Sommerfest des Sportbundes

Friedsam und Bastian offiziell verabschiedet

Corona macht’s möglich: Zum ersten Mal in seiner Geschichte veranstaltete der Sportbund Rheinhessen ein Sommerfest für seine Mitarbeiter im Haupt- und Ehrenamt. Die in früheren Jahren ausgetragene Weihnachts- oder Jahresabschlussfeier musste 2020 Pandemie-bedingt ausfallen, weshalb seit Monaten ein Ersatztermin gesucht und immer wieder verschoben wurde. Jetzt also war es soweit: Auf der Waldsportanlage des SV Gonsenheim traf man sich in lockerer Runde zum gemütlichen Beisammensein. Unabhängig vom Geimpften- oder Genesenen-Status mussten alle Gäste einen Schnelltest vorweisen, sodass man unbeschwert beisammensitzen und sich auch einmal abseits der Arbeitswelt austauschen konnte. Die Gastgeber sorgten für das leibliche Wohl und kleine Spiele für Unterhaltung. Der Präsident des Sportbundes Rheinhessen, Klaus Kuhn, nutzte gemeinsam mit Geschäftsführer Thorsten Richter die Gelegenheit, um auch zwei Verabschiedungen vorzunehmen, die bislang nur im inoffiziellen Rahmen möglich waren.

Neben der zum 1. Juli in den Ruhestand getretenen Petra Bastian stand dabei besonders der ehemalige Geschäftsführer Joachim Friedsam im Mittelpunkt. Kuhn würdigte dessen Wirken in der Geschäftsstelle und dankte für die geleistete Arbeit im Sinne aller rheinhessischen Sportler. „Du hast dem Sportbund einen dicken Stempel aufgedrückt. Nach Deinem Ausscheiden unterstützt Du mit Deinem Fachwissen noch die anstehende Satzungsreform, die ein Meilenstein in der Geschichte des Sportbundes sein wird. Vielen Dank dafür.“ Auch „Nachfolger“ Thorsten Richter war voll des Lobs: „Es ist kaum in Worte zu fassen, was du für den Sportbund geleistet hast. Drei Jahrzehnte lang leisteste Du treue Dienste für unsere Vereine und Fachverbände.“ Als Dankeschön überreichte er seinem Vorgänger einen Bildband mit Fotos aus dessen Zeit beim Sportbund, die sogleich viele Erinnerungen weckten. „Der Sportbund Rheinhessen ist im Laufe der Jahre eine zweite Heimat für mich geworden. Deshalb war es doof, mitten in Corona auszuscheiden: Man kommt nicht dazu, sich ordentlich zu verabschieden“, bedauerte Friedsam seinen stillen Abgang zum Ende des vergangenen Jahres und versprach dies 2022 mit einem Fest nachzuholen.

Ein Präsent gab es zudem für Stefan Keck, der am 1. September sein 25-jähriges Jubiläum beim Sportbund feierte und rechtzeitig zu diesem Termin mit der Vereinsberatung auch eine neue Aufgabe übernommen hat.

 


Ein Ehrenamt für den Sport

Ehrenpräsident Magnus Schneider feiert 70. Geburtstag

Magnus „Maggi“ Schneider ist eine lebende Sportbund-Legende. 40 Jahre ehrenamtlich beim Sportbund, Sportler durch und durch und immer mit vollem Einsatz für die gute Sache unterwegs. Zu seinem 70. Geburtstag blicken wir gerne auf seine bewegende und erfolgreiche Zeit beim Sportbund Rheinhessen zurück – auf einen Ehrenamtlichen, der mit viel Herzblut, Neugier und Engagement tiefe Spuren im organisierten Sport hinterlassen hat.

Bereits mit 17 Jahren war er Vorstandsmitglied im Basketballverband, mit 27 Jahren folgte dann die Ernennung ins Sportbund Präsidium, später die Wahl ins Präsidium des Tennisverbandes Rheinland-Pfalz. Darüber hinaus war er Gründungsmitglied des ASC Theresianum, dessen Aufstieg er bis in die Zweite Bundesliga begleitete. „Das sind viele Ämter für eine Person und es gibt noch weitaus mehr Bereiche, in denen sich „Maggi“ seit vielen Jahren ehrenamtlich engagiert“, so Klaus Kuhn, Präsident des Sportbundes Rheinhessen. Darüber hinaus sorgte er mit seinem Einsatz und Weitblick auch als Sportbund-Vertreter bei Lotto Rheinland-Pfalz und der Lotto-Stiftung für Meilensteine, die dem Sport in großem Maße halfen. Immer im Fokus bei ihm waren und sind Menschen, die Hilfe benötigen und Sportler, die sich über Förderung für ihr Hobby freuen. Neben all diesen Ämtern investierte er immer viel Zeit für sein Engagement im Sportbund. So war er 40 Jahre lang ehrenamtlich für den Sportbund aktiv, zehn Jahre davon als Präsident – bis er sich 2018 nicht mehr zur Wahl stellte. Auch letzteres zeichnet den nun 70-Jährigen aus. Im richtigen Moment überlässt er das Feld jüngeren und stellt sich somit in den Dienst der Sache. „Maggi hat uns viele Jahrzehnte sehr positiv geprägt. Sein Einsatz war riesengroß, sein Wirken lässt sich mit Worten eigentlich nicht gebührend beschreiben“, sagt Sportbund-Geschäftsführer Thorsten Richter, der noch heute ein sehr vertrauensvolles Verhältnis zu dem Jubilar pflegt. „Als er 2018 aufhörte endete eine Ära beim Sportbund Rheinhessen.“

Klaus Kuhn blickt ebenfalls gerne in die Vergangenheit zurück und schwelgt in Erinnerungen. „Maggi und ich haben bereits seit unserer Jugend ein sehr freundschaftliches Verhältnis. Als Sportbund-Präsident habe ich ihn sowohl persönlich als auch in seiner fachlichen Arbeit sehr geschätzt und bin froh, dass der Kontakt bis heute nie abgerissen ist. Ich wünsche ihm zu seinem 70. Geburtstag alles erdenklich Gute und viel Gesundheit für die kommenden Jahre.“


Neue BFD’ler*innen bei Sportbund und Sportjugend

Am 01. September haben Jasmine Peter und Pascal Baumann Ihren Bundesfreiwilligendienst bei uns auf der Geschäftsstelle angetreten. Die 19-jährige Jasmine wird den Sportbund ab sofort in der Abteilung Kommunikation & Vereinsentwicklungunterstützen. In Ihrer Freizeit ist sie leidenschaftliche Fußballerin. „Ich mache ein BFD beim Sportbund Rheinhessen in Kooperation mit dem OK:Tv Mainz. Ich interessiere mich sehr für das Thema Öffentlichkeitsarbeit und möchte die Produktion eines Videoprojekts kennenlernen. Ich bin sehr gespannt was auf mich zukommt und freue mich auf die gemeinsame Zusammenarbeit.“ Pascal Baumann ist 18 Jahre alt und ebenfalls Fußballer in seiner Freizeit. Neben dem Fußball fährt er auch gerne Ski und wandert. Er wird im kommenden Jahr die Sportjugend bei allen anstehenden Aufgaben unterstützen.

Wir wünschen euch Beiden einen guten Start und eine tolle Zeit!

 


Corona-Herbst und Mitgliederversammlungen

Viele Vereine haben darauf gewartet, dass im Herbst noch ausstehende Mitgliederversammlungen in Präsenz stattfinden können. Leider ist die Entwicklung derzeit nicht wirklich überschaubar. Die 25. Verordnung ist seit 23. August 2021 in Kraft getreten. Im Teil 2 der Verordnung unter §2 und §3 wird geregelt wie in diesem Fall zu verfahren ist.

Für Vereine heißt dies zugleich auch einen hohen organisatorischen Aufwand. Die Raumgröße muss genauestens geplant werden, 3g-Regel, Kontaktdatenerfassung, Anmeldung zur Mitgliederversammlung sind zu berücksichtigen, da kein Mitglied vor der Tür stehenbleiben darf, wenn die zulässige Personenzahl überschritten wird. Aus diesem Grund bietet der Sportbund Rheinhessen seinen Mitgliedsvereinen die Möglichkeit der hybriden Mitgliederversammlung an. Hierzu stellen wir Ihnen unser Abstimmungstool zur Verfügung und falls erforderlich einen Zugang zu einem Webkonferenztool.

Unser Abstimmungstool kann mehrere Veranstaltungen gleichzeitig abwickeln, aber es können insgesamt nur 2.500 Teilnehmer insgesamt gleichzeitig aktiv sein. Daher bitten wir Sie sich jetzt schon um einen Termin für eine digitale Mitgliederversammlung anzumelden. Ansprechpartnerin: Marianne Windecker, 06131-2814 216, m.windecker@sportbund-rheinhessen.de

FAQ’s Mitgliederversammlungen

Können Mitgliederversammlungen wieder stattfinden?

Ja, in der aktuell gültigen Fassung (26. Corona Bekämpfungsverordnung §5), ist geregelt, dass die Versammlung in geschlossenen Räumen oder unter freiem Himmel stattfinden können. 

Dabei gilt zu beachten: 

  • Vorausbuchungspflicht, d. h. jedes teilnehmende Mitglied muss sich zur Mitgliederversammlung anmelden. Wichtig hierbei ist die Kontaktdatenerfassung und Prüfung der Angaben 
  • Maskenpflicht: bei festen Plätzen kann diese am Platz entfallen 
  • Testpflicht: Mit Ausnahme von Geimpften und Imunisierten gm. der 26. CoBeVo 
  • Abstandsgebot 1,5 m 
  • Hygienekonzept vorhalten
  • Besonderheit: Unter 25 ungeimpfte Personen, entfällt die Maskenpflicht und das Abstandsgebot 

 

  Warnstufe 1  Warnstufe 2  Warnstufe 3 
Innen   < 250 Teilnehmer  

+ Geimpfte und Genesene 

< 100 Teilnehmer  

+ Geimpfte und Genesene 

< 50 Teilnehmer 

+ Geimpfte und Genesene 

Außen – feste Plätze  < 1000 Teilnehmer  

+ Geimpfte und Genesene 

< 400 Teilnehmer  

+ Geimpfte und Genesene 

< 200 Teilnehmer  

+ Geimpfte und Genesene 

Außen – keine festen Plätze  < 500 Teilnehmer  

+ Geimpfte und Genesene 

< 200 Teilnehmer  

+ Geimpfte und Genesene 

< 100Teilnehmer  

+ Geimpfte und Genesene 

Besonderheit  < 25 ungeimpfte keine Maskenpflicht und kein Abstandsgebot  < 10 ungeimpfte keine Maskenpflicht und kein Abstandsgebot  < 5 ungeimpfte keine Maskenpflicht und kein Abstandsgebot 
Kann eine Mitgliederversammlung verschoben werden oder zu einem späteren Zeitpunkt, als in der Satzung vorgesehen, abgehalten werden?

Ja, eine Verschiebung ist möglich, auch dann, wenn die Satzung verbindliche Fristen für die Mitgliederversammlung vorsieht. Die Nachholung der Mitgliederversammlung hat nach derzeitigem Gesetzesstand bis zum 31.12.2021 zu erfolgen.

Muss der Verein eine digitale Mitgliederversammlung durchführen?

Nein, die Durchführung einer digitalen Mitgliederversammlung ist nicht zwingend vorgeschrieben.

Soweit die Vereinssatzung die Abhaltung digitaler Mitgliederversammlungen nicht ausdrücklich zuließ, konnte bislang diese Form der Mitgliederversammlung nicht gewählt werden.

Während der Corona-Pandemie wurde eine Gesetzesgrundlage geschaffen, die eine solche Art der Mitgliederversammlung gestattet, auch wenn die Vereinssatzung eine entsprechende Ermächtigung nicht vorsieht.

Wer entscheidet über die Form der Mitgliederversammlung?

Die Entscheidung über die Art der Abhaltung der Mitgliederversammlung trifft das nach der Satzung zuständige Organ, zumeist der Vorstand. Das zuständige Organ, überwiegend der Vorstand, entscheidet auch über den Zeitpunkt der Abhaltung der Mitgliederversammlung sowie über Verschiebungen und Ver-legungen.

Welche Rechtsgrundlagen gelten für die digitalen Mitgliederversammlung?

Das „Gesetz über Maßnahmen im Gesellschafts-, Genossenschafts-, Vereins-, Stiftungs- und Wohnungseigentumsrecht zur Bekämpfung der Auswirkungen der COVID-19-Pandemie“ (Stand: 22.12.2020) bietet eine gesetzliche Rechtsgrundlage zur Abhaltung digitaler Mitgliederversammlungen.

(2) Auch ohne Versammlung der Mitglieder ist ein Beschluss gültig, wenn alle Mitglieder ihre Zustimmung zu dem Beschluss schriftlich erklären.
(3) Abweichend von § 32 Absatz 2 des Bürgerlichen Gesetzbuchs ist ein Beschluss ohne Versammlung der Mitglieder gültig, wenn alle Mitglieder beteiligt wurden, bis zu dem vom Verein gesetzten Termin mindestens die Hälfte der Mitglieder ihre Stimmen in Textform abgegeben haben und der Beschluss mit der erforderlichen Mehrheit gefasst wurde.
Welche Möglichkeiten stehen mir statt einer digitalen Mitgliederversammlung zur Verfügung?

Mitglieder können ohne Teilnahme an der Mitgliederversammlung ihre Stimmen vor der Durchführung der Mitgliederversammlung schriftlich abgeben. Die schriftliche Stimmabgabe bei dieser Form der Beteiligung ist bis zur förmlichen Eröffnung der Mitgliederversammlung möglich.

Zum anderen besteht die Möglichkeit, dass alle Mitglieder an Beschlüssen beteiligt werden, indem diese angehalten werden, bis zu einem vom Verein gesetzten Termin ihr Votum abzugeben. Ein Beschluss kann nur dann zustande kommen, wenn mindestens die Hälfte der Mitglieder ihre Stimmen in Textform abgegeben haben und der Beschluss mit der nach der Satzung erforderlichen Mehrheit gefasst wurde.

Sollte ich mich von einem Anwalt beraten lassen?

Der Sportbund empfiehlt eine Rechtsberatung. Jeder Verein ist anders und nicht alle Fragen können hier beantwortet werden.


COMEBACK – Jetzt Mitmachen und Förderungen beantragen!

Gemeinsam für #SPORTRheinlandPfalz lautet der Slogan, unter dem die rheinland-pfälzischen Sportorganisationen ihre gemeinsame Beteiligung an der vom DOSB initiierten Kampagne COMEBACK ausrufen.

Nachdem wegen der Corona Pandemie im Laufe des Jahres 2020 mehr als 53.000 Mitglieder die rheinlandpfälzischen Sportvereine verlassen haben bzw. deutlich weniger neue Mitglieder als in den Vorjahren eingetreten sind, möchte der organisierte Sport – auch mit Unterstützung des Ministerium des Innern und für Sport – nun mit allen Verbänden und Vereinen zum gemeinsamen Sporttreiben im Verein aufrufen. Insbesondere Kinder und Jugendliche sollen pünktlich zum Start ins neue Schuljahr wieder für den Vereinssport gewonnen werden. Neben der breit angelegten Kommunikations-Kampagne unterstützen hierfür ab dem Montag, 30. August zielgerichtete Förderungen die Mitgliederbindung und -gewinnung der rheinland-pfälzischen Vereine.

Die Botschaft der DOSB-Kampagne COMEBACK der Gemeinschaft wurde in den ersten Wochen bereits deutlich: Heimspiele statt Home Office. Hoch von der Couch rein ins Trikot. Jeder für jeden statt jeder für sich. Endlich wieder gemeinsamer Sport in unseren Vereinen. Auch in Rheinland-Pfalz haben die meisten Sportvereine schnell wieder ihre Tore geöffnet und den Sportbetrieb verantwortungsbewusst und pandemiegerecht aufgenommen.

„Die rheinland-pfälzischen Sportvereine sollen in ihrem Engagement, neu Mitglieder zu werben, bestmöglich unterstützt werden“, betont Klaus Kuhn, Präsident des Sportbundes Rheinhessen. Und fügt hinzu „noch nicht alle haben wieder den Weg zurück in ihren Verein gefunden. Sicherlich gehört jetzt ein kleiner Ruck dazu, um wieder die „schönste Nebensache der Welt“ mit Freund*innen zu genießen.“

Beteiligung über Social Media:

Um eine rheinland-pfälzische Wiedererkennung mit dem einheitlichen Claim „Gemeinsam für #SPORTRheinland-Pfalz“ zu gewährleisten und die bereits bestehenden Vorlagen des DOSB zu vereinfachen, wurde eine vereinfachte Toolbox vorbereitet, die Vorlagen zum Bewerben der Angebote beinhaltet. Diese können Fachverbände und Vereine insbesondere für die Social Media-Kanäle nutzen und gemeinsam mit den Sportorganisationen im Land nach den Sommerferien über alle Kanäle veröffentlichen.

Tipps für den Einsatz von Bildern
  • Verwendet aussagekräfitge Bilder, die Euren Verein wiederspiegeln, die Emotionen transportieren und für ein ComeBack der Gemeinschaft sorgen
  • Datenschutzrechtliches beachten
  • Lizenzfreie Bilder verwenden, diese findet Ihr z.B. auf den Internetplattformen Pexels, Unsplash, Pixabay oder Freepik
  • Bilder aus der DOSB-Toolbox verwenden (Bildnachweis beachten!)
Checkliste für Eure ComeBack-Posts

Verlinkung nicht vergessen:

  • @sportbundrheinhessen
  • @landessportbund.rlp
  • @sportdeutschland

Hashtags nicht vergessen:

  • #SPORTRheinlandPfalz
  • #ComeBackDerGemeinschaft
  • #sport
  • #comeback
  • #gemeinsam
  • #mitglieder

 

Materialien & hilfreiche Links:

Toolbox Vereine – Sportbund Rheinhessen – Instagram Post

Toolbox Vereine – Sportbund Rheinhessen – Instagram Story

Toolbox Fachverbände – Sportbund Rheinhessen

Toolbox – DOSB

Fördertöpfe im Rahmen der Kampagne:

Darüber hinaus haben die Sportbünde in Rheinland-Pfalz die Kommunikations-Kampagne des DOSB erweitert und regionalspezifische Fördertöpfe für den Bereich Mitgliedergewinnung und -bindung eingerichtet. Nachfolgend werden diese näher erläutert.

Zuschuss für neu gewonnene Mitglieder

Für alle Kinder im Alter zwischen 0 bis 10 Jahren, die in der Zeit vom 01.09.2021 bis 30.11.2021 im Verein Mitglied geworden sind, erhält der Verein eine Prämie in Höhe von 15,00 €. Kinder, die schon einmal Mitglied im Verein waren und wiedergewonnen werden konnten, müssen vor dem 01.01.2021 ausgetreten sein (diese Kinder dürfen im Jahr 2021 nicht schon einmal Mitglied im jeweiligen Sportverein gewesen sein.). Der Antrag muss bis spätestens 3. Dezember bei uns eingehen.

Das Antragsformular finden Sie hier.

Ansprechpartner:

Sportbund Rheinhessen - Dominic Merseburg - 06131 - 2814 229 - d.merseburg@sportbund-rheinhessen.de

Zuschuss Vereinsaktionen zur Mitgliedergewinnung (500x400 €)

Neben der ehrenamtlichen Arbeit im Sportverein ist Geld ein wichtiger Faktor für die Erstellung und Umsetzung von Angeboten. Mit diesem niedrigschwelligen Förderprogramm können Vereine für verschiedene Formate, die der Mitgliedergewinnung dienen, einen Zuschuss in Höhe von 400,00 € beantragen. Neben einem Tag der Offenen Tür, Sport- und Bewegungstagen, Gründung neuer Vereinsangebote, Umsetzung kommunikativer Maßnahmen zur Gewinnung neuer Mitglieder bis hin zu Begrüßungsgeschenken für Neumitglieder oder das Ausleihen von Großspielgeräten und Spielmobilen für eigene Veranstaltungen. Die Aktion muss im Zeitraum vom 01.09.2021 bis 30.11.2021 stattgefunden haben.

Das Antragsformular finden Sie hier.

Ansprechpartner:

Sportbund Rheinhessen - Dominic Merseburg - 06131 - 2814 229 - d.merseburg@sportbund-rheinhessen.de

Zuschuss für Veranstaltungen in Sportschulen

Veranstaltungen der Vereine und Verbände, die an den Sportschulen rheinland-pfälzischer Sportorganisationen durchgeführt werden, können finanziell bezuschusst werden. Der antragstellende Verein erhält eine Förderung von 10,00 € pro Person pro Nacht während des Aufenthalts.

Das Antragsformular finden Sie hier.

Ansprechpartner:

Landessportbund RLP - Christian Bürkel - 06131 - 2814 118 - fibu@lsb-rlp.de

 


Ehrung für Sportabzeichenprüfer  

16 Jubilare im Sportbund Rheinhessen

Es ist eine Herausforderung für uns alle: das Deutsche Sportabzeichen. Manchen fällt es etwas leichter, andere trainieren hart, um ihre überdurchschnittliche und vielseitige körperliche Leistungsfähigkeit nachzuweisen. Ausdauer, Kraft, Schnelligkeit und Koordination heißen die vier motorischen Grundfähigkeiten. Und in jedem dieser Bereiche muss eine Übung erfolgreich absolviert werden. Doch um das Sportabzeichen zu erringen, werden auch Prüfer gebraucht, die unsere Leistungen abnehmen und bestätigen. Ob in der Leitathletik, im Schwimmen, Radfahren oder Turnen – der Sportabzeichenprüfer braucht die fachliche Qualifikation, um in den einzelnen Disziplinen die Leistungen abnehmen zu können. Wer in einer oder mehreren der genannten Sportarten seine Eignung nachweist, erhält den entsprechenden Prüferausweis und ist damit dann berechtigt, die Prüfkarten auszufüllen. Es versteht sich von selbst, dass Aufrichtigkeit und Zuverlässigkeit Grundvoraussetzungen für diese Aufgabe sind. Doch wer die Prüferzulassung erwirbt, ist meist auch mit Spaß und Leidenschaft bei der Sache und selbst regelmäßiger Absolvent des Sportabzeichens. Bei Wind und Wetter stehen die Prüfer im Stadion, im Bad oder an der Straße. Sie übernehmen Verantwortung, überwachen die Regularien und sind zugleich Ansprechpartner für alle Teilnehmer und Interessenten. Jeder, der diese Aufgabe übernimmt, hat sich den Respekt und die Hochachtung aller Sportler verdient. Das gilt erst recht für Prüfer, die über viele Jahre am Ball bleiben und sich die Abnahme des Sportabzeichens zur Herzensangelegenheit gemacht haben. Der Sportbund Rheinhessen ehrt in diesem Jahr 16 Sportabzeichenprüfer, die ein Jubiläum feiern und seit mindestens 25 Jahren diese verantwortungsvolle Funktion ausüben. Allen vorneweg geht Arno Wedel vom TV 1848 Guntersblum, der seit 55 Jahren als Prüfer tätig ist und 2020 selbst zum 42. Mal das Sportabzeichen erwarb. „Das ist eine großartige Leistung, die ich nur bestaunen kann“, freut sich Klaus Kuhn mit dem rüstigen Senior, dem der Präsident des Sportbunds Rheinhessen seine besondere Anerkennung ausspricht. Gleiches gilt für Hans-Jürgen Schmitt von der Turngemeinde 1886 Budenheim, der sein 45-jähriges Prüferjubiläum feiert. „Wir gratulieren unseren Sportabzeichenprüfern ganz herzlich zu ihrem Jubiläum und sagen allen vielen Dank für ihr über Jahre hinweg herausragendes Engagement für das Deutsche Sportabzeichen“, erklären Kuhn und SBR-Geschäftsführer Thorsten Richter unisono. „Die Beiden sind echte Vorbilder. Ob im Verein, an Schulen, bei der Feuerwehr oder der Polizei – Sportabzeichenprüfer sind unersetzlich“, sagt Richter, der weiß, dass die Pandemie auch das Deutsche Sportabzeichen ausgebremst hat. Vor Corona hatte sich die Zahl der vom Sportbund Rheinhessen jährlich verliehenen Sportabzeichen bei etwa 6000 eingependelt. Eine Zahl, die zeigt, dass die Sportabzeichenprüfer alle Hände voll zu tun hatten. Und nicht nur sie wünschen sich, dass sie bald wieder die Leistungen möglichst vieler Absolventen abnehmen können.

Sportabzeichenprüfer*innen mit Jubiläum in 2021

Jahre Vorname Name Verein
55 Arno Wedel Turnverein 1848 Guntersblum
45 Hans-Jürgen Schmitt Turngemeinde 1886 Budenheim e.V.
35 Karl-Heinz Müller SG 1926 Spiesheim
35 Heribert Kloos Grundschule Gundersheim
30 Wilmut Gröhl TV 1892 Dolgesheim
30 Silke Bender-Maus Schule am Adelberg Armsheim
30 Marita Geier TV 1872 Finthen
30 Manfred Eichfelder TG 1846 Worms
30 Renate Novak Mombacher Turnverein 1861
30 Mechthild Schieferdecker TV 1895 Ockenheim
30 Martina Menges Gutenberg-Gymnasium Mainz
25 Astrid Frisch TV 1848 Guntersblum
25 Franz Alexander Siebert Berufsfeuerwehr Mainz
25 Heinz-Georg Beyer Berufsfeuerwehr Mainz
25 Peter Knopper Gymnasium am Römerkastell Alzey
25 Christiane Horn TV 1901 Nierstein

#TrikotTag – TSG Heidesheim gewinnt Sportbeutel von EWR

v.l.n.r.: Klaus Kuhn, Lea Bork, Stefan Gerbig, Patrick Zimmer – Foto: Sportbund Rheinhessen

Nach dem TSV Gundheim und der TG Nieder-Ingelheim war die TSG Heidesheim der dritte glückliche Verein, dem die Losfee einen Preis bescherte. Vergangene Woche war Kuhn in Heidesheim zu Gast und gratulierte dem TSG-Vorsitzenden Stefan Gerbig, der vom Sponsor EWR zehn gut gefüllte Sportbeutel entgegennahm. Als Repräsentantin der EWR war Lea Bork, Referentin Sponsoring und Veranstaltungen dabei, die den Inhalt der auch als Tasche nutzbaren Turnbeutel nicht verheimlichte: In jedem Beutel befanden sich eine Trinkflasche, eine Handy-Halterung für den Oberarm, ein Mikrofaser-Handtuch sowie eine Kappe. „Wir danken EWR für ihre großartige Unterstützung in den vergangenen Jahren. Auch im Rahmen des Trikottags hat sie sich wieder als verlässlicher Partner des Sports gezeigt und Preise für das Gewinnspiel bereitgestellt“, erklärte Kuhn, der gleich auch für eine Neuauflage im nächsten Jahr warb. „Der Trikottag wird sicherlich zur festen Institution im Jahreskalender des Sportbundes Rheinhessen. Ich hoffe, im nächsten Jahr werden sich noch mehr Sportler und Vereine daran beteiligen.“


#TrikotTag – TG Nieder-Ingelheim gewinnt Vereinsporträt

v.l.n.r.: Martina Stöppel, Paul Engel, Patricia Steinjahn, Elke Malburg, Klaus Kuhn – Foto: Florian Tremmel (OK:TV Mainz)

Sportbund Rheinhessen und OK:TV Mainz überreichen Preis des Gewinnspiels zum Trikottag

Nach dem TSV Gundheim war der nächste besuchte Gewinnerverein die TG 1847 Corp. Nieder-Ingelheim, der ein Foto des Turnteams Glück brachte. Als Preis brachte Kuhn ein Vereinsportrait von OK:TV Mainz mit. „Das ist ein toller Gewinn, mit dem sich die TG der Öffentlichkeit präsentieren kann. Gerade nach den Schwierigkeiten durch die Corona-Pandemie ist so ein Portrait eine tolle Werbung, die vielleicht auch helfen kann Mitgliederverluste wieder auszugleichen.“ Ebenso euphorisch, wie Kuhn den Preis überreichte, bedankte sich die erste Vorsitzende der TG, Elke Malburg. „Das ist eine große Chance für uns, nach der langen Sportpause wieder mehr Aufmerksamkeit zu bekommen“, freut sie sich auf den Besuch des Offenen Kanals. „Wir gratulieren der TG Nieder-Ingelheim sehr herzlich und freuen uns, dass wir gemeinsam mit dem Sportbund Rheinhessen den Blick der Öffentlichkeit auf die tolle Vereinsarbeit lenken können“, so Martina Stöppel, Vereinsvorsitzende des Trägervereins von OK:TV Mainz. Die Crew des regionalen Fernsehsenders darf sich nicht nur auf das schmucke Sportzentrum der Turngemeinde freuen, sondern auch auf einen geschichtsträchtigen und rührigen Verein, der sozial sehr engagiert ist und dem bereits zweimal das Qualitätssiegel „Seniorenfreundlicher Sportverein“ verliehen wurde.

Hier geht’s zum Video zur Übergabe von OK:TV Mainz.


Jetzt noch anmelden! – Spendenaktion der Sportjugenden in RLP

25. Spendenaktion der Sportjugenden in Rheinland-Pfalz – 10. September bis 19. September 2021

Sport-Kids, die tun was! Spenden–fördern–helfen

Unter diesem Motto rufen die Sportjugenden in Rheinland-Pfalz auch in diesem Jahr die Betreuer, Gruppen-, Jugend- und Übungsleiter*innen sowie die Jugendlichen der rheinland-pfälzischen Sportvereine zum Sammeln auf. Die Aktion dient dazu, die hervorragende Kinder- und Jugendarbeit der Sportvereine vor Ort finanziell zu unterstützen. Die Spendenaktion steht unter der Schirmherrschaft des Ministers des Innern und für Sport Roger Lewentz und findet in der Zeit vom 10. bis 19. September 2021 statt.

75 % des gesammelten Betrages verbleiben in der Jugendkasse des Sportvereins. Mit den restlichen 25 % unterstützen die Sportjugenden betroffene Vereine der Hochwasserkatastrophe. 

Anmeldeschluss ist der 31.07.2021!

Tipps zum Spenden sammeln:

bei Spiel- und Sportfesten, bei Heimspielen und -wettkämpfen, auf Plätzen der Gemeinde, bei Dorf- und Stadtteilfesten, von „Haustür zu Haustür“, Spendenläufe, Einkaufsaktionen für hilfebedürftige Menschen, etc.

Mehr Ideen, wie ihr Spenden sammeln könnt, zeigen wir euch auf unserem Youtube-Kanal.

Alle Infos zur Aktion findet ihr hier.


#TrikotTag – Sportbund & EWR überreichen Preis an TSV Gundheim

v.l.n.r.: Lena Hornberger, Klaus Kuhn, Arno Martin, Manuela Rohrwick, Janina Rohrwick, Sigrid Müller, Charlotte Gander – Foto: Sportbund Rheinhessen

Am 9. Juni präsentierten Kinder und Sportler*innen im ganzen Land mit Stolz ihre Zugehörigkeit zu einem lokalen Sportverein. Nach der erfolgreichen Premiere 2020 im Rheinland, riefen in diesem Jahr der Landessportbund und alle drei regionalen Sportbünde in Rheinland-Pfalz zum landesweiten #Trikottag auf. Alle Mitglieder eines Sportvereins sollten sich durch Tragen eines Trikots, Shirts oder einer Trainingsjacke zu diesem Verein bekennen und zugleich Werbung für ihren Sport machen. „Wir möchten mit dieser Kampagne die Verbundenheit zu den Vereinen stärken und dazu beitragen, dass nicht weitere Mitglieder verloren gehen“, sagt Klaus Kuhn, Präsident des Sportbundes Rheinhessen, der sich über die rege Beteiligung ebenso freute wie über die positive Resonanz aus Politik und Gesellschaft. Viele machten mit und folgten auch dem Aufruf, Fotos auf den Social-Media-Kanälen zu teilen. Wer sein Foto zudem per E-Mail einreichte, konnte am Gewinnspiel des Sportbundes Rheinhessen teilnehmen, für das Kuhn in Kooperation mit EWR nun die Preisvergabe durchführte. Am Montag besuchte er den TSV Gundheim und überreichte zehn Sportbeutel mit sportlichem Inhalt. Gesponsert wurde der Preis von EWR AG, deren Vorstandsmitglied Stephan Wilhelm ebenfalls begeistert von der Kampagne war. „Im Sport werden Werte wie Teamgeist, Rücksicht und Fairness vermittelt. In den Vereinen erlebt man täglich, wie wichtig der Zusammenhalt, das Engagement für ein Team ist. Deshalb unterstützen wir als Unternehmen sowohl den Breiten- als auch den Spitzensport in der Region.“

Janina Rohrwick – Foto: Sportbund Rheinhessen

Die Gundheimer hatten sich den Gewinn redlich verdient, denn der TSV hatte eine ganze Reihe von Fotos zum Wettbewerb eingereicht. Somit stieg auch die Chance auf einen Preis, denn jedes Foto kam in den Lostopf, aus dem die Gewinner gezogen wurden. „Die Sportler*innen in Rheinhessen haben bewiesen, dass sie eine große Familie sind“, bewertete Kuhn die Teilnahme am #Trikottag auch als Akt der Solidarität mit dem eigenen Verein. „Der Sport hat sein Gesicht in der Öffentlichkeit gezeigt und zugleich konnte jeder sehen, dass unsere Sportvereine noch da sind.“

Gewinn & Dank an unseren Partner EWR:

Zu gewinnen gab es einen Sportbeutel, der auch als Tasche genutzt werden kann mit einer Kappe, einem Mikrofaser Handtuch, einer Trinkflasche sowie einer Handy-Halterung für den Arm. Wir danken unserem Partner EWR für die Unterstützung im Rahmen des #TrikotTag.


Die RLP-Sportfamilie hält zusammen – Spenden für Flutopfer

Die rheinland-pfälzische Sportfamilie steht in dieser schwierigen Zeit zusammen. In Gedanken sind wir bei den zahlreichen Menschen, die nach dem verheerenden Hochwasser insbesondere in den Landkreisen Ahrweiler, Trier-Saarburg, Eifelkreis Bitburg-Prüm und der Vulkaneifel sowie in Bernkastel-Wittlich, Mayen-Koblenz und der Stadt Trier alles verloren haben.

Spenden für Flutopfer:

Auch Vereine können für die Flutopfer spenden, aus gemeinnützigkeitsrechtlicher Sicht sind hier einige Dinge zu beachten. Spenden aus dem Vereinsvermögen sind möglich:

  1. an andere gemeinnützige Organisationen, z.B. DRK oder auch direkt an betroffene gemeinnützige Vereine
  2. an Kommunen oder das Land Rheinland-Pfalz die entsprechende Spendenkonten eingerichtet haben.

Spenden an andere Institutionen (z.B. Banken) oder Initiativen sind nicht möglich.

Möglich ist auch ein Spendenaufruf an die Mitglieder. Der Verein kann diese Spenden sammeln und an eine der beiden aufgeführten Möglichkeiten weiterspenden. Spendenquittungen können für diese Spenden allerdings nicht ausgestellt werden, da die Spenden nicht direkt dem Verein zu Gute kommen, sondern weitergeleitet werden. Nicht möglich ist es, direkt an betroffene Privatpersonen zu spenden. Hier können Vereine lediglich eine Aufruf starten, dass Vereinsmitglieder direkt an die betroffenen Personen spenden. Eine Abwicklung einer solchen Spendenaktion über die Vereinskonten ist nicht möglich.

Spendenaktionen der Sportvereine

DOSB-Soforthilfe für Hochwassergeschädigte

Pressemeldung LSB RLP – Die Sportfamilie steht zusammen

Pressemeldung LSB RLP – Schnelle Hilfe für hochwassergeschädigte Vereine

 

 


Neue Zuschussregeln für Freizeiten

Im Juni hatte das Ministerium für Familie, Frauen, Kultur und Integration mitgeteilt, dass ab 01. Juli 2021 befristet bis Ende 2022 die Bezuschussung von Maßnahmen der sozialen Bildung auf 6 Euro pro Teilnehmer*in und Tag erhöht wird. Dazu zählen auch Ferienaktionen und Freizeiten der Sportvereine.

Zuschüsse nur noch mit neuen Formularen

Zur Umsetzung des erhöhten Zuschusses, welcher teilweise aus dem Bundesprogramm „Aufholen nach Corona“ finanziert wird, wurden nun neue Zuschussformulare veröffentlicht. Wesentliche Neuerung ist, dass für Maßnahmen der sozialen Bildung zusätzlich zum eigentlichen Antragsformular ein standardisierter Sachbericht mit eingereicht werden muss. Den neuen Antrag sowie den Sachbericht können Vereine hier abrufen. Als Service für die Vereine gibt es eine Ausfüllhilfe für den Berichtsbogen.

Erstattung der Kosten für Corona-Tests

Das Hygienekonzept des Landes für die Jugendarbeit (Stand 02.07.2021) sieht zudem eine Testpflicht für alle Teilnehmer*innen von Jugendfreizeiten ab dem 15. Lebensjahr vor. Die Sportjugend Rheinland empfiehlt Vereinen darüber hinaus aber auch von jüngeren Teilnehmer*innen, zumindest zu Beginn der Ferienmaßnahmen einen negativen Corona-Test zu verlangen.

Vereine, die für die Teilnehmer*innen an Ferienmaßnahmen Selbsttests zur Verfügung stellen, können die Kosten hierfür bis zu einem Betrag von 3,00 Euro pro Test erstattet bekommen. Die Erstattung ist unabhängig vom Alter der getesteten Teilnehmer*innen möglich. Vereine können im Sachbericht die Anzahl der durchgeführten Tests angeben. Für die Erstattung der Kosten ist zusätzlich eine Rechnung oder Quittung über die Kosten mit dem Zuschussantrag einzureichen.

Ansprechpartnerin: Uschi Best, u.best@sportbund-rheinhessen.de oder 06131-2814 211


Ein Arbeitsleben im Dienste des Sports 

Nach 36 Jahren beim Sportbund Rheinhessen geht Petra Bastian in den Ruhestand 

Immer lustig und agil, bei allen beliebt und geachtet – so umschreiben Kollegen beim Sportbund Rheinhessen Petra Bastian, die Abteilungsleiterin Qualifizierung und Breitensport. Ex-Kollegen muss es jetzt heißen, denn Bastian absolvierte am 30. Juni ihren letzten Arbeitstag. Mit ihr geht ein weiteres Urgestein des Sportbundes Rheinhessen in den Ruhestand. 36 Jahre, fast ein ganzes Arbeitsleben lang, war Bastian für den Sportbund tätig. Dabei wollte die aus einem Winzerbetrieb am Mittelrhein stammende Diplom-Sportlehrerin am liebsten in den Schuldienst eintreten. Doch die „Lehrerschwemme“ der 80er Jahre erschwerte dieses Vorhaben. In Bingen fand sie nach dem Studium an der Mainzer Gutenberg-Universität immerhin eine Teilzeit-Stelle als Sportlehrerin, neben der sie 1985 in Vertretung den Posten der Bildungsreferentin bei der Sportjugend Rheinhessen übernahm. Als ihre Vorgängerin – die spätere LSB-Präsidentin Karin Augustin – nach dem Mutterschutz nicht zurückkehrte, wurde aus dem Vertretungsjob eine Festanstellung, die sie mit großer Leidenschaft ausfüllte.  

Bei den Freizeiten der Sportjugend war Petra Bastian immer präsent und sorgte für gute Laune. Gleiches galt für Wochenend-Lehrgänge in der Sportschule Seibersbach, die sie auch nach dem Wechsel zum Sportbund mit Hingabe organisierte und teils selbst durchführte. Damals war es noch Usus, dass die Teilnehmer gemeinsam in der Sportschule übernachteten, was die Gemeinschaft förderte und zu vielen geselligen Abenden führte. Wenn Bastian dann morgens mit Liedern wie „Katzeklo“ von Helge Schneider den Weckdienst übernahm, war mancher Kater wie weggeblasen und es herrschte gleich wieder eine fröhliche Stimmung. „Die Lehrgänge in Seibersbach waren wirklich toll. Petra hat alle Leute gekannt und pflegte einen sehr persönlichen Umgang mit den Referenten. Dadurch hat sie ein unglaubliches Netzwerk geknüpft, von dem wir alle profitiert haben“, erinnert sich Ilka Knobloch, die kurz nach Bastian beim Sportbund anfing. „Die Zusammenarbeit mit ihr war sehr angenehm. Petra war sehr offen und aktiv, für alle immer ansprechbar.“  

Anfang 1988 als Bildungsreferentin noch mit 30 Wochenstunden zum Sportbund Rheinhessen gekommen, wurde ihre Stelle ab September endlich in Vollzeit aufgestockt. Der Leiter des Referats Ausbildung, Helmut Schmitt, machte Bastian zu seiner rechten Hand, sodass sie nach dessen Ausscheiden 1991 befördert wurde und seinen Posten übernahm. Geschätzt wurde Bastian nicht nur für ihr ausgezeichnetes Gedächtnis, sondern gerade dafür, dass sie einen engen Kontakt zu den Vereinen und den Übungsleitern pflegte. Dank ihrer guten Menschenkenntnis fand sie in vielen Situationen die richtigen Worte, die notfalls auch sehr deutlich ausfallen konnten. Speziell wenn jemand ungerecht behandelt wurde, ging sie dazwischen und sorgte für klare Verhältnisse. Nachtragend war sie dabei aber nie. Wichtiger war es ihr, für ein gutes Miteinander und eine motivierende Arbeitsatmosphäre zu sorgen – dass galt sowohl in ihrer Abteilung als auch bei den Lehrgängen. Streng war Bastian hingegen, wenn es um Ausbildungsinhalte und Prüfungen ging. Wer eine Lizenz erwarb, musste dafür auch etwas leisten – da gab es keine Nachsicht. Auch wenn es um Lizenzverlängerungen ging, wurden immer für alle die gleichen Regeln angewendet.  

Höchst engagiert war Bastian zudem bei der Organisation der Lehrtagung an der Universität Mainz, die sie selbst mitinitiiert hat. So setzte sie über mehr als drei Jahrzehnte Akzente in der Aus- und Fortbildung von Lehrern und Übungsleitern in Rheinhessen und hinterlässt große Fußstapfen für ihre Nachfolgerin Aline Bessling, auf die aber ein ganz anderes Arbeitsumfeld wartet, als Bastian es in den 80er und 90er Jahren des vergangenen Jahrhunderts vorfand. Heute fahren Lehrgangs-Teilnehmer zur Übernachtung nach Hause, finden immer mehr Seminare online statt. Entsprechend schwieriger wird es, Menschen wirklich kennenzulernen und Kontakte zu knüpfen. Bastian sieht in der Digitalisierung deshalb nicht nur Vorteile, sondern auch eine Gefahr für das klassische Vereinswesen. Wer möchte schon sein Ehrenamt ohne soziale Kontakte zuhause am Computer ausüben? Zusammenkunft und Geselligkeit sind prägende Faktoren des Vereinslebens, aus denen Ideen und Motivation gezogen werden. Diese Erfahrung hat Bastian auch in ihrer eigenen Vereinstätigkeit gemacht. Die TGM Gonsenheim war ihr sportliches Zuhause, wo sie lange Jahre Volleyball spielte und als Trainerin in der Jugendarbeit aktiv war. Seit 20 Jahren lebt sie nun in Essenheim und ist mittlerweile eine engagierte Tierschützerin. Besonders die Katzenhilfe liegt ihr am Herzen und wird im Ruhestand sicherlich zunehmende Aufmerksamkeit erhalten.  

Im Mai feierte Petra Bastian ihren 65. Geburtstag und zum 1. Juli ist sie nun in einen neuen Lebensabschnitt übergetreten. Die ehemaligen Kollegen und Repräsentanten des Sportbundes Rheinhessen wünschen ihr dazu alles erdenklich Gute und bedanken sich von ganzem Herzen für ihren unermüdlichen Einsatz, für ihr prägendes Wirken im Bildungswesen des Verbandes und ihre große Loyalität. „Mit Petra geht ein wahrer Schatz an Informationen, Wissen und Kontakten. Für den Sportbund beginnt ohne sie im wahrsten Sinne des Wortes eine neue Zeitrechnung”, weiß Geschäftsführer Thorsten Richter, welchen Wert Bastian für ihren Arbeitgeber hatte. Auch Präsident Klaus Kuhn findet zum Abschied lobende Worte: „Petra ist überall beliebt, bekannt und geachtet. Sie hat viele Jahrzehnte die Bildungsarbeit beim Sportbund geprägt. Wir wünschen ihr alles Gute für ihre wohlverdiente Rente.” Petra Bastian hat beim Sportbund viel bewegt und wird mit ihrer agilen Art sicher auch in Zukunft noch viel Bewegung in ihr Umfeld bringen. Denn was sie macht, das macht sie richtig. 


Ideenwettbewerb Ehrenamt 4.0 des Landes RLP

Der Ideenwettbewerb Ehrenamt 4.0 wird in diesem Jahr bereits zum fünften Mal ausgeschrieben. Seit 2021 ist der Wettbewerb in das Projekt „Digital in die Zukunft“ eingebettet.

Mit der Auszeichnung sollen Organisationen und innovative Projekte sichtbar gemacht werden, die digitale Akzente setzen und kreative Ansätze erproben. Zehn Projekte werden mit einem Preisgeld von jeweils 1.000 Euro prämiert.

Gesucht werden Organisationen, Projekte oder Initiativen, die ehrenamtlich getragen sind und digital oder mit digitaler Unterstützung neue Wege beschreiten.

Dabei können ganz unterschiedliche Ideen und Ansätze im Mittelpunkt srehen. Dies kann die Nutzung digitaler Tools für die Vereinsverwaltung und das Vereinsmanagement sien, innovative digitale Lösungen fü rdie Öffentlichkeitsarbeit und Nachwuchsgewinnung, digitale Fortbildungsformate, eine selbst entwickelte App oder die Mitarbeit an eienr Online-Enzyklopedie.

Bewerbungen sind online über das Ehrenamtsportal der Landesregierung einzureichen. Bewerbungsschluss ist der 5. September 2021.

Hier geht’s zum Flyer.

Die detaillierte Ausschreibung finden Sie hier.


Sterne des Sports 2021 – Bewerbungsfrist endet am 30. Juni

Mainzer Volksbank, Volksbank Alzey-Worms und Sportbund Rheinhessen suchen die „Sterne des Sports 2021“ – Bewerbungsfrist hat begonnen und läuft bis 30. Juni

Die „Sterne des Sports“ sind Deutschlands wichtigster Wettbewerb für Vereine im Breitensport. Mit ihnen wird das gesellschaftliche Engagement gewürdigt, wenn Vereine sich über das reine Sportangebot hinaus auf sozialer Ebene betätigen. Auch in Zeiten der Corona-Pandemie haben viele Vereine Verantwortung übernommen und es durch Flexibilität und Kreativität geschafft, Menschen in Bewegung zu halten. Wer außergewöhnliche Ideen entwickelt und soziale Projekte auf die Beine gestellt hat, sollte sich damit bewerben.

Gemeinsam mit der Mainzer Volksbank (MVB) und der Volksbank Alzey-Worms mit ihrer Niederlassung VR-Bank Mainz ruft der Sportbund Rheinhessen alle Vereine aus den Sportkreisen Mainz, Mainz-Bingen, Alzey-Worms und Worms auf, am Wettbewerb teilzunehmen. Für die MVB zählen auch die Gebiete Amöneburg, Kostheim, Kastel sowie Hochheim in Hessen dazu. In den Geschäftsgebieten der Mainzer Volksbank und der Volksbank Alzey-Worms wird insgesamt viermal der mit 2.000 Euro dotierte „Große Stern des Sports“ in Bronze vergeben. Auf den Plätzen zwei bis 20 werden weitere 19 Vereine mit Geldpreisen zwischen 1.500 und 250 Euro bedacht. Die vier Bronze-Sieger nehmen an ihrem jeweiligen Landeswettbewerb teil, in dem der mit 2.500 Euro dotierte „Große Stern des Sports“ in Silber vergeben wird. Die Landessieger wiederum reisen nach Berlin zum Bundesfinale und haben dort die Chance auf den „Großen Stern des Sports“ in Gold, der mit einem Preisgeld von 10.000 Euro verbunden ist.

Die Größe des Vereins spielt bei der Preisvergabe keine Rolle. Entscheidend ist allein das Projekt und das damit verbundene soziale Engagement. „Ich möchte jeden Verein ermutigen, an dem Wettbewerb teilzunehmen und sich für einen Stern des Sports zu bewerben. Hier wird ehrenamtlicher Einsatz und die Vermittlung von Werten belohnt. Außerdem verschafft es den Teilnehmern Aufmerksamkeit, denn sie können ihre Projekte öffentlich präsentieren“, betont der Präsident des Sportbundes Rheinhessen, Klaus Kuhn. Dabei lohnt es sich, in Ruhe einen Blick auf die Arbeit des eigenen Vereins zu werfen. „Vieles, was so selbstverständlich über den sportlichen Bereich hinaus gemacht wird, ist es wert, ausgezeichnet zu werden. Nutzen Sie die Chance, bei den Sternen des Sports Ihr Engagement zu zeigen. Machen Sie Werbung für sich und Ihre Ideen“, lautet Kuhns Aufruf.

Die Sterne des Sports werden vom Deutschen Olympischen Sportbund gemeinsam mit den Volksbanken und Raiffeisenbanken seit dem Jahr 2004 jährlich ausgeschrieben. Durch Prämierungen auf Regional-, Landes- und Bundesebene wurden in dieser Zeit mehr als sechs Millionen Euro an die ausgezeichneten Vereine ausgeschüttet. Die Bewerbung erfolgt ganz einfach auf digitalem Weg über die Webseite der jeweiligen Volksbank. Die Onlineformulare finden sich auf www.mvb.de/sterne-des-sports oder www.vb-alzey-worms.de/sterne-des-sports. Dort können die Teilnehmer ihre Projekte beschreiben und mit aussagekräftigen Fotos, Presseberichten oder Videos hochladen. Die Bewerbungsfrist endet am 30. Juni 2021.

Die Preisvergabe:

  1. Platz:
    Erster Preisträger der Volksbank Alzey-Worms für die Bewerbungen, die aus ihrem eigenen, originären Geschäftsgebiet kommen:
    Das ist Mainz und Rheinhessen – ohne die Nordpfalz
  2. Platz:
    Erster Preisträger der MVB für die Bewerbungen, die aus ihrem eigenen, originären Geschäftsgebiet kommen:
    Das ist Mainz, Bingen/Ingelheim und Nieder-Olm
  3. Platz
    Erster Preisträger der Volksbank Alzey-Worms für die Bewerbungen aus dem Gebiet der Nordpfalz
  4. Platz:
    Erster Preisträger der MVB für die Bewerbungen aus ihrem hessischen Geschäftsgebiet

Ansprechpartner für den Sport:
Lena Hornberger – Sportbund Rheinhessen
Telefon: 06131-2814 208 – Mail: l.hornberger@sportbund-rheinhessen.de


Zuschüsse für Jugendfreizeiten werden erhöht

Das Ministerium für Familie, Frauen, Kultur und Integration erhöht ab 1 .Juli 2021 befristet bis Ende 2022 die Bezuschussung von Maßnahmen der sozialen Bildung auf sechs Euro pro Teilnehmer*in und Tag. Dazu zählen auch Ferienaktionen und Freizeiten der Sportvereine.

Vereine profitieren bei der Veranstaltung von Jugendfreizeiten von einer erhöhten Förderung durch das zuständige Ministerium. Der im vergangenen Jahr befristet von 3,00 auf 4,00 Euro erhöhte Zuschuss pro Teilnehmer und Tag wurde nun nochmals auf 6,00 Euro angehoben – unabhängig davon, ob die Freizeit mit oder ohne Übernachtung stattfindet. Durch das Aktionsprogramm der Bundesregierung „Aufholen nach Corona“ steigt auch die Förderung für Maßnahmen, die auf junge Menschen aus einkommensschwachen Familien, junge Menschen mit Behinderung und junge Arbeitslose abzielen. Hier verdoppelt sich der Zuschuss von 7,50 Euro auf 15,00 Euro. Zusätzlich wird der Einsatz von Corona-Schnelltests mit einem Zuschuss von 3,00 Euro pro Test gefördert. Alle Vereine, die einen Zuschussantrag für Maßnahmen ab dem 1. Juli 2021 stellen profitieren automatisch von den höheren Fördersätzen.

Maßnahmen ohne Übernachtung müssen vier Wochen vorher bei der Sportjugend Rheinhessen angemeldet werden. Ansprechpartnerin ist Uschi Best.


Ausweitung der Generali Sportversicherung

„Schnuppertraining“ für neue Vereinsmitglieder 2021 ausgeweitet:

Der Versicherungsschutz für die teilnehmenden Nichtmitglieder wird für das laufende Jahr auf einen Zeitraum von bis zu 6 Wochen verlängert.

Was muss der Sportverein bei „Schnupperern“ tun?

Der Verein muss den Trainingsstart intern dokumentieren, damit er im Schadenfall den Zeitraum nachweisen kann.

Wie lange besteht Versicherungsschutz
Der Versicherungsschutz für Nichtmitglieder endet in diesem Jahr somit erst 6 Wochen nach der erstmaligen Teilnahme an einer Übungsstunde,
denn in der Unfallversicherung des Sportversicherungsvertrages sind Nichtmitglieder mitversichert, die eine Mitgliedschaft in einem Verein im
Sportbund Rheinhessen anstreben und hierzu dort probeweise an Übungsstunden teilnehmen.

 


 

Zusatzversicherung für mehrtägige Kurse/Veranstaltungen für Nichtmitglieder:

Nichtmitglieder, die über einen bestimmten Zeitraum an Kursen oder Veranstaltungen der Vereine teilnehmen können über diese Zusatzversicherung
abgesichert werden. Zur Förderung neuer Aktivitäten in den Vereinen besteht dieser Versicherungsschutz bis zum Jahresende 2021 ohne weitere Voraussetzung und ohne
zusätzlichen Beitrag über den bestehenden Versicherungsschutz der Vereine.

Die Anmeldung der Veranstaltung erfolgt wie bisher! Voraussetzung für den Versicherungsschutz ist nur die rechtzeitige Anmeldung der Veranstaltung mit einer Teilnehmerliste in ihrem Versicherungsbüro.

 


 

Jugendfreizeiten und „Ferien am Ort“ im Verein – alle Teilnehmer sind versichert!

Für alle teilnehmenden Nichtmitglieder bis zum 27. Lebensjahr* bietet der Sportversicherungsvertrag des Sportbundes Rheinhessen ab sofort Unfall-Versicherungsschutz während der gesamten Jugendfreizeit. Für die Nichtmitglieder bestand bisher kein Versicherungsschutz bzw. konnten nur mit einer Zusatzversicherung mitversichert werden. Auch eine Anmeldung ist zukünftig nicht mehr erforderlich.

(*die zu Beginn der Teilnahme an dieser Maßnahme das 28. Lebensjahr noch nicht vollendet haben)


Weitere Öffnungen für den Sport geplant

In ihrer gestrigen Pressekonferenz kündigte Ministerpräsidentin Malu Dreyer weitere Öffnungen für den Sport an. Der erste Schritt erfolgt am 18. Juni, der zweite Schritt folgt voraussichtlich zum 2. Juli. 

Für den Sportbetrieb bedeutet das ab 18. Juni folgendes:
Inzidenz unter 100:
  • 30 teilnehmene Erwachsene im Freien
Inzidenz unter 50:
  • 50 teilnehmende Personen im Freien, 20 Personen im Innenbereich mit Test
  • für Kinder bis einschließlich 14 Jahre entfällt die Testpflicht
Im Amateursport werden Zuschauer ebenfalls wieder zugelassen sein. Jugendfreizeiten sind dann wieder mit Übernachtung möglich.
                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                         Veranstaltungen im Sportbereich: 
  • Bei einer Inzidenz von unter 100 werden im Freien bis zu 250 Zuschauer*innen ohne Test erlaubt sein.
  • Bei einer Inzidenz unter 50 werden im Innenbereich 250 Gäste mit Test zugelassen, im Außenbereich sind dann 500 Zuschauer*innen erlaubt.

Ab 2. Juli folgen dann weitere Lockerungen:

  • Personenbegrenzungen sollen überall auf eine Person je 10m² gelockert werden.
  • Veranstaltungen im Sportbereich sollen Innen dann mit 350 Zuschauer*innen mit Test möglich sein.

Im zweiten Schritt ab Freitag, den 2. Juli, soll die Personenbegrenzung überall auf eine Person je zehn Quadratmeter gelockert werden.

Die detaillierten Regelungen werden in der 23. Corona-Bekämpfungsverordnung geregelt, die voraussichtlich Mitte kommender Woche erscheinen wird. Wir werden dann entsprechend über die neuen Regelungen über unsere Corona-Service Seite infomieren.

 


Corona-Schutzimpfung für Vereinsmitarbeiter*innen

Noch immer gibt es noch nicht genügend Impfstoff um alle Personen, die sich impfen lassen möchten, sofort zu impfen. Daher musste festgelegt werden, in welcher Reihenfolge bestimmte Personengruppen geimpft werden. Unter www.corona.rlp.de/de/impfen/informationen-zur-corona-impfung-in-rheinla… hält die Landesregierung aktuelle Infos bereit in Sachen Impfreihenfolge sowie zur Einstufung der jeweiligen Berufsgruppen – und wann sich diese für einen Impftermin registrieren können.

Zur Prioritätsgruppe 2 gehören auch Personen, die in Kinderbetreuungseinrichtungen, in der Kindertagespflege, in Grundschulen, Sonderschulen oder Förderschulen tätig sind. Das gilt auch für Vereinsmitarbeiter*innen, die im Rahmen von Kooperationsverträgen in den oben genannten Einrichtungen regelmäßig und kontaktnah zu den Mitarbeitenden oder den Kindern tätig sind. Dies muss von der jeweiligen Kita oder der betreffenden Schule bescheinigt werden. Die Bestätigung ist dann im Impfzentrum vorzulegen.

Mitarbeiter*innen können sich entweder telefonisch unter 0800 / 57 58 100 oder auf www.impftermin.rlp.de für einen Impftermin registrieren. Die Zuordnung zu einem der Impfzentren erfolgt nach dem Wohnortprinzip. Ausnahmen gelten für Personen, die außerhalb von Rheinland-Pfalz ihren Wohnort haben. Diese können sich an der für den Arbeitsort zuständigen Stelle impfen lassen.

Informationen zur Corona-Schutzimpfung für Sportvereine in Rheinland-Pfalz

Seit Freitag (23.04.2021) sind auch Personen der Priorisierungsgruppe 3 zur Corona-Schutzimpfung zugelassen. In diese Gruppe fallen nach § 4 Abs. 8 der „Verordnung zum Anspruch auf Schutzimpfungen gegen das Coronavirus SARS-CoV-2“ vom 10. März 2021 auch Personen, die in Einrichtungen und Diensten der Kinder- und Jugendhilfe tätig sind. Zu diesem Personenkreis zählen, nach Rücksprache mit dem Ministerium für Familie, Frauen, Jugend, Integration und Verbraucherschutz (MFFJIV), auch alle Fachkräfte der Jugendarbeit/Jugendsozialarbeit sowie alle in diesem Bereich tätigen ehrenamtlichen Mitarbeiter*innen. Die Impfverordnung finden Sie hier.

Der Nachweis über die Tätigkeit in Einrichtungen und Diensten der Kinder- und Jugendhilfe muss durch Vorlage folgenden Formulars erbracht werden:

Dieses Formular muss durch den Arbeitgeber/Träger/Sportverein ausgefüllt werden. Auch bei Ehrenamtlichen ist diese Bestätigung des Arbeitgebers/Trägers/Sportverein erforderlich.

WICHTIG: Sportvereine dürfen eine Bescheinigung nur dann ausstellen, wenn die Ehrenamtlichen aktuell und/oder demnächst im Sinne der Jugendhilfe mit jungen Menschen arbeiten! Wenn Sportvereine auf der Grundlage des rheinland-pfälzischen Jugendförderungsgesetzes bzw. der Verwaltungsvorschrift VV JuFöG Jugendarbeit leisten und hier in den Bereichen der:

-politischen Bildung
-Schulungen von Ehrenamtlichen
-sozialen Bildung

ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einsetzen, kann eine Bestätigung seitens des Arbeitgebers/Trägers/Sportvereins ausgestellt werden. Der reguläre Sport- und Trainingsbetrieb im Sportverein fällt nicht darunter.


Neue Wege für den Sportbund – Verkauf von Sportschule geplant

Sport- und Freizeitzentrum Seibersbach

Im Sportbund Rheinhessen schlagen aktuell große Themen auf. Die Pandemie ist eines davon, doch es stehen auch noch weitere, richtungsweisende an – und sie nehmen Fahrt auf.

Die Satzungsreform, erste Ideen wurden im Hauptausschuss bereits vorgestellt, wird die Ausrichtung der Aufgabenteilung betreffen. Hier ist ein Prozess gestartet, der ab Juni auch mit den Vereinen und Verbänden diskutiert werden soll. Zunächst zieht sich das Präsidium des Sportbundes jedoch zur Klausur zurück und wird sich einen Fahrplan – inhaltlich wie zeitlich – erarbeiten.

Brandaktuell und im Laufen sind dagegen schon die Bereiche Sportschule Seibersbach und Überlegungen zur neuen Geschäftsstelle. An vielen Stellen hat Präsident Klaus Kuhn darauf hingewiesen, dass es für den rheinhessischen Dachverband unmöglich sein wird, beides zu finanzieren. Entweder die Komplettsanierung im Millionenbereich der Sportschule Seibersbach oder der Neubau/ Umzug der Geschäftsstelle in ein neues Gebäude – diese Optionen gibt es. Nachdem sich auch der Hauptausschuss einstimmig für den Verkauf der Sportschule entschieden hat, laufen nun die Drähte heiß. Ein Makler ist beauftragt, erste Interessenten haben sich für das 1,3 Hektar große Gelände im malerischen Soonwald gemeldet. „Wir sondieren nun die Angebote, freuen uns aber auch noch über weitere“, sagt Präsident Klaus Kuhn. Eine gute Perspektive.

Perspektiven gibt es auch bei den Überlegungen zur neuen Geschäftsstelle, die aufgrund des Verkaufes des Haus des Sports notwendig wird. Neben der guten Option eines gemeinsamen Umzuges innerhalb von Mainz mit dem LSB, eröffnete sich auch die Chance, sich in Ingelheim in den Sportpark einzubringen. Der Vorteil: Sportanlagen für die Qualifizierungsmaßnahmen für die rund 900 Vereine und Verbände wären in unmittelbarer Nähe und könnte bei der Kernaufgabe des Dachverbandes helfen. In einer Vorstellung mit dem Finanz- und Sportausschuss des Ingelheimer Stadtrates wurde eine mögliche Kooperation erstmals öffentlich überlegt. Dieser Aufschlag hat eine sehr positive Resonanz hervorgerufen. In den kommenden Wochen werden weitere Gespräche geführt.


Deutsches Sportabzeichen – Frist für Schwimmen erneut verlängert

Schwimmnachweis für 2020 kann rückwirkend bis zum 31.12.2021 erbracht werden

Laut Prüfungswegweiser müssen die Leistungsanforderungen für das Deutsche Sportabzeichen innerhalb eines Kalenderjahres absolviert werden. Aufgrund der aktuellen Pandemielage und der damit einhergehenden Einschränkungen wurde vom Deutschen Olympischen Sportbund die Frist für den Schwimmnachweis und der Schwimmdisziplin in den Gruppen Ausdauer und Schnelligkeit letztmalig bis zum 31. Dezember 2021 verlängert. Die vollständig ausgefüllten Prüfkarten können entsprechend beim Sportbund Rheinhessen nachträglich eingereicht werden.

Hinweise zu Bewerbungen (Studium, etc.):

Grundsätzlich kann weder der Deutsche Olympische Sportbund noch seine Unterorganisationen Fragen über die in der Pandemie geltenden Bewerbungsrichtlinien beantworten. Diese Auskünfte können ausschließlich von den jeweiligen Firmen/Organisationen erfolgen, bei denen sich beworben wurde. Auch die Frage, ob es ggf. Ausnahmen zur Vorlage eines Deutschen Sportabzeichens gibt, kann nur dort beantwortet werden.

Die bereits ausgesprochenen Empfehlungen bei Bewerbungen gelten selbstverständlich weiterhin:

  • eine Anerkennung des Schwimmnachweises aus dem Kinder- und Jugendbereich
  • eine längere Anerkennung des Nachweises im Erwachsenenbereich
  • eine Anerkennung von älteren Schwimmabzeichen.

Sollten Bewerber*innen jedoch noch nie zuvor nachweislich geschwommen sein, kann es auch in dieser schwierigen Zeit keine Verleihung eines Deutschen Sportabzeichens geben. (DOSB-Stand: 20.04.2021)

Materialien 2021:

Die neuen Materialen für 2021 können ab sofort kostenfrei bei Susanne Axt-Wenskowsky (axt@sportbund-rheinhessen.de, 06131-2814 204) oder Heike Franke (h.franke@sportbund-rheinhessen.de, 06131-2814 202) bestellt werden.


Sportbünde in RLP kritisieren 19. Corona-Bekämpfungsverordnung

Foto: M. Heinze

Minimalforderungen der Sportbünde Rheinhessen, Rheinland und Pfalz sowie des LSB RLP finden erneut kaum Beachtung / Landesregierung verschärft bundesrechtliche Regelungen auf Kosten des Sports

Dass die Minimalforderungen des organisierten Sports in der 19. Corona-Bekämpfungsverordnung des Landes erneut kaum Beachtung finden und die Landesregierung bundesrechtliche Regelungen auf Kosten des Sports verschärft, sehen der Sportbund Rheinhessen, Rheinland und Pfalz sowie der Landessportbund Rheinland-Pfalz (LSB) sehr kritisch. Die Politik müsse endlich eine Perspektive für den Vereinssport liefern, die der Pandemie angemessen ist.

Vor einer Woche war die Erleichterung in den rheinland-pfälzischen Sportbünden, dass im Bundesgesetzgebungsverfahren Verbesserungen für den Sport erzielt werden konnten und diese als Grundlage für weitere Öffnung in der 19. Corona-Bekämpfungsverordnung wirken könnten, groß. Zumal auch der eindringliche Appell und der offene Brief mit den Minimalforderungen des Sports den Weg in die Staatskanzlei und zum Gesundheitsministerium – das für die Ausarbeitung der länderspezifischen Corona-Bekämpfungsverordnung verantwortlich ist – fanden. Leider sind wesentliche Teile der Minimalforderungen bei der jetzt veröffentlichten 19. CoBeLVO nicht berücksichtigt worden – und dies trotz guter und weitestgehend einvernehmlicher Gespräche und Auffassungen mit dem für den Sport zuständigen Innenministerium. Zudem hat die Landesregierung die Regelungen der Bundes-Notbremse im Bereich der gedeckten Sportanlagen bei einer Inzidenz über 100 nicht übernommen. Entgegen des Gesetzestextes und Art. 31 Grundgesetz (GG) („Bundesrecht bricht Landesrecht“) verschärft die Landesregierung die Möglichkeit der Sportausübung im Innenbereich – was die rheinland-pfälzischen Sportbünde zu deutlicher Kritik veranlasst.

„Das Festhalten an strengeren Regeln im Bereich der gedeckten Sportanlagen sowie die Nichtbeachtung unserer kommunizierten Minimalforderung im Zuge der Gestaltung der 19. Corona-Bekämpfungsverordnung sind für uns nicht nachvollziehbar“, sagt LSB-Präsident Wolfgang Bärnwick. „Insbesondere die strengere Ausrichtung der 19. CoBeLVO in Rheinland-Pfalz gegenüber der sogenannten Bundes-Notbremse ist für den Sport nicht hinnehmbar“, so Bärnwick weiter. Schließlich soll das Bundesgesetz die Einheitlichkeit der Regelungen gewährleisten. Der strengere rheinland-pfälzische Sonderweg für den Sport tut mit Blick auf die anderen Bundesländer zum wiederholten Mal besonders weh. So ist Individualsport – zum Beispiel das Tennisspielen – in der Halle erst erlaubt, wenn die Sieben-Tage-Inzidenz unter 100 liegt. Auch die wiederholte Missachtung der Minimalforderung aus dem Sport – der Sportbund Rheinhessen, Rheinland und Pfalz sowie der LSB fordern seit mehreren Wochen die Zulässigkeit sportlicher Betätigung kleiner, aber altersunabhängiger Gruppen im Freien – ist nicht nachvollziehbar. Der weiterhin nicht aufgenommene Hinweis im Bereich des Mannschaftssports und der abgelehnte Ansatz, diesen in individualisierten und in kontaktfreien Bewegungsaufgaben zuzulassen, verärgert den organisierten Sport ebenfalls.

Laut 19. Corona-Bekämpfungsverordnung ist die kontaktlose Ausübung von Individualsportarten im Freien in kleinen Gruppen bis maximal zehn Personen zuzüglich einer Trainerin oder eines Trainers erst bei einer Sieben-Tage-Inzidenz unter 50 zulässig. Über dem Schwellenwert 50 ist lediglich kontaktloser Individualsport alleine, zu zweit oder mit Personen eines weiteren Hausstands – maximal jedoch fünf Personen – im Freien erlaubt. Gegenüber der bundesrechtlichen Regelung ab 100 bringt die 19. CoBeLVO damit kaum Öffnungen für Landkreise und/oder kreisfreie Städte, die unter einer Sieben-Tage-Inzidenz von 100 liegen. Mit der Altersbeschränkung für Gruppensport bis einschließlich 14 Jahre werden gerade in den Mannschaftssportarten Trainingsgruppen voneinander getrennt. Im Bereich der C-Jugend dürfen die 14-Jährigen trainieren – die 15-Jährigen aber nicht. Infektiologisch ist dies nicht begründbar. Gerade im Freien ist Sport ohne Infektionsrisiko möglich. Das wird aus dem Bereich der Wissenschaft, zuletzt durch den gemeinsamen Appell zahlreicher Aerosolforscher*innen, immer wieder betont. Die Experten um Dr. Gerhard Scheuch hatten bekräftigt, dass Infektionen nicht draußen, sondern zu 99,9 Prozent in Innenräumen stattfinden. Zudem ist bekannt, dass regelmäßiger Sport die Immunfunktion fördert und der Verlauf einer schwereren Infektionskrankheit dadurch extrem sinkt. Die politisch Verantwortlichen ignorieren damit auch die teils dramatischen Aussagen von Ärzten hinsichtlich der prognostizierten Auswirkungen der Bewegungslosigkeit von Kindern auf deren langfristige physische wie psychische Entwicklung. „Die Vereine tun alles dafür, um den Vereinssport wieder zu aktivieren. Sie haben Hygienekonzepte entwickelt und ihre Angebote nach draußen verlegt. Wenn die Ansteckungsgefahr im Freien nachgewiesenermaßen verschwindend gering ist, muss es den Vereinen auch wieder gestattet sein, Trainingseinheiten im Freien abzuhalten“, sagt Klaus Kuhn, Präsident des Sportbundes Rheinhessen.

Vereinssport unter Anleitung nicht mit Begegnungen im öffentlichen Raum vergleichbar

Sport im Verein findet unter Anleitung bzw. Aufsicht und mit klar definierten Regeln und ausgearbeiteten Hygienekonzepten statt. Die knapp 6.000 Sportvereine in den Sportbünden haben bereits mehrfach bewiesen, dass sie Schutzmaßnahmen einhalten und Übungsleiter*innen gewissenhaft Pflichten wie die Kontaktdatenerfassung ihrer Übungsgruppen umsetzen. Der organisierte Vereinssport kann nicht mit den (freien) Begegnungen im öffentlichen Raum verglichen werden, sondern mit organisierten Kontakten – vergleichbar mit den Kontakten in Schule, Büro oder Geschäften. „Eine Gleichstellung von Vereinssport und unorganisierten Zusammenkünften im öffentlichen Raum können wir nicht akzeptieren“, so Thorsten Richter. „Die Menschen können sich überall im Land freiwillig testen lassen. Wenn ein Schüler morgens in der Schule negativ getestet wurde, muss er doch abends auch in seinem Verein Sport machen können. Mit Tests und in kleinen Gruppen unter Einhaltung entsprechender Hygienemaßnahmen sollte der Sport im Verein möglich sein.“ Bei den Möglichkeiten der Sportausübung wird auch in der 19.CoBeLVO der Fokus auf die Individualsportarten gelegt. Nach Ansicht des organisierten Sports dürfen Mannschaftssportarten aber nicht durch ihren Namen bzw. die normalerweise üblichen Trainingsmethoden ausgeschlossen werden. Entscheidend ist die Form der Ausübung des Sports, bei der die Abstandsregel eingehalten werden kann. So müssen individualisierte und in kontaktfreie Bewegungsaufgaben veränderte Mannschaftssportarten erlaubt sein. So etwa das Torwarttraining oder Flankentraining im Fußball. In den Begründungen zur 19.CoBeLVO ist immerhin die Möglichkeit beschrieben, dass auf einer Sportanlage auch mehrere Gruppen trainieren dürfen. Es ist von einem „größeren Sicherheitsabstand“ die Rede. Was dies genau bedeutet und auch weitere offene Detailfragen der Verordnung werden der Sportbund Rheinhessen und die Kolleg*innen der anderen Sportbünde sowie des LSB zeitnah mit dem Innenministerium klären.

„Wir können nicht nachvollziehen, warum den Empfehlungen der Wissenschaftler und auch des organisierten Sports nicht gefolgt wird. Wir müssen schnell umdenken, wenn wir nicht noch stärker die Gesundheit der Menschen gefährden wollen. Noch restriktiver entgegen dem Rat von Experten zu sein, ist aus unserer Sicht nicht der richtige Weg. Wir müssen wieder Bewegung in das Leben der Menschen bringen“, appelliert Klaus Kuhn.


Zwei neue Mitarbeiterinnen auf der Geschäftsstelle des Sportbundes Rheinhessen 

Katrin Siemon und Lena Lander sind ab sofort für die Sportjugend tätig

Logo Sportjugend RheinhessenMit zwei Neueinstellungen in der Abteilung Sportjugend finden die Personal-Rochaden auf der Geschäftsstelle des Sportbundes Rheinhessen langsam ein Ende. Begonnen hatte der Verschiebebahnhof im Dezember des vergangenen Jahres mit der Pensionierung des ehemaligen Geschäftsführers Joachim Friedsam. Ihn beerbte Thorsten Richter, dessen Stelle als Abteilungsleiter Kommunikation & Vereinsentwicklung von Lena Hornberger übernommen wurde. Die wiederum war bis dato als Abteilungsleiterin der Sportjugend Rheinhessen tätig, weshalb auch diese Stelle neu besetzt werden musste. Als ihre Nachfolgerin ist seit Mitte April Katrin Siemon neu im Amt. Bei der Sportjugend wird aber noch eine zweite Stelle frei, denn Aline Bessling wechselt in die Abteilung Qualifizierung des Sportbundes und übernimmt dort für die Ende Juni in Rente gehende Petra Bastian die Abteilungsleitung. Zeitgleich mit Siemon kam so mit Lena Lander noch eine zweite Neue zur Sportjugend, die zunächst als Teilzeitkraft im Bereich Qualifizierung tätig ist. Wir stellen die beiden neuen Mitarbeiterinnen hier kurz vor und lassen sie die gleichen drei Fragen beantworten.


Katrin Siemon:

Katrin Siemon ist 42 Jahre alt, verheiratet und hat einen kleinen Sohn. Die gebürtige Brandenburgerin lebt seit dem Jahr 2000 in Mainz, wo sie ein Anthropologie-Studium mit den Nebenfächern Sport und Soziologie absolvierte. Im Anschluss arbeitete sie als hauptamtliche Jugend-Referentin zunächst zwei Jahre für den Bundesverband Deutscher Gewichtheber und dann neun Jahre für den Deutschen Volleyball-Verband.

Wie bist Du zur Sportjugend Rheinhessen gekommen? 

Ich habe nach meinem Studium hier schon mal kurz in einer Art Praktikum gearbeitet. Das hat mich damals überhaupt erst auf die Idee gebracht, als Jugend-Referentin für einen Sport-Verband zu arbeiten. Danach habe ich über die sozialen Medien die Sportjugend Rheinhessen immer im Auge behalten. Zu Beginn des Jahres habe ich dann die Ausschreibung gesehen und mich beworben, denn es ist eine große Erleichterung, nicht mehr nach Frankfurt pendeln zu müssen. Ich dachte mir, es ist doch toll in Mainz zur arbeiten und dann auch noch in einer Organisation, die ich schon gut kenne.

Wo liegen die Schwerpunkte deiner Arbeit? 

In erster Linie kümmere ich mich um die Projekte der Sportjugend wie Spendenaktionen oder Ferien am Ort. Prävention sexualisierter Gewalt ist ein weiterer Schwerpunkt – hier muss noch viel Aufklärungsarbeit bei den Vereinen und Fachverbänden geleistet werden. Weitere Aufgabengebiete lerne ich auch gerade erst kennen, ich befinde mich ja noch in der Einarbeitungszeit.

Welche Rolle spielt der Sport in deiner Freizeit? 

Ich habe schon in meiner Jugend Handball gespielt und war nach meinem Umzug nach Mainz viele Jahre für die SG TSG/DJK Mainz-Bretzenheim aktiv. Bei der SG bin ich auch heute noch im Handball engagiert: zum einen als Jugendleiterin für den weiblichen Bereich, zum anderen trainiere ich die Krabbler – das sind die Kinder zwischen drei und fünf Jahren, zu denen auch mein Sohn gehört. Nebenbei helfe ich auch noch in einem kleinen Team mit, das sich um die sozialen Medien des Vereins kümmert. Neben dem Handball gehe ich ab und zu noch laufen.


Lena Lander:

Lena Lander ist 25 Jahre alt und kommt aus Worms. An der Deutschen Sporthochschule in Köln studierte sie Sportwissenschaften und verbrachte nach Abgabe ihrer Bachelor-Arbeit den Winter 2019/20 als Snowboard-Lehrerin in Österreich. Die Corona-Pandemie zwang sie im März 2020 zur Rückkehr in die Heimat und erschwerte auch die anschließende Suche nach einem Arbeitsplatz, weshalb sie übergangsweise im Einzelhandel jobbte.

Wie bist Du zur Sportjugend Rheinhessen gekommen? 

Mein erster Kontakt mit der Sportjugend war im Jahr 2019, als ich die Auszeichnung “Junges Ehrenamt im Sport” erhielt. Ein Jahr später habe ich meine Jugendleiter-Lizenz gemacht und dabei auch einige Leute bei der Sportjugend kennen gelernt. Nach einer Bewerbung Anfang 2021 wurde mir dann die halbe Stelle im Bereich Qualifizierung angeboten, die von jetzt 20 Stunden wöchentlich ab Juli auf 29 Stunden ausgeweitet wird. Nebenbei arbeite ich noch einen Tag pro Woche in einem Reha-Zentrum und halte dort Kurse.

Wo liegen die Schwerpunkte Deiner Arbeit? 

Ich bin zuständig für die Qualifizierung der Sportjugend, womit sich meine Aufgaben um die Organisation der Aus- und Fortbildungen sowie um die Teilnehmerverwaltung drehen. Beispielsweise plane ich den Lehrgang zur Jugendleiter-Lizenz und führe ihn in Teilen selbst durch. Für den Rest des Lehrgangs und sonstige Seminare suche ich nach externen Referenten. Ich bin auch auf der Suche nach neuen Themenfeldern für Lehrgänge und den passenden Referenten dazu, die diese dann durchführen können – egal ob online oder in Präsenz.

Welche Rolle spielt der Sport in Deiner Freizeit? 

Vor meinem Studium habe ich auf Leistungssport-Ebene Leichtathletik betrieben und Rock’n’Roll getanzt. Heute gilt meine Vorliebe dem Snowboard, das ich auch als Übungsleiterin unterrichte. Im Skiclub Worms-Wonnegau bin ich Beisitzer Jugend und kümmere mich mit meinem Freund, der Jugendleiter ist, um die Nachwuchsarbeit. Ansonsten mache ich viel für meine Fitness. Mit dem Trampolin halte ich auch Kurse in Jumping Fitness, was wegen Corona momentan aber leider nicht möglich ist.

Wir wünschen Beiden einen guten Start und freuen uns auf die Zusammenarbeit!

 

Das Interview führte Dirk Waidner.

 

 


Sportvereine in Rheinhessen verlieren fast 11.000 Mitglieder

16,53 Prozent weniger Kinder unter 7 Jahren. Leichter Gewinn bei den über 60-jährigen.

Die Corona-Pandemie legt seit einem Jahr den Breitensport und das Vereinsleben nahezu völlig lahm, was nicht ohne Folgen bleibt. Die neuesten Mitgliederzahlen zeigen, dass die Sportvereine wegen ihres fehlenden Angebots schwere Verluste erleiden. Die Bestandserhebung des Sportbundes Rheinhessen mit den Mitgliederzahlen zum 1. Januar 2021 zeigt schwarz auf weiß, dass viele Menschen ausgetreten sind. Den 278.883 Mitgliedern in 886 Vereinen zum 1. Januar 2020 standen im Sportbund Rheinhessen ein Jahr später noch 268.164 Mitglieder in 870 Vereinen gegenüber. Das Minus von 10.719 Mitgliedern entspricht einem Rückgang von 3,84 Prozent, was deutlich über den Zahlen der Vorjahre liegt – im rheinland-pfälzischen Vergleich mit den anderen Sportbünden allerdings auf Augenhöhe ist.

Der höchste Mitgliederstand im Sportbund Rheinhessen war mit 283.910 im Jahr 2013 erreicht. Seitdem waren die Mitgliedszahlen nur minimal schwankend, hatten sich 2020 gegenüber 2019 sogar wieder um 1.420 erhöht. Der starke Verlust des zurückliegenden Kalenderjahres lässt sich klar auf die Pandemie zurückführen. Die verschiedenen Lockdowns und die damit verbundene Einschränkung des Sportangebots verhinderten Neueintritte in die Vereine, die normale Fluktuation wurde dadurch gestört. Die üblichen Austritte wurden nicht durch Eintritte neuer Mitglieder ausgeglichen. Dies ist besonders deutlich bei der Zahl der Kinder und Jugendlichen abzulesen. Konnten die Vereine in der Altersklasse 7 bis 14 Jahre in den vergangenen Jahren ihre Mitgliedszahlen halten oder sogar steigern, erlitten sie dort nun ein Minus von 5,63 Prozent. Nur auf Kinder von null bis sechs Jahren bezogen ist gar ein Einbruch um 16,53 Prozent zu verzeichnen. „Das ist eine alarmierende Zahl, wenn man bedenkt, dass diese Bestandserhebung nur das erste Pandemie-Jahr widerspiegelt, sagt Sportbund Präsident Klaus Kuhn.“  Ein Plus ist erstaunlicherweise bei den Senioren über 60 Jahren zu verzeichnen, deren Zahl um 1,13 Prozent zugenommen hat.

Beim Blick auf die Fachverbände ist zu erkennen, dass die größten Probleme in den Sportarten auftreten, die in der Halle betrieben werden. Allen voran die Kampfsportarten, die aufgrund ihrer körperlichen Intensität und Nähe kein adäquates Training durchführen konnten, vermelden Mitgliederrückgänge im zweistelligen Prozentbereich. Jiu-Jitsu hat fast 75 Prozent seiner Mitglieder verloren, im Judo sind es 22,7 Prozent, beim Boxen 10,5 Prozent. Aber auch die in der Halle betriebenen großen Ballsportarten (Handball, Basketball, Volleyball) verzeichnen Rückgänge, die fast auf identischem Niveau bei etwa 3,5 Prozent liegen. Den höchsten Rückgang in absoluten Zahlen verzeichnet der zweitgrößte Fachverband Turnen, der 3952 oder 5,35 Prozent seiner Mitglieder verliert. Der mit 82.602 Mitgliedern nach wie vor größte Fachverband Fußball kommt auf einen Verlust von 2,46 Prozent. Bei den Sportarten, die zumindest teilweise unter freiem Himmel ausgetragen werden, gibt es auch einige Gewinner: So verzeichnet der Tennisverband als drittgrößter Fachverband ein Plus von 3,85 Prozent, der Alpenverein ein leichtes Plus von 67 Mitgliedern (0,67 Prozent), während die Schwimmvereine trotz Sperrung der Hallenbäder einen Zuwachs von 216 Mitgliedern (2,34 Prozent) aufweisen.

Ein ähnliches Bild zeigt sich bei den größten Vereinen im Sportbund Rheinhessen. Zuwächse verzeichnen in den Top Ten lediglich der auf Rang zwei liegende Deutsche Alpenverein, Sektion Mainz, mit einem Plus von 208 Mitgliedern und der Drittplatzierte Schwimmverein Freibad Gimbsheim, der sogar 562 Mitglieder hinzu gewinnen konnte. Größter Verein in Rheinhessen bleibt der FSV Mainz 05, der nach einem Minus von 230 noch 12.059 Mitglieder aufweist. Den höchsten Verlust in absoluten Zahlen verzeichnet der auf Rang vier liegende TSV Schott Mainz, der mit 3509 einen Verlust von 458 Mitgliedern verzeichnet. Insgesamt zeigt sich, dass insbesondere bei den Großsportvereinen über 1000 Mitgliedern ein größerer Verlust zu erkennen ist. Vereine aus dem ländlichen Bereich weisen hingegen eine große Stabilität auf.

 


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Aktuelle Informationen zum Sportbetrieb

Die Corona-Regeln im Detail

Die Regelungen sind in der 26. Corona-Bekämpfungsverordnung des Landes festgeschrieben.

Seit dem 12. September gilt in Rheinland-Pfalz die 26. CoBeLVO und bringt eine 2G+ Regel mit sich. Für den Sportbetrieb sowie Veranstaltungen wirkt sich dies folgendermaßen aus:

Welche Regelungen gelten für den Trainings- und Wettkampfbetrieb?

Stand: 12.09.2021

Innen- und Außenbereich:

Warnstufe 1: Maximal 25 nicht-immunisierte Personen*

Warnstufe 2: Maximal 10 nicht-immunisierte Personen*

Warnstufe 3: Maximal 5 nicht-immunisierte Personen*

*Als nicht-immunisierte Personen zählen diejenigen, welche nicht geimpft oder genesen sind ab 12 Jahren (§3 Abs. 9)

--> Kinder bis einschließlich 11 Jahren werden Geimpften oder Genesenen gleichgestellt.

--> Die Testpflicht im Innenbereich bleibt bestehen.

Leitindikator Warnstufe 1 Warnstufe 2 Warnstufe 3
Sieben-TageInzidenz bis höchstens 100 mehr als 100 bis höchstens 200 mehr als 200
Sieben-TageHospitalisierungsInzidenz kleiner 5 5 bis 10 größer 10
Anteil Intensivbetten kleiner 6 Prozent 6 Prozent bis 12 Prozent mehr als 12 Prozent
Was gilt bei Veranstaltungen?

Stand: 12.09.2021

Innenbereich:

Warnstufe 1: bis zu 250 nicht-immunisierte Personen

Warnstufe 2: bis zu 100 nicht-immunisierte Personen

Warnstufe 3: bis zu 50 nicht-immunisierte Personen

- es gilt die Pflicht zur Kontakterfassung für alle Personen

Außenbereich ohne feste Plätze:

Warnstufe 1: bis zu 500 nicht-immunisierte Personen

Warnstufe 2: bis zu 200 nicht-immunisierte Personen

Warnstufe 3: bis zu 100 nicht-immunisierte Personen

--> es gilt die Vorausbuchungspflicht für alle Personen

Innen- und Außenbereich:

--> Für alle nicht-immunisierten Personen gilt die Testpflicht („Sicherstellung 3G“)

--> Je nach Wahl des Veranstalters gilt das Abstandsgebot oder die Maskenpflicht

Hygienekonzept

Die Sportausübung ist unter den Voraussetzungen der jeweils geltenden Corona-Bekämpfungsverordnung Rheinland-Pfalz (CoBeLVO) zulässig. Dabei sind insbesondere die in § 10 angeführten Hygiene-und Schutzvorschriften zu beachten.

Das Land Rheinland-Pfalz stellt ein pauschales Hygienekonzept zum Download bereit. Die Hygienekonzepte der einzelnen Sportverbände, die darüber hinaus Regelungen treffen, bleiben dabei unberührt.

Der Sportbund Rheinhessen hat zudem einen Erklärfilm "Hygienekonzept in Sporthallen und -räumen" erstellt.

Digitale Kontakterfassung

Der Sportbund Rheinhessen stellt seinen Mitgliedsvereinen das digitale Tool inscribe zur Kontaktnachverfolgung zur Verfügung. Weitere Informationen finden Sie hier.

Wie ist die Testpflicht zu gewährleisten?

Stand: 12.09.2021

Für die Teilnehmer*innen am Sportbetrieb und für die Übungsleiter*innen besteht im Innenbereich die Testpflicht. Kinder bis zur Vollendung des 11. Lebensjahres (bis zum 12. Geburtstag) sowie ältere Schüler*innen, sind von der Testpflicht ausgenommen, da sie regelmäßig in der Schule getestet werden, ebenso die Geimpften und Genesenen nach Vorlage des entsprechenden Nachweises. Zulässig ist die Vorlage eines negativen Testergebnisses eines Schnelltests, der Test darf nicht vor mehr als 24 Stunden vorgenommen worden sein und das Ergebnis muss durch die den Test durchführende Stelle bestätigt sein. Die Bestätigung ist vor dem Betreten der Einrichtung vorzulegen. Zulässig ist auch ein Selbsttest vor Ort. Für die Teilnehmer*innen muss der Test in Anwesenheit des*der zuständigen Übungsleiter*in erfolgen, der die ordnungsgemäße Durchführung und das Ergebnis zu kontrollieren hat. Für die Übungsleiter*innen kann die Kontrolle durch einen erwachsenen Teilnehmer oder ein begleitendes Elternteil bei Kindergruppen erfolgen. Die Selbsttest müssen nicht durch den Verein bereitgestellt werden. Die Teilnehmer müssen die Selbsttest mitbringen.

Können mehrere Gruppen auf einer Sportanlage trainieren?

Stand: 12.09.2021

Unter Berücksichtigung der Größe der Sportanlage ist das Training mehrerer Gruppen im Rahmen der Begrenzungen der 26. Corona-Bekämpfungsverordnung zulässig. Zwischen mehreren Gruppen ist ein Mindestabstand von drei Metern einzuhalten, gegebenenfalls sollte der Abstand mittels entsprechender Absperrungen sichergestellt werden. In allen Fällen ist sicherzustellen, dass die einzelnen Gruppen sich während des Trainings sowie beim Betreten und Verlassen der Sportanlage nicht durchmischen, die Hygieneregeln eingehalten werden und zwischen den Gruppen stets ein angemessener Abstand eingehalten wird. Vereine die kommunale Sportanlagen nutzen, sollten sich bei ihrer Kommune erkundigen, ob es seitens der Kommune spezielle Vorgaben dazu gibt.

 

Mitgliederversammlung – FAQ’s

Können Mitgliederversammlungen wieder stattfinden?

Ja, in der aktuell gültigen Fassung (26. Corona Bekämpfungsverordnung §5), ist geregelt, dass die Versammlung in geschlossenen Räumen oder unter freiem Himmel stattfinden können. 

Dabei gilt zu beachten: 

  • Vorausbuchungspflicht, d. h. jedes teilnehmende Mitglied muss sich zur Mitgliederversammlung anmelden. Wichtig hierbei ist die Kontaktdatenerfassung und Prüfung der Angaben 
  • Maskenpflicht: bei festen Plätzen kann diese am Platz entfallen 
  • Testpflicht: Mit Ausnahme von Geimpften und Imunisierten gm. der 26. CoBeVo 
  • Abstandsgebot 1,5 m 
  • Hygienekonzept vorhalten
  • Besonderheit: Unter 25 ungeimpfte Personen, entfällt die Maskenpflicht und das Abstandsgebot 

 

  Warnstufe 1  Warnstufe 2  Warnstufe 3 
Innen   < 250 Teilnehmer  

+ Geimpfte und Genesene 

< 100 Teilnehmer  

+ Geimpfte und Genesene 

< 50 Teilnehmer 

+ Geimpfte und Genesene 

Außen – feste Plätze  < 1000 Teilnehmer  

+ Geimpfte und Genesene 

< 400 Teilnehmer  

+ Geimpfte und Genesene 

< 200 Teilnehmer  

+ Geimpfte und Genesene 

Außen – keine festen Plätze  < 500 Teilnehmer  

+ Geimpfte und Genesene 

< 200 Teilnehmer  

+ Geimpfte und Genesene 

< 100Teilnehmer  

+ Geimpfte und Genesene 

Besonderheit  < 25 ungeimpfte keine Maskenpflicht und kein Abstandsgebot  < 10 ungeimpfte keine Maskenpflicht und kein Abstandsgebot  < 5 ungeimpfte keine Maskenpflicht und kein Abstandsgebot 
Kann eine Mitgliederversammlung verschoben werden oder zu einem späteren Zeitpunkt, als in der Satzung vorgesehen, abgehalten werden?

Ja, eine Verschiebung ist möglich, auch dann, wenn die Satzung verbindliche Fristen für die Mitgliederversammlung vorsieht. Die Nachholung der Mitgliederversammlung hat nach derzeitigem Gesetzesstand bis zum 31.12.2021 zu erfolgen.

Muss der Verein eine digitale Mitgliederversammlung durchführen?

Nein, die Durchführung einer digitalen Mitgliederversammlung ist nicht zwingend vorgeschrieben.

Soweit die Vereinssatzung die Abhaltung digitaler Mitgliederversammlungen nicht ausdrücklich zuließ, konnte bislang diese Form der Mitgliederversammlung nicht gewählt werden.

Während der Corona-Pandemie wurde eine Gesetzesgrundlage geschaffen, die eine solche Art der Mitgliederversammlung gestattet, auch wenn die Vereinssatzung eine entsprechende Ermächtigung nicht vorsieht.

Wer entscheidet über die Form der Mitgliederversammlung?

Die Entscheidung über die Art der Abhaltung der Mitgliederversammlung trifft das nach der Satzung zuständige Organ, zumeist der Vorstand. Das zuständige Organ, überwiegend der Vorstand, entscheidet auch über den Zeitpunkt der Abhaltung der Mitgliederversammlung sowie über Verschiebungen und Ver-legungen.

Welche Rechtsgrundlagen gelten für die digitalen Mitgliederversammlung?

Das „Gesetz über Maßnahmen im Gesellschafts-, Genossenschafts-, Vereins-, Stiftungs- und Wohnungseigentumsrecht zur Bekämpfung der Auswirkungen der COVID-19-Pandemie“ (Stand: 22.12.2020) bietet eine gesetzliche Rechtsgrundlage zur Abhaltung digitaler Mitgliederversammlungen.

(2) Auch ohne Versammlung der Mitglieder ist ein Beschluss gültig, wenn alle Mitglieder ihre Zustimmung zu dem Beschluss schriftlich erklären.
(3) Abweichend von § 32 Absatz 2 des Bürgerlichen Gesetzbuchs ist ein Beschluss ohne Versammlung der Mitglieder gültig, wenn alle Mitglieder beteiligt wurden, bis zu dem vom Verein gesetzten Termin mindestens die Hälfte der Mitglieder ihre Stimmen in Textform abgegeben haben und der Beschluss mit der erforderlichen Mehrheit gefasst wurde.
Welche Möglichkeiten stehen mir statt einer digitalen Mitgliederversammlung zur Verfügung?

Mitglieder können ohne Teilnahme an der Mitgliederversammlung ihre Stimmen vor der Durchführung der Mitgliederversammlung schriftlich abgeben. Die schriftliche Stimmabgabe bei dieser Form der Beteiligung ist bis zur förmlichen Eröffnung der Mitgliederversammlung möglich.

Zum anderen besteht die Möglichkeit, dass alle Mitglieder an Beschlüssen beteiligt werden, indem diese angehalten werden, bis zu einem vom Verein gesetzten Termin ihr Votum abzugeben. Ein Beschluss kann nur dann zustande kommen, wenn mindestens die Hälfte der Mitglieder ihre Stimmen in Textform abgegeben haben und der Beschluss mit der nach der Satzung erforderlichen Mehrheit gefasst wurde.

Sollte ich mich von einem Anwalt beraten lassen?

Der Sportbund empfiehlt eine Rechtsberatung. Jeder Verein ist anders und nicht alle Fragen können hier beantwortet werden.

 

Die folgenden FAQ’s zur digitalen Mitgliederversammlung wurden im Namen von Rechtsanwalt Herrn Dr. Falko Zink beantwortet.

Was tun, wenn ein Mitglied sagt es konnte nicht abstimmen und fordert die Abstimmung zu wiederholen?

Es ist davon abzuraten, die Abstimmung zu wiederholen, da ein Beschluss bereits gefasst wurde. Im Falle der Zulässigkeit einer virtuellen Versammlung liegt es an den Mitgliedern, die entsprechenden technischen Voraussetzungen vorzuhalten.

Dürfen Mitglieder, die sich nicht testen lassen wollen und weder ungeimpft sind noch genesen verlangen die Mitgliederversammlung zu verschieben oder darf ich diese Mitglieder von der Versammlungsteilnahme ausschließen?

Die Mitgliederversammlung ist in der vorgeschlagenen Art und Weise zulässig. Entsprechende Beschlüsse können wirksam gefasst werden. Der Zugang zur Mitgliederversammlung ist für jedermann möglich. Wenn jemand eine ansteckende Krankheit haben sollte, wäre z. B. die Mitgliederversammlung auch nicht notwendigerweise zu verschieben. Wir verfügen zwar noch nicht über gerichtliche Entscheidungen diesbezüglich, allerdings sind die virtuellen Versammlungen auch zugelassen, obwohl es Mitglieder gibt, die nicht über entsprechendes Equipment verfügen. 

Rechtsgrundlage: 26. CoBeVo §3 Abs. 7. Satz 3ff 

Der Betreiber einer Einrichtung darf der Besucherin oder dem Besucher nur bei Vorlage eines Testnachweises nach Satz 5 Zutritt zur Einrichtung gewähren. In den in dieser Verordnung bestimmten Fällen der Testpflicht nach Satz 1 gilt diese nicht für  

  1. Kinder bis einschließlich 11 Jahre oder Schülerinnen und Schüler oder 
  2. geimpfte Personen nach § 2 Nr. 2SchAusnahmV(geimpfte Personen) oder genesene Personen nach § 2 Nr. 4SchAusnahmV (genesene Personen). 
Mitglieder haben nicht die Möglichkeit an einer digitalen Mitgliederversammlung teilzunehmen, sei es durch schlechtes oder fehlendes Internet, fehlender Hardware oder Kenntnis. Was wird in diesem Fall empfohlen? Wie ist hierzu die Gesetzeslage?

Derzeit sind virtuelle Mitgliederversammlungen infolge der Corona-Gesetzgebung auch ohne ausdrückliche Satzungsregelung zulässig. Sobald sich diese Gesetzeslage ändert, wäre eine Aufnahme eines solchen Verfahrens in der Satzung zwingend erforderlich, wenn man sich virtuell versammeln möchte. Im Falle der Zulässigkeit einer virtuellen Versammlung sind die Mitglieder gehalten, einen entsprechenden Zugang zu geeigneten Medien zu schaffen. Zurzeit ist es auch noch möglich, vor Eröffnung der Mitgliederversammlung ein schriftliches Votum abzugeben für eine bestimmte Beschlusslage. Der Vorstand kann also bei technischen Problemen diese Möglichkeit den Mitgliedern ebenfalls anbieten.

Viele Vereine haben noch keine Email-Adressen. Welche Möglichkeiten können genutzt werden, um diese Mitglieder möglichst kostengünstig zu informieren und Stimmberechtigten den Zugang zum Wahltool zu ermöglichen?

Der Verein kann sämtliche Kontaktdaten zur Kontaktaufnahme mit seinen Mitgliedern nutzen, die ihm vorliegen.

Wie kann man am besten und auch möglichst transparent und für alle Beteiligten die Digitale Wahl mit einer Briefwahl im Vorfeld kommunizieren? Ist dies überhaupt sinnvoll?

Diese Kombination ist möglich. Ob sie sinnvoll ist, hängt vom Einzelfall ab, d. h. ob die Möglichkeit bei diesem Verein realistisch ist.

Während einer Versammlung wird gefordert die Abstimmung nicht geheim durchzuführen. Ist das rechtens?

Die Form der Abstimmung ist normalerweise in der Satzung geregelt. Trifft die Satzung keine Regelung, entscheidet der Versammlungsleiter. Dieser kann nur durch einen Beschluss der Mehrheit der anwesenden Mitglieder überstimmt werden. Der Beschluss der Mitglieder ist dann bindend.

 

Weitere Informationen auf unserer Corona-Service-Seite. Alle Fragen rund um Corona und Sport richten Sie bitte an corona@sportbund-rheinhessen.de

 



Jugendbooster – Rückenwind für die Jugendarbeit

Neues Förderprogramm der Sportjugend für Sportvereine und –verbände

Jugendarbeit braucht neben engagierten Akteuren auch eine gute finanzielle Ausstattung. Für Freizeiten und Ferienaktionen gibt es Zuschüsse von Kommunen und Land. Doch für viele andere Projekte gibt es keine Fördermöglichkeiten oder nur mit hohem Aufwand. Genau hier möchten die Sportjugenden mit ihrem neuen Förderprogramm ansetzen. „Der Jugendbooster soll eine unkomplizierte Anschubfinanzierung für Projekte der Jugendarbeit sein“, so Lena Hornberger, Abteilungsleiterin der Sportjugend Rheinhessen. Rund 100.000 Euro hat die Sportjugend hierfür 2021 bereitgestellt. Gefördert werden Projekte von Vereinen und Verbänden, die sich schwerpunktmäßig den Themen Digitalisierung, junges Engagement oder Mitgliedergewinnung widmen. Egal ob ein Jugendvorstand gegründet werden soll oder ein Spielfest zur Mitgliedergewinnung im Jugendbereich durchgeführt wird, solange ein klarer Bezug zur Jugendarbeit gegeben ist, kommt eine Förderung in Frage. Jedes Projekt kann dabei mit maximal 1.000 Euro gefördert werden.

Weitere Informationen findet Ihr hier.


Christof Palm neuer LSB-Hauptgeschäftsführer

Das Präsidum des Landessportbundes (LSB) hat in seiner Sitzung am 23. März den bisherigen kommissarischen Hauptgeschäftsführer Christof Palm einstimmig zum neuen Hauptgeschäftsführer berufen.

Der Sportbund Rheinhessen freut sich, dass die fast vierjährige Übergangsphase nun beendet ist und die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit Christof Palm verstetigt werden kann. „Die Sportbünde benötigen einen gut aufgestellten LSB als Dienstleister für ihre Belange, um den Vereins- und Breitensport bestmöglich unterstützen zu können. Mit dieser Entscheidung ist dafür der Weg geebnet, freut sich Thorsten Richter.“

Wir gratulieren herzlich und wünschen gutes Gelingen in der Position als Hauptgeschäftsführer. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit!

Hier die Pressemeldung des LSB lesen…


Offener Brief: „Der erneute Lockdown im Sport ist das falsche Signal“

Die neue rheinland-pfälzische Verordnung sowie die beiden dazugehörigen Muster-Allgemeinverfügungen der Städte und Landkreise haben im organisierten Sport für Unverständnis gesorgt. Der Landessportbund Rheinland-Pfalz sowie die drei regionalen Sportbünde kritisieren das Verhalten der Landesregierung im Vorfeld an die Veröffentlichung der 18. CoBeLVO. „Dass der organisierte Sport erneut (die 17. CoBeLVO nehmen wir ausdrücklich von dieser Kritik aus) nicht oder nicht rechtzeitig informiert war, nehmen wir mit Verwunderung zur Kenntnis.

Wir bitten die Landesregierung ausdrücklich und fordern sie auf, uns zukünftig in die Gestaltung der auf den Sport bezogenen Paragraphen mit einzubeziehen und uns frühzeitig über ein Erscheinen neuer Verordnungen in Kenntnis zu setzen. Nur so können wir unserer Aufgabe als Interessenvertreter von 6.000 Sportvereinen und fast 1,4 Millionen Mitgliedern gerecht werden und unserer Aufgabe der Beratung von Vereinen und Verbänden nachkommen“, heißt es in einem Offenen Brief, der von den Mitgliedern des LSB-Präsidiums.

Foto. M.Heinze

Den Offenen Brief in voller Länge lesen…


Radsportverband RLP sucht Landestrainer Nachwuchs

Der Radsportverband Rheinland-Pfalz e.V. vertritt fast 11.500 Mitglieder und gehört zu den erfolgreichsten Sportverbänden im Bereich des Leistungssports in Rheinland-Pfalz.

Zum 1. Mai 2021 wird ein Landestrainer Nachwuchs (m, w, d) gesucht. Bewerben können Sie sich bis zum 12. April 2021 direkt per Mail über den Landessportbund RLP.

Hier geht’s zur vollständigen Stellenausschreibung.


Jetzt noch Zuschüsse für Jugendleiter, Übungsleiter & Vereinsmanager beantragen

Noch bis zum 31. März 2021 können Sie Zuschüsse für die Tätigkeit Ihrer lizenzierten Jugendleiter, Übungsleiter und Vereinsmanager bei uns beantragen.

Voraussetzungen sind unter anderem eine gültige DOSB-Lizenz, die Gemeinnützigkeit Ihres Vereins und die Erhebung der monatlichen Mindestsätze Ihrer Mitgliedsbeiträge von 4,00 Euro für Kinder und Jugendliche und 6,00 Euro für Erwachsene.

Die Antragsstellung aller Zuschussanträge erfolgt ausschließlich über unser Sportportal Rheinhessen.

Übungsleiter-Zuschuss:

Aufgrund der Corona-Pandemie muss der Antrag in diesem Jahr nicht von jedem einzeln unterschrieben werden. Der Antrag mit der Unterschrift eines vertretungsberechtigten Vorstandsmitglieds gemäß BGB § 26 reicht aus und muss zur vollständigen Antragsstellung bei uns eingereicht werden.

Bitte beachten Sie, dass unser Haus für den Kundenverkehr geschlossen ist und wir die Anträge daher nicht persönlich entgegennehmen können.

 

Ihre Ansprechpartner*innen:

Vereinsmanager-Zuschuss: Stefan Keck, Tel.: 06131-2814 207, s.keck@sportbund-rheinhessen.de

Übungsleiter-Bezuschussung: Petra Bastian, Tel.:06131-2814 201, p.bastian@sportbund-rheinhessen.de

Jugendleiter-Zuschuss: Aline Bessling, Tel.: 06131-2814 218, a.bessling@sportbund-rheinhessen.de