Plakataktion und Botschafter*innen für mehr Bewegung und Mitglieder in den Sportvereinen

Mit einer landesweiten Plakataktion und Kampagnen-Botschafter*innen wurde am Mittwoch die nächste Stufe der Übungsleiter*innen- und Mitgliedergewinnungskampagne „Comeback der Bewegung“ in Ingelheim im Sportbund Rheinhessen fortgeführt. Das Ministerium des Innern und für Sport stellt insgesamt zwei Millionen Euro in drei Förderbausteinen zur Verfügung. Durch die zusätzliche Unterstützung von Lotto Rheinland-Pfalz und die Zusammenarbeit mit der Ströer Deutsche Städte Medien GmbH werden in ganz Rheinland-Pfalz bis Ende des Jahres mehr als 500 Großflächenplakate aufgehängt, um noch mehr Reichweite zugunsten des Sports zu generieren. Die Plakate werden dabei landesweit von neun Botschafter*innen flankiert. Im Sportbund Rheinhessen sind dies die Geschwister Julian, Patrick und Vanessa Weber, die mit Challenges auf den Social Media Kanälen für Bewegung sorgen sollen.

In den Vereinsräumlichkeiten der TG Nieder-Ingelheim wurde den Pressevertreter*innen die Kampagne durch die anwesenden Beteiligten näher erläutert, bevor das Plakat in Ingelheim feierlich eingeweiht wurde. Klaus Kuhn, Präsident des Sportbundes Rheinhessen, betont in seinem Statement die Unterstützung des Landes sowie von Lotto Rheinland-Pfalz und den Botschafter*innen Julian, Patrick und Vanessa Weber: „Wir sind sehr froh, dankbar und stolz, so tolle Unterstützer und Botschafter mit an Bord zu haben, die mit ihrer Strahlkraft dafür sorgen, dass möglichst viele Menschen in die rheinhessischen Sportvereine kommen. Das ist das richtige Signal, um den Vereinssport zu stärken.“

Dirk Martin, Prokurist von Lotto Rheinland-Pfalz, betont, dass die Unterstützung des organisierten Sports eine Herzensangelegenheit ist: „Lotto Rheinland-Pfalz ist das Unternehmen des Sports, das die drei Sportbünde 70 Jahren gegründet haben und bis heute Gesellschafter des Unternehmens sind. Wir alle haben während der Corona-Pandemie mit den Sportvereinen gelitten, sodass wir wieder Bewegung in die Sportvereine bringen möchten. Dass Lotto Rheinland-Pfalz als Unternehmen des Sports diesen unterstützt, ist Ehrensache.“

Die beiden anwesenden Botschafter*innen Patrick und Vanessa Weber betonen dabei insbesondere den sportlichen und sozialen Aspekt der Kampagne und damit auch der Sportvereine: „Der Vereinssport ist ein Faktor, der gerade Kinder und Jugendlichen dabei hilft, soziale Fähigkeiten zu erlernen. Wir haben wahnsinnig viele tolle Vereine, weshalb es unglaublich wichtig ist, diese zu unterstützen. Deshalb freue ich mich sehr, als Botschafter einen kleinen Teil dazu beitragen zu können“, so Patrick Weber. „Mit unseren Bewegungschallenges möchten wir alle in Bewegung bringen und für Vereinssport begeistern. Im Aktionsmonat Oktober habe ich mit meinen beiden Brüdern Patrick und Julian eine spannende Challenge geplant, in der wir uns auf eine sehr hohe Beteiligung freuen“, gibt Vanessa Weber einen Ausblick auf weitere Aktionen.

Die Beteiligung unterstreicht Thorsten Richter, Geschäftsführer des Sportbundes Rheinhessen: „Wir haben in Rheinhessen eine sehr aktive Vereinslandschaft und freuen uns deshalb, die Vereine mit drei Förderbausteinen gezielt und bedarfsorientiert unterstützen zu können. Dabei steht ganz klar die Gewinnung und Bindung von Übungsleitern und Mitgliedern im Vordergrund.“

Weitere Informationen, Anträge und Materialien für die rheinhessischen Sportvereine gibt es hier.


Sportregion Rhein-Neckar zeichnet vorbildliches Wirken von Sportvereinen und Ehrenamtlichen aus

Bis zum 11. September können sich Vereine und Ehrenamtliche bewerben

Die Pandemie hat die Sportvereine vor große Herausforderungen gestellt: 2020 verlor der organisierte Sport in Deutschland fast 800.000 Mitglieder. Wichtige Vereinsevents mussten abgesagt werden und der Trainingsbetrieb lag zeitweise vollständig auf Eis. Neben Einnahmeeinbußen fehlten adäquate Darstellungsmöglichkeiten des Vereinslebens und Möglichkeiten zur Mitgliederwerbung. Doch dieser Abwärtstrend konnte durch das Engagement von Sportvereinen gestoppt werden. Die Digitalisierung des Trainingsbetriebs, öffentlichkeitswirksame Kampagnen zur Mitgliederneugewinnung und eine gezielte Ansprache junger Zielgruppen sind nur einige Beispiele dafür, wie sich Sportvereine durch ihre Innovativität der Krise stellten. Beim SportAward Rhein-Neckar am 14. November 2022 wird dieses beispielhafte Wirken von Sportvereinen und Ehrenamtlichen ausgezeichnet.

Top Vorbild Ehrenamt
Hier zeichnet die Sportregion Rhein-Neckar ehrenamtlich engagierte Personen aus, die sich in ihrer Freizeit mit innovativen und kreativen Ideen für ihren Verein, die Gesellschaft sowie den Sport in der Region einsetzen.

Top Vorbild Verein
In der Kategorie „Top Vorbild Verein“ werden wirksame Vereinsmaßnahmen oder Maßnahmen einzelner Abteilungen mit den Zielen der Gewinnung und Bindung von Mitgliedern und/oder Ehrenamtlichen im Zeitraum 2021/2022 ausgezeichnet.

Jetzt bewerben
Teilnehmen können alle gemeinnützigen Sportvereine der Metropolregion Rhein-Neckar per aussagekräftiger Bewerbung. Ehrenamtliche können von ihrem Verein vorgeschlagen werden. Bewerbungen und Vorschläge werden bis Sonntag, den 11. September 2022 entgegenge-nommen.

Nach Eingang der Bewerbungen entscheidet eine regionale Fachjury über die nominierten Vereine bzw. Ehrenamtliche sowie über den Sieger. Die drei besten Vereine und Ehrenamtlichen werden als Nominierte bei der Pressekonferenz am 19. Oktober 2022 öffentlichkeitswirksam bekanntgegeben und erhalten exklusive Eintrittskarten für den SportAward Rhein-Neckar am 14. November 2022. Im Mannheimer Rosengarten fiebern sie der offiziellen Bekanntgabe des Gewinners entgegen. Alle Informationen zur Bewerbung finden Sie auf der Website des SportAward Rhein-Neckar.


Förderung von Großsportgeräten – Neues Zuschussprogramm unterstützt Sportvereine ab sofort

Großsportgeräte sind kostenintensiv in ihrer Anschaffung und für die meisten Sportarten essentiell. Mitgliedsvereine des Sportbundes Rheinhessen können daher ab sofort einen Zuschussantrag für die Anschaffung von Großsportgeräten stellen.

Ruderboote, Trampoline, Tore etc. – die meisten Sportarten sind ohne Sportgeräte nicht durchführbar. Der Sportbund Rheinhessen unterstützt seine Sportvereine daher in diesem Jahr erstmals bei der Anschaffung von Großsportgeräten mit Geldern aus einem Fördertopf des Landes Rheinland-Pfalz. Bezuschusst werden Anschaffungen ab einem Kaufpreis von 1.000 Euro, welcher auch durch Addition mehrerer Geräte erreicht werden kann. Der Einzelanschaffungswert eines Gerätes muss dabei mindestens 500 Euro betragen. Zuschüsse können nur so lange gewährt werden, wie Mittel zur Verfügung stehen. Der Zuschuss für Sportbund Rheinhessen-Mitglieder beträgt 20 Prozent der nachgewiesenen Gesamtkosten, jedoch höchstens 1.000 Euro. Wichtig zu beachten ist: Der Kauf der Großsportgeräte darf erst nach Bewilligung der Förderung getätigt werden. Der Antrag auf Bezuschussung von Großsportgeräten kann online heruntergeladen werden.

„Großsportgeräte sind in der Anschaffung sehr teuer, aber werden zwangsläufig benötigt, um gewisse Sportangebote durchführen zu können. Deshalb sind wir sehr froh, die Anschaffung nun mit 20 Prozent bezuschussen zu können“, so Klaus Kuhn, Präsident des Sportbundes Rheinhessen. Auch der Geschäftsführer des Sportbundes Rheinhessen, Thorsten Richter, freut sich über die zusätzliche Unterstützungsmöglichkeit für die rheinhessischen Sportvereine: „Auch wenn Sportgeräte sehr teuer sind, so betragen die einzelnen Kosten nicht immer mehr als 1.000 Euro. Deshalb ist insbesondere die Tatsache, auch durch den Kauf mehrerer Großsportgeräte den Zuschuss erhalten zu können, eine tolle Möglichkeit zur Entlastung der Sportvereine.“


Auszeichnung für nachhaltige Sportvereine mit Preisgeldern von 10.000 Euro

In ganz Deutschland arbeiten bereits engagierte Menschen in Sportvereinen, die sich neben dem Sport auch besonders für unsere Umwelt und die Gesellschaft einsetzen. Vereine entwickeln Visionen, Leitbilder und Strategien einer positiven Zukunft, vernetzen sich, setzen konkrete Projekte um und fördern nachhaltiges Handeln.

Mit der Auszeichnung WestDerby Zukunft soll dieses Engagement gewürdigt und aufgezeigt werden, wie die immensen Potenziale des Sports zur Erreichung der 17 Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen (SDGs) bereits genutzt und gelebt werden. Bewerbt euch jetzt mit eurem Sportverein – oder nominiert einen Profi-Verein!

Weitere Infos gibt es auch hier.


OUTFITTER und Sportbund Rheinhessen sind neue Kooperationspartner

Der Sportbund Rheinhessen und OUTFITTER starten ab dem 01.08. eine gemeinsame Partnerschaft: Als Spezialist für Teamwear und Lifestyle Produkte bietet OUTFITTER eine breite Palette an Produkten, die sich auf und neben dem Sportplatz oder der Sporthalle tragen lassen. Mit über 50.000 Artikeln ist OUTFITTER einer der größten Online-Experten für die Bereiche Fußball und Teamsport. Besonderen Anreiz bietet dabei die Möglichkeit, als Partnerverein von OUTFITTER agieren zu können: dabei erhalten alle Vereinsmitglieder besondere Vorzugskonditionen auf über 50.000 Artikel auf outfitter.de. Darüber hinaus erhalten die Vereine ein zusätzliches Freiwarenkontingenten und verschiedene Sponsorings, wenn ein bestimmter Umsatz im Spielerbereich erreicht wurde. Feste Vereinskollektionen, die nur einmal entworfen werden müssen und jederzeit nachbestellt werden können, sowie die Möglichkeit eines eigenen Fanshops runden das umfassende Angebot ab. Im Gebiet der Sportbundes Rheinhessen vertrauen bereits unter anderem der 1. FSV Mainz 05, der TSV SCHOTT Mainz und der SV Gonsenheim auf die Dienste des Unternehmens aus Großostheim.

„Wir freuen uns, dass wir OUTFITTER als neuen Partner gewinnen konnten. Als Teamsport- und Lifestyle-Ausrüster mit einer großen Markenvielfalt steht OUTFITTER für eine hohe Qualität und einen ausgeprägten Dienstleistungsgedanken. Dies unterstreicht den Fit der Partnerschaft“, so Thorsten Richter, Geschäftsführer des Sportbundes Rheinhessen.

Klaus Kuhn, Präsident des Sportbundes Rheinhessen, weiß um die weiteren Benefits der neuen Partnerschaft zugunsten der rheinhessischen Sportvereine: „Gerade die Möglichkeit, dass unsere Sportvereine auch als Partnervereine von OUTFITTER agieren können, macht die Kooperation so attraktiv. Die Vereine erhalten dabei weitere Vorteile gegenüber einer normalen Teamsport Bestellung.“

„Als führender Spezialist im Teamsport haben wir es uns zur Aufgabe gemacht den Amateursport bestmöglich zu unterstützen und freuen uns auf eine enge Zusammenarbeit mit dem Sportbund Rheinhessen. Neben dem passenden Angebot für Spieler und Vereine, arbeiten wir mit Hochdruck an digitalen Lösungen für die Vereine der Nation und freuen uns auf eine gemeinsame Gestaltung der Zukunft im Vereinssport“, so Philipp Majcher und Beatrice Mackenroth, die Geschäftsführer von OUTFITTER, unisono.


Brückenpreis 2022: Noch bis 5. September bewerben

„Bürgerschaftliches Engagement ist der Kitt unserer Gesellschaft. Dies hat nicht zuletzt der große Einsatz vieler Bürger*innen in der Flutkatastrophe und für ukrainische Kriegsflüchtlinge eindrucksvoll gezeigt“, sagte Ministerpräsidentin Malu Dreyer. Das große und vielfältige Engagement der 1,7 Millionen ehrenamtlich engagierten Menschen im Land will die Ministerpräsidentin auch in diesem Jahr wieder würdigen und hat dazu den Brückenpreis 2022 „Engagement leben, Brücken bauen, Integration stärken“ ausgeschrieben. Bewerben können sich natürlich auch wieder spannende Projekte und pfiffige Ehrenamtler*innen aus den rheinland-pfälzischen Sportvereinen und Sportverbänden.

Der Brückenpreis wird bereits zum 15. Mal vergeben. „Rheinland-Pfalz ist ohne ein starkes Ehrenamt nicht vorstellbar. Dafür stehen Menschen, die sich mit großem persönlichen Einsatz, mit Kreativität, Begeisterung und auch mit ganz viel Freude für andere, für eine gute Sache, eine tolle Idee und unsere Gesellschaft als Ganzes einsetzen. Diese Engagierten sind es, die Rheinland-Pfalz zu einem lebenswerten, attraktiven und erfolgreichen Land machen“, so die Ministerpräsidentin.

Mit der Auszeichnung sollen Projekte, Organisationen sowie Bürger*innen in RLP geehrt werden, die sich für den Dialog von Jung und Alt, das Miteinander von Menschen mit und ohne Behinderung, die Integration von Menschen unterschiedlicher Herkunft, Sprache und Hautfarbe, gegen soziale Benachteiligung, Ausgrenzung, Hass und Diskriminierung und für eine nachhaltige Welt einsetzen oder mit ehrenamtlichen Hilfsprojekten Brücken zu den Menschen anderer Länder dieser Erde bauen.

Die Ministerpräsidentin wird den diesjährigen Brückenpreis im Rahmen einer Feierstunde am Samstag, 3. Dezember, in der Staatskanzlei verleihen. Mit der Auszeichnung erhalten die Preisträger*innen nicht nur eine öffentliche Anerkennung für ihr vorbildliches Engagement, sondern auch eine finanzielle Unterstützung von 1.000 Euro. Zusätzlich wird für jedes ausgezeichnete Projekt ein „Imagevideo“ erstellt. Bewerbungen und Vorschläge für den Brückenpreis 2022 können bis Montag, 5. September, online auf dem Ehrenamtsportal der Staatskanzlei (www.wir-tun-was.rlp.de) eingereicht werden. Dort gibt es auch weitere Infos zum Preis und zum Bewerbungsverfahren. Eine unabhängige Jury wählt die besonders herausragenden Bewerbungen aus und schlägt sie der Ministerpräsidentin zur Preisverleihung vor.


Digital in die Zukunft – digitale Infrastruktur für das Ehrenamt

Um Vereine, Projekte und Initiativen auf ihrem Weg in die Digitalisierung zu unterstützen, hat die Landesregierung in Kooperation mit medien+bildung.com das Projekt „Digital in die Zukunft“ gestartet. Neben verschiedenen Online-Tutorials und Fortbildungen gibt es an 15 Standorten in ganz Rheinland-Pfalz zukünftig die Möglichkeit, Tablets, Kameras und sogar Livestreaming-Technik kostenlos auszuleihen. Die Landesregierung arbeitet hierbei eng mit der Medienanstalt Rheinland-Pfalz und den Offenen Kanälen zusammen.

Ansprechpartner ist Florian Tremmel:

06131-279673

tremmel@medienanstalt-rlp.de


Schutzschild für Vereine in Not bis Ende 2022 verlängert

Das Land Rheinland-Pfalz hat das Soforthilfe-Programm „Schutzschild für Vereine“ für in Existenznot geratene Vereine nochmals bis zum 31. Dezember 2022 verlängert. Auch Sportvereine, die 2020 und 2021 Soforthilfen aus dem Programm erhalten haben, können bis zu 12.000 Euro über den Schutzschild erhalten.

Der Schutzschild bietet Soforthilfen in Form von Billigkeitsleistungen gemäß § 53 der Landeshaushaltsordnung (LHO) Rheinland-Pfalz, die nicht zurückgezahlt werden müssen. Antragsberechtigt sind gemeinnützige und andere steuerbegünstigte Vereine, die ihren Sitz in RLP haben und die infolge der Pandemie einer akuten Existenzbedrohung ausgesetzt sind. Soforthilfen können beantragt werden unter anderem für Miet- und Pachtkosten, Betriebskosten, notwendige und unabwendbare Instandhaltungen, laufende Kredite und Darlehen oder vertraglich gebundene Honorare.

Besonders wichtig: Vereine, die bereits in den Jahren 2020 und 2021 Soforthilfen aus dem Programm erhalten haben, können auch 2022 bis zu 12.000 Euro über den Schutzschild beantragen, wenn Liquiditätsengpässe weiterhin bestehen. Insgesamt stellt die Landesregierung für das Programm 10 Millionen Euro für den Schutzschild zur Verfügung.

Weitere Infos sowie Anträge, Richtlinien und FAQ’s unter Finanzielle Hilfen.

 

 


Sportbund Rheinhessen, BKK24 und Björn Steiger Stiftung fördern gemeinsam AED-Geräte in Sportvereinen

In Deutschland sterben jedes Jahr etwa 100.000 Menschen unvermittelt an einem Herz-Kreislauf-Stillstand. Schnelle Hilfe in den ersten Minuten kann das Leben der Betroffenen retten! Eine realistische Überlebenschance besteht dann, wenn sofort mit der Herzdruckmassage begonnen wird und ein Defibrillator in den ersten fünf Minuten zum Einsatz kommt. Deswegen ist es wichtig, einen flächendeckenden Zugang zu automatisierten externen Defibrillatoren (AEDs) zu gewährleisten, welche ohne Probleme auch von Laien benutzt werden können. Bei der Defibrillation wird ein elektrischer Schock verwendet, um Herzrhythmusstörungen zu beenden und eine normale Herztätigkeit zu ermöglichen. Aber auch die Durchführung der Herzdruckmassage ist ein wesentlicher  Bestandteil der Wiederbelebungsmaßnahmen.

Was tun Sie, wenn bei Ihnen im Verein ein*e Mitspieler*in auf einmal zusammenbricht? Wann war Ihre letzte Erste-Hilfe-Schulung? Wie lange braucht ein Krankenwagen, um Ihren Verein zu erreichen? Oft ist es lange her, dass man sich mit direkten Hilfsmaßnahmen beschäftigt hat. Ein zusätzliches Problem ist, dass der Krankenwagen zur örtlichen Vereinsanlage häufig zu lange braucht, bis er beim Einsatzort ankommt. Dabei sind die ersten Minuten entscheidend. Erste-Hilfe mit einer frühen Defibrillation rettet Leben. Sie steigert die Überlebenschancen um ein Vielfaches.

Aus diesem Grund hat der Sportbund Rheinhessen gemeinsam mit der Björn Steiger Stiftung und der BKK24 das Projekt „Herzsicher! Sportler:innen retten Leben“ initiiert. Ziel ist es, möglichst viele Menschen für das Thema Herzgesundheit zu sensibilisieren und Mitglieder aus Sportvereinen im Umgang mit AEDs auszubilden. Die geförderten Defibrillatoren sollen als zusätzliche Sicherheit für den Alltag im Sportverein und als entscheidender Unterschied für „den Fall der Fälle“ dienen.

Der Präsident des Sportbundes Rheinhessen, Klaus Kuhn, freut sich sehr über die neue Kooperation und weiß um die Wichtigkeit des Themas: „Wir sind sehr dankbar, gemeinsam mit unseren Partnern, der Björn Steiger Stiftung und der BKK24, unsere Sportvereine in der Lebensrettung unterstützen zu können. Die Corona-Pandemie mit möglichen Herzmuskelentzündungen nach einer Infektion hat die Notwendigkeit dabei im sportlichen Kontext nochmals massiv verstärkt. Dem möchten wir präventiv entgegenwirken!“

Doch auch die Sensibilisierung und Schulung von Vereinsvertreter*innen und Übungsleiter*innen ist dem Sportbund Rheinhessen ein Anliegen so Thorsten Richter, Geschäftsführer des Sportbundes Rheinhessen: „Wir möchten zur Herzgesundheit aufklären und dafür sensibilisieren. Mit der Björn Steiger Stiftung und der BKK24 als Krankenkasse konnten wir exzellente Experten als Partner gewinnen. Unser langfristiges Ziel ist es, die Kooperation weiter auszubauen und so nach und nach die rheinhessischen Vereine mit AEDs auszustatten.“

„Das Herz hat höchste Priorität! Regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen sind sehr wichtig, ein plötzlicher Herztod lässt sich leider trotzdem nicht komplett ausschließen. Auch deshalb sollten möglichst viele Menschen in der Lage sein, als Ersthelfer im Ernstfall zu helfen. Das ehrenamtliche Engagement in Sportvereinen ist hier unbedingt zu unterstützen“, so Jörg Nielaczny, Vorsitzender des Vorstandes der BKK24.

„Herzsicherheit ist ein Kernthema der Björn Steiger Stiftung, die sich seit mehr als 50 Jahren für eine bessere Notfallhilfe einsetzt. Wir freuen uns, dass der Sportbund Rheinhessen und die BKK24 gemeinsam mit unserer Stiftung das wichtige Thema Laien-Reanimation aufgreifen und ihre Vereine gezielt bei der Beschaffung von Defibrillatoren unterstützen. Damit können sie ihre Sportstätten mit lebensrettenden AED-Geräten herzsicher ausstatten. Ein Herz-Kreislauf-Stillstand kann jeden treffen – unabhängig von Alter, Geschlecht, ob Sportler oder Nicht-Sportler. Mit Defibrillatoren und der Schulung in Herzdruckmassage schaffen wir zusammen die Grundvoraussetzungen für Sportvereine, um in solchen Situationen angemessen und lebensrettend eingreifen zu können. Für dieses Engagement danke ich allen Beteiligten sehr herzlich. Ihr Einsatz ist beispielgebend im Kampf gegen den unvermittelten Herztod“, erklärte Sabrina Seitter, Geschäftsführerin der Björn Steiger Stiftung.

Wie können Vereine von der Förderung „Herzsicher! Sportler:innen retten Leben“ profitieren?

Im Jahre 2022 erhalten 12 rheinhessische Vereine die Möglichkeit, das „All-Inclusive-Paket“ in Anspruch zu nehmen:

  • AED-Gerät inklusive Außenwandkasten oder Wandkasten zur Innenmontage und Infotafel für einen öffentlich zugänglichen Standort
  • Beratung und Betreuung der Umsetzung durch die Björn Steiger Stiftung
  • Schulung von Trainer*innen in Herzdruckmassage
  • Übernahme von Folgekosten für den Austausch der PadPak Kassette (Elektroden-Batterie nach Einsatz bzw. nach Ablauf (4 und 8 Jahre) durch die Björn Steiger Stiftung
  • Nach dem achten Jahr geht der AED in den Besitz des Vereins über

Wie können sich Vereine für die Förderung „Herzsicher! Sportler:innen retten Leben“ bewerben?

Ihre Bewerbung sollte folgende fünf Fragen beantworten:

  • Warum soll genau Ihr Verein einen Defi erhalten, was macht Ihren Verein besonders?
  • Wo würden Sie den AED öffentlich anbringen?
  • Wie schnell wäre der AED im Notfall erreichbar?
  • Wie schnell ist Ihr Verein im Notfall für Rettungsdienste erreichbar?
  • Wie würden Sie Ihre Vereinsmitglieder für das Thema „Herzsicherheit“ zukünftig sensibilisieren?

Was sind die Voraussetzungen für Vereine zur Förderung „Herzsicher! Sportler:innen retten Leben“?

  • Wöchentliche Sichtprüfung am AED-Gerät auf Funktionsfähigkeit
  • Ausbildung von mind. 10 Trainer*innen in der Herzdruckmassage im ersten Jahr
  • Spätestens nach 4 Jahren eine weitere Ausbildung von 10 Trainer*innen (empfohlen alle 2 Jahre)
  • Zahlung des Selbstkostenanteils in Höhe von 300 Euro
  • Abschluss eines Standortvertrages mit der Björn Steiger Stiftung

Wie ist der Ablauf nach Abgabe der Bewerbung zur Förderung „Herzsicher! Sportler:innen retten Leben“?

  • Senden Sie uns Ihre Bewerbung formlos mit Beantwortung der fünf Fragen bis spätestens 31.07.2022 an Frau Ilka Knobloch (i.knobloch@sportbund-rheinhessen.de)
  • Nach Fristende sichtet der Sportbund Rheinhessen die Bewerbungen und wählt alle Bewerbungen aus, welche anschließend im Lostopf landen
  • Pro Sportkreis werden je zwei Vereine für das Jahr 2022 ausgelost
  • Nach der Auslosung werden alle Vereine informiert

Hintergrundinformationen

Björn Steiger Stiftung

Auf dem Heimweg vom Schwimmbad wurde der achtjährige Björn Steiger von einem Auto erfasst. Es dauerte fast eine Stunde, bis der Krankenwagen eintraf. Björn starb am 3. Mai 1969 nicht an seinen Verletzungen, er starb am Schock. Seine Eltern Ute und Siegfried Steiger gründeten daraufhin am 7. Juli 1969 die Björn Steiger Stiftung als gemeinnützige Organisation mit dem Ziel die deutsche Notfallhilfe zu verbessern. Meilensteine dieses Engagements sind z. B. die Einführung des bundesweit einheitlichen und kostenfreien Notrufs 110/112, der Aufbau der Notruftelefonnetze an deutschen Straßen, die Einführung des Sprechfunks im Krankenwagen und der Aufbau der Luftrettung. Aktuelle Initiativen widmen sich insbesondere dem Kampf gegen den Herztod, der Breitenausbildung in Wiederbelebung, der Sensibilisierung von Kindern und Jugendlichen für den Notfall und dem Frühgeborenentransport.

BKK 24

Mit der Gesundheitsinitiative „Länger besser leben.“ unterstützt die Krankenkasse BKK24 seit vielen Jahren die individuelle Gesundheitsförderung der Menschen in Deutschland. Unabhängig von einer Mitgliedschaft bei der BKK24 können alle Personen ab 18 Jahren kostenlos daran teilnehmen und werden regelmäßig mit wertvollen Informationen rund um die Themen Gesundheit und Wohlbefinden versorgt. Themenschwerpunkte sind Bewegung, Ernährung, Suchtmittelkonsum, mentale Gesundheit sowie Klima und Gesundheit. Auch Informationen zu einzelnen Krankheitsbildern und präventiven Maßnahmen werden immer wieder aufgegriffen, weshalb die Prävention des plötzlichen Herztods für die BKK24 ein wichtiges Anliegen ist. Durch die Schulung in den Sportvereinen sollen die Menschen sensibilisiert werden und Handlungshilfen für den – hoffentlich nicht eintretenden Ernstfall – erhalten.

 


Sportbund Rheinhessen sucht Verstärkung

Der Sportbund Rheinhessen sucht in der Abteilung Kommunikation & Vereinsentwicklung zum nächstmöglichen Zeitpunkt Verstärkung für folgende Positionen:

Bei uns wirst du von Tag 1 Teil des Teams mit flachen Hierarchien und schnellen Entscheidungswegen. Du erhältst die Möglichkeit, dich für den Sport in Rheinhessen zu engagieren und kannst eigene Ideen und Projekte umsetzen. Durch unser breites Netzwerk im rheinland-pfälzischen Sport kannst du ebenfalls von verschiedenen Kooperationen profitieren und bei unseren Partnern hospitieren.

Details findest du in den jeweiligen Stellenausschreibungen.


Die Comeback-Kampagne geht weiter: Zwei Millionen Euro sollen bei Mitgliedergewinnung und -bindung unterstützen

Unter dem Motto #Comeback der #Bewegung stehen den Sportvereinen in RLP erneut verschiedene Fördertöpfe zur Verfügung

Nach dem erfolgreichen Auftakt der landesweiten Mitgliedergewinnungskampagne im vergangenen Jahr führt der Sportbund Rheinhessen gemeinsam mit den Sportbünden Rheinland und Pfalz sowie dem Landessportbund (LSB) die 2021 gestartete Kampagne nun gemeinsam fort. Es geht darum, Menschen wieder für eine Mitgliedschaft im Sportverein (zurück) zu gewinnen und sie an den Verein zu binden – ebenso wie ehrenamtlich Engagierte. Dies geschieht insbesondere auf Grundlage der Förderzusage des Landes Rheinland-Pfalz. „In Folge der Corona-Pandemie haben die Sportvereine erhebliche Mitgliederverluste zu verkraften“, so Sportminister Roger Lewentz. „Durch die Kampagne #Comeback der #Bewegung, die wir seitens des Landes allzu gerne mit zwei Millionen Euro unterstützen, wollen wir diesem Trend jetzt kraftvoll entgegenwirken.“

Fördergelder für Neueintritte, ohne Beschränkung auf bestimmte Altersgruppen, können Sportvereine unkompliziert beantragen. Darüber hinaus werden die Vereine bei Ausgaben für Aus- und Weiterbildungen ihrer Übungsleitenden und Trainer*innen unterstützt. Hierzu stellt Klaus Kuhn, Präsident des Sportbund Rheinhessen, klar: „Die Übernahme von Aus- und Weiterbildungskosten macht Vereine attraktiv für ehrenamtlich engagierte Übungsleiter*innen, das ist ein extrem wichtiger Baustein, um Trainer*innen zu gewinnen und auch längerfristig halten zu können.“ Neben Bildungskosten werden Sportvereine im Rahmen des #Comeback der #Bewegung auch bei der Bezahlung von Freiwilligendienstleistenden unterstützt. Bis zu 1.000 Euro kann jeder Verein außerdem für öffentlichkeitswirksame, niederschwellige Aktionen zur Mitgliedergewinnung und -bindung erhalten. Wichtig für die Beantragung von Geldern aller Fördertöpfe ist die Beachtung des jeweiligen Förderzeitraums.

Sportbund Rheinhessen Geschäftsführer Thorsten Richter betont: „Mit der letzten Mitgliedergewinnungskampagne konnten wir bereits finanzielle Anreize zur Mitgliedergewinnung setzen. Die Wirkung zeigte sich in leicht positiven Steigerungen der Mitgliederzahlen auf Basis der Bestandserhebung zum 01.01.2022. Wir sind uns sicher, dass sich auch bei der neuen Kampagne viele rheinhessische Sportvereine beteiligen werden, sodass der Turnaround gemeinsam geschafft werden kann.“

Alle Infos, Anträge und Materialien für die Sportvereine im Land gibt es auf der eigens für die Kampagne eingerichteten Webseite.

Die Förderung der diesjährigen Kampagne umfasst die folgenden drei Bausteine:
Baustein I   – Fördergelder für Neueintritte (15,00 € pro neuem Mitglied), ohne Beschränkung auf bestimmte Altersgruppen
Baustein II  – Unterstützung bei Ausgaben für Aus- und Weiterbildungen von Übungsleitenden und Trainer*innen sowie bei der Bezahlung von Freiwilligendienstleistenden
Baustein III – Bis zu 1.000 € für öffentlichkeitswirksame Aktionen zur Mitgliedergewinnung und -bindung


Verabschiedung von Karl-Heinz Adam

Am 1.Wehnachtsfeiertag 2021 verstarb Karl-Heinz Adam (Sensweiler) im Alter von 79 Jahren. Sein Leben war vollends vom Sport geprägt. Allein im Südwestdeutschen Fußballverband engagierte er sich über 34 Jahre. Zur Sportbundfamilie in Rheinhessen gehörte er von 1990 bis 2014 davon acht Jahre als Vizepräsident. Die höchsten Ehrungen des Sports und des Landes Rheinland-Pfalz legen Zeugnis über das unermüdliche Wirken Adams für das Gemeinwohl.

Corona war nicht die Todesursache, aber ursächlich dafür, dass nur ein Dutzend Personen (darunter nur der Sportkreisvorsitzende Axel Rolland) zur Beisetzung zugelassen wurde. Nunmehr – ohne Corona-Auflagen – machten sich die Ehrenpräsident*innen des Sportbundes Magnus Schneider, Herbert W. Hofmann und Karin Augustin (von rechts) sowie Geschäftsführer i.R. Joachim Friedsam (links) auf den Weg, um sich im Beisein der Lebensgefährtin Edda Rösler (2. von links) am Grab von ihrem geschätzten Freund persönlich zu verabschieden.


Landesweiter #TrikotTag ein voller Erfolg

Ein voller Erfolg war der zweite landesweite #TrikotTag, zu dem der Sportbund Rheinhessen gemeinsam mit dem Landessportbund Rheinland-Pfalz sowie den Sportbünden Rheinland und Pfalz am 1. Juni aufgerufen hatten. Weit über 600 Postings mit dem #TrikotTag sind Beweis für die überwältigende Resonanz, mit der die Rheinland-Pfälzer*innen unter dem Motto „Mehr Verein im Sport“ ein bemerkenswertes Zeichen für den Vereinssport gesetzt haben.

Die Mitglieder nahmen für ihre Vereine an diesem besonderen Tag teil, indem sie das Trikot, das Vereins-Shirt oder die Trainingsjacke ihrer rheinland-pfälzischen Sportmannschaft oder ihres Heimatvereins trugen – im Büro bzw. ihrer Arbeitsstätte, in der Schule, beim Einkaufen oder in ihrer Freizeit. Unter dem #TrikotTag posteten sie Fotos davon in den sozialen Medien – und konnten sich damit Gewinne für ihren Verein sichern. „Wir freuen uns, dass sich so viele Menschen beteiligt und mit ihren Trikots Werbung für die rheinland-pfälzischen Sportvereine gemacht haben“, sagt LSB-Präsident Wolfgang Bärnwick. Besonders nach zwei Jahren Corona-Pandemie, in welchen zeitweise die gewohnten Vereinsaktivitäten nicht möglich waren und die Vereine mit Austritten zu kämpfen hatten, sollte der #TrikotTag den Mitgliedern eine Plattform bieten, um auf den Vereinssport aufmerksam zu machen. In Verbindung mit den aktuellen Öffnungsschritten im Breiten- und Freizeitsport wurde die starke Botschaft gesendet, dass gemeinsamer Sport im Verein ein wichtiger Bestandteil der rheinland-pfälzischen Gesellschaft einnimmt. „Insbesondere die vielen ehrenamtlich engagierten Menschen in den Sportvereinen konnten mit dem #TrikotTag ein deutliches Signal senden und dem Slogan „Mehr Verein im Sport“ mit ihren Postings in den sozialen Medien Leben einhauchen“, sagt Monika Sauer, Präsidentin des Sportbundes Rheinland.

Positiv: Sämtliche Personengruppen und Altersklassen sowie Akteure aus Politik, Wirtschaft, Jugend und Spitzensport mischten munter mit und verweisen auf die Vielfalt der Sportvereine. Den Landessportbund und die Sportbünde Rheinland, Rheinhessen und Pfalz erreichten diverse kreative Einsendungen in vielen unterschiedlichen Formaten. Mit von der Partie waren unter anderem Staatssekretär im Ministerium des Innern und für Sport Randolf Stich, Landtagspräsident Hendrik Hering sowie zahlreiche Landtagsabgeordnete. Sie alle hüllten somit auch die Politik in die Farben der Sportvereine. Für ihre Vereine warben zudem Olympiateilnehmer*innen Stabhochspringer Oleg Zernikel, Speerwerfer Julian Weber, der Weltklasse-Zehnkämpfer Kai Kazmirek sowie Radsportler Timo Bichler und Sprinterin Sophia Junk.

Am Ende durften sich folgende 23 Gewinnervereine über einen Trikotsatz von owayo à 14 Trikots freuen: 1. FC Nackenheim, Star Drivers Bad Kreuznach, SV Gundheim, Tennis 1817 Mainz, DLRG Landesverband Rheinland-Pfalz, FSV Trier-Trarforst, HV Vallendar, Karin’s Tanzgruppe Mendig, LG Kammerwald Geichlingen, LG Laacher See, RCW Koblenz-Arzheim, RSG Trier, SC Bendorf-Sayn, SEO Volleyball, SG Bell, BSV Ludwigshafen, DJK Eintracht Ludwigshafen, DLRG OG Frankenthal, Ludwigshafener Lauf-Club, SV Kottweiler-Schwanden, SV Miesau, TuS Heiligenstein und TV Dahn. „Das Trikot ist das Symbol für Zusammenhalt, Teamfähigkeit und Begeisterung! Wir sind glücklich, dass wir den #TrikotTag in Rheinland-Pfalz erstmalig als Partner mit unseren individualisierbaren #owayo Trikots supporten durften. Super, dass so viele mitgemacht haben. Allen Gewinner*innen herzlichen Glückwunsch! Wir freuen uns darauf, die Trikots bald bei klassischen Mannschaftsfotoshootings, ausgiebigen Jubelposen oder packenden Zweikämpfen zu sehen“, sagt Sonja Frisch von owayo.

Ein großer Dank gebührt nicht zuletzt den zahlreichen engagierten Partner*innen der landesweiten Aktion – owayo, Lotto RLP, Toyota Autowelt, Thuega Energie sowie Fortuna Sportgeräte-Manufaktur.


DOSB-Stellungnahme zu BFH-Urteil: Echte Mitgliedsbeiträge sind weiterhin nicht steuerbar

Der DOSB hat sich in seiner Funktion als regierungsunabhängige Dachorganisation des deutschen Sports in der AG Gemeinnützigkeit noch einmal intensiv mit der Umsatzsteuerpflicht von Leistungen von Sportvereinen auseinandergesetzt. Grund hierfür war ein Urteil des Bundesfinanzhofs aus dem April 2022, welches stellenweise (bspw. in der FAZ und SZ) so interpretiert worden war, dass Mitgliedsbeiträge generell nicht länger als steuerfrei zu behandeln sind. Eine Fehlinterpretation, so die einhellige Meinung der AG. Die Einschätzung der in der AG versammelten Expert*innen hat für Klarheit und somit auch Beruhigung in diesem Sachverhalt gesorgt. Bezogen auf die echten Mitgliedsbeiträge ist das Urteil lediglich eine Bestätigung der seit Jahren geltenden Rechtslage. Jeder Mitgliedsbeitrag, der keine konkrete Gegenleistung enthält, ist für Vereine und Verbände auch weiterhin nicht steuerbar.

Dennoch sieht der DOSB dringenden Handlungsbedarf, da das BFH-Urteil deutlich macht, dass für den vorliegenden Sachverhalt das nationale Recht anzuwenden ist. Bislang konnten sich Vereine und Verbände optional auf das EU-Recht beziehen. Deshalb ist es zwingend notwendig, dass die Rechtslage in Bezug auf steuerfreie und steuerbare Nebenleistungen im deutschen Recht im Sinne des Sports präzisiert wird. Unser Ziel ist es, alle wettkampf- und trainingsnahen Leistungen der Verbände und Vereine vor der Besteuerung zu bewahren. Diesbezüglich, so kündigt der DOSB an, wird er sehr zeitnah das Gespräch mit dem Gesetzgeber suchen. Bei diesen Gesprächen soll der Politik zudem der durch die AG entwickelte und in der Sitzung am Montag aktualisierte Forderungskatalog zur Stärkung des Ehrenamts vorgestellt werden. Die Maßnahmen zielen auf Steuererleichterungen und den Abbau von Hemmnissen für ehrenamtliches Engagement ab.

Klaus Kuhn, Präsident des Sportbundes Rheinhessen, findet ergänzende Worte zur Entscheidung: „Das Urteil hat für immense Unruhe in den Vereinen und bei den vielen tausend ehrenamtlich Engagierten gesorgt. Wir freuen uns, dass sich der DOSB dieser Sache entschlossen annimmt und uns die entsprechende Unterstützung gibt. Wir brauchen nicht mehr Hürden für das einzigartige Vereinswesen in Deutschland, sondern erheblich mehr Erleichterungen.“


Sportbund Rheinhessen unterstützt Resolution des Freiburger Kreises zur Lage der großen Sportvereine in Deutschland

Der Sportbund Rheinhessen unterstützt die Resolution sowie die damit verbundenen Forderungen des Freiburger Kreises zur Lage der großen Sportvereine in Deutschland. Dem Freiburger Kreis gehört auch der TSV SCHOTT Mainz mit seinem hauptamtlichen Vorstand Till Pleuger an. Ziel der Resolution und auch des Sportbundes Rheinhessen ist es, auf die Bedürfnisse der Vereine aufmerksam zu machen sowie die Vereine im Hinblick auf die Mitgliedergewinnung zu unterstützen. Deshalb ist der Sportbund Rheinhessen, neben seinen vielfältigen anderen Unterstützungsmöglichkeiten, auch aktiv auf die Initiative „Land in Bewegung“ zugegangen. Vorgesehen dabei sind vielfältige Bewegungsangebote für alle Zielgruppen, u.a. Walking Football oder Boule Angebote.

„Wir beteiligen uns gerne an dem überregionalen, bundesweiten Aufruf, auch wenn wir in Rheinland-Pfalz mit der Politik schon eng dazu im Austausch stehen. Der Forderung nach neuen Hilfs- und Zuschussprogrammen schließen wir uns an. Die aktuelle Situation schafft unter anderem durch die Sach- und Betriebskostenerhöhung für unsere Vereine eine bedrohliche Situation. Darüber hinaus ist Bewegung nach zwei Jahren Pandemie extrem wichtig geworden. Im Lockdown ist viel verloren gegangen – von Vereinsmitgliedern bis hin zu einem bewegten, sportlichen Leben im sozialen Umfeld eines Vereines. Der organisierte Sport muss jetzt zusammenstehen und der Freiburger Kreis macht einen guten Aufschlag dafür“, so Klaus Kuhn, Präsident des Sportbund Rheinhessen.

Auch Thorsten Richter, Geschäftsführer des Sportbund Rheinhessen, sieht die Forderungen als unterstützenswert an: „Wir unterstützen die Resolution des Freiburger Kreises, in der sehr viele sehr nachvollziehbare Forderungen aus Vereins- und Verbandsperspektive geäußert werden. Niemand steht so wie der organisierte Sport für breitensportliche Bewegung und gesunde, sportliche Lebensweisen. Wir sind längst ein Land in Bewegung und stehen mit der Landesinitiative im Sinne unserer Vereine in Rheinhessen eng in Kontakt und arbeiten erste gemeinsame Angebote aus. Über diese Angebote hinaus braucht es aber auch Bundeshilfen für unsere Vereine, damit sie ihren wertvollen, gesellschaftlichen Beitrag weiter leisten können. Ansonsten frisst die Inflation und die Preissteigerung unseren Breitensport irgendwann auf.“

Der Freiburger Kreis e.V. ist eine Arbeitsgemeinschaft größerer deutscher Sportvereine mit derzeit über 180 Mitgliedsvereinen und über eine Million Sporttreibenden. Er ist dabei unabhängig von Landessportbünden und Fachverbänden und verbindet Sportvereine aus allen Bundesländern miteinander.


Berichtsheft zur Mitgliederversammlung erschienen

Der Sportbund Rheinhessen blickt im Berichtsheft zur Mitgliederversammlung am 11.06.2022 auf vier wechselhafte und von der Corona-Pandemie geprägte Jahre in der rheinhessischen Sportlandschaft zurück. Neben den Berichten des Präsidenten Klaus Kuhn und der weiteren Präsidiumsmitglieder sind die Haushaltsplanungen sowie die Satzungsneufassung Themen, welche das Berichtsheft der Versammlung in der Kronenberghalle in Bretzenheim an der Nahe prägen. Zum vollständigen Heft gelangen Sie hier. 


Sportstipendium an der CBS in Mainz erneut ausgeschrieben

Ob auf dem Tennisplatz oder im Hörsaal: Ehrgeiz und Talent, aber auch Teamgeist und vor allem Engagement sind im Sport genauso wie im Studium wichtige Eigenschaften. Davon ist Prof. Dr. Uwe-Wilhelm Bloos, Geschäftsführer der CBS International Business School, überzeugt. Aus diesem Grund hat er im Wintersemester 2020/2021 in Zusammenarbeit mit dem TSC Mainz und dem rheinland-pfälzischen Tennisverband erstmals ein Teilstipendium für Tennisspieler und Tennisspielerinnen vergeben. Die gute Nachricht für ambitionierte Tennisbegeisterte: Auch für das Wintersemester 2022/2023 wird ein solches Stipendium wieder ausgeschrieben, die dritte Bewerbungsrunde ist bereits eingeläutet.

Das Stipendium richtet sich an alle Bachelor- und Masterstudierenden, in Voll- oder Teilzeit, die im Wintersemester 2022 ihr Studium am Mainzer CBS-Campus starten. Dem Stipendiaten/ der Stipendiatin werden 25 Prozent der Studiengebühren erlassen. Für Management-Studierende, die in der Sportbranche Fuß fassen möchten, bietet die CBS außerdem den Masterstudiengang Sportmanagement & Angewandte Sportpsychologie an. In diesem interdisziplinären Masterprogramm verknüpfen die Studierenden BWL-Inhalte mit Methoden der angewandten Psychologie, die auf das Sportmanagement sowie den Gesundheits- und Coaching-Bereich übertragen werden.

Begeisterung für den Sport verbindet

Der TSC Mainz ist seit 2018 Partner der CBS International Business School. Tennisspieler:innen der Hochschule profitieren seitdem von der Zusammenarbeit, u.a. können sie zu bestimmten Zeiten kostenfrei die Tennisplätze des Vereins nutzen. Im Sommer wird zudem ein Schnuppertraining für Studierende in Zusammenarbeit mit den bisherigen Stipendiat:innen und dem TSC Mainz angeboten. „Unser besonderes Anliegen ist es, junge Talente darin zu unterstützen, ihr Potenzial zu entfalten, im Studium genauso wie im Sport“, sagt Hans Beth, Vorstand des TSC Mainz. Gemeinsam mit Prof. Dr. Uwe-Wilhelm Bloos will er langfristig hervorragende sportliche Leistungen von Spielerinnen und Spielern aber auch Trainerinnen und Trainern unterstützen. „Es ist uns wichtig, leistungsstarke Studierende von Beginn ihres Studiums an zu fördern und in ihrer Lebens- sowie Zukunftsplanung zu stärken“, so Prof. Dr. Bloos. „Viele erfolgreiche Manager:innen haben vor oder während ihrer Karriere auf dem Spielfeld oder Tennisplatz ihr Können bewiesen. Ich danke dem TSC Mainz für die Kooperation und Förderung unserer CBS-Studierenden und freue mich bereits auf die neuen Bewerbungen.“

Ab sofort bewerben

Bewerbungen für das Sport-Stipendium können bis zum 30. Juni 2022 per E-Mail unter sekretariat@tsc-mainz.de eingereicht werden. Erforderlich sind ein Lebenslauf, ein Motivationsschreiben sowie Nachweise über das sportliche Engagement und gegebenenfalls Empfehlungsschreiben. Wünschenswert ist eine Trainerlizenz. Außerdem sollten die Bewerber:innen das Aufnahmeverfahren um einen Studienplatz an der CBS am Campus Mainz bereits begonnen haben. Auswahlkriterien sind insbesondere die sportlichen Leistungen und Ambitionen. Die vielversprechendsten Kandidatinnen und Kandidaten werden zu einem ersten Auswahlgespräch eingeladen.

Fragen zum Stipendium sowie zum Studiengang Sportmanagement & Angewandte Sportpsychologie beantwortet gerne die Studienberatung der CBS am Campus Mainz unter 06131/88055-31 oder unter study@cbs.de.

Ihre Ansprechpartner für Anfragen

Kontakt TSC Mainz:

Hans Beth
TSC Mainz, Vorstand TSC Mainz & Turnierdirektor/Projektleitung SiNN MAINZ OPEN
hans.beth@tsc-mainz.de
mobil 0151 234 73404

Bildunterschrift (v. l.): H. Beth, Vorstand TSC Mainz, A. Mihai, Geschäftsstelle TSC Mainz, A. Gissmann, Stipendiatin 2021, Prof. Dr. Bloos, Geschäftsführer CBS.

Foto: Lyonel Stief.


Sportkreistagung Kreis Alzey-Worms & Stadt Worms

Am Montag, dem 25.04.2022, fand die Sportkreistagung für den Kreis Alzey-Worms und die Stadt Worms in der Blücherhalle in Ober-Flörsheim statt. Erich Meyer, Sportkreisvorsitzender des Kreises Alzey-Worms, startete mit einer Begrüßung und betonte die herausragenden Leistungen der Vereine in dieser schweren Zeit der Corona-Pandemie. Krankheitsbedingt konnte Manfred Pfeiffer, Sportkreisvorsitzender der Stadt Worms, leider nicht teilnehmen. Erich Meyer begrüßte die Vereinsvertreter*innen stellvertretend.

Thorsten Richter, Geschäftsführer des Sportbundes Rheinhessen, informierte die Vereine unter anderem über die diesjährige Mitgliederversammlung sowie die neue Satzung. Der Präsident des Sportbundes Rheinhessen, Klaus Kuhn, betonte im Zuge dessen erneut die hohe Priorität des Sportbund-Umzuges nach Ingelheim.

Bei den Wahlen der Sportkreisvorsitzenden wurden beide aktuellen Amtsinhaber und deren Stellvertreter einstimmig wiedergewählt. Mit Freude bedankte sich Erich Meyer für das Vertrauen, auch stellvertretend für Manfred Pfeiffer.

„Wir bedanken uns sehr herzlich bei Manfred Pfeiffer und Erich Meyer für die bisher geleistete Arbeit. Darüber hinaus haben beide Sportkreise mit Ronald Eisenhauer und Dr. Bernhard Menges sehr engagierte Stellvertreter. Wir freuen uns, dass alle für eine weitere Wahlperiode einstimmig gewählt wurden“, so Klaus Kuhn.

Doch der Abend stand nicht ausschließlich im Zeichen der Informationsweitergabe und Wahlen, sondern auch der Ehrungen der Vereine aufgrund ihres wichtigen Engagements:

Qualitätssiegel „Seniorenfreundlicher Sportverein“:

Seit 2013 trägt der TV 1888 Udenheim das Qualitätssiegel

„Seniorenfreundlicher Sportverein“ und erhielt hierfür zum dritten Mal in Folge eine weitere Verlängerung dieser Auszeichnung.

 

Die erstmalige Auszeichnung erhielt die TG Wallertheim für Angebote im Bereich der Seniorengymnastik, des Rücken-Fits und der Sturzprophylaxe.

 

 

 

Gütesiegel „Kinder- und jugendfreundlicher Sportverein“:

Eine weitere Auszeichnung an diesem Abend war das Gütesiegel „Kinder- und jugendfreundlicher Sportverein“, wo der TV 1863 Worms-Leiselheim bereits zum zweiten Mal ausgezeichnet wurde. Erstmalig wurde die TG 1862 Westhofen für ein breit aufgestelltes und vielfältiges Angebot sowie ein starkes Engagement im Kinderschutz ausgezeichnet.

Mit der Ehrennadel in Silber des Sportbundes Rheinhessen wurde Claudia Wahlig geehrt. Sie führt seit über 40 Jahren die Geschäfte des RSV Rheindürkheim und erhielt 2004 bereits die bronzene Ehrennadel.

v.l.n.r. Gerd Vogt, Klaus Mehring, Claudia Wahling, Sportbund Präsident Klaus Kuhn, Gunter Fischer

Sportbund Rheinhessen Geschäftsführer Thorsten Richter betont, dass die Auszeichnungen Ausdruck des Engagements der Vereine ist: „Die verliehenen Auszeichnungen im Rahmen der Sportkreistagung zeigen, dass die Corona-Pandemie keinem gänzlichen Stillstand gleichkam. Die rheinhessischen Sportvereine haben sich mit sehr großem Engagement der Pandemie entgegengestellt und sich für die Werte des Sports eingesetzt.“


Achtung, fertig, los – Vereinswettbewerb BÄM PLOPP BOOM gestartet

Im Mittelpunkt des Vereinswettbewerbs steht die Talentförderung im (Nachwuchs-) Leistungssport. Besonderes Engagement wird auch in diesem Jahr wieder durch den Landessportbund Rheinland-Pfalz mit attraktiven Preisgeldern in Höhe von bis zu 10.000 Euro belohnt. Die entsprechenden Fördermittel werden aus Erträgen der Lotterie „Glücksspirale“ sowie der Zusatzlotterie „Sieger-Chance“ zur Verfügung gestellt. Bereits in den vergangenen Jahren war das Projekt ein toller Erfolg und es konnten zahlreiche Vereinsprojekte in Rheinland-Pfalz (2021: 34 Projekte) gefördert und entwickelt werden. 

Grundvoraussetzung ist ein schlüssiges Konzept, das die Entwicklung des Nachwuchsleistungssports im Verein unterstützt. Die Gewinne werden in zwei Kategorien vergeben: Vereine mit maximal 300 Mitgliedern und Vereine mit mehr als 300 Mitgliedern. Teilnehmen dürfen alle Sportvereine aus Rheinland-Pfalz. Auch für bestehende und bereits prämierte Projekte besteht die Möglichkeit – eine entsprechende Entwicklung vorausgesetzt – erneut in den Genuss eines Preisgeldes zu kommen. 

Bis zum 28. Februar 2022 können sich die Sportvereine das notwendige Anmeldeformular auf der Internetseite von „Bäm Plopp Boom“ (www.baemploppboom.de/) herunterladen und die LSB-Jury von ihrem Projekt überzeugen. 

Bereits im letzten Jahr haben die rheinhessischen Sportvereine gezeigt, was in ihnen steckt. So zeigte der Verein für Hallensport Worms mit seinem Projekt „Pandemie als Chance zur Weiterentwicklung/Digitalisierung“ großes Engagement für seine Mitglieder:innen, damit diese die Motivation für Sport und Wettkämpfe nicht verlieren. Auch die TTG Bingen/Münster-Sarmsheim hat mit ihrem Projekt „Girls on Fire“ ein Zeichen speziell für Mädchen und junge Frauen gesetzt, um den Mangel an weiblichen Tischtennisspielerinnen entgegenzuwirken. Und auch der TSV 03 Mommenheim hat mit der Initiative “Manege frei für unsere Zirkuskinder” die Kooperationen mit Kitas und Grundschulen in den Vordergrund gerückt. Hier gibt es den Überblick über alle Gewinner aus dem letzten Jahr.  

Also liebe rheinhessischen Vereine: Zeigt, was ihr draufhabt und lasst eure Ideen aufploppen. Seid kreativ und schickt dem LSB eure Anmeldung per Post an den Landessportbund RLP, Abteilung Leistungssport, Rheinallee 1, 55116 Mainz (Stichwort: „Bäm Plopp Boom“) oder per E-Mail an info@baemploppboom.de