Theorie und Praxis für den Mainzer Marathon Druckversion

Der 12. Mainzer Lauf-Kongress findet am Samstag, 04. November 2017 statt.

Für Fragen steht Heike Franke, Referentin für Breiten- und Freizeitsport beim Sportbund Rheinhessen, unter 06131 / 28 14 202 oder per Mail h.franke@sportbund-rheinhessen.de zur Verfügung.


 

Rückblick auf den Lauf-Kongress 2016

11. Mainzer Lauf-Kongress: Rauchende Köpfe, dampfende Körper

Erst rauchte der Kopf, dann wurde der Körper zum Dampfen gebracht. Diese Kombination sorgte – einmal mehr – für begeisterte Sportler beim Lauf-Kongress des Sportbundes Rheinhessen. In der elften Auflage des Kongresses hörten rund 70 Teilnehmer neueste wissenschaftliche Erkenntnisse und durften im Anschluss an den etwa dreistündigen Theorieblock viele praktische Übungen in den eigenen Laufschuhen ausprobieren. Eindrucksvoll schilderte darüber hinaus Läuferin Laura Chacon Biebach, wie und warum sie zur Profiläuferin wurde.

„Dieser Kongress ist eine feste Konstante im Jahreskalender von Laufsportbegeisterten“, freut sich Magnus Schneider, Präsident des Sportbundes Rheinhessen. „Die Sportler haben hier Gewissheit, an einem Tag kompakt mit neusten wissenschaftlichen Erkenntnissen gefüttert zu werden.“

Ursprünglich als „Marathon-Kongress“ in einer Boomzeit des Laufens gestartet, erweist sich der heutige Lauf-Kongress als ein Eckpfeiler für interessierte Läufer. Den Auftakt der Veranstaltung machten drei theoretische Vorträge. Matthias Dreher beantwortete in seinem Vortrag Fragen, die viele Sportler vor dem Wettkampf immer wieder stellen. Bringt die Pasta-Party vorher etwas oder funktioniert Laufen nur mit Trinkgürtel effektiv. Dr. Ronald Burger erläuterte im Anschluss die Vorbedingungen für ein optimiertes Ausdauertraining. Das Zusammenspiel von Kraft, Ausdauer und Technik nahm er unter die Lupe. Nachmittags durften die Teilnehmer dann das theoretisch Gelernte direkt in der Praxis ausprobieren. Christian Hochgürtel und Patrick Schneider gaben den Läufern die Möglichkeit, an ihrer Technik zu feilen.

Laura Chacon Biebach

Im Fokus standen bei ihnen Schnelligkeit sowie Faszien und Muskulatur. Wie wichtig Technik ist, betonte auch Laura Chacon Biebach, die als Profiläuferin unterwegs ist. Am aller wichtigsten sei jedoch die Leidenschaft fürs Laufen zu haben und sich zu bewahren. Dass dies grundlegende Faktoren für eine erfolgreiche Ausübung sind, bestätigte sich in der anschließenden Praxis. Daniel Pfirrmann und Björn Sterzing gaben den Teilnehmern Übungen zu den Themen Laufparcours und Jump and Run, also Sprungformen als Trainingsvarianten vor. Dem Trainingseffekt gehen dabei Einstellung und Wille voraus.

Die Veranstaltung wurde in Kooperation mit der Stadt Mainz, der Sportmedizin der Johannes Gutenberg-Universität, dem Leichtathletikverband Rheinhessen sowie Lotto Rheinland-Pfalz, SOURCE-Gesundheitsberatung und dem Turnverein Mainz-Laubenheim organisiert.


Rückschau auf den Laufkongress 2015

10. Mainzer Lauf-Kongress mit über 100 Teilnehmern

Erst rauchte der Kopf, dann wurde der Körper zum Dampfen gebracht. Diese Kombination sorgte – einmal mehr – für begeisterte Sportler beim Lauf-Kongress des Sportbundes Rheinhessen.  In der zehnten Auflage des Kongresses hörten mehr als 100 Teilnehmer neueste wissenschaftliche Erkenntnisse und durften im Anschluss an den etwa dreistündigen Theorieblock viele praktische Übungen in den eigenen Laufschuhen ausprobieren.

Mainzer Laufkongress 2013

„Dieser Kongress ist mittlerweile eine viel nach gefragte Konstante im Jahreskalender von Laufsportbegeisterten“, freute sich Magnus Schneider, Präsident des Sportbundes Rheinhessen, in seiner kurzen Begrüßung. Ursprünglich als „Marathon-Kongress“ in einer Boomzeit des Laufens gestartet, erweist sich der heutige Lauf-Kongress als ein Eckpfeiler für Interessierte Läufer. Den Auftakt der Veranstaltung machten drei theoretische Vorträge. Björn Sterzing referierte zu Regenerations- und speziellen Trainingsmaßnahmen als Prävention vor Verletzungen, anschließend beschäftigte sich Dr. Ronald Burger mit diagnostisch notwendigen Maßnahmen in der Vorbereitung auf einen Laufwettkampf am Beispiel des Gutenberg Marathon Mainz. „Lauftraining macht Spaß“ lautete die These von Hans Ludwig Sattler, mit dem der Theorie-Teil komplettiert wurde.

Laufkongress Vortrag Simon

„Laufen ist mehr als Marathon, es ist eine gute und einfache Möglichkeit für Jedermann, fit und gesund zu bleiben“, so Schneider. Lediglich ein Paar Turnschuhe würden dafür in der Regel benötigt. „Heute allerdings zwei Paar, einmal für drinnen und einmal für draußen“, ergänzte sich Schneider augenzwinkernd und wagte einen Blick auf den bevorstehenden Praxisteil am Nachmittag. Der brachte viele Beispiele für ein variantenreiches Lauftraining oder ein Athletiktraining unter freiem Himmel.

Mainzer Laufkongress Athletiktraining

Auf dem Rasenfeld neben dem TVL-Sportplatz zeigten die Referenten, was es an spannenden und zeitgemäßen Übungen gibt. Gleichzeitig tobten sich mehrere Läufergruppen in der Turnhalle aus. Funktionale Aspekte von Faszientraining wurden ebenso beleuchtet wie laufspezifisches Krafttraining. Dieter Ebert, Referatsleiter Sport der Stadt Mainz, nutzte die Gelegenheit vor so vielen Laufbegeisterten, um noch ein wenig für den Mainzer Marathon zu werben. „Wer ist schon angemeldet“, fragte er bestimmt, aber sichtlich spaßig in die große Runde der Läufer. Etwa zwei Drittel der Arme ging in die Höhe. „Alle, die es noch nicht sind, sollten es spätestens morgen nach diesem Kongress tun. Mit dem Wissen des heutigen Tages können sie bestimmt direkt mit dem Training dafür beginnen. Nutzen sie die Chance“, ermunterte er.

Mainzer Laufkongress Koordinationsleiter

Die Veranstaltung ist ein gemeinsames Projekt des rheinhessischen Dachverbandes mit der Stadt Mainz, dem Institut für Sportwissenschaft der Uni Mainz, Lotto Rheinland-Pfalz und dem Leichtathletikverband Rheinhessen.

Für Fragen steht Heike Franke, Referentin für Breiten- und Freizeitsport beim Sportbund Rheinhessen, unter 06131 / 28 14 202 oder per Mail h.franke@sportbund-rheinhessen.de zur Verfügung.