Für mehr buntes Miteinander – Gegen Rassismus und Diskriminierung

Innenministerium startet zweiten Kooperationszeitraum für Sportvereine und belohnt das Engagement mit bis zu 4.000 Euro Förderung pro Verein.

Die Leitstelle Kriminalprävention im Ministerium des Innern und für Sport unterstützt in Kooperation mit den regionalen Sportbünden und dem Landessportbund Sportvereine dabei, das Thema Respekt und Toleranz im Sport zu fördern. Mit der Aktion „Für ein buntes Miteinander. Gegen Rassismus und Diskriminierung im Sport“ soll ein Beitrag dazu geleistet werden, Hass und Hetze im Sport zu bekämpfen. Sie richtet sich explizit gegen Rassismus und (rechts)extremistische Tendenzen im Sport und verurteilt darüber hinaus auch jegliche Form der Diskriminierung wie beispielsweise Antisemitismus, Muslimfeindlichkeit, Sexismus und Homophobie. Die Kampagne ist ein Baustein des Themenschwerpunkts der Landesregierung „Miteinander Gut Leben – Rheinland-Pfalz gegen Hass und Hetze“.

Bereits im ersten Kooperationszeitraum, der am 1. Mai 2020 startete, wurden die Inhalte der Kampagne von 15 beteiligten Kooperationsvereinen in die Fläche getragen. Ziel der Kooperation ist das Engagement der Vereine für ein buntes Miteinander und die klare Positionierung gegen Rassismus und Diskriminierung im Sport.

Die hierfür erforderlichen Ressourcen, wie die Vermittlung von Referent*innen, Textbausteine für Websites oder Stadionzeitungen sowie Werbemittel werden von der Leitstelle Kriminalprävention kostenfrei zur Verfügung gestellt. Darüber hinaus zahlt das Ministerium des Innern und für Sport den Kooperationsvereinen zur Umsetzung der Kampagne einen Betrag von bis zu 3.000 Euro. Beteiligte Vereine können mit der Unterzeichnung des Kooperationsvertrages den Titel „Verein für ein buntes Miteinander. Gegen Rassismus und Diskriminierung im Sport“ für ihre Öffentlichkeitsarbeit nutzen und zusätzlich für Trikots oder andere Vereinsbekleidung, die mit dem Logo der Kampagne bedruckt werden, zusätzlich bis zu 1.000 Euro erhalten.

„Sport steht für Fairness, Respekt und Toleranz. Er bringt Menschen unterschiedlichen Alters und unterschiedlicher Nationalität zusammen und kann damit helfen, Vorurteile abzubauen und Toleranz zu lernen“, so Innen- und Sportminister Roger Lewentz. Er könne darüber hinaus einen bedeutenden Beitrag für die Integration leisten. Dies könne jedoch nur gelingen, wenn der Sport frei von Vorbehalten und Vorurteilen sei.

In jüngster Zeit ist in allen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens eine Zunahme von Hass und Hetze erkennbar, von Diskriminierung und Ausgrenzung bis hin zu tätlichen Übergriffen. Der Sport ist von dieser Entwicklung nicht ausgenommen. Die Probleme reichen von rassistischen Schmähungen über mangelnden Respekt gegenüber Schiedsrichterinnen und Schiedsrichtern bis hin zu tätlichen Angriffen. Die Aktion des Innenministeriums will deshalb ebenso wie der Themenschwerpunkt der Landesregierung ein klares Zeichen setzen.

Die Ausschreibung sowie ausführliche Informationen zu den Kooperationsverträgen finden interessierte Vereine auf der Internetseite der Leitstelle Kriminalprävention unter www.buntesmiteinander.rlp.de. Stichtag für Einsendungen mit einem aussagekräftigen Motivationsschreiben an das Postfach kriminalpraevention@mdi.polizei.rlp.de ist der 31. Oktober 2021.

 

 

 


SportAward Rhein-Neckar

Nur noch wenige Wochen bis zum SportAward Rhein-Neckar!

Am Montag, den 15. November 2021 ist der SportAward Rhein-Neckar im Congress Center Rosengarten in Mannheim.

Der diesjährige SportAward Rhein-Neckar stellt nicht nur die offizielle Welcome-Back Party für die Athletinnen und Athleten des Team Tokio Metropolregion Rhein-Neckar dar. Beim SportAward Rhein-Neckar gibt sich das “Who is Who” der Sportwelt die Ehre. Das beginnt mit den nominierten Sportler:innen, Trainer:innen, Teams und Vereinen, reicht über Moderatorin Ulrike von der Groeben (RTL) und mitreißende Show-Acts bis zu namhaften Laudatoren. Für diese Aufgabe sagten bereits Schwimm-Star Franziska van Almsick, Kultfigur Reiner Calmund sowie Schauspieler Samuel Koch zu. Da es keine VIP-Bereiche gibt, mischen sich die Sportler wie in der Vergangenheit gerne unter die Gäste und ihre Fans und stehen für einen kurzen Austausch, Autogramme und/oder Selfies gerne zur Verfügung.

Alles inklusive

Im Rosengarten benötigen die Award-Besucher lediglich ihr Ticket, kein Geld. Denn im Ticketpreis sind neben dem Eintritt auch Garderobe, Speisen und Getränke sowie Gastgeschenke bereits enthalten. Auf der Website des Veranstalters sowie auf m:con finden Sie alle aktuellen Informationen zu den Corona-Bestimmungen und -Maßnahmen, die Sie vor Ihrem Ticketkauf beachten sollten.

Die Tickets kosten ab 69,00 Euro (all inclusive).

Tickets für das Event sind ab Freitag, dem 3. September 2021 ab 12 Uhr auf www.sportawardrheinneckar.de erhältlich.

Die in 2020 gekauften Karten behalten ihre Gültigkeit.

Sämtliche Infos immer aktuell auf www.sportawardrheinneckar.de

 

 


BASF fördert Vereins-Kooperationen

Vereine aus dem Sportkreis Worms können am Projektwettbewerb „Gemeinsam Neues Schaffen“ teilnehmen

Der Sportbund Rheinhessen – Mitglied im Beirat der Vereine und Verbände der Sportregion Rhein-Neckar – freut sich, dass es erneut ein spannendes neues Projekt durch einen tragenden Partner der Sportregion für seine Vereine im Sportkreis Worms gibt: Die BASF möchte dazu beitragen, in der Metropolregion Rhein-Neckar ein lebenswertes Umfeld zu schaffen, das von Offenheit, Neugier und einem aktiven Miteinander lebt. Dazu sucht sie das Engagement der vielen Vereine aus Bildung, Sport, Kunst, Kultur, Integration und Soziales, deren Zusammenarbeit untereinander gefördert werden soll. Wer solche Kooperationen pflegt, ist dazu aufgefordert, an der sechsten Auflage des Projektwettbewerbs „Gemeinsam Neues Schaffen“ teilzunehmen. Das Unternehmen möchte für kreative Kooperationslösungen begeistern und durch institutionsübergreifende Projekte vielfältige Lern- und Entwicklungschancen für alle eröffnen. Deshalb werden Kooperationsprojekte gefördert, an denen mindestens zwei gemeinnützige Organisationen aus unterschiedlichen Bereichen teilnehmen. Somit kann sich jeder Sportverein bewerben, der in irgendeiner Art mit einer sozialen Einrichtung oder einem Verein aus den genannten Bereichen zusammenarbeitet. Gefördert werden dabei Projekte, die entweder „die Teilhabe und Integration verschiedener Bevölkerungsgruppen verbessern oder den Forscher und Entdeckergeist stärken“. Auch Projekte, die aufgrund der CoronaPandemie neu aufgestellt werden müssen, können zum Wettbewerb eingereicht werden. Das Preisgeld für alle Gewinnerprojekte summiert sich auf 200.000 Euro. Zusätzlich zur finanziellen Unterstützung nehmen die Gewinner an einem Co-Creation-Workshop und an der Prämierungsfeier im Gesellschaftshaus der BASF teil.

Die Teilnahme ist bis zum 24. November über das Online-Bewerbungsportal möglich. Der Bewerbung ist ein aktueller Nachweis der Gemeinnützigkeit sowie der ausgefüllte Finanzplan des Projekts beizufügen. Der Geschäftsführer des Sportbunds Rheinhessen, Thorsten Richter, begrüßt den Wettbewerb und wünscht sich, dass möglichst viele Vereine aus Rheinhessen teilnehmen. „Immer wieder profitieren die Vereine aus unserem Sportkreis Worms durch das gute Netzwerk mit der Sportregion Rhein-Neckar. Das ist eine weitere gute Möglichkeit, sich in das Netzwerk einzubringen und darüber Unterstützung zu bekommen.“

Weitere Informationen, Kontaktdaten sowie das Online-Bewerbungsportal finden sich online unter https://www.basf.com/global/de/who-we-are/organization/locations/europe/german-sites/ludwigshafen/gesellschaftliches-engagement/woran-wir-arbeiten/gemeinsam-neues-schaffen.html. 

Wer sich bereits im letzten Jahr registriert hat, kann diese Anmeldedaten wieder verwenden.


Digitale Veranstaltung der ISE – „Ihr Sportstättenprojekt – von der Idee bis zur Umsetzung“

Ihr Sportstättenprojekt – Von der Idee bis zur Umsetzung Sportstätten bauen ist meist keine große Kunst. Sportstätten bedarfsorientiert und nachhaltig zu planen dagegen stellt viele Sportvereine und auch Kommunen vor große Herausforderungen. Dabei beginnt ein erfolgreiches Sportstättenprojekt bereits lange bevor eine erste Planskizze entworfen wird. Der Erfolg eines Sportstättenprojekts beginnt mit einer objektiven, kooperativen und vor allem praxisnahen Bedarfsermittlung.

Dabei sollen die wesentlichen Fragen rund um die geplante Sportstättenmaßnahme beantwortet werden, wie z.B.: Wer sind meine Nutzergruppe? Welche Anforderungen stellen diese an Ausstattung und Nutzungsumfänge der Sportstätte? Wie sieht die Sportstättensituation im direkten Umfeld aus? Liegt eine Schulnutzung vor? Auf dieser Basis sollten dann die ersten Schritte in Richtung der Fachplaner unternommen werden. Diese können dann auf Basis der Bedarfsanalyse erste Planskizzen anfertigen und entsprechende Kostenschätzungen durchführen.

Eine Kombination aus Bedarfsermittlung und Fachplanung ist dann eine gute Basis, um das Projekt in den Gremien von Vereinen und/oder Politik vertiefend zu diskutieren und verschiedene Aspekte gegeneinander abzuwägen. Mit der Veranstaltung soll der Weg von einer modernen und praxisnahen Bedarfsermittlung, über die Fachplanung für Freianlagen und Sporthallen, bis hin zur Projektumsetzung aufgezeigt werden.

Die digitale Veranstaltung findet am Freitag, den 29.10.2021 von 10:00 – 12:30 Uhr statt.

Hier finden Sie weitere Informationen und das Programm zur Veranstaltung.


Erleichterungen für Nachwuchssport und Bürokratie abgebaut

Die 26. Corona-Bekämpfungsverordnung schlug bei den Vereinen und Fachverbänden im organisierten Sport ein wie eine Bombe. Die aus Sicht der Sportler*innen offensichtliche Verschärfung insbesondere im Kinder- und Jugendsport sorgte für viel Aufregung und Kopfschütteln. Die regionalen Sportbünde und der LSB reagierten sofort und stellen Forderungen auf, nachzubessern. Seit Anfang der Woche ist klar, dass das gelungen ist. Erleichterungen wurden nun verkündet und damit gleichzeitig Planungssicherheit für den Trainings- und Wettkampfbetrieb im Nachwuchsbereich geschaffen. Darüber hinaus wurde Bürokratie im Spielbetrieb abgebaut.

„Wir haben sehr intensiv unsere Möglichkeiten genutzt, um schnell eine Änderung zu erwirken und sind zügig in Gespräche eingestiegen mit konstruktiven Vorschlägen“, sagt Thorsten Richter, Geschäftsführer des Sportbundes Rheinhessen, stellvertretend für das Präsidium des Sportbundes Rheinhessen. Sowohl über die Geschäftsführerrunde als auch in den Präsidien der Sportbünde kamen sofort nach Inkrafttreten der 26. Corona-Verordnung Ideen für Verbesserungen auf. Unter anderem wurde sich schriftlich an die zuständigen Ministerien und Ministerpräsidentin Dreyer gewendet. Das Ergebnis der daraufhin geführten Gespräche und die Absprachen für einen zukünftigen engeren Austausch mit den Vertretern des Sports bewertet der organisierte Sport im Land sehr positiv. „Mit Blick auf die ursprüngliche 26. Verordnung haben wir viel erreicht. Wir müssen alle in der Pandemie unsere Erfahrungen machen, wenn etwas nicht so gut entschieden wurde, dann muss man es nur schnell korrigieren. Das ist passiert und spricht für die, was uns sehr freut“, sagt Klaus Kuhn, Präsident des Sportbundes Rheinhessen. Er ergänzt: „Wichtig ist es allerdings, früher und enger in die Entstehungsprozesse der Passagen zum Sport in den Corona-Verordnungen eingebunden zu werden. Das würde viel Unmut und Sorgen bei den Vereinen ersparen.“

So gilt mit der Änderung der 26. Corona-Bekämpfungsverordnung die Höchstgrenze von maximal 25 nicht-immunisierten Personen in Warnstufe 1 im Amateur- und Freizeitsport für Kinder und Jugendliche übergangsweise bis zunächst 30. November auch in den Warnstufen 2 und 3. Der Kinder- und Jugendsport wird – neben weiteren Angeboten im Kulturbereich – von den allgemein geltenden Schutzmaßnahmen der weiteren Stufen im Corona-Warnsystem ausgespart. Konkret bedeutet dies: Findet die Sportausübung in einer Gruppe statt, die aus Kindern und Jugendlichen bis einschließlich 17 Jahre besteht, können unabhängig von der jeweils ausgerufenen Warnstufe stets bis zu 25 nicht-immunisierte Personen und darüber hinaus eine unbegrenzte Anzahl an genesenen, geimpften oder diesen gleichgestellten Personen teilnehmen. Die Kategorie der gleichgestellten Personengruppen umfasst weiterhin Kinder bis einschließlich elf Jahre.

Darüber hinaus gibt es in der neuen Fassung der Corona-Bekämpfungsverordnung auch bürokratische Erleichterungen für die Sportvereine. So entfällt bis zu einer eingeführten Bagatellgrenze auch die sogenannte Vorausbuchungspflicht für Veranstaltungen bzw. der Zuschauer*innen im Innen- und Außenbereich.

Sport unterstützt Impfkampagne des Landes

Mit der Aktualisierung der STIKO-Empfehlung vom 19. August haben Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren ein Impfangebot in Rheinland-Pfalz erhalten. Da dies noch nicht so lange her ist und aufgrund des medizinisch notwendigen Abstands zwischen Erst- und Zweitimpfung haben das Gesundheitsministerium und der organisierte Sport eine Anpassung der Verordnung zeitlich befristet bis zum 30. November vereinbart. In den kommenden Wochen will das Land weiter für mehr Impfungen – nicht nur für Kinder und Jugendliche, sondern insbesondere auch für Erwachsene – werben. Der LSB wird neben seiner Kampagne unter dem Motto „Impfen ist die beste Verteidigung“ auch die Kampagne der Landesregierung weiter unterstützen und gemeinsam mit den regionalen Sportbünden und Sportjugenden sowie den Sportvereinen vor Ort seinen Teil dazu beitragen, dass die Impfquote insbesondere auch bei den ab 12-Jäjrigen deutlich steigen und damit mittelfristig auch der Sportbetrieb ohne jegliche Einschränkungen möglich ist.


Digitaler Gesundheitskongress Herz-Kreislauf Prävention und Rehabilitation

Nach der coronabedingten Absage im vergangenen Jahr findet der 5. Gesundheitskongress Herz-Kreislauf Prävention und Rehabilitation (mit 40. Jahrestagung des Landesverbandes) nunmehr digital am 6. November 2021 statt. Je nach Lage der Pandemie wird auf eine sogenannte digitale Faculty-Lösung mit Live-Übertragung aus Bad Kreuznach oder auf ein volldigitales Format gesetzt. Als Tagungspräsidenten fungieren Prof. Dr. med. Rainer Schimpf, Kardiologische Praxisklinik Ludwigshafen, und Dr. med. Eike Schromm,  Zentrum für ambulante Rehabilitation (ZAR) am Klinikum Ludwigshafen.
Kooperationspartner sind erneut der LSB Rheinland-Pfalz sowie der Sportärztebund Rheinland-Pfalz.

Durch das digitale Format muss das bewährte Praxis-Workshop-Programm leider entfallen. Das ursprünglich für 2020 aufgesetzte wissenschaftliche Programm wurde deshalb um zwei spannende und hochaktuelle Vorträge erweitert. Detailinformationen zu den Themen und hochkarätigen Referenten entnehmen Sie bitte dem Vorwort der Tagungspräsidenten und dem beigefügten Programm.

Als Entgegenkommen für die zurückliegenden coronabedingten Beeinträchtigungen unserer Herzgruppen-Trägervereine ist die Teilnahme am digitalen Gesundheitskongress für alle Teilnehmer kostenlos! Bitte machen Sie von dieser Möglichkeit zahlreichen Gebrauch und tragen Sie mit Ihrer Teilnahme zu einem gelungenen Kongress bei. Auch Übungsleiter, die bereits genügend LE zur Lizenzverlängerung erworben haben, sind herzlich willkommen.

Für Übungsleiter: Die Veranstaltung wird für Übungsleiter der 2. Lizenzstufe Herz Prävention | Rehabilitation | Innere Organe mit 10 LE anerkannt. Die zur Lizenzverlängerung fehlenden 5 LE können mit einem vom Landesverband angebotenen, ergänzenden (kostenpflichtigen) E-Learning-Modul kombiniert werden (die Anmeldung dazu ist zeitnah nach dem Kongress über die Homepage des Landesverbandes möglich). Für Ärzte: Die Veranstaltung wurde von der Akademie für Ärztliche Fortbildung in Rheinland-Pfalz mit 4 CME-Punkten zertifiziert.

Aufgrund des digitalen Formats ist die Anmeldung nur via E-Mail oder über die Internetseite des Landesverbandes unter Angabe einer gültigen E-Mail-Adresse bis spätestens 2. November 2021 möglich.

Zum Programm 5. Gesundheitskongress Herz-Kreislauf 2021 geht es hier..

Zur Online-Anmeldung 5. Gesundheitskongress Herz-Kreislauf geht es hier..

Bei Rückfragen wenden Sie sich gerne per E-Mail an info@rheinland-pfalz.dgpr.de oder telefonisch unter 0261 – 30 92 33.


Hochwasserkatastrophe: VEREINE HELFEN VEREINEN

LSB und regionale Sportbünde rufen zu gemeinsamer Sportmaterial-Spendenaktion auf

Eine Katastrophe von kaum vorstellbarer Dimension ereilte große Teile des nördlichen Rheinland-Pfalz, insbesondere das Ahrtal, in der Nacht vom 14. auf den 15. Juli. Viele Menschen wurden überrascht von den Flutmassen, viele Bürger*innen des Ahrtals verloren ihr Haus, ihr Hab und Gut – und teilweise sogar ihnen nahestehende Menschen. Unzählige Sportstätten existieren nicht mehr, der klassische Sportvereinsbetrieb ist weitgehend lahmgelegt. Der Landesportbund Rheinland Pfalz und die drei Sportbünde Pfalz, Rheinhessen und Rheinland rufen deshalb unter dem Motto „Vereine helfen Vereinen“ auf, gut erhaltenes, gebrauchsfähiges aber dennoch abkömmliches Sport-, Trainings- und Wettkampfmaterial zu spenden. „In der betroffenen Region fehlt es an allem“, weiß LSB-Präsident Wolfgang Bärnwick. „Bälle, Tore, Gymnastikmatten, Schläger, Netze, Turnbänke, Sprungkästen und vieles andere mehr. Der Austausch mit dem Landessportbund Sachsen und dessen Erfahrungen aus der Oder- Hochwasserkatastrophe 2013 bestärken uns in der Planung und Durchführung dieser Solidaraktion.“ Bärnwicks Appell: „Bitte unterstützen Sie Ihre Vereinskolleg*innen und Sportler*innen im nördlichen Rheinland-Pfalz und spenden Sie Ihre nicht bzw. nicht mehr verwendeten Materialien.“ „Die Solidarität unter Sportler*innen ist beeindruckend. Ich bin mir sicher, dass die Unterstützung für die in Not geratenen Vereine im Rheinland groß sein wird und ich rufe insbesondere unsere pfälzischen Vereine und Fachverbände auf mitzumachen. Es ist eine gute Sache und wir helfen sehr gerne. Hoffen wir auch, dass bald wieder ein Stück weit Normalität für die betroffenen Menschen, Familien und auch Sportvereine eintreten wird“, sagt Elke Rottmüller, Präsidentin des Sportbundes Pfalz.

Klaus Kuhn, Präsident des Sportbundes Rheinhessen ergänzt: „Es ist ja geradezu eine Selbstverständlichkeit in der Sportfamilie, dass man sich in so einer schweren Zeit und bei einer so unvorstellbaren Naturkatastrophe und das direkt in unmittelbarer Nähe, im eigenen Bundesland, hilft und unterstützt wo man nur kann. Deshalb möchte ich auch alle rheinhessischen Vereine dazu aufrufen, sich tatkräftig an der Hilfsaktion zu beteiligen und absolute Loyalität zu zeigen.“

Alle von der Flut betroffenen Vereine kommen aus dem Gebiet des Sportbundes Rheinland. SBR-Präsidentin Monika Sauer ist beeindruckt von der großen Solidarität des organisierten Sports in den zurückliegenden Wochen. „Ich bin mir sicher, dass sich die Lager schnell füllen und auch diese Aktion ein Erfolg werden wird. Ich darf mich schon jetzt im Namen der Sportvereine, die in ihrer Existenz bedroht sind, für die Spendenbereitschaft bedanken!“

Damit nicht jeder Verein den aktuell ohnehin schwierigen Weg ins nördliche Rheinland-Pfalz
auf sich nehmen muss, haben LSB und Sportbünde ab sofort und bis zunächst 31. Oktober an
folgenden Standorten „Sportgeräte-Depots“ eingerichtet, an denen die Spenden abgegeben
werden können:

Region Rheinhessen

1. Lagerhalle, Riegelgrube 3a, 55543 Bad Kreuznach, Einfahrt gegenüber Fitnessstudio
Sports Zeitfenster für die Anlieferung: Samstag 10 bis 12 Uhr. Weitere Möglichkeiten der Anlieferung nach vorheriger telefonischer Vereinbarung unter 0170/1874222.

2. Lagerhalle, Friedrich König Straße 13, 55129 Mainz
Zeitfenster für die Anlieferung: Montag bis Donnerstag, 9 bis 16 Uhr, Freitag bis 13 Uhr.
Telefonische Absprachen und Anmeldung zur Anlieferung vorab unter 06131/2814352.

Region Pfalz

1. Turnerjugendheim Annweiler, Turnerweg 60, 76855 Annweiler am Trifels
Anlieferung Montag bis Freitag, 8 bis 15 Uhr. Telefonische Absprachen und Anmeldung zur Anlieferung vorab unter 06346/6487 oder 06346/3006916.

2. Sportschule Schifferstadt, Am Sportzentrum 6, 67105 Schifferstadt
Anlieferung Montag bis-Freitag, 8 bis 16 Uhr. Telefonische Absprachen zur Anmeldung zur Anlieferung vorab unter 06235/2158.

3. Werksgelände, Ringstrasse 13, 67697 Otterberg, Lkw-Einfahrt Firmengelände – direkt neben Ringstraße 13
Anlieferung Montag bis Donnerstag, 7 bis 15 Uhr, Freitag bis 14 Uhr. Telefonische Absprachen zur Anmeldung zur Anlieferung, bzw. Anfrage nach Zusatzterminen vorab unter 0170/8532459

Region Rheinland

1. Messe Koblenz, Hans-Böckler- Str. 1a, 56070 Koblenz
Anlieferung Montag bis Freitag, 9 bis 16 Uhr. Anlieferung nach 16 Uhr und am Wochenende nach vorheriger telefonischer Vereinbarung unter 0151/23427589 oder 0151/23427590.

2. Lagerhalle, Riegelgrube 3a, 55543 Bad Kreuznach, Einfahrt gegenüber Fitnessstudio Sports Zeitfenster für die Anlieferung: Samstag 10 bis 12 Uhr. Weitere Möglichkeiten der Anlieferung
nach vorheriger telefonischer Vereinbarung unter 0170/1874222.

3. Asylunterkunft- Lagerhalle 12 – Gebäude 3, Einfahrt Eurener Str. 48, 54293 Trier
Anlieferung Montag bis Freitag, 9 bis 18 Uhr. Telefonische Absprachen und Anmeldung zur Anlieferung vorab unter 0162/2745770 Hausmeister-Dienst.


„Integration durch Sport“ – Richtlinien zur Förderung von Mikroprojekten

Die Integration von Menschen mit Migrationshintergrund und sozial Benachteiligten ist das Ziel vieler Vereine und Verbände im rheinland-pfälzischen Sport. Dank des Bundesprogramms „Integration durch Sport“ – gefördert durch das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat– ist es dem Landessportbund bis Jahresende 2021 möglich, integrative Maßnahmen und Projekte mit bis zu 1.000 Euro zu fördern. Antragsberechtigt sind alle Mitgliedsorganisationen des Landessportbundes und der Sportbünde Rheinhessen, Rheinland und Pfalz. Gefördert werden beispielweise Honorare für Übungsleiter*innen, die Anschaffung von Sport-und Spielgeräten oder anteilige Programmkosten.

Weitere Informationen erhalten Sie über die Homepage des Landessportbundes , den beigefügten Infoflyer oder über die unten stehenden Ansprechpersonen des Bundesprogramms „Integration durch Sport“.

Rheinland:          Myla Blumenkamp, Tel. Nr. 06131/2814415, m.blumenkamp@lsb-rlp.de

Milan Kocian, Tel.: 06131/2814416, m.kocian@lsb-rlp.de

Rheinhessen:      Dr. Claudia Eider, Tel. Nr. 06131/2814406, c.eider@lsb-rlp.de

Pfalz:                    Daniel Hertzler, Tel. Nr. 0631/3411239, d.hertzler@lsb-rlp.de

 

 

 


Silbernes Jubiläum auf der Geschäftsstelle

Stefan Keck ist seit 25 Jahren als Bildungsreferent beim Sportbund Rheinhessen

Knapp zwei Jahrzehnte lang war er der Dreh- und Angelpunkt der Sportjugend Rheinhessen. Heute ist er als Bildungsreferent in der Abteilung Qualifizierung des Sportbundes tätig. Stefan Keck feiert in diesen Tagen sein Silbernes Mitarbeiter-Jubiläum im Geschäftsstellen-Team des Sportbundes Rheinehessen. Dabei hatte sein beruflicher Werdegang noch mit einer kaufmännischen Lehre in seiner hessischen Heimat begonnen.

Nach dem Zivildienst beim Club Behinderter und ihrer Freunde in Darmstadt entschied sich Keck jedoch für ein Sport-Studium, in dessen Anschluss er direkt den Einstieg beim Sportbund Rheinhessen schaffte. Der Diplom-Sportlehrer erhielt zunächst den Titel „Jugendsekretär“, was heute der Abteilungsleitung bei der Sportjugend entspricht. In ersten Linie war er dabei als Referent für die Aus- und Weiterbildung verantwortlich.

Da die Sportjugend als Träger der freien Jugendhilfe eine Sonderstellung im Sportbund einnimmt, genoss Keck viele Freiheiten, mit denen er zu arbeiten wusste. „Er hatte die Entscheidungsfreiheit bei der Verwendung der Gelder und hat alle Fäden bei der Sportjugend gezogen“, erinnert sich sein früherer Chef Joachim Friedsam.

Der ehemalige Geschäftsführer des Sportbundes kennt Keck als sehr offenen und bereitwilligen Mitarbeiter, der Aufgaben in Rekordgeschwindigkeit erledigen kann.
„Als Mensch mag ich ihn sehr gerne. Er packt immer an, ist hilfsbereit und unfassbar tatkräftig.“ Als Kumpeltyp konnte man ihn besonders bei den Skifreizeiten in Oberjoch kennenlernen. „Stefan Keck hat aber auch seine Ecken und Kanten, kann schon mal sehr emotional werden“, so Friedsam augenzwinkernd.
Dank seiner rhetorischen Stärken weiß er aber Menschen zu überzeugen und fühlt sich auch in der Gruppe wohl. „Besonders in der Gremienarbeit ist er ein absoluter Fachmann“, weiß der heutige SBR-Geschäftsführer Thorsten Richter, unter dem Keck allerdings nicht mehr in der Sportjugend arbeitet.

Seit einigen Jahren ist er als Bildungsreferent in der Abteilung Qualifizierung angesiedelt und für die Verwaltung der Sportschule in Seibersbach zuständig. Seit neustem ist er darüber hinaus Ansprechpartner für die Vereinsberatung beim Sportbund Rheinhessen. Zudem zeichnet er sich für die Vereinsmanager-Ausbildung des Sportbundes verantwortlich. Richter: „Er füllt damit einen wichtigen Part unserer Kernaufgabe aus. Diese Funktion ist ihm wie auf den Leib geschneidert und für uns ein echter Zugewinn.“

In seiner Freizeit engagiert sich der Vater zweier erwachsener Söhne im Vorstand der TSG 1846 Mainz-Bretzenheim, wo er den Posten des zweiten Vorsitzenden bekleidet. Sein Wissen als Turner gab er lange Jahre auch als Trainer an den Nachwuchs weiter. „Ich gratuliere Stefan Keck zu seinem Jubiläum und bedanke mich ganz herzlich für die Arbeit, die er seit 25 Jahren für den Sportbund leistet“, sagt SBR-Präsident Klaus Kuhn. „Er ist ein angesehener Mitarbeiter der Geschäftsstelle und wird uns hoffentlich noch lange erhalten bleiben.“


Das Deutsche Sportabzeichen lebt und wird gefeiert

Corona lässt die Zahl der Verleihungen stark sinken – 25 Jubilare bei der Feierstunde des Sportbundes Rheinhessen in Hechtsheim 

Das Deutsche Sportabzeichen ist eine Auszeichnung des Deutschen Olympischen Sportbundes, die für überdurchschnittliche und vielseitige körperliche Leistungsfähigkeit verliehen wird. Kraft, Ausdauer, Schnelligkeit und Koordination sind gefragt, und wer es bekommen möchte, der muss schon ein wenig dafür tun. Entweder man ist schon ein vielseitiger Sportler, der ordentlich im Saft steht oder man muss ordentlich trainieren, um die geforderten Leistungen erbringen zu können. Die einen schaffen es nie, andere ringen sich einmal im Leben dazu durch und manche legen die Prüfungen regelmäßig ab. Aber wer schafft es schon, in seinem Leben insgesamt 65 Mal das Deutschen Sportabzeichen zu erhalten? Dietrich Steinke vom DJK Ballspielclub Mainz hat diese erstaunliche Leistung erbracht. Seit Vollendung seines 18. Lebensjahres legte er jedes Jahr die Prüfungen zum Sportabzeichen ab. Völlig zu Recht sollte er dafür im Mittelpunkt der Sportabzeichen-Ehrung des Sportbundes Rheinhessen stehen. Doch wie viele andere Ehrengäste auch, musste er seine Teilnahme absagen. Nach der Pause im vergangenen Jahr, fand dieses Mal wenigstens wieder eine kleine Feierstunde statt, auch wenn sie mit den Auszeichnungen der Vergangenheit nicht zu vergleichen war. Damit passte sich die Feier in der altehrwürdigen Halle des TV Hechtsheim dem durch die Pandemie bedingten Rückgang der Sportabzeichen-Abnahmen in Rheinhessen an. Mit 2738 Verleihungen waren es 2020 nicht einmal halb so viel wie im Jahr zuvor. „Wir sind trotzdem stolz darauf, dass unter diesen Bedingungen so viele mitgemacht haben. Bleiben sie dem Sport treu, es lohnt sich“, bedankte sich SBR-Präsident Klaus Kuhn bei den anwesenden Jubilaren und Vertretern der erfolgreichen Schulen und Vereine. Unter den fleißigsten Sammlern des Sportabzeichens stach wie bereits erwähnt Dietrich Steinke mit 65 erfolgreichen Abnahmen heraus. Sein Vereinskamerad Alwis Weinand, Manfred Eichfelder und Hubert Listmann von der TG Worms sowie der als frisch gebackener Deutscher Meister seiner Altersklasse im Speerwerfen angereiste Helmut Hessert vom TuS Büdesheim folgten mit respektablem Abstand, dürfen aber nicht weniger stolz darauf sein, dass Sportabzeichen bereits 40 Mal erworben zu haben. Für 35 und 30 Erwerbungen wurden ebenfalls jeweils vier Sportler ausgezeichnet, weitere zwölf machten zum 25. Mal das Sportabzeichen.

Auch beim Schul- und Vereinswettbewerb fiel aufgrund der Pandemie die Beteiligung diesmal ein wenig dürftig aus, sodass in manchen Kategorien nicht einmal die ersten drei Plätze vergeben werden konnten. Dennoch bedankte sich SBR-Geschäftsführer Thorsten Richter, der gemeinsam mit dem für Breitensport zuständigen Vize-Präsidenten Till Pleuger durchs Programm führte, für den Einsatz der Übungsleiter und Lehrer, die ihre Schützlinge zum Sportabzeichen begleiteten. Bei den Vereinen lagen in ihrer Kategorie der DJK Ballspielclub Mainz (35 Abnahmen bei 76 Mitgliedern), der TuS Gau-Bischofsheim (42 Abnahmen bei 554 Mitgliedern), die SG Spiesheim (94 Abnahmen bei 659 Mitgliedern) und der TV Laubenheim (177 Abnahmen bei 2726 Mitgliedern) vorne. Im Schulwettbewerb gingen die ersten Preise an die Marc Chagall GS Mainz-Drais (52 Abnahmen bei 118 Schülern), die Grundschule Mainz-Laubenheim (114 Abnahmen bei 289 Schülern), die Grundschule Am Gleisberg Mainz (226 Abnahmen bei 449 Schülern), die Anne Frank Realschule plus Mainz (22 Abnahmen bei 703 Schülern) und die Nelly-Sachs-IGS Worms (204 Abnahmen bei 821 Schülern). Während Kuhn die Pokale, Ehrennadeln und Urkunden überreichte, sorgte der Nachwuchs des gastgebenden TV Hechtsheim für das Rahmenprogramm. Sportlich hochwertig wurde es dabei durch die international erfolgreiche Mannschaft der Rhythmischen Sportgymnastik. Die Schützlinge von Trainerin Natasha Booiman zeigten Akrobatik, Taktgefühl und begeisterten die Zuschauer mit ihren anmutigen Darbietungen. Für Schwung auf der Bühne sorgte zudem die Showtanzgruppe „Next Generation“.

 


Werkstatt-Tag bringt wichtige Impulse

Sportbund Rheinhessen möchte Zusammenarbeit mit Fachverbänden intensivieren

Werkstatttag zum Thema sollte Mitarbeiter der Geschäftsstelle sensibilisieren

Einen Tag den Alltag verlassen, sich einem wichtigen Thema annehmen und alle Abteilungen alle Facetten zu einem Thema beleuchten lassen, um am Ende mit konkreten Aufgaben rauszugehen – das ist die Idee hinter dem Werkstatt-Tag des Sportbundes Rheinhessen. Um alle Mitarbeiter für das Thema „Fachverbände“ zu sensibilisieren und Ideen dazu zu sammeln, veranstaltete die Geschäftsstelle am 1. September einen solchen. Alle hauptamtlichen Mitarbeiter tauschten sich unter Anleitung der von Aline Bessling geleiteten Abteilung Qualifizierung mit verschiedenen Methoden untereinander aus. Ziel war es, einen Einblick in die aktuelle Arbeit mit den Fachverbänden zu gewinnen und daraus Verbesserungen abzuleiten. Dabei wurde unter anderem die Frage gestellt, welche Dienstleistung jeder einzelne für die Fachverbände erbringt und welchen Nutzen die Fachverbände davon haben. Umgekehrt fragten sich die SBR-Mitarbeiter aber auch, welche Vorteile sie selbst aus den Fachverbänden ziehen. „Unsere Kooperation mit den Fachverbänden ist ein wichtiger Baustein unserer Arbeit. Sie wollten wir diesmal in den Fokus rücken und schauen, wie wir alle von dieser Zusammenarbeit profitieren können. Wir sind zu dem Ergebnis gekommen, dass unter anderem eine bessere Vernetzung hierbei eine zentrale Rolle spielt. Für 2022 überlegen wir regelmäßige Netzwerktreffen mit den Fachverbänden zu veranstalten, um den Austausch zu intensivieren“, erklärt SBR-Geschäftsführer Thorsten Richter. Volle Unterstützung bei diesem Vorhaben bekommt er von Präsident Klaus Kuhn: „Mit solchen Ideen bringen wir wichtige Impulse in unser Umfeld. Als Sportbund sind wir Dienstleister für die Fachverbände und Vereine – aber auch deren Vertreter und Vorreiter in vielen Dingen. In diesem tollen Spannungsfeld lassen sich gute Ansätze zur Entwicklung des Sports in Rheinhessen ableiten.“ Die Mitarbeiter der Geschäftsstelle haben dieses Ziel längst verinnerlicht und als Maxime ihres Handelns angenommen. Den Werkstatt-Tag ordnet Richter als vollen Erfolg ein. „Es ist absolut gewinnbringend, den Alltag mal bewusst für einige Stunden auszublenden und sich ganz auf ein Thema zu konzentrieren. Wir werden das künftig einmal im Jahr machen und uns dabei immer ein anderes Schwerpunktthema auswählen.“


SportAward Rhein-Neckar

Am Montag, den 15. November 2021 ist der SportAward Rheinh-Neckar im Congress Center Rosengarten in Mannheim.

Es gibt gute Nachrichten für die Sportfans der Metropolregion: Der Mozartsaal darf beim SportAward Rhein-Neckar am 15. November nach der 3G-Regel voll besetzt werden.

Der diesjährige SportAward Rhein-Neckar stellt nicht nur die offizielle Welcome-Back Party für die Athletinnen und Athleten des Team Tokio Metropolregion Rhein-Neckar dar. Beim SportAward Rhein-Neckar gibt sich das “Who is Who” der Sportwelt die Ehre. Das beginnt mit den nominierten Sportler:innen, Trainer:innen, Teams und Vereinen, reicht über Moderatorin Ulrike von der Groeben (RTL) und mitreißende Show-Acts bis zu namhaften Laudatoren. Für diese Aufgabe sagten bereits Schwimm-Star Franziska van Almsick, Kultfigur Reiner Calmund sowie Schauspieler Samuel Koch zu. Da es keine VIP-Bereiche gibt, mischen sich die Sportler wie in der Vergangenheit gerne unter die Gäste und ihre Fans und stehen für einen kurzen Austausch, Autogramme und/oder Selfies gerne zur Verfügung.

Alles inklusive

Im Rosengarten benötigen die Award-Besucher lediglich ihr Ticket, kein Geld. Denn im Ticketpreis sind neben dem Eintritt auch Garderobe, Speisen und Getränke sowie Gastgeschenke bereits enthalten. Auf der Website des Veranstalters sowie auf m:con finden Sie alle aktuellen Informationen zu den Corona-Bestimmungen und -Maßnahmen, die Sie vor Ihrem Ticketkauf beachten sollten.

Die Tickets kosten ab 69,00 Euro (all inclusive).

Tickets für das Event sind ab Freitag, dem 3. September 2021 ab 12 Uhr auf www.sportawardrheinneckar.de erhältlich.

Die in 2020 gekauften Karten behalten ihre Gültigkeit.

Sämtliche Infos immer aktuell auf www.sportawardrheinneckar.de

 


„Integration durch Sport“ stellt sich vor

Infoveranstaltung des Landessportbundes Rheinland-Pfalz „Integration durch Sport“ findet am Dienstag, den 28.09.2021 um 17 Uhr Online statt.

Das Bundesprogramm ‚Integration durch Sport‘  – es handelt sich hierbei um ein Programm, welches über die Landessportbünde bundesweit umgesetzt wird. Dieses Jahr wird das 30. Jubiläum gefeiert!

In dieser Veranstaltung möchte der Landessportbund Rheinland-Pfalz erklären, was sie tun, wie Sie davon profitieren können und der Landessportbund Rheinland-Pfalz gemeinschaftlich das Groß-Projekt ‚Integration‘ vorantreiben kann.

Diese Veranstaltung ist kostenlos. Anmelden können Sie sich unter diesem Link..

Die Zugangsdaten zur Onlineplattform werden in einer gesonderten Mail kurz vor der Veranstaltung versendet!

Bei Fragen kontaktieren Sie gerne Frau Blumenkamp unter: m.blumenkamp@lsb-rlp.de

Weitere Infos finden Sie hier..


Hygienekonzept für Vereine

Um den Sportbetrieb aufrecht erhalten zu können, möchten wir Sie auf die bestehenden Corona-Regelungen und die damit einhergehenden Hygienekonzepte hinweisen.

Für die Ausübung des Sports im Amateur- und Freizeitsport gilt folgendes:

  • Der Verein muss eine beauftragte Person benennen, die darauf achtet, dass alle notwenigen Regelungen eingehalten werden.
  • Das Tragen des Mund- und Nasenschutzes ist bei Betreten und Verlassen der Sportstätte einzuhalten. Während der Sportausübung kann diese abgenommen werden.
  • Ein Mindesabstand von 1,5 m in Umkleiden und Duschen ist zu gewährleisten.
  • Bei Betreten der Sportstätte müssen Hände desinfiziert oder gewaschen werden.

Beachten Sie mögliche abweichende Regelungen für Genesene und Geimpfte.

Hier finden Sie das Hygienekonzept für den Sport im Außen- und Innenbereich..Weitere wichtige Informationen zu den Corona-Regeln finden Sie auf unserer Corona-Service Seite..

Das Hygiene und Erklär-Video für Vereine und Fachverbände finden Sie hier..


Sportregion Rhein-Neckar sucht die Corona-Helden des Sports

Die Sportregion Rhein-Neckar sucht die Corona-Helden des Sports: SportAward Rhein-Neckar 2021 zeichnet Corona-Engagement mit den Kategorien “Top Vorbild – Verein” und “Top Vorbild – Ehrenamt” aus.

Per aussagekräftiger Online-Bewerbung und optionalem 60-sekündigen Bewerbungsvideo können sich Wormser Sportvereine aus der Metropolregion Rhein-Neckar bewerben. Ehrenamtliche können von ihrem Verein und Sportkreis vorgeschlagen werden oder sich selbstständig bewerben. Der Bewerbungsschluss ist der 10. September 2021.

Dies gilt nur für die Vereine aus dem Sportkreis der Stadt Worms.

Die vollständige Pressemitteilung finden Sie hier..


Sportabzeichen-Wettbewerb für Betriebe – Jetzt teilnehmen!

Sportabzeichen-Wettbewerb fördert Betriebsklima und Gesundheit der Mitarbeiter

Der Sportbund Rheinhessen ruft gemeinsam mit der Industrie- und Handelskammer Rheinhessen Unternehmen, Behörden und sonstige Organisationen zur Teilnahme am Sportabzeichen-Wettbewerb auf. Das Deutsche Sportabzeichen ist eine Auszeichnung des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB), die auch gerne als der Breitensportorden bezeichnet wird. Es ist die höchste Auszeichnung außerhalb des Wettkampfsports und wird als Leistungsabzeichen für überdurchschnittliche und vielseitige körperliche Leistungsfähigkeit verliehen. Die zu erbringenden Leistungen orientieren sich dabei an den motorischen Grundfähigkeiten Ausdauer, Kraft, Schnelligkeit und Koordination. „Das Training für das Sportabzeichen verbessert nicht nur die körperliche Leistungsfähigkeit der Mitarbeiter. Es ist auch förderlich für die Gesundheit und Geselligkeit, es vermittelt Spaß an der Bewegung und ist das optimale Teambuilding“, wirbt der Geschäftsführer des Sportbundes, Thorsten Richter. Für Unternehmen und Mitarbeiter entsteht also eine Win-win-Situation, wie sie jeder Manager liebt.

Jedes Team erhält eine Urkunde und jeder einzelne Teilnehmer nach erfolgreicher Abnahme der Prüfung die Sportabzeichen-Urkunde samt Anstecknadel. Erwerben zehn Prozent ihrer angemeldeten Gruppe das Sportabzeichen, gibt es eine Teamurkunde in Bronze, bei 20 Prozent in Silber und ab 30 Prozent in Gold. „Das motiviert die Mitarbeiter und wenn die Urkunde öffentlichkeitswirksam platziert wird, ist das auch eine tolle Werbung für das Unternehmen. Mitmachen lohnt sich“, ist auch SBR-Präsident Klaus Kuhn vom Wert der Teilnahme überzeugt. Zumal herausragende Leistungen mit Sonderpreisen gewürdigt werden. Die Extra-Teamwettbewerbe lauten: Wer stellt die meisten Sportabzeichen-Erwerber? Wer hat den höchsten Prozentsatz an Erwerbern? Wer bringt die höchste Steigerung gegenüber dem Vorjahr? Und wer zeigt den besten digitalen Auftritt in Form eines selbst gedrehten Videos beim Training oder dem Ablegen der Prüfung?

Als Team anmelden können sich ganze Unternehmen oder auch nur einzelne Abteilungen, die dann in Wettbewerb zueinander treten. Nach der Anmeldung beim Sportbund erhält jedes Team die gemeldete Zahl an Einzel-Prüfkarten, die bis zum 31. Dezember zum Sportbund zurückgeschickt werden müssen (Scan oder Foto per Fax oder E-Mail reicht aus). Zum Training können sich die Teams dem nächstgelegenen Sportabzeichen-Treff anschließen, wo dann auch die Prüfung abgenommen wird. Der Schwimmnachweis kann allgemein in jedem Schwimmbad erbracht werden und wird vom dortigen Schwimmmeister bestätigt.

Unterstützt wird der Wettbewerb von der BKK24, der Verlagsgruppe Rhein-Main und Lotto Rheinland-Pfalz. Jeder Betrieb, der sich über den Sportbund Rheinhessen zum Wettbewerb anmeldet, hat auch die Chance auf Zusatzgewinne, die von der BKK24 im März 2022 ausgelost werden. Allerdings müssen dazu mindestens zehn Prozent der Belegschaft mitmachen. Grundsätzlich gibt es als Unterstützung für die betriebliche Gesundheitsförderung von der BKK24 fünf Euro pro abgelegtem Sportabzeichen.

Nähere Informationen zum Sportabzeichen-Wettbewerb für Unternehmen gibt es auf unserer Homepage (www.sportbund-rheinhessen.de) oder direkt bei Heike Franke, die telefonisch (06131-2814 202) und per E-Mail (h.franke@sportbund-rheinhessen.de) zu erreichen ist. Sie vermittelt auch gerne einen Kontakt zu Vereinen vor Ort, die einen Sportabzeichen-Treff anbieten.

Flyer – Sportabzeichnen-Termine der Vereine 2021


Schwimmprogramm „Kinder lernen schwimmen“

Damit wieder mehr Kinder in Rheinland-Pfalz schwimmen lernen, starten der Landessportbund Rheinland-Pfalz gemeinsam mit den drei regionalen Sportbünden Rheinland, Rheinhessen und Pfalz ein durch das Sportministerium finanziertes 50.000-Euro-Programm, das die Schwimmausbildung von Kindern erleichtern, Familien und Schwimmvereine finanziell entlasten und auch die Ausbildung zum/zur Schwimm-Trainer*in attraktiver machen soll.

Die Zielgruppe der Förderung sind Vereine, die qualifizierte Schwimmkurse für Kinder und Jugendliche im Alter bis max. 14 Jahren anbieten und/oder ihren Übungsleiter*innen eine Ausbildung zum/r Schwimmlehrer*in ermöglichen wollen.

Ansprechpartnerin: Heike Franke, h.franke@sportbund-rheinhessen.de, 06131 – 2814 202

Förderungen

Gefördert wird durch zwei Bausteine:

  • Baustein 1: Es werden qualifizierte Schwimmkurse eines Vereins (auch Ferien-Schwimmkurse) mit einem pauschalen Betrag gefördert.
  • Baustein 2: Es werden bis zu 50 % der Lehrgangsgebühr zur Ausbildung von Schwimmlehrer*innen (Trainer*in-Grundausbildung C-Breitensport Schwimmen mit dem Profil Kinder und Jugendliche oder Trainerassistent*innen) übernommen.

Die Zuschusshöhe 

  • Baustein 1: beträgt bei einer Mindestdauer von 300 Minuten 50,00 Euro pro Teilnehmer*in.
  • Baustein 2: 50% der Lehrgangsgebühr.

Die Förderhöhe pro Verein beträgt je nach Antragslage max. 1.500,00 Euro und kann sich aus beiden Bausteinen (1 und 2) zusammensetzen.

Förderzeitraum ist das Kalenderjahr 2021.

Förderkriterien

  • Durchführung eines qualifizierten Schwimmkurs-Angebots, welches mindestens 300 Minuten umfasst und von qualifizierten Kursleiter*innen durchgeführt wird.
  • Es können Maßnahmen ab dem 2. Quartal 2021 gefördert werden. Die Bewilligung erfolgt nach der Reihenfolge der Antragseingänge und im Rahmen der Gesamtprojektsumme in Höhe von 50.000 Euro.
  • Der Zugang für sozial Schwächere sollte gewährleistet sein (z.B. durch eine Reduzierung oder teilweise Rückerstattung der Kursgebühren).
  • Abgabe einer entsprechenden Ausschreibung, die geplante Anzahl der Kurse, die geplante Zahl der Teilnehmer*innen und eines abschließenden Sachberichtes.

Förderfähige Kosten

  • Baustein 1 wird mit einer Pauschale gefördert. In dieser pauschalen Förderung sind Kosten für Bädernutzung, Trainerhonorare und Materialbedarfe enthalten.
  • Baustein 2 deckt 50% der Lehrgangsgebühr der Schwimmlehrer*innen-Ausbildung.

Förderausschluss

  • DLRG-Vereine sind von diesem Förderprogramm ausgeschlossen, da diese eine direkte Förderung durch das Ministerium des Innern und für Sport erhalten.
Ablauf

Antrag

  1. Laden Sie das Antragsformular herunter, füllen Sie die Felder aus und setzen ihre Unterschrift darunter.
  2. Senden Sie den Antrag mit der Ausschreibung der Schwimmkurse an den Sportbund Rheinhessen.
  3. Nach erfolgreicher Prüfung des Antrages erhält der Antragssteller eine Bewilligung.
  4. Achtung: Die Bewilligung erfolgt nach der Reihenfolge der Antragseingänge und im Rahmen der Gesamtprojektsumme in Höhe von 50.000 Euro.

Auszahlung & Abrechnung

  1. Reichen Sie nach entsprechender Bewilligung einen Sachbericht ein. Dieser muss unterschrieben bis spätestens 14 Tage nach Beendigung der Maßnahme, spätestens jedoch bis 01.11.2021 dem Sportbund Rheinhessen vorliegen.
  2. Nach der Prüfung erfolgt im Anschluss auf Basis des Sachberichts und der sich hieraus tatsächlich ergebenden Fördersumme die Auszahlung.
  3. Entsprechende Projektunterlagen (wie z.B. Originalrechnungen, Ausschreibungen oder Teilnehmerlisten, etc.) sind durch den Verein aufzubewahren.
Downloads

 

 

 


BASF SE unterstützt gemeinnützige Institutionen mit 150.000 Euro

Aktion „Helping Hands Hilfsfonds Ehrenamt“

Im Rahmen der Aktion „Helping Hands“ unterstützt die BASF die gemeinnützigen Institutionen in der Metropolregion Rhein-Neckar mit 150.000 Euro. Sie unterstützen mit dem Fonds Vereine aus den Bereichen Sport, Soziales, Bildung und Kultur in der Metropolregion Rhein-Neckar, die durch die Pandemie in finanzielle Schwierigkeiten geraten sind.

Die Presse-Information finden Sie hier..

Nur die Vereine aus dem Sportkreis der Stadt Worms können Hilfe beantragen.

So kann Hilfe beantragt werden:

Antragsformular unter www.basf.de/hilfsfonds ausfüllen und

  • per E-Mail an wirhelfen@basf.com senden oder
  • per Post an: BASF SE, Gesellschaftliches Engagement, ESM/KS, „Helping Hands Hilfsfonds Ehrenamt“, 67056 Ludwigshafen.
  • Telefonnummern für Rückfragen: 0621 60-46422 oder 0621 60-20979

 


Änderungen im Vereinsportal vornehmen

Hatten Sie schon eine Mitgliederversammlung? Hat sich Ihr Vorstand geändert? Bitte nehmen Sie die Änderungen in unserem Vereinsportal www.sportportal-rheinhessen.de vor. Ideal wäre es, wenn eine Übergabe durch den Amtsvorgänger stattfindet. Die Zugangsdaten können dann direkt in diesem Zusammenhang geändert und auf den Amtsnachfolger umgeschrieben werden.

Folgende Kurzvideos helfen Ihnen dabei:

Vereinsdatenänderung im Sportportal Rheinhessen

Zugansdatenänderung im Sportportal Rheinhessen

 


Rückkehr zur Normalität

Präsenzveranstaltungen finden wieder statt

Der Sportbund Rheinhessen und die Sportjugend Rheinhessen hatten aufgrund der Corona-Beschränkungen all ihre Präsenzveranstaltungen bis Mitte Juni abgesagt. Dank der fallenden Inzidenz-Werte und den damit einhergehenden Lockerungen sind jetzt endlich wieder Qualifizierungsmaßnahmen in Präsenz möglich. „Unsere Web-Seminare haben sich in der Pandemie zwar bewährt, aber in vielen Bereichen ist die Präsenz vor Ort von enormer Bedeutung. Gerade in der Praxis ist sie oftmals unabdingbar“, erklärt Petra Bastian und freut sich, dass keine weiteren Aus- und Fortbildungsmaßnahmen abgesagt werden müssen. Die scheidende Abteilungsleiterin Qualifizierung und Breitensport des Sportbundes kann kurz vor ihrem Abtritt in den Ruhestand die Rückkehr zu normalen Lehrgängen verkünden und somit ein bisschen entspannter von Bord gehen.

Die nächsten Termine:

26.06.2021 – Deutsches Sportabzeichen – Ausbildung zur Erlangung der Prüfberechtigung für Behindertensport – Mainz

03.07.2021 – Tagesspecial „Vereinsmanagement“ – Mainz

03.07.2021 – Theater, Improvisation, Selbstgeschichten – Hier ist Kreativität gefragt! – Mainz

03.07.2021 – Indoor-Klettern – Mainz

07.07.2021 – Datenschutz – Mainz

10.07.2021 – Herausforderung Sitzen – Mainz

17./ 18.07.2021 – Erfolgreiche Planung und Durchführung von Events – Worms


Am 9. Juni ist #TrikotTag in RLP

LSB und Sportbünde rufen am 09. Juni alle Sportler*innen auf ihr Vereinstrikot zu tragen 

Nach der großartigen Premiere im vergangenen Jahr im Rheinland rufen Landessportbund, Sportbund Rheinhessen, Sportbund Pfalz und Sportbund Rheinland in 2021 gemeinsam zu einem landesweiten #TrikotTag auf. Alle Sportvereinsmitglieder können am Mittwoch, 9. Juni, Werbung für ihren Sport machen, indem sie das Trikot, das Polo-Shirt oder die Trainingsjacke ihrer Sportmannschaft oder ihres Heimatvereins tragen. 

Der Tag steht ganz im Zeichen des Vereinssports in Rheinland-Pfalz und soll besonders in Zeiten der Corona-Pandemie, in der beinahe keine Vereinsaktivitäten möglich sind, auf die Vielfalt der Sportvereine hinweisen. „Wir wünschen uns, dass an diesem Tag in Büros, Klassenzimmern oder einfach auf der Straße eine Menge Trikots gesehen werden“, ist Sportbund Präsident Klaus Kuhn voller Vorfreude auf den landesweiten #TrikotTag. „Mit dieser Kampagne möchten wir die Verbundenheit zu den Vereinen stärken und dazu beitragen, dass nicht weitere Mitglieder verloren gehen.“, erklärt Klaus Kuhn.

Postet Eure Trikot-Bilder auf den Social Media-Kanälen des Sportbundes Rheinhessen

Der freundliche Appell an alle Sportsfreund*innen im Land: Zeigt, wie stolz Ihr auf Eure Mannschaft und Euren Verein seid, zieht Euer Trikot beim Arbeiten, Einkaufen oder Tanken an und postet Eure #TrikotTag-Bilder in den Socia Media-Kanälen Facebook, Instagram mit dem Hashtag #TrikotTag und verlinkt den @SportbundRheinhessen sowie die @LandessportbundRLP.

Mitgliedsvereine der anderen Sportbünde nutzen folgende Verlinkungen: @SportbundPfalz oder @SportbundRheinland sowie den @LandessportbundRLP. 

Gewinnspiel:

Allen Teilnehmer*innen, die ihr #TrikotTag-Bild zusätzlich per E-Mail an presse@sportbund-rheinhessen.de (inklusive der Einverständniserklärung) bis zum 13. Juni 2021 einreichen, winken tolle Preise, die das Vereinsleben schöner machen. Weitere Informationen finden Sie in unseren Teilnahmebedingungen.

Einverständniserklärung zum Gewinnspiel #TrikotTag 2021

Teilnahmebedingungen zum Gewinnspiel #TrikotTag 2021

Zu gewinnen gibt es für alle Vereine in Rheinland-Pfalz:

  • Eine Studioführung mit Interview-Termin von Rheinland-Pfälzischen Rundfunk GmbH &Co. KG
  • 3 mal 10 Sommer-Packages von vereinsleben.de
  • 3 mal 10 Training-Packages von Lotto Rheinland-Pfalz GmbH

Zu gewinnen gibt es für alle Vereine im Sportbund Rheinhessen:

  • Ein Vereinsporträt von OK:TV Mainz
  • 2 x 10 Sport-Turnbeutel mit Sportzubehör von EWR AG

 

 

 

 


Sportverein der Zukunft

Bewerbungsstart für die Initiative „Sportverein der Zukunft – mit BASF fit für die Digitalisierung“

Die Sportvereine des Badischen Sportbundes Nord, des Sportbundes Pfalz sowie der Sportkreise Bergstraße (Hessen) und Worms (Rheinhessen) können sich ab sofort für die Initiative „Sportverein der Zukunft – mit BASF fit für die Digitalisierung“ bewerben.

Die gesamte Pressemeldung hierzu finden Sie hier..


Kooperation mit VITA1 medical GmbH – Laientest zur Selbstanwendung (Antigenschnelltest) & FFP2-Masken

Sportvereine erhalten günstige Einkaufskonditionen für Laientest zur Selbstanwendung (Antigenschnelltest) und FFP2-Masken

Dank einer Kooperation mit der VITA1 medical GmbH können wir Mitgliedsvereinen und -verbänden besondere Konditionen für Corona-Schnelltests und FFP2-Masken zur Verfügung stellen.

–> Bestellungen mit folgendem Bestellformular an corona@sportbund-rheinhessen.de


Clungene COVID-19 Antigen Selbsttest: Fünferpack 10,25 €

Dieser Test hat eine Sonderzulassung des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) als sogenannter Laientest zur Selbstanwendung (Antigenschnelltest) und darf als solcher von jedermann bei sich selbst angewendet werden. Die Produkbeschreibung finden Sie hier.

Deepblue Antigen Schnelltest: 2,25 €/ Stück

Der Deepblue Antigen Schnelltest ist nur für die Anwendung durch medizinisches Fachpersonal vorgesehen.
Die Produktbeschreibung finden Sie hier.

FFP2-Schutzmasken der Marke Leikang: 0,34 €/ Stück

Mindestbestellmenge: 50 Stk. Schnelltests & 40 Stk. FFP2-Masken
Zahlung nach Erhalt der Ware. Versandkostenfrei ab einem Bestellwert von 250,00 €. Ansonsten Versandkosten von 4,00 € netto.


Die Bestellungen erfolgen mit folgendem Bestellformular über corona@sportbund-rheinhessen.de.

Wir weisen darauf hin, dass derzeit für die Sportausübung im Innenbereich Schnelltests verlangt werden. Laut Verordnung wird eine Person zur Beaufsichtigung der Tests benötigt. Ein Schulungsvideo für die Durchführung der Beaufsichtigung finden Sie hier.
Wer sich dieses Video angeschaut hat, ist zur Bestätigung eines Corona-Schnelltests berechtigt. Durchführen können die Tests die Mitglieder selbst – die Kosten für die Ausrüstung und Tests sind jedoch vom Verein zu tragen. Für die Bestätigung des Tests ist das unter Anlage 1 der 21. Corona-Verordnung beigefügte Formular zu nutzen. Die Pflicht zur Erfassung aller Teilnehmer einer Übungseinheit zur Kontaktnachverfolgung bleibt weiterhin bestehen. Zur Kontaktnachverfolgung bieten wir unseren Mitgliedsvereinen und -verbänden kostenfrei die digitale Lösung „inscribe“. Informationen hierzu finden Sie hier.

Ein Vorbild setzt sich zur Ruhe

Nach 50 Jahren gibt Herbert W. Hofmann seine letzten Ämter im Sportbund Rheinhessen auf

Er ist ein Ehrenamtler wie er im Buche steht. Ein Ehrenamtler wie ihn jeder Verein und jeder Verband sich wünscht, wie die Gesellschaft ihn braucht. Genau 50 Jahre stand Herbert W. Hofmann im Dienst des Sportbundes Rheinhessen. Sein Goldenes Jubiläum nimmt der Wormser nun zum Anlass, sich zu verabschieden und seine letzten Ämter im Verband niederzulegen – „altersbedingt“, wie der 86-Jährige selbst betont.

Es war eine ganz besondere Mitgliederversammlung, in der Herbert W. Hofmann am 15. Mai 1971 als Beisitzer in den Vorstand des Sportbundes Rheinhessen gewählt wurde. Damals stellte sich der Gründungsvorsitzende Hans Delnef nach 22 Jahren im Amt nicht mehr zur Wahl und wurde zum ersten Ehrenvorsitzenden des Sportbundes Rheinhessen ernannt. Eine Auszeichnung, die Hofmann 35 Jahre später auch widerfahren sollte. Bis dahin arbeitete er zunächst 15 Jahre als normales Vorstandsmitglied. Als 1978 das Ressort-Prinzip eingeführt wurde, übernahm der gelernte Bankkaufmann das Ressort Recht und Steuern, 1986 das Ressort Breiten- und Freizeitsport. Ab 1986 fungierte er auch als Vize-Präsident, bis er 1998 zum alleinigen Präsidenten des Sportbundes Rheinhessen gewählt wurde. Bereits ein Jahr zuvor hatte Hofmann nach dem plötzlichen Tod von Walter Grüning gemeinsam mit Max Munz kommissarisch die Führung des Verbandes übernommen. Nach acht Jahren als Präsident wurde Hofmann 2006 zum Ehrenpräsidenten ernannt. Für den Sportbund war er im Anschluss noch im Ehrungs-Ausschuss tätig und er vertrat den SBR auch weiterhin als Repräsentant bei Vereinsveranstaltungen, wo er schon zuvor viele Tausend Stunden verbracht hatte. „Er ist wohl der profundeste rheinland-pfälzische Kenner des Ehrungswesens im Sport, das er nicht als Nebensache betrachtete, sondern als ‚soziale Währung‘ für ehrenamtlich erbrachte Leistungen. Aus seiner Sicht waren wir als Vertreter des Sportbundes es den Vereinen auch schuldig, bei ihren Jubiläen aufzutauchen und persönlich zu gratulieren. Seine Pflichten als Repräsentant nahm er sehr ernst“, erinnert sich Joachim Friedsam. Der ehemalige Geschäftsführer des SBR arbeitete mehr als 30 Jahre eng mit Hofmann zusammen und bezeichnet ihn als „sehr liebenswerten Menschen, dem Anstand und Loyalität sehr wichtig waren. Er hat für diese Werte gestanden und sie auch von seinem Umfeld erwartet.“ Friedsam kennt Hofmann zudem als harmoniebedürftigen Menschen, der lieber den Ausgleich als den Streit suchte. „Wenn es sich nicht umgehen ließ, konnte er Konflikte aber auch sehr energisch austragen. Da hat er nicht zurückgezogen und seinen Mann gestanden. Herbert W. Hofmann ist einer der herausragenden Sportfunktionäre der letzten 40 Jahre in Rheinland-Pfalz.“

Große Verdienste für den Sport erlangte Herbert W. Hofmann nicht nur beim Sportbund Rheinhessen. Auch in seinem Heimatverein TG 1846 Worms, dem er 1938 im Alter von vier Jahren beitrat, leistete er über Jahrzehnte wertvolle Vorstandsarbeit. Ab 1958 war für 30 Jahre Mitglied im Bau- und Finanzausschuss, von 1962 bis 1980 Schatzmeister und von 1980 bis 1988 Erster Vorsitzender des zu dieser Zeit größten Sportvereins in Rheinhessen, der ihn im Anschluss ebenfalls zum Ehrenvorsitzenden ernannte. Beim Landessportbund Rheinland-Pfalz ist Hofmann seit 2014 Ehrenmitglied, nachdem er auch hier 35 Jahre in mannigfaltigen Funktionen mitgearbeitet hatte: Beginnend 1971 als Mitglied im Ausschuss Recht und Steuern (bis 1987), war er von 1978 bis 2006 Mitglied in der Landessportkonferenz Rheinland-Pfalz. Von 1984 bis 1998 war er Mitglied im Präsidium des LSB und Vorsitzender des Ausschusses Breiten- und Freizeitsport. Von 1998 bis 2006 bekleidete er das Amt des Vize-Präsidenten und war in dieser Zeit im Auftrag des LSB in zahlreichen Gremien tätig.

Auch für den Deutschen Sportbund war Hofmann aktiv und fungierte von 1984 bis 2003 als Kassenprüfer der Willi-Weyer-Akademie Berlin, der Führungs- und Verwaltungsakademie des DSB. Zudem war er im Rheinhessischen Turnerbund von 1968 bis 1984 Beisitzer im Vorstand und von 1984 bis 1998 Stellvertretender Vorsitzender, woraufhin er 1998 zum Ehren-Vorstandsmitglied ernannt wurde. Beim größten Sportförderer im Land, Lotto Rheinland-Pfalz, war Hofmann Mitglied des Verwaltungsrats (1988-2005) und Mitglied der Gesellschafterversammlung (2005-2007).

Keine Frage, dass bei solch einer Anhäufung von Ehrenämtern auch die entsprechenden Würdigungen nicht ausblieben, von denen hier nur einige genannt seien: So erhielt Hofmann vom Sportbund Rheinhessen bereits 1984 die Ehrennadel in Gold und 2010 eine Ehrengabe. Der Landessportbund verlieh im 1991 die Ehrenplakette in Gold, das Land Rheinland-Pfalz 1993 die Sportplakette und 2006 den Verdienstorden des Landes sowie den Sportobelisk des Ministeriums des Inneren und für Sport. Das Bundesverdienstkreuz wurde ihm gleich zweimal verliehen, 1987 am Bande und 1999 erster Klasse. Auch in seiner Heimatstadt Worms wurden Hofmann zahlreiche Auszeichnungen zuteil, unter anderem die Verdienstmedaille der Stadt (1994), die Ehrennadel für Stadtratszugehörigkeit in Gold (2004) und die Sportmedaille in Platin (2008).

Hohes Ansehen genoss der vierfache Vater auch bei seinem Arbeitgeber, der Wormser Volksbank, bei der er sich in eine führende Position hocharbeitete. Der aktuelle SBR-Präsident Klaus Kuhn schätzt Hofmanns „ehrliche, offene Art“ sowie „seinen großen Wissens- und Erfahrungsschatz“, den er gerne nutzte, um anderen mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. „Herbert W. Hofmann ist durch sein altruistisches Handeln über all die Jahrzehnte ein Vorbild-Ehrenamtler gewesen. Er hat seine Ehrenämter nie als Last gesehen – sie waren seine Passion.“ So ganz und gar möchte sich der Hochgelobte aber doch noch nicht zurückziehen. Deshalb bat er Kuhn, ihn weiter zu Präsidiumssitzungen, zum Hauptausschuss und zu den Mitgliederversammlungen einzuladen und ihm die jeweiligen Protokolle zukommen zu lassen. „Ich bin sehr dankbar, dass ich meinen Teil zu der erfolgreichen Entwicklung unseres Sportbunds beitragen konnte“, sagt Hofmann und bedankt sich zum Abschied beim Präsidium und allen hauptamtlichen Mitarbeitern „für die jahrzehntelange vertrauensvolle Zusammenarbeit und Unterstützung meiner Anliegen.“

Zitat Klaus Kuhn: „Ein Ehrenamt auszuführen bedeutete für Herbert W. Hofmann all seine Kraft für die Bedürfnisse der Sportler*innen und für den Sport einzusetzen. Das macht man nur, wenn man gerne den direkten Kontakt zu seinen Mitmenschen sucht und auch will. Ganz besonders zeichnete ihn auch aus, dass er Verantwortung übernommen hat, für andere Menschen da zu sein und zu helfen. Alle rheinhessischen Sportler*innen und auch ich ganz persönlich wünschen Herbert einen erholsamen „Ruhestand“ und dass er noch lange das sportliche Geschehen in Rheinhessen und darüber hinaus mit großem Interesse und Vergnügen beobachten kann.“


#stimmedessportsstärken – Macht alle mit!

Wir brauchen Sport im Verein.

Macht alle mit! Schaut in Eure Postfächer und unterstützt #stimmedessportsstärken sowie unsere Postkartenaktion für den Sport und uns alle! Jeder Verein wurde individuell per E-Mail angeschrieben.

Was wollen wir erreichen?

Der Vereinssport hat sich strikt und konsequent an die Vorgaben während der Corona-Pandemie gehalten. Das war gut und wichtig. Nun ist es aber – mit Blick auf anstehende Öffnungen und wissenschaftlichen Erkenntnissen fällig, möglichst viel Sport wieder zuzulassen. Die Stimme des Sports, als größte Personenvereinigung des Landes, wollen wir stärken und uns gemeinsam in der Öffentlichkeit in Erinnerung bringen. Fest steht mittlerweile: Sport ist Teil der Lösung und nicht das Problem. Sport muss immer möglich bleiben – zu jeder Zeit und nicht nur alleine oder zu zweit. Sport im Verein tut den Menschen gut.

Übergewicht, Vereinsamung und Bewegungsarmut sind Folgen der Pandemie. Dinge, die im Vereinssport ganz automatisch bekämpft werden. Leider wurden diese Aspekte mit zunehmender Dauer der Pandemie zu wenig in den Blick genommen. Unser Adressat hier ist die Politik, die die Rahmenbedingungen festgelegt hat und weiter festlegen wird. Spätestens JETZT ist es an der Zeit, sich deutlich bemerkbar zu machen. Das wollen wir hiermit tun: Mit dieser Kampagne des organisierten Sports, in Unterstützung von Eltern, die sich in Mainz Move zusammengeschlossen haben, stellen wir zusammen Forderungen für den Vereinssport auf.

Für unsere Kinder – die fast 14 Monate lang kritisch wenig Bewegung und Sport hatten.

Für unsere Jugendlichen – die in einer wichtigen Adoleszenz-Phase quasi keine sozialen Kontakte und Bewegung erlebten.

Für uns Erwachsene – die aufgrund des Bewegungsmangels durch fehlenden Vereinssport gesundheitlich leiden

Für unsere Senioren – denen ohne Vereinssport gesunderhaltende Beweglichkeit und Alltagsfähigkeiten abhandenkommt

Wir fordern: Zukünftig muss der Sport früher berücksichtigt werden, schneller wieder erlaubt sein, dauerhaft möglich bleiben und auch für anstehende Aufgaben von der Politik unterstützt werden. Darauf wollen wir mit allen Vereinen und Fachverbänden in Rheinland-Pfalz hinarbeiten machen. Jeder Beitrag hilft, erfolgreich zu sein.

Wie kann ich Teil der Kampagne werden?

Das ist denkbar einfach. Es gibt zwei Wege.

Erstens: Druckt die Postkarte im Anhang (Name: Postkarten zum Ausdrucken) dreimal auf festerem Papier aus und schickt sie an die angegebenen Adressen. Nutzt die Postkarte darüber hinaus auch gerne, um unsere Forderung an weitere Adressen der örtlichen Politik wie Kreisverwaltung, VG-Verwaltung, an Bürgermeister und Ortsvorsteher zu schicken. Stärkt die Stimme des Sports vor Ort. Oder nutzt die digitale, beschreibbare Postkarte im Anhang (Name: E-Mail-Vorlage) und schickt es per Mail an die gewünschten Adressen. Jede Stimme hilft uns allen.

Zweitens: Streut die Kampagne über die sozialen Medien im weltweiten Netz und setzt den Hashtag #diestimmedessportstärken darunter. Dafür haben wir eine PowerPoint-Vorlage entwickelt, mit der ganz einfach und unkompliziert ein sogenanntes Template, ein Bildmotiv für z. B. Facebook oder Instagram von jedem selbst hergestellt werden kann. Folgt einfach der folgenden Anleitung.

Hierzu finden Sie hier die Vorlage und die Anleitung.

Die Postkarten zum Ausdrucken finden Sie hier…
Die E-Mail Vorlage finden Sie hier…


Der Sport im Koalitionsvertrag: Zeugnis fällt eher bescheiden aus

Mit diesen Worten nimmt Präsident des Sportbundes Rheinhessen Klaus Kuhn, Stellung zum Koalitonsvertrag: „Zunächst hat es mich sehr enttäuscht, dass der Sport im Koalitionsvertrag so wenig Berücksichtigung gefunden hat. Auf 183 Seiten ist grade mal eine Seite nur für den Sport, ein Teil bezieht sich sogar auf eSport. Ich finde, dass ist eine Vernachlässigung gegenüber den vielen Menschen die Breitensport treiben. Diese große Masse an Sportler*innen im alltäglichen Vereinspsort wird zu oft vergessen, stattdessen werden Randthemen in den Fokus gerückt. In Zeiten wie der Pandemie gilt es aber aus unserer Sicht vor allem, den Breitensport wieder ins Laufen zu bringen und Menschen zurück in die Vereine zu führen. Hier hätte ich mir mehr Klarheit in den Zielsetzungen der Politik gewünscht. Man kann nur hoffen, dass in der praktischen Umsetzung noch einiges nachgebessert wird. Besonders nach der Pandemie ist es unwahrscheinlich wichtig, dass der Sport stärker gefördert wird und so die Menschen zurück zu Bewegung und gesundem Lebensstil führt.“

Zur Presseinformation geht es hier..


„Wir wollen wieder Sport treiben“ – Pressemeldung zum digitalen Netzwerktreffen

In der initiierten Netzwerkveranstaltung „Kreative Lösungen in der Krise: So geht der Sport durch die Corona-Pandemie“ von der Sport-Region Rhein-Neckar waren Fragen wie: „Wie geht es den Sportvereinen in der Pandemie?“ oder „Was sind die größten Herausforderungen und wo liegen die Chancen?“ am 04. Mai 2021 thematischer Schwerpunkt.

„Das Netzwerktreffen in der Metropolregion hat einmal mehr die – teilweise deutlichen – Unterschiede der einzelnen Bundesländer im Umgang mit der Pandemie gezeigt“, berichtet Thorsten Richter, Beiratsmitglied der Sportregion, der mit einem kurzen Impuls die digitale Unterstützung der rheinland-pfälzischen Vereine am Beispiel des Sportbundes Rheinhessen aufzeigte. In einem sind jedoch alle gleich: Der Mitgliederschwund zwischen vier und fünf Prozent trifft grenzübergreifend zu. „Es wird eine große Aufgabe des Sports gemeinsam mit der Politik, die Mitglieder zurück in die Vereine zu führen.“  Der Sportbund Rheinhessen konnte für sich viele gute Impuls mitnehmen und wird das ein oder andere gute Beispiel aus dieser interessanten Diskussionsrunde mit in seine tägliche Arbeit nehmen.

Hier kommen Sie zur Presseinformation..


Mitgliederversammlungen in Corona-Zeiten

Jetzt für unser Web-Seminar am 13. Mai 2021 anmelden und alles über digitale Mitgliederversammlungen & teambits erfahren. Hier geht’s zur Anmeldung.

Aufgrund der Corona-Pandemie sind Mitgliederversammlungen in Präsenz derzeit nicht möglich. Die wichtigsten Informationen und wie Sie damit umgehen können haben wir hier für Sie zusammengefasst.


Präsenz-Versammlung

Das „Gesetz zur Abmilderung der Folgen der Covid-19-Pandemie im Zivil-, Insolvenz-und Strafverfahrensrecht” erlaubt Ihnen die Verschiebung Ihrere Mitgliederversammlung bis zum 31.12.2021, auch wenn diese laut gültiger Vereinssatzung nun früher anstehen.

Es besteht also die Möglichkeit abzuwarten, ob eine Präsenz-Versammlung bis zum Jahresende möglich sein wird.


Digitale Mitgliederversammlung

Die aktuelle Gesetzgebung erlaubt die Durchführung einer virtuellen Mitgliederversammlung, auch wenn es hierfür in Ihrer Satzung keine Grundlage gibt.

Ob die Mitgliederversammlung auf diesem Weg stattfinden soll oder nicht, entscheidet der Vorstand. Außerdem muss gewährleistet sein, dass die technischen Voraussetzungen für eine virtuelle Mitgliederversammlung vorlegen, damit nicht Mitglieder aus tatsächlichen, technischen Gründen von der Versammlung ausgeschlossen sind. Ansonsten bleibt es bei den ganz normalen Bedingungen, die an eine Mitgliederversammlung gestellt werden (ordnungsgemäße Einberufung, ordnungsgemäßer Ablauf usw.)

Der Sportbund Rheinhessen unterstützt Mitgliedsvereine in diesem Fall mit dem Online Wahl-Tool „teambits“, damit Sie rechtssichere und datenschutzkonforme Abstimmungen durchführen können. Für die Nutzung entstehen für den Verein keine Kosten.

Hier finden Sie alle wichtigen Informationen rund um eine digitale Mitgliederversammlung.


Mitgliederversammlung durch schriftliche Beschlussfassung

Nach aktueller Gesetzgebung dürfen Sie ebenfalls ohne Satzungsgrundlage schriftliche Beschlussfassungen im Umlaufverfahren fassen. Schriftliche Beschlussfassungen sind dann möglich, wenn mindestens 50 % der stimmberechtigten Mitglieder an der Beschlussfassung mitwirken.

Zum Zeitraum, welcher den Mitgliedern für die schriftliche Abstimmung gegeben werden muss, sagt der Gesetzgeber nichts. Es empfiehlt sich daher die satzungsmäßigen Fristen, die bei „normaler“ Einberufung von Mitgliederversammlungen vorgegeben sind anzuwenden.