„Gemeinsam Neues schaffen“ – Ein Projektwettbewerb der BASF –

Vereine aus den verschiedensten Bereichen ermöglichen ein lebenswertes Umfeld. Deshalb will die BASF Kooperationsprojekte fördern, die aus mindestens zwei gemeinnützigen Organisationen bestehen und entweder die Teilhabe und Integration verschiedener Bevölkerungsgruppen verbessern oder den Forscher- und Entdeckergeist stärken. Das Preisgeld für alle Gewinnerprojekte beläuft sich auf insgesamt 200.000 Euro. Bewerben können sich alle Projekte aus der Metropolregion Rhein Neckar, zu der im Gebiet Rheinhessen nur der Sportkreis Worms gehört, bis zum 29.11.2019.

Hier geht es zur ausführlichen Ausschreibung

 


Neues Youtube Video vom Empfang der Ehrengäste ist ab sofort Online!

Am 06. September versammelten sich geladene Gäste im Mainzer Rathaus, um das 52. Landesjugendsportfest zu eröffnen. Ein abwechslungsreiches Programm und leckeres Essen machten den Abend zu einem ehrenwerten Start des Landesjugendsportfestes.

 


Online-Befragung „Kunstrasen“ erfolgreich

Viele rheinhessische Vereine sind dem Aufruf der Sportbünde gefolgt und haben sich an der Erhebung der Daten beteiligt, dafür herzlichen Dank! Das mögliche Verbot von Kunststoffgranulat auf Kunstrasenplätzen im Rahmen einer möglichen EU-Verordnung bewegt die Sportwelt seit Monaten. Die Konsultation der Europäischen Kommission war dabei eine Möglichkeit, auf die Auswirkungen eines solchen Verbots für die Sportvereine hinzuweisen. Diese Chance haben die Sportbünde in Rheinland-Pfalz mit der Unterstützung des Trierer Instituts für Sportstättenentwicklung (ISE) genutzt und eine Online-Befragung unter den Sportvereinen initiiert.

„Erstmals haben wir dadurch belastbare Zahlen gewonnen, die uns einen Überblick über die Situation in Rheinland-Pfalz verschaffen. Damit sind wir für künftige Verhandlungen mit der Landesregierung zum Thema ‚finanzielle Förderung von Kunstrasenplätzen‘ besser aufgestellt“, zeigt sich der kommissarische LSB-Präsident Jochen Borchert zufrieden mit dem Ergebnis der Vereinsbefragung.

Insgesamt haben 709 Sportvereine aus Rheinland-Pfalz an der Abfrage teilgenommen. Davon gaben 420 Vereine an, einen Kunstrasenplatz für ihre Sport- und Bewegungsangebote zu nutzen. 217 Vereine konnten konkrete Angaben zum Füllmaterial der von ihnen genutzten Plätze machen. Dabei zeigte sich, dass die deutliche Mehrzahl der Sportplätze mit Kunststoffgranulat verfüllt ist – nämlich 125. Mit Sand sind 53 Plätze und acht Plätze sind mit Korkgranulat verfüllt. Insgesamt 31 Sportplätze waren den Angaben zufolge unverfüllt. Auffällig war, dass viele Sportvereine gar nicht genau wissen, welches Füllmaterial auf den genutzten Sportplätzen verwendet wird. Häufig sind es die Kommunen, die Träger der Sportstätten sind und über die entsprechenden Informationen verfügen. Vereine sind in der Mehrzahl Nutzer der Sportplätze – und wären damit die Leidtragenden eines möglichen Verbots von Kunststoffgranulat.

„Auch wenn diese Abfrage kein Gesamtbild aller Sportplätze in Rheinland-Pfalz darstellt, deutet sich bereits jetzt an, dass die Mehrzahl der vorhandenen Kunstrasenplätze mit dem betroffenen Kunststoffgranulat verfüllt ist“, bewertet ISE-Leiter Stefan Henn die Ergebnisse. Diese Erkenntnisse wurden vom ISE an die EU-Kommission im Rahmen der öffentlichen Konsultation übermittelt. Die Kommission wird die Ergebnisse in den kommenden Wochen auswerten und einen abschließenden Bericht vorlegen. Auf dieser Grundlage werden dann konkrete Entscheidungen auf europäischer Ebene getroffen.

Fußballplatz Kunstrasen


Sportabzeichen-Fachwissen erworben

Sportabzeichen und Schule – das gehört zusammen! Getreu diesem Motto ließen sich am 17. September die Sportlehrerinnen und Sportlehrer von Grundschulen – nicht nur aus Rheinhessen – im Sportinstitut der Johannes Gutenberg-Universität in Mainz über das Deutsche Sportabzeichen informieren und zur Prüferin/ zum Prüfer ausbilden. Los ging es im theoretischen Teil mit der Vermittlung von Basiswissen wie Verleihmodus, Leistungsanforderungen – speziell für die Altersstufen 6 bis 11 Jahre, und organisatorischen Hinweisen. Danach ging es für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in die drei praktischen Einheiten. Die Einheit „Wurf“ wie auch die Theorie zu Beginn leitete Matthias Kornes (A-Lizenz-Trainer Leistungssport Handball). Er zeigte auf, wie mit variantenreichen Würfen und spielerischen Übungen Abwechslung in den Sportunterricht kommt und damit auch die Wurfleistung verbessert wird.

In den darauffolgenden Praxiseinheiten erläuterte Oliver Veit, Sportwissenschaftler, Sport- und Bewegungstherapeut) zuerst wichtige Sicherheitsaspekte im Gerätturnen bevor die Teilnehmerinnen und Teilnehmer selbst die verschiedenen Leistungsanforderungen auf dem Boden, am Barren, an den Ringen usw. testen und wichtige Hilfestellungen erfahren durften.

Am Ende der siebenstündigen Fortbildung erhielten die Sportlehrkräfte von Heike Franke (Referentin für Breitensport beim Sportbund Rheinhessen) Hinweise und Erklärungen zum Schulwettbewerb, zu den Förderungen, den Ansprechpartnern und den Materialien.


Die Erfolgsstory läuft weiter… 21. Gutenberg Marathon Mainz startet am 10. Mai 2020

Am Samstag, 21. September 2019 öffnet das Anmeldeportal zum 21. Gutenberg Marathon Mainz. Das aktuelle 2020er-Logo präsentiert das Marathon-Team gern schon vorab. Im Jahr 2000 wurde der Marathon zum 600. Geburtstag von Johannes Gutenberg ins Leben gerufen. Was damals zunächst als einmalige Veranstaltung gedacht war, entwickelte sich großartig – und die Erfolgsstory geht weiter, das Feld läuft und läuft und läuft…

Nach mittlerweile 20 Jahren – 2019 begrüßte Mainz ein numerisch deutlich angewachsenes Starterfeld am Rhein – und vier mit dem DLV gemeinsam durchgeführten Deutschen Marathon- Meisterschaften bleibt der Gutenberg Marathon Mainz eine „echte Größe“ im bundesweiten Laufkalender. Aktuell avanciert er weit über die Mainzer Grenzen hinaus zu einem Treffen für zuletzt über 8000 Langstreckensportler/innen.

Jedes Jahr aufs Neue bleibt es ein eindrucksvolles Erlebnis, als aktiver Teilnehmer auf der Strecke dabei und „mittendrin zu sein“. Die besondere Mainzer Atmosphäre an der Strecke, für die wieder viele tausende Sportlerinnen und Sportler sowie Zuschauer, zahlreiche Moderatoren und Musikgruppen sorgen werden, bleibt einzigartig.  Es  lohnt  sich,  bei  diesem  unvergesslichen  Erlebnis dabei  zu  sein:  „Save  the  Date!“  Am  10.  Mai  2020  ist  erneut Marathon-Tag!

Ab  Samstag,  21.  September  2019  sind  die  Meldelisten  erneut „scharf geschaltet“ unter www.marathon.mainz.de.

Zur Vorbereitung auf den Marathon wird auch in 2019 wieder der Mainzer Lauf-Kongress starten.

Als gute Vorbereitung auf den Gutenberg Marathon stellte sich in den vergangenen Jahren der Mainzer Lauf-Kongress heraus. Dieser geht am 09. November auch schon in seine 14. Runde und bietet den Teilnehmern ein abwechslungsreiches Programm und die perfekte Mischung von Theorie und Praxis. Mit dem angeeigneten Wissen und der dann deutlich effektiveren Vorbereitung wird der 21. Gutenberg Marathon zu einem Kinderspiel!

Hier gehts zum Flyer des Mainzer Laufkongress 2019…

Hier gehts direkt zur Anmeldung zum 14. Mainzer Laufkongress…

Hier gehts zu einem Video vom Sportbund Rheinhessen über den 13. Mainzer Laufkongress…

 


„Großer Stern des Sports“ in Mainz verliehen

Mainzer Volksbank, Volksbank Alzey-Worms und Sportbund Rheinhessen ehren 22 Vereine

Vorbildliche Leistungen der Sportvereine im gesellschaftlichen Engagement standen wieder im Mittelpunkt der Auszeichnung der Siegervereine bei den „Sternen des Sports“. Mit der Verleihung des „Großen Sterns in Bronze“ für den TV 1863 e.V. Worms-Leiselheim und sein Projekt „Bounce against cancer – Bewegung gegen Krebs / Aktionstag im Rahmen der DMM Trampolin synchron in Worms“ schaffte es wie im Vorjahr ein Wormser Verein an die Spitze des bundesweit angelegten Breitensport-Oscars. Den Preis und damit verbunden 2.000 Euro Preisgeld erhielt der Wormser Verein im proppenvollen Forum der Mainzer Volksbank, die gemeinsam mit der Volksbank Alzey-Worms und dem Sportbund Rheinhessen den Wettbewerb in der Region Rheinhessen ausschreibt. Der TSV Schott Mainz mit seinem Projekt für Kinder, „Ernährung in Bewegung“ sowie die Handballspielgemeinschaft Worms mit ihrer Initiative zu Gunsten eines an Leukämie erkrankten Jungen „Benefiz-Spiel für Jamie Neiss & DKMS“ belegten punktgleich den zweiten Platz und erhielten beide 1.500 Euro.

 

Sterne des Sports 2019 in Bronze

„Bewegung gegen Krebs“ überzeugt Jury

Das Siegerprojekt „Bewegung gegen Krebs“ fußt auf zwei Informationstagen, mit denen der TVL über das seit 2017 bestehende Konzept in Worms informierte. Bei diesen Tagen wurde gezeigt, wie Mitglieder verschiedener Rehasportgruppen bei und nach Krebserkrankungen Kraft schöpfen und gegen die Krankheit und deren Folgen ankämpfen. In Zusammenarbeit mit einem sportwissenschaftlichen Betreuer hat sich das Angebot des TVL auch in der Krebsnachsorge und -prävention etabliert. An beiden Aktionstagen standen rund 1.300 Besuchern Mitglieder der Selbsthilfegruppen, Sportwissenschaftler, Physiotherapeuten, Trainer, Fach-, Ober-, und Chefärzte der onkologischen Zentren des Klinikum Worms und der onkologischen Schwerpunktpraxis Rede und Antwort zu Fragen rund um Prävention, Therapie und Nachsorge bei Krebserkrankungen. Fitnesstests rundeten das Programm ab.

Eine Besonderheit am Standort Mainz ist die Verleihung von gleich drei „Sternen des Sports“ in Bronze. Ausgezeichnet wurden in diesem Jahr drei Vereine aus verschiedenen Sportkreisen – neben Rheinhessen auch das Bundesland Hessen und die Region Nordpfalz, in denen die teilnehmenden Banken tätig sind. Für Hessen überzeugte der Judo-Club Kim-Chi Wiesbaden als Wiederholungssieger die Jury mit dem Schulprojekt „Chance auf Bildung – Gewaltfrei lernen“.


1500 Sportler strömen zum 52. Landesjugendsportfest – Organisator Sportjugend Rheinhessen

Eröffnung motiviert zu Höchstleistung

1500 Sportler strömen zum 52. Landesjugendsportfest – Organisator Sportjugend Rheinhessen

 

Fest in Hand des Sports war die Landeshauptstadt Mainz am ersten September Wochenende – 1500 Sportler aus 16 Sportarten hatten sich versammelt, um am 52. Landesjugendsportfest ihre Landesieger zu ermitteln. Klaus Kuhn, Präsident des Sportbundes Rheinhessen, brachte es bei der Eröffnung auf den Punkt: „Das Fest ist mit seinen vielen Sportarten wie eine kleine Landesolympiade.“ Die wurde gebührend gefeiert mit einem Empfang der Ehrengäste und erstmals auch mit einer größeren Eröffnungszeremonie für die Sportler am Hauptwettkampftag.

 

Und besonders letztere Idee zahlte sich aus. Unter dem Dach der Tribüne auf dem Hauptsportplatz beim TSV Schott Mainz versammelten sich vor dem Startschuss rund 800 Teilnehmer. Jeder Fachverband wurde vorgestellt und mit einem schicken Piktogramm gezeigt. Stadtbürgermeister Günter Beck, Sportbund-Präsident Klaus Kuhn und der Vorsitzende des TSV Schott Mainz, Dr. Helmut Olyschläger, begrüßten die Talente. Dann war es soweit: Die Spiele waren eröffnet und alle strömten zu ihren Wettkampfstätten – sieben Sportarten kämpften auf der TSV-Anlage um Titel, alle anderen waren über Mainz verteilt. „Unser Ziel ist es, beginnend mit der Eröffnung einen olympischen Geist zu verbreiten und bei den Sportlern direkt große Lust zu schaffen, sich voll motiviert als Teil der Sportlerfamilie in den Wettkampf zu begeben“, so Präsident Kuhn. Das glückte, auch die anschließenden Leistungen waren durchweg hochklassig, trotz teilweise heftigen Regens. Die organisierende Sportjugend Rheinhessen von Abteilungsleiterin Lena Hornberger, Aline Bessling, Uschi Best und Sarah Pedersen hatten ganze Arbeit geleistet. Der SJ-Vorstand mit Nadine Nagel, Nicole Pitzen und Andreas Schmitz unterstützten tatkräftig.

 

Die geladenen Gäste am Abend zuvor hatten es wettertechnisch besser. Im Foyer des Mainzer Rathauses erlebte die Prominenz aus Sport, Politik und öffentlichem Leben mit dem Moderatoren-Team Lena Hornberger und Thorsten Richter eine Zeitreise durch 70. Jahre Sportbund-Geschichte – angefangen vom Gründungsprotokoll über die Trimm-Dich-Bewegung bis hin zu den Sporterlebnistagen der „Neuzeit“. Die Turngruppe „Wahn-Witz“ des MTV 1817, die „X-Biene“ des RV Hechtsheim mit ihren Einrädern und die Hip-Hop-Mädels des SAV Laubenheim umrahmten das Ganze stilvoll und beeindruckend. Die Siegerehrung des Malwettbewerbs für das Veranstaltungsplakat mit Bürgermeister Beck, SJ-Vorstand Nadine Nagel sowie Norbert Kramer, der als Preis Minigolf-Karten seines Vereins an die Gewinner überreichte, rundete das Programm ab. Ein Höhepunkt war ein Interview mit FM Thore Perske. Der Schachspieler erinnerte sich an seine Teilnahmen an mehreren Landesjugendsportfesten, berichtete von seinen anschließenden EM-Siegen für Deutschland und über seinen Sport.

Am Ende eines langen Wochenendes, das einigen Sportlern den gewünschten sportlichen Erfolg brachte, vielen ein Pokal oder Medaille, ein schickes Wettkampf-T-Shirt der Sportjugend Rheinhessen sowie ein leckeres Mittagessen vom TSV-Catering, fasste Lena Hornberger, Abteilungsleiterin der Sportjugend Rheinhessen zufrieden zusammen: „Es war ein Kraftakt, der sich gelohnt und am Ende reibungslos funktioniert hat.“.

                Thorsten Richter

 

 

 

 

 


Verein des Monats – Herzlichen Glückwunsch!

Vereinsleben.de: TG 1846 Worms – Hockey e.V.! Ihr seid unser Verein des Monats Juli 2019 und erhaltet somit 10.000 Euro für die Vereinskasse von der #Sparda-Bank Südwest!
Wir freuen uns darauf, Euch in zwei Wochen zur Preisübergabe bei unserem Medienpartner RPR1. begrüßen zu dürfen!

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Jochen Borchert neuer LSB-Präsident

58 Jahre alter Vallendarer übernimmt den Posten komissarisch und Dr. Ulrich Becker ist neuer Vizepräsident der Sportentwicklung

Keine zwei Wochen nach dem kurzfristigen und überraschenden Rücktritt von Dr. Prof. Lutz Thieme am 6. Februar hat der Landessportbund Rheinland-Pfalz einen neuen Präsidenten: Der 58 Jahre alte Vallendarer Jochen Borchert wurde auf einer außerordentlichen Präsidiumssitzung am Montag in Mainz mit 8:0-Stimmen zum kommissarischen LSB-Chef gewählt. Dr. Ulrich Becker ist neuer Vizepräsident Sportentwicklung und tritt damit die Nachfolge des gemeinsam mit Thieme zurückgetretenen Dieter Krieger (Walsheim) an.

Borchert ist seit Juni 2016 LSB-Vizepräsident für Leistungssport, seit November fungiert er zudem als Vorsitzender der Stiftung Sporthilfe Rheinland-Pfalz, wo er die Nachfolge von Karin Augustin (Mainz) antrat. Der Pläzer Becker ist jetzt Vizepräsident für Sportentwicklung, sein Amt als Vizepräsident für Bildung übt er ebenfalls weiterhin aus. Beide werden ihren neuen Ämter zunächst bis zur nächsten Mitgliedervesammlung Ende Juni 2020 in Bingen ausüben.

„Prof. Dr. Thieme gillt der besondere Dank, neue Entwicklungsprozesse angestoßen zu haben“, sagte Borchert, der auch Krieger Dank und Anerkennung zollte. „Nach einer kurzen präsidialen Starre haben die drei Präsidenten der Sportbünde Rheinland, Rheinhessen und Pfalz, Monika Sauer, Helmut Graf von Moltke, Elke Rottmüller, zusammen mit der Vizepräsidentin Finanzen Karin Beckhause das Heft in die Hand genommen“, so der Vorstand in einer gemeinsamen Erklärung. „Mit dem Ergebnis, dass es keine außerdordentliche Mitgliederversammlung geben wird, sondern eine komissarische Nachfolgeregelung. Gemeinsam soll der eingeschlagene Weg weiter gegangen werden – mit Einigkeit und Teamgedanke“. Borchert betonte: „Die Basis für unser Präsidium wird im Hauptamt gelegt. Diese Mitarbeiter verdienen ihr Geld damit und stecken ihr ganzes Engagement da hinein. Ich glaube schon, dass wir das bisherige Niveau halten und die Geschäftsführer ihre Arbeit genauso weiter machen können.“ Die drei Sportbund-Präsidenten hätten klar gemacht , „dass sie keine Führungsposition im LSB, sondern bei ihren Sportbünden bleiben wollen.“ Zu seiner neuen Position meinte Borchert: „Ich traue mir das zu, sage aber klar: Es geht nur im Team.“ Bis Anfang 2020 wollte man auch die seit Monate vakante Position des Hauptgeschäftsführers neu besetzen. „Wir sind auf einem guten Weg, gemeinsam – LSB und regionale Sportbünde – den Sport in Rheinland-Pfalz weiter nach vorne  zu bringen.“

Die drei Sportbünde bekräftigen, dass sie alle ein Interesse an einem starken LSB haben. „Unser Ziel ist es, gemeinsam stark für den Sport zu sein“, sagte Sauer. „Wir sind ja eine Interessenvertretung für die Vereine und Verbände und nicht zum Selbstzweck da. Es geht uns darum, den Sport nach vorne zu bringen.“ Das Präsidium sei nach wie vor „sehr gut aufgestellt“. Auch ohne Lutz Thieme verfüge man im Haupt- und Ehrenamt „über genügend Manpower und Ideenreichtum, um den beschrittenen Weg weiter zu gehen“.

 

Der bis dahin amtierende Präsident des LSB, Prof. Dr. Lutz Thieme, hat im Verlauf der Präsidiumssitzung des Landessportbundes Rheinland-Pfalz am 11. Februar 2019 in Seibersbach seinen sofortigen Rücktritt vom Amt des LSB-Präsidenten erklärt. In der Frage des Zeitpunktes der Nachbesetzung der Stelle des Hauptgeschäftsführers war es zu einer kontroversen Diskussion gekommen. Als Konsequenz daraus gab der 52 Jahre alte Sportwissenschaftler, der am 16. Juni 2018 bei der Mitgliederversammlung in Bingen einstimmig zum Nachfolger von Karin Augustin gewählt worden war, seinen sofortigen Rücktritt bekannt. Ebenfalls mit sofortiger Wirkung zurückgetreten ist Dieter Krieger als Vizepräsident für Sportentwicklung.

 

 

 


Millionenglück in Rheinland-Pfalz

Lotto Rheinland-Pfalz steigert Umsatz im Jubiläumsjahr

  • Jahresumsatz beträgt rund 380 Millionen Euro
  • Über 181 Millionen Euro an Gewinnen ausgeschüttet
  • Rund 124 Millionen Euro für das Gemeinwohl

Koblenz.   Das Koblenzer Glücksspielunternehmen LOTTO Rheinland-Pfalz feierte im abgelaufenen Jahrseinen 70. Geburtstag – und beschenkte sich selbst mit einem Umsatzplus von 4,7 Prozent. Der Gesamtumsatz wurde dabei von 363 Millionen Euro im Vorjahr auf nunmehr 379,8 Millionen Euro gesteigert. Hauptgrund für das Plus ist vor allem die Lotterie Eurojackpot.

„Wir sind froh und stolz, dass wir im vergangenen Jahr nicht nur den 70. Geburtstag unseres Unternehmens feiern konnten, sondern auch unsere Umsätze deutlich gesteigert haben“, konstatiert der rheinland-pfälzische Lotto-Geschäftsführer Jürgen Häfner: „In einem nach wie vor anspruchsvollen Marktumfeld haben wir damit einmal mehr bewiesen, dass wir innovative und zukunftsfähige Spielangebote im Portfolio haben, die unsere Kunden nach wie vor ansprechen.“

Der große Gewinner unter den Spielangeboten war im abgelaufenen Jahr einmal mehr die europäische Lotterie Eurojackpot, die außer in Deutschland noch in 17 anderen Ländern angeboten wird. Gleich vier Mal stieg der Jackpot auf die Höchstmarke von 90 Millionen Euro und blieb dort jeweils einige Wochen stehen. Auf diese Weise konnte Eurojackpot mit einem Plus von über 61 Prozent im Vergleich zum Vorjahr alleine in Rheinland-Pfalz auf einen Gesamtspieleinsatz von rund 80 Millionen Euro kommen.

Nach wie vor der größte Umsatzbringer für Lotto Rheinland-Pfalz ist aber LOTTO 6aus49. Zwar musste das Produkt rund sechs Prozent im  Vergleich zum Vorjahr einbüßen, dennoch hat es mit rund 167 Millionen Euro den größten Spieleinsatzanteil. „Wir können mit Stolz feststellen, dass LOTTO 6aus49 auch im vergangenen Jahr der große Klassiker unter den Spielangeboten in Deutschland war“, sagt Geschäftsführer Jürgen Häfner. Er weist aber zugleich darauf hin, dass gerade das beliebteste Spielangebot besonders beobachtet werden müsse. „Dafür haben wir innovative Ideen auf der Ebene des Deutschen Lotto- und Totoblocks (DLTB).“

Auch die Soziallotterie GlücksSpirale ist seit vielen Jahren eine konstante Größe im Spielangebot von Lotto Rheinland-Pfalz. Im vergangenen Jahr brachte sie 13,5 Millionen Euro an Spieleinsätzen ein, von denen ein erheblicher Teil direkt an die Mittelempfänger, die sogenannten Destinatäre abgeführt wurde. Deshalb waren nicht nur die Spielteilnehmer die Gewinner, sondern auch viele Organisationen des Gemeinwohls in Rheinland-Pfalz.

So flossen aus den Erträgen der Lotterien GlücksSpirale, Sieger-Chance und BINGO! insgesamt rund 4,5 Millionen Euro direkt an zahlreiche Nutznießer. Dies sind bei der GlücksSpirale neben den Vertretern aus dem Sport (Deutscher Olympischer Sportbund, Stiftung Deutsche Sporthilfe, Landessportbund Rheinland-Pfalz und Stiftung Sporthilfe Rheinland-Pfalz) die Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege, die Deutsche Stiftung Denkmalschutz, die Stiftung Natur und Umwelt Rheinland-Pfalz und der Landesmusikrat Rheinland-Pfalz. Bei der Lotterie BINGO! profitiert neben der Stiftung Natur und Umwelt noch das Entwicklungspolitische Landesnetzwerk (ELAN).

„Dieses soziale Engagement ist es, das Lotto Rheinland-Pfalz von den illegalen Anbietern aus dem Internet klar abgrenzt“, betont Jürgen Häfner.

„Erfreulich ist weiterhin, dass die nur in Rheinland-Pfalz angebotene Jahresendlotterie Neujahrs-Million mit einem Spitzengewinn von 1 Million Euro auch im zweiten Anlauf erfolgreich war“, blickt Jürgen Häfner zurück. Alle 250.000 Lose der limitierten Lotterie wurden verkauft.


Sonderausschüttung an Vereine – Nachtragshaushalt genehmigt

Einstimmig: Nachtragshaushalt genehmigt – 56 000 Euro zusätzlich für Übungsleiter

Entscheidungen von weitreichender und langfristiger Wirkung standen beim Hauptausschuss des Sportbundes Rheinhessen, erstmals unter Leitung des Präsidenten Helmut Graf von Moltke, auf der Tagesordnung. Der Nachtragshaushalt sorgte für Freude bei den Fachverbänden und unterstützt jeden Verein mit lizenziertem Trainer. Darüber hinaus gab es in der Mainzer Rheinallee positive Voten zur Verlängerung des Versicherungsvertrages und der Satzung für die neu zu gründende Stiftung. Mit Frank Heilemann wurde ein Präsidiumsmitglied kooptiert, er folgt auf den kurzfristig ausgeschiedenen Christoph Pietsch. Diskutiert wurde auch über eine neue Geschäftsstelle, die bei einem Verkauf des „Haus des Sports“ durch den Landessportbund notwendig werden wird.

Im Bericht des Präsidiums erläuterte Präsident von Moltke die Arbeit der vergangenen Monate.

An erster Stelle stand der Wechsel im Präsidium. Christoph Pietsch, bisher zuständig für Kommunikation und Marketing, musste sein Ehrenamt aufgrund eines beruflichen Wechsels aufgeben. An seine Stelle tritt ab sofort Frank Heilemann, Präsident des Skiverbandes Rheinhessen. Ohne Gegenstimme wurde er ins Präsidium kooptiert. Von Moltke erläuterte danach, dass ein richtungweisender Schritt durch ein Gespräch mit dem Minister für Sport und des Innern erwartet worden sei. In dem zweistündigen Gespräch kam es jedoch nicht zu konkreten Ergebnissen. Im Februar sollen die anmoderierten Punkte nun vertieft werden. „Unsere Forderungen nach Anpassungen im finanziellen Bereich haben wir geäußert“, bekräftigte von Moltke. Man werde nicht „geradeaus“ gefahren, wie es das Ministerium meint. Durch Inflation, Kaufkraftverlust und Tariferhöhungen sei ein Delta von 6 Mio. Euro für den rheinland-pfälzischen Sport entstanden. Dies sei sogar noch größer, wenn der Sport zur Kompensation nicht noch Stellen unbesetzt gelassen und eigentlich notwendige Instandhaltungsmaßnahmen zurückgestellt hätte.

Von Moltke betonte weiter, dass der Sportstättenbau jahrelang vernachlässigt worden sei. Und der Gedanke einer Fehlbedarfsfinanzierung sei absolut kontraproduktiv. Im Bund wird die Förderung des Spitzensports deutlich aufgestockt und in RLP will man dem Breitensport und den Vereinen weiter Mittel entziehen, obwohl genau hier die allseits so gelobte Integrations- und Inklusionsarbeit stattfindet. Gerade weil der Sport der größte Integrationsfaktor im Land sei, bedürfe er auch einer verstärkten Förderung. Integrationsarbeit, die die Politik nicht leisten kann, aber von den Vereinen vorbildlich übernommen werde, sei nun auch mal mit Kosten verbunden. Ein komplexes Thema, das die Sportfamilie sehr beschäftigt.

Der Hauptausschuss beschäftigte sich auch mit der Gründung einer Stiftung, die nun in die entscheidende Phase eingetreten ist. Eine entsprechende Satzung verabschiedete die Versammlung mit seinen Vertretern aus allen Fachverbänden einstimmig. Die weiteren notwendigen Schritte können jetzt eingeleitet werden. Einstimmig sprachen sich die Vertreter für eine Verlängerung des Vertrages mit der AachenMünchner-Versicherung aus. Der bestehende Rahmenvertrag wurde nach konstruktiven Gesprächen weiter verbessert. „Seit 70 Jahren sind wir Partner und haben in dieser Zeit immer passgenauer den Versicherungsschutz für unsere Mitglieder ausgearbeitet“, bekräftigte Joachim Friedsam, Geschäftsführer des Sportbundes Rheinhessen. Nachgelegt wurde diesmal unter anderem beim Schutz der Vereine in Datenschutzfragen. Fünf weitere Jahre ist die Partnerschaft damit in trockenen Tüchern.

In den Ausführungen zum Haushalt durfte Ulrike Cohnen weitere gute Nachrichten überbringen. Die Vizepräsidentin Finanzen freute sich, den Vorschlag zur Abstimmung zu geben, dass „es für jeden Übungsleiter zu dem bereits ausgezahlten Zuschuss von 100 Euro weitere 20 Euro geben wird“. Rund 56 000 Euro schüttet der Sportbund an dieser Stelle zusätzlich aus. Weitere rund 20 000 Euro fließen überplanmäßig an die Fachverbände. „Wir haben gut und sehr solide gewirtschaftet. Darüber hinaus freuen wir uns über eine Sonderausschüttung von Lotto, die wir komplett an unsere Vereine und Verbände durchreichen“, so Cohnen. Ein weiterer größerer Posten ist darüber hinaus die Ersatzbeschaffung des in die Jahre gekommenen Geschäftsstellenautos. Rund 30 000 Euro werden dafür veranschlagt.
Präsident von Moltke stimmte die Anwesenden anschließend nochmal auf die Höhepunkte im Jahr 2019 ein. Der Sportbund feiert seinen 70. Geburtstag und wird dies in einigen Veranstaltungen darstellen. Neben dem Landesjugendsportfest im September oder der großen Lehrtagung im März, beides in Mainz, soll es eine Großveranstaltung in Worms geben, bei der der Geburtstag gefeiert werden soll. „Die Rheinhessen Rhein-Spring WM wollen wir gemeinsam mit dem Skiverband Rheinhessen organisieren. Eine Sportwerbung der besonderen Art ist hier geplant“, so der Westhofener.
Werbung in ganz anderer Sache machte von Moltke im Zusammenhang mit dem anstehenden Verkauf des „Haus des Sports“, den dessen Besitzer, der Landessportbund Rheinland-Pfalz, ins Auge gefasst hat. „Wenn wir ausziehen müssen, stellt sich die Frage, wo wir hingehen.“ Bereits öffentlich diskutiert wurde die Idee eines Sportzentrums Mainz, das sich an einen Schulneubau angliedern könnte. Es gebe laut von Moltke aber noch andere Optionen, die zurzeit geprüft werden. „Wir denken im Moment in jede Richtung“, so der Präsident. Auch der Verkauf der Sportschule Seibersbach werde nicht mehr ausgeschlossen.

Zu guter Letzt gab es noch einen Hinweis an die Fachverbände. Wer sich gerne beim Landesjugendsportfest beteiligen möchte, kann noch bis in den Januar hinein die Bewerbung bei der Sportjugend Rheinhessen abgeben. Die Frist wurde verlängert.


„Ausdruck des Dankes, der Wertschätzung und der Anerkennung“ – LSB-Präsident Thieme und Staatssekretär Kern verleihen Sport-Obelisken an echte Vorbilder

Staatssekretär Günter Kern und LSB-Präsident Prof. Lutz Thieme haben in Mainz Hilde Rodrian (Rockenhausen), Wolfram Boemer (Adenau), Lutz Itschert (Koblenz), Kurt Langenbein (Bad Dürkheim) und Erich Meyer (Alzey) für ihr langjähriges und herausragendes Engagement mit dem Sport-Obelisken ausgezeichnet.

Thieme sagte, er sei „sehr dankbar, dass auf Initiative der Landesregierung schon lange Zeit der Sportobelisk verliehen wird. Das gibt uns die Gelegenheit, über Strukturen, über Zahlen hinweg auf das zu schauen, was für unseren Sport am wichtigsten ist – nämlich die Menschen“. In den rheinland-pfälzischen Sportvereinen gebe es mehr als 100.000 ehrenamtliche Positionen. Monat für Monat würden 1,3 Millionen Stunden unentgeltlich oder aber für einen geringen Betrag geleistet. Dies entspreche etwa 20 Millionen Euro, die aber nicht zu bezahlen wären. „Auszeichnungen wie diese geben uns die Gelegenheit, immer wieder den Blick darauf zu richten, worum es eigentlich geht – dass die Menschen vor Ort genügend Möglichkeiten haben, sich für das zu engagieren, das sie für richtig halten“, so Thieme. „Wir tun gut daran, wenn sowohl LSB als auch Landesregierung immer wieder vom Menschen aus denken.“

Kern sprach von einer „hochwertigen Auszeichnung“, die pro Jahr nur an fünf Personen in Rheinland-Pfalz verliehen werde. „Wer den Sportobelisken erhält, hat im Bereich des Sports Außergewöhnliches geleistet“, betonte Kern. Insbesondere „die Engagierten hinter den Kulissen“ würden mit dem Obelisken gewürdigt. „Ein Ausdruck des Dankes, der Wertschätzung und der Anerkennung dessen, was die Preisträger für die Gesellschaft geleistet haben. Mit einem unermüdliche Engagement bis ins hohe Alter hinein sind sie Vorbilder für die Sportler und die Sportentwicklung in Rheinland-Pfalz und ermuntern andere, sich auch in dieser Art und Weise zu betätigen.“ Die so Dekorierten hätten sich „über Jahrzehnte in gleich mehreren Bereichen überdurchschnittlich engagiert“. Dieses große Engagement sei „in seiner Vielfalt unbezahlbar“. Der Team-Gedanke sei es, der das ausgezeichnete Quintett verbinde, ergänzte Kern.

Zwar sind die Lebensläufe der Preisträger sehr unterschiedlich – doch eines haben sie gemein: Geehrt wurden Menschen, die einen Großteil ihres Lebens dem Sport gewidmet und dabei Beachtliches für die Gemeinschaft geleistet haben.

Hilde Rodrians Leidenschaft gilt dem Ballsport, insbesondere dem Basketball. Seit 1970 engagiert sie sich für diese Sportart. Spielerin, Trainerin, Schiedsrichterin, Frauenwartin, Kassenwartin – keine Aufgabe war ihr zu viel. Ihr Wirken galt unter anderem den Basketballern der Vereinigten Turnerschaft Rockenhausen und dem 2010 gegründeten Basketballclub Fastbreakers Rockenhausen. Seit 1975 arbeitete sie in verschiedenen Funktionen im Vorstand des Basketballverbandes Pfalz und war mit 45 Dienstjahren dienstältestes Vorstandsmitglied. Hilde Rodrian wurde bereits mehrfach für ihren Einsatz vom Sportbund Pfalz und vom Basketballverband Pfalz ausgezeichnet.

Wolfram Boemer ist Gründungs- und Ehrenmitglied des seit 1969 bestehenden Biathlon-Sport-Clubs Adenau. Seit 1984 und bis heute ist er Erster Vorsitzender. Im Schützenkreis Rhein-Ahr war Boemer fünf Jahre lang Sportleiter und acht Jahre stellvertretender Vorsitzender, im Rheinischen Schützenbund viele Jahre Bezirksvorsitzender sowie stellvertretender Vorsitzender für den Bereich Koblenz und zudem Mitglied im Gesamtvorstand des Dachverbandes. Neben Ehrungen des Sportbundes Rheinland und des LSB wurde er mit der Ehrennadel des Landes Rheinland-Pfalz ausgezeichnet.

Lutz Itschert hat sich dem Ruder-Sport verschrieben. Im Ruderclub Rhenania Koblenz war er von 1987 bis 2000 Beisitzer und von 2000 bis 2003 Schatzmeister. Seit 2003 führt er als Vorsitzender die Geschicke des Vereins. Stellvertretender Vorsitzender des Landesruderverbandes Rheinland-Pfalz ist Itschert seit 2011, Vorsitzender des Ruderverbandes Rheinland ebenfalls. Sein Engagement wurde unter anderem vom Sportbund Rheinland und vom Landesruderverband gewürdigt.

Kurt Langenbein trat im März 1948 beim Turnverein Dürkheim 1860 ein. In seiner aktiven Zeit war er erfolgreicher Turner. 1962 übernahm er als Übungsleiter die männliche Turnabteilung. Seitdem trainiert er die jungen Turner und begleitete viele seiner Schützlinge zu Wettkämpfen und Turnfesten. Auch heute steht der 82-Jährige noch zweimal pro Woche in der Halle und unterstützt die sechs- bis zehnjährigen Turner an den Geräten und beim Bodenturnen. Seit 1987 ist Langenbein zudem Abteilungsleiter Turnen männlich und damit verbunden hat er auch einen Sitz im Gremium des Bad Dürkheimer Turnrates inne. Vom Pfälzischen Turnerbund und vom Deutschen Turnerbund hat er zahlreiche Ehrungen erhalten. Im Jahr 2014 erhielt er von der Stadt Bad Dürkheim die goldene Sportehrennadel.

Erich Meyer hat sich viele Jahrzehnte als Übungsleiter Handball im TV 1846 Alzey engagiert. Als aktiver Handball Spieler war er von 1958 bis 1993 für seinen Heimatverein im Einsatz. Ab 1967 engagierte er sich dort als Jugendleiter und ab 1969 als Spielleiter und stellvertretender Abteilungsleiter sowie von 1974 bis 2007 als Abteilungsleiter Handball. Im Jahr 2007 wurde er zum Ehrenvorsitzenden der Handball Abteilung des TV Alzey ernannt. Auch als Schiedsrichter war er 50 Jahre lang im Einsatz, von 1967 bis 2017. In den fünf Jahrzehnten als Unparteiischer leitete er einige spannende Partien. Im Handball Verband Rheinhessen ist er seit 2007 als Vizepräsident engagiert. Seit 2014 ist er als Sportkreisvorsitzender Alzey-Worms für den Sportbund Rheinhessen im Einsatz. Auch im Wintersport kennt sich Meyer aus. So ist er seit 1979 Mitglied im Framersheimer Ski-Club. Auch für diesen Verein war er als Vorstandsmitglied aktiv. Er wurde bereits mit zahlreichen Ehrungen gewürdigt, darunter mit der Ehrennadel des Landes, die er 2008 erhielt.

Stellvertretend bedankte sich Ruderer Itschert für die Auszeichnung. „Wir machen dieses Ehrenamt sehr gerne“, sagte der Chef des Ruderclub Rhenania. „Wir machen es nicht, um geehrt zu werden. Aber wenn wir geehrt werden, dann freuen wir uns darüber.“ Ihm persönlich bereite das Ehrenamt nach wie vor eine Menge Spaß. Die Verleihung des Sportobelisken sei eine tolle Motivation, die mit hohem Zeitaufwand verbundenen Ämter voller Elan weiterzuführen. Michael Heinze

Dazu als Infokasten

Sport-Obelisk

Der Sport-Obelisk ist eine rechteckige, spitz zulaufende und ungefähr 30 Zentimeter hohe Säule aus weißem Marmor, die mit einem stilisierten Lorbeerkranz umgürtet und in Handarbeit gefertigt ist.

Seit 1996 werden mit dem Sport-Obelisken sowohl herausragende Leistungen von Sportlern mit Vorbildfunktion gewürdigt, als auch das Engagement von Menschen, die sich über viele Jahre ehrenamtlich in besonderem Maße für den Sport in Rheinland-Pfalz eingesetzt haben.

Dazu Foto xx_Sportobelisk mit BUZ: Leuchtende Vorbilder: Die Preisträger (v.l.) Lutz Itschert, Hilde Rodrian, Erich Meyer, Wolfram Böhmer und Kurt Langenbein Johannes Mogg, Gisela Liedy, Berthold Mertes und Hans Pracht, hier eingerahmt von Staatssekretär Günter Kern (ganz links) und LSB-Präsident Prof. Lutz Thieme (ganz rechts). Foto: M. Heinze