschrift hier eng auszulegen und lässt nur eine Gruppe je eindeutig abgegrenzten Sportfeld zu, um eine Begegnung verschiedener Gruppen zu vermeiden (z.B. eine Gruppe je einem Tenniscourt, eine Gruppe je Weitsprunganlage, je Laufanlage, je Hochsprunganlage) bzw. kann eine Aufteilung von Sportfeldern erfolgen, wenn die Flächen ganz eindeutig und nachhaltig voneinander abgegrenzt sind ( z.B. durch Bänder, Barrieren , ggf. zeitliche Entzerrungen, etc.). Auch hier sollten sich Vereine, die kommunale Anlagen nutzen bei ihrer zuständigen Kommune erkundigen.

Was müssen Vereine mit vereinseigenen Anlagen bei der Nutzung der Sportstätten beachten?

Betreiber der Anlagen haben dafür Sorge zu tragen, dass die Nutzung der Anlage ausschließlich unter Einhaltung der Auflagen erfolgt. Das heißt, der Zugang und Abgang zur Anlage muss so organisiert werden, dass sich die Sportler bzw. Gruppen von Sportlern, die die Anlage im Rahmen der zulässigen Möglichkeiten nutzen, sich bei Zugang und Abgang nicht begegnen. In Individualsportarten sind Voranmeldesysteme die einfachste Regelung dafür. Umkleideräume und Sanitär- sowie Toilettenanlagen sind unter Einhaltung der Hygieneregeln geöffnet. Vereinsgaststätten dürfen im Rahmen der aktuellen Corona Bekämpfungsverordnung öffnen. Der  Vorstand hat sicher zu stellen, dass die Übungsleiter*innen vor der Übungsstunde sich bei der Teilnahme Geimpfter und Genesener die entsprechenden Nachweise vorlegen lassen und bei der Testpflicht im Innenbereich den tagesaktuellen negativen Test kontrollieren.

Vereine, die vereinseigene Anlagen betreiben, dürfen ihre Anlagen nur unter Einhaltung der Vorgaben der 23. Corona Bekämpfungsverordnung öffnen. Für die Einhaltung der Vorgaben sind die Vorstände der jeweiligen Vereine zuständig.

Was ist bei der Nutzung kommunaler Sportstätten zu beachten?

Vereine, die kommunale Sportstätten nutzen, auf denen der Sport im zulässigen Umfang möglich wäre, bzw. der Rehasport durchgeführt werden soll, wenden sich bezüglich der Öffnung der Sportstätte an die zuständige Kommune, die über die Öffnung oder nicht Öffnung entscheidet. Auch in den kommunalen Sportstätten sind im Einvernehmen mit der Kommune Zugangs- und Abgangsregelungen zu treffen und Hygienemaßnahmen umzusetzen.

Darf sich ein*e Trainer*in zur Aufzeichnung einer Online Trainingsstunde in der Halle aufhalten?

Wenn Trainer*innen für ein Online-Training ein professionelles Sportangebot ohne Publikum aufzeichnen oder übertragen, können sie sich zur Aufzeichnung und Übertragung des Sportprogramms in der Sporthalle aufhalten. So die Auskunft des Corona Teams „Anfragen“ beim Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie. Die allgemeinen Schutzmaßnahmen sind einzuhalten. Bei der Nutzung kommunaler Sportstätten ist das Einverständnis der Kommune einzuholen.

Welche Regelungen gelten für den Leistungs- und Profisport?

Der Trainings- und Wettkampfbetrieb des Profi- und Spitzensports ist auf und in öffentlichen und privaten Sportanlagen zulässig, sofern ein von den Sportfachverbänden oder Ligaverantwortlichen erstelltes Hygienekonzept vorliegt und beachtet wird. Spitzen- und Profisport betreiben:

  1. Bundes- und Landeskaderathlet*innen in olympischen Disziplinen (Olympiakader, Perspektivkader, Ergänzungskader, Teamkader, Nachwuchskader 1, Nachwuchskader 2, Landeskader), Bundes- und Landeskaderathlet*innen und in paralympischen Disziplinen (Paralympicskader, Perspektivkader, Ergänzungskader, Teamkader, Nachwuchskader 1, Nachwuchskader 2, Landeskader), Bundeskaderathletinnen und -athleten in deaflympischen Sportarten (Deaflympicskader, Erweiterungskader, Nachwuchskader) sowie Bundes- und Landeskaderathlet*innen in nichtolympischen Sportarten (A-Kader, BKader, C-Kader und D/C-Kader), welche von den zuständigen Bundes- oder Landesverbänden anerkannt sind;
  2. Mannschaften aller olympischen und paralympischen Sportarten der 1. bis 3. Ligen sowie der Regionalliga im Männerfußball; darüber hinaus Profimannschaften in nicht olympischen und nicht paralympischen Sportarten; unter Profisport ist die bezahlte Vollzeittätigkeit von Berufssportler*innen in Kapitalgesellschaften oder in den Wirtschaftsbetrieben von Vereinen zu verstehen;
  3. Mannschaften der höchsten Spielklassen der Jugend- und Nachwuchsaltersklassen U 17 oder älter sowie Spieler*innen der Bundes- und Landeskader der Altersklassen U 15 und U 16, sofern die Mannschaften oder Spieler*innen an einem vom zuständigen Spitzenfachverband zertifizierten Nachwuchsleistungszentrum trainieren;
  4. wirtschaftlich selbstständige, vereins- oder verbandsungebundene Profisportlerinnen und -sportler ohne Bundeskaderstatus sowie
  5. sonstige Athlet*innen, die sich bereits für die Teilnahme an bevorstehenden Europa- und Weltmeisterschaften qualifiziert haben oder im Jahr 2021 qualifizieren können.

Bei Fragen zur Durchführung des Leistungs- und Profisports wenden Sie sich bitte an den Landessportbund Rheinland-Pfalz, Thomas Kloth, Tel:061312814-465, E-Mail:t.kloth@lsb-rlp.de.

 

Der Vereinssport kann langsam wieder starten! Die Inzidenz-Zahlen sinken und mit der 23. Corona-Bekämpfungsverordnung des Landes ist für die Sportler*innen in Rheinhessen wieder mehr Sport möglich. Im Zuge der Lockerungen möchten wir euch mit diesem Hygiene-Erklärfilm einige Tipps rund um die Rückkehr zum Vereinssport geben. Vereine und Fachverbände können das Video gerne auch über ihre eigenen Kanäle veröffentlichen.



Jugendbooster – Rückenwind für die Jugendarbeit

Neues Förderprogramm der Sportjugend für Sportvereine und –verbände

Jugendarbeit braucht neben engagierten Akteuren auch eine gute finanzielle Ausstattung. Für Freizeiten und Ferienaktionen gibt es Zuschüsse von Kommunen und Land. Doch für viele andere Projekte gibt es keine Fördermöglichkeiten oder nur mit hohem Aufwand. Genau hier möchten die Sportjugenden mit ihrem neuen Förderprogramm ansetzen. „Der Jugendbooster soll eine unkomplizierte Anschubfinanzierung für Projekte der Jugendarbeit sein“, so Lena Hornberger, Abteilungsleiterin der Sportjugend Rheinhessen. Rund 100.000 Euro hat die Sportjugend hierfür 2021 bereitgestellt. Gefördert werden Projekte von Vereinen und Verbänden, die sich schwerpunktmäßig den Themen Digitalisierung, junges Engagement oder Mitgliedergewinnung widmen. Egal ob ein Jugendvorstand gegründet werden soll oder ein Spielfest zur Mitgliedergewinnung im Jugendbereich durchgeführt wird, solange ein klarer Bezug zur Jugendarbeit gegeben ist, kommt eine Förderung in Frage. Jedes Projekt kann dabei mit maximal 1.000 Euro gefördert werden.

Weitere Informationen findet Ihr hier.


Christof Palm neuer LSB-Hauptgeschäftsführer

Das Präsidum des Landessportbundes (LSB) hat in seiner Sitzung am 23. März den bisherigen kommissarischen Hauptgeschäftsführer Christof Palm einstimmig zum neuen Hauptgeschäftsführer berufen.

Der Sportbund Rheinhessen freut sich, dass die fast vierjährige Übergangsphase nun beendet ist und die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit Christof Palm verstetigt werden kann. „Die Sportbünde benötigen einen gut aufgestellten LSB als Dienstleister für ihre Belange, um den Vereins- und Breitensport bestmöglich unterstützen zu können. Mit dieser Entscheidung ist dafür der Weg geebnet, freut sich Thorsten Richter.“

Wir gratulieren herzlich und wünschen gutes Gelingen in der Position als Hauptgeschäftsführer. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit!

Hier die Pressemeldung des LSB lesen…


Offener Brief: „Der erneute Lockdown im Sport ist das falsche Signal“

Die neue rheinland-pfälzische Verordnung sowie die beiden dazugehörigen Muster-Allgemeinverfügungen der Städte und Landkreise haben im organisierten Sport für Unverständnis gesorgt. Der Landessportbund Rheinland-Pfalz sowie die drei regionalen Sportbünde kritisieren das Verhalten der Landesregierung im Vorfeld an die Veröffentlichung der 18. CoBeLVO. „Dass der organisierte Sport erneut (die 17. CoBeLVO nehmen wir ausdrücklich von dieser Kritik aus) nicht oder nicht rechtzeitig informiert war, nehmen wir mit Verwunderung zur Kenntnis.

Wir bitten die Landesregierung ausdrücklich und fordern sie auf, uns zukünftig in die Gestaltung der auf den Sport bezogenen Paragraphen mit einzubeziehen und uns frühzeitig über ein Erscheinen neuer Verordnungen in Kenntnis zu setzen. Nur so können wir unserer Aufgabe als Interessenvertreter von 6.000 Sportvereinen und fast 1,4 Millionen Mitgliedern gerecht werden und unserer Aufgabe der Beratung von Vereinen und Verbänden nachkommen“, heißt es in einem Offenen Brief, der von den Mitgliedern des LSB-Präsidiums.

Foto. M.Heinze

Den Offenen Brief in voller Länge lesen…


Radsportverband RLP sucht Landestrainer Nachwuchs

Der Radsportverband Rheinland-Pfalz e.V. vertritt fast 11.500 Mitglieder und gehört zu den erfolgreichsten Sportverbänden im Bereich des Leistungssports in Rheinland-Pfalz.

Zum 1. Mai 2021 wird ein Landestrainer Nachwuchs (m, w, d) gesucht. Bewerben können Sie sich bis zum 12. April 2021 direkt per Mail über den Landessportbund RLP.

Hier geht’s zur vollständigen Stellenausschreibung.


Jetzt noch Zuschüsse für Jugendleiter, Übungsleiter & Vereinsmanager beantragen

Noch bis zum 31. März 2021 können Sie Zuschüsse für die Tätigkeit Ihrer lizenzierten Jugendleiter, Übungsleiter und Vereinsmanager bei uns beantragen.

Voraussetzungen sind unter anderem eine gültige DOSB-Lizenz, die Gemeinnützigkeit Ihres Vereins und die Erhebung der monatlichen Mindestsätze Ihrer Mitgliedsbeiträge von 4,00 Euro für Kinder und Jugendliche und 6,00 Euro für Erwachsene.

Die Antragsstellung aller Zuschussanträge erfolgt ausschließlich über unser Sportportal Rheinhessen.

Übungsleiter-Zuschuss:

Aufgrund der Corona-Pandemie muss der Antrag in diesem Jahr nicht von jedem einzeln unterschrieben werden. Der Antrag mit der Unterschrift eines vertretungsberechtigten Vorstandsmitglieds gemäß BGB § 26 reicht aus und muss zur vollständigen Antragsstellung bei uns eingereicht werden.

Bitte beachten Sie, dass unser Haus für den Kundenverkehr geschlossen ist und wir die Anträge daher nicht persönlich entgegennehmen können.

 

Ihre Ansprechpartner*innen:

Vereinsmanager-Zuschuss: Stefan Keck, Tel.: 06131-2814 207, s.keck@sportbund-rheinhessen.de

Übungsleiter-Bezuschussung: Petra Bastian, Tel.:06131-2814 201, p.bastian@sportbund-rheinhessen.de

Jugendleiter-Zuschuss: Aline Bessling, Tel.: 06131-2814 218, a.bessling@sportbund-rheinhessen.de

 


„Inscribe“ – Digitale Lösung zur Kontaktnachverfolgung

Sportbund Rheinhessen ermöglicht Vereinen kostenfreie Nutzung von „Inscribe“.

Die Sportler im ganzen Land scharren schon mit den Hufen. Alle warten auf das Ende des Lockdowns und darauf, dass die Sportstätten wieder freigegeben werden. Der Weg zurück ins normale Vereinsleben wird aber nur Schritt für Schritt vonstattengehen. Solange das Coronavirus SARS-CoV-2 noch unter uns weilt und Infektionsgefahr besteht, müssen auch Hygienekonzepte eingehalten werden und Kontakte nachvollziehbar bleiben. Für das Sportangebot der Vereine heißt das, bei jedem Training oder sportlichen Wettkampf müssen Anwesenheitslisten geführt und anschließend vier Wochen lang aufbewahrt werden.

Der Sportbund Rheinhessen bietet seinen Vereinen nun eine digitale Lösung, mit der die Registrierung kontaktlos und somit deutlich einfacher und zudem konform der Datenschutz-Grundverordnung (DSVGO) vonstattengeht. Zu diesem Zweck kooperiert der Sportbund mit der COCUS AG, deren Lösung „Inscribe“ ab sofort allen Vereinen in Rheinhessen kostenfrei zur Verfügung steht.

Der Ablauf ist ganz einfach: Jeder Verein generiert die notwendigen QR-Codes für seine Veranstaltungen, welche die Teilnehmer beim Eintritt scannen. Die Teilnehmer benötigen dazu lediglich ein Smartphone, denn Inscribe ist als mobile Weblösung mit jedem Betriebssystem kompatibel, ein Download vor Ort ist nicht nötig. Sie müssen in der App nur einmalig ihre Kontaktdaten eingeben und können sich dann bei jedem Training oder Wettkampf in Sekundenschnelle kontaktlos registrieren. Beim Verlassen der Örtlichkeit können die Teilnehmer sich wieder ausloggen, oder nach einem definierten Zeitraum ausgeloggt werden.

Durch den so entstehenden digitalen Zeitstempel ist es möglich, Infektionsketten nachzuvollziehen und mögliche Kontaktpersonen genau zu identifizieren. Dieses System funktioniert nicht nur mit Sportlern im Training, sondern auch mit Zuschauern bei Spielen oder bei sonstigen Veranstaltungen wie Vorstandssitzungen oder Mitgliederversammlungen. Zudem ist es hygienisch einwandfrei und erspart den Einsatz von Stift, Papier und Desinfektionsmitteln, womit auch die Umwelt geschont wird. Die digitalen Teilnehmerlisten jeder Veranstaltung werden anschließend verschlüsselt aufbewahrt und nach 30 Tagen automatisch gelöscht. Somit ist auch der Datenschutz gewährleistet. Sollte es zu einem Infektionsfall kommen, können die Listen vom Datenschutzbeauftragten des Vereins mit einem Zugangscode entschlüsselt und als exportierte Datei dem Gesundheitsamt zur Verfügung gestellt werden. Ansonsten hat niemand Zugriff auf die gespeicherten Daten – auch nicht die COCUS AG als Betreiber von Inscribe.

Thorsten Richter, der Geschäftsführer des Sportbundes Rheinhessen ist überzeugt, mit Inscribe allen Vereinen und Übungsleitern eine große Erleichterung bei der Rückkehr in den Trainingsalltag zu bieten. „Es müssen keine Anwesenheitslisten händisch ausgefüllt und aufbewahrt werden, was den Aufwand verringert und in jedem Training Zeit einspart. Uns ist besonders wichtig, dass wir den Vereinen mit Inscribe eine sichere und datenschutzkonforme Lösung zur Erfassung von Personendaten bieten“, freut sich Thorsten Richter, der zudem darauf hinweist, dass die Lösung bereits in vielen Branchen genutzt wird.

Eine Anleitung für Inscribe. finden Sie hier…

Promovideo: https://www.youtube.com/watch?v=ME2Gds_SoX4

Ansicht User: https://www.youtube.com/watch?v=QGb4vUq2ZcU

Erklärung Registrierung: https://www.youtube.com/watch?v=fXKIMuiXTIw

Hier geht’s girekt zur Anmeldung.


LSB und Sportbünde stellen Parteien auf den Prüfstand

Der Landessportbund Rheinland-Pfalz (LSB) stellt in Zusammenarbeit mit den regionalen Sportbünden Rheinhessen, Rheinland und Pfalz anlässlich der Landtagswahl am 14. März SPD, CDU, FDP, Bündnis 90/Die Grünen und Die Linke auf den Prüfstand. Mit Hilfe von sogenannten Wahlprüfsteinen zu zentralen Zukunftsthemen des rheinland-pfälzischen Sports soll ermittelt werden, wie sich die Parteien für den Sport im Bundesland einsetzen.

mehr…


„Senioren-Sport-Fitmacher“ – Auszeichnung für TV Klein-Winternheim

Horst-Eckel-Stiftung und vereinsleben.de küren die „Senioren-Sport-Fitmacher“

Auszeichnung für besonderes Engagement im Seniorensport

– Zahlreiche Bewerbungen eingegangen
– Preisgelder im Gesamtwert von 5.000 Euro für die Sieger
– Gewinner stehen fest

Vom 19. Oktober bis zum 25. November 2020 haben die Horst-Eckel-Stiftung und das Online-Portal vereinsleben.de Sportvereine aus Rheinland-Pfalz gesucht, die sich durch besonderes Engagement im Bereich Seniorensport auszeichnen. Aus zahlreichen eingegangenen Bewerbungen wurden nun die drei Gewinner der Aktion „Senioren-Sport-Fitmacher“ durch eine Jury, bestehend aus den Mitgliedern des Stiftungsrats der Horst-Eckel-Stiftung und Vertretern von vereinsleben.de, ausgewählt, die mit einem Preisgeld von insgesamt 5.000 Euro prämiert werden.
Mit dem TV Klein-Winternheim, dem ABC Ludwigshafen sowie der VT Zweibrücken wurden drei Sportvereine ausgewählt, deren Bewerbungen sich durch ein speziell auf Senioren zugeschnittenes Sportprogramm mit professioneller Betreuung durch qualifiziertes Lehrpersonal sowie Aktionen und Programmpunkte, die weit über die Tätigkeiten eines normalen Sportvereines hinaus gehen, auszeichneten. Besonders Angebote abseits des Sports wie Nachmittagsbetreuung, Fahr- und Einkaufsdienste oder eine Online-Betreuung während der Coronapandemie zeigen eindrucksvoll, dass ein Sportverein für mehr als „nur“ Sport da sein kann.
Die Zeit und Kraft, die an vielen Stellen in zahlreichen Vereinen in die Aufrechterhaltung der Sportangebote für ältere Menschen gesteckt wird, ist eindrucksvoll und nicht selbstverständlich.
Die Horst-Eckel-Stiftung und vereinsleben.de sind überzeugt, dass die ausgewählten Preisträger eine Inspiration für andere Sportvereine sein können.

 

Die Preisträger im Überblick:

1. Platz: TV Klein-Winternheim e. V.           Preisgeld: 3.000 €

2. Platz: ABC Ludwigshafen e. V.               Preisgeld: 1.500 €

3. Platz: VT Zweibrücken e. V.                   Preisgeld: 500 €

 

Dagmar Eckel, Vorsitzende des Stiftungsrates der Horst-Eckel-Stiftung:
„Es ist großartig, dass so viele engagierte Sportvereine an der Aktion teilgenommen und uns ihre bemerkenswerten Aktivitäten vorgestellt haben. Die Auswahl der drei Preisträger fiel uns im Lichte der Vielzahl von herausragenden Bewerbungen nicht leicht. Wir gratulieren den drei siegreichen Klubs aus Klein-Winternheim, Ludwigshafen und Zweibrücken. Gerade in diesen Zeiten ist das Wirken der rheinland-pfälzischen Sportvereine für die Senioren unglaublich wichtig. Mein Vater und ich danken von Herzen für dieses großartige Engagement.“

Leonardo Picardi, Leiter vereinsleben.de
„Wir blicken zurück auf eine erfolgreiche Kampagne mit der Horst-Eckel-Stiftung. Über fünf Wochen haben wir die „Senioren-Sport-Fitmacher“ gesucht und waren überwältigt von der hohen Anzahl der Bewerbungen, von hervorragenden Angeboten und Projekten der Sportvereine im Bereich Seniorensport. Es war wirklich nicht einfach für uns, aus dieser Vielzahl drei Vereine auszuwählen. Es waren sehr viele tolle Bewerbungen dabei. Ein großes Dankeschön an alle Bewerber und herzlichen Glückwunsch an die drei Gewinnervereine.“


LSB-Ehrenplakette in Gold für Karin Augustin

Anlässlich ihres 60. Geburtstages ist Karin Augustin, Präsidentin des Landessportbundes Rheinland-Pfalz, am 2. Oktober mit der LSB-Ehrenplakette in Gold ausgezeichnet worden. Im Rahmen einer Feierstunde im Mainzer Hilton mit rund hundert Gästen nahmen Magnus Schneider (Präsident des Sportbundes Rheinhessen), Herbert W. Hofmann (Ehrenpräsident des Sportbundes Rheinhessen) gemeinsam mit LSB-Hauptgeschäftsführer Lothar Westram die Ehrung vor. mehr…


Handball-Gold für Magnus Schneider

Der Handball Verband Rheinhessen ehrte bei seinem 40.Verbandstag in Alzey Dautenheim, den Präsidenten des Sportbundes Rheinhessen, Magnus Schneider, für die Verdienste um den Handballsport mit der Verbandsnadel in Gold. Klaus Kuhn, Präsident des HVR, nahm mit Jürgen Blaschke, Vorsitzender des Ehrenausschusses, die Ehrung vor. Klaus Kuhn begründete in seiner Laudation die Ehrung u.a. auch damit, dass  „Maggi“ Schneider sich für die Fachverbände, hier speziell für den Handball Verband, unermüdlich einsetzt und die Interessen der Sportler/-innen jederzeit und überall hervorragend vertritt. Für dieses große Engagement wurde Magnus Schneider die höchste Auszeichnung des Verbandes an „Nicht-Verbandsmitglieder“ zuteil.


Sportvereine: Zuschüsse für die Sanierung der LED-Beleuchtung und für raumlufttechnische Geräte

Die Kommunalrichtlinie („Richtlinie zur Förderung von Klimaschutzprojekten in sozialen, kulturellen und öffentlichen Einrichtungen im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative“) ist ein  Erfolgsmodell: Seit 2008 wurden rund 3.000 Kommunen in knapp 9.000 Projekten dabei unterstützt, Klimaschutzmaßnahmen vor Ort umzusetzen und Treibhausgasemissionen zu reduzieren.  Die durch die Förderung initiierten und umgesetzten Projekte leisten dabei nicht nur einen wichtigen Beitrag zu den Klimaschutzzielen der Bundesregierung, sondern helfen Kommunen dabei, ihre Energiekosten zu senken und die regionale Wertschöpfung anzukurbeln. Die erweiterte Kommunalrichtlinie bietet nun noch mehr Handlungsmöglichkeiten. mehr…


Wie wichtig sind Ihnen olympische Medaillenerfolge?

Haben Sportler eine Vorbildfunktion? In diesen Tagen finden die Olympischen Spiele in Rio de Janeiro statt. In diesem Kontext möchten wir Sie gerne zu einer Online-Umfrage des Europäischen Instituts für Sozioökonomie e.V. (EIS) einladen. Die Studie wird von Prof. Dr. Christian Pierdzioch und Prof. Dr. Eike Emrich geleitet. Ziel der Umfrage ist es, ein Meinungsbild zu wichtigen Facetten der Olympischen Spiele zu erheben. mehr…


Grünes Band: Zwei rheinland-pfälzische Vereine unter den Preisträgern

Von Norddeutschland bis Süddeutschland, vom kleinen Stadtverein bis zum Großverein, von Einzelsportlern bis zu Teamsportlern – so unterschiedlich sie auf den ersten Blick sind, 50 Vereine haben seit heute etwas gemeinsam: „Das Grüne Band für vorbildliche Talentförderung im Verein“ 2016. Unter den Preisträgern sind mit Rockin’ Wormel Worms (Rock ‘n’ Roll) und der Rudergesellschaft Treis-Karden 1969 (Rudern) auch zwei Vereine aus Rheinland-Pfalz. mehr…


1.000 Euro für Kanu-Verband Rheinhessen

Seit vielen Jahren engagiert sich der Kanu-Verband Rheinhessen stark in der Jugendarbeit. Der Landessportbund Rheinland-Pfalz (LSB) würdigte dieses vorbildhafte Engagement jetzt mit einem Zuschuss in Höhe von 1.000 Euro, die er als Destinatär der Lotto-GlücksSpirale zur Verfügung stellt. Im Trainingsquartier am Mainzer Winterhafen übergab LSB-Vizepräsident Magnus Schneider den Scheck offiziell an Hans Pracht, den Geschäftsführer des Verbandes. mehr…


„Vereins-Impuls-Fabrik“ für Sportvereine vorgestellt

Rund 80 Vereinsvertreter aus den Sportkreisen Mainz-Bingen und der Stadt Mainz durften nach der zweistündigen Sitzung in der Turnhalle der TG Nieder-Ingelheim den Heimweg vollgepackt mit Wissen unter anderem zu Sinn und Zweck des Instituts für Sportstättenentwicklung sowie der kostenlosen „Vereins-Impuls-Fabrik“ antreten. Der Sportbund Rheinhessen hatte die Vereinsdelegierten zu seinem alle zwei Jahre stattfindenden Sportkreistag diesmal in die Rotweinstadt eingeladen. mehr…