Lotto Rheinland-Pfalz meldet knapp 1,2 Millionen Euro Jahresüberschuss für 2017

Koblenz. Mit einem Umsatz von rund 363 Millionen Euro und einem Jahres-Überschuss von annähernd 1,2 Millionen Euro hat Lotto Rheinland-Pfalz das Jahr 2017 abgeschlossen. Das hat das Unternehmen im Rahmen einer Bilanz-Pressekonferenz mitgeteilt.
„2017 hat uns zwar ein Umsatzminus von 6,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahr beschert, dennoch können wir mit der Bilanz des Jahres zufrieden sein“, fasste Lotto-Geschäftsführer Jürgen Häfner zusammen und erläuterte: „Das Umsatzminus war kein rheinland-pfälzisches Phänomen, sondern eine bundesweite Entwicklung.“ So gab es im Jahr 2017 weniger hohe Jackpots, die in der Regel zu höheren Spieleinsätzen führen – sowohl im klassischen Lotto 6aus49 als auch im Eurojackpot.
Ganz anders sieht es im laufenden Geschäftsjahr 2018 aus, das mit zwei längeren Jackpot-Phasen in der Lot-terie Eurojackpot zu einem derzeitigen Umsatzplus von über drei Prozent geführt hat.
Das Glücksspielunternehmen hat im Jahr 2017 viel Po-sitives erreicht, unter anderem die erfolgreiche Ein-führung der neuen Jahresendlotterie Neujahrs-Million, deren 250.000 Lose aus dem Stand abver-kauft wurden.
Außerdem konnte Lotto Rheinland-Pfalz durch spar-sames und umsichtiges Wirtschaften, motivierte Mit-arbeiterinnen und Mitarbeiter sowie starke Produkte ein mehr als solides Jahr absolvieren und eine ordent-liche Bilanz hervorbringen. Das hob auch der Auf-sichtsratsvorsitzende, Finanz-Staatssekretär Dr. Ste-phan Weinberg hervor: „In einem anspruchsvollen Marktumfeld hat das Unternehmen über 200 Millio-nen Euro an glückliche Gewinner ausgeschüttet. Dem Land Rheinland-Pfalz wurden mehr als 117 Millionen Euro an Steuern und Abgaben zur Verfügung gestellt, die dem Gemeinwohl zugutekommen.“
Auch für die Spielteilnehmer war 2017 erfolgreich. Insgesamt fünf Tipper wurden zu Millionären. Den größten Geldbetrag mit über 50 Millionen Euro – und damit den höchsten Lotteriegewinn in der rheinland-pfälzischen Geschichte – sicherte sich ein Eurojackpot-Spieler aus der Pfalz. „Wir freuen uns, dass wir im vergangenen Jahr insgesamt 49 Spielteilnehmern gra-tulieren durften, die 100.000 Euro und mehr gewon-nen haben“, berichtete Geschäftsführer Häfner.
Gewinner waren aber nicht nur die Spielteilnehmer und das Land, sondern auch viele Organisationen des Gemeinwohls in Rheinland-Pfalz. So flossen aus den Erträgen der Lotterien GlücksSpirale, Sieger-Chance und BINGO! insgesamt rund 4,6 Millionen Euro direkt an zahlreiche Nutznießer.
Dies sind bei der GlücksSpirale neben den Vertretern aus dem Sport (Deutscher Olympischer Sportbund, Stiftung Deutsche Sporthilfe, Landessportbund Rhein-land-Pfalz und Stiftung Sporthilfe Rheinland-Pfalz) die Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrts-pflege, die Deutsche Stiftung Denkmalschutz, die Stif-tung Natur und Umwelt Rheinland-Pfalz und der Lan-desmusikrat Rheinland-Pfalz. Bei BINGO! neben der Stiftung Natur und Umwelt noch das Entwicklungspo-litische Landesnetzwerk (ELAN).
„Dieses soziale Engagement ist es, das Lotto Rhein-land-Pfalz von den privaten Mitbewerbern klar ab-grenzt“, unterstrich Dr. Weinberg den Vierklang des Unternehmens als Partner des Sports, Förderer der Kultur sowie Unterstützer von sozialen Initiativen und von Umweltprojekten.
Dennoch steht das Unternehmen auch vor großen Herausforderungen, denn illegale Glücksspielanbieter aus dem Ausland machen den staatlichen Lotterieun-ternehmen zu schaffen. „Ohne dass es die Verbrau-cher auf den ersten Blick merken, bieten Unterneh-men wie Lottoland, Tipp24 oder Lottohelden im In-ternet Wetten auf das deutsche Lotto oder Eurojack-pot an. Es sieht so aus, als ob man legal am staatli-chen Angebot teilnimmt – dies ist aber nicht der Fall“, führte Dr. Weinberg aus. „Diese Anbieter“, so der Aufsichtsratsvorsitzende, „sitzen in Steueroasen und geben keinen Cent an Steuern und Abgaben für das Allgemeinwohl ab“.
Er appellierte an die anderen Bundesländer, den Glücksspielstaatsvertrag dahingehend zu überarbei-ten, dass in diesem Bereich Rechtssicherheit herrscht und das Lotteriemonopol gesichert bleibt.
Der terrestrische Vertrieb über die rund 940 Lotto-Annahmestellen war auch im vergangenen Jahr das Herzstück des Unternehmens. Über 90 Prozent der Spieleinsätze wurden dort erzielt. „Wir sind der größ-te Filialist in Rheinland-Pfalz und in jeder vierten Orts-gemeinde vertreten“, sagte Geschäftsführer Jürgen Häfner: „Damit erfüllt unser Unternehmen auch einen enorm wichtigen strukturpolitischen Auftrag.“
Um auf dem stetig wachsenden elektronischen Markt konkurrenzfähig zu bleiben, war Lotto Rheinland-Pfalz aber auch im Internet erfolgreich: So lag der Spielein-satz in diesem Bereich im vergangenen Jahr bei über 19 Millionen Euro und erreichte damit den höchsten Wert, seitdem das Unternehmen seine Spielangebote auch online anbietet.


Vereinsmanager C-Ausbildung

Es gibt noch freie Plätze!!

Vom 17.08.2018 – 09.12.2018 findet die DOSB-Vereinsmanager C-Ausbildung statt. Sollten Sie in ihrem Verein bereits im Vorstand sein bzw. wollen Sie in diesen; bietet sich die Vereinsmanagerausbildung für Sie hervorragend an, da Sie damit die Möglichkeit haben sich vielseitig zu qualifizieren.

Die Ausbildung ist in sechs Teile aufgeteilt, die jeweils am Wochenende stattfinden.

Informationen und Anmeldung finden Sie unter:
https://sportportal-rheinhessen.intelliverband.de/ifver/html/addons/SportBizIfVer/default.html

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!!


Sterne des Sports 2017

Alljährlich würdigen die Volksbanken Raiffeisenbanken in Rheinland-Pfalz mit der Auszeichnung „Sterne des Sports“ Angebote, die engagierte heimische Sportvereine für ihre Mitglieder und breite Bevölkerungskreise machen. Die DJK Segelfluggemeinschaft Landau e.V. ist in diesem Jahr der Gewinner vom „Großen Stern des Sports“ in Silber für das Bundesland Rheinland-Pfalz. Der Verein wurde von den Volksbanken Raiffeisenbanken des Landes für sein Projekt „Sternstunden für Sterntaler“ ausgezeichnet.

Die DJK Segelfluggemeinschaft Landau engagiert sich schon seit 2012 für Familien mit unheilbar kranken Kindern und arbeitet dabei eng mit dem örtlichen Kinderhospiz „Sterntaler“ zusammen. „Sternstunden für Sterntaler“ heißt die Aktion, bei der die Segelflieger die Hospizkinder zusammen mit ihren Eltern und Geschwistern am Geschwisternachmittag zu Rundflügen über den Pfälzerwald und die Rheinebene einladen. Zudem gibt es Kaffee und Kuchen, und es wird gemeinsam gegrillt.

Eine Jury, bestehend aus Vertretern des Landessportbundes, Sportlern, dem Ministerium des Innern und für Sport sowie Journalisten, hat das Projekt der DJK Segelfluggemeinschaft Landau e.V. unter allen eingereichten Bewerbungen zum Gewinner des „Großen Sterns in Silber“ und damit zum Sieger auf Landesebene erklärt. Zusammen mit fünf weiteren Vereinen wurden die Landauer am Dienstag dieser Woche in festlichem Rahmen im Festsaal der Staatskanzlei in Mainz von Günter Kern, Staatssekretär des Innern und für Sport, sowie Bankvorstand Bernd Lehmann als Repräsentant der Volksbanken Raiffeisenbanken und Karin Augustin, Präsidentin des Landessportbundes Rheinland-Pfalz, für vorbildliches Engagement geehrt.

„Als regional verankerte Volksbanken und Raiffeisenbanken liegen uns die Menschen hier in Rheinland-Pfalz ganz besonders am Herzen. Die Sportvereine leisten durch ihre Arbeit und ihr größtenteils ehrenamtliches Engagement einen wichtigen Beitrag zum gesellschaftlichen Leben vor Ort und verbinden die Menschen miteinander. Umso mehr freuen wir uns, dafür an diesem Abend auch einmal ‚Danke‘ sagen zu können“, betonte Bernd Lehmann, Vorstandmitglied der VR Bank Südliche Weinstraße-Wasgau eG, als Vertreter der genossenschaftlichen Bankengruppe in Rheinland-Pfalz.

„Sportvereine tragen dazu bei, dass Menschen in unserem Land zusammenfinden: Junge und Alte, Menschen mit und ohne Behinderungen, Menschen jeder sozialen Schicht, Alteingesessene und Neuankömmlinge. Mit den ‚Sternen des Sportes‘ zeichnen wir Vereine aus, die sich mit einem hochwertigen sportlichen Angebot, außergewöhnlichen Projekten und ihrem sozialen Engagement ganz besonders für den Zusammenhalt in unserer Gesellschaft engagieren“, erklärte Staatssekretär Günter Kern.

Für die DJK Segelfluggemeinschaft Landau findet der Wettbewerb nun auf Bundesebene seine Fortsetzung. Der Verein wird Rheinland-Pfalz bei der Verleihung der bundesweiten Goldenen Sterne vertreten. Diese werden am 24. Januar 2018 von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier in Berlin verliehen.

 

Preisträger:

  1. Platz (2.500 Euro): DJK Segelfluggemeinschaft Landau e.V., ausgezeichnet für die Maßnahme „Sternstunde für Sterntaler“, eingereicht bei der VR Bank Südpfalz eG

 

  1. Platz (1.500 Euro): Judo-Sportverein Speyer e.V., ausgezeichnet für die Maßnahme „Die MuTiger. Gemeinsam sind wir stark. Wertevermittlung und Persönlichkeitsentwicklung für Kinder“, eingereicht bei der Volksbank Kur- und Rheinpfalz eG

 

  1. Platz (1.000 Euro): Turnverein „Eintracht“ 1862 Cochem e.V., ausgezeichnet für das Projekt „Laufend traumhafte Aussichten genießen“ und die Bewegungsaktion „Mondlauf“, eingereicht bei der Vereinigten Volksbank Raiffeisenbank eG, Wittlich

 

Förderpreis (500 Euro): SpVgg 1920 Bad Bergzabern e.V., ausgezeichnet für die DEINE STADT – DEIN VEREIN“, eingereicht bei der VR Bank Südliche Weinstraße-Wasgau eG

 

Förderpreis (500 Euro): SRC Heimbach-Weis 2000 e.V., ausgezeichnet für die Maßnahme „Integratives Nordic Ski Inline-Skating“, eingereicht bei der VR-Bank Neuwied-Linz eG

 

Förderpreis (500 Euro): Turngemeinde 1861 e.V. Mainz-Gonsenheim, ausgezeichnet für die Maßnahme „Senioren auf dem Vormarsch“, eingereicht bei der Volksbank Alzey-Worms eG

 

Die Jury:

  • Michael Desch, Referatsleiter Ministerium des Innern und für Sport Rheinland-Pfalz
  • Walter Benz, Vizepräsident Sportbund Pfalz
  • Dieter Krieger, Vizepräsident Landessportbund Rheinland-Pfalz
  • Martin Weinitschke, Geschäftsführer des Sportbundes Rheinland
  • Thomas Biewald, Sportbund Rheinhessen
  • Julian Weber, Leichtathlet, Speerwerfer
  • Holger Kühner, Sportchef Hörfunk Südwestrundfunk (SWR)
  • Olaf Holzbach, Redaktionsleiter Studio Mainz, RPR 1
  • Udo Drechsel, Genossenschaftsverband – Verband der Regionen e.V., als Vertreter der Volksbanken Raiffeisenbanken

 

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