„Rheinland-Pfalz bewegt“ und die Menschen bewegen den Rheinland-Pfalz-Tag 

75 Jahre Rheinland-Pfalz wurden in Mainz beim 36. Rheinland-Pfalz-Tag gefeiert. Neun große Themen wurden anlässlich des Landesfestes in der rheinland-pfälzischen Landeshauptstadt zelebriert. Der Sportbund Rheinhessen vertrat dabei mit seinen Fachverbänden und Vereinen den organisierten Sport innerhalb des Themenfeldes „Rheinland-Pfalz bewegt“.

Inmitten der Stadt Mainz, auf dem Gutenbergplatz, war Bewegung drin! Denn Stillstand gab es die letzten beiden Jahre genug. Dies verdeutlichen auch die Absagen der letzten beiden Rheinland-Pfalz-Tage in Andernach und Boppard. „Wer auf der Suche nach bloßen Infoständen ist, der wird auf unserer bewegten Meile nicht fündig“, sprach Klaus Kuhn vielen Vereinen und Verbänden bereits bei Eröffnung aus der Seele. Begegnung durch Bewegung schaffen und den Gutenbergplatz dabei zum Sportplatz umfunktionieren. Dies war das Ziel und gelang bei vielfältigen und zahlreichen Mitmachangeboten für Jedermann. Taekwando, Showtanz, Headis, Rollstuhl-Hockey und Inliner-Artistik ist nur eine kleine Auswahl aus dem bunten Pott der rheinland-pfälzischen Sportlandschaft.

Obwohl der Sport und die Bewegung im Zentrum standen, wurde aber auch intensiv die Rolle der Vereine und Verbände als Motor der Gesellschaft thematisiert. Klaus Kuhn betonte im Gespräch mit dem rheinland-pfälzischen Innenminister Roger Lewentz die Bedeutung der Vereine und Verbände über den Sport hinaus: „Wir treiben nicht nur Sport in den Vereinen, es sind auch die sozialen Strukturen, die durch das Ehrenamt geschaffen werden, sie sind ein ganz wichtiger Bestandteil unserer Gesellschaft.“

Doch die Feier anlässlich des 75-jährigen Landesjubiläums war auch Gelegenheit, auf neun Jahrzehnte Sportgeschichte zurückzublicken. Eine mobile Ausstellung inklusive stets verfügbarer auditiver Zeitreise weckte tolle Erinnerungen und begeisterte die mehreren Tausend Besucher über die drei Tage hinweg. Auch Kinder konnten im Sportkids-Bereich einen kindgerechten Blick in die sportlichen Geschichtsbücher werfen. Gemeinsam mit dem Präsidenten des Sportbundes Rheinhessen besuchte auch Wolfgang Bärnwick, Präsident des Landessportbundes, den Rheinland-Pfalz-Tag und findet lobende Worte für die Zeitreise. „Die verbindende Kraft des Sportes hat der Sportbund Rheinhessen stellvertretend für den gesamten Landessport hervorragend präsentiert. Die Idee, eine Zeitreise passend zum 75. Geburtstag unseres Bundeslandes auf die Beine zu stellen, kam riesig an und erwies sich als Volltreffer.“

Ein Volltreffer war ebenfalls, dass der Rheinland-Pfalz-Tag endlich wieder für Belebung sorgte. Dies stellte Thorsten Richter, Geschäftsführer des Sportbundes Rheinhessen, nochmal deutlich heraus. „Nachdem der Rheinland-Pfalz Tag 2020 und 2021 pandemiebedingt ausfallen musste, war es umso schöner zu sehen, wie viele Menschen sich am diesjährigen Landesfest beteiligt haben. Auf dem Gutenbergplatz konnten wir den rheinhessischen Sport direkt in Mainz und den gesamten rheinland-pfälzischen Sport zelebrieren. Es waren im wahrsten Sinne des Wortes bewegende Begegnungen und ein großer Festakt für alle.“


#TrikotTag in Rheinland-Pfalz am 01.06.

Nach den großartigen Erfolgen in den Jahren 2020 und 2021 ruft der Sportbund Rheinhesseh gemeinsam mit dem Landessportbund, dem Sportbund Rheinland und dem Sportbund Pfalz wieder zum landesweiten #TrikotTag auf. Alle Sportvereinsmitglieder können am Mittwoch, dem 1. Juni, Werbung für ihren Sport machen, indem sie das Trikot, Polo-Shirt oder die Trainingsjacke ihrer Sportmannschaft oder ihres Heimatvereins tragen.

Alle Infos über den TrikotTag und das Gewinnspiel findet ihr hier.


Zweite Runde der Initiative „Sportverein der Zukunft – mit BASF fit für die Digitalisierung“ beginnt am 29. August 2022 

Die Sportvereine des Badischen Sportbundes Nord, des Sportbundes Pfalz sowie der Sportkreise Bergstraße (Hessen) und Worms (Rheinhessen) können sich ab dem 29. August 2022 für die zweite Runde der Initiative „Sportverein der Zukunft – mit BASF fit für die Digitalisierung“ bewerben. Die Bewerbungsphase läuft bis zum 14. Oktober 2022. 

Digitalisierung ist ein hochrelevantes Thema, das für Sportvereine allein häufig schwierig zu bewältigen ist. Ohne den benötigten digitalen Wandel drohen die Breitensportvereine den Anschluss an gesellschaftliche Entwicklungen zu verpassen und an Relevanz in der Bevölkerung zu verlieren. 

Die Entwicklung der Breitensportvereine in der Metropolregion Rhein-Neckar zu fördern, ist seit jeher ein besonderes Anliegen von BASF. Mit der Unterstützung von Nielsen Sports werden innerhalb der Initiative „Sportverein der Zukunft – mit BASF fit für die Digitalisierung“ bereits 20 Vereine beraten. Innovative Projekte wie die Einführung einer smarten Beregnungsanlage beim TC Rot-Weiß Worms e. V. zeigen exemplarisch die Umsetzung in die Praxis. 

Die Initiative bietet deren Breitensportvereinen vielfältige Möglichkeiten der zukunftsgerichteten digitalen Weiterentwicklung. Diese reichen von einer effizienten Vereinsverwaltung über ein verbessertes und erweitertes Sportangebot bis hin zu einer passgenauen Vereinskommunikation. 

Interessierte Vereine können sich online unter www.sportverein-der-zukunft.de über die Initiative informieren. Ab dem 29. August 2022 wird zudem auf der Webseite der Initiative der kostenlose Digital-Check freigeschaltet. Dieser dient wie schon in der ersten Runde gleichzeitig als Bewerbung für die Teilnahme an der Initiative „Sportverein der Zukunft“. Auf Basis der Angaben des Digital-Checks sowie weiteren internen Kriterien trifft eine Kommission bestehend aus Vertretern:innen von BASF, Nielsen Sports, des Badischen Sportbundes Nord, des Sportbundes Pfalz, der Sportkreise Bergstraße (Hessen) und Worms (Rheinhessen) sowie der Sportregion Rhein-Neckar die Auswahl der Teilnehmer für die zweite Runde. 

Jeder für die Initiative ausgewählte Verein wird in einem bewährten Coachingprozess durch die Zusammenarbeit mit den Expert:innen von Nielsen Sports begleitet. Dabei werden die Vereine dazu befähigt, ein ausgewähltes Digitalisierungsprojekt in den Bereichen Organisation, Mitgliederwesen, Kommunikation oder Sportangebot erfolgreich umzusetzen. 

Die zweite Runde, die für die Dauer von 18 Monaten angelegt ist, wird Mitte des Jahres 2024 abgeschlossen. Insgesamt wurden dann innerhalb der Initiative 40 Sportvereine bei der Digitalisierung unterstützt. 

Sie wollen einer dieser Vereine sein? Dann bewerben Sie sich ab dem 29. August 2022 unter www.sportverein-der-zukunft.de. 

Stephanie Wirth, Geschäftsführerin Sportregion Rhein-Neckar: „Die Initiative Sportverein 2020 hat in den vergangenen Jahren viel in der Metropolregion Rhein-Neckar bewegt. Die digitale Ausrichtung der neuen Initiative zeigt, dass die aktuellen Herausforderungen für Breitensportvereine erfolgreich erkannt wurden. „Sportverein der Zukunft“ vernetzt die Vereine aus Rhein-Neckar, ermöglicht regionale Synergien und stärkt gleichzeitig die Identifikation mit der Region. Dies hilft den Vereinen – qua „Hilfe zur Selbsthilfe“ – bei einem erfolgreichen Neustart nach Corona. Wir sind überzeugt, dass wichtige Impulse für die notwendige regionale Vereinsentwicklung mit der Initiative einhergehen.“ 

Kontakt:

Initiative „Sportverein der Zukunft – mit BASF fit für die Digitalisierung“ Nielsen Sports Deutschland GmbH 

Sascha Knies  

Scheidtweilerstraße 17  

50933 Köln  

E-Mail: info@sportverein-der-zukunft.de  

Tel.: 0221 – 43073-166 


INpuls Prämie für den TV 1862 Köngernheim

Inklusiven Strukturen einen Impuls verleihen – dafür steht die INpuls-Prämie. Sie soll inklusive Projekte unterstützen und Vereinen sowie Fachverbänden Möglichkeiten für inklusive und nachhaltige Strukturen geben. Die finanzielle Unterstützung darf ausschließlich zur Umsetzung von inklusiven Maßnahmen verwendet werden. Dafür setzt sich der TV 1862 Köngernheim mit einem Sportangebot ein: jeden Dienstag von 17:00 bis 18:00 Uhr bietet der Verein spielerisches Tanzen mit Kindern zwischen vier und neun Jahren an. Rhythmus und Wahrnehmungsübungen haben das Ziel, alle Sinne anzusprechen und die Koordination der Kinder zu fördern. Beim angebotenen Turnen und Krafttraining werden auch Muskeln beansprucht, die zum Tanzen notwendig sind. Doch die Tanzgruppe trainiert nicht nur, sondern hat natürlich auch Auftritte. Sei es bei Kinder-Fastnachten, Seniorennachmittagen oder dem geplanten inklusiven Sportfest des 1. KTC Bad Kreuznach am 09. Juli 2022. Für das Engagement des Vereins wurde am 10. Mai 2022 feierlich der Scheck der INpulsprämie vom Landessportbundes Rheinland-Pfalz im Wert von 500 Euro übergeben.

Foto: v.l.: Kathleen Dollmann, Sport-Inklusionslotsin, Armin Stauß, 1. Vorsitzender des TV 1862 Köngernheim sowie Eva Meloth, Übungsleiterin des TV 1862 Köngernheim

Eva Meloth, die Übungsleiterin der Kinder, betont, dass sie die Kinder ohne Druck und auf spielerische Weise fördern und Sport allen zugänglich machen möchte: „Generell engagiere ich mich für den Sport und ob es jetzt Sportler*innen mit oder ohne Beeinträchtigung, das spielt bei uns absolut keine Rolle.”

“Wir freuen uns sehr, mit dem TV 1862 Köngernheim einen weiteren Verein auf dem inklusiven Weg begleiten zu können. Zudem werden wir am 16. Juli dort auch mit der Fortbildung ‘Inklusion im Sportverein umsetzen’ zu Gast sein und versuchen, weitere Vereine für Inklusion begeistern zu können”, so Kathleen Dollmann, Sport-Inklusionslotsin des Landessportbundes Rheinland-Pfalz und für das Gebiet des Sportbundes Rheinhessen zuständig.

“Insgesamt ist es unser Ziel als Verein, mehr Übungsleiter*innen einzustellen, welche sich darum kümmern, nicht nur vereinzelte Angebote zu schaffen, sondern das gesamte Sportangebot inklusiver zu gestalten. Deshalb sind wir mit dem Landessportbund Rheinland-Pfalz und dem Sportbund Rheinhessen im engen Kontakt”, so der 1. Vorsitzende Armin Stauß.

 


Negativtrend gestoppt – leicht positive Mitgliederentwicklung im rheinhessischen Sport 

Der höchste Mitgliederstand im Sportbund Rheinhessen war mit 283.910 im Jahr 2013 erreicht. Seitdem waren die Mitgliedszahlen nur minimal schwankend, hatten sich 2020 gegenüber 2019 sogar wieder um 1.420 erhöht. Anschließend ereilte mit der Corona-Pandemie und den damit verbundenen Einschränkungen des Sportangebots auch die Sportlandschaft massive Verluste: die verhinderten Neueintritte in die Vereine konnten die üblichen Austritte nicht mehr ausgleichen, was nicht ohne Folgen blieb: Ein Minus von 10.719 Mitgliedern, dies entsprach einem Rückgang von 3,84 Prozent. Dieser besorgniserregende Trend konnte nun gestoppt werden, was sich in leicht positiven Steigerungen der Mitgliederzahlen auf Basis der Bestandserhebung zum 01.01.2022 bemerkbar macht: 270.022 Mitglieder sind in 869 rheinhessischen Vereinen aktiv. Dies entspricht einem Mitgliederzuwachs von 0,26 Prozent, obwohl die Vereinslandschaft um 13 Sportvereine zum Vorjahr gesunken ist. Im Jahre 2021 betätigten sich 269.332 Sportler*innen in 882 Vereinen.  

Bemerkenswert ist dabei die Entwicklung der Kinder bis 6 Jahre. Ein Zuwachs von über 6,5 Prozent konnte in dieser Altersklasse verzeichnet werden. Einen großen Teil hat dazu die Mitgliedergewinnungskampagne „Comeback der Gemeinschaft“ im letzten Jahr beigetragen. Fast 4.000 Kinder unter 10 Jahren konnten die rheinhessischen Sportvereine gewinnen und so auch Zuschüsse von knapp 60.000 Euro erhalten, 15 Euro pro gewonnenem Neumitglied. Während die Mitgliederzahlen in den Altersklassen 15 bis 18 Jahre (-1,77 Prozent), 19 bis 26 Jahre (-0,66 Prozent) und 41 bis 60 Jahre (-1,67 Prozent) Verluste zu verzeichnen haben, sind, neben den Kindern bis 6 Jahre, weitere Gewinne ersichtlich: Mit 0,07 Prozent ein minimaler Gewinn der 7- bis 14-Jährigen, mit 1,94 Prozent ein deutliches Plus in der Altersklasse 27 bis 40 Jahre und mit 0,92 Prozent eine Steigerung der über 60-Jährigen.  

Beim Blick auf die Fachverbände ist zu erkennen, dass die Sportarten Turnen und Tischtennis die größten Verluste erlitten. Während die Turner als zweitgrößter Fachverband mit 2.875 weniger Mitgliedern in absoluten Zahlen einen größeren Rückgang zu verzeichnen haben, ist das relative Minus im Tischtennis mit 7,40 Prozent am höchsten innerhalb der zehn Mitgliederstärksten rheinhessischen Fachverbände. Der mit 84.046 Mitgliedern nach wie vor größte Fachverband Fußball kommt auf ein Plus 1,69 Prozent. Aber auch Tennis (+6,65 Prozent) und Schwimmen (+6,44 Prozent) konnten Zuwächse generieren. Bei den Sportarten Handball (+2,24 Prozent) und Pferdesport (+2,86 Prozent) ist ebenfalls ein positiver Trend zu erkennen.  

Hinsichtlich der mitgliederstärksten Vereine in Rheinhessen zeigt sich ein differenziertes Bild. Sechs der zehn größten Vereine konnten Zuwächse verzeichnen. Größter Verein in Rheinhessen bleibt der 1. FSV Mainz 05, der nach einem Plus von 617 Mitgliedern 12.676 Mitglieder aufweist. Größter Gewinner ist allerdings der SV Freibad Gimbsheim, der seine Mitgliederzahl um 760 Personen und damit fast 19 Prozent steigern konnte. Den höchsten Verlust in absoluten Zahlen verzeichnete der Mombacher TV, der mit 2.425 Mitgliedern einen Verlust von 188 Mitgliedern erlitt.   

„Wir sind sehr glücklich, den durch die Pandemie resultierenden Abwärtstrend gestoppt zu haben. Insbesondere freut uns der Gewinn bei den Kindern bis 6 Jahre. Dies zeigt sehr deutlich, dass sich die rheinhessischen Sportvereine und Verbände während der Pandemie nicht ausgeruht, sondern stark engagiert haben. In diesem Zusammenhang darf man nicht vergessen, dass auch das Land bei den insolvenzbedrohten Vereinen unter die Arme gegriffen hat und viele Kommunen mit Sondermaßnahmen direkt vor Ort unterstützt haben“, so Sportbund Rheinhessen Präsident Klaus Kuhn. 

„Mit vielen Maßnahmen während der Corona-Pandemie, von kostenloser Rechtsberatung bis hin zu digitalen Lösungen für Mitgliederversammlungen, war und ist es unser Ziel, unseren Mitgliedern als Dienstleister stets zur Seite zu stehen. Mit der Kampagne #comebackdergemeinschaft konnten wir auch finanzielle Anreize zur Mitgliedergewinnung setzen. Wir freuen uns, dass sich sehr viele Vereine daran beteiligt haben und so der Turnaround gemeinsam geschafft werden konnte“, so der Geschäftsführer des Sportbundes Rheinhessen, Thorsten Richter.  


Florian Düx neuer Vorsitzender der Sportjugend Rheinhessen

Vollversammlung 2022: Sportjugend Rheinhessen wählt neuen Vorstand

„Alles neu macht der Mai.“ Unter diesem Motto hätte die Vollversammlung der Sportjugend Rheinhessen durchaus stehen können. Gleich drei neue Mitglieder wurden in den Vorstand berufen und mit Nadine Nagel und Tobias Mast legten langjährige Vorstandsmitglieder ihr Amt gleichzeitig nieder.

Neu in Rheinhessen, aber nicht ohne Erfahrung ist der neue Mann an der Spitze der Sportjugend. Florian Düx war bereits mehrere Jahre in der Sportjugend Pfalz aktiv bevor es ihn mit seiner Familie beruflich nach Mainz verschlagen hat. Der Lehrer für Chemie und Sport tritt an die Stelle von Dominic Clos, der das Amt des Vorsitzenden seit dem Rücktritt von Franziska Moritz im letzten Sommer kommissarisch übernommen hatte.
„Dominic war es auch der mich zur Sportjugend Rheinhessen geholt hat.“ erzählt der 30-Jährige.

Dominic Clos (TV Hechtsheim) kehrt dagegen wieder auf die Position des stellvertretenden Vorsitzenden zurück. Neu im Team sind die Beisitzer Emilio Doleschy (VfL Fontana Finthen) und Christian Hessel (TSV SCHOTT Mainz). Komplettiert wird das Team von Andreas Schmitz, der als geborenes Mitglied des Sportkreises Birkenfeld/Bad Kreuznach automatisch dem Vorstand angehört. Zunächst vakant sind die Positionen der beiden Sportkreisvertreter Mainz/Mainz-Bingen und Worms/Alzey-Worms. Ihre Vertreter*innen werden auf den kommenden Sportkreisjugendtagen bestimmt.

Das junge Team hat sich ehrgeizige Ziele gesetzt. Neben der Unterstützung der Geschäftsstelle in den Kernaufgaben, wolle man neue Projekte voranbringen, verspricht Düx in seinem Schlusswort. So wolle man sich unter anderem sportpolitisch stärker engagieren. Gemeinsam mit den Sportjugenden Rheinland und Pfalz sowie der Sportjugend des LSB arbeite man hier bereits seit mehreren Monaten eng und intensiv zusammen um stärker agieren zu können. Erste Erfolge konnten hier bereits erzielt werden.
Weitere Aufgaben sieht Düx in der Ehrenamtsgewinnung und Stärkung von jungem Engagement. Des Weiteren möchte der Vorstand mit den Vereinen und Verbänden stärker in den Dialog treten um auf Wünsche und Probleme der Mitglieder besser und schneller eingehen zu können. In diesem Zusammenhang soll auch die Öffentlichkeitsarbeit weiter verbessert werden. „Wir haben ein tolles und engagiertes Team mit viel Potential zusammenstellen können – jetzt geht es an die Umsetzung der neuen Ideen!“ beendet Düx die Veranstaltung. Er lädt die Anwesenden ein die Sportjugend auf dem anstehenden Rheinland-Pfalz-Tag vom 20.-22. Mai in Mainz zu besuchen um vor Ort persönlich in den Austausch zu treten.

Der neue Vorstand der Sportjugend Rheinhessen (v.l.): geb. Mitglied Andreas Schmitz, Christian Hessel, Vorsitzender Florian Düx, Emilio Doleschy; es fehlt: Dominic Clos. Foto: Sportjugend Rheinhessen


Zusammen mehr erreichen mit der EWR-Crowd

Seit über 100 Jahren versorgt EWR die Menschen in Rheinhessen, dem hessischen Ried sowie der Pfalz mit Strom, Erdgas und Wasser. Tradition verpflichtet, daher steht der Energiedienstleister auch in Zukunft für verantwortungsvolles und nachhaltiges Handeln. Das heißt für EWR: Wir schaffen einen Mehrwert für die Menschen in unserer Region, stärken das soziale Miteinander und leisten somit einen Beitrag für den Erhalt einer lebenswerten Zukunft. Wir können mehr erreichen, wenn wir mit einer starken Community #einfachJETZT gemeinsam die Zukunft anpacken. Deshalb startet EWR jetzt mit unserer Crowdfunding-Plattform, der EWR-Crowd, durch.

Welche Vorteile hat die EWR-Crowd?

Der Begriff Crowdfunding kommt aus dem Englischen und bedeutet so viel wie „Schwarmfinanzierung“: Jeder kann mit einem kleinen Betrag zu etwas Großem beitragen, indem er die Projekte auf der Crowdfunding-Plattform unterstützt.

Mit der EWR-Crowd könnt ihr als Projektstarter schnell und einfach loslegen. Egal, ob ihr ein neues Fußballtor, ein neues Turngerät oder einen neuen Trikotsatz benötigt – in wenigen Tagen ist euer EWR-Crowd-Projekt vorbereitet, geprüft und online. Erfahrene Coaches helfen euch Schritt für Schritt, denn mit der richtigen Vorarbeit und viel Herz kann jeder sein Ziel durch Unterstützung der Community erreichen. Außerdem gibt es einen monatlichen Fördertopf von 1.000 Euro, mit dem eure Projekte finanziell unterstützt werden. Werden mindestens 10 Euro für ein Projekt gespendet, werden 10 Euro aus diesem Topf dazu gegeben. Zum Start der EWR-Crowd wurde ein zusätzlicher Aktions-Fördertopf für euch ins Leben gerufen, mit dem ihr schon zum Start eures Projekts einen Zuschuss erhaltet: Die ersten 30 Projekte auf der EWR-Crowd, die erfolgreich abgeschlossen werden, erhalten einen Startbonus von 500 Euro. Voraussetzung ist eine Mindest-Zielsumme von 1.500 Euro.

Damit ihr einen stärkeren Anreiz für eure Unterstützer schafft, könnt ihr sie bei einer Spende mit tollen und exklusiven Prämien belohnen. Von selbstgebastelten Goodies, T-Shirts mit eurem Vereinslogo bis hin zu Eventkarten seid ihr bei der Auswahl eurer bereitgestellten Prämien ganz flexibel.

Also lasst uns #einfachJETZT gemeinsam die Zukunft anpacken und realisiert eure Herzensprojekte mit der EWR-Crowd!


Auszeichnungen für Sportabzeichen Erwerber*innen 

Feierstunde beim TV Hechtsheim ein würdiger Rahmen für die rheinhessischen Sportler*innen 

Ein Klassiker, der kein Alter kennt und niemals müde wird: Das Deutsche Sportabzeichen wird seit 1913 verliehen und durch Bronze, Silber und Gold können auch Amateursportler*innen olympische Atmosphäre im Sportverein um die Ecke schnuppern. Im Rahmen der Sportabzeichenehrung wurden am 02.05.2022 beim TV Hechtsheim verdiente Preisträger*innen aus Rheinhessen ausgezeichnet. Moderiert wurde die Ehrungsveranstaltung von Thomas Biewald, Vizepräsident Bildung beim Sportbund Rheinhessen sowie Geschäftsführer Thorsten Richter. Die Auszeichnungen überreichte Sportbund Präsident Klaus Kuhn. 

27 Vereine, 15 Grundschulen und über 2.000 Prüfungsabnahmen bzw. Leistungsnachweise: das sind die Zahlen des Sportabzeichen Wettbewerbs der rheinhessischen Sportlandschaft des Jahres 2021, die verdeutlichen, dass die Corona-Pandemie zwar deutliche Spuren hinterlassen hat, aber der Sport nicht stillstand, sondern im wahrsten Sinne des Wortes in Bewegung war. In den motorischen Grundfähigkeiten Ausdauer, Kraft, Schnelligkeit und Koordination bewiesen die Sportler*innen aller Altersklassen Durchhaltevermögen und viel Trainingsfleiß. Dafür wurden sie nun feierlich vom Sportbund Rheinhessen ausgezeichnet.  

In der Ehrungsveranstaltung, die wie das Deutsche Sportabzeichen auch von sportlichen Highlights wie Trampolinturnen und Showtanzeinlagen geprägt war, wurden die besten Schulen und Vereine ausgezeichnet, gestaffelt nach Anzahl der Schüler*innen bzw. Mitglieder und der erreichten Punktzahl. Ausgezeichnet wurden aber alle teilnehmenden Vereine und Schulen, ganz nach dem olympischen Motto: „Dabeisein ist alles“ 

Die ersten Plätze im Schulwettbewerb sicherten sich: 

  • Schulen bis 150 Schüler*innen: Grundschule Mauchenheim 
  • Schulen von 151 bis 300 Schüler*innen: Feldbergschule Mainz 
  • Schulen von 301 bis 500 Schüler*innen: Grundschule Mainz-Laubenheim 
  • Schulen von 501 bis 750 Schüler*innen: Otto-Hahn-Schule Westhofen 
  • Schulen mit mehr als 750 Schüler*innen: Frauenlob-Gymnasium Mainz 

Beim Vereinswettbewerb belegten folgende Vereine den ersten Platz: 

  • Vereine bis 400 Mitglieder: DJK Ballspielclub Mainz 
  • Vereine von 401 bis 600 Mitglieder: TuS Gau-Bischofsheim 1922 
  • Vereine mit 601 bis 900 Mitglieder: SG 1926 Spiesheim 
  • Vereine mit 901 und mehr Mitgliedern: TuS 1861 Büdesheim 

Besonders beeindruckend sind innerhalb der Auszeichnungen auch die Erwerber*innen mit Jubiläum. 20 Erwerber*innen wurden für mindestens 25 Abnahmen ausgezeichnet. Die SG 1926 Spiesheim schafft es sogar, die beiden Erwerber*innen Heribert Erbes und Elfriede Heck mit 50 Abnahmen zu stellen: „Das Geheimnis ist es, niemals Opfer der eigenen Passivität zu werden“, verriet Jubilar Heribert Erbes bei der Auszeichnung auf die Frage, wie es im hohen Alter noch möglich ist, das Deutsche Sportabzeichen zu absolvieren. „Und wenn man dann noch in einer so tollen Ehrungsveranstaltung ausgezeichnet wird, macht es doppelt Spaß, sich sportlich zu betätigen.“  

Beeindruckt zeigte sich auch der Präsident des Sportbundes Rheinhessen, Klaus Kuhn: „Das Deutsche Sportabzeichen ist die höchste Auszeichnung außerhalb des Wettkampfsports und wird als Leistungsabzeichen für überdurchschnittliche und vielseitige körperliche Leistungsfähigkeit verliehen. Wir sind begeistert und freuen uns, dass die rheinhessischen Sportler*innen mit so viel Eifer und sportlichem Engagement, unabhängig vom Alter, das Deutsche Sportabzeichen ablegen.“  

Tribut zollte Sportbund Rheinhessen Geschäftsführer Thorsten Richter aber nicht nur den Erwerber*innen, sondern auch den Prüfer*innen: „Ohne Prüfer*innen wäre die Abnahme des Deutschen Sportabzeichens nicht möglich. So feiern Gottfried Knopper und Gerd Braun bspw. ihr 55-jähriges Jubiläum. Auch ihnen gratulieren wir stellvertretend und sagen vielen Dank für ihr über Jahre hinweg herausragendes Engagement für das Deutsche Sportabzeichen.“ 


Der SportAward 2022 lockt mit bewährtem Konzept und großen Namen 

Kaum hat sich der Vorhang im Mozartsaal geschlossen, laufen bereits die Vorbereitungen für den nächsten SportAward Rhein-Neckar am 14. November im Mannheimer Rosengarten auf Hochtouren. Zum zweiten Mal wird Mannheim die größte Sportlerehrung der Metropolregion Rhein-Neckar beherbergen, um den erfolgreichen und engagierten Sportlerinnen, Sportlern, Teams, Talenten, Trainer:innen und Vereinen vom Breiten- bis zum Leistungssport eine Bühne zu bieten. 

Podium von links nach rechts – Frank Schlageter (Veranstalter), Prof. Dr. Eckart Würzner (Vorsitzender Sportregion Rhein-Neckar e.V.), Gerald Marzenell (Award-Gewinner), Marcus Kink (Laudator 2022), Norbert König (Moderator des SportAward)

Sport verbindet, vernetzt und baut Brücken 

Seit 2010 verleiht die Sportregion Rhein-Neckar e.V. den SportAward für herausragende sportliche Leistungen und ehrenamtliches Engagement und würdigt damit in insgesamt neun Kategorien die besten Sportler:innen und engagierte Vereine. Nach der pandemiebedingten Verschiebung von 2020 auf 2021 findet der siebte SportAward Rhein-Neckar in diesem Jahr wieder turnusgemäß statt.  

Bewährtes Konzept 

Der Montag als Veranstaltungstag garantiert wie in den vergangenen Jahren die Teilnahme sämtlicher Nominierter sowie aller Athlet:innen, auch vom Team Paris Metropolregion Rhein-Neckar, welches bereits in den Startlöchern steht. Nach dem Empfang aller Gäste im Foyer mit rotem Teppich, Aktionsständen, Snacks und Aperitif, findet im Mozartsaal im Rahmen der rund zweieinhalbstündigen Bühnenshow mit Live-Entertainment die Award-Verleihung in den neun Kategorien statt. Nach der Show und Preisverleihung bietet der SportAward Rhein-Neckar seinen Gästen im Foyer des Rosengartens ein Buffet, viele Aktions- und Mitmachstände der Award-Partner sowie eine große Sport-Party im Ella &  Louis mit DJ Mo und einer Cocktailbar.  

Große Namen

Prof. Dr. Eckart Würzner erläutert die Bedeutung des SportAwards

Beim SportAward Rhein-Neckar gibt sich das ‚who is who‘ der Sportwelt die Ehre. Das beginnt bei den nominierten Sportler:innen, Trainer:innen, Talenten, Teams und Vereinen, reicht über das Moderatoren-Duo Lea Wagner (ARD) und Norbert König (ZDF) bis hin zu den namhaften Laudator:innen. Für diese Aufgabe haben bereits SV Sandhausen Kapitän Dennis Diekmeier, Award-Gewinner 2021 als engelhorn sports Publikumsliebling sowie ehemaliger Adler Kapitän Marcus Kink zugesagt. Für mitreißende Show-Acts steht erstmalig der neue Entertainmentpartner Palazzo Mannheim, der höchste künstlerische Qualität garantiert. Fest steht zum Beispiel bereits der Auftritt des zweimaligen Teilnehmers bei ‚The Voice of Germany‘, Juan Geck.  

Jetzt Lieblingssportler:in wählen! 

Einen der neun Awards kann die Metropolregion Rhein-Neckar selbst vergeben: den engelhorn sports Publikumsliebling. 2016 hatte Hockeynationalspielerin Lydia Haase, 2018 Marathonläuferin Fabienne Königstein und 2021 SV Sandhausen Kapitän Dennis Diekmeier in dieser begehrten Kategorie die Nase ganz vorne. Ab sofort kann also jeder Sportfan unter www.sportawardrheineckar.de seinen Vorschlag einreichen. Ab dem 14. September kann dort für den Publikumsliebling gestimmt werden. 

Alles inklusive 

Im Rosengarten benötigen die Award-Besucher lediglich ihr Ticket, kein Geld. Denn im Eintrittspreis sind Garderobe, Speisen und Getränke, die Party sowie  Gastgeschenke bereits enthalten. Zudem gibt es keine VIP-Bereiche, alle Sportlerinnen, Sportler und prominenten Gäste stehen dem Publikum für kleine Gespräche und Selfies in der Regel gerne zur Verfügung. 

Tickets für 79,00 Euro, 89,00 Euro und 99,00 Euro (alles inklusive) gibt es auf www.sportawardrheinneckar.de 

Mit dem Early-Bird-Ticket ab dem 5. Mai bis zum 15. Juni sparen Sie 10,00 Euro pro Ticket. Code: Early2022 

Hier geht’s zum Flyer

Fotoquelle „Justin Rudd“


Mehr als 42.000 Euro Spenden: Benefizspiel für die Ukraine lockt Tausende nach Ingelheim

Das Benefiz-Fußballspiel zugunsten der Opfer des Krieges in der Ukraine lockte am vergangenen Sonntag über 3.700 Zuschauer*innen zum Familienfest in den Blumengarten. Fabrizio Hayer, auf dessen Idee die Veranstaltung beruhte, die Stadt Ingelheim und die Ingelheimer Kultur und Marketing GmbH (IKuM) hatten einen bunten Nachmittag organisiert, bei dem die Erlöse aus dem Getränke- und Essensverkauf Geflüchteten und Kriegsopfern aus der Ukraine zugutekommen sollten. Und die Spendensumme von rund 42.000 Euro kann sich wirklich sehen lassen. Das Geld kommt teilweise Hilfsprojekten in der Ukraine zugute, soll aber auch direkt in Ingelheim und der Region eingesetzt werden, um beispielsweise eine umfangreiche Kinderbetreuung samt Deutschunterricht für geflüchtete Familien anbieten zu können.

Im Sportpark Im Blumengarten sorgte ein vielfältiges Programm mit Infoständen, einem Familienbewegungspark und kulinarischem Angebot für Abwechslung. Der Höhepunkt des Tages war das um 15.01 Uhr angepfiffene Prominenten-Benefizspiel „Fabrizio Hayer and Friends“ gegen „Allstars: Together for Peace & Freedom“. Hierbei gaben sich weithin bekannte Namen die Ehre, unter anderem Stefan Hofmann, Mario Basler, Markus Kreuz, Ikke Hüftgold und Ailton traten unter den Augen von Ex-FIFA-Schiedsrichter Dr. Markus Merk gegen den Ball.

Auch der Stadtverwaltung war die Unterstützung der Benefizaktion ein großes Anliegen. „Die Stadt Ingelheim hat das Spendenturnier zugunsten von Geflüchteten aus der Ukraine sehr gerne unterstützt. Die Ingelheimer Gesellschaft steht für Vielfalt und Toleranz. Gerade die letzten Wochen haben mir gezeigt, dass die Spendenbereitschaft sehr groß ist“, erklärte Oberbürgermeister Ralf Claus. „Gemeinsam konnten wir an dem Tag für die Geflüchteten etwas Gutes tun. Jeder eingenommene Euro wird gespendet. Darüber hinaus ist es Fabrizio Hayer gelungen, sämtliche Teilnehmer und Anbieter ehrenamtlich zu gewinnen“, so die Bürgermeisterin und Sportdezernentin Eveline Breyer.

Text und Bild: Stadtverwaltung Ingelheim am Rhein


Mainzer Sololauf 2022 zugunsten krebskranker Kinder, Jugendlicher und deren Familien

Vom 04.06.-06.06.2022 findet der Sololauf in Göttingen, Kassel und Mainz zugunsten krebs- und schwerstkranker Kinder sowie deren Familien statt.

Bereits im vergangenen Jahr war der Sololauf für die Elternvereine, die sich nur aus Spenden finanzieren, ein großer Erfolg. Hieran möchten die Veranstalter wieder anknüpfen, denn Benefizveranstaltungen, wie man sie bis März 2020 gewohnt war, konnten gar nicht, bzw. nur reduziert stattfinden.

Natürlich möchten die Veranstalter die Chance des wahrscheinlich einzigen großen Spendenlaufs in diesem Jahr nutzen und alle Mainzer*innen und Menschen, deren Herz für diese schöne Stadt schlägt, motivieren, sich am Mainzer Sololauf zu beteiligen.

Teams können sich bereits jetzt anmelden; einzelne Teilnehmer ab dem 01.05.2022 unter www.sololauf.com anmelden.

Weitere Infos über die Historie und den Spendenlauf finden Sie in der Pressemitteilung und  in der Broschüre.

 


Informationen zur Mitgliederversammlung  

11.06.2022, Kronenberghalle in Bretzenheim an der Nahe, 10:00 Uhr 

Der Sportbund Rheinhessen blickt im Rahmen der Mitgliederversammlung am 11.06.2022 gemeinsam mit seinen Fachverbänden und Vereinen auf vier wechselhafte und von der Corona-Pandemie geprägte Jahre in der rheinhessischen Sportlandschaft zurück. Die Mitgliederversammlung findet in der Kronenberghalle in Bretzenheim an der Nahe statt (Winzenheimer Str. 29, 55559 Bretzenheim). Alle Mitglieder sind hiermit sehr herzlich eingeladen, von ihren Mitgliederrechten Gebrauch zu machen und die Mitgliederversammlung zu besuchen.   

Die Grundlagen zur ordentlichen Mitgliederversammlung wurden bereits bei der außerordentlichen Mitgliederversammlung gelegt, welche im vergangenen Jahr digital stattgefunden hat. Dabei standen insbesondere der Verkauf der Sportschule Seibersbach und der damit verbundene Umzug nach Ingelheim im Vordergrund. Im Rahmen der außerordentlichen Mitgliederversammlung gab nach einem umfangreichen Dialog die Mehrheit der Mitglieder ein entsprechendes Votum ab und dem Präsidium auch die Möglichkeit, eine neue Geschäftsstelle zu planen. In der nun folgenden ordentlichen Mitgliederversammlung im Juni sollen erste Planungen zum Bau des „Haus der Vereine“ im Ingelheimer Blumengarten vorgestellt werden.  

Während der Umzug nach Ingelheim bereits formell beschlossen ist, ist die Abstimmung über die Neufassung der Satzung eine wegweisende Entscheidung bei der ordentlichen Mitgliederversammlung. Kernpunkt der Änderungen ist der Übergang des Vorstands nach §26 BGB vom Präsidium auf die Geschäftsführung. Das Präsidium soll dabei fachlicher und effizienter werden und eine Art Kontrollfunktion übernehmen. 

„Wir freuen uns auf die anstehende Mitgliederversammlung in Präsenz beim FSV Bretzenheim in der Kronenberghalle. Nach über zwei Jahren Pandemie sind wir froh, uns endlich wieder vor Ort mit unseren Mitgliedern lebhaft über die Zukunft des rheinhessischen Sports austauschen zu können“, so Klaus Kuhn, Präsident des Sportbundes Rheinhessen.  

„Die ordentliche Mitgliederversammlung ist wegweisend für die nächsten Jahre. Wir wollen dabei nicht nur über die anstehenden Themen informieren, sondern auch ins Gespräch kommen. Die Abstimmung über die neue Satzung ist dabei ein zentraler Baustein zur Verlagerung der Verantwortung vom Ehrenamt zum Hauptamt. Diese Brücke möchten wir gemeinsam mit unseren Mitgliedern schlagen“, so Thorsten Richter, Geschäftsführer des Sportbundes Rheinhessen.  

Alle Infos zur Tagesordnung finden Sie hier.

Das Berichtsheft finden Sie hier.

Die Synopse zur Neufassung der Satzung (Auszug aus dem Berichtsheft) finden Sie hier.

Die Mitgliederversammlung besteht aus dem Hauptausschus, den Vertretern der Vereine sowie sechs Vertretern der Sportjugend Rheinhessen. Die Stimmenverteilung ist wie folgt geregelt:

  • Die Vereine haben je angefangene 300 Mitglieder eine Stimme. Soweit die Vereine ihren Sitz im Bezirk Nahe haben, je angefangene 300 Mitglieder der Fußballabteilung eine Stimme.
  • Die regionalen Fachverbände und die Landesfachverbände ohne regionale Untergliederung haben je angefangene 5.000 ihrer Mitglieder im Sportbund Rheinhessen eine Stimme.
  • Die Landesfachverbände mit regionaler Untergliederung haben je eine Stimme.

Qualitätssiegel „Seniorenfreundlicher Sportverein“ – Auszeichnungen für vier Vereine  

Das Qualitätssiegel „Seniorenfreundlicher Sportverein“ wird seit 2011 an Sportvereine verliehen, die sich besonders für die Senioren engagieren. Vereine erhalten das Siegel nach Erfüllen von nur vier Kriterien für vier Jahre. Zu ihnen zählen: 

  • mindestens fünf Angebote für Senioren, 
  • eine*n ausgebildete*n Seniorenberater*in 
  • eine*n Übungsleiter*in C Breitensport Fitness- und Gesundheit oder Übungsleiter*in der zweiten Lizenzstufe, und letztlich,  
  • dass die beiden genannten seniorenbezogene Fortbildungen besuchen.

Die Auszeichnung beinhaltet die Urkunde und ein Schild für die Außendarstellung ihres Engagements sowie einen Gutschein in Höhe von 150 € zur Anschaffung von seniorengerechten Spiel- und Sportgeräten. 

Vier Vereine erhielten letzte Woche im Rahmen unserer Sportkreistagung in Ober-Olm ihre besonderen Auszeichnungen.  

Budenheimer Sportgemeinschaft: (v.l.n.r.) Kommissarischer Präsident Klaus Kuhn, Seniorenbeauftragte Sabine Molitor, Sportkreisvorsitzender Stadt Mainz Norbert Kramer

Die Budenheimer Sportgemeinschaft 1960 e. V., trägt seit 2013 das Siegel, erhält damit zum dritten Mal in Folge diese Auszeichnung. Mit Angeboten, wie Stuhlgymnastik, Rückenfit, Wassergymnastik, Qigong, Nordic Walking, Tanz- und Bewegungstreffs sowie Wanderungen/ Ausflüge bietet der Verein mit seinem erfahrenen Übungsleiter-Team um die Seniorenberaterin, Marika Hirschberger, ein vielseitiges Übungs- und Bewegungsprogramm.  

Die TSG 1879 e. V. Bingen-Kempten, seit 2013 Träger des Siegels, ist ebenfalls ein tolles Vorbild für andere Vereine, bietet eine Fülle von Angeboten mit Ballsport Männer 60+, Aktiv bis 100, Fit bis ins hohe Alter, Gymnastik Frau 50+, Wandern sowie Radwandern oder Funktionelle Gymnastik usw. für ihre Mitglieder. Um die Belange der Senioren kümmert sich die Übungsleiterin und Seniorenberaterin Marion Witte und Übungsleiter-Team.  

TV Klein-Winternheim: (v.l.n.r.) Kommissarischer Präsident Klaus Kuhn, Seniorenbeauftragte Sabine Molitor, Sportkreisvorsitzender Stadt Mainz Norbert Kramer

Dem Turnverein Klein-Winternheim wird erstmals diese Auszeichnung verliehen. Breit gefächert sind die Angebote für seine Seniorinnen und Senioren, angefangen bei der Seniorengymnastik mit dem Hocker, Gymnastik für Hochbetagte, für stark eingeschränkte Senioren, über Wirbelsäulengymnastik, Walking und Nordic Walking, Kurse in Feldenkreis sowie gruppenübergreifende Aktivitäten für Senioren wie das Neujahrsfrühstück bis hin zu Wanderungen usw.. Zertifizierte Seniorenberaterin im Verein ist Sabine Molitor.

Turnverein 1895 Ockenheim: (v.l.n.r.) Kommissarischer Präsident Klaus Kuhn, Vertreterin TV Ockenheim, Sportkreisvorsitzender Stadt Mainz Norbert Kramer

Der Turnverein 1895 Ockenheim, erhält ebenfalls erstmalig die Auszeichnung als „Seniorenfreundlicher Verein“. Die Angebote, Fit und Entspannt, Senioren-, Funktions- und Fitnessgymnastik sowie Nordic Walking, sprechen für ein qualifiziertes und erfahrenes Übungsleiter-Team. Um die Belange in diesem Bereich kümmert sich die zertifizierte Seniorenberaterin Mechthild Schieferdecker. 

Wir gratulieren sehr herzlich und wünschen allen vier Vereinen weiterhin viel Erfolg bei der Seniorenarbeit. 


Einladung zu den Sportkreistagungen

Wir laden Sie herzlich zur Sportkreistagung des Sportbundes Rheinhessen der Sportkreise Alzey-Worms und Stadt Worms am Montag, den 25.04.2022, um 19 Uhr in der Blücherhalle Ober-Flörsheim, Weedegasse 35, 55234 Ober-Flörsheim ein.

Alle Infos zur Tagesordnung vom 25.04.2022 finden Sie hier…

Außerdem findet die Sportkreistagung der Kreise Birkenfeld und Bad Kreuznach am Dienstag, den 03.05.2022, um 19:00 Uhr in der Vereinshalle des VfL Algenroth, Nohweg 51, 55743 Idar-Oberstein statt.

Alle Infos zur Tagesordnung am 03.05.2022 finden Sie hier..


Ukraine-Hilfe: Anerkennungsprämie für Fussballvereine

Ab sofort werden Fussballvereine, die sich für geflüchtete Menschen aus der Ukraine engagieren, mit einer pauschalen Anerkennungsprämie in Höhe von jeweils 500 Euro unterstützt, das beschloss der Vorstand der DFB-Stifung Egidius Braun.

Dabei sind die Angaben zum Engagement und der Anzahl der Menschen, die im Verein aufgenommen wurden wichtig. Die Förderung ist dabei jedoch unabhänging von der Anzahl der einzehlen Menschen. Hier finden Sie alle weiteren Informationen.

Wir bedanken uns für das Engagement der Vereine und freuen uns über die großartige Möglichkeit der Unterstützung von der DFB-Stiftung Egidius Braun.


Auswirkungen der Corona-Pandemie auf den Sportbetrieb

Nach den Beschlüssen des rheinland-pfälzischen Ministerrats entfallen mit der 33. Corona-Bekämpfungsverordnung die meisten verpflichtenden Corona-Regeln – auch für den Sport. So sind seit Inkrafttreten der 33. CoBeLVO alle Beschränkungen für den Sport, sowohl im Innen- als auch im Außenbereich aufgehoben. Damit ist der Trainings- und Wettkampfbetrieb grundsätzlich wieder uneingeschränkt möglich.

Die Fassung der 33. Corona-Bekämpfungsverordnung ist zum 2. April 2022 in Kraft getreten und sieht für den Sport sowohl im Innen- als auch im Außenbereich keine Beschränkungen mehr vor. Damit ist der Trainings- und Wettkampfbetrieb grundsätzlich wieder uneingeschränkt möglich.

Da das Infektionsgeschehen aber nach wie vor sehr hoch ist und insbesondere beim Sport im Innenbereich eine hohe Ansteckungsgefahr besteht, empfehlen der Landessportbund und die Sportbünde Rheinland, Pfalz und Rheinhessen seinen Fachverbänden und Vereinen, im Innenbereich für den Sportbetrieb und die Zuschauer*innen die 3G Regel bis zum 20. April beizubehalten und in Wartesituationen bei der Maskenpflicht zu bleiben. Im Rahmen des Hausrechts können Vereine diese Regelungen für ihren Sportbetrieb vorgeben.

Bei Teilnahme an Wettkämpfen und am Spielbetrieb sollten sich Vereine über die aktuellen Vorgaben der Fachverbände informieren, auch diese können im Rahmen ihres Hausrechts besondere Regelungen erlassen. Auch für den Veranstaltungsbereich und damit auch für die Mitgliederversammlungen empfiehlt der organisierte Sport aus Infektionsschutzgründen im Innenbereich bei der 3G Regel und der Maskenpflicht zu bleiben


Sportvereine gezielt unterstützen: Mainzer Vereine erhalten 45.300 Euro

Drei Mainzer Sportvereine haben einen Förderbescheid aus dem Sonderprogramm zur Förderung von kleinen Baumaßnahmen erhalten. Diese übergab Staatsministerin Doris Ahnen in Vertretung von Sportminister Roger Lewentz in Mainz. Präsident Klaus Kuhn und Geschäftsführer Thorsten Richter begleiteten die Übergaben von Seite des Sportbundes Rheinhessen.

Mainzer Minigolfclub: (v.l.n.r.) Staatsministerin Doris Ahnen, 1. Vorsitzender Norbert Kramer, Sportwart Marcel Noack und Geschäftsführer Sportbund Rheinhessen, Thorsten Richter

Der 1. Vorsitzende des 1. Mainzer Minigolfclubs e. V. 1964, Norbert Kramer, erhielt eine Landeszuwendung in Höhe von 14.000 Euro. Damit sollen die Umrandung, die Wege sowie die Hangabstützung der Minigolfanlage saniert werden. Bei der Übergabe war der Geschäftsführer des Sportbundes Rheinhessen, Thorsten Richter, anwesend. Den zweiten Förderbescheid überreichte die Ministerin an den 1. Vorsitzenden des Baseball- und Softball-Clubs Mainz Athletics 1988 e. V., Hartmut Schäfer. Die Mittel in Höhe von 7.100 Euro werden zur Sanierung der Rasenfläche des Softballplatzes eingesetzt. Eine weitere Landeszuwendung übergab Ministerin Doris Ahnen dem 1. Vorsitzenden des Sportvereins 1919 Mainz-Gonsenheim e. V., Frank Specht. Der SV Gonsenheim wird die Förderung in Höhe von 24.200 Euro verwenden, um die Sanitäranlagen des Sportheims zu sanieren. Die beiden Übergaben wurden vom Präsidenten des Sportbundes Rheinhessen, Klaus Kuhn, begleitet.

„Wir freuen uns, bei einigen der Scheckübergaben Unterstützung durch die Politik zu erfahren. Das drückt eine besondere Wertschätzung aus. Die Anwesenheit von Staatsministerin Doris Ahnen zeigt, dass wir als Sportbund Rheinhessen eng mit der Landesregierung zum Wohle und zur Unterstützung des rheinhessischen Sports zusammenarbeiten. Sport funktioniert auch hier im Team am besten“, freut sich Klaus Kuhn über die gelungene Übergaben.

„Sport, Bewegung und das Gemeinschaftsgefühl sind essenzielle Bestandteile für ein gutes und gesundes Leben. Deshalb fördern wir in Rheinland-Pfalz gezielt unsere Sportvereine, die all das in sich vereinen. Sie sind wichtige Anlaufstellen im sozialen Miteinander und bieten durch ihre thematische Breite einen Zugang für jede und jeden. Die Landeszuwendungen sind für Maßnahmen zur Sanierung von Gebäuden und Anlagen vorgesehen, die für einen reibungslosen Spielbetrieb unerlässlich sind. Es ist ein wichtiges Signal an die Vereine, dass Sport wieder stattfinden kann“, sagte Staatsministerin Doris Ahnen.

Thorsten Richter betont, wie wichtig die finanzielle Unterstützung für die Vereine ist: „Es ist ein wichtiger Faktor der Sportförderung, dass den Sportvereinen durch das Sonderprogramm der Landesregierung geholfen wird. Für uns ist die schnelle und genaue Abwicklung durch uns sowohl eine wichtige Dienstleistung für unsere Vereine als auch gegenüber dem Land als Geldgeber in diesem Bereich. Eine zügige Freigabe der öffentlichen Mittel zu gewährleisten, aber auch den sorgsamen Umgang mit den Landesgeldern sicherzustellen, ist eine wichtige Schnittstellenaufgabe.“

Der 1. Mainzer Minigolfclub e. V. 1964 plant, die Fördermittel für Sanierungsmaßnahmen der Minigolfanlage einzusetzen. Da die Anlagen des Clubs von Bäumen umstanden sind, kommt es aufgrund der Wurzeln zu Schäden an den Bahnen und auf den Wegen. Die Sanierung soll das einwandfreie Spiel für Besucherinnen und Besucher sowie die Mitglieder ermöglichen. Die Anlage erfüllt die Voraussetzungen für nationale und internationale Wettbewerbe.

„Diese notwendige Baumaßnahme erfolgt, weil die Bäume auf der Anlage über die Jahrzehnte größer geworden sind und deswegen Verwerfungen der Plattenwege, Stolperkanten an Treppen und andere Schäden beseitigt werden müssen. Wir planen, die Anlage ab Ostern nicht nur den Turnierspielerinnen und -spielern, sondern auch den vielen Freizeitspielerinnen und -spielern wieder unfallfrei zur Verfügung zu stellen. Besonders freuen wir uns darauf, wenn Schulklassen bei Schulausflügen die Anlage ohne Einschränkungen nutzen können“, so Norbert Kramer, 1. Vorsitzender des 1. Mainzer Minigolfclubs e. V. 1964.

Förderbescheidübergabe_Mainz Athletics

Mainz Athletics: (v.l.n.r.) Finanzmanagerin Christine Pohl, Staatsministerin Doris Ahnen, 1. Vorsitzender Hartmut Schäfer, Schriftführerin Sonia Cabriola und kommissarischer Präsident Sportbund Rheinhessen Klaus Kuhn

Auch der Baseball- und Softball-Club Mainz Athletics 1988 e. V. plant die Fördermittel zur Instandsetzung ein. Der Rasen des Softballplatzes soll nach einer Zeit intensiver Nutzung saniert werden. Dazu wird der Naturrasenplatz neu gesät und damit für die neue Spielsaison nutzbar gemacht.

Der 1. Vorsitzende des Baseball- und Softball-Clubs Mainz Athletics 1988 e. V., Hartmut Schäfer, begrüßt die Landeszuwendung: „Ohne die Unterstützung des Landes Rheinland-Pfalz wäre die Instandhaltung vieler Sportanlagen nicht möglich. Hierfür möchten wir Danke sagen.“

Der Sportverein 1919 Mainz-Gonsenheim e. V. hatte die Förderung zur Sanierung seiner Sanitäranlagen beantragt. Mit der Landeszuwendung in Höhe von 24.200 Euro sollen unter anderem die Duschen sowie der Kabinentrakt modernisiert werden. Darüber hinaus werden Elektroarbeiten und Erneuerungen der Gasleitung im Sportheim durchgeführt.

SV Gonsenheim: (v.l.n.r.) Kommissarischer Präsident Sportbund Rheinhessen, Klaus Kuhn, 1. Vorsitzender Frank Specht, Staatsministerin Doris Ahnen, 2. Vorsitzender Jürgen Mölich und Vorstandsmitglied Erik Petersilge

„Diese großzügige Förderung hilft uns enorm bei der Umsetzung der für dieses Jahr geplanten Projekte und Umbaumaßnahmen. Für die Unterstützung des Landes Rheinland-Pfalz sind wir als Verein sehr dankbar – so bleiben wir für unsere aktiven Mannschaften, sowohl im Kinder-, Jugend-, als auch im Erwachsenenbereich und für unsere vielfältigen Mitglieder ein attraktiver und moderner Verein. Damit können wir weiterhin unserer gesellschaftlichen Verantwortung nachkommen“, sagte Frank Specht, 1. Vorsitzender des Sportvereins 1919 Mainz-Gonsenheim  e. V. bei der Übergabe.

In Rheinland-Pfalz gibt es rund 6.000 Sportvereine. Mit der Förderung zum Sportstättenbau unterstützt die Landesregierung Vereine dabei, Anlagen neu zu bauen oder zu sanieren. Darin enthalten ist auch das Sonderprogramm für kleine Baumaßnahmen, das dem Landessportbund zur Förderung der Sportvereine zur Verfügung steht. Im Jahr 2022 sind dafür 2,4 Mio. Euro vorgesehen.

 

 

 


Sterne des Sports – Greift mit eurem Verein nach den Sternen

Die „Sterne des Sports“ sind Deutschlands wichtigster Wettbewerb für Vereine im Breitensport. Mit ihnen wird das gesellschaftliche Engagement gewürdigt, wenn Vereine sich über das reine Sportangebot hinaus auf sozialer Ebene betätigen. Auch in Zeiten der Corona-Pandemie haben viele Vereine Verantwortung übernommen und es durch Flexibilität und Kreativität geschafft, Menschen in Bewegung zu halten. Wer außergewöhnliche Ideen entwickelt und soziale Projekte auf die Beine gestellt hat, sollte sich damit bis 30. Juni bewerben. Gemeinsam mit der Mainzer Volksbank (MVB) und der Volksbank Alzey-Worms mit ihrer Niederlassung VR-Bank Mainz ruft der Sportbund Rheinhessen alle Vereine aus den Sportkreisen Mainz, Mainz-Bingen, Alzey-Worms und Worms auf, am Wettbewerb teilzunehmen.

Die Sterne des Sports werden vom Deutschen Olympischen Sportbund gemeinsam mit den Volksbanken und Raiffeisenbanken seit dem Jahr 2004 jährlich ausgeschrieben. Durch Prämierungen auf Regional-, Landes- und Bundesebene wurden in dieser Zeit mehr als sechs Millionen Euro an die ausgezeichneten Vereine ausgeschüttet. Die Bewerbung erfolgt ganz einfach auf digitalem Weg über die Webseite der jeweiligen Volksbank. Die Onlineformulare finden sich auf www.mvb.de/sterne-des-sports oder www.vb-alzey-worms.de/sterne-des-sports. Dort können die Teilnehmer ihre Projekte beschreiben und mit aussagekräftigen Fotos, Presseberichten oder Videos hochladen. Die Bewerbungsfrist endet am 30. Juni 2022.

Ihr habt Fragen rund um die Bewerbung? HIer erhaltet ihr wertvolle Tipps und Tricks:

Sterne des Sports: Belohnen Sie Ihr Engagement
Termin: Dienstag, 05.04.2022, 18 – 19.30 Uhr
Ort: Online – von Ihrem Zuhause
Voraussetzung: Internetzugang mit PC / mobiles Endgerät, sowie Lautsprecher / Kopfhörer
Referent: Dominik Sonndag, Landessportbund RLP
Hier gehts zur Anmeldung

Sterne des Sports: Belohnen Sie Ihr Engagement
Termin: Donnerstag, 09.06.2022, 18 – 19.30 Uhr
Ort: Online – von Ihrem Zuhause
Voraussetzung: Internetzugang mit PC / mobiles Endgerät, sowie Lautsprecher / Kopfhörer
Referent: Pierre Anthonj, Sportbund Pfalz
Hier gehts zur Anmeldung

Wir wünschen euch viel Erfolg!

Ansprechpartner für den rheinhessischen Sport:

Alexander Beuerle

Telefon: 06131-2814 208

E-Mail: a.beuerle@sportbund-rheinhessen.de


Kommende Veranstaltungen beim Katholischen Bildungswerk Rheinhessen

Das katholische Bildungswerk Rheinhessen lädt alle interessierten Personen zu den kommenden Veranstaltungen über Gesellschaftliche Themen ein. Themen sind zum Beispiel Outing von queeren Personen, Gendergerechte und rassismuskritische Sprache und Sexismus und sexuelle Belästigung.

Weitere Informationen und Anmeldung finden Sie hier…


Frist für Jahressammelantrag verlängert!

Noch bis 15.04. Jahressammelantrag für Übungsleiter*innen, Trainer*innen, Jugendleiter*innen und Vereinsmanager*innen einreichen – für die rückwirkende Bezuschussung im Jahr 2021 (ÜL/T/JL) oder für das Vorauszahlung im Jahr 2022 (VM)!

WICHTIG

Bei den ÜL/T muss ausschließlich die Unterschrift eines vertretungsberechtigten Vorstandmitglieds auf den Antrag.

Bei VM/JL zusätzlich die Unterschrift der Lizenzinhaber*innen.

Weitere Informationen und Voraussetzungen unter https://sportbund-rheinhessen.de/bestandsmeldung-und-lizenzbezuschussung/


Fortbildung „Walking Football“ in der Sportschule Edenkoben

„Beim Fußball muss gerannt werden!“ – Nein, es geht auch ohne! Dies beweist Walking Football mit seiner schonenden Spielweise, welche Verletzungen vorbeugt und dennoch viele Bewegungsanreize bietet. Walking Football ist somit eine gesundheitsfördernde Fußballvariante und insbesondere für inklusive Angebote sehr gut geeignet!

Wo liegen die Ursprünge von Walking Football, wie wird gespielt, welche Regeln gilt es zu beachten? Diese und weitere Fragen werden auf der Fortbildung zum Thema Walking Football am 14. Mai 2022 in der Sportschule Edenkoben beantwortet. Die Theorie nimmt hierbei jedoch nur einen kleinen Raum ein, im Mittelpunkt steht das Erleben und Ausprobieren auf dem Platz.

Geleitet wird die Fortbildung von Caja Zohren, Projektverantwortliche für Walking Football bei Eintracht Frankfurt.

Alles Wichtige auf einen Blick:

Termin: 14. Mai 2022, 09:00 – 13:00 Uhr (5 Lerneinheiten)

Ort: Sportschule Edenkoben

Teilnahmegebühr: 15,00 € (inkl. Mittagessen)

Anmeldung: https://www.sportbund-pfalz.de/aus-und-fortbildung/alle-aus-und-fortbildungsangebote/

Einen Überblick über den Ablauf und die Regeln beim Walking Football gibt es hier..

 

 


Wer sind die rheinland-pfälzischen Sportler*innen des Jahres 2021?

Bis zum 28. Februar 2022 konnten alle Sportfans bei der Landessportlerwahl des Landessportbundes Rheinland-Pfalz jeweils fünf Kandidaten aus den Kategorien Sportlerinnen, Sportler und Teams mit bis zu maximal fünf Punkten bewerten. Aus Rheinhessen haben es drei Sportler und ein Team nach oben geschafft.

Wir gratulieren:

Jason Osborne (Rudern/Mainzer Ruder-Verein) – Platz 1 in der Kategorie Sportler

Der 27-Jährige Jason Osborne konnte bei den Olympischen Spielen in Tokio mit seinem Partner Jonathan Rommelmann sich über die Silber Auszeichnung freuen. Nach vielen hervoragenden Leistungen im Mainzer Ruder-Verein beendet er nun seine Karriere und wechselt zum Radsport-Profi.

Denis Kudla (Ringen/SV Alemannia Nackenheim) – Platz 2 in der Kategorie Sportler

Denis Kudla konnte sich letztes Jahr zum zweiten Mal Bronze bei den Olympischen Spielen in Tokio holen. Er gewann das Finale in der Klasse bis 87 Kilogramm Greco mit einer überragenden Leistung. In Rio 2016 holte sich der Pfälzer das erste Mal die Bronze Medaille.

Julian Weber (Speerwurf/USC Mainz) – Platz 4 in der Kategorie Sportler

Trotz vieler Verletzungen auf dem Weg nach Tokio konnte sich Julian Weber über den vierten Platz und den besten Deutschen bei Speerwurf auszeichen. Ihm fehlten nur 14 Zentimeter bis zu den oberen drei Plätzen, trotzdem kann er Stolz über seine Leistung sein.

 VFH Worms (Kunstradfahren) – Platz 1 in der Kategorie Teams

Der VFH Worms gilt als einer der Favoriten bei Titelwettkämpfen. Nach seinem bisher größten Erfolg, den Gewinn des WM-Titels bei der Hallenradsport-Weltmeisterschaft, in der Vereinsgeschichte ist er unschlagbar. Die fünf minütige Kür des Frauenvieres beim Vierer-Kunstradsport war beeindruckend.

Bild: LSB RLP


Benefizspiel mit vielen Fußball-Stars in Ingelheim am 10. April

Weltmeister Olaf Thon und Olympiasiegerin Lena Goeßling sind zu Gast in Ingelheim. Am 10. April wird es ein Benefizspiel im Blumengarten  für die Ukraine geben. Anstoß ist um 15:01 Uhr mit vielen weiteren deutschen Nationalspielern und ehemaligen Profis des 1. FSV Mainz 05 sowie dem 1. FC Kaiserslautern.

Einlass für das von Fabrizio Hayer organisierte Benefizispiel ist ab 14:00 Uhr. Der Eintritt ist frei, Spenden sind jedoch natürlich erwünscht und kommen zu 100 Prozent den vom Ukraine-Krieg betroffenen Geflüchteten zu Gute. Wer nicht bloß als Zuschauer das Spiel schauen, sondern auch aktiv werden möchte, findet auf der Anlage ebenfalls einen Familien-Bewegungspark mit Bewegungsstationen für Jung und Alt. Die Anreise ist mit ÖPNV problemlos möglich.


SC Lerchenberg wird mit der Sepp-Herberger-Urkunde ausgezeichnet

Alljährlich werden die Sepp-Herberger-Urkunden für beeindruckendes ehrenamtliches Engagement an Akteure des organisierten Fußballs verliehen. Ausgezeichnet werden herausragende Aktivitäten aus dem Handicap-Fußball, der Resozialisierung von Strafgefangenen sowie in der Kooperation zwischen Schulen und Vereinen. Seit dem Jahr 2016 werden zudem auch Organisationen prämiert, die sich im Bereich „Fußball Digital“ engagieren und dabei neue Technologien und Möglichkeiten nutzen. In der Kategorie „Sozialwerk“ wird zusammen mit der Horst-Eckel-Stiftung der „Horst-Eckel-Preis“ verliehen, mit dem ein Engagement für in Not geratene Fußballerinnen und Fußballer geehrt wird.

Am 125. Geburtstag von Sepp Herberger durfte sich nun der SC Lerchenberg bei der Preisverleihung der Sepp Herberger-Awards freuen, denn er wurde mit dem Award in der Kaegorie „Schule und Verein“ ausgezeichnet. Der Verein setzt sich zusammen mit den Kitas, Grund- und weiterführenden Schulen für ein großes Sportangebot für über 1.000 Kinder an über 20 Einrichtungen ein und arbeitet dabei stets mit Jugendhilfeorganisationen zusammen. Wir gratulieren dem SC Lerchenberg sehr herzlich zur Auszeichnung!

Bild: Carsten Kobow/DFB-Stiftung Sepp Herberger


Die rheinhessischen Vereine und der Sportbund im digitalen Austausch beim Netzwerktreffen

Im Rahmen eines Werkstatttages der Sportbund Geschäftsstelle ist die Idee nach einer Plattform entstanden, auf welcher sich die Fachverbände und Vereine mit dem Haupt- und Ehrenamt des Sportbundes vernetzen können. Die Reihe der digitalen Netzwerktreffen ist am 3. März mit den rheinhessischen Fachverbänden gestartet und ging nun am 29. März mit den rheinhessischen Vereinen mit mehr als 1.000 Mitgliedern weiter.

Vereins- und Fachverbandsvertreter*innen, Präsidiumsmitglieder, Sportkreisvorsitzende und ihre Vertreter sowie Mitarbeiter*innen der Geschäftsstelle netzwerkten in 120 Minuten auf Augenhöhe in einem offenen Dialog. Nach einer kurzen Vorstellungsrunde hatten die Teilnehmer*innen die Möglichkeit zu berichten, was sie in der aktuellen Zeit bewegt. Sehr stark wurde über das Thema der Gewinnung von Übungsleiter*innen diskutiert. Mögliche niedrigschwellige Qualifizierungsangebote wie überfachliche Trainerassistentenausbildungen mit wenig Lerneinheiten, um Übungsleiter*innen für Tätigkeiten zu begeistern sowie die Bezuschussung von Übungsleiter*innen wurden intensiv besprochen. Darüber hinaus wurde über mögliche Hallenschließungen im Zuge der vom Ukraine Krieg betroffenen Geflüchteten gesprochen. Thorsten Richter, Geschäftsführer des Sportbundes Rheinhessen, betonte dabei, dass der Integrationsmotor Sport nur dann funktionieren kann, wenn Sport auch möglich ist.

Ebenfalls war der Mitgliederschwund ein Anliegen der Großsportvereine. Zwar konnte die Comeback-Kampagne hier erfolgreich gegensteuern, dennoch sind die Auswirkungen der Pandemie deutlich spürbar. Damit einher geht auch die zunehmende Digitalisierung, welche die rheinhessischen Vereine begleitet. Abschließend gab Sportbund Präsident Klaus Kuhn noch einen Ausblick zum Verkauf der Sportschule Seibersbach und betonte, dass der Sportbund Rheinhessen seinem Kerngeschäft, der Aus- und Weiterbildung, selbstverständlich trotz einem Verkauf weiter und ohne Einschränkungen nachkommt.

„Das Ziel der Netzwerktreffen ist der Austausch, der zu jeder Zeit gegeben war. Gerade zur gemeinsamen Erarbeitung von Themen und Ideen ist die Plattform ideal. Dass wir die avisierten 90 Minuten um 30 Minuten überschritten haben zeigt, wie intensiv über die Themen gesprochen wurde“, so Thorsten Richter, Geschäftsführer des Sportbundes Rheinhessen.

Auch Klaus Kuhn zeigt sich zufrieden mit der Resonanz: „Der Tenor nach einem Ausbau des rheinhessischen Sportnetzwerkes wurde bekräftigt. Wir konnten uns intensiv mit den Bedürfnissen unserer Vereine auseinandersetzen und diese im Dialog besprechen. Dafür sind wir sehr dankbar.“


Unkomplizierter Versicherungsschutz für Kriegsgeflüchtete

Die Sportfamilie zeigt sich aufgrund der aktuellen kriegerischen Handlungen in der Ukraine, von welcher auch die ukrainischen Sportler*innen in schrecklichem Ausmaße betroffen sind, sehr bestürzt. Als Zeichen der Anteilnahme und Solidarität wurden bereits einige symbolische Maßnahmen ergriffen und auch direkte humanitäre Hilfsprojekte angestoßen. Auch viele rheinhessische Vereine haben bereits Angebote geschaffen. Im Rahmen dieser Angebote sind nun nicht nur die Mitglieder der rheinhessischen Vereine, sondern auch die betroffenen Geflüchteten des Ukraine-Krieges versichert, auch wenn sie kein Mitglied sind. Der Versicherungsschutz deckt die Teilnahme am Sport- und Vereinsbetrieb ab (bspw. als Teilnehmer am Sportangebot, Helfer bei ehrenamtlichen Tätigkeiten im Verein oder für, vom Vorstand mit Aufgaben beauftrage Personen). Darüber hinaus besteht auch Versicherungsschutz, wenn die Vereine spezielle, sportbezogene Aktivitäten für Geflüchtete anbieten.

„Wir freuen uns sehr, dass wir gemeinsam mit unserem Sportversicherungspartner, der Generali Deutschland Versicherung  AG, dieses Angebot ermöglichen können. Wie schon in der Corona Pandemie können wir auch hier mit unserem Partner unkompliziert einen wichtigen zusätzlichen Service bieten“, so Thorsten Richter, Geschäftsführer des Sportbundes Rheinhessen.

Auch Klaus Kuhn, Präsident des Sportbundes Rheinhessen, betont die sehr gute Zusammenarbeit: „Mit dieser schnellen Reaktion hat die Generali Versicherung AG erneut eindrucksvoll bewiesen, dass sie eine hohe Verbundenheit zum Sport in Rheinhessen und damit zu den rheinhessischen Fachverbänden und Vereinen pflegt.“

Peter Körlings von der Generali Deutschland Versicherung AG betont, welchen Mehrwert die unbürokratische Hilfe bietet: „Gemeinsam mit dem Sportbund Rheinhessen ist es uns wichtig, keine zusätzlichen bürokratischen Hürden zu schaffen. Deshalb ist auch eine Anmeldung oder Erfassung der Personen nicht erforderlich. Somit können die Geflüchteten sofort in bestehende oder auch neue Angebote integriert werden.“


Sport- und Hilfsangebote für alle vom Krieg in der Ukraine Betroffenen

Die Sportfamilie zeigt sich aufgrund der aktuellen kriegerischen Handlungen in der Ukraine, von welcher auch die ukrainischen Sportler*innen in schrecklichem Ausmaße betroffen sind, sehr bestürzt. Als Zeichen der Anteilnahme und Solidarität wurden bereits einige symbolische Maßnahmen ergriffen und auch direkte humanitäre Hilfsprojekte angestoßen. Um die Unterstützungs- und Hilfsaktionen rheinland-pfälzischer Sportvereine und -verbände vor Ort leichter auffindbar zu machen, wurde eine digitale Karte entwickelt, in der zunächst alle Angebote aus dem rheinland-pfälzischen Sport gesammelt werden. Auf dieser interaktiven Karte sind Aktionen zugunsten aller vom Krieg in der Ukraine betroffenen Menschen zu finden. Sportvereine und -verbände, die ein Hilfsangebot auf die Beine gestellt haben oder werden, können sich hier eintragen.

Auch viele rheinhessische Vereine haben bereits Angebote geschaffen. Deshalb möchten wir den Aufruf an alle Vereine starten, ob Sportangebote für Geflüchtete geplant sind und sie so im besten Fall unkompliziert in die Mannschaften bzw. das bestehende Sportangebot integrieren werden können? Hier möchte der Sportbund Rheinhessen seine Unterstützung als Netzwerker zu Flüchtlingsunterkünften, Kommunen, Flüchtlingshilfen und weiteren Organisationen anbieten. Falls diese Unterstützung zur Vernetzung in Anspruch genommen werden soll, bitten wir um eine E-Mail an: a.beuerle@sportbund-rheinhessen.de

Wir freuen uns sehr über eure Kontaktaufnahme und danken euch vorab für euer unschätzbar wertvolles ehrenamtliches Engagement!


Umfrage zur Comeback-Kampagne

Liebe Sportfreund*innen,

gemeinsam stellten der Landessportbund Rheinland-Pfalz und die regionalen Sportbünde Rheinland, Pfalz und Rheinhessen, Förderungen im Rahmen der DOSB-Comeback-Kampagne – Mitgliedergewinnungskampagne 2021 auf die Beine. Hierbei lag der Fokus auf der Gewinnung von neuen Mitgliedern, für die es drei Fördertöpfe gab: 500 x 400€ für jede Vereinsaktion zu Mitgliedergewinnung, 15€ für jeden Neueintritt (0-10 Jahre), 10€ für jede Übernachtung in einer Sportschule in RLP.

Wir wollen die Kommunikation und die Förderungen der Kampagne gemeinsam mit Euch reflektieren, um zukünftige Kampagnen noch besser zu gestalten und für jede*n Ehrenamtliche*n zugänglich zu machen!

Bitte nehmt Euch 5 Minuten Zeit und beantwortet die Fragen ehrlich und konstruktiv (alle Antworten werden anonym übertragen).

Hier gehts zur Umfrage

Wir bedanken uns und freuen uns auf Eure Mitarbeit bei den nächsten Kampagnen!

#SportRheinlandPfalz


Die rheinhessischen Vereine und der Sportbund im digitalen Austausch beim Netzwerktreffen

Im Rahmen eines Werkstatttages der Sportbund Geschäftsstelle ist die Idee nach einer Plattform entstanden, auf welcher sich die Fachverbände und Vereine mit dem Haupt- und Ehrenamt des Sportbundes vernetzen können. Die Reihe der digitalen Netzwerktreffen ist am 3. März mit den rheinhessischen Fachverbänden gestartet und ging nun am 16. März mit den rheinhessischen Vereinen zwischen 500 und 999 Mitgliedern weiter.

Vereins- und Fachverbandsvertreter*innen, Präsidiumsmitglieder, Sportkreisvorsitzende und ihre Vertreter sowie Mitarbeiter*innen der Geschäftsstelle netzwerkten in 90 Minuten auf Augenhöhe in einem offenen Dialog. Nach einer kurzen Vorstellungsrunde hatten die Teilnehmer*innen die Möglichkeit zu berichten, was sie in der aktuellen Zeit bewegt. Sehr stark wurde über das Thema der Gewinnung von Übungsleiter*innen diskutiert. Mögliche niedrigschwellige Qualifizierungsangebote, um Übungsleiter*innen für Tätigkeiten zu begeistern sowie die Bezuschussung von Übungsleiter*innen wurden intensiv besprochen. Insbesondere auch das damit verbundene Altersdelta zwischen 30 und 40 Jahren und die Anerkennung des ehrenamtlichen Engagements. Mögliche Lösungsansätze wurden ausgiebig diskutiert.

Anschließend startete Sportbund Präsident Klaus Kuhn in die Rheinhessen News, bei denen er inhaltlich über die anstehende Mitgliederversammlung am 11. Juni und im Zuge dessen über den geplanten Umzug nach Ingelheim und die Satzungsreform berichtete. Fortgeführt von einigen Informationen durch Alexander Beuerle, dem Abteilungsleiter Kommunikation & Vereinsentwicklung, zur Comeback-Kampagne und einem Crowdfunding Projekt des langjährigen Sportbund-Partners EWR.

„Das Ziel der Netzwerktreffen ist der Austausch, der zu jeder Zeit gegeben war. Gerade zur gemeinsamen Erarbeitung von Themen und Ideen ist die Plattform ideal. Deshalb freuen wir uns sehr, dass es am 29. März mit den Großsportvereinen mit über 1.000 Mitgliedern weitergeht“, so Thorsten Richter, Geschäftsführer des Sportbundes Rheinhessen.

Auch Klaus Kuhn zeigt sich zufrieden mit der Resonanz: „Der Tenor nach einem Ausbau des rheinhessischen Sportnetzwerkes wurde bekräftigt. Wir konnten uns intensiv mit den Bedürfnissen unserer Vereine auseinandersetzen und diese im Dialog besprechen. Dafür sind wir sehr dankbar.“


Gedenken zum 100. Geburtstag von Walter Grünig

Ehrenpräsident Herbert W. Hofmann (zweiter von links) wollte bei Ehrenpräsidentin Karin Augustin, Geschäftsführer a.D. Joachim Friedsam, Sportkreisvorsitzendem Manfred Pfeiffer und Ehrenpräsident Magnus Schneider (von links) alles, nur keine betrübte Stimmung am Grab von Walter Grünig aufkommen lassen, als er seinen Vorgänger im Amt und Freund würdigte. Am 26. Februar wäre der dritte Präsident des Sportbundes Rheinhessen/Nahe 100 Jahre alt geworden – Geburtstage sind keine traurigen Ereignisse. In Erinnerung und ihm zu Ehren stellten die jahrelangen Wegbegleiter in Worms-Leiselheim eine Blumenschale des Sportbundes Rheinhessen auf sein Grab. 1969 war Grünig in den Vorstand des Sportbundes gerückt und übernahm 1982 bis zu seinem plötzlichen Tod am 17. April 1997 die Führung des Sportbundes. Über Nacht musste fortan Herbert W. Hofmann die Geschicke lenken. Grünig hat im rheinhessischen Sport, aber auch als Vizepräsident des Landessportbundes Rheinland-Pfalz, tiefe Spuren hinterlassen.