Digitaler Hauptausschuss – Finanzspritze für Vereine und Fachverbände

Sportbund Rheinhessen gibt Restmittel in Höhe von 70.000 € an Mitglieder weiter

Wie im Vorjahr erfreut der Sportbund Rheinhessen kurz vor Jahresende seine von der Corona-Pandemie gebeutelten Vereine mit Sonderzahlungen. In der Hauptausschuss-Sitzung des Verbands wurde am Donnerstagabend der Haushalt des Jahres 2021 besprochen, aus dem Restmittel von 70.000 Euro hervorgehen. „Dieses Geld wollen wir an unsere Mitglieder weitergeben. Die Zuschüsse für nebenamtliche Übungsleiter werden um 15 Euro auf 125 Euro pro Übungsleiter erhöht. Die Fachverbände erhalten zu den im Haushaltsplan angesetzten 30.000 Euro zusätzlich weitere 20.000 Euro.“, erklärte Sportbund-Präsident Klaus Kuhn.

Die Restmittel erklären sich durch verschiedene Gründe wie einer Sonderzuweisung Digitalisierung, einer höheren Sonderzuweisung durch Lotto Rheinland-Pfalz, einem geringeren Abruf von Zuschüssen „Sport und Pflegegeräte“, geringere Personalkosten und der Zurückstellung der Dachrenovierung in der Sportschule Seibersbach. Zudem haben die Sportbünde gemeinsam dafür gekämpft, vom Land mehr Geld für die Schlüsselzuweisungen an die Fachverbände und höhere Projektmittel für die Zuschüsse zu kleinen Baumaßnahmen (wurden von 20 auf 30 Prozent erhöht) zu erhalten. Weitere Themen bei der digital über das Internet abgehaltenen Sitzung waren die geplante Satzungsänderung und der geplante Umzug der Sportbund-Geschäftsstelle, zu dem in der für Montag einberufenen außerordentlichen Mitgliederversammlung eine Entscheidung fallen soll.


Jugendarbeit goes digital! – Kontigent für Zuschüsse erhöht

Das Landesjugendamt Rheinland-Pfalz gewährt 15 weitere Anträge für unsere Sportvereine für die Anschaffung digitaler Ausstattung.

Voraussetzung ist, dass sich der Antrag  auf eine oder mehrere Aktionen der Jugendarbeit bezieht, bei der soziales Miteinander, sowie Spiel und Spaß ganz klar im Vordergrund stehen. Zudem darf das Projekt nicht bereits durch andere Jugend-Zuschüsse (z.B. Jugendbooster, soz. Bildung, Comeback-Kampagene) gefördert worden sein.


Was kann gefördert werden?

Beispielhaft sind die Anschaffung von Laptops, Kameras, Smartphones, Tablets oder Software/ Lizenzen (wie z.B. Zoom) möglich. Leistungssport ist von der Förderung ausgeschlossen!


Wie hoch ist die Förderung?

Pro Verein werden Anschaffungskosten von bis zu 1.000 € bezuschusst.


Welche Voraussetzungen gibt es?

Die Technik wird für die Jugendarbeit im Verein genutzt. Hierzu ist eine kurze Projektbeschreibung erforderlich. Außerdem muss der Verein in der Vergangenheit bereits eine Landeszuwendung (z.B. Freizeit, Ausflug, Schulung) nach dem Jugendfördergesetz erhalten haben.


Wie ist das Antragsverfahren?

Zum Antragsformular gelangen sie über diesen Link.

Anträge müssen bis zum 31. Dezember 2021  an die Sportjugend Rheinhessen gestellt werden.
Bitte senden sie ihren Antrag per E-Mail an Uschi Best, u.best@sportbund-rheinhessen.de. Bei Fragen stehen wir Ihnen gerne auch unter der 06131 – 2814 211 zur Verfügung.


Sportbund ruft Vereine zur Bestandsmeldung auf

Abgabe ist Voraussetzung für Zuschüsse des Sportbundes

Der Sportbund Rheinhessen ruft seine Vereine dazu auf, bis zum 31. Januar 2022 ihre jährlichen Bestandsmeldungen abzugeben. Dabei sind alle Personen anzugeben, die Mitglied im Verein sind, geordnet nach Geburtsjahrgang und Fachverbandszugehörigkeit, wobei jedes Mitglied nur einem Fachverband zugeordnet werden kann. Die jährliche Bestandsmeldung ist Voraussetzung für die Beantragung von Zuschüssen, die der Sportbund an die Vereine für lizensierte Übungsleiter, Vereinsmanager und Jugendleiter zahlt. Mit der Bestandsmeldung müssen die Vereine auch einen aktuellen Freistellungsbescheid des Finanzamtes einreichen, der die Gemeinnützigkeit bestätigt. Zudem weist Sportbund-Geschäftsführer Thorsten Richter darauf hin, dass es Zuschüsse nur für Vereine gibt, die sich an die Mindestmitgliedsbeiträge halten. „Für Kinder und Jugendliche bis 17 Jahre betragen diese vier Euro pro Monat, für Erwachsene sind es sechs Euro monatlich. Werden die Mindestsätze nicht erhoben, ist der Verein nicht zuschussfähig.“ Richter erinnert auch daran, die Vereinsadresse immer aktuell zu halten. „Das betrifft insbesondere die allgemeine E-Mail-Adresse des Vereins und die Kontaktdaten des Vorstands. Gerade nach einer Mitgliederversammlung sollten Änderungen direkt gemeldet werden.“

Bei Übungsleitern und Trainern erfolgt die Bezuschussung rückwirkend, wozu alle Personen anzugeben sind, die im Jahr 2021 mindestens 40 Stunden für den Verein geleistet haben. Konnten aufgrund der Pandemie weniger Stunden absolviert werden, ist dies in diesem Jahr dennoch bezuschussungsfähig.

Bei Vereinsmanagern wird unterschieden in hauptamtliche und nebenamtliche Tätigkeit. Die Bezuschussung erfolgt im Voraus für noch zu leistende Tätigkeiten im Jahr 2022. Für eine zuschussfähige Tätigkeit im Nebenamt sind mindestens 100 Stunden im Jahr zu leisten. Für hauptamtliche Vereinsmanager ist mit dem Antrag eine Kopie des Arbeitsvertrages und eine Stellenbeschreibung einzureichen.

Die Bezuschussung von lizensierten Jugendleitern erfordert eine Jugendordnung im Verein und erfolgt rückwirkend für die Tätigkeit im Jahr 2021. Pro Verein können zwei Jugendleiter bezuschusst werden, Großvereine mit mehr als 800 Mitgliedern können sogar einen dritten Jugendleiter angeben. Die Frist für die Beantragung der Zuschüsse läuft in allen Fällen bis zum 31. März 2022. Voraussetzung für die Bezuschussung von Vereinsmitarbeitern ist, dass diese eine gültige DOSB-Lizenz besitzen.

Für alle Übungsleiter, deren Lizenz zum Jahresende 2021 ausläuft, weist die zuständige Abteilungsleiterin Qualifizierung, Aline Bessling, darauf hin, dass aufgrund der Corona-Pandemie DOSB-Lizenzen auch ohne absolvierte Fortbildung um ein Jahr verlängert werden können. „Zur Nutzung dieser Corona-Sonderregelung muss ein informeller Antrag an die Ausbildungsträger gestellt werden“, erklärt Bessling, die bei Fragen telefonisch (06131-2814 201) oder per E-Mail (a.bessling@sportbund-rheinhessen.de) zu erreichen ist.

 

Hier gibt es detaillierte Informationen.

 

Ansprechpartner*innen:

Bestandsmeldung: Marianne Windecker, m.windecker@sportbund-rheinhessen.de, 06131-2814 216

Zuschüsse Übungsleiter: Aline Bessling, a.bessling@sportbund-rheinhessen.de, 06131-2814 201

Zuschüsse Vereinsmanager: Stefan Keck, s.keck@sportbund-rheinhessen.de, 06131-2814 207

Zuschüsse Jugendleiter: Vanessa Reis, v.reis@sportbund-rheinhessen.de, 06131-2814 218


COMEBACK der Gemeinschaft: Förderzeitraum bis 31. Dezember verlängert

Der Aktionszeitraum für die Fördertöpfe im Rahmen der Kampagne „COMEBACK der Gemeinschaft“ wurde bis einschließlich 31. Dezember 2021 verlängert. Anträge und Sachberichte müssen dem Sportbund bis spätestens 15. Januar 2022 vorliegen. Ansprechpartner ist Dominik Merseburg (d.merseburg@sportbund-rheinhessen.de, 06131-2814 229)

 

Zuschuss Vereinsaktionen zur Mitgliedergewinnung (500×400 €)

Der ursprüngliche Aktionszeitraum (01. September bis 30. November) wurde ausgeweitet und bis zum 31. Dezember 2021 verlängert. Vereine die erst im Dezember eine Aktion geplant haben, können diese also noch bezuschussen lassen.

Antragsfrist: 31. Dezember 2021

Frist Sachbericht: 15. Januar 2022

Hinweis: Die Vereinsaktion muss in Verbindung mit der Kampagne durchgeführt werden. Kommunikationsmaterialien findet ihr hier.

 

Zuschuss für neu gewonnen Mitglieder von 0 bis 10 Jahre

Hier wurde der Aktionszeitraum ebenfalls bis zum 31. Dezember verlängert. Für alle Kinder im Alter zwischen 0 bis 10 Jahren, die in der Zeit vom 01.09.2021 bis 31.12.2021 im Verein Mitglied geworden sind, erhält der Verein eine Prämie in Höhe von 15 Euro je Kind. Vereine, die bereits einen Antrag nach der ehemaligen Frist (30.11.) gestellt haben, können ihre neuen Mitglieder von Dezember mit einem zweiten Antrag ebenfalls noch zur Förderung einreichen.

Antragsfrist: 15. Januar 2022


Impf-Appell des rheinland-pfälzischen Sports

Die bundesweit stark steigenden Infektionszahlen und das neue Infektionsschutzgesetz werfen zum Jahresende erneut gesellschaftliche Diskussionen um einheitliche Schutzvorkehrungen, „G“-Regelungen und weitere Maßnahmen der Pandemiebekämpfung auf. Mit seinen knapp 6.000 Sportvereinen und 1.4 Millionen Vereinsmitgliedschaften verpflichtet sich der organisierte Sport in Rheinland-Pfalz als größte Bürgerbewegung des Landes, seiner Verantwortung in dieser Debatte nachzukommen.

Der Landessportbund Rheinland-Pfalz und die Sportbünde Rheinhessen, Rheinland und Pfalz haben stets betont, dass der Sport zur Lösung der Pandemie beitragen will. Klar ist jedoch, dass der größte Beitrag zur Pandemiebekämpfung durch die Schutzimpfung erfolgt. Unter dem Motto „Impfen ist die beste Verteidigung“ hat der organisierte Sport in RLP früh zur Impfung aufgerufen, angesichts der späten Impf-Empfehlung für Kinder und Jugendliche gemeinsam mit dem Ministerium für Wissenschaft und Gesundheit (MWG) eine Impfkampagne gestartet und mit mehreren Impfstationen und dem Impfbus des Landes auf rheinland-pfälzischen Sportplätzen den jungen Sportler*innen, Mitgliedern und anderen Interessierten ein sehr einfaches und unbürokratisches Impfangebot gemacht. Stets begleitet mit einem ausdrücklichen Appell an alle Sportfreund*innen im Land, die Impfung wahrzunehmen.

Diesen Appell möchten wir nun nochmals erneuern und betonen, egal ob Erst-, Zweit- oder Drittimpfung, jede Spritze trägt dazu bei, dass unsere Gesellschaft die Pandemie hinter sich lässt. Eine hohe Impfquote ist die Voraussetzung, um den geregelten Freizeit- und Amateursportbetrieb, insbesondere für unsere Kinder und Jugendlichen, zu sichern. Wer sich jetzt nicht impfen lässt, schadet nicht nur seiner eigenen Gesundheit, sondern der gesamten Sportfamilie. Die nun mit dem geänderten Infektionsschutzgesetz erlassenen Regelungen und Vorkehrungen sind richtig und werden vom organisierten Sport ausdrücklich begrüßt, dennoch sehnen wir uns alle nach einem Stück mehr Normalität im Vereinsleben. Dazu zählt nicht nur das gemeinsame Sporttreiben, sondern auch den Sportverein als sozialen Ort der Gemeinschaft zu sichern. Eine erneute Einstellung des Sportbetriebes und die Schließung der Sportstätten käme einer Schwächung der wichtigen bewegungsfördernden und gemeinschaftsstiftenden Funktionen des Sports gleich, die wir mit unserem „COMEBACK der Gemeinschaft“ in diesem Sommer wieder aufleben lassen konnten.

Wir sind uns sicher, dass wir in der Lage sind, den Sportbetrieb am Laufen halten zu können und gleichzeitig die Pandemie in den Griff zu bekommen. Doch das funktioniert nur gemeinsam – Impfen ist Mannschaftssport für die gesamte Gesellschaft.

Lassen Sie sich impfen!

Wolfgang Bärnwick, Präsident Landessportbund Rheinland-Pfalz e.V.

Klaus Kuhn, Präsident Sportbund Rheinhessen e.V.

Monika Sauer, Präsidentin Sportbund Rheinland e.V.

Elke Rottmüller, Präsidentin Sportbund Pfalz e.V.


Präsenzveranstaltungen vorerst abgesagt!

Der Sportbund Rheinhessen sowie die Sportjugend Rheinhessen sagen vorerst bis Ende des Jahres alle Präsenzveranstaltungen ab. Bei den bestehenden Veranstaltungen wird geprüft, ob diese im Online-Format umgesetzt oder verschoben werden können. Bereits geplante Web-Seminare finden wie geplant statt.


28. CoBeLVO in Rheinland-Pfalz

Ab heute, 24. November 2021 gilt in RLP die 28. CoBeLVO, was eine flächendeckende 2G Regelung für den Innenbereich mit sich bringt. Das bisherige Warnstufensystem wird abgelöst. Stattdessen ist nach der 28. CoBeLVO nunmehr allein die landesweite „7-Tage- Hospitalisierungs-Inzidenz“ Maßstab für die jeweiligen Regelungen.

  • Ü3: flächendeckend 2G
  • Ü6: 2G Plus
  • Ü9: Bundesländer können die Kontakte beschränken und einen Lockdown verhängen

Als den Genesenen und Geimpften gleichgestellten Personen zählen:

  • Minderjährige bis zum Alter von 12 Jahren und drei Monaten
  • Personen, welche sich aus medizinischen Gründen nicht gegen das Coronavirus impfen lassen können. Schüler*innen zählen nun nicht mehr als den Geimpften und Genesenen gleichgestellte Personen

Sportbetrieb im Innenbereich:

  • Für den Sport im Innenbereich gilt die 2G-Regel. Es dürfen also nur noch Geimpfte und Genesene am Sportbetrieb (innen) teilnehmen. Ausnahmen gelten für Kinder und Jugendliche. Bis einschließlich 11 Jahre sind die Kinder weiterhin den Geimpften und Genesen gleichgestellt. Kinder und Jugendliche von 12 – 17 Jahre können mit einem tagesaktuellem Test am Sportbetrieb teilnehmen. Es gilt ein offizieller Test aus dem Testzentrum oder ein unter Aufsicht kontrollierter Selbsttest vor Ort.
  • Übungsleiter*innen, die ehrenamtlich bzw. im Rahmen des Übungsleiterfreibetrages tätig sind, fallen ebenfalls unter die 2G Regel. Hauptberufliche Übungsleiter*innen fallen unter die Regelungen des Arbeitsplatzes. Für diese Personen gilt somit die 3G-Regel.

Veranstaltungen im Innenbereich:

  • Für Veranstaltungen im Innenbereich gilt ebenfalls die 2G-Regel. Dies hat insbesondere Einfluss auf eventuell anstehende Mitgliederversammlungen. Bisher war den nicht immunisierten Mitgliedern der Zugang mittels eines negativen Testergebnisses möglich. Aufgrund dieser Regelungen empfehlen wir eine Verschiebung der Mitgliederversammlung oder empfehlen eine Durchführung als Online-Veranstaltung. Die gesetzlichen Übergangsregeln lassen dies auch bei anstehenden Wahlen zu. Vorstände bleiben bis 31.08.2022 im Amt.
  • Minderjährige dürfen an der Veranstaltung teilnehmen, sofern sie einen tagesaktuellen negativen Test vorweisen
  • Die Maskenpflicht entfällt bei festen Sitzplätzen sowie beim Verzehr von Speisen und Getränken.
  • Die Pflicht zur Kontakterfassung bleibt bestehen.
  • Der Veranstalter ist verpflichtet ein Hygienekonzept vorzuhalten.

Veranstaltungen im Außenbereich:

  • Bei festen Sitzplätzen sowie Einlasskontrollen gelten die Regeln wie bei Veranstaltungen im Innenbereich.
  • Bei Veranstaltungen ohne festen Sitzplatz gilt die Maskenpflicht, sofern der Mindestabstand von 1,5 Metern nicht eingehalten werden kann. Für den Verzehr von Speisen und Getränken entfällt die Maskenpflicht.

Hier finden Sie die 28. CoBeLVO.

Bei Fragen stehen wir Ihnen gerne jederzeit zur Verfügung.

 


Außerordentliche Mitgliederversammlung – FAQ’s und Test-Termine

Am Montag, 13. Dezember 2021 werden richtungsweisende Entscheidungen für den Sportbund Rheinhessen getroffen. Ziel ist es, transparent und offen zu kommunizieren, was das Präsidium einstimmig für den besten Weg für einen modernen Sportbund ansieht. Das Präsidium, als von Ihnen gewähltes Organ, hat eine Vorentscheidung getroffen, möchte sich aber nicht ohne Ihre Zustimmung auf den weiteren Weg begeben. Wir möchten den besten Weg für den Sportbund Rheinhessen einschlagen – mit möglichst vielen Perspektiven bestückt, aber immer unter dem Blickwinkel Ihren Dachverband stark, sichtbar und zukunftssicher zu entwickeln. Deshalb sind wir froh für jede Frage und jede Anregung, die uns hilft, an Dinge zu denken, die man alleine vielleicht nicht sieht.

Ziel ist es, möglichst viele Argumente aufzuzeigen, warum wir diesen Weg gehen möchten. Nutzen Sie den Teilhabeprozess und unterstützen Sie so unsere außerordentliche Mitgliederversammlung, damit alle bestmöglich informiert ein Votum abgeben können.

Bei Fragen stehen wir Ihnen somit jederzeit per E-Mail an mitgliederversammlung@sportbund-rheinhessen.de oder telefonisch unter der 06131-2814 206 gerne zur Verfügung. Alternativ können Sie Ihre Fragen auch über unser Online-Fragetool eingeben.

Hier können Sie die FAQ’s zur außerordentlichen Mitgliederversammlung entsprechend im Detail nachlesen.

 

Termine für Vereine und Verbände

Die Zugangsdaten zu den entsprechenden Terminen werden spätestens zwei Tage vor Veranstaltung per E-Mail versendet.

01.12.2021 – 18 Uhr          Test-Termin für Vereine und Verbände (Zoom & teambits)

07.12.2021 – 18 Uhr          Test-Termin für Vereine und Verbände (Zoom & teambits)

13.12.2021 – 19 Uhr          Außerordentliche Mitgliederversammlung

 

Video-Anleitung für Zoom:

Hier finden Sie eine deutschsprachige Basis-Einführung in Zoom, die hilfreich ist, wenn Sie das erste Mal mit Zoom arbeiten oder technische Fragen offen sind.

Hier finden Sie die Datenschutzerklärung für Zoom und Teambits im Rahmen unserer Mitgliederversammlung.

 

Benutzerhandbuch für Online-Wahlen

Hier finden Sie ein Benutzerhandbuch mit den wichtigsten Informationen zum Thema Online-Wahlen.


RLP-Tag 2022 – Bis 30.11. anmelden!

Der Rheinland-Pfalz-Tag gehört zu den herausragenden Veranstaltungen in Rheinland-Pfalz. Er wird im kommenden Jahr im Rahmen des 75-jährigen Landesjubiläums vom 20. bis 22. Mai 2022 in Mainz gefeiert.

Auch der organisierte Sport in Rheinland-Pfalz will diese werbewirksame und attraktive Plattform nutzen, sich an allen Tagen des Landesfestes gebührend zu präsentieren. Das geht allerdings nur mit der Unterstützung der Sportverbände mit ihren Vereinen.

Die Präsentation des organisierten Sportes wird vom Sportbund Rheinhessen organisiert. Ziel ist es, den vielen Sportarten eine bestmögliche Plattform zu bieten und sie so einem großen Publikum schmackhaft zu machen. Über das gesamte Wochenende soll es abwechslungsreiche sportliche wie kreative Bewegungs- und Mitmachangebote der Sportverbände und ihren Vereinen geben.

Verbände können sich mit ihren Vereinen bis zum 30. November ausschließlich online über www.rlp-tag.de anmelden. Bitte berücksichtigen Sie im Formular Informationsstand die Zuordnung zu folgendem Schwerpunkt: „Rheinland-Pfalz bewegt“.

 

Ansprechpartnerin des Sportbundes Rheinhessen: Heike Franke, 06131-2814 202, h.franke@sportbund-rheinhessen.de

Wir freuen uns auf Ihre Anmeldung für den Rheinland-Pfalz-Tag 2022 in Mainz!

 

Hier geht’s zur Ausschreibung.


Bestandsmeldung und Lizenzbezuschussung

Ab dem 01.12.2021 bis zum 31.01.2022 sind die Vereine dazu aufgefordert, die jährliche Bestandsmeldung im Sportportal-Rheinhessen.de einzureichen.

 

Voraussetzungen:

Gemeinnützigkeit und Datum der Freistellung: Diese Angaben sind verpflichtend. Sie finden diese auf dem Freistellungsbescheid des Finanzamtes. Sollte Ihr Verein nicht gemeinnützig sein, ist eine Bezuschussung ausgeschlossen und Ihre Mitgliedschaft im Sportbund Rheinhessen ist gefährdet. Wir möchten Sie bitten, uns den aktuell gültigen Freistellungsbescheid ebenfalls per E-Mail an m.windecker@sportbund-rheinhessen.de zukommen zu lassen.  

Vereinsadresse & Kontaktdaten: Bitte halten Sie diese (auch im Laufe des Jahres) unbedingt aktuell. Das betrifft auch die allgemeine Vereins-E-Mail. Bitte aktualisieren Sie unbedingt auch die Kontaktdaten des Vorstandes. Auch im Laufe des Jahres z. B. nach einer Mitgliederversammlung sollten Änderungen auf jeden Fall gemeldet werden. 

Mitgliedsbeiträge: Seit 2020 betragen die Mindestmitgliedsbeiträge für Kinder & Jugendliche bis einschließlich 17 Jahre 4 Euro / Monat und für Erwachsene ab 18 Jahren 6 Euro / Monat. Werden die Mindestsätze nicht erhoben, ist der Verein nicht zuschussfähig. 

Mitgliederzahlen: Gemeldet werden müssen alle Personen, die Mitglied in Ihrem Verein sind, also auch passive Mitglieder. Kursteilnehmer*innen gehören nur dazu, sofern sie ebenfalls Mitglied im Verein sind. Die Meldung erfolgt nach Geburtsjahrgang und Fachverbandszugehörigkeit. Hierbei gilt, dass eine Person auch nur einem Fachverband zugeordnet werden kann. Neu in diesem Jahr ist der Upload einer Excel-Datei im xlsx-Format. Ein Muster finden Sie hier: Muster-Mitgliederliste.   

 

Lizenz-Bezuschussung 

Alle Personen, die für den Verein tätig sind, im Vorjahr bezuschusst wurden oder Ihrem Verein zugeordnet sind, werden hier mit ihren Lizenzdaten aufgelistet. So kann der Verein bereits im Vorfeld eines Antrages auf einen Blick feststellen, wer seine Lizenz verlängern muss. 

Voraussetzungen: Sie haben Ihre Bestandsmeldung abgegeben, die Mindestmitgliedsbeiträge Ihres Vereins sind mindestens 4 Euro für Kinder und Jugendliche (0 bis 17 Jahre) und 6 Euro für Erwachsene (ab 18 Jahren), Ihr Verein hat eine gültige Gemeinnützigkeit. Zudem muss die zu bezuschussende Person in Besitz einer gültigen DOSB-Lizenz sein. 

DOSB-Übungsleiter & Trainier: Hier erfolgt die Bezuschussung rückwirkend. Die Vereine müssen angeben, welche Übungsleiter*innen und Trainer*innen im Jahr 2021 für sie tätig waren und am Ende des Jahres mindestens 40 Stunden geleistet haben. Konnten aufgrund der Pandemie weniger Stunden absolviert werden, ist dies in diesem Jahr dennoch bezuschussungsfähig. Die Lizenz muss dabei mindestens bis 31.12.2021 gültig gewesen sein. Abgabefrist ist der 31.03.2022 

DOSB-Vereinsmanager: Bei der Beantragung wird unterschieden zwischen hauptamtlich und nebenamtlich tätigen Vereinsmanager*innen. Die Bezuschussung erfolgt im Voraus, d.h. für noch zu leistende Tätigkeit im Verein für das Jahr 2022. Die erforderliche Stundenzahl beträgt für das Nebenamt mindestens 100 Stunden im Zuschussjahr. Für hauptamtlich tätige Vereinsmanager*innen muss zusätzlich mit dem Zuschuss-Antrag eine Kopie des Arbeitsvertrages und eine Stellenbeschreibung eingesandt werden. Abgabefrist ist der 31.03.2022.  

DOSB-Jugendleiter: Voraussetzung ist eine gültige DOSB-Jugendleiter-Lizenz sowie eine Jugendordnung im Verein. Pro Verein können zwei Jugendleiter*innen bezuschusst werden. Großvereine mit mehr als 800 Mitgliedern können eine*n weitere*n Jugendleiter*in bezuschusst bekommen. Die Bezuschussung erfolgt ebenfalls rückwirkend. Die Frist läuft ebenfalls bis zum 31.03.2022. 

 

 

 


Deutsches Sportabzeichen: Update zum Schwimmnachweis

Im Bereich der Schwimmabnahmen für Kinder und Jugendliche herrscht weiterhin eine prekäre Lage. Durch den fast kompletten Ausfall aller Schwimmkurse 2020 gibt es nun im Jahr 2021 zwei Jahrgänge, die sich um Plätze in Schwimmkursen bemühen. Dies ist auch durch die zusätzlichen Angebote nicht abzufedern. Deshalb würden Kinder und Jugendliche, die sonst alle Leistungen für das Deutsche Sportabzeichen erbracht haben, keine Urkunden erhalten.

In gemeinsamer Abstimmung mit dem Deutschen Schwimmverband (Vorstand und Landesverbände) haben wir uns deshalb auf eine Verlängerung der Abnahmemöglichkeit bis Ende 2022 geeinigt.

Der DOSB bietet deshalb im Kinder- und Jugendbereich (6-17) die Möglichkeit, die Leistungen im Bereich „Schwimmen“ für die Zeit 2020 – 2022 bis Ende 2022 nachzuliefern.


Einladung: Außerordentliche Mitgliederversammlung am 13. Dezember

Einladung zur Außerordentliche Mitgliederversammlung am 13.12.2021 (digital über Zoom)

Umzug Geschäftsstelle und Satzungsreform

Liebe Mitglieder des Sportbundes Rheinhessen, wir stehen vor richtungweisenden Entscheidungen und möchten dies mit unseren Mitgliedern besprechen. Zwei drängende Themen stehen dabei auf der Tagesordnung, die wir sehr zeitnah und mit hoher Dringlichkeit im Kreise der Mitglieder des Sportbundes Rheinhessen abstimmen müssen.

Der LSB plant, seine Geschäftsstelle in der Mainzer Rheinallee im Jahr 2022 zu verkaufen und einen neuen Standort in einem Mainzer Gebiet zu organisieren. Fast zeitgleich sind wir bei uns – nach sehr intensiven Gesprächen im Präsidium, einem genauen Blick auf unsere Finanzen und mit ebenso genauem Blick auf unsere Kernaufgaben zu dem Entschluss gekommen, dass wir zukünftig eine Geschäftsstelle benötigen, die besser unsere Bedürfnisse abbildet als bisher. Wir möchten gerne die zwei Standorte Mainz und Seibersbach in einen überführen – mit der Stadt Ingelheim haben wir hierzu intensive Gespräche geführt, um dieses Vorhaben umzusetzen. In der Rotweinstadt hat ein Sportentwicklungsplan des Instituts für Sportstättenentwicklung gezeigt, dass ein Sportpark im Blumengarten sinnvoll ist und dort viele Möglichkeiten für die Sportlandschaft schlummern. Zentrum des Ganzen soll ein Haus der Vereine werden, in dem zunächst Ingelheimer Vereine eine Anlaufstelle finden sollen. Auf Basis dieser Überlegungen sind Synergiechancen in gemeinsamen Gesprächen mit der Stadt Ingelheim entdeckt worden – der Sportbund war als Expertisengeber für den Sportpark eingebunden. Die bestehenden Sportstätten sowie entstehende neue, aber auch eine Einbindung in den Sportpark, der wiederum für alle Vereine und Fachverbände in Rheinhessen tolle Möglichkeiten bietet, wurden diskutiert. Herausgekommen sind klare Anforderungen an den Sportbund als auch an den Sportpark und die Stadt Ingelheim. Unterm Strich sind die treibenden Kräfte aus Stadt und Sportbund der Meinung, hier kann etwas gemeinsam entstehen, was Synergien für Sport und Stadt bietet und gleichzeitig für den organisierten Sport im Land eine Verbesserung mit sich bringt. Diese Entwicklung ist kein Alleingang des Sportbunds und seinem Präsidium, sondern eine in der Sportlandschaft Rheinland-Pfalz sehr gern gesehene Entwicklung zur Stärkung des organisierten Sports. Das Präsidium des Sportbundes Rheinhessen hat sich bereits einstimmig für diesen Weg ausgesprochen. Für uns ist es aber wichtig, für größtmögliche Transparenz zu sorgen und gleichzeitig vor den Entscheidungen der Stadt Ingelheim im Frühjahr 2022 unseren eigenen Weg mit Ihnen gemeinsam bestimmt zu haben, um handlungsfähig zu sein. Deshalb werden wir Ihnen als Mitglieder des Sportbundes Rheinhessen den aktuellen Stand vorstellen und anschließend gemeinsam eine Entscheidung für die weitere Vorgehensweise treffen.

Zur Transparenz gehört es auch, dass wir die anstehende Satzungsreform mit Ihnen diskutieren. Das Präsidium des Sportbundes Rheinhessen ist der Meinung, dass wir unsere Arbeitsprozesse anpassen müssen. Unsere in die Jahre gekommene Satzung wurde von uns überprüft, mit einigen anderen Sportorganisationen verglichen und aktuelle Tendenzen in der Satzungslandschaft und Sportwelt abgeglichen. Es hat sich deutlich gezeigt, und auch in unserem Verbandsgebiet sind die Entwicklungen bei einigen beispielhaft zu erkennen, so, wie der Sport bisher in Haupt- und Ehrenamt gearbeitet hat, ist es nicht mehr zu leisten. Besonders große Vereine und Verbände stoßen an ihre Grenzen und reformieren sich, um effizienter und auch fairer die Aufgaben aufzuteilen. Das möchten wir ebenfalls tun, allerdings mit ausreichend Zeit, um auch noch Dinge anzupassen, sofern wir oder unser Jurist es übersehen haben sollten. Im Hauptausschuss wurden erste Überlegungen und Gedanken bereits vorgelegt. In dieser außerordentlichen Mitgliederversammlung stellen wir Ihnen unseren Satzungsentwurf vor und geben Ihnen ausreichend Zeit, sich damit zu beschäftigen. Das Präsidium des Sportbundes Rheinhessen möchte Ihnen diese großen Änderungen nicht einfach vorlegen und sie quasi überfallartig darüber entscheiden lassen. Eine Entscheidung darüber soll erst am 11. Juni 2022 erfolgen, wenn wir unsere ordentliche Mitgliederversammlung abhalten.

Lassen Sie uns noch kurz erläutern, warum wir uns für die digitale Variante entschieden haben. Natürlich spielen die Kosten eine große Rolle dabei. Wir haben digitale Möglichkeiten zur MV, die sehr viele Vereine und Fachverbände im Laufe der Corona-Pandemie gerne genutzt haben. Darüber hinaus ist uns Ihre Gesundheit ganz besonders wichtig. Bei den steigenden Zahlen wäre es aus unserer Sicht unverantwortlich, eine so große Versammlung in Präsenz abzuhalten. Alle, die nicht an der digitalen Veranstaltung teilnehmen können, werden dennoch in die Entscheidungsfindung eingebunden. Der Bundesgesetzgeber hat ihr einen Spielraum eröffnet, den wir sehr gerne nutzen. Die Einladung kommt in den nächsten Tagen per Post UND per Mail in das Postfach Ihres Vereines. Bitte beachten Sie, dass wir die Beschlussvorlagen mitschicken, so dass auch aufgrund nicht digitaler Teilnahme Ihr Verein sein Votum abgeben kann.

Aufgrund der besonderen Dringlichkeit laden wir satzungsgemäß spätestens vier Wochen vorher fristgerecht ein. Die Veranstaltung findet am Montag, 13. Dezember 2021 um 19 Uhr digital über Zoom statt. Der Link folgt per E-Mail.

Mit sportlichen Grüßen

Das Präsidium des Sportbundes Rheinhessen

Bei Fragen stehen wir Ihnen gerne telefonisch oder unter mitgliederversammlung@sportbund-rheinhessen.de zur Verfügung. Alternativ können Sie Ihre Fragen auch gerne online über unser Fragetool eingeben. Dafür klicken Sie bitte hier..

Hier finden Sie die FAQ’s zur außerordentlichen Mitgliederversammlung.

Tagesordnung:

  1. Begrüßung
  2. Umzug Geschäftsstelle
  3. Organisationsentwicklung Sportbund Rheinhessen
  4. Sonstiges

 

 


Digitales Forum – Aktuelles aus der Sportstättenentwicklung

„Sportstätten zukunftsorientiert und nachhaltig gestalten“, heißt es seitens des DOSB anlässlich der Bundestagswahl 2021. Doch mit welchen Verfahren und Instrumenten erreichen wir dieses Ziel? Seit nunmehr 6 Jahren widmet sich das Institut für Sportstättenentwicklung (ISE) gemeinsam mit seinen Partnern beim Landessportbund, den Sportbünden, den Kommunalen Spitzenverbänden sowie dem Sportministerium in Rheinland-Pfalz diesen Themen. Dabei entwickelt sich auch das Instrumentarium, mit dem Sportstättenentwicklung betrieben wird,
stetig weiter. Neue Technologien, geänderte Verfahrenswege sowie neue Aspekte, wie z.B. das Thema Umwelt-/Klimaschutz, beeinflussen die Sportstättenentwicklungsplanung vor Ort.
Mit dieser Veranstaltung soll Ihnen einen Überblick über aktuelle Trends und Entwicklungen geben. Es geht dabei u.a. um neue technische Möglichkeiten des Sportstättenmanagements, Sportstättenstatistiken, Tools zur Simulation von Bauvorhaben im Sportstättenbereich und vieles mehr.

 

Was: Digitales Forum (Den Link zur Veranstaltung erhalten Sie nach der Anmeldung)

Datum: Freitag, 10.12.2021

Uhrzeit: 10 – 12:30 Uhr

Anmeldung: Stefan Henn (Institut für Sportstättenentwicklung), info@ise-rlp.de

Programm der Veranstaltung.

 

 


Landespräventionspreis: Bewerbung bis 28. Februar 2022

Kriminalprävention nimmt eine wichtige Rolle bei der Gestaltung einer gewaltfreien Gesellschaft und der Aufrechterhaltung der inneren Sicherheit ein. Aufgrund der sich rasant verändernden Gesellschaft steht die Kriminalprävention kontinuierlich neuen Herausforderungen gegenüber. Es gilt daher, den jeweiligen Entwicklungen angepasst, neue kriminalpräventive Konzepte zu entwickeln. Die Bewältigung dieser Herausforderung ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe und bedarf des großen Engagements vieler Akteur*innen. Besonders herausragende kriminalpräventive Projekte verdienen eine besondere Würdigung, daher vergibt der rheinland-pfälzische Landespräventionsrat erneut den Landespräventionspreis. Bewerbungsschluss ist der 28. Februar 2022.

Die Ausschreibung erfolgt seit 2019 im Rhythmus von zwei Jahren. Ziel ist es, die Arbeit der Projektemacher*innen auszuzeichnen und die erfolgreichen Konzepte landesweit vorzustellen. Dadurch sollen weitere Akteur*innen angeregt werden, im Rahmen ihres eigenen Wirkungskreises einen Beitrag zur Kriminalprävention zu leisten.

Bewerben können sich Gruppen, Vereine, Verbände, Schulen, Hochschulen, soziale Einrichtungen, Behörden, Kriminalpräventive Gremien, Einzelpersonen und sonstige Institutionen mit Sitz in Rheinland-Pfalz. Eingereicht werden können alle Projekte sowie Initiativen und Strategien, die mit neuen und innovativen Ansätzen kriminalpräventiven Herausforderungen begegnen. Wichtig ist, dass die Maßnahmen eindeutig kriminalpräventiven Charakter aufweisen. Themen können beispielsweise sein: Jugendgewalt, sexueller Missbrauch, Rechtsextremismus, Alkoholmissbrauch, Vandalismus, Zivilcourage, Sicherheit im Alter oder Internetkriminalität.

Die Projekte sollten die folgenden Merkmale aufweisen:
– Vermittlung neuer Anregungen für die inhaltliche Arbeit,
– Übertragbarkeit auf andere Bereiche,
– Berücksichtigung der Gender-Perspektive,
– Impulsgebung für die Zusammenarbeit und Vernetzung vorhandener Strukturen,
– Einbindung in ein überregionales Projekt oder Förderung desgleichen,
– Projektabschluss nicht länger als zwei Jahre zurückliegend und
– Projektumsetzung, auch mit Dritten, in Rheinland-Pfalz.

Die Preisgelder betragen für die ersten drei Plätze insgesamt 6.000 Euro (3.000 Euro, 2.000 Euro, 1.000 Euro) und sind zweckgebunden für die Fortführung des bestehenden Projektes und/oder für die Entwicklung eines neuen kriminalpräventiven Projektes.

Eine unabhängige, interdisziplinäre Jury wählt die besten Projekte (1. – 3. Platz) aus. Bewertet werden auch die Originalität, der Grad der Zielerreichung und die Nachhaltigkeit sowie die Möglichkeit der Übertragung auf andere Regionen. Gewinner*innen werden schriftlich benachrichtigt. Die Preisverleihung erfolgt durch die Vorsitzende/ den Vorsitzenden des Landespräventionsrates Rheinland-Pfalz. Die Preisträger*innen verpflichten sich zur Teilnahme an der Preisverleihung.

Weitere Infos und Bewerbungen unter https://kriminalpraevention.rlp.de/de/unsere-themen/wettbewerbe/landespraeventionspreis/bewerbungsformular/


Läufer*innen holen sich Tipps beim 15. Mainzer Lauf-Kongress 

Fit in Theorie und Praxis  

Mit über 40 Teilnehmer*innen und fünf erstklassigen Referenten ging am 6. November der 15. Mainzer Lauf-Kongress über die Bühne. Nach einem Jahr Corona-Pause hatte der Sportbund Rheinhessen im Vorfeld des Gutenberg Marathon Mainz auf das Gelände des TV Laubenheim geladen, wo mit Unterstützung des Leichtathletik-Verbandes Rheinhessen, der SOURCE Gesundheitsberatung und der LEX Laufexperten Mainz Ausdauersportler einen Tag lang wertvolles Wissen zur Verbesserung ihrer Leistungsfähigkeit sammelten. In Theorie und Praxis erfuhren interessierte Läufer*innen und Lauftrainer*innen wie sie sich und andere motivieren können, ihre Gesundheit bewahren und welche Ausrüstung sie dazu am besten verwenden. 

Zur Steigerung der eigenen Laufleistung reicht es nicht nur, immer mehr und mehr zu laufen. Beim Laufkongress erhielten die Teilnehmer*innen Informationen, wie sie durch Muskel- und Gelenktraining und durch Laufkoordinationstraining Verletzungen vorbeugen können, sich durch Immunkompetenz vor Erkrankungen schützen und durch die richtige Atemtechnik ihre Kräfte schonen. Teilnehmer Linus Klippel interessierte sich im Theorieteil besonders für Hinweise zur Motivation im Sport. „Ich fand den Einstieg mit den Motivationstipps super, da ich das als Trainer auch sehr gut anwenden kann. Es hat sehr viel Spaß gemacht, einfach weil die Themen interessant und vielseitig sind.“ Trainings- und Bewegungswissenschaftler Ronald Burger, der seit vielen Jahren als Referent für den Sportbund Rheinhessen tätig ist, hatte in seinem Vortrag diesmal das Immunsystem der Läufer*innen zum Schwerpunkt gewählt. „Das war nicht speziell auf Corona bezogen, sondern auch weil in der kalten Jahreszeit das Immunsystem geschwächt wird“, erklärte er, warum sich Läufer*innen mit diesem Thema beschäftigen sollten. Während Burger im Praxisteil dann mit den Teilnehmer*innen die richtige Atemtechnik einstudierte, absolvierte Joachim Wölke mit ihnen ein Laufkoordinationstraining, mit dem Kraft, Schnelligkeit und Gleichgewichtsvermögen geschult wurden. „Ich möchte den Sportler*innen zeigen, wie schön es ist zu laufen, in der Natur zu sein und wie viel Freude unser Sport bringt“, kommentierte der Laufmotivator seine Einheit. Angetan war von der Veranstaltung auch der Präsident des Sportbundes Rheinhessen, Klaus Kuhn, der die gute Stimmung lobte und sich über viele „Wiederholungstäter“ unter den Teilnehmer*innen freute. „Es ist wichtig, dass man die Leute motivieren kann und ihnen Gesundheitstipps vermittelt. Hierfür ist der Mainzer Laufkongress eine tolle Sache. Unsere hervorragenden und hochqualifizierten Referenten können hier ihr Wissen an interessierte Sportler*innen und Trainer*innen weitergeben.“

 


Zuschüsse für langlebige Sportgeräte & Sportstätten-Pflegegeräte

Wir weisen darauf hin, dass der Zuschusstopf für „Langlebige Sportgeräte sowie Sportstätten-Pflegegeräte“ für 2021 noch nicht vollständig ausgeschöpft ist und Vereine noch Anträge bis 15. Dezember stellen können. Weitere Infos zu den Zuschussprogrammen gibt es hier. Fragen beantwortet gerne Ilka Knobloch per E-Mail oder unter der 06131-2814 206

👉 20% der nachgewiesenen Gesamtkosten (maximal 800€)
👉 Pro Verein kann im Kalenderjahr nur ein Zuschussantrag gestellt werden
👉 Nur für Vereine die die aktuellen Mindestmitgliedsbeiträge erheben

 


27. CoBeLVO bringt Lockerungen im Außenbereich

Sportbund Rheinhessen erinnert an Impfkampagne und digitale Mitgliederversammlungen

Wer im Sommer glaubte, die Pandemie sei überstanden, sieht sich getäuscht. Die Inzidenzzahlen schnellen in die Höhe, die Impfquote im Land ist immer noch zu gering. Der rheinland-pfälzische Ministerrat sieht eine „Pandemie der Ungeimpften“ und versucht in der ab dem 8. November geltenden 27. Corona-Bekämpfungsverordnung entsprechend gegenzusteuern. Die Erkenntnis, dass Infektionsgefahr vor allem im Innenbereich besteht, führt jedoch dazu, dass Kontaktbeschränkungen im Freien weitestgehend aufgehoben werden. So sind für die Sportausübung im Freien keinerlei Einschränkungen mehr vorgesehen. Für Veranstaltungen im Außenbereich gilt nur noch dann die Testpflicht, wenn die Teilnehmer feste Plätze einnehmen und eine Einlasskontrolle oder Ticketverkauf gegeben sind. Die Begrenzung auf 25.000 Zuschauer entfällt, sodass neben Weihnachtsmärkten oder Martinsumzügen auch Sportveranstaltungen ohne Einschränkungen durchgeführt werden können. „Nicht ganz nachvollziehbar ist, dass Weihnachtsmärkte ohne „G-Regeln“ auskommen sollen, Zuschauerbereiche rund um einen Sportplatz dagegen in Teilen nicht“, so Thorsten Richter, Geschäftsführer des Sportbundes Rheinhessen. „Insgesamt sind wir jedoch sehr zufrieden damit, dass der organisierte Sport bei der Ausarbeitung der Verordnungen immer besser einbezogen wird und Absprachen – wie beispielsweise die Regelungen der ab 12-jährigen – in konstruktiven Gesprächen erarbeitet und auch weitergeführt werden“, ergänzt Richter.

Klare Regeln – auch für den Sport – gelten allerdings nach wie vor im Innenbereich. Für Veranstaltungen jeder Art bleibt es bei der 2Gplus-Regelung, die neben Geimpften und Genesenen eine bestimmte Anzahl von getesteten Personen zulässt. Hierfür gelten weiterhin die bereits aus der letzten Corona-Verordnung bekannten Warnstufen, in denen neben der 7-Tage-Inzidenz auch die 7-Tage-Hospitalisierungs-Inzidenz und der Anteil der belegten Intensivbetten berücksichtigt werden. Für Kinder gilt nun die Regelung, dass sie bis drei Monate nach Vollendung ihres zwölften Lebensjahres geimpften oder genesenen Personen gleichgestellt sind. Auch wenn in den Schulen ab dem 8. November nur noch einmal wöchentlich getestet wird, gelten ungeimpfte Schüler ab zwölf Jahren weiterhin als getestete Personen und müssen zur Teilnahme an Veranstaltungen keinen tagesaktuellen Test vorlegen.

Für die Warnstufen gilt: Geimpfte Personen und genesene Personen sowie Kinder bis drei Monate nach Vollendung ihres zwölften Lebensjahres können ohne Personenbegrenzung am Training und Wettkampf im Amateur- und Freizeitsport teilnehmen. Dazu können nicht-immunisierte Sporttreibende hinzukommen: Bis maximal 25 Personen bei Warnstufe 1, bis maximal zehn Personen bei Warnstufe 2 und bis maximal fünf Personen bei Warnstufe 3. Findet die Sportausübung in einer Gruppe statt, die ausschließlich aus Kindern und Jugendlichen bis einschließlich 17 Jahre besteht, können auch bei Erreichen der Warnstufen 2 und 3 bis zu 25 nicht-immunisierte Personen teilnehmen.

Grundsätzlich gilt also weiterhin: Je mehr Menschen geimpft sind, desto leichter wird die Umsetzung der Vorgaben für den Sport. Deshalb unterstützt der Sportbund Rheinhessen die Impfkampagne des organisierten Sports in Rheinland-Pfalz und ruft alle Vereine mit eigenem Sportgelände dazu auf, den“ Impfbus“ zu sich zu bestellen. „Durch Nutzung der Infrastruktur der rheinland-pfälzischen Sportlandschaft soll Vereinsmitgliedern und anderen Interessierten ein einfaches und unbürokratisches Impfangebot auf dem Gelände eines regionalen Sportvereins gemacht werden“, erklärt Sportbund-Präsident Klaus Kuhn und ergänzt: „Eine hohe Impfquote ist von elementarer Bedeutung, wenn es darum geht, den Sportbetrieb über den Winter aufrecht zu erhalten.“

Mit der 27. Corona-Bekämpfungsverordnung kündigte der rheinland-pfälzische Gesundheitsminister Clemens Hoch auch ein Fünf-Punkte-Papier zur Beschleunigung von Drittimpfungen an. Alle Menschen über 70 Jahre, deren Zweitimpfung mindestens sechs Monate zurückliegt, sollen durch eine sogenannte „Booster-Impfung“ ihren Schutz auffrischen. „Auch hierzu kann der Impfbus einen Beitrag leisten. Wir freuen uns über den guten Zuspruch bisher und über jeden weiteren Verein, der sich beteiligt. Unser Aufruf lautet hier ganz deutlich: Bestellt den Bus zu Euch“, sagt der Geschäftsführer des Sportbundes Rheinhessen, Thorsten Richter. Interessierte Vereine melden sich bitte bei Katrin Siemon per E-Mail (k.siemon@sportbund-rheinhessen.de) oder telefonisch (06131-2814 210).

Beim Thema Corona-Bekämpfung weist Richter auch auf die gesetzliche Übergangsregelung zum Thema Mitgliederversammlungen hin. Die Frist zur Durchführung von nicht erfolgten Neuwahlen wurde noch einmal bis zum 31. August 2022 (bislang 31. Dezember 2021) verlängert. Bei Vereinen, die aufgrund der Pandemie keine Mitgliederversammlung durchführen konnten, bleiben die Vorstände bis zu diesem Termin weiter im Amt. „Grundsätzlich können Mitgliederversammlungen ins kommende Jahr verschoben werden. Allerdings sind digitale Versammlungen sehr gut darstellbar nach unseren Erfahrungen der vergangenen eineinhalb Jahre“, erklärt Richter. „Wir bieten mit teambits und Konferenzprogrammen wie Teams oder Zoom allen Vereinen digitale Lösungen an, mit die Wahlen rechtssicher und datenschutzkonform durchgeführt werden können.“

 

Impfbus-Termine:

19. November von 08:00 – 17:00 Uhr – FSV Nieder-Olm, Sportplatz (am Engelborn/ Pariser Straße)

22. November von 9:00- 16:00 Uhr auf dem Gelände der IGS Mainz-Bretzenheim/ Kooperation mit TSG Bretzenheim (Hans-Böckler-Straße 2, 55128 Mainz)

29. November – TuS Saulheim (Uhrzeit und Ort in Klärung)

 

Weitere Infos sowie die FAQ’s zum Sportbetrieb und Veranstaltungen können Sie jederzeit auf unserer Corona-Service Seite nachlesen.

 


Sport-Obelisk für Jürgen Blaschke 

Handballer wird vom Innenminister ausgezeichnet

Im Handballverband Rheinhessen ist Jürgen Blaschke ein bekannter Name. Seit mehr als 17 Jahren ist er als Vorsitzender des Ehrenausschusses dafür verantwortlich, Auszeichnungen für verdiente Sportler und Funktionäre zu beschließen und durchzuführen. Diesmal gehörte Jürgen Blaschke selbst zu einem erlauchten Kreis von Geehrten. Am 26. Oktober wurde ihm von Innenminister Roger Lewentz der Sport-Obelisk verliehen. Zu den ersten Gratulanten gehörte der Präsident des Sportbunds Rheinhessen, Klaus Kuhn, der schon in den 1970er Jahren gemeinsam mit Blaschke beim Weisenauer Ruderverein Handball spielte und später auch als Präsident des Handballverbands dessen Wegbegleiter war. „Herzlichen Glückwunsch, mein Freund. Jürgen Blaschke hat sich nahezu sein ganzes Leben lang für den Handballsport eingesetzt. Er ist ein Vollblut-Ehrenamtler und immer ein bescheidener, ehrlicher Mensch geblieben, der diese Auszeichnung wahrlich verdient hat.“

Von 1965 bis 1974 war Jürgen Blaschke, den seine Freunde nur „Charly“ nennen, als aktiver Spieler beim TSV 1860 Mainz am Ball. In dieser Zeit engagierte er sich beim TSV auch als Turnwart und Leichtathletikwart und war von 1970 bis 1972 sogar Erster Vorsitzender. Nach zwei Jahren, in denen er mit Kuhn beim Weisenauer Ruderverein auf der Kreisläufer-Position konkurrierte, blieb er nach dem Ende seiner aktiven Handballer-Karriere bis 1986 bei der SG Weisenau. Im Anschluss wechselte er zum HC Gonsenheim, dem er bis heute treu geblieben ist. Zwischen 1971 und 1998 war Blaschke als Schiedsrichter aktiv und pfiff dabei bis zur Regionalliga. Als Schiedsrichter-Beobachter reichte seine Karriere zwischen 1981 und 2001 sogar bis in die Bundesliga.

Für den Handballverband Rheinhessen war der Dokumentar lange Jahre als Männer-Spielwart und Vorsitzender der Technischen Kommission tätig. Von 1993 bis 2001 war er Zweiter Vorsitzender des Verbands, dem er seit 2004 als Vorsitzender des Ehrenausschusses weiter die Treue hält. Beim Südwestdeutschen Handballverband bekleidete Blaschke von 1984 bis 2010 das Amt des Vize-Präsidenten. Im Anschluss wurde er in beiden Handballverbänden zum Ehrenmitglied ernannt. Nach der Auflösung des SWHV (2011) war er in der neu gegründeten 3. Liga noch bis 2016 als Zeitnehmer und Sekretär im Einsatz – eine Funktion, die er bereits seit 1981 ausübte. Auch für den Deutschen Handballbund engagierte er sich zwei Jahre (1986 bis 1988) als Vize-Präsident.

Neben dem Handball interessiert sich Jürgen Blaschke sehr für die Schifffahrt und das Reisen über die Weltmeere. Über die Jahre hat er sich umfangreiches Wissen über die großen Ozeanliner angeeignet. Für sein breit gefächertes ehrenamtliches Engagement wurde er im Handballverband Rheinhessen, im Südwestdeutschen Handballverband und ebenso im Sportbund Rheinhessen mit sämtlichen Ehrennadeln bedacht. Auch der Deutsche Handballbund zeichnete ihn mit der Goldenen Ehrennadel aus und der Landessportbund Rheinland-Pfalz mit der Ehrenplakette in Silber. Als langjähriger Sportabzeichenprüfer besitzt er auch Ehrennadeln des Leichtathletikverbands Rheinhessen (Bronze) und der DLRG (Gold). Im Alter von 78 Jahren wurde ihm nun die besondere Ehrung des Innenministers zuteil, der Jürgen Blaschke für seinen jahrzehntelangen Einsatz zum Wohle des Sports würdigte.

Der Sport-Obelisk ist eine spezielle Auszeichnung des Landes Rheinland-Pfalz, mit dem der Minister des Inneren und für Sport herausragende Persönlichkeiten ehrt, die sich über einen langen Zeitraum von mindestens 20 Jahren besondere Verdienste um den Sport erworben haben. Der Sport-Obelisk besteht aus einer rechteckigen, spitz zulaufenden und etwa 30 cm hohen, Säule aus weißem Marmor, die mit einem stilisierten bronzenen Lorbeerkranz umgürtet ist. Sie steht auf einer auswechselbaren Bronzeplatte mit der Widmung des jeweiligen Amtsinhabers. Bei der nur einmal im Jahr stattfindenden Verleihung werden maximal fünf Personen aus Rheinland-Pfalz ausgezeichnet.

 

 


Sportplakette für zwei Rheinhessen 

Speerwerfer Julian Weber und Alfred Knab vom Handballverband werden von Ministerpräsidentin ausgezeichnet

Foto: C.Palm

Einmal im Jahr verleiht Ministerpräsidentin Malu Dreyer die Sportplakette des Landes Rheinland-Pfalz für hervorragende Leistungen und besondere Verdienste im Sport. Bei der Feierstunde am 25. Oktober gehörten auch ein besonders erfolgreicher Sportler und ein langjähriger Funktionär aus Rheinhessen zu den Geehrten des Jahres 2021: Weltklasse-Speerwerfer Julian Weber und Handball-Funktionär Alfred Knab.

Julian Weber verpasste bei den Olympischen Spielen in Tokio nur um 14 Zentimeter die Bronze-Medaille und belegte mit der Weite von 85,30 Meter den vierten Platz. Der mittlerweile in Berlin lebende 27-jährige Sportsoldat und Student startet noch immer für den USC Mainz, wo er unter Trainer Stephan Kallenberg zum Weltklasse-Speerwerfer gereift war. Nach seinem Erfolg in Braunschweig Anfang Juni reiste er als Deutscher Meister nach Japan, wo er sich nach den vielen Verletzungssorgen der vergangenen Jahre aber keine Top-Platzierung ausrechnete. Umso schöner, dass es mit persönlicher Jahresbestleistung doch klappte. Und die knapp verpasste Medaille konnte seine Freude über Platz vier nicht trüben. Im Gegenteil: Seine Leistungssteigerung nimmt Weber als Ansporn für die großen Wettkämpfe des nächsten Jahres, wenn in den USA die Weltmeisterschaften und in München die Europameisterschaften auf dem Programm stehen. Einmal konnte Weber bereits bei einem solchen Saisonhöhepunkt internationales Edelmetall einheimsen: 2019 gewann er EM-Silber. Bei der WM im gleichen Jahr belegte er Rang sechs. Bei den Olympischen Spielen 2016 in Rio de Janeiro hatte er ebenfalls schon das Finale erreicht, in dem er als als Neunter nach drei Versuchen aber die Segel streichen musste. Zuvor war er im Jahr 2013 U-20-Europameister und 2014 Deutscher U-23-Meister geworden. Auch bei den Herren war er 2014 schon als DM-Zweiter positiv aufgefallen. 2016 und 2019 wurde er weitere zweimal Deutscher Vizemeister, ehe er dieses Jahr erstmals den DM-Titel gewinnen konnte.

Zum Speerwerfen war Julian Weber erst im Alter von 16 Jahren gekommen, als er spaßeshalber beim Werfertag in Saulheim mitmachte und die Konkurrenz direkt um rund zehn Meter übertraf. Zuvor hatte er sich durch seine Wurfgewalt bereits einen Namen als Handballer gemacht – mit der SG Saulheim spielte er in der Jugend-Regionalliga. „Julian war sehr talentiert und hätte sicherlich auch als Handballer seinen Weg gemacht“, weiß der Präsident des Sportbundes Rheinhessen, Klaus Kuhn. „Ich freue mich, dass er nach seiner langen Verletzungspause 2017/18 den Weg zurück in die Weltspitze gefunden hat. Als Deutscher Meister und zweimaliger Olympia-Finalist ist er ein Aushängeschild des rheinhessischen Sports, weshalb er auch mehrfach als Juror bei den Sternen des Sports mitgewirkt hat.“

Als Präsident des Handballverbandes Rheinhessen hat Kuhn auch lange Jahre mit Alfred Knab zusammengearbeitet, dem er ebenfalls herzlich zur Auszeichnung gratulierte. „Alfred Knab ist seit Jahrzehnten ein wichtiger und verlässlicher Mitarbeiter für den Handball-Verband. In den vergangenen Jahren war er hauptverantwortlich für die Digitalisierung der Verbandsarbeit, wobei er diese Leistung nicht nur für den HVR, sondern auch als Geschäftsführer für die gemeinsame Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar erbracht hat. Durch seine Fachkenntnisse und den enorm hohen Arbeitseinsatz hat er dem Verband hohe Kosten erspart und dafür gesorgt, dass die vom Deutschen Handballbund eingeforderte Digitalisierung fristgerecht und fachmännisch umgesetzt wurde.“

Knab kam als Zehnjähriger beim TV Bodenheim zum Handball, wo er als Torwart von 1964 bis 1994 aktiv war. In seinem Heimatverein sammelte er in den Funktionen als Schriftführer und Spielwart auch erste Erfahrung in der Vorstandsarbeit. Daneben engagierte er sich von 1986 bis 2014 als Schiedsrichter und pfiff bis zur Oberliga. Seine erste Tätigkeit im Handballverband Rheinhessen übernahm er 1990 als Staffelleiter, ein Jahr später übernahm er die Funktion des Männerspielwarts. Von 1993 bis 2010 war er Vorsitzender der technischen Kommission und führt seitdem das Amt des Vize-Präsidenten Spieltechnik. Zwischendurch übernahm er kommissarisch für ein halbes Jahr das Amt des Frauenwarts und für zweieinhalb Jahre den Vorsitz des Jugendausschusses. Seit 2001 leitet Alfred Knab die Geschäftsstelle der Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar, für die er bis 2007 auch sechs Jahre Vorsitzender des Spielausschusses war.

Für seinen ehrenamtlichen Einsatz wurde Alfred Knab bereits mit der Goldenen Ehrennadel des Handballverbands Rheinhessen, mit den Silbernen Ehrennadeln Sportbundes Rheinhessen, des Deutschen Handballbundes und des Südwestdeutschen Handballverbands sowie mit der Ehrenplakette in Silber des Landessportbunds Rheinland-Pfalz ausgezeichnet. Zu dieser langen Liste von Auszeichnungen gesellt sich nun die Sportplakette des Landes Rheinland-Pfalz, die er an der Seite von Julian Weber bei einer Feierstunde in der Staatskanzlei in Empfang nahm.

Die Sportplakette besteht aus einer kreisrunden Medaille in Bronzeguss. Sie hat einen Durchmesser von 10 cm und zeigt auf der Vorderseite das Bild eines Sportlers mit einer brennenden Fackel in der Hand. Die Vorderseite trägt außerdem die Aufschrift „Der Ministerpräsident von Rheinland-Pfalz“ mit einer Abbildung des Landeswappens. Auf der Rückseite zeigt sie einen stilisierten Lorbeerzweig und die Widmung „Für hervorragende Verdienste um den Sport“.


26. CoBeLVO – Gesetzliche Übergangsregelung verlängert

Die 26. Corona Bekämpfungsverordnung wurde bis zum 07. November ohne Änderungen für den Sport verlängert. Ebenfalls verlängert wurden die gesetzlichen Übergangsregelungen zum Thema Mitgliederversammlungen.

Bei nicht erfolgter Neuwahl bleiben die Vorstände bis zum 31.08.2022 (galt zuvor bis 31.12.2021) im Amt, möglich bleibt bis zu diesem Zeitpunkt auch die Durchführung von Vorstandssitzungen und Mitgliederversammlungen auf digtialem Weg. Grundsätzlich kann nach diesen Regelungen auch die Mitgliederversammlung ins kommende Jahr verschoben werden. Allerdings ist dies nur möglich, wenn die aktuellen Vorgaben die Durchführung einer Mitgliederversammlung nicht zulassen. Dies dürfte auf die meisten Vereine derzeit nicht zutreffen, da die Vorgaben für Veranstaltungen, die auch für die Mitgliederversammlungen gelten, in der aktuellen Verordnung so gestaltet sind, dass Mitgliederversammlungen stattfinden können.

Für digitale Mitgliederversammlungen bieten wir mit teambits eine Lösung Wahlen rechtssicher und datenschutzkonform durchführen zu können.


Digitale Kontaktnachverfolgung mit inscribe – UPDATE

Nutzt Ihr bereits inscribe zur digitalen Kontaktnachverfolung im Verein?

Seit Kurzem bietet euch das System unter anderem mit dem Live-Dashboard zusätzliche hilfreiche Funktionen:
✅ In Echtzeit sehen wie viele Personen derzeit am Standort eingeloggt sind
✅ Besucher*innen manuell auschecken
✅ Automatische Weiterleitung zur Anmeldemaske nach erfolgreichem Login – für den Fall, dass sich weitere Personen über das Gerät einloggen möchten
Alle unsere Mitglieder, die das System noch nicht nutzen, können sich hier kostenfrei registrieren.
Bei Fragen stehen wir gerne zur Verfügung.

COMEBACK – Noch bis 30.11. Förderungen beantragen!

Gemeinsam für #SPORTRheinlandPfalz lautet der Slogan, unter dem die rheinland-pfälzischen Sportorganisationen ihre gemeinsame Beteiligung an der vom DOSB initiierten Kampagne COMEBACK ausrufen.

Nachdem wegen der Corona Pandemie im Laufe des Jahres 2020 mehr als 53.000 Mitglieder die rheinlandpfälzischen Sportvereine verlassen haben bzw. deutlich weniger neue Mitglieder als in den Vorjahren eingetreten sind, möchte der organisierte Sport – auch mit Unterstützung des Ministerium des Innern und für Sport – nun mit allen Verbänden und Vereinen zum gemeinsamen Sporttreiben im Verein aufrufen. Insbesondere Kinder und Jugendliche sollen pünktlich zum Start ins neue Schuljahr wieder für den Vereinssport gewonnen werden. Neben der breit angelegten Kommunikations-Kampagne unterstützen hierfür ab dem Montag, 30. August zielgerichtete Förderungen die Mitgliederbindung und -gewinnung der rheinland-pfälzischen Vereine.

Die Botschaft der DOSB-Kampagne COMEBACK der Gemeinschaft wurde in den ersten Wochen bereits deutlich: Heimspiele statt Home Office. Hoch von der Couch rein ins Trikot. Jeder für jeden statt jeder für sich. Endlich wieder gemeinsamer Sport in unseren Vereinen. Auch in Rheinland-Pfalz haben die meisten Sportvereine schnell wieder ihre Tore geöffnet und den Sportbetrieb verantwortungsbewusst und pandemiegerecht aufgenommen.

„Die rheinland-pfälzischen Sportvereine sollen in ihrem Engagement, neu Mitglieder zu werben, bestmöglich unterstützt werden“, betont Klaus Kuhn, Präsident des Sportbundes Rheinhessen. Und fügt hinzu „noch nicht alle haben wieder den Weg zurück in ihren Verein gefunden. Sicherlich gehört jetzt ein kleiner Ruck dazu, um wieder die „schönste Nebensache der Welt“ mit Freund*innen zu genießen.“

Beteiligung über Social Media:

Um eine rheinland-pfälzische Wiedererkennung mit dem einheitlichen Claim „Gemeinsam für #SPORTRheinland-Pfalz“ zu gewährleisten und die bereits bestehenden Vorlagen des DOSB zu vereinfachen, wurde eine vereinfachte Toolbox vorbereitet, die Vorlagen zum Bewerben der Angebote beinhaltet. Diese können Fachverbände und Vereine insbesondere für die Social Media-Kanäle nutzen und gemeinsam mit den Sportorganisationen im Land nach den Sommerferien über alle Kanäle veröffentlichen.

Tipps für den Einsatz von Bildern
  • Verwendet aussagekräfitge Bilder, die Euren Verein wiederspiegeln, die Emotionen transportieren und für ein ComeBack der Gemeinschaft sorgen
  • Datenschutzrechtliches beachten
  • Lizenzfreie Bilder verwenden, diese findet Ihr z.B. auf den Internetplattformen Pexels, Unsplash, Pixabay oder Freepik
  • Bilder aus der DOSB-Toolbox verwenden (Bildnachweis beachten!)
Checkliste für Eure ComeBack-Posts

Verlinkung nicht vergessen:

  • @sportbundrheinhessen
  • @landessportbund.rlp
  • @sportdeutschland

Hashtags nicht vergessen:

  • #SPORTRheinlandPfalz
  • #ComeBackDerGemeinschaft
  • #sport
  • #comeback
  • #gemeinsam
  • #mitglieder

 

Materialien & hilfreiche Links:

Toolbox Vereine – Sportbund Rheinhessen – Instagram Post

Toolbox Vereine – Sportbund Rheinhessen – Instagram Story

Toolbox Fachverbände – Sportbund Rheinhessen

Toolbox – DOSB

Fördertöpfe im Rahmen der Kampagne:

Darüber hinaus haben die Sportbünde in Rheinland-Pfalz die Kommunikations-Kampagne des DOSB erweitert und regionalspezifische Fördertöpfe für den Bereich Mitgliedergewinnung und -bindung eingerichtet. Nachfolgend werden diese näher erläutert.

Zuschuss für neu gewonnene Mitglieder

Für alle Kinder im Alter zwischen 0 bis 10 Jahren, die in der Zeit vom 01.09.2021 bis 30.12.2021 im Verein Mitglied geworden sind, erhält der Verein eine Prämie in Höhe von 15,00 €. Kinder, die schon einmal Mitglied im Verein waren und wiedergewonnen werden konnten, müssen vor dem 01.01.2021 ausgetreten sein (diese Kinder dürfen im Jahr 2021 nicht schon einmal Mitglied im jeweiligen Sportverein gewesen sein.). Der Antrag muss bis spätestens 15. Januar 2022 bei uns eingehen.

Das Antragsformular finden Sie hier.

Ansprechpartner:

Sportbund Rheinhessen - Dominik Merseburg - 06131 - 2814 229 - d.merseburg@sportbund-rheinhessen.de

Zuschuss Vereinsaktionen zur Mitgliedergewinnung (500x400 €)

Neben der ehrenamtlichen Arbeit im Sportverein ist Geld ein wichtiger Faktor für die Erstellung und Umsetzung von Angeboten. Mit diesem niedrigschwelligen Förderprogramm können Vereine für verschiedene Formate, die der Mitgliedergewinnung dienen, einen Zuschuss in Höhe von 400,00 € beantragen. Neben einem Tag der Offenen Tür, Sport- und Bewegungstagen, Gründung neuer Vereinsangebote, Umsetzung kommunikativer Maßnahmen zur Gewinnung neuer Mitglieder bis hin zu Begrüßungsgeschenken für Neumitglieder oder das Ausleihen von Großspielgeräten und Spielmobilen für eigene Veranstaltungen. Die Aktion muss im Zeitraum vom 01.09.2021 bis 31.12.2021 stattgefunden haben.

Das Antragsformular finden Sie hier.

Den Vordruck für den Sachbericht finden Sie hier.

Ansprechpartner:

Sportbund Rheinhessen - Dominik Merseburg - 06131 - 2814 229 - d.merseburg@sportbund-rheinhessen.de

Zuschuss für Veranstaltungen in Sportschulen

Veranstaltungen der Vereine und Verbände, die an den Sportschulen rheinland-pfälzischer Sportorganisationen durchgeführt werden, können finanziell bezuschusst werden. Der antragstellende Verein erhält eine Förderung von 10,00 € pro Person pro Nacht während des Aufenthalts.

Das Antragsformular finden Sie hier.

Ansprechpartner:

Landessportbund RLP - Christian Bürkel - 06131 - 2814 118 - fibu@lsb-rlp.de

 


Impfkampagne für junge Sportler*innen

Sportbund und Sportjugend Rheinhessen unterstützen die Impfkampagne des organisierten Sports in Rheinland-Pfalz

Termine Rheinhessen:

19. November von 08:00 – 17:00 Uhr – FSV Nieder-Olm, Sportplatz (am Engelborn/ Pariser Straße)

22. November von 9:00- 16:00 Uhr – TSG Bretzenheim in Koop. mit der IGS Mainz-Bretzenheim (Hans-Böckler-Straße 2, 55128 Mainz)

29. November von 15:00 – 20:00 Uhr – TuS Saulheim (Am Westring 4)

Je mehr Menschen geimpft sind, desto einfacher wird die Umsetzung der Vorgaben der Corona-Bekämpfungsverordnung für den Sport – eine landesweite Impfkampagne des organisierten Sports mit dem Gesundheitsministerium soll dazu beitragen. „Die Sportler*innen wünschen sich Normalität, durch unsere Impfkampagne wollen wir dazu beitragen“, sagt Präsident Klaus Kuhn.

Damit das alles klappt, drücken schon am Wochenende die ersten Impfbusse den Startknopf und fahren Sportstätten im Land an. Dort, wo insbesondere die 12- bis 17-Jährigen ihren Sport ausüben, wird Halt gemacht. Durch Nutzung der Infrastruktur der rheinland-pfälzischen Sportlandschaft soll Vereinsmitgliedern und anderen Interessierten ein einfaches und unbürokratisches Impfangebot auf dem Gelände eines regionalen Sportvereins gemacht werden. Ziel der Aktion ist es, die Impfquote unter den 12- bis 17-Jährigen weiter zu steigern, um sicherzustellen, dass auch in den nächsten Monaten der Sport- und Wettkampfbetrieb uneingeschränkt möglich bleibt. Der Sportbund und seine Sportjugend Rheinhessen stehen hinter dieser Maßnahme und hoffen auf rege Teilnahme unter ihren Vereinen. „In Verhandlungen mit dem Gesundheitsminister wurde erreicht, dass für Kinder und Jugendliche die Warnstufen der 26. Corona-Bekämpfungsverordnung angepasst wurden und diese Änderungen auch in der nächsten Verordnung beibehalten werden. „Nach diesem sehr konstruktiven Gespräch mit Staatssekretär Stich und Gesundheitsminister Hoch haben wir nun Planungssicherheit für die nächsten Wochen.“, erläutert Thorsten Richter, Geschäftsführer des Sportbundes. Nun seien die Vereine am Zug, ihre Mitglieder zu motivieren, sich impfen zu lassen. „Nach unserer Einschätzung ist es aktuell die einzige Möglichkeit, dauerhaft einen regelmäßigen Sportbetrieb in unserer Region sicherzustellen.“ Es sei jetzt genügend Zeit, auch unter den 12- bis 17-Jährigen eine hohe Impfquote zu erreichen. Kuhn ergänzt: „Das könnte von elementarer Bedeutung sein, wenn es darum geht, den Sportbetrieb über den Winter aufrecht zu erhalten.“  Gleichzeitig appelliert er, „bitte haltet euch an die Regeln und an die Hygienekonzepte, damit der Sportbetrieb nicht irgendwann doch Treiber einer nächsten Welle wird.“

Für Rheinhessen steht ein Impf-Termin bereits fest: Am 30. Oktober steht ein Impfbus von 12 bis 19 Uhr auf dem Geländes des SV Gumbsheim (Wöllsteiner Straße 6, 55597 Gumbsheim). „Punktuell wird es weitere Impfangebote geben. Die allgemeine Infrastruktur der Impfangebote ist in Rheinhessen ja bereits sehr gut“, kommentiert Richter, der die Vereine dazu aufruft, den Impfbus auch zu sich zu bestellen. Interessierte Vereine melden sich bitte bei Katrin Siemon per E-Mail (k.siemon@sportbund-rheinhessen.de) oder telefonisch (06131-2814 210).

Bei der Impfung von Jugendlichen bis einschließlich 15 Jahren ist an der Impfstation die Begleitung einer sorgeberechtigten Person nötig. Ab dem Alter von 16 Jahren reicht eine schriftliche Einwilligung der Eltern. 12- bis 17-Jährigen wird an den Impfstationen ausschließlich der mRNA-Impfstoff von BioBTech verabreicht, der für diese Altersklasse von der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA) zugelassen ist. Wer sich impfen lassen möchte, muss keinen Termin ausmachen und kann einfach vorbeikommen. Dies gilt auch für erwachsene Personen jeden Alters. Es muss lediglich der Personalausweis vorgezeigt werden.

Hier finden Sie das Aufklärungsschreiben zu den Corona-Schutzimpfungen und eine Einverständniserklärung für Eltern.

Beteiligung über Social Media:

Die PowerPoint zur Impfkampagne.. Hier finden Sie ein Beispiel..


SV 1920 Horchheim e.V. wird „Verein des Monats“ im September

Der SV 1920 Horchheim ist September-Gewinner des Vereinswettbewerbs „Verein des Monats“, ausgerichtet vom Online-Portal vereinsleben.de.

Gemeinsam mit der Sparda-Bank Südwest, dem Sportbund Rheinhessen, Pfalz und Rheinland sowie dem Landessportbund Rheinland-Pfalz, sowie den Radiosendern RPR1. und bigFM sucht vereinsleben.de jeden Monat bis November 2021 einen Sportverein, der sich in besonderer Form engagiert – ob in sozialen oder gesellschaftspolitischen Bereichen. Die Gewinner dürfen sich jeweils über einen Preis von 10.000 Euro freuen.

Ein Bus für die Jugend

Da der aktuelle Jugendbus des SV 1920 Horchheims keine Umweltplakette hat, zu alt und nicht mehr verkehrssicher ist, benötigt der Verein zum Transport der aktuell 17 Jugendmannschaften einen neuen Kleinbus. Leider fehlen dem SV Horchheim, wie vielen anderen Vereinen auch, pandemiebedingt einige Einnahmen. Das Vereinslokal war lange geschlossen, die Pacht blieb aus. Zusätzlich haben einige Mitglieder gekündigt. Der Verein ist seit vielen Jahren für seine Jugendarbeit bekannt und von den etwa 700 Mitgliedern sind mehr als 400 Kinder und Jugendliche aktiv am Ball. Doch weil es vielen Eltern nicht möglich ist, die Fahrten zu Spielen selbst zu stemmen bzw. zu organisieren, wird ein neuer Kleinbus benötigt. Da der Verein oft weite Fahrten zu den Spielen hat und die Spritkosten stetig gestiegen sind, gibt es seit einigen Jahren einen Fahrdienst. Dies wird von den Mitgliedern, bzw. deren Familien sehr geschätzt. Kinder die keine Möglichkeit haben zum Training und Spiel zu kommen, werden vom Verein abgeholt und nach Hause gebracht.

Mit 4.416 Stimmen konnten sich die Horchheimer den Sieg sichern. Damit gewinnt der Verein aus Rheinhessen 10.000 Euro für die Vereinskasse, bereitgestellt vom Gewinnsparverein der Sparda-Bank Südwest.

Ihr wollt euch Verein des Monats werden? Dann bewerbt euch jetzt unter www.vereinsleben.de.


15. Mainzer Lauf-Kongress am 6. November in Mainz

Fit in Theorie und Praxis

Nach einem Jahr Pandemie-bedingter Pause, findet am 6. November der 15. Mainzer Lauf-Kongress statt. Mit Unterstützung des Leichtathletik-Verbandes Rheinhessen, der SOURCE Gesundheitsberatung und der LEX Laufexperten Mainz vermitteln auf dem Gelände des TV Laubenheim in der Gewerbestraße fünf Referenten den Teilnehmer*innen in Theorie und Praxis wie sie ihre läuferischen Fähigkeiten verbessern und dabei ihren Körper gesund halten. Ab 9 Uhr besteht auch die Möglichkeit, verschiedene Laufsport-Produkte zu testen, bevor um 9.45 Uhr Michael Macsenaere mit seinem Vortrag „Motivation im Sport“ den Theorieteil eröffnet. Im Anschluss referieren Ronald Burger über „Immunkompetenz für Läufer“ (10.45 Uhr) und Markus Biegel zum Thema „Sinnvolle Ausrüstung fürs Trailrunning“ (11.45 Uhr). Im Praxisteil zeigen erfahrene Coaches ab 13 Uhr Übungen zum Atemtraining (Ronald Burger), Muskel- und Gelenktraining (Stephan Schweiger) und Laufkoordinationstraining (Joachim Wölke).

Die Anmeldung zum Lauf-Kongress ist bis zum 29. Oktober möglich. Da die Teilnehmer*innenzahl (max. 60) begrenzt ist, werden Anmeldungen in der Reihenfolge des Eingangs berücksichtigt. Die Teilnahmegebühr beträgt 20 Euro.

Hier geht’s zur Anmeldung.

Weitere Informationen finden Sie im Flyer.


Vereinsleben im coronabedingten Umbruch

Thorsten Richter, Geschäftsführer des Sportbundes, zu Gast im Deutschland-Funk

Egal ob Gesangs- oder Sportverein: Alle Trainings, Proben, Auftritte oder Wettkämpfe stehen weiterhin unter Corona-Vorbehalt. Dem jähen Stopp des gewohnten Vereinslebens im März 2020 folgte eine lange Phase voller Ungewissheit und Umplanungen. Seitdem gilt Singen als ein Wagnis, Kontaktsport zumindest für Laien phasenweise als problematisch. Zwar gibt es Handreichungen, Studien und Hygienekonzepte. Doch überdecken diese nicht die enormen Unsicherheiten über die Risiken, die Ehrenamtler in ihren Vereinen eingehen. Was ist, wenn meine Turnhalle, mein Probenlokal wieder per Rechtsverordnung geschlossen wird? Bin ich bei Veranstaltungen verantwortlich für die Gesundheit aller Anwesenden? Wie kann ein Neustart aussehen nach der Not-Phase mit digitalen Vorstandssitzungen?

Und generell: Wie kommen wir wieder in Kontakt? Denn nach den Corona-Lockdowns ist das Wiederaufblühen des Vereinslebens ganz und gar kein Selbstläufer. Steht die Finanzierung der Vereinskasse noch? Wie viele der Aktiven haben sich inzwischen ein anderes Hobby gesucht? Reicht die Kraft noch für das Hobby, oder folgt jetzt doch als Folge von Corona ein massives Vereinssterben? Der Marktplatz ist im Rahmen der Deutschlandradio-Denkfabrik  „auf der Suche nach dem ‚Wir‘“ und Henning Hübert und seine Runde aus Experten und Expertinnen freut sich über Tipps und Fragen.

All das und vieles Weitere waren Themen des heutigen Marktplatzes. Bei Interesse kann die Sendung „Vereinsleben im coronabedingten Umbruch“ vom 7. Oktober 2021 hier nachträglich gehört werden.


Sterne des Sports in Bronze vergeben 

Feierstunden der Mainzer Volksbank und der Volksbank Alzey-Worms würdigen soziales Engagement der Sportvereine in Rheinhessen

Die Sterne des Sports machen auch vor Corona nicht halt. Im Gegenteil: Die Pandemie hat viele Vereine dazu angeregt, sich in besonderem Maße gesellschaftlich zu engagieren und Projekte mit einem Corona-Bezug auf die Beine zu stellen. Mit denen konnten sie sich dann auch für den Wettbewerb „Sterne des Sports“ bewerben, mit dem seit dem Jahr 2004 der Deutsche Olympische Sportbund gemeinsam mit den Volksbanken Raiffeisenbanken in Deutschland soziales Engagement von Sportvereinen prämiert. Auf Ortsebene wird der Wettbewerb ausgeschrieben vom Sportbund Rheinhessen mit der Mainzer Volksbank und der Volksbank Alzey-Worms.

58 Vereine hatten sich in diesem Jahr aus den Geschäftsgebieten der beiden Banken beteiligt und waren somit der Aufforderung von Sportbund

Präsident Klaus Kuhn gefolgt. „Die Sterne des Sports belohnen ehrenamtlichen Einsatz und die Vermittlung von Werten. Beides wird in unseren Sportvereinen großgeschrieben. Wenn das Ganze dann noch mit einem sozialen Projekt verknüpft wird, hat es die Aufmerksamkeit verdient, die

 

Vereine mit diesem Wettbewerb erringen können. Denn bei den Sternen des Sports können sie ihre Projekte öffentlich präsentieren und erhalten im Fall der Prämierung auch finanzielle Förderung.“ Während ein großer Stern in Bronze mit einem Preisgeld von 2000 Euro verbunden ist, wurden an die weiteren Gewinner bis Platz 20 Geldprämien zwischen 250 und 1500 Euro vergeben. Beim Blick auf die Preisvergabe hatte Corona dann aber doch einen Einfluss auf die „Sterne des Sports 2021“, denn statt der sonst üblichen großen und gemeinsamen Feierstunde wurden die Sterne in Bronze diesmal von beiden Banken getrennt und in kleinerem Rahmen vergeben. Um den Hygiene-Vorschriften gerecht zu werden und die Anzahl der beteiligten Personen gering zu halten, luden die Volksbanken am Dienstag jeweils einen Vertreter der auszuzeichnenden Vereine aus ihrem Geschäftsgebiet zur Preisübergabe ein. „Sportvereine sind der Puls unserer Gesellschaft. Sie beleben unsere Region und engagieren sich Tag für Tag, auch weit über den Sport hinaus. Das ist großartig und unsere Sterne des Sports wollen dieses Engagement würdigen“, erklärte der Vorstandsvorsitzende der

Mainzer Volksbank Uwe Abel bei der hauseigenen Veranstaltung. Seine Bank vergab ihren ersten Stern des Sports in Bronze an den ARSV Mainz Solidarität von 1898. Der Roll- und Sportverein hatte die Jury mit seinem Projekt „Jedes Kind wird zum Superheld in der Pandemie“ überzeugt. Der zweite Stern in Bronze, den die Mainzer Volksbank an die hessischen Vereine ihres Geschäftsgebiets vergibt, ging an den Judo-Club Kim-Chi Wiesbaden für dessen Projekt „Kleine Kinder – ganz groß“. Während die Wiesbadener nun auf Landesebene in Hessen auf den Stern des Sports in Silber hoffen dürfen, nimmt der ARSV Mainz wie der Gewinner aus dem Geschäftsgebiet der Volksbank Alzey-Worms in Rheinland-Pfalz am Wettbewerb auf Landesebene teil.

 

 

 

Bei der Volksbank Alzey-Worms ging der Stern des Sports in Bronze an den Nordpfälzer Verein, den Kampfsportverein Vikings Muay Thai für ihr Projekt „Coin-Jagd,“ der damit auf Platz 1 landete. Der FC livingroom Mainz belegte in der Reinfolge der besten Platzierungen mit seinem Projekt „Corona zum Trotz – Aus- statt Abbau“ Platz 4. Integratives

Förderzentrum Mensch und Pferd in Sport und Therapie Rhein Main „Wir (er)leben I(nklusion), F(arbenfreude) und Z(usammenhalt): Sport verbindet.“ „Ein kurzer knackiger Name“ wie Vorstandsmitglied Tobias Schmitz augenzwinkernd meinte, belegte den nächsten vorderen Platz. Vorstandssprecher Günter Brück honorierte bei der Feierstunde in Alzey den Einsatz aller ausgezeichneten Vereine: Unsere Sterne des Sports stehen für die Bereitschaft der Vereine, über den Sport hinaus gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen. Sie alle leisten mit Ihrer Arbeit einen unverzichtbaren Beitrag für das Zusammenleben in unserer Gemeinschaft und sind ein wichtiger Teil der sozialen Infrastruktur. Heute Abend verbeugen wir uns vor ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit und möchten ihre Arbeit in das Licht der Öffentlichkeit rücken.“ Auch der Geschäftsführer des Sportbundes Rheinhessen, Thorsten Richter, freute sich über die rege Teilnahme: „Wir sehen, dass in unserer Region ganz besonders viel im Sinne des Sports bewegt wird. Dabei wird nicht nur Sport getrieben, sondern auch viel für die Menschen und das Umfeld getan. Das zeigen die tollen Konzepte, die wir heute Abend gesehen haben. Es ist mehr als beachtenswert, was der Sport von sich aus bewegen konnte.“

 

 

 

 

 

 

 


Spendenaktion und Benefizspiel: Mainz und Kaiserslautern kicken in Koblenz für Flutopfer

Der 1. FSV Mainz 05 und der 1. FC Kaiserlautern spielen für die Flutopfer ihres Bundeslandes. Die beiden rheinland-pfälzischen Top-Klubs und mitgliederstärksten Vereine des Landes absolvieren ihr avisiertes Benefizspiel am Samstag, 9. Oktober um 14 Uhr im Koblenzer Stadion Oberwerth unter dem Motto „Gemeinsam für den Sport“.

Das Benefizspiel ist eingebunden in eine große Spendenaktion, die beide Vereine gemeinsam mit dem Südwestrundfunk und in Kooperation mit der Aktion Deutschland Hilft e. V. sowie den Sport- und Fußballverbänden des Landes initiieren. SWR Sport überträgt das Benefizspiel live. Die Partie steht unter der Schirmherrschaft von Roger Lewentz, dem rheinland-pfälzischen Minister des Innern, für Sport und Infrastruktur.

Der Erlös der gesamten Spendenaktion kommt den durch die Flutkatastrophe massiv geschädigten und in ihrer Existenz bedrohten Sportvereinen aus dem Katastrophengebiet zugute. Der Spendenappell richtet sich dabei auch an den gesamten Sport in Rheinland-Pfalz und über die Landesgrenzen hinaus. Das gemeinsame Engagement versteht sich als große solidarische Geste aller Sportlerinnen und Sportler mit den Flutopfern.

Mit Unterstützung der Aktion Deutschland Hilft und des SWR wird die Live-Übertragung des Benefizspiels zur Call-in-Show, bei der alle Fans an den Fernsehern über eine Telefon-Hotline spenden können. Darüber hinaus wird der Erlös aus dem Ticket-Verkauf zum Benefizspiel gespendet sowie auf der Website der Aktion Deutschland Hilft ein eigenes Spendenkonto unter dem Titel „Benefizspiel Fußball“ eingerichtet.

Hier geht’s zum Ticketverkauf.

Die Eintrittskarten für das Benefizspiel sind im Online-Ticketshop unter www.reservix.de  sowie in vielen Vorverkaufsstellen in der Region erhältlich (Liste der Vorverkaufsstellen unter www.reservix.de). Aufgrund der geringen Parkplatzkapazitäten am Stadion Oberwerth wird am Spieltag ein Verkehrskonzept mit Bus-Shuttle umgesetzt. Die Eintrittskarte gilt hierfür als Fahrkarte. Zutritt zum Spiel erhalten nur Geimpfte und Genesene. Kinder bis einschließlich 11 Jahre werden mit diesen Immunisierten gleichgesetzt. Der Nachweis der Immunisierung/Altersnachweis erfolgt vor der Partie bei der Einlasskontrolle.


Freistellungsbescheid jetzt einreichen!

Noch nicht alle Vereine haben ihren gültigen Freistellungsbescheid beim Sportbund Rheinhessen eingereicht. Wir bitten diesen gerne auch per Mail an m.windecker@sportbund-rheinhessen.de zu senden. Alternativ über den Postweg an: Sportbund Rheinhessen, z. Hd. Marianne Windecker, Rheinallee 1, 55116 Mainz.

Hintergrund ist, dass Zuschüsse für Vereine nur an gemeinnützige Vereine ausgezahlt werden dürfen. Dies sind neben Zuschüssen zu Vereinsmanager, Übungsleitern, Jugendleitern, auch Zuschüsse aus dem Jugend-Etat, Baumaßnahmen, Sportgeräte und vieles mehr.

Aber auch die ausgehandelte Rahmenveträge des Sports mit GEMA, VGB etc. sind nur gemeinnützigen Vereinen zugänglich, was im Umkehrschluss bedeutet, dass die Mitgliedschaft im Sportbund von einem aktuellen gültigen Freistellungsbescheid abhängig ist.

Eine Vielzahl der Vereine ist bereits tätig geworden und hat ihren Bescheid eingereicht. Leider sind noch immer einige Bescheide ausstehend. Sollten Sie Fragen zum Bescheid bzw. zur Gemeinnützigkeit haben, so haben wir hier einige Informationen für Sie bereit gestellt:

https://sportbund-rheinhessen.vibss.de/suche?q=Gemeinn%C3%BCtzigkeit

Gerne hilft Ihnen auch das zuständige Finanzamt weiter.

Sollte Sie hierfür noch eine Mitgliederversammlung abhalten müssen, so unterstützen wir Sie gerne mit unserem Digitalem Abstimmungstool Teambits. Dies kann für Digitale-, Hybride und Präsenzveranstaltungen genutzt werden.

Anfragen dazu an Frau Lena Lander, l.lander@sportbund-rheinhessen.de, Telefon 06131-2814-212 oder Frau Marianne Windecker, m.windecker@sportbund-rheinhessen.de, Telefon 06131-2814-216


Ein Leben zwischen Sport und Enkeln

Präsident des Sportbundes Rheinhessen, Klaus Kuhn, wird 70 / Vereine immer im Blick

Der Sport und das Ehrenamt prägt sein Leben. Das war schon in der Jugend so, und ist auch heute noch so, da er seinen Ruhestand genießt. Das Leben im Alter genießen, heißt für Klaus Kuhn aber nicht, eine ruhige Kugel zu schieben. Für ihn ist es eher ein Unruhestand. Denn Klaus Kuhn ist immer unterwegs –  entweder mit der Familie oder für seinen geliebten Sport. Klaus Kuhn ist ein Glücksfall für den rheinhessischen Sport, betont Sportbund-Geschäftsführer Thorsten Richter. Der Präsident des Sportbundes Rheinhessen wird am 22. September 70 Jahre alt und alle Sportler aus Rheinhessen gratulieren herzlich.

Seine sportliche Laufbahn begann Klaus Kuhn als Judoka, was ihm 1969 sogar einen Rheinhessenmeister-Titel erbrachte. 1973 wechselte er dann zum Handball, der neben seinem beruflichen Werdegang als Speditionskaufmann und staatlich geprüfter Industriefachwirt fortan sein Leben bestimmen sollte. Nach drei Jahren in der Handball-Abreilung des Weisenauer Rudervereins gehörte er 1976 zu den Gründungsmitgliedern des Handball-Sportvereins Mainz. Drei Jahre lang (1978 bis 1981) war er Zweiter Vorsitzender des HSV, spärer dann von 1985 bis 2001 Abteilungsleiter Handball. Nach seiner aktiven Laufbahn engagierte er sich im HSV auch als Trainer, wofür der die B-Lizenz erwarb. Nebenbei wurder auch schon für den Handballverband Rheinhessen aktiv, für den er 20 Jahre lang als Schiedsrichter zur Pfeife griff. Hinzu kamen in den 90er Jahren die Aufgaben als Kassenprüfer und Klassenleiter.

Als beim HSV die Handballabteilung am Ende war, schloss sich Kuhn der DJK Moguntia Bretzenheim an. Auch hier übernahm er 1999 gleich die Abteilungsleitung Handball und engagierte sich als Trainer. 2004 wurder er zum Vize-Präsident des Handballverband Rheinhessen gewählt, um drei Jahre später das Amt des scheidenden Präsidenten Herbert Beck zu übernehmen. In der Folge stand Kuhn zwölf Jahre lang an der Spitze des HVR und vertrat als Pärsident auch die Interessen des Verbandes auf Bundesebene. In der gleichen Zeit engagierte er sich auch noch als Vorsitzender der AG Spitzensport Mainz. Und als ob das alles noch nicht genug wäre, übernahm er 2010 auch noch für acht Jahre das Amt des Sportkreisvorsitzenden der Stadt Mainz. In dieser Funktion ist er mir dadurch aufgefallen, dass er ihm zugeteilte Aufgaben immer perfekt erledigt hat. Seine Gutachten waren immer sehr detailliert und man konnte sich vollends darauf verlassen, erinnert sich der damalige SBR-Geschäftsführer Joachim Friedsam, der Kuhn als sehr angenehmen und geselligen Zeitgenossen in Erinnerung hat. Als HVR-Präsident war Kuhn automatisch auch ein Mitglied im Hauptausschuss des SBR. Somit arbeitete er in dieser Zeit auch sehr eng mit dem Präsidenten und persönlichen Freund Magnus Schneider zusammen. Als Schneider 2018 aus dem Amt schied, bat ihn dessen Nachfolger Helmut Graf von Moltke, im Sportbund als Vize-Präsident mitzuarbeiten. Da Kuhn sich im Handballverband eh nicht zur Wiederwahl stellen wollte, aktzeptierte er – mit unabsehbaren Folgen. Keine elf Monate später trat von Moltke überraschens von seinem Amt zurück, und da Kuhns vierte Amtszeit als HVR-Präsident kurz zuvor geendet hatte, übernahm er nun eben kommissarisch die Präsidentschaft im Sportbund Rheinhessen.

Seitdem ist er also im Auftrag aller rheinhessischen Sportler unterwegs und handelt dabei stets gemäß seinem Mantra: Als Sportbund sind wir Dienstleister für Vereine und Fachverbände. Ihre Sorgen und Nöte müssen im Mittelpunkt unserer Arbeit stehen.“ Klaus Kuhn ist ein Ehrenamtler durch und durch, wofür er mit Plaketten, Medaillen, Ehrennadeln und Urkunden überschüttet wurde. Die größte Auszeichnung ist es aber wohl, dass er bei all dem Aufwand auch nach 45 Jahren noch glücklich mit seiner Frau Conny verheiratet ist. Aus der Ehe gingen zwei Söhne und vier Enkel hervor, die mithelfen, den rüstigen Großvater auf Trapp zu halten.

Auch wenn er selbst auf Landesebene die höchsten Weihen und Ämter errreicht hat, vergisst er nie die kleinsten Mitarbeiter in den Vereinen. Kuhn ist ein steter Kämpfer für mehr Anerkennung im Ehrenamt, da er weiß, dass ohne deren unermüdliches Engagement unsere Vereine nicht überleben können. „Gerade auch in der Corona-Zeit setzte er sich dauerd dafür ein, dass den Vereinen keine allzu dicken Knüppel zwischen die Beine geworfen wurden. Er ist ein äußerst integrer Arbeitet für den Sport, der immer die Probleme der Vereine und deren Mitarbeiter im Blick hat“, urteilt der aktuelle SBR-Geschäftsführer Thorsten Richter, der mit Kuhn auf höchst vertrauensvoller Basis zusammenarbeitet.

Auch aus den Rheinen seiner ehemaligen Handball-Miststreiter ist nur Positives über Klaus Kunn zu vernehmen. Ich habe seine ruhige und diplomatische Art in den HVR-Sitzungen immer sehr geschätzt. Er hat sich nie aus der Ruhe und vom Thema abbringen lassen, erinnert sich beispielsweise Mädelswartin Steffi Welter. Sein Nachfolger als HVR-Präsident, Mathias Solms, würdigt Kuhns Arbeit: In seiner Zeit als Präsident und Vizepräsident hat er die Entwicklung des Verbandes entscheident geprägt und gemeinsam mit dem Präsidium zukunftsweisende Entscheidungen getroffen. Hiervon profitieren wir noch heute, denn wir gehen den eingeschlagenen Weg unbeirrt weiter. Lieber Klaus, ich wünsche dir alles Gute und vor allem Gesundheit.Den Glückwünschen schließt sich Richter im Namen aller rheinhessischen Sportler an. „Bleib dem Sport und deiner Familie noch lange erhalten. Herzlichen Glückwunsch und vielen Dank für deinen unermüdlichen Einsatz und die geleistete Arbeit zum Wohle des Sports.“