Freiwillige Unfallversicherung Druckversion

Der Gesetzgeber und die Verwaltungsberufsgenossenschaft (VBG) haben erkannt, dass die Absicherung ehrenamtlich Engagierter verbessert werden muss. Durch das Unfallversicherungsmodernisierungsgesetz (UVGM), das a, 05. November 2008 in Kraft getreten ist, wurde der ehrenamtliche Personenkreis erweitert, der freiwillig versichert werden kann.

Was bedeutet das für den Sport?
Die Unfallversicherung nach § 6 Abs. 1 Nr. 3 SGB VII für nach Satzung gewählte ehrenamtliche Vorstände in gemeinnützigen Organisationen kann künftig auch für die Vereinsmitglieder abgeschlossen werden, die im Auftrag oder mit ausdrücklicher Einwilligung des Vorstandes im Sportverein herausgehobene Aufgaben wahrnehmen, die nicht in der Satzung verankert sein müssen. Dies sind leitende, planende oder organisierende Tätigkeiten, die über einen Rahmen eines definierten Projektes ausgeübt werden. Beauftragte Ehrenamtsträger in diesem Sinne können z.B. sein: Die dem Sportverein zugehörenden Mitglieder mit einer Funktion als Schieds-, Kampf- oder Linienrichter, Tätigkeiten als Projektbeauftragter o.ä. Auch für diesen Personenkreis kann also die freiwillige Ehrenamtsversicherung abgeschlossen werden.

Die Anmeldung zur freiwilligen Unfallversicherung finden Sie her.

Was tun im Schadensfall? Es genügt eine Mail mit der Schadensanzeige an: bv.mainz@vbg.de, diese Mail sollte alles Wissenswerte über den Unfall enthalten aber auch die genaue Anschrift des Verletzten mit Telefonnummer, damit die VBG sich mit ihnen in Verbindung setzen kann.

Ein Flyer der VBG über die freiwillige Unfallversicherung finden Sie hier.